Uniqa-Gewinn wegen Veneto-Banca-Insolvenz im Halbjahr geringer
Verpflichtung aus Vertriebskooperation - Jahresausblick bleibt unverändert

Die UNIQA-Versicherung wird im Halbjahr weniger Gewinn ausweisen. Ursache sind Verpflichtungen, die nach der Insolvenz der Veneto Banca schlagend wurden, teilte die UNIQA am Donnerstagabend mit. Das Periodenergebnis aus aufgegebenen Geschäftsbereichen werde um 33,4 Mio. Euro niedriger ausfallen.
Insgesamt dürfte das Periodenergebnis des Halbjahres nur mehr zwischen 38 und 43 Millionen Euro liegen - weniger als die Hälfte vom ersten Halbjahr 2016, als es noch 91,3 Millionen Euro waren. Das Ergebnis vor Steuern werde hingegen voraussichtlich von 86,6 Millionen Euro im ersten Halbjahr 2016 auf 90 bis 96 Millionen Euro im ersten Halbjahr 2017 steigen. Auch der Ausblick für das Geschäftsjahr wird bestätigt, der Gewinn vor Steuern soll im Vergleich zum Vorjahr (225,5 Mio. Euro) leicht steigen. Die Dividende soll erhöht werden.
Die UNIQA hat im Dezember 2016 ihre italienischen Tochtergesellschaften an die Societa Reale Mutua di Assicurazioni verkauft und dabei für die Vertriebskooperation mit der Veneto Banca eine "vertragliche Zusicherung" von bis zu 40 Millionen Euro abgegeben, so die Aussendung.
"Im Zuge der Insolvenz der Veneto Banca wurde nun bekannt, dass Banca Intesa Teile des Betriebs von Veneto Banca zwar übernimmt, die Vertriebskooperation voraussichtlich aber nicht übernehmen wird. Dadurch wird UNIQA aufgrund der vertraglichen Zusicherung voraussichtlich in voller Höhe zahlungspflichtig werden. UNIQA behält sich weitere rechtliche Schritte vor", heißt es in der Aussendung des Unternehmens.

  

Beitrag dem Admin melden | Urheberrechtsverletzung melden

Antworten zu diesem Thema
UNIQA Teil 4 - Uniqa-Gewinn wegen Veneto-Banca-Insolven..., Rang: Warren Buffett(1741), 10.4.19 16:26
Subject Auszeichnungen Author Message Date ID
RE: UNIQA Teil 4 - Uniqa-Gewinn wegen Veneto-Banca-Inso...
04.8.17 13:30
1
RE: UNIQA Teil 4 - Uniqa-Gewinn wegen Veneto-Banca-Inso...
04.8.17 13:54
2
      RE: UNIQA Teil 4 - Uniqa-Gewinn wegen Veneto-Banca-Inso...
04.8.17 14:08
3
      RE: UNIQA Teil 4 - Uniqa-Gewinn wegen Veneto-Banca-Inso...
04.8.17 15:49
4
RCB hebt Kursziel für UNIQA von 7,60 auf 8,70 Euro an
09.8.17 14:44
5
# UNIQA-EGT stieg im Halbjahr um 10,2 Prozent auf 95,5 ...
23.8.17 08:48
6
UNIQA im Halbjahr mit ein Zehntel mehr EGT - Höhere Prä...
23.8.17 09:31
7
      Uniqa erhöht Wachstumsprognose 2017
23.8.17 10:26
8
2Q 17 Ergebnis im Rahmen unserer Erwartungen 
28.8.17 06:14
9
Kursziel steigt stark
21.9.17 14:02
10
Halten bestätigt, Kursziel auf EUR 9,10 erhöht 
26.9.17 07:01
11
Gewinn-Messe - UNIQA: Zinsanstieg wäre Bestes, was uns ...
20.10.17 15:06
12
Analysten erwarten im 3. Quartal deutlich mehr Bruttopr...
15.11.17 11:55
13
# UNIQA-EGT wuchs bis September um 21,8 % auf 181,4 Mio...
16.11.17 08:39
14
UNIQA-EGT bis September gut ein Fünftel höher: Ausblick...
16.11.17 10:03
15
      RE: UNIQA-EGT bis September gut ein Fünftel höher: Ausb...
17.11.17 07:19
16
Q3-Nettogewinn übertrifft Prognosen deutlich
18.11.17 14:02
17
Aufsichtsrat Burkhard Gantenbein kauft 10.250 Aktien
26.11.17 11:24
18
Auch sonst viele Insider-Käufe:
26.11.17 11:27
19
Vorstand Klaus Pekarek kauft 1.794 Aktien
03.12.17 13:55
20
UNIQA verkauft Anteile an InsurTech-Start-up Inzmo wied...
07.12.17 15:41
21
UNIQA Group erhöhte Solvenz-Quote markant von 215 auf 2...
13.12.17 17:14
22
Neuer Chef für UNIQA Österreich - Svoboda folgt Finanzm...
18.12.17 17:07
23
Erstes Kursziel größer 10 Euro
02.2.18 14:07
24
bin mal raus
21.2.18 19:01
25
RE: bin mal raus
21.2.18 19:30
26
      RE: bin mal raus
22.2.18 10:15
27
# UNIQA-EGT stieg 2017 um 7,4% auf 242 Mio., Dividende ...
28.2.18 09:18
28
UNIQA 2017 mit EGT-Plus und höherer Dividende
28.2.18 11:12
29
      RE: UNIQA 2017 mit EGT-Plus und höherer Dividendegut analysiert
28.2.18 11:44
30
Q1 2018 wird jedenfalls gut
01.3.18 06:30
31
UNIQA plant auch für 2018 mehr Gewinn und höhere Divide...
01.3.18 07:39
32
      50 Mio. stille Reserve auf Strabag
01.3.18 07:42
33
Die Dividendenrendite von rund 5,5% bleibt das Hauptinv...
03.3.18 09:53
34
RCB hebt Kursziel von 8,70 Euro auf 9,50 Euro
09.3.18 19:52
35
Kapitalquote liegt bei 210 Prozentinteressant
12.4.18 09:05
36
UNIQA erhält Ende Mai zwei neue Aufsichtsräte
13.4.18 11:55
37
UNIQA sieht in CEE noch enormes Wachstumspotenzial
25.4.18 12:50
38
UNIQA baut Venture-Capital-Aktivitäten aus
15.5.18 16:34
39
JPMorgan erhöht das Kursziel von 10,0 auf 11,8 Euro
18.5.18 08:46
40
UNIQA-Gewinnsprung im ersten Quartal dank Verkauf der C...
24.5.18 08:56
41
UNIQA wächst in der Schaden- und Unfallversicherung krä...
24.5.18 12:07
42
Gewinn im Q1 etwas enttäuschend 
26.5.18 13:16
43
Heute ex Dividende
07.6.18 08:26
44
RE: Heute ex Dividende
07.6.18 09:37
45
      RE: Heute ex Dividende
07.6.18 09:43
46
      RE: Heute ex Dividendegut analysiert
07.6.18 10:11
47
      RE: Heute ex Dividende
07.6.18 10:41
48
      RE: Heute ex Dividende
07.6.18 18:08
49
      RE: Heute ex Dividende
07.6.18 10:29
50
Vorstand Andreas Kößl kauft 3.500 Aktien
07.6.18 18:31
51
Vorstände kaufen
17.6.18 16:52
52
Aufsichtsrat Valerie Brunner kauft 1.750 Aktien
02.7.18 08:18
53
Aufgestockt
02.7.18 10:59
54
Vorstand Peter Humer kauft 1.137 Aktien 
10.7.18 16:07
55
JPMorgan reduziert das Kursziel
23.7.18 09:31
56
JPMorgan erhöht für Uniqa die Empfehlung von Neutral au...
30.7.18 08:45
57
IQA-Halbjahresgewinn nach Casinos-Ansteilsverkauf kräft...
22.8.18 08:58
58
UNIQA-Chef: Im ersten Halbjahr in allen Bereichen gut a...
22.8.18 11:46
59
Einmaleffekte führen zu Gewinnsprung im 1.Halbjahr
25.8.18 10:02
60
Berenberg nimmt Coverage mit "Hold" auf
11.9.18 11:05
61
Erste Group hebt Votum von "Hold" auf "Accumulate"
25.9.18 16:25
62
RE: Erste Group hebt Votum von
29.9.18 09:28
63
2017 hat UNIQA Kunst im Wert von mehr als 29 Milliarde...
01.10.18 13:05
64
RE: 2017 hat UNIQA Kunst im Wert von mehr als 29 Milli...
01.10.18 16:26
65
      RE: 2017 hat UNIQA Kunst im Wert von mehr als 29 Milli...
01.10.18 16:41
66
Vorstand Johannes Porak kauft 900 Aktien 
07.10.18 18:00
67
UNIQA: Haben Milliarde für Zukäufe, nichts Passendes da
19.10.18 14:19
68
UNIQA in den ersten drei Quartalen mit mehr Gewinn
21.11.18 08:27
69
UNIQA-Chef optimistisch für Gewinnsteigerung
21.11.18 16:33
70
Q3-Ergebnis erfüllt Erwartungen
24.11.18 12:03
71
UNIQA stockt Personal auf - Zuversicht für Märkte Öster...
05.12.18 14:47
72
UNIQA-Rückzug aus Italien ließ Auslandsgeschäft der Bra...
14.12.18 09:23
73
Chief Digital Officer geht weg
17.12.18 08:40
74
InsurTech Start-up bsurance holt sich Investment in Mil...
29.1.19 08:26
75
Höchstes Kursziel
07.2.19 21:43
76
Nach Klage gegen UNIQA Versicherung - Gericht kippt Gar...
21.2.19 06:21
77
2018: mehr Prämien, gestiegenes Ergebnis und höhere Div...
21.2.19 08:53
78
RE: 2018: mehr Prämien, gestiegenes Ergebnis und höhere...
21.2.19 09:01
79
UNIQA peilt weiter Zukäufe an - CEE wächst stärker als ...
21.2.19 16:27
80
2019 wolle man einen Zukauf "massiv versuchen"
21.2.19 18:08
81
Vorläufiges Ergebnis 2018, Ausblick und Dividende erfül...
24.2.19 10:29
82
RCB senkt Kursziel leicht
01.3.19 17:49
83
UNIQA steigt schrittweise aus Kohle aus
15.3.19 13:49
84
UNIQA verbesserte Embedded Value 2018 um 3,3 Prozent
10.4.19 16:26
85

    

>Ein kleiner Überaschungsangriff aus dem sonnigen Süden -
>wenns damit getan ist, ist es immerhin überschaubar...

Und ziemlich unerwartet... Naja, wenn ich das recht verstehe ist rechtlich das letzte Wort ja noch nicht gesprochen. Gerecht scheint das ja nicht, aber das heißt halt nichts.

  

Beitrag dem Admin melden | Urheberrechtsverletzung melden
        

>>Ein kleiner Überaschungsangriff aus dem sonnigen Süden -
>>wenns damit getan ist, ist es immerhin überschaubar...
>
>Und ziemlich unerwartet... Naja, wenn ich das recht verstehe
>ist rechtlich das letzte Wort ja noch nicht gesprochen.
>Gerecht scheint das ja nicht, aber das heißt halt nichts.

Nun ja, für mich wars natürlich auch unerwartet. Aber ich frage mich dann schon immer, ob ich einfach nicht genau genug geschaut habe damals - denn Zeit, eventuelle Risikoposten aus dem Verkauf abzuchecken hatte ich mir nicht genommen.

Muss es also akzeptieren - auch wenn ein unangenehmes Gefühl zurückbleibt, sich zu wenig beschäftigt zu haben. Den Rechtsvorbehalt dahingegen bewerte ich als schlichte Schutzbehauptung, erwarte mir daraus nichts (dem Gedanken folgend: man hätte damals die Garantie nicht geben müssen, wenns so einfach gewesen wäre).

Isngesamt ein Incident wie die vielgerühmten "OMV-Surprises" - äergerlich, aber nicht geschäftskritisch. Sollte hier halt nicht zur Regel werden.

  

Beitrag dem Admin melden | Urheberrechtsverletzung melden
        

>Nun ja, für mich wars natürlich auch unerwartet. Aber ich
>frage mich dann schon immer, ob ich einfach nicht genau genug
>geschaut habe damals - denn Zeit, eventuelle Risikoposten aus
>dem Verkauf abzuchecken hatte ich mir nicht genommen.

Wär als Außenstehender vermutlich auch nicht zu ersehen gewesen.

>Muss es also akzeptieren - auch wenn ein unangenehmes Gefühl
>zurückbleibt, sich zu wenig beschäftigt zu haben. Den
>Rechtsvorbehalt dahingegen bewerte ich als schlichte
>Schutzbehauptung, erwarte mir daraus nichts (dem Gedanken
>folgend: man hätte damals die Garantie nicht geben müssen,
>wenns so einfach gewesen wäre).

Besonders stark kann die juristische Position nicht sein, sonst hätte man noch nicht (nicht in voller Höhe ) gebucht. Sehe das auch nur mehr als embedded Option.

  

Beitrag dem Admin melden | Urheberrechtsverletzung melden

RCB hebt Kursziel für UNIQA von 7,60 auf 8,70 Euro an
Votum bleibt "Hold"

Die Analysten der Raiffeisen Centrobank (RCB) haben das Kursziel für die Aktien der heimischen UNIQA von 7,60 auf 8,70 Euro angehoben. Das Votum bleibt unverändert auf "Hold", nachdem dem bekannt wurde, dass einmalige Verpflichtungen in der Höhe von 33,4 Mio. Euro den Gewinn im zweiten Quartal drücken.
Bereits letzten Donnerstag veröffentlichte das Versicherungsunternehmen die Zahlen für das erste Halbjahr und musste dabei weniger Gewinn ausweisen als im Vergleichszeitraum. Ursache sind fällig gewordene Zahlungen nach der Insolvenz des ehemaligen italienischen Kooperationspartners Veneto Banca.
Experten der RCB hoben das Kursziel dennoch an. Analyst Bernd Maurer erklärte diese Entscheidung mit dem höher als erwartet ausgefallenen Buchwert der UNIQA-Papiere, einer Steigerung der Prognose für den Vorsteuergewinn sowie mit der Expansion am europäischen Versicherungsmarkt.
Die RCB erwähnt in ihrer Einschätzung außerdem die Tatsache, dass UNIQA-Scheine - trotz kurzfristiger Talfahrt am Freitag (minus 3,7 Prozent) - sich stark entwickeln und allein seit Juni um 15 Prozent zulegen konnten.
Beim Gewinn je Aktie erwarten die RCB-Analysten 0,54 Euro für 2017, sowie 0,72 bzw. 0,75 Euro für die beiden Folgejahre. Ihre Dividendenschätzung je Titel beläuft sich auf 0,50 Euro für 2017, sowie 0,52 bzw. 0,54 Euro für 2018 bzw. 2019.

  

Beitrag dem Admin melden | Urheberrechtsverletzung melden
    

UNIQA im Halbjahr mit ein Zehntel mehr EGT - Höhere Prämienprognose
Konzernergebnis bis Juni durch Italien-Einmalkosten halbiert - EGT soll 2017 trotz Unwetterschäden über 2016 liegen und Dividende angehoben werden - Im Halbjahr 6,6 Prozent Einnahmen-Plus

Der UNIQA-Versicherungskonzern hat heuer bis Juni den Vorsteuergewinn um ein Zehntel gesteigert, Einmalkosten in Italien halbierten aber das Nettoergebnis. Weil die Einnahmen im ersten Halbjahr kräftig gewachsen sind, erhöht die UNIQA ihre Prämienplus-Erwartung für 2017 von einem auf zumindest drei Prozent. Heuer soll das EGT im Gesamtjahr höher als 2016 sein, bekräftigte die UNIQA am Mittwoch.

Im Halbjahr legte das Ergebnis vor Steuern (EGT) um 10,2 Prozent auf 95,5 Mio. Euro zu. Das liegt im Rahmen der von der UNIQA selbst Anfang des Monats gegebenen Vorschau. Das Konzernergebnis reduzierte sich jedoch durch die damals kommunizierte Einmalbelastung im Zuge des Verkaufs des Italiengeschäfts wegen einer Vertriebskooperations-Verpflichtung um 54,3 Prozent auf 41,3 Mio. Euro, wie nun feststeht. Vor einigen Wochen hatte die UNIQA einen Rückgang auf 38 bis 43 Mio. Euro avisiert.

Ihre Jahresergebnis-Prognose für 2017 bekräftigte die UNIQA am Mittwoch ungeachtet der Italien-Einmalbelastung in Gesamthöhe von 40 Mio. Euro und auch der Unwetterschäden von Juli und August: Das EGT solle heuer im Gesamtjahr über den 225,5 Mio. Euro von 2016 liegen. Und die Dividende je Aktie wolle man auch für 2017 wieder leicht erhöhen, hieß es in einer Aussendung.

Die verrechneten Prämieneinnahmen steigerte die UNIQA Group im Halbjahr (samt Fonds- und Index-Lebenspolizzen) um 6,6 Prozent auf 2,799 Mrd. Euro. Dabei legten die laufenden Prämien um 4,2 Prozent auf 2,656 Mrd. Euro. Am stärksten war das Plus in der Sparte Leben mit 9,1 Prozent, in Schaden/Unfall betrug es 6,4 Prozent und in der Krankenversicherung 3,4 Prozent. Der Mitarbeiterstand der Gruppe lag im ersten Halbjahr im Schnitt bei 12.806, um mehr als 600 weniger als ein Jahr davor.

  

Beitrag dem Admin melden | Urheberrechtsverletzung melden
        

Uniqa erhöht Wachstumsprognose 2017 - Italien-Einmalkosten bis Juni
Konzernergebnis im Halbjahr halbiert - Trotz Unwetterschäden 2017 mehr EGT und Dividende geplant - International starke Expansion - CEO: "Der Motor CEE ist wieder angesprungen"

Der UNIQA-Versicherungskonzern ist heuer bis Juni unerwartet rasch gewachsen und erhöht deshalb die Prognose für das Plus bei seinen Einnahmen im Gesamtjahr. Der Vorsteuergewinn (EGT) stieg im Halbjahr um ein Zehntel, Einmalkosten in Italien halbierten aber das Nettoergebnis. Trotz der Unwetterschäden vom Sommer soll das EGT heuer im Gesamtjahr höher als 2016 sein, so die UNIQA am Mittwoch.

Im Halbjahr legte das EGT um 10,2 Prozent auf 95,5 Mio. Euro zu. Das Konzernergebnis reduzierte sich jedoch durch eine Einmalbelastung von 40 Mio. Euro, die im Zuge des Verkaufs des Italiengeschäfts wegen einer Vertriebskooperations-Verpflichtung angefallen ist, um 54,3 Prozent auf 41,3 Mio. Euro. Und, wie es im Ausblick heißt, soll die Ausschüttung je Aktie auch für 2017 wieder leicht steigen, obwohl die UNIQA-Titel im ATX bereits die höchste Dividendenrendite aufweisen.

Die verrechneten Prämien erhöhte die UNIQA im Halbjahr (samt Fonds- und Index-Lebenspolizzen) um 6,6 Prozent auf 2,799 Mrd. Euro. Dabei legten die laufenden Einnahmen um 4,2 Prozent auf 2,656 Mrd. Euro zu. Gewachsen ist vor allem der internationale Bereich, nämlich um 23,2 Prozent auf 837,1 Mio. Euro. Im Inland (UNIQA Österreich inklusive ehemaliges Segment Raiffeisen Versicherung) stiegen die Einnahmen dagegen nur leicht um 0,3 Prozent auf 1,931 (1,925) Mrd. Euro. Dabei wuchsen in Österreich die laufenden Prämien aller Sparten um 1,8 Prozent auf 1,915 Mrd. Euro, während die Einmalerläge deutlich um 65,1 Prozent auf 15,3 Mio. Euro zurückgingen.

In insgesamt sechs Ländern sei man bis Juni zweistellig gewachsen, sagte UNIQA-Chef Andreas Brandstetter im APA-Gespräch, nämlich in Ungarn (+12 Prozent), Polen (+66 Prozent), der Ukraine (+78 Prozent), Albanien (+16 Prozent), Bulgarien (+14 Prozent) und Russland (+38 Prozent), jeweils auf Euro-Basis. "Der Motor CEE ist wieder angesprungen", so Brandstetter; den Konjunkturschub zeigten auch makroökonomische Daten. Diese sehr breite Entwicklung lasse sich zudem an den steigenden Autoanmeldungen ablesen. In Rumänien sei das Kfz-Portfolio mittlerweile bereinigt, im Halbjahr habe es dort noch "ein klitzekleines Minus von 200.000 Euro" gegeben; das zweite Quartal sei aber schon positiv gewesen, es gehe in die richtige Richtung, was eine schwarze Null im Gesamtjahr erwarten lasse.

Am stärksten war das Prämienplus der UNIQA Group im Halbjahr nach Sparten betrachtet in der Lebensversicherung mit 9,1 Prozent auf 834,4 Mio. Euro. Das begründet der Vorstandschef vor allem mit Einmalerlags-Fondsprodukten, speziell in Polen. Konkret legten in der Gruppe die Einmalerläge in Leben um 85,9 Prozent auf 142,6 Mio. Euro zu, während die laufenden Prämieneinnahmen mit 691,8 Mio. Euro (+0,6 Prozent) im Jahresabstand fast gleich blieben.

In Österreich wurden heuer bis Juni weitere 21.000 Stück von der neuen Lebensversicherung mit Null Garantiezins verkauft, womit man davon schon 110.000 Verträge im Bestand habe; pro Vertrag gehe es dabei im Schnitt um 850 Euro Jahresprämie bei durchschnittlich 30 Jahren Laufzeit, so Brandstetter. In der Sparte Leben verringerten sich die Einnahmen im Segment UNIQA Österreich (wegen der planmäßig geschrumpften Einmalerläge) um 6,2 Prozent auf 545,7 Mio. Euro; die laufenden Prämien sanken dabei um 1,4 Prozent auf 530,4 Mio. Euro, geht aus dem Halbjahresfinanzbericht hervor. Das Prämienvolumen der LV-Fonds- und Indexpolizzen reduzierte sich in Österreich im Halbjahr um 5,4 Prozent auf 131,4 Mio. Euro. Für die Sparte Leben insgesamt prognostiziert die UNIQA für Österreich wegen des Niedrigzinsumfelds weiter eine nur verhaltene Nachfrage, heißt es im Ausblick; deutlich wachsen könne man in dem Bereich nur in CEE, getrieben durch die Polen-Einmalerläge.

In Schaden/Unfall betrug das Einnahmenplus der UNIQA Group bis Juni 6,4 Prozent auf 1,442 Mrd. Euro, darunter in Österreich 3,4 Prozent auf 891,9 Mio. Euro. In der Krankenversicherung legte man in der Gruppe um 3,4 Prozent auf 522,5 Mio. Euro zu, dabei in Österreich um 2,6 Prozent auf 493,2 Mio. Euro. Die Versicherungsleistungen im Eigenbehalt wuchsen in der gesamten UNIQA Group bis Juni um 2,4 Prozent auf 1,749 Mrd. Euro, in Österreich sanken sie um 0,5 Prozent auf 1,174 Mrd. Euro.

