Der Verkauf von Wertpapieren wird wohl die Bawag-Beteiligung gewesen sein:

Wertpapierverkäufe erhöhten 2017 den Gewinn
Vorläufiges Periodenergebnis stieg gegenüber dem Jahr davor von 153 auf 165 Mio. Euro - Operativer Gewinn (EBIT) verbesserte sich von 202 auf 208 Mio. Euro

Die Österreichische Post hat 2017 mit Hilfe von Wertpapierverkäufen eine Gewinnsteigerung erzielt. Das vorläufige Periodenergebnis habe sich von 153 auf 165 Mio. Euro erhöht, da ein Ertrag in Höhe von 11 Mio. Euro durch den Verkauf von Wertpapieren das Finanzergebnis positiv beeinflusst habe, teilte der Konzern am Mittwochabend in einer Aussendung mit.
Der Gewinn je Aktie stieg gegenüber dem Jahr davor von 2,26 auf 2,45 Euro. Operativ verbesserte sich das Ergebnis (EBIT) im Jahresabstand um 2,7 Prozent von 202 auf 208 Mio. Euro. Der Konzernumsatz stieg den vorläufigen Berechnungen zufolge um 2,3 Prozent oder 43 Mio. auf 1,94 Mrd. Euro. Die Division Brief, Werbepost & Filialen habe im Jahresverlauf einen Umsatzrückgang von 2,1 Prozent auf 1,45 Mrd. Euro verbucht, der durch einen Anstieg in der Division Paket & Logistik von 17,7 Prozent auf 496 Mio. Euro (nach 421 Mio. Euro in 2016 exklusive trans-o-flex) mehr als kompensiert worden sei. Der Rückgang im Briefbereich sei vor allem auf "die anhaltende elektronische Substitution von Briefen" zurückzuführen.

Der Ausblick für das Jahr 2018 wurde bestätigt. Das Unternehmen geht den Angaben zufolge von "einer weiterhin stabilen Umsatzentwicklung" aus.

  

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Post: Wertpapierverkäufe erhöhten 2017 den Gewinn, Rang: Warren Buffett(1741), 23.4.19 23:41
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      RE: Post denkt an Mitarbeiterbeteiligungsstiftung
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BS-HV-Berichtinteressantinteressantinteressant
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Post schaffte 2017 leichtes Gewinnplus
Wertpapierverkäufe ermöglichten Anstieg des Nettogewinns gegenüber dem Jahr davor von 153 auf 165 Mio. Euro - Umsatz erhöhte sich dank Paket-Bereichs um 2,3 Prozent auf 1,45 Mrd. Euro

Die Österreichische Post hat 2017 den Vormarsch von E-Mails und Online-Shopping einmal mehr zu spüren bekommen. Sie hat wesentlich weniger Briefe, dafür aber spürbar mehr Pakete zugestellt. Der Nettogewinn stieg mit Hilfe von Wertpapierverkäufen von 153 auf 165 Mio. Euro, wie aus den vorläufigen Ergebnissen hervorgeht, die der Konzern Mittwochabend bekanntgab.

Ein Ertrag in Höhe von 11 Mio. Euro durch die Veräußerung von Wertpapieren habe das Finanzergebnis positiv beeinflusst. Der Gewinn je Aktie erhöhte sich den Angaben zufolge gegenüber dem Jahr davor von 2,26 auf vorläufig 2,45 Euro. Operativ verbesserte die Post ihren Gewinn (vor Zinsen und Steuern) im Jahresabstand um 2,7 Prozent von 202 auf 208 Mio. Euro.

Der Umsatz weitete sich gegenüber dem Jahr davor um 2,3 Prozent oder 43 Mio. Euro auf 1,94 Mrd. Euro aus. Die Division Brief, Werbepost & Filialen habe im Jahresverlauf 2017 einen Umsatzrückgang von 2,1 Prozent (31 Mio. Euro) auf 1,45 Mrd. Euro verbucht, der aber durch einen Anstieg in der Division Paket & Logistik von 17,7 Prozent (75 Mio. Euro) auf 496 Mio. Euro mehr als kompensiert worden sei. Der Rückgang im Briefbereich sei vor allem auf "die anhaltende elektronische Substitution von Briefen" zurückzuführen. Der Paketbereich wiederum habe dank des E-Commerce-Trends starkes Wachstum gezeigt.

Bei der Nationalratswahl 2017, an der sich 14 Prozent Briefwähler beteiligten, kam die Post als Dienstleister zum Zug. Zu spüren bekommen hat der Konzern im abgelaufenen Jahr auch ein zunehmendes Volumen an Werbesendungen - dieses sei um rund 4 Prozent gewachsen und zeige, "dass Flugblätter und Dialogmarketing weiterhin ein unverzichtbarer Teil des Werbemixes von Unternehmen darstellen".

Im "hart umkämpften österreichischen Paketmarkt" baute die Post ihre führende Marktposition laut Eigenangaben weiter aus: Das Paketvolumen wuchs 2017 um 20 Prozent auf 97 Millionen Sendungen (2016: 81 Millionen), der Marktanteil erhöhte sich dadurch von 45 auf 47 Prozent, so die Post unter Verweis auf die Quelle Branchenradar KEP-Dienste 2018. "Die Basis für unsere Marktposition als Nummer 1 im heimischen Brief- und Paketgeschäft ist unsere Qualitätsführerschaft", meinte Generaldirektor Georg Pölzl in der Aussendung.

Auf das Ergebnis der Post schlugen 2017 "sowohl positive als auch negative Sondereffekte" durch, die sich in Summe weitgehend kompensiert hätten: Als positiver Sondereffekt seien Rückforderungsansprüche aus in Vorperioden bezahlten Lohnnebenkosten enthalten. Diese hätten sich saldiert, also abzüglich Aufwendungen für etwaige Ersatzleistungen, auf 21 Mio. Euro belaufen. Gegenläufig hätten "diverse Wertminderungen" in Höhe von 14 Mio. Euro sowie ein um 9 Mio. Euro erhöhter Personalaufwand (exklusive trans-o-flex) gewirkt, der vor allem aus Rückstellungsveränderungen resultierte.

Die erwähnten Rückstellungsveränderungen (Neubildung saldiert um Erstattungsansprüche) betrafen laut Post unter anderem das Finanzdienstleistungsgeschäft. Ziel sei es gewesen, das Angebot und die Kapazitäten "an aktuelle Bedürfnisse anzupassen". Nach der erfolgten Kündigung der Kooperationsvereinbarung durch den Bankpartner BAWAG P.S.K. hätten die Österreichische Post und die BAWAG P.S.K. "eine einvernehmliche und schrittweise Entflechtung der Kooperation" vereinbart - "im Wesentlichen bis Ende 2019". Erste Schritte seien bereits gesetzt worden; die Schieds- und Schlichtungsverfahren würden eingestellt. Eine "Redimensionierung" von Bankberatungsleistungen erfolge bereits im Laufe des heurigen Jahres. Das Angebot an Schaltertransaktionen bleibe dabei unverändert.

Mittelfristig will die Österreichische Post den Angaben zufolge auch weiterhin Finanzdienstleistungen über das Filialnetz anbieten. Dieses Geschäft werde als sinnvolle Ergänzung zum Postdienstleistungsangebot gesehen. Seit einiger Zeit würden Gespräche mit internationalen und nationalen Partnern über potenzielle Kooperationen geführt. Konkrete Entscheidungen sollten noch heuer fallen. Die Vorbereitungen für die Neuausrichtung des Finanzdienstleistungsgeschäfts hätten bereits begonnen, ergänzende Standorte befänden sich in der Evaluierungsphase.

Den Ausblick für die Geschäftsentwicklung 2018 bestätigte der Konzern: Die Umsätze sollen sich "weiterhin stabil" entwickeln. Vorsichtig ist das Management betreffend Gewinnerwartung - Ziel sei "Stabilität im operativen Ergebnis". Die Dividendenpolitik mit einer Ausschüttungsquote von zumindest 75 Prozent des Nettogewinns will die Post fortsetzen.

Angesichts der wachsenden Zahl an Privatkundenpaketen will der Konzern die Sortierleistung innerhalb der nächsten vier Jahre verdoppeln. Neben den laufenden Investitionen im Kerngeschäft von rund 60 bis 70 Mio. Euro pro Jahr seien in den nächsten Jahren damit zusätzliche Wachstumsinvestitionen im Bereich Paketlogistik vorgesehen. Ziel sei es, die bestehenden Sortierkapazitäten "so rasch wie möglich zu erweitern" und heuer mindestens 50 Mio. Euro zu investieren. Darüber hinaus seien Erweiterungen bzw. Zukäufe von Grundstücken möglich.

Die endgültigen Zahlen für die Bilanz 2017 veröffentlicht die Post am 15. März.

  

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Erste Group erhöht Kursziel von 38,5 auf 40,0 Euro
Anlageempfehlung "Hold" bestätigt

Die Erste Group hat ihr Kursziel für die Aktien der Österreichischen Post leicht von 38,5 auf 40,0 Euro erhöht. Die Anlageempfehlung lautet auf "Hold". Als Hintergrund wird die erfreuliche Entwicklung im Paketbereich genannt. Die Post hatte im Jahr 2017 einen Rekordwert von 97 Mio. Paketen ausgeliefert.

Die Neueinschätzung der Post-Aktie erfolgte bereits im Vorfeld der Veröffentlichung vorläufiger Zahlen für das Geschäftsjahr 2017 vom vergangenen Mittwochabend. Umsatz und operatives Ergebnis (Ebit) seien "einen Tick" über den Erwartungen der Erste Group gelegen, der Nettogewinn von 165 Mio. Euro sogar deutlich, beurteilt Erste-Analyst Christoph Schultes die Zahlen. Er rechnet auch für die kommenden Jahren mit leicht steigenden Ergebnissen.

  

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Santander will nicht neuer Bank-Partner der Post werden
Santander-Österreich-Chef: Überleitung von Postamtskunden zu Bankkunden außerordentlich schwierig

Der spanische Bankkonzern Santander, in Österreich mit der "Santander Consumer Bank" und 400 Mitarbeitern vertreten, will nicht neuer Bank-Partner der Österreichischen Post werden. Die BAWAG zieht sich ja aus dem Postamtsvertrieb zurück. Bisher teilen sich BAWAG und Post die Filialen, die maßgeblich dem US-Fonds Cerberus gehörende Wiener Bank zieht 2019 dort aus.
Wer der BAWAG als Bankpartner der Post nachfolgt, das will die Post im Lauf des heurigen Jahres entscheiden. Gespräche führt die Post dazu mit möglichen internationalen und nationalen Partnern. Mit der Partnersuche haben die Postmanager bereits Mitte vorigen Jahres begonnen. Um die Jahresmitte könnte der neue Partner fest stehen.

In Österreich hat bereits die Erste Bank abgewunken. In Medien wurde wiederholt die deutsche Commerzbank als möglicher neuer Kooperationspartner der österreichischen Post gehandelt, vereinzelt auch Santander.

Das hat Santander Österreich heute dementiert. Wer ein Postamt aufsuche, zur Aufgabe von Briefen oder Paketen, mache sich meist nicht so viele Gedanken über sein Girokonto, meint man bei der Santander Consumer Bank. Diese Kunden vom Postschalter ins Finanzdienstleistungsgeschäft überzuleiten, hält Olaf Peter Poenisch, Chef der Santander Consumer Bank in Wien, für "außerordentlich schwierig".

In die Strategie von Santander in Österreich passe dies jedenfalls nicht, sagte Poenisch am Montag bei seiner Jahrespressekonferenz in Wien. Hierzulande ist Santander u.a. Marktführer bei Waren-Ratenkrediten und mischt im Kfz-Finanzierungsgeschäft mit. Sie betreibt in Österreich 30 Filialen, davon 9 in Wien.

  

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Löger nominiert neue Aufsichtsräte für Post AG
Neu im Gremium EVN-Vorstandssprecher Szyszkowitz, Anwältin Gheneff und Ex-VP-Staatssekretär Danninger - AR-Vorsitzende Hlawati bleibt, Hampel und VIG-Stadler gehen

Das Nominierungskomitee der ÖBIB unter Vorsitz von Finanzminister Hartwig Löger (ÖVP) hat heute, Dienstag, neue Aufsichtsräte für die teilstaatliche börsennotierte Österreichische Post AG nominiert. Neu sollen EVN-Vorstandssprecher Stefan Szyszkowitz, Anwältin Huberta Gheneff und ecoplus-Geschäftsführer Jochen Danninger, ehemals ÖVP-Staatssekretär im Finanzministerium, einziehen.

Rechtsanwältin Gheneff von der Kanzlei Gheneff-Rami-Sommer war vor einigen Jahren im ORF-Stiftungsrat vom BZÖ entsendet.

Die bisherige Post-AR-Vorsitzende Rechtsanwältin Edith Hlawati, der deutsche Logistik-Experte Peter Kruse und der Schweizer Manager Chris E. Muntwyler werden wieder für das Aufsehergremium benannt.

Die bestehenden Mandate von aws-Geschäftsführerin Edeltraud Stiftinger und BKS-Bankchefin Herta Stockbauer laufen noch bis zum Jahr 2020.

Das Gremium verlassen werden Ex-Bank-Austria-Chef Erich Hampel, die Chefin der börsennotierten Vienna Insurance Group (VIG), Elisabeth Stadler, sowie Red Bull-Manager Markus Pichler. Ihre Mandate laufen aus, heißt es auf APA-Anfrage von der Post.

Insgesamt vertreten acht Personen die Eigentümerinteressen des Bundes im Aufsichtsrat der Post. Die freiwerdenden Mandate werden bei der Hauptversammlung der Post AG am 19. April neu besetzt.

Mit vier Frauen im Aufsichtsrat werde die vorgeschriebene Geschlechterquote von 30 Prozent - wie auch in den vergangenen Jahren - wieder erfüllt, betont das Finanzministerium in einer Aussendung.

Die staatliche Österreichische Bundes- und Industriebeteiligungen GmbH (ÖBIB) hält 52,85 Prozent an der Post.

  

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Wien
Die Österreichische Post will nach dem Absprung der Bawag etwa bis Jahresmitte einen neuen Partner für die Abwicklung von Bankgeschäften finden. „Wir haben einige konkrete Interessenten und mit einem werden wir hoffentlich eine gute Lösung finden“, sagte der Chef der Österreichischen Post, Georg Pölzl, der „Kleinen Zeitung“. Die Post habe an rund 40 potenzielle Interessenten Unterlagen verschickt.





Einem früheren Medienbericht zufolge verhandelt die Österreichische Post mit der Commerzbank über eine Kooperation. Die spanische Bank Santander hat einem anderen Zeitungsbericht zufolge bereits dementiert.






Die im Besitz der Finanzinvestoren Cerberus und Golden Tree stehende Bank Bawag hatte erst kürzlich bekannt gegeben, die Partnerschaft mit der Post über den gemeinsamen Betrieb von Postbankfilialen vorzeitig zu beenden. Das Wiener Geldhaus gibt dafür eine Einmalzahlung von 110 Millionen Euro an die mehrheitlich im Staatsbesitz stehende Post.



Das jährliche Geschäftsvolumen mit der Bawag bezifferte der Post-Chef zuletzt mit 50 bis 60 Millionen Euro Umsatz.

  

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Post AG steigerte 2017 Ergebnis sowie Umsatz und erhöht Dividende
Sortierleistung soll innerhalb der nächsten vier Jahre auf über 100.000 Pakete pro Stunde verdoppelt werden - BILD GRAFIK

Die Österreichische Post steigerte 2017 Ergebnis und Umsatz und hält am positiven Ausblick für das heurige Jahr fest. Die Dividende soll um 2,5 Prozent auf 2,05 Euro je Aktie steigen. Der Rückgang beim Briefgeschäft setzte sich im Vorjahr fort, dafür gab es ein kräftiges Plus im Paketgeschäft. Dies sorgt für eine höhere Mitarbeiterprämie, die um 2,6 Prozent auf 875 Euro je Mitarbeiter steigt.

Bereinigt um den Verkauf der deutschen Pakettochter trans-o-flex legte der Umsatz um 2,3 Prozent auf 1,94 Mrd. Euro zu, wobei beim Brief ein Minus von 2,1 Prozent und beim Paket ein Plus von 17,7 Prozent verzeichnet wurde. Das Betriebsergebnis (Ebit) wurde 2017 um 2,7 Prozent auf 207,8 Mio. Euro verbessert. Das Periodenergebnis erhöhte sich von 152,7 auf 165,0 Mio. Euro im Jahresvergleich, wobei hier ein Ertrag in Höhe von 11,0 Mio. Euro durch den Verkauf von Wertpapieren das Finanzergebnis positiv beeinflusste. Dies entspricht einem Ergebnis je Aktie von 2,45 Euro nach 2,26 Euro im Jahr 2016.

Am Ausblick für heuer hält Postchef Georg Pölzl fest, wobei auch 2018 wieder kräftig investiert werden soll. "Vor dem Hintergrund des anhaltenden Marktwachstums im Bereich der Privatkundenpakete werden Maßnahmen getroffen, um die Sortierleistung innerhalb der nächsten vier Jahre auf über 100.000 Pakete pro Stunde zu verdoppeln", so die Post AG am Donnerstag zur Jahresbilanz 2017.

  

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Post will Selbstbedienungs-Angebot verdoppeln
Pölzl zu Paketboom: "Mitarbeiter sind Extrameile gegangen" - Nur mehr 35 Prozent der Postler beamtet - "Kurier": Volksbanken Favorit für BAWAG-Nachfolge

Die Österreichische Post will in den kommenden Jahren kräftig investieren. Bis 2021 soll die Sortierleistung auf 100.000 Stück pro Stunde verdoppelt werden. Und auch das Angebot bei der Selbstbedienung soll um das doppelte zulegen. Derzeit hat die teilstaatliche Post 24.000 Empfangsboxen, 308 Abholstationen und 376 Versandboxen.

Für das gesamte Investitionsprogramm sind 500 Mio. Euro für die nächsten drei Jahre vorgesehen. Trotz des ambitionierten Programms wird die Dividende um 2,5 Prozent auf 2,05 Euro je Aktie erhöht, was durch das gute Jahresergebnis gerechtfertigt sei, betonte Post-Chef Georg Pölzl bei der Präsentation der Jahresbilanz.

Wie schon in den vergangenen Jahren profitieren vom guten Geschäft auch die Mitarbeiter, die eine Prämie von 857 Euro pro Person erhalten. Insgesamt kostet das Prämienprogramm 15,9 Mio. Euro, bei einem Jahresumsatz von 2,03 Mrd. Euro (plus 2,3 Prozent). Das Betriebsergebnis (Ebit) steigerte die Post um 2,7 Prozent auf 207,8 Mio. Euro, der Cashflow aus der Geschäftstätigkeit kletterte von 248,8 auf 273,7 Mio. Euro.

"Unser Geschäft ist sehr solide und von einem starken Cashflow getragen. Wir haben praktisch keine Verbindlichkeiten", so Pölzl. Der besondere Dank dafür gelte der Belegschaft, die aufgrund des stark steigenden Paketgeschäftes "die extra Meile gegangen ist". Die Paketmenge habe im Vorjahr um 20 Prozent auf 97 Mio. Pakete zugelegt, wobei 52 Prozent der Pakete gleichzeitig mit Briefen zugestellt wurde, womit die Post international im Spitzenfeld liege.

Am Gesamtpaketmarkt hält die Post hierzulande 47 Prozent Marktanteil, bei den Retoursendungen von Bestellungen im Internet liegt dieser Anteil laut Pölzl bei rund 75 Prozent. Beim Briefgeschäft hält der Rückgang an, im Jahresvergleich zu 2016 betrug das Minus fünf Prozent, womit aber noch immer 728 Millionen Briefe versendet wurden.

Die Zustellprobleme in Vorarlberg sei man dabei, in den Griff zu bekommen. "Wir sind hier im Übergangsmodus", so Pölzl. Das Management vor Ort sei ausgetauscht und der Mitarbeiterstand erhöht worden.

Welchen Modus der Konflikt mit der Mehrheitseigentümerin der türkischen Postbeteiligung Aras Kargo gerade hat, wollte Pölzl nicht näher kommentieren. "Wir bleiben da am Ball", meinte er am Donnerstag vor Journalisten zu dem laufenden Schiedsgerichtsverfahren.

Noch schweigsamer wurde er beim Ausstieg der BAWAG aus dem gemeinsamen Bankgeschäft. "Wir verhandeln mit in- und ausländischen Partnern", war ihm lediglich zur Suche nach einem Ersatzpartner zu entlocken. Die Post werde auf jeden Fall im Bankgeschäft bleiben. Dass sich die Volksbanken in der Favoritenrolle befinden sollen, wie das heute der "Kurier" berichtet, kommentierte Pölzl nicht.

Redseliger wurde der Post-Chef bei der kolportierten schlechten Auslastung des Einkaufszentrums in der neuen Postzentrale beim Wiener Rochusmarkt. Hier würde eine "Dolchstoßlegende" verbreitet. Man sei bei der Belegung mit Geschäftsmietern noch in der "Hochlaufphase", die Kundenfrequenz sei aber jetzt schon "sehr gut". Aber ja, unterm Strich sei man "ein bisschen hinter den Plänen".

Planmäßig laufe die Entwicklung beim Beschäftigtenstand, wobei die Rekrutierung neuer Kräfte "durchaus eine Herausforderung ist", so Pölzl. Von den 20.524 Mitarbeitern der Post arbeiten 17.463 in Österreich, von ihnen sind noch rund 35 Prozent beamtet. Rund 200 Arbeitsplätze seien im Vorjahr durch Fluktuation abgebaut worden. Der Personalaufwand erhöhte sich trotzdem um 1,5 Prozent auf 1,04 Mrd. Euro, was rund der Hälfte des Gesamtumsatzes der Post entspricht.

  

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Post wird wieder Filialen eröffnen

Jahrelang war bei der Post eine Reduktion des Filialnetzes Kern der Restrukturierungsstrategie. Statt einer selbst betriebenen Filiale übernehmen in vielen Orten Österreichs inzwischen Post-Partner die Aufgaben des Unternehmens. Nun kommt es jedoch wieder zu einer Filialoffensive. Grund dafür ist jedoch nicht, dass sich die Strategie geändert hat, sondern die Scheidung vom bisherigen Finanzdienstleistungspartner Bawag, wie Post-Chef Georg Pölzl am Donnerstag anlässlich der Bilanzpräsentation für 2017 sagte.

„Wir werden wieder neue Filialen eröffnen – vor allem in Wien“, so Pölzl. Derzeit betreiben Post und Bawag zusammen rund 450 Dependancen, zusätzlich zu weiteren 1350 Post-Partnern. 74 dieser Geschäftsstellen sind jedoch ehemalige Bawag-Filialen, die von der Bank nach der Trennung per Ende 2019 auch als reine Bankfilialen weiterbetrieben werden. Das reißt sozusagen ein Loch in das derzeitige Netz der Post, das durch neu eröffnete eigene Filialen wieder geschlossen werden soll, so Pölzl.

https://diepresse.com/home/wirtschaft/unternehmen/5389585/Post-wird-wieder-Filialen-eroef fnen

  

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Vorläufige Zahlen und Ausblick bestätigt, Dividende von EUR 2,05 pro Aktie 

Die finalen Zahlen für 2017 bestätigten die vorläufigen. Der Umsatz konnte um 2,3% auf EUR 1.939 Mio. gesteigert werden wobei hervorzuheben ist, dass die um mehr als 2% rückgängigen Umsätze im Bereich Brief durch das starke Paketwachstum (+18%) mehr als ausgeglichen wurden. Das operative Ergebnis erhöhte sich um 2,7% auf EUR 207,8 Mio. Das Nettoergebnis stieg – auch dank eines positiven Effekts in Höhe von EUR 11 Mio. im Zusammenhang mit dem Verkauf des BAWAG Anteils – um 8% auf EUR 165 Mio. Der operative Free Cashflow konnte ebenfalls gesteigert werden, und zwar um mehr als 9% auf EUR 171,4 Mio.

