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Kapsch TrafficCom legt nach Kurskorrektur am Freitag wi..., pedro_s(0), 11.9.19 07:40
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RE: Kapsch TrafficCom legt nach Kurskorrektur am Freita...
13.4.15 14:01
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RE: Kapsch TrafficCom legt nach Kurskorrektur am Freita...
14.4.15 15:21
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      Dividendenzahlung wird wieder aufgenommen
19.6.15 16:24
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ERSTE-Bank: neues Kapsch-Kursziel 30,30 Euro
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      60-Mio.-Euro Auftrag aus England und Niederlanden
18.8.15 17:08
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      Kapsch Q1
19.8.15 07:55
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19.8.15 08:41
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Der Kurs frohlockt
08.9.15 19:06
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RE: Der Kurs frohlockt
06.10.15 09:55
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      RE: Der Kurs frohlockt
06.10.15 10:11
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      RE: Der Kurs frohlocktgut analysiert
06.10.15 11:03
15
      RCB hebt Kursziel von 24,50 auf 33,20 Euro
12.10.15 17:49
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      RE: RCB hebt Kursziel von 24,50 auf 33,20 Euro
12.10.15 20:51
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      Kapsch HJ Ergebnis über den Erwartungengut analysiert
19.11.15 08:15
18
      Aktie ist weiter auf der richtigen Spur
11.1.16 12:22
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Wow, 2 Euronetten down
13.1.16 10:17
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RE: Wow, 2 Euronetten down
14.1.16 10:03
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      RE: Wow, 2 Euronetten down
14.1.16 20:19
22
      RE: Wow, 2 Euronetten down
14.1.16 20:52
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      RE: Wow, 2 Euronetten down
15.1.16 13:04
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      RE: Wow, 2 Euronetten down
15.1.16 18:26
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      RE: Wow, 2 Euronetten down
15.1.16 21:01
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      RE: Wow, 2 Euronetten down
15.1.16 21:03
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      RE: Wow, 2 Euronetten down
15.1.16 21:07
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      RE: Wow, 2 Euronetten downwitzig
15.1.16 21:05
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Lebenszeichen
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RE: Chart in einem sensiblen Bereich
03.4.17 20:15
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14.6.17 14:28
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19.6.17 19:08
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27.6.17 08:21
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30.8.17 11:06
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20.9.17 13:51
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10.10.17 14:49
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13.11.17 06:24
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# Kapsch TrafficCom: Periodengewinn fiel im 1. HJ um 30...
29.11.17 08:25
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Kapsch TrafficCom machte im 1. Halbjahr mehr Umsatz, we...
29.11.17 09:44
76
Kapsch TrafficCom unterzeichnte 77-Mio.-Euro-Vertrag mi...
16.1.18 13:44
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RE: Kapsch TrafficCom unterzeichnte 77-Mio.-Euro-Vertra...
16.1.18 16:00
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Polen stoppt Maut-Ausschreibung: Kapsch zittert um Groß...
22.1.18 17:18
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24.1.18 16:48
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28.2.18 12:24
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05.3.18 16:08
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10.3.18 08:39
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13.3.18 06:38
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11.4.18 15:02
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26.4.18 14:18
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RE: Kapsch reicht Beschwerde gegen Maut-Auftrag an SkyT...
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Kapsch TrafficCom senkt Ausblick für 2018/19 - Projekt-...
24.7.18 14:50
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21.8.18 12:10
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23.8.18 07:38
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EILMELDUNG: Quartalsgewinn bei Kapsch TrafficCom um 62 ...
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23.8.18 10:29
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25.8.18 15:28
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28.8.18 15:15
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07.9.18 14:04
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07.9.18 14:40
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21.9.18 14:59
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26.9.18 12:08
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11.10.18 07:57
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11.10.18 08:07
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18.10.18 09:07
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12.11.18 17:11
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Kapsch TrafficCom im Halbjahr mit weniger Umsatz und Ge...
21.11.18 08:46
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07.12.18 12:19
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Tschechische Wettbewerbshüter: Lkw-Maut-Vergabe gegen K...
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28.2.19 07:51
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EILMELDUNG: Maut-Anbieter Kapsch TrafficCom: Büros in P...
07.3.19 12:06
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Auch Wohnung von Tschechien-Chef Feix war Ziel
07.3.19 12:22
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      Korruptionsvorwürfe gegen Tschechien-Chef Feix
07.3.19 15:42
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      RE: Korruptionsvorwürfe gegen Tschechien-Chef Feix
07.3.19 17:54
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Kapsch weist Korruptionsvorwürfe in Tschechien zurück
29.3.19 06:09
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Kapsch TrafficCom erhält neuen Auftrag in der Dominikan...
09.4.19 10:38
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Escriba ersetzt Lewald als Technikvorstand bei Kapsch T...
10.4.19 08:10
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16.4.19 17:55
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Kapsch TrafficCom regelt Verkehr im spanischen Aviles
02.5.19 14:23
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Kapsch TrafficCom bekommt in US-Patentstreit Recht
03.5.19 06:08
140
Kapsch TrafficCom signalisiert Ergebnissteigerung
17.5.19 12:42
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Positive Gewinnwarnung 
18.5.19 08:58
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Kapsch TrafficCom erhält Auftrag in Griechenland
13.6.19 15:55
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# Kapsch TrafficCom: Gewinn 2018/19 um 66% auf 46,6 Mio...
18.6.19 08:29
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Kapsch TrafficCom mit mehr Gewinn, Dividende stabil
18.6.19 08:53
145
Deutsche Pkw-Maut - Kapsch: Kein Verlust durch Urteil
18.6.19 11:43
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18.6.19 15:25
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18.6.19 22:37
148
Deutsche Pkw-Maut - Verträge mit Betreibern werden gekü...
19.6.19 12:44
149
Stellungnahme von Kapsch TrafficCom zu den Kündigungssc...
19.6.19 13:03
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300 Millionen Euro Entschädigung wegen gekippter Mautpl...
21.6.19 19:19
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RE: 300 Millionen Euro Entschädigung wegen gekippter Ma...
21.6.19 19:20
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Unsicherheit
22.6.19 11:17
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01.7.19 07:55
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EANS-Adhoc: Kapsch TrafficCom AG / Vorläufige Ergebniss...
20.7.19 10:37
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Vorläufiges 1Q19/20 mit höherer Saisonalität beim Ergeb...
27.7.19 09:35
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Finale Ergebnisse für das erste Quartal 2019/20
20.8.19 08:42
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Deutsches Verkehrsministerium wirft Maut-Firmen Tricks ...
03.9.19 09:56
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Dividende EUR 1,50 je Aktie beschlossen
10.9.19 15:40
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Kapsch TrafficCom will gegen Kündigung des Pkw-Maut-Ver...
11.9.19 07:40
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Der börsenotierte Maut-Ausrüster Kapsch TrafficCom hat Folgeaufträge aus Chile erhalten. Einerseits wird in Santiago de Chile der innerstädtische Teil der Panamericana mit drei neuen Mautbrücken ausgebaut. Weiters liefert Kapsch 400.000 On-Board Units für Neufahrzeuge. Damit stärke man in Chile die Position als marktführender Zulieferer für elektronische Mautlösungen, erklärte Kapsch am Dienstag.

