Antworten zu diesem Thema
OMV über 50, Rang: Warren Buffett(1848), 22.8.19 12:42
Subject Auszeichnungen Author Message Date ID
OMV besiegelte Erwerb an Offshore-Ölfeldern in den VAE ...
29.4.18 16:12
1
ADNOC-Abkommen soll Reservenbasis um 450 Mio. Barrel er...
29.4.18 17:24
2
RE: Scheint mir günstig?
30.4.18 08:54
3
      ist günstig!
30.4.18 09:53
4
      RE: ist günstig!
30.4.18 10:00
5
      # OMV Q1: +2% auf 818 Mio. bei CCS Operat. Ergebnis vor...
03.5.18 07:45
6
      OMV mit schwächeren Ergebnissen zum Jahresauftakt
03.5.18 08:01
7
      OMV-Chef sieht Ölpreisanstiegs-Potenzial - Q2 durch War...
03.5.18 11:36
8
      RE: Scheint mir günstig?
30.6.18 08:39
9
OMV zum Jahresauftakt operativ stärker
03.5.18 15:15
10
Vergleich Soll-Ist
04.5.18 08:37
11
Credit Suisse erhöht Kursziel auf 55 auf 57 Euro
04.5.18 13:45
12
Operatives Ergebnis im Q1 besser, Nettoergebnis schwäch...
05.5.18 10:42
13
      Credit Suisse erhöht das Kursziel
07.5.18 09:47
14
      Trump kündigt Iran-Abkommen
08.5.18 20:55
15
      Saudi-Arabien deutet höhere Ölforderung nach Ende des A...
09.5.18 12:31
16
      Full Transcript of Trump’s Speech
09.5.18 12:43
17
OMV baut mit EnBW Stromschnellladestationen in Süddeuts...
14.5.18 16:20
18
Ölpreis schon fast 80 USD
14.5.18 19:12
19
Norwegens Ölminister nicht zufrieden mit OMV/Gazprom-De...
16.5.18 11:10
20
RE: Norwegens Ölminister - OMV bleibt zuversichtlich
16.5.18 14:19
21
RE: Ölpreis = 80 USD
17.5.18 11:57
22
      Barclays erhöht das Kursziel
18.5.18 09:16
23
Russland ist von uns abhängig
21.5.18 12:07
24
Gemma zu de OMV-Würsteln
22.5.18 10:34
25
OMV verlängerte Vertrag von Finanzvorstand Florey um 2 ...
22.5.18 13:03
26
      Auch 2017 weniger Öl-, aber mehr Gasförderung in Österr...
22.5.18 13:07
27
      RE: Auch 2017 weniger Öl-, aber mehr Gasförderung in Ös...
22.5.18 21:54
28
kurze HVinteressant
23.5.18 22:00
29
OMV-Chef Seele kündigte in St. Petersburg neue "Gas-Ära...
25.5.18 07:50
30
      OMV-Deal mit Gazprom könnte anders aussehen als geplant
25.5.18 09:56
31
      Heute ex Dividende
29.5.18 08:15
32
OMV verkauft türkisches Gas-Kraftwerk Samsun an Bilgin ...
30.5.18 17:02
33
OMV und Gazprom feiern "Goldene Hochzeit" mit Gala in d...
05.6.18 09:12
34
OMV/Gazprom: Vertragsverlängerung für Erdgaslieferungen...
06.6.18 08:25
35
Neues höchstes Kursziel
06.6.18 13:02
36
      Barclays bewertet Aktien nach Roadshow mit "Equal Weigh...
12.6.18 12:18
37
      Erste Group hebt Kursziel
12.6.18 16:19
38
OMV begibt neue Hybridschuldverschreibungen von 500 Mio...
12.6.18 20:27
39
RE: OMV begibt: Wow, sehr günstiger Zinssatz für Hybrid...
12.6.18 20:33
40
OMV-Chef will Sorge von Norwegen zu Gazprom-Deal ausräu...
13.6.18 07:46
41
Kaufempfehlung bestätigt, neues Kursziel EUR 63,7 
16.6.18 11:30
42
      OPEC will den Ölhahn aufdrehen
18.6.18 20:38
43
      Goldman Sachs erhöht Kursziel
21.6.18 09:24
44
      Oil Ministers Back Raising Output Despite Iran's Walk O...
22.6.18 09:38
45
Goldman Sachs erhöht Kursziel von 60,0 auf 62,0 Euro
22.6.18 18:13
46
Future of Big Oil Increasingly Shaped by the Fate of Gl...
25.6.18 10:12
47
USA wollen weltweit Importstopp für Iran-Öl
26.6.18 20:50
48
Amerikas Machtgehabe: Kollateralschäden bei Gazproms No...
27.6.18 10:31
49
OMV finalisierte Verkauf des Upstream-Geschäfts in Paki...
28.6.18 19:37
50
Auch in Libyen tickt die Ölpreisbombe
29.6.18 20:08
51
Beim Ölpreis wird es allmählich dramatisch
01.7.18 11:28
52
Deutschland: USA werden Nord Stream 2 von Sanktionen au...
01.7.18 13:23
53
OPEC kämpft mit Förderausweitung - Ölpreis steigt
03.7.18 10:07
54
OMV-Tankkarte jetzt auch für Elektroautos
05.7.18 12:49
55
Der programmierte Ergebnissprung
10.7.18 09:47
56
Weniger OMV-Förderung in Q2 - Bessere Ölpreise und Raff...
11.7.18 09:07
57
      Upstream Gesamtproduktion sinkt
14.7.18 09:11
58
Credit Suisse senkt Votum von "Outperform" auf "Neutral...
20.7.18 15:57
59
Ostseepipeline Nordstream 2 droht neuer Ärger
20.7.18 20:13
60
Baukartell-Affäre: Auch früherer Gas-Connect-Manager be...
26.7.18 06:30
61
# OMV 1. HJ -CCS Operatives Ergebnis v. Sondereffekten:...
02.8.18 08:03
62
      OMV im 1. Halbjahr bei stabilem Umsatz deutlich profita...
02.8.18 08:27
63
      Unter Erwartungen
02.8.18 08:53
64
OMV-Chef Seele: Erwarten deutlich mehr Produktion im 4....
02.8.18 10:50
65
MV-Chef Seele: Welches Gas gekauft wird, entscheidet de...
02.8.18 17:16
66
Der Lack ist ab bei der OMV
02.8.18 19:04
67
Nord Stream 2 wird umgeplant
03.8.18 21:50
68
RE: Nord Stream 2 wird umgeplant
04.8.18 07:57
69
      RE: Nord Stream 2 wird umgeplant
04.8.18 11:17
70
      CT ok
06.8.18 09:11
71
      Kaufempfehlung, Kursziel 65 euro
06.8.18 23:07
72
      Kauf 1. Tranche bei ca. 44,2
17.8.18 16:01
73
      auch zugegriffen
20.8.18 16:26
74
      RE: auch zugegriffen
21.8.18 08:36
75
      wieder verkauft-siehe beitrag! Rumäniens Regierungspart...interessantinteressant
21.8.18 09:20
76
      RE: wieder verkauft-siehe beitrag! Rumäniens Regierungs...
21.8.18 13:13
77
      RE: wieder verkauft-siehe beitrag! Rumäniens Regierungs...
21.8.18 18:50
78
USA verschärfen Gangart gegen Nord Stream 2
21.8.18 21:52
79
Energiewende - OMV-Chef: Versorgungssicherheit nicht ve...
29.8.18 08:14
80
Wirtschaft von Innen: Cash für Gazprom
04.9.18 10:11
81
OMV stieß türkisches Gaskraftwerk ab
06.9.18 13:22
82
OMV will vor Jahresende in Südostasien zukaufen
07.9.18 12:49
83
      Erste Group senkt Kursziel auf 62,0 Euro, weiter "Buy"
08.9.18 11:02
84
      RE: Erste Group senkt Kursziel auf 62,0 Euro, weiter
08.9.18 16:52
85
      # OMV steht in Malaysia vor Megadeal - Verhandlungen mi...
12.9.18 08:01
86
      OMV steht in Südostasien vor Megadeal
12.9.18 08:21
87
      OMV will malaysische Sapura Upstream zur Hälfte überneh...
12.9.18 14:11
88
      Frühstart der OMV in Asien
13.9.18 08:42
89
      Löscher wirft bei OMV hin - und kritisiert die Kurz-Reg...
14.9.18 10:52
90
      Löger bedauert Abgang von OMV-AR-Chef Löscher und will ...
14.9.18 14:24
91
      RE: Löger bedauert Abgang von OMV-AR-Chef Löscher und w...
18.9.18 13:20
92
Löscher-Brief - Für Anlegerschützer Rasinger "unprofess...
19.9.18 09:32
93
OMV im Dow Jones Sustainability Index 
20.9.18 06:11
94
      RE: OMV im Dow Jones Sustainability Index gut analysiert
20.9.18 08:36
95
      RE: OMV im Dow Jones Sustainability Index 
20.9.18 08:40
96
OMV wandelt Kunststoffmüll in Rohöl um
20.9.18 12:03
97
RE: OMV wandelt Kunststoffmüll in Rohöl um
25.9.18 10:31
98
      RE: OMV wandelt Kunststoffmüll in Rohöl um gut analysiert
25.9.18 11:06
99
      RE: OMV wandelt Kunststoffmüll in Rohöl um
25.9.18 11:32
100
      RE: OMV wandelt Kunststoffmüll in Rohöl um
25.9.18 11:34
101
      RE: OMV wandelt Kunststoffmüll in Rohöl um
25.9.18 11:36
102
      RE: OMV wandelt Kunststoffmüll in Rohöl um
25.9.18 12:57
103
      RE: OMV wandelt Kunststoffmüll in Rohöl um
25.9.18 13:09
104
      RE: OMV wandelt Kunststoffmüll in Rohöl um
25.9.18 14:08
105
      RE: OMV wandelt Kunststoffmüll in Rohöl um
25.9.18 22:08
106
      RE: OMV wandelt Kunststoffmüll in Rohöl um
26.9.18 09:28
107
      RE: OMV wandelt Kunststoffmüll in Rohöl um
26.9.18 10:52
108
      RE: OMV wandelt Kunststoffmüll in Rohöl um interessant
26.9.18 12:10
109
      RE: OMV wandelt Kunststoffmüll in Rohöl um
26.9.18 12:38
110
      RE: OMV wandelt Kunststoffmüll in Rohöl um interessant
26.9.18 13:03
111
      RE: OMV wandelt Kunststoffmüll in Rohöl um witzig
26.9.18 14:37
112
      RE: OMV wandelt Kunststoffmüll in Rohöl um
26.9.18 15:34
113
      RE: OMV wandelt Kunststoffmüll in Rohöl um
27.9.18 08:46
114
      RE: OMV wandelt Kunststoffmüll in Rohöl um
27.9.18 08:51
115
      RE: OMV wandelt Kunststoffmüll in Rohöl um interessant
27.9.18 09:00
116
Tagesproduktion von 500.000 Barrel schon heuer
20.9.18 15:55
117
OMV startet Produktion in Abu Dhabi
27.9.18 16:17
118
Maori kämpfen in Neuseeland gegen OMV-Ölbohrungen
01.10.18 07:54
119
OMV wird den bestehenden Vertrag mit HMÖ GmbH zur Ölkes...
01.10.18 12:44
120
OMV kauft sich ins Urengoy-Gasfeld mit Cash ein - Kein ...
04.10.18 08:20
121
Kurz gibt Putin Rückendeckung bei Nord Stream 2
04.10.18 11:15
122
RE: Kurz gibt Putin Rückendeckung bei Nord Stream 2
04.10.18 12:01
123
Gaspreise steigen zum fünften Mal in Folge
04.10.18 14:40
124
OMV will mit Gazprom enger zusammenarbeiten
05.10.18 06:45
125
100 Dollar für ein Fass Öl?
05.10.18 09:08
126
RE: 100 Dollar für ein Fass Öl?
05.10.18 09:27
127
Wie die Plastik-Produktion die Petro-Industrie befeuert
05.10.18 10:37
128
Borealis baut in Belgien neue Anlage um eine Milliarde ...
08.10.18 08:51
129
Samsun-Verkauf beschert OMV 160 Mio. Q3-Verlust im Peri...
10.10.18 08:57
130
Russland will Nord Stream 2 auch bei neuen Sanktionen b...
10.10.18 10:31
131
Löger sprach in Abu Dhabi über Herausforderungen für di...
10.10.18 17:52
132
Höhere Kursziele von JPMorgan, Kepler Cheuvreux
10.10.18 19:02
133
Barclays Kursziel bei 62,0 Euro
11.10.18 13:57
134
Seele macht sich unbeliebt
12.10.18 14:18
135
      OMV und Öl-Dienstleister Schlumberger planen strategisc...
15.10.18 17:17
136
OMV und IONITY eröffnen die ersten 350 kW High-Power-La...
18.10.18 12:14
137
RE: OMV und IONITY eröffnen die ersten 350 kW High-Powe...interessant
18.10.18 17:13
138
OMV bleibt auf Akquisitionskurs und hat das Geld dafür
19.10.18 16:49
139
Warum die Trockenheit Diesel stärker verteuert
21.10.18 14:02
140
OMV-Chef: Ölpreis steigt durch geopolitische Risiken un...
22.10.18 15:32
141
OMV verschiebt Investitionsentscheidung in Rumänien
25.10.18 08:13
142
OMV-Karte soll Mautzahlungen für Lkw in Europa vereinfa...
25.10.18 09:25
143
# OMV Q3: Umatz +21 Prozent, operatives Ergebnis stabil...
31.10.18 08:07
144
Ein Fünftel mehr Produktion in Q3, operativer Gewinn st...
31.10.18 08:17
145
      CEO Seele: "Die OMV ist eine cash-rich company"
31.10.18 11:11
146
Goldman Sachs bestätigt OMV-Kursziel nach Zahlen bei 62...
31.10.18 16:18
147
Bereinigtes Q3-Ergebnis übertrifft Erwartungen
03.11.18 13:07
148
Gazprom und OMV unterzeichnen Vertragszusatz zur Erhöhu...
05.11.18 13:57
149
OMV verkauft Tochterunternehmen in Tunesien
06.11.18 17:51
150
Rainer Seele kämpft um Nord Stream 2
07.11.18 23:13
151
OMV zahlt 540 Mio. Dollar für halbe Sapura Upstream - E...
09.11.18 13:46
152
OPEC+ Weighs Output Cut as Threat of New Surplus Sinks ...
11.11.18 14:23
153
OMV-Chef Rainer Seele zu Gast bei TPA Event „Face to Fa...
12.11.18 15:41
154
Saudis wollen den Ölpreis treiben
12.11.18 19:13
155
US-Regierung droht mit Zwangsmaßnahmen gegen Nord Strea...
13.11.18 15:59
156
IEA-Chef Birol: Wir sind noch nicht am Ende des Erdöl-Z...
14.11.18 16:12
157
RE: OMV über 50
18.11.18 18:50
158
Wirbel hinter den Kulissen der OMV-Diskonttochter
19.11.18 10:13
159
OMV und Eni rittern um Anteil an ADNOC-Raffineriesparte...
23.11.18 05:48
160
OMV-Chef: "Haben bisher nur Geld ausgegeben"
25.11.18 10:11
161
Kursziel 53 Euro
27.11.18 15:15
162
Deutsche Grüne wollen Pipeline Nord Stream 2 stoppen
27.11.18 23:42
163
OMV präsentiert Nachhaltigkeitsstrategie 2025
29.11.18 10:01
164
Kurz: Pipeline Nord Stream "für uns wichtiges und posit...
29.11.18 13:13
165
OMV-Chef Seele: Chancen von Erdgas-Mobilität zu wenig e...
29.11.18 15:06
166
Ostsee-Pipeline: Deutsches Säbelrasseln rund um Nord St...
06.12.18 08:56
167
Kaufempfehlung mit Kursziel EUR 62 bestätigt 
08.12.18 10:13
168
Norwegische OMV-Beteiligung nahm Produktion auf
17.12.18 10:51
169
gekauft
18.12.18 15:42
170
OMV mit 5 Prozent bei ADNOC-Offshore-Feldern in VAE dab...
19.12.18 14:36
171
RE: OMV mit 5 Prozent bei ADNOC-Offshore-Feldern in VAE...
20.12.18 20:00
172
      RE: OMV mit 5 Prozent bei ADNOC-Offshore-Feldern in VAE...
20.12.18 20:43
173
Gekauft @ 38,29
21.12.18 12:08
174
OMV schließt Übernahme des Shell-Upstream-Geschäfts in ...
28.12.18 09:42
175
Dieselverbrauch 2018 über 7 Millionen Tonnen 
02.1.19 09:26
176
      RE: Dieselverbrauch 2018 über 7 Millionen Tonnen 
02.1.19 18:42
177
      RE: Dieselverbrauch 2018 über 7 Millionen Tonnen 
02.1.19 19:06
178
      RE: Dieselverbrauch 2018 über 7 Millionen Tonnen 
02.1.19 23:50
179
      RE: Dieselverbrauch 2018 über 7 Millionen Tonnen 
03.1.19 21:09
180
USA nehmen an Nord Stream II beteiligte Spezialfirmen i...
07.1.19 20:26
181
Goldman Sachs bestätigt für OMV die Empfehlung Kaufen
08.1.19 21:54
182
RE: Goldman Sachs bestätigt für OMV die Empfehlung Kauf...
09.1.19 16:16
183
      Kursziel 60,0 Euro
11.1.19 23:12
184
OMV steigerte Produktion im 4. Quartal auf 447.000 Fass
14.1.19 08:55
185
Steigerung des Volumens in Wisting
14.1.19 15:59
186
Kein Brief an OMV von Berlins US-Botschafter
14.1.19 21:36
187
OMV-Vorstand zu Nord Stream 2: "Eine zusätzliche Leitun...
15.1.19 08:48
188
OMV-Chef Seele kritisiert US-Botschafter
15.1.19 14:46
189
OMV plant Milliarden-Investition in Norwegen
16.1.19 18:14
190
Credit Suisse senkt Votum von "Neutral" auf "Underperfo...
24.1.19 05:50
191
Gehört das nächste Jahrzehnt Gazprom?
25.1.19 08:55
192
OMV baut bedeutende Downstream Öl Position in Abu Dhabi...
27.1.19 14:04
193
OMV-Chef Seele: "Haben zweimal Burghausen dazugenommen"
27.1.19 15:57
194
      Wie Abu Dhabi den Einstieg kommentiert
28.1.19 16:52
195
OMV-Chef Seele sieht „Zeit der Ernte“ gekommen
28.1.19 21:02
196
OMV hält nun 50 % an SapuraOMV - Kaufpreis mindestens 5...
01.2.19 13:06
197
OMV baut bedeutende Downstream Öl Position in Abu Dhabi...
02.2.19 10:25
198
# OMV verdoppelt Nettogewinn im 4. Quartal auf 793 Mio....
06.2.19 08:09
199
      OMV verdoppelte Nettogewinn 2018 auf fast 2 Mrd. Euro
06.2.19 08:41
200
OMV-Chef Seele: Nach Abu-Dhabi-Deal Pause bei Zukäufen
06.2.19 11:45
201
Produktionskosten unter 7 Dollar pro Barrel
06.2.19 11:46
202
OMV will heuer ihren Restanteil an Nord Stream 2 finanz...
06.2.19 16:40
203
Nordstream 2 - Macron fällt DE in den Rücken
08.2.19 07:13
204
RE: Nordstream 2 - Macron fällt DE in den Rücken
08.2.19 08:37
205
      RE: Nordstream 2 - Macron fällt DE in den Rücken
08.2.19 08:37
206
      RE: Nordstream 2 - Macron fällt DE in den Rücken
08.2.19 09:15
207
      „Nord Stream 2“: Deutsch-französischer Kompromiss
08.2.19 15:39
208
      Kanzlerin drückt Nord Stream 2 durch
09.2.19 18:23
209
      RE: Kanzlerin drückt Nord Stream 2 durch
09.2.19 19:53
210
      EU-Länder einigen sich auf Regeln für Nord Stream 2
13.2.19 09:44
211
      Berlin leistet Geburtshilfe
14.2.19 10:44
212
      RE: Berlin leistet Geburtshilfegut analysiert
14.2.19 11:50
213
      RE: Berlin leistet Geburtshilfe
14.2.19 12:07
214
Libyen: OMV kann aufatmen
08.2.19 20:45
215
Q4-Ergebnis deutlich über Erwartungen
09.2.19 09:56
216
OMV erwartet trotz Auflagen keine Verteuerung von Nord ...
18.2.19 15:51
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RE: OMV erwartet trotz Auflagen keine Verteuerung von N...gut analysiert
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Manager sehr persönlich: Rainer Seele
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RE: Manager sehr persönlich: Rainer Seele
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Rainer Seele bekommt 61.000 Aktien
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OMV zahlte 2018 fürs Ölfördern über 2 Mrd. Euro an staa...
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OMV-Vorstand: "E-Autos sind nicht der richtige Weg"
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RE: OMV-Vorstand:
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OMV steigerte Produktion im 1. Quartal 2019 auf 474.000...
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Libyen bremste OMV zu Jahresbeginn aus - Mittlerweile N...
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Europa schwimmt in billigem Erdgas
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Q1-Ergebnis unter Erwartungen
04.5.19 10:20
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OMV hätte ohne Libyen-Probleme im ersten Quartal operat...
06.5.19 06:20
253
      Borealis-Gewinn geht zum Jahresauftakt deutlich zurück
06.5.19 21:31
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Credit Suisse bestätigt Verkaufsempfehlung
08.5.19 07:19
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OMV und Borealis kooperieren bei ReOil in Schwechat
08.5.19 13:42
256
Aufgestockt @ 43,48
09.5.19 15:47
257
Trattner statt Schelling im OMV-Aufsichtsrat
09.5.19 17:30
258
      RE: Trattner statt Schelling im OMV-Aufsichtsrat
09.5.19 21:42
259
      USA drängen mit Flüssiggas nach Europa
10.5.19 10:07
260
      RE: USA drängen mit Flüssiggas nach Europa
10.5.19 10:18
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      RE: USA drängen mit Flüssiggas nach Europa
10.5.19 10:35
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HV 14.5.19
13.5.19 21:44
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OMV-Hauptversammlung wählt neue Aufsichtsräte
14.5.19 14:06
264
      RE: OMV-Hauptversammlung wählt neue Aufsichtsräteinteressant
14.5.19 21:16
265
      Fünf neue Gesichter im Aufsichtsrat
15.5.19 08:20
266
      RE: Fünf neue Gesichter im Aufsichtsrat
15.5.19 08:26
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      RE: Fünf neue Gesichter im Aufsichtsrat
15.5.19 09:27
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      RE: Fünf neue Gesichter im Aufsichtsrat
15.5.19 10:03
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      RE: OMV-Hauptversammlung wählt neue Aufsichtsräte
15.5.19 10:38
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OMV-Chef Seele: Dänemark soll Nord Stream 2 "zügig" gen...
15.5.19 08:26
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BS-HV-Bericht 1
15.5.19 18:51
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OMV bündelt Personal-, Finanz- und IT-Management in Wie...
17.5.19 17:49
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RE: OMV bündelt Personal-, Finanz- und IT-Management in...
17.5.19 19:41
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      OMV-Chef Seele: "Dieses Ergebnis ist handgemacht"
31.7.19 11:26
305
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31.7.19 12:38
306
OMV-Chef: Verschuldung auch nach Abu-Dhabi-Zukauf noch ...
31.7.19 14:27
307
Abu Dhabigut analysiert
31.7.19 18:36
308
Wie die OMV im Klimawandel überleben will
01.8.19 11:18
309
Widerstand gegen Nordstream 2 wächst
01.8.19 13:44
310
Aufsichtsrat Wolfgang Berndt kauft 2.000 Aktien
01.8.19 15:07
311
Credit Suisse hebt Kursziel von 50,00 auf 53,00 Euro
01.8.19 18:23
312
Q2-Ergebnis deutlich stärker als erwartet 
05.8.19 05:51
313
      Goldman Sachs startet die Coverage mit Kaufen
20.8.19 21:53
314
      RE: Goldman Sachs startet die Coverage mit Kaufen
20.8.19 21:54
315
Mineralölindustrie: Keine großen Veränderungen beim Kra...
06.8.19 08:02
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OMV-Chef Seele: "Öl- und Gasgeschäft war immer politisc...
06.8.19 14:45
317
      OMV-Chef bekennt sich zu CO2-Reduktion des Öl- und Gask...
11.8.19 09:51
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Goldman Sachs stuft Aktien von "Buy" auf "Neutral" ab
15.8.19 15:30
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Aufsichtsrat Wolfgang Berndt kauft 2.000 Aktien 
19.8.19 08:11
320
      Societe Generale stuft OMV neu mit der Empfehlung Kaufe...
20.8.19 21:48
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FPÖ, Grüne und Neos wollen OMV „umbauen“
22.8.19 12:42
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OMV besiegelte Erwerb an Offshore-Ölfeldern in den VAE
Kaufpreis liegt bei 1,5 Milliarden Dollar - Seele mit Kurz in Abu Dhabi: "Meilenstein"