Ausblick

Für das Jahr 2017 plant das Unternehmen eine Dividende von EUR 2,05 pro Aktie auszubezahlen. Für 2018 erwartet das Management stabile Umsätze und ein stabiles Ergebnis. Der aktuelle Trend von sinkenden Briefvolumina und stark wachsenden Paketzahlen sollte sich weiterhin fortsetzen. 

Erste Bank

  

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Post könnte sich mit 35 Prozent an Volksbank Wien beteiligen -Bericht
"Der Standard": Erste Entscheidungen bei Volksbank-HV am 24. April möglich - Keine offizielle Bestätigung von Post oder VB Wien

Die börsennotierte und mehrheitlich staatliche Post AG könnte sich mit rund 35 Prozent an der Volksbank (VB) Wien AG beteiligen - das berichtet "Der Standard" in seiner Samstagsausgabe und beruft sich dabei auf "gut informierte Kreise". Offiziell werde das aber weder von der Post noch von der VW Wien bestätigt. Entscheidungen könnten am 24. April fallen, da hat die VB Wien ihre Hauptversammlung.

Nachdem die Volksbanken vom Staat gerettet werden mussten, hält die Republik heute knapp 24 Prozent an der VB Wien, die als Zentralorganisation des genossenschaftlich organisierten Sektors fungiert.

  

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RCB hebt Kursziel von 39,0 auf 43,0 Euro
Votum bleibt "Hold"

Die Wertpapierexperten der Raiffeisen Centrobank (RCB) haben ihr Kursziel für die Aktien der Post AG von 39,0 Euro auf 43,0 Euro angehoben. Das Anlagevotum wurde dagegen mit "Hold" bestätigt.

Das höhere Kursziel begründet der Analyst Bernd Maurer unter anderem mit versteckten Reserven des Unternehmens in Immobilieninvestments. Hinzu kommen bessere Cashflow-Ergebnisse für 2017 sowie die Erwartung einer besseren Liquiditätssituation in den kommenden Jahren aufgrund der frühzeitigen Beendigung der Partnerschaft mit der BAWAG, heißt es in der Studie.

Beim Gewinn je Aktie erwarten die RCB-Analysten 2,38 Euro für 2018, sowie 2,50 Euro für das darauffolgende Jahr 2019.

  

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Post muss bis Ende 2019 aus 73 BAWAG-Filialen ausziehen
42 Standorte in Wien betroffen - Post-Sprecher: Großteil der geschlossenen Filialen soll durch neue Standorte ersetzt werden

Weil die BAWAG ihre langjährige Vertriebspartnerschaft mit der Österreichischen Post aufkündigt, werden österreichweit 73 Filialen an Standorten geschlossen, wo die Post bei der BAWAG eingemietet ist. Einen entsprechenden Bericht von "vienna.at" hat ein Post-Sprecher gegenüber "orf.at" bestätigt.

"In Wien sind wir in 42 Filialen eingemietet, aus denen wir nun bis Ende 2019 ausziehen müssen", wird Post-Pressesprecher David Weichselbaum zitiert. In der Steiermark sind laut "Kronen Zeitung" acht Filialen betroffen, davon fünf in Graz. In Kärnten muss die Post demnach aus drei Filialen ausziehen, nämlich in Klagenfurt, Villach und Ferlach.

Ziel sei es, dass noch heuer der Großteil der geschlossenen Filialen laufend durch neue, eigene Standorte der Post oder durch Post-Partner ersetzt wird, sagte der Post-Sprecher. Einen neuen Bankpartner will die Post bis Jahresende gefunden haben.

  

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(Auszug aus HV-Bericht Boerse-Social. com)

"Ca. 5 Stunden dauerte die HV, davon knapp 2 Stunden die Präsentation. Die Fragen betrafen vor allem die Trennung von der Bawag (man suche einen neuen Bankpartner, 3 seien auf der Shortlist), die Rückkehr der (besser bezahlten) Bawag-Mitarbeiter zur Post (330 würden zurückkommen, die man mit offenen Armen empfangen und in einem 2 1/2 Tage dauernden Onboarding-Prozess nach ihren Erwartungen fragen würde, die meisten würden wohl für die Post arbeiten wollen), das Job-Center (das Bild stimme nicht mehr, man habe für die früher dort abgestellten Beamten Tätigkeiten gefunden, wo sie zwar nicht kostendeckend arbeiten, aber immerhin arbeiten könnten), die Postbeamten (Durchschnittsalter nun 53,3 Jahre, sie könnten leider nicht im Zustellbereich eingesetzt werden, da diese Tätigkeit ihnen aufgrund ihrer Qualifikation nicht zugemutet werden könne), die Bezahlung der neuen Mitarbeiter (endlich "marktgerecht", die Konkurrenten UPS usw. zahlen auch nicht besser, die 30-50% über dem Markt bezahlten alten Mitarbeiter seien nur geblieben, weil sie sich einen Wechsel schlicht nicht leisten hätten können), die Fluktuation (voriges Jahr im Zustellbereich Brief mit unter 30% "nicht so schlecht"), den Prozess gegen die ARAS-Eigentümer (3,6 Mio. Euro Verfahrenskosten bisher), den e-Fuhrpark (Ersparnis bei Wartungskosten ca. 20%, würde sich ohne Förderung nicht rechnen, verschiedene Typen und Anbieter, Suche nach robusten belastbaren e-Mopeds), die Stranded Costs für den aus der Planung genommenen Standort Langenzersdorf (sechsstelliger Eurobetrag an verlorenen Planungskosten), die CO2-Zertifikate (nicht verpflichtend, aber man wolle gerne für geprüfte Klimaprojekte im In- und Ausland spenden), die IT-Kosten und IT-Sicherheit (man sei von größeren Schadensfällen verschont geblieben, weil man soviel in IT-Sicherheit investiere), Postüberfälle (zahlt sich wirklich nicht aus, bei gesamt 3 Überfällen im Vorjahr habe die Gesamtbeute 25.500 Euro betragen, alle Täter seien ausgeforscht worden, ein Großteil der Beute sei sichergestellt worden), Probleme mit den fast bargeldlosen Poststellen (aus Sicherheitsgründen), Shoepping.at (300 Händler seien angeschlossen, 800 weitere würden noch angeschlossen, es sei etwas kompliziert, weil man alles Mögliche bis hin zu den Geldwäschebestimmungen einhalten müsse), die neue Postzentrale am Rochusmarkt (man habe schöne Stille Reserven dort aufgebaut; man habe einige Ankermieter, die Miete sei marktüblich, das Shopping Center sei gut besucht, der Anlauf brauche halt Zeit, das sei bei The Mall in Wien-Mitte auch nicht anders gewesen).

Ein Aktionär sah im Wechsel von 3 Aufsichtsratsmitgliedern eine "politische Umfärbung". Bei den Vorstellungen der neuen Aufsichtsratsmitglieder erfuhr man von Karrieren bei Staat und staatsnahen Unternehmen, aber als Privataktionär kann man dagegen nichts machen, die Machtverhältnisse sind eindeutig: Bei "anwesenden" 887 Aktionären und Aktionärsvertretern (es wurden offenbar die Stimmkarten gezählt, physisch anwesend war meines Erachtens maximal die Hälfte, in dieser Zahl enthalten auch Dutzende Schüler als Gäste) mit 47,908.282 Aktien war die Österreichische Bundes- und Industriebeteiligungen GmbH mit 35,700.000 Aktien der alleinbestimmende Aktionär. Der zweitgrößte Aktionär war die Norges Bank aus Oslo mit 1,460.480 angemeldeten Aktien. Befremdlich die Großzügigkeit der Post AG bei der Entlohnung der AR-Mitglieder: sogar für die Teilnahme an einer Telefonkonferenz gibt es 600 Euro Sitzungsgeld pro Teilnehmer. Bei physischer Anwesenheit 1.600 Euro für die "internationalen Experten" im Aufsichtsrat, 600 Euro für die inländischen. Das neben der Grundvergütung von 20.000 für normale AR-Mitglieder und 10.000 extra für normale Ausschussmitglieder. Die Location Messe Wien wurde von den Besuchern für tauglich befunden, zumindest nicht so beengt wie in der Stadthalle. Es gab pro HV-Besucher 4 Briefmarken als Aktionärsgeschenk. Voriges Jahr waren es 20 Briefmarken, aber das sei zu "großzügig" gewesen."

  

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Post-Gewerkschaft will 4 Prozent Lohnplus und 1.700 Euro Mindestlohn
Der Abschluss soll mit 1. Juli 2018 in Kraft treten und für 12 Monate gelten

Bei den heute (Montag) angelaufenen Post-Kollektivvertragsverhandlungen hat die Gewerkschaft für Post- und Fernmeldebedienstete (GPF) eine Anhebung aller Istgehälter um 4 Prozent sowie eine deutliche Anhebung aller Kollektivvertrag-Mindestgehälter auf 1.700 Euro gefordert.

Man verlange auch eine Erhöhung des Nachtdienstgeldes um 6 Prozent und die Einführung einer Schichtdienstzulage für Kollektivvertrag-Neu-Mitarbeiter, teilte die GPF in einer Aussendung mit. Der Abschluss soll mit 1. Juli 2018 in Kraft treten und für einen Zeitraum von 12 Monaten gelten.

  

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Post sendet Briefe künftig mit drei verschiedenen Geschwindigkeiten
Zustellung am nächsten Tag kostet mit 1. Juli 80 Cent je Standardbrief - Nichts neues zur Bankensuche

Die Österreichische Post ist solide in das heurige Jahr gestartet und beginnt den Sommer mit einem neuen Tarifmodell. Mit 1. Juli können die Kunden entscheiden, ob sie ihren Brief am nächsten Tag oder in zwei bis drei Tagen - oder überhaupt erst in vier bis fünf Tagen zugestellt haben möchten.

Der Preis für die "Prio-Variante" mit Zustellung am nächsten Tag wird bei 80 Cent liegen, beim Modell "Eco" (2-3 Tage) fallen 70 Cent an, beim langsamsten Transport ("Eco-Business") sind es 0,65 Cent. Weitere Details wird Postchef Georg Pölzl heute, Mittwochvormittag, bei der Quartalspressekonferenz bekannt geben.

Die Bilanzzahlen für das erste Quartal entsprechen den positiven Analystenerwartungen, das Betriebsergebnis (Ebit) erhöhte sich um 4,3 Prozent auf 56,7 Mio. Euro, beim Ergebnis je Aktie gab es einen Zuwachs von 3,5 Prozent auf 0,62 Euro. Der Umsatz blieb mit 490,6 Mio. Euro gegenüber dem Vorjahreszeitraum stabil. Einmal mehr gab es einen Rückgang im Briefgeschäft (minus 3,5 Prozent), während dank Onlinehandel der Paketbereich weiter zulegte (plus 1,.9 Prozent).

Den Ausblick für das Gesamtjahr ließ Pölzl unverändert. Im Vorjahr lag der Umsatz knapp unter zwei Milliarden Euro, das Ebit bei 208 Mio. Euro. Zu der Partnersuche für den Bankenbereich - die BAWAG hat ja bereits begonnen, sich aus den Post-Filialen zurückzuziehen - gab sich die Post in einer Aussendung bedeckt. "Gespräche mit alternativen Finanzdienstleistern werden gesucht", hieß es lediglich.

  

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Zahlt sich das aus? Da muß die Post die verschiedenen Tarifgruppen zuerst auseinandersortieren, die billigen Briefe irgendwo einen Tag bzw. 2 Tage zwischenlagern, und dann erst alles zustellen.

  

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>Zahlt sich das aus? Da muß die Post die verschiedenen
>Tarifgruppen zuerst auseinandersortieren, die billigen Briefe
>irgendwo einen Tag bzw. 2 Tage zwischenlagern, und dann erst
>alles zustellen.

Auf jeden Fall eine schöne Teuerung von derzeit 68 auf 80 Cents.

  

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>>Zahlt sich das aus? Da muß die Post die verschiedenen
>>Tarifgruppen zuerst auseinandersortieren, die billigen
>Briefe
>>irgendwo einen Tag bzw. 2 Tage zwischenlagern, und dann
>erst
>>alles zustellen.
>
>Auf jeden Fall eine schöne Teuerung von derzeit 68 auf 80
>Cents.


Sind sie nicht stolz eh schon fast alle Briefe am nächsten Tag zuzustellen? Vielleicht peilen sie jetzt einfach alle an und erhöhen bei der Gelegenheit verdeckt die Preise?

  

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>Zahlt sich das aus? Da muß die Post die verschiedenen
>Tarifgruppen zuerst auseinandersortieren, die billigen Briefe
>irgendwo einen Tag bzw. 2 Tage zwischenlagern, und dann erst
>alles zustellen.

Das machen eh alles die Sortiermaschinen. Das ist nur ein Softwareupdate.

  

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>>Zahlt sich das aus? Da muß die Post die verschiedenen
>>Tarifgruppen zuerst auseinandersortieren, die billigen Briefe
>>irgendwo einen Tag bzw. 2 Tage zwischenlagern, und dann erst
>>alles zustellen.
>
>Das machen eh alles die Sortiermaschinen. Das ist nur ein
>Softwareupdate.

Ich hätte vermutet das ist einfach eine wenig gut versteckte Preiserhöhung - neue Begrifflichkeit, und de facto ändert sich nix (denn besseres als bisher versprechen sie eh nicht, nur Verschlechterung - wird sich keiner beschweren, wenn ein Brief statt 3 Tagen nur 1 braucht - und bei Businessm, was imho die einzig relevante Kategorie ist, da ja an Firmen gerichtet, können Sie sich nun mehr Zeit lassen).

Frech finde ich das Ausmaß - aber wer schickt schon noch Briefe...?

  

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1Q18 Zahlen im Rahmen der Erwartungen, Ausblick bestätigt 

Der Umsatz konnte im 1. Quartal leicht um 0,4% auf EUR 490,6 Mio. gesteigert werden. Dabei konnte das Wachstum im Paketgeschäft (+12,9%) den Rückgang im Briefgeschäft (-3,5%) mehr als kompensieren. Im Paketbereich wurden deutliche Steigerungsraten erzielt, die Post profitiert hier von einem dynamischen Marktwachstum durch den anhaltenden Online-Shopping-Trend. Um das stark wachsende Paketvolumen auch zukünftig zu meistern, startete die Post ein Kapazitätserweiterungsprogramm (Wachstums-CAPEX von mind. EUR 50 Mio. im Jahr 2018). Mittelfristig soll die Sortierleistung auf 100.000 Pakete/Stunde mehr als verdoppelt werden. Das operative Ergebnis erhöhte sich um 4,3% auf EUR 56,7 Mio.. Der Cashflow aus Geschäftstätigkeit erreichte in der Berichtsperiode EUR 175,9 Mio. (Vorjahr: EUR 61,8 Mio.). Dieser Anstieg ist auf eine Sonderzahlung der BAWAG iHv. EUR 107,0 Mio. in Folge der Beendigung der Zusammenarbeit zurückzuführen. 

Ausblick

Der Ausblick für das Jahr 2018 wurde bestätigt, das Management erwartet stabile Umsätze und ein stabiles Ergebnis. Der aktuelle Trend von sinkenden Briefvolumina und stark wachsenden Paketzahlen sollte sich weiterhin fortsetzen. 

Erste Bank

  

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>https://derstandard.at/2000080584077/Shoeppingat-Made-in-Austria-zu-gesalzenen-Preisen

Beim Preisvergleich verschiedenster Artikel stellt sich jedoch die Frage, was Österreichs Antwort auf Amazon wettbewerbsfähig machen soll.

Muß man leider so sehen. Ich war auch gewillt bei gleichen Preisen shöpping.at Amazon vorzuziehen. Aber davon sind sie leider weit entfernt.

  

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Soviel auf der HV zu hören war, ist dieses Shoepping ziemlich kompliziert, auch die Aufnahmeprozedur samt Implementierung der neuen Lieferanten. Kein Wunder, dass die ihre Kosten hereinholen müssen.

  

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Postler bekommen um 2,6 bzw. 2,8 Prozent mehr Lohn
Nachtdienst wird deutlich besser bezahlt

Die Beschäftigten der Österreichischen Post bekommen mit 1. Juli um 2,6 Prozent mehr Lohn und Gehalt. Für jene Beschäftigten, die dem Kollektivvertrag-Neu aus 2009 unterliegen, gibt es 2,8 Prozent mehr. Nebengebühren und Zulagen werden um 2,6 Prozent erhöht.

Weiters wird mit 1. Juli das Nachtdienstgeld für Beamte und Angestellte um 5,5 Prozent und für KV-Neu-Mitarbeiter um 5,8 Prozent erhöht.

  

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Post verhandelt mit Banken und Handelsketten
Die Bawag-Nachfolge soll binnen Wochen geklärt sein.

Die Ära der Bawag PSK geht zu Ende. Aber was wird folgen? Welche Bank wird in die Postfilialen einziehen? Aktuell verhandle man noch mit zwei Bietergruppen, sagte Post-Chef Georg Pölzl am Dienstag im Klub der Wirtschaftspublizisten. In ein paar Wochen soll die Entscheidung fallen.

Wer noch im Rennen ist, wollte der Post-Chef freilich nicht verraten. Gerüchte gibt es rund um die Volksbanken, die Austrian Anadi Bank, die spanische Santander und die deutsche Commerzbank.

https://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/5441437/Post-verhandelt-mit-Banken-und-Ha ndelsketten

  

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Jefferies erhöht für Österreichische Post die Empfehlung von Halten auf Kaufen - und das Kursziel von 36,5 auf 43,5 Euro - die derzeit einzige positive Stimme - auch das höchste aller Kursziele.

durchschnittliches Kursziel: 40,28 Euro.

  

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Volksbanken sagen Kooperation mit der Post ab
Thema wird nicht weiterverfolgt - Post sucht Kooperationspartner, weil Zusammenarbeit mit der BAWAG ausläuft

Die Volksbanken haben am Dienstag die angedachte Kooperation mit der Post abgesagt. Die Post sucht einen Kooperationspartner, da die Zusammenarbeit mit der BAWAG Ende 2019 ausläuft. In der heutigen Aufsichtsratssitzung der Volksbanken fiel kein Beschluss für eine Kooperation. Das Thema wurde APA-Informationen zufolge von der Tagesordnung der Sitzung genommen und wird nicht weiterverfolgt.

Im Vorfeld der heutigen Aufsichtsratssitzung wurde das Thema intensiv und vor allem zwischen der Volksbank Wien und Volksbanken in westlichen Bundesländern kontroversiell diskutiert. Schlussendlich kamen die Volksbanken gemeinsam zum Schluss, dass die Partnerschaft mit der Post nur funktionieren würde, wenn alle dahinter stünden. Und das ist nicht der Fall.

Mitbegründet wird die negative Entscheidung von Insidern auch damit, dass die Volksbanken nach ihren vielen Fusionen zuletzt noch Prozesse konsolidieren müssen. Auch deswegen sei es für eine Partnerschaft zu früh. Befürworter sahen Wachstums- und Synergiepotenziale.

"Wir führen aktuell keine strategischen Kooperationsgespräche mit irgendeinem Partner", sagte Volksbank-Sprecher Wolfgang Layr nach der Aufsichtsratssitzung. Mehr wollte er zum Thema aber nicht kommunizieren. Auch vom Wiener Bankvorstand war keine Stellungnahme zu bekommen. Die Volksbanken Vorarlberg, Tirol und Salzburg stemmten sich gegen die Volksbank Wien bzw. deren Kooperationsplan mit der Post.

  

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Post sieht weitere Optionen nach Kooperationsabsage der Volksbanken
Entscheidung der Volksbanken "ist zu akzeptieren"

Die Post hat am Dienstag mit den Volksbanken einen potenziellen Kooperationspartner verloren. "Das ist zu akzeptieren", sagte Postsprecher Michael Homola auf APA-Anfrage. "Nichtsdestotrotz gibt es noch weitere Optionen." Man wolle im Laufe des heurigen Jahres eine Lösung finden, um nach 2019 - wenn die derzeitige Kooperation mit der BAWAG endet - weiterhin Finanzdienstleistungen anzubieten.

Ob sich die Verhandlungsposition der Post bei ihrer Partnersuche durch den Ausstieg der Volksbanken verschlechtere, wollte der Sprecher nicht kommentieren. Die Zeit dränge nicht allzu sehr, auch wenn freilich eine gewisse Vorbereitungszeit mit dem neuen Partner notwendig sei, um ab 2020 zu starten.

  

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Amazon rückt im Großraum Wien bald mit eigenen Zustellern aus

Der Online-Riese plant ein Verteilzentrum in Großenzersdorf. Der heimischen Post, dem größten Kunden, wurde mitgeteilt, dass Amazon mit eigenen Zustellern operieren werde.

https://diepresse.com/home/wirtschaft/unternehmen/5454609/Amazon-rueckt-im-Grossraum-Wien -bald-mit-eigenen-Zustellern-aus

  

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wie wäre es mit einer sondersteuer für us-dienstleistungen,
die europäische arbeitsplätze gefährden?

oder

gibt es zu apple keine (asiatischen) alternativen?

  

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>wie wäre es mit einer sondersteuer für us-dienstleistungen,
>die europäische arbeitsplätze gefährden?
>
>oder
>
>gibt es zu apple keine (asiatischen) alternativen?
>
>
nein kaum. nur Samsung, Huawai uvm

  

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Post investiert 50 Mio. Euro in Paketzentrum in Niederösterreich
Spatenstich in Hagenbrunn erfolgt - Mehr als 300 neue Arbeitsplätze

Die Österreichische Post investiert 50 Mio. Euro in ein Paketzentrum in Hagenbrunn (Bezirk Korneuburg). Der Spatenstich ist am Dienstag erfolgt. Der Vollbetrieb soll laut einer Aussendung "rechtzeitig vor dem Weihnachtsgeschäft 2019" erreicht sein.

Die teilstaatliche Post habe 2017 mehr als 97 Mio. Pakete zugestellt, wurde am Dienstag betont. Das seien etwa 20 Prozent mehr als noch im Jahr zuvor gewesen. Ein Ende dieses vom boomenden Online-Handel getragenen Trends sei nicht in Sicht. "Das erfordert eine Erhöhung der Sortierleistungen, unter anderem durch die Errichtung neuer Standorte", wobei jener in Hagenbrunn als optimal bezeichnet wurde.

Auf einer 75.000 Quadratmeter großen Grundstücksfläche, von der rund 20.000 Quadratmeter verbaut werden, schaffe die Post 300 Arbeitsplätze. Die Fertigstellung des neuen Zentrums, in dem 13.500 Pakete stündlich sortiert werden können, ist für Sommer 2019 geplant. Neben den Sortierkapazitäten werden auch die Kapazitäten der Paketzustellung ausgebaut.

