Uniqa-Gewinn wegen Veneto-Banca-Insolvenz im Halbjahr geringer
Verpflichtung aus Vertriebskooperation - Jahresausblick bleibt unverndert

Die UNIQA-Versicherung wird im Halbjahr weniger Gewinn ausweisen. Ursache sind Verpflichtungen, die nach der Insolvenz der Veneto Banca schlagend wurden, teilte die UNIQA am Donnerstagabend mit. Das Periodenergebnis aus aufgegebenen Geschftsbereichen werde um 33,4 Mio. Euro niedriger ausfallen.
Insgesamt drfte das Periodenergebnis des Halbjahres nur mehr zwischen 38 und 43 Millionen Euro liegen - weniger als die Hlfte vom ersten Halbjahr 2016, als es noch 91,3 Millionen Euro waren. Das Ergebnis vor Steuern werde hingegen voraussichtlich von 86,6 Millionen Euro im ersten Halbjahr 2016 auf 90 bis 96 Millionen Euro im ersten Halbjahr 2017 steigen. Auch der Ausblick fr das Geschftsjahr wird besttigt, der Gewinn vor Steuern soll im Vergleich zum Vorjahr (225,5 Mio. Euro) leicht steigen. Die Dividende soll erhht werden.
Die UNIQA hat im Dezember 2016 ihre italienischen Tochtergesellschaften an die Societa Reale Mutua di Assicurazioni verkauft und dabei fr die Vertriebskooperation mit der Veneto Banca eine "vertragliche Zusicherung" von bis zu 40 Millionen Euro abgegeben, so die Aussendung.
"Im Zuge der Insolvenz der Veneto Banca wurde nun bekannt, dass Banca Intesa Teile des Betriebs von Veneto Banca zwar bernimmt, die Vertriebskooperation voraussichtlich aber nicht bernehmen wird. Dadurch wird UNIQA aufgrund der vertraglichen Zusicherung voraussichtlich in voller Hhe zahlungspflichtig werden. UNIQA behlt sich weitere rechtliche Schritte vor", heit es in der Aussendung des Unternehmens.

  

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UNIQA Teil 4 - Uniqa-Gewinn wegen Veneto-Banca-Insolven..., Rang: Warren Buffett(1879), 20.9.19 11:00
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      RE: Insider-Transaktion: Vorstand Andreas Brandstetter ...
30.8.19 10:27
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30.8.19 10:30
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>Ein kleiner beraschungsangriff aus dem sonnigen Sden -
>wenns damit getan ist, ist es immerhin berschaubar...

Und ziemlich unerwartet... Naja, wenn ich das recht verstehe ist rechtlich das letzte Wort ja noch nicht gesprochen. Gerecht scheint das ja nicht, aber das heit halt nichts.

  

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>>Ein kleiner beraschungsangriff aus dem sonnigen Sden -
>>wenns damit getan ist, ist es immerhin berschaubar...
>
>Und ziemlich unerwartet... Naja, wenn ich das recht verstehe
>ist rechtlich das letzte Wort ja noch nicht gesprochen.
>Gerecht scheint das ja nicht, aber das heit halt nichts.

Nun ja, fr mich wars natrlich auch unerwartet. Aber ich frage mich dann schon immer, ob ich einfach nicht genau genug geschaut habe damals - denn Zeit, eventuelle Risikoposten aus dem Verkauf abzuchecken hatte ich mir nicht genommen.

Muss es also akzeptieren - auch wenn ein unangenehmes Gefhl zurckbleibt, sich zu wenig beschftigt zu haben. Den Rechtsvorbehalt dahingegen bewerte ich als schlichte Schutzbehauptung, erwarte mir daraus nichts (dem Gedanken folgend: man htte damals die Garantie nicht geben mssen, wenns so einfach gewesen wre).

Isngesamt ein Incident wie die vielgerhmten "OMV-Surprises" - ergerlich, aber nicht geschftskritisch. Sollte hier halt nicht zur Regel werden.

  

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>Nun ja, fr mich wars natrlich auch unerwartet. Aber ich
>frage mich dann schon immer, ob ich einfach nicht genau genug
>geschaut habe damals - denn Zeit, eventuelle Risikoposten aus
>dem Verkauf abzuchecken hatte ich mir nicht genommen.

Wr als Auenstehender vermutlich auch nicht zu ersehen gewesen.

>Muss es also akzeptieren - auch wenn ein unangenehmes Gefhl
>zurckbleibt, sich zu wenig beschftigt zu haben. Den
>Rechtsvorbehalt dahingegen bewerte ich als schlichte
>Schutzbehauptung, erwarte mir daraus nichts (dem Gedanken
>folgend: man htte damals die Garantie nicht geben mssen,
>wenns so einfach gewesen wre).

Besonders stark kann die juristische Position nicht sein, sonst htte man noch nicht (nicht in voller Hhe ) gebucht. Sehe das auch nur mehr als embedded Option.

  

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RCB hebt Kursziel fr UNIQA von 7,60 auf 8,70 Euro an
Votum bleibt "Hold"

Die Analysten der Raiffeisen Centrobank (RCB) haben das Kursziel fr die Aktien der heimischen UNIQA von 7,60 auf 8,70 Euro angehoben. Das Votum bleibt unverndert auf "Hold", nachdem dem bekannt wurde, dass einmalige Verpflichtungen in der Hhe von 33,4 Mio. Euro den Gewinn im zweiten Quartal drcken.
Bereits letzten Donnerstag verffentlichte das Versicherungsunternehmen die Zahlen fr das erste Halbjahr und musste dabei weniger Gewinn ausweisen als im Vergleichszeitraum. Ursache sind fllig gewordene Zahlungen nach der Insolvenz des ehemaligen italienischen Kooperationspartners Veneto Banca.
Experten der RCB hoben das Kursziel dennoch an. Analyst Bernd Maurer erklrte diese Entscheidung mit dem hher als erwartet ausgefallenen Buchwert der UNIQA-Papiere, einer Steigerung der Prognose fr den Vorsteuergewinn sowie mit der Expansion am europischen Versicherungsmarkt.
Die RCB erwhnt in ihrer Einschtzung auerdem die Tatsache, dass UNIQA-Scheine - trotz kurzfristiger Talfahrt am Freitag (minus 3,7 Prozent) - sich stark entwickeln und allein seit Juni um 15 Prozent zulegen konnten.
Beim Gewinn je Aktie erwarten die RCB-Analysten 0,54 Euro fr 2017, sowie 0,72 bzw. 0,75 Euro fr die beiden Folgejahre. Ihre Dividendenschtzung je Titel beluft sich auf 0,50 Euro fr 2017, sowie 0,52 bzw. 0,54 Euro fr 2018 bzw. 2019.

  

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UNIQA im Halbjahr mit ein Zehntel mehr EGT - Hhere Prmienprognose
Konzernergebnis bis Juni durch Italien-Einmalkosten halbiert - EGT soll 2017 trotz Unwetterschden ber 2016 liegen und Dividende angehoben werden - Im Halbjahr 6,6 Prozent Einnahmen-Plus

Der UNIQA-Versicherungskonzern hat heuer bis Juni den Vorsteuergewinn um ein Zehntel gesteigert, Einmalkosten in Italien halbierten aber das Nettoergebnis. Weil die Einnahmen im ersten Halbjahr krftig gewachsen sind, erhht die UNIQA ihre Prmienplus-Erwartung fr 2017 von einem auf zumindest drei Prozent. Heuer soll das EGT im Gesamtjahr hher als 2016 sein, bekrftigte die UNIQA am Mittwoch.

Im Halbjahr legte das Ergebnis vor Steuern (EGT) um 10,2 Prozent auf 95,5 Mio. Euro zu. Das liegt im Rahmen der von der UNIQA selbst Anfang des Monats gegebenen Vorschau. Das Konzernergebnis reduzierte sich jedoch durch die damals kommunizierte Einmalbelastung im Zuge des Verkaufs des Italiengeschfts wegen einer Vertriebskooperations-Verpflichtung um 54,3 Prozent auf 41,3 Mio. Euro, wie nun feststeht. Vor einigen Wochen hatte die UNIQA einen Rckgang auf 38 bis 43 Mio. Euro avisiert.

Ihre Jahresergebnis-Prognose fr 2017 bekrftigte die UNIQA am Mittwoch ungeachtet der Italien-Einmalbelastung in Gesamthhe von 40 Mio. Euro und auch der Unwetterschden von Juli und August: Das EGT solle heuer im Gesamtjahr ber den 225,5 Mio. Euro von 2016 liegen. Und die Dividende je Aktie wolle man auch fr 2017 wieder leicht erhhen, hie es in einer Aussendung.

Die verrechneten Prmieneinnahmen steigerte die UNIQA Group im Halbjahr (samt Fonds- und Index-Lebenspolizzen) um 6,6 Prozent auf 2,799 Mrd. Euro. Dabei legten die laufenden Prmien um 4,2 Prozent auf 2,656 Mrd. Euro. Am strksten war das Plus in der Sparte Leben mit 9,1 Prozent, in Schaden/Unfall betrug es 6,4 Prozent und in der Krankenversicherung 3,4 Prozent. Der Mitarbeiterstand der Gruppe lag im ersten Halbjahr im Schnitt bei 12.806, um mehr als 600 weniger als ein Jahr davor.

  

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Uniqa erhht Wachstumsprognose 2017 - Italien-Einmalkosten bis Juni
Konzernergebnis im Halbjahr halbiert - Trotz Unwetterschden 2017 mehr EGT und Dividende geplant - International starke Expansion - CEO: "Der Motor CEE ist wieder angesprungen"

Der UNIQA-Versicherungskonzern ist heuer bis Juni unerwartet rasch gewachsen und erhht deshalb die Prognose fr das Plus bei seinen Einnahmen im Gesamtjahr. Der Vorsteuergewinn (EGT) stieg im Halbjahr um ein Zehntel, Einmalkosten in Italien halbierten aber das Nettoergebnis. Trotz der Unwetterschden vom Sommer soll das EGT heuer im Gesamtjahr hher als 2016 sein, so die UNIQA am Mittwoch.

Im Halbjahr legte das EGT um 10,2 Prozent auf 95,5 Mio. Euro zu. Das Konzernergebnis reduzierte sich jedoch durch eine Einmalbelastung von 40 Mio. Euro, die im Zuge des Verkaufs des Italiengeschfts wegen einer Vertriebskooperations-Verpflichtung angefallen ist, um 54,3 Prozent auf 41,3 Mio. Euro. Und, wie es im Ausblick heit, soll die Ausschttung je Aktie auch fr 2017 wieder leicht steigen, obwohl die UNIQA-Titel im ATX bereits die hchste Dividendenrendite aufweisen.

Die verrechneten Prmien erhhte die UNIQA im Halbjahr (samt Fonds- und Index-Lebenspolizzen) um 6,6 Prozent auf 2,799 Mrd. Euro. Dabei legten die laufenden Einnahmen um 4,2 Prozent auf 2,656 Mrd. Euro zu. Gewachsen ist vor allem der internationale Bereich, nmlich um 23,2 Prozent auf 837,1 Mio. Euro. Im Inland (UNIQA sterreich inklusive ehemaliges Segment Raiffeisen Versicherung) stiegen die Einnahmen dagegen nur leicht um 0,3 Prozent auf 1,931 (1,925) Mrd. Euro. Dabei wuchsen in sterreich die laufenden Prmien aller Sparten um 1,8 Prozent auf 1,915 Mrd. Euro, whrend die Einmalerlge deutlich um 65,1 Prozent auf 15,3 Mio. Euro zurckgingen.

In insgesamt sechs Lndern sei man bis Juni zweistellig gewachsen, sagte UNIQA-Chef Andreas Brandstetter im APA-Gesprch, nmlich in Ungarn (+12 Prozent), Polen (+66 Prozent), der Ukraine (+78 Prozent), Albanien (+16 Prozent), Bulgarien (+14 Prozent) und Russland (+38 Prozent), jeweils auf Euro-Basis. "Der Motor CEE ist wieder angesprungen", so Brandstetter; den Konjunkturschub zeigten auch makrokonomische Daten. Diese sehr breite Entwicklung lasse sich zudem an den steigenden Autoanmeldungen ablesen. In Rumnien sei das Kfz-Portfolio mittlerweile bereinigt, im Halbjahr habe es dort noch "ein klitzekleines Minus von 200.000 Euro" gegeben; das zweite Quartal sei aber schon positiv gewesen, es gehe in die richtige Richtung, was eine schwarze Null im Gesamtjahr erwarten lasse.

Am strksten war das Prmienplus der UNIQA Group im Halbjahr nach Sparten betrachtet in der Lebensversicherung mit 9,1 Prozent auf 834,4 Mio. Euro. Das begrndet der Vorstandschef vor allem mit Einmalerlags-Fondsprodukten, speziell in Polen. Konkret legten in der Gruppe die Einmalerlge in Leben um 85,9 Prozent auf 142,6 Mio. Euro zu, whrend die laufenden Prmieneinnahmen mit 691,8 Mio. Euro (+0,6 Prozent) im Jahresabstand fast gleich blieben.

In sterreich wurden heuer bis Juni weitere 21.000 Stck von der neuen Lebensversicherung mit Null Garantiezins verkauft, womit man davon schon 110.000 Vertrge im Bestand habe; pro Vertrag gehe es dabei im Schnitt um 850 Euro Jahresprmie bei durchschnittlich 30 Jahren Laufzeit, so Brandstetter. In der Sparte Leben verringerten sich die Einnahmen im Segment UNIQA sterreich (wegen der planmig geschrumpften Einmalerlge) um 6,2 Prozent auf 545,7 Mio. Euro; die laufenden Prmien sanken dabei um 1,4 Prozent auf 530,4 Mio. Euro, geht aus dem Halbjahresfinanzbericht hervor. Das Prmienvolumen der LV-Fonds- und Indexpolizzen reduzierte sich in sterreich im Halbjahr um 5,4 Prozent auf 131,4 Mio. Euro. Fr die Sparte Leben insgesamt prognostiziert die UNIQA fr sterreich wegen des Niedrigzinsumfelds weiter eine nur verhaltene Nachfrage, heit es im Ausblick; deutlich wachsen knne man in dem Bereich nur in CEE, getrieben durch die Polen-Einmalerlge.

In Schaden/Unfall betrug das Einnahmenplus der UNIQA Group bis Juni 6,4 Prozent auf 1,442 Mrd. Euro, darunter in sterreich 3,4 Prozent auf 891,9 Mio. Euro. In der Krankenversicherung legte man in der Gruppe um 3,4 Prozent auf 522,5 Mio. Euro zu, dabei in sterreich um 2,6 Prozent auf 493,2 Mio. Euro. Die Versicherungsleistungen im Eigenbehalt wuchsen in der gesamten UNIQA Group bis Juni um 2,4 Prozent auf 1,749 Mrd. Euro, in sterreich sanken sie um 0,5 Prozent auf 1,174 Mrd. Euro.

Die jngsten Unwetter im Juli und August drften die UNIQA circa 25 Mio. Euro kosten, verwies Brandstetter auf die mittlerweile aktualisierte Bestandsaufnahme. Dabei gehe es um rund 6.000 bis 7.000 Schadensflle. Offenbar msse man im Zuge des Klimawandels doch verstrkt mit derartigen Schden rechnen, das rufe nach einer Branchen-Lsung mit Beteiligung der ffentlichen Hand.

Die Combined Ratio der UNIQA Group - Schden und Kosten gemessen an den Einnahmen - verbesserte sich bis Juni im Jahresabstand von 97,1 auf 96,8 Prozent, die Kostenquote allein zeigte sich mit 25,0 (26,3) Prozent ebenfalls attraktiver. In sterreich verbesserte sich die Combined Ratio (nach Rckversicherung) ein klein wenig auf 93,4 (93,5) Prozent, heit es im Halbjahresfinanzbericht.

Das versicherungstechnische Ergebnis der UNIQA Group wuchs im Halbjahr um 57,2 Prozent auf 71,7 Mio. Euro. Das operative Ergebnis sei aber - wegen des geringeren Kapitalanlageergebnisses - unverndert bei 125,3 Mio. Euro geblieben.

Das Kapitalanlageergebnis schrumpfte - unter Einfluss des Niedrigzinsumfelds und negativer Whrungseffekte - um 7,5 Prozent auf 233,5 Mio. Euro. Der Kapitalanlagebestand sank seit Ende 2016 leicht von 20,025 Mrd. auf 19,684 Mrd. Euro.

Der Mitarbeiterstand lag im ersten Halbjahr im Schnitt bei 12.806, um fast 640 weniger als ein Jahr davor (13.442).

  

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2Q 17 Ergebnis im Rahmen unserer Erwartungen

Das Versicherungsunternehmen setzte seinen Wachstumskurs im 2. Quartal 2017 fort und verzeichnete ein deutliches Prmienwachstum in allen Versicherungssparten (+8,5% im 2. Quartal und 6,6% im 1. Halbjahr). Das Ergebnis vor Steuern lag im 2. Quartal bei EUR 62,3 Mio. und lag damit um 17,3% ber dem Vorjahresquartal. Die Combined Ratio nach Rckversicherung verbesserte sich auf 96,8% (1 HJ 2016: 97,1%). Ein Dmpfer stellt jedoch die bereits zuvor kommunizierte Kaufpreisanpassung in Folge der Insolvenz der italienischen Veneto Banca dar. Die daraus resultierende einmalige Belastung des Ergebnisses aus aufgegebenen Geschftsbereichen reduzierte das Konzernergebnis um 79% auf rd. EUR 12 Mio. im 2. Quartal.

Ausblick

Die Ergebnisse fr das 2. Quartal 2017 lagen zur Gnze im Rahmen unserer Erwartungen. Aufgrund der starken Entwicklung im 1. Halbjahr rechnet UNIQA fr das Geschftsjahr 2017 mit einem deutlichen Wachstum der verrechneten Prmien von zumindest 3%. Die Combined Ratio soll sich auf 98,1% auf 97,5% verbessern (wurde bereits im 1. Quartal kommuniziert), das EBT soll leicht wachsen und die progressive Dividendenpolitik wurde besttigt. Das Geschft mit Lebensversicherungen gestaltet sich nach wie vor schwierig, vor allem in CEE, und speziell in Polen, wird mir starkem Wachstum gerechnet. Kursziel und Empfehlung fr die Uniqa-Aktie sind derzeit in berarbeitung.

Erste Bank

  

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CB nimmt die lngere Zeit zur berprfung ausgesetzte Empfehlung fr Uniqa mit dem bisherigen Halten wieder auf - und erhhte das alte Kursziel von 6,3 auf 9,1 Euro.

  

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Halten besttigt, Kursziel auf EUR 9,10 erhht

In unserem jngsten Unternehmensbericht zur Uniqa haben wir die Halten- Empfehlung besttigt und das Kursziel auf EUR 9,10 erhht (zuletzt: EUR 6,30). Nach der starken Kursperformance des letzten Jahres, ist das Aufwrtspotential der Aktie nun deutlich geringer. Im Vergleich mit der Peergruppe zeigt sich, dass die Uniqa-Aktie eher im berbewerteten Bereich notiert. Ausschlaggebend fr unsere Halten-Empfehlung ist die Erwartung von Renditeerhhungen in Europa im kommenden Jahr, die sich positiv auf die Versicherungsbranche auswirken wrden.

Ausblick

Insgesamt gehen wir in unseren aktuellen Prognosen von deutlichen Gewinnsteigerungen in den nchsten Jahren aus, die aber bereits jetzt weitgehend eingepreist sind. Unverndert erwarten wir, dass der Druck aufgrund des Niedrigzinsumfelds anhalten und das Finanzergebnis weiter belasten wird. Fr 2017 prognostizieren wir eine leichte Erhhung des Vorsteuergewinns gegenber 2016, was der Guidance des Managements entspricht. Unsere Annahme ist, dass der nahezu der gesamte Nettogewinn 2017 als Dividende an die Eigentmer ausgeschttet wird. Gegenber dem Vorjahr wrde das einer Erhhung der Dividende je Aktie um EUR 0,02 auf EUR 0,51 entsprechen. Damit liegt die Dividendenrendite der Uniqa weiterhin im Spitzenfeld des ATX.

Erste Bank

  

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Gewinn-Messe - UNIQA: Zinsanstieg wre Bestes, was uns passieren kann
CEO: Ertrge wrden dann nachziehen - "LV-Bestand trotz Niedrigzinsen im Griff" - Solvenz europaweit Spitze - Ziel Zukufe in Schaden/Unfall - Auch organisch Expansion -Ambulanzen im Visier

Wenn die Zinsen wieder steigen, am besten konstant langsam, wre dies "das Beste, was uns Versicherungen passieren knnte" - denn dann wrden auch die Ertrge entsprechend nachziehen. Das sagte UNIQA-Chef Andreas Brandstetter am Donnerstag auf der Gewinn-Messe in Wien. Probleme in der Lebensversicherung wie in Deutschland gebe es in sterreich wegen des umsichtigen Handelns der Aufsicht nicht.

Die heimische Finanzmarktaufsicht (FMA) sei mit der Assekuranz-Branche "im Guten deutlich aggressiver umgegangen" als die deutsche BaFin, was die Vorgaben zur Dotierung der Zinszusatzreserve betreffe, die die Zusagen an die Versicherungsnehmer absichern soll. "Da hat die Aufsicht gut agiert", so Brandstetter.

Der LV-Bestand der UNIQA sei gut abgesichert: "Nach vier Jahren sehr brutaler Arbeit haben wir unser Lebensbuch im Griff", man lasse sich in der Veranlagung auf keine Abenteuer ein. In der klassischen Lebensversicherung verkaufe sich das Produkt ohne Garantiezins sehr gut, es gebe deutlich ber 100.000 Neuabschlsse - mit sehr langen Laufzeiten und im Schnitt 850 bis 900 Euro Jahresprmie.

Mit einer Solvency-II-Quote von 215 Prozent weise die UNIQA eine besonders gute Kapitalisierung auf, sei hier "europaweit Spitze" und vielleicht sogar der "Champions League" zuzurechnen. Ziel sei es, nachhaltig der Profitabilitt zu erhhen. Allerdings binde die Sparte Leben, auf die im Vorjahr so wie bei Schaden/Unfall 42 Prozent des Prmienkuchens von 6 Mrd. Euro entfielen, 70 Prozent des Kapitals.

"Wir htten gern auch in Schaden/Unfall ein Wachstum - auch anorganisch, also mit passenden Zukufen international und in sterreich", sagte Brandstetter. Die UNIQA sehe sich dazu auf allen ihren 18 Mrkten um, Akquisitionen werde es aber nicht um jeden Preis geben.

Doch auch organisch wachse man weiter, erinnerte Brandstetter an das 6,6-prozentige Einnahmenplus im Halbjahr. Dieses Wachstum scheine sich auch frs Gesamtjahr 2017 so fortzusetzen, ohne Akquisitionen. Mehr und mehr Produkte wrden knftig online abgeschlossen.

Im Juni 2018 werde die schon lnger angekndigte neue Fondspolizze der UNIQA ber den Raiffeisen-Bankenvertrieb auf den Markt kommen, so Brandstetter. Basis dafr ist die als erstes in der LV-Sparte abgeschlossene IT-Modernisierung, danach sollen S/U und Krankensparte folgen.

Im Gesundheitsbereich betreibt die UNIQA derzeit fnf Spitler in sterreich, drei davon in Wien. Reduzieren wolle man hier auf keinen Fall, sagte Brandstetter, eventuell vorsichtig ausbauen. Aber: "Wir wollen aber nicht ein unsympathischer Monopolist werden." Auch den Bereich "Ambulanzen" sehe man sich an - fr eine allfllige Abrundung des Bereichs Gesundheit.

Die Dividende je Aktie solle stndig wachsen, auch in Zukunft - also auch schon fr 2017, 2018 und in den Folgejahren. Und mit aktuell knapp unter 6 Prozent Dividendenrendite sei die UNIQA-Aktie ohnedies Spitzenreiter im ATX.

Der Vorsteuergewinn (EGT) stieg bis Juni um ein Zehntel auf 96 Mio. Euro, Einmalkosten in Italien halbierten aber das Nettoergebnis auf 41 Mio. Euro. Trotz der Unwetterschden vom Sommer soll das EGT heuer im Gesamtjahr hher als 2016 sein, hatte es zu den Halbjahreszahlen geheien. Der Mitarbeiterstand lag im ersten Halbjahr im Schnitt bei knapp ber 12.800. Fr 16. November sind die Q3-Zahlen avisiert.

  

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UNIQA-EGT bis September gut ein Fnftel hher: Ausblick bekrftigt
Konzernergebnis wegen Italien-Belastung fast ein Viertel niedriger - 6 % mehr Einnahmen - Prmienanstiegs-Prognose 2017 leicht angehoben - "Progressive Dividendenpolitik" soll weitergehen

Der UNIQA-Versicherungskonzern hat heuer bis September sein Vorsteuerergebnis (EGT) um mehr als ein Fnftel steigern knnen und bekrftigt den Ergebnisausblick fr 2017, wonach das EGT heuer leicht ber Vorjahr liegen soll. Zudem solle die progressive Dividendenpolitik fortgesetzt werden, erklrte das Unternehmen am Donnerstag.

Das Ergebnis vor Steuern (EGT) wuchs in den ersten neun Monaten um 21,8 Prozent auf 181,4 Mio. Euro. Das Konzernergebnis reduzierte sich im Jahresabstand dagegen um 23,1 Prozent auf 114,4 Mio. Euro - infolge der schon seit Sommer bekannten Belastung in Hhe von 33,1 Mio. Euro durch eine Kaufpreisanpassung im Zuge der Aufgabe des Italien-Geschfts.

Der Kapitalanlagebestand verringerte sich bis Ende September gegenber Ende 2016 von 20,025 Mrd. auf 19,527 Mrd. Euro. Das Kapitalanlageergebnis sank wegen des Niedrigzinsumfelds und negativer Whrungseffekte im Jahresabstand um 6,2 Prozent auf 393,6 Mio. Euro, hie es in einer Aussendung.

Die verrechnete Konzernprmie legte um 6,1 Prozent auf 4,044 Mrd. Euro zu. Fr das Gesamtjahr erhht die UNIQA die Prmienanstiegs-Prognose von zumindest drei auf mindestens vier Prozent. Das versicherungstechnische Ergebnis stieg bis September um 69,4 Prozent auf 97,9 Mio. Euro, und die Combined Ratio wurde auf 97,1 Prozent verbessert.

Ihr Eigenkapital beziffert die UNIQA Group per Ende September mit 3,108 Mrd. Euro, nach 3,186 Mrd. Euro Ende 2016.

Mit neuen Vorstnden will die UNIQA den Zukunftsthemen "Digitalisierung" und "vernderte Kundenerwartungen" Rechnung tragen: Alexander Bockelmann bernimmt das neue Vorstandsressort "Digitalisierung" bei UNIQA sterreich und UNIQA International, Sabine Usaty-Seewald das neue Vorstandsressort "Kunde und Markt" bei UNIQA sterreich - jeweils per 1. Jnner 2018.

Die Mitarbeiterzahl sank in den neun Monaten im Schnitt auf 12.797, nach 13.584 im gleichen Vorjahreszeitraum.

  

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UNIQA nahm bis September mehr ein: Operativ ein Fnftel mehr verdient
Italien-Ausstieg drckte Konzerngewinn - CEO: Geld fr Zukufe vorhanden - "Herwart"-Schden zweistellig - Niedrigzins, Regulatorik belasten - Neue Vorstnde fr Digitalisierung und Kunden

Der UNIQA-Versicherungskonzern hat bis September um sechs Prozent mehr eingenommen und das Vorsteuerergebnis (EGT) um gut ein Fnftel gesteigert. 2017 soll das EGT leicht ber Vorjahr liegen, die progressive Dividendenpolitik soll weitergehen, erklrte das Unternehmen am Donnerstag. Die Prmien-Prognose 2017 erhhte man leicht. Auf allen 18 Mrkten sieht man sich weiter nach mglichen Zukufen um.