Die jüngsten Unwetter im Juli und August dürften die UNIQA circa 25 Mio. Euro kosten, verwies Brandstetter auf die mittlerweile aktualisierte Bestandsaufnahme. Dabei gehe es um rund 6.000 bis 7.000 Schadensfälle. Offenbar müsse man im Zuge des Klimawandels doch verstärkt mit derartigen Schäden rechnen, das rufe nach einer Branchen-Lösung mit Beteiligung der öffentlichen Hand.

Die Combined Ratio der UNIQA Group - Schäden und Kosten gemessen an den Einnahmen - verbesserte sich bis Juni im Jahresabstand von 97,1 auf 96,8 Prozent, die Kostenquote allein zeigte sich mit 25,0 (26,3) Prozent ebenfalls attraktiver. In Österreich verbesserte sich die Combined Ratio (nach Rückversicherung) ein klein wenig auf 93,4 (93,5) Prozent, heißt es im Halbjahresfinanzbericht.

Das versicherungstechnische Ergebnis der UNIQA Group wuchs im Halbjahr um 57,2 Prozent auf 71,7 Mio. Euro. Das operative Ergebnis sei aber - wegen des geringeren Kapitalanlageergebnisses - unverändert bei 125,3 Mio. Euro geblieben.

Das Kapitalanlageergebnis schrumpfte - unter Einfluss des Niedrigzinsumfelds und negativer Währungseffekte - um 7,5 Prozent auf 233,5 Mio. Euro. Der Kapitalanlagebestand sank seit Ende 2016 leicht von 20,025 Mrd. auf 19,684 Mrd. Euro.

Der Mitarbeiterstand lag im ersten Halbjahr im Schnitt bei 12.806, um fast 640 weniger als ein Jahr davor (13.442).

  

Beitrag dem Admin melden | Urheberrechtsverletzung melden

2Q 17 Ergebnis im Rahmen unserer Erwartungen 

Das Versicherungsunternehmen setzte seinen Wachstumskurs im 2. Quartal 2017 fort und verzeichnete ein deutliches Prämienwachstum in allen Versicherungssparten (+8,5% im 2. Quartal und 6,6% im 1. Halbjahr). Das Ergebnis vor Steuern lag im 2. Quartal bei EUR 62,3 Mio. und lag damit um 17,3% über dem Vorjahresquartal. Die Combined Ratio nach Rückversicherung verbesserte sich auf 96,8% (1 HJ 2016: 97,1%). Ein Dämpfer stellt jedoch die bereits zuvor kommunizierte Kaufpreisanpassung in Folge der Insolvenz der italienischen Veneto Banca dar. Die daraus resultierende einmalige Belastung des Ergebnisses aus aufgegebenen Geschäftsbereichen reduzierte das Konzernergebnis um 79% auf rd. EUR 12 Mio. im 2. Quartal. 

Ausblick

Die Ergebnisse für das 2. Quartal 2017 lagen zur Gänze im Rahmen unserer Erwartungen. Aufgrund der starken Entwicklung im 1. Halbjahr rechnet UNIQA für das Geschäftsjahr 2017 mit einem deutlichen Wachstum der verrechneten Prämien von zumindest 3%. Die Combined Ratio soll sich auf 98,1% auf 97,5% verbessern (wurde bereits im 1. Quartal kommuniziert), das EBT soll leicht wachsen und die progressive Dividendenpolitik wurde bestätigt. Das Geschäft mit Lebensversicherungen gestaltet sich nach wie vor schwierig, vor allem in CEE, und speziell in Polen, wird mir starkem Wachstum gerechnet. Kursziel und Empfehlung für die Uniqa-Aktie sind derzeit in Überarbeitung. 

Erste Bank

  

Beitrag dem Admin melden | Urheberrechtsverletzung melden

CB nimmt die längere Zeit zur Überprüfung ausgesetzte Empfehlung für Uniqa mit dem bisherigen Halten wieder auf - und erhöhte das alte Kursziel von 6,3 auf 9,1 Euro.

  

Beitrag dem Admin melden | Urheberrechtsverletzung melden

Halten bestätigt, Kursziel auf EUR 9,10 erhöht 

In unserem jüngsten Unternehmensbericht zur Uniqa haben wir die Halten- Empfehlung bestätigt und das Kursziel auf EUR 9,10 erhöht (zuletzt: EUR 6,30). Nach der starken Kursperformance des letzten Jahres, ist das Aufwärtspotential der Aktie nun deutlich geringer. Im Vergleich mit der Peergruppe zeigt sich, dass die Uniqa-Aktie eher im überbewerteten Bereich notiert. Ausschlaggebend für unsere Halten-Empfehlung ist die Erwartung von Renditeerhöhungen in Europa im kommenden Jahr, die sich positiv auf die Versicherungsbranche auswirken würden. 

Ausblick

Insgesamt gehen wir in unseren aktuellen Prognosen von deutlichen Gewinnsteigerungen in den nächsten Jahren aus, die aber bereits jetzt weitgehend eingepreist sind. Unverändert erwarten wir, dass der Druck aufgrund des Niedrigzinsumfelds anhalten und das Finanzergebnis weiter belasten wird. Für 2017 prognostizieren wir eine leichte Erhöhung des Vorsteuergewinns gegenüber 2016, was der Guidance des Managements entspricht. Unsere Annahme ist, dass der nahezu der gesamte Nettogewinn 2017 als Dividende an die Eigentümer ausgeschüttet wird. Gegenüber dem Vorjahr würde das einer Erhöhung der Dividende je Aktie um EUR 0,02 auf EUR 0,51 entsprechen. Damit liegt die Dividendenrendite der Uniqa weiterhin im Spitzenfeld des ATX. 

Erste Bank

  

Beitrag dem Admin melden | Urheberrechtsverletzung melden

Gewinn-Messe - UNIQA: Zinsanstieg wäre Bestes, was uns passieren kann
CEO: Erträge würden dann nachziehen - "LV-Bestand trotz Niedrigzinsen im Griff" - Solvenz europaweit Spitze - Ziel Zukäufe in Schaden/Unfall - Auch organisch Expansion -Ambulanzen im Visier

Wenn die Zinsen wieder steigen, am besten konstant langsam, wäre dies "das Beste, was uns Versicherungen passieren könnte" - denn dann würden auch die Erträge entsprechend nachziehen. Das sagte UNIQA-Chef Andreas Brandstetter am Donnerstag auf der Gewinn-Messe in Wien. Probleme in der Lebensversicherung wie in Deutschland gebe es in Österreich wegen des umsichtigen Handelns der Aufsicht nicht.

Die heimische Finanzmarktaufsicht (FMA) sei mit der Assekuranz-Branche "im Guten deutlich aggressiver umgegangen" als die deutsche BaFin, was die Vorgaben zur Dotierung der Zinszusatzreserve betreffe, die die Zusagen an die Versicherungsnehmer absichern soll. "Da hat die Aufsicht gut agiert", so Brandstetter.

Der LV-Bestand der UNIQA sei gut abgesichert: "Nach vier Jahren sehr brutaler Arbeit haben wir unser Lebensbuch im Griff", man lasse sich in der Veranlagung auf keine Abenteuer ein. In der klassischen Lebensversicherung verkaufe sich das Produkt ohne Garantiezins sehr gut, es gebe deutlich über 100.000 Neuabschlüsse - mit sehr langen Laufzeiten und im Schnitt 850 bis 900 Euro Jahresprämie.

Mit einer Solvency-II-Quote von 215 Prozent weise die UNIQA eine besonders gute Kapitalisierung auf, sei hier "europaweit Spitze" und vielleicht sogar der "Champions League" zuzurechnen. Ziel sei es, nachhaltig der Profitabilität zu erhöhen. Allerdings binde die Sparte Leben, auf die im Vorjahr so wie bei Schaden/Unfall 42 Prozent des Prämienkuchens von 6 Mrd. Euro entfielen, 70 Prozent des Kapitals.

"Wir hätten gern auch in Schaden/Unfall ein Wachstum - auch anorganisch, also mit passenden Zukäufen international und in Österreich", sagte Brandstetter. Die UNIQA sehe sich dazu auf allen ihren 18 Märkten um, Akquisitionen werde es aber nicht um jeden Preis geben.

Doch auch organisch wachse man weiter, erinnerte Brandstetter an das 6,6-prozentige Einnahmenplus im Halbjahr. Dieses Wachstum scheine sich auch fürs Gesamtjahr 2017 so fortzusetzen, ohne Akquisitionen. Mehr und mehr Produkte würden künftig online abgeschlossen.

Im Juni 2018 werde die schon länger angekündigte neue Fondspolizze der UNIQA über den Raiffeisen-Bankenvertrieb auf den Markt kommen, so Brandstetter. Basis dafür ist die als erstes in der LV-Sparte abgeschlossene IT-Modernisierung, danach sollen S/U und Krankensparte folgen.

Im Gesundheitsbereich betreibt die UNIQA derzeit fünf Spitäler in Österreich, drei davon in Wien. Reduzieren wolle man hier auf keinen Fall, sagte Brandstetter, eventuell vorsichtig ausbauen. Aber: "Wir wollen aber nicht ein unsympathischer Monopolist werden." Auch den Bereich "Ambulanzen" sehe man sich an - für eine allfällige Abrundung des Bereichs Gesundheit.

Die Dividende je Aktie solle ständig wachsen, auch in Zukunft - also auch schon für 2017, 2018 und in den Folgejahren. Und mit aktuell knapp unter 6 Prozent Dividendenrendite sei die UNIQA-Aktie ohnedies Spitzenreiter im ATX.

Der Vorsteuergewinn (EGT) stieg bis Juni um ein Zehntel auf 96 Mio. Euro, Einmalkosten in Italien halbierten aber das Nettoergebnis auf 41 Mio. Euro. Trotz der Unwetterschäden vom Sommer soll das EGT heuer im Gesamtjahr höher als 2016 sein, hatte es zu den Halbjahreszahlen geheißen. Der Mitarbeiterstand lag im ersten Halbjahr im Schnitt bei knapp über 12.800. Für 16. November sind die Q3-Zahlen avisiert.

  

Beitrag dem Admin melden | Urheberrechtsverletzung melden
    
    

UNIQA-EGT bis September gut ein Fünftel höher: Ausblick bekräftigt
Konzernergebnis wegen Italien-Belastung fast ein Viertel niedriger - 6 % mehr Einnahmen - Prämienanstiegs-Prognose 2017 leicht angehoben - "Progressive Dividendenpolitik" soll weitergehen

Der UNIQA-Versicherungskonzern hat heuer bis September sein Vorsteuerergebnis (EGT) um mehr als ein Fünftel steigern können und bekräftigt den Ergebnisausblick für 2017, wonach das EGT heuer leicht über Vorjahr liegen soll. Zudem solle die progressive Dividendenpolitik fortgesetzt werden, erklärte das Unternehmen am Donnerstag.

Das Ergebnis vor Steuern (EGT) wuchs in den ersten neun Monaten um 21,8 Prozent auf 181,4 Mio. Euro. Das Konzernergebnis reduzierte sich im Jahresabstand dagegen um 23,1 Prozent auf 114,4 Mio. Euro - infolge der schon seit Sommer bekannten Belastung in Höhe von 33,1 Mio. Euro durch eine Kaufpreisanpassung im Zuge der Aufgabe des Italien-Geschäfts.

Der Kapitalanlagebestand verringerte sich bis Ende September gegenüber Ende 2016 von 20,025 Mrd. auf 19,527 Mrd. Euro. Das Kapitalanlageergebnis sank wegen des Niedrigzinsumfelds und negativer Währungseffekte im Jahresabstand um 6,2 Prozent auf 393,6 Mio. Euro, hieß es in einer Aussendung.

Die verrechnete Konzernprämie legte um 6,1 Prozent auf 4,044 Mrd. Euro zu. Für das Gesamtjahr erhöht die UNIQA die Prämienanstiegs-Prognose von zumindest drei auf mindestens vier Prozent. Das versicherungstechnische Ergebnis stieg bis September um 69,4 Prozent auf 97,9 Mio. Euro, und die Combined Ratio wurde auf 97,1 Prozent verbessert.

Ihr Eigenkapital beziffert die UNIQA Group per Ende September mit 3,108 Mrd. Euro, nach 3,186 Mrd. Euro Ende 2016.

Mit neuen Vorständen will die UNIQA den Zukunftsthemen "Digitalisierung" und "veränderte Kundenerwartungen" Rechnung tragen: Alexander Bockelmann übernimmt das neue Vorstandsressort "Digitalisierung" bei UNIQA Österreich und UNIQA International, Sabine Usaty-Seewald das neue Vorstandsressort "Kunde und Markt" bei UNIQA Österreich - jeweils per 1. Jänner 2018.

Die Mitarbeiterzahl sank in den neun Monaten im Schnitt auf 12.797, nach 13.584 im gleichen Vorjahreszeitraum.

  

Beitrag dem Admin melden | Urheberrechtsverletzung melden
        

UNIQA nahm bis September mehr ein: Operativ ein Fünftel mehr verdient
Italien-Ausstieg drückte Konzerngewinn - CEO: Geld für Zukäufe vorhanden - "Herwart"-Schäden zweistellig - Niedrigzins, Regulatorik belasten - Neue Vorstände für Digitalisierung und Kunden

Der UNIQA-Versicherungskonzern hat bis September um sechs Prozent mehr eingenommen und das Vorsteuerergebnis (EGT) um gut ein Fünftel gesteigert. 2017 soll das EGT leicht über Vorjahr liegen, die progressive Dividendenpolitik soll weitergehen, erklärte das Unternehmen am Donnerstag. Die Prämien-Prognose 2017 erhöhte man leicht. Auf allen 18 Märkten sieht man sich weiter nach möglichen Zukäufen um.

Mit einer Solvency-II-Quote von 215 Prozent sei die Kapitaldecke der UNIQA weiter extrem stark, und "die Kriegskasse für eventuelle Zukäufe wäre vorhanden", sagte Generaldirektor Andreas Brandstetter zur APA. Man wolle das Portfolio in den bestehenden Ländern vergrößern. Derzeit gebe es jedoch nichts, das spruchreif wäre oder am Tisch liegen würde.

Organisch, bei den verrechneten Prämien, wuchs die UNIQA bis September (samt Sparanteilen der Fonds- und Indexpolizzen in Leben) um 6,1 Prozent auf 4,044 Mrd. Euro - und erhöht die Gesamtjahres-Zuwachsprognose von zumindest drei auf rund vier Prozent. Die laufenden Prämien stiegen um 3,8 Prozent auf 3,837 Mrd. Euro. Die abgegrenzten Nettoprämien (samt Fonds- und Indexpolizzen) legten um 7,1 Prozent auf 3,844 Mrd. Euro zu, abgegrenzt im Eigenbehalt (IFRS) waren es mit 3,473 Mrd. um 4,2 Prozent mehr.

Alle drei Sparten wuchsen in den ersten drei Quartalen. In der Krankenversicherung erhöhten sich die verrechneten Prämien um 3,7 Prozent auf 783,5 Mio. Euro, in Schaden/Unfall um 5,7 Prozent auf 2,048 Mrd. Euro und in der Lebensversicherung (samt Fonds- und Indexpolizzen) getrieben durch ein starkes Einmalerlags-Wachstum in Polen um 8,3 Prozent auf 1,212 Mrd. Euro. In Polen habe man die Einmalerläge über den Raiffeisen-Bankenvertrieb so stark angenommen, weil sie ökonomisch profitabel seien, "das werden wir aber nicht fortsetzen", so Brandstetter: "Das Wachstum wird sich hier in nächster Zeit abflachen, auch 2018."

International stiegen die verrechneten Prämien der UNIQA Group um 19,7 Prozent auf 1,218 Mrd. Euro, bei UNIQA Österreich reduzierte es sich laut Quartalsbericht infolge des starken Rückgangs bei Einmalerlägen in Leben um 8,2 Prozent auf 2,775 Mrd. Euro.

Von den Lebensversicherungspolizzen mit Null Prozent Zinsgarantie wurden allein heuer bisher rund 30.000 neu verkauft, insgesamt bis dato etwa 116.000 Stück. 2018 möchte die UNIQA mit einer neuen Fondspolizze auf den Markt kommen, auch im Raiffeisen-Vertrieb. Das Produkt solle leicht verständlich und so konzipiert sein, dass man den Kunden auch noch nach 10, 15 Jahren in die Augen schauen könne.

Die Versicherungsleistungen im Eigenbehalt wuchsen bis September 2,9 Prozent auf 2,659 Mrd. Euro, deutlich langsamer als die Prämien.

Das Ergebnis vor Steuern (EGT) kletterte in den ersten neun Monaten um 21,8 Prozent auf 181,4 Mio. Euro. Das Konzernergebnis reduzierte sich im Jahresabstand dagegen um 23,1 Prozent auf 114,4 Mio. Euro - infolge der schon seit Sommer bekannten Belastung in Höhe von 33,1 Mio. Euro durch eine Kaufpreisanpassung im Zuge der Aufgabe des Italien-Geschäfts.

Der Kapitalanlagebestand sank bis Ende September gegenüber Ende 2016 von 20,025 Mrd. auf 19,527 Mrd. Euro. Das Kapitalanlageergebnis fiel wegen des Niedrigzinsumfelds und negativer Währungseffekte im Jahresabstand mit 393,6 Mio. Euro um 6,2 Prozent geringer aus. Für 2018/19 rechne man seitens der EZB nicht mit einem starken, sondern eher moderaten Zinsanstieg nicht vor Ende 2018/Anfang 2019, so der UNIQA-Chef.

Die Veräußerung ihres Casinos-Austria-Anteils, für die Brandstetter das Closing für 2018 erwartet, werde der UNIQA einen Rohertrag in einer relevanten zweistelligen Millionen-Größe bringen, also einen entsprechenden außerordentlichen Kapitalanlageertrag. Im September hat die Bundeswettbewerbsbehörde (BWB) Grünes Licht für den Verkauf an die tschechische Sazka-Gruppe gegeben, es liegen aber noch nicht sämtliche Behördengenehmigungen aus dem Ausland vor.

Das versicherungstechnische Ergebnis stieg bis September um 69,4 Prozent auf 97,9 Mio. Euro, und die Combined Ratio (Schäden und Kosten gemessen an den Einnahmen) wurde auf 97,1 (98,3) Prozent verbessert. Dies sei trotz der Wetterschäden im Ausmaß von fast 60 Mio. Euro bis September möglich gewesen, die großteils im Juli und August angefallen sind, so Brandstetter. Der Sturm "Herwart" Ende Oktober habe der UNIQA jedenfalls zweistellige Millionenschäden beschert, weil mehrere Länder betroffen gewesen seien; eine Endsumme habe man hier noch nicht, da Schäden oft auch verspätet gemeldet würden. Die Gesamtkostenquote verbesserte sich bis September (samt Rückversicherungsprovisionen) auf 24,5 (26,0) Prozent.

Belastend wirke sich die Regulatorik aus, etwa die neue Accounting Policy gemäß IFRS 9/17. Dieses neue Monitoring für eine geänderte Bewertung von Versicherungsverträgen binde ziemlich viele Ressourcen und werde "mehr als Solvency II kosten", bei der UNIQA wohl 30 bis 40 Mio. Euro, so Brandstetter: "Wir versuchen, das Beste daraus zu machen."

Ihr Eigenkapital beziffert die UNIQA Group per Ende September mit 3,108 Mrd. Euro, nach 3,186 Mrd. Euro Ende 2016.

Mit neuen Vorständen will die UNIQA den Zukunftsthemen "Digitalisierung" und "veränderte Kundenerwartungen" Rechnung tragen: Alexander Bockelmann übernimmt das neue Ressort "Digitalisierung" bei UNIQA Österreich und UNIQA International, Sabine Usaty-Seewald den neuen Bereich "Kunde und Markt" bei UNIQA Österreich - jeweils per 1. Jänner 2018. Bockelmann (geboren 1974), ist bei UNIQA seit Mitte 2016 als Chief Digital Officer mit dem Aufbau eines neuen konzerninternen "Team Digital" befasst, die Versicherungskauffrau und WU-Betriebswirtin Usaty-Seewald (geboren 1968) ist seit über einem Jahrzehnt in der UNIQA Gruppe tätig.

Die Mitarbeiterzahl der UNIQA Group sank in den neun Monaten im Schnitt auf 12.797, nach 13.584 im gleichen Vorjahreszeitraum.

  

Beitrag dem Admin melden | Urheberrechtsverletzung melden

Q3-Nettogewinn übertrifft Prognosen deutlich, Ausblick bestätigt

Mit ihrem Q3-Ergebnis hat die Uniqa die Markterwartungen deutlich übertroffen. Der Nettogewinn konnte im Q3 gegenüber dem Vorjahr um 25% auf EUR 73 Mio. gesteigert werden. In den ersten drei Quartalen 2017 ging der Gewinn aufgrund des negativen Einmaleffekts im Zusammenhang mit dem Verkauf der italienischen Gesellschaften im Q2 um 23% zurück. Das Vorsteuerergebnis erhöhte sich im Q3/17 um 23% gegenüber dem Vergleichsquartal im Vorjahr. Ausschlaggebend war hier der starke Gewinnbeitrag der Krankenversicherung. Bei den verrechneten Prämien verzeichnete die Uniqa einen Anstieg von 6% in den ersten drei Quartalen, zu dem alle Sparten einen Beitrag leisteten. Der Zuwachs in der Schadenund Unfallversicherung (+6%) spiegelte u.a. die gute wirtschaftliche Entwicklung in Zentral- und Osteuropa wider, während das Plus von 8% in der Lebensversicherung hauptsächlich auf Einmalerläge (in Polen) zurückzuführen ist. In Österreich ist das Prämienvolumen dieser Sparte weiter rückläufig. Im Q3 waren die Schadensbelastungen durch Wettereignisse erhöht, wodurch die Combined Ratio im Q3 gegenüber dem Vorquartal anstieg.

Ausblick

Erhöhte Belastungen aufgrund von Sturmschäden werden auch für das Q4/17 erwartet und deshalb soll die Combined Ratio gegenüber 2016 auch nur leicht sinken. Weiterhin geht das Management für 2017 von einer leichten Verbesserung des Vorsteuerergebnisses aus und beabsichtigt, die Dividende je Aktie für 2017 weiter moderat zu steigern. Das Prämienvolumen 2017 soll sich gegenüber dem Vorjahr um rund 4% erhöhen. Wir bleiben bei unserer Halten-Empfehlung für die Uniqa-Aktie.

Erste Bank

  

Beitrag dem Admin melden | Urheberrechtsverletzung melden

Da klotzt mal einer:

Insider-Transaktion: Aufsichtsrat Burkhard Gantenbein kauft 10.250 Aktien

Datum: 2017-11-21
Name: Burkhard Gantenbein
Grund für die Meldepflicht: Aufsichtsrat
Kauf: 10.250 Stück
Preis: 8.6307
Gegenwert: 88.464,68
Finanzinstrument: Aktie
ISIN: AT0000821103

Weitere Uniqa-Insider-Transaktionen: http://aktie.at/showcompany.html?sub=insider&id=53

  

Beitrag dem Admin melden | Urheberrechtsverletzung melden
    

Insider-Transaktion: Vorstand Klaus Pekarek kauft 1.794 Aktien 

Datum: 2017-11-24
Name: Klaus Pekarek
Grund für die Meldepflicht: Vorstand
Kauf: 1.794 Stück
Preis: 8.5423
Gegenwert: 15.324,89
Finanzinstrument: Aktie
ISIN: AT0000821103

Weitere Uniqa-Insider-Transaktionen: http://aktie.at/showcompany.html?sub=insider&id=53

  

Beitrag dem Admin melden | Urheberrechtsverletzung melden

UNIQA verkauft Anteile an InsurTech-Start-up Inzmo wieder
Kunden werden weiter betreut - Derzeit noch vier Start-ups im Portfolio

Im Mai hat sich die UNIQA an dem estnischen Start-up Inzmo beteiligt, nun werden die Anteile wieder verkauft. Inzmo verlagere seine Geschäfte in die Schweiz, schreibt die österreichische Versicherung am Donnerstag in einer Aussendung als Begründung. Inzmo habe sich aber sehr gut entwickelt, UNIQA habe sich "aufgrund des attraktiven Angebots für den finanziellen Exit entschieden".