Totalunternehmer für den Bau und die Außenanlagen ist der Aussendung zufolge die Goldbeck Rhomberg GmbH. Die Paketverteilanlage stammt von der Beumer Maschinenfabrik GmbH & Co KG.

Das Paketzentrum war ursprünglich in Langenzersdorf (Bezirk Korneuburg) geplant. Nach Bürgerprotesten wird nun im wenige Kilometer entfernten Hagenbrunn gebaut.

  

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Post stellt Filialnetz nach Kooperations-Aus mit BAWAG neu auf
Noch heuer sollen in Wien 17 Filialen übersiedeln oder von Postpartnern übernommen werden

Die Post muss ihr Filialnetz in Österreich nach dem Ende der Bank-Kooperation mit der BAWAG neu aufstellen. Allein in Wien verliert die Post dadurch bis Ende 2019 42 Filialen, österreichweit sind es 73. Noch heuer sollen 17 Filialen übersiedeln oder von Postpartnern übernommen werden. Die ersten neuen Filialen sollen im September eröffnen, berichtet ORF-Wien online.

Von den insgesamt 42 betroffenen Standorten in Wien sollen noch bis Jahresende 17 ersetzt werden, heißt es von der Post laut orf.at. 13 übersiedeln an neue Standorte, vier werden von Postpartnern übernommen. "Im September eröffnen wir dann die ersten neuen Standorte. Es werden voraussichtlich drei sein", wird Post-Sprecher David Weichselbaum zitiert.

Mindestens zehn der neuen Standorte, die noch heuer eröffnen sollen, seien mit einem neuen Konzept ausgestattet. Dieses beinhalte etwa eine Selbstbedienungszone, einen Bereich mit Sitzgelegenheit, Kaffee- und Wasserspender, eine Kinderecke und ein Ticketsystem, das zum nächsten freien Schalter weist.

Wie viele Postpartner bis Ende 2019 einzelne Filialstandorte ersetzen sollen und wo genau die restlichen neuen Filialen eröffnen werden, steht laut Weichselbaum derzeit noch nicht fest. Es sollen jedenfalls nicht weniger werden. "Wir beabsichtigen, das Netz an Postgeschäftsstellen in Wien insgesamt weiter zu verdichten", so der Sprecher.

Die Kooperation mit der BAWAG läuft Ende 2019 aus. Mit wem die Post künftig im Bankgeschäft zusammenarbeiten wird, ist weiter offen. Die Volksbanken haben die angedachte Kooperation vor einem Monat abgesagt. Als Kandidaten werden in Medien noch Santander oder die Anadi Bank, die frühere Hypo Alpe Adria Österreich, genannt.

  

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HSBC hebt Kursziel von 36,0 auf 40,0 Euro
"Hold"-Empfehlung bestätigt

Die Wertpapierexperten der HSBC haben in einer Sektorstudie das Kursziel der Post-Aktien von 36 auf 40 Euro geschraubt. Für die Titel des heimischen Logistikers sprach die Analystenrunde um Edward Stanford weiterhin die Anlageempfehlung "Hold" aus.
Trotz steigender Konkurrenz bleibe das Volumen der Paketzustellung "widerstandsfähig", erklärte das Expertenteam. Sollten sich die Volumina reduzieren, würde sich dies auf die Prognosen der HSBC niederschlagen. Darüber hinaus könne das neue Modell der Briefzustellung Vorteile bergen.

Beim Gewinn je Aktie erwarten die HSBC-Analysten 2,40 Euro für 2018, sowie 2,44 bzw. 2,46 Euro für die beiden Folgejahre. Ihre Dividendenschätzung je Titel beläuft sich auf 2,10 Euro für 2018, sowie 2,15 bzw. 2,21 Euro für 2019 bzw. 2020.

  

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Postler könnten Viertagewoche bekommen

Die Post AG denkt über eine kürzere Arbeitswoche nach, die Führung steht entsprechenden Vorschlägen der Personalvertreter positiv gegenüber.

derstandard.at/2000084865849/Postler-koennten-Vier-Tage-Woche-bekommen

  

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># Post im 1. HJ mit mehr Umsatz und weniger Gewinn

Bin schon gespannt wie das nächstes Jahr wird, wenn Amazon zumindest im Großraum Wien selbst ausliefert.

  

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Post beförderte wieder mehr Pakete und weniger Briefe
Umsatz mit Paketen um 12,1 Prozent gewachsen - Bereich Brief/Werbung und Filialen um 3,7 Prozent zurückgegangen

Die börsennotierte Post AG hat im ersten Halbjahr 2018 einmal mehr beim Paketgeschäft kräftig zugelegt und dafür weniger Briefe und Werbung ausgetragen. Auch die Finanzdienstleistungen gingen zurück. Trotzdem erwirtschaftet der Bereich Brief, Werbepost & Filialen noch fast drei Viertel des Umsatzes (72,6 Prozent), teilte die Post am Freitag mit.

Der verstärkte Einkauf der Österreicher im Internet ließ das Paketgeschäft um 12,1 Prozent (auf 262,6 Mio. Euro) ansteigen. Allerdings seien der Wettbewerb und damit der Preisdruck hoch, heißt es in der Aussendung der Post. Die Post muss in die Erweiterung der Logistik hinter der Paketzustellung investieren, um die steigende Menge zu bewältigen. Mittelfristig will das Unternehmen in Österreich pro Stunde 100.000 Pakete sortieren können, doppelt so viele wie derzeit noch. Die Division Brief, Werbepost & Filialen machte hingegen im ersten Halbjahr um 3,7 Prozent weniger Umsatz (695 Mio. Euro).

Dem gesamten Umsatz der Post von 955,2 Mio. Euro (plus 0,2 Prozent) stehen Personalkosten von 516,4 Mio. Euro gegenüber, wobei die Personalkosten mit 0,4 Prozent stärker stiegen als der Umsatz. Der Gewinn vor Abschreibungen (EBITDA) stieg um 0,7 Prozent auf 144,3 Mio. Euro, der operative Gewinn (EBIT) um 2,8 Prozent auf 105,1 Mio. Euro. Damit gab es ein Periodenergebnis von 75,9 Mio. Euro, um 0,4 Prozent weniger als in der Vorjahresperiode (76,2 Mio. Euro).

  

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Neue Post-Kooperation: Paketstationen bei Hofer-Filialen
Pilot-Projekte bei Discounter ab Ende September - Gesamtanzahl der Poststellen bleibt gleich - Paketumleitung bald österreichweit möglich

Die österreichische Post AG plant Post-Stationen bei Hofer-Filialen. Ende September werden die ersten Pilot-Projekte starten, sagte Generaldirektor Georg Pölzl am Freitag bei der Halbjahrespressekonferenz. Die Stationen sollen 24 Stunden zugänglich sein und können zum Abholen, Verschicken und Retournieren von Paketen verwendet werden. Die genaue Anzahl werde im September mitgeteilt, so Pölzl.
Dem wachsenden Privatkunden-Geschäft im Online-Handel möchte die Post auch mit einer neuen Isolierbox für Tiefkühlwaren entgegenkommen. Die "Temprify"-Box garantiere Temperaturen von -18 Grad Celsius über 24 Stunden und komme ohne Batterien oder Ähnlichem aus.

Ab September soll auch eine österreichweite Paketumleitung möglich sein. Befindet sich das Paket noch am Lieferweg, so stehen fünf Umleitungsoptionen zur Auswahl: An einen Abstellort, zu einem Wunsch-Nachbar, Verschiebung der Zustellung auf einen anderen Tag, in eine nahegelegene Postgeschäftsstelle oder in eine Abholstation in der Nähe. Insgesamt gibt es derzeit rund 1.800 Post-Geschäftsstellen, 320 Abholstationen und 1.600 Hermes Paketshops (dessen Logistik die Post verwaltet), an die das Paket umgeleitet werden kann.

Die Anzahl der Filialen soll insgesamt konstant bleiben. Diese setzt sich aktuell aus rund 450 Eigenfilialen und 1.350 Partnerstellen zusammen. Es werde einen leichten Rückgang an Eigenfilialen geben, so Pölzl, die Gesamtanzahl der Postgeschäftsstellen werde aber nicht sinken. Dem Postmarktgesetz zufolge ist die Post sogar verpflichtet, für eine flächendeckende Versorgung bundesweit mindestens 1.650 Post-Geschäftsstellen zur Verfügung zu stellen.

  

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Post rüstet sich für neuen Wettbewerb mit Amazon
Paketgeschäft als Wachstumsbranche - Investitionsprogramm von 500 Mio. Euro - Gespräche über neuen Partner im Finanzdienstleistungsbereich laufen - Vier-Tage-Woche bereits in Teilbereichen

Die börsennotierte Post AG hat im ersten Halbjahr 2018 ein "gutes Ergebnis" erzielt, sagte Post-Generaldirektor Georg Pölzl am Freitag bei einer Pressekonferenz in Wien. Mit Investitionen wie einem neuen Paket-Verteilzentrum in Hagenbrunn, Innovationen und Kooperationen will sich der teilstaatliche Konzern für neuen Wettbewerb rüsten. Im Herbst tritt der US-Riese Amazon auf den heimischen Markt.

Amazon will zunächst in Wien und dann in ganz Österreich seine Pakete selber bzw. mit externen Partnern ausliefern. Für die Post fällt damit wohl ein wichtiger Teil des Paketmarkts weg - wie viel Volumen betroffen sein wird, wollte Pölzl heute nicht konkret sagen. Für die Österreichische Post ist der Online-Händler derzeit noch einer der größten Kunden. Was der Post allerdings wohl bleiben wird, ist der Rückversand der Pakete, denn Internetshopping generiere rund 30 Prozent Rücksendungen, erläuterte der Post-Chef.

Das Paketgeschäft der Österreichischen Post macht deutlich weniger Umsatz als die Brief- und Werbepost. Während die beförderten Briefe aber ständig rückläufig sind, ist die Paketbeförderung eine Wachstumsbranche. Der verstärkte Einkauf der Österreicher im Internet ließ das Paketgeschäft um 12,1 Prozent auf 262,6 Mio. Euro ansteigen. Die Division Paket und Logistik erreichte einen Anteil von 27,4 Prozent des Konzernumsatzes. Vom gesamten österreichischen Paketmarkt (209 Millionen Pakete) hält die Post nach Eigenangaben 47 Prozent, bei den Privatkunden-Paketen (116 Millionen Pakete) sogar 58 Prozent. Im B2B-Geschäft, also zwischen Wirtschaftstreibenden (93 Millionen Pakete), sind es 32 Prozent Marktanteil.

Der Umsatz in der Division Brief, Werbepost und Filialen ging um 3,7 Prozent auf 695,0 Mio. Euro zurück. Hier ist sowohl der Bereich adressierter Brief geschrumpft, als auch der Umsatz mit adressierter und unadressierter Werbung sowie das Finanzdienstleistungsgeschäft. Umsatzsteigernd wirkten Zuwächse im Bereich Mail Solutions in der Dokumentenlogistik und im Outputmanagement.

Zu den strategischen Prioritäten der Österreichischen Post gehört die "Verteidigung der Marktführerschaft im Kerngeschäft". Weiters setzt die Post auf Effizienzsteigerung, Kundenorientierung durch Forcierung von Selbstbedienungslösungen und Serviceverbesserungen. Mit einem 500-Mio.-Euro-Investitionsprogramm von 2018 bis 2021 sollen die Ziele erreicht werden, den Mitarbeitern winken EBIT-Prämien.

Nach dem Rückzug der BAWAG werden Gespräche mit möglichen Partnern geführt, sagte Pölzl. "Wir kämpfen im Finanzdienstleistungsbereich um neue Partnerschaften." Bis Ende 2019 laufe noch die Entflechtung mit der BAWAG. Namen möglicher neuer Partner wollte der Post-Chef nicht nennen. Eine BAWAG-Sonderzahlung in diesem Zusammenhang hat den Cashflow im ersten Halbjahr von 108,9 auf 173,4 Mio. Euro stark gesteigert.

Das Betriebsergebnis (EBIT) stieg im Halbjahr um 2,8 Prozent auf 105,1 Mio. Euro, die EBIT-Marge erhöhte sich leicht von 10,7 auf 11,0 Prozent. Das Ergebnis je Aktie lag im Halbjahr bei 1,12 Euro, nach 1,13 Euro im Vorjahreszeitraum. Die Eigenkapitalquote sank auf 39,2 Prozent aufgrund gestiegener Bilanzsumme. Das Vorsteuerergebnis stieg um 6,0 Prozent auf 108,2 Mio. Euro. Unterm Strich blieb ein Periodenergebnis von 75,9 (76,2) Mio. Euro, ein kleiner Rückgang um 0,4 Prozent. Der Ausblick für 2018 bleibt unverändert.

Die Vier-Tage-Woche werde in der Post bereits in einigen Arbeitsbereichen praktiziert, etwa im Güterverkehr oder dort, wo es gemäß der Schichtpläne möglich und vorteilhaft sei, sagte Pölzl. Die Diskussion darüber, einen Anspruch auf eine Vier-Tage-Woche in Kollektivvertrag bzw. Betriebsvereinbarung zu verankern, sei von der Gewerkschaft angestoßen worden. Man führe derzeit Gespräche, konkrete Verhandlungen gebe es aber keine. Grundsätzlich zeigte sich Pölzl durchaus offen, wenn es konkrete Vorschläge vonseiten der Arbeitnehmervertreter gebe, werde man darüber auch Verhandlungen führen. Das neue Arbeitszeitgesetz ab 1. September begrüßte er als Möglichkeit zur Flexibilität, gerade bei der Post gebe es Spitzenzeiten, etwa vor Weihnachten.

In der Türkei geht der Rechtsstreit um den Paketzusteller Aras Kargo weiter: Bereits im Mai 2017 hatte die Post bekannt gegeben, dass sie die Erhöhung ihres Anteils von 25 auf - wie geplant - 75 Prozent bei der türkischen Wettbewerbsbehörde angemeldet hat. Nach wie vor spießt es sich daran, dass Mehrheitseigentümerin Evrim Aras keine Anteile hergeben will. "Wir kämpfen weiter und hoffen auf einen positiven Abschluss", sagte Pölzl. Zwei Wertberichtigungen mussten für die Aras Kargo schon gemacht werden. Zwar schwächelt die türkische Lira, grundsätzlich setze er aber Vertrauen in die türkische Wirtschaftsentwicklung.

  

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1H18 Zahlen im Rahmen der Erwartungen, Ausblick bestätigt 

Die Umsatzerlöse im ersten Halbjahr 2018 stiegen geringfügig um 0,2% auf EUR 955,2 Mio., wobei sich der bestehende Trend rückläufiger Umsatzerlöse im Briefgeschäft (-3,7%) und Umsatzanstiege im Paketbereich (+12,1%) fortsetzte. Das operative Ergebnis in Höhe von EUR 105,1 Mio. verbesserte sich gegenüber dem Vorjahr um 2,8%. Das Periodenergebnis ging aufgrund höherer Steueraufwendungen um 0,4% auf EUR 75,9 Mio. zurück. Der Cashflow aus der Geschäftstätigkeit lag – so wie bereits im 1. Quartal – aufgrund einer Sonderzahlung der BAWAG P.S.K. im Zusammenhang mit der Beendigung der Kooperation mit EUR 173,4 Mio. deutlich über dem Vergleichswert des Vorjahres. Der Ausblick (stabile Umsätze und stabiles operatives Ergebnis für das Gesamtjahr) wurde bestätigt.

Ausblick

Gespannt darf man auf den Markteinstieg von Amazon in Wien im Herbst sein, der der Österreichischen Post unserer Meinung nach langfristig weniger schadet als dem Konkurrenten DHL. Der Aufbau einer Eigenzustellung von Amazon könnte bewirken, dass sich DHL früher oder später wieder aus dem österreichischen Markt zurückzieht und die (gekündigte) Partnerschaft mit der Österreichischen Post wieder erneuert. Die Aktie der Österreichischen Post bleibt für uns der konstanteste Dividendentitel im ATX. 

Erste Bank

  

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Nachdem schon die Schilling-Briefmarken für ungültig erklärt worden sind und auch nicht mehr zurückgenommen werden, macht man das jetzt mit den 68-Cents-Briefmarken.

Intelligentes und nachhaltiges Geschäftsmodell,
für den Aushecker sollte es einen Bonus geben.

https://help.orf.at/stories/2929429

  

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Berenberg nimmt Coverage mit "Hold" auf, Zielpreis: 35 EUR
Wenig Potenzial für "Upside" - Stabile, aber starre Geschäftsentwicklung

Die Analysten der Berenberg Bank haben die Coverage für Aktien der Österreichischen Post AG mit "Hold" aufgenommen. Als Kursziel gilt ein Stückpreis von 35 Euro je Aktie.

Im europäischen Vergleich sieht Analyst William F. Howard die Aktie als verhältnismäßig unaufregend und gleichzeitig teuer an. Im Vorteil sieht der Analyst die Post am heimischen Markt aufgrund des starken Marktanteils sowie der günstigen regulatorischen Umgebung. Dem gegenüber stehen allerdings die schwache Profitabilität und geringe Ambitionen im Vergleich zu europäischen Konkurrenten.

Eine hohe Dividende und eine konservative Bilanzstruktur machen den Wert für Anleger attraktiv, meint der Analyst. Der derzeit hohe Aufpreis im Vergleich zu anderen europäischen Anbietern ist aber nur bedingt gerechtfertigt. Eine Preiszielkorrektur nach oben hält der Analyst aufgrund der starren Geschäftsentwicklung eher für unwahrscheinlich.

Den Gewinn je Aktie prognostizieren die Analysten für das laufende Geschäftsjahr 2018 mit 2,31 Euro. In den Folgejahren rechnen sie mit 2,46 Euro (2019) und 2,42 Euro (2020). Die Dividendenschätzungen belaufen sich auf 2,00 Euro (2018), 2,05 Euro (2019) und 2,10 Euro (2020).

  

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Post findet deutschen Kooperationspartner für Bankendienstleistungen
50/50-Joint-Venture mit deutscher FinTech Group vereinbart - Post beteiligt sich mit 7 Prozent an FinTech Group AG

Die börsenotierte Österreichische Post AG ist nach dem für Ende 2019 geplanten Ausstieg der BAWAG P.S.K. auf der Suche nach einem neuen Bank-Partner fündig geworden. Gemeinsam mit der deutschen FinTech Group werde künftig ein umfassendes Finanzdienstleistungsangebot im Filialnetz geschaffen werden, teilten die beiden Unternehmen am Montag mit.
Die teilstaatliche Post und die FinTech Group werden ein 50/50-Joint-Venture gründen. Die FinTech Group Bank AG wird ihre Niederlassung in Österreich inklusive der rund 30.000 Kunden in das Joint Venture einbringen - vorbehaltlich der Zustimmung der zuständigen Aufsichtsbehörden. Die Joint-Venture-Gesellschaft soll nach der Erteilung einer Banklizenz Bankdienstleistungen in Österreich erbringen und in den nächsten fünf Jahren mit einem Eigenkapital von über 200 Mio. Euro ausgestattet werden.

Die Joint-Venture-Gesellschaft wird einen Kooperationsvertrag mit der Post AG zur Nutzung deren Filial- und Vertriebsnetzes mit ihren 433 eigenbetriebenen Post-Filialen und 1.351 Post-Partnern sowie einen IT-Kooperationsvertrag mit der FinTech Group AG abschließen. Der IT-Kooperationsvertrag umfasst Bank-IT-Dienstleistungen der FinTech Group AG an die Joint-Venture-Gesellschaft über eine Laufzeit von zehn Jahren in einer Umsatzhöhe von mehr als 100 Mio. Euro.

Die Post wird sich gleichzeitig mit 7 Prozent an der FinTech Group AG beteiligen und einen Sitz im Aufsichtsrat einnehmen. Die FinTech Group AG wird 1.225.761 neue Aktien unter Ausschluss des Bezugsrechts der Aktionäre im Gesamtausgabebetrag von rund 35 Mio. Euro ausgeben. Diese Aktien werden von der Österreichischen Post übernommen.

  

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Die Post wird zur Bank

Seit einem Jahr sucht die Post nach einem neuen Bank-Partner. Sie hat ihn nun in Deutschland gefunden. Allerdings gründen die beiden zusammen ein neues Finanzinstitut.

https://diepresse.com/home/wirtschaft/unternehmen/5494196/Die-Post-wird-zur-Bank

  

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>Wie das Unternehmen am Montagabend bekannt gab, wird es künftig mit
>der deutschen Fintech Group zusammenarbeiten.

Die Fintech-Group ist uns hier übrigens mit ihrer Marke Flatex bekannt.
Auch ViTrade gehört dazu.

  

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Post-Bank im Eigenbau als Ersatz für Bawag

Angesichts erodierender Margen und Nullzinsen sehen Branchenkenner die Partnerschaft zwischen gelber Post und der Fintech Group als Experiment

derstandard.at/2000087153868/Post-Bank-im-Eigenbau-als-Ersatz-fuer-Bawag

  

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>Post-Bank im Eigenbau als Ersatz für Bawag
>
>Angesichts erodierender Margen und Nullzinsen sehen
>Branchenkenner die Partnerschaft zwischen gelber Post und der
>Fintech Group als Experiment
>
>derstandard.at/2000087153868/Post-Bank-im-Eigenbau-als-Ersatz-fuer-Bawag

Wenn sie es gut machen fahren sie den anderen Banken aufgrund von moderner Funktionalität und schlankerer Strukturen um die Ohren.

  

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Wenn sie es gut machen fahren sie den anderen Banken aufgrund von moderner Funktionalität und schlankerer Strukturen um die Ohren.
---
sehe ich genauso-sicher besser wie die bawag!

  

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>Wenn sie es gut machen fahren sie den anderen Banken aufgrund
>von moderner Funktionalität und schlankerer Strukturen um die
>Ohren.
>---
>sehe ich genauso-sicher besser wie die bawag!

EasyBank hat ein gratis Konto also viel billiger wird schwierig.

  

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>Wenn sie es gut machen fahren sie den anderen Banken aufgrund
>von moderner Funktionalität und schlankerer Strukturen um die
>Ohren.
>---
>sehe ich genauso-sicher besser wie die bawag!


Ich bin skeptisch, aber gespannt. Jedenfalls würde ich die Post-Aktie deswegen nicht kaufen. Ich glaube auch Fintech Group hat dabei den viel besseren Deal gemacht, wie auch deren Aktien-Reaktion zeigt.

  

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>>Wenn sie es gut machen fahren sie den anderen Banken
>aufgrund
>>von moderner Funktionalität und schlankerer Strukturen um
>die
>>Ohren.
>>---
>>sehe ich genauso-sicher besser wie die bawag!
>
>
>Ich bin skeptisch, aber gespannt. Jedenfalls würde ich die
>Post-Aktie deswegen nicht kaufen. Ich glaube auch Fintech
>Group hat dabei den viel besseren Deal gemacht, wie auch deren
>Aktien-Reaktion zeigt.


"Presse" spekuliert, eine vereinbarte Zahlung von 50 Mio. von Fintech Group an das Joint-Venture sei nicht gekommen und deswegen sei die Sache geplatzt.