Mit einer Solvency-II-Quote von 215 Prozent sei die Kapitaldecke der UNIQA weiter extrem stark, und "die Kriegskasse fr eventuelle Zukufe wre vorhanden", sagte Generaldirektor Andreas Brandstetter zur APA. Man wolle das Portfolio in den bestehenden Lndern vergrern. Derzeit gebe es jedoch nichts, das spruchreif wre oder am Tisch liegen wrde.

Organisch, bei den verrechneten Prmien, wuchs die UNIQA bis September (samt Sparanteilen der Fonds- und Indexpolizzen in Leben) um 6,1 Prozent auf 4,044 Mrd. Euro - und erhht die Gesamtjahres-Zuwachsprognose von zumindest drei auf rund vier Prozent. Die laufenden Prmien stiegen um 3,8 Prozent auf 3,837 Mrd. Euro. Die abgegrenzten Nettoprmien (samt Fonds- und Indexpolizzen) legten um 7,1 Prozent auf 3,844 Mrd. Euro zu, abgegrenzt im Eigenbehalt (IFRS) waren es mit 3,473 Mrd. um 4,2 Prozent mehr.

Alle drei Sparten wuchsen in den ersten drei Quartalen. In der Krankenversicherung erhhten sich die verrechneten Prmien um 3,7 Prozent auf 783,5 Mio. Euro, in Schaden/Unfall um 5,7 Prozent auf 2,048 Mrd. Euro und in der Lebensversicherung (samt Fonds- und Indexpolizzen) getrieben durch ein starkes Einmalerlags-Wachstum in Polen um 8,3 Prozent auf 1,212 Mrd. Euro. In Polen habe man die Einmalerlge ber den Raiffeisen-Bankenvertrieb so stark angenommen, weil sie konomisch profitabel seien, "das werden wir aber nicht fortsetzen", so Brandstetter: "Das Wachstum wird sich hier in nchster Zeit abflachen, auch 2018."

International stiegen die verrechneten Prmien der UNIQA Group um 19,7 Prozent auf 1,218 Mrd. Euro, bei UNIQA sterreich reduzierte es sich laut Quartalsbericht infolge des starken Rckgangs bei Einmalerlgen in Leben um 8,2 Prozent auf 2,775 Mrd. Euro.

Von den Lebensversicherungspolizzen mit Null Prozent Zinsgarantie wurden allein heuer bisher rund 30.000 neu verkauft, insgesamt bis dato etwa 116.000 Stck. 2018 mchte die UNIQA mit einer neuen Fondspolizze auf den Markt kommen, auch im Raiffeisen-Vertrieb. Das Produkt solle leicht verstndlich und so konzipiert sein, dass man den Kunden auch noch nach 10, 15 Jahren in die Augen schauen knne.

Die Versicherungsleistungen im Eigenbehalt wuchsen bis September 2,9 Prozent auf 2,659 Mrd. Euro, deutlich langsamer als die Prmien.

Das Ergebnis vor Steuern (EGT) kletterte in den ersten neun Monaten um 21,8 Prozent auf 181,4 Mio. Euro. Das Konzernergebnis reduzierte sich im Jahresabstand dagegen um 23,1 Prozent auf 114,4 Mio. Euro - infolge der schon seit Sommer bekannten Belastung in Hhe von 33,1 Mio. Euro durch eine Kaufpreisanpassung im Zuge der Aufgabe des Italien-Geschfts.

Der Kapitalanlagebestand sank bis Ende September gegenber Ende 2016 von 20,025 Mrd. auf 19,527 Mrd. Euro. Das Kapitalanlageergebnis fiel wegen des Niedrigzinsumfelds und negativer Whrungseffekte im Jahresabstand mit 393,6 Mio. Euro um 6,2 Prozent geringer aus. Fr 2018/19 rechne man seitens der EZB nicht mit einem starken, sondern eher moderaten Zinsanstieg nicht vor Ende 2018/Anfang 2019, so der UNIQA-Chef.

Die Veruerung ihres Casinos-Austria-Anteils, fr die Brandstetter das Closing fr 2018 erwartet, werde der UNIQA einen Rohertrag in einer relevanten zweistelligen Millionen-Gre bringen, also einen entsprechenden auerordentlichen Kapitalanlageertrag. Im September hat die Bundeswettbewerbsbehrde (BWB) Grnes Licht fr den Verkauf an die tschechische Sazka-Gruppe gegeben, es liegen aber noch nicht smtliche Behrdengenehmigungen aus dem Ausland vor.

Das versicherungstechnische Ergebnis stieg bis September um 69,4 Prozent auf 97,9 Mio. Euro, und die Combined Ratio (Schden und Kosten gemessen an den Einnahmen) wurde auf 97,1 (98,3) Prozent verbessert. Dies sei trotz der Wetterschden im Ausma von fast 60 Mio. Euro bis September mglich gewesen, die groteils im Juli und August angefallen sind, so Brandstetter. Der Sturm "Herwart" Ende Oktober habe der UNIQA jedenfalls zweistellige Millionenschden beschert, weil mehrere Lnder betroffen gewesen seien; eine Endsumme habe man hier noch nicht, da Schden oft auch versptet gemeldet wrden. Die Gesamtkostenquote verbesserte sich bis September (samt Rckversicherungsprovisionen) auf 24,5 (26,0) Prozent.

Belastend wirke sich die Regulatorik aus, etwa die neue Accounting Policy gem IFRS 9/17. Dieses neue Monitoring fr eine genderte Bewertung von Versicherungsvertrgen binde ziemlich viele Ressourcen und werde "mehr als Solvency II kosten", bei der UNIQA wohl 30 bis 40 Mio. Euro, so Brandstetter: "Wir versuchen, das Beste daraus zu machen."

Ihr Eigenkapital beziffert die UNIQA Group per Ende September mit 3,108 Mrd. Euro, nach 3,186 Mrd. Euro Ende 2016.

Mit neuen Vorstnden will die UNIQA den Zukunftsthemen "Digitalisierung" und "vernderte Kundenerwartungen" Rechnung tragen: Alexander Bockelmann bernimmt das neue Ressort "Digitalisierung" bei UNIQA sterreich und UNIQA International, Sabine Usaty-Seewald den neuen Bereich "Kunde und Markt" bei UNIQA sterreich - jeweils per 1. Jnner 2018. Bockelmann (geboren 1974), ist bei UNIQA seit Mitte 2016 als Chief Digital Officer mit dem Aufbau eines neuen konzerninternen "Team Digital" befasst, die Versicherungskauffrau und WU-Betriebswirtin Usaty-Seewald (geboren 1968) ist seit ber einem Jahrzehnt in der UNIQA Gruppe ttig.

Die Mitarbeiterzahl der UNIQA Group sank in den neun Monaten im Schnitt auf 12.797, nach 13.584 im gleichen Vorjahreszeitraum.

  

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Q3-Nettogewinn bertrifft Prognosen deutlich, Ausblick besttigt

Mit ihrem Q3-Ergebnis hat die Uniqa die Markterwartungen deutlich bertroffen. Der Nettogewinn konnte im Q3 gegenber dem Vorjahr um 25% auf EUR 73 Mio. gesteigert werden. In den ersten drei Quartalen 2017 ging der Gewinn aufgrund des negativen Einmaleffekts im Zusammenhang mit dem Verkauf der italienischen Gesellschaften im Q2 um 23% zurck. Das Vorsteuerergebnis erhhte sich im Q3/17 um 23% gegenber dem Vergleichsquartal im Vorjahr. Ausschlaggebend war hier der starke Gewinnbeitrag der Krankenversicherung. Bei den verrechneten Prmien verzeichnete die Uniqa einen Anstieg von 6% in den ersten drei Quartalen, zu dem alle Sparten einen Beitrag leisteten. Der Zuwachs in der Schadenund Unfallversicherung (+6%) spiegelte u.a. die gute wirtschaftliche Entwicklung in Zentral- und Osteuropa wider, whrend das Plus von 8% in der Lebensversicherung hauptschlich auf Einmalerlge (in Polen) zurckzufhren ist. In sterreich ist das Prmienvolumen dieser Sparte weiter rcklufig. Im Q3 waren die Schadensbelastungen durch Wettereignisse erhht, wodurch die Combined Ratio im Q3 gegenber dem Vorquartal anstieg.

Ausblick

Erhhte Belastungen aufgrund von Sturmschden werden auch fr das Q4/17 erwartet und deshalb soll die Combined Ratio gegenber 2016 auch nur leicht sinken. Weiterhin geht das Management fr 2017 von einer leichten Verbesserung des Vorsteuerergebnisses aus und beabsichtigt, die Dividende je Aktie fr 2017 weiter moderat zu steigern. Das Prmienvolumen 2017 soll sich gegenber dem Vorjahr um rund 4% erhhen. Wir bleiben bei unserer Halten-Empfehlung fr die Uniqa-Aktie.

Erste Bank

  

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Da klotzt mal einer:

Insider-Transaktion: Aufsichtsrat Burkhard Gantenbein kauft 10.250 Aktien

Datum: 2017-11-21
Name: Burkhard Gantenbein
Grund fr die Meldepflicht: Aufsichtsrat
Kauf: 10.250 Stck
Preis: 8.6307
Gegenwert: 88.464,68
Finanzinstrument: Aktie
ISIN: AT0000821103

Weitere Uniqa-Insider-Transaktionen: http://aktie.at/showcompany.html?sub=insider&id=53

  

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Insider-Transaktion: Vorstand Klaus Pekarek kauft 1.794 Aktien

Datum: 2017-11-24
Name: Klaus Pekarek
Grund fr die Meldepflicht: Vorstand
Kauf: 1.794 Stck
Preis: 8.5423
Gegenwert: 15.324,89
Finanzinstrument: Aktie
ISIN: AT0000821103

Weitere Uniqa-Insider-Transaktionen: http://aktie.at/showcompany.html?sub=insider&id=53

  

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UNIQA verkauft Anteile an InsurTech-Start-up Inzmo wieder
Kunden werden weiter betreut - Derzeit noch vier Start-ups im Portfolio

Im Mai hat sich die UNIQA an dem estnischen Start-up Inzmo beteiligt, nun werden die Anteile wieder verkauft. Inzmo verlagere seine Geschfte in die Schweiz, schreibt die sterreichische Versicherung am Donnerstag in einer Aussendung als Begrndung. Inzmo habe sich aber sehr gut entwickelt, UNIQA habe sich "aufgrund des attraktiven Angebots fr den finanziellen Exit entschieden".

"Inzmo kann als Erfolgsmodell fr eine Corporate-Start-up Partnerschaft gesehen werden", schreibt Andreas Nemeth, Head of UNIQA Ventures. Nicht nur sei der Wert gestiegen, sondern UNIQA habe auch "aus der Partnerschaft wichtige Erkenntnisse ber den Online-Vertrieb gewonnen". Inzmo wiederum habe sterreich "als Tor nach Westeuropa genutzt". Neuer Investor und Kooperationspartner sei der Helvetia Venture Fund.

Zwar werden ber die Inzmo App in sterreich ab sofort keine Versicherungen mehr verkauft, die bestehenden Kunden werde UNIQA aber weiter betreuen. UNIQA suche weiter gezielt nach Start-ups, die Rendite und einen strategischen Mehrwert erkennen lassen. Aktuell umfasse das Start-up-Portfolio neben "Twisto", einem tschechischen Anbieter fr Online-Zahlungsmglichkeiten auch "FINABRO", einen digitalen Berater fr privates Sparen und langfristige Veranlagungen, "fragnebenan.at", eine Nachbarschaftsplattform, sowie "Fincompare", die fhrende deutsche Plattform im Bereich Finanzierungslsungen fr mittelstndische Unternehmen.

  

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UNIQA Group erhhte Solvenz-Quote markant von 215 auf 259 Prozent
Durch neues Modell zur exakteren Abbildung der Risiken in Schaden/Unfall

Durch ein neues Bewertungsmodell, das versicherungstechnische Risiken in der Schaden- und Unfallversicherung exakter abbildet, hat die UNIQA Insurance Group ihre Solvency-II-Kapitalquote markant erhhen knnen. Die Quote betrug per Ende September 259 Prozent, nach davor bereits sehr guten 215 Prozent, erklrte der brsennotierte Konzern am Mittwoch.
Laut dem von der Finanzmarktaufsicht (FMA) genehmigten Modell weist die UNIQA im Vergleich zur gesamten europischen Versicherungswirtschaft in Schaden/Unfall deutlich geringere Schwankungen auf - ein Umstand, der im Gegensatz zum Standardmodell bercksichtigt werde. Angewendet werde das Modell bei den Gesellschaften in sterreich, Tschechien, der Slowakei, Ungarn und Rumnien, hie es in einer Aussendung.

  

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Neuer Chef fr UNIQA sterreich - Svoboda folgt Finanzminister Lger
Finanzvorstand Svoboda wird Vorstandsvorsitzender der grten Tochter der UNIQA-Gruppe - Peter Humer neuer Vertriebsvorstand

Der bisherige Chef der UNIQA sterreich, Hartwig Lger, ist neuer Finanzminister - nun hat UNIQA den neuen Vorstandsvorsitzenden ihrer grten Tochtergesellschaft bekanntgegeben. Kurt Svoboda, bereits jetzt Finanz- und Risikovorstand der UNIQA sterreich und der Konzernmutter UNIQA Insurance Group, wird neuer Vorstandsvorsitzender der UNIQA sterreich, teilte die Versicherung am Montag mit.

Er wird unverndert fr Finanzen und Risiko zustndig sein und bleibt auch Finanzvorstand im Konzern.

Neu in den UNIQA-sterreich-Vorstand zieht Peter Humer ein, er bernimmt die Vertriebsagenden und bleibt weiterhin UNIQA-Landesdirektor fr Salzburg. Die Verantwortung fr den Bankenvertrieb hat unverndert Klaus Pekarek.

"Mit der neuen Vorstandsstruktur von UNIQA sterreich, der mit Abstand grten operativen Gesellschaft unserer Gruppe, verbinden wir Kontinuitt und Zukunftsorientierung", so UNIQA-Konzernchef Andreas Brandstetter in der heutigen Mitteilung.

Der Vorstand der UNIQA sterreich besteht knftig aus folgenden Personen: Kurt Svoboda (CEO, Finanzen und Risiko), Alexander Bockelmann (Digitalisierung; ab 1.1.2018), Peter Eichler (Personenversicherung), Peter Humer (Vertrieb exklusive Bankenvertrieb), Andreas Kl (Sachversicherung), Erik Leyers (Operations & IT), Klaus Pekarek (Bankenvertrieb) und Sabine Usaty- Seewald (Kunde und Markt; ab 1.1.2018). Die UNIQA sterreich hat rund 3,5 Millionen Kunden und ist derzeit die grte Einzelversicherungsgesellschaft in sterreich.

Der 1971 in Linz geborene Humer hat Betriebswirtschaftslehre und Wirtschaftswissenschaften an der Linzer Kepler Universitt studiert und seine berufliche Karriere bei UNIQA in der Landesdirektion Obersterreich gestartet. Seit 2009 leitet er die UNIQA Landesdirektion in Salzburg. Von 2008 bis zur Verschmelzung mit UNIQA sterreich im Jahr 2016 war er auch Vorstand der Salzburger Landes-Versicherung.

  

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Commerzbank besttigt fr Uniqa die Empfehlung Halten - und erhht das Kursziel von 7,8 auf 10,2 Euro - das aktuell erste Kursziel grer 10 Euro.
durchschnittliches Kursziel: 8,82 Euro.

  

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>auch hier alles weg

Hier bin ich sogar am berlegen nochmal aufzustocken, wenn die 10 fallen sollte - sollte ja ein Wert sein, der von der Zinswende tendenziell profitiert?

  

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Bei Uniqa bleibe ich auch drinnen. Es kommt ja auch wieder die Dividenden-Saison. Zukaufen bei steigenden Kursen!

  

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UNIQA 2017 mit EGT-Plus und hherer Dividende
Mehr Einnahmen, vor allem international - Wachstum in allen Sparten - Bessere Combined Ratio, Ziel: unter 95 Prozent - Kapitalanlageergebnis tiefer, soll 2018 nicht nochmals sinken - GRAFIK

Der UNIQA-Versicherungskonzern hat voriges Jahr sein Ziel erreicht, das Vorsteuerergebnis gegenber 2016 zu steigern - und mchte auch 2018 beim EGT weiter zulegen. Die Dividende wird erneut leicht erhht - von 49 auf 51 Cent je Aktie - und soll auch in den kommenden Jahren kontinuierlich zulegen. Auch eine Verbesserung der Combined Ratio ist fr heuer geplant.

2017 wuchs das Ergebnis vor Steuern (EGT) um 7,4 Prozent auf 242,2 Mio. Euro, wie der Konzern Mittwochfrh bekannt gab. Die verrechneten Prmien (inklusive Sparanteile) wuchsen um 4,9 Prozent auf 5,293 Mrd. Euro - fr die Zeit bis 2020 wird im Schnitt ein Prmienplus von etwa 2 Prozent pro Jahr erwartet, hie es am Mittwoch im Ausblick. Die Kostenquote wurde 2017 von 26,6 auf 25 Prozent verbessert und die Combined Ratio (Schden und Kosten gemessen an den Einnahmen) auf 97,5 (98,1) Prozent gesenkt. Die Combined Ratio solle in Zukunft nachhaltig auf unter 95 Prozent gesenkt werden, nimmt sich die UNIQA vor.

Das Kapitalanlageergebnis sank wegen des Niedrigzinsumfelds - und negativer Whrungseffekte von rund 60 Mio. Euro - um 4,7 Prozent auf 560,9 Mio. Euro. Fr 2018 wird beim Kapitalanlageergebnis mit keinem weiteren Rckgang gerechnet, da die Effekte des Niedrigzinsumfelds schon in den in den letzten Jahren gesunkenen Kapitalertrgen groteils reflektiert seien. Zudem sei der Rckgang 2017 durch das starke Plus des versicherungstechnischen Ergebnisses (+43,8 Prozent) berkompensiert worden.

Die in den verrechneten Prmien von 5,293 Mrd. Euro enthaltenen laufenden Prmien stiegen um 3,3 Prozent auf 5,039 Mrd. Euro. Die abgegrenzten Konzernprmien (samt Sparanteilen der Fonds- u nd Indexpolizzen) stiegen um 5,7 Prozent auf 5,104 Mrd. Euro. Das abgegrenzte Prmienvolumen im Eigenbehalt (nach IFRS) wuchs um 4,2 Prozent auf 4,628 Mrd. Euro.

Alle drei Sparten wuchsen 2017, wobei die verrechneten Einnahmen in Schaden/Unfall um 4,8 Prozent auf 2,640 Mrd. Euro zulegten, in der privaten Krankenversicherung um 3,8 Prozent auf 1,042 Mrd. Euro und in der Lebensversicherung (samt Fonds- und Index-Sparanteile) um 5,6 Prozent auf 1,612 Mrd. Euro, getrieben durch mehr Einmalerlge in Polen.

International wuchsen die verrechneten Prmien um 14,9 Prozent auf 1,609 Mrd. Euro, in sterreich um 0,7 Prozent auf 3,657 Mrd. Euro. Die Versicherungsleistungen im Eigenbehalt stiegen in Summe um 5,1 Prozent auf 3,559 Mrd. Euro. Die Aufwendungen fr den Versicherungsbetrieb (abzglich Rckversicherungs-Provisionen und -Gewinnanteile) sanken um 0,8 Prozent auf 1,276 Mrd. Euro, die Aufwendungen fr den Versicherungsabschluss sanken um 1,6 Prozent auf 856 Mio. Euro.

Der Kapitalanlagebestand (samt als Finanzinvestment gehaltene Immobilien, equity-bilanzierte Finanzanlagen und sonstige Kapitalanlagen) ging im Gesamtjahr um 147 Mio. auf 19,878 Mrd. Euro zurck (nach 20,025 Mrd. Euro Ende 2016). Um 43,8 Prozent auf 106,2 Mio. Euro wuchs das versicherungstechnische Ergebnis. Das operative Ergebnis verringerte sich leicht um 5,8 Prozent auf 300,2 Mio. Euro.

Das den UNIQA-Aktionren zurechenbare Periodenergebnis (Konzernergebnis) erhhte sich auf 161,4 (148,1) Mio. Euro; darin enthalten sind negative 33,1 Mio. Euro (nach Steuern) aufgrund der bekannten Einmalbelastung aus der Kaufpreisanpassung im Rahmen der erfolgten Veruerung des Italien-Geschfts. Das Ergebnis je Aktie stieg dadurch auf 0,53 (0,48) Euro.

Der Mitarbeiterstand der UNIQA Group erhhte sich voriges Jahr leicht auf 12.969 (12.855).

  

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mE ganz wesentlicher Punkt der auch die beraus positive Reaktion der Aktie erklrt.

>Das Kapitalanlageergebnis sank wegen des Niedrigzinsumfelds -
>und negativer Whrungseffekte von rund 60 Mio. Euro - um 4,7
>Prozent auf 560,9 Mio. Euro. Fr 2018 wird beim
>Kapitalanlageergebnis mit keinem weiteren Rckgang gerechnet,
>da die Effekte des Niedrigzinsumfelds schon in den in den
>letzten Jahren gesunkenen Kapitalertrgen groteils
>reflektiert seien.

  

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UNIQA versilberte ihren Casinos-Austria-Anteil fr 56,8 Mio. Euro
47,5 Mio. Euro auerordentlicher Ertrag fr den Versicherungskonzern - Closing erfolgte im Jnner

--------------------------------------------------------------------- KORREKTUR-HINWEIS In APA0293 vom 28.02.2018 sind in Titel, Untertitel und erstem Absatz die Angaben zu den Euro-Betrgen geringfgig zu ndern. Die Informationen wurden von der UNIQA nachtrglich korrigiert. ---------------------------------------------------------------------

Der UNIQA-Versicherungskonzern hat fr den Verkauf seines 11,4-prozentigen Casinos-Austria-Anteils an die tschechische Sazka-Gruppe 56,8 Mio. Euro Cash erhalten. Da das Paket mit 9,3 Mio. Euro in der Bilanz stand, hat die UNIQA 47,5 Mio. Euro auerordentlichen Ertrag erzielt, der im ersten Quartal 2018 ausgewiesen werden wird, sagte UNIQA-Finanzvorstand Kurt Svoboda am Mittwoch vor Journalisten.

Der Verkauf des Anteils war Anfang 2017 bekannt gegeben worden, der Abschluss des Deals war fr das erste Halbjahr 2018 erwartet worden. Das Closing der Transaktion erfolgte nun heuer im Jnner. Ursprnglich sollte der Anteil an Novomatic gehen, nach kartellrechtlichen Problemen nahm man davon aber Abstand.

  

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UNIQA plant auch fr 2018 mehr Gewinn und hhere Dividende

"700 Mio. Euro Kriegskasse fr Wachstumsinvestments" - Prmienplus in allen Sparten - Niedrigzinsumfeld noch lnger - Dennoch kein Aufsprung auf Aktien-Zug - Irgendwann Rckzug bei Strabag

Der UNIQA-Versicherungskonzern erwartet auch fr 2018 einen Gewinnanstieg und will die progressive Dividendenpolitik fortsetzen. 700 Mio. Euro hat man fr Wachstums-Investments zur Verfgung. Weiter stark setzt man auf Innovationen und Digitalisierung, das allein brachte 130 neue Jobs. Das Kostenmanagement bleibt straff, etwas konterkariert durch Regulierungskosten und Unwetter.

"Wir wollen das EGT 2018 nochmals klar und sprbar verbessern", sagte CEO Andreas Brandstetter am Mittwoch vor Journalisten. Und man hoffe, die Dividende fr heuer zum siebenten Mal in Folge erhhen zu knnen. Frs Vorjahr soll diese von 49 auf 51 Cent je Aktie angehoben werden. Das Ergebnis vor Steuern (EGT) stieg um 7,4 Prozent auf 242 Mio. Euro, das Konzernergebnis wuchs auf 161 (148) Mio. Euro; darin enthalten sind 33,1 Mio. Euro einmalige Belastung aus dem Italien-Ausstieg. Das operative Ergebnis sank um 5,8 Prozent auf 300 Mio. Euro. UNIQA sterreich steuerte unterm Strich rund 250 Mio. Euro zum operativen Ergebnis bei, so UNIQA-sterreich-Chef und UNIQA-Konzern-Finanzvorstand Kurt Svoboda. Als sterreich-Chef ist Svoboda Nachfolger des nunmehrigen Finanzministers Hartwig Lger.

Der UNIQA-Chef geht von 700 Mio. Euro berschusskapital aus, ber die der Konzern verfgt. Diese "volle Kriegskasse" wolle man in Wachstum stecken: "Wir wollen in den nchsten Jahren nachhaltig in profitables Wachstum investieren." Dabei sei an Versicherungsunternehmen, Vertriebswege oder digitale Aktivitten gedacht. Konkretes sei aber nicht in der Pipeline. Im IT-Bereich beschftige man sich auch mit den Themen Robotik (Testlauf in Kroatien), Machine Learning sowie den Umgang mit Big Data. Zudem soll das Start-up-Engagement ausgeweitet werden, sechs Investments wurden hier schon gettigt, ein Exit erfolgte mit einem Drittel Gewinn.

Ihre Hausaufgaben habe die UNIQA gemacht, gab der CEO zu verstehen - diese sei auch voriges Jahr durch die anhaltende Outperformance des Aktienkurses (+32 Prozent) im vergleich zum EuroStoxx Insurance Index (+18 Prozent) vom Markt goutiert worden. Man habe das kapitalintensive Geschft und andere Risiken reduziert, in Absprache mit der FMA ein internes Schaden/Unfall-Modell mit 260 Prozent Kapitalquote als Ergebnis gefahren, und man bereite sich auf IFRS 9/17 sowie Regulatorien wie die Versicherungsvertriebsrichtlinie IDD und die Datenschutz-Grundverordnung DSGVO vor. Die regulatorischen Zwnge sehe man als Chance, um transparenter zu werden - das tue der Branche nach den Snden der Vergangenheit gut. Allein UNIQA habe Solvency II 25 Mio. Euro gekostet, IFRS 9/17 werde noch viel teurer.

Die verrechneten Prmien (samt Sparanteilen) wuchsen 2017 um 4,9 Prozent auf 5,293 Mrd. Euro - fr die Zeit bis 2020 wird im Schnitt ein Prmienplus von 2 Prozent pro Jahr erwartet. Die Kostenquote wurde von 26,6 auf 25 Prozent verbessert und die Combined Ratio (Schden und Kosten gemessen an den Einnahmen) auf 97,5 (98,1) Prozent gesenkt. Die Combined Ratio solle nachhaltig unter 95 Prozent kommen.

Das Kapitalanlageergebnis sank 2017 wegen des Niedrigzinsumfelds - und rund 60 Mio. Euro negativer Whrungseffekte - um 4,7 Prozent auf 561 Mio. Euro. Fr 2018 wird hier kein weiterer Rckgang erwartet. Der Rckgang 2017 sei durch das starke Plus des versicherungstechnischen Ergebnisses (+43,8 Prozent) berkompensiert worden.

Die in den verrechneten Prmien von 5,293 Mrd. Euro enthaltenen laufenden Einnahmen stiegen um 3,3 Prozent auf 5,039 Mrd. Euro. Die abgegrenzten Konzernprmien (samt Fonds- und Index-Sparanteilen) stiegen um 5,7 Prozent auf 5,104 Mrd. Euro. Das abgegrenzte Prmienvolumen im Eigenbehalt (nach IFRS) wuchs um 4,2 Prozent auf 4,628 Mrd. Euro.

Alle drei Sparten wuchsen 2017, wobei die verrechneten Einnahmen in Schaden/Unfall um 4,8 Prozent auf 2,640 Mrd. Euro zulegten, in der Krankenversicherung um 3,8 Prozent auf 1,042 Mrd. Euro und in der Lebensversicherung (samt Fonds- und Index-Sparanteile) um 5,6 Prozent auf 1,612 Mrd. Euro, getrieben durch mehr Einmalerlge in Polen, die man knftig jedoch eindmmen mchte.