"Inzmo kann als Erfolgsmodell für eine Corporate-Start-up Partnerschaft gesehen werden", schreibt Andreas Nemeth, Head of UNIQA Ventures. Nicht nur sei der Wert gestiegen, sondern UNIQA habe auch "aus der Partnerschaft wichtige Erkenntnisse über den Online-Vertrieb gewonnen". Inzmo wiederum habe Österreich "als Tor nach Westeuropa genutzt". Neuer Investor und Kooperationspartner sei der Helvetia Venture Fund.

Zwar werden über die Inzmo App in Österreich ab sofort keine Versicherungen mehr verkauft, die bestehenden Kunden werde UNIQA aber weiter betreuen. UNIQA suche weiter gezielt nach Start-ups, die Rendite und einen strategischen Mehrwert erkennen lassen. Aktuell umfasse das Start-up-Portfolio neben "Twisto", einem tschechischen Anbieter für Online-Zahlungsmöglichkeiten auch "FINABRO", einen digitalen Berater für privates Sparen und langfristige Veranlagungen, "fragnebenan.at", eine Nachbarschaftsplattform, sowie "Fincompare", die führende deutsche Plattform im Bereich Finanzierungslösungen für mittelständische Unternehmen.

  

Beitrag dem Admin melden | Urheberrechtsverletzung melden

UNIQA Group erhöhte Solvenz-Quote markant von 215 auf 259 Prozent
Durch neues Modell zur exakteren Abbildung der Risiken in Schaden/Unfall

Durch ein neues Bewertungsmodell, das versicherungstechnische Risiken in der Schaden- und Unfallversicherung exakter abbildet, hat die UNIQA Insurance Group ihre Solvency-II-Kapitalquote markant erhöhen können. Die Quote betrug per Ende September 259 Prozent, nach davor bereits sehr guten 215 Prozent, erklärte der börsennotierte Konzern am Mittwoch.
Laut dem von der Finanzmarktaufsicht (FMA) genehmigten Modell weist die UNIQA im Vergleich zur gesamten europäischen Versicherungswirtschaft in Schaden/Unfall deutlich geringere Schwankungen auf - ein Umstand, der im Gegensatz zum Standardmodell berücksichtigt werde. Angewendet werde das Modell bei den Gesellschaften in Österreich, Tschechien, der Slowakei, Ungarn und Rumänien, hieß es in einer Aussendung.

  

Beitrag dem Admin melden | Urheberrechtsverletzung melden

Neuer Chef für UNIQA Österreich - Svoboda folgt Finanzminister Löger
Finanzvorstand Svoboda wird Vorstandsvorsitzender der größten Tochter der UNIQA-Gruppe - Peter Humer neuer Vertriebsvorstand

Der bisherige Chef der UNIQA Österreich, Hartwig Löger, ist neuer Finanzminister - nun hat UNIQA den neuen Vorstandsvorsitzenden ihrer größten Tochtergesellschaft bekanntgegeben. Kurt Svoboda, bereits jetzt Finanz- und Risikovorstand der UNIQA Österreich und der Konzernmutter UNIQA Insurance Group, wird neuer Vorstandsvorsitzender der UNIQA Österreich, teilte die Versicherung am Montag mit.

Er wird unverändert für Finanzen und Risiko zuständig sein und bleibt auch Finanzvorstand im Konzern.

Neu in den UNIQA-Österreich-Vorstand zieht Peter Humer ein, er übernimmt die Vertriebsagenden und bleibt weiterhin UNIQA-Landesdirektor für Salzburg. Die Verantwortung für den Bankenvertrieb hat unverändert Klaus Pekarek.

"Mit der neuen Vorstandsstruktur von UNIQA Österreich, der mit Abstand größten operativen Gesellschaft unserer Gruppe, verbinden wir Kontinuität und Zukunftsorientierung", so UNIQA-Konzernchef Andreas Brandstetter in der heutigen Mitteilung.

Der Vorstand der UNIQA Österreich besteht künftig aus folgenden Personen: Kurt Svoboda (CEO, Finanzen und Risiko), Alexander Bockelmann (Digitalisierung; ab 1.1.2018), Peter Eichler (Personenversicherung), Peter Humer (Vertrieb exklusive Bankenvertrieb), Andreas Kößl (Sachversicherung), Erik Leyers (Operations & IT), Klaus Pekarek (Bankenvertrieb) und Sabine Usaty- Seewald (Kunde und Markt; ab 1.1.2018). Die UNIQA Österreich hat rund 3,5 Millionen Kunden und ist derzeit die größte Einzelversicherungsgesellschaft in Österreich.

Der 1971 in Linz geborene Humer hat Betriebswirtschaftslehre und Wirtschaftswissenschaften an der Linzer Kepler Universität studiert und seine berufliche Karriere bei UNIQA in der Landesdirektion Oberösterreich gestartet. Seit 2009 leitet er die UNIQA Landesdirektion in Salzburg. Von 2008 bis zur Verschmelzung mit UNIQA Österreich im Jahr 2016 war er auch Vorstand der Salzburger Landes-Versicherung.

  

Beitrag dem Admin melden | Urheberrechtsverletzung melden

Commerzbank bestätigt für Uniqa die Empfehlung Halten - und erhöht das Kursziel von 7,8 auf 10,2 Euro - das aktuell erste Kursziel größer 10 Euro.
durchschnittliches Kursziel: 8,82 Euro.

  

Beitrag dem Admin melden | Urheberrechtsverletzung melden
    

>auch hier alles weg

Hier bin ich sogar am Überlegen nochmal aufzustocken, wenn die 10 fallen sollte - sollte ja ein Wert sein, der von der Zinswende tendenziell profitiert?

  

Beitrag dem Admin melden | Urheberrechtsverletzung melden
        

Bei Uniqa bleibe ich auch drinnen. Es kommt ja auch wieder die Dividenden-Saison. Zukaufen bei steigenden Kursen!

  

Beitrag dem Admin melden | Urheberrechtsverletzung melden
    

UNIQA 2017 mit EGT-Plus und höherer Dividende
Mehr Einnahmen, vor allem international - Wachstum in allen Sparten - Bessere Combined Ratio, Ziel: unter 95 Prozent - Kapitalanlageergebnis tiefer, soll 2018 nicht nochmals sinken - GRAFIK

Der UNIQA-Versicherungskonzern hat voriges Jahr sein Ziel erreicht, das Vorsteuerergebnis gegenüber 2016 zu steigern - und möchte auch 2018 beim EGT weiter zulegen. Die Dividende wird erneut leicht erhöht - von 49 auf 51 Cent je Aktie - und soll auch in den kommenden Jahren kontinuierlich zulegen. Auch eine Verbesserung der Combined Ratio ist für heuer geplant.

2017 wuchs das Ergebnis vor Steuern (EGT) um 7,4 Prozent auf 242,2 Mio. Euro, wie der Konzern Mittwochfrüh bekannt gab. Die verrechneten Prämien (inklusive Sparanteile) wuchsen um 4,9 Prozent auf 5,293 Mrd. Euro - für die Zeit bis 2020 wird im Schnitt ein Prämienplus von etwa 2 Prozent pro Jahr erwartet, hieß es am Mittwoch im Ausblick. Die Kostenquote wurde 2017 von 26,6 auf 25 Prozent verbessert und die Combined Ratio (Schäden und Kosten gemessen an den Einnahmen) auf 97,5 (98,1) Prozent gesenkt. Die Combined Ratio solle in Zukunft nachhaltig auf unter 95 Prozent gesenkt werden, nimmt sich die UNIQA vor.

Das Kapitalanlageergebnis sank wegen des Niedrigzinsumfelds - und negativer Währungseffekte von rund 60 Mio. Euro - um 4,7 Prozent auf 560,9 Mio. Euro. Für 2018 wird beim Kapitalanlageergebnis mit keinem weiteren Rückgang gerechnet, da die Effekte des Niedrigzinsumfelds schon in den in den letzten Jahren gesunkenen Kapitalerträgen großteils reflektiert seien. Zudem sei der Rückgang 2017 durch das starke Plus des versicherungstechnischen Ergebnisses (+43,8 Prozent) überkompensiert worden.

Die in den verrechneten Prämien von 5,293 Mrd. Euro enthaltenen laufenden Prämien stiegen um 3,3 Prozent auf 5,039 Mrd. Euro. Die abgegrenzten Konzernprämien (samt Sparanteilen der Fonds- u nd Indexpolizzen) stiegen um 5,7 Prozent auf 5,104 Mrd. Euro. Das abgegrenzte Prämienvolumen im Eigenbehalt (nach IFRS) wuchs um 4,2 Prozent auf 4,628 Mrd. Euro.

Alle drei Sparten wuchsen 2017, wobei die verrechneten Einnahmen in Schaden/Unfall um 4,8 Prozent auf 2,640 Mrd. Euro zulegten, in der privaten Krankenversicherung um 3,8 Prozent auf 1,042 Mrd. Euro und in der Lebensversicherung (samt Fonds- und Index-Sparanteile) um 5,6 Prozent auf 1,612 Mrd. Euro, getrieben durch mehr Einmalerläge in Polen.

International wuchsen die verrechneten Prämien um 14,9 Prozent auf 1,609 Mrd. Euro, in Österreich um 0,7 Prozent auf 3,657 Mrd. Euro. Die Versicherungsleistungen im Eigenbehalt stiegen in Summe um 5,1 Prozent auf 3,559 Mrd. Euro. Die Aufwendungen für den Versicherungsbetrieb (abzüglich Rückversicherungs-Provisionen und -Gewinnanteile) sanken um 0,8 Prozent auf 1,276 Mrd. Euro, die Aufwendungen für den Versicherungsabschluss sanken um 1,6 Prozent auf 856 Mio. Euro.

Der Kapitalanlagebestand (samt als Finanzinvestment gehaltene Immobilien, equity-bilanzierte Finanzanlagen und sonstige Kapitalanlagen) ging im Gesamtjahr um 147 Mio. auf 19,878 Mrd. Euro zurück (nach 20,025 Mrd. Euro Ende 2016). Um 43,8 Prozent auf 106,2 Mio. Euro wuchs das versicherungstechnische Ergebnis. Das operative Ergebnis verringerte sich leicht um 5,8 Prozent auf 300,2 Mio. Euro.

Das den UNIQA-Aktionären zurechenbare Periodenergebnis (Konzernergebnis) erhöhte sich auf 161,4 (148,1) Mio. Euro; darin enthalten sind negative 33,1 Mio. Euro (nach Steuern) aufgrund der bekannten Einmalbelastung aus der Kaufpreisanpassung im Rahmen der erfolgten Veräußerung des Italien-Geschäfts. Das Ergebnis je Aktie stieg dadurch auf 0,53 (0,48) Euro.

Der Mitarbeiterstand der UNIQA Group erhöhte sich voriges Jahr leicht auf 12.969 (12.855).

  

Beitrag dem Admin melden | Urheberrechtsverletzung melden
        

mE ganz wesentlicher Punkt der auch die überaus positive Reaktion der Aktie erklärt.

>Das Kapitalanlageergebnis sank wegen des Niedrigzinsumfelds -
>und negativer Währungseffekte von rund 60 Mio. Euro - um 4,7
>Prozent auf 560,9 Mio. Euro. Für 2018 wird beim
>Kapitalanlageergebnis mit keinem weiteren Rückgang gerechnet,
>da die Effekte des Niedrigzinsumfelds schon in den in den
>letzten Jahren gesunkenen Kapitalerträgen großteils
>reflektiert seien.

  

Beitrag dem Admin melden | Urheberrechtsverletzung melden

UNIQA versilberte ihren Casinos-Austria-Anteil für 56,8 Mio. Euro
47,5 Mio. Euro außerordentlicher Ertrag für den Versicherungskonzern - Closing erfolgte im Jänner

--------------------------------------------------------------------- KORREKTUR-HINWEIS In APA0293 vom 28.02.2018 sind in Titel, Untertitel und erstem Absatz die Angaben zu den Euro-Beträgen geringfügig zu ändern. Die Informationen wurden von der UNIQA nachträglich korrigiert. --------------------------------------------------------------------- 

Der UNIQA-Versicherungskonzern hat für den Verkauf seines 11,4-prozentigen Casinos-Austria-Anteils an die tschechische Sazka-Gruppe 56,8 Mio. Euro Cash erhalten. Da das Paket mit 9,3 Mio. Euro in der Bilanz stand, hat die UNIQA 47,5 Mio. Euro außerordentlichen Ertrag erzielt, der im ersten Quartal 2018 ausgewiesen werden wird, sagte UNIQA-Finanzvorstand Kurt Svoboda am Mittwoch vor Journalisten.

Der Verkauf des Anteils war Anfang 2017 bekannt gegeben worden, der Abschluss des Deals war für das erste Halbjahr 2018 erwartet worden. Das Closing der Transaktion erfolgte nun heuer im Jänner. Ursprünglich sollte der Anteil an Novomatic gehen, nach kartellrechtlichen Problemen nahm man davon aber Abstand.

  

Beitrag dem Admin melden | Urheberrechtsverletzung melden
    

UNIQA plant auch für 2018 mehr Gewinn und höhere Dividende

"700 Mio. Euro Kriegskasse für Wachstumsinvestments" - Prämienplus in allen Sparten - Niedrigzinsumfeld noch länger - Dennoch kein Aufsprung auf Aktien-Zug - Irgendwann Rückzug bei Strabag

Der UNIQA-Versicherungskonzern erwartet auch für 2018 einen Gewinnanstieg und will die progressive Dividendenpolitik fortsetzen. 700 Mio. Euro hat man für Wachstums-Investments zur Verfügung. Weiter stark setzt man auf Innovationen und Digitalisierung, das allein brachte 130 neue Jobs. Das Kostenmanagement bleibt straff, etwas konterkariert durch Regulierungskosten und Unwetter.

"Wir wollen das EGT 2018 nochmals klar und spürbar verbessern", sagte CEO Andreas Brandstetter am Mittwoch vor Journalisten. Und man hoffe, die Dividende für heuer zum siebenten Mal in Folge erhöhen zu können. Fürs Vorjahr soll diese von 49 auf 51 Cent je Aktie angehoben werden. Das Ergebnis vor Steuern (EGT) stieg um 7,4 Prozent auf 242 Mio. Euro, das Konzernergebnis wuchs auf 161 (148) Mio. Euro; darin enthalten sind 33,1 Mio. Euro einmalige Belastung aus dem Italien-Ausstieg. Das operative Ergebnis sank um 5,8 Prozent auf 300 Mio. Euro. UNIQA Österreich steuerte unterm Strich rund 250 Mio. Euro zum operativen Ergebnis bei, so UNIQA-Österreich-Chef und UNIQA-Konzern-Finanzvorstand Kurt Svoboda. Als Österreich-Chef ist Svoboda Nachfolger des nunmehrigen Finanzministers Hartwig Löger.

Der UNIQA-Chef geht von 700 Mio. Euro Überschusskapital aus, über die der Konzern verfügt. Diese "volle Kriegskasse" wolle man in Wachstum stecken: "Wir wollen in den nächsten Jahren nachhaltig in profitables Wachstum investieren." Dabei sei an Versicherungsunternehmen, Vertriebswege oder digitale Aktivitäten gedacht. Konkretes sei aber nicht in der Pipeline. Im IT-Bereich beschäftige man sich auch mit den Themen Robotik (Testlauf in Kroatien), Machine Learning sowie den Umgang mit Big Data. Zudem soll das Start-up-Engagement ausgeweitet werden, sechs Investments wurden hier schon getätigt, ein Exit erfolgte mit einem Drittel Gewinn.

Ihre Hausaufgaben habe die UNIQA gemacht, gab der CEO zu verstehen - diese sei auch voriges Jahr durch die anhaltende Outperformance des Aktienkurses (+32 Prozent) im vergleich zum EuroStoxx Insurance Index (+18 Prozent) vom Markt goutiert worden. Man habe das kapitalintensive Geschäft und andere Risiken reduziert, in Absprache mit der FMA ein internes Schaden/Unfall-Modell mit 260 Prozent Kapitalquote als Ergebnis gefahren, und man bereite sich auf IFRS 9/17 sowie Regulatorien wie die Versicherungsvertriebsrichtlinie IDD und die Datenschutz-Grundverordnung DSGVO vor. Die regulatorischen Zwänge sehe man als Chance, um transparenter zu werden - das tue der Branche nach den Sünden der Vergangenheit gut. Allein UNIQA habe Solvency II 25 Mio. Euro gekostet, IFRS 9/17 werde noch viel teurer.

Die verrechneten Prämien (samt Sparanteilen) wuchsen 2017 um 4,9 Prozent auf 5,293 Mrd. Euro - für die Zeit bis 2020 wird im Schnitt ein Prämienplus von 2 Prozent pro Jahr erwartet. Die Kostenquote wurde von 26,6 auf 25 Prozent verbessert und die Combined Ratio (Schäden und Kosten gemessen an den Einnahmen) auf 97,5 (98,1) Prozent gesenkt. Die Combined Ratio solle nachhaltig unter 95 Prozent kommen.

Das Kapitalanlageergebnis sank 2017 wegen des Niedrigzinsumfelds - und rund 60 Mio. Euro negativer Währungseffekte - um 4,7 Prozent auf 561 Mio. Euro. Für 2018 wird hier kein weiterer Rückgang erwartet. Der Rückgang 2017 sei durch das starke Plus des versicherungstechnischen Ergebnisses (+43,8 Prozent) überkompensiert worden.

Die in den verrechneten Prämien von 5,293 Mrd. Euro enthaltenen laufenden Einnahmen stiegen um 3,3 Prozent auf 5,039 Mrd. Euro. Die abgegrenzten Konzernprämien (samt Fonds- und Index-Sparanteilen) stiegen um 5,7 Prozent auf 5,104 Mrd. Euro. Das abgegrenzte Prämienvolumen im Eigenbehalt (nach IFRS) wuchs um 4,2 Prozent auf 4,628 Mrd. Euro.

Alle drei Sparten wuchsen 2017, wobei die verrechneten Einnahmen in Schaden/Unfall um 4,8 Prozent auf 2,640 Mrd. Euro zulegten, in der Krankenversicherung um 3,8 Prozent auf 1,042 Mrd. Euro und in der Lebensversicherung (samt Fonds- und Index-Sparanteile) um 5,6 Prozent auf 1,612 Mrd. Euro, getrieben durch mehr Einmalerläge in Polen, die man künftig jedoch eindämmen möchte.

Im Gesundheitsbereich plant die UNIQA über ihre fünf Privatkliniken hinaus - drei in Wien, je eine in Salzburg und Graz - erst einmal keine zusätzlichen Spitäler mehr, nachdem es zuletzt vor zwei Jahren beim Einstieg beim Goldenen Kreuz schon Widerstand aus der Ärztevertretung sowie kartellrechtliche Fragen gegeben hatte. Mit 47 Prozent Marktanteil ist die UNIQA der größte Privatkrankenversicherer. Das hauseigene Call-Center mit derzeit 15 Ärzten will man ausbauen, ebenso Zusatzprodukte im Gesundheitsbereich (z.B. Akutversorgung in der Nacht).

In Schaden/Unfall war man 2017 mit den höchsten Unwetter-Schäden seit sieben Jahren konfrontiert - 120 Mio. Euro statt der sonst meist üblichen rund 70 Mio. Euro. Und erwartet wird, dass sich dieses höhere Schadensausmaß künftig fortsetzt, wie Svoboda sagte. Den Anteil des klassischen, sehr preissensitiven Kfz-Geschäfts hat man - positiv - von früher 80 auf unter 70 Prozent zurückgefahren. Im S/U-Geschäft will man wie 2017 auch 2018 durch die in Österreich und CEE gute Konjunktur und die stabile Währungssituation profitieren.

International wuchsen die verrechneten Prämien um 14,9 Prozent auf 1,609 Mrd. Euro, in Österreich um 0,7 Prozent auf 3,657 Mrd. Euro. Die Versicherungsleistungen im Eigenbehalt stiegen um 5,1 Prozent auf 3,559 Mrd. Euro. Die Aufwendungen für den Versicherungsbetrieb (ohne Rückversicherungs-Provisionen und -Gewinnanteile) sanken um 0,8 Prozent auf 1,276 Mrd. Euro, die Aufwendungen für den Versicherungsabschluss um 1,6 Prozent auf 856 Mio. Euro. Der Mitarbeiterstand der UNIQA Group erhöhte sich voriges Jahr leicht auf 12.969 (12.855).

Der Kapitalanlagebestand (samt Finanzinvestment-Immobilien, equity-bilanzierte Finanzanlagen und sonstige Kapitalanlagen) ging um 147 Mio. auf 19,878 Mrd. Euro zurück. Die Rendite der Kapitalanlagen ging zwar leicht von 2,9 auf 2,7 Prozent zurück, nun hofft man hier auf eine Stabilisierung bei 2,7 bis 2,5 Prozent. Das (Zins-)Umfeld werde wohl noch zumindest drei Jahre lang anhalten. Auf den Aktien-Zug will man auch nicht angesichts vermeintlicher Rallyes aufspringen; als Beimischung seien sie gut, aber über 5 Prozent wären zu volatil, so Svoboda.

Für den Verkauf ihres 11,4-prozentigen Casinos-Austria-Anteil an die tschechische Sazka-Gruppe 56,8 Mio. Euro hat die UNIQA erhalten. Da das Paket mit 9,3 Mio. Euro in der Bilanz stand, erzielt die UNIQA 47,5 Mio. Euro außerordentlichen Ertrag, der im ersten Quartal 2018 ausgewiesen werden soll.

Die UNIQA ist nicht in einen Plan zum Erwerb eines Anteils am Stromkonzern Verbund involviert, stellte Brandstetter klar: "Es gibt keine derartigen Projekte." Ja, Infrastruktur-Investments würden die UNIQA sehr wohl beschäftigen, aber in anderen Bereichen wie Autobahnen, Airports oder Windparks. Der knapp 14-prozentige Anteil der UNIQA am Strabag-Baukonzern ist dem Versicherungskonzern "zu hoch", den wolle man mittelfristig entweder großteils oder zur Gänze abbauen. Verkaufsdruck gebe es keinen, die Beteiligung sei "gut".

  

Beitrag dem Admin melden | Urheberrechtsverletzung melden
        

Einen Verkaufsdruck gebe es bezüglich des Strabag-Anteils nicht, die Beteiligung sei "gut", so Brandstetter. Aktuell ist das Paket an der Börse knapp 500 Mio. Euro wert - die UNIQA hält laut Konzern-Finanzvorstand Kurt Svoboda 15 Mio. Aktien -, steht in der Bilanz des Versicherungskonzerns aber mit einem etwas geringeren Wert ("rund 450 Mio. Euro").