  

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>>>Wenn sie es gut machen fahren sie den anderen Banken
>>aufgrund
>>>von moderner Funktionalität und schlankerer Strukturen
>um
>>die
>>>Ohren.
>>>---
>>>sehe ich genauso-sicher besser wie die bawag!
>>
>>
>>Ich bin skeptisch, aber gespannt. Jedenfalls würde ich
>die
>>Post-Aktie deswegen nicht kaufen. Ich glaube auch Fintech
>>Group hat dabei den viel besseren Deal gemacht, wie auch
>deren
>>Aktien-Reaktion zeigt.
>
>
>"Presse" spekuliert, eine vereinbarte Zahlung von 50 Mio. von
>Fintech Group an das Joint-Venture sei nicht gekommen und
>deswegen sei die Sache geplatzt.

Hier:

Vielmehr soll die Überweisung der ersten Tranche der Kapitaleinlage für das Joint Venture in Höhe von 50 Mio. Euro durch Fintech ausgeblieben sein.

https://diepresse.com/home/wirtschaft/unternehmen/5548102/Post_Koepferollen-nach-Bankdeba kel

  

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> Vielmehr soll die Überweisung der ersten Tranche der
>Kapitaleinlage für das Joint Venture in Höhe von 50 Mio. Euro
>durch Fintech ausgeblieben sein.


Ist von außen schwer zu beurteilen, wenn es keine offiziellen Erklärungen gibt.
Ich könnte mir vorstellen, daß eine aufschiebende Bedingung aus Sicht der Fintech Bank nicht erfüllt war.

  

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>> Vielmehr soll die Überweisung der ersten Tranche der
>>Kapitaleinlage für das Joint Venture in Höhe von 50 Mio.
>Euro
>>durch Fintech ausgeblieben sein.
>
>
>Ist von außen schwer zu beurteilen, wenn es keine offiziellen
>Erklärungen gibt.
>Ich könnte mir vorstellen, daß eine aufschiebende Bedingung
>aus Sicht der Fintech Bank nicht erfüllt war.


Möglich. Ich traue denen dank Förtsch jedenfalls nicht über den Weg.

  

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Post übernimmt Mehrheit an Grazer Startup sendhybrid
Spezialist für elektronischen Dokumentenversand - Bisher schon mit 26 Prozent beteiligt

Der Gründerfonds aws steigt aus dem Start-up sendhybrid aus, dafür stockt die Post auf eine Mehrheitsbeteiligung auf. Das Grazer Unternehmen versteht sich als "Beratungs- und Kommunikationsunternehmen" im Zusammenhang mit Dokumentenempfang und -versand. Spezialisiert ist sendhybrid auf elektronischen Dokumentenversand und die Abwicklung elektronischer Verträge.

Der aws hat das Unternehmen seit 2014 unterstützt, 2016 ist die Post mit 26 Prozent Beteiligung eingestiegen. Das habe "für die flächendeckende Verbesserung der Reichweite sowie eine höhere Marktdurchdringung" gesorgt, heißt es in einer Mitteilung des aws. Neben der Post (51 Prozent) halten die Gründer und Geschäftsführer Oliver Bernecker (37,75 Prozent) und Peter Danner (11,25 Prozent) die restlichen Anteile.

  

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DHL schafft mit Paketverteilzentrum 150 Arbeitsplätze in OÖ

Die DHL Paket Austria GmbH errichtet ein Paketverteilzentrum in Enns (Bezirk Linz-Land) in Oberösterreich. Dienstag fiel der Spatenstich, bis 30. Juni 2019 sollen die 11.000 Quadratmeter große Logistikhalle und mehr als 1.000 Quadratmeter Bürofläche fertig werden. 150 Arbeitsplätze entstehen, 50 am Standort und 100 für Zusteller, teilte das Unternehmen mit. Investitionssumme nannte es keine.

Der neue Standort auf 48.000 Quadratmetern im Ennshafen wird eines von drei zentralen Umschlagszentren in Österreich und soll den Großraum Linz versorgen. Bis zu 8.000 Pakete pro Stunde können dort sortiert werden. Damit werde man dem steigenden E-Commerce-Versand gerecht und könne den Kunden zu weiterem Wachstum verhelfen, kommentierte Geschäftsführer Günter Birnstingl die Entwicklung in der Presseunterlage. Die Deutsche Post DHL Group, zu der die DHL Paket Austria gehört, setzte 2017 mehr als 60 Mrd. Euro um.

  

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bald kommt wieder das mega weihnachts paketgeschäft trotz Konkurrenz und ehe man sichs versieht winkt eine saftige dividende.

  

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Rechnungshof: Post bei Tochterfirma Scanpoint zu optimistisch
Finanzziele wurden nur bedingt erreicht - Partnerbetriebe in Ungarn und Vietnam halfen Kosten zu sparen

Der Rechnungshof hat die Post-Tocher Scanpoint GmbH unter die Lupe genommen und einiges an Verbesserungsvorschlägen gefunden. Das Unternehmen, das auf die digitale Erfassung und Verarbeitung von Poststücken spezialisiert ist, solle "verstärkt auf ein striktes Kostenmanagement sowie eine weitere Optimierung und Automatisierung der Prozesse und Produktionsabläufe achten".
Denn in der Vergangenheit wurde die Geschäftsentwicklung etwas zu positiv gesehen. Laut Rechnungshof "erreichte die Scanpoint von 2014 bis zum ersten Halbjahr 2017 ihre Pläne nicht und wies nur im Geschäftsjahr 2016 ein positives Ergebnis aus". In diesen Perioden erreichte sie in Summe anstatt eines geplanten positiven Betriebsergebnis (EBIT) von rund 950.000 Euro tatsächlich ein negatives EBIT von rund 290.000 Euro.

Lob gibt es aber auch: Die Scanpoint sei bestrebt gewesen, "die Kundenaufträge so wirtschaftlich wie möglich abzuwickeln". Neben einer hohen Auslastung des Eigenpersonals in Österreich und der Slowakei führten die Beschäftigung von Leasingarbeitskräften sowie Auslagerungen an Partnerbetriebe in Ungarn und in Vietnam zu günstigeren Produktionskosten, schreiben die Prüfer. Auch sei die Übernahme der Scanpoint eine sinnvolle Entscheidung gewesen.

Darauf verweist auch die Post in ihrer Stellungnahme. Und sie betont, dass viele der Empfehlungen des Rechnungshofes bereits umgesetzt seien oder sich in Umsetzung befinden. "Entsprechende Maßnahmen und Kontrollmechanismen wurden und werden auch weiterhin ausgearbeitet und eingeführt. Zwischenzeitlich wurde auch eine neue Geschäftsführung, bestehend aus zwei Personen, bei Scanpoint eingerichtet", so die Österreichische Post zur APA.

  

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FinTech Group AG: Erster Meilenstein zur Gründung des 50/50 Joint Venture zwischen FinTech Group und Österreichische Post erreicht DGAP-News: FinTech Group AG / Schlagwort(e): Kapitalerhöhung/Joint Venture FinTech Group AG: Erster Meilenstein zur Gründung des 50/50 Joint Venture zwischen FinTech Group und Österreichische Post erreicht 10.10.2018 / 09:58 Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich. Corporate News / Frankfurt am Main, 10.10.2018 Erster Meilenstein zur Gründung des 50/50 Joint Venture zwischen FinTech Group und Österreichische Post erreicht Österreichische Post Aktiengesellschaft zeichnete 1.225.761 neue Aktien der Barkapitalerhöhung aus genehmigtem Kapital zum Preis von EUR 28,50 je Aktie im Gesamtausgabebetrag von rund EUR 35 Millionen an der FinTech Group AG Gezeichnetes Kapital der FinTech Group AG steigt auf EUR 18.736.637, neue Aktienanzahl der FinTech Group AG beträgt 18.736.637 Stück Namensaktien Eintragung der Kapitalerhöhung in das Handelsregister mit Wirkung zum 24. September 2018 erfolgt Einbuchung der Aktien ins Depot der Österreichische Post Aktiengesellschaft am 5. Oktober 2018 Österreichische Post hält nach der Kapitalerhöhung einen Anteil von 6,54% an der FinTech Group AG Frankfurt am Main/Wien, 10. Oktober 2018 - Die FinTech Group AG (ISIN: DE00FTG1111, WKN: FTG111, Ticker: FTK.GR) und die Österreichische Post Aktiengesellschaft (ISIN: AT0000APOST4, Ticker: POST.AV) erreichen den 1. Meilenstein auf dem Weg zur Gründung der beabsichtigten 50/50-Joint-Venture-Gesellschaft nach österreichischem Recht. Diese Joint-Venture-Gesellschaft soll nach der Erteilung einer Banklizenz Bankdienstleistungen in Österreich erbringen und im Verlauf des fünfjährigen Businessplans mit einem Eigenkapital in Höhe von über EUR 200 Millionen ausgestattet werden. Zur Unterstreichung dieser strategischen Kooperation zeichnete die Österreichische Post Aktiengesellschaft 1.225.761 neue Aktien der Barkapitalerhöhung aus genehmigten Kapital unter Ausschluss des Bezugsrechts der Aktionäre zum Preis von EUR 28,50 je Aktie im Gesamtausgabebetrag von rund EUR 35 Millionen EUR. Das gezeichnete Kapital der FinTech Group AG steigt damit auf EUR 18.736.637 eingeteilt in 18.736.637 Stück Namensaktien. Die Einbuchung der Aktien ins Depot der Österreichische Post Aktiengesellschaft erfolgte am 5. Oktober 2018. "Wir freuen uns, gemeinsam mit der Österreichischen Post den 1. Meilenstein auf dem Weg zur Gründung unserer 50/50-Joint-Venture-Gesellschaft zum Aufbau der modernsten Hybrid-Bank in der DACH-Region erreicht zu haben", begrüßte Frank Niehage, CEO der FinTech Group AG, den neuen Großaktionär. Die Österreichische Post hält nach der Kapitalerhöhung einen Anteil von 6,54% an der FinTech Group AG. Darüber hinaus wird die Österreichische Post Aktiengesellschaft einen Sitz im Aufsichtsrat der FinTech Group AG erhalten. Über die FinTech Group AG Die FinTech Group AG (WKN: FTG111, ISIN: DE000FTG1111, Ticker: FTK.GR) besitzt eine moderne Smart Bank, die innovative Finanztechnologie, ein eigenes Kernbankensystem und ein regulatorisches Haftungsdach bietet. Der Online Broker flatex ist die Cash-Cow, der durch seine fortschrittliche, hauseigene Technologie Topp-Service kostengünstig anbietet und somit zur am schnellsten wachsenden Trading-Plattform Europas macht. Diese smarte und zugleich leicht skalierbare Technologie nutzen auch zahlreiche B2B-Kunden erfolgreich. Namhafte Institute sowie die staatliche Infrastruktur setzen diese vitalen Leistungen. Startups und disruptive Geschäftsideen, die eine Banklizenz benötigen, verhilft dieses White-Label-Banking zum schnellen Erfolg. In einer Zeit der Bankenkonsolidierung, von Niedrigzinsen und Digitalisierung ist die FinTech Group AG als Anbieter von Smart-Banking-Lösungen somit ideal für weiteres Wachstum positioniert und auf einem sehr guten Weg, Europas führender Anbieter für Finanztechnologie zu werden. Disclaimer Diese Mitteilung kann zukunftsgerichtete Aussagen und Informationen enthalten, die durch Formulierungen wie ,erwarten', ,wollen', ,antizipieren', ,beabsichtigen', ,planen', ,glauben', ,anstreben', ,einschätzen', ,werden' oder ähnliche Begriffe erkennbar sind. Solche vorausschauenden Aussagen beruhen auf unseren heutigen Erwartungen und bestimmten Annahmen, die eine Reihe von Risiken und Ungewissheiten in sich bergen können. Die von der FinTech Group AG tatsächlich erzielten Ergebnisse können von den Feststellungen in den zukunftsbezogenen Aussagen erheblich abweichen. Die FinTech Group AG übernimmt keine Verpflichtung, diese zukunftsgerichteten Aussagen zu aktualisieren oder bei einer anderen als der erwarteten Entwicklung zu korrigieren. Kontakt: Jörg Peters IR & Presse FinTech Group AG Rotfeder-Ring 7 D-60327 Frankfurt/Main Tel.: +49 (0) 69 450001 1701 joerg.peters.ext@fintechgroup.com 10.10.2018 Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht, übermittelt durch DGAP - ein Service der EQS Group AG. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich. Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen. Medienarchiv unter http://www.dgap.de Sprache: Deutsch Unternehmen: FinTech Group AG Rotfeder-Ring 5 60327 Frankfurt am Main Deutschland Telefon: +49 (0) 69 450001 041 E-Mail: ir@fintechgroup.com Internet: www.fintechgroup.com ISIN: DE000FTG1111, DE0005249601 WKN: FTG111 Indizes: Scale 30 Börsen: Freiverkehr in Berlin, Düsseldorf, Frankfurt (Scale), Hamburg, München, Stuttgart, Tradegate Exchange Ende der Mitteilung DGAP News-Service 731969 10.10.2018
ISIN DE000FTG1111 DE0005249601
AXC0085 2018-10-10/09:59

  

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Post spürt Amazon-Angriff auf Paketzustellung in Wien

Post: "Wir merken, dass die da sind" - Lieferwägen mit Aufschrift "in Zusammenarbeit mit Amazon" bereits unterwegs - Kooperation mit Intersprint, Veloce und anderen kleineren Lieferfirmen

Der Onlinehändler Amazon nimmt die Zustellung der Pakete im Großraum Wien verstärkt selbst in die Hand. "Wir merken mittlerweile schon, dass die da sind und das Lager hochfahren", sagte eine Post-Sprecherin am Dienstag zur APA. Die Post rüstet sich seit längerem für den Wettbewerb mit einem ihrer Großkunden. Das Amazon-Lager in Großebersdorf (NÖ) ist seit Anfang Oktober in Betrieb.

Statt mit den Logistikern Post, DHL und Co. stellt Amazon aus dem Lager im nordöstlichen Wiener Umland mit kleineren Kooperationspartnern wie dem Botendienst Veloce oder dem Kleintransportbetrieb Intersprint zu. Betreiber des Verteillagers ist Amazon Logistics, mehr als 100 Arbeitsplätze sollen dort entstehen. Weitere bis zu 250 Fahrer sind als Zusteller bei den Partnern im Einsatz. Auf Wiens Straßen sind die Lieferwägen mit der Aufschrift "in Zusammenarbeit mit Amazon" bereits zu sehen.

Im Gegensatz zur Österreichischen Post und DHL haben die neuen Partner kein Netz an Standorten, wo die Lieferungen abgegeben werden, wenn der Kunde nicht zuhause ist. Die Abholstationen der Post dürfen die neuen Amazon-Partner jedenfalls nicht nützen, wie die Post-Sprecherin sagte.

Wenn es keine Hinterlegungsmöglichkeiten gibt, geht die Sendung im schlimmsten Fall zurück ins Verteilzentrum. Das sei aber der äußerste Notfall, erklärte eine Amazon-Sprecherin auf APA-Anfrage. Die neuen Zusteller könnten das Paket auch an einem sicheren Ort ablegen, es einem Nachbarn geben oder den Kunden kontaktieren.

Für die Post sind die Auswirkungen der neuen Konkurrenz vorerst überschaubar, weil der Markt ohnehin wächst und auch Amazon immer größer und größer wird. Dem teilstaatlichen, börsenotierten Unternehmen kommt auch zugute, dass das komplette Retourengeschäft über die Postämter läuft und das Lager in Großebersdorf (Bezirk Mistelbach) nur den Wiener Raum bedient.

Das Internetshopping generiert nämlich rund 30 Prozent Rücksendungen. Wobei es zwischen den Produktgruppen große Unterschiede gibt: Bei Büchern oder CDs gehen nur 6 bis 8 Prozent wieder zurück, bei Bekleidung sind es über 40 Prozent. Vom gesamten österreichischen Paketmarkt (209 Millionen Pakete) hält die Post nach Eigenangaben 47 Prozent, bei den Privatkunden-Paketen (116 Millionen Pakete) sogar 58 Prozent.

Die Logistik hinter dem Onlineriesen aus Seattle ist mittlerweile eine komplexe Angelegenheit. Das Verteilzentrum in Großebersdorf ist kein Warenlager, sondern erhält die bestellten Sachen aus anderen europäischen Amazon-Logistikzentren. Die Lieferung zur Wohnungstür erfolgt dann über die Partner.

  

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Post eröffnet 13 neue Filialen in Wien
Mehr Service und längere Öffnungszeiten - zusätzlich acht neue Post Partner

"Schöner. Besser. Lääänger!" Mit diesem Slogan modernisiert die Österreichische Post ihr Filialnetz und eröffnet heuer 13 neue Filialen und acht neue Post Partner in der Bundeshauptstadt. Das bringt Postkundinnen und Postkunden mehr Service, verbesserte Öffnungszeiten und ein ganz neues Einkaufserlebnis im Wohlfühlkonzept.

Notwendig wurden die neuen Standorte auf Grund der Entflechtung von BAWAG P.S.K. und Österreichischer Post, in Zuge dessen die Post bis Ende 2019 aus 42 Bankfilialen in Wien ausziehen muss. "Diesen Umstand nehmen wir zum Anlass, unser Netz zu optimieren und zu modernisieren. Das Filialnetz bleibt weiterhin so dicht wie bisher und die Postkundinnen und Postkunden profitieren von zahlreichen neuen Angeboten und Services", so Post-Generaldirektor DI Dr. Georg Pölzl anlässlich der Eröffnung der Filiale 1213 in Floridsdorf.

"Die neuen Filialen und Post Partner sind ein wesentlicher Beitrag für noch mehr Lebensqualität für die Wienerinnen und Wiener. Hier steht klar der Servicegedanke im Vordergrund und bringt einen Mehrwert für die Bezirke und deren Bewohnerinnen und Bewohner", betont auch der Floridsdorfer Bezirksvorsteher Georg Papai.

Ein wesentlicher Gewinn für Postkundinnen und Postkunden sind die verlängerten Öffnungszeiten. Die neuen Postfilialen haben Montag bis Freitag von 08.00-20.00 Uhr und Samstag von 9.00-12.00 Uhr geöffnet. Daneben verfügen die neuen Filialen über vollausgestattete Selbstbedienungszonen mit Frankierautomat, Drucker, Packstation, Versandbox und Abholstation. Auch ein Bankomat steht zur Verfügung. Die barrierefreie Gestaltung der Geschäftslokale ermöglicht es auch Menschen mit eingeschränkter Bewegungsfreiheit einfach in die Filiale zu gelangen. Neben der „klassisch gelbe Post-Welt“ mit Post-Produkten und Dienstleistungen, werden natürlich auch weiterhin Energiekostenvergleiche oder eine reichhaltige Auswahl an Handelswaren angeboten. Zudem bietet der integrierte A1-Shop den Kunden professionelle Beratung rund um Handy, Telefon und Internet.

In die Planung der neuen Filialen flossen über 7.000 Anregungen von Kunden und Kundinnen ein, damit diese genau so gestaltet sind, wie es die Kunden wünschen – Einkaufserlebnis mit Wohlfühlfaktor steht im Vordergrund. So erwartet die Kunden nun ein Lounge-Bereich mit Sitzgelegenheit, der die Wartezeit in der Filiale kurz und entspannend empfinden lässt. Zudem gibt es Kaffee- und Wasserspender oder eine Kinderecke mit Mini-Post. Neu ist auch das Ticketsystem, das den Kunden zum nächsten freien Schalter weist. Weitere Highlights wie gratis WLAN, ein eigenes Radioprogramm oder ein spezielles Duftkonzept laden zum Verweilen ein.

Auch Finanzdienstleistungen werden trotz Trennung von der Bawag P.S.K. weiterhin integraler Bestandteil des Leistungsangebots der Post bleiben. Dazu werden die Post und die FinTech Group AG, die seit mehr als acht Jahren mit rund 30.000 Kunden erfolgreich in Österreich vertreten ist, ein 50/50-Joint-Venture gründen. Der neue Bank-Partner wird ab Mitte 2019 in ausgewählten Filialen präsent sein.

  

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Post-Gewinn bis September fast stabil, Briefgeschäft schrumpft weiter
Periodenergebnis nach neun Monaten bei 105,3 (105,9) Mio. Euro

Die Österreichische Post hat in den ersten neun Monaten 2018 ihren Gewinn unter dem Strich nahezu stabil gehalten. Beim Betriebsergebnis gab es ein Plus um 1,5 Prozent. Der Umsatz stieg leicht um 0,8 Prozent auf 1,416 Mrd. Euro. Dabei hat das Wachstum in der Paketbeförderung um 11,5 Prozent Rückgänge bei Briefen und Werbepost sowie in den Filialen (minus 2,6 Prozent) kompensiert.
Auch vom Online-Shopping profitiert die Post. Hier bleibe der damit verbundene Konkurrenz- und Preisdruck weiterhin hoch, schrieb das börsennotierte Unternehmen am Donnerstag zur Vorlage des Zwischenberichts.

Der Nettogewinn lag per Ende September mit 105,3 Mio. Euro annähernd auf dem Niveau von 2017 (105,9 Mio. Euro). Der Gewinn je Aktie kam bei 1,56 Euro (minus 0,8 Prozent) zu liegen.

Im Ausblick geht die Post davon aus, dass bei adressierten Briefmengen mittelfristig mit Volumens-Rückgängen von etwa 5 Prozent jährlich zu rechnen ist. Starke Zuwächse werden indes im weiter wachsenden Internethandel und damit bei Privatkundenpaketen erwartet.

  

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AllesPost: Neues Service garantiert Paketzustellung ausschließlich mit der Post 
Komfort und Flexibilität durch Nutzung sämtlicher Post-Services

Die Online-Bestellungen nehmen Jahr für Jahr zu, doch Kundinnen und Kunden können dabei meist nicht wählen, von welchem Zustelldienst das Paket geliefert werden soll. Die Österreichische Post bereitet dafür nun ein neues Service vor: Mit AllesPost wird das Paket garantiert mit der Post zugestellt – auch, wenn der Transport zunächst von einem Mitbewerber erfolgt. Nach einem internen Pilotprojekt soll das Service ab März 2019 allen Kundinnen und Kunden österreichweit zur Verfügung stehen. 

Mehr Kundennutzen durch Zugang zu allen Post-Services

Mit AllesPost kommt das Paket nicht nur garantiert mit der Österreichischen Post, sondern Kundinnen und Kunden profitieren zusätzlich von sämtlichen Services, die die Post mit ihrer landesweit einzigartigen Infrastruktur bietet. Neben der Möglichkeit, dass Sendungen in eine der mittlerweile über 30.000 Empfangsboxen hinterlegt werden können, ist damit unter anderem die Zustellung des Pakets in eine Rund-um-die-Uhr zugängliche Post-Abholstation, an einen Wunschtag sowie eine Paketumleitung oder die Nutzung einer Abstellgenehmigung möglich. 

So funktioniert’s

Um das neue Service der Post ab März nächsten Jahres nutzen zu können, ist bereits jetzt eine Vorab-Anmeldung unter post.at/allespost möglich. Nach Erhalt einer speziellen AllesPost-Zustelladresse, muss diese dann bei jedem Online-Einkauf als Lieferadresse angegeben werden. Erfolgt der Versand über einen beliebigen Zustelldienst, übergibt dieser das Paket an die angegebene AllesPost-Zustelladresse und die Zustellung an den Kunden erfolgt danach ausschließlich mit der Österreichischen Post. 