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Kapsch erhält Mautsystem-Auftrag der Louisville-Southern Indiana Ohio River Bridges

Der österreichische Spezialist für Intelligent Transportation Systems stärkt mit 37 Millionen Euro-Auftrag seine Position im Wachstumsmarkt Nordamerika



Wien/McLean (Virginia, USA), 13. Mai 2015 – Die im Prime Market der Wiener Börse notierte Kapsch TrafficCom AG (ISIN AT000KAPSCH9) gibt bekannt, dass ihre nordamerikanische Tochtergesellschaft (Kapsch) von der Indiana Finance Authority (IFA) beauftragt wurde, ein Mautsystem für die Louisville-Southern Indiana Ohio River Bridges (LSIORB) zu errichten und zu betreiben. Das umfangreiche Projekt umfasst sowohl Installation, Integration, Betrieb und Wartung eines elektronischen Mautsystems für den mehrspurigen Fließverkehr sowie den Betrieb eines Back-Office-Systems und Kundendienst-Centers für drei Brücken. Die geplanten Brücken verbinden Louisville und Jeffersonville und sind ein Kooperationsprojekt zwischen den Staaten Kentucky und Indiana, um in der Region Staus zu verringern, die Sicherheit und Mobilität zu erhöhen sowie die wirtschaftliche Entwicklung zu fördern. Kapsch wird das Projekt in seiner Niederlassung in Louisville, Southern Indiana, umsetzen. Gesamtwert des Projektes sind USD 41 Millionen (rund EUR 36,7 Millionen). Die Mautsysteme sollen Ende 2016 in Betrieb gehen.

Der anfängliche Projektumfang beinhaltet die Bereitstellung der Mautinfrastruktur auf den neuen Brücken New Downtown Bridge und East End Bridge, sowie auf der bereits bestehenden Kennedy-Brücke, die vorübergehend geschlossen und renoviert wurde. Ziel ist es, die Kapazität über den Ohio River zu erhöhen und so die Mobilität in der Region Louisville-Southern Indiana zu verbessern. Kapsch stellt dafür Mautequipment, Software und Account-Management-Systeme zur Verfügung, beaufsichtigt die Verteilung der On-Board Units und organisiert den Kundenservice.

Kapsch setzt dabei auf Systeme und Komponenten, die bereits erfolgreich in Projekten auf der ganzen Welt eingesetzt werden. „Dies ist ein nächster wichtiger Schritt für uns, unsere Position im Wachstumsmarkt Nordamerika weiter zu stärken“, erklärt Mag. Georg Kapsch, CEO der Kapsch TrafficCom. „Unser Know-how und Wissen aus Projekten auf allen Kontinenten sollen sowohl Infrastruktur-Verantwortlichen als auch Verkehrsteilnehmern einen Mehrwert bieten.“ Das neue Mautsystem wird sowohl die Verwendung von Transpondern nach ISO 18000 6C-Protokoll erlauben als auch den Einsatz von auf TDM-Protokoll basierenden On-Board Units (E-ZPass®). Dadurch haben die Fahrer die Möglichkeit, eine Vignette entweder einzig für den lokalen Gebrauch oder auch für Reisen über die Staatsgrenzen zu erwerben. Die Kompatibilität dieser beiden Systeme bedeutet einen wichtigen Meilenstein in der Maut-Interoperabilität: Es erleichtert die Mobilität für Autofahrer und Mautbetreiber unterschiedlicher Regionen durch die Verwendung gemeinsamer Technologien.

  

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Kapsch TrafficCom 2014/15 wieder mit mehr Gewinn

Jahresüberschuss stieg von 2,9 auf 11,4 Mio. Euro - Wieder Dividende (0,50 Euro je Aktie) geplant

Der börsennotierte Mautspezialist Kapsch TrafficCom konnte im abgelaufenen Geschäftsjahr 2014/15 bei rückläufigem Umsatz den Jahresüberschuss deutlich steigern. Während sich die Erlöse um 6 Prozent auf 456,4 (Vorjahresperiode: 487,0) Mio. Euro verringerten, stieg der Jahresüberschuss von 2,9 auf 11,4 Mio. Euro. Für 2014/15 ist wieder die Ausschüttung einer Dividende von 0,50 Euro je Aktie geplant.
Im Vorjahr ist die Dividende nach einem Gewinneinbruch um 83 Prozent gestrichen worden. Das Ergebnis je Aktie drehte von minus 0,33 auf plus 0,28 Euro.

Das betriebliche Ergebnis konnte um 61,5 Prozent auf 32,7 Mio. Euro gesteigert werden. Dazu hätten insbesondere Kosteneinsparungen beigetragen, teilte die Gesellschaft am Dienstag in einer Pflichtveröffentlichung mit. Die Ebit-Marge stieg somit von 4,2 auf 7,2 Prozent.

Die kommenden Jahre sieht der Mautspezialist "herausfordernd". Die Kosteneinsparungen sollen vollumfänglich wirksam werden. Die Ebit-Marge wird aber noch unter 10 Prozent erwartet.

  

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Dividendenzahlung wird wieder aufgenommen

Auch wenn die Ertragslage bisher noch unbefriedigend ist, stufen wir Kapsch TrafficCom weiterhin als chancenreiche Turnaround-Spekulation ein.

(austria boersenbrief)

  

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Soll man der ERSTE noch was glauben?
Ok, die 30,30 nehm ich noch,aber dann weg mit dem Klump ...

http://aktien-portal.at/shownews.html?id=40250

Kapsch TrafficCom Datum/Zeit: 02.08.2015 14:01
Quelle: Erste Bank

Von Halten auf Kaufen gestuft

Kapsch TrafficCom (KTC) hat in den vergangenen Quartalen ihre Hausaufgaben gemacht, die aufgeblähte Organisationsstruktur geschrumpft und die strategische Marschrichtung für die kommenden Jahre ausgearbeitet. Demnach sollen einerseits bestehende Mautbetreiberverträge bestmöglich erneuert (bzw. wiedergewonnen) werden. Andererseits soll das Geschäft mit Hilfe eines breiteren Produktangebots in Richtung intelligente Managementsysteme ausgebaut werden. Wir sehen KTC mit guten Karten in Bezug auf die aktuell anstehenden Ausschreibungen in Österreich und Tschechien. Darüber hinaus hat sich das Marktumfeld aufgehellt und die Projektpipeline verbessert. Das landesweite Mautsystem in Slowenien ist wieder gestartet worden. In Erwartung positiver Nachrichten und verbesserter Ergebnisse stufen wir die Aktie auf Kaufen (von Halten). Unser neues Kursziel ist EUR 30,3 (von EUR 25,1).