  

Beitrag dem Admin melden | Urheberrechtsverletzung melden

Vorsteuergewinn 2017 gesteigert, Dividendenvorschlag von EUR 0,51 

Die Uniqa hat diese Woche ihr vorläufiges Ergebnis zum Geschäftsjahr 2017 präsentiert. Die Markterwartungen konnten weitgehend erfüllt werden. Die verrechneten Prämien stiegen 2017 mit +5% deutlich an, im Q4 ließ die Dynamik aber merklich nach, der Anstieg im Vergleich zum letzten Quartal 2016 war +1%. Der Vorsteuergewinn konnte 2017 um 7% auf EUR 242 Mio. gesteigert werden, womit die Managementprognose erreicht wurde. Die Schadensbelastungen durch Wettereignisse waren 2017 deutlich über dem langjährigen Durchschnitt und trotzdem konnte die Combined Ratio auf 97,5% gesenkt werden (2016: 98,1%). Die Kapitalisierung ist weiterhin stark und so schlägt das Management vor nahezu den gesamten (97%) Nettogewinn 2017 an die Aktionäre auszuschütten, die Dividende je Aktie soll auf EUR 0,51 je Aktie angehoben werden (2016: EUR 0,49).

Ausblick

Auch für 2018 geht das Management von einer Verbesserung des Vorsteuerergebnisses aus und beabsichtigt, die progressive Dividendenpolitik fortzusetzen, d.h. die Ausschüttung je Aktie kontinuierlich zu steigern. Das Prämienvolumen 2018 soll sich gegenüber dem Vorjahr nicht erhöhen, da das Einmalerlagsgeschäft in der Lebensversicherung wieder reduziert wird. Unserer Ansicht nach sollte die Ergebnissteigerung 2018 relativ einfach zu erzielen sein. 2017 waren die Unwetterschäden stark erhöht, zudem profitiert der Versicherer heuer vom Verkauf ihres 11,4%- Anteils an den Casinos Austria, der das Ergebnis mit EUR +47,5 Mio. stützt. Die Dividendenrendite von rund 5,5% bleibt das Hauptinvestmentargument für die Aktie, wir bestätigen unsere Halten-Empfehlung.

Erste Bank

  

Beitrag dem Admin melden | Urheberrechtsverletzung melden

RCB hebt Kursziel von 8,70 Euro auf 9,50 Euro
Votum unverändert bei "Hold"

Die Wertpapierexperten der Raiffeisen Centrobank (RCB) haben ihr Kursziel für die Papiere der UNIQA von 8,70 Euro auf 9,50 Euro angehoben. Das Votum bleibt dagegen unverändert bei "Hold".
Die jüngst veröffentlichten Viertquartalszahlen des Versicherers lieferten kaum Impulse, schreibt RCB-Analyst Bernd Maurer. Die Ergebnisse sowie der Ausblick auf das heurige Jahr 2018 fielen im Rahmen der Erwartungen aus, heißt es in der Studie.

  

Beitrag dem Admin melden | Urheberrechtsverletzung melden

Kapitalquote liegt bei 210 Prozent

UNIQA Insurance Group AG (UNIQA) publiziert heute die Kapitalquoten, den Group Embedded Value und die Risikoposition des abgelaufenen Geschäftsjahres.

Die ökonomische Kapitalquote der UNIQA Group, die als Gradmesser für die Kapitalisierung gilt, lag mit 31. Dezember 2017 auf Basis des internen Steuerungsansatzes bei 210 Prozent und damit weiterhin auf einem sehr hohen Niveau. Kurt Svoboda, UNIQA Group CFO/CRO und CEO UNIQA Österreich: „UNIQA ist weiterhin ausgezeichnet kapitalisiert. Wir haben mit einer im europäischen Vergleich ausgezeichneten Kapitalposition das Fundament für die Fortsetzung unserer Wachstums- und Innovationsstrategie gestärkt. Mit 210 Prozent überschreiten wir das obere Ende der von uns definierten Zielbandbreite von 190 Prozent mehr als deutlich, und das trotz der Hinterlegung von Staatsanleihen mit Risikokapital. UNIQA verfügt jetzt über etwa 700 Millionen Euro Überschusskapital, das wir in Wachstum investieren wollen.“

Die vorläufige regulatorische Kapitalquote nach Solvency II per 31. Dezember 2017 beträgt 250 Prozent. Die geprüfte regulatorische Kapitalquote wird im Rahmen des Berichts zur Solvabilität und Finanzlage Ende Mai veröffentlicht. Im Rahmen von Solvency II besteht für Versicherungsunternehmen neben dem regulatorisch definierten Standardansatz auch die Möglichkeit, ein sogenanntes internes Modell zur Berechnung des Risikokapitalbedarfs anzuwenden. Die UNIQA Group hat ein solches Modell für das versicherungstechnische Risiko in der Schaden- und Unfallversicherung entwickelt und der österreichischen Finanzmarktaufsicht (FMA) zur Genehmigung vorgelegt. Diese Genehmigung wurde von der FMA im Dezember 2017 erteilt.

Die ökonomische Kapitalquote, für die UNIQA keine regulatorischen Übergangsbestimmungen in Anspruch nimmt, ergibt sich aus dem Verhältnis der ökonomischen Eigenmittel von 5.656 Millionen Euro (2016: 5.382 Millionen Euro) und dem ökonomischen Eigenmittelerfordernis von 2.699 Millionen Euro (2.509 Millionen Euro) nach dem internen Kapitalansatz. In den ökonomischen Eigenmitteln werden Tier 1 Kapital (Kernkapital), Tier 2 Kapital (Nachrangkapital) und Tier 3 Kapital (sonstige Kapitalbestände) zusammengefasst.

Embedded Value: UNIQA auch in Zukunft stark im Ertrag
Der Market Consistent Embedded Value nach Minderheiten der UNIQA Group verbesserte sich im Vorjahr um 3,2 Prozent auf 5.140 Millionen Euro (2016: 4.981 Millionen Euro). Der nach internationalen Richtlinien erstellte Market Consistent Embedded Value beziffert den Wert des Bestands an Versicherungsverträgen und setzt sich aus dem Nettovermögen für die Lebens-, Kranken- sowie Schaden- und Unfallversicherung sowie dem aktuellen Wert der zukünftigen Erträge aus dem bestehenden Versicherungsbestand der Lebens- und Krankenversicherung zusammen. Die Ausgangswerte 2016 wurden aufgrund der erstmaligen Berücksichtigung des Lebensversicherungsgeschäfts in Kroatien und der Anpassung der Kapitalkosten an Solvency II neu dargestellt.

Der Bestandswert im Bereich Lebens- und Krankenversicherung (Value of in-force business/VIF) stieg dabei um 12,2% Prozent auf 2.266 Millionen Euro (2016: 2020 Millionen Euro).

Kurt Svoboda: „Die Verbesserung des Embedded Value ist einerseits durch ein leicht gestiegenes Zinsumfeld begünstigt, andererseits ist es besonders erfreulich, dass sich die Profitabilität des Neugeschäfts gemäß unserer Strategie weiter verbessert hat. Das bestärkt uns im eingeschlagenen Weg der kontinuierlichen Weiterentwicklung der Lebensversicherung, trotz der herausfordernden externen Umstände.“

Die Neugeschäftsmarge – die Kennziffer für die Profitabilität des Neugeschäfts in der Lebens- und Krankenversicherung – verbesserte sich 2017 auf 4,5 Prozent (2016: 3,9 Prozent), für CEE liegt sie mit 5,7 Prozent (2016: 4,3 Prozent) ebenfalls auf anhaltend hohem Niveau. Besonders erfreulich ist die Entwicklung in Österreich, wo das klassische Lebensversicherungsgeschäft wegen des anhaltenden Niedrigzinsumfelds auf dem Prüfstand stand und wo mit den getroffenen Anpassungen in Richtung kapitaleffizienterer Produkte nun weitere Erfolge verzeichnet wurden. Herausforderung bleibt die weitere Transformation des Neugeschäfts hin zu mehr risiko- und fondsgebundenen Versicherungen.

B & W Deloitte GmbH, Köln hat den Market Consistent Embedded Value und die ökonomische Kapitalquote der UNIQA Group in vollem Umfang zertifiziert.

  

Beitrag dem Admin melden | Urheberrechtsverletzung melden

UNIQA erhält Ende Mai zwei neue Aufsichtsräte
RCB-Vorständin Brunner und Technologieforscher Fleisch sollen in HV zugewählt werden - Lechner, Breuer scheiden aus

Die RCB-Bankmanagerin Valerie Brunner und der Technologieforscher Elgar Fleisch sollen am 28. Mai bei der Hauptversammlung der UNIQA Insurance Group AG neu in den Aufsichtsrat des Versicherungskonzerns einziehen. Dafür scheiden Eduard Lechner und Klemens Breuer mit Ablauf der HV aus dem AR aus, kündigte die UNIQA AG am Donnerstag an.

Brunner, Mitglied des Vorstands der Raiffeisen Centrobank AG (RCB), blickt auf eine über 25-jährige Erfahrung im Finanzbereich zurück. Seit 2016 verantwortet sie im RCB-Vorstand u.a. die Bereiche Risikomanagement und Finanzen. Fleisch gehört u.a. dem Aufsichtsrat der Robert Bosch GmbH an und ist Ordinarius an der Uni St. Gallen sowie der ETH Zürich mit Schwerpunkt Informations- und Technologiemanagement. Er forscht speziell zur Verschmelzung der physischen Welt zu einem Internet der Dinge.

  

Beitrag dem Admin melden | Urheberrechtsverletzung melden

UNIQA sieht in CEE noch enormes Wachstumspotenzial

Konzentrationsprozess geht weiter, 700 Mio. Euro für Übernahmen zur Verfügung - Zentral- und Osteuropa bleiben beim Wirtschaftswachstum auf der Überholspur

Für den Versicherungskonzern UNIQA war 2017 in Mittel- und Osteuropa das beste Jahr seit Bestehen von UNIQA International - dennoch ist das Wachstumspotenzial für Versicherungen dort noch enorm, sagt UNIQA-International-Chef Wolfgang Kindl. Wachsen will die UNIQA in CEE u.a. durch die Übertragung lokal erfolgreicher Produktmodelle auf andere Länder der Region, aber auch durch Zukäufe.
"Wenn alle anderen elf Länder, in denen UNIQA präsent ist, auf das Durchschnitts-Prämienniveau von Tschechien, Polen, Slowakei und Ungarn aufschließen, wäre das auf unsere Kunden gerechnet ein zusätzliches Prämienniveau von rund 1,2 Mrd. Euro", sagte Kindl am Dienstagabend vor Journalisten in Wien.

In Mittel- und Osteuropa ist die UNIQA in Albanien, Bosnien-Herzegowina, Bulgarien, Kosovo, Kroatien, Mazedonien, Montenegro, Polen, Rumänien, Russland, Serbien, Slowakei, Tschechien, Ukraine und Ungarn tätig. 6.800 Mitarbeiter betreuen unter der Marke UNIQA rund 5,9 Millionen Kunden in CEE.

Das durchschnittliche Prämienvolumen pro Kopf liege in Tschechien, Ungarn, der Slowakei und Polen bei fast 400 Euro, während der Mittelwert für die gesamte Region 175 Euro betrage, erklärte Kindl. Vor rund 20 oder 25 Jahren seien auch die vier Top-Länder auf dem jetzigen Niveau der gesamten Region gelegen. Zwar würden die CEE-Länder nicht das österreichische Prämienniveau von 2.000 Euro pro Kopf erreichen, aber sie könnten in den nächsten Jahrzehnten zumindest zu den vier Top-Performern in der CEE-Region aufschließen, meint Kindl.

Im vergangenen Jahr hat die UNIQA ihr Prämienvolumen (inklusive Sparanteil der fonds- und indexgebundenen Lebensversicherung) in CEE um 14,9 Prozent auf 1,609 Mrd. Euro gesteigert. Das operative Ergebnis legte um 39,5 Prozent auf 50,4 Mio. Euro zu. "Wir haben alle Regionen positiv abgeschlossen und über alle Vertriebswege positive Deckungsbeiträge erwirtschaftet", sagte Kindl. Das Wachstum sei strategiekonform gewesen, "wir sind am meisten in der sonstigen Sachversicherungssparte gewachsen mit über 10 Prozent". Bei den Autoversicherungen sei man in Tschechien, Slowakei, Ungarn und Polen, wo die Zulassungszahlen signifikant gestiegen seien, mit dem Markt gewachsen.

Der Prämiensplit im internationalen Geschäft sei sehr ausgewogen mit rund einem Drittel Lebensprämie, 4 Prozent Krankenversicherungsprämie sowie zwei Drittel Sachversicherungsgeschäft - und dabei wiederum rund 50 Prozent Motor-Anteil. Vor einigen Jahren habe man noch ein sehr motorlastiges Portefeuille gehabt, "diese Portefeuille-Sanierung war sicher einer der Meilensteine am Weg zu Profitabilisierung unseres internationalen Geschäfts", sagte Kindl.

Ein Wachstumstreiber für den Versicherungsmarkt in CEE werde die gute Konjunkturentwicklung in der Region sein, sagte der Chefanalyst UNIQA Capital Markets, Martin Ertl. "CEE bleibt auf der Überholspur bei der Konjunktur gegenüber den Industrieländern in Westeuropa und den USA", sagte Ertl. Im vergangenen Jahr habe das Wirtschaftswachstum in den 15 UNIQA-Ländern 4,4 Prozent betragen, für heuer erwarte man ein BIP-Plus von 3,8 Prozent und für 2019 immer noch 3,4 Prozent. Wachstumstreiber sei vor allem die Inlandsnachfrage - privater Konsum der Haushalte und Investitionen -, während der Beitrag der Nettoexporte relativ gering sei. "Das ist generell positiv für die Versicherung", so Ertl. "Wenn die Haushalte mehr für den Konsum ausgeben, können wir damit rechnen, dass der eine oder andere auch einen Versicherungsabschluss tätigt."

Der wirtschaftliche Aufholprozess gegenüber Westeuropa werde sich in den kommenden Jahrzehnten fortsetzen, sagte Ertl. Beschleunigt werde er durch die EU-Mitgliedschaft, auch Rechtssicherheit und Bildung seien wichtig für den Konvergenzerfolg. Ein Dämpfer für das Wirtschaftswachstum sei hingegen der demographische Wandel - so wirke sich die Abwanderung vor allem in Südosteuropa nachteilig aus.

Kindl geht von einer weiteren Marktkonzentration auf dem Versicherungsmarkt in CEE aus. "Im Jahr 2004 hatten wir noch fast 2.000 Versicherungsunternehmen in den 15 Märkten, in denen wir tätig sind. Diese Zahl hat sich mittlerweile um 855 reduziert." Die UNIQA sei offen für neue Akquisitionen in der Region. "Das ist natürlich stark getrieben von verschärften Eigenkapitalvorschriften und einem zunehmend komplexen rechtlichen Umfeld."

Unter den am Markt verbliebenen Versicherungen sei nur noch gut eine Handvoll für die UNIQA interessant. "Portefeuilles, wo der Motoranteil über 50 Prozent ist, sind nicht mehr interessant für uns", sagte Kindl. Man habe eine jahrelange harte Sanierung hinter sich, "ich kaufe mir nicht ein derartiges Portefeuille noch einmal ein". Weiters müssten auch die Größe und Integrierbarkeit der Unternehmen und ihre Profitabilität passen. Für Übernahmen stünden rund 700 Mio. Euro zur Verfügung, sagte Kindl.

  

Beitrag dem Admin melden | Urheberrechtsverletzung melden

UNIQA baut Venture-Capital-Aktivitäten aus
Neue Gesellschaft mit 25 Mio. Euro Investitionskapital

Die UNIQA baut ihre Venture-Capital-Aktivitäten aus und bündelt sie künftig in einer eigenen Tochtergesellschaft, der UNIQA Ventures GmbH, teilte der Versicherungskonzern am Dienstag mit. Die neue Gesellschaft hat ein Investitionskapital von 25 Mio. Euro zur Verfügung. Bisher hat die UNIQA in den Bereich rund 3 Mio. Euro investiert.

UNIQA Ventures richte sich an herausragende Unternehmensgründer, die Risikokapital in der Early und Growth Stage Phase für die weitere Skalierung benötigen. Man biete den Zugang zu Kapital sowie Branchenverständnis im Finanzdienstleistungssektor oder dem Gesundheitsbereich und trete den Gründern auch als echter Partner in jeder Entwicklungsphase gegenüber.

Aktuell umfasse das UNIQA Start-up-Portfolio international etablierte und wachstumsstarke Unternehmen wie das österreichische InsurTech bsurance, den digitalen Finanzberater Finabro, die führende deutsche Plattform im Bereich Finanzierungslösungen für mittelständische Unternehmen Fincompare, die österreichischen Nachbarschaftsplattform FragNebenan und den tschechischen Payment-Services-Anbieter Twisto. Es gab auch schon einen Exit: Die Beteiligung an dem estnischen InsurTech Inzmo wurde von der UNIQA im Vorjahr erfolgreich an einen strategischen Investor verkauft.

  

Beitrag dem Admin melden | Urheberrechtsverletzung melden

JPMorgan bestätigt für Uniqa die Empfehlung Übergewichten - und erhöht das Kursziel von 10,0 auf 11,8 Euro: das höchste aller Kursziele.

durchschnittliches Kursziel: 9,32 Euro.

  

Beitrag dem Admin melden | Urheberrechtsverletzung melden

UNIQA-Gewinnsprung im ersten Quartal dank Verkauf der Casinos-Anteile
Vorsteuerergebnis stieg um 123 Prozent auf 74 Mio. Euro - Verkauf der indirekten Beteiligung an Casinos Austria brachte einmaligen Veräußerungsgewinn von 47,4 Mio. Euro

Die UNIQA-Versicherung hat im ersten Quartal dank eines Einmaleffekts durch den Verkauf ihrer Casinos-Anteile einen Gewinnsprung verzeichnet und die Einnahmen gesteigert. Der einmalige Veräußerungsgewinn der indirekten Beteiligung an den Casinos Austria in Höhe von 47,4 Mio. Euro wurde wie angekündigt im ersten Quartal ausgewiesen. Das Vorsteuerergebnis stieg um 122,9 Prozent auf 73,9 Mio. Euro.
"Der außerordentliche Ertrag durch den Verkauf der Casinos-Anteile lässt das Ergebnis vor Steuern um mehr als das Doppelte steigen. Diese Chance nutzen wir dazu, um für kommende Schäden aus Unwettern vorzusorgen", so UNIQA-Chef Andreas Brandstetter laut Mitteilung. "Also legen wir rund die Hälfte des Ertrags aus dem Verkauf als Sicherheitspolster für künftige Schäden zurück." Die UNIQA hat ihren 11,4-prozentigen Casinos-Austria-Anteil an die tschechische Sazka-Gruppe verkauft.

Die Combined Ratio - Schäden und Kosten im Verhältnis zu den Prämieneinnahmen - verbesserte sich auf 97,4 Prozent, nach 97,7 Prozent, teilte der Versicherungskonzern am Donnerstag mit. Für 2020 strebt die UNIQA 95 Prozent an. Die verrechneten Konzernprämien inklusive der Sparanteile der fonds- und indexgebundenen Lebensversicherung wuchsen um 1,6 Prozent auf 1,54 Mrd. Euro. Kräftig zugelegt haben dabei entsprechend den strategischen Vorgaben die Einnahmen in der Schaden/Unfallversicherung mit einem Plus von 6,5 Prozent. Zuwächse gab es auch in der Krankenversicherung (+3,9 Prozent). Die Prämien in der Lebensversicherung sanken strategiekonform um 9,4 Prozent, Grund war die Rücknahme von Einmalerlägen.

Für das Gesamtjahr strebt die UNIQA trotz der hohen Aufwendungen für das 2016 gestartete Innovations- und Investitionsprogramm eine weitere Verbesserung des Ergebnisses vor Steuern an. Genauso werde am Vorhaben festgehalten, die jährliche Ausschüttung im Rahmen einer progressiven Dividendenpolitik in den kommenden Jahren kontinuierlich zu steigern, teilte die UNIQA mit. Für 2017 soll die Dividende von 49 auf 51 Cent je Aktie angehoben werden. Erwartet wird auch ein weiteres Wachstum in der Schaden/Unfall- und in der Krankenversicherung.

Die regulatorische Kapitalquote (SCR-Quote) für 2017 bezifferte die UNIQA heute mit 250 Prozent, nach 202 Prozent 2016.

  

Beitrag dem Admin melden | Urheberrechtsverletzung melden

UNIQA wächst in der Schaden- und Unfallversicherung kräftig
Konzernchef Brandstetter: Positive Entwicklung in Mittel- und Osteuropa

Der Versicherungskonzern UNIQA ist in den ersten drei Monaten entsprechend den strategischen Vorgaben besonders kräftig in der Schaden- und Unfallversicherung gewachsen, insbesondere in Osteuropa. Die Region Mittel- und Osteuropa (CEE) habe sich positiv entwickelt, "wir merken einfach, dass die Konjunktur derzeit wieder angesprungen ist", sagte UNIQA-Chef Andreas Brandstetter zur APA.
Er erwartet aus der Region auch im Laufe der nächsten Quartale eine gute Unterstützung.

Auch in der Krankenversicherung legten die Prämieneinnahmen im Konzern zu. In der Lebensversicherung gab es strategiekonform einen Rückgang, Grund war vor allem die Rücknahme der Einmalerläge. Für das Gesamtjahr erwartet die UNIQA eine Verbesserung des Vorsteuerergebnisses sowie Prämienzuwächse in Schaden/Unfall von mindestens 2 Prozent und mindestens 3 Prozent in der Krankenversicherung. In der Lebensversicherung wird mit einem weiteren Rückgang gerechnet, sodass die gesamten Prämieneinnahmen um 1 Prozent geringer erwartet werden.

Wachsen wolle die UNIQA in den Ländern, in denen sie bereits tätig ist, so Brandstetter. Es sei keine Expansion in neue Länder geplant. Die UNIQA habe rund 700 Mio. Euro Überschusskapital, bekräftigte der Konzernchef. Dieses stehe für Wachstum zur Verfügung. Puncto Akquisitionen gebe es derzeit nichts, was mit einer realistischen Perspektive spruchreif sei. Mittel- und Osteuropa werde von vielen Versicherungen wieder als gute Region angesehen. Die UNIQA beobachte die Märkte. Investiert werde auch in organisches und digitales Wachstum.

In Russland sei die UNIQA nicht von den US-Sanktionen betroffen. Man betreibe ein reines Retail-Geschäft und habe keinen Vertrag mit Personen, die auf der Liste stehen. Die UNIQA biete in Kooperation mit der Raiffeisenbank Personenversicherungen an. Im ersten Quartal seien die Prämieneinnahmen in lokaler Währung um 80 Prozent gestiegen. Rumänien sei das einzige Land in Mittel- und Osteuropa, das der gesamten Versicherungswirtschaft immer noch Kopfweh bereite, so Brandstetter. Grund dafür seien unter anderem regulatorischen Vorschriften oder der Preiskampf im Kfz-Bereich. Rumänien ist das einzige Land, in dem die UNIQA im ersten Quartal einen kleinen Verlust von umgerechnet rund 2,4 Mio. Euro geschrieben hat, das sei überschaubar, aber schmerzhaft. Die UNIQA stehe ungebrochen zu ihrem Rumänien-Engagement, es handle sich um einen großen Markt.