  

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Amazon-Effekt wird bei der Post das Paket-Wachstum dämpfen
2019 wird Paketgeschäft nur mehr einstellig wachsen, nach 10 Prozent heuer und 20 Prozent 2017 - Bank-Vorbereitungen mit FinTech Group "sehr, sehr schwieriges Unterfangen"

Die Zeit der zweistelligen Wachstumsraten im Paketgeschäft der Österreichischen Post AG gehören bald der Vergangenheit an. "Das Wachstum im Paketbereich wird sich im nächsten Jahr mit Sicherheit in den einstelligen Bereich begeben, weil wir hier natürlich einen Amazon-Effekt haben werden", sagte Post-Generaldirektor Georg Pölzl am Donnerstag bei der Vorlage der Quartalsdaten.

Der Online-Versandhändler hat Anfang Oktober begonnen, in Wien Pakete selbst zuzustellen. Einen ähnlichen Effekt habe es auch beim Markteintritt des deutschen Paketzustellers DHL gegeben. "Aber wir sind auch von 2015 auf 2016, als DHL in den Markt eintrat, gewachsen", relativierte Pölzl. Bei Amazon sei es zwar etwas anderes, "aber wir können damit sehr gut leben", führte der Post-Chef weiter aus. Man befinde sich mit Amazon im Wettbewerb, habe aber auch eine sehr gute Kooperation und der Online-Versandhändler bleibe der größte Kunde der Post.

In den ersten drei Quartalen 2018 ist das Paketgeschäft der Post um 11,5 Prozent gewachsen. Im gesamten Vorjahr waren es 20 Prozent: "Das war eh ein Wahnsinn bei einem Marktwachstum von 15 Prozent", sagt Pölzl. Die 10 Prozent, die es in diesem Jahr werden dürften, seien "auch noch immer ein Wahnsinn". Zwischen 2013 und 2017 waren es nach Unternehmensangaben im Schnitt rund acht Prozent.

Im Quartalsbericht stellt die Post für 2019 ein Wachstum der Paketsparte "im niedrigen bis mittleren einstelligen Bereich" in Aussicht.

Das Paketgeschäft ist laut Pölzl auch der Grund für die derzeit hohen Investitionen der Post: "Mit unseren derzeitigen Kapazitäten arbeiten wir jenseits des betriebswirtschaftlichen Optimums". In den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres hat die Post 29,3 Mio. Euro für Kapazitätserweiterungen ausgegeben, zusätzlich zu 56,9 Mio. Euro an Erhaltungsinvestitionen. In den nächsten vier bis fünf Jahren würde sich der Investitionsbedarf "gut verdoppeln", erwartet Pölzl.

Im Filialnetz ist die Post gerade dabei, ihre Vertriebskooperation mit dem bisherigen Bankpartner BAWAG zu entflechten. Neuer Finanzdienste-Partner der Post ist künftig die deutsche FinTech Group. Mit dem neuen Partner arbeite man intensiv an der Vorbereitung zur Bank, "das ist ein spannendes und sehr, sehr schwieriges Unterfangen", sagte Pölzl. Eine Banklizenz habe man noch nicht, es werde auch noch dauern. Einen konkreten Zeitraum wollte der Post-Generaldirektor aber nicht nennen.

Gedanken über einen Plan B, wenn man mit der FinTech Group keine Banklizenz bekomme, mache sich die Post aber nicht: "Für mich ist Scheitern keine Option", sagte Pölzl. Man strebe an, Mitte nächsten Jahres mit einer Bank in den Markt zu gehen.

Schwierig läuft es derzeit im Briefgeschäft. In der Sparte Brief, Werbepost und Filialen gab es in den ersten neun Monaten einen Rückgang von 2,6 Prozent. Profitiert hat die Post im dritten Quartal allerdings von der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO). Viele Unternehmen verschickten Informationen oder holten die Zustimmung ihrer Kunden zur Datenspeicherung und -verarbeitung per Brief ein. Gleichzeitig hatte die DSGVO jedoch auch negative Auswirkungen: Bei der adressierten Werbung sind Versender vorsichtiger geworden. "Finanziell war es in Summe ein positiver Effekt, weil der adressierte Brief für uns attraktiver ist als die adressierte Werbung", sagte Pölzl.

  

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Georg Pölzl erneut zum Vorstandsvorsitzenden der Post AG bestellt
Funktionsperiode um drei Jahre verlängert, danach Option auf zwei weitere Jahre

Die Österreichische Post AG setzt auf Kontinuität und hat erneut Georg Pölzl zum Vorsitzenden des Vorstands bestellt. Die aktuelle Funktionsperiode laufe noch bis Ende September 2019 und werde danach um drei Jahre verlängert, mit anschließender Verlängerungsoption um zwei weitere Jahre. Das wurde in der ordentlichen Sitzung des Aufsichtsrats beschlossen, teilte die Post heute, Mittwoch, mit.

Weiters hat der Aufsichtsrat Walter Oblin mit Beginn des Jahres 2019 zum stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden bestellt. "Der Aufsichtsrat der Österreichischen Post setzt damit ein klare Zeichen in Richtung Kontinuität und ein Bekenntnis zur konsequenten Fortsetzung der eingeschlagenen Strategie", heißt es in der Aussendung des Unternehmens. Pölzl ist bereits seit Oktober 2009 Vorstands-Chef des Post-Konzerns, Oblin wurde erstmals 2012 zum Finanzvorstand des Konzerns ernannt.

  

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Wenn der Dienst nicht allzu teuer ist könnte er funktionieren. In den Städten funktioniert die Zustellung mit den 3 Buchstaben Paketdiensten nur wenn man sich etwas an eine Buroadresse liefern lässt. Am Land werfen sie es einfach über den Zaun und gut ist.

  

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1-3Q18 Zahlen im Rahmen unserer Erwartungen, Ausblick mit ein paar Fragezeichen 

Die Umsatzerlöse der ersten drei Quartale stiegen um 0,8% auf EUR 1,416 Mio. und damit etwas mehr als erwartet. Die rückläufigen Umsätze im Briefgeschäft (-2,6%) werden weiterhin vom starken Umsatzplus im Bereich Paket (+11.5%) kompensiert. Das EBIT konnte ebenfalls leicht gesteigert werden (+1,5% auf EUR 141,9 Mio.), womit die EBIT Marge unverändert bei 10% liegt. Der Cashflow aus der Geschäftstätigkeit verbesserte sich vor allem aufgrund einer Sonderzahlung der BAWAG P.S.K. im ersten Quartal auf EUR 252,5 Mio. (von EUR 166,5 Mio.). Der Ausblick für das Gesamtjahr (stabile Umsätze und stabiles operatives Ergebnis) wurde bestätigt.

Ausblick

Auch für das Jahr 2019 erwartet man stabile Umsätze bzw. Ergebnisse. Diese zu erzielen könnte jedoch schwieriger werden als ursprünglich geplant. Der Markteintritt von Amazon in Wien wird das Wachstum im Paketbereich auf eine niedrige bis mittlere einstellige Prozentzahl schrumpfen lassen, zudem drückt die Überauslastung der Kapazitäten in den Sortierzentren auf die Margen. Die Implementierung des Banken JV wird sich ebenfalls negativ zu Buche schlagen. Bis jetzt ist es dem Management jedoch immer noch gelungen, die selbst definierten Ziele zu erreichen, daher gehen wir auch dieses Mal davon aus, dass es so ist. 

Erste Bank

  

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Goldman Sachs senkt Kursziel von 34 auf 32 Euro
Verkaufsempfehlung "Sell" bleibt aufrecht - Amazon macht Konkurrenz bei Paketen

Die Wertpapierexperten von Goldman Sachs haben ihr Kursziel für die Aktien der Österreichischen Post in einem Kommentar zu den kürzlich vorgelegten Zahlen von 34,0 Euro auf 32,0 Euro reduziert. Das Verkaufsvotum "Sell" blieb aufrecht.
Die Expertenrunde um Matija Gergolet streicht in ihrem Bericht unter anderem die steigende Konkurrenz im Geschäft mit Paketen hervor. Der heimische Logistiker dürfte aufgrund des Selbstlieferdiensts Amazons seine Prognosen gesenkt haben, erklärte Gergolet.

Für 2018 erwarten die Goldman-Analysten nun einen geringeren Gewinn von 2,41 Euro je Titel. In den beiden Folgejahre sollen sich die Erträge je Aktie auf 2,47 und 2,50 Euro belaufen.

  

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Berenberg senkt Bewertung von "Hold" auf "Sell"
Kursziel von 35 auf 29 Euro zurückgenommen - Ergebnisschätzungen gekürzt

Die Analysten der Berenberg Bank haben ihre Einschätzung für die Aktien der Österreichischen Post AG von "Hold" auf "Sell" gesenkt. Das Kursziel wurde gleichzeitig von 35 auf 29 Euro nach unten revidiert. Auch die Ergebnisschätzungen für die Geschäftsjahre 2019 und 2020 wurden um 7,5 bzw. 5,4 Prozent nach unten angepasst. Dies geht aus einer am Dienstag veröffentlichten Analyse des Instituts hervor.
Den Experten zufolge wurde die Österreichische Post wegen ihres bisher soliden Umsatzwachstums, einem guten Management und verlässlichen Profiten traditionell mit einem 20-prozentigen Aufschlag zum europäischen Postsektor gehandelt. Die Experten der Berenberg Bank erwarten aber, dass der Druck durch die Lohninflation und die "zweifelhaften Segnungen des Paketwachstums" sich langsam abzuzeichnen beginnt.

Für 2018 rechnet die Berenberg Bank daher mit einem Ergebnis je Aktie von 2,26 (bisher: 2,31) Euro, für 2019 liegt die Schätzung bei 2,28 (bisher: 2,46) Euro und 2020 wurde ein Gewinn je Aktie von 2,29 (bisher: 2,42) Euro erwartet. Die Dividendenprognose liegt bei 2,11 Euro je Aktie für 2018, für die beiden Folgejahre bei 2,15 Euro je Post-Papier.

  

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>War doch eine vollkommene Schnapsidee. Wundert mich, dass die
>Post es doch noch bemerkt hat.

Vor allem mit diesem speziellen Partner.

Wenn dessen Kurs bei Bekanntgabe nach oben hüpft während der eigene fällt, sollte es auch dem Dümmsten auffallen...

  

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Keine nähere Erläuterung (siehe unten): Ich unterstelle da hat es Brösel gegeben.

EANS-Adhoc: FinTech Group AG und Österreichische Post AG nehmen Abstand von geplantem Joint Venture
VERÖFFENTLICHUNG EINER INSIDERINFORMATION GEMÄSS ARTIKEL 17 MAR DURCH EURO ADHOC MIT DEM ZIEL EINER EUROPAWEITEN VERBREITUNG. FÜR DEN INHALT IST DER EMITTENT VERANTWORTLICH.

Joint Ventures/Kooperationen/Zusammenarbeit/Unternehmen
27.11.2018

Wien - FinTech Group AG und Österreichische Post AG sind übereingekommen, von der geplanten Gründung und Kapitalisierung eines 50:50 Joint Ventures zur Erbringung von Finanzdienstleistungen Abstand zu nehmen.

Die Österreichische Post AG verfolgt weiterhin das Ziel, ihren Kunden Finanzdienstleistungen über ihr Filialnetz anzubieten.

ENDE DER MITTEILUNG EURO ADHOC

  

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>Keine nähere Erläuterung (siehe unten): Ich unterstelle da
>hat es Brösel gegeben.


Über die genauen Gründe will die Post nicht sprechen und keine über die karge Aussendung hinausgehende Angaben machen: "Wir wollen nicht sagen, bei wem es gehapert hat, oder wem was nicht gepasst hat", so der Sprecher. Jedenfalls sei man mit dem Zeitplan des nun abgesagten Joint Venture, der sehr ambitioniert gewesen sei, nicht auf einen gemeinsamen Nenner gekommen. "Wir haben gesagt, nein, das wollen wir nicht mehr weiter verfolgen. Dann gehen sich nicht mehr als diese zwei, drei Sätze aus."

  

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Bawag-Nachfolge wird für die Post zum Debakel

Nur zweieinhalb Monate nach der Bekanntgabe ist die Kooperation mit der deutschen Fintech Group schon wieder aus. Es bleibt ein Buchverlust von zehn Mio. Euro und ein schwarzer Fleck auf der Weste von Post-Chef Pölzl.

https://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/5537324/BawagNachfolge-wird-fuer-die-Post -zum-Debakel

  

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Die eigentliche Frage für mich ist: Braucht die Post überhaupt eine Bank? Sollte sie sich nicht lieber auf das Brief- und Paketgeschäft konzentrieren, mit dem sie sich auskennt und wofür sie keinen Partner braucht? Die großen Synergien zwischen Bank und Post sehe ich nicht.

  

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>Die eigentliche Frage für mich ist: Braucht die Post
>überhaupt eine Bank? Sollte sie sich nicht lieber auf das
>Brief- und Paketgeschäft konzentrieren, mit dem sie sich
>auskennt und wofür sie keinen Partner braucht? Die großen
>Synergien zwischen Bank und Post sehe ich nicht.

Das Brief Geschäft und auch langfristig das Paketgeschäft (zb Amazon eigener Lieferdienst) wird zukünftig nicht mehr der Bringer sein...

  

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Post-Aktionäre schalten Anwalt wegen Platzen des FinTech-Deals ein
Buchverlust aktuell bei 8,5 Mio. Euro - Investoren lassen Ansprüche prüfen - Investition war offenbar nicht abgesichert - Post hat über Verkauf von FinTech-Aktien noch nicht entschieden

Die Österreichische Post AG hat noch keine Entscheidung darüber getroffen, ob sie das im Zusammenhang mit dem abgesagten Joint-Venture mit der deutschen FinTech Group gezeichnete 35 Mio. Euro schwere FinTech-Aktienpaket wieder verkaufen oder behalten wird. "Das ist noch offen", sagte eine Post-Sprecherin am Freitag auf APA-Anfrage.

Die Post AG hat am 5. Oktober - wie am 10. September mit der FinTech-Gruppe vereinbart - rund 1.225.761 neue FinTech-Aktien gezeichnet und dafür je Aktie 28,50 Euro bezahlt. Der gesamte Gegenwert belief sich somit auf rund 35 Mio. Euro. Die Investition galt als erster Meilenstein zur Gründung des geplanten gemeinsamen 50/50-Joint Ventures.

Vor drei Tagen sind aber nun die beiden Unternehmen übereingekommen, von der Gründung des geplanten Joint-Ventures Abstand zu nehmen. Konkrete Gründe dafür wurden nicht angegeben. Man sei beim Zeitplan auf keinen gemeinsamen Nenner gekommen, hieß es nur allgemein. Auf die Aktienkurse hat sich die Absage jedenfalls ziemlich schlecht ausgewirkt, der Kurs der FinTech-Aktie sackte um bis zu 9 Prozent auf unter 19 Euro ab. Auch die Post-Aktie verlor, aber etwas weniger stark.

Seither konnte sich die FinTech-Aktie zwar wieder etwas erholen, liegt am heutigen Freitag gegen Mittag aber mit 21,50 Euro noch immer deutlich unter dem Preis von 28,50 Euro, den die Post AG bezahlt hat. Rein rechnerisch beläuft sich der buchmäßige Kursverlust damit auf rund 8,5 Mio. Euro.

Dieser ungewöhnliche Sachverhalt beschäftigt in der Zwischenzeit auch Post-Aktionäre und Rechtsanwälte. Investoren hätten sie mit der Prüfung von Ansprüchen im Zusammenhang mit dem geplatzten FinTech-Deal beauftragt, so Lukas Aigner von der Rechtsanwaltskanzlei Aigner + Partner am Freitag.

"Fest steht, dass den Aktionären Schäden durch Kursverluste entstanden sind", meint Aigner und weist darauf hin, dass die Post-Vorstände aufgrund der Börsennotierung der Gesellschaft unter anderem den Publizitätspflichten des Börsengesetzes unterliegen.

Das Investment sei scheinbar trotz ungesicherter Vertragslage mit FinTech erfolgt, so Ainger. Soweit bisher bekannt, war das Investment der Post AG offenbar nicht gegen ein Scheitern der Verhandlungen abgesichert. Die Erklärung des Scheiterns der Kooperation sei zu hinterfragen.

Auch eine Stellungnahme der Finanzmarktaufsicht (FMA) lege nahe, dass es der FinTech Group ohne zeitliche Verzögerungen möglich gewesen wäre, Bankdienstleistungen in Österreich zu erbringen. "Für die Investoren ergeben sich daher erhebliche Zweifel an der bisherigen Darstellung", so Aigner. Für die Post AG stehe - sollte die Investition tatsächlich nicht mit Verkaufsrechten abgesichert worden sein - ein erheblicher (Buch)Verlust zu Buche.

"Stellt sich heraus, dass die Gründe für das Scheitern der Kooperation woanders zu verorten waren, so wäre auch zu prüfen, ob die Meldepflichten gemäß Börsegesetz (Ad-hoc-Meldepflicht) gesetzeskonform eingehalten wurden. Weiters ist dringend Aufklärung geboten, ob diese erhebliche Investition in Aktien der FinTech für den Fall, dass die Kooperation nicht zustande kommt, rechtlich gesichert war und gegebenenfalls warum nicht. Aufgrund des hohen erworbenen Anteils an FinTech würde im Fall des Verkaufes des Pakets der Kurs womöglich weiter unter Druck geraten", hält Aigner fest.

"Wir werden den Vorstand zunächst auffordern, für die Investoren Licht in diese Angelegenheit zu bringen. Die bisher veröffentlichten Informationen haben die Investoren erheblich verunsichert und zu Kursschäden geführt", so Rechtsanwalt Aigner.

  

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IVA-Rasinger: Geplatzter Post-FinTech-Deal Thema für nächste HV
Kleinaktionärsvertreter: "Jetzt schon mit Klagen zu drohen, ist ungeheuerlich" - Rasinger stellt Sinn einer Partnerschaft zwischen Post und Bank in Frage

Die geplatzte Kooperation der Post AG mit der deutschen FinTech Group - verbunden mit einem bisher verlustträchtigen Aktieninvestment - wird bei der nächsten Hauptversammlung der Post im Jahr 2019 sicher eine wichtige Rolle spielen. "Aber es ist ungeheuerlich, jetzt schon mit Klagen zu drohen", sagte Kleinaktionärsvertreter Wilhelm Rasinger am Montag im Klub der Wirtschaftspublizisten.
Dieser ungewöhnliche Sachverhalt beschäftigt wie berichtet in der Zwischenzeit auch Post-Aktionäre und Rechtsanwälte. Investoren hätten sie mit der Prüfung von Ansprüchen im Zusammenhang mit dem geplatzten FinTech-Deal beauftragt, teilte in der Vorwoche eine Anwaltskanzlei mit. "Fest steht, dass den Aktionären Schäden durch Kursverluste entstanden sind", hielt Rechtsanwalt Lukas Aigner fest.

Dass das geplante gemeinsame Joint Venture nicht zustande gekommen sei, "tut weh und ist unangenehm", meinte Rasinger. Es sei aber besser gewesen, das Projekt jetzt zu stoppen, bevor es noch teurer geworden wäre, so der Präsident des Interessenverbandes für Anleger (IVA). Natürlich werde es auf der Hauptversammlung darum gehen, ob die notwendige Sorgfalt anwendet worden sei.

Für Rasinger stellt sich in diesem Zusammenhang generell die Frage, ob die Verbindung eines Logistikers wie der Post mit einer Bank in Zeiten von Internet und Bankfilialschließungen noch Zukunft habe, ob in Filialen noch genügend Erträge erwirtschaftet werden könnten. Andererseits gebe es auch das Gegenbeispiel, etwa wenn die Oberbank neue Filialen eröffne.

Sollte die im Zusammenhang mit der abgesagten Kooperation von der Post eingegangene Beteiligung an der FinTech Group sich als verlustträchtig herausstellen, müsste dies auch Auswirkungen auf die erfolgsabhängigen Gehälter des Post-Vorstandes haben, betonte Rasinger. "Nicht nur die Aktionäre sollten darunter leiden."

Die Post hat sich Anfang Oktober wie berichtet mit 35 Mio. Euro an der FinTech Group beteiligt, indem sie neu aufgelegte Aktien kaufte. Das 7-Prozent-Aktienpaket ist aktuell durch die inzwischen eingetretenen Kursverluste gut 8 Mio. Euro weniger wert. Der Post-Vorstand hat noch nicht entschieden, was er damit machen wird.

  

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Post spürt in Wien bereits Paketzustellung durch Amazon
Rückgang bei Paketlieferungen im Dezember in Wien - Sonst in Österreich Zuwachs - Gesamtjahr bringt der Post österreichweit mehr als 10 Prozent Steigerung

Seit Oktober stellt Amazon in Wien selber Pakete zu und bei der Post wirkt sich das bereits aus. Im Dezemberschnitt wird die Post heuer voraussichtlich rund 116.000 Pakete täglich zustellen, im Vorjahr waren es noch 122.000, bestätigte Post-Sprecher Michael Homola einen Bericht von ORF Wien. "Wir spüren, dass ein zusätzlicher Mitbewerber am Markt ist", so Homola zur APA.

In den anderen Bundesländern stellt die Post hingegen heuer im Dezember mehr Pakete zu als im gleichen Monat des Vorjahres. Österreichweit läuft die Paketzustellung über das gesamte Jahr hervorragend: Die Post geht davon aus, heuer 109 Mio. Pakete zuzustellen, nach 97 Mio. im Vorjahr.

  

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>Noch steckt der neue Paketdienst "Alles Post" in Tests, der
>Preis für die Einheitszustellung ist offen. In der Branche
>steigt die Nervosität
>
>https://derstandard.at/2000093708997/Neuer-Paketdienst-Alles-Post-macht-alle-nervoes< br />
Ich würde es ja gerne nutzen. Aber solange die keine Preise nennen laß ich mir die Sachen einfach in die Firma liefern. Der Amazon Lieferdienst hat es bei 2 von 2 Lieferungen geschafft es so zuzustellen, dass das Paket unauffindbar ist. Wobei die recht unkompliziert das Geld einfach wieder rückgebucht haben. Trotzdem ärgerlich und unbrauchbar.

  

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Krisensitzung in der Post nach teurem Fiasko mit Bankpartner

Der Deal mit dem künftigen Bankpartner der Österreichischen Post platzte und kostete reichlich Geld. Jetzt will sich der Post-Aufsichtsrat mit der mysteriösen Angelegenheit befassen. Ein Köpferollen ist nicht ausgeschlossen.

Paywall:

https://diepresse.com/home/wirtschaft/kolumnen/kordikonomy/5546543/Krisensitzung-in-der-P ost-nach-teurem-Fiasko-mit-Bankpartner

  

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Sonder-Aufsichtsrat nach geplatztem Deal mit FinTech Gruppe
Am Montagnachmittag

Die teilstaatliche Post sucht einen Partner, um ab 2020 weiter Finanzdienstleistungen anzubieten, nachdem die derzeitige Kooperation mit der BAWAG endet. Zuletzt platzte rund um diesen Plan aber ein Deal mit der deutschen FinTech Gruppe. Die Post muss erneut suchen. Nun findet am Montag eine außerordentliche Aufsichtsratssitzung statt. Dort geht es um einen Nachbericht zum geplatzten Deal.