Der börsenotierte Mineralölkonzern OMV hat am Sonntag in den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) offiziell einen bereits länger vereinbarten Vertrag zum Erwerb von 20 Prozent an zwei Offshore-Ölfeldern von der Abu Dhabi-Ölgruppe ADNOC besiegelt. Der Kaufpreis für die Konzession sowie die dazugehörige Infrastruktur beträgt 1,5 Mrd. US-Dollar (1,22 Mrd. Euro).
"Das ist ein Meilenstein, der nicht möglich gewesen wäre, wenn sich die politischen Beziehungen nicht so positiv entwickelt hätten", freute sich OMV-Chef Rainer Seele in Abu Dhabi über die Vertragsunterzeichnung im Rahmen eines Besuches von Bundeskanzler Sebastian Kurz und Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck (beide ÖVP) in Abu Dhabi. Dass mit Christian Kern (SPÖ) im Vorjahr und nun mit Kurz binnen kurzer Zeit zwei österreichische Bundeskanzler die Emirate besucht hätten, sei eine große Hilfe gewesen.

"Jetzt hat der Einstieg in eine laufende Produktion begonnen", erklärte Seele. Er erwarte eine "stabile Produktion von 40.000 Barrel pro Tag". Das sei "ein Zehntel, von dem, was wir derzeit haben." Der Abschluss fördere auch die integrierte Zusammenarbeit zwischen OMV und ADNOC. "Das umfasst eine lange Wertschöpfungskette. Technologie ist unsere Trumpfkarte. Neue Technologien anzubieten, ist unsere große Stärke."

Abu Dhabis Staatsfonds IPIC hält eine Beteiligung von 24,9 Prozent an der OMV und hat die Mehrheit an dem Milliarden-Unternehmen Borealis, bei dem die OMV ihrerseits Juniorpartner ist.

Die OMV möchte sich auch an der viertgrößten Raffinerie der Welt, die im Besitz Abu Dhabis ist, beteiligen. "Das ist auch ein Zeichen, dass die Chemie zwischen den Ländern stimmt. Wir wollen die Infrastruktur ausbauen und den Raffineriesektor erweitern", sagte Seele. "Wir würden hier gerne noch mehr machen." Die VAE seien eine "Insel der Stabilität in der Region." Auch Kurz sprach von einem "Anker der Stabilität".

Allerdings sind auch die VAE in erhebliche regionale Konflikte verstrickt. Neben dem Engagement im Jemen-Krieg sind die Emiratis auch federführend in die Katar-Krise involviert. Diese war Anfang Juni 2017 ausgebrochen, als Saudi-Arabien, die Vereinigten Arabischen Emirate, Bahrain, Ägypten und andere Staaten ihre Beziehungen zu Katar abgebrochen und die Grenzen dicht gemacht hatten.

Diese Staaten beschuldigen Katar, extremistische Organisationen wie die Muslimbruderschaft, die Hamas als deren Ableger, den "Islamischen Staat" (IS) sowie Al Kaida zu unterstützen - sowohl ideell als auch finanziell.

  

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ADNOC-Abkommen soll Reservenbasis um 450 Mio. Barrel erhöhen
OMV erhält Zuschlag für 20 Prozent-Anteil an Offshore-Konzessionen für zwei Ölfelder in Abu Dhabi: SARB und Umm Lulu - Seele: Wichtiger Schritt für die Erfüllung der OMV Strategie 2025

Die börsennotierte OMV hat am Sonntag die Bedeutung des in Abu Dhabi unterzeichneten Abkommens über einen zwanzigprozentigen Anteil an zwei Offshore-Konzessionen hervorgehoben. Der vereinbarte Beteiligungsbetrag beträgt 1,5 Mrd. US-Dollar (1,24 Mrd. Euro). Die Vertragsdauer beläuft sich auf 40 Jahre. Die Konzession ist rückwirkend wirksam mit 9. März 2018.
Die OMV etabliere damit eine substanzielle Position als Ölproduzent in den Vereinigten Arabischen Emiraten und baue die bestehende Partnerschaft mit ADNOC (Abu Dhabi National Oil Company) und Abu Dhabi weiter aus, erläuterte OMV-Generaldirektor Rainer Seele in einer Aussendung. Der Offshore-Konzessionszuschlag sei ein wichtiger Meilenstein in der Umsetzung der Strategie 2025, da dadurch die Position in einem der weltweit führenden Öl- und Gasländer vergrößert werde.

Johann Pleininger, Vorstandsmitglied Upstream und stellvertretender OMV-Vorstandsvorsitzender der OMV, sieht die Zuteilung der Offshore-Konzessionen als wichtigen Schritt für das strategische Ziel, die Reserven zu verdoppeln. Dadurch werde die Reservenbasis substanziell um rund 450 Millionen Barrel erhöht - was den OMV-Anteil über die Zeit der Konzession darstellt. "Unsere Position in Abu Dhabi fügt sich in unser Upstream Produktions-Portfolio und erhöht langfristig unsere Cashgenerierung."

Das Satah Al Razboot (SARB) Feld befindet sich im Flachwasserbereich, 120 km entfernt von Abu Dhabi. Das erste Öl wird vor Ablauf des Jahres 2018 erwartet. Die Plateaurate der Ölproduktion wird auf über 20 kbbl/d (Netto für die OMV) geschätzt und soll Anfang des nächsten Jahrzehnts erreicht werden.

Das Umm Lulu Feld befindet sich Offshore, ungefähr 30 km entfernt von Abu Dhabi, im Flachwasserbereich. Die Vorabförderung begann im vierten Quartal 2016. Das erwartete Ölproduktions-Plateau wird in der ersten Hälfte des nächsten Jahrzehnts erreicht werden. Es wird eine Produktion von 20 kbbl/d (Netto für die OMV) erwartet.

Für die Laufzeit der Konzession wird der OMV-Anteil an den Reserven der beiden Felder rund 450 Mio. boe betragen mit einem zusätzlichen Potenzial von den Satellitenfeldern Bin Nasher und Al Bateel. Die Investitionen der OMV über die Vertragslaufzeit betragen voraussichtlich rund 2 Mrd. Dollar, wovon in den ersten fünf Jahren jährlich ungefähr 150 Mio. Dollar fällig werden.

  

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>Der börsenotierte Mineralölkonzern OMV hat am Sonntag in den
>Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) offiziell einen bereits
>länger vereinbarten Vertrag zum Erwerb von 20 Prozent an zwei
>Offshore-Ölfeldern von der Abu Dhabi-Ölgruppe ADNOC besiegelt.
>Der Kaufpreis für die Konzession sowie die dazugehörige
>Infrastruktur beträgt 1,5 Mrd. US-Dollar (1,22 Mrd. Euro).


Wenn die 450 Mio. Barrel Reserven stimmen sind das nur 1500/450 = 3,3 USD/Barrel. Scheint mir günstig?

  

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OMV mit schwächeren Ergebnissen zum Jahresauftakt
Russland-Zukauf und mehr Libyen-Produktion halfen operativ vor Sondereffekten - Downstream-Öl und Petrom lieferten mehr ab - Belastung im ersten Quartal durch deutlich höhere Steuerquote

Der Öl- und Gaskonzern OMV hat im 1. Quartal wie von Analysten erwartet schwächere Ergebnisse erzielt. Das operative Ergebnis vor Sondereffekten (CCS EBIT) lag zwar mit 818 Mio. Euro um zwei Prozent über dem Vorjahresvergleich, der den Aktionären zuzurechnende CCS Periodenüberschuss vor Sondereffekten lag aber mit 377 Mio. Euro um 25 Prozent tiefer - vor allem wegen einer höheren Konzernsteuerquote.

Das operative Ergebnis der Gruppe bezifferte die OMV am Donnerstag für das 1. Quartal mit 899 Mio. Euro, ein Minus von 13 Prozent. Der Periodenüberschuss gab um 35 Prozent auf 531 Mio. Euro nach, der den Aktionären zuzurechnende Periodenüberschuss sank um 43 Prozent auf 406 Mio. Euro; dies entsprach 1,24 (2,18) Euro/Aktie.

Der leichte Anstieg des operativen Ergebnisses vor Sondereffekten (+2 Prozent) resultierte hauptsächlich aus einem deutlich besseren Upstream-Ergebnis von 438 Mio. Euro (321 Mio. Euro ein Jahr davor). Bedingt war dies vor allem durch höhere Verkaufsmengen infolge des Erwerbs des Anteils am russischen Gasfeld Juschno Russkoje und durch einen höheren Produktionsbeitrag aus Libyen. Höhere realisierte Ölpreise hätten den negativen Effekt aus der Abwertung des US-Dollar gegenüber dem Euro aber nicht kompensieren können, erklärte die OMV am Donnerstag.

Das Downstream CCS operative Ergebnis vor Sondereffekten sank im Jahresabstand von 494 auf 376 Mio. Euro. Beim Downstream-Öl-Ergebnis habe sich vor allem der Verkauf von OMV Petrol Ofisi in Q2 2017 und das schwächere Raffinerie-Marktumfeld im heurigen 1. Quartal ausgewirkt. Downstream Gas dagegen habe ein starkes Ergebnis erreicht, unterstützt durch höhere Verkaufsmengen mit gestiegenen Margen und erfolgreicher Arbitrage auf den Märkten. Das CCS operative Ergebnis vor Sondereffekten der OMV Petrom stieg auf 206 (170) Mio. Euro.

Die Konzernsteuerquote vor Sondereffekten betrug 35 Prozent, verglichen mit 20 Prozent ein Jahr davor.

Der OMV-Konzernumsatz sank im Jahresabstand um 10 Prozent auf 4,977 Mrd. Euro. Die Mitarbeiterzahl ging um 7 Prozent auf 20.595 zurück.

  

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OMV-Chef sieht Ölpreisanstiegs-Potenzial - Q2 durch Wartungen geprägt
Schwarzmeer-"Neptun"-Entscheid noch heuer - Nord-Stream-2-Baubeschluss nach allen Genehmigungen - Ruwais-Raffinerien-Gerüchte "viel zu früh" - Seele: Haben sehr gesundes 1.Quartal geliefert

OMV-Generaldirektor Rainer Seele sieht sich durch die jüngst von Analysten angehobenen Ölpreisprognosen bestätigt. "Ich habe den steigenden Ölpreis vorausgesagt", meinte Seele am Donnerstag im APA-Gespräch. Für die restlichen Quartale 2018 hat die OMV die Ölpreiserwartung von 60 auf 70 Dollar/Fass erhöht, mittelfristig sieht man 70 bis 80 Dollar Preiskorridor. Aktuell liegt Brent bei gut 73 Dollar.

Das laufende zweite Quartal werde bei der OMV durch Wartungsstillstände im Upstream und im Downstream geprägt sein. Im Upstream würden zwei geplante Stillstände in Russland und Norwegen zu einem knapp unter dem ersten Quartal liegenden Produktionsvolumen führen, sagte Seele. Auch für das dritte Quartal rechnet der Konzern aus diesem Titel noch mit einer etwas gedrückten Förderung. In Q1 war die Produktion des Gesamtkonzerns - durch den Anfang Dezember erfolgten Einstieg beim russischen Erdgasfeld Juschno Russkoje - auf 437.000 boe/Tag geklettert, nach 341.000 boe/d im dritten Quartal.

Für das Gesamtjahr 2018 geht der OMV-Konzern nun von einer Gesamtproduktion von "über 420 kboe/d" aus, die bisherige Prognose hatte sich auch exakt 420.000 boe/d belaufen. Der Produktionsbeitrag aus Russland wird für heuer bei etwa 100.000 boe/d erwartet, der Produktionsbeitrag aus Libyen in ähnlicher Höhe wie 2017. Laut der Mitte März in London präsentierten neuen Konzernstrategie soll die Produktion bis 2025 auf 600.000 Barrel/Tag steigen, davon allein 180.000 boe/d aus Russland.

Im Upstream werde man in Q2 von den höheren Ölpreisen profitieren - in den Raffinerien nicht, weil sich dort die Einkaufspreise erhöhen. Sowohl in Schwechat als auch im bayrischen Burghausen am Inn stünden im zweiten Quartal Katalysatorwechsel an, in Rumänien seien bereits seit April Wartungsarbeiten im Gange. Auch Downstream werde also durch Raffineriestillstände beeinflusst.

Für das rumänische Schwarzmeer-Offshore-Gas-Projekt "Neptun" solle noch 2018 - im zweiten Halbjahr - die Invest-Entscheidung getroffen werden, bekräftigte der OMV-Chef. Abhängig sei dies vom Partner Exxon als Betriebsführer. Abgewickelt würde das Projekt seitens der OMV über ihre Rumänien-Tochter Petrom, womit das Vorhaben cash-mäßig auch nur zur Hälfte in den Büchern stehen würde. Falls man sich für das Investment entscheidet, wäre es eine "Milliarden-Dimension", so Seele. Nötig für die Entwicklung des Gasfeldes ist aber auch grünes Licht Rumäniens für den Export des Gases, hatte die OMV immer betont.

Einen weiteren Cash-Call für die Nord Stream 2, also den Abruf eines weiteren Finanzierungsbeitrags durch die Planungsgesellschaft der geplante Gaspipeline, wird es nicht vor einer Bauentscheidung geben, nimmt der OMV-Chef an. Er könne sich vorstellen, dass die Gesellschaft einen Cash-Call sendet, wenn alle Genehmigungen vorliegen - derzeit seien das von fünf erst zwei (von Deutschland und Finnland). Für Spätsommer würden weitere Genehmigungen erwartet, vor allem von Schweden und Dänemark, danach könne es eine Bauentscheidung geben. Mit Nord Stream 2 unter Ägide der Gazprom käme eine Kapazität von 55 Mrd. m3 pro Jahr hinzu - noch einmal so viel wie bei der ersten Nord-Stream-Pipeline. Zusammen könnte die Trasse 80 Prozent der russischen Gasexporte in die EU transportieren. An der Finanzierung sind u.a. der Energiekonzern Uniper, die BASF-Tochter Wintershall und die OMV beteiligt.

Zu Gerüchten, wonach sich die OMV in Abu Dhabi in Ruwais an der viertgrößten Raffinerie der Welt beteiligen wolle - im Ausmaß von bis zu 49 Prozent -, hielt sich Seele bedeckt. Ja, man habe das Interesse, in Abu Dhabi ein integriertes Geschäft aufzuziehen, um von dort die Wachstumsmärkte Asien und Nahost erschießen zu können - und ja, man wolle Europa durch ein stärkeres Engagement im Mittleren Osten ergänzen. Aber hinsichtlich eines möglichen Engagements bei der genannten Raffinerie seien die "Gespräche jungfräulich", "da sind wir noch viel zu früh", so der OMV-Chef.

Zu den Erstquartalsergebnissen 2018 betonte der OMV-Chef, dass "einige Zahlen zeigen, dass wir doch ein sehr gesundes Quartal geliefert haben". So sei das bereinigte Ergebnis operativ um zwei Prozent auf 818 Mio. Euro gestiegen - und der Jahresauftakt heuer stehe doch im Vergleich zu einem bereits über den Erwartungen gelegen ersten Quartal 2017. "Wir mussten damals eine positive Ad-hoc machen, weil wir über den Erwartungen gelegen sind", sagte Seele dazu.

Und auch der jetzt vermeldete Rückgang des operativen Ergebnisses - im Jahresabstand von 1,037 Mrd. auf 899 Mio. Euro im ersten Quartal - sei zu relativieren. Denn vor einem Jahr seien mehr als 200 Mio. Euro positive Sondereffekte durch UK-Verkäufe inkludiert gewesen, sodass man letztlich die heurigen 900 Mio. Euro mit vorjährigen 800 Mio. Euro vergleichen müsse. Und dass das Nettoergebnis heuer unterm Strich unter Q1 2017 lag, sei der höheren Steuerquote (35 nach 20 Prozent) zuzuschreiben.

Das Q1-Gesamtergebnis sei durch den um 24 Prozent höheren Ölpreis und eine elf Prozent geringere Raffineriemarge beeinflusst. Besonders stark habe auch die Dollar-Abwertung um 15 Prozent in Jahresfrist durchgeschlagen, betonte Seele. Im Auftaktquartal 2017 hatte der Euro-Dollar-Kurs 1,065 betragen, heuer von Jänner bis März 1,229. Für heuer rechne man mit 1,23, sagte Seele.

  

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>Der börsenotierte Mineralölkonzern OMV hat am Sonntag in den
>Vereinigten Arabischen
Emiraten (VAE) offiziell einen bereits

  

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OMV zum Jahresauftakt operativ stärker
Russland-Zukauf und Libyen halfen - Höhere Steuerquote belastete - Ölpreisanstieg und Euro-Schwäche wirken günstig - Planmäßige Wartungsarbeiten bremsen - Margen 2018 ähnlich 2017 erwartet

Eine höhere Steuerquote und gute Zahlen Anfang 2017 haben dem Öl- und Gaskonzern OMV 2018 einen relativ schwächeren Start ins Jahr beschert. Operativ lag das EBIT bis März zwar vor Sondereffekten mit 818 Mio. Euro zwei Prozent höher, der Periodenüberschuss war mit 377 Mio. Euro aber steuerbedingt um 25 Prozent geringer. Der höhere Ölpreis und der momentan schwächere Euro sind günstig für die OMV.
Den jetzt vermeldeten Rückgang des operativen Ergebnisses von 1,037 Mrd. auf 899 Mio. Euro relativierte OMV-Chef Rainer Seele am Donnerstag im APA-Gespräch. Denn vor einem Jahr seien über 200 Mio. Euro positive Sondereffekte durch den OMV-UK-Verkauf enthalten gewesen, sodass man die heurigen 900 Mio. Euro mit vorjährigen 800 Mio. Euro vergleichen müsse. Der Rückgang des Nettogewinns sei der höheren Steuerquote (35 nach 20 Prozent) zuzuschreiben.

Der Periodenüberschuss gab um 35 Prozent auf 531 Mio. Euro nach, der den Aktionären zuzurechnende Periodenüberschuss sank um 43 Prozent auf 406 Mio. Euro; dies entsprach 1,24 (2,18) Euro/Aktie.

Das Q1-Gesamtergebnis sei durch den um 24 Prozent höheren Ölpreis und eine elf Prozent geringere Raffineriemarge beeinflusst, sagte Seele. Besonders stark habe die Dollar-Abwertung um 15 Prozent in Jahresfrist durchgeschlagen. Im Auftaktquartal 2017 hatte der Euro-Dollar-Kurs 1,065 betragen, heuer 1,229. Für heuer rechnet die OMV mit 1,23.

Das laufende zweite Quartal sei durch Wartungsstillstände im Upstream und im Downstream geprägt. Im Upstream würden zwei geplante Stillstände in Russland und Norwegen zu einer knapp unter dem ersten Quartal liegenden Produktion führen, sagte Seele. Auch fürs dritte Quartal rechnet man aus diesem Titel noch mit einem gedrückten Volumen. Sowohl in Schwechat als auch in Burghausen stünden im zweiten Quartal Katalysatorwechsel an, in Rumänien ist die geplante sechswöchige Generalüberholung der Raffinerie Petrobrazi Mitte April gestartet worden.

Für das Gesamtjahr 2018 geht der OMV-Konzern von mehr als 420.000 Barrel Öl-Äquivalent (boe) Gesamtproduktion pro Tag aus. Der Produktionsbeitrag aus Russland wird dabei bei 100.000 boe/d erwartet, der Produktionsbeitrag aus Libyen in ähnlicher Höhe wie 2017. Laut der Mitte März in London präsentierten neuen Konzernstrategie soll die OMV-Konzernproduktion bis 2025 auf 600.000 Barrel/Tag steigen, davon allein 180.000 boe/d aus Russland.

