OECD-Beschwerdeverfahren?

Noch nie gehrt.


OECD-Beschwerdeverfahren gegen Andritz Hydro endete mit Einigung
Verein "Finance & Trade Watch": Unternehmen anerkannte Verpflichtungen hinsichtlich Menschenrechte und Umweltstandards

Das OECD-Beschwerdeverfahren gegen den Anlagenbauer Andritz Hydro hat mit einer Einigung rund um das Staudammprojekt Xayaburi geendet. Das steirische Unternehmen habe seine Verpflichtungen hinsichtlich Menschenrechte und Umweltstandards in einem Statement formell anerkannt, teilte der Verein fr Bildung Umwelt und Menschenrechte "Finance & Trade Watch" am Donnerstag mit.

"Whrend wir im Rahmen des Mediationsverfahrens mit Andritz hinsichtlich der kologischen Auswirkungen des Staudamms auf keinen grnen Zweig kommen konnten, erkannte das Unternehmen den Verbesserungsbedarf fr die umgesiedelten Dorfbewohner an. Wir haben vereinbart, uns gemeinsam dafr einzusetzen. Auerdem verpflichtet sich Andritz, seinen Verhaltenskodex anzupassen und internationale Menschenrechte und Umweltstandards in ihren Sorgfalts-Vorkehrungen fr zuknftige Projekte zu respektieren", so Sprecher Thomas Wenidoppler.

Der Einigung waren Gesprchsrunden in den vergangenen drei Jahren vorangegangen, dennoch blieben die kologischen und sozialen Auswirkungen des Projekts weiterhin "problematisch und fr die betroffene Bevlkerung vor Ort haben sich noch keine Verbesserungen eingestellt", kritisierte der Verein.

  

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Thema #201615

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