  

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Kapsch TrafficCom baut Mautsystem in Weißrussland aus
BelToll wird um 323 Kilometer erweitert - Keine Angabe zu Auftragsvolumen

Der Wiener Mautspezialist Kapsch TrafficCom hat einen Folgeauftrag zum Ausbau des Mautstraßennetzes in Weißrussland an Land gezogen. In den kommenden zehn Monaten soll das Mautsystem BelToll um weitere 323 Kilometer auf 1.512 Kilometer ausgeweitet werden, teilte das Unternehmen am Montag mit. Kapsch fungiert in Weißrussland als Entwickler und Betreiber des Mautsystems.
Die Höhe des Auftrages wollte der Mautspezialist nicht näher beziffern. "Auf Wunsch des Auftraggebers wurde zum Auftragsvolumen striktes Stillschweigen vereinbart", hieß es von Kapsch TrafficCom auf APA-Anfrage.

  

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http://aktien-portal.at/shownews.html?id=40427

Datum/Zeit: 18.08.2015 09:02
Quelle: APA

KapschTrafficCom: 60-Mio.-Euro Auftrag aus England und Niederlanden
System zur Modernisierung und Konsolidierung des Verkehrsmanagements auf Autobahnen

Die börsennotierte Kapsch TrafficCom AG erhält aus den Niederlanden und England einen Auftrag zur Modernisierung und Konsolidierung des Verkehrsmanagements auf den Autobahnen. Das Auftragsvolumen betrage insgesamt rund 60 Mio. Euro und umfasse auch Serviceleistungen für einen Zeitraum bis zu 13 Jahre nach der erfolgreichen Implementierung des Systems DYNAC, teilte das Unternehmen am Dienstag mit.

Von der niederländischen Behörde für Straßenbau und -betrieb Rijkswaterstaat habe man den Auftrag sowie von der englischen Behörde für Straßenbau und -betrieb Highways England die Beabsichtigung zur Beauftragung zur Lieferung des" Advanced Traffic Management Systems DYNAC" für das grenzübergreifende Programm "CHARM" erhalten. Dabei handle es sich um ein Gemeinschaftsprogramm der englischen und niederländischen Straßenbaubehörden.

Kapsch werde DYNAC in zwei Verkehrsmanagementzentralen in England und den Niederlanden installieren. Die Arbeiten sollen innerhalb von 26 Monaten abgeschlossen werden. Nach der Implementierung in den ersten beiden Verkehrsmanagementzentralen wird das System von Drittunternehmen in allen übrigen Verkehrsmanagementzentralen installiert.

(Schluss) itz/cri/cs

ISIN AT000KAPSCH9
WEB http://www.kapsch.net

  

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Glaube das ist deutlich über den Erwartungen:

Vermögens-, Finanz- und Ertragslage. Der Umsatz
lag im ersten Quartal mit 117,1 Mio. EUR auf Vorjahresniveau.
Das EBIT verzeichnete eine enorme Verbesserung
von 0,6 Mio. EUR im Vorjahresquartal auf
12,8 Mio. EUR. Wir haben es somit im Berichtsquartal
geschafft, die EBIT-Marge über die angestrebte
10 %-Grenze zu heben. Diese Steigerung ist auf
den Umsatzmix mit einem starken On-Board-UnitGeschäft
zurückzuführen, und auf die Umsetzung
des Programmes 2020. Das Periodenergebnis betrug
11,5 Mio. EUR und das Ergebnis je Aktie, das im
Vergleichsquartal des Vorjahres negativ war, erhöhte
sich auf 0,75 EUR.
Die Bilanzkennzahlen wie Eigenkapitalquote und
Nettoverschuldung bestätigen die Stärkung der
Kapsch TrafficCom Group und das Potenzial für
zukünftige Vorhaben. Der Free Cashflow ist mit
14,7 Mio. EUR positiv.

  

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>Glaube das ist deutlich über den Erwartungen:
>
>Vermögens-, Finanz- und Ertragslage. Der Umsatz
>lag im ersten Quartal mit 117,1 Mio. EUR auf Vorjahresniveau.
>Das EBIT verzeichnete eine enorme Verbesserung
>von 0,6 Mio. EUR im Vorjahresquartal auf
>12,8 Mio. EUR. Wir haben es somit im Berichtsquartal
>geschafft, die EBIT-Marge über die angestrebte
>10 %-Grenze zu heben. Diese Steigerung ist auf
>den Umsatzmix mit einem starken On-Board-UnitGeschäft
>zurückzuführen, und auf die Umsetzung
>des Programmes 2020. Das Periodenergebnis betrug
>11,5 Mio. EUR und das Ergebnis je Aktie, das im
>Vergleichsquartal des Vorjahres negativ war, erhöhte
>sich auf 0,75 EUR.
>Die Bilanzkennzahlen wie Eigenkapitalquote und
>Nettoverschuldung bestätigen die Stärkung der
>Kapsch TrafficCom Group und das Potenzial für
>zukünftige Vorhaben. Der Free Cashflow ist mit
>14,7 Mio. EUR positiv.


Umsatz erwartet 107,1 -> 117,1

EBIT erwartet 7,4 -> 12,8

Nettogewinn erwartet 4,2 -> 9,8

  

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Ich habe Kapsch mal wieder verkauft - eher zufällig, muss ich zugeben. Wie steht es um den Titel, soll man etwas billiger wieder einzusteigen trachten?

  

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>Ich habe Kapsch mal wieder verkauft - eher zufällig, muss ich
>zugeben. Wie steht es um den Titel, soll man etwas billiger
>wieder einzusteigen trachten?

Wie verkauft man zufällig?;-)

Ich hab mich von der Aktie immer ferngehalten muß ich sagen, für meinen Geschmack zu unvorhersehbar dieses Projektgeschäft

  

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>Wie verkauft man zufällig?

Einen starken Kaffee trinken, dann übermütig werden, fad is's, man möchte irgendwo Knöpferl drücken, und schon is's geschehen.

  

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RCB hebt Kursziel für Kapsch TrafficCom von 24,50 auf 33,20 Euro

Anlagevotum bleibt "Hold"

Die Wertpapierexperten der Raiffeisen Centrobank (RCB) haben ihr Kursziel für die Titel der Kapsch TrafficCom von 24,50 Euro auf 33,20 Euro angehoben. Das Anlagevotum bleibt unverändert bei "Hold".
Obwohl die Analysten ihre Schätzungen für die Erlöse und Gewinne angesichts der neuesten Auftragseingänge angepasst haben, bleiben sie bei ihrer Hold-Einstufung, heißt es in der Studie. Für weiteres Aufwärtspotenzial seien auch neue Aufträge notwendig, heißt es weiter.