Im Upstream werde man in Q2 von den höheren Ölpreisen profitieren - in den Raffinerien nicht, weil sich dort der Einkauf verteuert, so der OMV-Chef. Durch die jüngst von Analysten erhöhten Ölpreisprognosen sieht er sich bestätigt: "Ich habe den steigenden Ölpreis vorausgesagt." Für die restlichen Quartale hat die OMV die Erwartung für 2018 von 60 auf 70 Dollar angehoben, mittelfristig sieht man 70 bis 80 Dollar Preiskorridor. Aktuell kostet Brent gut 73 Dollar.

Für das rumänische Schwarzmeer-Offshore-Gas-Projekt "Neptun" solle noch 2018 - im zweiten Halbjahr - eine Invest-Entscheidung getroffen werden, bekräftigte der OMV-Chef, abhängig vom Partner Exxon als Betriebsführer.

Einen weiteren Cash-Call für die Nord Stream 2, also den Abruf eines weiteren Finanzierungsbeitrags durch die Planungsgesellschaft der geplante Gaspipeline, wird es nicht vor einer Bauentscheidung geben, nimmt der OMV-Chef an. Derzeit liegen erst zwei von fünf Genehmigungen vor, zwei weitere werden für Spätsommer erwartet.

Zu Gerüchten, wonach sich die OMV in Abu Dhabi an der Groß-Raffinerie Ruwais beteiligen wolle - mit bis zu 49 Prozent -, hielt sich Seele bedeckt. Gespräche dazu seien "jungfräulich", "da sind wir noch viel zu früh", so der OMV-Chef.

Der leichte Anstieg des operativen Ergebnisses vor Sondereffekten (+2 Prozent) in Q1 resultierte hauptsächlich aus einem deutlich besseren Upstream-Ergebnis von 438 Mio. Euro (321 Mio. Euro ein Jahr davor). Bedingt war dies vor allem durch höhere Verkaufsmengen infolge des Erwerbs des Anteils am russischen Gasfeld Juschno Russkoje und durch einen höheren Produktionsbeitrag aus Libyen. Höhere realisierte Ölpreise hätten den negativen Effekt aus der Abwertung des US-Dollars gegenüber dem Euro aber nicht kompensieren können. Die OMV-Produktion erreichte im Quartal mit 437.000 boe/d einen Rekordwert, die Produktionskosten sanken 17 Prozent auf 7,4 Dollar/boe.

Das Downstream CCS operative Ergebnis vor Sondereffekten sank im Jahresabstand von 494 auf 376 Mio. Euro. Beim Downstream-Öl-Ergebnis habe sich vor allem der Verkauf der türkischen Petrol Ofisi in Q2 2017 und das schwächere Raffinerie-Marktumfeld im heurigen 1. Quartal ausgewirkt. Downstream Gas dagegen habe ein starkes Ergebnis erreicht, unterstützt durch höhere Verkaufsmengen mit gestiegenen Margen und erfolgreicher Arbitrage auf den Märkten. Das CCS operative Ergebnis vor Sondereffekten der OMV Petrom stieg auf 206 (170) Mio. Euro. Die Raffineriemargen erwartet die OMV heuer niedriger als 2017, die Petrochemie-Margen ähnlich hoch wie 2017. Die Erdgas-Verkaufsmengen erwartet die OMV über jenen von 2017, die Margen aber nur auf ähnlichem Niveau.

Die Konzernsteuerquote vor Sondereffekten betrug 35 Prozent, nach 20 Prozent ein Jahr davor. Der Cashflow aus der Betriebstätigkeit stieg um 17 Prozent von 923 Mio. auf 1,076 Mrd. Euro, der organische freie Cashflow nach Dividenden legte um 30 Prozent auf 645 (496) Mio. Euro zu. Die Nettoverschuldung wuchs primär durch Bond-Umgliederungen um 37 Prozent auf 2,29 (1,67) Mrd. Euro, der Verschuldungsgrad (Gearing) stieg auf weiterhin niedrige 16 (12) Prozent.

Der Umsatz sank im Jahresabstand um 10 Prozent auf 4,977 Mrd. Euro, die Mitarbeiterzahl um 7 Prozent auf 20.595.

  

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Credit Suisse erhöht Kursziel auf 55 auf 57 Euro
Anlageempfehlung weiter "Outperform" - Analysten erwarten "aggressiveres Dividendenwachstum"

Die Analysten der Schweizer Großbank Credit Suisse haben ihr Kursziel für die Aktien des heimischen Öl- und Gaskonzerns OMV von 55 auf 57 Euro erhöht. Die Kaufempfehlung "Outperform" bestätigten sie nach der am Vortag erfolgten Vorlage von Geschäftszahlen für das erste Quartal 2018. Aktuell werden die Titel an der Wiener Börse bei 51,42 Euro gehandelt.
Die Konsensusschätzung für den bereinigten operativen Gewinn sei derzeit zu konservativ, schreiben die Analysten Ilkin Karimli, Thomas Adolff und Yaroslav Rumyantsev in der Studie vom Donnerstag. Ihre Schätzung würde um 18 Prozent über der vom Unternehmen gesammelten Konsensusprognose liegen. Diese dürfte sich in den kommenden Quartalen der Credit-Suisse-Schätzung anpassen, erwarten die Analysten.

Die OMV habe bisher rund 17 Prozent ihres für Übernahmen geplanten Budget von 10 Mrd. Euro verwendet und sich damit stabile Cashflows gesichert. Dies ermögliche eine "aggressiveres Dividendenwachstum", meinen die Analysten. Sie erwarten, dass die Dividende bis 2020 auf 3,0 Euro steigen wird, wobei dies eine "konservative Schätzung" sei.

Für das aktuelle Geschäftsjahr 2018 rechnen die Analysten mit einer Dividende von 2,00 Euro, im Folgejahr 2019 soll sie auf 2,50 Euro steigen. Die Schätzungen für den Gewinn pro Aktie belaufen sich auf 5,80 (2018), 6,52 (2019) und 5,88 Euro (2020).

  

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Operatives Ergebnis im Q1 besser, Nettoergebnis schwächer 

Die OMV hat gestern ihren Bericht zum 1. Quartal 2018 vorgelegt. Das bereinigte operative Ergebnis belief sich auf EUR 818 Mio. und lag damit um 2% über dem Vorjahreswert. Mit dieser Steigerung konnten die Markterwartungen übertroffen werden. Auch beim Nettogewinn wurden die Prognosen erfüllt, allerdings ging der Periodenüberschuss im Jahresvergleich um 43% zurück. Der Rückgang des bereinigten Nettoergebnisses war mit -25% aufgrund größerer Sondereffekte im Vorjahr geringer (bereinigtes Ergebnis je Aktie: EUR 1,15). Eine deutlich erhöhte Steuerquote sowie ein schwächeres Finanzergebnis wirkten sich im Vergleich mit dem Q1/17 negativ auf das Nettoergebnis des Ölkonzerns aus. Die Steigerung des operativen Ergebnisses ist hauptsächlich auf das bessere Upstream-Ergebnis zurückzuführen (+36% vor Sondereffekten).

Ausschlaggebend hierfür war eine signifikant höhere Gesamtverkaufsmenge (+35%) als Folge der in Q1/18 erreichten Rekordproduktion von 437.000 Fass-Öläquivalent pro Tag (+31% gegenüber dem Vorjahr), die wiederum auf die Produktionsbeiträge aus Russland (nach Akquisition des Anteils am Gasfeld Juschno Russkoje) sowie die Mengensteigerung in Libyen zurückzuführen ist. Höhere realisierte Ölpreise konnten den negativen Effekt aus der Abwertung des US-Dollars nicht kompensieren. Das bereinigte Ergebnis im Bereich Downstream ging um 24% gegenüber dem Vorjahr zurück. Das starke Gas-Ergebnis konnte den fehlenden Ergebnisbeitrag der Petrol Ofisi und das schwächere Raffinerie-Marktumfeld nicht kompensieren.

Ausblick

Für das Jahr 2018 hat die OMV ihre Prognose für den durchschnittlichen Ölpreis (Brent) auf USD 68/Fass erhöht, die Gaspreise werden auf einem ähnlichen Niveau wie 2017 erwartet. Das Investitionsvolumen soll sich auf etwa EUR 1,9 Mrd. belaufen. Darin sind Akquisitionen wie zuletzt jene eines 20%-Anteils an zwei Offshore- Konzessionen in Abu Dhabi (um USD 1,5 Mrd.) nicht enthalten. Diese Investition ist ein wichtiger Schritt für das strategische Ziel des Ölkonzerns, die Reserven zu verdoppeln. Die OMV zeigt damit, dass sie weiterhin auf eine Erhöhung der globalen Öl-Nachfrage setzt, exponiert sich damit aber auch zunehmend dem Preisrisiko des Rohstoffs. Wir bleiben bei unserer Kaufempfehlung. 

Erste Bank

  

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Credit Suisse bestätigt für OMV die Empfehlung Outperform - und erhöht das Kursziel von 55,0 auf 57,0 Euro.

durchschnittliches Kursziel: 56,72 Euro.

  

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rump on Tuesday signed a presidential memorandum withdrawing from the 2015 agreement and he is planning to reinstall sanctions on the Iranian regime. He says in an address to the nation that he will be reinstituting the highest level of sanctions and warning any country not to help the Iranian government.

https://finance.yahoo.com/news/latest-trump-withdraw-us-landmark-nuke-deal-165959112--pol itics.html

  

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Saudi-Arabien deutet höhere Ölforderung nach Ende des Atomabkommens an

Saudi-Arabien will angesichts wachsender Besorgnis über Engpässe in der Ölversorgung nach der Aufkündigung des Atomabkommens mit dem Iran durch die USA die Märkte stützen. Dazu deutete der weltweit größte Ölproduzent am Mittwoch eine Erhöhung seiner Ölfördermengen an. "Saudi-Arabien fühlt sich der Unterstützung stabiler Öl-Märkte zum Wohle von Produzenten und Verbrauchern sowie der Nachhaltigkeit des weltweiten Wachstums nach der Entscheidung verpflichtet", erklärte ein Vertreter des saudischen Energieministeriums am Mittwoch nach einer Meldung der amtlichen Nachrichtenagentur SPA. Um Versorgungsengpässe zu vermeiden, werde man mit den großen Produzenten und Verbrauchern innerhalb und außerhalb der Opec sprechen, kündigte er an.

https://diepresse.com/home/wirtschaft/energie/5423758/SaudiArabien-deutet-hoehere-Oelford erung-nach-Ende-des

  

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Read the Full Transcript of Trump’s Speech on the Iran Nuclear Deal

PRESIDENT TRUMP: My fellow Americans,

Today, I want to update the world on our efforts to prevent Iran from acquiring a nuclear weapon.

The Iranian regime is the leading state sponsor of terror. It exports dangerous missiles, fuels conflicts across the Middle East, and supports terrorist proxies and militias such as Hezbollah, Hamas, the Taliban and Al Qaeda.

Over the years, Iran and its proxies have bombed American Embassies and military installations, murdered hundreds of American service members, and kidnapped, imprisoned, and tortured American citizens.

The Iranian regime has funded its long reign of chaos and terror by plundering the wealth of its own people.

No action taken by the regime has been more dangerous than its pursuit of nuclear weapons — and the means of delivering them.

In 2015, the previous administration joined with other nations in a deal regarding Iran’s nuclear program. This agreement was known as the Joint Comprehensive Plan of Action, or J.C.P.O.A.

In theory, the so-called “Iran deal” was supposed to protect the United States and our allies from the lunacy of an Iranian nuclear bomb, a weapon that will only endanger the survival of the Iranian regime.

In fact, the deal allowed Iran to continue enriching uranium and — over time — reach the brink of a nuclear breakout.

The deal lifted crippling economic sanctions on Iran in exchange for very weak limits on the regime’s nuclear activity — and no limits at all on its other malign behavior, including its sinister activities in Syria, Yemen, and other places all around the world.

In other words, at the point when the United States had maximum leverage, this disastrous deal gave this regime — and it’s a regime of great terror — many billions of dollars, some of it in actual cash — a great embarrassment to me as a citizen and to all citizens of the United States.

A constructive deal could easily have been struck at the time, but it wasn’t.

At the heart of the Iran deal was a giant fiction: that a murderous regime desired only a peaceful nuclear energy program.

Today, we have definitive proof that this Iranian promise was a lie. Last week, Israel published intelligence documents — long concealed by Iran — conclusively showing the Iranian regime and its history of pursuing nuclear weapons.

The fact is, this was a horrible, one-sided deal that should have never, ever been made. It didn’t bring calm, it didn’t bring peace, and it never will.

In the years since the deal was reached, Iran’s military budget has grown by almost 40 percent — while its economy is doing very badly. After the sanctions were lifted, the dictatorship used its new funds to build its nuclear-capable missiles, support terrorism, and cause havoc throughout the Middle East and beyond.

https://www.nytimes.com/2018/05/08/us/politics/trump-speech-iran-deal.html

  

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OMV baut mit EnBW Stromschnellladestationen in Süddeutschland
Schub für E-Mobilität: In drei Minuten Strom für 100 Kilometer - Bis zu acht Ladepunkte pro Standort

Der Mineralölkonzern OMV und die Karlsruher Energie Baden-Württemberg AG (EnBW) wollen bis Ende 2019 in Süddeutschland 100 OMV-Tankstellen mit Hochgeschwindigkeits-Ladesäulen ausstatten. Elektroautos können an diesen Ladestationen in drei Minuten genug Strom für die nächsten 100 Kilometer tanken, teilten die Unternehmen in einer gemeinsamem Presseaussendung am Montag mit.

Die Kapazität der Ladestationen soll laut der vereinbarten strategischen Kooperation in den kommenden Jahren auf bis zu acht Hochgeschwindigkeits-Ladepunkte pro Standort ausgebaut werden.

Die Kooperation sei ein großer Schritt für den Ausbau der Schnellladeinfrastruktur in Deutschland, insbesondere im urbanen Raum, so EnBW. Vor allem in Bayern und Baden-Württemberg soll demnach das Schnellladenetz an OMV-Standorten entlang von Verkehrsachsen an Autobahnen und Landstraßen als auch im urbanen Raum ausgebaut werden.

OMV Deutschland verfügt den Angaben zufolge deutschlandweit über rund 300 Tankstellen, davon mehr als 220 in Bayern, sowie weitere Stationen in Baden-Württemberg und Hessen. Mit der Kooperation baue die EnBW ihre Marktführerschaft im Schnellladen weiter aus und komme ihrem Ziel, bis 2020 über 1.000 Schnellladestandorte im gesamten deutschen Bundesgebiet zu betreiben, einen weiteren großen Schritt näher.

Die Schnelllader der EnBW sind mit einer Leistung von 150 oder über 300 Kilowatt gegenüber den etablierten 50 Kilowatt ausgestattet, wird betont. Pro Standort können damit zwei Fahrzeuge gleichzeitig geladen werden.

  

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Brent handelt bei 77,95, jetzt wird es nicht mehr lange dauern und die Sorgen um die dämpfende Wirkung auf die Konjunktur beginnen.

  

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Norwegens Ölminister nicht zufrieden mit OMV/Gazprom-Deal
OMV will Gazprom an norwegischer Tochter beteiligen und braucht dafür Genehmigung aus Norwegen

Der geplante Anteilstausch zwischen Österreichs Öl- und Gaskonzern OMV und dem russischen Energieriesen Gazprom stößt in Norwegen auf Widerstand. "Wir haben OMV gesagt, dass wir mit diesem Deal nicht glücklich sind, weil wir Gas nach Europa diversifizieren wollen", sagte der norwegische Ölminister Terje Soeviknes am Mittwoch zur Nachrichtenagentur Reuters.

Aber wenn es einen Antrag gibt, werde man ihn natürlich bearbeiten. Bisher sei aber noch keiner eingereicht worden, sagte der Minister. Für die Europäer sei wichtig zu wissen, dass sie einen stabilen Produzenten haben, erklärte der Soeviknes. Norwegen ist nach Russland der zweitgrößte Gaslieferant Europas. Gazprom und OMV waren vorerst nicht für eine Stellungnahme erreichbar.

Die beiden Unternehmen haben sich darauf geeinigt, dass sich die OMV zu knapp 25 Prozent an Teilen des sibirischen Urengoj-Gasfeldes beteiligt und Gazprom im Gegenzug 38,5 Prozent an der norwegischen OMV-Tochter Norge erhält.

  

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Für die Europäer sei wichtig zu wissen, dass sie einen stabilen Produzenten haben, erklärte der Minister. Wenn Gazprom an der norwegischen Küste tätig werde, könnten das einige Personen infrage stellen. Bei der OMV wollte man die Aussagen nicht kommentieren. Zum Geschäft mit Gazprom sagte ein Sprecher, dass die Gespräche andauern, man aber zuversichtlich sei, den Deal wie angekündigt bis Jahresende über die Bühne zu bringen. Bei den Russen war vorerst niemand für eine Stellungnahme zu erreichen. Gazprom-Vizechef Alexander Medwedew äußerte von Beginn an Bedenken, dass die Behörden in Norwegen dem Geschäft kritisch gegenüberstehen könnten.

An dem geplanten Tauschgeschäft arbeiten die beiden Konzerne nun schon seit Jahren. 2016 hatten sie sich grundsätzlich darauf geeinigt, dass sich OMV zu knapp 25 Prozent an Teilen des sibirischen Urengoy-Gasfeldes beteiligt und Gazprom im Gegenzug 38,5 Prozent an der norwegischen OMV-Tochter Norge erhält. Bei dem sibirischen Feld handelt es sich um eines der größten Gasvorkommen der Welt.

Vom Einstieg in den russischen Markt versprachen sich die Österreicher deutlich niedrigere Produktionskosten als etwa in der Nordsee. Vor zwei Jahren litt die OMV stark unter dem niedrigen Ölpreis, der die Gewinne bei der Förderung von Öl und Gas schmälerte. In einigen Ländern, wo die Kosten für die Produktion von Öl sehr niedrig sind, etwa in Libyen, standen aufgrund von Unruhen lange die Förderanlagen still. OMV-Chef Rainer Seele setzte daher große Hoffnungen auf das Geschäft mit den Russen. Dank eines strikten Sparkurses ist es dem Konzern aber gelungen, die Kosten in den Griff zu bekommen. Zum Ende des ersten Quartals schrumpften die Produktionskosten um 17 Prozent auf 7,4 Dollar je Barrel.

Zudem weitete die OMV ihre Geschäfte in Russland auch auf anderem Wege aus. Sie kaufte dem deutschen Energiekonzern Uniper seine Beteiligung an dem sibirischen Gasfeld ab. Darüber hinaus streuten die Wiener geografisch ihre Aktivität und übernahmen Anteile an Ölfeldern in Abu Dhabi. Auch wirtschaftlich steht der Konzern heute besser da als vor ein paar Jahren. Unter dem Strich stand zum Jahresauftakt ein Gewinn von 377 Millionen Euro. 2016 hatte es noch einen Verlust von einer Milliarde Euro gegeben.

  

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>Brent handelt bei 77,95, jetzt wird es nicht mehr lange
>dauern und die Sorgen um die dämpfende Wirkung auf die
>Konjunktur beginnen.


Schon passiert, Brent bei 80 USD

  

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Barclays reduziert für OMV die Empfehlung von Über- auf Gleichgewichten - und erhöht das Kursziel von 60,0 auf 62,0 Euro - das, gemeinsam mit Jeffries, höchste aller Kurziele.

durchschnittliches Kursziel: 57,19 Euro.

  

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OMV verlängerte Vertrag von Finanzvorstand Florey um 2 Jahre

Reinhard Florey (52) bleibt weiterhin Finanzvorstand des österreichischen Öl- und Gaskonzerns OMV. Der Aufsichtsrat des Unternehmens hat in seiner heutigen Sitzung die Funktionsperiode von Florey um zwei Jahre bis zum 30. Juni 2021 verlängert, gab das börsennotierte Unternehmen am Dienstag bekannt.
Die Verlängerungsoption sei im ursprünglichen Vertrag vorgesehen gewesen. Florey ist seit 1. Juli 2016 Finanzchef des Konzerns.

Der gebürtige Grazer Florey war bis Juni 2016 Finanzvorstand und stellvertretender Vorstandsvorsitzender des finnischen Stahlkonzerns Outukumpu. Von 2002 bis 2012 war er weltweit in verschiedenen Positionen für die Firma Thyssen Krupp tätig.

  

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Auch 2017 weniger Öl-, aber mehr Gasförderung in Österreich

Bei EVN-Tochter RAG stärkeres Minus bei Öl als bei OMV - Gasmenge bei RAG verdoppelt, bei OMV ein Zehntel höher - "Sichere" und "wahrscheinliche" Welt-Ölvorräte für 56 Jahre

In Österreich ist die Erdölförderung auch voriges Jahr leicht zurückgegangen, diesmal bei der EVN-Tochter Rohöl-Aufsuchungs AG (RAG) etwas stärker als bei der OMV, dafür verdoppelte sich bei der RAG die Gasproduktion. Die gesamte Ölgewinnung sank um 8,3 Prozent auf 741.891 Tonnen, während die Naturgasförderung um 39,0 Prozent auf 1,742 Mrd. m3 stieg, gab die Geologische Bundesanstalt bekannt.
Erneut 87 Prozent der Ölförderung in Österreich bestritt voriges Jahr die OMV, die restlichen knapp 13 Prozent die RAG. Bei Erdgas stammten 52,6 Prozent von der OMV und - dank einer nochmaligen starken Steigerung - 47,4 Prozent von der RAG. 2016 hatte die RAG für 33 Prozent der inländischen Erdgasförderung gesorgt.

Bei Erdöl (inkl. Flüssiggas/NGL) verringerte sich die heimische OMV-Produktion 2017 weniger stark als 2016, nämlich um 8,0 Prozent auf 645.893 t, während sie bei der RAG um 10,2 Prozent auf 95.998 t zurückging. Die Ölförderung in Österreich ist mit wenigen Unterbrechungen tendenziell seit Jahrzehnten rückläufig. Bei Erdgas wuchs das inländische OMV-Volumen 2017 um 9,5 Prozent auf 916,8 Mio. m3, während die RAG-Menge noch kräftiger als 2016 kletterte und sich mit plus 98,5 Prozent auf 825,5 Mio. m3 fast verdoppelte.

Bei Aufschluss-, Produktions- und Erweiterungsbohrungen hat im Vorjahr die RAG neun Ölfunde und einen Gasfund getätigt, teilte die Bundesanstalt am Dienstag zur Erdöl- und Erdgasstatistik 2017 weiter mit.