Im Gesundheitsbereich plant die UNIQA ber ihre fnf Privatkliniken hinaus - drei in Wien, je eine in Salzburg und Graz - erst einmal keine zustzlichen Spitler mehr, nachdem es zuletzt vor zwei Jahren beim Einstieg beim Goldenen Kreuz schon Widerstand aus der rztevertretung sowie kartellrechtliche Fragen gegeben hatte. Mit 47 Prozent Marktanteil ist die UNIQA der grte Privatkrankenversicherer. Das hauseigene Call-Center mit derzeit 15 rzten will man ausbauen, ebenso Zusatzprodukte im Gesundheitsbereich (z.B. Akutversorgung in der Nacht).

In Schaden/Unfall war man 2017 mit den hchsten Unwetter-Schden seit sieben Jahren konfrontiert - 120 Mio. Euro statt der sonst meist blichen rund 70 Mio. Euro. Und erwartet wird, dass sich dieses hhere Schadensausma knftig fortsetzt, wie Svoboda sagte. Den Anteil des klassischen, sehr preissensitiven Kfz-Geschfts hat man - positiv - von frher 80 auf unter 70 Prozent zurckgefahren. Im S/U-Geschft will man wie 2017 auch 2018 durch die in sterreich und CEE gute Konjunktur und die stabile Whrungssituation profitieren.

International wuchsen die verrechneten Prmien um 14,9 Prozent auf 1,609 Mrd. Euro, in sterreich um 0,7 Prozent auf 3,657 Mrd. Euro. Die Versicherungsleistungen im Eigenbehalt stiegen um 5,1 Prozent auf 3,559 Mrd. Euro. Die Aufwendungen fr den Versicherungsbetrieb (ohne Rckversicherungs-Provisionen und -Gewinnanteile) sanken um 0,8 Prozent auf 1,276 Mrd. Euro, die Aufwendungen fr den Versicherungsabschluss um 1,6 Prozent auf 856 Mio. Euro. Der Mitarbeiterstand der UNIQA Group erhhte sich voriges Jahr leicht auf 12.969 (12.855).

Der Kapitalanlagebestand (samt Finanzinvestment-Immobilien, equity-bilanzierte Finanzanlagen und sonstige Kapitalanlagen) ging um 147 Mio. auf 19,878 Mrd. Euro zurck. Die Rendite der Kapitalanlagen ging zwar leicht von 2,9 auf 2,7 Prozent zurck, nun hofft man hier auf eine Stabilisierung bei 2,7 bis 2,5 Prozent. Das (Zins-)Umfeld werde wohl noch zumindest drei Jahre lang anhalten. Auf den Aktien-Zug will man auch nicht angesichts vermeintlicher Rallyes aufspringen; als Beimischung seien sie gut, aber ber 5 Prozent wren zu volatil, so Svoboda.

Fr den Verkauf ihres 11,4-prozentigen Casinos-Austria-Anteil an die tschechische Sazka-Gruppe 56,8 Mio. Euro hat die UNIQA erhalten. Da das Paket mit 9,3 Mio. Euro in der Bilanz stand, erzielt die UNIQA 47,5 Mio. Euro auerordentlichen Ertrag, der im ersten Quartal 2018 ausgewiesen werden soll.

Die UNIQA ist nicht in einen Plan zum Erwerb eines Anteils am Stromkonzern Verbund involviert, stellte Brandstetter klar: "Es gibt keine derartigen Projekte." Ja, Infrastruktur-Investments wrden die UNIQA sehr wohl beschftigen, aber in anderen Bereichen wie Autobahnen, Airports oder Windparks. Der knapp 14-prozentige Anteil der UNIQA am Strabag-Baukonzern ist dem Versicherungskonzern "zu hoch", den wolle man mittelfristig entweder groteils oder zur Gnze abbauen. Verkaufsdruck gebe es keinen, die Beteiligung sei "gut".

  

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Einen Verkaufsdruck gebe es bezglich des Strabag-Anteils nicht, die Beteiligung sei "gut", so Brandstetter. Aktuell ist das Paket an der Brse knapp 500 Mio. Euro wert - die UNIQA hlt laut Konzern-Finanzvorstand Kurt Svoboda 15 Mio. Aktien -, steht in der Bilanz des Versicherungskonzerns aber mit einem etwas geringeren Wert ("rund 450 Mio. Euro").

  

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Vorsteuergewinn 2017 gesteigert, Dividendenvorschlag von EUR 0,51

Die Uniqa hat diese Woche ihr vorlufiges Ergebnis zum Geschftsjahr 2017 prsentiert. Die Markterwartungen konnten weitgehend erfllt werden. Die verrechneten Prmien stiegen 2017 mit +5% deutlich an, im Q4 lie die Dynamik aber merklich nach, der Anstieg im Vergleich zum letzten Quartal 2016 war +1%. Der Vorsteuergewinn konnte 2017 um 7% auf EUR 242 Mio. gesteigert werden, womit die Managementprognose erreicht wurde. Die Schadensbelastungen durch Wettereignisse waren 2017 deutlich ber dem langjhrigen Durchschnitt und trotzdem konnte die Combined Ratio auf 97,5% gesenkt werden (2016: 98,1%). Die Kapitalisierung ist weiterhin stark und so schlgt das Management vor nahezu den gesamten (97%) Nettogewinn 2017 an die Aktionre auszuschtten, die Dividende je Aktie soll auf EUR 0,51 je Aktie angehoben werden (2016: EUR 0,49).

Ausblick

Auch fr 2018 geht das Management von einer Verbesserung des Vorsteuerergebnisses aus und beabsichtigt, die progressive Dividendenpolitik fortzusetzen, d.h. die Ausschttung je Aktie kontinuierlich zu steigern. Das Prmienvolumen 2018 soll sich gegenber dem Vorjahr nicht erhhen, da das Einmalerlagsgeschft in der Lebensversicherung wieder reduziert wird. Unserer Ansicht nach sollte die Ergebnissteigerung 2018 relativ einfach zu erzielen sein. 2017 waren die Unwetterschden stark erhht, zudem profitiert der Versicherer heuer vom Verkauf ihres 11,4%- Anteils an den Casinos Austria, der das Ergebnis mit EUR +47,5 Mio. sttzt. Die Dividendenrendite von rund 5,5% bleibt das Hauptinvestmentargument fr die Aktie, wir besttigen unsere Halten-Empfehlung.

Erste Bank

  

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RCB hebt Kursziel von 8,70 Euro auf 9,50 Euro
Votum unverndert bei "Hold"

Die Wertpapierexperten der Raiffeisen Centrobank (RCB) haben ihr Kursziel fr die Papiere der UNIQA von 8,70 Euro auf 9,50 Euro angehoben. Das Votum bleibt dagegen unverndert bei "Hold".
Die jngst verffentlichten Viertquartalszahlen des Versicherers lieferten kaum Impulse, schreibt RCB-Analyst Bernd Maurer. Die Ergebnisse sowie der Ausblick auf das heurige Jahr 2018 fielen im Rahmen der Erwartungen aus, heit es in der Studie.

  

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Kapitalquote liegt bei 210 Prozent

UNIQA Insurance Group AG (UNIQA) publiziert heute die Kapitalquoten, den Group Embedded Value und die Risikoposition des abgelaufenen Geschftsjahres.

Die konomische Kapitalquote der UNIQA Group, die als Gradmesser fr die Kapitalisierung gilt, lag mit 31. Dezember 2017 auf Basis des internen Steuerungsansatzes bei 210 Prozent und damit weiterhin auf einem sehr hohen Niveau. Kurt Svoboda, UNIQA Group CFO/CRO und CEO UNIQA sterreich: UNIQA ist weiterhin ausgezeichnet kapitalisiert. Wir haben mit einer im europischen Vergleich ausgezeichneten Kapitalposition das Fundament fr die Fortsetzung unserer Wachstums- und Innovationsstrategie gestrkt. Mit 210 Prozent berschreiten wir das obere Ende der von uns definierten Zielbandbreite von 190 Prozent mehr als deutlich, und das trotz der Hinterlegung von Staatsanleihen mit Risikokapital. UNIQA verfgt jetzt ber etwa 700 Millionen Euro berschusskapital, das wir in Wachstum investieren wollen.

Die vorlufige regulatorische Kapitalquote nach Solvency II per 31. Dezember 2017 betrgt 250 Prozent. Die geprfte regulatorische Kapitalquote wird im Rahmen des Berichts zur Solvabilitt und Finanzlage Ende Mai verffentlicht. Im Rahmen von Solvency II besteht fr Versicherungsunternehmen neben dem regulatorisch definierten Standardansatz auch die Mglichkeit, ein sogenanntes internes Modell zur Berechnung des Risikokapitalbedarfs anzuwenden. Die UNIQA Group hat ein solches Modell fr das versicherungstechnische Risiko in der Schaden- und Unfallversicherung entwickelt und der sterreichischen Finanzmarktaufsicht (FMA) zur Genehmigung vorgelegt. Diese Genehmigung wurde von der FMA im Dezember 2017 erteilt.

Die konomische Kapitalquote, fr die UNIQA keine regulatorischen bergangsbestimmungen in Anspruch nimmt, ergibt sich aus dem Verhltnis der konomischen Eigenmittel von 5.656 Millionen Euro (2016: 5.382 Millionen Euro) und dem konomischen Eigenmittelerfordernis von 2.699 Millionen Euro (2.509 Millionen Euro) nach dem internen Kapitalansatz. In den konomischen Eigenmitteln werden Tier 1 Kapital (Kernkapital), Tier 2 Kapital (Nachrangkapital) und Tier 3 Kapital (sonstige Kapitalbestnde) zusammengefasst.

Embedded Value: UNIQA auch in Zukunft stark im Ertrag
Der Market Consistent Embedded Value nach Minderheiten der UNIQA Group verbesserte sich im Vorjahr um 3,2 Prozent auf 5.140 Millionen Euro (2016: 4.981 Millionen Euro). Der nach internationalen Richtlinien erstellte Market Consistent Embedded Value beziffert den Wert des Bestands an Versicherungsvertrgen und setzt sich aus dem Nettovermgen fr die Lebens-, Kranken- sowie Schaden- und Unfallversicherung sowie dem aktuellen Wert der zuknftigen Ertrge aus dem bestehenden Versicherungsbestand der Lebens- und Krankenversicherung zusammen. Die Ausgangswerte 2016 wurden aufgrund der erstmaligen Bercksichtigung des Lebensversicherungsgeschfts in Kroatien und der Anpassung der Kapitalkosten an Solvency II neu dargestellt.

Der Bestandswert im Bereich Lebens- und Krankenversicherung (Value of in-force business/VIF) stieg dabei um 12,2% Prozent auf 2.266 Millionen Euro (2016: 2020 Millionen Euro).

Kurt Svoboda: Die Verbesserung des Embedded Value ist einerseits durch ein leicht gestiegenes Zinsumfeld begnstigt, andererseits ist es besonders erfreulich, dass sich die Profitabilitt des Neugeschfts gem unserer Strategie weiter verbessert hat. Das bestrkt uns im eingeschlagenen Weg der kontinuierlichen Weiterentwicklung der Lebensversicherung, trotz der herausfordernden externen Umstnde.

Die Neugeschftsmarge die Kennziffer fr die Profitabilitt des Neugeschfts in der Lebens- und Krankenversicherung verbesserte sich 2017 auf 4,5 Prozent (2016: 3,9 Prozent), fr CEE liegt sie mit 5,7 Prozent (2016: 4,3 Prozent) ebenfalls auf anhaltend hohem Niveau. Besonders erfreulich ist die Entwicklung in sterreich, wo das klassische Lebensversicherungsgeschft wegen des anhaltenden Niedrigzinsumfelds auf dem Prfstand stand und wo mit den getroffenen Anpassungen in Richtung kapitaleffizienterer Produkte nun weitere Erfolge verzeichnet wurden. Herausforderung bleibt die weitere Transformation des Neugeschfts hin zu mehr risiko- und fondsgebundenen Versicherungen.

B & W Deloitte GmbH, Kln hat den Market Consistent Embedded Value und die konomische Kapitalquote der UNIQA Group in vollem Umfang zertifiziert.

  

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UNIQA erhlt Ende Mai zwei neue Aufsichtsrte
RCB-Vorstndin Brunner und Technologieforscher Fleisch sollen in HV zugewhlt werden - Lechner, Breuer scheiden aus

Die RCB-Bankmanagerin Valerie Brunner und der Technologieforscher Elgar Fleisch sollen am 28. Mai bei der Hauptversammlung der UNIQA Insurance Group AG neu in den Aufsichtsrat des Versicherungskonzerns einziehen. Dafr scheiden Eduard Lechner und Klemens Breuer mit Ablauf der HV aus dem AR aus, kndigte die UNIQA AG am Donnerstag an.

Brunner, Mitglied des Vorstands der Raiffeisen Centrobank AG (RCB), blickt auf eine ber 25-jhrige Erfahrung im Finanzbereich zurck. Seit 2016 verantwortet sie im RCB-Vorstand u.a. die Bereiche Risikomanagement und Finanzen. Fleisch gehrt u.a. dem Aufsichtsrat der Robert Bosch GmbH an und ist Ordinarius an der Uni St. Gallen sowie der ETH Zrich mit Schwerpunkt Informations- und Technologiemanagement. Er forscht speziell zur Verschmelzung der physischen Welt zu einem Internet der Dinge.

  

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UNIQA sieht in CEE noch enormes Wachstumspotenzial

Konzentrationsprozess geht weiter, 700 Mio. Euro fr bernahmen zur Verfgung - Zentral- und Osteuropa bleiben beim Wirtschaftswachstum auf der berholspur

Fr den Versicherungskonzern UNIQA war 2017 in Mittel- und Osteuropa das beste Jahr seit Bestehen von UNIQA International - dennoch ist das Wachstumspotenzial fr Versicherungen dort noch enorm, sagt UNIQA-International-Chef Wolfgang Kindl. Wachsen will die UNIQA in CEE u.a. durch die bertragung lokal erfolgreicher Produktmodelle auf andere Lnder der Region, aber auch durch Zukufe.
"Wenn alle anderen elf Lnder, in denen UNIQA prsent ist, auf das Durchschnitts-Prmienniveau von Tschechien, Polen, Slowakei und Ungarn aufschlieen, wre das auf unsere Kunden gerechnet ein zustzliches Prmienniveau von rund 1,2 Mrd. Euro", sagte Kindl am Dienstagabend vor Journalisten in Wien.

In Mittel- und Osteuropa ist die UNIQA in Albanien, Bosnien-Herzegowina, Bulgarien, Kosovo, Kroatien, Mazedonien, Montenegro, Polen, Rumnien, Russland, Serbien, Slowakei, Tschechien, Ukraine und Ungarn ttig. 6.800 Mitarbeiter betreuen unter der Marke UNIQA rund 5,9 Millionen Kunden in CEE.

Das durchschnittliche Prmienvolumen pro Kopf liege in Tschechien, Ungarn, der Slowakei und Polen bei fast 400 Euro, whrend der Mittelwert fr die gesamte Region 175 Euro betrage, erklrte Kindl. Vor rund 20 oder 25 Jahren seien auch die vier Top-Lnder auf dem jetzigen Niveau der gesamten Region gelegen. Zwar wrden die CEE-Lnder nicht das sterreichische Prmienniveau von 2.000 Euro pro Kopf erreichen, aber sie knnten in den nchsten Jahrzehnten zumindest zu den vier Top-Performern in der CEE-Region aufschlieen, meint Kindl.

Im vergangenen Jahr hat die UNIQA ihr Prmienvolumen (inklusive Sparanteil der fonds- und indexgebundenen Lebensversicherung) in CEE um 14,9 Prozent auf 1,609 Mrd. Euro gesteigert. Das operative Ergebnis legte um 39,5 Prozent auf 50,4 Mio. Euro zu. "Wir haben alle Regionen positiv abgeschlossen und ber alle Vertriebswege positive Deckungsbeitrge erwirtschaftet", sagte Kindl. Das Wachstum sei strategiekonform gewesen, "wir sind am meisten in der sonstigen Sachversicherungssparte gewachsen mit ber 10 Prozent". Bei den Autoversicherungen sei man in Tschechien, Slowakei, Ungarn und Polen, wo die Zulassungszahlen signifikant gestiegen seien, mit dem Markt gewachsen.

Der Prmiensplit im internationalen Geschft sei sehr ausgewogen mit rund einem Drittel Lebensprmie, 4 Prozent Krankenversicherungsprmie sowie zwei Drittel Sachversicherungsgeschft - und dabei wiederum rund 50 Prozent Motor-Anteil. Vor einigen Jahren habe man noch ein sehr motorlastiges Portefeuille gehabt, "diese Portefeuille-Sanierung war sicher einer der Meilensteine am Weg zu Profitabilisierung unseres internationalen Geschfts", sagte Kindl.

Ein Wachstumstreiber fr den Versicherungsmarkt in CEE werde die gute Konjunkturentwicklung in der Region sein, sagte der Chefanalyst UNIQA Capital Markets, Martin Ertl. "CEE bleibt auf der berholspur bei der Konjunktur gegenber den Industrielndern in Westeuropa und den USA", sagte Ertl. Im vergangenen Jahr habe das Wirtschaftswachstum in den 15 UNIQA-Lndern 4,4 Prozent betragen, fr heuer erwarte man ein BIP-Plus von 3,8 Prozent und fr 2019 immer noch 3,4 Prozent. Wachstumstreiber sei vor allem die Inlandsnachfrage - privater Konsum der Haushalte und Investitionen -, whrend der Beitrag der Nettoexporte relativ gering sei. "Das ist generell positiv fr die Versicherung", so Ertl. "Wenn die Haushalte mehr fr den Konsum ausgeben, knnen wir damit rechnen, dass der eine oder andere auch einen Versicherungsabschluss ttigt."

Der wirtschaftliche Aufholprozess gegenber Westeuropa werde sich in den kommenden Jahrzehnten fortsetzen, sagte Ertl. Beschleunigt werde er durch die EU-Mitgliedschaft, auch Rechtssicherheit und Bildung seien wichtig fr den Konvergenzerfolg. Ein Dmpfer fr das Wirtschaftswachstum sei hingegen der demographische Wandel - so wirke sich die Abwanderung vor allem in Sdosteuropa nachteilig aus.

Kindl geht von einer weiteren Marktkonzentration auf dem Versicherungsmarkt in CEE aus. "Im Jahr 2004 hatten wir noch fast 2.000 Versicherungsunternehmen in den 15 Mrkten, in denen wir ttig sind. Diese Zahl hat sich mittlerweile um 855 reduziert." Die UNIQA sei offen fr neue Akquisitionen in der Region. "Das ist natrlich stark getrieben von verschrften Eigenkapitalvorschriften und einem zunehmend komplexen rechtlichen Umfeld."

Unter den am Markt verbliebenen Versicherungen sei nur noch gut eine Handvoll fr die UNIQA interessant. "Portefeuilles, wo der Motoranteil ber 50 Prozent ist, sind nicht mehr interessant fr uns", sagte Kindl. Man habe eine jahrelange harte Sanierung hinter sich, "ich kaufe mir nicht ein derartiges Portefeuille noch einmal ein". Weiters mssten auch die Gre und Integrierbarkeit der Unternehmen und ihre Profitabilitt passen. Fr bernahmen stnden rund 700 Mio. Euro zur Verfgung, sagte Kindl.

  

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UNIQA baut Venture-Capital-Aktivitten aus
Neue Gesellschaft mit 25 Mio. Euro Investitionskapital

Die UNIQA baut ihre Venture-Capital-Aktivitten aus und bndelt sie knftig in einer eigenen Tochtergesellschaft, der UNIQA Ventures GmbH, teilte der Versicherungskonzern am Dienstag mit. Die neue Gesellschaft hat ein Investitionskapital von 25 Mio. Euro zur Verfgung. Bisher hat die UNIQA in den Bereich rund 3 Mio. Euro investiert.

UNIQA Ventures richte sich an herausragende Unternehmensgrnder, die Risikokapital in der Early und Growth Stage Phase fr die weitere Skalierung bentigen. Man biete den Zugang zu Kapital sowie Branchenverstndnis im Finanzdienstleistungssektor oder dem Gesundheitsbereich und trete den Grndern auch als echter Partner in jeder Entwicklungsphase gegenber.

Aktuell umfasse das UNIQA Start-up-Portfolio international etablierte und wachstumsstarke Unternehmen wie das sterreichische InsurTech bsurance, den digitalen Finanzberater Finabro, die fhrende deutsche Plattform im Bereich Finanzierungslsungen fr mittelstndische Unternehmen Fincompare, die sterreichischen Nachbarschaftsplattform FragNebenan und den tschechischen Payment-Services-Anbieter Twisto. Es gab auch schon einen Exit: Die Beteiligung an dem estnischen InsurTech Inzmo wurde von der UNIQA im Vorjahr erfolgreich an einen strategischen Investor verkauft.

  

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JPMorgan besttigt fr Uniqa die Empfehlung bergewichten - und erhht das Kursziel von 10,0 auf 11,8 Euro: das hchste aller Kursziele.

durchschnittliches Kursziel: 9,32 Euro.

  

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UNIQA-Gewinnsprung im ersten Quartal dank Verkauf der Casinos-Anteile
Vorsteuerergebnis stieg um 123 Prozent auf 74 Mio. Euro - Verkauf der indirekten Beteiligung an Casinos Austria brachte einmaligen Veruerungsgewinn von 47,4 Mio. Euro

Die UNIQA-Versicherung hat im ersten Quartal dank eines Einmaleffekts durch den Verkauf ihrer Casinos-Anteile einen Gewinnsprung verzeichnet und die Einnahmen gesteigert. Der einmalige Veruerungsgewinn der indirekten Beteiligung an den Casinos Austria in Hhe von 47,4 Mio. Euro wurde wie angekndigt im ersten Quartal ausgewiesen. Das Vorsteuerergebnis stieg um 122,9 Prozent auf 73,9 Mio. Euro.
"Der auerordentliche Ertrag durch den Verkauf der Casinos-Anteile lsst das Ergebnis vor Steuern um mehr als das Doppelte steigen. Diese Chance nutzen wir dazu, um fr kommende Schden aus Unwettern vorzusorgen", so UNIQA-Chef Andreas Brandstetter laut Mitteilung. "Also legen wir rund die Hlfte des Ertrags aus dem Verkauf als Sicherheitspolster fr knftige Schden zurck." Die UNIQA hat ihren 11,4-prozentigen Casinos-Austria-Anteil an die tschechische Sazka-Gruppe verkauft.

Die Combined Ratio - Schden und Kosten im Verhltnis zu den Prmieneinnahmen - verbesserte sich auf 97,4 Prozent, nach 97,7 Prozent, teilte der Versicherungskonzern am Donnerstag mit. Fr 2020 strebt die UNIQA 95 Prozent an. Die verrechneten Konzernprmien inklusive der Sparanteile der fonds- und indexgebundenen Lebensversicherung wuchsen um 1,6 Prozent auf 1,54 Mrd. Euro. Krftig zugelegt haben dabei entsprechend den strategischen Vorgaben die Einnahmen in der Schaden/Unfallversicherung mit einem Plus von 6,5 Prozent. Zuwchse gab es auch in der Krankenversicherung (+3,9 Prozent). Die Prmien in der Lebensversicherung sanken strategiekonform um 9,4 Prozent, Grund war die Rcknahme von Einmalerlgen.

Fr das Gesamtjahr strebt die UNIQA trotz der hohen Aufwendungen fr das 2016 gestartete Innovations- und Investitionsprogramm eine weitere Verbesserung des Ergebnisses vor Steuern an. Genauso werde am Vorhaben festgehalten, die jhrliche Ausschttung im Rahmen einer progressiven Dividendenpolitik in den kommenden Jahren kontinuierlich zu steigern, teilte die UNIQA mit. Fr 2017 soll die Dividende von 49 auf 51 Cent je Aktie angehoben werden. Erwartet wird auch ein weiteres Wachstum in der Schaden/Unfall- und in der Krankenversicherung.

Die regulatorische Kapitalquote (SCR-Quote) fr 2017 bezifferte die UNIQA heute mit 250 Prozent, nach 202 Prozent 2016.

  

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UNIQA wchst in der Schaden- und Unfallversicherung krftig
Konzernchef Brandstetter: Positive Entwicklung in Mittel- und Osteuropa

Der Versicherungskonzern UNIQA ist in den ersten drei Monaten entsprechend den strategischen Vorgaben besonders krftig in der Schaden- und Unfallversicherung gewachsen, insbesondere in Osteuropa. Die Region Mittel- und Osteuropa (CEE) habe sich positiv entwickelt, "wir merken einfach, dass die Konjunktur derzeit wieder angesprungen ist", sagte UNIQA-Chef Andreas Brandstetter zur APA.
Er erwartet aus der Region auch im Laufe der nchsten Quartale eine gute Untersttzung.

Auch in der Krankenversicherung legten die Prmieneinnahmen im Konzern zu. In der Lebensversicherung gab es strategiekonform einen Rckgang, Grund war vor allem die Rcknahme der Einmalerlge. Fr das Gesamtjahr erwartet die UNIQA eine Verbesserung des Vorsteuerergebnisses sowie Prmienzuwchse in Schaden/Unfall von mindestens 2 Prozent und mindestens 3 Prozent in der Krankenversicherung. In der Lebensversicherung wird mit einem weiteren Rckgang gerechnet, sodass die gesamten Prmieneinnahmen um 1 Prozent geringer erwartet werden.

Wachsen wolle die UNIQA in den Lndern, in denen sie bereits ttig ist, so Brandstetter. Es sei keine Expansion in neue Lnder geplant. Die UNIQA habe rund 700 Mio. Euro berschusskapital, bekrftigte der Konzernchef. Dieses stehe fr Wachstum zur Verfgung. Puncto Akquisitionen gebe es derzeit nichts, was mit einer realistischen Perspektive spruchreif sei. Mittel- und Osteuropa werde von vielen Versicherungen wieder als gute Region angesehen. Die UNIQA beobachte die Mrkte. Investiert werde auch in organisches und digitales Wachstum.

In Russland sei die UNIQA nicht von den US-Sanktionen betroffen. Man betreibe ein reines Retail-Geschft und habe keinen Vertrag mit Personen, die auf der Liste stehen. Die UNIQA biete in Kooperation mit der Raiffeisenbank Personenversicherungen an. Im ersten Quartal seien die Prmieneinnahmen in lokaler Whrung um 80 Prozent gestiegen. Rumnien sei das einzige Land in Mittel- und Osteuropa, das der gesamten Versicherungswirtschaft immer noch Kopfweh bereite, so Brandstetter. Grund dafr seien unter anderem regulatorischen Vorschriften oder der Preiskampf im Kfz-Bereich. Rumnien ist das einzige Land, in dem die UNIQA im ersten Quartal einen kleinen Verlust von umgerechnet rund 2,4 Mio. Euro geschrieben hat, das sei berschaubar, aber schmerzhaft. Die UNIQA stehe ungebrochen zu ihrem Rumnien-Engagement, es handle sich um einen groen Markt.

Die verrechneten Prmien inklusive der Sparanteile in fonds- und indexgebundenen Lebensversicherung stiegen im UNIQA-Konzern in den ersten drei Monaten um 1,6 Prozent auf 1,535 Mrd. Euro. Dabei wuchsen die Einnahmen in Schaden/Unfall um 6,5 Prozent auf rund 870 Mio. Euro und in der Krankenversicherung um 3,9 Prozent auf 280 Mio. Euro. In der Lebensversicherung gab es - getrieben von der planmigen Rcknahme der Einmalerlge vor allem in Polen - einen Rckgang um 9,4 Prozent auf rund 387 Mio. Euro.

Besonders krftig stiegen die verrechneten Prmien in Schaden/Unfall im internationalen Geschft mit plus 11,3 Prozent auf 307 Mio. Euro und in der Krankenversicherung (plus 24 Prozent auf 20 Mio. Euro). In der Lebensversicherung gab es wegen der planmigen Rcknahme vor allem im polnischen Einmalerlagsgeschft ein Minus um 25 Prozent auf rund 101 Mio. Euro. Insgesamt sind die Prmieneinnahmen im internationalen Geschft leicht um 0,3 Prozent auf 428 Mio. Euro gestiegen.

