Antworten zu diesem Thema
Palfinger: Neustart 2018 mit neuem CEO, Rang: Warren Buffett(2173), 22.9.20 07:59
Subject Auszeichnungen Author Message Date ID
RE: Neustart mit neuem CEO
16.4.18 19:09
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RE: Neustart mit neuem CEO
27.4.18 15:11
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      Q1 mit fortgesetztem Wachstum und guter operativer Prof...
30.4.18 09:29
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Andreas Klauser soll neuer Vorstandsvorsitzender werden
16.4.18 19:19
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Palfinger im ersten Quartal mit mehr Umsatz und EBIT, w...
30.4.18 09:29
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RE: Palfinger im ersten Quartal mit mehr Umsatz und EBI...
30.4.18 10:46
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      RE: Palfinger im ersten Quartal mit mehr Umsatz und EBI...
30.4.18 11:42
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      Berenberg Bank: Buy - bestätigt Kursziel bei 41,0 Euro
02.5.18 10:47
8
      Erste Bank: Palfinger – Starkes 1Q18-Ergebnis
04.5.18 15:13
9
Kaufempfehlung bestätigt, Kursziel auf EUR 38,9 leicht ...
07.7.18 10:02
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Palfinger senkte Gewinnprognose
30.7.18 09:05
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Neuer Palfinger-CEO Klauser will Konzerngeschäft stabil...
30.7.18 15:06
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      Hausaufgaben zu machen
31.7.18 06:20
13
Berenberg Bank senkt Kursziel
01.8.18 10:39
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2Q18 Zahlen im Rahmen der Erwartungen
05.8.18 11:00
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Palfinger legt Akquisitionspause ein - Auch 2019
23.10.18 18:05
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80 Mio. Firmenwertabschreibung
25.10.18 13:24
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RE: 80 Mio. Firmenwertabschreibung
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RE: 80 Mio. Firmenwertabschreibung
25.10.18 15:11
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EK-- Quote verringert sich um rund fünf Prozentpunkte
29.10.18 05:57
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Palfinger nach neun Monaten mit mehr Umsatz, weniger Ge...
29.10.18 09:48
21
3Q18 Zahlen im Rahmen der Erwartungen
03.11.18 13:59
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RE: 3Q18 Zahlen im Rahmen der Erwartungen
13.11.18 11:09
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      RE: 3Q18 Zahlen im Rahmen der Erwartungen
14.11.18 12:25
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Petra Palfinger kauft
07.12.18 17:05
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Wie Kräne intelligenter werden
06.1.19 13:24
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Berenberg senkt Kursziel von 40 auf 35 Euro
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18.2.19 14:34
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Palfinger-Tochter soll künftig Brücken digitalisiert üb...
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Ergebnisse 2018 und Ausblick 2019 zeigen Palfinger auf ...
24.2.19 13:08
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Petra Palfinger kauft 980 Aktien
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Q1 19 stark wie erwartet, kursmäßig jedoch schon eingep...
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Joint Venture mit chinesischem Rettungsboothersteller
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Palfinger verzeichnete Gewinnschub im ersten Halbjahr
30.7.19 09:39
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Palfinger ist mit Rettungsbooten gut unterwegs
30.7.19 19:43
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Palfinger nach drei Quartalen mit mehr Gewinn und Umsat...
29.10.19 09:13
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Q3 Zahlen solide, Ausblick bestätigt
02.11.19 14:22
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Palfinger - RCB erhöht Kursziel von 26,5 auf 28,0 Euro
05.11.19 06:31
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Palfinger investiert 5,7 Mio. Euro am Standort Lengau
12.11.19 09:05
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Langjähriger Palfinger-Chef Hubert Palfinger sen. gesto...
20.1.20 18:19
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Palfinger - Erste Group stuft von "Buy" auf "Hold" heru...
07.2.20 13:22
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Nach Vorlage von Zahlen von Konkurrent Cargotec Herabst...
08.2.20 09:55
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Coronavirus - Palfinger-Produktion in China wieder ange...
10.2.20 15:44
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Palfinger AG: Forderungen gegenüber insolventer HPT zum...
14.2.20 06:11
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Palfinger - Deutsche Bank senkt Kursziel von 36,0 auf 3...
17.2.20 14:24
47
# Palfinger-Nettogewinn 2019 wie erwartet bei 80 (58) M...
18.2.20 17:51
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Palfinger traf mit Umsatz- und Gewinnsprung die Analyst...
18.2.20 18:12
49
      Palfinger plant nach Rekordjahr 2019 kräftige Dividende...
19.2.20 07:43
50
Palfinger: Q1-2020-Profitabilität "deutlich" unter jene...
19.2.20 08:33
51
Palfinger zuversichtlich trotz unsicherem Umfeld - Hoff...
20.2.20 06:19
52
Palfinger - Deutsche Bank senkt Kursziel von 32,0 auf 3...
21.2.20 05:59
53
doppelt
21.2.20 06:11
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Erfolgreiches Geschäftsjahr 2019
22.2.20 17:13
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Palfinger - RCB bestätigt nach Zahlen "Hold"-Empfehlung
28.2.20 07:38
56
Vorstand Martin Zehnder kauft 7.419 Aktien
04.3.20 16:45
57
Vorstand Dr. Felix Strohbichler kauft 3.000 Aktien
05.3.20 14:47
58
RE: Vorstand Dr. Felix Strohbichler kauft 3.000 Aktien
05.3.20 17:44
59
Vorstand Martin Zehnder kauft 19.581 Aktien 
06.3.20 17:52
60
      Vorstand Andreas Klauser kauft 2.220 Aktien 
06.3.20 17:57
61
      RE: Vorstand Andreas Klauser kauft 2.220 Aktien 
06.3.20 18:46
62
aus Sicherheitsgründen kein HV-Buffet
12.3.20 09:27
63
RE: Palfinger kassiert Prognose und Dividende
18.3.20 12:57
64
Palfinger - Deutsche Bank senkt Kursziel von 31,5 auf 2...
20.3.20 15:47
65
Insider-Transaktion: Aufsichtsrat Hannes Palfinger kauf...
30.3.20 11:09
66
Palfinger AG zieht zwei Großaufträge in Asien an Land
28.4.20 14:03
67
EILMELDUNG: Palfinger im Q1 mit weniger Umsatz und Gewi...
30.4.20 09:03
68
Palfinger-Gewinneinbruch im ersten Quartal - Corona drü...
30.4.20 09:50
69
      RE: Palfinger-Gewinneinbruch im ersten Quartal - Corona...
30.4.20 17:22
70
Palfinger - RCB senkt Kursziel von 28,0 auf 21,0 Euro, ...
15.5.20 14:12
71
Insider
04.6.20 08:18
72
Dividende von 0,35 EUR je Aktie
08.6.20 14:48
73
Gewinnprognose
16.6.20 11:43
74
Deutsche Bank bestätigt für Palfinger die Empfehlung Ka...
17.6.20 11:15
75
RE: Deutsche Bank bestätigt für Palfinger die Empfehlun...
18.6.20 07:45
76
      Palfinger - Berenberg hebt Kursziel von 22,0 auf 24,0 E...
18.6.20 08:02
77
Positive Gewinnwarnung für 2. Quartal 2020 
21.6.20 13:04
78
Halten-Empfehlung bestätigt mit neuem Kursziel EUR 22,6...
28.6.20 10:22
79
Palfinger - Hauck & Aufhäuser stuft Aktie von "Hold" au...
24.7.20 12:52
80
Palfinger AG / Ergebnis 1. Halbjahr 2020
30.7.20 08:25
81
2Q20 entspricht den Erwartungen
02.8.20 21:04
82
HV live
05.8.20 09:29
83
RE: HV live - Sonderprüfung
05.8.20 11:13
84
      RE: HV live - Sonderprüfung
05.8.20 11:52
85
Palfinger - Berenberg erhöht Kursziel von 25,00 auf 27,...
12.8.20 08:22
86
Bei Palfinger drückt Corona 2020 auf Umsätze und Margen
14.9.20 14:01
87
Hauck & Aufhäuser bestätigt für Palfinger die Empfehlun...
16.9.20 07:45
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Ausblick hellt sich weiter auf
22.9.20 07:59
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Danke für den neuen Thread - bitte das Unternehmen auch in den Titel stellen, zwengs der Auffindbarkeit

Ich überlege hier, ob ein günstiger Einstiegszeitpunkt sich schon nähert, PAl ist ja an sich ein wunderbarer Industriewert. Konjunktursensibel, würde ich allerdings befürchten.

  

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Am Montag gibt's Quartalszahlen. Der Markt vermutet offensichtlich schlechte Zahlen und hat wohl den Managementwechsel noch nicht verdaut, so wie die Aktie in den letzten Wochen abverkauft wurde.

Ich wittere da eher eine Chance und hab gerade etwas zugekauft.

  

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• Umsatz steigt um 8,9 Prozent auf 394,2 Mio EUR
• EBITn-Marge beträgt 10,1 Prozent
• Konzernergebnis aufgrund höherer Restrukturierungskosten, steigender Minderheitenanteile und niedrigerem Finanzergebnis rückläufig
• Neuerlicher Anstieg des Auftragseingangs im 1. Quartal 2018

https://www.palfinger.ag/de/newsroom/unternehmensnews/ir-news/2018/PM_q1

Ausblick
Im 1. Quartal 2018 verzeichnete die PALFINGER Gruppe erneut einen Anstieg des Auftragseingangs. Dies lässt eine Fortsetzung der insgesamt guten, jedoch uneinheitlichen Geschäftsentwicklung im weiteren Geschäftsverlauf 2018 erwarten. Die Restrukturierungsmaßnahmen in Nordamerika sollten im 1. Halbjahr abgeschlossen sein, im Marinebereich wird die laufende Restrukturierung möglicherweise auch noch im Jahr 2019 das Ergebnis belasten. Das Management rechnet für das Gesamtjahr 2018 mit einem erneuten Rekordjahr bei Umsatz und operativem Ergebnis. Das Konzernergebnis sollte im laufenden Geschäftsjahr wieder an die Erfolge der Jahre 2015 und 2016 anschließen.

  

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Andreas Klauser soll neuer Vorstandsvorsitzender von Palfinger werden
Klauser übernimmt den Chefposten vorbehaltlich der Finalisierung der Verträge mit 1. Juni

Nach dem überraschenden Rücktritt von Herbert Ortner als langjähriger Vorstandsvorsitzender des Kranherstellers Palfinger vor einigen Monaten hat das Unternehmen nun einen neuen CEO gefunden: Die Position als Vorstandschef soll vorbehaltlich der Finalisierung der Verträge Andreas Klauser (53) am 1. Juni übernehmen, teilte das börsennotierte Unternehmen am Montag mit.
Klauser blicke auf mehr als 25 Jahre Erfahrung im Bereich Landmaschinen und Nutzfahrzeuge zurück. Derzeit ist er Global Brand President des Traktorenherstellers Case IH und Steyr sowie CNH Industrial Vorstandsmitglied.

Vorgänger Ortner, der fast zehn Jahren Vorstandsvorsitzender von Palfinger war, legte mit Jahresende 2017 seinen Chefposten zurück. Sein Vertrag wäre noch bis Ende 2018 gelaufen. Der Schritt kam damals auch für das Unternehmen überraschend. Zur Begründung für den Rücktritt wurde angegeben, Ortner suche "neue Herausforderungen".

  

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Palfinger im ersten Quartal mit mehr Umsatz und EBIT, weniger Gewinn
Betriebsergebnis wuchs um 6,2 Prozent - Auftragseingang neuerlich gestiegen - Konzernergebnis wegen höherer Restrukturierungskosten rückläufig

Der Salzburger Kranhersteller Palfinger AG hat im ersten Quartal 2018 Umsatz und Betriebsergebnis gesteigert, aber wegen höherer Restrukturierungskosten ein geringeres Konzernergebnis erzielt. Der Auftragseingang ist in den ersten drei Monaten neuerlich gestiegen. Die Zahl der Mitarbeiter kletterte von 9.586 im ersten Quartal 2017 auf 10.452 Personen, wie das Unternehmen Montagfrüh mitteilte.
Der Umsatz stieg im Vorjahresvergleich um 8,9 Prozent auf 394,2 Mio. Euro. Das Betriebsergebnis (EBIT) legte um 6,2 Prozent auf 33,6 Mio. Euro zu. Das um Restrukturierungskosten bereinigte EBIT stieg um 9,1 Prozent auf 39,9 Mio. Euro. Das Konzernergebnis war jedoch aufgrund höherer Restrukturierungskosten, steigender Minderheitenanteile und niedrigerem Finanzergebnis rückläufig und sank um 7,7 Prozent auf 17,9 Mio. Euro.

Das Ergebnis je Aktie betrug 0,48 Euro nach 0,52 Euro im Vergleichszeitraum. Die EBITn-Marge (des um Restrukturierungskosten bereinigten EBIT - n=normalized) betrug 10,1 Prozent.

"Die Entwicklung der operativen Profitabilität zeigt uns, dass wir auf einem guten Weg sind, unsere Ziele nachhaltig zu erreichen. Aus heutiger Sicht könnte nicht zuletzt aufgrund des starken Auftragseingangs das Gesamtjahr 2018 wieder ein Rekordjahr hinsichtlich Umsatz und operativer Profitabilität werden", kommentiert Finanzvorstand Felix Strohbichler, der gemeinsam mit Vorstand Martin Zehnder das Unternehmen leitet. Am 1. Juni wird der bereits bestellte CEO Andreas Klauser den Vorstandsvorsitz übernehmen.

Im ersten Quartal verzeichnete Palfinger erneut einen Anstieg des Auftragseingangs. Dies lasse eine Fortsetzung der insgesamt guten, jedoch uneinheitlichen Geschäftsentwicklung im weiteren Geschäftsverlauf 2018 erwarten, heißt es im Ausblick. Die Restrukturierungsmaßnahmen in Nordamerika sollten im ersten Halbjahr abgeschlossen sein, im Marinebereich werde die laufende Restrukturierung möglicherweise auch noch im Jahr 2019 das Ergebnis belasten. Das Management rechnet für das Gesamtjahr 2018 mit einem erneuten Rekordjahr bei Umsatz und operativem Ergebnis. Das Konzernergebnis sollte im laufenden Geschäftsjahr wieder an die Erfolge der Jahre 2015 und 2016 anschließen.

  

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Segment SEA macht etwas Sorgen, aber sonst nicht so schlecht. Der Markt zeigt gemischte Gefühle, schauen wir mal, wie es Ende der Woche ausschaut.

  

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>Segment SEA macht etwas Sorgen<


"restrukturierungen" sind üblicherweise endlich und schaden daher dem image der bilanz weniger als "verluste". wer weiss schon was davon zu halten ist?

  

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Die Wertpapierexperten der Berenberg Bank haben ihr Kursziel für die Aktien des Kranherstellers Palfinger bei 41,00 Euro bestätigt. Das Anlagevotum blieb ebenfalls unverändert bei "Buy".
Der Umsatz im ersten Quartal sei vor allem aufgrund eines positiven europäischen Marktumfeldes um 8,9 Prozent gestiegen, schreiben die Analysten. Ihren Umsatz-Ausblick für heuer halten sie mit einem Plus von sechs Prozent für eher konservativ. Es sei noch Raum gelassen für möglichen Gegenwind in der zweiten Hälfte des Geschäftsjahres, hieß es in der jüngsten Studie.

Beim Gewinn je Aktie erwarten die Berenberg-Analysten 1,93 Euro für 2018, sowie 2,38 bzw. 2,71 Euro für die beiden Folgejahre. Ihre Dividendenschätzung je Titel beläuft sich auf 0,64 Euro für 2018, sowie 0,79 bzw. 0,89 Euro für 2019 bzw. 2020.

  

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Der Umsatz der Palfinger Gruppe erhöhte sich im 1. Quartal um 8,9% im Vorjahresvergleich auf EUR 392,2 Mio. Im Segment LAND stieg der Umsatz im 1. Quartal gegenüber der Vergleichsperiode des Vorjahres um 13,6% auf EUR 337,8 Mio., im Segment SEA musste ein Rückgang um 12,7% auf EUR 56,4 Mio. verzeichnet werden.
Das EBITn erhöhte sich auf EUR 39,9 Mio., die EBITn-Marge lag mit 10,1% auf dem Niveau des Vorjahresquartals.
Basis für das Wachstum im Segment LAND war die signifikante Geschäftsausweitung in Europa und Amerika. Die Restrukturierung in Nordamerika kann voraussichtlich im 1. Halbjahr 2018 abgeschlossen werden. Das Ziel ist es, die operative Profitabilität in Nordamerika bis zum Jahr 2019 in Richtung 10% zu heben. Auch China und Russland verzeichneten weiteres Wachstum.
Das Geschäftsumfeld im Segment SEA blieb aufgrund der angespannten Lage der Öl- und Gasbranche weiterhin äußerst schwierig. In einigen Produktbereichen lag der Auftragseingang in den vergangenen Monaten über dem Vorjahresniveau.
Palfinger plant, sich mit einer weiteren Restrukturierung im Segment für zukünftige Aufwärtstrends zu positionieren. Die Maßnahmen werden jedenfalls noch das gesamte Jahr 2018 andauern.