Weltweit wurden vorvergangenes Jahr (2016) im Schnitt circa 92,1 Mio. Barrel pro Tag (oder 4,37 Mrd. t) Erdöl (inkl. Kondensate) gefördert, verweist die Bundesanstalt auf die endgültigen Daten des BP Statistical Review of World Energy von Juni 2017. Die Welterdölförderung war 2016 somit um 0,5 Prozent auf den bis dahin höchsten Wert aller Zeiten gestiegen. Dabei verzeichneten die OPEC-Länder 2016 einen Förderzuwachs von 3,1 Prozent (auf 1,86 Mrd. t oder 42,5 Prozent der Gesamtförderung), während die Nicht-OPEC-Staaten mit 2,52 Mrd. t (oder 57,5 Prozent der Gesamtförderung) um 3,1 Prozent mehr Öl ausgebracht hatten als 2015.

Per Ende 2016 galten weltweit Ölvorräte für 56 Jahre (inkl. Ölsande und Schweröle) als "sicher" und "wahrscheinlich", bei Gas für rund 53 Jahre. Die "geschätzten zusätzlichen Ressourcen" gehen noch weit darüber hinaus.

  

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OMV-Chef Seele kündigte in St. Petersburg neue "Gas-Ära" an
"Erdgas wird bevorzugter Treibstoff der Zukunft sein" - Kfz-Industrie soll sich mehr für Gas-Autos engagieren - Erneutes Plädoyer für "Nord Stream 2" und vermehrte Gasimporte aus Russland

OMV-Chef Rainer Seele hat am Donnerstag rosige Perspektiven für den Erdgasmarkt in Europa skizziert. "Es gibt keinen Zweifel, dass Erdgas der bevorzugte Treibstoff für die Zukunft ist", erklärte er beim Internationalen Wirtschaftsforum in St. Petersburg und forderte Anstrengungen, die Autoindustrie zu mehr Engagement bei Erdgasfahrzeugen zu bewegen.

"Ich bin nunmehr deutlich optimistischer, was den Gasmarkt in Europa betrifft. Vor drei Jahren sprach ich über einen stagnierenden Markt, jetzt sehe ich moderates bis großes Wachstumspotenzial", betonte der Spitzenmanager, der vom Moderator als "großer Freund Russlands" vorgestellt wurde. Als Gründe für seinen Optimismus nannte Seele insbesondere Anstrengungen zum Klimaschutz, die zum vermehrten Einsatz von Erdgas führen würden.

Kritik übte der OMV-Chef an jener Klimastrategie in Europa, mit der infolge der japanischen Reaktorkatastrophe von Fukushima eigentlich nukleare durch erneuerbare Energiequellen ersetzt werden sollten. "Am Beispiel Deutschland zeigt sich aber, dass die CO2-Emissionen größer wurden, insbesondere durch die Verwendung von billiger Kohle aus den USA", betonte er. Ein Wechsel von Kohle zu Gas bei der Energieerzeugung würde in diesem Bereich die CO2-Emissionen um 40 Prozent senken, betonte er. "Das ist keine Frage von ob, sondern eine Frage von wann. Und das wird den europäischen Gasverbrauch erhöhen", sagte Seele.

In Bezug auf E-Mobilität sprach der gebürtige Deutsche von einer "neuen Infektionskrankheit unter europäischen Politikern", die meinten, damit das Klima retten zu können. Freilich würde in der Stadt kein CO2-Ausstoß zu beobachten sein, aber gerade wenn die nötige Elektrizität mit Kohlekraftwerken produziert würde, spräche das nicht für diese Strategie. Angesichts des Umstiegs von Diesel- zu Benzinautos müssten den Kunden auch erdgasbetriebene Fahrzeuge als Alternative präsentiert werden, forderte Seele. Er regte eine Allianz mit der Autoindustrie an, die sich bei Erdgasfahrzeugen in ähnlicher Weise wie bei Elektroautos engagieren solle. Als weiteren Faktor zugunsten von vermehrtem Erdgasverbrauch nannte er die Schifffahrt, wo sich durch den Umstieg auf Gas ebenso die CO2-Emissionen senken ließen.

Gas aus Norwegen, Nordafrika, dem Iran und den USA nach Europa sei nicht konkurrenzfähig mit russischen Lieferungen, betonte er. Europa solle daher bereit sein, noch mehr Gas aus Russland zu importieren und mehr Kapazitäten für den Gastransport zu errichten. "Ich trete aus diesem Grund kategorisch für Nord Stream 2 ein. Das ist eine Pipeline, die es geben muss", schloss der OMV-Chef.

  

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OMV-Deal mit Gazprom könnte anders aussehen als geplant
Statt eines geplanten Anteilstauschs mit Gazprom könnte die OMV Vermögenswerte in Sibirien kaufen, heisst es.

An dem geplanten Anteilstausch arbeiten beide Konzerne seit Jahren. Ende 2016 hatten sie sich grundsätzlich darauf geeinigt, dass sich OMV zu knapp 25 Prozent an Teilen des sibirischen Gasfeldes Urengoy beteiligt und Gazprom im Gegenzug 38,5 Prozent an der norwegischen OMV-Tochter Norge erhält. Bei dem sibirischen Feld handelt es sich um eines der größten Gasvorkommen der Welt.

https://diepresse.com/home/wirtschaft/unternehmen/5435011/OMVDeal-mit-Gazprom-koennte-and ers-aussehen-als-geplant

  

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OMV verkauft türkisches Gas-Kraftwerk Samsun an Bilgin Enerji
Verkaufsüberlegungen für das erst 2013 in Betrieb genommene Kraftwerk gab es schon seit Jahren - Abschluss der Transaktion im vierten Quartal 2018 erwartet

Die OMV hat für ihr langjähriges Sorgenkind, das Gaskraftwerk Samsun an der türkischen Schwarzmeerküste, nun endlich einen Käufer gefunden. Man habe mit der Yapisan Elektrik Üretim A.S., einer 100-Prozent-Tochter des türkischen Energiekonzerns Bilgin Enerji, einen Kaufvertrag abgeschlossen, teilte die OMV am Mittwoch mit. Der Abschluss der Transaktion wird im vierten Quartal erwartet.

Die Österreicher waren mit ihrem erst 2013 in Betrieb genommenen Erdgas-Kombikraftwerk in Terme, in der türkischen Provinz Samsun, schon lange "nicht glücklich", wie OMV-Chef Seele erklärt hatte. Das Kraftwerk mit einer Kapazität von 890 MW hatte rund 600 Mio. Euro gekostet, inzwischen mussten dafür hunderte Millionen Euro abgeschrieben werden. Verkaufsüberlegungen gab es schon seit 2015. Über den nun abgeschlossenen Kaufvertrag wurde Stillschweigen vereinbart. Die Transaktion muss noch von den türkischen Behörden genehmigt werden.

"Der Verkauf des Kraftwerks Samsun erfolgt in Übereinstimmung mit der OMV-Strategie 2025, die eine Optimierung des Portfolios vorsieht", sagte Downstream-Vorstand Manfred Leitner laut Aussendung. "Wir setzten damit den letzten Schritt, um unser strategisches Ziel zu erreichen, das Risikopotenzial eines nicht integrierten Stromgeschäfts zu reduzieren." Die OMV wird mit ihrem Sales- und Trading-Geschäft im Energiebereich in der Türkei präsent bleiben.

Bilgin Enerji investiert ausschließlich in Energieerzeugung und dabei vor allem in erneuerbare Energieträger, vor allem Wasser- und Windkraftwerke. Durch die Übernahme des Gaskraftwerks Samsun erhöht sich die Kapazität der Stromerzeugung von Bilgin auf 1.760 MW.

  

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OMV und Gazprom feiern "Goldene Hochzeit" mit Gala in der Hofburg
Gazprom-Chef Miller und sein Vize Medwedew zelebrieren mit OMV-Vorstand 50 Jahre russische Gaslieferungen nach Österreich - Auch Minister Schramböck, Köstinger und Hofer nehmen teil - BILD

Vor 50 Jahren, am 1. Juni 1968, haben die Österreichische Mineralölverwaltung (ÖMV) und das sowjetische Unternehmen Sojusneftexport einen Vertrag für Erdgaslieferungen von der UdSSR nach Österreich besiegelt. Heute (Montag) Abend feiern OMV und Gazprom ihre langjährige Partnerschaft mit einer Galaveranstaltung in Wien.

Ihre Teilnahme zugesagt haben neben den Spitzen der beiden teilstaatlichen Unternehmen auch Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck (ÖVP), Landwirtschaftsministerin Elisabeth Köstinger (ÖVP) und Infrastrukturminister Norbert Hofer (FPÖ).

Seitens der OMV sind der gesamte Vorstand unter der Führung von CEO Rainer Seele sowie OMV-Aufsichtsratspräsident Peter Löscher vertreten, von russischer Seite nehmen Gazprom-Vorstandschef Alexej Miller und sein Stellvertreter Alexander Medwedew (Medvedev) teil.

Alexej Miller stammt wie Präsident Wladimir (Vladimir) Putin aus Leningrad (heute St. Petersburg) und ist neben Putin einer der mächtigsten Männer Russlands. Miller war in St. Petersburg langjähriger Mitarbeiter des damaligen Vizebürgermeisters und heutigen Präsidenten Putin. Putin übernahm erstmals im Mai 2000 das Amt des Staatspräsidenten und ernannte Miller ein Jahr später zum Vorstandsvorsitzenden von Gazprom. Im Februar 2016 wurde Millers Gazprom-Vertrag bis 2021 verlängert.

Millers Stellvertreter Alexander Medwedew ist ein Österreich-Kenner und spricht wie Putin ausgezeichnet Deutsch. Er war unter anderem von 1989 - 1991 Direktor der in Österreich ansässigen Donau Bank (heute VTB) und später jahrelang als Direktor der IMAG Investment Management and Advisory Group GmbH in Wien tätig.

Umrahmt wird das Galadiner von einem künstlerischen Programm u.a. mit dem Wiener Staatsballett. Als Moderator wurde der Schauspieler Michael Dangl engagiert - Dangl wurde 1968 geboren, dem Jahr, in dem das erste Gas aus Sibirien in Österreich ankam.

  

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OMV/Gazprom: Vertragsverlängerung für Erdgaslieferungen bis 2040
Unterschriften von beiden Unternehmenschefs im Rahmen des Staatsbesuches des russischen Präsidenten Putin

Die teilstaatliche OMV und die russische Gazprom haben ihren bestehenden Gasliefervertrag, der bis 2028 laufen würde, am Dienstag bis 2040 verlängert. Unterschrieben haben OMV-Chef Rainer Seele und Gazprom-Chef Alexey Miller im Beisein von Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) und Russlands Präsidenten Wladimir Putin bei deren Treffen im Rahmen von Putins Staatsbesuch heute.

Putin verwies bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Kurz auf das 50. Jahr-Jubiläum russischer Gaslieferungen nach Österreich: "In diesen Jahren versorgte unsere Seite Österreich zuverlässig und stabil." Durch die Unterzeichnung des Vertrags sei die Kooperation weiter gesichert.

Putin betonte außerdem, dass ihm die österreichische Regierung bestätigt habe, das umstrittene Gaspipelineprojekt Nord Stream 2 "positiv" zu sehen. Es handle sich um ein "privatwirtschaftliches Projekt".

"Die heute unterzeichnete Vereinbarung ist ein weiterer Beweis für den wachsenden Gasimportbedarf in Österreich ebenso wie generell in Europa - einem Bedarf den Gazprom bereit ist, zu decken. Mit der Umsetzung des Bauprojektes für die Nord Stream 2 Pipeline, werden wir Gaslieferungen zugunsten der Verbraucher noch zuverlässiger machen", sagte Miller laut Aussendung der OMV.

"Die Europäische Union muss 2030 über 80 % ihres Erdgasbedarfs importieren", so Seele. "Mit der Vertragsverlängerung leisten wir einen wesentlichen Beitrag zur Versorgung Österreichs sowie anderer europäischer Länder angesichts der wachsenden Nachfrage und tragen zur Reduktion der CO2-Emissionen bei."

Die OMV gab sich überzeugt, dass Europas Gasbedarf vor allem durch den sukzessiven Ersatz der Kohleverstromung durch hocheffiziente Gaskraftwerke steigen werde. Zugleich werde die europäische Eigenproduktion abnehmen, wie man zuletzt auch in den Niederlanden gesehen habe.

  

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Societe Generale bestätigt für OMV die Empfehlung Kaufen - und erhöht das Kursziel von 60,0 auf 70,0 Euro - das höchste aller Kursziele.

durchschnittliches Kursziel: 57,78 Euro.

  

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Barclays bewertet Aktien nach Roadshow mit "Equal Weight"
Kursziel bei 62,0 Euro

Nach der Roadshow der OMV vergangene Woche bewerten die Wertpapierexperten von Barclays die Aktien des Ölkonzerns weiter mit "Equal Weight". Das Kursziel steht derzeit bei 62,0 Euro.

Der OMV-CFO Reinhard Florey bemühte sich um eine beruhigende Botschaft, heißt es in der Studie. Die Russland-Sanktionen hatten bisher keine Auswirkungen auf die Geschäfte und Projekte der OMV. Nord Stream 2 sowie der Asset-Swap mit Achimov würden wie geplant fortgesetzt, schreiben die Analysten. Trotz des höheren Ölpreises halten sich außerdem die Gewinnspannen weiterhin auf gutem Niveau.

Das Kursziel des Barclays-Analystenteams rund um Joshua Stone inkludiert rund 20 Prozent Aufwärtspotenzial, allerdings sehen die Experten Russland weiterhin als Hauptrisikofaktor und bleiben daher bei ihrer neutralen Einschätzung "Equal Weight".

  

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Erste Group hebt Kursziel von 60,8 auf 63,7 Euro
Votum bleibt "Buy"

Die Wertpapierexperten der Erste Group haben ihr Kursziel für die Aktien der OMV von 60,8 auf 63,7 Euro angehoben. Das Anlagevotum wurde mit "Buy" bestätigt.

"Es scheint, dass das Management seine Versprechen gegenüber den Aktionären sehr ernst nimmt", schreibt der Analyst Tamas Pletser in der Studie. Der Ölkonzern habe jüngst zwei große Deals abgeschlossen: Zum einen den Erwerb von 20 Prozent an zwei Offshore-Ölfeldern in den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) und zum anderen den Kauf von Erdgas-Produktionseinheiten in Neuseeland für 578 Mio. Dollar. Diese werden es - gemeinsam mit zwei zuvor getätigten Russland-Investments - dem Unternehmen ermöglichen, seine für 2020 gesteckten Produktionsziele zu erreichen, hieß es in der Studie.

Beim Gewinn je Aktie erwarten die Erste-Analysten 5,39 Euro für 2018, sowie 6,60 bzw. 7,11 Euro für die beiden Folgejahre. Ihre Dividendenschätzung je Titel beläuft sich auf 1,60 Euro für 2018, sowie 1,75 bzw. 1,80 Euro für 2019 bzw. 2020.

  

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OMV begibt neue Hybridschuldverschreibungen von 500 Mio. Euro


Der Öl- und Gaskonzern OMV begibt neue unbefristete, nachrangige Hybridschuldverschreibungen mit einem Volumen von 500 Mio. Euro. Das Closing und die Handelsaufnahme im Regulierten Markt der Luxemburger Börse und im Amtlichen Handel der Wiener Börse seien für oder um den 19. Juni 2018 vorgesehen, gab das börsennotierte Unternehmen Dienstagabend bekannt.

  

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Wow, sehr günstiger Zinssatz für Hybrid:

Die Hybridschuldverschreibungen haben keinen Endfälligkeitstag und werden bis zum 19. Juni 2024 (ausschließlich) ("Erster Resettermin") mit einem festen Zinssatz von 2,875% per annum verzinst. Vom Ersten Resettermin (einschließlich) an werden die Hybridschuldverschreibungen mit einem Reset-Zinssatz per annum verzinst. Der Reset-Zinssatz entspricht dem maßgeblichen 5-Jahres Swapsatz zuzüglich einer Marge von 2,335% per annum während des Zeitraums vom Ersten Resettermin (einschließlich) bis zum 19. Juni 2028 (ausschließlich) und ab dem 19. Juni 2028 (einschließlich) zuzüglich einer Marge von 3,335% per annum.

OMV kann erstmalig die Hybridschuldverschreibungen mit Wirkung zu jedem Geschäftstag im Zeitraum von 90 Kalendertagen bis zum und einschließlich dem Ersten Resettermin kündigen.

Das Closing und die Handelsaufnahme der Hybridschuldverschreibungen (ISIN XS1713462403) im Regulierten Markt der Luxemburger Börse und im Amtlichen Handel der Wiener Börse sind für oder um den 19. Juni 2018 vorgesehen.

  

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OMV-Chef will Sorge von Norwegen zu Gazprom-Deal ausräumen
OMV sucht Gespräch mit Norwegens Ölminister - Konzern will von Zeitplan für Gazprom-Deal vorerst nicht abrücken - Keine Projekte im Iran wegen fehlender Finanzierungsmöglichkeiten

Der Wiener Öl- und Gaskonzern OMV möchte die Bedenken aus Norwegen zum geplanten Milliarden-Tauschgeschäft mit dem russischen Energieriesen Gazprom ausräumen. "Wir nehmen das sehr ernst. Wir müssen uns jetzt zu dritt mit dem Minister zusammensetzen und evaluieren, wo die Probleme sind", sagte Konzernchef Rainer Seele am Dienstag in einem Interview mit der Nachrichtenagentur Reuters.

Nach dem Gespräch müsse man mit Gazprom entscheiden, wie man mit der Situation umgehen wolle. Einen Gesprächstermin gebe es aber noch nicht. "Jetzt redet man in Russland nur noch über Fußball, da bekommt man gar keinen Termin." Seele geht davon aus, dass bis zum Ende der Weltmeisterschaft in Russland Mitte Juli "überhaupt nichts geht".

Norwegens Ölminister Terje Soeviknes sagte kürzlich in einem Interview mit Reuters, dass er mit dem Geschäft zwischen OMV und Gazprom nicht glücklich sei. 2016 hatten sich die beiden Unternehmen grob darauf geeinigt, dass sich OMV zu knapp 25 Prozent an Teilen des sibirischen Urengoy-Gasfeldes beteiligt und Gazprom im Gegenzug 38,5 Prozent an der norwegischen OMV-Tochter erhält. Nach langen Verhandlungen habe man sich nun auf die Details geeinigt, sagte Seele. Ein Antrag auf Genehmigung sei bisher aber noch nicht gestellt worden. Ob der Deal wegen der Bedenken aus Norwegen nun wackelt und andere Wege für das Geschäft mit den Russen verfolgt würden, wollte der frühere Manager der BASF-Tochter Wintershall nicht beantworten. "Das ist reine Spekulation".

Trotz des Gegenwindes will der OMV-Chef das Geschäft wie angekündigt bis Jahresende über die Bühne bringen. "Derzeit habe ich keinen Anlass, diesen Zeitplan zu korrigieren. Allerdings muss man sich das nach den trilateralen Gesprächen noch einmal ansehen", räumte Seele ein.

Wenig Spielraum für Geschäfte sieht der OMV-Chef hingegen im Iran, nachdem die USA aus dem Atomabkommen ausgestiegen waren. "Machen wir uns nichts vor, der Finanzsektor hat schon darauf reagiert. Die Finanzierungsmöglichkeiten sind schlichtweg nicht mehr vorhanden". Die OMV werde zwar ihre begonnenen Arbeiten, insbesondere die seismischen Untersuchungen, noch abschließen. Projekte würden aber keine verfolgt. "Nach meiner Einschätzung ist für die OMV das Risiko der US-Sanktionen deutlich höher als die Kompensationsmöglichkeiten, die Europa derzeit diskutiert." Auch wenn Europa anderer Meinung sei, die Auswirkungen auf den Finanzsektor würden letztlich die unternehmerischen Initiativen bestimmen. Der Iran hatte im vergangenen Jahr 29 ausländische Energiekonzerne für Öl- und Gasprojekte zugelassen. Darunter war auch die OMV, die bereits vor den internationalen Sanktionen in dem Land tätig war. Daraufhin wurden mehrere Absichtserklärungen für die Entwicklung von Öl- und Gasfeldern unterzeichnet.

  

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Kaufempfehlung bestätigt, neues Kursziel EUR 63,7 

In unserer jüngsten Analyse zur OMV bestätigen wir unsere Kaufempfehlung und erhöhen unser Kursziel auf EUR 63,7 (von EUR 60,8). 
Besonders positiv werten wir, dass die OMV ihre Strategie und Ziele wie versprochen umsetzt und erreicht. Das Unternehmen hat kürzlich zwei große Transaktionen abgeschlossen und einen 20%igen Anteil an zwei großen Offshore-Feldern in den Vereinten Arabischen Emiraten für USD 1,5 Mrd. und ein Portfolio von Upstream-Erdgasanlagen in Neuseeland für USD 578 Mio. erworben. Es scheint als würde das Management seine Versprechen an die Aktionäre sehr ernst nehmen. 

Außerdem haben wir unsere Schätzungen für Rohöl- und Gaspreise, die wichtigsten externen Faktoren der OMV, angehoben. Wir gehen nun davon aus, dass sich der durchschnittliche Ölpreis (Brent) auf USD 75/Fass erhöhen wird. 

Ausblick

OMV setzt weiterhin auf eine Erhöhung der globalen Öl-Nachfrage, exponiert sich damit aber auch zunehmend dem Preisrisiko des Rohstoffs. Wir gehen in unserer jüngsten Analyse jedoch von höheren Rohöl- und Gaspreisen aus, Faktoren, die sich positiv auf die Aktienbewertung auswirken. Wir erhöhen daher unser Kursziel und bestätigen unsere Kaufempfehlung. 

Erste Bank

  

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Goldman Sachs bestätigt für OMV die Empfehlung Neutral - und erhöht das Kursziel von 60,0 auf 62,0 Euro.

Letzter Schlusskurs: 47,13 Euro - durchschnittliches Kursziel: 58,01 Euro.

  

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OMV - Goldman Sachs erhöht Kursziel von 60,0 auf 62,0 Euro
Anlagevotum bleibt bei "Neutral"

Im Rahmen einer Sektoranalyse haben die Wertpapierexperten von Goldman Sachs ihr Kursziel für die Papiere des heimischen Ölkonzerns OMV von 60,0 Euro auf 62,0 Euro erhöht. Die "Neutral"-Empfehlung der Analysten blieb unverändert. In der ausführlichen Branchenanalyse beleuchten die Experten ausführlich sieben Schlüsselfaktoren für eine positive Änderung der Ergebnisse und der Rentabilität der "Big Oils".