So bestätigte ein Post-Sprecher gegenüber der APA am Freitagabend einen Bericht der Zeitung "Presse" (Samstagsausgabe), in dem von einer "Krisensitzung" die Rede ist. Konkreter wollte sich der Sprecher nicht äußern.

Bei der Aufsichtsratssitzung dürfte aber nicht nur über die Zukunft der Post-Finanzdienstleistungen - die wichtig für ein dichtes Filialnetz sind - gesprochen werden, sondern über die grundsätzliche weitere Vorgehensweise im Konzern nach dem Platzen des Deals. Ende November war das Aus der geplanten Kooperation bekanntgeworden.

Zuletzt hatte die Post etwa noch keine Entscheidung darüber getroffen, ob sie das im Zusammenhang mit dem abgesagten Joint Venture gezeichnete 35 Mio. Euro schwere FinTech-Aktienpaket wieder verkaufen oder behalten wird. Die Post AG hat am 5. Oktober - wie am 10. September mit der FinTech-Gruppe vereinbart - rund 1.225.761 neue FinTech-Aktien gezeichnet und dafür je Aktie 28,50 Euro bezahlt. Der gesamte Gegenwert belief sich somit auf rund 35 Mio. Euro und die Post hält nun gut 6 Prozent an der deutschen Firma.

Die Investition galt als erster Meilenstein zur Gründung des geplanten gemeinsamen 50/50-Joint Ventures. Der zweite Meilenstein - dass die FinTech eine Kapitalanlage im höheren zweistelligen Millionenbereich überweist - wurde nicht mehr erreicht.

Konkrete Gründe für das Platzen des Joint Ventures wurden bei Bekanntwerden nicht genannt. Es war lediglich die Rede davon gewesen, dass man sich beim Zeitplan nicht einig geworden sei.

Post-Aktionäre haben wegen der Vorgänge inzwischen einen Anwalt eingeschaltet. Investoren hätten die Prüfung von Ansprüchen im Zusammenhang mit dem geplatzten FinTech-Deal beauftragt, so Lukas Aigner von der Rechtsanwaltskanzlei Aigner + Partner kürzlich. Kleinaktionärsvertreter Wilhelm Rasinger sprach sich ebenso vor Kurzem dagegen aus, bereits jetzt zu klagen. Er sagte, die Sache sei Thema für die nächste Hauptversammlung der Post AG.

Noch bevor die FinTech-Gruppe im September als künftiger Partner offiziell genannt worden war, hatten andere potenzielle Kooperationspartner wie beispielsweise die Volksbanken oder Santander einer Zusammenarbeit eine Absage erteilt. Seit Herbst 2017 ist klar, dass die Post einen BAWAG-Nachfolger für das Anbieten von Finanzdienstleistungen ab 2020 brauchen wird.


  

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>Klarer strategischer Fehler, der CEO gehört daher
>ausgetauscht

Sein Vertrag wurde erst kurz vorher verlängert, der ist sicher. Der Filialvorstand wackelt. Und die FPÖ hätte gern den Posten.

  

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>>Klarer strategischer Fehler, der CEO gehört daher
>>ausgetauscht
>
>Sein Vertrag wurde erst kurz vorher verlängert, der ist
>sicher. Der Filialvorstand wackelt. Und die FPÖ hätte gern den
>Posten.

Zuerst die trans-o-flex Sache und jetzt diese Pleite. Egal wie lange die Laufzeit ist, der CEO hat die Letztverantwortung und muss weg. Das kostet sonst noch mehr!

  

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Post verkleinert nach Joint-Venture-Aus Vorstandsgremium
Filialvorstand Hitziger geht einvernehmlich nach Sonder-Aufsichtsratssitzung - Agenden in Chefetage werden neu verteilt

Der Aufsichtsrat Post hat am Montag in einer Sondersitzung den Vorstand verkleinert. Der Vorstand für Brief, Werbepost & Filialen, Walter Hitziger, beendet seine Funktion mit Jahresende "einvernehmlich", teilte das Unternehmen Montagabend mit. Die Agenden im künftig dreiköpfigen Gremium werden neu verteilt. Generaldirektor Georg Pölzl übernimmt das Geschäftsfeld Filialnetz persönlich.

Die Sonder-Aufsichtsratssitzung fand wegen des geplatzten Joint Ventures mit der deutschen FinTech Gruppe statt, über das die Post weiterhin Finanzdienstleistungen anbieten wollte, wenn die Kooperation mit der BAWAG per Jahresende 2019 ausläuft. Die Post will auch nach dieser Entwicklung nach 2019 weiter Finanzdienstleistungen anbieten.

Nun werden die Brief- und Paketlogistik zusammengeführt, teilte das teilstaatliche, börsennotierte Unternehmen nach einer stundenlangen Sitzung mit. Demnach übernimmt der zukünftige Generaldirektor-Stellvertreter Walter Oblin zusätzlich zu seinen bisherigen Agenden die Geschäftsfeldverantwortung für die Division Brief und Werbepost und die dazugehörigen Beteiligungen. Neben der Division Paket & Logistik übernimmt Vorstand Peter Umundum auch die Verantwortung für die Produktion beider Sparten Brief und Paket.

"Mit der Neuverteilung der Geschäftsfelder in einem kleineren Vorstandsteam wird es gelingen, weitere Synergien zu heben und unseren Kunden ein umfangreiches Brief- und Paket-Produktportfolio mit einer Top-Qualität zu bieten", betont Edith Hlawati, Vorsitzende des Aufsichtsrats. Pölzl dankte Hitziger für seien "Verdienste um die Entwicklung der Österreichischen Post in den Jahren der Zusammenarbeit mit mir". Das Kerngeschäft Brief sei - schon vor den nun angestrebten Synergien - trotz rückläufiger Mengen eine hochprofitable Sparte.

Auf die zukünftige Strategie rund um die Finanzdienstleistungen und die Partnersuche wurde in der Aussendung nicht eingegangen. 

  

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Florierendes Weihnachtsgeschäft beschert Post Paketrekord
672.000 Pakete an einem Tag - Neuer Allzeithöchstwert am 17. Dezember

Der boomende Online-Handel und das gute Weihnachtsgeschäft lassen die Paketmengen bei der Post steigen: Nach der Rekordmenge nach dem Cyber-Monday mit 605.000 Paketen an einem Tag wurde dieser Wert am Montag, den 17. Dezember, mit einem neuen Allzeit-Hoch noch einmal bei weitem übertroffen: 672.000 Pakete wurden allein an diesem Tag von der Post österreichweit verteilt – und das trotz stetig steigender Konkurrenz am Paketmarkt.

Damit alle Pakete und Weihnachtsgeschenke rechtzeitig unter dem Christbaum landen, arbeiten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Österreichischen Post in der Vorweihnachtszeit auf Hochtouren. Ein Anstieg der Mengen ist bereits ab Oktober spürbar. Transportiert die Österreichische Post im Jahresschnitt rund 360.000 Pakete täglich, werden in der Vorweihnachtszeit Tageswerte mit durchschnittlich 540.000 Stück erreicht.

Sendungsfristen und erweiterte Samstagsöffnung vor Weihnachten

Damit auch die letzten Pakete und Briefe vor Weihnachten noch rechtzeitig ankommen, sollten PRIO-Briefe, Pakete und EMS-Sendungen (Express Mail Service) innerhalb Österreichs bis spätestens Donnerstag, den 20. Dezember, aufgegeben werden. ECO-Briefe spätestens heute, den 18. Dezember. Zudem erweitert die Post ihre Öffnungszeiten vor den Feiertagen und schenkt Postkundinnen und Postkunden zusätzliche Zeit für die letzten Besorgungen und zur Nutzung der Postservices. So öffnen alle Filialen am Samstag, den 22. Dezember, von 9 bis 12 Uhr (mit Ausnahme der Filiale in der Willergasse 11 in 1230 Wien und der Filiale in der Europastraße 1 in 9524 St. Magdalen). Auch am 24. Dezember haben alle Filialen von 9 bis 12 Uhr geöffnet. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Filiale am Fleischmarkt 19 in 1010 Wien sind darüber hinaus auch am Mittwoch, den 26. Dezember, von 9 bis 22 Uhr persönlich für ihre Kundinnen und Kunden da.

  

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Der Sündenbock für den Fintech-Flop bei der Post

...

Einen schlanken Fuß mache die vorzeitige Vertragsverlängerung für Post-Chef Pölzl knapp zwei Wochen vor dem Fintech-Debakel im Rückblick jedenfalls nicht. Kaum vorstellbar sei, dass die Kooperationsgespräche mit dem zukünftigen Bankpartner zwei Wochen vor dem Scheitern noch reibungslos gelaufen seien.

derstandard.at/2000094278407/Der-Suendenbock-fuer-den-Fintech-Flop-bei-der-Post

  

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>Der Sündenbock für den Fintech-Flop bei der Post
>
>...
>
>Einen schlanken Fuß mache die vorzeitige Vertragsverlängerung
>für Post-Chef Pölzl knapp zwei Wochen vor dem Fintech-Debakel
>im Rückblick jedenfalls nicht. Kaum vorstellbar sei, dass die
>Kooperationsgespräche mit dem zukünftigen Bankpartner zwei
>Wochen vor dem Scheitern noch reibungslos gelaufen seien.
>
>derstandard.at/2000094278407/Der-Suendenbock-fuer-den-Fintech-Flop-bei-der-Post

Diese Fintech Entscheidung wurde sicher von ihm mitgetragen bzw. vielleicht sogar initiiert. Dieses Bauernopfer ist ein Witz, die hätten die Pölzl endlich entfernen sollen.

  

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Post erzielte 2018 trotz Amazon-Konkurrenz Paketrekord
Boomender Online-Handel steigerte Paketzahl um über 11 Prozent auf 108 Millionen - DHL erhöhte in Österreich Preise, Post aktuell nicht

Die Österreichische Post hat 2018 trotz der Konkurrenz des Onlinehändlers Amazon, der seit Oktober in Wien auch selber zustellt, einen Paketrekord erzielt. Das Logistikunternehmen versendete 108 Millionen Pakete, um über 11 Prozent mehr als 2017. Grund für das starke Wachstum sei der boomende Online-Handel gewesen, teilte die Post am Donnerstag mit.

Das "Allzeit-Hoch" an verteilten Paketen verzeichnete die Post am 17. Dezember: Allein an diesem Tag stellte das Unternehmen 672.000 Pakete zu.

Ganz ohne Auswirkungen bleibt die teilweise Selbstzustellung von Amazon aber nicht. "In Wien merken wir es schon", räumte Post-Sprecher Michael Homola auf APA-Anfrage ein. Der Paketmarkt wachse aber insgesamt sehr stark. Amazon hat Anfang Oktober in Österreich sein erstes Verteilzentrum in Großebersdorf (NÖ) aufgemacht und beliefert von dort aus mit neun regionalen und lokalen Geschäftspartnern den Großraum Wien.

Konkurrent DHL hat in Österreich mit 1. Jänner 2019 die Preise erhöht. Bei der Post seien aktuell keine Preisänderungen geplant, so der Post-Sprecher.

  

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Heikel...

Post verkauft Daten zu Parteiaffinität ihrer Kunden

Die Post sammelt und verkauft Datensätze ihrer Kunden an die Privatwirtschaft. Darunter finden sich auch statistische Einschätzungen zur politischen Orientierung. Datenschutzexperten betrachten das als rechtswidrig.

https://diepresse.com/home/wirtschaft/unternehmen/5556821/Post-verkauft-Daten-zu-Parteiaf finitaet-ihrer-Kunden

  

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Datenschutzbehörde leitet Prüfverfahren gegen Post ein

Dass die Post Daten zur "Parteiaffinität" der Österreicher verkauft, sorgt für Aufregung. Die Datenschutzbehörde leitet nun ein Prüfverfahren ein, die Post kann die Kritik nicht nachvollziehen.

https://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/5557178/Datenschutzbehoerde-leitet-Pruefv erfahren-gegen-Post-ein

  

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Klarstellung zur Verwendung von Adressdaten der Post zu Marketingzwecken 
Alle rechtlichen Grundlagen, Gewerbeordnung und DSGVO werden strengstens eingehalten

Mit aktuellen und reichhaltigen Kundendaten ermöglicht das Adressmanagement der Österreichischen Post eine höhere Effizienz zu geringeren Kosten für den Versand von Werbesendungen. Das Sammeln von Marketinginformationen ist kein neues Geschäftsfeld der Post, sondern gängige Praxis seit nahezu 20 Jahren. 

Als Rechtsgrundlage gilt die Gewerbeordnung, die die für den Adresshandel relevante Norm ist – sowohl die Gewerbeordnung als auch die Datenschutzgrundverordnung werden auf das Strengste eingehalten. Laut Gewerbeordnung (GewO) § 151 Abs. 5 dürfen Daten (Name, Adresse, Geburtsdatum etc.) ermittelt werden. Laut § 151 Abs. 6 GewO dürfen diesen erhobenen Daten von Personen weitere Marketinginformationen auf Grund von Marketinganalyseverfahren zugeschrieben werden. Dies bedeutet, dass zu Name, Adresse und Alter etc. weitere Daten auf Grund von Analysen hochgerechnet werden dürfen, solange diese Daten für Werbezwecke verwendet werden. Das sind eben jene Daten wie zum Beispiel Bioaffinität oder Parteiaffinität. Ebenfalls laut § 151 Abs. 6 GewO dürfen diese errechneten Daten an Dritte übermittelt werden.

Die Post hat einerseits konkrete, von Personen angegebene Interessen wie zum Beispiel Möbel oder Sport, berechnet andererseits aber auch Affinitäten zu zum Beispiel Bioprodukten oder eben auch eine Parteiaffinität. Diese Berechnungen erfolgen mit einem ähnlichen Mechanismus wie Hochrechnungen am Wahlabend. Es handelt sich dabei um statistische Daten, aus denen nicht auf das Verhalten einzelner Personen, aber auf eine Affinität von Zielgruppen, geschlossen werden kann. 

Aus Umfragen, Wahlergebnissen der Zählsprengel, Hochrechnungen und Statistiken ist bekannt, welche Bevölkerungsgruppen in welchen Gebieten besonders zu welchen Parteien tendieren. Auf Basis solcher Erkenntnisse wird ein Modell entwickelt, auf Grund dessen Personen bzw. Zielgruppen zum Beispiel auch eine Wahrscheinlichkeit zu einer Parteiaffinität zugewiesen werden kann. Diese Wahrscheinlichkeit macht jedoch keinerlei Aussage über das tatsächliche Verhalten der Person. 

Diese Berechnungen dienen ausschließlich dazu, den Streuverlust bei Werbesendungen zu reduzieren. Keinesfalls können daraus Rückschlüsse auf Eigenschaften konkreter Personen gezogen werden. 

Beispiel für eine derartige Berechnung: Aus Faktoren wie Alter, Geschlecht, Wohnort, Wahlergebnis im Zählsprengel etc. wird ein Modell erstellt und damit eine Wahrscheinlichkeit berechnet. Die Daten werden ausschließlich zu Marketingzwecken verwendet, die Datennutzung wird von der Post strikt auf diesen Zweck eingeschränkt. Alle Datenempfänger haben der Österreichischen Post AG vertraglich zugesichert, die Daten ausschließlich zu Marketingzwecken zu verwenden.

Die rechtliche Klärung durch die Einleitung eines Prüfverfahrens durch die Datenschutzbehörde wird seitens der Post begrüßt. 

  

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Überraschung; Die Fahnenträger des Datenschutzes (SPÖ, Grüne, Neos) an vorderster Front dabei:

Welche Parteien bei der Post Wählerdaten gekauft haben

Die SPÖ, die Grünen in Salzburg, die niederösterreichische Volkspartei und die Wiener Neos: Sie alle sollen in Wahlkämpfen auf Datensätze der Post gebaut haben.

https://diepresse.com/home/innenpolitik/5557631/Welche-Parteien-bei-der-Post-Waehlerdaten -gekauft-haben

  

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Gfraster!

Haben meine Daten und schicken mir kein Studentenfutter
und keine Werbe-Gummibärli

Glauben die echt, ich würd sie gratis wählen?

  

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Erste Group stuft Aktien von "Hold" auf "Accumulate" hoch
Kursziel von 40 auf 36 Euro gesenkt - Analyst: Aktie nach jüngstem Kursrückgang nun attraktiv bewertet

Die Erste Group hat eine Kaufempfehlung für die Aktien der Österreichischen Post ausgesprochen. Die Anlageempfehlung für die Titel wurde von "Hold" auf "Accumulate" erhöht. Gleichzeitig sank das Kursziel von 40 Euro auf 36 Euro.

Herausforderungen, die "zugegebenermaßen beträchtlich" seien, hätten den Aktienkurs auf ein attraktives Niveau gedrückt, schreibt Erste-Analyst Christoph Schultes in der am Dienstag veröffentlichten Studie. Trotz der gescheiterten Zusammenarbeit mit der deutschen FinTech Group und einer Abschwächung im Paket-Geschäft dürfte die Post aber ihre Ergebnisse und Dividenden stabil halten können, erwartet der Analyst. "Die Dividendenrendite von derzeit 6,7 Prozent sieht in unseren Augen ansprechend aus", heißt es in der Analyse.

Die negativen Nachrichten seien mittlerweile vollständig eingepreist, argumentiert Schultes weiter. Mögliche Auslöser für einen künftigen Kursanstieg könnten die Präsentation eines neuen Partners im Bankenbereich oder die weiteren Auswirkungen des Markteintritts von Amazon bei der Zustellung von Paketen in Wien sein.

Dass Amazon Pakete mittlerweile selbst ausliefert, dürfte nach Einschätzung des Analysten den Post-Konkurrenten DHL nämlich stärker treffen als die Post selbst. Die Stadt Wien dürfte nach Einschätzung der Erste Group eine der wenigen Regionen sein, in der DHL profitabel wirtschaftet. Amazons Markteintritt könnte dazu führen, dass das deutsche Logistikunternehmen mittelfristig ungefähr 3 Mio. Paketen weniger ausliefern wird, erwartet der Erste-Analyst. Für DHL werde es unter diesen Umständen "schwierig, wenn nicht sogar unmöglich" profitabel zu werden. Dies könnte wiederum zu einer Wiederaufnahme der Partnerschaft mit der Post führen, vermutet der Wertpapierexperte. Eine solche Zusammenarbeit würde seiner Einschätzung nach beiden Unternehmen helfen.

Die Gewinnschätzung je Titel belaufen sich auf 2,13 Euro für das Geschäftsjahr 2018 sowie auf 2,22 Euro (2019) und 2,20 Euro (2020) in den beiden Folgejahren. Was die Dividende angeht, prognostiziert die Erste Group für alle drei Jahre eine konstante Ausschüttung von 2,05 Euro.

  

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Empfehlung auf Akkumulieren mit Kursziel EUR 36 angehoben

Wir haben unsere Empfehlung für die Aktie der Österreichischen Post von Halten auf Akkumulieren angehoben. Unser Kursziel haben wir dabei von EUR 40 auf EUR 36 leicht abgesenkt. Dies reflektiert vor allem rückläufige Einnahmen aus Finanzdienstleistungen mit Auslaufen der BAWAG P.S.K.- Kooperation sowie ein verlangsamtes Wachstum in Paket & Logistik durch den Markteintritt von Amazon als Zusteller in Wien. Der Aufbau eines eigenen Verteilnetzwerkes durch Amazon hat den Kurs der Post-Aktie zuletzt deutlich unter Druck gesetzt, zusätzlich belasteten die missglückte Kooperation mit der deutschen FinTech Group sowie negative News von anderen Postkonzernen.

Ausblick

Unserer Meinung nach sind die ergebnisbelastenden Faktoren in den aktuellen Kursniveaus bereits eingepreist. Kurstreiber wären die Bekanntgabe eines neuen Bankpartners oder ein Wiederaufleben der Kooperation mit DHL. Zwischenzeitlich erwarten wir, dass die Post ihre stabilen Ergebnisse halten kann und somit weiterhin attraktive Dividenden ausschütten wird. Mit einer erwarteten Rendite von 6,7% (!) für 2018/19 bleibt die Post-Aktie somit ein äußerst attraktiver Dividendentitel.

Erste Bank

  

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Bei 15.000 Paketen voriges Jahr ließ sich angeblich weder Absender noch Empfänger eruieren, da waren Smartphones, Fernseher usw. drin.

Wird jetzt vergünstigt an die Mitarbeiter verkauft, der Erlös
gehört der Post.

https://wien.orf.at/news/stories/2959104/

  

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EANS-News: Österreichische Post AG / Österreichische Post mit gutem Geschäftsverlauf 2018 und Zuversicht für 2019
CORPORATE NEWS ÜBERMITTELT DURCH EURO ADHOC. FÜR DEN INHALT IST DER EMITTENT VERANTWORTLICH.

Unternehmen

Wien, 18.01.2019 -

Österreichische Post mit erfreulichem Geschäftsverlauf 2018 - Konzernumsatz um 1,0% gestiegen
2019 mit strategischer und organisatorischer Fokussierung
Stabiler Ausblick für 2019 bestätigt
Der Geschäftsverlauf der Österreichischen Post zeigte sich im Jahr 2018 sehr zufriedenstellend. Im Kerngeschäft der Brief- und Paketzustellung lagen die Mengenentwicklungen leicht über den ursprünglichen Prognosen. Der Rückgang des adressierten Briefvolumen war etwas geringer als erwartet, die Paketmenge hingegen legte um starke 11% im Vergleich zum Vorjahr zu. Der Konzernumsatz 2018 (vorläufig) stieg trotz eines schwierigen Marktumfelds um 1,0% auf 1.958 Mio EUR. Das Wachstum im Paketgeschäft mit +11,5% auf 552 Mio EUR konnte den Rückgang im Briefgeschäft (-2,5% auf 1.412 Mio EUR) kompensieren. Aufgrund der guten Entwicklung wird der positive Ausblick für 2019 bestätigt. Das endgültige Jahresergebnis 2018 wird am 14. März 2019 veröffentlicht.

Auch 2019 sollten die grundsätzlichen Herausforderungen am Brief-, Werbe- und Paketmarkt unverändert bleiben. "Unser Fokus für 2019 liegt auf der Weiterentwicklung des Kerngeschäfts - wir wollen die Service- und Qualitätsführerschaft weiter ausbauen", so Generaldirektor Georg Pölzl.

Im Briefbereich war 2018 die Einführung der Wahlmöglichkeit zwischen zeitkritischen und nicht zeitkritischen Sendungen (PRIO- und ECO-Briefe) ein voller Erfolg. Diese Produktreform sowie kombinierte physische und elektronische Angebote sollten auch 2019 die Basis für steigenden Kundennutzen, Stabilisierung des Umsatzes und Erschließung weiterer Potenziale im Briefbereich sein.

Hinsichtlich des Paketgeschäfts wird - trotz der nunmehrigen Eigenzustellung eines Großversenders im Raum Wien - mit weiterem Mengenwachstum gerechnet. Oberste Priorität ist es dabei, die Logistikkapazität der Österreichischen Post mittelfristig zu verdoppeln. Der erste Schritt eines umfassenden Investitionsprogramms wurde bereits mit Errichtung eines neuen Logistikzentrums in Hagenbrunn geschafft. Die Fertigstellung sollte planmäßig im Sommer 2019 erfolgen und eine zusätzliche Sortierkapazität von an die 14.000 Pakete pro Stunde ermöglichen. Dies bedeutet eine Kapazitätserweiterung um mehr als 25%. Ein weiterer Ausbau von Sortierkapazitäten angesichts der zu erwarteten Mengenströme ist in Planung.