Die verrechneten Prämien inklusive der Sparanteile in fonds- und indexgebundenen Lebensversicherung stiegen im UNIQA-Konzern in den ersten drei Monaten um 1,6 Prozent auf 1,535 Mrd. Euro. Dabei wuchsen die Einnahmen in Schaden/Unfall um 6,5 Prozent auf rund 870 Mio. Euro und in der Krankenversicherung um 3,9 Prozent auf 280 Mio. Euro. In der Lebensversicherung gab es - getrieben von der planmäßigen Rücknahme der Einmalerläge vor allem in Polen - einen Rückgang um 9,4 Prozent auf rund 387 Mio. Euro.

Besonders kräftig stiegen die verrechneten Prämien in Schaden/Unfall im internationalen Geschäft mit plus 11,3 Prozent auf 307 Mio. Euro und in der Krankenversicherung (plus 24 Prozent auf 20 Mio. Euro). In der Lebensversicherung gab es wegen der planmäßigen Rücknahme vor allem im polnischen Einmalerlagsgeschäft ein Minus um 25 Prozent auf rund 101 Mio. Euro. Insgesamt sind die Prämieneinnahmen im internationalen Geschäft leicht um 0,3 Prozent auf 428 Mio. Euro gestiegen.

In Österreich erhöhten sich die Prämieneinnahmen insgesamt um 2,3 Prozent auf 1,098 Mrd. Euro. Dabei gab es auch hierzulande Zuwächse in den Sparten Schaden/Unfall (plus 4,6 Prozent auf 554 Mio. Euro) und Krankenversicherung (+2,6 Prozent auf 260 Mio. Euro) und ein Minus von 2 Prozent auf 284 Mio. Euro in der Lebensversicherung.

Die Lebensversicherung wird von der UNIQA in allen 18 Ländern, in denen sie tätig ist, angeboten. Private Vorsorge sei wichtig, auch in der Krankenversicherung, betonte Brandstetter. In Österreich bietet die UNIQA die klassische Lebensversicherung nur ohne Garantiezins an, der Bestand liege hier bei 140.000 Verträgen.

Das Kapitalanlageergebnis war stark vom Verkauf des Casinos-Austria-Anteils geprägt, aus dem die UNIQA Group einen Veräußerungsgewinn von 47,4 Mio. Euro erzielte. Um für kommende Unwetter-Schäden gerüstet zu sein, wird rund die Hälfte des Ertrags aus dem Verkauf der Casinos-Anteile als Sicherheitspolster für künftige Schäden zurückgelegt. Im ersten Quartal habe es keine signifikanten Schäden aus Naturkatastrophen gegeben, so Brandstetter. Insgesamt stieg das Kapitalanlageergebnis um 89,3 Prozent auf 143,4 Mio. Euro. Brandstetter sieht beim Kapitalanlageergebnis die Talsohle erreicht. Der Kapitalanlagebestand lag Ende März bei 19,78 Mrd. Euro, nach 19,88 Mrd. Euro Ende 2017, teilte die UNIQA am Donnerstag mit.

Die Versicherungsleistungen im Eigenbehalt stiegen um 8,9 Prozent auf 935 Mio. Euro. Das versicherungstechnische Ergebnis sank trotz verbesserter Kostensituation um 40,2 Prozent auf 24,2 Mio. Euro. Der Vorsteuergewinn stieg dank des Verkaufs des Casinos-Anteils um 122,9 Prozent auf 73,9 Mio. Euro, das Konzernergebnis um 87 Prozent auf 54,4 Mio. Euro. Die durchschnittliche Mitarbeiterzahl blieb stabil bei etwas mehr als 12.800 Beschäftigten.

  

Beitrag dem Admin melden | Urheberrechtsverletzung melden

Gewinn im Q1 trotz deutlicher Steigerung etwas enttäuschend 

Die Uniqa hat gestern ihr Ergebnis zum 1. Quartal 2018 präsentiert. Während die Marktprognosen beim Prämienvolumen erfüllt werden konnten, blieben Vorsteuer- und Nettogewinn unter den Erwartungen. Gegenüber dem Vergleichsquartal im Vorjahr konnte das Ergebnis vor Steuern dennoch mehr als verdoppelt werden (+123% auf EUR 73,9 Mio.). Die Steigerung ist allerdings auf den außergewöhnlichen Veräußerungsgewinn aus dem Verkauf der Beteiligung an den Casinos Austria (+47 Mio.) zurückzuführen.

Die verrechneten Prämien stiegen zwar um 1,6% an, gegenüber den Vorquartalen ließ die Dynamik aber merklich nach. Ausschlaggebend hierfür war der weitgehende Verzicht auf Neuabschlüsse gegen Einmalerlag. Die laufenden Prämien konnten um 4% gegenüber dem Q1/17 erhöht werden.

Die Schadensbelastungen durch Wettereignisse waren im Q1 gering. Dass die Combined Ratio aber dennoch nur auf 97,4% zurückging (2017 lag sie bei 97,5% und im Q1/17 bei 97,7%) lag daran, dass Reserven für mögliche Schadensereignisse im weiteren Verlauf des Jahres gebildet wurden.

Ausblick

Der Ausblick für 2018 wurde leicht angepasst, die Erwartung ist nun, dass sich das Prämienvolumen gegenüber dem Vorjahr moderat erhöhen wird. Beim Vorsteuerergebnis geht das Management weiterhin von einer Verbesserung aus und beabsichtigt, die progressive Dividendenpolitik fortzusetzen, d.h. die Ausschüttung je Aktie kontinuierlich zu steigern.

Besonders vor dem Hintergrund des großen positiven Einmaleffekts aus dem Verkauf des Casinos Austria Anteils im abgelaufenen Q1, sollte die Ergebnissteigerung 2018 relativ einfach zu erzielen sein. Die Dividende (das Management schlägt der Hauptversammlung nächste Woche eine Auszahlung von EUR 0,51 vor) bleibt das Hauptinvestmentargument für die Aktie, die wir beim derzeitigen Kursniveau als überbewertet betrachten. Unser Kursziel (EUR 9,10) wurde mittlerweile deutlich überschritten. 

Erste Bank

  

Beitrag dem Admin melden | Urheberrechtsverletzung melden
    

>Heute ex Dividende, 07.06.2018, 51 Cents

Der Kurs wurde gestern nach Börsenschluss auf vielen Seiten schon ex Dividende angegeben. Ist das (jetzt?) üblich?
Ich finde das verwirrend.

  

Beitrag dem Admin melden | Urheberrechtsverletzung melden
        

>>Heute ex Dividende, 07.06.2018, 51 Cents
>
>Der Kurs wurde gestern nach Börsenschluss auf vielen Seiten
>schon ex Dividende angegeben. Ist das (jetzt?) üblich?
>Ich finde das verwirrend.

Ja ist mir auch aufgefallen. Lästig.

  

Beitrag dem Admin melden | Urheberrechtsverletzung melden
        

>>Heute ex Dividende, 07.06.2018, 51 Cents
>
>Der Kurs wurde gestern nach Börsenschluss auf vielen Seiten
>schon ex Dividende angegeben. Ist das (jetzt?) üblich?
>Ich finde das verwirrend.

Das dürfte von der Wiener Börse ausgehen. In der Tickliste sieht man nach der Schlußauktion noch einen Kurs, der um den Dividendenabschlag niedriger ist.

Die Idee ist vielleicht, daß bei den Kursen auch am exD-Tag das +/- stimmen soll. Daß das so wirklich verständlicher ist, bezweifle ich auch.

  

Beitrag dem Admin melden | Urheberrechtsverletzung melden
        

>Das dürfte von der Wiener Börse ausgehen. In der Tickliste
>sieht man nach der Schlußauktion noch einen Kurs, der um den
>Dividendenabschlag niedriger ist.
>
>Die Idee ist vielleicht, daß bei den Kursen auch am exD-Tag
>das +/- stimmen soll. Daß das so wirklich verständlicher ist,
>bezweifle ich auch.

Früher haben die (prozentuellen) +/- ja am Ex-Tag auch gestimmt (zumindest bei der Wiener Börse), das wurde für diesen Tag dann entsprechend angepasst berechnet. Die anderen Anbieter, die die Rohdaten bekommen, müssten das eben auch berücksichtigen.

Die jetzige Umsetzung ist wirklich eine Schnapsidee, das sollte man denen sagen.

  

Beitrag dem Admin melden | Urheberrechtsverletzung melden
        

>Die jetzige Umsetzung ist wirklich eine Schnapsidee, das
>sollte man denen sagen.

Es wäre interessant in welchen Fällen das gemacht wird. Vor kurzem wurde im Forum das gleiche Phänomen bei einer anderen Aktie diskutiert.
Zumindest bei OMV war es aber nicht so. Da sehe ich am Vortag des Ex-Tags einen Schlusskurs nur 30 Cent unter dem Tageshoch.

  

Beitrag dem Admin melden | Urheberrechtsverletzung melden
        

>Das dürfte von der Wiener Börse ausgehen. In der Tickliste
>sieht man nach der Schlußauktion noch einen Kurs, der um den
>Dividendenabschlag niedriger ist.
>
>Die Idee ist vielleicht, daß bei den Kursen auch am exD-Tag
>das +/- stimmen soll. Daß das so wirklich verständlicher ist,
>bezweifle ich auch.

Für mich ergibt das keinen Sinn, wenn dadurch am Vortag das (+)/- nicht stimmt.

  

Beitrag dem Admin melden | Urheberrechtsverletzung melden

Insider-Transaktion: Vorstand Andreas Kößl kauft 3.500 Aktien

Datum: 2018-06-05
Name: Andreas Kößl
Grund für die Meldepflicht: Vorstand
Kauf: 3.500 Stück
Preis: 9.30
Gegenwert: 32.550,00
Finanzinstrument: Aktie
ISIN: AT0000821103

Weitere Uniqa-Insider-Transaktionen: http://aktie.at/showcompany.html?sub=insider&id=53

  

Beitrag dem Admin melden | Urheberrechtsverletzung melden

Insider-Transaktion: Vorstand Peter Humer kauft 940 Aktien

Datum: 2018-06-13
Name: Peter Humer
Grund für die Meldepflicht: Vorstand
Kauf: 940 Stück
Preis: 8.485
Gegenwert: 7.975,90
Finanzinstrument: Aktie
ISIN: AT0000821103


Insider-Transaktion: Vorstand Alexander Bockelmann kauft 600 Aktien

Datum: 2018-06-13
Name: Alexander Bockelmann
Grund für die Meldepflicht: Vorstand
Kauf: 600 Stück
Preis: 8.50
Gegenwert: 5.100,00
Finanzinstrument: Aktie
ISIN: AT0000821103


Insider-Transaktion: Vorstand Sabine Usaty-Seewald kauft 840 Aktien

Datum: 2018-06-08
Name: Sabine Usaty-Seewald
Grund für die Meldepflicht: Vorstand
Kauf: 840 Stück
Preis: 8.715
Gegenwert: 7.320,60
Finanzinstrument: Aktie
ISIN: AT0000821103

Weitere Uniqa-Insider-Transaktionen: http://aktie.at/showcompany.html?sub=insider&id=53

  

Beitrag dem Admin melden | Urheberrechtsverletzung melden

Insider-Transaktion: Aufsichtsrat Valerie Brunner kauft 1.750 Aktien

Datum: 2018-06-28
Name: Valerie Brunner
Grund für die Meldepflicht: Aufsichtsrat
Kauf: 1.750 Stück
Preis: 7.949
Gegenwert: 13.910,75
Finanzinstrument: Aktie
ISIN: AT0000821103

Weitere Uniqa-Insider-Transaktionen: http://aktie.at/showcompany.html?sub=insider&id=53

  

Beitrag dem Admin melden | Urheberrechtsverletzung melden

Insider-Transaktion: Vorstand Peter Humer kauft 1.137 Aktien 

Datum: 2018-07-05
Name: Peter Humer
Grund für die Meldepflicht: Vorstand
Kauf: 1.137 Stück
Preis: 7.935
Gegenwert: 9.022,10
Finanzinstrument: Aktie
ISIN: AT0000821103

Weitere Uniqa-Insider-Transaktionen: http://aktie.at/showcompany.html?sub=insider&id=53

  

Beitrag dem Admin melden | Urheberrechtsverletzung melden

UNIQA-Halbjahresgewinn nach Casinos-Ansteilsverkauf kräftig gestiegen
Vorsteuergewinn um 47,5 Prozent auf 140,8 Mio. Euro erhöht - Außerordentlicher Casinos-Verkaufserlös von 47,4 Mio. Euro schon im 1. Quartal verbucht - Einnahmen stabil - Ausblick bestätigt

Der börsennotierte UNIQA-Versicherungskonzern hat im ersten Halbjahr den Gewinn deutlich erhöht und stabile Prämieneinnahmen erzielt. Der Gewinn vor Steuern stieg um 47,5 Prozent auf 140,8 Mio. Euro, teilte die UNIQA am Mittwoch mit. Darin enthalten ist ein außerordentlicher Veräußerungsgewinn aus dem Verkauf der Casinos-Austria-Anteile in Höhe von 47,4 Mio. Euro.
Das Konzernergebnis erhöhte sich um 166,2 Prozent auf 109,9 Mio. Euro. Der Einmaleffekt aus dem Verkauf der indirekten Beteiligung der Casinos-Anteile wurde bereits im ersten Quartal verbucht. Im zweiten Quartal verbesserte sich das Vorsteuerergebnis auf 66,9 Mio. Euro, nach 62,3 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum.

Die verrechneten Prämieneinnahmen inklusive der Sparanteile der fonds- und indexgebundenen Lebensversicherung lagen im ersten Halbjahr stabil bei 2,8 Mrd. Euro. Zuwächse gab es dabei in Schaden/Unfall (+4,5 Prozent auf 1,5 Mrd. Euro) und in der Krankenversicherung (+5,1 Prozent auf 549,4 Mio. Euro). In der Lebensversicherung sanken die Prämieneinnahmen - getrieben vor allem von der Rücknahme von Einmalerlägen im internationalen Geschäft - um 11 Prozent auf 742,9 Mio. Euro. Die laufenden verrechneten Prämieneinnahmen der UNIQA-Group über alle Sparten stiegen um 3,1 Prozent auf 2,74 Mrd. Euro.

"Wir haben die positive konjunkturelle Entwicklung in unseren Kernmärkten Österreich und CEE gut genutzt", so UNIQA-Chef Andreas Brandstetter in der heutigen Mitteilung. Die solide Ergebnissituation erlaube wie schon im Vorjahr stärker für kommende Schäden aus Unwettern vorzusorgen. Die Schadenbelastung durch extreme Wetterereignissen sei im Halbjahr zwar unter dem langjährigen Schnitt gelegen, die UNIQA gehe aber nicht davon aus, dass dies so bleibe.

"Auf der Ergebnisseite gehen wir für das Jahr 2018 unverändert von einer Steigerung gegenüber dem Vorjahr aus", bekräftigte Brandstetter. Bestätigt wurde im Ausblick auch, dass die UNIQA unverändert beabsichtige, im Rahmen einer progressiven Dividendenpolitik die jährliche Ausschüttung je Aktien auch in den kommenden Jahren kontinuierlich zu steigern. Beim Gesamtprämienvolumen wird ein Rückgang von 1 Prozent erwartet, wobei in der Schaden- und Unfallversicherung in Plus von mindestens 2 Prozent und in der Krankenversicherung ein Anstieg von mehr als 3 Prozent prognostiziert wird.

Die Combined Ratio - Schäden und Kosten gemessen an den Einnahmen - nach Rückversicherung habe sich im Halbjahr trotz der verbesserten Kostensituation von 96,8 Prozent auf 97,1 Prozent verschlechtert. Grund dafür waren höhere Großschäden und eine zusätzliche Vorsorge für künftige Schadensereignisse, vor allem Unwetter. Das Kapitalanlageergebnis stieg um 23,7 Prozent auf 288,9 Mio. Euro, Hauptgrund dafür war der Erlös aus dem Casinos-Anteilsverkauf.

  

Beitrag dem Admin melden | Urheberrechtsverletzung melden
    

UNIQA-Chef: Im ersten Halbjahr in allen Bereichen gut auf Kurs
Überschusskapital bei rund 1 Mrd. Euro - Akquisitionen nicht um jeden Preis - In der Krankenversicherung auf dem Weg zum integrierten Dienstleister - GRAFIK

Die UNIQA war im ersten Halbjahr "in allen Bereichen sehr gut auf Kurs", sagte Konzernchef Andreas Brandstetter zur APA. Man sei mit Prämiensteigerungen in der Schaden/Unfalls- sowie in der Krankenversicherung in den geplanten Bereichen gewachsen und habe in allen Ländern ausgenommen Rumänien positive Ergebnisse erzielt. Das Überschusskapital der UNIQA liege mittlerweile bei rund 1 Mrd. Euro.
Man wolle aber sicher nicht um jeden Preis anorganisch wachsen. "Wir haben im Lauf der letzten Monate mehrere Akquisitionsmöglichkeiten in Osteuropa geprüft, sind aber nach wie vor nicht bereit, die Preise, die der Verkäufer wollte oder die andere Mitbewerber bereit sind zahlen, zu bezahlen. Wir wollen mit dem Kapital sorgsam umgehen", sagte Brandstetter am Mittwoch. Zukaufen will die UNIQA zudem nur ab einem Prämienvolumen von 300 Mio. Euro. "Eine Expansion in neue Länder ist für uns kein Thema". Die UNIQA ist derzeit neben dem Heimmarkt Österreich in 15 Ländern Osteuropas sowie in der Schweiz und in Liechtenstein tätig.

Im ersten Halbjahr habe die UNIQA von der guten Konjunktur sowohl in Österreich als auch in Mittel- und Osteuropa profitiert. Die Schadensituation sei ausgesprochen gut gewesen. Unwetter würden immer regionaler und viel kleinteiliger. Die Unwetterschäden für Privatkunden seien konzernweit mit einer Schadensumme von 23 Mio. Euro um 12 Mio. Euro unter dem langjährigen Durchschnitt gelegen. Allerdings habe es um 30 Mio. Euro mehr Großschäden als im Vorjahr gegeben. Gestärkt werden die Reserven. Rund die Hälfte des Veräußerungserlöses aus dem Verkauf der indirekten Beteiligung an den Casinos Austria von 47,4 Mio. Euro werden als Sicherheitspolster für künftige Schäden zurückgelegt, hatte die UNIQA bereits bei der Vorlage der Zahlen zum ersten Quartal erklärt.

In der Krankenversicherung wolle die UNIQA den Weg weitergehen, zu einem integrierten Gesundheitsanbieter zu werden, so Brandstetter. Man werde nur dann eine gute Position in der Branche haben, wenn man sich vom reinen Risikotarifanbieter im Lauf der Zeit in einen integrierten Serviceanbieter wandle. Zum Thema Direktverrechnung mit Ärzten in Österreich erklärte Brandstetter, es werde für vollversicherte Kunden, die keine andere Krankenversicherung haben wie Freiberufler und Expats, ein Netz von Vertragsärzten aufgebaut. Mit diesen Ärzten werde direkt verrechnet, die Tarife seien gemeinsam mit den Ärzten erarbeitet worden und orientierten sich stark an der aufgewendeten Zeit. Es gehe nur um Ärzte, die keine Vertrag mit der Sozialversicherung haben und "wir binden die Ärzte nicht exklusiv an die UNIQA". Auch die Kunden müssten nicht zu einem solchen Arzt gehen, sondern hätten die Wahl.

Es handle sich um ein Service für die vollversicherten Kunden, das sehr häufig nachgefragt werde. "In weiterer Folge können wir uns vorstellen, dass wir dieses Ärztenetzwerk auch unseren sozialversicherten Kunden im Wege der Zusatzversicherung zur Verfügung stellen, das schauen wir uns an." Die UNIQA hat einige wenige Zehntausend vollversicherte Kunden. Insgesamt hat der Marktführer in der privaten Krankenversicherung 1,25 Millionen Kunden in der Krankenversicherung.

In der Lebensversicherung sind die Prämieneinnahmen vor allem wegen der Rücknahme des Einmalerlagsgeschäfts in Polen zurückgegangen, bei den laufenden Prämien ist der Rückgang deutlich geringer ausgefallen. Das Einmalerlagsvolumen sank in der UNIQA-Gruppe um 58 Prozent auf 60 Mio. Euro, teilte das Unternehmen heute mit. Bei den laufenden Lebensversicherungsprämien betrug der Rückgang 1,3 Prozent auf 683 Mio. Euro. In Österreich funktioniere das klassische Lebensversicherungsprodukt ohne Garantiezins gut, im ersten Halbjahr seien 17.000 neue Verträge abgeschlossen worden, so Brandstetter. Der Bestand liege bei rund 140.000 Stück. In der fondsgebundenen Lebensversicherung habe man ein flexibleres Produkt mit gesenkten Abschlusskosten, die nun laufend verrechnet würden, ein größerer Teil der Prämie gehe somit direkt in die Veranlagung.

In Osteuropa sind die Prämieneinnahmen UNIQA vor allem wegen der strategischen Rücknahme von Einmalerlägen in der Lebensversicherung in Polen im ersten Halbjahr um 2,7 Prozent auf 814 Mio. Euro gesunken. Bei den laufenden Prämien gab es ein Plus um 8,5 Prozent auf 770 Mio. Euro. Eine Vertriebskooperation besteht mit der RBI-Töchtern in allen Ländern, in denen die Bank tätig ist. Der Rückzug der Raiffeisen Bank International (RBI) aus Polen "trifft uns, aber es trifft uns nicht schmerzhaft", so Brandstetter unter Verweis auch auf ein breites Vertriebsnetz.

Außer in Rumänien seien in allen Ländern positive Ergebnisse erzielt worden, so Brandstetter. Am rumänischen Markt werde man festhalten. In Russland, wo nur Lebensversicherungen verkauft werden, seien die Prämieneinnahmen im ersten Halbjahr um 41 Prozent auf 51 Mio. Euro gestiegen, das Vorsteuerergebnis um fast 50 Prozent auf 7,3 Mio. Euro.

Beim seit 2016 laufenden IT- und Digitalisierungsprojekt sei im Juni ein erster großer Meilenstein erreicht worden. Über eine Plattform laufe nun ein fondsgebundenes Produkt für den Raiffeisen-Bankenvertrieb. Investiert werden 500 Mio. Euro bis 2026.

Die Versicherungsleistungen im Eigenbehalt stiegen um 5,0 Prozent auf 1,8 Mrd. Euro, teilte die UNIQA heute mit. Der Kapitalanlagebestand betrug 19,79 Mrd. Euro, nach 19,88 Mrd. Euro Ende Dezember 2017. Die durchschnittliche Mitarbeiterzahl stieg gegenüber dem Vorjahreszeitraum leicht von 12.806 auf 12.876 Beschäftigte.

  

Beitrag dem Admin melden | Urheberrechtsverletzung melden

Einmaleffekte führen zu Gewinnsprung im 1.Halbjahr, Ausblick bestätigt 

Wie erwartet konnte die Uniqa das Konzernergebnis im ersten Halbjahr 2018 auf EUR 110 Mio. mehr als verdoppeln (verglichen mit dem Vorjahr), im Q2 stieg der Konzerngewinn auf EUR 56 Mio. Die massive Steigerung gegenüber der Vergleichsperiode im Vorjahr ist auf Einmaleffekte zurückzuführen, die heuer geholfen (Verkauf des Anteils an den Casinos Austria) und im Vorjahr belastet haben (negativer Einmaleffekt in Italien).