Auf Grund von Wechselkursänderungen, höheren Margen im Bereich der Raffinerie und höheren Flüssiggaspreisen wurde zudem die Gewinnerwartungen angepasst. Beim Ergebnis je Aktie rechnen die Goldman-Analysten 2018 nun mit 5,38 (bisher: 5,52) Euro je Aktie, für 2019 erwarten sie 6,10 (bisher: 5,60) Euro und für 2020 prognostizieren sie 5,68 (bisher 5,15) Euro je OMV-Titel.

  

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Der Elefant im Porzellanladen...

USA wollen weltweit Importstopp für Iran-Öl

Die USA verlangen von allen Ländern einen Importstopp für iranisches Öl. Gegen Staaten, die dem nicht Folge leisteten, würden ab dem 4. November Sanktionen verhängt, sagte ein hochrangiger Vertreter des Außenministeriums heute in Washington. Ausnahmen werde es nicht geben. Der Vertreter wollte namentlich nicht genannt werden.

http://orf.at/stories/2444610/

  

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Amerikas Machtgehabe: Kollateralschäden bei Gazproms Nord Stream 2

Das Wall Street Journal hat aus mehreren Quellen erfahren, dass Trump Bundeskanzlerin Merkel gedroht habe, sich nur auf eine Verhandlung der Handelsbeziehungen einzulassen, wenn Deutschland seine Unterstützung der Gazprom-Pipeline Nord Stream 2 fallen lasse.

Es scheint so, als ob die deutsche Bundeskanzlerin Härte bewiesen hätte, und nicht auf diese Forderung eingegangen ist.

https://www.boerse-express.com/news/articles/amerikas-machtgehabe-kollateralschaeden-bei- gazproms-nord-stream-2-29282

  

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OMV finalisierte Verkauf des Upstream-Geschäfts in Pakistan
Dragon Prime Hong Kong Limited erwarb OMV Pakistan um rund 158 Mio. Euro

Der börsennotierte Mineralölkonzern OMV hat den heuer im Februar angekündigten Verkauf von Upstream-Aktivitäten in Pakistan heute, Donnerstag, abgeschlossen. Die OMV Pakistan ging um rund 158 Mio. Euro an die Dragon Prime Hong Kong Limited, eine 100-Prozent-Tochter des Explorations- und Produktionsunternehmens United Energy Group Limited, wie die OMV mitteilte.
"Der Verkauf ist ein weiterer Schritt in der Optimierung des OMV-Upstream-Portfolios", so Vorstand Johann Pleininger.

Die OMV ist aber weiterhin in Pakistan aktiv. Die 10-Prozent-Beteiligung an Parco, einem Joint-Venture zwischen Pakistan und Abu Dhabi im Downstream-Bereich, ist nicht Teil des Verkaufs.

  

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Deutschland: USA werden Nord Stream 2 von Sanktionen ausnehmen

Diese Einigung habe man Beratungen mit der US-Regierung erreicht, erklärt das Wirtschaftsministerium

Hintergrund sei eine Interpretation von US-Leitlinien, nach denen es einen Bestandsschutz für Projekte gibt, die vor August 2017 vereinbart seien.

https://diepresse.com/home/wirtschaft/energie/5455981/Deutschland_USA-werden-Nord-Stream- 2-von-Sanktionen-ausnehmen

  

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OPEC kämpft mit Förderausweitung - Ölpreis steigt
Die Ölpreise sind am Dienstag nach einer Verschnaufpause am Vortag wieder gestiegen. Ausschlaggebend ist das knappe Angebot an Erdöl, das auf Engpässe in zahlreichen Förderländern zurückgeht.

Neue Daten der Nachrichtenagentur Bloomberg deuten das Problem an: Demnach hat der Ölriese Saudi-Arabien seine Tagesproduktion im Juni kräftig um 330.000 Barrel ausgeweitet. Für die OPEC insgesamt verbleibt jedoch nur eine Ausweitung um 30.000 Barrel je Tag.

https://diepresse.com/home/wirtschaft/energie/5457697/OPEC-kaempft-mit-Foerderausweitung- Oelpreis-steigt

  

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OMV-Tankkarte jetzt auch für Elektroautos
"E-Mobility-Card" für Unternehmen mit Elektrofahrzeugen - Karte ermöglicht Laden der Fahrzeuge an Smatrics-Standorten - Rund 450 Stationen am Netz, 250 an Autobahnen und in Ballungszentren

Die OMV erweitert ihre Tankkarte um ein neues Feature. Ab sofort könnten Unternehmen ihre Elektroautos mithilfe der "E-Mobility-Card" bargeldlos an den Standorten des Partners Smatrics aufladen, teilte die OMV heute, Donnerstag, in einer Aussendung mit. Rund 450 Ladepunkte seinen mittlerweile ans Netz gegangen, davon rund 250 entlang österreichischer Autobahnen und Ballungszentren.

  

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Der programmierte Ergebnissprung

Am Mittwoch präsentiert die OMV ihr Trading-Update zum 2. Quartal. Und damit die wichtigsten Rahmenbedingungen wie erlöster Ölpreis, Verkaufsmengen etc, womit die Rechenmaschinen der Analysten dann gefüttert werden. Zwei Dinge sind absehbar: Das Ergebnis unterm Strich wird deutlich besser als im Vorjahr sein, da wohl keine negativen Sondereffekte von 1,3 Mrd. Euro (aus dem Petrol Ofisi-Verkauf) zu verkraften sind. Und die Ölproduktion wird deutlich über dem Vorjahr (339.000 Barrel/Tag) liegen (etwa neues Sibirien-Feld), aber angekündigterweise unter jener des heurigen Q1 (437.000) - Grund sind Wartungsarbeiten.



https://www.boerse-express.com/news/articles/omv-der-programmierte-ergebnissprung-31720

  

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Weniger OMV-Förderung in Q2 - Bessere Ölpreise und Raffineriemargen
Raffinerie-Überholungen drückten Auslastungsgrad von 93 auf 77 Prozent, in Rumänien auf 49 Prozent - Öllagermengen gestiegen - Retail- und Commercial-Margen etwas tiefer

Der heimische OMV-Konzern hat im zweiten Quartal weniger Öl und Gas produziert als zum Jahresauftakt, allerdings waren die Ölpreise und die Raffineriemargen besser als zuletzt. Geprägt war das zweite Quartal durch länger angekündigte Wartungsarbeiten in mehreren Raffinerien, vor allem bei der rumänischen Tochter Petrom.

Die Gesamtproduktion des OMV-Konzerns im Upstream lag von April bis Juni im Schnitt bei 419.000 Barrel pro Tag. Im ersten Vierteljahr waren es 437.000 boe/Tag gewesen, was ungefähr der geplanten Zielgröße durch das seit Dezember für die OMV wirksame russische Gasfeld Juschno Russkoje entsprach.

Der durchschnittlich realisierte Rohölpreis lag in Q2 mit 60,6 Dollar je Fass etwas über den 58,0 Dollar/Fass aus Q1, teilte die OMV am Mittwoch in ihrem Quartalszwischenbericht (Trading Statement) mit. Allerdings änderte sich im Quartalsabstand auch der Euro-Dollar-Wechselkurs von 1,23 auf 1,19.

Die OMV-Referenz-Raffineriemarge war zuletzt mit 5,23 (4,79) Dollar/bbl etwas günstiger - im zweiten Quartal 2017 war sie freilich mit 6,03 Dollar/bbl noch besser gewesen. Die OMV-Petrom-Referenz-Marge lag diesmal bei 6,72 Dollar nach 6,56 Dollar im Vorquartal.

Wegen der wartungsbedingten Stillstände ging der Raffinerie-Auslastungsgrad des OMV-Konzerns im Quartalsabstand von 93 auf 77 Prozent zurück, dabei besonders stark bei der Petrom von 94 auf 49 Prozent. Die Gesamtverkaufsmenge an Raffinerieprodukten wuchs aber dennoch auf 4,98 (4,53) Mio. Tonnen. Die Erdgas-Verkaufsmengen gaben dagegen von Q1 auf Q2 von 33,0 auf 24,8 Terawattstunden (TWh) nach. Die Retail- und Commercial-Margen seien in Q2 leicht unter jenen von Q1 gelegen, so die OMV.

Die geplante Generalüberholung der rumänischen Raffinerie Petrobrazi sei im zweiten Quartal erfolgreich abgeschlossen, so die OMV. Es werde erwartet, dass die Generalüberholung das CCS Operative Ergebnis vor Sondereffekten von Downstream Öl um ungefähr 35 Mio. Euro gegenüber Q1/18 beeinflussen werde.

Zusätzlich habe die Generalüberholung der Raffinerie Petrobrazi zu einem Anstieg der Rohöl-Lagermengen geführt. Dies resultierte laut OMV in einem bisher nicht realisierten Ergebnis auf Gruppenebene in Höhe von rund 60 Mio. Euro. Dieser Zwischengewinn werde über die Konsolidierungszeile bereinigt und beeinflusse das CCS Operative Ergebnis vor Sondereffekten in Q2/18 negativ.

Die kompletten Zahlen für das zweite Quartal bzw. erste Halbjahr will die OMV am 2. August veröffentlichen.

  

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Upstream Gesamtproduktion sinkt im Q2 (verglichen mit dem Vorquartal) 

Die OMV hat am Mittwoch die wichtigsten Performance-Kennzahlen für das 2. Quartal 2018 veröffentlicht. Gegenüber dem Q2 im Vorjahr konnte die Gesamtproduktion im Upstream deutlich gesteigert werden (von 339.000 Fass Öl-Äquivalent/Tag im Q2/17 auf 419.000 im Q2/18), was größtenteils auf den Abschluss der Akquisition des Juschno Russkoje Gasfelds in Russland Anfang Dezember 2017 zurückzuführen ist. Verglichen mit dem Wert im Vorquartal (437.000 im Q1/18) war die Gesamtproduktion jedoch aufgrund der gesunkenen Erdgasproduktion deutlich geringer. Höhere Ölpreisnotierungen ließen auch den durch die OMV realisierten durchschnittlichen Ölpreis weiter ansteigen. Im Bereich Downstream erholte sich die Referenz-Raffineriemarge wieder von USD 4,79 pro Fass im Q1/18 auf USD 5,2 im Q2. Die geplante Generalüberholung der Petrobrazi Raffinerie konnte im Q2/18 erfolgreich abgeschlossen werden. Es wird jedoch erwartet, dass die Maßnahme das bereinigte operative Ergebnis im Downstream mit EUR 35 Mio. belasten wird.

Ausblick

Das Q2-Ergebnis wird am 2. August präsentiert und die Indikatoren im Trading Statement deuten auf ein solides Ergebnis hin. Aus heutiger Sicht gehen wir davon aus, dass das Q2-Ergebnis ein wenig schwächer ausfallen wird als das starke Ergebnis im Vorquartal. 

Erste Bank

  

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Credit Suisse senkt Votum von "Outperform" auf "Neutral"
Kursziel von 57 auf 53 Euro gesenkt

Die Analysten der Schweizer Großbank Credit Suisse haben ihre Anlageempfehlung für die Aktien des heimischen Öl- und Gaskonzerns OMV von "Outperform" auf "Neutral" gesenkt. Auch das Kursziel wurde von 57 auf 53 Euro nach unten korrigiert. Aktuell werden die Titel an der Wiener Börse mit einem Minus von 0,80 Prozent bei 45,95 Euro gehandelt.
Die Senkung des Kursziels begründet Analyst Thomas Adolff mit den ebenfalls niedrigeren Ergebniserwartungen, vor allem im Downstream-Geschäft. Die OMV habe seit 2015 unter Rainer Seele einen "exzellenten Job" gemacht - die Strategie sei nun klarer, der Konzern spiele seine Stärken aus. Allerdings sehen Adolff und sein Analystenteam derzeit attraktivere Werte anderswo im Sektor.

Eine höhere Steuerrate und schwächere Ergebnisse im Downstream-Bereich wirken sich negativ auf die Ergebnisschätzungen aus: Für 2018 rechnen die Experten nun mit 4,61 (bisher 5,80) Euro je Aktie, für 2019 werden 5,58 (bisher: 6,52) Euro prognostiziert.

  

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Ostseepipeline Nordstream 2 droht neuer Ärger

Gegen die Pipeline rollt eine neue Welle. Der US-Kongress berät Sanktionen, begründet wird das mit "Hilfe" für Europa

derstandard.at/2000083798998/Ostseepipeline-Nord-Stream-2-droht-neuer-Aerger

  

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Baukartell-Affäre: Auch früherer Gas-Connect-Manager beschuldigt

Chef einer Baufirma hat nach eigenen Angaben 700.000 Euro Schmiergeld bezahlt - OMV und Tochter Gas Connect haben sich als potenziell Geschädigte dem Ermittlungsverfahren angeschlossen

In die Baukartell-Affäre rund um illegale Preisabsprachen in der Baubranche soll auch ein früherer Manager der OMV-Tochter Gas Connect Austria verwickelt sein, berichtete das "Ö1"-Mittagsjournal am Mittwoch. Demnach schilderte der Chef einer Baufirma in einem Brief an die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA), dass er fast 700.000 Euro an den Manager bezahlt habe.

In dem Brief vom Anfang des Jahres schreibt der Bauunternehmer, er habe in den Jahren 2008 bis 2015 Schmiergeld bezahlen müssen, um überhaupt an Vergabeverfahren für kleinere Bauprojekte teilnehmen zu dürfen.

Gas-Connect-Sprecher Armin Teichert sagte im "Mittagsjournal", man kooperiere eng mit den Ermittlern und habe alle nötigen Unterlagen zur Verfügung gestellt. Sowohl die OMV als auch die Tochter Gas Connect Austria haben sich als potenziell Geschädigte dem Ermittlungsverfahren in der Kartell-Causa angeschlossen.

Insgesamt wird in der Baukartell-Affäre gegen rund 220 Beschuldigte ermittelt. Bisher besteht bei insgesamt 350 Vergabeverfahren in den Jahren 2006 bis 2017 der Verdacht auf verbotene Absprachen.

  

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OMV im 1. Halbjahr bei stabilem Umsatz deutlich profitabler
Periodenüberschuss drehte auf 807 Mio. Euro ins Plus, das CCS Operative Ergebnis vor Sondereffekten legte um 5 Prozent auf 1,54 Mrd. Euro zu - Produktion um 27 Prozent gesteigert -

Der heimische Öl- und Gaskonzern OMV hat im ersten Halbjahr 2018 bei einem stabilen Umsatz von 10,68 Mrd. Euro sein Ergebnis deutlich verbessert. Das um Lagerhaltungseffekte bereinigte CCS Operative Ergebnis vor Sondereffekten verbesserte sich um 5 Prozent auf 1,54 Mrd. Euro, der Periodenüberschuss drehte von -112 Mio. Euro auf 807 Mio. Euro ins Plus, wie die OMV am Donnerstag mitteilte.

Für das bessere operative Ergebnis sei vor allem das höhere Upstream-Ergebnis in Höhe von 895 Mio. Euro (1. Halbjahr 2017: 580 Mio. Euro) verantwortlich, weil die Verkaufsmenge durch die Beteiligung am russischen Gasfeld Juschno Russkoje gestiegen sei, heißt es in der Erläuterung. Die Gesamtproduktion stieg um 27 Prozent auf 428.000 boe/d (Barrel Öläquivalent pro Tag).

Im Bereich Downstream (Raffinerien, Tankstellen) ist das CCS Operative Ergebnis vor Sondereffekten von 904 Mio. auf 714 Mio. Euro gesunken - hier machte sich der Verkauf der türkischen Petrol Ofisi im zweiten Quartal 2017 bemerkbar.

Im zweiten Quartal war der Umsatz mit 5,7 Mrd. Euro um 11 Prozent höher als im zweiten Quartal 2017. Das operative CCS Operative Ergebnis vor Sondereffekten verbesserte sich um ein Zehntel auf 726 Mio. Euro.

Für das Gesamtjahr 2018 rechnet die OMV mit einem durchschnittlichen Brent-Rohölpreis von 70 Dollar pro Fass, bisher hatte man einen durchschnittlichen Ölpreis von 68 Dollar angenommen. Auch der Gaspreis auf den europäischen Spotmärkten dürften höher ausfallen als im Vorjahr. Die gesamte Tagesproduktion wird bei 420.000 Fass erwartet, wobei der Produktionsbeitrag aus Russland rund 100.000 Fass pro Tag ausmachen soll.

  

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Der um Lagereffekte bereinigte Betriebsgewinn (CCS Ebit) stieg auf 726 Millionen Euro nach 662 Millionen Euro im Vorjahresquartal. Das ist allerdings immer noch um 40 Millionen Euro weniger als Analysten erwartet hatten.

https://diepresse.com/home/wirtschaft/boerse/5473840/OMV-schreibt-Gewinne-verpasst-aber-d ie-Erwartungen

  

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OMV-Chef Seele: Erwarten deutlich mehr Produktion im 4. Quartal
Allein der Zukauf in Neuseeland soll die Tagesproduktion um 30.000 Fass steigern - "Bei Nord Stream 2 sind wir im Zeitplan und im Budget" - Ergebnis im 2. Quartal "nicht beeindruckend"

Obwohl die OMV ihre Gesamtproduktion deutlich gesteigert hat, war das Nettoergebnis im Vergleich dazu "nicht beeindruckend", räumt OMV-Chef Rainer Seele ein. Unterm Strich blieb im zweiten Quartal ein Periodenüberschuss von 276 Mio. Euro. "Das liegt daran, dass die OMV eine deutlich höhere Steuerquote hatte, sowohl im ersten als auch im zweiten Quartal", sagte Seele am Donnerstag zur APA.
Das Upstream-Geschäft habe zwar von der höheren Produktion und den besseren Preisen profitiert, "aber wir haben im ersten Halbjahr alleine durch den schwächeren Dollar 150 Mio. Euro Währungskursbelastung gehabt".

Das Downstream-Geschäft, also die Raffinerien, habe einen geringeren Beitrag geliefert, weil dort die Marge im ersten Halbjahr von durchschnittlich 5,8 auf 5 Dollar pro Barrel gesunken sei. Auch ein Raffinerie-Stillstand in Rumänien habe stärker belastet als ursprünglich erwartet. "Der reine Produktionsausfall war eine Belastung von 35 Mio. Euro." Darüber hinaus habe man auch durch den Aufbau von Lagerbeständen im zweiten Quartal eine Belastung von 60 Mio. Euro gehabt, diese Ergebnisbelastung im Downstreambereich werde man im Laufe des Jahres wieder abbauen, "dieser Effekt geht dann positiv ins zweite Halbjahr".

Für das zweite Halbjahr sei er sehr optimistisch, sagte der OMV-Chef. "Wir erwarten, wenn wir uns nur die abgeschlossenen Transaktionen des ersten Halbjahres anschauen, eine weitere Produktionssteigerung insbesondere im vierten Quartal. Denn da erwarten wir das Closing in Neuseeland, alleine das sind 30.000 Barrel am Tag." Darüber hinaus erwarte man den Start der Ölproduktion in Abu Dhabi, "das ist in der Plateau-Produktion bis zu 40.000 Barrel am Tag". Beim Gasfeld Aasta Hansteen in Norwegen soll ebenfalls die Produktion beginnen, es soll einen Produktionsbeitrag von bis zu 18.000 Barrel am Tag bringen. "Wenn unsere Vorhersage stimmt - wir gehen in diesem Jahr von einem Ölpreis von 70 Dollar aus - dann wird sich die höhere Produktion natürlich noch stärker auswirken."

Die entscheidende Kennzahl sei für die OMV der operative Cashflow, der im ersten Halbjahr um 21 Prozent auf 2,3 Mrd. Euro gestiegen sei. "Diese 2,3 Milliarden waren ausreichend, um unsere Investitionen von 1,1 Milliarden im ersten Halbjahr zu zahlen, und die OMV konnte aus diesem operativen Cashflow die zwei Ölfelder in Abu Dhabi kaufen, die haben 1,2 Milliarden gekostet."

Durch den Verkauf der OMV Pakistan seien 200 Mio. Euro hereingekommen und die Dividendenzahlungen hätten fast 700 Mio. Euro ausgemacht, davon seien 490 Mio. Euro an die OMV-Aktionäre ausgeschüttet worden, der Rest an andere Kapitalgeber. "Wir wollen bis zum Ende des Jahres den Cashflow so managen, dass wir die Dividende voll aus dem operativen Cashflow bezahlen können."

Die OMV hat derzeit mehrere Baustellen offen, darunter in Rumänien, wo die "Entwicklung zur Zeit nicht sehr erfreulich" sei. Die OMV-Tochter Petrom will im Schwarzen Meer Gas fördern und dieses Gas dann auch exportieren dürfen - da legt sich bisher aber die Politik quer. "Ich kann verstehen, dass sie gewisse Gasmengen auch im eigenen Land verkaufen wollen. Aber wenn das Land zu 100 Prozent aus der heimischen Produktion versorgt wird, dann müssen wir sagen, mehr als 100 Prozent sollte man dem Produzenten nicht auferlegen." Die finale Investitionsentscheidung für das Offshore-Projekt "Neptun" werde man erst dann treffen, wenn man einen verlässlichen Rahmen dafür habe. Das bedeute auch: "Steuersicherheit in Rumänien ist ein Muss."

Beim umstrittenen Gaspipeline-Projekt Nord Stream 2 sei man im Zeitplan und im Budget, sagte Seele. In deutschen Gewässern habe man bereits mit der Verlegung der Rohre begonnen. "Wir warten nur noch auf eine einzige Genehmigung, nämlich aus Dänemark." Von den veranschlagten Gesamtkosten des Projekts in Höhe von 9,5 Mrd. Euro entfällt auf die OMV ein Zehntel, bisher habe man 465 Mio. Euro gezahlt.