Ausblick
Das Management rechnet für das Gesamtjahr 2018 mit einem erneuten Rekordjahr bei Umsatz und operativem Ergebnis. Das Konzernergebnis sollte 2018 wieder an die guten Erfolge der Jahre 2015 und 2016 anschließen.
Wir glauben, dass das Management von Palfinger die richtigen Schritte zur Verbesserung seiner Kostenposition unternimmt, um eine wettbewerbsfähige Kostenbasis zu haben. Diese sollte dazu beitragen, die Rentabilität in Zukunft zu verbessern. Wir sehen das Potenzial, dass Palfinger sein EBIT-Niveau von EUR 110mn im Geschäftsjahr 2017 auf zukünftig rd. EUR 200 Mio. heben kann.

Der Aktienkurs hat die bisherige Verbesserung der Geschäftsentwicklung noch nicht eingepreist, weshalb wir das aktuelle Kursniveau als attraktive Einstiegschance sehen.

  

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Kaufempfehlung bestätigt, Kursziel auf EUR 38,9 leicht reduziert

Ausblick

Palfinger profitiert von einer erwartet guten Nachfrage aus dem Baubereich, der für 50% der Umsätze verantwortlich ist. In diesem Zusammenhang bieten Infrastrukturprogramme und der Urbanisierungstrend eine starke Unterstützung. Für den Marine Bereich, der in den letzten drei Jahren unter Druck war, sehen wir nun bereits eine positive Dynamik für Serviceleistungen, der ein guter Vorlaufindikator für Neuproduktverkäufe darstellt. Das laufende Restrukturierungsprogram soll zusätzlich helfen, die Profitabilität des Bereichs in den kommenden Jahren zu steigern. Bewertungsseitig notiert Palfinger mit Abschlägen zum größten Konkurrent Cargotec, die aus unserer Sicht nicht gerechtfertigt sind. Wir bestätigen daher unsere Kaufempfehlung, das Kursziel ist aufgrund von etwas konservativeren Wachstumsraten von EUR 40,1 auf EUR 38,9 reduziert worden.

Erste Bank

  

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Palfinger senkte Gewinnprognose
Salzburger werden heuer nicht die Höchstwerte von 2015 und 2016 erreichen - Halbjahresgewinn um 8,8 Prozent auf 35,2 Mio. Euro gesunken

Palfinger erwartet für heuer weniger Gewinn als bisher prognostiziert. Das Konzernergebnis werde 2018 über dem Vorjahresniveau liegen, jedoch nicht die Höchstwerte der Jahre 2015 und 2016 erreichen, teilte der Salzburger Kranhersteller am Montag in der Früh bei Vorlage der Halbjahreszahlen mit. Bisher ging Palfinger davon aus, wieder an die Erfolge von 2015 und 2016 anschließen zu können.
Der Auftragseingang ist im ersten Halbjahr 2018 weiter gestiegen. Es sei allerdings davon auszugehen, dass aufgrund der anhaltenden Lieferengpässe ein wesentlicher Teil des Auftragsrückstands auch im weiteren Jahresverlauf nicht aufgeholt werden kann. Die im Jahr 2018 nicht realisierten Aufträge würden sich erst im Jahr 2019 in den Ergebnissen widerspiegeln, erklärte Palfinger.

Der Umsatz in der ersten Jahreshälfte erhöhte sich um 6,4 Prozent auf 801,9 Mio. Euro, der operative Gewinn (EBIT) legte um 6,3 Prozent auf 71,0 Mio. Euro zu. Unterm Strich steht aber ein Gewinnrückgang: Das Konzernergebnis liege bedingt durch das niedrigere Finanzergebnis, die höhere Steuerquote und die gestiegenen Ergebnisanteile der Minderheiteneigentümer mit 35,2 Mio. Euro um 8,8 Prozent unter dem Vorjahreswert von 38,6 Mio. Euro, hieß es in der Presseaussendung. Der Gewinn pro Aktie sank von 1,03 Euro auf 0,94 Euro.

  

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Neuer Palfinger-CEO Klauser will Konzerngeschäft stabilisieren
Wachstum durch Innovation, Synergieeffekte heben - Nächste zwei Jahre keine großen Zukäufe - Werksschließungen nicht ausgeschlossen, Österreich nicht betroffen - Engpass bei Zulieferern

Der seit 1. Juni agierende neue CEO des Salzburger Kranherstellers Palfinger, Andreas Klauser, hat heute, Montag, bei der Halbjahrespressekonferenz seine Pläne offengelegt: Das Konzerngeschäft soll stabilisiert, der See-Bereich weiter restrukturiert werden. Palfinger wolle durch Innovationen und die Hebung von Synergieeffekten wachsen, größere Zukäufe seien in den nächsten zwei Jahren keine geplant.
Im Rahmen der Konsolidierung des börsenotierten Weltmarktführers seien auch Werksschließungen nicht ausgeschlossen, aber Österreich werde davon nicht betroffen sein, erläuterte Klauser. Im Blick seien hier nicht-europäische Standorte. Palfinger ist derzeit mit 39 Produktionsstandorten in 20 Ländern weltweit vertreten. In Österreich gibt es neben dem Headquarter in Salzburg Werke in Lengau, Köstendorf und Elsbethen. Von den insgesamt 10.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sind rund 2.200 in Österreich tätig.

Der Bereich Marine hat im ersten Halbjahr 2018 einen Umsatzrückgang von 11,0 Prozent auf 114,9 Mio. Euro verzeichnet. Dadurch sank der Anteil des Segments am Konzernumsatz von 17,1 auf 14,3 Prozent. Zurückgeführt wird das vom Finanzvorstand Felix Strohbichler auf den Bereich Öl- und Gasförderung, wo die niedrigen Preise zu einem Umsatzrückgang bei den diversen Kran- und Hebe-Einrichtungen führten. Wenn die stillgelegten Förderanlagen wieder in Betrieb genommen werden, springe als erstes der Servicebereich wieder an, dann erst komme hier das Neugeschäft.

Das weitaus größere Segment Land hatte in den ersten sechs Monaten ein Umsatzplus von 10,0 Prozent auf 687 Mio. Euro aufzuweisen. Das Wachstum werde durch Europa, aber auch Russland getragen, erläuterte Klauser. Ein etwaiger Handelskrieg Europas mit den USA sei keine Bedrohung, weil man auch in den USA Produktionsanlagen habe. Aber auch im Bereich Land sind Restrukturierungskosten angefallen, eine Lackieranlage in den USA musste abgeschrieben werden.

Insgesamt hat Palfinger im ersten Halbjahr 2018 einen Anstieg des Auftragseingangs zu verzeichnen. "Wir sind limitiert durch die Zulieferindustrie", erläuterte Klauser. Die Kunden seien derzeit bereit, auch neunmonatige Lieferzeiten zu akzeptieren, dadurch verliere man keine Aufträge. Einen Teil der Aufträge, die man jetzt bekomme, könne man erst 2019 abarbeiten. Die Werksferien in Österreich werden zwar nicht generell gestrichen, aber manche Mitarbeiter müssen dennoch arbeiten, weil ein Teil der Produktion aufrecht bleibe.

Statt Zukäufen werde nun die Integration aller akquirierten Unternehmen im Fokus stehen: Man werde versuchen, verschiedene Bereiche auf gemeinsame Plattformen zu führen. Das bedeute keinen Qualitätsverlust, sondern eine Vereinheitlichung und Vereinfachung von Bestandteilen und Techniken, erklärte Klauser. Die Restrukturierungsmaßnahmen im Bereich Marine werden 2018 und 2019 das Ergebnis belasten. Im nächsten Jahr seien weniger Investitionen geplant als heuer.

Mit einer Eigenkapitalquote von 37,2 Prozent könne der Konzern auf eine sehr solide Finanzierungsstruktur verweisen, betonte der Finanzvorstand. Ziel sei die Steigerung auf über 40 Prozent.

Der Umsatz in der ersten Jahreshälfte erhöhte sich um 6,4 Prozent auf 801,9 Mio. Euro, der operative Gewinn (EBIT) legte um 6,3 Prozent auf 71,0 Mio. Euro zu. Unterm Strich steht aber ein Gewinnrückgang: Das Konzernergebnis lag - bedingt durch das niedrigere Finanzergebnis, die höhere Steuerquote und die gestiegenen Ergebnisanteile der Minderheiteneigentümer - mit 35,2 Mio. Euro um 8,8 Prozent unter dem Vorjahreswert von 38,6 Mio. Euro. Der Gewinn pro Aktie sank von 1,03 Euro auf 0,94 Euro.

Der 52-jährige gebürtige Oberösterreicher Andreas Klauser war zuvor Global Brand President des Traktorenherstellers Case IH und Steyr sowie CNH Industrial Vorstandsmitglied. Fragen zu seinem Vorgänger Herbert Ortner, der im November 2017 per Jahresende überraschend seinen Vorstandsvorsitz zurückgelegt hatte, wollte Klauser nicht beantworten. Ortner war knapp zehn Jahre Vorstandsvorsitzender von Palfinger.

  

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Berenberg Bank senkt Kursziel von 41 auf 40 Euro
Votum bleibt "Buy" - Analyst hält Aktie für günstig bewertet

Die Berenberg Bank hat ihr Kursziel für die Aktien des Salzburger Kranherstellers von 41,00 auf 40,00 Euro gesenkt. Die Kaufempfehlung ("Buy") für die Titel wurde nach der Vorlage von Geschäftszahlen zum zweiten Quartal am Montag hingegen bestätigt. Am Mittwochvormittag notierten die Titel an der Wiener Börse bei 33,20 Euro.

Die Zahlen seien gemischt ausgefallen, schreibt Berenberg-Analyst Martin Comtesse in seiner neuen Einschätzung. Das Umsatzwachstum habe sich im zweiten Quartal zwar abgeschwächt und die Restrukturierungskosten seien höher gewesen als erwartet, aber gleichzeitig sei der Auftragseingang auf hohem Niveau geblieben und die operativen Margen hätten sich schneller verbessert als gedacht.

Seine Kaufempfehlung begründet der Berenberg-Analyst mit der günstigen Bewertung der Titel. Diese sei ungefähr am selben Niveau wie jene von Wettbewerbern, obwohl Palfinger eine höhere Rentabilität und mehr Raum zur Verbesserung in den nächsten Jahren aufweise.

Beim berichteten Gewinn je Aktie prognostiziert Berenberg 1,63 Euro für das laufende Geschäftsjahr 2018. In den Folgejahren soll er dann auf 2,32 Euro (2019) und 2,80 Euro (2020) steigen. Die Dividendenschätzungen belaufen sich auf 0,54 Prozent (2018), auf 0,76 Euro (2019) und auf 0,92 Euro (2020).

  

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2Q18 Zahlen im Rahmen der Erwartungen, niedrigerer Ausblick auf den Nettogewinn

Palfinger konnte im 2.Quartal 2018 seinen Wachstumstrend fortsetzen. Maßgeblichen Anteil an dem in diesem Quartal erreichten Rekordauftragsbestand hatte vor allem die starke Performance im LANDSegment (Krane, Hebebühnen, u.ä.). Hier verzeichnete man neben einer signifikanten Geschäftsausweitung in EMEA, auch gute Ergebnisse aus Nordamerika und Asien. In China und den USA rechnet man in Zukunft mit einer Verdoppelung der aktuellen Profitabilität. mit einer zukünftigen Verdoppelung der Profitabilität.

Im SEA-Segment (Marinebereich) konnte man im Juli den ersten Monat mit einem positiven operativen Ergebnis erzielen. Da man vor allem im Öl und Gas Segment, das einen Umsatzanteil von 60 Prozent hat, mit schwächelnder Nachfrage konfrontiert ist, werden die Restrukturierungsmaßnahmen im Marinebereich intensiviert.

Für das Gesamtjahr 2018 rechnet das Management mit einer Steigerung des Umsatzes und der operativen Profitabilität. Das Konzernergebnis sollte 2018 über dem Vorjahresniveau liegen, wird jedoch aufgrund der höheren Steuerquote, dem niedrigeren Finanzergebnis, der weiteren Restrukturierung und den gestiegenen Ergebnisanteilen der Minderheitseigentümer nicht die Höchstwerte der Jahre 2015 und 2016 erreichen.

Ausblick

Unterstützt durch eine weiterhin starke Nachfrage im Baubereich, nach Infrastrukturprogrammen, sowie den sich beschleunigenden Wachstumstrend der Urbanisierung, sehen wir keine großen Risiken für eine Verlangsamung des Wachstums in EMEA. Das EBIT-Margen Ziel von 10% im Marinebereich berücksichtigend, sehen wir hier das Potenzial einer Steigerung des operativen Ergebnisses um rund EUR 35 Mio. (+27% zusätzliches EBIT gegenüber dem Gesamtjahr 2017). Sollte der neue Gabelstapler wie erhofft gute Verkaufszahlen (erwartet für 2019) erzielen, sehen wir eine Ausweitung des EBIT in den USA von rund EUR 12 Mio. im Vergleich zum Vorjahr 2017. Gesamt gesehen glauben wir, dass die Konzernprofitabilität sich weiterhin ein gutes Stück unter einem potentiellen Margenniveau von 12% befindet. Bewertungsseitig notiert Palfinger bei einem nachhaltigen EV/EBITDA von 10, was bei Berücksichtigung der starken Marktposition nach einem attraktiven Einstiegszeitpunkt aussieht.

Erste Bank

  

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Palfinger legt Akquisitionspause ein - Auch 2019
CFO: Konzentrieren uns auf Profitabilität

Der börsennotierte Salzburger Hebevorrichtungshersteller Palfinger legt nach den Worten seines Finanzvorstands Felix Strohbichler nun eine Akquisitionspause ein. Momentan tätige man keine größeren Zukäufe, auch 2019 nicht, sondern konzentriere sich auf die Verbesserung der Profitabilität, sagte Strohbichler am Donnerstag auf der Gewinn-Messe in Wien.

Als Ziele über einen längeren Zeitraum strebt man eine EBIT-Marge von 10 Prozent sowie auch 10 Prozent beim Return on Capital Employed (ROCE), einer Maßzahl für die Rentabilität, an, sagte Strohbichler. Jetzt gelte es, aus den letzten Akquisitionen die Benefits zu heben.

Die Familie Palfinger hat sich nach Angaben des CFO dazu kommittiert, auch künftig jedenfalls über 50 Prozent am Unternehmen zu halten. Das würde auch für den Fall gelten, dass eigene Aktien als Akquisitionswährung zum Einsatz kommen. Diese Zusicherung der Familie werde vom Vorstand begrüßt, weil das Stabilität sichere, so Strohbichler.

Bei 802 Mio. Euro Umsatz erzielte Palfinger mit 10.500 Mitarbeitern bis Juni 71 Mio. Euro operativen Gewinn (EBIT), in beiden Fällen gut sechs Prozent mehr. Der Nettogewinn fiel aber neun Prozent schwächer aus. Ende Oktober kommen die Q3-Zahlen.

  

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Äußerst peinlich... wäre ich AR würde ich hochnotpeinliche Fragen stellen:


EANS-Adhoc: PALFINGER AG / Berichtigungsbedarf Firmenwert Business Area Marine zum 31.12.2017 nach einer Prüfung gemäß Rechnungslegungs-Kontrollgesetz (RL-KG)
VERÖFFENTLICHUNG EINER INSIDERINFORMATION GEMÄSS ARTIKEL 17 MAR DURCH EURO ADHOC MIT DEM ZIEL EINER EUROPAWEITEN VERBREITUNG. FÜR DEN INHALT IST DER EMITTENT VERANTWORTLICH.

Rechnungslegung/Abschlussprüfungen
25.10.2018

Bergheim -
Die Prüfung des Konzernabschlusses zum 31. Dezember 2017 sowie des Halbjahresabschlusses zum 30. Juni 2018 der PALFINGER AG gemäß Rechnungslegungs-Kontrollgesetz wurde durch die Österreichische Prüfstelle für Rechnungslegung (OePR) abgeschlossen. Die PALFINGER AG erwartet in den nächsten Wochen den finalen Prüfbericht.
Auf Basis der heutigen Benachrichtigung durch die Prüfstelle besteht ein wesentlicher Berichtigungsbedarf hinsichtlich des überwiegend aus der Akquisition Harding resultierenden Firmenwerts der Cash Generating Unit (CGU) Business Area Marine per 31.12.2017. Der Firmenwert der gesamten CGU Business Area Marine per 31.12.2017 betrug 156,5 MEUR und das Ausmaß des möglichen Restatements könnte aus Sicht des Vorstands rund die Hälfte dieses Firmenwertes betragen.

Vor Berichtigung betrug das Konzerneigenkapital per 31.12.2017 575,7 MEUR und die Eigenkaptalquote 37,3%.

Die PALFINGER AG wird auf Basis des finalen Prüfberichts die erforderlichen Korrekturen vornehmen und veröffentlichen.

Die Korrekturen des Jahresabschlusses 2017 werden auf das Ergebnis 2018 keinen Einfluss haben, jedoch das Konzerneigenkapital bzw. die Eigenkapitalquote entsprechend reduzieren.

ENDE DER MITTEILUNG EURO ADHOC

  

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>Äußerst peinlich... wäre ich AR würde ich hochnotpeinliche
>Fragen stellen:

>Bergheim -
>Die Prüfung des Konzernabschlusses zum 31. Dezember 2017 sowie
>des Halbjahresabschlusses zum 30. Juni 2018 der PALFINGER AG
>gemäß Rechnungslegungs-Kontrollgesetz wurde durch die
>Österreichische Prüfstelle für Rechnungslegung (OePR)
>abgeschlossen.

Ich hab überhaupt noch nie gehört, dass die Prüfstelle was festgestellt hat. Das ist doch so ein Feigenblatt Verein. Da muss wohl grob was nicht passen...