Während die Erhöhung des Vorsteuergewinns im Q2/18 deutlich geringer ausfiel, war das versicherungstechnische Ergebnis sogar rückläufig. Auch die verrechneten Prämien gingen im Q2/18 verglichen mit dem Q2 im Vorjahr zurück, im ersten Halbjahr blieben sie genau auf Vorjahresniveau. Ausschlaggebend hierfür war der weitgehende Verzicht auf Neuabschlüsse gegen Einmalerlag. Deutlich wichtiger ist die Entwicklung der abgegrenzten Prämien im Eigenbehalt und die konnten in H1/18 um 3,1% gesteigert werden (Q2/18: +2%). Die Combined Ratio hat sich im H1/18 aufgrund vermehrter Großschäden und der vorsorglichen Bildung von Reserven für Unwetterschäden von 96,8% in der Vergleichsperiode im Vorjahr auf 97,1% verschlechtert.

Ausblick

Der Ausblick für 2018 blieb fast unverändert, die Erwartung ist nun, dass das Gesamtprämienvolumen leicht sinken wird. Beim Vorsteuerergebnis geht das Management weiterhin von einer Verbesserung aus und beabsichtigt, die progressive Dividendenpolitik fortzusetzen, d.h. die Ausschüttung je Aktie kontinuierlich zu steigern. Besonders vor dem Hintergrund des großen positiven Einmaleffekts aus dem Verkauf des Casinos Austria Anteils im Q1, sollte die Ergebnissteigerung 2018 relativ einfach zu erzielen sein. Die Bilanz ist weiterhin stark und wir erwarten, dass Uniqa den Großteil des Gewinns in den kommenden Jahren als Dividende an die Aktionäre ausschütten wird. Zudem könnte es in den nächsten 12 Monaten zu einer Akquisition kommen. Das sind die Hauptargumente für die Aktie, die Gewinndynamik (nachhaltig) ist aufgrund des Niedrigzinsumfelds noch immer unspektakulär. 

Erste Bank

  

Beitrag dem Admin melden | Urheberrechtsverletzung melden

Berenberg nimmt Coverage mit "Hold" auf
Kursziel bei 8,90 Euro - Strategieplan soll Erträge steigern

Die Wertpapierexperten der Berenberg Bank haben das Coverage für die Anteilsscheine des Versicherers UNIQA aufgenommen. Der Experte Emanuel Musio rät zum Halten ("Hold"); das Kursziel liegt bei 8,90 Euro.

In seiner Studie hebt Musio für den zweitgrößten Versicherer des Landes hervor, er biete "stabile Geldflüsse", die wiederum die Dividenden stützen würden. Jedoch sei der Wachstumsausblick mäßig.

Zudem bewertet der Analyst das Geschäft in Zentraleuropa als durchwachsen, obschon positive Konjunkturdaten in der Region Rückenwind liefern würden. Tatsächlich verlasse sich der Analyst auf den langfristigen Strategieplan der UNIQA, der zu einer Steigerung der Erträge führen dürfte.

Beim Gewinn je Aktie erwarten die UNIQA-Analysten 0,71 Euro für 2018, sowie 0,73 bzw. 0,81 Euro für die beiden Folgejahre. Die Dividendenschätzung je Titel beläuft sich auf 0,53 Euro für 2018, sowie 0,55 bzw. 0,57 Euro für 2019 bzw. 2020.

  

Beitrag dem Admin melden | Urheberrechtsverletzung melden

Erste Group hebt Votum von "Hold" auf "Accumulate"
Kursziel von 9,1 auf 9,7 Euro geschraubt

Die Wertpapierexperten der Erste Group haben ihr Votum für die Aktien der UNIQA von "Hold" auf "Accumulate" angehoben. Das Kursziel wurde zudem in der Studie des Erste-Group-Experten Thomas Unger von 9,10 auf 9,70 Euro hinaufgeschraubt.

  

Beitrag dem Admin melden | Urheberrechtsverletzung melden
    

Empfehlung auf Akkumulieren angehoben mit Kursziel EUR 9,70

In unserem Sektorbericht zu den österreichischen Versicherern haben wir unsere Empfehlung für die Uniqa von Halten auf Akkumulieren angehoben mit einem neuen Kursziel von EUR 9,70 (zuvor EUR 9,10). Das höhere Kursziel reflektiert vor allem das überschüssige Kapital, das unsere niedrigeren Schätzungen bei Ertragskraft und Eigenkapitalrenditen mehr als ausgleicht.

Ausblick

Während wir heuer erwarten, dass der Ausblick des Managements erreicht wird, halten wir das Ziel einer durchschnittlichen Eigenkapitalrendite von 13,5% von 2017 bis 2020 auf Basis der bisherigen Entwicklung für zu aggressiv. Hauptinvestitionsargument für die Uniqa-Aktie bleibt sicher die äußerst attraktive Dividendenpolitik mit einer geschätzten Dividendenrendite von ca. 6% für 2018. Zudem bietet das vorhandene überschüssige Kapital die Möglichkeit von Sonderdividenden oder Akquisitionen. Die Gewinndynamik (nachhaltig) ist aufgrund des Niedrigzinsumfelds noch immer unspektakulär.

Erste Bank

  

Beitrag dem Admin melden | Urheberrechtsverletzung melden

Wow. Wie da die Prämien sind würde mich interessieren:

2017 hat UNIQA Kunst im Wert von mehr als 29 Milliarden Euro versichert


Bruegel-Schau: UNIQA sichert Bestand für künftige Generationen

UNIQA ist einer der Hauptsponsoren des Kunsthistorischen Museums

• Hinter der Bruegel-Ausstellung stehen sechs Jahre Forschungsarbeit

• Kunst versichern heißt Kunst bewahren

• UNIQA Kunstversicherung ist in Österreich die erste Adresse für Sammler

Die zwölf Bildtafeln von Pieter Bruegel dem Älteren, Herzstück der heute eröffneten Bruegel-Schau, zählen nicht nur zu den wertvollsten, sondern auch zu den fragilsten Werken des Kunsthistorischen Museums. Umfangreiche Erkenntnisse über den Zustand und die Geschichte der Tafeln sind die Voraussetzung, um sie in Ausstellungen präsentieren zu können. UNIQA Österreich hat die umfassenden Forschungs- und Konservierungsarbeiten während der sechsjährigen Vorbereitung zur Bruegel-Schau als Partner begleitet. Sämtliche zwölf Gemälde wurden seit 2012 sukzessive in der Restaurierungswerkstätte technologisch untersucht und wissenschaftlich analysiert. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse lieferten die Basis für die erste große monografische Ausstellung des „Bauern-Bruegel“.

Das Engagement von UNIQA als einem der Hauptsponsoren des Kunsthistorischen Museums geht damit weit über die unmittelbare Absicherung der Werke auf Transporten und in Ausstellungen hinaus. „Versichern heißt für uns bewahren“, sagt Petra Eibel, Leiterin der UNIQA Kunstversicherung. „Wir verstehen uns als langfristiger Partner des KHM, auch im Sinne einer gesellschaftlichen Verantwortung, die darin besteht, unschätzbare Kunstwerke für zukünftige Generationen zu erhalten“. Die Bruegel-Holztafeln sind aufgrund ihres Alters von über 450 Jahren in der Erhaltung besonders aufwendig. Von den knapp über vierzig Gemälden aus der Hand des flämischen Meisters sind einige gar nicht mehr transportfähig, die meisten noch nie verliehen worden. Die Schau im KHM mit rund 30 Gemälden und weiteren rund 60 Zeichnungen und Grafiken bildet einen weltweit erstmaligen und einzigartigen Überblick. Sie ist von 2. Oktober 2018 bis 13. Jänner 2019 öffentlich zugänglich.

All-Risk-Deckung für institutionelle und private Sammlungen

UNIQA ist Österreichs führender Kunstversicherer mit internationalem Format und über 20 Jahren Erfahrung. Zweigniederlassungen bestehen in Köln, Zürich und London. Zu den Kunden zählen neben Museen, Galerien und diversen Kunstinstitutionen auch Sammlungen von Privatpersonen. Wer eine UNIQA Kunstversicherung abschließt, bekommt im Rahmen einer All-Risk-Deckung auch Beratung bei der Präsentation seiner Sammlungsstücke sowie bei konservatorischen und restauratorischen Fragen. Auch für weitergehende Themen wie die sichere Hängung und die optimalen Umgebungsbedingungen sind die UNIQA Spezialisten kompetente Ansprechpartner. Für Kunstsammler ist es von außerordentlicher Bedeutung, dass der Versicherungspartner nicht nur Versicherungsexperte, sondern auch Kunstkenner ist, der das Verständnis für die Leidenschaft von Kunstsammlern mitbringt – und auch die in diesem Geschäft unerlässliche Diskretion. 2017 hat UNIQA Kunst im Wert von mehr als 29 Milliarden Euro versichert.

  

Beitrag dem Admin melden | Urheberrechtsverletzung melden
    

>Wow. Wie da die Prämien sind würde mich interessieren:
>
>
Max 3.5 Promille der Versicherungssumme. Je nach Risiko und Volumen entsprechend weniger. Ein mir bekannter größer Sammler zahlt unter 2 Promille bei einem britischen Versicherer.

  

Beitrag dem Admin melden | Urheberrechtsverletzung melden
        

>>Wow. Wie da die Prämien sind würde mich interessieren:
>>
>>
>Max 3.5 Promille der Versicherungssumme. Je nach Risiko und
>Volumen entsprechend weniger. Ein mir bekannter größer Sammler
>zahlt unter 2 Promille bei einem britischen Versicherer.


Dachte ich mir. Schadensfälle dürften da sehr selten sein.

  

Beitrag dem Admin melden | Urheberrechtsverletzung melden

Insider-Transaktion: Vorstand Johannes Porak kauft 900 Aktien 

Datum: 2018-09-28
Name: Johannes Porak 
Grund für die Meldepflicht: Vorstand
Kauf: 900 Stück
Preis: 8.82
Gegenwert: 7.938,00
Finanzinstrument: Aktie
ISIN: AT0000821103

Weitere Uniqa-Insider-Transaktionen: http://aktie.at/showcompany.html?sub=insider&id=53

  

Beitrag dem Admin melden | Urheberrechtsverletzung melden

UNIQA: Haben Milliarde für Zukäufe, nichts Passendes da

Brandstetter: Dividende soll auch für heuer steigen - 2018 ohne nennenswerte Unwetter - Brexit betrifft uns nicht negativ - "Schwieriges Zinsumfeld ändert sich nicht vor 3./4. Quartal 2019"

Der UNIQA-Versicherungskonzern könnte sich Zukäufe im Volumen von einer Milliarde Euro vorstellen, doch sei derzeit wenig am Markt bzw. zu überhöhten Preisen, was die 18 Märkte betreffe, auf denen die UNIQA tätig ist. Das sagte Generaldirektor Andreas Brandstetter am Freitag auf der Gewinn-Messe in Wien. Schon früher hatte er von 1 Mrd. Überschusskapital gesprochen, das dafür bereit stünde.

Man habe mehrere Akquisitionsmöglichkeiten in Osteuropa geprüft, man sei aber nicht bereit, die Preise, die der Verkäufer wollte oder die andere Mitbewerber zu zahlen bereit seien, zu bezahlen, hatte der UNIQA-Chef Ende August zur APA gesagt.

Die Dividende werde die börsennotierte UNIQA als "extrem stark kapitalisierter" Versicherungskonzern auch für 2018 wieder anheben, über die 51 Cent je Aktie für 2017 hinaus, stellte der CEO in Aussicht. "Wir gehen davon aus, dass das EGT heuer über den 242 Mio. Euro von 2017 liegen wird und wir eine höhere Dividende zahlen."

Relevante Unwetterschäden habe die UNIQA heuer bisher nicht in der Bilanz, wie dies 2017 der Fall gewesen sei. 2018 werde diesbezüglich für die gesamte Versicherungswirtschaft in Europa "ein gutes Jahr".

Vom Brexit sei die UNIQA nicht negativ betroffen, trotz des in London angesiedelten Kunstversicherers. Allenfalls tangiert werden könnte man durch Effekte am Kapitalmarkt, doch seien diese wohl schon eingepreist.

Zum "schwierigen Zinsumfeld" glaubt der UNIQA-Chef nicht, dass sich das vor dem dritten oder vierten Quartal 2019 ändert.

Für 21. November hat die UNIQA ihre Neunmonatszahlen angekündigt.

  

Beitrag dem Admin melden | Urheberrechtsverletzung melden

UNIQA in den ersten drei Quartalen mit mehr Gewinn
Konzernprämieneinnahmen stabil - Ergebnisausblick bestätigt- Verkauf der indirekten Casinos-Austria-Beteiligung verhalf zu kräftigem Anstieg beim Kapitalanlagenergebnis

Der börsennotierte UNIQA-Konzern hat in den ersten drei Quartalen bei stabilen Prämieneinnahmen mehr Gewinn erzielt. Das Konzernergebnis vor Steuern ist um 17,1 Prozent auf 212,4 Mio. Euro gestiegen. Darin enthalten sei ein außerordentlicher Veräußerungsgewinn von 47,4 Mio. Euro aus dem Verkauf der indirekten Casinos-Austria-Beteiligung, teilte die UNIQA am Mittwoch mit.

Der Gewinnausblick wurde bestätigt: Die UNIQA erwartet für das Gesamtjahr 2018 wieder eine Verbesserung des Ergebnisses vor Steuern. Unverändert beabsichtigt werde im Rahmen einer progressiven Dividendenpolitik die jährliche Ausschüttung je Aktie auch in den kommenden Jahren weiterhin kontinuierlich zu steigern. Bei den Einnahmen wird ein "annähernd stabiles Gesamtprämienvolumen" erwartet. In der Schaden/Unfallversicherung rechnet die UNIQA mit einem Prämienplus von 4 Prozent - etwas mehr als zuletzt, in der Krankenversicherung unverändert mit plus 3 Prozent. In der Lebensversicherung wird angesichts der bewussten Reduktion der Einmalerläge von einem Rückgang ausgegangen. Beim Kapitalanlageergebnis erwartet UNIQA für 2018 keinen weiteren Rückgang im Vergleich zu 2017, da die Auswirkungen des Niedrigzinsumfeldes bereits zum Großteil in den gesunkenen Kapitalerträgen der letzten Jahre reflektiert seien.

In den ersten neun Monaten stieg das Kapitalanlageergebnis um 13,6 Prozent auf 447,2 Mio. Euro. Hauptgrund für den starken Anstieg sei der Verkauf der indirekten Beteiligung an der Casinos Austria Aktiengesellschaft gewesen, aus dem die UNIQA Group im ersten Quartal 2018 einen Veräußerungsgewinn von 47,4 Mio. Euro lukriert habe.

Die gesamten verrechneten Konzernprämien waren mit 4,04 Mrd. Euro stabil. Die verrechneten laufenden Prämieneinnahmen inklusive Sparanteile stiegen um 3,1 Prozent auf 3,96 Mrd. Euro. Stärker als erwartet erhöhten sich die Einnahmen in der Schaden/Unfall-Versicherung mit plus 4,7 Prozent auf 2,15 Mrd. Euro. In der Lebensversicherung gab es durch die planmäßige Rücknahme des Einmalerlagsgeschäfts - primär in Polen - einen Rückgang um 11 Prozent auf rund 1,1 Mrd. Euro. Das Prämienvolumen in der Krankenversicherung stieg um 4,4 Prozent auf rund 818 Mio. Euro.

Die Combined Ratio - Schäden und Kosten gemessen an den Einnahmen - sank trotz der gestärkten Vorsorge für zu erwartenden Schadensereignisse wegen der besseren Kostensituation auf 96,6 Prozent, nach 97,1 Prozent im Vorjahreszeitraum.

Der Kapitalanlagenbestand sank zum 30. September gegenüber dem letzten Bilanzstichtag leicht auf 19,4 Mrd. Euro, nach 19,9 Mrd. Euro. Das Konzernergebnis erhöhte sich in den ersten neun Monaten im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 45,3 Prozent auf 166,2 Mio. Euro. Die durchschnittliche Mitarbeiterzahl verringerte sich leicht von 12.797 auf 12.775 Beschäftigte.

  

Beitrag dem Admin melden | Urheberrechtsverletzung melden
    

UNIQA-Chef optimistisch für Gewinnsteigerung
Russland-Ergebnis bis September deutlich höher - Vorstoß für umfassendere Pflegeversicherung

UNIQA-Chef Andreas Brandstetter ist optimistisch, dass der Versicherungskonzern heuer mehr Gewinn erzielen wird. "Wir sind sehr zuversichtlich, dass wir unser Gesamtjahresziel beim Ergebnis erreichen - besser zu sein als 2017 mit einem Vorsteuergewinn von 242 Mio. Euro und auch die Profitabilität im Schaden/Unfallbereich zu erhöhen", sagte Brandstetter im APA-Gespräch.

Bei den Unwetterschäden aus den Herbststürmen im Oktober in Österreich rechne man mit 10 Mio. Euro. Mit der guten Entwicklung im dritten Quartal habe die UNIQA Reserven für das vierte Quartal gebildet.

Das Geschäft laufe wie auch bei anderen Marktteilnehmern gut, mit Unterstützung durch die Makroökonomie in beiden Kernregionen in Österreich und in Osteuropa. Die UNIQA habe in allen Ländern, in denen sie tätig ist, positive Ergebnisse erzielt. Besonders stark gewachsen sei das Geschäft in Russland mit einem Prämienplus von 27 Prozent auf 75 Mio. Euro. Das EGT (Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit) der Russland-Tochter stieg um rund 80 Prozent auf mehr als 12 Mio. Euro. Verkauft werden in Russland vor allem Lebensversicherungen über die RBI-Tochter. Immer wieder Diskussionen mit der Politik gebe es nach wie vor in Rumänien. In Großbritannien ist die UNIQA nur mit einer Niederlassung für die Kunstversicherung präsent.

Die UNIQA sei nach wie vor auf der Suche nach Wachstumsmöglichkeiten. Puncto Akquisitionen habe man aktuell nichts Konkretes auf der Liste. Wenn es in bestehenden Märkten in Osteuropa die Chance auf Zukäufe geben würde, würde man sich das anschauen. Die UNIQA habe gut eine Milliarde Euro in der Kriegskasse und gehe damit sehr sorgfältig um. Man schaue sich immer wieder Möglichkeiten an, aber nicht um jeden Preis. Die UNIQA wächst organisch sehr zufriedenstellend, erfreulich sei, dass auch die digitalen Projekte an Fahrt aufnähmen und erste positive Effekte hätten. Brandstetter nannte als Beispiel die Internetplattform Cherrisk. Diese wurde auf Initiative der Ungarn-Tochter entwickelt und ermöglicht Versicherungsabschlüsse und Schadensabwicklungen. Im ersten Monat seien bereits 1.500 Verträge über Cherrsik abgeschlossen worden.

Die UNIQA sei auch in ihren Prognosen für 2019 optimistisch und erwarte, dass der zweite große Kernmarkt Osteuropa stärker wachsen werde als die Eurozone. "Wir glauben auch, dass die Konjunktur in Österreich insgesamt positiv bleiben wird". Möglicherweise gebe es frühesten ab dem Sommer eine graduelle Anhebung der Zinsen, was eine positive Auswirkung auf die Lebensversicherung haben würde.

Zum Thema Pflegeversicherung in Österreich meinte Brandstetter, die Branche hänge von der Politik ab. Er verwies unter anderem auf das von der Regierung bis Jahresende in Aussicht gestellte Konzept im Pflegebereich. Die Nachfrage nach privaten Pflegeversicherungen sei relativ verhalten. Ein Problem sei unter anderem wahrscheinlich die Zweckbindung. Wenn man für die Bedrohung, pflegebedürftig zu sein, anspare, sei die Versicherung wegen der hohen Pflegekosten relativ teuer. Bei einer privaten Pflegeversicherung als Standalone-Produkt bleiben die einbezahlten Prämien im Unternehmen, wenn kein Pflegebedarf anfällt. Brandstetter spricht sich für neue Wege bei der Pflegefinanzierung aus, mit dem Ziel, dass jeder Österreicher im Alter mehr finanzielle Mittel hat, um so selbst zur Deckung der Pflegekosten beizutragen. Der Staat sollte generell private Vorsorge und das Ansparen für das Alter unterstützen, ohne Eingrenzung auf eine reine Pflegeversicherung. Die Kosten des Staates würden etwas geringer. Wer keine Pflege benötige, könne dann über diese Zusatzpension verfügen.

Es gebe in Europa aber Themen wie die Unterversicherung. Betroffen seien davon die Pensionsvorsorge - die Pensionslücke werde europaweit auf rund 2 Billionen Euro jährlich geschätzt -, Naturkatastrophen und bei Großkunden alles, was mit Cyberrisiken zu tun habe.

In den ersten drei Quartalen 2018 hat die UNIQA bei stabilen Prämieneinnahmen mehr Gewinn geschrieben. Das Konzernergebnis vor Steuern ist um 17,1 Prozent auf 212,4 Mio. Euro gestiegen. Darin enthalten sei ein außerordentlicher Veräußerungsgewinn von 47,4 Mio. Euro aus dem Verkauf der indirekten Casinos-Austria-Beteiligung, teilte die UNIQA am Mittwoch mit. Die gesamten verrechneten Konzernprämien waren mit 4,04 Mrd. Euro stabil. Die verrechneten laufenden Prämieneinnahmen inklusive Sparanteile stiegen um 3,1 Prozent auf 3,96 Mrd. Euro. Die Combined Ratio - Schäden und Kosten gemessen an den Einnahmen - sank trotz der gestärkten Vorsorge für zu erwartende Schadensereignisse wegen der besseren Kostensituation auf 96,6 Prozent, nach 97,1 Prozent im Vorjahreszeitraum.

Für die Kohleindustrie hat die UNIQA beschlossen, kein Versicherungs-Neugeschäft mehr zu zeichnen und die Investitionen weiter zurückzufahren, bestätigte das Unternehmen einen "Presse"-Bericht.

  

Beitrag dem Admin melden | Urheberrechtsverletzung melden

Q3-Ergebnis erfüllt Erwartungen, Ausblick bestätigt 

Wie erwartet konnte die Uniqa das Konzernergebnis in den ersten neun Monaten 2018 um 45% auf EUR 166,2 Mio. steigern. Im Q3 fiel jedoch der Konzerngewinn um 23% auf EUR 56,3 Mio. Die massive Gewinnsteigerung in den ersten drei Quartalen ist auf Einmaleffekte zurückzuführen, die heuer geholfen (Verkauf des Anteils an den Casinos Austria) und im Vorjahr belastet haben (negativer Einmaleffekt in Italien). Die abgegrenzten Prämien im Eigenbehalt konnten in den ersten drei Quartal um 3% gesteigert werden (Q3/18: +2%). Trotzdem reduzierte sich das versicherungstechnische Ergebnis aufgrund höherer Versicherungsleistungen und gestiegener Aufwendungen in den ersten neun Monaten um 24% auf EUR 74,4 Mio. (Q3/18: -13%). Das Ergebnis vor Steuern erhöhte sich hingegen aufgrund des guten Kapitalanlageergebnisses (Verkauf Casinos Austria) um 17% auf EUR 212 Mio. (Q3/18: -17%). Die Combined Ratio konnte trotz der gestärkten Vorsorge für zu erwartende Schadenereignisse aufgrund der verbesserten Kostensituation auf 96,6% (1 – 9/2017: 97,1%) gesenkt werden.