  

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MV-Chef Seele: Welches Gas gekauft wird, entscheidet der Markt
Europäischer Markt für LNG aus USA offen, "wenn der Preis stimmt" - Dänische Genehmigung für Nord Stream 2 nicht unbedingt nötig, wenn Route leicht geändert wird

OMV-Chef Rainer Seele hält offensichtlich wenig von der zwischen EU-Kommissionschef Jean-Claude Juncker und US-Präsident Donald Trump getroffenen Vereinbarung, dass Europa künftig mehr amerikanisches Flüssig-Erdgas (LNG) kaufen soll. "Welches Gas gekauft wird, entscheidet letztendlich der Markt und nicht die Politik", sagte Seele am Donnerstag.
"Die Verbraucher sind nicht gewillt, einen höheren Preis zu zahlen, weil das Gas mit einem Schiff über den Atlantik gefahren wird", sagte Seele bei der Präsentation der OMV-Halbjahreszahlen. "Wenn wir über amerikanisches LNG sprechen, dann wird der europäische Markt für solche Lieferungen offen sein, wenn der Preis stimmt." Derzeit werde LNG in Asien um rund die Hälfte über dem europäischen Erdgaspreis gehandelt.

Das umstrittene Gaspipeline-Projekt Nord Stream 2 sieht Seele nicht in Gefahr, man liege im Zeitplan und im Budget. In deutschen Gewässern habe man bereits mit der Verlegung der Rohre begonnen und warte jetzt nur noch auf eine Genehmigung aus Dänemark - wobei man durch eine kleine Routenänderung auch darauf nicht angewiesen sei. Von den Russland-Sanktionen der USA sei Nord Stream 2 nicht betroffen, sagte Finanzvorstand Reinhard Florey, das habe man mit dem Finanz- und Außenministerium der USA geklärt. Von den veranschlagten Gesamtkosten des Projekts in Höhe von 9,5 Mrd. Euro entfällt auf die OMV ein Zehntel, bisher habe man 465 Mio. Euro gezahlt.

Sehr wohl zu spüren bekommen wird die OMV allerdings die Sanktionen gegen den Iran. Von dem im vergangenen Jahr in den OMV-Raffinerien verarbeiteten Rohöl habe man 4 Prozent aus dem Iran bezogen, sagte der für die Raffinerien zuständige Downstream-Vorstand Manfred Leitner. Im ersten Halbjahr 2018 seien es schätzungsweise 500.000 Tonnen gewesen, also eine relativ geringe Menge. "Natürlich war das eine sehr attraktive Möglichkeit, die wir auch wahrgenommen haben, aber das wird zu einem Ende kommen, sobald die Sanktionen greifen."

  

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Kritischer Kommentar:


Der Lack ist ab bei der OMV

Zahlen. Das politische Risiko im Ölgeschäft ist zurück. Das trifft die OMV offenbar härter als die Rivalen. Der Aufstieg des Vorjahres ist Geschichte.

https://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/5474285/Der-Lack-ist-ab-bei-der-OMV

  

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Nord Stream 2 wird umgeplant

Das Projekt einer zweiten Röhre auf dem Grund der Ostsee (Nord Stream 2), durch die Ende 2019 russisches Gas nach Greifswald im Norden Deutschlands strömen soll, erfährt eine Wendung. Die Route wird an dänischem Hoheitsgewässer vorbeigeführt. Damit ist Nord Stream nicht mehr auf grünes Licht aus Dänemark angewiesen. Das Land hat sich auch aufgrund von Druck seitens der USA bisher geweigert, das Projekt zu genehmigen. "Die neue Route wird etwas länger, es braucht mehr Rohre; die Kosten für das Projekt sollten dennoch innerhalb des ursprünglich genannten Rahmens von 9,5 Milliarden Euro bleiben", sagte OMV-Downstream-Vorstand Manfred Leitner dem STANDARD.

derstandard.at/2000084674417/Nord-Stream-2-wird-umgeplant

  

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>Nord Stream 2 wird umgeplant
>
>Das Projekt einer zweiten Röhre auf dem Grund der Ostsee (Nord
>Stream 2), durch die Ende 2019 russisches Gas nach Greifswald
>im Norden Deutschlands strömen soll, erfährt eine Wendung. Die
>Route wird an dänischem Hoheitsgewässer vorbeigeführt. Damit
>ist Nord Stream nicht mehr auf grünes Licht aus Dänemark
>angewiesen. Das Land hat sich auch aufgrund von Druck seitens
>der USA bisher geweigert, das Projekt zu genehmigen. "Die neue
>Route wird etwas länger, es braucht mehr Rohre; die Kosten für
>das Projekt sollten dennoch innerhalb des ursprünglich
>genannten Rahmens von 9,5 Milliarden Euro bleiben", sagte
>OMV-Downstream-Vorstand Manfred Leitner dem STANDARD.
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> derstandard.at/2000084674417/Nord-Stream-2-wird-umgeplant

Soviel zum Thema "Zusammenarbeit und Solidarität in der EU"

  

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OMV: Hedging bremst die positive Ergebnisentwicklung - Kursziel bei 65 EUR - Aktienanalyse




06.08.18 13:00
LBBW


Stuttgart (www.aktiencheck.de) - OMV-Aktienanalyse von Achim Wittmann, Investmentanalyst von der LBBW:

Achim Wittmann, Investmentanalyst der LBBW, bekräftigt in einer aktuellen Aktienanalyse die Kaufempfehlung für die Aktie der OMV AG (ISIN: AT0000743059, WKN: 874341, Ticker-Symbol: OMV, NASDAQ OTC-Symbol: OMVJF).

Im ersten Halbjahr 2018 habe OMV sein bereinigtes operatives Ergebnis um 5,2% auf 1,5 Mrd. EUR gesteigert. Höhere Preise und eine um 27% auf 428 kboe/d gestiegene Produktionsmenge hätten in der Förderung für einen Ergebniszuwachs von 54,3% auf 895 Mio. EUR gesorgt. Der Produktionsanstieg gehe im Wesentlichen auf die Akquisition des Anteils am Gasfeld Juschno Russkoje sowie den höheren Produktionsbeitrag aus Libyen zurück. Ein noch besseres Ergebnis in diesem Segment sei durch hohe Hedgingverluste (192 Mio. EUR in H1) verhindert worden. Für das zweite Halbjahr rechne das Unternehmen mit wesentlich geringeren Effekten aus den Absicherungsmaßnahmen.

Auf das Downstreamergebnis (Oil) (-24,3%) hätten sich neben geringeren Raffineriemargen und dem fehlenden Beitrag der Petrol Ofisi (Verkauf im Juni 2017) auch die Generalüberholung der Raffinerie Petrobrazi negativ ausgewirkt. Das Segment Downstream Gas habe im ersten Halbjahr ein Ergebnis auf Vorjahreshöhe erzielt. Ein deutlicher Anstieg der Steuerquote habe zu einem Rückgang des bereinigten Nettoergebnisses um 17,2% auf 649 Mio. EUR geführt. Der Anstieg der Steuerquote sei die Folge höherer Ergebnisbeiträge im Bereich Upstream aus Hochsteuerländern sowie negativer Hedging-Effekte. Für das Gesamtjahr rechne das Unternehmen mit einer merklich geringeren Steuerquote im mittleren 30%-Bereich.

Der operative Cash Flow (2,3 Mrd. EUR; +20,6%) habe von positiven Net Working Capital-Effekten profitiert. Die Mittelabflüsse aus der Investitionstätigkeit seien u.a. aufgrund des Erwerbs von Anteilen an einer Offshore-Konzession in Abi Dhabi von 0,7 Mrd. EUR auf 2,2 Mrd. EUR gestiegen. Als Folge habe sich im ersten Halbjahr ein negativer Free Cash Flow nach Dividende in Höhe von -541 Mio. EUR ergeben. Der organische Free Cash Flow habe sich dagegen äußerst positiv entwickelt(733 Mio. (+27,9%). Der Ausblick sei bis auf die Erhöhung der Öl- und Gaspreisprognosen unverändert geblieben. (Analyse vom 06.08.2018)




Achim Wittmann, Investmentanalyst der LBBW, bewertet die Aktie von OMV weiterhin mit "kaufen". Das Kursziel werde nach wie vor bei 56 EUR gesehen.

Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU für das genannte Analysten-Haus unter folgendem Link.

Börsenplätze OMV-Aktie:

XETRA-Aktienkurs OMV-Aktie:
48,08 EUR -0,87% (06.08.2018, 12:12)

Wiener Börse OMV-Aktie:
48,24 EUR +0,19% (06.08.2018, 12:43)

ISIN OMV-Aktie:
AT0000743059

  

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Finde ich mittlerweile zu billig + es gibt eine charttechnische Unterstützung in diesem Bereich + zurückgehendes Volumen im Abwärtstrend.

  

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Ich überlege noch, charttechnisch lässt das Jahrestief noch viel Platz nach unten.

Von den Fundamentaldaten her ist die Aktie auf keine Fall mehr teuer. Mal schauen was die nächsten wochen bringen, vor 42€ baue ich keine erste kleine Position auf.

  

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USA verschärfen Gangart gegen Nord Stream 2

Washington plant angeblich Sanktionen

gegen beteiligte Firmen. Das trifft auch die OMV.Die USA wettern seit Langem gegen die Gaspipeline Nord Stream 2, die Gas durch die Ostsee von Russland nach Deutschland bringen soll. Nun sollen den verbalen Angriffen Taten folgen, schreibt das Wall Street Journal unter Berufung auf hohe Beamte im Weißen Haus.

Die OMV gibt sich zurückhaltend: Es sei von unterschiedlichen Entwürfen zu den US-Sanktionen gegen Russland zu hören. Derzeit könne man daher keine klare Aussage dazu machen. Öl-Analyst Tamas Pletser von der Erste Group gibt den Sanktionen grundsätzlich wenig Chance. „Das wäre ein sehr harter Konflikt mit der EU.“ Stoppen könnten die USA mit den Strafandrohungen den Bau der Pipeline sowieso nicht. Denn Gazprom könnte das wohl auch allein finanzieren.

https://kurier.at/wirtschaft/usa-verschaerfen-gangart-gegen-nord-stream-2/400095794

  

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Energiewende - OMV-Chef: Versorgungssicherheit nicht vernachlässigen
Seele: Diversifizierung der Energiequellen darf Preise nicht steigen lassen - Fokus auf Wettbewerbsfähigkeit - Verbund-Chef: Gasversorgung war im Sommer sehr wichtig für Stromproduktion

OMV-Chef Rainer Seele appelliert an die heimische Regierung bei der Umsetzung der Klima- und Energiestrategie nicht die Versorgungssicherheit zu vernachlässigen. Die Diversifizierung der Energiequellen dürfe die Energiepreise nicht steigen lassen und damit die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen schwächen, sagte Seele am Dienstagabend bei einer Veranstaltung am Rande des Forum Alpbach.

"Die Versorgungssicherheit kommt nicht über Richtlinien aus Brüssel, sie kommt nur über Investitionen, etwa Stromtrassen und Pipelines", so Seele. Der OMV als Öl- und Gaskonzern gehe es darum, Energie zu wettbewerbsfähigen Preisen zu liefern. Mit teurem Flüssiggas aus den USA würde man etwa dem Wettbewerbsstandort schaden. Die derzeit in Bau befindliche Nordstream-2-Pipeline für russisches Gas sei wichtig für Österreich, damit es seine Importwege diversifiziere, betonte der OMV-Chef. Es sei besser, sich auf einen "vernünftigen Energiemix" zu fokussieren als auf eine Energiequelle. Der Verbund habe im Sommer in Zeiten des Niedrigwassers gerne Gas von der OMV kauft.

Der Verbund-Chef Wolfgang Anzengruber bezeichnete Gas als "Transfertechnologie" für die nächsten Jahrzehnte. Die Gasversorgung für die Stromproduktion sei in vergangenen Wochen sehr wichtig gewesen, betonte er. Energiewendeziele könne man nur "gemeinsam zu erreichen und technologieübergreifend". Als weitere Energiequelle "mit Potenzial" führte der Verbund-Chef Wasserstoff an. Wasserstoff habe eine "wichtige Funktion für Mobilität und die Industrie".

Versorgungssicherheit und Wettbewerbsfähigkeit stehen ganz oben bei der Klima- und Energiestrategie, sagte der Generalsekretär des Umweltministeriums, Josef Plank (ÖVP), in Richtung des OMV-Chefs. Die Bundesregierung habe mit der "Mission 2030" die Energie- und Klimastrategie hoch "auf die Agenda" gesetzt und bereits beschlossen. "Wir haben massiven Handlungsbedarf", so Plank. Das Energiesystem "in der gesamten Breite" müsse analysiert werden. Derzeit sei Verschmutzung noch "relativ günstig".

  

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OMV stieß türkisches Gaskraftwerk ab

Verkauf von Samsun an Tochter des türkischen Energiekonzerns Bilgin Enerji abgeschlossen - Vertrag am 30. Mai unterzeichnet

Der österreichische Öl- und Gaskonzern OMV ist ein langjähriges Sorgenkind in der Türkei los. Der Verkauf des Gaskraftwerks Samsun an eine 100-Prozent-Tochter des türkischen Energiekonzerns Bilgin Enerji ist nun abgeschlossen, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Das ist etwas früher als erwartet. Der Deal wurde heuer am 30. Mai unterzeichnet und sollte im vierten Quartal abgewickelt sein.
Die OMV Samsun Elektrik Üretim Sanayi ve Ticaret A.S. geht an Yapisan Elektrik Üretim A.S. Über die Details des Kaufvertrags wurde laut OMV Stillschweigen vereinbart.

Die Österreicher hatten seit 2015 einen Verkauf des Erdgas-Kombikraftwerks in Terme an der türkischen Schwarzmeerküste erwogen. Das Kraftwerk mit einer Kapazität von 890 MW war 2013 in Betrieb genommen worden, hatte rund 600 Mio. Euro gekostet und erforderte seither Abschreibungen in Höhe von Hunderten Millionen Euro.

Bilgin Enerji investiert früheren Angaben zufolge ausschließlich in Energieerzeugung, vor allem in erneuerbare Energie wie Wasser- und Windkraftwerke. Mit der Akquisition von Samsun steigt die Jahreskapazität der Stromerzeugung des türkischen Konzerns auf 1.760 MW. Die OMV möchte in der Türkei mit ihrem Sales- und Trading-Geschäft im Energiebereich aktiv bleiben.

  

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OMV will vor Jahresende in Südostasien zukaufen

Beteiligungen an norwegischer Gasinfrastruktur sollen verkauft werden - OMV zuversichtlich für Milliarden-Investition im Schwarzen Meer

Der österreichische Öl- und Gaskonzern OMV setzt bei seiner weiteren Expansion auf asiatische Länder mit geringeren Kosten. Das sagte Vorstandsmitglied Johann Pleininger in einem am Freitag veröffentlichten Interview mit der Nachrichtenagentur Reuters.
Man wolle die Fühler vor allem in der Region Südostasien ausstrecken, da dort die Produktionskosten niedrig seien, die Nachfrage stark steige und die Abhängigkeit von politisch riskanten Ländern wie Russland oder dem Nahen Osten reduziert werde, sagte Pleininger.

Angekurbelt werden soll das Geschäft mit Zukäufen. "Ich hoffe, dass wir bis Jahresende zu einem Abschluss kommen", sagte der Manager. In der engeren Wahl stünden drei bis fünf Firmen in Australien, Indonesien, Malaysia, Thailand und Vietnam. Eine Größenordnung wollte Pleininger, der seit September 2015 den Upstream-Bereich (Exploration und Produktion) leitet, nicht nennen. Früheren Angaben zufolge will die OMV bis 2025 10 Mrd. Euro in Zukäufe außerhalb Europas stecken. Die Produktion soll bis Jahresbeginn 2019 auf 500.000 Fass pro Tag steigen, bis 2025 auf 600.000.

Den Ausbau in Asien will das Unternehmen mit einem Partner umsetzen, ähnlich wie mit Gazprom in Russland oder der Abu Dhabi National Oil Company in den Vereinigten Arabischen Emiraten. In die Hände spiele, dass einige Ölfirmen verkaufen würden. "Es gibt eine Tendenz in Asien, dass große amerikanische Firmen zum Teil rausgehen", sagte Pleininger.

Die OMV setzt weiterhin auf fossile Brennstoffe, während die großen Ölkonzerne wie BP oder Shell Milliarden in grüne Energien investieren. "Da passt Südostasien als stabiler Bereich, die haben große Reserven an Öl und Gas", sagte Pleininger. Die teilstaatliche OMV, an der auch der Staatsfonds aus Abu Dhabi beteiligt ist, ist unter anderem in Österreich, Norwegen, Rumänien, Libyen und Russland tätig.

Parallel zum Wachstum will die OMV die Restrukturierung fortführen, die Konzernchef Rainer Seele mit seinem Antritt im Sommer 2015 eingeleitet hatte. Die Produktionskosten haben sich in den letzten Jahren auf zuletzt 7,5 Dollar je Barrel halbiert, Ziel sei es, unter 7,0 Dollar zu kommen und damit in der Liga der großen Ölmultis mitzuspielen. Um das zu erreichen, will sich OMV von Bereichen mit hohen Kosten trennen. In Norwegen werde man sich daher von Anteilen an der Gasaufbereitungsanlage Nyhamna sowie an der Unterwasser-Pipeline Polarled trennen, sagte Pleininger. OMV hält an der Röhre 9,1 Prozent sowie 3,8 Prozent an der Nyhamna-Anlage. Vorbehaltlich der Zustimmung des Aufsichtsrates und der Behörden wird die Beteiligungen laut OMV an die norwegische Firma CapeOmega verkauft. Über den Kaufpreis sei Stillschweigen vereinbart worden. Zudem prüfe man den Verkauf von Geschäftsteilen in Tunesien, sagte Pleininger.

Ein Meilenstein wäre der Startschuss für die Gasförderung im Schwarzen Meer. Bis zum ersten Quartal 2019 will die OMV mit dem US-Partner ExxonMobil die finale Investitionsentscheidung für das unter dem Namen Neptun bekannte Projekt treffen. "Das wäre eine Investition in Milliardenhöhe", sagte Pleininger. Bedingung für den Produktionsstart seien klare Rahmenbedingungen von der rumänischen Regierung bezüglich Steuern und Lizenzen. "Da vertraue ich in die rumänische Regierung, dass sie einen vernünftigen Vorschlag machen, der von der Industrie akzeptiert wird". Der OMV-Anteil wäre dabei zwischen 60.000 und 70.000 Fass pro Tag, was mehr als das Doppelte von dem ist, was die OMV in Österreich produziert. Unklar ist auch, wie die Möglichkeiten für den Export aussehen werden. Ein Teil der Produktion sei für den rumänischen Markt vorgesehen, aber für die "Überschussmengen braucht die OMV den Freiraum, diese exportieren zu können".

  

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Erste Group senkt Kursziel auf 62,0 Euro, weiter "Buy"
Kursziel von 63,7 auf 62,0 Euro nach unten revidiert - OMV weiterhin bevorzugte Aktie im Sektor

Die Analysten der Erste Group haben ihr Kursziel für die Aktien der OMV von 63,7 Euro auf 62,0 Euro nach unten revidiert. Die Kaufempfehlung "Buy" wurde vom Erste-Experten Michael Marschallinger gleichzeitig bestätigt.

In der jüngsten Öl- und Gassektorstudie ist die OMV weiterhin die bevorzugte Aktie der Erste Group in der Branche. "Wir sind der Meinung, dass russischem Gas in Europa, trotz der politischen Spannungen zwischen Russland und der EU, größere Bedeutung zukommen wird und das die OMV von dem mutigen Schritt des Erwerbs zweier von Gazprom betriebener Vermögenswerte in Russland profitieren wird", schreibt die Erste in ihrer Einschätzung.

  

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Nach der starken Rally im Vorjahr sind die Titel seit Jahresbeginn rd. 13% im Minus. Wir denken aber, dass die Aktie mit 4,2x 2018F EV/EBITDA deutlich unterbewertet ist und die kommenden Quartale ein starkes Momentum auf der Ertragsseite mit sich bringen werden. 

Ausblick

Das Ergebnis der OMV wurde im 2. Quartal 2018 negativ durch Hedging-Verluste und Stillstände in Raffinerien beeinflusst. Wir sind der Ansicht, dass sich diese Einmaleffekte nicht im 2. Halbjahr fortsetzen werden. Der Ausblick bleibt aufgrund der hohen Nachfrage und steigender Öl- und Gaspreise positiv. 

Erste Bank

  

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OMV steht in Südostasien vor Megadeal
Sapura: Upstream-Tochter für Deal mit 1,6 Mrd. Dollar bewertet - OMV will zu 50 Prozent bei Sapura Upstream einsteigen - Exklusive Verhandlungen vereinbart

Die OMV steht in Südostasien vor einem Megadeal. Der teilstaatliche, in Wien börsenotierte Ölkonzern verhandelt mit Sapura Energy über einen Einstieg bei Sapuras Upstream-Tochter. Wie Sapura in der Nacht in Kuala Lumpur mitteilte, basiert der Deal auf einem Unternehmenswert von 1,6 Mrd. Dollar (1,38 Mrd. Euro). Die OMV teilte am Mittwoch mit, 50 Prozent an Sapura Upstream erwerben zu wollen.

Die OMV sei ein "Heads of Agreement" mit Sapura Energy eingegangen, um eine strategische Partnerschaft zu bilden, hieß es in einer Aussendung in Wien. OMV und Sapura haben demnach vereinbart, die Verhandlungen auf exklusiver Basis fortzusetzen.

"Die angestrebte Partnerschaft mit Sapura ist ein wichtiger Schritt, die OMV Aktivitäten in Südostasien zu entwickeln. Es wird bis 2030 mit einer stark steigenden Öl- und Gasnachfrage in dieser Region gerechnet. Die OMV nutzt diese Chance, das Geschäft weiter auszubauen und die neue Kernregion aufzubauen", erklärte OMV-Chef Rainer Seele in der Mitteilung.

  

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OMV will malaysische Sapura Upstream zur Hälfte übernehmen
Exklusive Verhandlungen vereinbart - Wert des Deals auf 700 Mio. Euro geschätzt - "Australasien" würde damit zu einer Kernregion der OMV aufsteigen

OMV-Chef Rainer Seele lässt seiner Ankündigung, die Region "Australasien" zu einer der Kernregionen der OMV zu entwickeln, rasch Taten folgen. Erst im März gab die OMV den Erwerb von Erdgas-Produktionseinheiten in Neuseeland um rund 500 Mio. Euro bekannt, nun folgt ein Zukauf in Malaysia in ähnlicher Größenordnung - die OMV will dort den Öl- und Gasförderer Sepura Upstream zur Hälfte übernehmen.