Beim Gewinn je Aktie prognostizieren die Analysten für das Geschäftsjahr 2015/16 2,16 Euro und für die beiden Folgejahre 2,16 Euro bzw. 2,07 Euro. Die Dividendenschätzungen belaufen sich auf 0,65 Euro je Titel für das laufende Jahr 2015/16 sowie auf 0,65 bzw. 0,62 Euro je Aktie für die Jahre 2016/17 bzw. 2017/18.

  

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>RCB hebt Kursziel für Kapsch TrafficCom von 24,50 auf 33,20 Euro

Wow, die haben glatt recht. Der Kurs ist tatsächlich schon über 33,20 Euro!

  

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Umsatz erwartet 119,1 -> 127,5

EBIT erwartet 10,8 -> 14,6

Nettogewinn erwartet 6,8 -> 6,9

Ausblick Umsatz etwas so wie VJ, EBIT Marge 10% d.h. ca. 46 Mi, d.h. mE nach so um 2,5 G/A

  

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Wow, bin verwundert, eben hat es mir Kapsch unter 35€ ins Depot gespült, nachdem diese am Morgen noch fast 2 Euros höher standen.

Was für ein Schrottwert - eure Meinung?

  

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>Was für ein Schrottwert - eure Meinung?

>halten, kz 37.


halten war definitiv keine gute idee!
habe soeben 1tr zugekauft.

  

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>Ich warte auf unter 25 ... wenn geht nahe 20 ...

Hast Du dafür einen Begründung? Ich meine, 30 wäre ja schon eine nette Unterstützung im Chart, die bei 20 sieht aus meiner Sicht ned besser aus - wenns soweit runter kracht, wieso ned gleich noch weiter?

  

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So lange, wie die Aktie auf 17,x war ...

Bin ja kein Schnäppchenjäger, dass ich auf 17,x warten tät,
ich greif sicherheitshalber schon vorher zu.

Meine Begründung: Unsicheres Projektgeschäft! Kriselts mal wieder bei einem Auftrag, gehts gleich -25% runter, und beim zweiten Auftrag nochmal -25%. Und selbst sicher geglaubte Aufträge können noch wackeln, und selbst ausgeführte Aufträge können noch Nachwehen haben.
Man ist ja viel in politisch unsicheren Ländern unterwegs.

  

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>So lange, wie die Aktie auf 17,x war ...
>
>Bin ja kein Schnäppchenjäger, dass ich auf 17,x warten tät,
>ich greif sicherheitshalber schon vorher zu.
>
>Meine Begründung: Unsicheres Projektgeschäft! Kriselts mal
>wieder bei einem Auftrag, gehts gleich -25% runter, und beim
>zweiten Auftrag nochmal -25%. Und selbst sicher geglaubte
>Aufträge können noch wackeln, und selbst ausgeführte Aufträge
>können noch Nachwehen haben.
>Man ist ja viel in politisch unsicheren Ländern unterwegs.

Aye, Projektgeschäft, nochmal aye, teilweise sehr kritische Staaten.

Die Argumentation mit der Verweildauer auf tiefen Kursniveaus kann ich ned ganz nachvollziehen, da könnte man ja auch mit dem Gegenteil kommen - ich selber hab die im Depot seit Börsegang, die Lehre daraus ist, dass das Business nicht stabil genug ist für Buy and hold - warte daher auf guten Wind und erwäge ein bischen Surfing, also Bewegungen mitzunehmen. Volumen is halt recht schwierig auch...

  

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Ich glaub, in aktuellen >30-Euro-Kursen ist ziemlich viel Euphorie eingepreist, es ist wirklich sehr lange rauf gegangen, mir fehlt da die Substanz (wie gesagt: Projektgeschäft).

Daneben noch die Beziehungen zur Mutter, ich hab das Gefühl, die Firma wird immer noch geführt wie ein Einzelunternehmen. Die HV hat mich darin bestärkt. ("Ich will das so, ich mach das so, egal was die anderen Aktionäre darüber denken!")

  

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>Ich glaub, in aktuellen >30-Euro-Kursen ist ziemlich viel
>Euphorie eingepreist, es ist wirklich sehr lange rauf
>gegangen, mir fehlt da die Substanz (wie gesagt:
>Projektgeschäft).
>
>Daneben noch die Beziehungen zur Mutter, ich hab das Gefühl,
>die Firma wird immer noch geführt wie ein Einzelunternehmen.
>Die HV hat mich darin bestärkt. ("Ich will das so, ich
>mach das so, egal was die anderen Aktionäre darüber
>denken!")

Ja die habe ich den letzten Tagen abgestoßen, zum Glück den Großteil noch vor dem jetzigen Einbruch. Verblieben ist eine Mini Posi.

Für mich ist da auch schon zu viel Fantasie drinnen.

  

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Hast super hingekriegt, caj!

Ich hab schon zwischen 25 und 29 zuviel gezittert
Ich hätt Kurse über 30 net ausgehalten ... stündlich den Finger am Abzug

  

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und dann giften mich so "Kleinigkeiten", wie dass man ihnen wirklich jede Information aus der Nase herausziehen muss.

Da ist z.B. im letzten Geschäftsbericht groß China eingefärbt als Operationsgebiet mit Referenzen von KTC. Auf Rückfrage, was wir denn groß in China machen, wenn das Chinageschäft nirgendwo sonst mit einem Wort erwähnt wird: Dort haben wir ein kleines Büro, das sich in Liquidation befindet, weil das Chinageschäft war ein Reinfall, und die Auflösung des Büros kostet eben einige Jahre, und solang die Liquidation nicht beendet ist, wird China als Geschäftsgebiet von KTC angeführt und in ganzen Größe untermalt, von Tibet bis zur Inneren Mongolei.

  

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Schneider-Electric-Übernahme bringt Kapsch TrafficCom 125 Mio. Umsatz
900 Beschäftigte werden mitübernommen - Kaufpreis liegt bei 26 Mio. Euro

Die börsennotierte Mautsystemanbieter Kapsch TrafficCom hat die Übernahme des Transportation-Geschäftes von Schneider Electric abgeschlossen. Die Übernahme soll Kapsch einen Mehrumsatz von rund 125 Mio. Euro bei einem leicht positiven Betriebsergebnis (EBIT) bringen, gab das Unternehmen am Montag bekannt. Kapsch wird zudem etwa 900 Mitarbeiter von Schneider Electric mitübernehmen.

Der Kaufpreis wird mit 26 Mio. Euro angegeben und sei frei von Verbindlichkeiten, heißt es. Das Geschäft werde mit etwas mehr als 3 Mio. Euro an Barmitteln übergeben. Mit der Übernahme erweitere Kapsch sein Portfolio und stärke die Marktposition im Bereich von Intelligent Transportation Systems, vor allem in Wachstumsmärkten wie Spanien, Lateinamerika, Nordamerika und dem Nahen Osten.