Ausblick

Der Ausblick für 2018 blieb fast unverändert. Das Management erwartet eine Verbesserung des Vorsteuerergebnisses und beabsichtigt, die progressive Dividendenpolitik fortzusetzen. Besonders vor dem Hintergrund des großen positiven Einmaleffekts aus dem Verkauf des Casinos Austria Anteils im Q1, sollte die Ergebnissteigerung 2018 relativ einfach zu erzielen sein. Die Bilanz ist weiterhin stark und wir erwarten, dass Uniqa den Großteil des Gewinns in den kommenden Jahren als Dividende an die Aktionäre ausschütten wird. Das hohe Überschusskapital, das für Akquisitionen, Dividenden oder Aktienrückkäufe verwendet werden kann, ist einer der Hauptgründe für unsere positive Meinung zur Uniqa-Aktie. Die Gewinndynamik (nachhaltig) ist aufgrund des Niedrigzinsumfelds noch immer unspektakulär. 

Erste Bank

  

Beitrag dem Admin melden | Urheberrechtsverletzung melden

UNIQA stockt Personal auf - Zuversicht für Märkte Österreich und CEE
480 Neueinstellungen in Wien - Interesse an Zukäufen, aber nichts Passendes - Für breite Naturkatastrophen-Absicherung - Privatpflegevorsorge in PZV einbauen - Neue Regularien werden teuer

UNIQA-Generaldirektor Andreas Brandstetter ist zuversichtlich für die Hauptmärkte Österreich und CEE. Auch deshalb stellt die Versicherung heuer 480 neue Mitarbeiter in Wien ein. Neben Digitalisierungs- und Start-up-Themen beschäftigten die UNIQA auch neue aufwändige Regularien. Die Naturkatastrophen-Absicherung will man verbreitern, private Pflegevorsorge in die private Altersvorsorge einbinden.
Von den 480 Neueinstellungen entfalle nur rund ein Drittel (160) auf den Außendienst, zwei Drittel seien mit Kundenservice, Robotics, Künstlicher Intelligenz (KI) und IT befasst, sagte Brandstetter am Mittwoch im Klub der Wirtschaftspublizisten. Auch Lehrlinge habe man wieder aufgenommen, heuer 30. Zudem habe man noch 170 offene Stellen, ein Drittel für den Verkauf und zwei Drittel für Management, Verwaltung, Backoffice. Für den Heimmarkt Österreich sei die UNIQA gedämpft optimistisch, der Peak sei wohl zur Zeit erreicht, doch rechne man auch für 2019/20 mit einer guten Entwicklung; für CEE sei man insgesamt noch optimistischer, die BIP-Wachstumsraten lägen dort über dem Eurozonen-Schnitt, und die Arbeitslosigkeit habe dort Tiefststände erreicht.

Aktuell ist die UNIQA laut Brandstetter mit 8 Mio. Euro an acht Start-ups beteiligt, doch verfolge man dabei lediglich ein Renditeziel - ein klassischer Knowhow-Transfer sei nicht so einfach. Die Rendite erwarte man sich doch doppelt so hoch wie bei Infrastrukturinvestments, wo man sich 2,5 bis 3,2 Prozent vorstelle; derzeit habe man in Infrastruktur schon 400 Mio. Euro hineingesteckt, bis 2020 sollten die geplanten 500 Mio. Euro erreicht sein; spätere Aufstockungen seien durchaus möglich.

Die eine Milliarde Euro für Zukäufe hat die UNIQA weiter parat, doch gebe es im Bereich der klassischen Versicherer in den Ländern, in denen man als Konzern schon aktiv ist, "echt nichts Interessantes am Markt", wie Brandstetter sagte. Ein Zukauf müsse aber nicht unbedingt ein klassischer Versicherer sein, "das könnte auch etwas Digitales sein". Und ein digitales Geschäftsmodell könne theoretisch auch europaweit eingesetzt werden.

In Europa hätten Naturkatastrophen voriges Jahr rund 300 Mrd. Euro an Schäden verursacht, doch sei nur ein Drittel davon versichert gewesen. Derartige Schäden würden künftig zunehmen, das Problem werde sich durch den Klimawandel verschärfen. Letztes Mega-Ereignis in Österreich war das Hochwasser im Jahr 2002 mit 3 Mrd. Euro an Schäden. Um alle Haushalte abdecken zu können, wäre es sinnvoll, eine dahin gehende Versicherung nach belgischem Modell in die Feuerversicherung zu integrieren. Das könnte auch die öffentliche Hand, also die Gebietskörperschaften, entlasten. "Die Branche plädiert für eine flächendeckende Lösung", so Brandstetter. Die UNIQA selbst sei heuer - bis auf die Herbststürme in Kärnten und Salzburg mit in Summe 10 Mio. Euro an Schäden (darunter das Dach der Festung Hohensalzburg) - kaum negativ betroffen im technischen Ergebnis.

Auch Schäden durch Cyberkriminalität würden oft unterschätzt, doch gebe es hier eine starke Nachfrage nach einer Versicherung. Lloyds of London taxiere das mögliche Schadensvolumen durch einen globalen Cyber-Angriff auf 450 Mrd. Dollar - im Vergleich dazu habe die seinerzeitige "WannaCry"-Schadsoftware-Attacke nur 8 Mrd. Schaden verursacht. Um eine solche Polizze auch bepreisen zu können, müsse die Assekuranz aber - DSGVO-konform - entsprechende aggregierte Daten erhalten.

Kopfzerbrechen bereiten dem UNIQA-Chef weitere neue Regularien, speziell zu den IFRS-Bilanzierungsregeln (IFRS 9 und IFRS 17), die ab Anfang 2021, vielleicht aber auch erst ein Jahr später kommen könnten. Allein die IFRS-Neuerungen würden die UNIQA über mehrere Jahre verteilt "mehr als 50 Mio. Euro" kosten, doppelt so viel wie die Solvency-II-Einführung. Fürs Accounting und den Vertrieb benötige man viele Berater, denn börsennotierte Versicherer müssten eine neue langfristige Rentabilitätsrechnung für ihre Verträge durchführen, die auch einen granulareren Vertrieb erfordere. Die Versicherungsbilanzen würden dadurch auf den Kopf gestellt, Prämien und Leistungen gebe es nicht mehr. Betroffen seien die beiden börsennotierten heimischen Versicherer UNIQA und VIG sowie die Österreich-Tochter ausländischer Börsennotierter, also etwa Allianz, Generali, Helvetia.

Zusätzlich zur staatlichen Pflegevorsorge, die die Regierung bis Ende 2019 reformieren will, tritt der UNIQA-Chef für eine private Pflegeversicherung ein, die in die individuelle Altersvorsorge eingebettet werden sollte. Als Stand-alone-Lösung werde ein solches Produkt kaum gekauft, da die Menschen Angst hätten, um die Leistung umzufallen, wenn sie nicht pflegebedürftig werden. Daher sollte man zu Vertragsende die Verwendung wählen können, argumentierte Brandstetter. Eine private Pflegevorsorge könnte aus seiner Sicht etwa an die Prämiengeförderte Zukunftsvorsorge (PZV) angehängt werden, wobei die Versicherten dann zum Beispiel zwischen der Zahlung einer lebenslangen Rente oder der finanziellen Deckung einer Pflegeleistung entscheiden könnten.

In der Gesundheitsversicherung ist die UNIQA mit rund 45 Prozent Marktanteil heimischer Branchenprimus. Sie verfügt über fünf Spitäler (3 in Wien, je eines in Graz und Salzburg) mit 670 Betten. 2017 habe man dort 45.000 stationäre Patienten verzeichnet und unter anderem 4.200 Geburten. Eventuell werde man die Gesundheitsaktivitäten Richtung Labore oder Apotheken ausdehnen. Jeder dritte Österreicher verfüge über eine Krankenzusatzversicherung, die sei also nicht nur den Reichen im Land vorbehalten.

Verschrieben habe man sich als UNIQA auch der Unfallvermeidung durch den Verzicht auf eine Handy-Nutzung während der Autofahrt - denn ein Drittel der Kfz-Unfälle sei auf das Nutzen von Smartphones und die dadurch gegebene Ablenkung zurückzuführen. Hier arbeitet man mit einer App, die den Teilnehmern des Programms verschiedene Belohnungen gewährt.

  

Beitrag dem Admin melden | Urheberrechtsverletzung melden

UNIQA-Rückzug aus Italien ließ Auslandsgeschäft der Branche sinken
2017 Zuwächse beim Prämienvolumen in Mittel-, Ost- und Südosteuropa

Das Auslandsgeschäft der österreichischen Versicherungsunternehmen ist 2017 vor allem in Ost- und Mitteleuropa deutlich gewachsen, zeigt eine am Donnerstag veröffentlichte Studie der Finanzmarktaufsicht (FMA). Insgesamt sank das außerhalb Österreichs erzielte Prämienvolumen - was allerdings wesentlich auf den Verkauf der Italien-Tochter der UNIQA zurückzuführen war.
Die heimischen Versicherer haben 2017 im Ausland Prämien in der Höhe von 5,53 Mrd. Euro verrechnet. Im Jahr zuvor waren es noch 6,38 Mrd. Euro gewesen. Der Rückgang von 0,85 Mrd. Euro fällt damit geringer aus als das gesamte 2016 in Italien erziele Prämienvolumen der UNIQA. Dieses lag laut Geschäftsbericht des Unternehmens bei rund 1,33 Mrd. Euro. Die UNIQA hatte den Verkauf ihres Italien-Geschäfts Ende 2016 angekündigt und 2017 abgeschlossen.

Starkes Wachstum verzeichneten die heimischen Versicherer in der Region Osteuropa, das in der Studie die Länder Weißrussland, Georgien, Moldawien Russland, Türkei und Ukraine umfasst. Dort stieg das Prämienvolumen um 12 Prozent auf allerdings immer noch vergleichsweise geringe 319 Mio. Euro. In Mitteleuropa - das in dieser Studie Tschechien, Ungarn, Polen, Slowakei und die drei baltischen Staaten beinhaltet - wuchs das Auslandsgeschäft ebenfalls deutlich und stieg um acht Prozent auf 3,64 Mrd. Euro.

In Südosteuropa fiel der Zuwachs mit drei Prozent auf 1,32 Mrd. Euro etwas moderater aus. Westeuropa dagegen spielte nach dem Rückgang der UNIQA aus Italien nur mehr eine geringe Rolle. Die verrechneten Prämien im westeuropäischen Ausland lagen 2017 nur mehr bei 250 Mio. Euro. Im Jahr zuvor waren es noch 1,46 Mrd. Euro gewesen.

Was das Prämienvolumen angeht, sind Tschechien, Polen, Slowakei, Rumänien, Ungarn und Kroatien die wichtigsten Auslandsmärkte für die heimischen Versicherer. Rund 74 Prozent des im Ausland erzielen Prämienvolumens entfiel auf diese Länder.

Insgesamt sind fünf österreichische Versicherungsgruppen mit 96 Unternehmen in 27 Ländern aktiv.

  

Beitrag dem Admin melden | Urheberrechtsverletzung melden

Alexander Bockelmann wechselt in die Schweiz

Wien (OTS) - Alexander Bockelmann, Chief Digital Officer und Vorstandsmitglied von UNIQA Österreich Versicherungen AG sowie von UNIQA International AG, wird auf eigenen Wunsch mit Ende Jänner 2019 aus den Unternehmen ausscheiden. Er übernimmt die Position des Chief IT Officer in der Konzernleitung der Schweizer Baloise Group.

„Unsere Zukunft ist digital. Alexander Bockelmann hat in den vergangenen fünf Jahren erfolgreich das Fundament für die digitale Zukunft von UNIQA aufgebaut. Wir sind heute nicht mehr derselbe Versicherer wie damals: Wir haben neue digitale Kunden-Kontaktpunkte geschaffen, die Customer Experience ist dank neuer Arbeitsweisen viel stärker in den Fokus gerückt, wir sind im Corporate Venturing aktiv. Diese positive Entwicklung bleibt auch außerhalb von Österreich nicht unbemerkt. Ich danke Alexander daher für die exzellente Zusammenarbeit und wünsche ihm und seiner Familie alles Gute für die Zukunft“, sagt Andreas Brandstetter, CEO UNIQA Insurance Group AG.

Bockelmann ist im Jahr 2013 als Head of Group IT bei UNIQA eingestiegen. Seit Mitte 2016 hat er zusätzlich auch die Funktion des Chief Digital Officer übernommen und war in dieser Position seit 2018 im Vorstand von UNIQA Österreich und UNIQA International vertreten. Er hat unter anderem die konzernweite UNIQA IT-Organisation und -Struktur neu ausgerichtet, mit dem Team Digital ein Inhouse Execution Lab zum Thema Digitalisierung ins Leben gerufen und mit der Etablierung von Corporate Venturing und Open Innovation einen wichtigen Beitrag zum Aufbau der für UNIQA relevanten Ökosysteme geleistet.

Die drei Bereiche des Ressorts Digitalisierung berichten ab Februar direkt an Andreas Brandstetter.

  

Beitrag dem Admin melden | Urheberrechtsverletzung melden

InsurTech Start-up bsurance holt sich Investment in Millionenhöhe
Wien (ots) -


- UNIQA Ventures und neue Investoren investieren vier Mio. EUR
- Spezialisierung auf B2B2C-Modell macht sich bezahlt
- Unter die Top 100 InsurTech Start-ups in Europa gewählt
- Weitere Expansion nach Westeuropa und CEE

bsurance hat seine Series-A-Finanzierungsrunde erfolgreich abgeschlossen. Damit sichert sich das erst Ende 2017 gegründete österreichische InsurTech Start-up, das im Acceleratorprogramm des Wiener Innovation-Hub weXelerate groß geworden ist, frisches Expansionskapital.


UNIQA Ventures und neue Investoren investieren vier Mio. EUR

bsurance arbeitet seit Beginn eng mit UNIQA zusammen. Nun hat UNIQA Ventures, der Corporate Venture Capital Arm von Österreichs führender Versicherungsgruppe, nachgelegt. Daneben konnten weitere neue Investoren gewonnen werden, die - über das finanzielle Investment hinaus - einen strategischen Mehrwert und Marktzugänge bieten. Für die Abwicklung des Investments zeichnet die Schönherr Rechtsanwälte GmbH verantwortlich.

https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20190129_OTS0009/insurtech-start-up-bsurance-holt -sich-investment-in-millionenhoehe

  

Beitrag dem Admin melden | Urheberrechtsverletzung melden

JPMorgan bestätigt für Uniqa die Empfehlung Neutral - und erhöht das Kursziel von 9,8 auf 10,1 Euro. Das höchste aller Kursziele.

durchschnittliches Kursziel: 9,00 Euro.

  

Beitrag dem Admin melden | Urheberrechtsverletzung melden

Nach Klage gegen UNIQA Versicherung - Gericht kippt Garantieklausel
Handelsgerichtsurteil zu umstrittener Garantievereinbarung bei fondsgebundenen Lebensversicherungen rechtskräftig - VKI: Tausende können Geld zurückfordern, auch von anderen Versicherern

Das Handelsgericht Wien hat eine Garantievereinbarung bei Lebensversicherungen der UNIQA Versicherung gekippt. Der Grund: Bei der Garantieleistung - also bei Auszahlung - dürfen keine intransparenten Kosten abgezogen werden. Das Urteil gegen die UNIQA ist rechtskräftig. Konsumentenschützer gehen davon aus, dass nun tausende Betroffene Geld zurückfordern können - auch von anderen Versicherungen.

Der Verein für Konsumenteninformation (VKI) hatte im Auftrag des Sozialministeriums die UNIQA geklagt. Die per Verbandsklage bekämpfte strittige Klausel bezog sich auf die Kapitalgarantie einer fondsgebundenen Lebensversicherung. Sie legte fest, dass bei einer Auszahlung nicht näher bezifferte Kosten abgezogen werden sollten. Für Konsumenten war damit auch nicht erkennbar, wie hoch die Garantieleistung sein würde, mit der sie rechnen konnten. Das Handelsgericht Wien erklärte diese Klausel für unzulässig. Das teilten die Konsumentenschützer am Mittwoch mit.

Nach Rechtsauffassung des VKI muss ein Versicherer in einem solchen Fall die Prämien ohne jeden Kostenabzug zurückzahlen. Dies führe potenziell zu einer deutlich höheren Garantieleistung. Betroffenen, die solche Klauseln in ihren Verträgen haben und bei denen eine Abrechnung im Garantiefall erfolgte, rät der VKI nun, sich mittels Musterbrief an ihre Versicherung zu wenden. Ältere Verträge enthielten erfahrungsgemäß häufiger solche Klauseln.

Dem Verfahren lag ein Anlassfall zu Grunde, in dem eine Konsumentin ihre Lebensversicherung nach zehn Jahren aufgelöst hatte. Obwohl der Rückkauf per Garantiestichtag erfolgte, erhielt die Konsumentin zunächst nur 55,6 Prozent der von ihr bezahlten Prämienen zurück. Der VKI brachte für die Konsumentin eine Klage gegen die UNIQA ein und erreichte zugunsten der Konsumentin eine weitere Zahlung von rund 40 Prozent der einbezahlten Prämien erreichen, hieß es in der Mitteilung.

"Bei Verbrauchergeschäften hat eine unzulässige Klausel zur Gänze zu entfallen. Wir meinen daher, dass der Versicherer in derartigen Fällen die Prämien ohne Abzug von Kosten zurückzahlen muss", befand der VKI-Chefjurist Thomas Hirmke. Nur die Versicherungssteuer und allenfalls ein kleiner Betrag für die Risikoprämie dürften abgezogen werden. "Damit haben potenziell tausende Betroffene einen Rückzahlungsanspruch".

  

Beitrag dem Admin melden | Urheberrechtsverletzung melden

EANS-News: UNIQA Insurance Group AG / 2018: mehr Prämien, gestiegenes Ergebnis und höhere Dividende
CORPORATE NEWS ÜBERMITTELT DURCH EURO ADHOC. FÜR DEN INHALT IST DER EMITTENT VERANTWORTLICH.

Jahresergebnis

Wien -
UNIQA 2018: mehr Prämien, gestiegenes Ergebnis und höhere Dividende

+ Laufende verrechnete Prämien um 3,1 Prozent auf 5.197 Millionen Euro gewachsen + Gesamte verrechnete Konzernprämien auf 5.309 Millionen Euro leicht gestiegen + Combined Ratio auf 96,8 Prozent weiter verbessert
+ Konzernergebnis um mehr als 70 Millionen Euro auf 243 Millionen Euro gesteigert
+ Kapitalquote SCR mit rund 250 Prozent auf international hohem Niveau + Dividende soll zum siebenten Mal in Folge steigen - von 51 Cent auf 53 Cent + Für 2019 wird wieder ein leichtes Wachstum erwartet
+ Dividende soll auch für 2019 wieder steigen

UNIQA CEO Andreas Brandstetter zum vorläufigen Jahresergebnis: "2018 war in mehrfacher Hinsicht ein solides Jahr für uns. Wir haben in unseren 18 Ländern neue Kunden gewonnen und sind gewachsen. Wir haben die Combined Ratio, auch wegen verhältnismäßig geringer Unwetterschäden, weiter auf 96,8 Prozent verbessert und konnten das Konzernergebnis um mehr als 70 Millionen Euro auf 243 Millionen Euro steigern. Basierend auf diesem plangemäßen Ergebnis und unserer international starken Kapitalquote von mehr als 250 Prozent können wir mit 53 Cent die siebente Dividendenerhöhung in Folge vorschlagen."

Vorläufige Konzernkennzahlen 2018 im Detail

Die gesamten verrechneten Prämien der UNIQA Group inklusive der Sparanteile der fonds- und der indexgebundenen Lebensversicherung stiegen 2018 leicht um 0,3 Prozent auf 5.309,5 Millionen Euro (2017: 5.293,3 Millionen Euro). Das solide Wachstum in der Schaden- und Unfallversicherung und der Krankenversicherung hat den durch die planmäßige Rücknahme der Einmalerläge im internationalen Bereich verursachten Rückgang der Lebensversicherungsprämien kompensiert. Die in den gesamten verrechneten Prämien enthaltenen laufenden Prämien stiegen um 3,1 Prozent auf 5.196,7 Millionen Euro (2017: 5.039,3 Millionen Euro). Die abgegrenzten Prämien im Eigenbehalt (nach IFRS) stiegen um 2,9 Prozent auf 4.760,7 Millionen Euro (2017: 4.627,9 Millionen Euro).

In der Schaden- und Unfallversicherung wuchsen die verrechneten Prämien durch deutliche Zugewinne sowohl in Österreich als auch in CEE um 5,1 Prozent auf 2.774,4 Millionen Euro (2017: 2.639,7 Millionen Euro). In der Krankenversicherung stiegen die verrechneten Prämien um 4,3 Prozent auf 1.086,4 Millionen Euro (2017: 1.042,0 Millionen Euro). In der Lebensversicherung reduzierten sich die gesamten verrechneten Prämien inklusive der Sparanteile der fonds- und der indexgebundenen Lebensversicherung - getrieben von der strategischen Rücknahme des ertragsschwachen Einmalerlagsgeschäft im internationalen Bereich - um 10,1 Prozent auf 1.448,6 Millionen Euro (2017:
1.611,6 Millionen Euro).

Im internationalen Bereich stiegen die verrechneten Prämien in der Schaden- und Unfallversicherung um 7,0 Prozent (2018: 1.067,4 Millionen Euro / 2017: 997,3 Millionen Euro) und jene in der Krankenversicherung um 23,5 Prozent (2018: 77,6 Millionen Euro / 2017: 62,8 Millionen Euro), während in der Lebensversicherung durch die planmäßige Rücknahme der Einmalerläge vor allem in Polen die verrechneten Prämien um 23,5 Prozent zurückgingen (2018: 419,7 Millionen Euro / 2017: 548,4 Millionen Euro). In Summe erzielte UNIQA damit im internationalen Geschäft verrechnete Prämien inklusive Sparanteile von 1.564,6 Millionen Euro (-2,7 Prozent / 2017: 1.608,5 Millionen Euro), wobei die darin enthaltenen laufenden Prämien um 7,0 Prozent auf 1.479,0 Millionen Euro (2017: 1.382,1 Millionen Euro) stiegen.

Auch in Österreich verzeichnete UNIQA 2018 in der Schaden- und Unfallversicherung einen deutlichen Prämienzuwachs von 5,0 Prozent (2018:
1.703,5 Millionen Euro / 2017: 1.621,8 Millionen Euro) und in der Krankenversicherung eine Steigerung von 3,0 Prozent (2018: 1.008,9 Millionen Euro / 2017: 979,7 Millionen Euro). In der Lebensversicherung verringerten sich die verrechneten Prämien um 3,1 Prozent auf 1.022,0 Millionen Euro (2017:
1.055,2 Millionen Euro). In Summe erzielte UNIQA in Österreich damit ein Wachstum der verrechneten Prämien inklusive Sparanteile von 2,1 Prozent auf 3.734,4 Millionen Euro (2017: 3.656,6 Millionen Euro). Die darin enthaltenen laufenden Prämien wuchsen dabei um erfreuliche 2,2 Prozent auf 3.707,4 Millionen Euro (2017: 3.629,0 Millionen Euro).

Die konsolidierten Versicherungsleistungen im Eigenbehalt der UNIQA Group erhöhten sich 2018 um 2,2 Prozent auf 3.626,6 Millionen Euro (2017: 3.547,4 Millionen Euro). Die Leistungen wuchsen damit schwächer als die korrespondierenden abgegrenzten Prämien im Eigenbehalt (+2,9 Prozent).