Wie der Mutterkonzern von Sapura Upstream, Sapura Energy, in der Nacht in Kuala Lumpur mitteilte, basiert der Deal auf einem Unternehmenswert von 1,6 Mrd. Dollar (1,38 Mrd. Euro). Die OMV müsste demnach für einen Hälfteanteil rund 700 Mio. Euro auf den Tisch legen.

Die OMV teilte am Mittwoch mit, man habe mit Sepura Energy die Eckpunkte einer strategischen Partnerschaft vereinbart und werde nun die Verhandlungen auf exklusiver Basis fortsetzen. Solche Exklusivgespräche dauern erfahrungsgemäß einige Wochen oder Monate - der für den Upstream-Bereich zuständige OMV-Vorstand Johann Pleininger hat in einem Reuters-Interview in der vergangenen Woche einen Zukauf in Südostasien noch in diesem Jahr in Aussicht gestellt.

"Die angestrebte Partnerschaft mit Sapura ist ein wichtiger Schritt, die OMV-Aktivitäten in Südostasien zu entwickeln", heißt es in der heutigen OMV-Mitteilung. "Es wird bis 2030 mit einer stark steigenden Öl- und Gasnachfrage in dieser Region gerechnet. Die OMV nutzt diese Chance, das Geschäft weiter auszubauen und die neue Kernregion aufzubauen", erklärte OMV-Chef Rainer Seele in der Mitteilung.

Seele hatte angekündigt, die Region "Australasien" zu einer weiteren Kernregion neben CEE (Österreich und Rumänien), Nordsee, Russland und dem Nahen Osten & Afrika zu entwickeln. Dabei wird eine "Kernregion" mit einer Produktion von mindestens 50.000 Barrel pro Tag (bpd) definiert. Zum Vergleich: Mit dem Zukauf in Neuseeland um rund 500 Mio. Euro hat die OMV ihre Produktionskapazität um mehr als 30.000 boe/d (Barrel Öl-Äquivalente pro Tag) erhöht. Mit der Beteiligung an Sepura Upstream dürfte die Entwicklung Australasiens zur Kernregion also gelingen. 2017 produzierte die OMV rund 348.000 boe pro Tag.

Rainer Seele steht seit Sommer 2015 an der Spitze der OMV und hat dem Unternehmen schon bald nach seinem Amtsantritt einen scharfen Kurswechsel verordnet. Dazu gehören nicht nur eine stärkere Fokussierung auf Russland, den Nahen Osten und Südostasien mit Milliardenzukäufen, sondern etwa auch der Rückzug aus der Türkei und Pakistan aber auch andere Asset-Verkäufe.

Zu den wichtigsten OMV-Akquisitionen der letzten Jahren zählen die Viertel-Beteiligung am sibirischen Gasfeld Juschno Russkoje um 1,75 Mrd. Euro im vergangenen Jahr, der Erwerb von Ölfeld-Anteilen in Abu Dhabi um 1,2 Mrd. Euro im heurigen Frühjahr, die Komplettübernahme der Gashandelstochter EconGas, der mit Gazprom geplante Tausch von Öl-und Gasfeldern der OMV in der Nordsee gegen eine Beteiligung an der Gasförderung in Sibirien sowie der Erwerb von Shell-Produktionseinheiten in Neuseeland im laufenden Jahr. Früheren Angaben zufolge will die OMV bis 2025 10 Mrd. Euro für Zukäufe ausgeben.

Abgestoßen hat Seele unter anderem 30 Prozent am Offshore Öl- und Gasprojekt Rosebank nordwestlich der Shetland-Inseln sowie die Tochter in Großbritannien, die Türkei-Tochter Petrol Ofisi, das türkische Gaskraftwerk Samsun und das Upstream-Geschäft in Pakistan. Darüber hinaus wurde ein 49-Prozent-Anteils an der Pipeline-Tochter Gas Connect Austria an ein Konsortium bestehend aus dem italienischen Gasnetz-Betreiber SNAM und der deutschen Allianz Capital Partners verkauft.

  

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Läßt auf günstigen Preis hoffen:

Frühstart der OMV in Asien

Die OMV will die Hälfte der malaysischen Sapura Upstream kaufen. Die Asiaten hatten es eilig, die Welt darüber zu informieren. Aber warum?

Der mediale Frühstart von Sapura Energy hat einen guten Grund: Das Unternehmen wird von Analysten zwar als stabil beschrieben, geriet zuletzt aber unter starken Druck an den Finanzmärkten. Sapura habe die richtigen Felder zur falschen Zeit entwickelt und damit einen Schuldenberg von 15 Milliarden malaysischen Ringgit 3,11 Mrd. Euro) angehäuft. Obwohl das Unternehmen Aufträge in Höhe von 3,46 Mrd. Euro in den Büchern stehen habe, könne es aufgrund der Liquiditätsprobleme keine großen Aufträge mehr annehmen. Um ihr Gearing zu verringern, wollten die Asiaten 830 Millionen Euro an frischem Kapital aufnehmen. Auch der Börsegang der Explorationstochter war geplant - ist letztlich aber gescheitert. Nun werden die Österreicher als finanzstarker Partner präsentiert.

https://diepresse.com/home/wirtschaft/boerse/5495436/Fruehstart-der-OMV-in-Asien

  

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Löscher wirft bei OMV hin - und kritisiert die Kurz-Regierung

Peter Löscher tritt überraschend als Aufsichtsratschef beim österreichischen Mineralölkonzerns OMV zurück. Er stehe für dieses Amt nicht mehr zur Verfügung und werde spätestens zur kommenden Hauptversammlung im Frühjahr 2019 zurücktreten, schrieb der ehemalige Siemens-Chef nach SZ-Informationen in einem Brief an Österreichs Finanzminister Hartwig Löger.

https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/oesterreich-loescher-wirft-bei-omv-hin-und-kritisi ert-die-kurz-regierung-1.4129770

  

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Löger bedauert Abgang von OMV-AR-Chef Löscher und will mit ihm reden
Finanzminister will dem Spitzenmanager "die Vorteile des geplanten ÖBIB-Modells" erläutern - Löger: Es geht nicht um mehr staatliche Kontrolle, sondern um Eigentümerverantwortung

Finanzminister Hartwig Löger (ÖVP) bedauert, dass OMV-Aufsichtsratschef Peter Löscher mit der Hauptversammlung im Frühjahr 2019 seine Funktion zurücklegen möchte und will mit dem obersten Kontrollor des heimischen Öl- und Gaskonzerns kommende Woche ein Gespräch führen. Dabei wolle er ihm die Vorteile des geplanten Modells für die Staatsbeteiligungen zeigen, erklärte Löger am Freitag.
Davor war ein Schreiben Löschers an Löger mit Kritik an dessen Plänen bekannt geworden, etwa an einer befürchteten stärkeren direkten staatlichen Kontrolle für die Beteiligungen. Zu der ordnungspolitischen und marktwirtschaftlichen Strategie, die hinter dem Vorstoß des Finanzministers liege, sei er nicht durchgehend dieser Auffassung, hielt der frühere Siemens-Konzernchef laut Medienberichten in dem Brief fest. Er sehe das bisherige ausbalancierte Modell, das für Investoren attraktiv sei, in Gefahr.

Ja, sein Anspruch sei, dass die neue Staatsholding ÖBIB mehr Verantwortung übernehme und eine aktivere Rolle wahrnehme, ließ Finanzminister Löger am Freitag über seinen Sprecher zum Brief Löschers gegenüber der APA ausrichten. Und es gehe nicht um "mehr staatliche Kontrolle", sondern um die Wahrnehmung der österreichischen Eigentümerverantwortung bei gleichzeitiger Absicherung unabhängiger Aufsichtsratsentscheidungen. Das neue Modell entspreche europäischen Benchmarks, so Löger.

Löscher habe sich große Verdienste im Aufsichtsrat der OMV erworben, betonte Löger: "Ich bedaure daher sehr, dass er seine Funktion niederlegt." Die Einladung zu einem persönlichen Gespräch für kommende Woche sei bereits im Vorfeld erfolgt.

  

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Löscher-Brief - Für Anlegerschützer Rasinger "unprofessionell"
Sieht aus wie ein "Ego-Problem" - Republik soll in ihren Beteiligungen präsent sein

Vor wenigen Tagen hat OMV-Aufsichtsratschef Peter Löscher den Plan der Regierung kritisiert, mehr Einfluss auf das Unternehmen zu nehmen und deshalb seinen eigenen Abgang mit der nächsten Hauptversammlung angekündigt. Von Anlegerschützer Wilhelm Rasinger erntet Löscher dafür seinerseits Kritik und Unverständnis.

"Wir finden die Vorgangsweise von Herrn Löscher voreilig, unprofessionell und gegenüber dem Unternehmen illoyal", sagte Rasinger, Chef des Interessensverbands für Anleger (IVA), am Dienstag zur APA. Es gebe überhaupt noch keinen Gesetzesentwurf, wie es mit der Staatsbeteiligung weitergehen soll. "Wir können uns des Eindrucks nicht erwehren, dass es eher ein Ego-Problem ist", so Rasinger. Der frühere Siemens-Chef Löscher sei es wohl gewohnt, als CEO oder als Aufsichtsrat eines großen US-Unternehmens im Mittelpunkt des Interesses zu stehen. Bei der OMV stehe diese Rolle CEO Rainer Seele zu. Das neue, noch nicht im Detail bekannte Konzept nehme Löscher nur als Vorwand für einen Abgang, meint Rasinger.

Grundsätzlich sei es richtig, wenn ein Hauptaktionär in einer Gesellschaft entsprechend vertreten ist, auch wenn es ein staatlicher Eigentümer ist, sagt Rasinger. Die Republik Österreich ist mit 31,5 Prozent größter Aktionär der OMV, gemeinsam im Syndikat mit Abu Dhabis Staatsfonds IPIC kann die Republik auf eine Stimmenmehrheit bauen. Der staatliche Vertreter solle allerdings "kein politischer Funktionär oder Altfunktionär" sein, sondern ein Experte aus der Staatsholding.

Rasinger leitet unverändert die IVA. Der Plan, eine neue Interessensvertretung für Anleger auf Basis einer gemeinnützigen Stiftung auf die Beine zu stellen, in der Rasinger selber dann keine führende Funktion mehr hätte, sei noch nicht verwirklicht. "Bei der Umsetzung hat es Probleme gegeben, weil die Gemeinnützigkeit noch nicht erreicht werden konnte", so Rasinger. In der Zukunft solle die IVA nur mehr für Squeeze-Out-Klagen auf den Plan treten, Rasinger als Beirat in der gemeinnützigen Stiftung auftreten. Bis das neue "Vehikel" operativ ist, bleibt Rasinger als IVA-Chef präsent.

  

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OMV im Dow Jones Sustainability Index 

Als einziges österreichisches Unternehmen wurde die OMV in den Dow Jones Sustainability Index (DJSI World) aufgenommen. Dieser Index wurde 1999 gegründet und dient als Maßstab für Investoren, die Nachhaltigkeitsaspekte in ihren Portfolios integrieren. Der Dow Jones Sustainability™ World Index enthält die Top 10% der größten 2.500 Unternehmen des S&P Global Index in Bezug auf Sustainability Leadership, basierend auf der langfristigen Bewertung von ökonomischen, ökologischen und sozialen Kriterien. 

“Wir sind stolz, dass unsere umfassenden Bemühungen im Nachhaltigkeitsbereich, die Teil unserer Strategie und von unserem Tagesgeschäft sind, auch von führenden ESG (Environmental, Social und Governance) Ratingagenturen anerkannt werden. Dieser Erfolg bestätigt unser Engagement, Öl und Gas auf verantwortliche Weise zu fördern und zu vermarkten sowie zur Energiewende beizutragen“, sagte Rainer Seele, Vorstandsvorsitzender und Generaldirektor der OMV. 

Manjit Jus, Leiter von ESG Ratings bei RobecoSAM: „Ich gratuliere der OMV zur Aufnahme in der DJSI World. Unternehmen, welche für einen begehrten Platz im DJSI konkurrieren, stellen sich selbst der Herausforderung, ihre Nachhaltigkeitsleistung stets zu verbessern. Es freut uns, dass die Anzahl der Unternehmen die den Anspruch haben sich zur Erreichung messbarer, positiver Wirkung verpflichten, stetig steigt.“ 

Die erstklassige Leistung der OMV im Bereich Umwelt, Gesellschaft und Governance wurde auch mit dem Prime Status im Rahmen der jüngsten ISS-oekom-Bewertung bestätigt. Die OMV hat ebenso den AAA Status von MSCI zum sechsten Mal in Folge erhalten. Mit dieser externen Anerkennung ist die OMV in ihrer Branche weltweit unter den führenden Unternehmen im Bereich Nachhaltigkeit. 

Darüber hinaus ist die OMV in folgenden Indizes gelistet: FTSE4Good Index Series, Euronext Vigeo index – Eurozone 120, STOXX® Global ESG Leaders, Ethibel Sustainability Index und ECPI Indexes. 

Weitere Informationen zum Nachhaltigkeitsansatz der OMV finden Sie unter: www.omv.com/nachhaltigkeit 

  

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Ein Nachhaltigkeits-Index, in dem Produzenten endlicher, giftiger, CO2 freisetzender, nicht recyklierbarer Rohstoffe aufgenommen werden?
Das kann doch nicht ernst gemeint sein?

  

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>Ein Nachhaltigkeits-Index, in dem Produzenten endlicher,
>giftiger, CO2 freisetzender, nicht recyklierbarer Rohstoffe
>aufgenommen werden?
>Das kann doch nicht ernst gemeint sein?


Die Welt will betrogen werden...

  

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OMV wandelt Kunststoffmüll in Rohöl um

• • OMV ReOil Recyclinganlage gewinnt aus Altkunststoffen synthetisches Rohöl
• Aus rund 100 Kilogramm Verpackungsmaterial produziert die Pilotanlage 100 Liter Rohöl pro Stunde
• Treibstoffgewinnung aus Kunststoffmüll

• Im Rahmen der 60 Jahr-Feier in der Raffinerie Schwechat präsentierte die OMV vor Vertretern der Politik, und Medien den Grundstein für eine innovative Zukunft, die ReOil Altkunststoff-Recyclinganlage. In der Pilotanlage wird durch ein thermo-chemisches Verfahren aus Kunststoffabfällen synthetisches Rohöl hergestellt.

Manfred Leitner, OMV Vorstandsmitglied Downstream: „Mit dieser Technologie ist es möglich, dass ein Fass Öl mehrfach verwendet wird. Dadurch werden weniger Altkunststoffe verbrannt und Treibhausgase reduziert. Das ReOil-Verfahren unterstützt somit die OMV Nachhaltigkeitsziele im Schwerpunktbereich CO2-Effizienz.“

Die OMV beschäftigt sich seit 2011 mit dem Potenzial von Altkunststoffen. Im Jahr 2013 ging die erste Versuchsanlage mit einer Verarbeitungskapazität von ca. 5 Kilogramm pro Stunde Altkunststoffen in der Raffinerie Schwechat in Betrieb. Die nächstgrößere Testanlage – mit einer Verarbeitungskapazität von bis zu 100 Kilogramm pro Stunde – wurde 2018 in Betrieb genommen und produziert daraus 100 Liter synthetisches Rohöl pro Stunde. Dieses Rohöl wird in der Raffinerie Schwechat zu Treibstoffen bzw. anderen Grundstoffen der Kunststoffindustrie weiterverarbeitet. So entsteht eine ressourcenschonende Kreislaufwirtschaft.

Die OMV investierte in das gesamte Projekt rund EUR 10 Mio, wobei von der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft 10% der Kosten übernommen wurden.

„Durch stetige Investitionen in die Zukunft ist die OMV Raffinerie Schwechat seit 60 Jahren auf Erfolgskurs. Mit der Eröffnung der innovativen ReOil Anlage setzt die OMV diesen Weg konsequent fort und stärkt damit auch Österreich als Wirtschafts- und Innovationsstandort“, sagt Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck.

Der Recyclingprozess beruht auf thermischem Cracken bei über 300 Grad Celsius. Dabei handelt es sich um eine bewährte Raffinerie-Technologie, die mittel- und langkettige Kohlenwasserstoffe in kurzkettige aufspaltet. Basis dieser Kreislaufwirtschaft ist ein chemischer Kreislauf: Aus kurzkettigem Öl werden langkettige Kunststoffe erzeugt, die durch das ReOil-Verfahren wieder zu kurzkettigem Öl werden. Für diesen Prozess hält die OMV in Europa, den USA, Russland, Australien, Japan, Indien, China und vielen weiteren Ländern das Patent.

Mit diesem innovativen Forschungsprojekt leistet die OMV einen Beitrag zu den 2015 von der UN-Generalversammlung definierten messbaren Zielen für nachhaltige Entwicklung.

Das Recyclingverfahren ist bereits vollständig in die Abläufe der Raffinerie eingebunden und das Forschungsteam hat mit der Planung für eine nächstgrößere Anlage bereits begonnen.

  

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Hat jemand eine Vorstellung welchen Wert eine solche Erfindung hat?

Die weltweiten Patente hat man ja bereits - daraus lässt sich das gesamte Plastikmüllproblem der Welt und der Meere lösen.

Wie viel Milliarden sind diese Patente wert?

  

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>Hat jemand eine Vorstellung welchen Wert eine solche
>Erfindung hat?
>
>Die weltweiten Patente hat man ja bereits - daraus lässt sich
>das gesamte Plastikmüllproblem der Welt und der Meere lösen.
>
>Wie viel Milliarden sind diese Patente wert?


Scheint mir primär eine Frage der Kosten zu sein, d.h. was kostet ein so hergestellter Treibstoff im Vergleich zur Erzeugung aus Erdöl?

  

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Ähnliches gibt es bereits, natürlich, viele forschen daran oder denken darüber oder über ähnliches nach.

EVN will aus CO2 Wasserstoff gewinnen.

Eine Firma, an der man sich über Conda beteiligen kann, erzeugt aus Gummi "umweltfreundlichere" Brennstoffe. Aber eben kein Erdöl.

So gesehen ist das, was die OMV will, am nächsten an dem dran, was der Markt will/braucht, zumindest zur Zeit.

Ich schließe mich an: Primär eine Frage der Kosten, und solange die Prophezeihung der Experten nicht eintritt, dass uns in den 80ern (des vorigen Jahrhunderts) das Öl ausgeht, bleiben der Ölpreis so niedrig, und es bleibt am billigsten, Plastik und Gummi einfach zu verheizen, auf den Mond zu schießen oder sonst was, weil neues Öl eh so billig ist und Alternativen somit unrentabel.

Und denken wir weiter: Wenn der e-Auto-Boom einmal voll einsetzt, werden wir mit Öl überschüttet, weil´s keiner will. Dann rechnen sich Alternativen der Ölerzeugung, die auf Verbrennungsmotoren abzielen, noch weniger.

Sinnvoll ist es schon, diese Idee haben schon viele der OMV vorgeschlagen, und natürlich ist es schön, dass sie es machen. Ob es sich wirtschaftlich rechnet? Das, so befürchte ich, wird auf längere Zeit nicht eintreffen. Aber wer weiß?

  

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Die Anleger denken mit

Auf der HV wird ihnen regelmäßig vorgeschlagen, sich aus dem Öl- und Gasgeschäft ganz zurückzuziehen und z.B. voll auf Windkraftanlagen zu setzen

  

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>Die Anleger denken mit
>
>Auf der HV wird ihnen regelmäßig vorgeschlagen, sich aus dem
>Öl- und Gasgeschäft ganz zurückzuziehen und z.B. voll auf
>Windkraftanlagen zu setzen


Man sollte denen sagen, es spricht nix dagegen die Aktien zu verkaufen und welche von Windkraftbetreibern zu kaufen

  

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Für mich ist das ein riesen Wettbewerbsvorteil, von dem die OMV in den nächsten Jahrzehnten gewaltig verdienen kann. Eigene Anlagen kann man ja bereits in bestehende Raffinerien wie Schwechat, Linz oder Burghausen integrieren.

"Für diesen Prozess hält die OMV in Europa, den USA, Russland, Australien, Japan, Indien, China und anderen Ländern das Patent"

Sobald solche Destillationsanlagen weltweit stehen - gibt es ordentliche Lizenzeinnahmen!

  

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Aber die anderen sind doch auch nicht faul

Im Gegenteil: kann mir keinen in der Branche vorstellen, der das nicht auf der Agenda hat

Eine Frage der Technik und des Preises, was sich durchsetzt.
Haben sich schon viele gute Sachen nicht durchsetzen können,
weil andere es billiger machten ...

  

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>Aber die anderen sind doch auch nicht faul
>
>Im Gegenteil: kann mir keinen in der Branche vorstellen, der
>das nicht auf der Agenda hat
>
>Eine Frage der Technik und des Preises, was sich durchsetzt.
>Haben sich schon viele gute Sachen nicht durchsetzen können,
>weil andere es billiger machten ...


Ja, man braucht nur "convert plastic to oil" googeln...

  

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>Bei der Verarbeitung des synthetischen Öls entstehen 45 Prozent
>weniger Treibhausgase als bei gewöhnlichem Rohöl, sagte Leitner.

Letztlich ist auch die Frage, was man mit dem Kunststoffmüll sonst noch machen kann. Man kann ihn z.B. auch so wie er ist als Brennstoff verwenden, dann spart man sich, je nach Rechenmethode, bis zu 100% CO2.

  

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Ich denke eher, dass sich aus Plastik, genau so wie in der Vergangenheit aus vielen anderen Reststoffen wie Metall, Glas oder Papier, ein neuer Wertstoffkreislauf entwickeln wir -> ReOil!

Es geht ja dabei vor allem um die Tatsache, dass man aus ReOil auch wieder neuen 100%ig reinen Kunststoff gewinnen kann, und der kann wieder zu hochwertigen Produkten verarbeitete werden. Die OMV hat ja im Konzern das gesamte Know How dazu.

Bei den derzeitigen Recycling-Methoden von Plastik (zerkleinern und neue Pellets erzeugen) ist die Weiterverwendung der Granulate ja immer wieder auf niederwertige Produkte eingeschränkt, weil das Abfallplastik verunreinigt ist.