Neben der operativen Performance gilt das Augenmerk auch der strategischen und organisatorischen Weiterentwicklung des Konzerns. In Österreich werden die Logistikeinheiten des Brief- und Paketgeschäfts zusammengeführt. Dadurch wird es möglich, weitere Synergien zu heben und die Rolle des Qualitätsführers am österreichischen Brief- und Paketmarkt weiter auszubauen. Darüber hinaus sollten im Laufe des Jahres die strukturellen Weichen für das Angebot von Finanzdienstleistungen ab dem Jahr 2020 im Filialnetz der Österreichischen Post gestellt werden.

Aktuelle Kundenbedürfnisse punktgenau zu erfüllen, ist der Schlüssel für den Erfolg. "Wir wollen auch künftig ein verlässlicher und vertrauenswürdiger Partner für unsere Kunden und Aktionäre sein", so Generaldirektor Georg Pölzl. Hinsichtlich der Geschäftsentwicklung wird - wie bereits prognostiziert - auch für 2019 Stabilität bei Umsatz und operativem Ergebnis angepeilt. Die solide Entwicklung sollte es der Österreichischen Post ermöglichen, ihrer klaren Kapitalmarktpositionierung als verlässlicher Dividendentitel treu zu bleiben.

ENDE DER MITTEILUNG EURO ADHOC

  

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>>Trans-o-flex war schon ein teures Abenteuer von Pölzl -
>wird
>>es nun auch ein strafrechtliches?
>>
>>https://kurier.at/wirtschaft/strafanzeige-kaeufer-einer-post-tochter-fuehlen-sich-betroge n/400382405
>
>
>Caveat emptor...
>

naja, gerade bei einem börsennotierten Unternehmen in staatlichen Besitz sollte es einen gewissen Restanteil an Seriosität geben. Wobei nach den letzten Aktionen vom Vorstand darf man eher nicht mehr davon ausgehen...

  

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>Caveat emptor...
>>
>
>naja, gerade bei einem börsennotierten Unternehmen in
>staatlichen Besitz sollte es einen gewissen Restanteil an
>Seriosität geben.

Bei dem Kaufpreis sollte aber jedem Käufer klar sein welche Qualität das Set hat und auch die jahrelangen Sanierungsversuche waren kein Geheimnis. Übliche Käufer-Hybris.

  

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Strafanzeige - Post: Schiedsgericht entschied zu unseren Gunsten

Die österreichische Post hat in einer Stellungnahme gegenüber der APA den gegen sie erhobenen Betrugsvorwurf seitens der deutschen Käufer der früheren Post-Tochter trans-of-flex neuerlich zurückgewiesen. Bereits im März 2018 habe ein Schiedsgericht die Klage der trans-o-flex-Eigentümer zurückgewiesen, sagte Post-Sprecher Homola am Sonntag.

  

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>Trans-o-flex war schon ein teures Abenteuer von Pölzl - wird
>es nun auch ein strafrechtliches?

Den Trans-o-flex Kauf hat aber schon sein Vorgänger bei der Post gemacht.

  

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 Goldman Sachs erhöht Kursziel leicht von 32,00 auf 33,00 Euro
Verkaufsempfehlung "Sell" bleibt aufrecht

Die Analysten von Goldman Sachs haben ihr Kursziel für die Aktien der Österreichischen Post leicht von 32,00 auf 33,00 Euro erhöht. Ihre Verkaufsempfehlung ("Sell") für die Titel bestätigten sie allerdings.

Während es für die deutsche und die niederländische Post in einer neuen Branchenstudie jeweils eine Kaufempfehlung gibt, bleiben die Analysten rund um Matija Gergolet für die österreichische pessimistisch. Die Aktie weise einen "Mangel an Wert verglichen mit dem Rest der Branche" auf, heißt es zur Begründung.

  

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Datenaffäre um Post weitet sich aus

Mit einem Partner vermarktete die Post auch das Surfverhalten von Usern.

Die Rechercheplattform Addendum, die den möglichen Verstoß gegen die Datenschutzgrundverordnung aufgedeckt hat, schildert die Problematik anschaulich so: „Ein User befindet sich im Onlineshop von Zalando, besucht später die Website von Porsche. Durch den Cookie von Twyn ist diese Information gesammelt, durch die hinterlegte Adresse beim Onlineshop der Wohnsitz des Users bekannt. Daraufhin schickt Porsche dem User per Post Werbematerial zu. Dass der User Interesse an einem Porsche haben könnte und wo dieser User wohnt, weiß die Firma aus den Daten, die Twyn über den Zalando-Besuch gesammelt hat und die die Post mit ihren Datensätzen abgleicht.“

https://diepresse.com/home/techscience/5570178/Datenaffaere-um-Post-weitet-sich-aus

  

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Post bekommt neues Design und Untersuchung der Datenschutzkommission

Neue Uniformen von Designerin Marina Hoermanseder für 12.000 Post-Mitarbeiter - In der Datenaffäre stellt sich die Post der Datenschutzkommission und will ein Gütesiegel

Eigentlich wollte die Post am Donnerstag die neuen Uniformen für ihre 12.000 Mitarbeiter in den Mittelpunkt stellen. Angesichts der jüngsten Datenaffäre des teilstaatlichen Konzerns drehte sich aber das Interesse um den Datenschutz. "Wir stellen uns gerne der Untersuchung und Diskussion mit der Datenschutzkommission", sagte Post-Chef Georg Pölzl auf Journalistenfragen.
Nach der Affäre um die Auswertung und Speicherung der Parteiaffinität ihrer Kunden geriet die Post erst diese Woche wieder in die Schlagzeilen. Die Rechercheplattform Addendum wirft der Post vor, gemeinsam mit einem Partner gezielt das Surfverhalten von Kunden mit Adressdaten zu verknüpfen und so personalisierte Werbezusendungen zu ermöglichen. Die Post selber und der Auftragsdatenverarbeiter Twyn, mit dem die Post zusammenarbeitet, dementierten das diese Woche. Weder Post noch Twyn würden werbetreibenden Unternehmen Online-Nutzerdaten anbieten oder verkaufen.

Aus Pölzls Sicht ist "in der Datendiskussion alles gesagt. Wir halten uns an die geltenden Gesetze", sagte er am Donnerstag auf Journalistenfragen. Das Vertrauen der Kunden sei das Allerwichtigste, weshalb sich die Post auch der Datenschutzkommission stelle und ein "Datengütesiegel" anstrebe. Nach der Affäre um die Errechnung der Parteizugehörigkeit der Kunden entschied die Post, alle vorhandenen Informationen darüber zu löschen und künftig nicht mehr zu berechnen oder abzuspeichern.

Mehrfach betonte Pölzl heute, dass sich die Post an die Gesetze halte und sprach von "vielen Unterstellungen". Der Post-Chef räumte ein, dass es zuletzt auch Anfragen verunsicherter Kunden gegeben habe. Es habe sich dabei aber um eine "überschaubare Anzahl von Leuten" gehalten. Das Interesse an der Post sei groß, daher habe man eine breite Diskussion in der Öffentlichkeit zu akzeptieren, sagte Pölzl.

Schon bevor Geschichten um Datenweitergaben in den Schlagzeilen waren, musste die erfolgsverwöhnte Post eine Niederlage einstecken: Das geplante Joint-Venture mit der deuschen FinTech-Gruppe, die als BAWAG-Nachfolgerin für die Finanzdienstleistungen der Post zuständig hätte sein sollen, platzte. Seither sucht die Post einen neuen Partner für Finanzangelegenheiten, zumal die Kooperation mit der BAWAG Ende 2019 ausläuft.

"Die Dynamik zeigt, wie schwierig das Unterfangen ist", sagte Pölzl dazu. "Wir werden auf jeden Fall auch weiterhin Finanzdienstleistungen anbieten." Im ersten Halbjahr 2020 werde es aus heutiger Sicht eine sichtbare Veränderung geben, sprich einen neuen Partner.

Neuerungen optischer Natur gibt es bereits jetzt. Nach einem mehrmonatigem Tragetest und einigen Designänderungen tragen die Postler ab sofort die neuen Uniformen aus dem Hause Hoermanseder. Der Einmalaufwand sei "sehr überschaubar" gewesen, sagte Pölzl. In erster Linie seien Designkosten angefallen. Produktionskosten hätte die Post sonst auch, da die Dienstkleidung der Postler laufend erneuert werde.

Die Entwürfe der in Berlin lebenden österreichischen Designerin wurden bereits im Sommer 2017 präsentiert. "Österreich ist auf meiner Seite und stolz auf mich", sagte Hoermanseder, von der übrigens auch die AUA-Uniformen stammen.

Bekannt wurde Hoermanseder mit Mode, die an orthopädische Korsetts erinnert, mit viel Leder, Metall und Fetisch-Elementen. Ihre spektakulärsten Stücke waren schon auf roten Teppichen und Showbühnen zu sehen, u.a. an Lady Gaga und Rihanna.

  

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Österreichische Post stockt Anteile an Transaktionsdruckerei D2D auf
Post hält damit 70% am größten Druckdienstleister Österreichs

Die Österreichische Post AG setzt weiter auf Wachstum und erhöht ihre Anteile an Österreichs größter Transaktionsdruckerei D2D (Direct 2 Document GmbH). Sie erwirbt weitere 40% der Firmenanteile und hält damit insgesamt 70% am österreichischen Marktführer für Outputservices, die restlichen Anteile des Unternehmens hält (mittelbar) weiterhin die Raiffeisen Informatik GmbH. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.

Als größter Druckoutsourcing-Dienstleister Österreichs übernimmt die D2D von der Datenübernahme und Druckdatenaufbereitung über die Kuvertierung bis zur Postaufgabe Aufträge ihrer Kunden. „Mit der Aufstockung der Anteile an der D2D wird sich die Post noch stärker als Full-Service Dienstleister im Druckoutsourcing etablieren. Neben höchster Qualität in der physischen Datenverarbeitung werden wir weiterhin auch verstärkt unsere Kompetenzen in der dualen Zustellung in die Partnerschaft einfließen lassen, um unseren Kunden die bestmöglichen Qualitätsstandards in der Dokumentenverarbeitung garantieren zu können“, so DI Georg Mündl, Leiter des Geschäftsfelds Mail Solutions, über die Beteiligung.

„Das Leistungsspektrum der D2D umfasst den modernen Druckoutput, begonnen von der sicheren Datenübermittlung, den hochwertigen Digitaldruck in Farbe sowie die exakte Weiterverarbeitung bis hin zum termingerechten Versand. In einer stabilen, durchgängigen Prozesskette verarbeiten wir zuverlässig, durchgängig dokumentiert sowie ausfallssicher durch unseren zweiten Standort, den Versand von Schriftstücken, wahlweise physisch als klassischen Brief oder digital als E-Brief. Durch die Erhöhung der Anteile der Post an der D2D sind wir erneut in unserer Innovationskraft bestärkt und haben somit die Weichen für zukünftiges Wachstum gestellt“, hebt Thomas Kaiselgruber, Geschäftsführer der D2D - direct 2 document GmbH hervor.

„D2D steht wie Raiffeisen Informatik für kompromisslose Sicherheitsstandards und garantierte Topqualität. Wie auch im professionellen Rechenzentrumsbetrieb, sind die Produktion und der Versand von Dokumenten immer mit dem Umgang von sensiblen Daten verbunden. Unser Beitrag als hochverfügbares Rechenzentrum zum modernen Druckoutput ist es, die zuverlässige und sichere Verarbeitung der Daten im höchsten Maße zu gewährleisten“, sagt Mag. Doris Partel-Niederreiter, Geschäftsführerin der Raiffeisen Informatik.

Über D2D

Das Kerngeschäft der D2D ist die Produktion von hochvolumigen Druckprodukten mit variablem Inhalt wie beispielweise Rechnungen, Mahnungen, Kontoauszügen, Polizzen sowie Standardmailings. D2D übernimmt den gesamten Geschäftsprozess von der Datenübernahme und Druckdatenaufbereitung über die Kuvertierung bis zur Postaufgabe. Beim Kooperationsunternehmen der Österreichischen Post AG und der Raiffeisen Informatik GmbH bündeln zwei Experten ihre Logistikkompetenzen und gewährleisten damit Sicherheitsstandards und Topqualität. Mit rund 380 Millionen Seiten A4-Drucke und 100 Millionen Sendungen pro Jahr sorgen durchschnittlich 60 Mitarbeiter dafür, dass das Unternehmen die klare Nummer 1 im Transaktionsdruck in Österreich ist.

  

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OGH-Entscheid: 821 Euro brutto für 40-Stunden-Woche in Ordnung
Arbeiterkammer empört - Praktikanten verdienten rund die Hälfte des Mindestlohnes eines Postzustellers - Lohn nicht im KV geregelt

40 Stunden die Woche arbeiten für 821,20 Euro brutto ist für Ferialpraktikanten der teilstaatlichen Post AG eine ausreichende Bezahlung, so ein Entscheid des Obersten Gerichtshofes (OGH). Zum Vergleich: Angestellte Briefzusteller in Vollzeitbeschäftigung erhalten laut Arbeiterkammer Tirol ein Mindestentgelt von 1.501,81 Euro brutto.
Der OGH hat demnach argumentiert, dass Ferialarbeiten von Schülern und Studenten zwangsläufig kürzer und mit der Notwendigkeit einer gewissen Einschulung verbunden sind und man von einem dauernd im Arbeitsleben stehenden Arbeitnehmer in der Regel auch größere Effizienz erwarten darf, so die Kammer in einer Aussendung.

Für den Tiroler AK Präsidenten Erwin Zangerl zeigt der Fall, wie wichtig Kollektivverträge sind - denn "nach Paragraph 19 Poststrukturgesetz sind Urlaubsersatzkräfte von der Geltung des Post-Kollektivvertrags ausgenommen", betonte Zangerl am Dienstag. Die Post hatte die Arbeitnehmerin nach dem Allgemeinen Bürgerlichen Gesetzbuch (ABGB) aus dem Jahre 1811 als "ABGB-Angestellte" beschäftigt.

Die AK Tirol hatte für die Arbeitnehmerin die Gehaltsdifferenzen zum Mindestlohn eingeklagt, da die Kammer von einer sittenwidrigen Unterentlohnung ausgegangen war. "Denn im wesentlichen Kernbereich sind die Aufgaben einer Urlaubsersatzkraft und eines unbefristet angestellten Zustellers die gleichen", betonte Zangerl.

  

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man könnte meinen daß studenten und schüler unter zwang in ketten zu ihrem fereialjob geschleppt werden. sie wisse selbst ganz genau, daß man ein angebot annehmen oder ablehnen kann. den terror machen nur die quasi beamteten vereinsmeier.

  

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Werbung mit personalisierten Daten weiter im Angebot
Werbebroschüre mit Anpreisung des Produkts unglücklich formuliert

Die Post steht in der Kritik, personalisierte Werbung an Menschen zu verschicken, deren Interessen davor online erhoben worden waren. Obwohl die Post von Anfang betonte, mit der Datenerhebung nichts zu tun zu haben, hatte sie nach Bekanntwerden des Vorgangs durch eine Addendum-Recherche angekündigt, das Produkt vorerst nicht mehr zu vertreiben. Auf Kundennachfrage ist es aber noch im Angebot.

Die angekündigte "Vertriebspause" bedeute nur, dass das Produkt derzeit nicht beworben und nicht empfohlen wird, sagte Post-Sprecher Michael Homola am Montag auf APA-Anfrage. Komme ein Kunde aktiv auf die Post zu und verlange danach, werde ihm weiter die personalisierte Werbung verkauft. Wobei Homola weiter betont, dass es ein Produkt des Partnerunternehmens Twyn sei, die Post vertreibe es nur.

Das gelte auch, nachdem die Recherche-Plattform Addendum heute eine Post-Werbung veröffentlicht hat, in der es heißt: "Wir analysieren Millionen Cookies der letzten 2-4 Wochen auf mehr als 150.000 österreichischen Websites zu 18 Standardinteressen. So finden wir echte, aktuelle Interessenten für Ihre Produktkategorie."

Das Produktblatt sei echt, bestätigte Homola am Montag auf APA-Nachfrage. Allerdings sei das "wir" in dem Text irreführend. Das sei als Marketingsprache zu verstehen. Mit dem "wir" sei nicht die Post, sondern "unser Partner", die Firma Twyn, gemeint. "Wir haben keinen Zugriff oder Kenntnis von Daten." Das sei vielleicht unglücklich formuliert, aber inhaltlich bleibe die Post dabei, dass sie keine Daten sammle oder berechne. Sie vertreibe das von Twyn erstellte Produkt nur bei ihren Kunden.

Auch Twyn-Chef Werner Schediwy sagte kürzlich zur APA, die Post vermittle lediglich ihren Kunden die Möglichkeit, gezielte Werbung zu verschicken, ohne jemals selber die Datensätze zu kennen. Aber auch Twyn selber führe zwar beim Versand der Werbung Daten aus Cookies von Adressverlagen mit Daten aus eigenen Cookies, die das Surfverhalten von Kunden abspeichern, zusammen, aber "Twyn ist dabei zu keinem Zeitpunkt im Besitz von personenbezogenen Daten". Der ganze Vorgang sei mehrfach von Juristen geprüft und entspreche den Vorgaben der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO), weil niemand gleichzeitig sowohl das Surfverhalten als auch die Adressen der Nutzer kenne, sagt Schediwy.

  

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Datenschutzbehörde prüft Strafverfahren
Entscheidung binnen zwei Wochen

Die Datenschutzbehörde prüft derzeit die Einleitung eines Strafverfahrens gegen die Post. Dass der Konzern beim Datensammeln gegen geltende Gesetze verstoßen hat, hat die Behörde bereits festgestellt. Die Post will zwar dagegen berufen. Unabhängig davon kann die Behörde aber ein Verwaltungsstrafverfahren einleiten und will das binnen zwei Wochen klären, wie Vizechef Matthias Schmidl der APA sagte.

Die Datenschutzgrundverordnung sieht bei Verstößen empfindliche Geldstrafen vor, die im Extremfall bis zu 20 Mio. Euro bzw. vier Prozent des weltweiten Jahresumsatzes betragen können. Derzeit ist allerdings noch nicht klar, ob die Datenschutzbehörde ein Strafverfahren einleitet. Sollte es dazu kommen, müsste geklärt werden, wer für die Verstöße verantwortlich war, ob diese vorsätzlich oder fahrlässig erfolgten und ob es sich um schwerwiegende oder mindere Verstöße handelt, erklärt Schmidl. Bei geringfügigen Verstößen kann es die Behörde auch bei einer Verwarnung belassen.

Am Dienstag hatte die Datenschutzbehörde bekannt gegeben, dass die Post aus ihrer Sicht gegen den Datenschutz verstoßen hat, weil sie die Parteipräferenzen der Österreicher geschätzt und diese Daten für Marketingzwecke verwendet hat. Die Post hat nun vier Wochen (bis 11. März) Zeit, um gegen diese Entscheidung Berufung beim Bundesverwaltungsgericht einzulegen. Ein etwaiges Verwaltungsstrafverfahren würde nach Angaben der Behörde aber unabhängig von dieser Berufung laufen.

  

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Datenschutz - Zweites Verfahren gegen Post
Datenschutzbehörde prüft Zusammenarbeit mit Twyn

Die Post steht nicht nur in der Kritik, Daten zur Parteiaffinität der Österreicher gesammelt zu haben, sondern auch weil sie personalisierte Werbung an Menschen verschickt, deren Interessen davor online erhoben worden waren. Die Datenschutzbehörde leitete nun dazu ein zweites amtswegiges Prüfverfahren ein.
Darin soll unter anderem geklärt werden, inwieweit die Post im "Offline Retargeting" mit der Twyn Group GmbH zusammenarbeitet und ob derartige Auswertungen des Surfverhaltens rechtlich zulässig sind, berichtete die Rechercheplattform Addendum. "Der Grund des Prüfverfahrens ist genau die Art der Zusammenarbeit mit der Twyn Group GmbH und die Frage der datenschutzrechtlichen Zulässigkeit dieser Art von Auswertungen", wird der stellvertretende Leiter der Datenschutzbehörde, Matthias Schmidl, zitiert.

Sowohl die Post als auch ihr Partner Twyn betonen, keinen Zugang zu den Daten zu haben. Twyn-Chef Werner Schediwy sagte Ende Jänner zur APA, die Post vermittle lediglich ihren Kunden die Möglichkeit, gezielte Werbung zu verschicken, ohne jemals selber die Datensätze zu kennen. Twyn selber führe zwar beim Versand der Werbung Daten aus Cookies von Adressverlagen mit Daten aus eigenen Cookies, die das Surfverhalten von Kunden abspeichern, zusammen, aber "Twyn ist dabei zu keinem Zeitpunkt im Besitz von personenbezogenen Daten". Der ganze Vorgang sei mehrfach von Juristen geprüft und entspreche den Vorgaben der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO), weil niemand gleichzeitig sowohl das Surfverhalten als auch die Adressen der Nutzer kenne, so Schediwy.

  

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Post von Behörde irritiert
Sprecher: Vorverurteilung schwingt mit

In der Datenschutz-Affäre geht die Post nun in die Offensive und kritisiert die Datenschutzbehörde. "Wir sind sehr irritiert über die Vorgehensweise, denn während wir bei der Behörde auf keinerlei Gesprächsbereitschaft zu inhaltlichen Fragen treffen, wird uns andererseits bereits zum zweiten Mal über die Medien eine Einleitung eines Verfahrens ausgerichtet", so Post-Sprecher Michael Homola.
"Diese Kampagnisierung ist für uns nicht nachvollziehbar, denn es schwingt immer eine Form von Vorverurteilung mit", sagte Homola am Dienstag zur APA. Die Post sei seit 18 Jahren ein Adressverlag und unterstütze die heimische Wirtschaft bei der treffsicheren Erhebung von Adressdaten.

  

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Boomender Onlinehandel sorgte 2018 für starken Anstieg am Paketmarkt

Paketvolumen stieg in Österreich um 9 Prozent auf fast 228 Millionen Pakete - Neues Amazon-Verteilzentrum spielt noch keine Rolle - Anstieg der Retouren um 16 Prozent

Das ungebremste Wachstum des Onlinehandels sorgte auch im Vorjahr für einen kräftigen Anstieg am heimischen Paketmarkt. Paketdienste wie die Post, DHL, Hermes und DPD lieferten 2018 fast 228 Millionen Pakete aus, um 9 Prozent mehr als im Jahr davor, geht aus einer am Montag veröffentlichten "Branchenradar"-Marktanalyse hervor. Das neue Amazon-Verteilzentrum spielte dabei noch keine Rolle.
Der Onlinehändler Amazon stellt seit Oktober in Wien einen Teil seiner Pakete selber zu. Mit rund einer halben Million Pakete habe Amazon im Privatkunden-Geschäft einen Marktanteil von 0,4 Prozent, räumte "Branchenradar" ein. Selbst hochgerechnet auf das volle Jahr käme Amazon nicht über einen Marktanteil von 2 Prozent hinaus, heißt es.

Marktführer ist die Post mit rund 47 Prozent Marktanteil vor DHL Paket mit 27 Prozent, Hermes mit knapp 12 Prozent und DPD mit 10 Prozent.