Die gesamten konsolidierten Aufwendungen für den Versicherungsbetrieb abzüglich der erhaltenen Rückversicherungsprovisionen wuchsen 2018 um 3,0 Prozent auf 1.314,7 Millionen Euro (2017: 1.276,0 Millionen Euro). Dabei gingen die Aufwendungen für den Versicherungsabschluss trotz des gestiegenen abgegrenzten Prämienvolumens um 0,4 Prozent auf 851,9 Millionen Euro (2017: 855,7 Millionen Euro) zurück. Die sonstigen Aufwendungen für den Versicherungsbetrieb (Verwaltungskosten) stiegen bedingt durch höhere Personalkosten und höhere IT-Kosten 2018 um 10,1 Prozent auf 462,7 Millionen Euro (2017: 420,3 Millionen Euro). Darin enthalten sind Kosten im Rahmen des Innovations- und Investitionsprogramms in der Höhe von 43 Millionen Euro.

Die Gesamtkostenquote - das Verhältnis der gesamten Aufwendungen für den Versicherungsbetrieb zu den abgegrenzten Prämien einschließlich der Nettosparanteile der Prämien aus der fonds- und der indexgebundenen Lebensversicherung - erhöhte sich auf 25,9 Prozent (1 - 9/2017: 25,0 Prozent).

Die Combined Ratio nach Rückversicherung konnte im Zuge von relativ geringen Aufwendungen für Unwetterschäden und der verbesserten Kostensituation in der Schaden- und Unfallversicherung auf 96,8 Prozent (2017: 97,5 Prozent) gesenkt werden.

Das Kapitalanlageergebnis stieg 2018 um 1,6 Prozent auf 581,2 Millionen Euro (2017: 572,1 Millionen Euro). Hauptgrund für diesen Anstieg war der Verkauf der indirekten Beteiligung an der Casinos Austria Aktiengesellschaft, aus dem die UNIQA Group 2018 einen Veräußerungsgewinn von 47,4 Millionen Euro lukrierte.

Der Kapitalanlagebestand der UNIQA Group (einschließlich als Finanzinvestitionen gehaltener Immobilien, nach der Equity-Methode bilanzierter Finanzanlagen und sonstiger Kapitalanlagen) reduzierte sich zum 31. Dezember 2018 gegenüber dem letzten Bilanzstichtag auf 19.337,1 Millionen Euro (31. Dezember 2017: 20.059,2 Millionen Euro).

Das versicherungstechnische Ergebnis der UNIQA Group stieg 2018 deutlich um 26,7 Prozent auf 140,2 Millionen Euro (2017: 110,6 Millionen Euro). Das operative Ergebnis erhöhte sich um 8,5 Prozent auf 350,1 Millionen Euro (2017: 322,7 Millionen Euro). Das Ergebnis vor Steuern der UNIQA Group erhöhte sich um 11,3 Prozent auf 294,6 Millionen Euro (2017: 264,6 Millionen Euro). Das Periodenergebnis stieg um 27,5 Prozent auf 235,1 Millionen Euro (2017: 184,4 Millionen Euro). Der Ertragsteueraufwand stieg auf 59,5 Millionen Euro (2017:
47,2 Millionen Euro). Die Steuerquote lag damit bei 20,2 Prozent (2017: 17,8 Prozent).

Das Konzernergebnis (den Aktionären der UNIQA Insurance Group AG zurechenbarer Anteil des Periodenergebnisses) wuchs um mehr als 70 Millionen Euro bzw. 41,6 Prozent auf 243,3 Millionen Euro (2017: 171,8 Millionen Euro). Das Ergebnis je Aktie ist dadurch auf 0,79 Euro angestiegen (2017: 0,56 Euro).

Das den Anteilseignen der UNIQA Insurance Group AG zurechenbare Eigenkapital verringert sich per 31. Dezember 2018 auf 2.972,1 Millionen Euro (31. Dezember 2017: 3.158,0 Millionen Euro). Die Eigenkapitalrentabilität stieg im Berichtsjahr auf 7,9 Prozent (2017: 5,4 Prozent)

Die durchschnittliche Zahl der Mitarbeiter (Vollzeitäquivalente) von UNIQA Group sank 2018 leicht auf 12.818 (2017: 12.839) wobei die Zahl der in Österreich angestellten Mitarbeiter von 5.987 auf 6.058 anstieg.

Anmerkung
Alle Angaben zum Geschäftsjahr 2018 basieren auf vorläufigen und nicht geprüften Daten. Der finale Konzernbericht 2018 wird zeitgleich mit dem Nachhaltigkeitsbericht und dem Economic Capital Report am 10. April 2019 auf der Konzernwebseite www.uniqagroup.com <http://www.uniqagroup.com/> publiziert. Die Werte für das Jahr 2017 unterliegen IAS 8 Anpassungen und weichen daher von den veröffentlichten Zahlen ab.

Ausblick

Für das Geschäftsjahr 2019 erwartet UNIQA in der Schaden- und Unfallversicherung ein Prämienwachstum von ungefähr 2 Prozent und in der Krankenversicherung ein Prämienplus von etwa 3 Prozent. In der Lebensversicherung wird hingegen von einer weiteren Prämienreduktion ausgegangen. In Summe erwartet UNIQA für 2019 ein leicht steigendes Gesamtprämienvolumen.
Bei der Combined Ratio strebt UNIQA auch 2019 eine weitere Verbesserung an. Das Ergebnis vor Steuern wird 2019 voraussichtlich über dem - um den Einmaleffekt aus dem Verkauf der Beteiligung an den Casinos Austria bereinigten - Wert von 2018 liegen.
Im Einklang mit der progressiven Dividendenpolitik beabsichtigt UNIQA die Ausschüttung je Aktie auch für das Jahr 2019 wieder anzuheben.

  

Beitrag dem Admin melden | Urheberrechtsverletzung melden
    

UNIQA peilt weiter Zukäufe an - CEE wächst stärker als Westen
Austro-Kunden noch keine Online-Fans - Vertriebsausbau - Regularien kosten immer mehr Geld - Expansion künftig eher in Schaden/Unfall, Gesundheit - Weiterhin progressive Dividende geplant

Der UNIQA-Versicherungskonzern sieht sich weiter intensiv nach Zukäufen um, diese sind aber schwer zu finden. Akquirieren könnte man auch InsurTechs oder FinTechs, sagt CEO Andreas Brandstetter. Wachstum sieht er künftig mehr im Schaden-Unfall- und im Gesundheitsbereich als in der Sparte Leben. Der CEE-Raum, in dem die UNIQA stark vertreten ist, werde weiter stärker wachsen als der Westen.

Die Makroökonomie sehe man weiter als gedämpft an, man gehe auch weiter von Niedrigzinsen aus, selbst wenn sich das im zweiten Halbjahr ändern könnte. "Wir glauben, dass die Konjunktur in Österreich und CEE noch sehr hoch ist, rechnen aber mit einer moderaten Abkühlung", so der CEO. Rasant seien für die Branche die technologischen Entwicklungen wie Künstliche Intelligenz (KI), Robotics und TechBots. In Start-ups - bisher hat die UNIQA da 10 Mio. Euro hineingesteckt - investiere man nur wegen der Rendite, so Brandstetter. In Österreich seien die Kunden noch nicht sehr internetaffin, anders als in anderen Ländern mit 60, 70 oder mehr Prozent liege der Online-Kunden-Anteil bei Versicherungen hier nur um ein Prozent. Den Vertrieb wolle man im Inland heuer um 100 Personen ausbauen, sagte UNIQA-Österreich-Chef Kurt Svoboda, für die Bestandsabsicherung und eine bessere regionale Abdeckung.

Neue Märkte wolle man mit einem Zukauf nicht betreten. Geld habe man für Akquisitionen 700 bis 800 Mio. Euro zur Verfügung, rechnete Brandstetter im Bilanzpressegespräch vor. Alternativen wären ein Aktienrückkauf oder eine Sonderdividende, sagte er. Trotz des Brexit wolle man London nicht verlassen, dort ist die UNIQA mit einer wichtigen Niederlassung ihrer Kunstversicherung vertreten.

Die Regularien kosten immer mehr Geld, beklagte der Generaldirektor. Seien es bei Solvency II noch 25 bis 30 Mio. Euro gewesen, so seien für das neue IFRS-17/9-Regime, das ab Anfang 2022 gelten werde, 50 bis 60 Mio. Euro für mehrere Jahre zu veranschlagen. Prämien, Schäden und Leistungen werden es dann so nicht mehr geben, das Assekuranzgeschäft sei noch granularer zu planen.

2018 wuchs der Konzern in Schaden/Unfall und der Krankensparte, in Leben sanken die Prämieneinnahmen dagegen - wegen der bewussten Rücknahme des ertragsschwachen Einmalerlagsgeschäfts speziell in Polen. Die verrechneten Prämien der UNIQA Group inklusive Sparanteilen der LV-Fonds- und -Indexpolizzen wuchsen um 0,3 Prozent auf 5,31 Mrd. Euro - mit diesem Anstieg habe man die Prämienziele für den Konzern erreicht, betonte Brandstetter. Die darin enthaltenen Prämien aus dem "sehr gut" laufenden Geschäft stiegen um 3,1 Prozent auf 5,2 Mrd. Euro. In Schaden/Unfall betrug das Plus 5,1 Prozent auf 2,77 Mrd. Euro, in der Krankensparte 4,3 Prozent auf 1,09 Mrd. Euro. In der Lebensversicherung sanken die Einnahmen um 10,1 Prozent auf 1,45 Mrd. Euro.

Netto habe der UNIQA-Konzern voriges Jahr inklusive Österreich rund 700.000 Kunden neu dazugewonnen, also abzüglich ausgelaufener oder stornierter Verträge. Man liege also schon jetzt jenseits der für 2020 anvisierten 10 Mio. Kunden konzernweit, so Brandstetter. Allein 640.000 Kunden habe man in CEE 2018 dazugewonnen - außer in Rumänien, wo die Zahl um 40.000 gesunken ist. Das sieht man aber positiv, weil diese Kunden durch Preisanhebungen verloren gegangen seien. Rumänien war 2018 auch das einzige CEE-Land mit einem leichten Minus-Ergebnis (0,5 Mio. Euro), Problem ist dort die Kraftfahrzeughaftpflicht. Da sei man aber auf Sanierungskurs, gab man zu verstehen; man biete nicht mehr zu Niedrigkonditionen an und wolle wieder profitabel werden.

In Tschechien (20 Mio. Euro) und Russland (16 Mio. Euro) erzielte die UNIQA besonders viel EGT, doch ist die Einheit in Moskau wegen ihrer geringen Größe (100 Mitarbeiter) die mit Abstand rentabelste; es handelt sich dort um ein 75:25-Joint-Venture mit der Raiffeisen Bank Moskau. Nur in Russland verkaufe die UNIQA ihre Produkte ausschließlich über den Bankenvertrieb.

Das Ergebnis vor Steuern (EGT) erhöhte sich 2018 bei der UNIQA um 11,3 Prozent auf 294,6 Mio. Euro, das Periodenergebnis um 27,5 Prozent auf 235,1 Mio. Euro. Das Kapitalanlageergebnis legte um 1,6 Prozent auf 581,2 Mio. Euro zu, Hauptgrund für den Anstieg sei der Verkauf der Casinos-Anteile gewesen. Der ao. Veräußerungsgewinn schlug sich mit 47,4 Mio. Euro positiv nieder. Für 2019 peilt man ein über dem Wert von 2018 liegendes EGT an, "klarerweise bereinigt um den Erlös aus dem Casinos-Verkauf", wie es hieß. Bei den Prämien plane man eine leichte Steigerung, und die progressive Dividendenpolitik wolle man beibehalten. Für 2018 wurde jetzt der Hauptversammlung die bereits siebente Dividendenerhöhung in Folge vorgeschlagen, von 51 auf 53 Cent je Aktie. Die UNIQA-Papiere zählen seit längerem jeweils zu den zwei, drei Titel mit der höchsten Dividendenrendite im Wiener Börsen-Leitindex ATX.

International gab es in Leben - wegen der Rücknahme der Einmalerläge vor allem in Polen - ein Minus von 23,5 Prozent auf rund 420 Mio. Euro, in Schaden/Unfall ein 7-prozentiges Plus auf 1,07 Mrd. Euro. Insgesamt sanken die Prämien im Auslandsgeschäft um 2,7 Prozent auf rund 1,56 Mrd. Euro. In Österreich wuchsen die Einnahmen um 2,1 Prozent auf 3,73 Mrd. Euro. Dabei wurde in Leben ein Minus von 3,1 Prozent auf 1,02 Mrd. Euro verzeichnet. Zuwächse gab es in Schaden/Unfall (plus 5,0 Prozent auf 1,7 Mrd. Euro) und Kranken (plus 3,0 Prozent auf 1 Mrd. Euro). Die UNIQA ist in 18 Ländern vertreten und im Ausland größtenteils in Osteuropa tätig.

In Österreich wurden 2018 mehr Personen beschäftigt - die Zahl der angestellten Mitarbeiter auf Vollzeitbasis stieg im Schnitt von 5.987 auf 6.058. Insgesamt waren es in der UNIQA-Gruppe mit 12.818 Beschäftigten aber etwas weniger als 2017 (12.839).

Der Kapitalanlagebestand sank per 31. Dezember gegenüber dem letzten Bilanzstichtag auf 19,3 Mrd. Euro, nach 20,1 Mrd. Euro. An der Beteiligung am Baukonzern Strabag - mit Raiffeisen gemeinsam hält man 27,5 Prozent - will die UNIQA festhalten, so der CEO. In Infrastruktur hat man derzeit schon an die 400 Mio. Euro investiert, bis 2020 sollen es 500 Mio. Euro sein. Rund 180 Mio. Euro hat man bisher in "erneuerbare" Bereiche wie Windkraft, Solarenergie und Müllverbrennungsanlagen gesteckt, hieß es am Donnerstag.

  

Beitrag dem Admin melden | Urheberrechtsverletzung melden
    

2019 wolle man einen Zukauf "massiv versuchen", wenn der Preis vernünftig sei. Gelinge das nicht, wolle man sich Ende 2020 gegenüber den Aktionären bei der Präsentation des neuen Mehrjahresplans auch zum Thema Kapital äußern, so Brandstetter. Der aktuelle Strategieplan "UNIQA 2.0" läuft von 2011 bis 2020, der nächste werde wegen der höheren Schnelllebigkeit aber wohl zeitlich nicht mehr so ambitioniert erfolgen können, sondern wohl nur für fünf Jahren, zum Beispiel 2020 bis 2025.

  

Beitrag dem Admin melden | Urheberrechtsverletzung melden

Vorläufiges Ergebnis 2018, Ausblick und Dividende (EUR 0,53/Aktie) erfüllen Erwartungen

Wie erwartet konnte Uniqa das Konzernergebnis 2018 um rund 42% auf EUR 243 Mio. steigern. Die massive Gewinnsteigerung ist auf Einmaleffekte zurückzuführen, die heuer geholfen (Verkauf des Anteils an den Casinos Austria) und im Vorjahr belastet haben (negativer Einmaleffekt in Italien). Die abgegrenzten Prämien im Eigenbehalt konnten 2018 um 2,9% gesteigert werden. Das versicherungstechnische Ergebnis erhöhte sich um 27% auf EUR 140 Mio. Das Ergebnis vor Steuern stieg aufgrund des guten Kapitalanlageergebnisses (Verkauf Casinos Austria) um rund 11% auf EUR 295 Mio. Die Combined Ratio konnte aufgrund geringer Aufwendungen für Unwetterschäden und der verbesserten Kostensituation in der Schaden- und Unfallversicherung auf 96,8% (2017: 97,5%) gesenkt werden. Wie erwartet, wird eine um 2 Cent erhöhte Dividende von EUR 0,53/Aktie vorgeschlagen (Dividendenrendite von über 6%). Der Geschäftsbericht 2018 wird am 10. April veröffentlicht.

Ausblick

Für 2019 erwartet das Management ein Vorsteuerergebnis über dem Wert von 2018 (bereinigt um den Verkaufsgewinn der Casinos Austria Beteiligung) und beabsichtigt die progressive Dividendenpolitik fortzusetzen. Uniqa konnte 2018 ihre Geschäftsziele erreichen und der Ausblick entspricht unseren Erwartungen. Die Bilanz ist weiterhin stark und wir erwarten, dass Uniqa den Großteil des Gewinns in den kommenden Jahren als Dividende an die Aktionäre ausschütten wird. Das hohe Überschusskapital (rund EUR 700 Mio.), das für Akquisitionen, Dividenden oder Aktienrückkäufe verwendet werden kann, ist einer der Hauptgründe für unsere positive Meinung zur Uniqa-Aktie. Die Gewinndynamik (nachhaltig) bleibt aufgrund des Niedrigzinsumfelds unspektakulär.

Erste Bank

  

Beitrag dem Admin melden | Urheberrechtsverletzung melden

RCB senkt Kursziel leicht auf 9,3 Euro
Votum unverändert bei "Hold" - Guidance 2019 unter Erwartungen

Die Wertpapierexperten der Raiffeisen Centrobank (RCB) haben ihr Kursziel für die Papiere der UNIQA leicht auf 9,30 Euro gesenkt und das Anlagevotum "Hold" beibehalten. Der Versicherer hatte kürzlich Zahlen zum Geschäftsjahr 2018 vorgelegt, die ihm Rahmen der Analystenerwartungen lagen.

Die UNIQA, so die RCB, zeige eine weiterhin stabile Performance in einem robusten Marktumfeld, die Investoren würden weiterhin von einer überdurchschnittlichen Dividendenrendite profitieren. Die vom Versicherer veröffentlichte Guidance für 2019 hingegen liege unter den Markterwartungen, schreibt RCB-Analyst Oliver Simkovic weiter.

Die Aktien der UNIQA werden im Moment mit einem Aufschlag von 24 bis 28 Prozent gegenüber der Vergleichsgruppe gehandelt - ein Aufschlag der angesichts der guten Kapitalisierung und der hohen Dividendenrendite gerechtfertigt sei.

  

Beitrag dem Admin melden | Urheberrechtsverletzung melden

UNIQA steigt schrittweise aus Kohle-Versicherungen aus
Keine neue Investments in Kohle-Sektoren - Rückzug in der Veranlagung - Im Bestand Ausstieg bis 2025 geplant - Lob von Greenpeace - Auch VIG zeichnet kein Kohlegeschäft mehr

Der UNIQA-Versicherungskonzern nimmt kein Neugeschäft im Kohle-Energiesektor mehr an und tätigt in diesem Industriezweig auch keine Investitionen mehr. Gemeinsam mit den Bestandskunden suche man nach Ausstiegsmöglichkeiten bis zum Jahr 2025, erklärte die UNIQA am Freitag. Begrüßt wurde die Anti-Kohle-Strategie der UNIQA Insurance Group umgehend von der Umweltorganisation Greenpeace.
Mit der Reduktion des Risikos, das mit Kohlegeschäft langfristig verbunden ist, wolle man zur Erreichung der Klimaziele beitragen, so das Unternehmen in einer Aussendung. Seit 31. Jänner hat sich der Konzern in der Veranlagung aus kohlebasierter Industrie zurückgezogen, nimmt keine neue Investments in Kohle-Sektoren vor und bekennt sich schon seit Anfang 2019 dazu, keine neuen Risiken als Versicherer in der Kohleindustrie wie auch Kohleminen und Kohlekraftwerken zu zeichnen. Auch andere europäische Versicherer fahren seit einiger Zeit ihre Investments im Kohlesektor zurück. Auch die Vienna Insurance Group (VIG), der zweite heimische börsennotierte Versicherungskonzern, zeichnet seit heuer kein neues Kohlegeschäft mehr.

Greenpeace sieht die neue Strategie der UNIQA für den Kohleausstieg als "deutliches Signal an Politik und Industrie", dass Kohle ein Auslaufmodell ist. Es sei höchste Zeit, dem Klimakiller Nummern Eins den Geldhahn zuzudrehen, so eine Aussendung. Kohle sei für 46 Prozent des globalen CO2-Ausstoßes verantwortlich.

Weltweit steigen immer mehr Banken und Versicherungen aus der Kohlefinanzierung aus. Seit der ersten Ankündigung dieser Art von der Weltbank im Jahr 2013 hätten schon über 100 große Finanzinstitutionen ihre Kohlefinanzierung oder -versicherung eingeschränkt, hieß es im Februar in einer neuen Studie des amerikanischen Institute for Energy Economics and Financial Analysis (IEEFA) mit Sitz in Cleveland/Ohio.

  

Beitrag dem Admin melden | Urheberrechtsverletzung melden

UNIQA verbesserte Embedded Value 2018 um 3,3 Prozent
Ökonomische Kapitalquote nach internem Steuerungsansatz bei 205 Prozent

Beim börsennotierten Versicherungskonzern UNIQA hat sich 2018 der Embedded Value - die Summe der Bestandswerte der Versicherungsverträge samt künftigen Erträgen daraus - um 3,3 Prozent verbessert. Der Market Consistent Embedded Value nach Minderheiten des Leben- und Krankengeschäfts (exkl. Dividendenzahlungs- und Wechselkurseffekte) habe 3,36 Mrd. Euro betragen, teilte die UNIQA am Mittwoch mit.

Der Bestandswert im Bereich Lebens- und Krankenversicherung (Value of in-force business/VIF) sei dabei leicht auf 2,33 Mrd. Euro gestiegen. Die Neugeschäftsmarge als Kennziffer für die Profitabilität des Neugeschäfts in der Lebens- und der Krankenversicherung habe sich auf 5,9 Prozent (2017: 4,5 Prozent) verbessert.

Die ökonomische Kapitalquote der UNIQA, die als Gradmesser für die Kapitalisierung gilt, sei mit 31. Dezember 2018 auf Basis des internen Steuerungsansatzes bei 205 Prozent gelegen. Finanzvorstand Kurt Svoboda erklärte in der heutigen Pressemitteilung, dass die Kapitalposition trotz eines turbulenten Jahresendes an den Finanzmärkten weiterhin auf einem sehr hohen Niveau sei. "Das ist auch im internationalen Vergleich ein exzellenter Wert, der uns nachhaltig in unserem Geschäft stärkt." Die vorläufige regulatorische Kapitalquote nach Solvency II per 31. Dezember 2018 beträgt laut UNIQA 248 Prozent. Die geprüfte regulatorische Kapitalquote werde im Rahmen des Berichts zur Solvabilität und Finanzlage Mitte Mai veröffentlicht.

Die UNIQA hat ein im Rahmen der Eigenkapitalregeln Solvency II mögliches internes Modell für das versicherungstechnische Risiko der Schaden- und Unfallversicherung seit 2017 im Einsatz. Man habe sich zum Ziel gesetzt, als erste österreichische Versicherungsgruppe auch sämtliche Marktrisiken nach einem internen Steuerungsansatz zu bewerten. Der Antrag auf Genehmigung dieser Modellerweiterung werde im ersten Halbjahr erfolgen, damit würden der UNIQA-interne und der regulatorische Steuerungsansatz zusammengeführt und vereinheitlicht.

  

Beitrag dem Admin melden | Urheberrechtsverletzung melden
Thema #201800

Vorheriges Thema | Nächstes Thema

5.5
Powered by DCForum+ Version 1.27
Copyright 1997-2003 DCScripts.com
0.69