  

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>>Äußerst peinlich... wäre ich AR würde ich
>hochnotpeinliche
>>Fragen stellen:
>
>>Bergheim -
>>Die Prüfung des Konzernabschlusses zum 31. Dezember 2017
>sowie
>>des Halbjahresabschlusses zum 30. Juni 2018 der PALFINGER
>AG
>>gemäß Rechnungslegungs-Kontrollgesetz wurde durch die
>>Österreichische Prüfstelle für Rechnungslegung (OePR)
>>abgeschlossen.
>
>Ich hab überhaupt noch nie gehört, dass die Prüfstelle was
>festgestellt hat. Das ist doch so ein Feigenblatt Verein. Da
>muss wohl grob was nicht passen...


Doch, doch die finden laufend was, aber normal nicht so erheblich.

  

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Palfinger hat nach Bilanzprüfung wohl weniger Eigenkapital
Endgültiger Prüfbericht in einigen Wochen - Absenkung in der Größenordnung von 75 bis 80 Mio. Euro - Quote verringert sich um rund fünf Prozentpunkte - Nicht ergebniswirksam

Der börsennotierte Salzburger Hebevorrichtungshersteller Palfinger muss voraussichtlich seine Bilanzzahlen für 2017 korrigieren. Das Eigenkapital dürfte um etwa 75 bis 80 Mio. Euro niedriger liegen, als in der Bilanz per Ende 2017 ausgewiesen, ergab laut einer Unternehmensmitteilung die Prüfung durch die Österreichische Prüfstelle für Rechnungslegung (OePR).

Das Konzerneigenkapital betrug vor der Berichtigung 575,7 Mio. Euro. Die Eigenkapitalquote, die per Ende 2017 mit 37,3 Prozent ausgewiesen wurde, dürfte um etwa fünf Prozentpunkte niedriger liegen. Auslöser für die Korrektur ist "überwiegend" die Verbuchung der norwegischen Harding, die von Palfinger 2016 übernommen wurde.

Erst in den nächsten Wochen soll der endgültige Prüfbericht der OePR vorliegen. Heute Donnerstag habe es aber eine Benachrichtigung gegeben, dass "ein wesentlicher Berichtigungsbedarf hinsichtlich des überwiegend aus der Akquisition Harding resultierenden Firmenwerts der Cash Generating Unit (CGU) Business Area Marine per 31.12.2017" bestehe. Der Firmenwert dieser Einheit habe Ende 2017 156,5 Mio. Euro betragen "und das Ausmaß des möglichen Restatements könnte aus Sicht des Vorstands rund die Hälfte dieses Firmenwertes betragen", so Palfinger. Sobald der finale Prüfbericht vorliege, werde Palfinger die erforderlichen Korrekturen vornehmen und veröffentlichen. Auf das Ergebnis 2018 werden die Korrekturen keine Einfluss haben.

  

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Palfinger nach neun Monaten mit mehr Umsatz, weniger Gewinn

Restrukturierung in Nordamerika und im Marinebereich belastet Ergebnis - Berichtigungsbedarf für Marine, Jahresergebnis 2017 muss korrigiert werden

Der börsennotierte Salzburger Hebevorrichtungshersteller Palfinger hat in den ersten drei Quartalen 2018 im Vergleich zur Vorjahresperiode mehr Umsatz, aber weniger Gewinn erzielt. Der Umsatz stieg um 8,2 Prozent auf 1.182,6 Mio. Euro, das Konzernergebnis sank um 4,4 Prozent auf 48,3 Mio. Euro, teilte das Unternehmen Montagfrüh mit.
Die Gruppe habe in den ersten drei Quartalen 2018 weiterhin starkes organisches Wachstum verzeichnet, insbesondere aufgrund der guten Entwicklung in Europa, Nordamerika und Russland, heißt es in der Pressemitteilung. Die Restrukturierung in Nordamerika und im Marinebereich belastete wie erwartet noch das Ergebnis, wobei in Nordamerika alle wesentlichen Einmaleffekte noch im ersten Halbjahr 2018 verarbeitet wurden.

Die Restrukturierungskosten betrugen im Berichtszeitraum Q1 bis Q3 2018 14,7 Mio. Euro, nach 13,5 Mio. Euro Q1 bis Q3 2017. Das operative Ergebnis (EBIT) verbesserte sich im Vorjahresvergleich um 10,7 Prozent auf 101,7 Mio. Euro. Das Ergebnis je Aktie lag bei 1,28 Euro, nach 1,34 Euro in der Vorjahresperiode.

Im dritten Quartal (Juli bis September 2018) wurden Umsatzerlöse von 380,8 Mio. Euro erzielt. Das operative Ergebnis (EBIT) erreichte 30,6 Mio. Euro, das Ergebnis nach Ertragssteuern 17,7 Mio. Euro.

Palfinger und Sany unterzeichneten am 25. Oktober eine Vereinbarung über den Rückkauf von Anteilen, die Palfinger an Sany Lifting Solutions hält. Im Zuge der Überkreuzbeteiligung übernahm Palfinger im Jahr 2014 10 Prozent an Sany Lifting Solutions, nun werden 2,5 Prozent von Sany zurückgekauft. Dies bedeutet einen Mittelzufluss in Höhe von 28,6 Mio Euro. Sany hält weiterhin 7,5 Prozent der Palfinger-Aktien. Die Zusammenarbeit soll weiter vertieft werden, heißt es in der Mitteilung.

Für das Gesamtjahr 2018 wird eine Steigerung des Umsatzes und der operativen Profitabilität erwartet. Das Konzernergebnis werde jedoch aufgrund der weiteren Restrukturierung, der höheren Steuerquote und der gestiegenen Ergebnisanteile der Minderheiteneigentümer nicht die Höchstwerte der Jahre 2015 und 2016 erreichen, heißt es in der Mitteilung.

Palfinger muss - wie berichtet - die Bilanz für 2017 korrigieren, da laut einer Mitteilung der Österreichischen Prüfstelle für Rechnungslegung (OePR) ein wesentlicher Berichtigungsbedarf hinsichtlich des Firmenwerts der Cash Generating Unit (CGU) Business Area Marine per 31.12.2017 bestehe. Der Firmenwert dieser Einheit habe Ende 2017 156,5 Mio. Euro betragen "und das Ausmaß des möglichen Restatements könnte aus Sicht des Vorstands rund die Hälfte dieses Firmenwertes betragen", so Palfinger. Diese Berichtigung werde sich in einer deutlichen Reduktion des Konzerneigenkapitals und der Eigenkapitalquote widerspiegeln. "Zudem wird es abwertungsbedingt zu einer rückwirkenden Verringerung des Jahresergebnisses 2017 kommen", heißt es, das heißt der Gewinn für das Jahr 2017 ist betroffen. Der endgültige Prüfbericht werde in den nächsten Wochen erwartet, dann werde man die erforderlichen Korrekturen vornehmen und veröffentlichen.

  

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3Q18 Zahlen im Rahmen der Erwartungen, Ausblick auf Rückgang im Nettogewinn bestätigt

Palfinger konnte im 3.Quartal 2018 seinen Wachstumstrend fortsetzen. Maßgeblichen Anteil an dem in diesem Quartal erreichten Rekordauftragsbestand hatte vor allem die starke Performance im LAND-Segment (Krane, Hebebühnen, u.ä.). Hier verzeichnete man neben einer signifikanten Geschäftsausweitung in EMEA, auch gute Ergebnisse aus Nordamerika und Asien. In China und den USA rechnet man in Zukunft weiterhin mit einer Verdoppelung der aktuellen Profitabilität. Im SEA-Segment (Marinebereich) konnte man zwar im Juli den ersten Monat mit einem positiven operativen Ergebnis erzielen, das Quartalsergebnis war allerdings dennoch weiterhin negativ, allerdings sieht man bereits erste Erfolge des Restrukturierungsprogramms, welches noch bis ins Jahr 2019 umgesetzt wird.

Für das Gesamtjahr 2018 rechnet das Management weiterhin mit einer Steigerung des Umsatzes und der operativen Profitabilität. Das Konzernergebnis sollte 2018 über dem Vorjahresniveau liegen, wird jedoch aufgrund der höheren Steuerquote, dem niedrigeren Finanzergebnis, der weiteren Restrukturierung und den gestiegenen Ergebnisanteilen der Minderheitseigentümer nicht die Höchstwerte der Jahre 2015 und 2016 erreichen.

Ausblick

Unterstützt durch eine weiterhin starke Nachfrage im Baubereich, nach Infrastrukturprogrammen, sowie den sich beschleunigenden Wachstumstrend der Urbanisierung, sehen wir keine großen Risiken für eine Verlangsamung des Wachstums in EMEA. Das EBIT-Margen Ziel von 10% im Marinebereich berücksichtigend, sehen wir hier das Potenzial einer Steigerung des operativen Ergebnisses um rund EUR 35 Mio. (+27% zusätzliches EBIT gegenüber dem Gesamtjahr 2017). Sollte der neue Gabelstapler wie erhofft gute Verkaufszahlen (erwartet für 2019) erzielen, sehen wir eine Ausweitung des EBIT in den USA von rund EUR 12 Mio. im Vergleich zum Vorjahr 2017. Gesamt gesehen glauben wir, dass die Konzernprofitabilität sich weiterhin ein gutes Stück unter einem potentiellen Margenniveau von 12-13% befindet. Bewertungsseitig notiert Palfinger auf dem niedrigsten Niveau seit 2010, was bei Berücksichtigung der starken Marktposition, dem aktuellen Fokus auf Effizienzsteigerung und Produktverbesserung nach einem attraktiven Einstiegszeitpunkt aussieht.

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Hab gestern Abend eine etwas größere Tranche unter 25 gekauft, v.a. aufgrund charttechnischer Unterstützung und mittlerweile wieder recht günstiger Bewertung. Gesamt-Einstandskurs jetzt um die 26,3.

  

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>Hab gestern Abend eine etwas größere Tranche unter 25
>gekauft, v.a. aufgrund charttechnischer Unterstützung und
>mittlerweile wieder recht günstiger Bewertung.
>Gesamt-Einstandskurs jetzt um die 26,3.
>
>
Ich hab ja mit einem charttechnischen Rebound gerechnet, aber +12% ohne Anlass (außer kleiner EK von Petra Palfinger) ist schon bemerkenswert.

  

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>>Hab gestern Abend eine etwas größere Tranche unter 25
>>gekauft, v.a. aufgrund charttechnischer Unterstützung und
>>mittlerweile wieder recht günstiger Bewertung.
>>Gesamt-Einstandskurs jetzt um die 26,3.
>>
>>
>Ich hab ja mit einem charttechnischen Rebound gerechnet, aber
>+12% ohne Anlass (außer kleiner EK von Petra Palfinger) ist
>schon bemerkenswert.

Der Anlaß:

Palfinger-Aktie kommt in MSCI-Index, Aktie plus 10%
Aufnahme per 30. November - Polytec-Titel fallen aus MSCI Austria Index heraus

Die Aktie des Salzburger Hebevorrichtungsherstellers Palfinger hat sich am Mittwochnachmittag an der Wiener Börse nach einer geplanten Index-Aufnahme mit satten Kursgewinnen von zehn Prozent bei 27,65 Euro gezeigt. Der Gesamtmarkt repräsentiert durch den ATX gab moderate 0,14 Prozent auf 3.138,18 Zähler nach.
Der US-Index-Anbieter MSCI Inc. gab bereits gestern Änderungen bei den Zusammensetzungen der MSCI Global Small Cap Indizes bekannt. Per 30. November sollen die Palfinger-Titel anstatt der Polytec-Papiere in den MSCI Austria Index aufgenommen werden.

  

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Insider-Transaktion: Petra Palfinger kauft 405 Aktien 

Datum: 2018-12-06
Name: Petra Palfinger
Grund für die Meldepflicht: in enger Beziehung stehend zu Person mit Führungsaufgaben
Kauf: 405 Stück
Preis: 24.90
Gegenwert: 10.084,50
Finanzinstrument: Aktie
ISIN: AT0000758305 

Weitere Palfinger-Insider-Transaktionen: http://aktie.at/showcompany.html?sub=insider&id=26

  

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Wie Kräne intelligenter werden

Der Salzburger Kranhersteller tüftelt an Kränen, die nicht umfallen können

Der Ex hat groß eingekauft, der Neue räumt auf. Nach dem Abgang von Palfinger-Chef Herbert Ortner hat sein Nachfolger Andreas Klauser alle Hände voll zu tun. Nachdem Ortner aus einem Exportunternehmen einen global aufgestellten Konzern geformt hat, ist bei dem Kranhersteller aus Bergheim bei Salzburg Konsolidierung angesagt.

https://kurier.at/wirtschaft/wie-kraene-intelligenter-werden/400368956

  

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Berenberg senkt Kursziel von 40 auf 35 Euro
Anlageempfehlung "Buy" bleibt unverändert

Die Berenberg Bank hat ihr Kursziel für die Aktien des Salzburger Kranherstellers Palfinger von 40,00 auf 35,00 Euro gesenkt. Gleichzeitig bestätigte Analyst Martin Comtesse seine Kaufempfehlung ("Buy").
Die Gewinnschätzungen für 2019 und 2020 seien wegen niedrigerer Wachstumsprognosen für Europa verringert worden, heißt es in der Analyse. Beim berichteten Gewinn je Aktie prognostiziert Berenberg weiterhin 1,63 Euro für das abgelaufene Geschäftsjahr 2018. In den Folgejahren soll er dann auf 2,22 Euro (2019) und 2,66 Euro (2020) steigen. Die Dividendenschätzungen belaufen sich auf 0,54 Euro (2018), auf 0,73 Euro (2019) und auf 0,88 Euro (2020).

  

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Palfinger meldet für 2018 Konzernergebnis von 58 Mio. Euro
Dividende soll von 47 Cent auf 51 Cent je Aktie steigen

Der börsennotierte Salzburger Hebevorrichtungshersteller Palfinger hat im Geschäftsjahr 2018 ein Konzernergebnis von 57,95 Mio. Euro ausgewiesen, nach einem Verlust von 11,42 Mio. Euro im Vorjahr. Das gab das Unternehmen am Montag bekannt. Allerdings wurde der für 2017 ermittelte Nettogewinn nach einer Firmenwertabschreibung nachträglich von 52,5 Mio. auf -11,42 Mio. Euro korrigiert.

Der Umsatz legte 2018 gegenüber dem Vorjahr um ein Zehntel auf 1,62 Mrd. Euro zu. Das operative Ergebnis verbesserte sich von 27,79 Mio. auf 126,97 Mio. Euro.

Palfinger muss - wie berichtet - die Bilanz für 2017 korrigieren, da laut einer Mitteilung der Österreichischen Prüfstelle für Rechnungslegung (OePR) ein wesentlicher Berichtigungsbedarf hinsichtlich des Firmenwerts der Cash Generating Unit (CGU) Business Area Marine bestand. Dadurch wurde auch das Jahresergebnis 2017 in die Verlustzone gedrückt.

  

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Palfinger bastelt an digitaler Zukunft

Der Kranhersteller organisiert sich um und versucht, den Fachkräftemangel einzudämmen.

Das Ziel des neuen Chefs ist es, Synergien zu schaffen und Palfinger verstärkt in Richtung Digitalisierung auszurichten. Zu diesem Zweck wurde bereits im vergangenen Jahr eine eigene organisatorische Einheit geschaffen. Sie soll etwa dafür sorgen, dass Hydraulikzylinder nicht mehr an vier verschiedenen Standorten parallel entwickelt werden, sondern nur noch an einem.

Nicht alle Mitarbeiter würden diese Neuausrichtung mittragen, sagt Klauser anlässlich der Bilanzpressekonferenz am gestrigen Dienstag. Doch sei es ihm lieber, diese am ersten Tag als später zu verlieren. Auf betriebsbedingte Kündigungen konnte man jedoch verzichten.

https://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/5582286/Palfinger-bastelt-an-digitaler-Zu kunft

  

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Palfinger-Tochter soll künftig Brücken digitalisiert überprüfen
Joint-Venture mit zwei Firmen - Kontrollen künftig ohne Verkehrssperren möglich

Der Kranhersteller Palfinger hat ein Joint Venture zur Inspektion von Brücken aus der Taufe gehoben. Dank verschiedenster Sensoren, Drohnen und künstlicher Intelligenz soll die Überprüfung deutlich schneller werden und eine Sperre der Bauwerke vermieden werden, teilte Palfinger am Donnerstag mit.

"Der Zustand des Bauwerks sowie die Veränderung der Materialien werden umfassend digitalisiert, so dass Bestandsaufnahme, erforderliche Instandhaltung sowie Lebenszyklusplanung präzise, wirtschaftlich und nachhaltig realisiert werden können", schreibt Palfinger in der Aussendung. Palfinger hält 51 Prozent am neuen Joint Venture Palfinger Structural Inspection GmbH (Strucinspect), das Bauingenieurbüro VCE Vienna Consulting Engineers ZT GmbH und das Vermessungsbüro Angst Group jeweils 24,5 Prozent.

Alleine in Österreich und Deutschland müssten über 40.000 Straßenbrücken und über 25.000 Eisenbahnbrücken regelmäßig inspiziert werden, daher sei das Marktpotential groß. Der Marktwert von Brückeninspektionen liege in Europa derzeit bei mindestens 100 Mio. Euro.