  

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... sagt die Erste Bank:


Bewertung verlangt Kaufempfehlung, Akquisition erhöht Wachstumspotenzial 

In unserem neuesten Update haben wir sowohl die positive Entwicklung des Effizienzsteigerungsprogramms als auch die nun abgeschlossene Übernahme des Transportgeschäfts von Schneider Electric ("Telvent") in unsere Schätzungen einfließen lassen. In Erwartung eines der Saisonalität entsprechenden guten Abschlussquartals sollte die Ergebnisse des GJ15/16 deutlich über den Vorgaben von KTC zu liegen kommen (i.e. >10% EBIT Marge, EUR >50 Mio.). Wir rechnen mit einer EBIT Marge von mehr als 11,5%, das entspricht rund EUR 60 Mio. Im kommenden Geschäftsjahr wird das Effizienzsteigerungsprogramm in voller Höhe schlagend, wodurch mit einer weiteren Steigerung des EBIT zu rechnen ist. Die Übernahme von Telvent wird einer Steigerung der Umsätze führen und die Produktpalette um Smart City Lösungen bereichern. Wir erwarten eine Verbesserung der Marktposition in Spanien, den USA und Lateinamerika. 

Ausblick:

Bewertungstechnisch liegt das KGV das erste Mal seit Jahren im einstelligen Bereich, der Abschlag zur Peer Group beträgt 50%. Daher: klares Kaufen, neues Kursziel bei EUR 37,9. 

  

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Kapsch sendet charttechnisch heftige Musst-du-haben-Signale aus.
Bis zur hohen Dividende im September dürfte der Titel weiter schön steigen.

  

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Kapsch TrafficCom liefert Mautsystem für 134 Mio. Euro in die USA
Für Brücken und Tunnels der Port Authority of New York and New Jersey

Kapsch TrafficCom erneuert das Mautsystem für die sechs Brücken und Tunnels der Hafenbehörde von Ney York und New Jersey (Port Authority of New York and New Jersey/PANYNJ). Dazu kommt die laufende Wartung des Systems für mindestens sechs Jahre. Mit bis zu 134 Mio. Euro (147 Mio. Dollar) sei es in Summe der größte Projektwert, den Kapsch in den USA je abgewickelt hat.
Die Arbeiten beginnen im August 2016. Das gesamte System soll bis Ende 2020 ersetzt sein. Die Lieferung ist das erste gemeinsame Projekt von Kapsch TrafficCom und der kürzlich zugekauften Transport-Sparte von Schneider Electric. Kapsch TrafficCom erhofft sich durch dieses und andere Referenzprojekte weitere Aufträge in den USA.

  

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Tschechiens Wettbewerbshüter stellten Prüfung des Kapsch-Vertrags ein
Begründung: Man kann sich nicht mit einem Dokument befassen, das noch nicht existiert - Verkehrsminister Tok will Vertrag ohne Ausschreibung verlängern - Kapsch erwartet Unterlagen dazu

Die tschechische Wettbewerbsbehörde (UOHS) hat das Verfahren eingestellt, in dem sie die Absicht des Prager Verkehrsministeriums überprüfte, den Lkw-Maut-Vertrag mit der börsennotierten österreichischen Kapsch TrafficCom AG um drei Jahre ohne neue Ausschreibung zu verlängern.

UOHS begründete die Entscheidung mit den Worten, man könne nicht einen Vertrag (bzw. Vertragsanhang) oder ein Vergabe-Verfahren überprüfen, die noch nicht existieren, berichteten tschechische Medien am Dienstag.

Die Absicht, den Vertrag mit Kapsch zu verlängern, hatte die oppositionelle Bewegung Bürgermeister und Unabhängige (STAN, hat gemeinsame Fraktion mit der oppositionellen TOP 09, Anm.) im Juli bei der UOHS angefochten. Die Begründung lautete, das Verkehrsministerium wolle einen öffentlichen Auftrag im Wert von 7,5 Mrd. Kronen (277,5 Mio. Euro) ohne transparenten Wettbewerb vergeben.

Die Lkw-Maut ist in Tschechien seit Monaten ein heißes Thema. Die Regierung befindet sich unter Zeitdruck, weil der bestehende Vertrag mit Kapsch am 31. Dezember 2016 ausläuft. Eine ordentliche Neuausschreibung kann das Verkehrsministerium wegen Verzögerungen in den vergangenen Jahren nicht mehr schaffen, sodass Verkehrsminister Daniel Tok fürchtet, dass auf tschechischen Autobahnen ab 1. Jänner 2017 keine Lkw-Maut eingehoben werden kann. Die Verlängerung der Zusammenarbeit mit Kapsch sieht Tok als eine Notlösung und die einzige Möglichkeit. Er erwägt, nach einer Verlängerung des Kapsch-Vertrags in einer regulären öffentlichen Ausschreibung einen neuen Betreiber zu finden. Die Ausschreibung für den weiteren Betrieb des Mautsystems sei in Vorbereitung, zitiert die Nachrichtenagentur CTK den Sprecher des Verkehrsministeriums, Tomas Nerold.

Bei Kapsch TrafficCom erwartet man, dass es seitens des Prager Verkehrsministeriums wie von der Regierung angekündigt eine bis zu 3-jährige Vertragsverlängerung gibt und in der Zeit eine Neuausschreibung vorbereitet wird

  

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Keine Zahlen, keine News die mir aufgefallen wären, und die Chartsituation hat es auch nicht aufgedrängt - dennoch, aus meiner Sicht plötzlich, Ausbruch aus dem 30er-Tiefschlaf.

Wurden Investoren motiviert in Glasgow? ITS European Congress

  

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Kapsch TrafficCom 2015/16 mit Gewinnsprung - Dividende wird erhöht
Kostensenkungsprogramm machte sich bemerkbar

Der börsennotierte Mautsystemkonzern Kapsch TrafficCom hat im Geschäftsjahr 2015/16 wie von Analysten erwartet einen Gewinnsprung hingelegt und auch seinen Umsatz gesteigert. Die Aktionäre sollen davon profitieren: Die Dividende soll von 50 Cent auf 1,50 Euro je Aktie angehoben werden, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit.

Dank neuer Projekte setzte Kapsch TrafficCom 2015/16 (per Ende März) um 15 Prozent mehr um, nämlich 526 Mio. Euro. Das operative Ergebnis (EBIT) hat sich auf 62 Mio. Euro nahezu verdoppelt - dies, obwohl schon der Vorjahreswert aufgrund von Einmaleffekten sehr hoch war, erklärte der Konzern und verwies auf sein Kostensenkungsprogramm. Das Periodenergebnis legte dank des verbesserten Finanzergebnisses von 11 Mio. auf mehr als 36 Mio. Euro zu.

Im laufenden Geschäftsjahr 2016/17 wird sich die Übernahme der Transportation-Sparte von Schneider Electric in Umsatz und Ergebnis niederschlagen, heißt es weiter. Laut früheren Angaben bringt die 26 Mio. Euro schwere Akquisition Kapsch einen Mehrumsatz von 125 Mio. Euro; außerdem werden 900 Schneider-Mitarbeiter übernommen.