Getragen wurde das Paketwachstum im vergangenen Jahr sowohl von Privatpersonen, die mehr bestellten, als auch Firmenkunden. Doch während sich die Zahl der Pakete im Geschäftskundensegment um 2,1 Prozent auf 95 Millionen Stück erhöhte, stieg sie im Konsumentengeschäft kräftig um 14,6 Prozent auf knapp 132,7 Millionen Stück.

Doch nicht jedes Paket bleibt beim Kunden: Die wachsenden Interneteinkäufe führten im Vorjahr zu einem Anstieg der Retouren um 16 Prozent auf rund 28 Millionen Pakete. Im Vergleich zu den Jahren davor habe sich der Anstieg aber halbiert, hieß es seitens "Branchenradar" auf APA-Anfrage. Das liege daran, dass die Wachstumsimpulse im Onlinehandel zunehmend aus Warengruppen mit geringen Retouren-Quoten kämen, wie etwa Möbel, Haushaltswaren oder Streamingdienste.

  

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Angeblich denkt DHL über Ausstieg aus Österreich nach
Manager-Magazin: Paketexpansion in Österreich angehalten

DHL, Pakettochter der Deutschen Post, denkt über einen Rückzug aus Österreich nach, schreibt das "Manager Magazin". Ken Allen, als Vorstand bei der Deutschen Post seit kurzem für Paketversand an private Kunden zuständig, habe die Paketexpansion in Österreich angehalten. "Wahrscheinlich folgt bald der Rückzug" zitiert die "Kleine Zeitung" das deutsche Magazin.

So ein Schritt wäre eine große Überraschung. DHL ist erst im September 2015 mit der Zustellung von Paketen in Österreich aktiv geworden. Es entstanden Verteilzentren bei Graz und in Wien-Liesing. Im Oktober 2018 erfolgte der Spatenstich für ein Verteilzentrum in Enns. Bis 30. Juni 2019 sollen dort die 11.000 Quadratmeter große Logistikhalle und mehr als 1.000 Quadratmeter Bürofläche fertig werden und 150 Arbeitsplätze entstehen, hieß es damals.

DHL baut auch am Flughafen Wien um 10 Mio. Euro ein Logistikzentrum, die Flughafen-Wien-Vorstände gehen davon aus, dass dort ab Mai 200 bis 300 Jobs entstehen werden.

DHL Paket ist mit 27 Prozent Marktanteil Nummer zwei hinter der Post. Allerdings hat im Herbst 2018 Amazon begonnen, Pakete im Raum Wien selber zuzustellen und im Februar sein erstes Verteilzentrum eröffnet. Damit hat die Konkurrenz am heftig umkämpfen Markt zugenommen.

  

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"Eine Branche wird Internetriesen geopfert" 
Post-Chef Georg Pölzl sieht physisches Direktmarketing in Österreich durch problematische Datenschutzauslegung gefährdet

Die jüngste Datenaffäre rund um die Österreichische Post, die für Wahlkämpfe Personendaten mit Dateiaffinitäten verkauft hat, könnte noch weitreichende Konsequenzen haben. Post-Chef Georg Pölzl sorgt sich in einem Interview mit dem Wirtschaftsmagazin trend um die Zukunft des Direktmarketings in Österreich. 

Wörtlich sagt er: „Die Grundfrage ist: Sind statistisch hochgerechnete Daten persönliche Daten? Wenn solche Daten nicht mehr verwendet werden dürfen, dann gratuliere! Dann kann man auch keinen vernünftigen Streuplan für Werbemailings und keine professionelle Zielgruppenanalyse mehr machen. Dann wird eine Branche mit österreichischer Wertschöpfung von 700 Millionen Euro, davon rund 200 Millionen Euro bei der Post, zugunsten der Internetriesen Google, Facebook und Amazon geopfert. Dann wird physisches Direktmarketing auf einen Schlag zugunsten von Online-Werbung abgedreht.“ 

Pölzl sieht das Geschäftsmodell Adresshandel der Post gefährdet, sollte sich die Rechtsauffassung der Datenschutzbehörde und anderer Kritiker bestätigen: „Diese Diskussion muss geführt und rechtlich geklärt werden. Wenn sich unsere Position nicht durchsetzt, ist das ein Brandbeschleuniger in Richtung digitaler Werbung. Dieser Bereich wird von internationalen Playern beherrscht, die in Österreich kaum Steuern und Abgaben zahlen. Wenn so eine Entwicklung das Ziel der Datenschutzgrundverordnung ist, hielte ich das für völlig absurd.“ 

Der Post-CEO kritisiert auch den Umgang mit seinem Konzern in der Öffentlichkeit: „Es war und ist eine Kampagne. Damit haben sich einige Leute in Österreich profiliert. Dem Leitbetrieb Post etwas anzulasten, bringt viel Aufmerksamkeit.“ Von der Behörde wünscht er sich, „die Betroffenen zu informieren, bevor man mit den Medien redet. Ein Sperrfeuer aus dem Hinterhalt nützt niemandem.“ 

  

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>"Eine Branche wird Internetriesen geopfert" 
>Post-Chef Georg Pölzl sieht physisches Direktmarketing in
>Österreich durch problematische Datenschutzauslegung
>gefährdet

Kann seinen Frust gut verstehen. Sin haben ja nur aus Wahlergebnissen hochgerechnet wo tendenziell die Wähler von Partei X wohnen. Brief an Grüne gewünscht? => Massen -Mail an Wien-Neubau. Wo da das Datenschutzproblem liegt erschließt sich mir nicht?

  

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Post-Chef bestätigt Verluste mit Internetplattform shöpping.at
"Ein paar Hundert" Transaktionen pro Tag - Kein Termin für Break-Even - Suche nach BAWAG-Ersatz läuft noch

Auf dem 2017 von der Post ins Leben gerufenen Online-Einkaufsportal shöpping.at bieten inzwischen 500 Händler ihre Waren an. Das Portal habe täglich "ein paar Hundert" Bestellungen, sagte Post-Chef Georg Pölzl im Interview mit dem "Trend". Es mache noch Verluste, diese seien aber "nicht in Dimensionen, die das Ergebnis der Post AG infrage stellen".
Pölzl will sich aber nicht festlegen, wann die Gewinnschwelle erreicht wird. "shöpping.at ist heute schon ein Profitcenter, nur eben noch ohne Profit", so Pölzl. Einen Vergleich mit Amazon lehne er ab: "Wir sind ein österreichischer Marktplatz, und wir werden der einzige österreichische Marktplatz bleiben". Pölzl hofft auf Unterstützung "von Stellen, die Interesse an einer guten Entwicklung des österreichischen Handels haben. shöpping.at ist ein Beitrag zur Antwort auf die Globalisierung der Warenströme." Die Posttochter AEP, eine deutsche Arznei-Großhandelsfirma, mache nach fünf Jahren über 400 Mio. Euro Handelsumsatz, verglich er.

Pölzl sieht unverändert "viel Interesse, auch aus dem Ausland" an Stelle der BAWAG Partner der Post für Finanzprodukte zu werden. Zugleich sagte er im "Trend", es müssten nicht alle Produkte von einem Partner kommen. "Wir könnten uns ja auch auf eine breite Palette von Partnern stützen". Ob die Post doch noch eine eigene Bank gründet "wird gerade intensiv mit dem Aufsichtsrat diskutiert und ist noch nicht entschieden."

Jedenfalls werde die Post auch ab 2020 Finanzdienstleistungen bieten. Grundsätzlich machten Bankdienstleistungen aber nur 2,5 Prozent des Post-Umsatzes aus und hätten für das Ergebnis sehr wenig Bedeutung. "Die Zukunft der Post hängt nicht von diesem Geschäft ab", so Pölzl im "Trend".

  

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Cobin Claims ruft zur Sammelklage im Post-Datenskandal auf

Die Plattform sei daran interessiert ein Musterverfahren durch alle Instanzen zu treiben, sagte Obmann Oliver Jaindl. Er kritisiert auch das Vorgehen der Datenschutzbehörde.

Die Plattform Cobin Claims strebt im Zuge der Daten-Affäre der Post AG eine Sammelklage vor einem Zivilgericht an. Das teilte der Verein am Freitagvormittag auf einer Pressekonferenz mit. Den Betroffenen soll auf Basis eines EuGH Urteils ein ideeller Schadenersatz von 3000 Euro pro Person zukommen.

https://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/5588135/Cobin-Claims-ruft-zur-Sammelklage -im-PostDatenskandal-auf

  

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AllesPost: Paketzustellung ab sofort ausschließlich mit der Post 
Die ersten drei Monate kostenlos - Komfort und Flexibilität durch Nutzung sämtlicher Postservices bei jedem Paket

Wer zukünftig alle Pakete ausschließlich von der Österreichischen Post erhalten möchte, kann dies ab sofort mit dem neuen Service AllesPost beauftragen. Kundinnen und Kunden konnten bislang meist nicht wählen, von welchem Zustelldienst das Paket geliefert werden soll. Mit AllesPost wird das Paket garantiert mit der Österreichischen Post zugestellt – auch, wenn der Transport zunächst von einem anderen Dienstleister erfolgt. Mehr als 22.000 Voranmeldungen zeigen, dass großes Interesse an AllesPost besteht. 

So funktioniert AllesPost

Um AllesPost zu nutzen, beauftragen Kundinnen und Kunden das neue Service unter post.at/allespost. Sie erhalten danach eine spezielle AllesPost-Adresse, die dann beim Online-Einkauf als Lieferadresse anzugeben ist. Erfolgt der Versand über einen beliebigen Zustelldienst, liefert dieser das Paket an die angegebene AllesPost-Adresse (im Logistikzentrum der Post). Die Zustellung erfolgt danach ausschließlich mit der Österreichischen Post. 

Die ersten drei Monate kostenlos

Um das Service zu testen, können sich Interessierte jetzt registrieren – die ersten drei Monate sind für alle Kundinnen und Kunden kostenfrei. Danach kann AllesPost mit einem 3-Monats-Abo (bis zu 10 Sendungen) um 14,90 EUR oder mit einem 12-Monats-Abo (bis zu 40 Sendungen) um 39,90 EUR genutzt werden. 

Alle Sendungen aus einer Hand

Kundinnen und Kunden profitieren zusätzlich von sämtlichen Services, die die Post mit ihrer landesweit einzigartigen Infrastruktur bietet. Mit den Post Empfangsboxen und Abstellgenehmigungen wird bereits 1,1 Millionen Haushalten eine Empfangsmöglichkeit direkt an der Haustüre ermöglicht, was einem Drittel aller Haushalte in ganz Österreich entspricht. Weiters ist die Zustellung der Pakete in eine der Rund-um-die-Uhr zugänglichen Abholstation oder an einem Wunschtag möglich, mit der österreichweiten Paketumleitung können Pakete jederzeit auch einfach via Post App umgeleitet werden. 

Alle Infos unter post.at/allespost. 

  

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Die Post hat die Preise für ihr neues Service "Alles Post" bekanntgeben. Nach einem drei Monate langem Gratis-Testzeitraum koste ein 3-Monats-Abo mit bis zu zehn Sendungen 14,90 Euro, ein Jahresabo mit bis zu 40 Sendungen komme auf 39,90 Euro, teilte die Post am Mittwoch zum Start des neuen Angebot mit. Das Unternehmen verwies auf mehr als 22.000 Voranmeldungen.

"Alles Post" richtet sich an Onlineshopper, die ihre Pakete nur durch die Österreichische Post zugestellt haben wollen. Die Paketdienste liefern die Sendungen dann in das Logistikzentrum der Post, die dann die Zustellung übernimmt. Die Post reagiert damit auf der Ärgernis vieler Kunden, beim Einkauf im Internet nicht auswählen zu können, mit welchem Zustelldienst das Paket geliefert wird.

  

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Wow. DHL aus dem Feld geschlagen.

EANS-Adhoc: Österreichische Post AG / ÖSTERREICHISCHE POST UND DEUTSCHE POST DHL GROUP GEHEN LANGFRISTIGE PARTNERSCHAFT EIN
VERÖFFENTLICHUNG EINER INSIDERINFORMATION GEMÄSS ARTIKEL 17 MAR DURCH EURO ADHOC MIT DEM ZIEL EINER EUROPAWEITEN VERBREITUNG. FÜR DEN INHALT IST DER EMITTENT VERANTWORTLICH.

Joint Ventures/Kooperationen/Zusammenarbeit
12.03.2019

Wien -

Österreichische Post wird Zustellpartner der Deutsche Post DHL Group in Österreich
Zusammenarbeit nach Prüfung der Wettbewerbsbehörden noch im Laufe des Jahres 2019 geplant
Die Österreichische Post und die Deutsche Post DHL Group haben eine langfristige Partnerschaft vereinbart. Die Kooperation unterliegt noch der Prüfung der österreichischen und deutschen Wettbewerbsbehörden. Unter der Voraussetzung einer positiven Entscheidung soll die Kooperation noch im Jahr 2019 starten und eine Zustellung von Paketen in Österreich über die Österreichische Post erfolgen. Weiters ist vorgesehen, Mitarbeiter und einen Großteil der betroffenen Logistik-Standorte zu übernehmen.

Die Zusammenarbeit soll beide Parteien in die Lage versetzen, gemeinsam das Potenzial im wachsenden, grenzübergreifenden E-Commerce-Geschäft auszuschöpfen und verbindet die Stärken der beiden Unternehmen in ihren jeweiligen Zustellnetzen. Gleichzeitig werden den Kunden in beiden Ländern hochwertige Paketzustelldienste mit kurzen Laufzeiten für ein- und ausgehende Sendungen angeboten.

"Wir freuen uns die Deutsche Post DHL Group als Partner gewonnen zu haben. Unsere österreichweit flächendeckende Zustellung steht für Qualität und Zuverlässigkeit", so Generaldirektor DI Dr. Georg Pölzl. "Abholstationen, SB-Zonen, Empfangsboxen und die Features unserer App sind einzigartig und werden von unseren Kunden sehr gut angenommen."

Aufbauend auf den 108 Mio Paketen, die im Jahr 2018 durch die Österreichische Post transportiert wurden, war es das mittelfristige Ziel der Österreichischen Post die Menge bis 2022 auf 150 Mio Pakete zu steigern. Mit dieser Kooperation wird ein wichtiger Schritt gesetzt dieses Ziel bereits früher zu erreichen. Der stabile Ausblick für das operative Ergebnis der Österreichischen Post im Jahr 2019 bleibt vor dem Hintergrund steigender Paketmengen, aber auch steigender Investitions- und Integrationskosten unverändert.

ENDE DER MITTEILUNG EURO ADHOC

  

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>Bin mal gespannt, ob man dafür die Genehmigung der
>Wettbewerbsbehörde kriegt. Falls ja ist das für mich
>vollkommen unverständlich.

Kann eigentlich nicht sein: gemeinsamer Marktanteil 75%, nächster (Hermes) 12%.

  

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>>Bin mal gespannt, ob man dafür die Genehmigung der
>>Wettbewerbsbehörde kriegt. Falls ja ist das für mich
>>vollkommen unverständlich.
>
>Kann eigentlich nicht sein: gemeinsamer Marktanteil 75%,
>nächster (Hermes) 12%.

Und läßt Hermes nicht durch die Post zustellen? Bei der Zustellung wären das dann schon 87%.

  

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Post AG und DHL - Wettbewerbsbehörde nimmt Paketmarkt unter die Lupe
BWB-Chef Thanner: Wegen hoher Marktanteile

Der Deal der Post mit dem Konkurrenten DHL könnte sich als kartellrechtlich problematisch erweisen. Die Bundeswettbewerbsbehörde (BWB) wird anlässlich der geplanten Übernahme den österreichischen Paketmarkt einer genauen Prüfung unterziehen, wie BWB-Chef Theodor Thanner am Dienstag gegenüber der APA ankündigte. Der Grund seien die hohen Marktanteile.
"Wir rechnen damit, dass das die Woche offiziell eingereicht wird", sagte Thanner. "Unterlagen haben wir keine schriftlichen, daher werden wir einmal die Fusionsanmeldung abwarten und dann intensiv prüfen und analysieren." Den Einstieg des Internethändlers Amazon in das Zustellgeschäft im Großraum Wien mit einem Verteilzentrum in Großebersdorf will die Behörde ebenfalls berücksichtigen.

Grundsätzlich wird im Kartellrecht in Österreich ab 30 Prozent Marktanteil von einer marktbeherrschenden Stellung ausgegangen. In der Vergangenheit hat die BWB bei Zusammenschlüssen mit hohen Marktanteilen Marktbefragungen durchgeführt. Dies wird auch in diesem Fall erwogen, wie Thanner sagte. Im Regelfall hat die BWB vier bis sechs Wochen Zeit für die Fusionskontrolle, besonders heikle Fällen landen vor dem Kartellgericht.

(Schluss) pro/stf

  

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Pölzl: Keine Marktbeherrschung wegen Amazon-Konkurrenz

Postaktie legt um 3,25 Prozent zu - Postchef zur Suche nach Bawag-Nachfolger: "Es tut sich sehr viel"


Post-Chef Georg Pölzl sieht in der Übernahme des Österreich-Geschäftes der Deutsche-Post-Tochter DHL keine Einschränkung beim Wettbewerb. Er verweist auf den Einstieg von Amazon ins Paketgeschäft im Herbst 2018, wodurch sich die Marktanteile deutlich verschieben werden. Jedenfalls weit über die zwei Prozent, die der "Branchenradar" für Amazon für das Vorjahr ausgewiesen hat.
Wie viel vom Paketkuchen sich der US-Konzern schnappen werde, ist aber schwer abzuschätzen, so Pölzl am Dienstag im Gespräch mit der APA. Die Börse reagierte jedenfalls erfreut auf die heutige Ankündigung, das DHL-Geschäft hierzulande heuer zu übernehmen. Die Postaktie legte zu Mittag gegenüber dem Vortag um 3,25 Prozent auf 35,56 Euro je Aktie zu.

Zur Suche nach einem Finanzdienstleister als Ersatz für die Bawag meinte der Post-Generaldirektor heute: "Es tut sich sehr viel." Die Post sei in guten Verhandlungen, man komme gut voran.

Sehr zufrieden zeigte sich Pölzl mit dem gerade angelaufenen Service "Alles Post", mit der Onlineshopper sicherstellen können, dass die bestellten Waren nur durch die Österreichische Post zugestellt werden. 22.000 Voranmeldungen gebe es schon, wobei sich das Jahresabo als beliebter als das 3-Monats-Abo herausgestellt habe.

Das Einkaufszentrum in der neuen Post-Zentrale am Wiener Rochusmarkt, das anfänglich noch einigen Leerstand hatte, sei inzwischen gefüllt, versichert Pölzl. Nichts Neues gäbe es zur Datenaffäre, die Post befinde sich im Beantwortungsprozess. Zum Hintergrund: Die Datenschutzbehörde hat festgestellt, dass die Post Daten zur "Parteiaffinität" nicht verarbeiten hätte dürfen. Die Behörde ordnete an, diese Praxis mit sofortiger Wirkung zu unterlassen und die Daten zu löschen. Dem war zuvor schon die Post nachgekommen, will aber nun auf dem Rechtsweg eine endgültige Klärung zur Verarbeitung personalisierter Daten herbeiführen.

  

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>Keine Marktbeherrschung wegen Amazon-Konkurrenz

Stellt Amazon für Dritte zu? Kann ich im Amazonamt ein Paket aufgeben? Wenn nicht, dann ist es keine Konkurrenz.

  

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Post schnappt Amazon DHL vor der Nase weg

Amazon hat offenbar ein Auge auf DHL geworfen. Bevor der US-Konkurrent groß in Österreich zuschlagen konnte, schnappte sich die Post DHl. Es geht um viel Geschäft

derstandard.at/2000099423358/Post-schnappt-Amazon-DHL-vor-der-Nase-weg

  

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Bankpartner: Eigene Konzession der Post wieder im Gespräch

Bei der Suche nach einem neuen Bankpartner halten sich hartnäckige Gerüchte, wonach die Post AG um eine eigene Bankkonzession ansuchen werde

derstandard.at/2000099421479/Bankpartner-Eigene-Konzession-der-Post-wieder-im-Gespraech

  

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Post-Daten - Post bekräftigt rechtmäßiges Handeln
Im Verwaltungsstrafverfahren Aufforderung zur Rechtfertigung nachgekommen

Die Post ist im Zuge des laufenden Verwaltungsstrafverfahrens bei der Datenschutzbehörde rund um die Speicherung von Parteiaffinitäten von Sample-Gruppen einer Aufforderung zur Rechtfertigung nachgekommen. Das bestätigte eine von der Post beauftragte Anwaltskanzlei gegenüber der APA. Zuvor war die Thematik in einem "Addendum"-Bericht aufgegriffen worden.

Der Anwalt bekräftigte die Post-Ansicht, wonach bei der Sache "am Ende nichts herauskommen wird. Die Post ist nicht der Hort des Bösen." Es seien keine persönlich-sensiblen Datensätze gespeichert worden. Auch nach den Regeln der Gewerbeordnung werde vorgegangen.

Exemplarisch ging der Anwalt auf das Beispiel eines großen Online-Händlers ein. Wenn ein Kunde auf der Homepage des Online-Händlers eine Datenschutzerklärung akzeptiere, die die Datenweitergabe einschließe, übergebe der Online-Händler die Daten einem anderen Dienstleister. Der Dienstleister gebe diese Daten an die Post weiter und die Post ermögliche es dann, dass Papierwerbung an jene Person gehe, die vorher beim Online-Händler die Datenschutzerklärung abgegeben habe. "Das machen alle. Die gesamte Direktmarketingindustrie lebt davon", so der Anwalt.

  

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2018: Anstieg bei Umsatz (+1,0%) und Ergebnis (+1,5%)
CORPORATE NEWS ÜBERMITTELT DURCH EURO ADHOC. FÜR DEN INHALT IST DER EMITTENT VERANTWORTLICH.

Jahresergebnis

Wien -
Umsatzanstieg 2018 dank robustem Brief- und wachsendem Paketgeschäft - Umsatzanstieg um 1,0% auf 1.958,5 Mio EUR
- Briefrückgang (-2,5%) durch Paketwachstum (+11,5%) kompensiert

Ergebnisanstieg auf Basis der guten Umsatzentwicklung
- EBITDA um 3,7% auf 305,4 Mio EUR gesteigert
- EBIT um 1,5% auf 210,9 Mio EUR verbessert

Attraktive Dividendenpolitik und Ausblick 2019 bestätigt
- Dividendenvorschlag an die Hauptversammlung 2,08 EUR pro Aktie (+1,5%) - Auch 2019 Stabilität im Umsatz und operativen Ergebnis angestrebt

Österreichische Post wird Zustellpartner der Deutschen Post DHL Group in Österreich
- Zusammenarbeit nach Prüfung der Wettbewerbsbehörden noch im Laufe des Jahres 2019 geplant

Das Geschäft der Österreichischen Post hat sich im Jahr 2018 sehr gut entwickelt. Der Konzernumsatz erhöhte sich um 1,0% auf 1.958,5 Mio EUR. Trotz eines herausfordernden Marktumfelds konnte das Wachstum im Paketgeschäft (+11,5%) den Rückgang im Briefgeschäft (-2,5%) kompensieren. Auch ergebnisseitig konnte die Post ihre Ziele im Jahr 2018