  

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Ergebnisse 2018 und Ausblick 2019 zeigen Palfinger auf gutem Weg 

Palfinger konnte im Geschäftsjahr 2018 sein Wachstum fortsetzen mit einem Umsatzanstieg von 9,8% auf EUR 1,62 Mrd. und einem überproportionalen Anstieg des bereinigten EBIT um 22% auf EUR 158,2 Mio. Die EBIT-Marge näherte sich mit 9,8% der angestrebten 10%-Marke deutlich. Das Nettoergebnis drehte auf EUR 58 Mio. von EUR – 11 Mio. da 2017 eine hohe Firmenwertberichtigung verbucht werden musste. In der Segmentsicht zeigt sich, dass das Umsatzplus vor allem dem Segment LAND (Kräne, Hebebühnen, u.ä.) zuzuschreiben ist, dessen Umsatz um 13,8% auf EUR 1,4 Mrd. anstieg. Auch das Segment-EBITDA stieg hier überproportional auf EUR 233 Mio. Das Segment SEA (Marinebereich) erzielte trotz Umsatzrückgang von 10,2% auf EUR 216 Mio. ein knapp positives EBITDA von 3,1 Mio. und zeigte so Fortschritte im laufenden Restrukturierungsprogramm, welches auch noch heuer fortgesetzt wird. Es wird eine Dividende von EUR 0,51/Aktie vorgeschlagen.

Ausblick

Für 2019 erwartet das Management eine Fortsetzung der guten Geschäftsentwicklung in den ersten Quartalen 2019 und rechnet mit einer weiteren Steigerung des Umsatzes und der Profitabilität. Die mittelfristigen Ziele einer organischen Umsatzsteigerung auf rund EUR 2 Mrd. bis 2022 sowie einer durchschnittlichen EBIT-Marge von 10% sowie einem ROCE von 10% über den Wirtschaftszyklus wurden bestätigt. Die Zahlen 2018 sowie der Ausblick 2019 sind zwar positiv, wir erwarten aber, dass sich die Ergebnisse des Restrukturierungsprogrammes erst Ende 2019 und 2020 so richtig in einer Margenverbesserung zeigen werden. Daher glauben wir, dass die Palfinger-Aktie erst ihr Kurspotential ausschöpfen wird, wenn sich die Visibilität oder der allgemeine Wirtschaftsausblick verbessert. 

Erste Bank

  

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Insider-Transaktion: Petra Palfinger kauft 980 Aktien 

Datum: 2019-03-06
Name: Petra Palfinger
Grund für die Meldepflicht: in enger Beziehung stehend zu Person mit Führungsaufgaben
Kauf: 980 Stück
Preis: 25.25
Gegenwert: 24.745,00
Finanzinstrument: Aktie
ISIN: AT0000758305

Weitere Palfinger-Insider-Transaktionen: http://aktie.at/showcompany.html?sub=insider&id=26

  

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Q1 19 stark wie erwartet, kursmäßig jedoch schon eingepreist 

Wie erwartet setzte Palfinger seinen Wachstumstrend im 1. Quartal 2019 fort mit einem Umsatzplus von 11,8% auf EUR 440,9 Mio. und einem überproportionalen Anstieg des EBIT um 27,3% auf EUR 42,7 Mio. Regional betrachtet trugen die Regionen Nordamerika und EMEA das Umsatzwachstum. Palfinger änderte auch seine Reporting-Struktur.

Während das im Restrukturierungsprozess befindliche Segment SEA und das Cost Center Holding unverändert bleiben, wird der Bereich LAND ab nun zweigeteilt dargestellt in: SALES&SERVICES LAND (Verkaufs- und Serviceeinheiten in Zusammenhang mit den landseitigen Produktlinien) und OPERATIONS LAND (Produktionsstandorte bzw. der jeweilige Produktionsanteil einer Gesellschaft für die Produktlinien Land.).

Ausblick

Für 2019 konkretisierte Palfinger nun seine Ziele mit einem Umsatzzuwachs auf EUR 1,7 Mrd. (ein Plus von knapp 5%) und einer Verbesserung der EBIT-Marge auf 9%. Die mittelfristigen Ziele einer organischen Umsatzsteigerung auf rund EUR 2 Mrd. bis 2022 sowie einer durchschnittlichen EBIT-Marge von 10% sowie einem ROCE von 10% über den Wirtschaftszyklus wurden bestätigt. Wie erwartet, verlief das 1. Quartal sehr positiv für Palfinger, was wir auch bereits im jüngsten Kursanstieg reflektiert sehen. Wir denken daher, dass der nun konkretisierte Ausblick in aktuellen Kursniveaus bereits eingepreist ist und erwarten erst weitere kurstreibende Impulse wenn sich die Bewertung mehr Richtung 2020 richtet und der dann erwarteten deutlichen Margenverbesserung in den zweistelligen Bereich. 

Erste Bank

  

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Palfinger macht Joint Venture mit chinesischem Rettungsboothersteller
Zugang für Palfinger zu asiatischem Markt

Die Palfinger Marine geht ein Joint Venture mit dem chinesischen Rettungsboothersteller Jiangyin Neptune Marine Appliance mit Sitz in Jiangyin (China) ein. Es geht dabei um den weltweiten Vertrieb und um Serviceleistungen, heißt es in einer Palfinger-Aussendung am Donnerstagabend. Im Zentrum steht das neue 50:50-Joint-Venture Palfinger Neptune mit Firmensitzen in Shanghai und Jiangyin.

Während Palfinger Neptune maritime Rettungsausrüstung, Ersatzteile sowie Serviceleistungen von Neptune und Palfinger in China, Hongkong, Macau, Taiwan, Korea und Japan vertreiben wird, wird Palfinger zum Exklusivhändler und Servicepartner für Produkte von Neptune im Rest der Welt.

Palfinger erhofft sich stärkeren Zugang zur asiatisch-pazifischen Schiffbauindustrie und will künftig "besonders am dynamischen Kreuzfahrtmarkt Chinas eine führende Stellung einnehmen". Die Produktportfolios für Rettungsboote und Davits (Aussetzvorrichtung für Boote) von Neptune und Palfinger seien "eine perfekte Kombination für den asiatischen und internationalen Markt", so die Aussendung. Durch die Kooperation mit Palfinger steige Neptune zum größten Hersteller von Rettungsbooten in China auf.

Die chinesische Jiangyin Neptune Marine Appliance wurde 2003 gegründet. Das Unternehmen ist auf die Entwicklung sowie Herstellung von Rettungsbooten, Bereitschaftsbooten und Schiffsgerätschaften aus glasfaserverstärktem Kunststoff spezialisiert.

  

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Palfinger verzeichnete Gewinnschub im ersten Halbjahr
Konzernergebnis stieg um 23,7 Prozent auf 43,6 Mio. Euro - Umsatz legte um 11,4 Prozent zu - Ausblick "unverändert positiv"

Beim Salzburger Kranhersteller Palfinger zogen Ergebnis und Umsatz im ersten Halbjahr kräftig an. Der Konzerngewinn kletterte gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres um 23,7 Prozent auf 43,6 Mio. Euro und die Verkaufserlöse erhöhten sich um 11,4 Prozent auf 893,4 Mio. Euro, wie das Unternehmen heute, Dienstag, mitteilte. Der Gewinn je Aktie (EPS) verbesserte sich von 0,94 auf 1,16 Euro.

Bei dem Ergebnis kamen den Angaben zufolge vor allem zwei Effekte zum Tragen. Zum einen hievte die gute Geschäftsentwicklung das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 17 Prozent auf 120,1 Mio. Euro nach oben, zum anderen geänderte Bilanzierungsanforderungen bei Leasingverhältnissen (IFRS 16 Leases).

Die EBITDA-Marge betrug 13,4 Prozent (Vorjahreszeitraum: 12,8 Prozent). Der operative Gewinn (EBIT) stieg um 17,2 Prozent auf 83,3 Mio. Euro - die EBIT-Marge von 8,9 auf 9,3 Prozent. Auch der Personalstand wurde ausgeweitet - die Zahl der Mitarbeiter stieg von 10.540 auf 11.075.

Die Eigenkapitalquote verbesserte sich von 34,6 auf 35,8 Prozent. Das Gearing Ratio (Nettofinanzverschuldung im Verhältnis zum Eigenkapital) ging per Ende Juni 2019 von 97,8 Prozent auf 96,7 Prozent zurück.

Für das Gesamtjahr 2019 ist das Management "unverändert positiv" gestimmt: Der Umsatz soll gegenüber 2018 von 1,6 Mrd. auf 1,7 Mrd. Euro zulegen und die EBIT-Marge soll 9 Prozent erreichen. "Neue Produkte und neue Geschäftsmodelle" sollen auch in den kommenden Jahren Wachstum sichern.

Bis zum Jahr 2022 will Palfinger eine organische Umsatzsteigerung auf rund 2 Mrd. Euro sowie im Durchschnitt über den Wirtschaftszyklus eine EBIT-Marge von 10 Prozent erreichen, wie das Unternehmen bei der Präsentation der Bilanz 2018 bekanntgab.

  

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Palfinger nach drei Quartalen mit mehr Gewinn und Umsatz
Synergien aus neuer Organisation und Turnaround im Marinegeschäft - Ausblick bestätigt

Der börsennotierte Salzburger Kranhersteller Palfinger hat in den ersten drei Quartalen mehr Umsatz und Gewinn erzielt. Positive Effekte brachte dabei die neue Organisationsstruktur. Im Marinegeschäft wurde im dritten Quartal der Break Even erreicht. Den Ausblick hat das Unternehmen am Dienstag bestätigt.
Der Umsatz wuchs in den ersten neun Monaten 2019 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 10,0 Prozent auf 1,3 Mrd. Euro. Das Konzernergebnis stieg um 31,6 Prozent auf 63,6 Mio. Euro. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) legte um 18,7 Prozent auf 175,1 Mio. Euro zu, das EBIT (Ergebnis vor Zinsen und Steuern) um 17,3 Prozent auf 119,3 Mio. Euro. Die EBIT-Marge erhöhte sich auf 9,2 Prozent, nach 8,6 Prozent. Die Zahl der Mitarbeiter stieg auf 11.055, nach 10.678.

Das profitable Wachstum habe sich im dritten Quartal ungebrochen fortgesetzte, teilte Palfinger heute mit. Dahinter stünden die neue Organisationsstruktur GPO und die Restrukturierung des Segments SEA (Marinegeschäft). Die neue Organisation stärke die globalen Strukturen und die bereichsübergreifende Zusammenarbeit. "Damit heben wir Synergiepotenziale in der Gruppe und erzielen Effizienzsteigerungen", so Vorstandschef Andreas Klauser.

Im Segment SEA wurden laut Mitteilung die Abhängigkeit vom Öl- und Gasgeschäft durch Fokussierung auch auf andere Bereiche wie Kreuzfahrt-Rettungsausrüstung deutlich reduziert und die Strukturkosten massiv gesenkt. Der Turnaround habe im dritten Quartal den Break Even gebracht. Weitere Chancen sieht man durch das Joint Venture mit dem chinesischen Rettungsboothersteller Neptune. Durch diese Partnerschaft habe man die führende Position im chinesischen Markt für Rettungsboote und Davitsysteme erlangt.

Der Erfolgskurs des Segments SEA, die Synergieeffekte aus der neuen Organisation sowie die solide Auftragslage im Segment Sales & Service LAND schafften die besten Voraussetzungen, einer möglichen Abschwächung des Geschäfts entgegenzuwirken. "Trotz Rezessionssorgen sind wir überzeugt, unsere Wachstumsziele für 2022 erreichen zu können", so Klauser.

Der Ausblick für 2019 bleibe unverändert positiv, teilte Palfinger mit. Auf Basis der aktuellen Marktentwicklung werde ein weiteres Rekordjahr erwartet. Das Management rechne mit einem Umsatzzuwachs auf 1,7 Mrd. Euro und einer EBIT-Marge von 9 Prozent. Bis 2022 soll der Umsatz auf 2 Mrd. Euro gesteigert werden, wurde heute bekräftigt. Die Profitabilität will das Unternehmen weiter verbessern.

  

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Q3 Zahlen solide, Ausblick bestätigt

Palfinger setzte seinen Wachstumstrend im 3. Quartal 2019 fort mit einem Umsatzplus von 6,9% auf EUR 407,2 Mio. und einem Anstieg des EBIT um 17,5% auf EUR 36 Mio. Während das LAND-Segment um rund 9% zulegen konnte, schwächelte das kleinere SEA-Segment umsatzseitig noch. Dennoch schaffte die Division SEA im 3. Quartal den Turnaround und trug zusammen mit Synergieeffekten aus der Implementierung der neuen globalen Organisationsstruktur (GPO) zur besseren Profitabilität bei. Die EBIT-Marge stieg j/j von 8% auf 8,8%. Für 2019 bestätigte Palfinger seine Ziele mit einem Umsatzzuwachs auf EUR 1,7 Mrd. (ein Plus von knapp 5%) und einer Verbesserung der EBIT-Marge auf 9%.

Ausblick

Die mittelfristigen Ziele einer organischen Umsatzsteigerung auf rund EUR 2 Mrd. bis 2022 sowie einer durchschnittlichen EBIT-Marge von 10% sowie einem ROCE von 10% über den Wirtschaftszyklus wurden bestätigt. Die gute Baukonjunktur (40% Umsatzanteil) unterstützt die Umsatzentwicklung, in den kommenden Quartalen rechnen wir jedoch mit einer graduellen Abkühlung. Dafür sollte das Segment SEA ab kommendem Jahr positive Profitabilitätsbeiträge generieren, wodurch die Gesamtmarge deutlich zulegen sollte. Bewertungstechnisch ist die Palfinger-Aktie mit einem EV/EBITDA 2020e von 6,7x nicht allzu teuer bewertet und weist leichte Abschläge zu Peer Cagotec auf. Kurspotential sehen wir aber trotzdem am ehesten aus einer Multiple-Expansion, sollte die Konjunkturflaute drehen und sich zyklische Werte damit überproportional erholen.

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Palfinger - RCB erhöht Kursziel von 26,5 auf 28,0 Euro
Das Anlagevotum wurde hingegen mit "Hold" bestätigt

Die Analysten der Raiffeisen Centrobank (RCB) haben ihr Kursziel für die Titel des heimischen Kranherstellers Palfinger von 26,5 auf 28,0 erhöht. Das "Hold"-Anlagevotum wurde hingegen bestätigt.

Das Unternehmen habe solide Drittquartalszahlen vorgelegt und damit den Ausblick auf neue Rekordwerte bei Umsatz und EBIT für das Gesamtjahr untermauert, schreibt der RCB-Experte Markus Remis.

Der Analyst verweist allerdings auch auf vorsichtigere Erwartungen im Kranwagen-Segment. Palfinger gab hierbei nur eine flach ansteigende Kurve der Auftragseingänge an. Beim Schiffskrangeschäft des Konzerns dürften sich die Restrukturierungsmaßnahmen hingegen bezahlt machen. Remis streicht hier vor allem die hohen Auftragseingänge hervor.

Beim Gewinn je Aktie prognostiziert die RCB für heuer 2,15 Euro sowie 2,14 Euro für 2020 und 2,30 Euro für 2021. Die Dividendenschätzung je Titel beläuft sich auf 0,71 Euro für 2019.

  

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Kranhersteller Palfinger investiert 5,7 Mio. Euro am Standort Lengau
In Oberösterreich wird unter anderem ein neues Ausbildungszentrum errichtet

Der börsennotierte Salzburger Kranhersteller Palfinger wird eigenen Angaben zufolge am Standort in Lengau (Bezirk Braunau) 5,7 Millionen Euro in ein neues Aus- und Weiterbildungszentrum und die Erweiterung der Erlebniswelt "Palfinger World" investieren. Damit wolle man dem steigenden Bedarf nach hoch qualifizierten Fachkräften Rechnung tragen, teilte das Unternehmen am Montag mit.

Der Ausbau des Ausbildungszentrums werde voraussichtlich im Sommer 2020 beginnen und die Fläche des bestehenden Campus auf 1.680 Quadratmeter mehr als verdoppeln. Dieser biete Kapazitäten für rund 200 Lehrlinge, was eine Erhöhung der Lehrlingszahlen von derzeit 22 auf 40 pro Jahr ermögliche. Seit 1993 habe Palfinger rund 300 Lehrlinge ausgebildet, 95 Prozent davon seien heute noch im Betrieb tätig, hieß es in einer Aussendung.

"Die hohen Lohnkosten in Österreich sind nur mit Innovationen und hoher Performance zu rechtfertigen. Um uns einen Wettbewerbsvorteil zu verschaffen, brauchen wir die besten Mitarbeiter", betonte Vorstandchef Andreas Klauser.

  

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Langjähriger Palfinger-Chef Hubert Palfinger sen. gestorben
Eine der bekanntesten Salzburger Unternehmerpersönlichkeiten ist am Sonntag seiner schweren Krankheit erlegen - 77-Jähriger baute Weltkonzern auf

Der langjährige Chef des börsennotierten Kranherstellers Palfinger AG, Hubert Palfinger senior, ist tot. Wie das Unternehmen am Montag mitteilte, ist der 77-Jährige gestern, Sonntag, seiner schweren Krankheit erlegen. Palfinger senior hatte den Schlosserbetrieb seines Vaters zum börsennotierten Weltkonzern gemacht und sich operativ 2011 aus der Palfinger AG zurückgezogen.

Mit seiner Frau, seinen beiden Söhnen und über eine Privatstiftung hielt er aber weiterhin die Aktienmehrheit am Unternehmen. Zudem blieb Palfinger unternehmerisch weiterhin hoch aktiv. Seine Hubert Palfinger Technologies (HPT), die sich etwa auf die Instandhaltung von Rümpfen von Hochseeschiffen spezialisiert hat, hatte erst im vergangenen November den renommierten Umweltpreis Energy Globe World Award gewonnen. Erst am Montag der Vorwoche hatte der Kranhersteller darüber informiert, dass sich der Gesundheitszustand von Palfinger senior zuletzt zunehmend verschlechtert hat.