  

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Kapsch legt Rekordergebnis 2015/16 hin und hadert mit Neid
Flächendeckende Lkw-Maut auf Österreichs Bundesstraßen ist "volkswirtschaftlich ein Unsinn"

Der börsenotierte Mautsystemanbieter Kapsch TrafficCom hat im Geschäftsjahr 2015/16 ein Rekordergebnis hingelegt und sieht sich weiterhin auf dem richtigen Kurs. Das Wachstum kam vor allem aus dem Auslandsgeschäft, die Aktionäre profitieren davon in Form einer Rekorddividende. In Europa würden innovative Projekte unter anderem durch Neid blockiert, so Konzernchef Georg Kapsch vor Journalisten.

So gebe es im weltgrößten Mautmarkt USA auf einigen Strecken eigene Fahrstreifen für zahlende Autofahrer, die sich dadurch Staus ersparen. "In Europa ist ein bissl der Neid zu groß dass jemand dafür zahlt um schneller zu sein", so Kapsch, der auch Präsident der Industriellenvereinigung (IV) ist.

Eine flächendeckenden Lkw-Maut auf Bundesstraßen, wie sie von einigen Ländern gefordert wird, lehnt Kapsch klar ab - "auch wenn das gegen unser eigenes Geschäft ist". "Das ist volkswirtschaftlich ein Unsinn - erstens erwischt man damit großteils Regionalverkehr und zweitens werden entlegene Regionen noch mehr belastet", so Kapsch. Des weiteren wäre das System weit teurer als von den Befürwortern angeführt und die Kontrolle sehr schwierig.

"Wenn die Bundesländer glauben, so ihr Budget aufzubessern, wird das nicht funktionieren", betonte Kapsch.

Beim eigenen Budget hat jedenfalls im abgelaufenen Geschäftsjahr alles funktioniert. "Wir waren mit nichts nicht zufrieden", so Kapsch. Am US-Markt habe sich das Unternehmen - nach zähem Start 2007 - gut entwickelt. Rund 20 Prozent des Umsatzes werde dort inzwischen erzielt. Besonders interessant ist laut Kapsch der US-Markt auch deswegen "weil man viel ausprobieren kann".

Künftig will sich Kapsch mehr im Bereich von städtischen Verkehrsleit- und Mautsystemen engagieren, etwa im Bereich Parkraumbewirtschaftung. "30 Prozent des Verkehrs innerhalb des Wiener Ringes ist Parkplatzsuche", rechnete Kapsch am Mittwoch vor.

Die Wiener Kapsch TrafficCom konnte 2015/16 das Betriebsergebnis (Ebit) um 90 Prozent auf 62,3 Mio. Euro steigern, das Periodenergebnis legte um 220 Prozent auf 36,5 Mio. Euro zu. Beim Umsatz gab es ein Plus von 15 Prozent auf 526,1 Mio. Euro. Das Ergebnis pro Aktie erhöhte sich von 0,28 auf 2,39 Euro, bei der Hauptversammlung soll eine Dividendenerhöhung von 0,50 auf 1,50 Euro je Aktie vorgeschlagen werden - ein Rekordwert, so Kapsch. Das Unternehmen beschäftigt in 30 Ländern rund 3.700 Mitarbeiter, in Österreich sind es knapp 600.

In Österreich wird gerade das seit 2004 bestehende Lkw-Mautsystem für Autobahnen und Schnellstraßen neu ausgeschrieben, das seinerzeit von Kapsch errichtet wurde und für das die Autobahnholding Asfinag voll des Lobes ist.

Zum bemauten gibt es jedenfalls genug, rechnete heute der Verkehrsclub Österreich (VCÖ) vor. "Die in Österreich im Auto gefahrenen Kilometer sind seit dem Jahr 1990 um rund 40 Prozent gestiegen. Der Lkw-Transport in Österreich hat sich in den vergangenen 25 Jahren sogar mehr als verdoppelt", so VCÖ-Expertin Ulla Rasmussen.

  

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GJ 15/16 sogar besser als erwartet, attraktive Dividende 

Wir hatten im Vorfeld bereits erwartet, dass KTC im Abschlussquartal deutlich besser performen wird als der Gesamtjahresausblick impliziert hat. Das EBIT-Margen-Ziel von >10% wurde mit 11,9% deutlich übertroffen, wir hatten 11,7% erwartet. Aber auch Umsatz und Jahresüberschuss konnten die Erwartungen übertreffen, der Jahresüberschuss wurde im Jahresvergleich verachtfacht. Die Basis hierfür lieferte ein erfolgreich abgeschlossenes Restrukturierungsprogram, als Belohnung gibt es einen Dividendenvorschlag von EUR 1,50 – über 4,5% Rendite. 

Ausblick:

KTC hat mit dem Restrukturierungserfolg einen wichtigen Schritt in Richtung wiedergewinnen von Investorenvertrauen gemacht. Eine Meldung aus Tschechien, wonach die Verlängerung des Mautbetriebs mit KTC um 2-3 Jahre im Herbst unterzeichnet werden soll, ist ebenfalls positiv zu werten. Bewertungstechnisch liegt das KGV das erste Mal seit Jahren im einstelligen Bereich (für GJ16/17e), Auf Basis der aktuellen Informationen wäre Kursanstieg in Richtung EUR 40 durchwegs gerechtfertigt. Unser aktuelles Kursziel liegt bei EUR 37,9. 

Erste Bank

  

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Kapsch bis zu drei weitere Jahre Lkw-Maut-Betreiber in Tschechien
Zehnjahresvertrag läuft mit Ende 2016 aus - Neuer Vertragt über maximal drei Jahre bringt Wiener Firma per anno mehr als 70 Mio. Euro Umsatz