In sterreich erhhten sich die Prmieneinnahmen insgesamt um 2,3 Prozent auf 1,098 Mrd. Euro. Dabei gab es auch hierzulande Zuwchse in den Sparten Schaden/Unfall (plus 4,6 Prozent auf 554 Mio. Euro) und Krankenversicherung (+2,6 Prozent auf 260 Mio. Euro) und ein Minus von 2 Prozent auf 284 Mio. Euro in der Lebensversicherung.

Die Lebensversicherung wird von der UNIQA in allen 18 Lndern, in denen sie ttig ist, angeboten. Private Vorsorge sei wichtig, auch in der Krankenversicherung, betonte Brandstetter. In sterreich bietet die UNIQA die klassische Lebensversicherung nur ohne Garantiezins an, der Bestand liege hier bei 140.000 Vertrgen.

Das Kapitalanlageergebnis war stark vom Verkauf des Casinos-Austria-Anteils geprgt, aus dem die UNIQA Group einen Veruerungsgewinn von 47,4 Mio. Euro erzielte. Um fr kommende Unwetter-Schden gerstet zu sein, wird rund die Hlfte des Ertrags aus dem Verkauf der Casinos-Anteile als Sicherheitspolster fr knftige Schden zurckgelegt. Im ersten Quartal habe es keine signifikanten Schden aus Naturkatastrophen gegeben, so Brandstetter. Insgesamt stieg das Kapitalanlageergebnis um 89,3 Prozent auf 143,4 Mio. Euro. Brandstetter sieht beim Kapitalanlageergebnis die Talsohle erreicht. Der Kapitalanlagebestand lag Ende Mrz bei 19,78 Mrd. Euro, nach 19,88 Mrd. Euro Ende 2017, teilte die UNIQA am Donnerstag mit.

Die Versicherungsleistungen im Eigenbehalt stiegen um 8,9 Prozent auf 935 Mio. Euro. Das versicherungstechnische Ergebnis sank trotz verbesserter Kostensituation um 40,2 Prozent auf 24,2 Mio. Euro. Der Vorsteuergewinn stieg dank des Verkaufs des Casinos-Anteils um 122,9 Prozent auf 73,9 Mio. Euro, das Konzernergebnis um 87 Prozent auf 54,4 Mio. Euro. Die durchschnittliche Mitarbeiterzahl blieb stabil bei etwas mehr als 12.800 Beschftigten.

  

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Gewinn im Q1 trotz deutlicher Steigerung etwas enttuschend

Die Uniqa hat gestern ihr Ergebnis zum 1. Quartal 2018 prsentiert. Whrend die Marktprognosen beim Prmienvolumen erfllt werden konnten, blieben Vorsteuer- und Nettogewinn unter den Erwartungen. Gegenber dem Vergleichsquartal im Vorjahr konnte das Ergebnis vor Steuern dennoch mehr als verdoppelt werden (+123% auf EUR 73,9 Mio.). Die Steigerung ist allerdings auf den auergewhnlichen Veruerungsgewinn aus dem Verkauf der Beteiligung an den Casinos Austria (+47 Mio.) zurckzufhren.

Die verrechneten Prmien stiegen zwar um 1,6% an, gegenber den Vorquartalen lie die Dynamik aber merklich nach. Ausschlaggebend hierfr war der weitgehende Verzicht auf Neuabschlsse gegen Einmalerlag. Die laufenden Prmien konnten um 4% gegenber dem Q1/17 erhht werden.

Die Schadensbelastungen durch Wettereignisse waren im Q1 gering. Dass die Combined Ratio aber dennoch nur auf 97,4% zurckging (2017 lag sie bei 97,5% und im Q1/17 bei 97,7%) lag daran, dass Reserven fr mgliche Schadensereignisse im weiteren Verlauf des Jahres gebildet wurden.

Ausblick

Der Ausblick fr 2018 wurde leicht angepasst, die Erwartung ist nun, dass sich das Prmienvolumen gegenber dem Vorjahr moderat erhhen wird. Beim Vorsteuerergebnis geht das Management weiterhin von einer Verbesserung aus und beabsichtigt, die progressive Dividendenpolitik fortzusetzen, d.h. die Ausschttung je Aktie kontinuierlich zu steigern.

Besonders vor dem Hintergrund des groen positiven Einmaleffekts aus dem Verkauf des Casinos Austria Anteils im abgelaufenen Q1, sollte die Ergebnissteigerung 2018 relativ einfach zu erzielen sein. Die Dividende (das Management schlgt der Hauptversammlung nchste Woche eine Auszahlung von EUR 0,51 vor) bleibt das Hauptinvestmentargument fr die Aktie, die wir beim derzeitigen Kursniveau als berbewertet betrachten. Unser Kursziel (EUR 9,10) wurde mittlerweile deutlich berschritten.

Erste Bank

  

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>Heute ex Dividende, 07.06.2018, 51 Cents

Der Kurs wurde gestern nach Brsenschluss auf vielen Seiten schon ex Dividende angegeben. Ist das (jetzt?) blich?
Ich finde das verwirrend.

  

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>>Heute ex Dividende, 07.06.2018, 51 Cents
>
>Der Kurs wurde gestern nach Brsenschluss auf vielen Seiten
>schon ex Dividende angegeben. Ist das (jetzt?) blich?
>Ich finde das verwirrend.

Ja ist mir auch aufgefallen. Lstig.

  

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>>Heute ex Dividende, 07.06.2018, 51 Cents
>
>Der Kurs wurde gestern nach Brsenschluss auf vielen Seiten
>schon ex Dividende angegeben. Ist das (jetzt?) blich?
>Ich finde das verwirrend.

Das drfte von der Wiener Brse ausgehen. In der Tickliste sieht man nach der Schluauktion noch einen Kurs, der um den Dividendenabschlag niedriger ist.

Die Idee ist vielleicht, da bei den Kursen auch am exD-Tag das +/- stimmen soll. Da das so wirklich verstndlicher ist, bezweifle ich auch.

  

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>Das drfte von der Wiener Brse ausgehen. In der Tickliste
>sieht man nach der Schluauktion noch einen Kurs, der um den
>Dividendenabschlag niedriger ist.
>
>Die Idee ist vielleicht, da bei den Kursen auch am exD-Tag
>das +/- stimmen soll. Da das so wirklich verstndlicher ist,
>bezweifle ich auch.

Frher haben die (prozentuellen) +/- ja am Ex-Tag auch gestimmt (zumindest bei der Wiener Brse), das wurde fr diesen Tag dann entsprechend angepasst berechnet. Die anderen Anbieter, die die Rohdaten bekommen, mssten das eben auch bercksichtigen.

Die jetzige Umsetzung ist wirklich eine Schnapsidee, das sollte man denen sagen.

  

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>Die jetzige Umsetzung ist wirklich eine Schnapsidee, das
>sollte man denen sagen.

Es wre interessant in welchen Fllen das gemacht wird. Vor kurzem wurde im Forum das gleiche Phnomen bei einer anderen Aktie diskutiert.
Zumindest bei OMV war es aber nicht so. Da sehe ich am Vortag des Ex-Tags einen Schlusskurs nur 30 Cent unter dem Tageshoch.

  

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>Das drfte von der Wiener Brse ausgehen. In der Tickliste
>sieht man nach der Schluauktion noch einen Kurs, der um den
>Dividendenabschlag niedriger ist.
>
>Die Idee ist vielleicht, da bei den Kursen auch am exD-Tag
>das +/- stimmen soll. Da das so wirklich verstndlicher ist,
>bezweifle ich auch.

Fr mich ergibt das keinen Sinn, wenn dadurch am Vortag das (+)/- nicht stimmt.

  

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Insider-Transaktion: Vorstand Andreas Kl kauft 3.500 Aktien

Datum: 2018-06-05
Name: Andreas Kl
Grund fr die Meldepflicht: Vorstand
Kauf: 3.500 Stck
Preis: 9.30
Gegenwert: 32.550,00
Finanzinstrument: Aktie
ISIN: AT0000821103

Weitere Uniqa-Insider-Transaktionen: http://aktie.at/showcompany.html?sub=insider&id=53

  

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Insider-Transaktion: Vorstand Peter Humer kauft 940 Aktien

Datum: 2018-06-13
Name: Peter Humer
Grund fr die Meldepflicht: Vorstand
Kauf: 940 Stck
Preis: 8.485
Gegenwert: 7.975,90
Finanzinstrument: Aktie
ISIN: AT0000821103


Insider-Transaktion: Vorstand Alexander Bockelmann kauft 600 Aktien

Datum: 2018-06-13
Name: Alexander Bockelmann
Grund fr die Meldepflicht: Vorstand
Kauf: 600 Stck
Preis: 8.50
Gegenwert: 5.100,00
Finanzinstrument: Aktie
ISIN: AT0000821103


Insider-Transaktion: Vorstand Sabine Usaty-Seewald kauft 840 Aktien

Datum: 2018-06-08
Name: Sabine Usaty-Seewald
Grund fr die Meldepflicht: Vorstand
Kauf: 840 Stck
Preis: 8.715
Gegenwert: 7.320,60
Finanzinstrument: Aktie
ISIN: AT0000821103

Weitere Uniqa-Insider-Transaktionen: http://aktie.at/showcompany.html?sub=insider&id=53

  

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Insider-Transaktion: Aufsichtsrat Valerie Brunner kauft 1.750 Aktien

Datum: 2018-06-28
Name: Valerie Brunner
Grund fr die Meldepflicht: Aufsichtsrat
Kauf: 1.750 Stck
Preis: 7.949
Gegenwert: 13.910,75
Finanzinstrument: Aktie
ISIN: AT0000821103

Weitere Uniqa-Insider-Transaktionen: http://aktie.at/showcompany.html?sub=insider&id=53

  

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Insider-Transaktion: Vorstand Peter Humer kauft 1.137 Aktien

Datum: 2018-07-05
Name: Peter Humer
Grund fr die Meldepflicht: Vorstand
Kauf: 1.137 Stck
Preis: 7.935
Gegenwert: 9.022,10
Finanzinstrument: Aktie
ISIN: AT0000821103

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UNIQA-Halbjahresgewinn nach Casinos-Ansteilsverkauf krftig gestiegen
Vorsteuergewinn um 47,5 Prozent auf 140,8 Mio. Euro erhht - Auerordentlicher Casinos-Verkaufserls von 47,4 Mio. Euro schon im 1. Quartal verbucht - Einnahmen stabil - Ausblick besttigt

Der brsennotierte UNIQA-Versicherungskonzern hat im ersten Halbjahr den Gewinn deutlich erhht und stabile Prmieneinnahmen erzielt. Der Gewinn vor Steuern stieg um 47,5 Prozent auf 140,8 Mio. Euro, teilte die UNIQA am Mittwoch mit. Darin enthalten ist ein auerordentlicher Veruerungsgewinn aus dem Verkauf der Casinos-Austria-Anteile in Hhe von 47,4 Mio. Euro.
Das Konzernergebnis erhhte sich um 166,2 Prozent auf 109,9 Mio. Euro. Der Einmaleffekt aus dem Verkauf der indirekten Beteiligung der Casinos-Anteile wurde bereits im ersten Quartal verbucht. Im zweiten Quartal verbesserte sich das Vorsteuerergebnis auf 66,9 Mio. Euro, nach 62,3 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum.

Die verrechneten Prmieneinnahmen inklusive der Sparanteile der fonds- und indexgebundenen Lebensversicherung lagen im ersten Halbjahr stabil bei 2,8 Mrd. Euro. Zuwchse gab es dabei in Schaden/Unfall (+4,5 Prozent auf 1,5 Mrd. Euro) und in der Krankenversicherung (+5,1 Prozent auf 549,4 Mio. Euro). In der Lebensversicherung sanken die Prmieneinnahmen - getrieben vor allem von der Rcknahme von Einmalerlgen im internationalen Geschft - um 11 Prozent auf 742,9 Mio. Euro. Die laufenden verrechneten Prmieneinnahmen der UNIQA-Group ber alle Sparten stiegen um 3,1 Prozent auf 2,74 Mrd. Euro.

"Wir haben die positive konjunkturelle Entwicklung in unseren Kernmrkten sterreich und CEE gut genutzt", so UNIQA-Chef Andreas Brandstetter in der heutigen Mitteilung. Die solide Ergebnissituation erlaube wie schon im Vorjahr strker fr kommende Schden aus Unwettern vorzusorgen. Die Schadenbelastung durch extreme Wetterereignissen sei im Halbjahr zwar unter dem langjhrigen Schnitt gelegen, die UNIQA gehe aber nicht davon aus, dass dies so bleibe.

"Auf der Ergebnisseite gehen wir fr das Jahr 2018 unverndert von einer Steigerung gegenber dem Vorjahr aus", bekrftigte Brandstetter. Besttigt wurde im Ausblick auch, dass die UNIQA unverndert beabsichtige, im Rahmen einer progressiven Dividendenpolitik die jhrliche Ausschttung je Aktien auch in den kommenden Jahren kontinuierlich zu steigern. Beim Gesamtprmienvolumen wird ein Rckgang von 1 Prozent erwartet, wobei in der Schaden- und Unfallversicherung in Plus von mindestens 2 Prozent und in der Krankenversicherung ein Anstieg von mehr als 3 Prozent prognostiziert wird.

Die Combined Ratio - Schden und Kosten gemessen an den Einnahmen - nach Rckversicherung habe sich im Halbjahr trotz der verbesserten Kostensituation von 96,8 Prozent auf 97,1 Prozent verschlechtert. Grund dafr waren hhere Groschden und eine zustzliche Vorsorge fr knftige Schadensereignisse, vor allem Unwetter. Das Kapitalanlageergebnis stieg um 23,7 Prozent auf 288,9 Mio. Euro, Hauptgrund dafr war der Erls aus dem Casinos-Anteilsverkauf.

  

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UNIQA-Chef: Im ersten Halbjahr in allen Bereichen gut auf Kurs
berschusskapital bei rund 1 Mrd. Euro - Akquisitionen nicht um jeden Preis - In der Krankenversicherung auf dem Weg zum integrierten Dienstleister - GRAFIK

Die UNIQA war im ersten Halbjahr "in allen Bereichen sehr gut auf Kurs", sagte Konzernchef Andreas Brandstetter zur APA. Man sei mit Prmiensteigerungen in der Schaden/Unfalls- sowie in der Krankenversicherung in den geplanten Bereichen gewachsen und habe in allen Lndern ausgenommen Rumnien positive Ergebnisse erzielt. Das berschusskapital der UNIQA liege mittlerweile bei rund 1 Mrd. Euro.
Man wolle aber sicher nicht um jeden Preis anorganisch wachsen. "Wir haben im Lauf der letzten Monate mehrere Akquisitionsmglichkeiten in Osteuropa geprft, sind aber nach wie vor nicht bereit, die Preise, die der Verkufer wollte oder die andere Mitbewerber bereit sind zahlen, zu bezahlen. Wir wollen mit dem Kapital sorgsam umgehen", sagte Brandstetter am Mittwoch. Zukaufen will die UNIQA zudem nur ab einem Prmienvolumen von 300 Mio. Euro. "Eine Expansion in neue Lnder ist fr uns kein Thema". Die UNIQA ist derzeit neben dem Heimmarkt sterreich in 15 Lndern Osteuropas sowie in der Schweiz und in Liechtenstein ttig.

Im ersten Halbjahr habe die UNIQA von der guten Konjunktur sowohl in sterreich als auch in Mittel- und Osteuropa profitiert. Die Schadensituation sei ausgesprochen gut gewesen. Unwetter wrden immer regionaler und viel kleinteiliger. Die Unwetterschden fr Privatkunden seien konzernweit mit einer Schadensumme von 23 Mio. Euro um 12 Mio. Euro unter dem langjhrigen Durchschnitt gelegen. Allerdings habe es um 30 Mio. Euro mehr Groschden als im Vorjahr gegeben. Gestrkt werden die Reserven. Rund die Hlfte des Veruerungserlses aus dem Verkauf der indirekten Beteiligung an den Casinos Austria von 47,4 Mio. Euro werden als Sicherheitspolster fr knftige Schden zurckgelegt, hatte die UNIQA bereits bei der Vorlage der Zahlen zum ersten Quartal erklrt.

In der Krankenversicherung wolle die UNIQA den Weg weitergehen, zu einem integrierten Gesundheitsanbieter zu werden, so Brandstetter. Man werde nur dann eine gute Position in der Branche haben, wenn man sich vom reinen Risikotarifanbieter im Lauf der Zeit in einen integrierten Serviceanbieter wandle. Zum Thema Direktverrechnung mit rzten in sterreich erklrte Brandstetter, es werde fr vollversicherte Kunden, die keine andere Krankenversicherung haben wie Freiberufler und Expats, ein Netz von Vertragsrzten aufgebaut. Mit diesen rzten werde direkt verrechnet, die Tarife seien gemeinsam mit den rzten erarbeitet worden und orientierten sich stark an der aufgewendeten Zeit. Es gehe nur um rzte, die keine Vertrag mit der Sozialversicherung haben und "wir binden die rzte nicht exklusiv an die UNIQA". Auch die Kunden mssten nicht zu einem solchen Arzt gehen, sondern htten die Wahl.

Es handle sich um ein Service fr die vollversicherten Kunden, das sehr hufig nachgefragt werde. "In weiterer Folge knnen wir uns vorstellen, dass wir dieses rztenetzwerk auch unseren sozialversicherten Kunden im Wege der Zusatzversicherung zur Verfgung stellen, das schauen wir uns an." Die UNIQA hat einige wenige Zehntausend vollversicherte Kunden. Insgesamt hat der Marktfhrer in der privaten Krankenversicherung 1,25 Millionen Kunden in der Krankenversicherung.

In der Lebensversicherung sind die Prmieneinnahmen vor allem wegen der Rcknahme des Einmalerlagsgeschfts in Polen zurckgegangen, bei den laufenden Prmien ist der Rckgang deutlich geringer ausgefallen. Das Einmalerlagsvolumen sank in der UNIQA-Gruppe um 58 Prozent auf 60 Mio. Euro, teilte das Unternehmen heute mit. Bei den laufenden Lebensversicherungsprmien betrug der Rckgang 1,3 Prozent auf 683 Mio. Euro. In sterreich funktioniere das klassische Lebensversicherungsprodukt ohne Garantiezins gut, im ersten Halbjahr seien 17.000 neue Vertrge abgeschlossen worden, so Brandstetter. Der Bestand liege bei rund 140.000 Stck. In der fondsgebundenen Lebensversicherung habe man ein flexibleres Produkt mit gesenkten Abschlusskosten, die nun laufend verrechnet wrden, ein grerer Teil der Prmie gehe somit direkt in die Veranlagung.

In Osteuropa sind die Prmieneinnahmen UNIQA vor allem wegen der strategischen Rcknahme von Einmalerlgen in der Lebensversicherung in Polen im ersten Halbjahr um 2,7 Prozent auf 814 Mio. Euro gesunken. Bei den laufenden Prmien gab es ein Plus um 8,5 Prozent auf 770 Mio. Euro. Eine Vertriebskooperation besteht mit der RBI-Tchtern in allen Lndern, in denen die Bank ttig ist. Der Rckzug der Raiffeisen Bank International (RBI) aus Polen "trifft uns, aber es trifft uns nicht schmerzhaft", so Brandstetter unter Verweis auch auf ein breites Vertriebsnetz.

Auer in Rumnien seien in allen Lndern positive Ergebnisse erzielt worden, so Brandstetter. Am rumnischen Markt werde man festhalten. In Russland, wo nur Lebensversicherungen verkauft werden, seien die Prmieneinnahmen im ersten Halbjahr um 41 Prozent auf 51 Mio. Euro gestiegen, das Vorsteuerergebnis um fast 50 Prozent auf 7,3 Mio. Euro.

Beim seit 2016 laufenden IT- und Digitalisierungsprojekt sei im Juni ein erster groer Meilenstein erreicht worden. ber eine Plattform laufe nun ein fondsgebundenes Produkt fr den Raiffeisen-Bankenvertrieb. Investiert werden 500 Mio. Euro bis 2026.

Die Versicherungsleistungen im Eigenbehalt stiegen um 5,0 Prozent auf 1,8 Mrd. Euro, teilte die UNIQA heute mit. Der Kapitalanlagebestand betrug 19,79 Mrd. Euro, nach 19,88 Mrd. Euro Ende Dezember 2017. Die durchschnittliche Mitarbeiterzahl stieg gegenber dem Vorjahreszeitraum leicht von 12.806 auf 12.876 Beschftigte.

  

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Einmaleffekte fhren zu Gewinnsprung im 1.Halbjahr, Ausblick besttigt

Wie erwartet konnte die Uniqa das Konzernergebnis im ersten Halbjahr 2018 auf EUR 110 Mio. mehr als verdoppeln (verglichen mit dem Vorjahr), im Q2 stieg der Konzerngewinn auf EUR 56 Mio. Die massive Steigerung gegenber der Vergleichsperiode im Vorjahr ist auf Einmaleffekte zurckzufhren, die heuer geholfen (Verkauf des Anteils an den Casinos Austria) und im Vorjahr belastet haben (negativer Einmaleffekt in Italien).

Whrend die Erhhung des Vorsteuergewinns im Q2/18 deutlich geringer ausfiel, war das versicherungstechnische Ergebnis sogar rcklufig. Auch die verrechneten Prmien gingen im Q2/18 verglichen mit dem Q2 im Vorjahr zurck, im ersten Halbjahr blieben sie genau auf Vorjahresniveau. Ausschlaggebend hierfr war der weitgehende Verzicht auf Neuabschlsse gegen Einmalerlag. Deutlich wichtiger ist die Entwicklung der abgegrenzten Prmien im Eigenbehalt und die konnten in H1/18 um 3,1% gesteigert werden (Q2/18: +2%). Die Combined Ratio hat sich im H1/18 aufgrund vermehrter Groschden und der vorsorglichen Bildung von Reserven fr Unwetterschden von 96,8% in der Vergleichsperiode im Vorjahr auf 97,1% verschlechtert.

Ausblick

Der Ausblick fr 2018 blieb fast unverndert, die Erwartung ist nun, dass das Gesamtprmienvolumen leicht sinken wird. Beim Vorsteuerergebnis geht das Management weiterhin von einer Verbesserung aus und beabsichtigt, die progressive Dividendenpolitik fortzusetzen, d.h. die Ausschttung je Aktie kontinuierlich zu steigern. Besonders vor dem Hintergrund des groen positiven Einmaleffekts aus dem Verkauf des Casinos Austria Anteils im Q1, sollte die Ergebnissteigerung 2018 relativ einfach zu erzielen sein. Die Bilanz ist weiterhin stark und wir erwarten, dass Uniqa den Groteil des Gewinns in den kommenden Jahren als Dividende an die Aktionre ausschtten wird. Zudem knnte es in den nchsten 12 Monaten zu einer Akquisition kommen. Das sind die Hauptargumente fr die Aktie, die Gewinndynamik (nachhaltig) ist aufgrund des Niedrigzinsumfelds noch immer unspektakulr.

Erste Bank

  

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Berenberg nimmt Coverage mit "Hold" auf
Kursziel bei 8,90 Euro - Strategieplan soll Ertrge steigern

Die Wertpapierexperten der Berenberg Bank haben das Coverage fr die Anteilsscheine des Versicherers UNIQA aufgenommen. Der Experte Emanuel Musio rt zum Halten ("Hold"); das Kursziel liegt bei 8,90 Euro.

In seiner Studie hebt Musio fr den zweitgrten Versicherer des Landes hervor, er biete "stabile Geldflsse", die wiederum die Dividenden sttzen wrden. Jedoch sei der Wachstumsausblick mig.

Zudem bewertet der Analyst das Geschft in Zentraleuropa als durchwachsen, obschon positive Konjunkturdaten in der Region Rckenwind liefern wrden. Tatschlich verlasse sich der Analyst auf den langfristigen Strategieplan der UNIQA, der zu einer Steigerung der Ertrge fhren drfte.

Beim Gewinn je Aktie erwarten die UNIQA-Analysten 0,71 Euro fr 2018, sowie 0,73 bzw. 0,81 Euro fr die beiden Folgejahre. Die Dividendenschtzung je Titel beluft sich auf 0,53 Euro fr 2018, sowie 0,55 bzw. 0,57 Euro fr 2019 bzw. 2020.

  

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Erste Group hebt Votum von "Hold" auf "Accumulate"
Kursziel von 9,1 auf 9,7 Euro geschraubt

Die Wertpapierexperten der Erste Group haben ihr Votum fr die Aktien der UNIQA von "Hold" auf "Accumulate" angehoben. Das Kursziel wurde zudem in der Studie des Erste-Group-Experten Thomas Unger von 9,10 auf 9,70 Euro hinaufgeschraubt.

  

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Empfehlung auf Akkumulieren angehoben mit Kursziel EUR 9,70

In unserem Sektorbericht zu den sterreichischen Versicherern haben wir unsere Empfehlung fr die Uniqa von Halten auf Akkumulieren angehoben mit einem neuen Kursziel von EUR 9,70 (zuvor EUR 9,10). Das hhere Kursziel reflektiert vor allem das berschssige Kapital, das unsere niedrigeren Schtzungen bei Ertragskraft und Eigenkapitalrenditen mehr als ausgleicht.

Ausblick

Whrend wir heuer erwarten, dass der Ausblick des Managements erreicht wird, halten wir das Ziel einer durchschnittlichen Eigenkapitalrendite von 13,5% von 2017 bis 2020 auf Basis der bisherigen Entwicklung fr zu aggressiv. Hauptinvestitionsargument fr die Uniqa-Aktie bleibt sicher die uerst attraktive Dividendenpolitik mit einer geschtzten Dividendenrendite von ca. 6% fr 2018. Zudem bietet das vorhandene berschssige Kapital die Mglichkeit von Sonderdividenden oder Akquisitionen. Die Gewinndynamik (nachhaltig) ist aufgrund des Niedrigzinsumfelds noch immer unspektakulr.

Erste Bank

  

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Wow. Wie da die Prmien sind wrde mich interessieren:

2017 hat UNIQA Kunst im Wert von mehr als 29 Milliarden Euro versichert


Bruegel-Schau: UNIQA sichert Bestand fr knftige Generationen

UNIQA ist einer der Hauptsponsoren des Kunsthistorischen Museums

Hinter der Bruegel-Ausstellung stehen sechs Jahre Forschungsarbeit

Kunst versichern heit Kunst bewahren

UNIQA Kunstversicherung ist in sterreich die erste Adresse fr Sammler

Die zwlf Bildtafeln von Pieter Bruegel dem lteren, Herzstck der heute erffneten Bruegel-Schau, zhlen nicht nur zu den wertvollsten, sondern auch zu den fragilsten Werken des Kunsthistorischen Museums. Umfangreiche Erkenntnisse ber den Zustand und die Geschichte der Tafeln sind die Voraussetzung, um sie in Ausstellungen prsentieren zu knnen. UNIQA sterreich hat die umfassenden Forschungs- und Konservierungsarbeiten whrend der sechsjhrigen Vorbereitung zur Bruegel-Schau als Partner begleitet. Smtliche zwlf Gemlde wurden seit 2012 sukzessive in der Restaurierungswerksttte technologisch untersucht und wissenschaftlich analysiert. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse lieferten die Basis fr die erste groe monografische Ausstellung des Bauern-Bruegel.

Das Engagement von UNIQA als einem der Hauptsponsoren des Kunsthistorischen Museums geht damit weit ber die unmittelbare Absicherung der Werke auf Transporten und in Ausstellungen hinaus. Versichern heit fr uns bewahren, sagt Petra Eibel, Leiterin der UNIQA Kunstversicherung. Wir verstehen uns als langfristiger Partner des KHM, auch im Sinne einer gesellschaftlichen Verantwortung, die darin besteht, unschtzbare Kunstwerke fr zuknftige Generationen zu erhalten. Die Bruegel-Holztafeln sind aufgrund ihres Alters von ber 450 Jahren in der Erhaltung besonders aufwendig. Von den knapp ber vierzig Gemlden aus der Hand des flmischen Meisters sind einige gar nicht mehr transportfhig, die meisten noch nie verliehen worden. Die Schau im KHM mit rund 30 Gemlden und weiteren rund 60 Zeichnungen und Grafiken bildet einen weltweit erstmaligen und einzigartigen berblick. Sie ist von 2. Oktober 2018 bis 13. Jnner 2019 ffentlich zugnglich.