Die weit über die Grenzen Salzburg hinaus bekannte Unternehmerpersönlichkeit wurde am 13. April 1942 in Grieskirchen (Oberösterreich) geboren. Nach einer Lehre als Maschinenschlosser holte Palfinger 1964 den HTL-Abschluss nach und stieg noch im selben Jahr in den 1932 gegründeten Betrieb seines Vaters ein. Dessen Schlosserwerkstatt war mit damals zwölf Mitarbeitern auf die Herstellung von Lkw-Aufbauten und Kipper für die Landwirtschaft spezialisiert.

Hubert Palfinger senior - ein leidenschaftlicher Produktentwickler, dem Forschung immer wichtig war - setzte in der Folge voll auf hydraulisch betriebene Lkw-Ladekrane. 1968 lief der erste in Serie produzierte Kran vom Band, bald zählte die Firma zum Technologieführer in diesem Bereich und feierte Verkaufs- und Exporterfolge. In den 1970er Jahren meldete die Firma zahlreiche Patente an - etwa für Kräne mit einem faltbaren Arm. Damit konnten Kräne auch mit größerer Reichweite platzsparend zusammengelegt werden. Die Firma erweiterte in der Folge ihr Portfolio beständig, expandierte, übernahm andere Firmen.

Nach einem ersten Dämpfer durch die Ölkrise 1973 folgte Mitte der 1990er die zweite große Krise für das Unternehmen. Der Export brach angesichts des harten Schillings und der Konkurrenz aus anderen Ländern zusammen. Palfinger verlagerte Teile der Produktion ins Ausland und restrukturierte das Unternehmen. Das Management hatte der Firmen-Patriarch dabei genau im Auge, was eine hohe Fluktuation bei den Vorständen zu dieser Zeit belegt.

1999 ging der Kranhersteller an die Börse. Palfinger, der als Hobby-Pilot bei Terminen des Managements den Firmen-Jet häufig persönlich steuerte, zog sich etwas zurück. Er hielt aber als Vorsitzender des Aufsichtsrates weiter die Fäden in der Hand und gab die Prioritäten vor. Während sich der Vorstand etwa öffentlich für einen Börsengang in Frankfurt stark machte, pochte Palfinger erfolgreich auf den Standort Wien. Nach der Jahrtausendwende begann ein Expansionskurs, der sich bis heute fortsetzt. 2008 gab der Senior die Position als stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender an seinen Sohn Hubert Palfinger junior ab, er blieb aber bis 2011 "einfaches" Mitglied des Gremiums.

Palfinger war verheiratet und hinterlässt seine Gattin Josephine. Seine beiden Söhne Hubert und Hannes sitzen heute im Aufsichtsrat der Palfinger AG. Er war Träger des großen silbernen Ehrenzeichen am Band der Republik Österreich und des silbernen Ehrenzeichen des Landes Salzburg. Privat ist wenig über ihn bekannt, von 2002 bis 2005 fungierte er als Präsident des Eishockey-Clubs "The Red Bulls Salzburg".

  

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Palfinger - Erste Group stuft von "Buy" auf "Hold" herunter

Kursziel von 38,9 auf 29,8 Euro gesenkt - Ausblick auf 2020 als zu positiv gesehen

In einer aktuellen Studie haben die Wertpapierexperten der Erste Group ihr Anlagevotum für die Aktien des Salzburger Kranherstellers Palfinger von "Buy" auf "Hold" herunter gestuft. Das Kursziel wurde von 38,9 auf 29,8 Euro gesenkt.
Der Erste Group-Analyst Daniel Lion bewertet den Palfinger Ausblick im Segment LAND für 2020 als zu positiv und verweist zur Begründung auch auf aktuelle Ergebnisse und Auftragsstände des Mitbewerbers Cargotec. Daneben sieht er seine Sichtweise dadurch bestätigt, dass die europäische und US-Baubranchen ihren Höhepunkt erreicht hätten. Aus Sicht der Erste Group sei es nicht wahrscheinlich, dass die erwarteten Ergebnisverschlechterungen im Segment LAND durch die positive Dynamik im Segment SEA kompensierte werden.

Beim Gewinn je Aktie erwarten die Erste Group-Analysten 2,17 Euro für 2019, sowie 2,19 bzw. 2,32 Euro für die beiden Folgejahre. Ihre Dividendenschätzung je Titel beläuft sich auf 0,69 Euro für 2019, sowie 0,70 bzw. 0,74 Euro für 2020 bzw. 2021.

  

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Nach Vorlage von Zahlen von Konkurrent Cargotec Herabstufung auf Halten 

Der Auftragseingang und der Auftragsstand des Konkurrenten Cargotec hat im 2H19 in den für Palfinger relevanten Bereichen merklich an Dynamik verloren. Der Auftragsstand der Krane Division (Hiab) ist per Jahresende 2019 im Jahresvergleich um 10% zurückgegangen, der Auftragseingang im 4Q19 auch. Der Geschäftsbereich Marine (MacGregor) zeigt eine ansteigende Nachfragekurve, der Auftragsstand zu Jahresende ist am höchsten Wert seit 2015 und 20% über Vorjahr.

Ausblick

Der Umsatzanteil der Krane Division bei Palfinger beträgt ca 85%. Profitabilitätsseitig, bei einer erwarteten EBIT Marge von >12%, ist der Anteil sogar >100% (2019e), weil die Marine Sparte defizitär ist. Wir gehen davon aus, dass sich Palfinger dem schwächeren Auftragstrend im Kranebereich, der von Cargotec indiziert wird, nicht entziehen wird können. Dieser wird aufgrund des relativ geringen Umsatzanteils des Marinegeschäfts bei Palfinger auch von derer positiven Entwicklung wohl nicht aufgefangen werden. Der Bereich Marine sollte bei Palfinger 2020 erstmals seit 2015 wieder profitabel sein. Um jedoch den erwarteten Rückgang im Kranebereich auszugleichen, müsste die EBIT Marge 2020e wohl auf 6-7% steigen – nach erwarteten Minus 4% im GJ19 bzw. 0% im 2H19. Dabei gehen wir von einem 5%-igen Umsatz- und 10%-igen EBIT Rückgang im Kranebereich aus. Auswirkungen des Coronavirus sind in diesen Erwartungen noch nicht Berücksichtigt – Palfinger hat zwei Joint Ventures in China, jeweils eines in jeder Sparte. 

Erste Bank

  

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Coronavirus - Palfinger-Produktion in China wieder angelaufen
Salzburger Kranhersteller: Bisher keine großen Auswirkungen

Der Salzburger Kranhersteller Palfinger hat am Montag, nach Ablauf der chinesischen Neujahrsferien, seine Produktion im Reich der Mitte wieder aufgenommen. Im größeren der zwei Palfinger-Werke, in Rudong in der Nähe von Shanghai, dürfen derzeit nur Mitarbeiter arbeiten, die aus der Provinz stammen.
"Die, die von einer anderen Provinz einreisen müssen, dürfen nicht arbeiten", sagte Palfinger-Sprecher Hannes Roither am Montag zur APA. Es ist dies eine behördliche Auflage. Palfinger beschäftigt im Werk in Rudong rund 375 Mitarbeiter, davon 200 lokale. 50 von ihnen haben heute mit den Vorbereitungen begonnen.

Das kleinere Palfinger-Werk in Qingdao sei vom Coronavirus gar nicht betroffen, sagte der Sprecher. Auch dieser Standort, an dem 50 Menschen beschäftigt sind, habe am Montag wieder aufgesperrt.

Weiters unterhält der Salzburger Konzern einen Service-Stützpunkt der Marine in Shanghai mit 25 Mitarbeitern. "Diese durften die Arbeit noch nicht aufnehmen", so Roither. Die Service-Mitarbeiter müssten viel reisen.

Insgesamt habe das Coronavirus "bis jetzt keine großen Auswirkungen" auf Palfinger - zumal das Werk in Rudong ein 50:50-Joint-Venture sei, dessen Umsatz nicht konsolidiert werde. Im Unternehmen sei bis dato niemand erkrankt. Wie andere Unternehmen muss auch Palfinger Fiebermessungen durchführen.

Derzeit gibt es bei Palfinger keine Dienstreisen von und nach China. "Aktuell reist niemand nach China, auch nicht von China nach Österreich", so Roither. Man habe diese Maßnahme schon vor einigen Tagen ergriffen, "um nicht ein unnötiges Risiko zu schaffen".

  

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Palfinger AG: Forderungen gegenüber insolventer HPT zum Gros gedeckt
Laut Unternehmen lediglich für 400.000 Euro keine Sicherheiten hinterlegt

Der Salzburger Kranhersteller Palfinger AG hat am Donnerstag mit einem kurzen Statement auf das nun eingeleitete Konkursverfahren über die "Hubert Palfinger Technologies GmbH" (HPT) reagiert. Das von Hubert Palfinger senior gegründete Unternehmen, das sich auf die Wartung von Schiffen und Offshore-Anlagen spezialisiert hat, sei rechtlich völlig eigenständig und kein Unternehmen der Palfinger AG.

Allerdings habe die Palfinger AG gegenüber der HPT Forderungen in der Höhe von 18,3 Millionen Euro, die jedoch mit Ausnahme eines Betrages von 0,4 Millionen Euro durch Sicherheiten hinterlegt seien, teilte ein Konzernsprecher der APA am Donnerstag mit.

Der im Jänner nach schwerer Krankheit verstorbene Hubert Palfinger senior hatte den Schlosserbetrieb seines Vaters zum börsennotierten Weltkonzern aufgebaut. 2011 zog er sich operativ aus der Palfinger AG zurück. Sein unternehmerisches Engagement konzentrierte sich in der Folge auf die von ihm gegründete HPT.

  

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Palfinger - Deutsche Bank senkt Kursziel von 36,0 auf 32,0 - "Buy"
Kauf-Anlagevotum bestätigt

Die Wertpapierexperten der Deutsche Bank haben ihr Kursziel für die Papiere de österreichischen Kranherstellers Palfinger von 36,0 auf 32,0 Euro leicht herabgesetzt. Das Anlagevotum wurde unterdessen mit "Buy" bestätigt.
Dem Analysten Matthias Pfeifenberger zufolge habe sich Palfinger über die letzten Quartale entgegen der eher schwächeren konjunkturellen Umstände als sehr widerstandsfähig erwiesen. Grund dafür dürfte auch die starke Abhängigkeit mit dem Bausektor sein, welcher laut Pfeifenberger als einziger zyklischer Sektor weiterhin gut performt hat. Positiv erwähnt der Analyst auch die Verbesserungen in der Marinesparte sowie am nordamerikanischen Markt. Dies zeigt sich auch an den Palfinger-Aktien, die in den letzten 6 Monaten um 27 Prozent gestiegen sind.

  

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Palfinger traf mit Umsatz- und Gewinnsprung die Analysten-Erwartungen
Beim Konzernergebnis neuer Rekord - Börsennotierter Kranhersteller zuversichtlich für 2020

Der börsennotierte Salzburger Kranhersteller Palfinger hat für 2019 die Erwartungen der Analysten bei Umsatz und Ergebnissen im wesentlichen getroffen und damit ein neues Rekordjahr geschafft. Der Nettogewinn (Konzernergebnis) legte von 58,0 Mio. auf 80,0 Mio. Euro zu, gab das Unternehmen mit zuletzt mehr als 11.100 Mitarbeitern am Dienstagabend bekannt.

Das Ergebnis vor Steuern und Abschreibungen (EBITDA) stieg im Jahresabstand von 196,7 auf 223,6 Mio. Euro und das operative Ergebnis (EBIT) von 127,0 auf 149,0 Mio. Euro - auch das beinahe im Rahmen des Analysten-Konsens. Der Umsatz wuchs von 1,616 auf 1,754 Mrd. Euro, geht aus dem Geschäftsbericht hervor. Das EBIT-Margen-Ziel von 9 Prozent verfehlte das Unternehmen jedoch, es waren 8,5 (7,9) Prozent.

Für 2020 ist Palfinger zuversichtlich. Trotz der Unwägbarkeit der weltweiten Konjunkturentwicklung und dem schwierigen Marktumfeld in Europa gehe man von einem soliden neuen Geschäftsjahr aus. Die Effizienzsteigerungen und Synergiegewinne würden sich auf allen Ebenen stärker auswirken. Die Präzisierung des Markenkerns werde die positiven Entwicklungen unterstützen, heißt es im Ausblick des Herstellers von Hebe- und Ladevorrichtungen. Am Mittwoch findet das Bilanzpressegespräch in Wien statt.

  

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Palfinger plant nach Rekordjahr 2019 kräftige Dividenden-Erhöhung
Bei Konzernergebnis, EBIT und Umsatz neue Höchstmarken - Börsennotierter Kranhersteller zuversichtlich für 2020 - Management hält an Zielen für 2022 fest

Der börsennotierte Salzburger Kranhersteller Palfinger will nach dem Rekordjahr 2019 die Ausschüttung an die Aktionäre kräftig erhöhen. Sie sollen pro Aktie 71 Cent erhalten, nach 51 Cent davor. Das geht aus dem Geschäftsbericht von Dienstagabend hervor.

  

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Palfinger: Q1-2020-Profitabilität "deutlich" unter jener von Q1-2019

Als Gründe nennt Unternehmen "aktuelle negative Markteinflüsse", aber auch geänderten Regional- und Produktmix sowie höhere Strukturkosten - "Wird sich auf Halbjahresergebnis auswirken"

Nach den Rekordzahlen für 2019 hat der börsennotierte Salzburger Kranhersteller Palfinger am Dienstagabend noch eine Gewinnwarnung für das laufende Auftaktquartal 2020 nachgereicht. Im Zuge des Planungsprozesses habe sich "heute gezeigt, dass die Profitabilität im 1. Quartal 2020 voraussichtlich deutlich unter dem hervorragenden Niveau des 1. Quartals 2019 liegen wird", so das Unternehmen.

Gründe dafür seien ein geänderter Regional- und Produktmix, die im Zusammenhang mit der Wachstumsstrategie höheren Strukturkosten sowie aktuelle negative Markteinflüsse, wurde in einer Adhoc-Mitteilung erklärt. Die geringere Profitabilität im 1. Quartal werde sich entsprechend auf das Ergebnis des 1. Halbjahres 2020 auswirken.

Trotz des voraussichtlichen Ergebnisrückgangs im 1. Quartal erwarte das Management ein solides Geschäftsjahr 2020. Die Zielsetzung, bis zum Jahr 2022 den Umsatz auf 2 Mrd. Euro sowie EBIT-Marge und ROCE (Return on Capital Employed) auf jeweils 10 Prozent im Durchschnitt über den Wirtschaftszyklus zu erhöhen, bleibe aufrecht.

  

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Palfinger zuversichtlich trotz unsicherem Umfeld - Hoffnung auf China
Mehr Dividende nach Rekordjahr 2019 - Ziele für 2020 und 2022 trotz leichter Corona-Beeinträchtigungen intakt - Salzburger Unternehmen will bei Chinas Mega-Kreuzfahrtindustrie mitnaschen

Trotz des auch konjunkturell unsicheren Umfelds und der aktuellen Beeinträchtigungen in einem Werk in China ist der Salzburger Hebevorrichtungs-Hersteller Palfinger zuversichtlich für das laufende Geschäftsjahr. 2019 hat man Rekorde geschrieben und zahlt deshalb mehr Dividende. Große Zukunftshoffnungen setzt das börsennotierte Unternehmen in den dynamischen chinesischen Kreuzschifffahrtmarkt.

Die europäische Kreuzfahrtindustrie sei am Limit und auf Jahre voll ausgelastet, es gebe aber eine große asiatische und zusätzlich die europäische Nachfrage, die den Sektor in China boomen lasse - riesige Werften würden dort binnen kurzem aus dem Boden gestampft, hieß es am Mittwoch beim Bilanzpressegespräch in Wien. Palfinger sei in beiden Regionen gut aufgestellt, die Wettbewerber jeweils nur lokal. Für die Ausrüstung der Kreuzfahrtschiffe sei man die erste Adresse, "in fünf, sechs Jahren kann das ein relevanter Markt für uns sein". Man geht davon aus, davor schon bei kleineren Schiffen aus Ausrüster zum Zug zu kommen.

Durch die auf viele Segmente verteilten Aktivitäten sieht sich Palfinger breit genug aufgestellt, um vorübergehende Schwächen da oder dort ausgleichen zu können, wie Chief Operating Officer (COO) Martin Zehnder erklärte. Öl, Gas oder Bau, teils auch Forst, seien volatilere Segmente, andere dafür stabiler. Die Wechselkursrisiken könne man im Branchenvergleich wiederum durch die breite regionale Streuung und die primär lokale Fertigung gering halten, so Finanzvorstand Felix Strohbichler.

2019 sei das Umfeld für Palfinger "divergent" gewesen, berichtete CEO Andreas Klauser. In der Region EMEA (also im wesentlichen Europa) sei das Wettbewerbsumfeld von einer starken Preiskonkurrenz geprägt gewesen, in Nordamerika (NAM) habe die Bauwirtschaft ein stabiles Wachstum verzeichnet. In China und den GUS-Staaten sehe man eine Verlangsamung der Nachfrage, etwa durch die Embargomaßnahmen gegen Russland mit Devisenbeschränkungen. Im kleineren SEA-Segment, das grundlegend umstrukturiert wurde, sehe man positive Auftragseingänge, was sich auch in einem positiven Ertrag niederschlagen sollte.

