VIG übertraf Gewinnziel 2016 und erhöht Dividende um ein Drittel
Neue EGT- und Prämienlatte für 2019 - Managementagenda soll Zukunftsfähigkeit absichern - Versicherungskonzern will auch die Kosteneffizienz steigern

Die Vienna Insurance Group (VIG) hat 2016 den Vorsteuergewinn (EGT) kräftig von 138 auf 407 Mio. Euro gesteigert und damit das eigene Ziel und die Analystenprognosen übertroffen. Deshalb wird die Dividende um ein Drittel von 60 auf 80 Cent je Aktie angehoben. Bis 2019 soll das EGT auf 450 bis 470 Mio. Euro wachsen, erklärte die VIG am Donnerstag.

Die Prämieneinnahmen sollen bis 2019 auf 9,5 Mrd. Euro klettern, voriges Jahr waren es 9,05 Mrd. Euro, wie der Versicherungskonzern im Vorfeld des Bilanzpressegesprächs weiter mitteilte. Für die Combined Ratio - Schäden und Kosten gemessen an den Einnahmen - werden mittelfristig weiterhin 95 Prozent angepeilt, voriges Jahr lag die Kennzahl netto unverändert bei 97,3 Prozent.

Mit einer umfassenden neuen Managementagenda will die VIG die Zukunftsfähigkeit des Konzerns absichern, wie es am Donnerstag weiter hieß. Das Geschäftsmodell soll optimiert werden, und man will Maßnahmen zur Steigerung der Kosteneffizienz setzen. Das schließe die Schaffung von Kostenvorteilen durch die Zusammenlegung von Back-Office-Funktionen und Gesellschaften innerhalb der Gruppe mit ein.

  

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