All-Risk-Deckung fr institutionelle und private Sammlungen

UNIQA ist sterreichs fhrender Kunstversicherer mit internationalem Format und ber 20 Jahren Erfahrung. Zweigniederlassungen bestehen in Kln, Zrich und London. Zu den Kunden zhlen neben Museen, Galerien und diversen Kunstinstitutionen auch Sammlungen von Privatpersonen. Wer eine UNIQA Kunstversicherung abschliet, bekommt im Rahmen einer All-Risk-Deckung auch Beratung bei der Prsentation seiner Sammlungsstcke sowie bei konservatorischen und restauratorischen Fragen. Auch fr weitergehende Themen wie die sichere Hngung und die optimalen Umgebungsbedingungen sind die UNIQA Spezialisten kompetente Ansprechpartner. Fr Kunstsammler ist es von auerordentlicher Bedeutung, dass der Versicherungspartner nicht nur Versicherungsexperte, sondern auch Kunstkenner ist, der das Verstndnis fr die Leidenschaft von Kunstsammlern mitbringt und auch die in diesem Geschft unerlssliche Diskretion. 2017 hat UNIQA Kunst im Wert von mehr als 29 Milliarden Euro versichert.

  

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>Wow. Wie da die Prmien sind wrde mich interessieren:
>
>
Max 3.5 Promille der Versicherungssumme. Je nach Risiko und Volumen entsprechend weniger. Ein mir bekannter grer Sammler zahlt unter 2 Promille bei einem britischen Versicherer.

  

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>>Wow. Wie da die Prmien sind wrde mich interessieren:
>>
>>
>Max 3.5 Promille der Versicherungssumme. Je nach Risiko und
>Volumen entsprechend weniger. Ein mir bekannter grer Sammler
>zahlt unter 2 Promille bei einem britischen Versicherer.


Dachte ich mir. Schadensflle drften da sehr selten sein.

  

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Insider-Transaktion: Vorstand Johannes Porak kauft 900 Aktien

Datum: 2018-09-28
Name: Johannes Porak
Grund fr die Meldepflicht: Vorstand
Kauf: 900 Stck
Preis: 8.82
Gegenwert: 7.938,00
Finanzinstrument: Aktie
ISIN: AT0000821103

Weitere Uniqa-Insider-Transaktionen: http://aktie.at/showcompany.html?sub=insider&id=53

  

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UNIQA: Haben Milliarde fr Zukufe, nichts Passendes da

Brandstetter: Dividende soll auch fr heuer steigen - 2018 ohne nennenswerte Unwetter - Brexit betrifft uns nicht negativ - "Schwieriges Zinsumfeld ndert sich nicht vor 3./4. Quartal 2019"

Der UNIQA-Versicherungskonzern knnte sich Zukufe im Volumen von einer Milliarde Euro vorstellen, doch sei derzeit wenig am Markt bzw. zu berhhten Preisen, was die 18 Mrkte betreffe, auf denen die UNIQA ttig ist. Das sagte Generaldirektor Andreas Brandstetter am Freitag auf der Gewinn-Messe in Wien. Schon frher hatte er von 1 Mrd. berschusskapital gesprochen, das dafr bereit stnde.

Man habe mehrere Akquisitionsmglichkeiten in Osteuropa geprft, man sei aber nicht bereit, die Preise, die der Verkufer wollte oder die andere Mitbewerber zu zahlen bereit seien, zu bezahlen, hatte der UNIQA-Chef Ende August zur APA gesagt.

Die Dividende werde die brsennotierte UNIQA als "extrem stark kapitalisierter" Versicherungskonzern auch fr 2018 wieder anheben, ber die 51 Cent je Aktie fr 2017 hinaus, stellte der CEO in Aussicht. "Wir gehen davon aus, dass das EGT heuer ber den 242 Mio. Euro von 2017 liegen wird und wir eine hhere Dividende zahlen."

Relevante Unwetterschden habe die UNIQA heuer bisher nicht in der Bilanz, wie dies 2017 der Fall gewesen sei. 2018 werde diesbezglich fr die gesamte Versicherungswirtschaft in Europa "ein gutes Jahr".

Vom Brexit sei die UNIQA nicht negativ betroffen, trotz des in London angesiedelten Kunstversicherers. Allenfalls tangiert werden knnte man durch Effekte am Kapitalmarkt, doch seien diese wohl schon eingepreist.

Zum "schwierigen Zinsumfeld" glaubt der UNIQA-Chef nicht, dass sich das vor dem dritten oder vierten Quartal 2019 ndert.

Fr 21. November hat die UNIQA ihre Neunmonatszahlen angekndigt.

  

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UNIQA in den ersten drei Quartalen mit mehr Gewinn
Konzernprmieneinnahmen stabil - Ergebnisausblick besttigt- Verkauf der indirekten Casinos-Austria-Beteiligung verhalf zu krftigem Anstieg beim Kapitalanlagenergebnis

Der brsennotierte UNIQA-Konzern hat in den ersten drei Quartalen bei stabilen Prmieneinnahmen mehr Gewinn erzielt. Das Konzernergebnis vor Steuern ist um 17,1 Prozent auf 212,4 Mio. Euro gestiegen. Darin enthalten sei ein auerordentlicher Veruerungsgewinn von 47,4 Mio. Euro aus dem Verkauf der indirekten Casinos-Austria-Beteiligung, teilte die UNIQA am Mittwoch mit.

Der Gewinnausblick wurde besttigt: Die UNIQA erwartet fr das Gesamtjahr 2018 wieder eine Verbesserung des Ergebnisses vor Steuern. Unverndert beabsichtigt werde im Rahmen einer progressiven Dividendenpolitik die jhrliche Ausschttung je Aktie auch in den kommenden Jahren weiterhin kontinuierlich zu steigern. Bei den Einnahmen wird ein "annhernd stabiles Gesamtprmienvolumen" erwartet. In der Schaden/Unfallversicherung rechnet die UNIQA mit einem Prmienplus von 4 Prozent - etwas mehr als zuletzt, in der Krankenversicherung unverndert mit plus 3 Prozent. In der Lebensversicherung wird angesichts der bewussten Reduktion der Einmalerlge von einem Rckgang ausgegangen. Beim Kapitalanlageergebnis erwartet UNIQA fr 2018 keinen weiteren Rckgang im Vergleich zu 2017, da die Auswirkungen des Niedrigzinsumfeldes bereits zum Groteil in den gesunkenen Kapitalertrgen der letzten Jahre reflektiert seien.

In den ersten neun Monaten stieg das Kapitalanlageergebnis um 13,6 Prozent auf 447,2 Mio. Euro. Hauptgrund fr den starken Anstieg sei der Verkauf der indirekten Beteiligung an der Casinos Austria Aktiengesellschaft gewesen, aus dem die UNIQA Group im ersten Quartal 2018 einen Veruerungsgewinn von 47,4 Mio. Euro lukriert habe.

Die gesamten verrechneten Konzernprmien waren mit 4,04 Mrd. Euro stabil. Die verrechneten laufenden Prmieneinnahmen inklusive Sparanteile stiegen um 3,1 Prozent auf 3,96 Mrd. Euro. Strker als erwartet erhhten sich die Einnahmen in der Schaden/Unfall-Versicherung mit plus 4,7 Prozent auf 2,15 Mrd. Euro. In der Lebensversicherung gab es durch die planmige Rcknahme des Einmalerlagsgeschfts - primr in Polen - einen Rckgang um 11 Prozent auf rund 1,1 Mrd. Euro. Das Prmienvolumen in der Krankenversicherung stieg um 4,4 Prozent auf rund 818 Mio. Euro.

Die Combined Ratio - Schden und Kosten gemessen an den Einnahmen - sank trotz der gestrkten Vorsorge fr zu erwartenden Schadensereignisse wegen der besseren Kostensituation auf 96,6 Prozent, nach 97,1 Prozent im Vorjahreszeitraum.

Der Kapitalanlagenbestand sank zum 30. September gegenber dem letzten Bilanzstichtag leicht auf 19,4 Mrd. Euro, nach 19,9 Mrd. Euro. Das Konzernergebnis erhhte sich in den ersten neun Monaten im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 45,3 Prozent auf 166,2 Mio. Euro. Die durchschnittliche Mitarbeiterzahl verringerte sich leicht von 12.797 auf 12.775 Beschftigte.

  

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UNIQA-Chef optimistisch fr Gewinnsteigerung
Russland-Ergebnis bis September deutlich hher - Vorsto fr umfassendere Pflegeversicherung

UNIQA-Chef Andreas Brandstetter ist optimistisch, dass der Versicherungskonzern heuer mehr Gewinn erzielen wird. "Wir sind sehr zuversichtlich, dass wir unser Gesamtjahresziel beim Ergebnis erreichen - besser zu sein als 2017 mit einem Vorsteuergewinn von 242 Mio. Euro und auch die Profitabilitt im Schaden/Unfallbereich zu erhhen", sagte Brandstetter im APA-Gesprch.

Bei den Unwetterschden aus den Herbststrmen im Oktober in sterreich rechne man mit 10 Mio. Euro. Mit der guten Entwicklung im dritten Quartal habe die UNIQA Reserven fr das vierte Quartal gebildet.

Das Geschft laufe wie auch bei anderen Marktteilnehmern gut, mit Untersttzung durch die Makrokonomie in beiden Kernregionen in sterreich und in Osteuropa. Die UNIQA habe in allen Lndern, in denen sie ttig ist, positive Ergebnisse erzielt. Besonders stark gewachsen sei das Geschft in Russland mit einem Prmienplus von 27 Prozent auf 75 Mio. Euro. Das EGT (Ergebnis der gewhnlichen Geschftsttigkeit) der Russland-Tochter stieg um rund 80 Prozent auf mehr als 12 Mio. Euro. Verkauft werden in Russland vor allem Lebensversicherungen ber die RBI-Tochter. Immer wieder Diskussionen mit der Politik gebe es nach wie vor in Rumnien. In Grobritannien ist die UNIQA nur mit einer Niederlassung fr die Kunstversicherung prsent.

Die UNIQA sei nach wie vor auf der Suche nach Wachstumsmglichkeiten. Puncto Akquisitionen habe man aktuell nichts Konkretes auf der Liste. Wenn es in bestehenden Mrkten in Osteuropa die Chance auf Zukufe geben wrde, wrde man sich das anschauen. Die UNIQA habe gut eine Milliarde Euro in der Kriegskasse und gehe damit sehr sorgfltig um. Man schaue sich immer wieder Mglichkeiten an, aber nicht um jeden Preis. Die UNIQA wchst organisch sehr zufriedenstellend, erfreulich sei, dass auch die digitalen Projekte an Fahrt aufnhmen und erste positive Effekte htten. Brandstetter nannte als Beispiel die Internetplattform Cherrisk. Diese wurde auf Initiative der Ungarn-Tochter entwickelt und ermglicht Versicherungsabschlsse und Schadensabwicklungen. Im ersten Monat seien bereits 1.500 Vertrge ber Cherrsik abgeschlossen worden.

Die UNIQA sei auch in ihren Prognosen fr 2019 optimistisch und erwarte, dass der zweite groe Kernmarkt Osteuropa strker wachsen werde als die Eurozone. "Wir glauben auch, dass die Konjunktur in sterreich insgesamt positiv bleiben wird". Mglicherweise gebe es frhesten ab dem Sommer eine graduelle Anhebung der Zinsen, was eine positive Auswirkung auf die Lebensversicherung haben wrde.

Zum Thema Pflegeversicherung in sterreich meinte Brandstetter, die Branche hnge von der Politik ab. Er verwies unter anderem auf das von der Regierung bis Jahresende in Aussicht gestellte Konzept im Pflegebereich. Die Nachfrage nach privaten Pflegeversicherungen sei relativ verhalten. Ein Problem sei unter anderem wahrscheinlich die Zweckbindung. Wenn man fr die Bedrohung, pflegebedrftig zu sein, anspare, sei die Versicherung wegen der hohen Pflegekosten relativ teuer. Bei einer privaten Pflegeversicherung als Standalone-Produkt bleiben die einbezahlten Prmien im Unternehmen, wenn kein Pflegebedarf anfllt. Brandstetter spricht sich fr neue Wege bei der Pflegefinanzierung aus, mit dem Ziel, dass jeder sterreicher im Alter mehr finanzielle Mittel hat, um so selbst zur Deckung der Pflegekosten beizutragen. Der Staat sollte generell private Vorsorge und das Ansparen fr das Alter untersttzen, ohne Eingrenzung auf eine reine Pflegeversicherung. Die Kosten des Staates wrden etwas geringer. Wer keine Pflege bentige, knne dann ber diese Zusatzpension verfgen.

Es gebe in Europa aber Themen wie die Unterversicherung. Betroffen seien davon die Pensionsvorsorge - die Pensionslcke werde europaweit auf rund 2 Billionen Euro jhrlich geschtzt -, Naturkatastrophen und bei Grokunden alles, was mit Cyberrisiken zu tun habe.

In den ersten drei Quartalen 2018 hat die UNIQA bei stabilen Prmieneinnahmen mehr Gewinn geschrieben. Das Konzernergebnis vor Steuern ist um 17,1 Prozent auf 212,4 Mio. Euro gestiegen. Darin enthalten sei ein auerordentlicher Veruerungsgewinn von 47,4 Mio. Euro aus dem Verkauf der indirekten Casinos-Austria-Beteiligung, teilte die UNIQA am Mittwoch mit. Die gesamten verrechneten Konzernprmien waren mit 4,04 Mrd. Euro stabil. Die verrechneten laufenden Prmieneinnahmen inklusive Sparanteile stiegen um 3,1 Prozent auf 3,96 Mrd. Euro. Die Combined Ratio - Schden und Kosten gemessen an den Einnahmen - sank trotz der gestrkten Vorsorge fr zu erwartende Schadensereignisse wegen der besseren Kostensituation auf 96,6 Prozent, nach 97,1 Prozent im Vorjahreszeitraum.

Fr die Kohleindustrie hat die UNIQA beschlossen, kein Versicherungs-Neugeschft mehr zu zeichnen und die Investitionen weiter zurckzufahren, besttigte das Unternehmen einen "Presse"-Bericht.

  

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Q3-Ergebnis erfllt Erwartungen, Ausblick besttigt

Wie erwartet konnte die Uniqa das Konzernergebnis in den ersten neun Monaten 2018 um 45% auf EUR 166,2 Mio. steigern. Im Q3 fiel jedoch der Konzerngewinn um 23% auf EUR 56,3 Mio. Die massive Gewinnsteigerung in den ersten drei Quartalen ist auf Einmaleffekte zurckzufhren, die heuer geholfen (Verkauf des Anteils an den Casinos Austria) und im Vorjahr belastet haben (negativer Einmaleffekt in Italien). Die abgegrenzten Prmien im Eigenbehalt konnten in den ersten drei Quartal um 3% gesteigert werden (Q3/18: +2%). Trotzdem reduzierte sich das versicherungstechnische Ergebnis aufgrund hherer Versicherungsleistungen und gestiegener Aufwendungen in den ersten neun Monaten um 24% auf EUR 74,4 Mio. (Q3/18: -13%). Das Ergebnis vor Steuern erhhte sich hingegen aufgrund des guten Kapitalanlageergebnisses (Verkauf Casinos Austria) um 17% auf EUR 212 Mio. (Q3/18: -17%). Die Combined Ratio konnte trotz der gestrkten Vorsorge fr zu erwartende Schadenereignisse aufgrund der verbesserten Kostensituation auf 96,6% (1 9/2017: 97,1%) gesenkt werden.

Ausblick

Der Ausblick fr 2018 blieb fast unverndert. Das Management erwartet eine Verbesserung des Vorsteuerergebnisses und beabsichtigt, die progressive Dividendenpolitik fortzusetzen. Besonders vor dem Hintergrund des groen positiven Einmaleffekts aus dem Verkauf des Casinos Austria Anteils im Q1, sollte die Ergebnissteigerung 2018 relativ einfach zu erzielen sein. Die Bilanz ist weiterhin stark und wir erwarten, dass Uniqa den Groteil des Gewinns in den kommenden Jahren als Dividende an die Aktionre ausschtten wird. Das hohe berschusskapital, das fr Akquisitionen, Dividenden oder Aktienrckkufe verwendet werden kann, ist einer der Hauptgrnde fr unsere positive Meinung zur Uniqa-Aktie. Die Gewinndynamik (nachhaltig) ist aufgrund des Niedrigzinsumfelds noch immer unspektakulr.

Erste Bank

  

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UNIQA stockt Personal auf - Zuversicht fr Mrkte sterreich und CEE
480 Neueinstellungen in Wien - Interesse an Zukufen, aber nichts Passendes - Fr breite Naturkatastrophen-Absicherung - Privatpflegevorsorge in PZV einbauen - Neue Regularien werden teuer

UNIQA-Generaldirektor Andreas Brandstetter ist zuversichtlich fr die Hauptmrkte sterreich und CEE. Auch deshalb stellt die Versicherung heuer 480 neue Mitarbeiter in Wien ein. Neben Digitalisierungs- und Start-up-Themen beschftigten die UNIQA auch neue aufwndige Regularien. Die Naturkatastrophen-Absicherung will man verbreitern, private Pflegevorsorge in die private Altersvorsorge einbinden.
Von den 480 Neueinstellungen entfalle nur rund ein Drittel (160) auf den Auendienst, zwei Drittel seien mit Kundenservice, Robotics, Knstlicher Intelligenz (KI) und IT befasst, sagte Brandstetter am Mittwoch im Klub der Wirtschaftspublizisten. Auch Lehrlinge habe man wieder aufgenommen, heuer 30. Zudem habe man noch 170 offene Stellen, ein Drittel fr den Verkauf und zwei Drittel fr Management, Verwaltung, Backoffice. Fr den Heimmarkt sterreich sei die UNIQA gedmpft optimistisch, der Peak sei wohl zur Zeit erreicht, doch rechne man auch fr 2019/20 mit einer guten Entwicklung; fr CEE sei man insgesamt noch optimistischer, die BIP-Wachstumsraten lgen dort ber dem Eurozonen-Schnitt, und die Arbeitslosigkeit habe dort Tiefststnde erreicht.

Aktuell ist die UNIQA laut Brandstetter mit 8 Mio. Euro an acht Start-ups beteiligt, doch verfolge man dabei lediglich ein Renditeziel - ein klassischer Knowhow-Transfer sei nicht so einfach. Die Rendite erwarte man sich doch doppelt so hoch wie bei Infrastrukturinvestments, wo man sich 2,5 bis 3,2 Prozent vorstelle; derzeit habe man in Infrastruktur schon 400 Mio. Euro hineingesteckt, bis 2020 sollten die geplanten 500 Mio. Euro erreicht sein; sptere Aufstockungen seien durchaus mglich.

Die eine Milliarde Euro fr Zukufe hat die UNIQA weiter parat, doch gebe es im Bereich der klassischen Versicherer in den Lndern, in denen man als Konzern schon aktiv ist, "echt nichts Interessantes am Markt", wie Brandstetter sagte. Ein Zukauf msse aber nicht unbedingt ein klassischer Versicherer sein, "das knnte auch etwas Digitales sein". Und ein digitales Geschftsmodell knne theoretisch auch europaweit eingesetzt werden.

In Europa htten Naturkatastrophen voriges Jahr rund 300 Mrd. Euro an Schden verursacht, doch sei nur ein Drittel davon versichert gewesen. Derartige Schden wrden knftig zunehmen, das Problem werde sich durch den Klimawandel verschrfen. Letztes Mega-Ereignis in sterreich war das Hochwasser im Jahr 2002 mit 3 Mrd. Euro an Schden. Um alle Haushalte abdecken zu knnen, wre es sinnvoll, eine dahin gehende Versicherung nach belgischem Modell in die Feuerversicherung zu integrieren. Das knnte auch die ffentliche Hand, also die Gebietskrperschaften, entlasten. "Die Branche pldiert fr eine flchendeckende Lsung", so Brandstetter. Die UNIQA selbst sei heuer - bis auf die Herbststrme in Krnten und Salzburg mit in Summe 10 Mio. Euro an Schden (darunter das Dach der Festung Hohensalzburg) - kaum negativ betroffen im technischen Ergebnis.

Auch Schden durch Cyberkriminalitt wrden oft unterschtzt, doch gebe es hier eine starke Nachfrage nach einer Versicherung. Lloyds of London taxiere das mgliche Schadensvolumen durch einen globalen Cyber-Angriff auf 450 Mrd. Dollar - im Vergleich dazu habe die seinerzeitige "WannaCry"-Schadsoftware-Attacke nur 8 Mrd. Schaden verursacht. Um eine solche Polizze auch bepreisen zu knnen, msse die Assekuranz aber - DSGVO-konform - entsprechende aggregierte Daten erhalten.

Kopfzerbrechen bereiten dem UNIQA-Chef weitere neue Regularien, speziell zu den IFRS-Bilanzierungsregeln (IFRS 9 und IFRS 17), die ab Anfang 2021, vielleicht aber auch erst ein Jahr spter kommen knnten. Allein die IFRS-Neuerungen wrden die UNIQA ber mehrere Jahre verteilt "mehr als 50 Mio. Euro" kosten, doppelt so viel wie die Solvency-II-Einfhrung. Frs Accounting und den Vertrieb bentige man viele Berater, denn brsennotierte Versicherer mssten eine neue langfristige Rentabilittsrechnung fr ihre Vertrge durchfhren, die auch einen granulareren Vertrieb erfordere. Die Versicherungsbilanzen wrden dadurch auf den Kopf gestellt, Prmien und Leistungen gebe es nicht mehr. Betroffen seien die beiden brsennotierten heimischen Versicherer UNIQA und VIG sowie die sterreich-Tochter auslndischer Brsennotierter, also etwa Allianz, Generali, Helvetia.

Zustzlich zur staatlichen Pflegevorsorge, die die Regierung bis Ende 2019 reformieren will, tritt der UNIQA-Chef fr eine private Pflegeversicherung ein, die in die individuelle Altersvorsorge eingebettet werden sollte. Als Stand-alone-Lsung werde ein solches Produkt kaum gekauft, da die Menschen Angst htten, um die Leistung umzufallen, wenn sie nicht pflegebedrftig werden. Daher sollte man zu Vertragsende die Verwendung whlen knnen, argumentierte Brandstetter. Eine private Pflegevorsorge knnte aus seiner Sicht etwa an die Prmiengefrderte Zukunftsvorsorge (PZV) angehngt werden, wobei die Versicherten dann zum Beispiel zwischen der Zahlung einer lebenslangen Rente oder der finanziellen Deckung einer Pflegeleistung entscheiden knnten.

In der Gesundheitsversicherung ist die UNIQA mit rund 45 Prozent Marktanteil heimischer Branchenprimus. Sie verfgt ber fnf Spitler (3 in Wien, je eines in Graz und Salzburg) mit 670 Betten. 2017 habe man dort 45.000 stationre Patienten verzeichnet und unter anderem 4.200 Geburten. Eventuell werde man die Gesundheitsaktivitten Richtung Labore oder Apotheken ausdehnen. Jeder dritte sterreicher verfge ber eine Krankenzusatzversicherung, die sei also nicht nur den Reichen im Land vorbehalten.

Verschrieben habe man sich als UNIQA auch der Unfallvermeidung durch den Verzicht auf eine Handy-Nutzung whrend der Autofahrt - denn ein Drittel der Kfz-Unflle sei auf das Nutzen von Smartphones und die dadurch gegebene Ablenkung zurckzufhren. Hier arbeitet man mit einer App, die den Teilnehmern des Programms verschiedene Belohnungen gewhrt.

  

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UNIQA-Rckzug aus Italien lie Auslandsgeschft der Branche sinken
2017 Zuwchse beim Prmienvolumen in Mittel-, Ost- und Sdosteuropa

Das Auslandsgeschft der sterreichischen Versicherungsunternehmen ist 2017 vor allem in Ost- und Mitteleuropa deutlich gewachsen, zeigt eine am Donnerstag verffentlichte Studie der Finanzmarktaufsicht (FMA). Insgesamt sank das auerhalb sterreichs erzielte Prmienvolumen - was allerdings wesentlich auf den Verkauf der Italien-Tochter der UNIQA zurckzufhren war.
Die heimischen Versicherer haben 2017 im Ausland Prmien in der Hhe von 5,53 Mrd. Euro verrechnet. Im Jahr zuvor waren es noch 6,38 Mrd. Euro gewesen. Der Rckgang von 0,85 Mrd. Euro fllt damit geringer aus als das gesamte 2016 in Italien erziele Prmienvolumen der UNIQA. Dieses lag laut Geschftsbericht des Unternehmens bei rund 1,33 Mrd. Euro. Die UNIQA hatte den Verkauf ihres Italien-Geschfts Ende 2016 angekndigt und 2017 abgeschlossen.

Starkes Wachstum verzeichneten die heimischen Versicherer in der Region Osteuropa, das in der Studie die Lnder Weirussland, Georgien, Moldawien Russland, Trkei und Ukraine umfasst. Dort stieg das Prmienvolumen um 12 Prozent auf allerdings immer noch vergleichsweise geringe 319 Mio. Euro. In Mitteleuropa - das in dieser Studie Tschechien, Ungarn, Polen, Slowakei und die drei baltischen Staaten beinhaltet - wuchs das Auslandsgeschft ebenfalls deutlich und stieg um acht Prozent auf 3,64 Mrd. Euro.

In Sdosteuropa fiel der Zuwachs mit drei Prozent auf 1,32 Mrd. Euro etwas moderater aus. Westeuropa dagegen spielte nach dem Rckgang der UNIQA aus Italien nur mehr eine geringe Rolle. Die verrechneten Prmien im westeuropischen Ausland lagen 2017 nur mehr bei 250 Mio. Euro. Im Jahr zuvor waren es noch 1,46 Mrd. Euro gewesen.

Was das Prmienvolumen angeht, sind Tschechien, Polen, Slowakei, Rumnien, Ungarn und Kroatien die wichtigsten Auslandsmrkte fr die heimischen Versicherer. Rund 74 Prozent des im Ausland erzielen Prmienvolumens entfiel auf diese Lnder.

Insgesamt sind fnf sterreichische Versicherungsgruppen mit 96 Unternehmen in 27 Lndern aktiv.

  

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Alexander Bockelmann wechselt in die Schweiz

Wien (OTS) - Alexander Bockelmann, Chief Digital Officer und Vorstandsmitglied von UNIQA sterreich Versicherungen AG sowie von UNIQA International AG, wird auf eigenen Wunsch mit Ende Jnner 2019 aus den Unternehmen ausscheiden. Er bernimmt die Position des Chief IT Officer in der Konzernleitung der Schweizer Baloise Group.

Unsere Zukunft ist digital. Alexander Bockelmann hat in den vergangenen fnf Jahren erfolgreich das Fundament fr die digitale Zukunft von UNIQA aufgebaut. Wir sind heute nicht mehr derselbe Versicherer wie damals: Wir haben neue digitale Kunden-Kontaktpunkte geschaffen, die Customer Experience ist dank neuer Arbeitsweisen viel strker in den Fokus gerckt, wir sind im Corporate Venturing aktiv. Diese positive Entwicklung bleibt auch auerhalb von sterreich nicht unbemerkt. Ich danke Alexander daher fr die exzellente Zusammenarbeit und wnsche ihm und seiner Familie alles Gute fr die Zukunft, sagt Andreas Brandstetter, CEO UNIQA Insurance Group AG.

Bockelmann ist im Jahr 2013 als Head of Group IT bei UNIQA eingestiegen. Seit Mitte 2016 hat er zustzlich auch die Funktion des Chief Digital Officer bernommen und war in dieser Position seit 2018 im Vorstand von UNIQA sterreich und UNIQA International vertreten. Er hat unter anderem die konzernweite UNIQA IT-Organisation und -Struktur neu ausgerichtet, mit dem Team Digital ein Inhouse Execution Lab zum Thema Digitalisierung ins Leben gerufen und mit der Etablierung von Corporate Venturing und Open Innovation einen wichtigen Beitrag zum Aufbau der fr UNIQA relevanten kosysteme geleistet.