Im chinesischen Produktionswerk in Rudong (nördlich von Shanghai), das als 50:50-Joint-Venture mit dem chinesischen Partner Sany betrieben wird, ist Palfinger noch immer durch die Reiseeinschränkungen wegen des Coronavirus beeinträchtigt. Von den an sich 480 Mitarbeitern an dem Standort darf knapp die Hälfte gar nicht von außerhalb nach Rudong zurückkehren, aktuell kann faktisch nicht produziert werden. Zuletzt konnten nur 130 Beschäftigte tätig werden, so Zehnder. "Der Output ist nach hinten verschoben", sagte CEO Klauser. Auch Komponenten Dritter würden dadurch "zeitlich verschoben" zu Palfinger kommen - das sei eine Situation, die noch in den nächsten drei bis sechs Monaten anhalten könne. Auch wegen der China-Probleme hat Palfinger Dienstagabend gewarnt, dass die Profitabilität heuer im ersten Quartal "deutlich" unter dem "hervorragenden" Jahresauftakt 2019 liegen werde. Den Ausblick fürs Gesamtjahr und die Mittelfrist-Ziele für 2022 sieht man aber weiter intakt: Übernächstes Jahr sollen organisch 2 Mrd. Euro Umsatz erreicht sein und EBIT-Marge sowie Rentabilität (ROCE) über 10 Prozent betragen.

Für 2020 ist Palfinger zuversichtlich. Trotz der Unwägbarkeit der weltweiten Konjunkturentwicklung und dem schwierigen Marktumfeld in Europa gehe man von einem soliden Geschäftsjahr aus. Die Effizienzsteigerungen und Synergiegewinne würden sich auf allen Ebenen stärker auswirken. Die Präzisierung des Markenkerns werde die positiven Entwicklungen unterstützen.

2019 hat Palfinger bei Umsatz, operativem Ergebnis (EBIT) und Nettogewinn neue Höchstmarken gesetzt und die Erwartungen der Analysten übertroffen. Der Nettogewinn stieg um 38 Prozent auf 80,0 Mio. Euro - die Dividende soll von 0,51 auf 0,71 Euro je Aktie erhöht werden, wird der Hauptversammlung vorgeschlagen. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) wuchs um fast 14 Prozent auf 223,6 Mio. Euro und das EBIT um 17 Prozent auf 149,0 Mio. Euro. Der Umsatz legte 8,6 Prozent auf 1,754 Mrd. Euro zu. Das EBIT-Margen-Ziel von 9 Prozent wurde mit 8,5 (nach 7,9) Prozent aber verfehlt.

CFO Strohbichler betonte, dass 2019 mehrere Ergebnisgrößen, die Eigenkapitalquote und auch die Verschuldung (Gearing) noch besser ausgefallen wären, hätten sich nicht rund 60 Mio. Euro an Leasing-Verbindlichkeiten negativ ausgewirkt, die man aufgrund der IFRS-16-Bestimmungen aktivieren musste. Die Eigenkapitalquote verbesserte sich auf 38,3 (36,4) Prozent, ohne IFRS 16 wären es 3,4 Prozentpunkte mehr gewesen und nicht nur 1,9 Prozentpunkte. Das Gearing hätte sich nicht nur von 92,8 auf 83,6 Prozent verbessert, sondern um 20 Prozentpunkte, rechnete der Finanzvorstand vor. Mit 4,5 Prozent Restlaufzeit seiner Verbindlichkeiten bei durchschnittlich 1,69 Prozent Zinsbelastung sei Palfinger "bestens aufgestellt", "höchst solide". Auch bei der Rentabilität aufs eingesetzte Kapital (ROCE), die sich auf 9,9 (8,5) Prozent verbesserte, habe man die 60 Mio. Euro zusätzlich stemmen müssen.

Palfinger mit Kerngeschäft hydraulische Kräne (30 Prozent Weltmarktanteil) beschäftigt rund 11.100 Mitarbeiter. Die Mehrheit am Unternehmen (56,6 Prozent) gehört der Familie Palfinger, 7,5 Prozent der chinesischen Sany, 35,9 Prozent sind im Streubesitz.

  

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Palfinger - Deutsche Bank senkt Kursziel von 32,0 auf 31,5 Euro
"Buy" Anlagevotum wird bestätigt

Die Experten der Deutsche Bank haben ihr Kursziel für die Aktien der österreichischen Palfinger in Reaktion auf die jüngste Zahlenvorlage des Kranherstellers von 32,0 auf 31,5 Euro herabgesetzt. Ihr "Buy" Anlagevotum für die Palfinger-Titel haben sich gleichzeitig aber bestätigt.

Palfinger hat wie berichtet für 2019 Rekordergebnisse gemeldet, gleichzeitig aber eine Gewinnwarnung für das Auftaktquartal 2020 ausgegeben. Der Deutsche Bank-Experte Matthias Pfeifenberger verweist in seiner Analyse auf die Begründungen des Managements.

Dieses sieht in der Gewinnwarnung keinen Trendwechsel und begründet sie mit steigenden strukturellen Kosten, saisonalen Effekten wie der sinkenden Nachfrage nach Forstkränen, Lieferengpässen durch das Coronavirus und dem Basiseffekt eines besonders starken Vorjahresvergleichsquartals.

  

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Erfolgreiches Geschäftsjahr 2019 überschattet von Unsicherheit über Auswirkungen des Coronavirus 

Palfinger berichtete wie erwartet über ein erfolgreiches Jahr 2019 mit einem Umsatzplus von 8,6% auf EUR 1,75 Mrd. und einem fast um 40% besseren Konzernergebnis von EUR 80 Mio. Während das Hauptsegment LAND beim Umsatz zweistellig zulegte, war das Segment SEA nach wie vor rückläufig aufgrund geringerer Auftragseingänge in 2017 und 2018. Jedoch erzielte die Restrukturierung große Fortschritte, sodass 2020 ein positiver Ergebnisbeitrag erwartet wird. Die gute Geschäftsentwicklung führt zu einer kräftigen Dividendenerhöhung um EUR 0,20/Aktie auf EUR 0,71/Aktie. Während für 2020 kein konkreter Ausblick gegeben wurde, wird im 1. Quartal mit einer schwächeren Ertragskraft gerechnet. Einerseits war das Vorjahresquartal sehr stark, andererseits beeinflusst eine Verschiebung im Produkt Mix zu kleineren Kränen sowie eine schwächere Nachfrage in Russland aufgrund des warmen Winters und damit unpassierbaren Forststraßen. Lieferengpässe aufgrund von niedrigeren Produktionskapazitäten in China, welche dem Coronavirus zuzuschreiben sind, reduzieren zusätzlich die Abarbeitung des Orderstandes. Die mittelfristigen Ziele für 2022 wurden bestätigt (EUR 2 Mrd. Umsatz, durchschnittliche EBIT-Marge und ROCE von 10% über den Wirtschaftszyklus hinweg). 

Ausblick

Wir bleiben nach den Zahlen bei unserer Halten-Empfehlung. Während wir überzeugt sind, dass Palfinger konsequent an der Umsetzung seiner Strategie und Verbesserung der Marktposition arbeitet, bleiben die Auswirkungen des Corona-Virus auf die Lieferkette und die Nachfrage derzeit für uns schwer abzuschätzen. 

Erste Bank

  

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Palfinger - RCB bestätigt nach Zahlen "Hold"-Empfehlung
Kursziel ebenfalls unverändert bei 28,00 Euro

Die Raiffeisen Centrobank (RCB) hat ihre "Hold"-Empfehlung für die Aktien des Salzburger Kranherstellers Palfinger nach dessen jüngsten Zahlenvorlage bestätigt. Das Kursziel ließ RCB-Analyst Markus Remis ebenfalls unverändert bei 28,00 Euro. Aktuell notieren die Titel an der Wiener Börse bei 23,30 Euro (Schlusskurs vom Dienstag).

Positiv hebt der Analyst die Entwicklung der Marinesparte hervor. Die Trendumkehr in diesem Bereich werde immer konkreter, schreibt Remis in der am Dienstag vorliegenden Analyse. Im Geschäftsjahr 2019 sei der Auftragseingang in der Sparte nach Angaben des Managements um 40 Prozent gestiegen, 2020 soll sie einen positiven Ergebnisbeitrag liefern.

Dagegen sei der Ausblick für die Landsparte eher trüb. Außerhalb Europas, etwa in Nord- und Lateinamerika, könnte Palfinger zwar wachsen, am Heimatkontinent bleibe die Nachfrage jedoch schwach. Angesichts dessen sowie der Abhängigkeit des Unternehmens von Kranfahrzeugen bleibe man bei der RCB lieber an der Seitenlinie.

Seine Schätzung für den Gewinn pro Aktie im Geschäftsjahr 2020 senkte der Analyst von 2,14 Euro auf 1,94 Euro. Für 2021 prognostiziert er unverändert 2,12 Euro. Im Geschäftsjahr 2022 rechnet er mit 2,51 Euro.

  

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Insider-Transaktion: Vorstand Martin Zehnder kauft 7.419 Aktien

Datum: 2020-03-02
Name: Martin Zehnder
Grund für die Meldepflicht: Vorstand
Kauf: 7.419 Stück
Preis: 22.3037
Gegenwert: 165.471,15
Finanzinstrument: Aktie
ISIN: AT0000758305

Weitere Palfinger-Insider-Transaktionen: http://aktie.at/showcompany.html?sub=insider&id=26

  

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Insider-Transaktion: Vorstand Dr. Felix Strohbichler kauft 3.000 Aktien

Datum: 2020-03-04
Name: Dr. Felix Strohbichler
Grund für die Meldepflicht: Vorstand
Kauf: 3.000 Stück
Preis: 23.20
Gegenwert: 69.600,00
Finanzinstrument: Aktie
ISIN: AT0000758305

Weitere Palfinger-Insider-Transaktionen: http://aktie.at/showcompany.html?sub=insider&id=26

  

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>Insider-Transaktion: Vorstand Dr. Felix Strohbichler kauft
>3.000 Aktien
>
>Datum: 2020-03-04
>Name: Dr. Felix Strohbichler
>Grund für die Meldepflicht: Vorstand
>Kauf: 3.000 Stück
>Preis: 23.20
>Gegenwert: 69.600,00
>Finanzinstrument: Aktie
>ISIN: AT0000758305
>
>Weitere Palfinger-Insider-Transaktionen:
>http://aktie.at/showcompany.html?sub=insider&id=26


Ist mal eine Ansage, im Gegensatz beim Kollegen von der Erste-Bank.

  

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Insider-Transaktion: Vorstand Martin Zehnder kauft 19.581 Aktien 

Datum: 2020-03-06
Name: Martin Zehnder
Grund für die Meldepflicht: Vorstand
Kauf: 19.581 Stück
Preis: 22.3409
Gegenwert: 437.457,16
Finanzinstrument: Aktie
ISIN: AT0000758305

Weitere Palfinger-Insider-Transaktionen: http://aktie.at/showcompany.html?sub=insider&id=26

  

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Insider-Transaktion: Vorstand Andreas Klauser kauft 2.220 Aktien 

Datum: 2020-03-06
Name: Andreas Klauser
Grund für die Meldepflicht: Vorstand
Kauf: 2.220 Stück
Preis: 22.4196
Gegenwert: 49.771,51
Finanzinstrument: Aktie
ISIN: AT0000758305

  

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>Insider-Transaktion: Vorstand Andreas Klauser kauft 2.220
>Aktien 
>
>Datum: 2020-03-06
>Name: Andreas Klauser
>Grund für die Meldepflicht: Vorstand
>Kauf: 2.220 Stück
>Preis: 22.4196
>Gegenwert: 49.771,51
>Finanzinstrument: Aktie
>ISIN: AT0000758305


Wäre evtl. gut wenn man sich auch welche zulegt.

  

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EANS-Adhoc: PALFINGER AG / Gewinnprognose
VERÖFFENTLICHUNG EINER INSIDERINFORMATION GEMÄSS ARTIKEL 17 MAR DURCH EURO ADHOC MIT DEM ZIEL EINER EUROPAWEITEN VERBREITUNG. FÜR DEN INHALT IST DER EMITTENT VERANTWORTLICH

Gewinnprognose
18.03.2020

Bergheim - PALFINGER AG hat aufgrund von COVID-19 minimale Visibilität und rechnet mit massiven Nachfrage- und Produktionseinschränkungen und folglich einer deutlich unter 2019 und 2018 gelegenen Profitabilität im Halb- und Gesamtjahr 2020. Dividendenvorschlag für 2019 wird neu evaluiert.
Angesichts der aktuellen Entwicklung im Zusammenhang mit der COVID-19-Krise, die sich auf der Marktseite, in der Zulieferkette und in den eigenen Werken auszuwirken beginnen, rechnet die PALFINGER AG mit massiven Nachfrage- und Produktionseinschränkungen und folglich einer deutlich unter 2019 und 2018 gelegenen Profitabilität im Halb- und Gesamtjahr 2020.

Die Anpassung der Kapazitäten wird derzeit evaluiert und vorbereitet. Dies im Sinne der Sicherung der Gesundheit der Mitarbeiter und in Umsetzung nationaler behördlicher Maßnahmen, aber auch in Erwartung einer geringeren Marktnachfrage.

Die weitere Entwicklung der COVID-19-Krise erfordert eine laufende Neubewertung der Situation. Durch die fehlende Visibilität ist ein Ausblick auf das Ergebnis für das Geschäftsjahr 2020 derzeit nicht möglich.

In Abhängigkeit von der Dauer und der Auswirkung der COVID-19-Krise wird auch die Gewinnverwendung und Dividendenauszahlung für das Geschäftsjahr 2019 neu evaluiert. Der für die geplante, jedoch abgesagte, ordentliche Hauptversammlung im März 2020 zunächst erstattete Beschlussvorschlag für eine Dividendenausschüttung in Höhe von EUR 0,71 je Aktie wird entsprechend der Liquiditätserfordernisse überdacht. Ein entsprechender Beschlussvorschlag wird anlässlich der neuerlichen Einberufung zur Hauptversammlung für das Geschäftsjahr 2019 veröffentlicht.

  

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Palfinger - Deutsche Bank senkt Kursziel von 31,5 auf 22,0 Euro
"Buy"-Votum bleibt aufrecht - Gewinnwarnung wegen Coronavirus-Krise im Fokus

Die Experten der Deutsche Bank haben ihr Kursziel für die Aktien der heimischen Palfinger in Reaktion auf die jüngste Gewinnwarnung des Kranherstellers von 31,5 auf 22,0 Euro hinuntergekürzt. Das "Buy"-Votum blieb in der Studie des Analysten Matthias Pfeifenberger aufrecht.
Wegen der Coronavirus-Krise und dadurch drohenden hatte der Salzburger Konzern am Vortag von "massiven Nachfrage- und Produktionseinschränkungen" gesprochen und den bisherigen Ausblick für 2020 gestrichen. Sogar die an sich schon auf Schiene gelegte Dividende für 2019 stellte Palfinger nun in Frage. Sie werde "in Abhängigkeit von der Dauer und der Auswirkung der Covid-19-Krise neu evaluiert".

  

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Insider-Transaktion: Aufsichtsrat Hannes Palfinger kauft 2.000 Aktien

Datum: 2020-03-27
Name: Hannes Palfinger
Grund für die Meldepflicht: Aufsichtsrat
Kauf: 2.000 Stück
Preis: 16.78
Gegenwert: 33.560,00
Finanzinstrument: Aktie
ISIN: AT0000758305

Weitere Palfinger-Insider-Transaktionen: http://aktie.at/showcompany.html?sub=insider&id=26

  

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Palfinger AG zieht zwei Großaufträge in Asien an Land

Kunden in Indien und Thailand orderten fast 700 Lkw-Krane und über 200 Hubarbeitsbühnen - Auftragsvolumen in Summe bei rund 13 Millionen Euro

Der börsennotierte Salzburger Kranhersteller Palfinger hat zwei Großaufträge in Asien an Land gezogen. Wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte, wird die Indien-Tochter des Konzerns über 600 Lkw-Krane für einen Auftrag der Regierung liefern. Das Volumen der Bestellung liegt bei rund acht Millionen Euro, die Krane sollen im Laufe der nächsten 18 Monate vor Ort auf Lkw-Plattformen montieren werden.
Die zweite Order kommt aus Thailand, wo die dem Innenministerium unterstellte Provincial Electricity Authority (PEA) Ausrüstung für die lokalen Elektrizitätsbehörden in allen Provinzen des Landes bestellt hat. Im Rahmen der Ausschreibung, die zwei Partnerunternehmen vor Ort für sich entschieden, wird der Kranhersteller in den nächsten zehn Monaten 211 Hubarbeitsbühnen und 90 Ladekrane montieren und ausliefen. Das Auftragsvolumen liegt bei rund fünf Millionen Euro.

Wie der Konzern mitteilte, habe man das Engagement in Indien und im wichtigen Wachstumsmarkt Südostasien in den letzten Jahren deutlich intensiviert. Großaufträge würden dabei auch zu einer größeren Sichtbarkeit von Palfinger in der Region beitragen.