  

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>Ich denke eher, dass sich aus Plastik, genau so wie in der
>Vergangenheit aus vielen anderen Reststoffen wie Metall, Glas
>oder Papier, ein neuer Wertstoffkreislauf entwickeln wir ->
>ReOil!
>
>Es geht ja dabei vor allem um die Tatsache, dass man aus ReOil
>auch wieder neuen 100%ig reinen Kunststoff gewinnen kann, und
>der kann wieder zu hochwertigen Produkten verarbeitete werden.
>Die OMV hat ja im Konzern das gesamte Know How dazu.
>
>Bei den derzeitigen Recycling-Methoden von Plastik
>(zerkleinern und neue Pellets erzeugen) ist die
>Weiterverwendung der Granulate ja immer wieder auf
>niederwertige Produkte eingeschränkt, weil das Abfallplastik
>verunreinigt ist.


Analog zu Papier, bei jedem neuen Recycling sinkt die erreichbare Produktqualität.
Das scheint mir ein sehr valider Punkt!

Die Ausbeute (aus 100kg 100 Liter) scheint ja sehr gut zu sein.

  

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>Bei den derzeitigen Recycling-Methoden von Plastik (zerkleinern und neue Pellets erzeugen) ist die Weiterverwendung der Granulate ja immer wieder auf niederwertige Produkte eingeschränkt, weil das Abfallplastik verunreinigt ist.<

verunreinigung des recyclebaren abfallplastik ist nicht das problem, es ist nicht sortenrein und deshalb in seiner mischung nur beschränkt zu verarbeiten. homogene kunstoffabfälle können zu hochwertigen produkten verarbeitet werden werden, wobei die sortentrennung des abfalls ein aufwendiger prozess ist, dessen renabilität von der höhe des ölpreises abhängt.

  

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Also eine Anlage die als Pilot bereits 100 Liter ReOil pro Stunde rund um die Uhr produziert, das ist schon eine industrielle Dimension, die man respektieren muss. Das sind ja immerhin 2.400 Liter pro Tag oder bei 300 Produktionstagen (habe ein paar für Revision und Reinigung abgezogen) sind das ja bereits 720.000 Liter ReOil!

Oder anders gesagt = 720.000 Kg Plastikabfälle die man sonst nicht wiederverwerten kann.




  

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>Also eine Anlage die als Pilot bereits 100 Liter ReOil pro
>Stunde rund um die Uhr produziert, das ist schon eine
>industrielle Dimension, die man respektieren muss. Das sind ja
>immerhin 2.400 Liter pro Tag oder bei 300 Produktionstagen
>(habe ein paar für Revision und Reinigung abgezogen) sind das
>ja bereits 720.000 Liter ReOil!


Ja, bin gespannt ob und wann das der erste Analyst aufgreift.

  

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>>Also eine Anlage die als Pilot bereits 100 Liter ReOil
>pro
>>Stunde rund um die Uhr produziert, das ist schon eine
>>industrielle Dimension, die man respektieren muss. Das
>sind ja
>>immerhin 2.400 Liter pro Tag oder bei 300
>Produktionstagen
>>(habe ein paar für Revision und Reinigung abgezogen) sind
>das
>>ja bereits 720.000 Liter ReOil!
>
>
>Ja, bin gespannt ob und wann das der erste Analyst
>aufgreift.

Trotzdem,die Relation ist noch bescheiden:

2018 feiert die OMV Raffinerie Schwechat ihr 60-jähriges Bestehen. Sie zählt zu den größten und modernsten Binnenraffinerien Europas, wird über Pipelines direkt aus Triest mit Öl versorgt und verarbeitet jährlich bis zu 9,6 Millionen Tonnen Erdöl.

https://blog.omv.com/de/raffinerie-schwechat-60-jahre/

  

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Tagesproduktion von 500.000 Barrel schon heuer
Upstream-Vorstand Pleininger: Bis 2023 mehr als 100.000 Fass pro Tag aus Südostasien - Pleininger: Bis Anfang Oktober Lösung über rumänisches Schwarzmeer-Projekt Neptun

Die OMV wird durch ihre jüngsten Zukäufe in Neuseeland und Südostasien ihr Produktionsziel deutlich früher erreichen als geplant. "Das Ziel war 500.000 Barrel pro Tag bis 2020 - wenn nicht noch irgendwas in Libyen passiert oder sonst irgendwo, dann werden wir das schon bis Ende dieses Jahres erreichen", sagte Upstream-Vorstand Johann Pleininger am Mittwochabend vor Journalisten in Wien.
Mit der Produktion in Neuseeland und dem jüngsten Deal in Malaysia werde man in der Region Südostasien bis 2023 auf über 100.000 Barrel kommen, sagte Pleininger. In Neuseeland würden zu den bestehenden 17.000 Fass nach dem Closing der mit Shell vereinbarten Übernahme von deren Upstream-Assets weitere 30.000 Fass dazukommen. Man habe nun das Portfolio, um in den nächsten fünf Jahren die Reservenersatzrate stabil über 100 Prozent halten zu können, sagte Pleininger.

Darüber hinaus habe man die Produktionskosten in den letzten Jahren drastisch gesenkt. "Sie werden keine Firma finden, die innerhalb von zweieinhalb, drei Jahren die Produktionskosten von 16,6 Dollar (14,23 Euro) auf 7,2 Dollar - das ist das erwartete Ergebnis für das Jahresende - mehr als halbiert hat und im gleichen Zeitraum die Produktion von 300.000 auf 500.000 Fass erhöht und die Reserven-Ersatzrate von im Schnitt der letzten zehn Jahre 70 Prozent auf über 100 Prozent gesteigert hat."

Als OMV-Chef Rainer Seele im Sommer 2015 seinen Job angetreten habe, sei der Kurs der OMV-Aktie ziemlich genau bei 22 Euro gelegen, sagte Pleininger. Seither habe man den Börsenkurs mehr als verdoppelt, dennoch sei sie noch unterbewertet. Was den Börsenkurs noch etwas bremse seien u.a. Sorgen der Anleger wegen möglicher US-Sanktionen gegen Unternehmen, die sich an der Finanzierung der Ostsee-Gaspipeline Nord Stream 2 beteiligen. Allerdings habe US-Präsident Donald Trump nun ausdrücklich klargestellt, dass Unternehmen, die sich bei Nord Stream 2 engagieren, nicht sanktioniert würden.

Eine zweite Unsicherheit seien die laufenden Verhandlungen mit der rumänischen Regierung über das Offshore-Projekt Neptun im Schwarzen Meer. Darüber werde man bis Ende September, spätestens Anfang Oktober Klarheit haben. "Es wird eine Entscheidung geben, die für uns als Unternehmen positiv ist", zeigte sich Pleininger überzeugt. "Die werden uns nicht alles wegsteuern, weil dann werden wir nicht investieren."

Der dritte Punkt, der Anleger noch verunsichere, sei der geplante Asset-Tausch mit Gazprom. "Wir sind fest davon überzeugt, dass wir bis Jahresende eine Lösung haben werden." Geplant ist, dass die OMV von Gazprom eine Beteiligung von knapp 25 Prozent an den Blöcken Achimov IV und V im Gas- und Kondensatfeld von Urengoy erhalten soll. Im Gegenzug soll Gazprom eine 38,5-prozentige Beteiligung an der norwegischen OMV-Tochter bekommen.

Den erst kürzlich bekannt gegebenen Deal in Malaysia - geplant ist die Hälfte-Übernahme von Sapura Upstream - wolle man "bis Jahresende, spätestens Ende Jänner" abschließen. Wenn die genannten Unsicherheiten ausgeräumt seien, werde der Kurs der OMV-Aktie massiv steigen, ist Pleininger überzeugt.

  

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450 Mio. Barrel um (1,5 +2 Mrd. USD), scheint mir sehr günstig?


OMV startet Produktion in Abu Dhabi

Der Produktionsstart der Felder Umm Lulu und Satah Al Razboot (SARB) zeigt eine anfängliche Kapazität von 50.000 Barrel pro Tag (10.000 Barrel pro Tag netto für OMV), die auf 129.000 Barrel pro Tag (25.800 Barrel pro Tag netto für OMV) bis Ende 2018 und auf 215.000 Barrel pro Tag (43.000 Barrel pro Tag netto für OMV) bis 2023 steigen wird.

Im April 2018 unterzeichnete die OMV, der internationale integrierte Öl- und Gaskonzern mit Sitz in Wien, ein Abkommen für die Erteilung eines 20% Anteils an einer Offshore-Konzession in Abu Dhabi – SARB (mit den Satellitenfeldern Bin Nasher und Al Bateel) und Umm Lulu mit der dazugehörigen Infrastruktur. Der vereinbarte Beteiligungsbetrag betrug USD 1,5 Mrd. Die Vertragsdauer beläuft sich auf 40 Jahre.

Sowohl das SARB Feld, rund 120 km entfernt von Abu Dhabi, als auch das Umm Lulu Feld, rund 30 km entfernt von Abu Dhabi, befinden sich Offshore im Flachwasserbereich. Die Vorabförderung im Feld Umm Lulu begann im vierten Quartal 2016.

Für die Laufzeit der Konzession wird der OMV Anteil an den Reserven der beiden Felder rund 450 Mio Barrel betragen mit einem zusätzlichen Potenzial von den Satellitenfeldern Bin Nasher und Al Bateel. Die Investitionen der OMV über die Vertragslaufzeit betragen voraussichtlich rund USD 2 Mrd, wovon in den ersten fünf Jahren jährlich ungefähr USD 150 Mio fällig werden.

  

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Maori kämpfen in Neuseeland gegen OMV-Ölbohrungen

Klima-Aktivisten der Maori sind auf dem Greenpeace Schiff Rainbow Warrior in Neuseeland unterwegs, um Widerstand gegen Bohrplattformen der OMV vor der Westküste der Nordinsel zu demonstrieren, teilte die lokale Umweltorganisation Climate Justice Taranaki mit, die sich seit längerem gegen Öl- und Gasbohrungen in ihrer Region einsetzt. Die OMV hat die Produktion erst heuer von Shell erworben.

  

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OMV wird den bestehenden Vertrag mit HMÖ GmbH zur Ölkesseltausch-Förderung nicht verlängern

OMV ist seit der Gründung 2009 einer der Systemteilnehmer der freiwilligen Förderaktion der Mineralölbranche „Heizen mit Öl“. Ziel dieser Ölkesseltausch-Förderung war es, 2,1 GwH Energie bis 2016 einzusparen. Dieses Ziel wurde weit übertroffen. Tatsächlich hat die Förderaktion bis Ende 2017 Einsparungen von 4,1 GwH Energie und über eine Million Tonnen CO2 erzielt.

Angesichts des Klimavertrags von Paris, den EU Klimazielen für 2030 und der daraus abgeleiteten Klima- und Energiestrategie der österreichischen Bundesregierung, wird die OMV diese Förderaktion nicht weiter verfolgen und den bis Ende 2019 laufenden Vertrag mit der "Heizen mit Öl GmbH“ nicht verlängern.

Heizöl und alternative flüssige Heizstoffe werden auch weiterhin ein Bestandteil des Energiemix in Österreich sein. Die OMV ist sich ihrer Verantwortung gegenüber den 700.000 in Österreich mit Heizöl heizenden Haushalten sowie ihren Partnern bewusst und wird auch in Zukunft die Versorgungssicherheit mit Heizöl und OMV Vitatherm gewährleisten. Die OMV steht für höchste Produktqualität aus Österreich und arbeitet unter der Prämisse der Technologieneutralität stetig an der kontinuierlichen Weiterentwicklung ihrer Produkte. Gemeinsam mit der Mineralölbranche und dem Heizölhandel wird OMV weiterhin an Initiativen arbeiten um bis Ende 2019 einen Übergang in eine Zukunft mit flüssigen Heizstoffen zu finden, der mit der Klima- und Energiestrategie vereinbar ist.

OMV unterstützt die Klimastrategie der Bundesregierung und Umstiegsförderungen, welche technologieoffen sind. Bereits heute überzeugt Erdgas als der fossile Energieträger mit den geringsten CO2- und Feinstaubemissionen. Daher wird die OMV verstärkt auf die Produktion von Erdgas für die Energieversorgung setzen.

  

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OMV kauft sich ins Urengoy-Gasfeld mit Cash ein - Kein Asset-Swap
Seele: Steuern mit Gazprom finanzielle Lösung an, unabhängig von Norwegen - Achimov-Einstieg soll OMV-Produktion um ein Fünftel steigern - Finale Vereinbarung für Anfang 2019 geplant

Der österreichische Öl- und Gasriese OMV wird für seine geplante Beteiligung am großen Urengoy-Gasfeld der russischen Gazprom in Westsibirien doch tief in die Kassa greifen - der bisher geplante Anteilstausch ist vom Tisch. Am Mittwoch haben sich OMV und Gazprom auf eine Kaufvariante verständigt. Die finalen Dokumente sollen Anfang 2019 unterzeichnet werden, teilte die OMV am Mittwochabend mit.

Eine Bezahlung des 24,98-prozentigen Anteils am dortigen Achimov-IV/V-Projekt wird die OMV jedenfalls einen Milliarden-Betrag kosten, vergleicht man den Deal mit bisherigen Transaktionen. Eine "Bezahlung" mit 38,5 Prozent der OMV Norge, wie dies OMV und Gazprom ursprünglich seit 2016 geplant hatten, kommt nicht zustande, Oslo hatte sich von Anfang an gegen einen derartigen Asset-Tausch gewehrt.

"Die OMV wird mit Gazprom jetzt eine finanzielle Lösung ansteuern", sagte OMV-Chef Rainer Seele am Abend in St. Petersburg zur APA. Man werde nicht mehr von einer Entscheidung Norwegens abhängig sein, sondern direkt mit dem russischen Partner verhandeln und auf Basis einer Finanztransaktion den Einstieg in dieses große Gasfeld bekommen, so Seele. Es sei nur noch in Russland ein Genehmigungsprozess nötig.

Mit dem Einstieg beim - noch dazu vergleichsweise kosteneffizienten - Achimov-Projekt erhält die OMV nach früheren Angaben Reserven von 560 Mio. Barrel Öl-Äquivalent (boe), was dem Fünffachen der OMV-Produktion des Jahres 2016 entsprach. Das Feld ermögliche eine zusätzliche Tagesproduktion von 70.000 bis 80.000 boe/d, eine Steigerung um 20 Prozent auf jetziger Basis, sagte der OMV-Chef heute.

Die finale Vereinbarung - auch zum Kaufpreis - solle bis zum ersten Quartal 2019 erzielt sein, sagte Seele. In einer OMV-Aussendung ist von einem "in guter Absicht zu verhandelnden Kaufpreis" die Rede. Das heutige "Basic Sale Agreement" ersetzt demnach das "Basic Agreement" von OMV und Gazprom von 14. Dezember 2016, das noch einen möglichen Asset-Tausch - Urengoy-Einstieg gegen OMV-Norge-Beteiligung - vorgesehen hatte.

Voriges Jahr hatte die OMV eine, gemessen an den Vorräten, etwa ebenso große Transaktion fixiert - und zwar den Kauf eines 24,99-Prozent-Anteils am Erdgasfeld Juschno Russkoje, ebenfalls in Westsibirien. Dieser Deal fügte dem OMV-Portfolio 580 Mio. boe Reserven und 100.000 boe Tagesproduktion hinzu. Einschließlich der vereinbarten Anpassungen beim Closing musste die OMV dafür 1,719 Mrd. Euro berappen.

Durch jüngste Zukäufe in Neuseeland und Südostasien erreicht die OMV ihr bisheriges Produktionsziel von 500.000 boe/d für 2020 schon heuer, also zwei Jahre früher, sagte Upstream-Vorstand Johann Pleininger im September.

  

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Kurz gibt Putin Rückendeckung bei Nord Stream 2

Russland sei "der zuverlässigste Energielieferant" und bleibe es auch, versichert Wladimir Putin. Sebastian Kurz sagt ihm zu, das Gaspipelineprojekt Nord Stream 2 zu unterstützen.

https://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/5507374/Kurz-gibt-Putin-Rueckendeckung-be i-Nord-Stream-2

  

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>Kurz gibt Putin Rückendeckung bei Nord Stream 2
>
>Russland sei "der zuverlässigste Energielieferant" und bleibe
>es auch, versichert Wladimir Putin. Sebastian Kurz sagt ihm
>zu, das Gaspipelineprojekt Nord Stream 2 zu unterstützen.
>
>https://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/5507374/Kurz-gibt-Putin-Rueckendeckung-be i-Nord-Stream-2

das wird Washington überhaupt nicht gefallen, Berlin dafür umso mehr.

  

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Gaspreise steigen zum fünften Mal in Folge
Im Jahresvergleich liegt der ÖGPI bereits um 41 % höher

Der Österreichische Gaspreisindex (ÖGPI) steigt im Monatsvergleich um 6 %. Ähnlich hohe Preise gab es zuletzt im Sommer 2014. Auch im Vergleich zum Vorjahr steigt der ÖGPI und liegt mit einem Indexstand von 95,5 Punkten um 41 % über dem Wert des Vorjahres.

Der ÖGPI bildet den reinen Energiepreis ab. Netzgebühren sowie Steuern und Abgaben, die ebenfalls in der Gasrechnung von Endkunden beinhaltet sind, werden nicht berücksichtigt.

Österreichische Energieagentur - Austrian Energy Agency

  

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OMV will mit Gazprom enger zusammenarbeiten
"Strategischen Kooperation" in Erdgasbereich, Personalentwicklung, Technologie, Gesellschaft und Kultur - Gemeinsames Koordinationskomitee geplant

OMV und Gazprom wollen enger zusammenarbeiten. Heute haben die beiden Unternehmenschefs eine "Absichtserklärung zur strategischen Kooperation" unterzeichnet. Sie soll zur Gründung eines gemeinsamen Koordinationskomitees führen. Themen sind nicht nur der Erdgasbereich von der Förderung bis zur Verarbeitung, sondern auch Technologie, Aus- und Weiterbildung sowie kulturellen Fragen.

Personal könne wechselseitig auf allen Ebenen vom Arbeiter bis zum Manager voneinander etwas lernen. Für die Zusammenarbeit im kulturellen Bereich sei die aktuelle Ausstellung in der Eremitage in St. Petersburg ein gutes Beispiel, hieß es von der OMV zur APA. Das Komitee soll aus OMV-Sicht gemeinsame Projekte koordinieren und eine eher lockere Struktur haben mit Treffen an wechselnden Orten.

Es gehe um eine "langfristige Stärkung der Russisch-Österreichischen Beziehungen im Gasbereich", mit der Absichtserklärung "bündeln wir unsere gemeinsamen Aktivitäten mit der OMV ... und bringen diese Kooperation somit auf eine neue Ebene", wird Gazprom-Chef Alexej Miller in einer gemeinsamen Aussendung der beiden Unternehmen zitiert.

OMV-Chef Seele verweist darin darauf, dass Österreich von Russland seit 50 Jahren verlässlich mit Gas beliefert werde. "Dank unserer starken Partnerschaft mit Gazprom wurde Russland zu einem wesentlichen Partnerland. Jetzt freut es mich, dass wir den nächsten gemeinsamen Schritt tätigen. Wir werden weiterhin unsere erfolgreich bestehende Partnerschaft ausbauen - und dies nicht nur auf wirtschaftlicher Ebene, sondern auch auf kultureller und gesellschaftlicher Ebene", so OMV-Chef Rainer Seele.

  

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100 Dollar für ein Fass Öl?

Russlands Energieminister hält eine saftige Preissteigerung angesichts der angespannten Angebotslage für möglich. Infolge der starken Nachfrage nach Plastikprodukten steigt der Bedarf an Öl kräftig.

https://diepresse.com/home/wirtschaft/energie/5508029/100-Dollar-fuer-ein-Fass-Oel

  

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>100 Dollar für ein Fass Öl?

Warum auch nicht? Vor 10 Jahren war das ja auch schon, und die Welt rundherum ist seither nicht billiger geworden.

  

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Wie die Plastik-Produktion die Petro-Industrie befeuert

Die steigende Produktion von Plastik und ähnlichen Produkten wird die weltweite Nachfrage nach Öl einer Studie zufolge in den nächsten Jahrzehnten befeuern. Die Nachfrage nach petrochemischen Produkten mache den sinkenden Verbrauch von Kraftstoffen für Motoren wett, erklärte die Internationale Energie-Agentur (IEA) am Freitag.

https://kurier.at/wirtschaft/wie-die-plastik-produktion-die-petro-industrie-befeuert/4001 36957

  

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Borealis baut in Belgien neue Anlage um eine Milliarde Euro

Der Chemiekonzern Borealis, an dem die OMV 36 Prozent hält, hat nun die endgültige Investitionsentscheidung für den Bau einer neuen Propan-Dehydrierungsanlage (PDH) am bestehenden Borealis-Produktionsstandort im belgischen Kallo bei Antwerpen getroffen. Die Anlage soll in der ersten Jahreshälfte 2022 in Betrieb gehen, teilte Borealis am Samstag mit.

Die PDH-Anlage soll eine Produktionskapazität von 750.000 Tonnen pro Jahr haben und nach früheren Angaben rund eine Milliarde Euro kosten.

https://diepresse.com/home/wirtschaft/unternehmen/5509182/Borealis-baut-in-Belgien-neue-A nlage-um-eine-Milliarde-Euro

  

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FX-Risiken auch abzusichern ist soo überbewertet...


Samsun-Verkauf beschert OMV 160 Mio. Q3-Verlust im Periodenüberschuss
Wegen negativer Lira-Entwicklung seit der Investition ins mittlerweile verkaufte Gaskraftwerk

Der Verkauf des türkischen Gaskraftwerks Samsun, der im dritten Quartal finalisiert wurde, belastet beim Öl- und Gaskonzern OMV das Ergebnis. Im Periodenüberschuss würden Verluste von etwa 160 Mio. Euro anfallen, bedingt durch die Aufarbeitung des Fremdwährungs-Exposure. Ursache sei die Negativentwicklung der Lira gegenüber dem Euro seit der Investition ins Kraftwerk, so die OMV am Mittwoch.
Auf das Eigenkapital der OMV-Gruppe habe das aber keinen Einfluss, da die korrespondierenden Wechselkurstranslationseffekte bereits berücksichtigt worden seien, erklärte das Unternehmen im Quartalszwischenbericht (Trading Update). Das 890-MW-Kraftwerk war 2013 in Betrieb genommen worden, hatte rund 600 Mio. Euro gekostet, seither aber Abschreibungen von Hunderten Mio. Euro erfordert.

Zum Vergleich der Größenordnung: Im zweiten Quartal d.J. hatte der Periodenüberschuss der OMV 276 Mio. Euro betragen, im ersten Vierteljahr 531 Mio. Euro, somit im gesamten ersten Halbjahr 807 Mio. Euro.

  

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