Die drei Bereiche des Ressorts Digitalisierung berichten ab Februar direkt an Andreas Brandstetter.

  

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InsurTech Start-up bsurance holt sich Investment in Millionenhhe
Wien (ots) -


- UNIQA Ventures und neue Investoren investieren vier Mio. EUR
- Spezialisierung auf B2B2C-Modell macht sich bezahlt
- Unter die Top 100 InsurTech Start-ups in Europa gewhlt
- Weitere Expansion nach Westeuropa und CEE

bsurance hat seine Series-A-Finanzierungsrunde erfolgreich abgeschlossen. Damit sichert sich das erst Ende 2017 gegrndete sterreichische InsurTech Start-up, das im Acceleratorprogramm des Wiener Innovation-Hub weXelerate gro geworden ist, frisches Expansionskapital.


UNIQA Ventures und neue Investoren investieren vier Mio. EUR

bsurance arbeitet seit Beginn eng mit UNIQA zusammen. Nun hat UNIQA Ventures, der Corporate Venture Capital Arm von sterreichs fhrender Versicherungsgruppe, nachgelegt. Daneben konnten weitere neue Investoren gewonnen werden, die - ber das finanzielle Investment hinaus - einen strategischen Mehrwert und Marktzugnge bieten. Fr die Abwicklung des Investments zeichnet die Schnherr Rechtsanwlte GmbH verantwortlich.

https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20190129_OTS0009/insurtech-start-up-bsurance-holt -sich-investment-in-millionenhoehe

  

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JPMorgan besttigt fr Uniqa die Empfehlung Neutral - und erhht das Kursziel von 9,8 auf 10,1 Euro. Das hchste aller Kursziele.

durchschnittliches Kursziel: 9,00 Euro.

  

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Nach Klage gegen UNIQA Versicherung - Gericht kippt Garantieklausel
Handelsgerichtsurteil zu umstrittener Garantievereinbarung bei fondsgebundenen Lebensversicherungen rechtskrftig - VKI: Tausende knnen Geld zurckfordern, auch von anderen Versicherern

Das Handelsgericht Wien hat eine Garantievereinbarung bei Lebensversicherungen der UNIQA Versicherung gekippt. Der Grund: Bei der Garantieleistung - also bei Auszahlung - drfen keine intransparenten Kosten abgezogen werden. Das Urteil gegen die UNIQA ist rechtskrftig. Konsumentenschtzer gehen davon aus, dass nun tausende Betroffene Geld zurckfordern knnen - auch von anderen Versicherungen.

Der Verein fr Konsumenteninformation (VKI) hatte im Auftrag des Sozialministeriums die UNIQA geklagt. Die per Verbandsklage bekmpfte strittige Klausel bezog sich auf die Kapitalgarantie einer fondsgebundenen Lebensversicherung. Sie legte fest, dass bei einer Auszahlung nicht nher bezifferte Kosten abgezogen werden sollten. Fr Konsumenten war damit auch nicht erkennbar, wie hoch die Garantieleistung sein wrde, mit der sie rechnen konnten. Das Handelsgericht Wien erklrte diese Klausel fr unzulssig. Das teilten die Konsumentenschtzer am Mittwoch mit.

Nach Rechtsauffassung des VKI muss ein Versicherer in einem solchen Fall die Prmien ohne jeden Kostenabzug zurckzahlen. Dies fhre potenziell zu einer deutlich hheren Garantieleistung. Betroffenen, die solche Klauseln in ihren Vertrgen haben und bei denen eine Abrechnung im Garantiefall erfolgte, rt der VKI nun, sich mittels Musterbrief an ihre Versicherung zu wenden. ltere Vertrge enthielten erfahrungsgem hufiger solche Klauseln.

Dem Verfahren lag ein Anlassfall zu Grunde, in dem eine Konsumentin ihre Lebensversicherung nach zehn Jahren aufgelst hatte. Obwohl der Rckkauf per Garantiestichtag erfolgte, erhielt die Konsumentin zunchst nur 55,6 Prozent der von ihr bezahlten Prmienen zurck. Der VKI brachte fr die Konsumentin eine Klage gegen die UNIQA ein und erreichte zugunsten der Konsumentin eine weitere Zahlung von rund 40 Prozent der einbezahlten Prmien erreichen, hie es in der Mitteilung.

"Bei Verbrauchergeschften hat eine unzulssige Klausel zur Gnze zu entfallen. Wir meinen daher, dass der Versicherer in derartigen Fllen die Prmien ohne Abzug von Kosten zurckzahlen muss", befand der VKI-Chefjurist Thomas Hirmke. Nur die Versicherungssteuer und allenfalls ein kleiner Betrag fr die Risikoprmie drften abgezogen werden. "Damit haben potenziell tausende Betroffene einen Rckzahlungsanspruch".

  

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EANS-News: UNIQA Insurance Group AG / 2018: mehr Prmien, gestiegenes Ergebnis und hhere Dividende
CORPORATE NEWS BERMITTELT DURCH EURO ADHOC. FR DEN INHALT IST DER EMITTENT VERANTWORTLICH.

Jahresergebnis

Wien -
UNIQA 2018: mehr Prmien, gestiegenes Ergebnis und hhere Dividende

+ Laufende verrechnete Prmien um 3,1 Prozent auf 5.197 Millionen Euro gewachsen + Gesamte verrechnete Konzernprmien auf 5.309 Millionen Euro leicht gestiegen + Combined Ratio auf 96,8 Prozent weiter verbessert
+ Konzernergebnis um mehr als 70 Millionen Euro auf 243 Millionen Euro gesteigert
+ Kapitalquote SCR mit rund 250 Prozent auf international hohem Niveau + Dividende soll zum siebenten Mal in Folge steigen - von 51 Cent auf 53 Cent + Fr 2019 wird wieder ein leichtes Wachstum erwartet
+ Dividende soll auch fr 2019 wieder steigen

UNIQA CEO Andreas Brandstetter zum vorlufigen Jahresergebnis: "2018 war in mehrfacher Hinsicht ein solides Jahr fr uns. Wir haben in unseren 18 Lndern neue Kunden gewonnen und sind gewachsen. Wir haben die Combined Ratio, auch wegen verhltnismig geringer Unwetterschden, weiter auf 96,8 Prozent verbessert und konnten das Konzernergebnis um mehr als 70 Millionen Euro auf 243 Millionen Euro steigern. Basierend auf diesem plangemen Ergebnis und unserer international starken Kapitalquote von mehr als 250 Prozent knnen wir mit 53 Cent die siebente Dividendenerhhung in Folge vorschlagen."

Vorlufige Konzernkennzahlen 2018 im Detail

Die gesamten verrechneten Prmien der UNIQA Group inklusive der Sparanteile der fonds- und der indexgebundenen Lebensversicherung stiegen 2018 leicht um 0,3 Prozent auf 5.309,5 Millionen Euro (2017: 5.293,3 Millionen Euro). Das solide Wachstum in der Schaden- und Unfallversicherung und der Krankenversicherung hat den durch die planmige Rcknahme der Einmalerlge im internationalen Bereich verursachten Rckgang der Lebensversicherungsprmien kompensiert. Die in den gesamten verrechneten Prmien enthaltenen laufenden Prmien stiegen um 3,1 Prozent auf 5.196,7 Millionen Euro (2017: 5.039,3 Millionen Euro). Die abgegrenzten Prmien im Eigenbehalt (nach IFRS) stiegen um 2,9 Prozent auf 4.760,7 Millionen Euro (2017: 4.627,9 Millionen Euro).

In der Schaden- und Unfallversicherung wuchsen die verrechneten Prmien durch deutliche Zugewinne sowohl in sterreich als auch in CEE um 5,1 Prozent auf 2.774,4 Millionen Euro (2017: 2.639,7 Millionen Euro). In der Krankenversicherung stiegen die verrechneten Prmien um 4,3 Prozent auf 1.086,4 Millionen Euro (2017: 1.042,0 Millionen Euro). In der Lebensversicherung reduzierten sich die gesamten verrechneten Prmien inklusive der Sparanteile der fonds- und der indexgebundenen Lebensversicherung - getrieben von der strategischen Rcknahme des ertragsschwachen Einmalerlagsgeschft im internationalen Bereich - um 10,1 Prozent auf 1.448,6 Millionen Euro (2017:
1.611,6 Millionen Euro).

Im internationalen Bereich stiegen die verrechneten Prmien in der Schaden- und Unfallversicherung um 7,0 Prozent (2018: 1.067,4 Millionen Euro / 2017: 997,3 Millionen Euro) und jene in der Krankenversicherung um 23,5 Prozent (2018: 77,6 Millionen Euro / 2017: 62,8 Millionen Euro), whrend in der Lebensversicherung durch die planmige Rcknahme der Einmalerlge vor allem in Polen die verrechneten Prmien um 23,5 Prozent zurckgingen (2018: 419,7 Millionen Euro / 2017: 548,4 Millionen Euro). In Summe erzielte UNIQA damit im internationalen Geschft verrechnete Prmien inklusive Sparanteile von 1.564,6 Millionen Euro (-2,7 Prozent / 2017: 1.608,5 Millionen Euro), wobei die darin enthaltenen laufenden Prmien um 7,0 Prozent auf 1.479,0 Millionen Euro (2017: 1.382,1 Millionen Euro) stiegen.

Auch in sterreich verzeichnete UNIQA 2018 in der Schaden- und Unfallversicherung einen deutlichen Prmienzuwachs von 5,0 Prozent (2018:
1.703,5 Millionen Euro / 2017: 1.621,8 Millionen Euro) und in der Krankenversicherung eine Steigerung von 3,0 Prozent (2018: 1.008,9 Millionen Euro / 2017: 979,7 Millionen Euro). In der Lebensversicherung verringerten sich die verrechneten Prmien um 3,1 Prozent auf 1.022,0 Millionen Euro (2017:
1.055,2 Millionen Euro). In Summe erzielte UNIQA in sterreich damit ein Wachstum der verrechneten Prmien inklusive Sparanteile von 2,1 Prozent auf 3.734,4 Millionen Euro (2017: 3.656,6 Millionen Euro). Die darin enthaltenen laufenden Prmien wuchsen dabei um erfreuliche 2,2 Prozent auf 3.707,4 Millionen Euro (2017: 3.629,0 Millionen Euro).

Die konsolidierten Versicherungsleistungen im Eigenbehalt der UNIQA Group erhhten sich 2018 um 2,2 Prozent auf 3.626,6 Millionen Euro (2017: 3.547,4 Millionen Euro). Die Leistungen wuchsen damit schwcher als die korrespondierenden abgegrenzten Prmien im Eigenbehalt (+2,9 Prozent).

Die gesamten konsolidierten Aufwendungen fr den Versicherungsbetrieb abzglich der erhaltenen Rckversicherungsprovisionen wuchsen 2018 um 3,0 Prozent auf 1.314,7 Millionen Euro (2017: 1.276,0 Millionen Euro). Dabei gingen die Aufwendungen fr den Versicherungsabschluss trotz des gestiegenen abgegrenzten Prmienvolumens um 0,4 Prozent auf 851,9 Millionen Euro (2017: 855,7 Millionen Euro) zurck. Die sonstigen Aufwendungen fr den Versicherungsbetrieb (Verwaltungskosten) stiegen bedingt durch hhere Personalkosten und hhere IT-Kosten 2018 um 10,1 Prozent auf 462,7 Millionen Euro (2017: 420,3 Millionen Euro). Darin enthalten sind Kosten im Rahmen des Innovations- und Investitionsprogramms in der Hhe von 43 Millionen Euro.

Die Gesamtkostenquote - das Verhltnis der gesamten Aufwendungen fr den Versicherungsbetrieb zu den abgegrenzten Prmien einschlielich der Nettosparanteile der Prmien aus der fonds- und der indexgebundenen Lebensversicherung - erhhte sich auf 25,9 Prozent (1 - 9/2017: 25,0 Prozent).

Die Combined Ratio nach Rckversicherung konnte im Zuge von relativ geringen Aufwendungen fr Unwetterschden und der verbesserten Kostensituation in der Schaden- und Unfallversicherung auf 96,8 Prozent (2017: 97,5 Prozent) gesenkt werden.

Das Kapitalanlageergebnis stieg 2018 um 1,6 Prozent auf 581,2 Millionen Euro (2017: 572,1 Millionen Euro). Hauptgrund fr diesen Anstieg war der Verkauf der indirekten Beteiligung an der Casinos Austria Aktiengesellschaft, aus dem die UNIQA Group 2018 einen Veruerungsgewinn von 47,4 Millionen Euro lukrierte.

Der Kapitalanlagebestand der UNIQA Group (einschlielich als Finanzinvestitionen gehaltener Immobilien, nach der Equity-Methode bilanzierter Finanzanlagen und sonstiger Kapitalanlagen) reduzierte sich zum 31. Dezember 2018 gegenber dem letzten Bilanzstichtag auf 19.337,1 Millionen Euro (31. Dezember 2017: 20.059,2 Millionen Euro).

Das versicherungstechnische Ergebnis der UNIQA Group stieg 2018 deutlich um 26,7 Prozent auf 140,2 Millionen Euro (2017: 110,6 Millionen Euro). Das operative Ergebnis erhhte sich um 8,5 Prozent auf 350,1 Millionen Euro (2017: 322,7 Millionen Euro). Das Ergebnis vor Steuern der UNIQA Group erhhte sich um 11,3 Prozent auf 294,6 Millionen Euro (2017: 264,6 Millionen Euro). Das Periodenergebnis stieg um 27,5 Prozent auf 235,1 Millionen Euro (2017: 184,4 Millionen Euro). Der Ertragsteueraufwand stieg auf 59,5 Millionen Euro (2017:
47,2 Millionen Euro). Die Steuerquote lag damit bei 20,2 Prozent (2017: 17,8 Prozent).

Das Konzernergebnis (den Aktionren der UNIQA Insurance Group AG zurechenbarer Anteil des Periodenergebnisses) wuchs um mehr als 70 Millionen Euro bzw. 41,6 Prozent auf 243,3 Millionen Euro (2017: 171,8 Millionen Euro). Das Ergebnis je Aktie ist dadurch auf 0,79 Euro angestiegen (2017: 0,56 Euro).

Das den Anteilseignen der UNIQA Insurance Group AG zurechenbare Eigenkapital verringert sich per 31. Dezember 2018 auf 2.972,1 Millionen Euro (31. Dezember 2017: 3.158,0 Millionen Euro). Die Eigenkapitalrentabilitt stieg im Berichtsjahr auf 7,9 Prozent (2017: 5,4 Prozent)

Die durchschnittliche Zahl der Mitarbeiter (Vollzeitquivalente) von UNIQA Group sank 2018 leicht auf 12.818 (2017: 12.839) wobei die Zahl der in sterreich angestellten Mitarbeiter von 5.987 auf 6.058 anstieg.

Anmerkung
Alle Angaben zum Geschftsjahr 2018 basieren auf vorlufigen und nicht geprften Daten. Der finale Konzernbericht 2018 wird zeitgleich mit dem Nachhaltigkeitsbericht und dem Economic Capital Report am 10. April 2019 auf der Konzernwebseite www.uniqagroup.com <http://www.uniqagroup.com/> publiziert. Die Werte fr das Jahr 2017 unterliegen IAS 8 Anpassungen und weichen daher von den verffentlichten Zahlen ab.

Ausblick

Fr das Geschftsjahr 2019 erwartet UNIQA in der Schaden- und Unfallversicherung ein Prmienwachstum von ungefhr 2 Prozent und in der Krankenversicherung ein Prmienplus von etwa 3 Prozent. In der Lebensversicherung wird hingegen von einer weiteren Prmienreduktion ausgegangen. In Summe erwartet UNIQA fr 2019 ein leicht steigendes Gesamtprmienvolumen.
Bei der Combined Ratio strebt UNIQA auch 2019 eine weitere Verbesserung an. Das Ergebnis vor Steuern wird 2019 voraussichtlich ber dem - um den Einmaleffekt aus dem Verkauf der Beteiligung an den Casinos Austria bereinigten - Wert von 2018 liegen.
Im Einklang mit der progressiven Dividendenpolitik beabsichtigt UNIQA die Ausschttung je Aktie auch fr das Jahr 2019 wieder anzuheben.

  

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UNIQA peilt weiter Zukufe an - CEE wchst strker als Westen
Austro-Kunden noch keine Online-Fans - Vertriebsausbau - Regularien kosten immer mehr Geld - Expansion knftig eher in Schaden/Unfall, Gesundheit - Weiterhin progressive Dividende geplant

Der UNIQA-Versicherungskonzern sieht sich weiter intensiv nach Zukufen um, diese sind aber schwer zu finden. Akquirieren knnte man auch InsurTechs oder FinTechs, sagt CEO Andreas Brandstetter. Wachstum sieht er knftig mehr im Schaden-Unfall- und im Gesundheitsbereich als in der Sparte Leben. Der CEE-Raum, in dem die UNIQA stark vertreten ist, werde weiter strker wachsen als der Westen.

Die Makrokonomie sehe man weiter als gedmpft an, man gehe auch weiter von Niedrigzinsen aus, selbst wenn sich das im zweiten Halbjahr ndern knnte. "Wir glauben, dass die Konjunktur in sterreich und CEE noch sehr hoch ist, rechnen aber mit einer moderaten Abkhlung", so der CEO. Rasant seien fr die Branche die technologischen Entwicklungen wie Knstliche Intelligenz (KI), Robotics und TechBots. In Start-ups - bisher hat die UNIQA da 10 Mio. Euro hineingesteckt - investiere man nur wegen der Rendite, so Brandstetter. In sterreich seien die Kunden noch nicht sehr internetaffin, anders als in anderen Lndern mit 60, 70 oder mehr Prozent liege der Online-Kunden-Anteil bei Versicherungen hier nur um ein Prozent. Den Vertrieb wolle man im Inland heuer um 100 Personen ausbauen, sagte UNIQA-sterreich-Chef Kurt Svoboda, fr die Bestandsabsicherung und eine bessere regionale Abdeckung.

Neue Mrkte wolle man mit einem Zukauf nicht betreten. Geld habe man fr Akquisitionen 700 bis 800 Mio. Euro zur Verfgung, rechnete Brandstetter im Bilanzpressegesprch vor. Alternativen wren ein Aktienrckkauf oder eine Sonderdividende, sagte er. Trotz des Brexit wolle man London nicht verlassen, dort ist die UNIQA mit einer wichtigen Niederlassung ihrer Kunstversicherung vertreten.

Die Regularien kosten immer mehr Geld, beklagte der Generaldirektor. Seien es bei Solvency II noch 25 bis 30 Mio. Euro gewesen, so seien fr das neue IFRS-17/9-Regime, das ab Anfang 2022 gelten werde, 50 bis 60 Mio. Euro fr mehrere Jahre zu veranschlagen. Prmien, Schden und Leistungen werden es dann so nicht mehr geben, das Assekuranzgeschft sei noch granularer zu planen.

2018 wuchs der Konzern in Schaden/Unfall und der Krankensparte, in Leben sanken die Prmieneinnahmen dagegen - wegen der bewussten Rcknahme des ertragsschwachen Einmalerlagsgeschfts speziell in Polen. Die verrechneten Prmien der UNIQA Group inklusive Sparanteilen der LV-Fonds- und -Indexpolizzen wuchsen um 0,3 Prozent auf 5,31 Mrd. Euro - mit diesem Anstieg habe man die Prmienziele fr den Konzern erreicht, betonte Brandstetter. Die darin enthaltenen Prmien aus dem "sehr gut" laufenden Geschft stiegen um 3,1 Prozent auf 5,2 Mrd. Euro. In Schaden/Unfall betrug das Plus 5,1 Prozent auf 2,77 Mrd. Euro, in der Krankensparte 4,3 Prozent auf 1,09 Mrd. Euro. In der Lebensversicherung sanken die Einnahmen um 10,1 Prozent auf 1,45 Mrd. Euro.

Netto habe der UNIQA-Konzern voriges Jahr inklusive sterreich rund 700.000 Kunden neu dazugewonnen, also abzglich ausgelaufener oder stornierter Vertrge. Man liege also schon jetzt jenseits der fr 2020 anvisierten 10 Mio. Kunden konzernweit, so Brandstetter. Allein 640.000 Kunden habe man in CEE 2018 dazugewonnen - auer in Rumnien, wo die Zahl um 40.000 gesunken ist. Das sieht man aber positiv, weil diese Kunden durch Preisanhebungen verloren gegangen seien. Rumnien war 2018 auch das einzige CEE-Land mit einem leichten Minus-Ergebnis (0,5 Mio. Euro), Problem ist dort die Kraftfahrzeughaftpflicht. Da sei man aber auf Sanierungskurs, gab man zu verstehen; man biete nicht mehr zu Niedrigkonditionen an und wolle wieder profitabel werden.

In Tschechien (20 Mio. Euro) und Russland (16 Mio. Euro) erzielte die UNIQA besonders viel EGT, doch ist die Einheit in Moskau wegen ihrer geringen Gre (100 Mitarbeiter) die mit Abstand rentabelste; es handelt sich dort um ein 75:25-Joint-Venture mit der Raiffeisen Bank Moskau. Nur in Russland verkaufe die UNIQA ihre Produkte ausschlielich ber den Bankenvertrieb.

Das Ergebnis vor Steuern (EGT) erhhte sich 2018 bei der UNIQA um 11,3 Prozent auf 294,6 Mio. Euro, das Periodenergebnis um 27,5 Prozent auf 235,1 Mio. Euro. Das Kapitalanlageergebnis legte um 1,6 Prozent auf 581,2 Mio. Euro zu, Hauptgrund fr den Anstieg sei der Verkauf der Casinos-Anteile gewesen. Der ao. Veruerungsgewinn schlug sich mit 47,4 Mio. Euro positiv nieder. Fr 2019 peilt man ein ber dem Wert von 2018 liegendes EGT an, "klarerweise bereinigt um den Erls aus dem Casinos-Verkauf", wie es hie. Bei den Prmien plane man eine leichte Steigerung, und die progressive Dividendenpolitik wolle man beibehalten. Fr 2018 wurde jetzt der Hauptversammlung die bereits siebente Dividendenerhhung in Folge vorgeschlagen, von 51 auf 53 Cent je Aktie. Die UNIQA-Papiere zhlen seit lngerem jeweils zu den zwei, drei Titel mit der hchsten Dividendenrendite im Wiener Brsen-Leitindex ATX.

International gab es in Leben - wegen der Rcknahme der Einmalerlge vor allem in Polen - ein Minus von 23,5 Prozent auf rund 420 Mio. Euro, in Schaden/Unfall ein 7-prozentiges Plus auf 1,07 Mrd. Euro. Insgesamt sanken die Prmien im Auslandsgeschft um 2,7 Prozent auf rund 1,56 Mrd. Euro. In sterreich wuchsen die Einnahmen um 2,1 Prozent auf 3,73 Mrd. Euro. Dabei wurde in Leben ein Minus von 3,1 Prozent auf 1,02 Mrd. Euro verzeichnet. Zuwchse gab es in Schaden/Unfall (plus 5,0 Prozent auf 1,7 Mrd. Euro) und Kranken (plus 3,0 Prozent auf 1 Mrd. Euro). Die UNIQA ist in 18 Lndern vertreten und im Ausland grtenteils in Osteuropa ttig.

In sterreich wurden 2018 mehr Personen beschftigt - die Zahl der angestellten Mitarbeiter auf Vollzeitbasis stieg im Schnitt von 5.987 auf 6.058. Insgesamt waren es in der UNIQA-Gruppe mit 12.818 Beschftigten aber etwas weniger als 2017 (12.839).

Der Kapitalanlagebestand sank per 31. Dezember gegenber dem letzten Bilanzstichtag auf 19,3 Mrd. Euro, nach 20,1 Mrd. Euro. An der Beteiligung am Baukonzern Strabag - mit Raiffeisen gemeinsam hlt man 27,5 Prozent - will die UNIQA festhalten, so der CEO. In Infrastruktur hat man derzeit schon an die 400 Mio. Euro investiert, bis 2020 sollen es 500 Mio. Euro sein. Rund 180 Mio. Euro hat man bisher in "erneuerbare" Bereiche wie Windkraft, Solarenergie und Mllverbrennungsanlagen gesteckt, hie es am Donnerstag.

  

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2019 wolle man einen Zukauf "massiv versuchen", wenn der Preis vernnftig sei. Gelinge das nicht, wolle man sich Ende 2020 gegenber den Aktionren bei der Prsentation des neuen Mehrjahresplans auch zum Thema Kapital uern, so Brandstetter. Der aktuelle Strategieplan "UNIQA 2.0" luft von 2011 bis 2020, der nchste werde wegen der hheren Schnelllebigkeit aber wohl zeitlich nicht mehr so ambitioniert erfolgen knnen, sondern wohl nur fr fnf Jahren, zum Beispiel 2020 bis 2025.

  

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Vorlufiges Ergebnis 2018, Ausblick und Dividende (EUR 0,53/Aktie) erfllen Erwartungen

Wie erwartet konnte Uniqa das Konzernergebnis 2018 um rund 42% auf EUR 243 Mio. steigern. Die massive Gewinnsteigerung ist auf Einmaleffekte zurckzufhren, die heuer geholfen (Verkauf des Anteils an den Casinos Austria) und im Vorjahr belastet haben (negativer Einmaleffekt in Italien). Die abgegrenzten Prmien im Eigenbehalt konnten 2018 um 2,9% gesteigert werden. Das versicherungstechnische Ergebnis erhhte sich um 27% auf EUR 140 Mio. Das Ergebnis vor Steuern stieg aufgrund des guten Kapitalanlageergebnisses (Verkauf Casinos Austria) um rund 11% auf EUR 295 Mio. Die Combined Ratio konnte aufgrund geringer Aufwendungen fr Unwetterschden und der verbesserten Kostensituation in der Schaden- und Unfallversicherung auf 96,8% (2017: 97,5%) gesenkt werden. Wie erwartet, wird eine um 2 Cent erhhte Dividende von EUR 0,53/Aktie vorgeschlagen (Dividendenrendite von ber 6%). Der Geschftsbericht 2018 wird am 10. April verffentlicht.

Ausblick

Fr 2019 erwartet das Management ein Vorsteuerergebnis ber dem Wert von 2018 (bereinigt um den Verkaufsgewinn der Casinos Austria Beteiligung) und beabsichtigt die progressive Dividendenpolitik fortzusetzen. Uniqa konnte 2018 ihre Geschftsziele erreichen und der Ausblick entspricht unseren Erwartungen. Die Bilanz ist weiterhin stark und wir erwarten, dass Uniqa den Groteil des Gewinns in den kommenden Jahren als Dividende an die Aktionre ausschtten wird. Das hohe berschusskapital (rund EUR 700 Mio.), das fr Akquisitionen, Dividenden oder Aktienrckkufe verwendet werden kann, ist einer der Hauptgrnde fr unsere positive Meinung zur Uniqa-Aktie. Die Gewinndynamik (nachhaltig) bleibt aufgrund des Niedrigzinsumfelds unspektakulr.

Erste Bank

  

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RCB senkt Kursziel leicht auf 9,3 Euro
Votum unverndert bei "Hold" - Guidance 2019 unter Erwartungen

Die Wertpapierexperten der Raiffeisen Centrobank (RCB) haben ihr Kursziel fr die Papiere der UNIQA leicht auf 9,30 Euro gesenkt und das Anlagevotum "Hold" beibehalten. Der Versicherer hatte krzlich Zahlen zum Geschftsjahr 2018 vorgelegt, die ihm Rahmen der Analystenerwartungen lagen.

Die UNIQA, so die RCB, zeige eine weiterhin stabile Performance in einem robusten Marktumfeld, die Investoren wrden weiterhin von einer berdurchschnittlichen Dividendenrendite profitieren. Die vom Versicherer verffentlichte Guidance fr 2019 hingegen liege unter den Markterwartungen, schreibt RCB-Analyst Oliver Simkovic weiter.

Die Aktien der UNIQA werden im Moment mit einem Aufschlag von 24 bis 28 Prozent gegenber der Vergleichsgruppe gehandelt - ein Aufschlag der angesichts der guten Kapitalisierung und der hohen Dividendenrendite gerechtfertigt sei.