  

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Palfinger-Gewinneinbruch im ersten Quartal - Corona drückt Nachfrage
Salzburger Konzern will trotzdem Dividende zahlen, aber eine geringere - Hauptversammlung am 5. August - Kurzarbeit seit 23. März

Der börsennotierte Salzburger Kranhersteller Palfinger hat im ersten Quartal 2020 deutlich weniger verdient und auch weniger umgesetzt. Für das Gesamtjahr 2020 hatte der Konzern schon Mitte März eine Gewinnwarnung gegeben und diese nun bestätigt. Die aktuelle Situation (Corona) wirke sich "erheblich" in der Zulieferkette und in eigenen Werken aus. Eine gekürzte Dividende will man dennoch zahlen.
Im Halb- und Gesamtjahr 2020 erwartet Palfinger "größere Nachfrage- und Produktionseinschränkungen". Die Nutzung der Kurzarbeit sei maximiert worden, die Kapazitäten angepasst. "Im April befanden sich die österreichischen und auch internationale Standorte wie in Italien, Frankreich und Russland in einer teilweisen Betriebspause", erklärte das Unternehmen am Donnerstag. Ab Ende April will man schrittweise wieder hochfahren.

Die Dividende will Palfinger nicht ganz streichen, wie dies zahlreiche andere börsennotierte Unternehmen tun. "Ziel ist es - vorbehaltlich der weiteren Entwicklungen im Zusammenhang mit der Covid-19-Pandemie - eine Dividende auszuschütten, die jedoch voraussichtlich unter dem ursprünglichen Beschlussvorschlag für eine Dividendenausschüttung liegen wird", so das Unternehmen. Die ordentliche Hauptversammlung wurde auf 5. August verschoben.

Im ersten Quartal 2020 schrumpfte der Umsatz von Palfinger um knapp 11 Prozent auf 393 Mio. Euro. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) brach um fast 18 Prozent auf 50 Mio. Euro ein und das Betriebsergebnis (Ebit) um 26,5 Prozent auf 31,4 Mio. Euro. Unterm Strich blieb ein Konzernergebnis von 15,5 Mio. Euro, ein Rückgang von 27 Prozent im Vergleich zur Vorjahresperiode.

Auf die Coronakrise habe man bereits ab Ende Februar reagiert, etwa mit einer "maßgeblichen" Erweiterung der Liquiditätsreserven durch zusätzliche Kreditlinien. Zudem seien alle Projekte auf den Prüfstand gestellt und Personalkosten gesenkt worden. In Österreich hat Palfinger rückwirkend per 23. März Kurzarbeit eingeführt.

  

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Palfinger selbst:

EANS-News: Palfinger AG Q1/2020: Umsatzrückgang von 10,8 Prozent, Bilanz weiter gestärkt, Liquiditätsreserven erhöht
CORPORATE NEWS ÜBERMITTELT DURCH EURO ADHOC. FÜR DEN INHALT IST DER EMITTENT VERANTWORTLICH.

Quartalsbericht

Bergheim -

Umsatzrückgang um 47,7 Mio EUR bzw. 10,8 Prozent im Vergleich zur Vorjahresberichtsperiode
EBIT-Marge auf 8,0 Prozent nach 9,7 Prozent gesunken
Bilanz gestärkt, Liquiditätsreserven maßgeblich erhöht
Gearing von 100,7 Prozent auf 87,3 Prozent verbessert und Eigenkapitalquote auf 37,6 Prozent erhöht
______________________________________________________________________________
|in_Mio_EUR_______|____________Q1/2019|____________Q1/2020|___________________%|
|Umsatz___________|______________440,9|______________393,2|_____________-10,8_%|
|EBITDA___________|_______________61,2|_______________50,3|_____________-17,9_%|
|EBITDA-Marge_in_%|_______________13,9|_______________12,8|___________________-|
|EBIT_____________|_______________42,7|_______________31,4|_____________-26,5_%|
|EBIT-Marge_in_%__|________________9,7|________________8,0|___________________-|
|Konzernergebnis__|_______________21,1|_______________15,5|_____________-26,7_%|
|Mitarbeiter1)____|_____________10.885|_____________11.127|______________+2,2_%|

1) Ab 2018 werden Stichtagswerte von konsolidierten Konzernunternehmen ohne Equity-Beteiligungen sowie ohne Leiharbeiter angegeben.

Ergebnisentwicklung
Die PALFINGER AG erzielte im 1. Quartal 2020 einen Umsatz von 393,2 Mio EUR. Im Vergleich zum Rekordquartal in der Berichtsperiode des Vorjahres entspricht dies einem Rückgang um 47,7 Mio EUR bzw. 10,8 Prozent (Umsatz Quartal 1/2019: 440,9 Mio EUR). Dieser Rückgang ist insbesondere auf die Verringerung des Umsatzes im Forstbereich in Russland und Europa zurückzuführen.
Das EBITDA verringerte sich von 61,2 Mio EUR um 17,9 Prozent auf 50,3 Mio EUR, die EBITDA-Marge lag bei 12,8 Prozent nach 13,9 Prozent im 1. Quartal 2019. Das EBIT lag mit 31,4 Mio EUR um 26,5 Prozent unter dem Vorjahreswert. Die EBIT-Marge reduzierte sich entsprechend von 9,7 Prozent in der Berichtsperiode des Vorjahres auf 8,0 Prozent im 1. Quartal 2020. Das Konzernergebnis lag in der Berichtsperiode bei 15,5 Mio EUR (minus von 26,7 Prozent gegenüber dem Wert des Vorjahres von 21,1 Mio EUR). Das Ergebnis je Aktie verringerte sich dadurch von 0,56 EUR im 1. Quartal 2019 auf 0,41 EUR. Die Eigenkapitalquote erhöhte sich hingegen im 1. Quartal 2020 auf 37,6 Prozent nach 35,0 Prozent zum Bilanzstichtag des Vorjahres. Das Gearing verbesserte sich von 100,7 Prozent auf 87,3 Prozent. Beim Net Debt/EBITDA zeigte sich ebenfalls eine positive Entwicklung von 2,79 auf 2,54. Der aufgrund des Erlöses aus dem Verkauf von 2,5 % an der Sany Lifting Solutions von 28,6 Mio EUR sehr hohe Free Cashflow der Vorjahresperiode von 39,1 Mio EUR ging bedingt durch höhere Lagerbestände auf -4,3 Mio EUR zurück. Der Return on Capital Employed lag mit 9,0 Prozent über dem Vorjahreswert des 1. Quartals 2019 mit 8,5 Prozent.

PALFINGER reagierte auf COVID-19-Krise proaktiv und umfassend PALFINGER reagierte ab 26. Februar 2020 mit einer Task Force ganzheitlich und schnell auf die COVID-19-Krise. Umgehend wurden die bestehenden Liquiditätsreserven durch zusätzliche Kreditlinien maßgeblich erweitert. Zudem wurden alle Projekte auf den Prüfstand gestellt und ein umfassendes Liquiditätsoptimierungs- und Strukturkostensenkungsprogramm umgesetzt, um der Krise zu begegnen und die Auswirkungen abzufedern. Rückwirkend per 23. März 2020 wurden durch das Modell der Kurzarbeit für Mitarbeiter in Österreich die Personalkosten deutlich gesenkt. So weit möglich nutzt PALFINGER unterschiedliche Modelle und Förderprogramme auch für Standorte in anderen Ländern.
Damit verfügt PALFINGER aktuell über ausreichend kurzfristige Kreditlinien, um potentielle zukünftige Anforderungen bedienen zu können. Die weiter verbesserte hohe Eigenkapitalquote kommt PALFINGER in dieser Situation ebenfalls zu Gute. PALFINGER investierte in den letzten Jahren zusätzlich in seine neue globale Struktur. Die Restrukturierungen in Nordamerika und im Segment SEA wurden erfolgreich abgeschlossen und die GLOBAL PALFINGER ORGANIZATION implementiert.

Segmententwicklung
Im Segment Sales & Service wurde in der Berichtsperiode ein Umsatz in Höhe von 368,3 Mio EUR erzielt. Dies entspricht einem Minus von 9,8 Prozent im Vergleich zur Vorjahresberichtsperiode (Q1/2019: 408,1 Mio EUR). Das Segment-EBIT reduzierte sich um 18,2 Prozent auf 32,6 Mio EUR. Der externe Umsatz im Segment Operations lag im 1. Quartal 2020 mit 25,0 Mio EUR unter dem Niveau des Vorjahres (Q1/2019: 32,8 Mio EUR) sowie auch das Segment-EBIT mit 6,5 Mio EUR (Q1/2019: 9,6 Mio EUR). Das ehemalige Segment SEA wurde nach der abgeschlossenen Restrukturierung im Laufe des 1. Quartals voll in die PALFINGER GLOBAL ORGANIZATION (GPO) integriert und geht damit beginnend mit dem 1. Quartal 2020 in den beiden Segmente Sales & Service sowie Operations auf. Die ehemals dem Segment SEA zugehörigen Unternehmensbereiche lieferten in der Berichtsperiode einen klar positiven Ergebnisbeitrag. Im Bereich HOLDING bilden sich unter anderem die Investitionen in die Zukunft von PALFINGER ab, wie die Ausrollung eines globalen ERP-Systems sowie Palfinger 21st. Das Bereichs-EBIT lag bei -7,8 Mio EUR nach -6,7 Mio EUR in der Berichtsperiode des Vorjahres.

Neuer Hauptversammlungstermin 5. August 2020
Die ordentliche Hauptversammlung ist aufgrund der Verschiebung durch COVID-19 nun am 5. August 2020 angesetzt. Ziel ist es - vorbehaltlich der weiteren Entwicklungen im Zusammenhang mit der COVID-19-Pandemie - eine Dividende auszuschütten, die jedoch voraussichtlich unter dem ursprünglichen Beschlussvorschlag für eine Dividendenausschüttung liegen wird.

Ausblick
Angesichts der aktuellen Entwicklung, die sich auf der Marktseite, in der Zulieferkette und in den eigenen Werken erheblich auswirkt, erwarten wir größere Nachfrage- und Produktionseinschränkungen im Halb- und Gesamtjahr 2020. Die Nutzung der Kurzarbeit wurde maximiert. Die Visibilität der Märkte ist nach wie vor stark eingeschränkt und erfordert eine laufende Neubewertung der aktuellen Situation. Eine Anpassung der Kapazitäten wurde vorgenommen, um die Gesundheit der Mitarbeiter zu sichern und nationale behördliche Maßnahmen umzusetzen, aber auch in Erwartung einer geringeren Marktnachfrage. Im April befanden sich die österreichischen und auch internationale Standorte wie in Italien, Frankreich und Russland in einer teilweisen Betriebspause. Diese Zeit wurde genutzt, die Arbeits- und Produktionsbereiche in den Fabriken durch umfassende Hygiene- und Gesundheitsmaßnahmen auf das schrittweise Hochfahren ab Ende April vorzubereiten.
Positiv zu erwähnen ist, dass PALFINGER weiterhin von aufkommenden Geschäftsmöglichkeiten wie zwei wesentlichen Aufträgen im Wert von 13,0 Mio EUR in Indien und Thailand im April profitiert.

  

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Palfinger - RCB senkt Kursziel von 28,0 auf 21,0 Euro, weiter "hold"
Analysten: Nachfrage dürfte sich nicht schnell auf Vor-Corona-Niveaus erholen

Die Analysten der Raiffeisen Centrobank (RCB) haben ihr Kursziel für die Aktien des Kranherstellers Palfinger von 28,0 auf 21,0 Euro gesenkt. Die Empfehlung "hold" wurde angesichts des damit limitierten Kurspotenzials bestätigt. Zum Vergleich: Am Freitag notierten Palfinger-Aktien an der Wiener Börse mit einem Plus von 1,31 Prozent bei 18,52 Euro.
Das Geschäftsmodell des Kranherstellers bedingt hohe Fixkosten, eine hohe Kapazitätsauslastung ist daher nach Einschätzung der Analysten entscheidend für die Palfinger-Ergebnisentwicklung. Da die Kran-Nachfrage in den vergangenen Jahren bereits hoch war, dürften viele Palfinger-Kunden aber derzeit keinen Bedarf für Neuanschaffungen haben oder etwaige Anschaffungen verschieben. Den Analysten falle es schwer, eine scharfe Erholung der Nachfrage auf die vor der Corona-Krise gesehenen Niveaus zu sehen, heißt es in der RCB-Analyse.

  

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hab mich unlängst mit einem Kumpel unterhalten der bei Palfinger arbeitet.

Bis September sind die Werke noch ausgelastet durch Altaufträge, im Q1 -30% zum Vorjahr, Halbjahr wahrscheinlich -50% Auftragseingang.
Er selber noch auf Kurzarbeit zu Hause, die Verkäufer können jetzt zeigen was sie können, hat er gemeint, sonst schauts nicht so rosig aus.

  

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EANS-Adhoc: Palfinger AG / Vorstand und Aufsichtsrat der PALFINGER AG schlagen eine Dividende von 0,35 EUR je Aktie für das Geschäftsjahr 2019 vor
VERÖFFENTLICHUNG EINER INSIDERINFORMATION GEMÄSS ARTIKEL 17 MAR DURCH EURO ADHOC MIT DEM ZIEL EINER EUROPAWEITEN VERBREITUNG. FÜR DEN INHALT IST DER EMITTENT VERANTWORTLICH

Ausschüttungen/Dividendenbeschlüsse
08.06.2020

Bergheim - Der Aufsichtsrat der PALFINGER AG hat in der heutigen Aufsichtsratssitzung beschlossen, der 32. ordentlichen Hauptversammlung am 5. August 2020 eine Dividende in Höhe von 0,35 EUR je Aktie für das Geschäftsjahr 2019 vorzuschlagen. Damit folgt der Aufsichtsrat dem Vorschlag des Vorstands gemäß Vorstandsbeschluss vom selben Tag. Der Gesamtbetrag der vorgeschlagenen Gewinnausschüttung beträgt somit insgesamt 13.157.640,30 EUR.

Die PALFINGER AG verfolgt seit der Börsennotierung 1999 eine stabile Dividendenpolitik mit einer Ausschüttungsquote von rund einem Drittel des erwirtschafteten Bilanzgewinns. Da die weiteren Auswirkungen der weltweiten Corona-Pandemie auf die PALFINGER AG gegenwärtig nur schwer zu bewerten sind, liegt der Gewinnverwendungsvorschlag um rund 50 Prozent unter der ursprünglich der Hauptversammlung im Februar 2020 vorgeschlagenen Dividende von 0,71 EUR je Aktie.

Die Hauptversammlung der PALFINGER AG findet am 5. August 2020 in virtueller Form statt.

ENDE DER MITTEILUNG EURO ADHOC

  

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EANS-Adhoc: Palfinger AG / Gewinnprognose / Halbjahresprognose der PALFINGER AG


Bergheim - Auf Basis der aktuellen Prognose für das Gesamtjahr 2020 sieht der Vorstand der PALFINGER AG bei einem deutlichen Umsatzrückgang im Vergleich zur Vorjahresberichtsperiode ein leicht positives EBIT im 2. Quartal 2020. Auch für das zweite Halbjahr 2020 wird trotz signifikanter Umsatzrückgänge aufgrund der COVID-19-Krise ein positives Ergebnis erwartet. Die Umsatzerwartung für das Gesamtjahr 2020 liegt bei über EUR 1,4 Mrd.

Die Zahlen für das 1. Halbjahr 2020 werden wie geplant am 30. Juli 2020 veröffentlicht.

ENDE DER MITTEILUNG EURO ADHOC

  

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Deutsche Bank bestätigt für Palfinger die Empfehlung Kaufen - und erhöht das Kursziel von 22,0 auf 23,5 Euro.

durchschnittliches Kursziel: 23,61 Euro.

  

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Palfinger - Deutsche Bank hebt Kursziel von 22,0 auf 23,5 Euro
"Buy"-Votum bestätigt

Die Experten der Deutsche Bank haben ihr Kursziel für die Aktien des heimischen Kranherstellers Palfinger von 22,0 auf 23,50 Euro hinaufgeschraubt. Das "Buy"-Votum blieb in der Studie des Analysten Matthias Pfeifenberger aufrecht.

Der am Vortag seitens des Konzerns veröffentlichte, präzisierte Ausblick für das laufende Geschäftsjahr 2020 verschaffte Pfeifenberger hinsichtlich der Umsatzprognosen einen tieferen Einblick. Im Gesamtjahr 2020 sollen laut Konzernangaben rund 1,4 Mrd. Euro erlöst werden. Die Schätzungen der Deutschen Bank lagen bisher darunter bei rund 1,3 Mrd. Euro, kommentierte der Analyst.

  

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Palfinger - Berenberg hebt Kursziel von 22,0 auf 24,0 Euro an
Anlageempfehlung "Buy" bleibt unverändert

Die Berenberg Bank hat ihr Kursziel für die Aktien des Salzburger Kranherstellers Palfinger von 22,00 auf 24,00 Euro angehoben. Die Analystin Charlotte Friedrichs bestätigte in ihrer jüngsten Studie ihre Kaufempfehlung ("Buy").
Obwohl die Umsätze im zweiten Quartal 2020 deutlich gefallen seien, überraschte der Konzern mit seiner Rentabilität, kommentierte Friedrichs. Der Konzern habe einen leicht positiven Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) vorgelegt trotz der Coronavirus-Beschränkungen. Zudem übertreffe der neue Ausblick des Konzerns die Erwartungen der Berenberg: Für das Geschäftsjahr 2020 erwartet die Palfinger einen Umsatz von 1,4 Mrd. Euro. Das Analystenhaus hatte bisher mit 1,225 Mrd. Euro gerechnet.

Beim Gewinn je Aktie erwarten die Berenberg-Analysten 0,18 Euro für 2020, sowie 1,20 bzw. 2,13 Euro für die beiden Folgejahre. Eine Dividende soll für heuer nicht ausbezahlt werden. Für 2021 und 2022 belaufen sich die Dividendenschätzungen auf 0,40 bzw. 0,70 Euro je Titel.