Die börsennotierte Kapsch TrafficCom AG hat von der tschechischen Regierung Grünes Licht für den Weiterbetrieb des landesweiten Mautsystems signalisiert bekommen. Die Verlängerung, für die es noch Detailverhandlungen mit dem tschechischen Verkehrsministerium braucht, beläuft sich auf maximal drei weitere Jahre.
Der bestehende Vertrag der Kapsch TrafficCom mit Tschechien über zehn Jahre läuft mit Jahresende 2016 aus. Läuft er um drei Jahre weiter, erhält Kapsch TrafficCom 6 Mrd. tschechische Kronen (222 Mio. Euro). Das teilte das Wiener Unternehmen Montagnachmittag mit Verweis auf einen Bericht der öffentlich-rechtlichen tschechischen Nachrichtenagentur CTK mit, die sich ihrerseits bei dieser Summe auf den Verkehrsminister Dan Tok berief. Pro Jahr der Verlängerung geht es also um 2 Mrd. tschechische Kronen.
Zuletzt galt Toks Plan zur Verlängerung um zwei bis drei Jahre als gefährdet. Die Sozialdemokraten (CSSD) des Premiers Bohuslav Sobotka und die Volkspartei (KDU-CSL) des Vizepremiers Pavel Belobradek kritisierten die Absicht von Toks aus der Protestbewegung ANO.
Das Hauptargument der Kritiker war laut Medienberichten in der Vorwoche, dass eine Vertragsverlängerung ohne ein Auswahlverfahren gesetzeswidrig sei. Außerdem habe das Verkehrsministerium "genug Zeit gehabt", eine Neuausschreibung vorzubereiten. Der Streit über das Thema war auf eine Regierungssitzung am heutigen Montag verschoben worden. Tok sprach vorige Woche davon, dass die Verlängerung der Zusammenarbeit mit Kapsch eine Notlösung und die einzige Möglichkeit sei, dass man auch nach dem 1. Jänner 2017 die Lkw-Maut einheben könne. Sein Ministerium habe einen "unvorteilhaft abgeschlossenen" Vertrag geerbt. Nun dürfte es in Tschechien zumindest einige Jahre mit der Lkw-Maut betreut von Kapsch weitergehen.

  

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Das Beste kommt im September

Anders als bei den meisten anderen ATX-Prime-Werten ist beim Mautspezialisten Kapsch der Ausschüttungstermin 2016 noch nicht vorbei. Dank rekordhohen Betrags liegt die Dividendenrendite sogar bei 4,52 Prozent.
Keine Nettoschulden zu haben, scheint heutzutage angesichts der rekordtiefen Zinsen fast schon als Tugend von gestern zu gelten. Freilich ist es nicht wirklich ein Makel, in diesem einen Punkt nicht am Puls der Zeit zu sein. Nach einer Nettoverschuldung von 35,9 Millionen € im Vorjahr wies der Mautsystemanbieter Kapsch Traffic Com im Geschäftsjahr 2015/16 (per Ende März) nämlich ein Nettoguthaben von 33,8 Millionen € aus. Netto wohlgemerkt, also nach Gegenrechnung der Schulden mit den liquiden Mittel. Trotzdem super.

meint das Wirtschaftsblatt:

http://wirtschaftsblatt.at/home/boerse/analysen/5048755/Das-Beste-kommt-im-September?_vl_ backlink=/home/boerse/index.do

  

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Asfinag erteilt T-Systems 84-Millionen-Auftrag für Mautverrechnung

Leer ausgegangen sind Kapsch und Raiffeisen Informatik, die bisher Teile des Systems bereitstellten. Zum Jahresende wird die Mauttechnik ausgeschrieben Wien/Bonn – T-Systems, der IT-Dienstleister der Deutschen Telekom, hat von der Asfinag den Zuschlag für das neue Mautverrechnungssystem bekommen. Der Auftrag ist rund 84 Millionen Euro schwer und ein Teil der Neuausschreibung der Lkw-Maut. Leer ausgegangen sind die Mitbewerber Kapsch und Raiffeisen Informatik, die bisher Teile des Systems bereitstellten. Zu Jahresende wird dann der nächste Großauftrag vergeben – die Mauttechnik.

Technologielieferant bisher ist die Wiener Kapsch TrafficCom. Ende 2017 laufen dann die Verträge für die Lkw-Maut mit
KapschTrafficCom und Raiffeisen Informatik aus. Im Vorjahr spülte die Maut für Lkws über 3,5 Tonnen höchst zulässiges Gesamtgewicht und für Busse 1,253 Milliarden Euro in die Kassa der Autobahnholding Asfinag, die den Autobahnausbau und die Straßenerhaltung ausschließlich aus Mauteinnahmen finanziert. (APA, 1.8.2016)

derStandard

  

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Kapsch TrafficCom verkaufte und verdiente im 1. Quartal mehr
Konsolidierung von Schneider Electric brachte mehr Umsatz aber weniger Gewinn - Unternehmenschef Kapsch blickt "positiv nach vorn"

Kapsch TrafficCom, in Wien börsennotierter Anbieter von Mautsystemen, hat im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2016/17 Umsatz und Gewinn deutlich gesteigert. Einen großen Anteil am Umsatzplus hatte die erstmalige Konsolidierung der von Schneider Electric gekauften Sparte Transportation, die im Quartal fast 25 Mio. Euro zusätzlichen Umsatz brachte, allerdings noch nicht den Gewinn sprudeln lässt.

"Vor dem Hintergrund der deutlich verbesserten strategischen Aufstellung der Gruppe, der guten Geschäftsentwicklung im ersten Quartal, einer starken Kapitalausstattung und der gut gefüllten Projektpipeline sehe ich positiv nach vorne", schreibt Unternehmenschef Georg Kapsch im Quartalsfinanzbericht.

Die "Kapsch TrafficCom Transportation (KTT) soll im Gesamtjahr 125 Mio. Euro zum Umsatz von Kapsch TrafficCom beitragen, aufgrund von "Integrationskosten" und noch fehlender Profitabilität aber die Ergebnisse der Kapsch TrafficCom Group belasten. Im ersten Quartal belief sich die Belastung des operativen Ergebnisses auf 1,1 Mio. Euro. Drei Viertel des Umsatzes macht Kapsch mit Mautsystemen, den Rest mit der wachsenden Sparte "intelligente Mobilität" ("Intelligent Mobility Solutions").

Der Umsatz von Kapsch TrafficCom legte im ersten Quartal 2016/17 im Vergleich zum Vorjahresquartal um 30 Prozent auf 152,3 Mio. Euro (117,1 Mio. Euro) zu, der Gewinn (Periodenergebnis) um 8 Prozent auf 12,4 Mio. Euro (11,5 Mio. Euro). Der operative Gewinn (EBIT) stieg um 38 Prozent auf 17,6 Mio. Euro (12,8 Mio. Euro).

Kapsch hat im ersten Quartal erstmals ein Schuldscheindarlehen über 62 Mio. Euro plus 14,5 Mio. US-Dollar begeben. Damit soll eine im November 2017 fällige Anleihe über 70,8 Mio. Euro refinanziert werden. Es ist teils fix, teils variabel verzinst und umfasst drei Tranchen von fünf, sieben und zehn Jahren Laufzeit. Die Möglichkeit einer vorzeitigen Tilgung soll dem Unternehmen mehr Flexibilität sichern. Diese Maßnahme sowie der Kauf der 48 Prozent an der tschechischen Kapsch Telematic Services haben dazu geführt, dass die Eigenkapitalquote auf 35 Prozent gefallen ist. Dennoch verfüge man mit Quartalsende über ein Nettoguthaben von 15,2 Mio. Euro.