  

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UNIQA steigt schrittweise aus Kohle-Versicherungen aus
Keine neue Investments in Kohle-Sektoren - Rckzug in der Veranlagung - Im Bestand Ausstieg bis 2025 geplant - Lob von Greenpeace - Auch VIG zeichnet kein Kohlegeschft mehr

Der UNIQA-Versicherungskonzern nimmt kein Neugeschft im Kohle-Energiesektor mehr an und ttigt in diesem Industriezweig auch keine Investitionen mehr. Gemeinsam mit den Bestandskunden suche man nach Ausstiegsmglichkeiten bis zum Jahr 2025, erklrte die UNIQA am Freitag. Begrt wurde die Anti-Kohle-Strategie der UNIQA Insurance Group umgehend von der Umweltorganisation Greenpeace.
Mit der Reduktion des Risikos, das mit Kohlegeschft langfristig verbunden ist, wolle man zur Erreichung der Klimaziele beitragen, so das Unternehmen in einer Aussendung. Seit 31. Jnner hat sich der Konzern in der Veranlagung aus kohlebasierter Industrie zurckgezogen, nimmt keine neue Investments in Kohle-Sektoren vor und bekennt sich schon seit Anfang 2019 dazu, keine neuen Risiken als Versicherer in der Kohleindustrie wie auch Kohleminen und Kohlekraftwerken zu zeichnen. Auch andere europische Versicherer fahren seit einiger Zeit ihre Investments im Kohlesektor zurck. Auch die Vienna Insurance Group (VIG), der zweite heimische brsennotierte Versicherungskonzern, zeichnet seit heuer kein neues Kohlegeschft mehr.

Greenpeace sieht die neue Strategie der UNIQA fr den Kohleausstieg als "deutliches Signal an Politik und Industrie", dass Kohle ein Auslaufmodell ist. Es sei hchste Zeit, dem Klimakiller Nummern Eins den Geldhahn zuzudrehen, so eine Aussendung. Kohle sei fr 46 Prozent des globalen CO2-Ausstoes verantwortlich.

Weltweit steigen immer mehr Banken und Versicherungen aus der Kohlefinanzierung aus. Seit der ersten Ankndigung dieser Art von der Weltbank im Jahr 2013 htten schon ber 100 groe Finanzinstitutionen ihre Kohlefinanzierung oder -versicherung eingeschrnkt, hie es im Februar in einer neuen Studie des amerikanischen Institute for Energy Economics and Financial Analysis (IEEFA) mit Sitz in Cleveland/Ohio.

  

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UNIQA verbesserte Embedded Value 2018 um 3,3 Prozent
konomische Kapitalquote nach internem Steuerungsansatz bei 205 Prozent

Beim brsennotierten Versicherungskonzern UNIQA hat sich 2018 der Embedded Value - die Summe der Bestandswerte der Versicherungsvertrge samt knftigen Ertrgen daraus - um 3,3 Prozent verbessert. Der Market Consistent Embedded Value nach Minderheiten des Leben- und Krankengeschfts (exkl. Dividendenzahlungs- und Wechselkurseffekte) habe 3,36 Mrd. Euro betragen, teilte die UNIQA am Mittwoch mit.

Der Bestandswert im Bereich Lebens- und Krankenversicherung (Value of in-force business/VIF) sei dabei leicht auf 2,33 Mrd. Euro gestiegen. Die Neugeschftsmarge als Kennziffer fr die Profitabilitt des Neugeschfts in der Lebens- und der Krankenversicherung habe sich auf 5,9 Prozent (2017: 4,5 Prozent) verbessert.

Die konomische Kapitalquote der UNIQA, die als Gradmesser fr die Kapitalisierung gilt, sei mit 31. Dezember 2018 auf Basis des internen Steuerungsansatzes bei 205 Prozent gelegen. Finanzvorstand Kurt Svoboda erklrte in der heutigen Pressemitteilung, dass die Kapitalposition trotz eines turbulenten Jahresendes an den Finanzmrkten weiterhin auf einem sehr hohen Niveau sei. "Das ist auch im internationalen Vergleich ein exzellenter Wert, der uns nachhaltig in unserem Geschft strkt." Die vorlufige regulatorische Kapitalquote nach Solvency II per 31. Dezember 2018 betrgt laut UNIQA 248 Prozent. Die geprfte regulatorische Kapitalquote werde im Rahmen des Berichts zur Solvabilitt und Finanzlage Mitte Mai verffentlicht.

Die UNIQA hat ein im Rahmen der Eigenkapitalregeln Solvency II mgliches internes Modell fr das versicherungstechnische Risiko der Schaden- und Unfallversicherung seit 2017 im Einsatz. Man habe sich zum Ziel gesetzt, als erste sterreichische Versicherungsgruppe auch smtliche Marktrisiken nach einem internen Steuerungsansatz zu bewerten. Der Antrag auf Genehmigung dieser Modellerweiterung werde im ersten Halbjahr erfolgen, damit wrden der UNIQA-interne und der regulatorische Steuerungsansatz zusammengefhrt und vereinheitlicht.

  

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Geschft in CEE brummt

UNIQA: EGT in CEE um 28,9 Prozent gestiegen
Optimieren und Kosten senken
Abkhlung in Eurozone CEE bleibt Wachstumsmotor

Ein Meilenstein gelang UNIQA International im abgelaufenen Geschftsjahr mit einer weiteren Optimierung von Ablufen, bei der effizienten Abwicklung von Schadensfllen und bei der Verschlankung von Produkten. So wurde die Komplexitt der in Zentral und Osteuropa (CEE) angebotenen Produktpalette signifikant von ber 1.000 auf unter 500 reduziert. Ziel war, die umfassende Absicherung fr Privatkunden mit maximal 40 Produkten je Land zu gewhrleisten. Ein gutes Beispiel sind die Lnder Kroatien, Serbien, Montenegro sowie Bosnien und Herzegowina, in denen ein gemeinsames, regionales Kasko-Produkt entwickelt wurde, erklrte Wolfgang Kindl, CEO von UNIQA International, das Optimierungspotenzial. Ein weiteres gelungenes Beispiel fr Optimierungen ist die Schaffung eines Hubs fr Risiko und Versicherungsmathematik. Dieses Shared Service Center steht in Bratislava und aktuell sind dort 15 hochspezialisierte Fachkrfte fr alle Lnder in CEE ttig. Diese Bndelung ist wie ein Hot-Spot fr Versicherungsmathematik. Hier ist ein Kompetenzzentrum entstanden, das Arbeitskrfte anzieht und gleichzeitig Fachwissen an einem Ort zusammenfhrt, beschreibt Kindl diese neue Initiative.

Innovativ wie ein Start-Up, Erfahrung aus 200 Jahren Versicherungswirtschaft

Kindl: Jeden Tag im Leben unserer Kunden relevant sein. Das ist eines jener groen Ziele, das wir uns selbst gesetzt haben, um vom reinen Anbieter von Versicherungsprodukten ein Rund-um-die-Uhr-Servicedienstleister fr unsere Kunden zu werden. In Ungarn startete UNIQA mit Cherrisk Powered by UNIQA ein Pilotprojekt. ber cherrisk.com knnen Versicherungen aus den Bereichen Haushalt, Auto, Unfall und Reise zu 100 Prozent digital und voll automatisiert abgeschlossen werden. Auch im Schadensfall erfolgt die Abwicklung zum Groteil automatisch. Die Produkte sind brigens monatlich kndbar. Wir haben hier eine revolutionre Idee in nur eineinhalb Jahren entwickelt und im Konzern umgesetzt. Das bestehende, traditionelle Geschft wurde mit einem Peer-to-Peer-Konzept komplett neu gedacht und ergnzt um eine 100 Prozent digitale Schnittstelle zum Kunden. Die monatliche Kndigungsmglichkeit bietet hchstmgliche Flexibilitt beim Kunden, besttigt Kindl.

Damit unsere Kunden aber tglich mit uns in Kontakt kommen und auch positive und erfreuliche Berhrungspunkte haben, kommen die Cherries ins Spiel. Den Kunden bieten sich auf der Plattform unzhlige Mglichkeiten, fr risikobewusstes Verhalten Bonuspunkte sogenannte Cherries in Form einer Community-Whrung zu sammeln. Wenn man die Winterreifen rechtzeitig ansteckt, weil die Temperaturen zurckgehen, heit es Foto machen und im Konto hochladen. Schon bekommt man Cherries gutgeschrieben. Wir untersttzen unsere Kunden dabei, selbst Risiken zu erkennen und wenn mglich zu vermeiden, erklrt Kindl den neuen Zugang. Daher verschickt Cherrisk beispielsweise kurze Fragen zu kniffligen Verkehrssituationen. Auch hier bringt die richtige Antwort Cherries auf das Konto.

Jetzt muss mit den vielen Cherries natrlich auch etwas Sinnvolles passieren. So kann man mit Cherries seine eigene Prmie reduzieren, denn jede Kirsche stellt den Gegenwert eines ungarischen Forint (aktuell 0,3 Cent) dar. Kunden knnen aber auch der Gemeinschaft Gutes tun und Cherries spenden gelebte Versicherungsgemeinschaft. Aktuelle Projekte sind etwa die dringend ntige Renovierung in einem Kinderspital, Instrumente fr eine Musikschule in einer schwach entwickelten Region, Hilfe fr ein Tierheim oder betreute Freizeitaktivitten fr Kinder mit schweren Krankheiten. Ziel ist, nach diesem erfolgreichen Piloten das Modell auch in weiteren Lndern auszurollen.

EGT in CEE deutlich gestiegen

UNIQA International erreichte 2018 in CEE beim EGT eine Steigerung von 28,9 Prozent. UNIQA International ist eine 100prozentige Tochter von UNIQA Insurance Group und auf 15 Mrkten in CEE ttig. Insgesamt stieg damit das EGT im Jahresverlauf von 42,8 auf 55,1 Millionen Euro.

Grundlage fr diese erfolgreiche Entwicklung ist eine Steigerung bei den verrechneten Prmien im profitablen Segment der Nicht-Motor Sachversicherung. Gesamt ist das Sachversicherungsgeschft im Jahr 2018 von 997,3 Millionen Euro auf 1.067,4 Millionen Euro (+7,0 Prozent) gestiegen. Kindl: Wir werden diesen erfolgreichen Weg im klassischen Versicherungsmodell fortfhren. Gleichzeitig bieten wir unseren Kunden im digitalen Bereich umfangreiche Services und Produkte an, um auch auf diesem Kanal den Kundenerwartungen gerecht zu werden. Die Lebensversicherungsprmien hingegen sind vor allem durch den strategisch geplanten Rckzug vom Einmalerlaggeschft in Polen um 128,7 Millionen Euro auf 419,7 Millionen Euro gesunken. In Summe erzielte UNIQA im internationalen Geschft verrechnete Prmien inklusive Sparanteile von 1.564,6 Millionen Euro (-2,7 Prozent).

CEE bleibt Europas Wachstumsmotor

Franz Xaver Zobl, Analyst bei UNIQA, zeigte auf, wohin sich die Volkswirtschaften in CEE entwickeln werden: Whrend sich die Wirtschaftsdynamik in der Eurozone im Laufe des letzten Jahres abgeschwcht hat, wchst Zentral- und Osteuropa (CEE) weiterhin stark. Die Volkswirtschaften in den CEE-Lndern, in welchen UNIQA vertreten ist, expandierten 2018 um 4,2 Prozent (exklusive Russland). In allen Lndern lag das Wirtschaftswachstum ber jenem der Eurozone (1,8 Prozent), von 2,3 Prozent in Russland bis 5,1 Prozent in Polen. Bislang gibt es keine Anzeichen fr ein abruptes Ende der positiven Konjunkturentwicklung. Vielmehr ist eine Fortsetzung der positiven Trends mit BIP-Wachstumsraten von 3,5 und 3,3 Prozent auch 2019 und 2020 zu erwarten.

CEE-Region trotzt wirtschaftlicher Abkhlung

In Anbetracht der wirtschaftlichen Abkhlung in der Eurozone zeigt sich die CEE-Region berraschend widerstandsfhig. CEE ist eng mit den Wertschpfungsketten der Eurozone, vor allem mit Deutschland, verknpft. In der Tschechischen Republik werden beispielsweise 55 Prozent der exportierten Wertschpfung in die Eurozone und knapp unter 25 Prozent allein nach Deutschland exportiert. Der Grund fr die weiterhin solide Konjunktur in CEE ist die ausgewogene Struktur des Wirtschaftswachstums. Steigender Konsum privater Haushalte und rege Investitionsttigkeit der Unternehmen treiben die heimische Nachfrage, sodass negative Effekte der gedmpften externen Nachfrage kompensiert werden knnen, analysiert Zobl. Nichtdestotrotz wird sich die Region den zeitlich verzgerten Ansteckungseffekten im Falle eines anhaltenden Abschwungs in Deutschland nicht vollends entziehen knnen.

Dank stabiler Arbeitsmrkte widerstandsfhig

Die Situation auf den Arbeitsmrkten in Zentral- und Osteuropa hat sich sprbar verbessert. Sinkende Arbeitslosenraten, steigende Beschftigung und Lohnzuwchse bei gleichzeitig gedmpfter Inflation tragen positiv zur Expansion der heimischen Nachfrage bei. Trotzdem bleiben deutliche Unterschiede innerhalb der Region bestehen. Auf den Arbeitsmrkten Zentraleuropas herrscht Vollbeschftigung und der Arbeitskrftemangel fhrt zu substantiellen Lohnzuwchsen von teilweise ber 10 Prozent (z.B. in Ungarn). Dagegen zeigen die Lnder des westlichen Balkans weiterhin hohe strukturelle Arbeitslosigkeit, geringe Arbeitsmarktpartizipation vor allem von Frauen und die Abwanderung hochqualifizierter Arbeitskrfte (Brain-Drain).

Konvergenzprozess setzt sich weiter fort

Die anhaltend solide Konjunktur in CEE bei gleichzeitig gedmpfter Dynamik in der Eurozone untersttzt den Konvergenzprozess, also die langfristige Angleichung der pro Kopf Einkommen in CEE zum westeuropischen Lebensstandard. In den Jahren vor der Finanzkrise (2008/09) konnten insbesondere die neuen EU-Mitgliedsstaaten den Abstand deutlich verringern. Seitdem hat sich der Konvergenzprozess etwas verlangsamt, bleibt aber dennoch intakt. Die Strkung wirtschaftsrelevanter Institutionen sowie Investitionen in Bildung knnen den Konvergenzprozess beschleunigen. In Anbetracht der zunehmenden Bedeutung digitaler Technologien kann insbesondere die Verfgbarkeit digitaler Infrastrukturen sowie digitaler Kenntnisse der Bevlkerung ausschlaggebend sein, um den Konvergenzprozess auch in Zukunft aufrecht zu erhalten.

  

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UNIQA verdiente heuer zum Jahresauftakt auf vergleichbarer Basis mehr
EGT und Nettogewinn stiegen im ersten Quartal bereinigt um vorjhrigen Sondereffekt - Combined Ratio verbessert - Progressive Dividendenpolitik bekrftigt

Die UNIQA-Versicherungsgruppe hat heuer zu Jahresbeginn einen Gewinnrckgang verzeichnet - aber nur durch einen positiven Effekt im Vorjahr wegen des damaligen Ausstiegs aus den Casinos Austria. Vor Steuern verdiente die UNIQA heuer bis Mrz 42,3 Mio. Euro; der um den ao. Faktor bereinigte EGT-Vorjahreswert betrug 23,7 Mio. Euro. Der Nettogewinn sank unbereinigt von 53,6 auf 32,2 Mio. Euro.

Im ersten Quartal 2018 hatte die UNIQA aus dem Verkauf ihrer Casinos-Austria-Beteiligung 47,4 Mio. Euro Veruerungsgewinn erzielt.

Versicherungstechnisch schrieb die UNIQA heuer im ersten Quartal mit 34,0 Mio. Euro ein um 35 Prozent hheres Ergebnis (Vorjahr 25,2 Mio. Euro), wie der brsennotierte Konzern Donnerstagfrh mitteilte. Das operative Ergebnis sank hingegen - wegen eines tieferen Kapitalanlageergebnisses (ausgelst durch den ao. Casinos-Verkaufsgewinn) - um 34 Prozent auf 56,1 (84,5) Mio. Euro.

2019 soll sich im Gesamtjahr das EGT gegenber dem um den Casinos-Effekt bereinigten Wert von 2018 erhhen, heit es im Ausblick. Festhalten will die UNIQA an ihrer progressiven Dividendenpolitik und dabei die jhrliche Ausschttung je Aktie auch fr heuer wieder erhhen. Fr 2018 wurde der demnchst stattfindenden Hauptversammlung eine Anhebung der Ausschttung von 51 auf 53 Cent je Aktie vorgeschlagen.

In Schaden/Unfall peilt die UNIQA auch fr 2019 eine hhere Profitabilitt im versicherungstechnischen Kerngeschft und eine weitere Verbesserung der Combined Ratio an, heit es weiter. Im ersten Quartal lag die Kennziffer aus der Summe von Schden und Kosten gemessen an den Einnahmen mit 96,3 Prozent sprbar unter dem Wert ein Jahr davor (97,4 Prozent).

Von Jnner bis Mrz nahm die UNIQA in Schaden/Unfall mit 881 Mio. Euro um 1,4 Prozent mehr ein, in der privaten Krankenversicherung stiegen die Einnahmen um 3,1 Prozent auf 289 Mio. Euro. In der Sparte Leben gab es dagegen einen Rckgang um 6,8 Prozent auf 360 Mio. Euro - weil etwa auch ganz bewusst die Einmalerlge zurckgenommen wurden. Insgesamt blieben die verrechneten Prmieneinnahmen mit 1,530 (1,535) Mrd. Euro ungefhr gleich.

Frs Gesamtjahr 2019 plant die UNIQA ein leichtes Prmienwachstum - in Schaden/Unfall um rund 2 Prozent, in der Krankensparte um etwa 3 Prozent. Fr Leben geht man dagegen wegen der gedmpften Nachfrage (Stichwort Niedrigzinsen) von einem weiteren Rckgang aus.

  

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UNIQA verdiente Anfang 2019 besser
EGT und Nettogewinn vergleichsweise hher, unbereinigt tiefer - Schneedruck belastete heuer - Combined Ratio dennoch besser - Geringere Nachfrage nach Lebenspolizzen wegen Niedrigzinsen

Die UNIQA-Versicherungsgruppe hat Anfang 2019 auf vergleichbarer Basis mehr verdient. Einen Sondereffekt von 2018 herausgerechnet, stiegen im ersten Quartal der Vorsteuer- und der Nettogewinn. Auch im Gesamtjahr will man zulegen. Teurer kam heuer der Schneedruck, sagt CEO Andreas Brandstetter. Und man msse "viel mehr laufen" in der Lebensversicherung, weil die Niedrigzinsen die Nachfrage drcken.
"Der Schneedruck im Jnner und Februar hat doch Spuren in unserer Bilanz hinterlassen", sagte der UNIQA-Chef zur APA. Der Unwetter-Schadenaufwand sei im ersten Quartal bei 22 Mio. Euro und damit doch ziemlich ber dem mehrjhrigen Durchschnitt von 12 Mio. Euro gelegen. Weitere Schadensmeldungen knnten noch im zweiten Quartal eintrudeln. Dafr habe es bei den Basisschden im Massengeschft eine sehr gute Entwicklung gegeben. Insgesamt sei die Schadenquote im Schaden/Unfallgeschft bis Mrz bei guten 64,7 Prozent gelegen, weil es kein Naturkatastrophen-Ereignis mit ber 5 Mio. Euro Einzelschaden gegeben habe. Samt der Kostenquote von 31,6 Prozent verbesserte sich die Combined Ratio - Schden und Kosten gemessen an den Prmien - auf 96,3 (97,4) Prozent.

"Unter Druck" ist nach den Worten des UNIQA-Chefs die Lebensversicherung mit laufenden Prmien. In dem Bereich gebe es - wegen der geringen Kundennachfrage durch das Niedrigzinsumfeld - doch einen sprbaren Rckgang: "Wir mssen viel mehr laufen, um die Bedeutung einer Vorsorge zu kommunizieren." Leben sei "aber eine unverzichtbare Kernsparte fr uns als Kompositversicherer", so Brandstetter. Man knne den Kunden langfristig sinnvolle Produkte anbieten, wolle ihnen aber nur Dinge versprechen, die man auch halten knne.

In der Lebensversicherung gab es heuer im ersten Quartal bei den Einnahmen einen Rckgang um 6,8 Prozent auf 360 Mio. Euro - weil man auerdem bewusst bei der Annahme von Einmalerlgen zurckhaltend war. In sterreich verringerten sich in Leben bis Mrz die verrechneten Prmien um 5,3 Prozent auf 269 Mio. Euro, wobei die Einmalerlge um knapp 28 Prozent sanken.



In der Schaden- und Unfallversicherung nahm man mit 881 Mio. Euro um 1,4 Prozent mehr ein, dabei in sterreich um 3,8 Prozent mehr (575 Mio. Euro), speziell durch ein anhaltendes Kfz- und Sach-Wachstum. In der Krankenversicherung stiegen die Einnahmen bis Mrz um 3,1 Prozent auf 289 Mio. Euro, in sterreich um 1,8 Prozent auf 265 Mio. Euro. In Summe erzielte die UNIQA in sterreich damit ein Wachstum der verrechneten Prmien (inkl. Sparanteile) von 1,0 Prozent auf 1,109 Mrd. Euro, im Konzern waren es 1,530 (1,535) Mrd. Euro. Die Versicherungsleistungen der UNIQA Group im Eigenbehalt reduzierten sich um 0,7 Prozent auf 927 Mio. Euro.

Frs Gesamtjahr 2019 plant man ein leichtes Prmienplus - in Schaden/Unfall um rund 2 Prozent, in der Krankensparte um etwa 3 Prozent. Fr die Lebensversicherung geht man wegen der gedmpften Nachfrage von einem weiteren Rckgang aus.

In Schaden/Unfall peilt die UNIQA auch fr 2019 eine hhere Profitabilitt im versicherungstechnischen Kerngeschft und eine weitere Verbesserung der Combined Ratio an. Im ersten Quartal lagen die Schden und Kosten gemessen an den Einnahmen mit 96,3 Prozent sprbar unter dem Wert ein Jahr davor (97,4 Prozent).

Die gesamten Aufwendungen fr den Versicherungsbetrieb (ohne erhaltene Rckversicherungsprovisionen) stiegen bis Mrz um 8,4 Prozent auf 347 Mio. Euro. Dabei legten die Aufwendungen fr den Versicherungsabschluss um 8,3 Prozent auf 226 Mio. Euro zu. Die sonstigen Aufwendungen fr den Versicherungsbetrieb (Verwaltungskosten) stiegen um 8,5 Prozent auf 120 Mio. Euro - darin enthalten waren rund 14 (6) Mio. Euro Kosten im Rahmen des Innovations- und Investitionsprogramms.



Im Gesamtjahr sind fr dieses Programm auerordentliche Investitionen von 60 Mio. Euro vorgesehen, so Brandstetter, im ersten Quartal sei davon rund ein Viertel angefallen. Dass die Aufwendungen generell so krftig gestiegen sind, erklrt er auch mit einem bilanztechnischen Sondereffekt, nmlich erhhten Abschreibungen bei den aktivierten Abschlusskosten (Provisionen) in der Lebensversicherung; auf EGT-Ebene neutralisiere sich das aber bereits.

Vor Steuern (EGT) verdiente die UNIQA heuer bis Mrz 42,3 Mio. Euro - der um einen positiven Einmalfaktor bereinigte Vorjahreswert hatte 23,7 Mio. Euro betragen. Im ersten Quartal 2018 hatte die UNIQA aus dem Verkauf ihrer Casinos-Austria-Beteiligung einen Veruerungsgewinn von 47,4 Mio. Euro erzielt. Der Nettogewinn der UNIQA sank unbereinigt von 53,6 auf 32,2 Mio. Euro.

2019 soll sich im Gesamtjahr das EGT gegenber dem um den Casinos-Effekt bereinigten Wert von 2018 erhhen, heit es im Ausblick. Festhalten will die UNIQA an ihrer progressiven Dividendenpolitik und dabei die jhrliche Ausschttung je Aktie auch fr heuer wieder erhhen. Fr 2018 wurde der Hauptversammlung eine Anhebung der Ausschttung von 51 auf 53 Cent je Aktie vorgeschlagen.

Versicherungstechnisch schrieb die UNIQA im ersten Quartal mit 34,0 Mio. Euro ein um 35 Prozent hheres Ergebnis (Vorjahr 25,2 Mio. Euro). Das operative Ergebnis sank hingegen - wegen eines tieferen Kapitalanlageergebnisses (durch den ao. Casinos-Verkaufsgewinn) - um 34 Prozent auf 56,1 (84,5) Mio. Euro. Das Kapitalanlageergebnis sank um 28,0 Prozent auf 100,6 Mio. Euro, im Vorjahreswert (139,6 Mio.) war der ao. Faktor von 47,4 Mio. Euro enthalten. Der Kapitalanlagebestand erhhte sich von Ende 2018 bis Ende Mrz von 19,337 auf 20,103 Mrd. Euro. Das den Aktionren zurechenbare Eigenkapital wuchs gleichzeitig von 2,972 auf 3,173 Mrd. Euro.



Der am Donnerstag zugleich mit dem Quartalsreport verffentlichte Bericht zu Solvabilitt und Finanzlage weist fr die UNIQA fr 2018 eine regulatorische Kapitalquote (SCR-Quote) von 248 Prozent aus, 2017 waren es 250 Prozent gewesen. Im internationalen Vergleich sei diese Quote "stark", heit es beim Versicherungsunternehmen.

Die durchschnittliche Mitarbeiterzahl der UNIQA Group stieg im Jahresabstand leicht auf 12.851 (12.810).

Die Gruppe zhlt mehr als 10,1 Mio. Kunden in 18 Lndern. In sterreich ist die UNIQA mit ber 21 Prozent Marktanteil der zweitgrte Versicherungskonzern.

  

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Q1-Ergebnis unter Markterwartungen, aber attraktive Dividende ausstehend

Im 1. Quartal 2019 verzeichnete die Uniqa einen deutlichen Ergebnisrckgang, der allerdings auf einen auerordentlichen Ertrag im Vorjahr zurckzufhren ist. Im Q1/18 lukrierte der Versicherer einen Veruerungsgewinn von EUR 47 Mio. aus dem Verkauf des Anteils an den Casinos Austria. Whrend das Ergebnis im abgelaufenen Q1/19 ber unseren niedrigen Erwartungen lag, fiel es deutlich schwcher aus als die Konsensus-Erwartung. Besonders der Anstieg bei den Aufwendungen (+8% infolge von Kosten aus dem Strategieprogramm) war hher als erwartet. Die abgegrenzten Prmien im Eigenbehalt konnten im 1. Quartal um 1,7% auf EUR 1,23 Mrd. gesteigert werden. Das versicherungstechnische Ergebnis erhhte sich um 34,8% auf EUR 34 Mio. Das Ergebnis vor Steuern fiel aufgrund des Einmalgewinns im Vorjahr um 41% auf EUR 42,3 Mio. Die Combined Ratio konnte trotz hherer Aufwendungen fr Unwetterschden auf 96,3% verbessert werden (-1,1 Prozentpunkte gegenber dem Vorjahr).

Ausblick

Das Management besttigte den Ausblick, 2019 ein Vorsteuerergebnis ber dem Wert von 2018 (bereinigt um den Verkaufsgewinn der Casinos Austria Beteiligung) anzustreben und die progressive Dividendenpolitik fortzusetzen. Die Uniqa wird am Montag ihre HV abhalten, wo der Dividendenvorschlag von EUR 0,53/Aktie (5,8% Dividendenrendite; ex-Tag: 29.5.19) genehmigt werden soll. Die hohe Dividendenrendite sowie das hohe berschusskapital (rund EUR 700 Mio.), das fr Akquisitionen, Dividenden oder Aktienrckkufe verwendet werden kann zhlen zu den Hauptgrnden fr unsere positive Meinung zur Uniqa-Aktie. Die Gewinndynamik (nachhaltig) bleibt aufgrund des Niedrigzinsumfelds unspektakulr.