  

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Positive Gewinnwarnung für 2. Quartal 2020 

Palfinger erwartet für das 2. Quartal ein leicht positives EBIT bei einem deutlichen Umsatzrückgang im Vergleich zur Vorjahresperiode. Auch für das zweite Halbjahr 2020 wird trotz signifikanter Umsatzrückgänge aufgrund der COVID-19-Krise ein positives Ergebnis erwartet. Die Umsatzerwartung für das Gesamtjahr 2020 liegt bei über EUR 1,4 Mrd. Die Zahlen für das 1. Halbjahr 2020 werden wie geplant am 30. Juli 2020 veröffentlicht. 

Ausblick

Die Vorab-Meldung zum Q2 und den Ausblick auf das Gesamtjahr sehen wir positiv, da das 2. Quartal möglicherweise den Tiefpunkt in der Corona-Krise markiert, der von den Shut Downs betroffen sein wird und die Markterwartungen dementsprechend sehr niedrig waren. Wir denken, dass Palfinger dabei von der relativ widerstandsfähigen Entwicklung der Bauindustrie (rund 40-50% der Umsätze) profitiert sowie den Restrukturierungsmaßnahmen im Geschäftsbereich Marine. 

Erste Bank

  

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Halten-Empfehlung bestätigt mit neuem Kursziel EUR 22,60

Nach der „positiven Gewinnwarnung“ von Palfinger letzte Woche haben wir die neue Guidance sowie ein Anspringen der Nachfrage ab 2021 in unseren Schätzungen berücksichtigt. Unser neues Kursziel liegt bei EUR 22,60 (vor Corona: EUR 29,80). Unsere Halten-Empfehlung bleibt aufrecht.

Ausblick

Für 2020 erwartet Palfinger einen Umsatz von mindestens EUR 1,4 Mrd., während das EBIT sowohl im 2. Quartal als auch im Gesamtjahr positiv sein soll. Die Auslastung in den meisten Produktionsstätten von Palfinger liegt aktuell bei rund 70-75%. Der Produktmix tendiert stärker zu Basisprodukten, was die Margen belastet. Aufgrund seiner starken Beziehung zu Lieferanten spürt Palfinger jedoch keine Lieferengpässe. Das hilft dem Kranhersteller derzeit, weitere Marktanteile zu erkämpfen. Das Rückgrat für die widerstandsfähige wirtschaftliche Entwicklung sind die Hauptabnehmer-industrien Bau und Marine. Bewertungstechnisch handelt die Aktie derzeit auf einem EV/EBITDA-Multiple von knapp über 11x, welches sich jedoch mit der erwarteten Geschäftserholung bereits wieder auf 5,5x im Jahr 2022 reduziert. Wir denken, dass der Aktienkurs in den nächsten Wochen volatil bleiben wird und wir dadurch noch interessantere Einstiegsniveaus sehen könnten. Auf aktuellen Kursniveaus über EUR 20 sehen wir die Aktie derzeit fair bewertet.


Erste Bank

  

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Palfinger - Hauck & Aufhäuser stuft Aktie von "Hold" auf "Buy" hoch

Kursziel von 21 auf 30 Euro erhöht - Analyst erwartet anhaltende Erholung beim Salzburger Kranhersteller

Die deutsche Privatbank Hauck & Aufhäuser hat eine Kaufempfehlung "Buy" für die Aktien des Salzburger Kranherstellers Palfinger ausgesprochen. Bisher lautete ihre Anlageempfehlung "Hold". Das Kursziel erhöhte Analyst Frederik Bitter in der am Donnerstag veröffentlichten Studie deutlich von 21,00 auf 30,00 Euro.
Die Palfinger-Aktie sei eine großartige Möglichkeit, um auf eine zyklische Konjunkturerholung nach dem Tiefpunkt im zweiten Quartal 2020 zu setzen, begründet der Analyst. In einem Telefongespräch mit dem Unternehmen habe er erfahren, dass sich die Nachfrage zwischen April und Juli in den wichtigsten Schlüsselmärkten des Unternehmens nach und nach erholt habe - besonders in der Baubranche, in der Palfinger 36 Prozent seines Umsatzes macht. Auch in der Marinesparte erwartet der Analyst im laufenden und den folgenden beiden Geschäftsjahren eine Erholung nach der Nachfrageschwäche, die das Segment in den vergangenen Jahren geplagt und zwischen 2016 und 2019 für operative Verluste gesorgt hat.

Seine bisherigen Schätzungen für die Geschäftsjahre 2020 bis 2022 hätten sich als zu vorsichtig erwiesen, schreibt Bitter weiter. Dementsprechend hat er sie nun deutlich angehoben. Daraus ergibt sich das neue Kursziel von 30,00 Euro. Aufgrund des damit implizierten Kurspotenzials von über 40 Prozent erfolgt die Hochstufung von "Hold" auf "Buy".

Beim Gewinn je Aktie erwartet der Analyst 1,00 Euro für das laufende Geschäftsjahr 2020. Im Folgejahr soll er dann auf 1,96 Euro (2021) und dann auf 2,57 Euro (2022) steigen. Die Dividendenschätzung liegen bei 0,30 Euro (2020), bei 0,61 Euro (2021) und bei 0,83 Euro (2022).

  

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EANS-News: Palfinger AG / Ergebnis 1. Halbjahr 2020: Solide durch das Krisenhalbjahr
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Halbjahresergebnis

Bergheim -

Konzernumsatz trotz COVID-19 im 1. Halbjahr 2020 bei 729,8 Mio EUR
Positives EBIT von 7,4 Mio EUR im herausfordernden 2. Quartal
COVID-19 Task Force optimiert Liquidität und implementiert Maßnahmen zum Schutz der Gesundheit der Mitarbeiter
Angepeilter Jahresumsatz 2020: 1,5 Mrd EUR
______________________________________________________________________________
|in_Mio_EUR_______|_________1._HJ_2019|_________1._HJ_2020|___________________%|
|Umsatz___________|______________893,4|______________729,8|_____________-18,3_%|
|EBITDA___________|______________120,1|_______________84,9|_____________-29,3_%|
|EBITDA-Marge_in_%|_____________13,4_%|_____________11,6_%|___________________-|
|EBIT_____________|_______________83,3|_______________38,7|_____________-53,5_%|
|EBIT-Marge_in_%__|______________9,3_%|______________5,3_%|___________________-|
|Konzernergebnis__|_______________43,6|_______________15,1|_____________-65,4_%|
|Mitarbeiter______|_____________11_075|_____________11_078|___________________-|

Die COVID-19 Pandemie und die globale Rezession wirken direkt auf Halbjahresumsatz und -ergebnis 2020 der PALFINGER AG. Vor allem die Monate April und Mai waren durch Störungen der Lieferketten, nationale Lockdowns und Werkschließungen geprägt. Eine leichte Erholung wurde ab Juni sichtbar.

"PALFINGER hat rasch und effizient Maßnahmen zur Optimierung der Liquidität, zur Sicherung der Lieferketten und der Gesundheit seiner Mitarbeiter gesetzt. In einer Situation großer Unsicherheit und geringer Visibilität ist es uns gelungen, unseren Mitarbeitern, Partnern und Kunden ein Höchstmaß an Stabilität und Zuverlässigkeit zu garantieren", betont PALFINGER CEO Andreas Klauser. Die Ende Februar 2020 einberufene COVID-19 Task Force setzte in drei Arbeitspaketen - Gesundheit und Sicherheit, Produktion und Betriebssteuerung sowie Liquiditätsoptimierung - insgesamt 220 Maßnahmen zur proaktiven Steuerung um. "Wir haben diese Phase der Krise gut gemeistert und starten auf einer soliden Basis in das 2. Halbjahr", fasst Klauser zusammen.

Key Financials
Der Konzernumsatz der PALFINGER AG betrug im 1. Halbjahr 729,8 Mio EUR nach 893,4 Mio EUR in der Vorjahresperiode. Dies entspricht einem Rückgang von 163,6 Mio EUR oder 18,3 Prozent.
Das EBITDA verringerte sich gegenüber dem 1. Halbjahr 2019 um 29 Prozent auf 84,8 Mio EUR. Das operative Ergebnis (EBIT) ging von 83,3 Mio EUR im 1. Halbjahr 2019 auf 38,7 Mio EUR zurück.
Auch aufgrund der Verschiebung der Dividendenausschüttung stieg das Eigenkapital auf 622,9 Mio EUR (1. Halbjahr 2019: 589,6 Mio EUR).
Zur Optimierung der Liquidität wurden kurzfristige in langfristige Verbindlichkeiten umgewandelt und weitere Kreditlinien hinzugefügt. Die langfristigen Verbindlichkeiten stiegen von 574,6 Mio EUR in der Vergleichsperiode 2019 auf 612,5 Mio EUR in 2020 an. Die kurzfristigen Schulden sanken im Jahresvergleich von 481,9 Mio EUR auf 368,6 Mio EUR.
Die Eigenkapitalquote stieg überproportional von 35,8 Prozent in der Vorjahresperiode auf 38,8 Prozent an.
Das Konzernergebnis beträgt 15,1 Mio EUR nach 43,6 Mio EUR im 1. Halbjahr 2019.

Ausblick
Die Maßnahmen zur unmittelbaren Bewältigung der Krise sowie die strukturellen Reformen von PALFINGER haben sich bewährt und werden im 2. Halbjahr fortgesetzt. Optimistisch zeigt sich Klauser auch hinsichtlich der Konjunktur: "Die Märkte stabilisieren sich, die Visibilität verbessert sich". Die Erholung vor allem der europäischen Wirtschaft geht mit einer erhöhten Nachfrage einher: Das Auftragsbuch der PALFINGER AG liegt weitgehend auf dem Niveau von Ende 2019. "Unter der Voraussetzung, dass es zu keinen weiteren externen Schockmomenten kommt, peilt das Management für das Gesamtjahr 2020 einen Umsatz von 1,5 Mrd EUR an", erklärt Klauser.

Hier finden Sie die Online-Version des Berichts über das erste Halbjahr 2020:
https://www.palfinger.ag/de/news/publikationen <https://www.palfinger.ag/de/[br />news/publikationen]

  

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2Q20 entspricht den Erwartungen, Jahresziel angehoben, Mittelfristziel verschoben

Das 2Q20 zeigt deutlich die Handschrift von COVID-19. Der Umsatz sank 26% J/J auf EUR 337 Mio., das EBITDA um 41% auf EUR 35 Mio., und das EBIT um 82% auf EUR 7 Mio. Das Quartalsergebnis war eine rote Null. Ein strikter Fokus auf die Kosten und Kurzarbeit haben ein schlechteres Ergebnis verhindert.

Ausblick

Positiv zu erwähnen ist der Auftragsstand, der aufgrund der Markterholung im Laufe des Quartals wieder auf dem Niveau vom Jahres-ende 2019 liegt. Das entspricht einem Auftragsstand von 3-4 Monaten. Auf Basis der Geschäftserholung im Quartalsverlauf und des Auftragsstands ist nun auch der Umsatzausblick für das GJ20 auf EUR 1,5 Mrd. von davor mindestens EUR 1,4 Mrd. angehoben worden. Das mittelfristige Ziel von EUR 2 Mrd. Umsatz wurde um zwei Jahre nach hinten verschoben und wird nun für das GJ24 erwartet. Während wir für unsere Schätzungen im aktuellen Geschäftsjahr anpassungsbedarf sehen, fühlen wir uns mit unseren Erwartungen für die kommenden Jahre wohl. Folglich bestätigen wir unsere Halten Empfehlung.

Erste Bank

  

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War vor lauter virtuellen Kranerlebnissen bei Palfinger gar nicht so leicht zu finden, um 10 Uhr gehts los,
die Vorstellung der Kandidatin für den Aufsichtsrat
könnt Ihr Euch vorab schon anschauen:

https://www.palfinger.ag/de/investoren/hauptversammlung

  

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Da kommen Sachen raus

Nicht drittvergleichsfähige Sachen

Sogar die Flieger sollen zu günstig gemietet worden sein

Aber was geht das alles die Verlassenschaft an?

  

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Palfinger - Berenberg erhöht Kursziel von 25,00 auf 27,00 Euro

Kaufempfehlung ("Buy") nach Zahlen bestätigt - Umsatz weniger stark gesunken als bei Konkurrenten

Die Berenberg Bank hat ihr Kursziel für die Aktien des Salzburger Kranherstellers Palfinger von 25,00 auf 27,00 Euro angehoben. Die Anlageempfehlung "Buy" bestätigte Analystin Charlotte Friedrichs nach der jüngsten Zahlenvorlage.
Im Vorfeld der Ende Juli erfolgten Ergebnispräsentation hatte die Analystin ihr Kursziel bereits leicht von 24,00 auf 25,00 Euro angehoben und dabei auf gute Zahlen des Konkurrenten Cargotec verwiesen. Nun passte sie ihre Schätzungen erneut an und berücksichtigte darin die vorgelegten Halbjahresergebnisse. "Uns ist positiv aufgefallen, dass der Umsatz von Palfinger weniger stark zurückgegangen ist als jene der Konkurrenten", schreibt Friedrichs in der am Dienstag vorliegenden Studie.

Der Auftragseingang habe sich stabilisiert und sei nun auf einem ähnlichen Niveau als am Ende des Geschäftsjahres 2019, heißt es weiter. Das Unternehmen haben daher gute Aussichten für die nächsten vier bis fünf Monate. Die Berenberg-Analystin hat ihre Schätzung für den Umsatz im Geschäftsjahr 2020 um 5 Prozent und jene für das operative Ergebnis (EBIT) nun um 18 Prozent erhöht.

"Unsere Schätzungen sind im Rahmen des Umsatzausblicks des Unternehmens für 2020 und den Konsensusschätzungen für den Gewinn", erläutert die Analystin weiter. Die langfristigen Schätzungen sind dagegen weitgehend unverändert geblieben. Was die Bewertung der Aktie angeht, hält die Berenberg-Analystin fest, dass diese derzeit mit einem Abschlag von rund 20 Prozent gegenüber ihrem historischen Durchschnitt gehandelt wird.

Beim berichteten Gewinn pro Aktie erwartet die Berenberg-Analystin 0,61 Euro für das laufende Geschäftsjahr 2020. In den Folgejahren soll er dann bei 1,57 Euro (2021) und 2,18 Euro (2022) liegen. Die Dividendenschätzungen liegen bei 0,35 Euro (2020), bei 0,52 Euro (2021) und bei 0,52 Euro (2022).

  

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Bei Palfinger drückt Corona 2020 auf Umsätze und Margen
Verkaufserlöse gehen im laufenden Geschäftsjahr voraussichtlich von 1,75 auf über 1,5 Mrd. Euro zurück - EBIT-Marge dürfte sich von 8,5 auf rund 6 Prozent verschlechtern

Die Coronavirus-Pandemie macht auch vor der Bilanz des Salzburger Hebevorrichtungsspezialisten Palfinger nicht Halt. Für das Geschäftsjahr rechnet der Konzern coronabedingt mit einem "signifikanten Umsatzrückgang" auf "über 1,5 Mrd. Euro" und einer Verschlechterung der operativen Marge auf "rund 6 Prozent", wie das Unternehmen am Montag bekanntgab.
2019 hatte der Umsatz noch um 8,6 Prozent auf den bisherigen Höchstwert von 1,75 Mrd. Euro zugelegt. Die EBIT-Marge war gegenüber dem Jahr davor von 7,9 auf 8,5 Prozent gestiegen. Das Ziel von 9 Prozent war aber verfehlt worden.

Für das dritte Quartal 2020 liege die Umsatzerwartung "leicht unter" dem Vergleichsquartal des Vorjahres, die EBIT-Marge werde jedoch "deutlich schwächer" sein, hieß es aus dem Unternehmen weiters.

Palfinger mit Kerngeschäft hydraulische Kräne (30 Prozent Weltmarktanteil) beschäftigt laut Geschäftsbericht 2019 rund 11.100 Mitarbeiter. Die Mehrheit am Unternehmen (56,6 Prozent) gehört demnach der Familie Palfinger, 7,5 Prozent der chinesischen Sany und 35,9 Prozent befinden sich im Streubesitz.

Die Zahlen für die ersten drei Quartale 2020 werden laut Palfinger wie geplant am 30. Oktober 2020 veröffentlicht.

  

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Ausblick hellt sich weiter auf

Palfinger hat seine Ganzjahresprognose für 2020 leicht angehoben und erwartet nun einen Umsatz von EUR 1,5 Mrd. (zuvor: EUR 1,4 Mrd.) – ein Minus von knapp 15% gegenüber 2019. Das Management gibt nun auch eine Guidance für die EBIT-Marge, welche bei 6% liegen soll nach 8,3% im Jahr 2019. Für das 3. Quartal erwartet Palfinger ein leichtes Minus zum Vorjahreswert bei einer deutlich schwächeren EBIT-Marge. Die Q3-Zahlen werden am 30. Oktober 2020 veröffentlicht.

Ausblick

Die neue Guidance für heuer überrascht positiv, besonders bei der Profitabilität, die über unseren und den Konsensus-Schätzungen liegt. Wir stufen die Meldung dennoch eher kursneutral ein, da die Hauptfrage bleibt, wie sich die Nachfrage 2021 weiterentwickeln wird. Wir fühlen uns mit Schätzungen für 2021 und die Folgejahre weiter wohl, und bleiben daher bei unserer Halten-Empfehlung.

Erste Bank

  

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