Erste Bank

  

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In der am 20. Mai 2019 stattgefundenen 20. ordentlichen Hauptversammlung der Aktionre von UNIQA Insurance Group AG (FN 92933 t, Handelsgericht Wien) wurde fr das Geschftsjahr 2018 die Ausschttung einer Dividende von 53 Cent je dividendenberechtigter Stckaktie beschlossen.

Die Auszahlung der Dividende erfolgt am Montag, dem 3. Juni 2019, abzglich 27,5 % Kapitalertragsteuer nach Magabe der gesetzlichen Bestimmungen. Die Auszahlung der Dividende erfolgt durch Gutschrift der depotfhrenden Bank. Als Hauptzahlstelle fungiert die Raiffeisen Centrobank AG.

Die Aktien der UNIQA Insurance Group AG (ISIN AT0000821103) werden ab Donnerstag, dem 29. Mai 2019 ex Dividende 2018 an der Wiener Brse gehandelt. Nachweisstichtag ist Freitag, der 31. Mai 2019.

  

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Progressive Dividendenpolitik: Dividende steigt zum siebten Mal

Auf Grundlage der guten Geschftsentwicklung im Jahr 2018 und der Steigerung des Konzernergebnisses um mehr als 70 Millionen Euro auf 243 Millionen Euro hat sich die am 20. Mai 2019 abgehaltene Hauptversammlung der UNIQA Insurance Group AG (UNIQA) den Vorschlgen des Vorstands und des Aufsichtsrats angeschlossen und bereits zum siebten Mal in Folge einer Erhhung der Dividende auf 53 Cent je Aktie (2017: 51 Cent) die Zustimmung erteilt.

Zwei neue Aufsichtsratsmitglieder

Die belgische Versicherungsexpertin Anna Maria DHulster und der CFO der Raiffeisen Bank International AG (RBI) Martin Grll wurden von der Hauptversammlung neu in den Aufsichtsrat gewhlt.

Anna Maria DHulster verfgt ber langjhrige internationale Erfahrungen im europischen Finanzdienstleistungsbereich. Als Generalsekretrin der Geneva Association leitete sie zuletzt den globalen Think Tank der Versicherungswirtschaft mit Sitz in Zrich von 2014 bis Februar 2019.

Der sterreichische Bankmanager Martin Grll ist seit 2005 als CFO Mitglied des Vorstands der RBI, einem der fhrenden Bankinstitute in sterreich und Zentral- und Osteuropa. Grll, der seit 1982 im Bankbereich ttig ist, bte seit 1998 verschiedene Vorstandsfunktionen aus.

Kory Sorenson und Rudolf Knighofer schieden mit Beendigung der ordentlichen Hauptversammlung am 20. Mai 2019 aus dem Aufsichtsrat von UNIQA aus. Alle anderen bisherigen Aufsichtsratsmitglieder wurden wiedergewhlt.

Die Rede von CEO Andreas Brandstetter anlsslich der 20. ordentlichen Hauptversammlung sowie die Ergebnisse zu den Abstimmungen knnen unter folgendem Link eingesehen werden:

http://www.uniqagroup.com/gruppe/versicherung/investor-relations/hauptversammlung/Hauptve rsammlung.de.html

  

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>Progressive Dividendenpolitik: Dividende steigt zum siebten
>Mal
>
>Auf Grundlage der guten Geschftsentwicklung im Jahr 2018 und
>der Steigerung des Konzernergebnisses um mehr als 70 Millionen
>Euro auf 243 Millionen Euro hat sich die am 20. Mai 2019
>abgehaltene Hauptversammlung der UNIQA Insurance Group AG
>(UNIQA) den Vorschlgen des Vorstands und des Aufsichtsrats
>angeschlossen und bereits zum siebten Mal in Folge einer
>Erhhung der Dividende auf 53 Cent je Aktie (2017: 51 Cent)
>die Zustimmung erteilt.
>
>Zwei neue Aufsichtsratsmitglieder
>
>Die belgische Versicherungsexpertin Anna Maria DHulster und
>der CFO der Raiffeisen Bank International AG (RBI) Martin
>Grll wurden von der Hauptversammlung neu in den Aufsichtsrat
>gewhlt.
>
>Anna Maria DHulster verfgt ber langjhrige internationale
>Erfahrungen im europischen Finanzdienstleistungsbereich. Als
>Generalsekretrin der Geneva Association leitete sie zuletzt
>den globalen Think Tank der Versicherungswirtschaft mit Sitz
>in Zrich von 2014 bis Februar 2019.
>
>Der sterreichische Bankmanager Martin Grll ist seit 2005 als
>CFO Mitglied des Vorstands der RBI, einem der fhrenden
>Bankinstitute in sterreich und Zentral- und Osteuropa. Grll,
>der seit 1982 im Bankbereich ttig ist, bte seit 1998
>verschiedene Vorstandsfunktionen aus.
>
>Kory Sorenson und Rudolf Knighofer schieden mit Beendigung
>der ordentlichen Hauptversammlung am 20. Mai 2019 aus dem
>Aufsichtsrat von UNIQA aus. Alle anderen bisherigen
>Aufsichtsratsmitglieder wurden wiedergewhlt.
>
>Die Rede von CEO Andreas Brandstetter anlsslich der 20.
>ordentlichen Hauptversammlung sowie die Ergebnisse zu den
>Abstimmungen knnen unter folgendem Link eingesehen werden:
>
>http://www.uniqagroup.com/gruppe/versicherung/investor-relations/hauptversammlung/Hauptve rsammlung.de.html

War jemand bei der HV? Bei Punkt 6 stimmten 329 Aktionre dagegen, doch mit zu wenig Stimmen.

  

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Bislang war bis zur Dividende immer eine Ralley ob der der ppigen Ausschttung! Der Buchwert-so wurde es gestern auf der HV kommuniziert liegt auch weit ber 10 Euro.

  

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Weit? Gar so weit? Hast die Sache mit dem Hybridkapital verstanden?

Ich glaub, das muss man noch abziehen, das ist ja kein ehrlicher Buchwert.

Und Firmenwerte und so sind auch wenig nachhaltig,
denken offenbar viele Anleger.

  

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>sagt mal.....warum sind momentan Versicherungstitel so unter
>Druck ?
>Egal ob Uniqa oder VIG alle geben heute stark nach.....

Allianz und Mnchner Rck nicht. Seltsam.

  

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>sagt mal.....warum sind momentan Versicherungstitel so unter
>Druck ?
>Egal ob Uniqa oder VIG alle geben heute stark nach.....

Vielleicht wegen der Politnhe der Beiden.

  

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Alleine das Raiffeisen-Imperium samt Land N war mit etwa 190,5 Mio. Aktien vertreten. Wie ERSTE (2,6 Mio.) und Norwegische Regierung (6,2 Mio.) abgestimmt haben, hab ich nicht gesehen. Aber wer hinter den aufflligen Gruppenkarten genau steckt, wurde nicht angezeigt. Die scheuen ein bissl das Licht der ffentlichkeit. Htten aber auch keine Chance gehabt, wenn alle nicht mit Raiffeisen verbundenen Aktionre aufgezeigt htten.

  

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Irgendetwas verstehe ich da jetzt nicht!

Die Aktie wird am 29.5 ex Dividende gehandelt.
Am 31.5. ist allerdings erst der Nachweisstichtag.

Kann ich sie jetzt am 29.5 "gnstig" kaufen und bekomme trotzdem die Dividende - das kann ja nicht sein?

Danke!

  

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>Irgendetwas verstehe ich da jetzt nicht!
>
>Die Aktie wird am 29.5 ex Dividende gehandelt.
>Am 31.5. ist allerdings erst der Nachweisstichtag.
>
>Kann ich sie jetzt am 29.5 "gnstig" kaufen und bekomme
>trotzdem die Dividende - das kann ja nicht sein?
>
>Danke!
>

Nein!

Wie Hagen schon so schn erklrt hat - der Nachweisstichtag ist eine Frucht der Cum-Ex-Malversationen. Fr einen normalen Kleinaktionr ist der vllig unerheblich. Die Dividende wird am EX-Tag vor Handelserffnung abgeschlagen und am Zahltag angewiesen.

Letzte Kaufmglichkeit zur Dividende ist also der 28.05. Schlussauktion

  

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>Letzte Kaufmglichkeit zur Dividende ist also der 28.05.
>Schlussauktion

Hab mir in der heutigen Schlussauktion ein paar Stck gegnnt. Nach Ex-Dividende landen wir direkt im unteren Untersttzungsbereich, was auf einen kleinen Rebound hoffen lsst.

  

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Insider-Transaktion: Vorstand Zoran Visnjic kauft 2.000 Aktien

Datum: 2019-07-10
Name: Zoran Visnjic
Grund fr die Meldepflicht: Vorstand
Kauf: 2.000 Stck
Preis: 8.188
Gegenwert: 16.376,00
Finanzinstrument: Aktie
ISIN: AT0000821103

Weitere Uniqa-Insider-Transaktionen: http://aktie.at/showcompany.html?sub=insider&id=53

  

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RCB besttigt "Hold"-Votum, Preisziel bei 8,80 Euro
Trend zur Verbesserung der Schaden-Kosten-Quote

Die Wertpapierexperten der Raiffeisen Centrobank (RCB) haben ihr Anlagevotum fr die Aktien des heimischen Versicherers UNIQA in Vorbereitung auf die kommende Zahlenvorlage mit "Hold" besttigt. Das Kursziel sehen sie bei 8,80 Euro. Am 28. August wird der Versicherungskonzern seinen Geschftsbericht zum ersten Halbjahr 2019 vorlegen.

Druck von Kostenseite im Gesamtjahr sehen die RCB-Analysten um Oliver Simkovic infolge steigender IT-Ausgaben. Diese stehen in Zusammenhang mit der neuen Versicherungsplattform UIP und der Implementierung von neuen Rechnungslegungsstandards. Dem gegenber stehen zu erwartende hhere Bewertungsgewinne aus Staatsanleihen und Immobilien. Auch bei der Schaden-Kosten-Quote (Combined Ratio) sehen die Analysten einen Trend zur Verbesserung.

Den Konsensus von 292 Mio. Euro beim Vorsteuergewinn im Gesamtjahr 2019 sehen die Analysten als "sehr hoch" an. Beim Kurs-Gewinn-Verhltnis errechnet sich ein Aufpreis von 14 bis 17 Prozent zur europischen Peer Group, so die Analysten.

  

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UNIQA im Halbjahr mit Prmienplus und vergleichbar hherem EGT
Wachstum in Krankensparte und Schaden/Unfall, leichter Rckgang in Leben - Besseres Kapitalanlageergebnis

Der UNIQA-Versicherungskonzern hat heuer bis Juni insgesamt mehr Prmien eingenommen und das Vorsteuerergebnis (EGT) auf vergleichbarer Basis gesteigert. Auch im Gesamtjahr will man in der Kranken- und der Schaden/Unfall-Sparte wachsen, Lebenspolizzen verkaufen sich wegen der Niedrigzinsen etwas schwerer. Trotz mehr Unwetterschden im Frhjahr ist man fr das Gesamtjahr zuversichtlich.

Im Halbjahr stiegen die verrechneten Prmien um 0,6 Prozent auf 2,81 Mrd. Euro, getrieben von einem 1,9-Prozent-Plus auf 1,54 Mrd. Euro in Schaden/Unfall in der Gruppe, wobei der Zuwachs in sterreich sogar ber 3 Prozent lag. Die Krankensparte nahm in der Gruppe mit 586 Mio. Euro um 3,4 Prozent mehr ein, die Lebensversicherung mit 712 Mio. Euro um 4,2 Prozent weniger, teilte die UNIQA am Mittwoch mit.

An Versicherungsleistungen im Eigenbehalt fielen 1,85 Mrd. Euro an, um 1,1 Prozent mehr. Davon entfielen 861 Mio. Euro (+1,6 Prozent) auf Schaden/Unfall und 476 Mio. Euro (+3,4 Prozent) auf die private Krankenversicherung. In der Lebensversicherung dagegen gingen die Leistungen um 1,8 Prozent auf 515 Mio. Euro zurck.

Die Gesamtkostenquote erhhte sich im Jahresabstand auf 27,0 (25,3) Prozent. Mitsamt dem Schadensatz wuchs die Combined Ratio gemessen an den Prmieneinnahmen auf 97,3 (97,1) Prozent. Das Kapitalanlageergebnis stieg um 4,2 Prozent auf netto 301 Mio. Euro - obwohl in den vorjhrigen 289 Mio. Euro auch 47 Mio. Euro als positiver Sondereffekt aus dem Verkauf der Casinos-Anteile enthalten waren. Der Kapitalanlagebestand wuchs auf 20,51 (19,34) Mrd. Euro.

Versicherungstechnisch verdiente die UNIQA Group mit 27 (55) Mio. Euro um die Hlfte weniger, vorwiegend wegen der gestiegenen Kosten. Das operative Ergebnis schrumpfte dagegen - wegen des hheren Kapitalanlageergebnisses - nur leicht um gut 4 Prozent auf 164 (172) Mio. Euro. Das Vorsteuerergebnis (EGT) sank daher um gut 6 Prozent auf 135,9 Mio. (noch ein Jahr davor 97,6 Mio. Euro ohne den Casinos-Einmaleffekt bzw. 145,0 Mio. Euro inklusive diesen).

2019 soll das EGT ber dem (um den Casinos-Einmaleffekt bereinigten) Wert von 2018 liegen, bekrftigte die UNIQA. Weiterhin beabsichtige man, im Rahmen einer progressiven Dividendenpolitik auch fr 2019 die Ausschttung zu erhhen - die Titel zhlen zu den dividendenstrksten im Wiener Brse-Leitindex ATX. Die Combined Ratio soll 2019 besser als 2018 ausfallen.

  

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UNIQA trotz Niedrigzinsen mit mehr Kapitalanlageergebnis bis Juni
Kostentreiber Unwetter und IT - "Produkt Lebensversicherung unverzichtbar" - Weniger neue Auto-Polizzen, aber mit mehr Prmie - EGT 2019 bereinigt hher als 2018 erwartet - GRAFIK

Trotz Niedrigzinsen hat der UNIQA-Konzern sein Kapitalanlageergebnis bis Juni gesteigert. Zu danken war das einem hheren Beitrag der Strabag-Beteiligung sowie Gewinnen aus Festverzinslichen und Immo-Verkufen. Kranken- und Schaden/Unfall-Geschft brachten mehr Prmie, Leben etwas weniger. Das Vorsteuerergebnis (EGT) soll auch im Gesamtjahr zulegen, den Casag-Sondereffekt 2018 herausgerechnet.

Die Kapitalanlagen warfen im ersten Halbjahr eine Rendite von 2,9 Prozent ab, sagte UNIQA-Generaldirektor Andreas Brandstetter zur APA. Im Gesamtjahr werde die Rendite jedoch um die 2,4 bis 2,5 Prozent liegen. Das Kapitalanlageergebnis stieg um 4,2 Prozent auf netto 301 Mio. Euro - obwohl in den vorjhrigen 289 Mio. Euro auch 47 Mio. Euro als positiver Sondereffekt aus dem Verkauf der Casinos-Anteile enthalten waren.

In der Veranlagung setzt man weiter sehr stark auf alternative Mglichkeiten, aber auch Immo-Investments etwa in Polen, Ungarn, Tschechien und der Slowakei. In die neue Assetklasse Infrastruktur investiert die UNIQA weiter - bisher stecken dort schon 650 Mio. Euro drinnen, Zielgre ist eine Milliarde Euro. In 20 Start-ups hat man bisher 17,4 Mio. Euro investiert, dabei in 12 direkt, in acht ber Fonds; bis Jahresende knnten die Start-ups-Investments auf 30 Mio. Euro steigen; die bisherigen Investments in dem Bereich brachten ber zweieinhalb Jahre kumuliert 26 Prozent Wertzuwachs. Man wolle damit also Geld verdienen, aber auch einen Know-how-Transfer. Der Kapitalanlagebestand der UNIQA Group wuchs bis Ende Juni auf 20,51 Mrd. Euro, nach 19,34 Mrd. Euro Ende 2018.

Wegen der anhaltend starken Investments in die Digitalisierung, die IT-Systeme und andere zukunftstrchtige Bereiche legte die Kostenquote im Jahresabstand auf 27,0 (25,3) Prozent zu - samt Schadenquote wuchs die Combined Ratio auf 97,3 (97,1) Prozent; sie soll im Gesamtjahr aber unter 2018 liegen. Durch Naturkatastrophen war die UNIQA heuer bis Juni mit 41 Mio. Euro um 18 Mio. Euro hher belastet als im ersten Halbjahr 2018; allerdings habe man auch schon gewisse Vorsorgen fr Herbst-Strme gebildet, so Brandstetter. Bis Juni hatten UNIQA-Kunden 17.800 Unwetterschden zu beklagen, ber 10.000 davon in sterreich, rund 7.000 in CEE. Bei der Abwicklung der Schden werde man immer schneller, zuletzt konnte man in sterreich 44 Prozent aller Schden binnen zwei Tagen erledigen.

Aus den "Zukunftsthemen" werde man weiter eine finanzielle Belastung haben, doch sei man hier "on time and budget". Das Programm im Umfang von 500 Mio. Euro sei langfristig angelegt - auf einen 10-Jahres-Zeitraum bis 2026. Als erstes solle das Personenversicherungsgeschft auf die neue UNIQA Insurance Platform (UIP) gestellt werden, ab 2020 der Schaden/Unfall-Bereich und als letztes die Krankensparte, weil dort der Innovationsdruck am geringsten sei. Auch die IFRS-9/17-Regeln, die 2022 kommen, wrden eine Belastung darstellen, ber mehrere Jahre zusammen 50 Mio. Euro. "Daher brauchen wir in anderen Bereichen eine hohe Kostendisziplin", betont der CEO. Fr die nchste Solvency-II-Review ab 2020 erhofft er sich Verstndnis der neuen EU-Kommission fr die Anliegen und die Bedeutung der europischen Assekuranz; als grter Investor strke die Branche auch die europische Volkswirtschaft. Das sollte mitbedacht werden, wenn in Europa ber schrfere Eigenkapitalpflichten und Konsumentenschutz diskutiert werde.

Bis Juni hat die Gruppe die verrechneten Prmien um 0,6 Prozent auf 2,81 Mrd. Euro gesteigert, getrieben von einem 1,9-Prozent-Plus auf 1,54 Mrd. Euro in Schaden/Unfall, wobei der Zuwachs in sterreich sogar ber 3 Prozent lag. Die Krankensparte nahm in der Gruppe mit 586 Mio. Euro um 3,4 Prozent mehr ein, die Lebensversicherung mit 712 Mio. Euro um 4,2 Prozent weniger. Fr 2019 rechnet Brandstetter "mit einem hnlichen Trend", nmlich in Summe mit einem Prozent Wachstum, dabei rund 2 Prozent in Schaden/Unfall und etwa drei Prozent in der Krankenversicherung.

An Versicherungsleistungen im Eigenbehalt fielen 1,85 Mrd. Euro an, um 1,1 Prozent mehr - davon 861 Mio. Euro (+1,6 Prozent) in Schaden/Unfall und 476 Mio. Euro (+3,4 Prozent) in Kranken; in Leben sanken die Leistungen um 1,8 Prozent auf 515 Mio. Euro.

Im Autogeschft verzeichnete die UNIQA heuer zwar einen Rckgang bei den Neuvertrgen, wobei aber die Durchschnittsprmien gestiegen sind. In der Haftpflicht habe es bei Pkw um 6 Prozent weniger neue Vertrge gegeben, die Prmie liege im Schnitt aber ein Prozent hher, so Brandstetter im Gesprch mit der APA. Noch strker ist dieser Effekt in der Auto-Kasko: Dort sank die Neuvertragszahl um 5 Prozent, die Prmien kletterten im Schnitt aber um 6 Prozent. Das SafeLine-Notfallservice werde rund 1.000 mal pro Monat verkauft. E-Autos konnte man heuer mehr versichern - fr rein mit Strom betriebene Fahrzeuge werden in der Haftpflicht 25 Prozent Prmiennachlass gewhrt.

Das Produkt Lebensversicherung sei fr die UNIQA weiterhin "ein unverzichtbarer Teil unseres Portfolio", betonte der Konzernchef, auch wenn das Niedrigzinsumfeld dafr ungnstig sei: "Es ist hart, aber wir bleiben dran und stehen zu dem Geschftsfeld." Man wolle nur Produkte verkaufen, die fr die Kunden Sinn machen und fr die UNIQA konomisch vertretbar seien. Man habe die Abschlusskosten stark reduziert, sodass die Produkte nun attraktiver seien. Durch die neue Handhabung der laufenden Kosten gehe gleich mehr Geld in die Veranlagung, das bringe den Kunden mehr Ertrag.

In der neuen klassischen Lebensversicherung habe man in sterreich nun 154.000 Polizzen mit 150 Mio. Euro Prmienvolumen unter Vertrag, davon rund 17.000 heuer abgeschlossene. Bei den 6.500 Fondspolizzen (davon 3.000 von heuer) nehme man 10 Mio. Euro ein. Besonders gut lieen sich generell Produkte mit biometrischer Absicherung verkaufen, also etwa bezogen auf Todesfall, Berufsunfhigkeit sowie Krankenversicherungen. Zustzlich forciere man Fondspolizzen ohne Garantiezins (hauptschlich gegen laufende Prmie), die seien nicht von den Niedrigzinsen betroffen. Derzeit hat die UNIQA knapp 16.000 Kunden, die monatlich eine Rente ausbezahlt bekommen und so ihre persnliche Pensionslcke verkleinern oder schlieen knnen.

Die UNIQA Group ist in 18 Lndern ttig und hat aktuell insgesamt 10,3 Mio. Kunden. In allen Lndern in CEE sei man im ersten Halbjahr positiv gewesen, so der CEO, auch in Rumnien - wenn auch mit 1,7 Mio. Euro EGT nur knapp positiv. Brandstetter: "Wir sehen, dass unsere Restrukturierungsmanahmen dort greifen." Der Mitarbeiterstand der Gruppe auf Vollzeitbasis sank in den ersten sechs Monaten im Jahresabstand im Schnitt auf 12.731 (12.876).

Versicherungstechnisch verdiente die UNIQA Group im Halbjahr mit 27 (55) Mio. Euro um die Hlfte weniger, vorwiegend wegen der gestiegenen Kosten. Das operative Ergebnis schrumpfte wegen des hheren Kapitalanlageresultats nur leicht um 4 Prozent auf 164 (172) Mio. Euro. Das Vorsteuerergebnis (EGT) sank um 6 Prozent auf 135,9 Mio. (nach ein Jahr davor 97,6 Mio. ohne Casinos-Einmaleffekt bzw. 145,0 Mio. Euro mit).

2019 soll das EGT ber dem um den Casinos-Einmaleffekt bereinigten Wert von 2018 liegen, bekrftigte die UNIQA. Weiterhin beabsichtige man, im Rahmen einer progressiven Dividendenpolitik auch fr 2019 die Ausschttung zu erhhen - die Titel zhlen zu den dividendenstrksten im ATX. Die Combined Ratio soll 2019 besser als 2018 ausfallen.

  

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Insider-Transaktion: Vorstand Andreas Brandstetter kauft 25.000 Aktien

Datum: 2019-08-28
Name: Andreas Brandstetter
Grund fr die Meldepflicht: Vorstand
Kauf: 25.000 Stck
Preis: 7.886
Gegenwert: 197.150,00
Finanzinstrument: Aktie
ISIN: AT0000821103

Weitere Uniqa-Insider-Transaktionen: http://aktie.at/showcompany.html?sub=insider&id=53

  

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>>Vorstand Kurt Svoboda kauft gestern 1.500 Stk a 7,00 ?
>
>Irgendein Bonusprogramm wo gnstiger gekauft werden kann?

Da steht fast 8:


Insider-Transaktion: Vorstand Kurt Svoboda kauft 1.500 Aktien
Datum: 2019-08-29
Name: Kurt Svoboda
Grund fr die Meldepflicht: Vorstand
Kauf: 1.500 Stck
Preis: 7,973

https://aktien-portal.at/m/mobile_boerse_news_wien.html?n=56573

  

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>>>Vorstand Kurt Svoboda kauft gestern 1.500 Stk a
>7,00 ?
>>
>>Irgendein Bonusprogramm wo gnstiger gekauft werden kann?
>
>Da steht fast 8:
>
>
>Insider-Transaktion: Vorstand Kurt Svoboda kauft 1.500
>Aktien
>Datum: 2019-08-29
>Name: Kurt Svoboda
>Grund fr die Meldepflicht: Vorstand
>Kauf: 1.500 Stck
>Preis: 7,973


Letzteres stimmt:


https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20190829_OTS0156/eans-dd-uniqa-insurance-group-ag -mitteilung-ueber-eigengeschaefte-von-fuehrungskraeften-gemaess-artikel-19-mar

  

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Sehr starkes Kapitalanlageergebnis, steigende Kosten im 2. Quartal

Im zweiten Quartal 2019 berraschte die Uniqa mit einem sehr starken Kapitalanlageergebnis, wodurch Vorsteuerergebnis und Nettogewinn die Prognosen bertrafen. Der Rckgang langfristiger Zinsen fhrte zu Kursgewinnen im Anleihenportfolio und durch Immobilienverkufe konnten zustzlich deutliche Veruerungsgewinne generiert werden. Die abgegrenzten Prmien im Eigenbehalt konnten im 2. Quartal um 2% auf EUR 1,19 Mrd. gesteigert werden. Das versicherungstechnische Ergebnis enttuschte mit EUR -7,3 Mio. Hhere Versicherungsleistungen und deutlich gestiegene operative Kosten fhrten zu dem Ergebnis. Dennoch konnte der Quartalsgewinn um ein Viertel gegenber dem Vorjahr auf EUR 74 Mio. gesteigert werden. Die Combined Ratio in der Schaden-/Unfallversicherung schwchte sich im Q2 aufgrund des Kostendrucks auf 98,3% ab (+1,7% verglichen mit dem Q2/18).

Ausblick

Das Management besttigte den Ausblick, 2019 ein Vorsteuerergebnis ber dem Wert von 2018 (bereinigt um den Verkaufsgewinn der Casinos Austria Beteiligung) anzustreben und die progressive Dividendenpolitik fortzusetzen. Trotz der Erhhung der Combined Ratio im ersten Halbjahr, ist das Management fr 2019 zuversichtlich das Ratio gegenber 2018 verbessern zu knnen. Es wird nicht erwartet, dass das auergewhnlich starke Kapitalanlageergebnis in den kommenden Quartalen wiederholt werden kann. Wir gehen davon aus, dass sich das versicherungstechnische Ergebnis in der zweiten Jahreshlfte verbessern und so zur Zielerreichung beitragen wird.

Erste Bank

  

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S&P zu UNIQA: kapitalstark und kompetitiv

Wien (OTS) - Standard & Poors besttigt die langfristige Bonitt und Finanzkraft fr die Kerngesellschaften der UNIQA Group mit A. S&P bekrftigte darber hinaus auch das A- Rating fr die langfristige Bonitt und Finanzkraft der operativen UNIQA Holding, der UNIQA Insurance Group AG.

Der Ausblick von S&P bleibt stabil.

Kernaussagen des Reports:

UNIQA behauptet die starke Marktposition als Allspartenversicherer im Heimmarkt sterreich und dabei insbesondere die fhrende Position in der wachsenden privaten Krankenzusatzversicherung.
UNIQA baut die Marktposition in Mittel- und Osteuropa weiter aus
Das risikobasierte Kapitalmodel von S&P weist fr UNIQA eine sehr starke Kapitalausstattung aus und erreicht das Level AAA
Der stabile Ausblick spiegelt die Erwartung von S&P wider, dass UNIQA die starke Kapitalausstattung und die solide Wettbewerbsfhigkeit beibehlt.

Das gesamte S&P Update finden Sie im Anhang.

https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20190920_OTS0100/sp-zu-uniqa-kapitalstark-und-kom petitiv

  

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