  

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Kapsch-Mautvertrag in Tschechien bis zu Neuausschreibung verlängert
Um maximal drei Jahre - Lkw-Maut politisch umstrittenes Thema

Nach langem Hin und Her hat die tschechische Regierung den Vertrag für das landesweite Lkw-Mautsystem mit dem österreichischen börsennotierten Unternehmen Kapsch TrafficCom doch "freihändig" verlängert - um bis zu drei Jahre. Der bestehende Vertrag mit Kapsch liefe Ende dieses Jahres aus. Die Regierung in Prag hat es wegen zahlreicher Verzögerungen nicht geschafft, das ganze offiziell neu auszuschreiben.
Das Thema Lkw-Maut ist in Tschechien seit längerer Zeit ein auch politisch umstrittenes Thema. Die vom Verkehrsministerium geplante Verlängerung des Kapsch-Vertrags um bis zu drei Jahre ohne Ausschreibung wurde von einer oppositionellen Bewegung bei den Wettbewerbshütern angefochten. Diese haben ihr Verfahren aber Mitte August eingestellt. Die Begründung: Man könne einen Vertrag oder ein Vergabeverfahren, die noch nicht existieren, nicht überprüfen.
Am Montag in der Früh gab Kapsch schließlich in einer Pflichtmitteilung bekannt, dass der tschechische Verkehrsminister Daniel Tok die Verlängerung des Vertrags zum Betrieb des landesweiten Mautsystems für den Lkw-Verkehr unterschrieben habe. Kapsch werde während des Zeitraums von maximal drei weiteren Jahren bis zu 5,3 Mrd. Kronen (194,6 Mio. Euro) erhalten.
Verkehrsminister Tok erwägt laut Berichten von vor zwei Wochen, nach einer Verlängerung des Kapsch-Vertrags in einer regulären öffentlichen Ausschreibung einen neuen Betreiber zu finden.
Für Kapsch geht es in Tschechien um viel Geld. Seit Inbetriebnahme des Lkw-Mautsystems im Jahr 2007 hat das Nachbarland umgerechnet mehr als 2,5 Mrd. Euro an Mautgebühren eingenommen, 2015 waren es knapp 359 Mio. Euro. Betreiber Kapsch bekommt rund ein Fünftel der Erlöse.

  

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- Erste Group erhöht Kursziel auf 43,8, senkt Votum
Empfehlung von "buy" auf "accumulate" revidiert

Die Analysten der Erste Group haben ihr Kursziel für die Aktie der Kapsch TrafficCom von 37,9 auf 43,8 Euro erhöht. Die Anlageempfehlung wurde gleichzeitig von "buy" auf "accumulate" revidiert.

  

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SkyToll beschwert sich bei der EU-Kommission wegen Kapsch-Vertrags
Glaubt nicht an Wiedergutmachung seitens tschechischer Behörden

Der slowakische Konkurrent des österreichischen börsennotierten Mautsystem-Anbieters Kapsch TrafficCom in Sachen tschechische Lkw-Maut, SkyToll, hat sich mit einer Beschwerde an die EU-Kommission gewandt.

SkyToll kritisiert, dass das tschechische Verkehrsministerium den Vertrag mit Kapsch ohne Auswahlverfahren verlängert hat, berichteten tschechische Medien am Dienstag. Laut der Vereinbarung soll das österreichische Unternehmen das Lkw-Maut-System in Tschechien weitere drei Jahre betreiben.

SkyToll hatte sich zuvor bereits an die tschechische Wettbewerbsbehörde (UOHS) gewandt und gefordert, den Anhang zum Kapsch-Vertrag für ungültig zu erklären. Da SkyToll fürchtet, dass die tschechischen Behörden bzw. Justiz zwar die Verletzung der Gesetze konstatieren werden, allerdings keine Wiedergutmachung anordnen, wandte sich das Unternehmen an die EU-Kommission, hieß es.

Laut dem Vorstandschef von SkyToll, Matej Okali, hat das Prager Verkehrsministerium den Zustand der "technischen Exklusivität" zugunsten von Kapsch, mit dem es die Verlängerung des Vertrags begründet, selbst geschaffen. Dies hatte auch die tschechische Wettbewerbsbehörde vergangene Woche erklärt und dem Ministerium deswegen eine Geldstrafe in Höhe von einer Million Kronen (rund 37.000 Euro) erteilt.

Der bestehende Lkw-Maut-Vertrag mit Kapsch läuft Ende dieses Jahres aus. Die tschechische Regierung hatte es nicht geschafft, rechtzeitig ein neues Auswahlverfahren durchzuführen.

Für Kapsch geht es dabei um viel Geld. Seit der Inbetriebnahme des Lkw-Maut-Systems im Jahr 2007 hat Tschechien umgerechnet mehr als 2,5 Mrd. Euro an Mautgebühren eingenommen, 2015 waren es knapp 359 Mio. Euro. Betreiber Kapsch bekommt rund ein Fünftel der Erlöse.

  

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Der Zuschlag für das bisher durch Toll Collect betriebene System sei für das erste Quartal 2018 vorgesehen, teilte das Verkehrsministerium am Montag in Berlin mit.

Mit der europaweiten Ausschreibung können sich ab jetzt Unternehmen bewerben, um die Maut auf den Autobahnen sowie den rund 40.000 Kilometer Bundesstraßen für den Bund zu kontrollieren und zu kassieren. Bisher liegt dies bei Toll Collect, hinter dem Daimler und die Deutsche Telekom stehen. Der Toll-Collect-Vertrag endet im August 2018.

Den Ausschreibungsbedingungen zufolge wird der neue Kontrakt dann zwölf Jahre laufen, also bis Ende August 2030. Zudem gibt es eine einmalige Verlängerungsoption um drei Jahre. Die Bewerber sollen das Maut-System auch für Kraftfahrzeuge ab 3,5 Tonnen Gesamtgewicht ausdehnen. Dies würde auch Lieferwagen erfassen. Derzeit liegt die Schwelle bei 7,5 t. Das bedeutet aber auch, dass das System nicht für eine Pkw-Maut ausgelegt wird. Vorgesehen war zuletzt, die geplante Gebühr dann über eine Vignette zu kassieren. Wegen Widerstands der EU-Kommission liegen die Pkw-Maut-Pläne derzeit auf Eis.

Dagegen ist eine Erweiterung auf Fernbusse, die bisher von der Maut ausgenommen sind, Teil der Ausschreibung. Besonders Bahn-Betreiber dringen auf diese Abgabe, weil sie sich im Wettbewerb benachteiligt fühlen. Den Unterlagen zufolge rechnet der Bund mit etwa vier Bewerbern. Schlusstermin für den Eingang von Angeboten oder Teilnehmeranträgen ist Mitte Dezember 2016.

Der Vertrag mit Toll Collect war kürzlich noch einmal verlängert worden und läuft nun Ende August 2018 aus. Der Bund wird die Gesellschaft dann kurzzeitig übernehmen, um sie dann dem Sieger der Ausschreibung zu übergeben. Auch Toll Collect kann sich noch einmal bewerben. "Mit dem Vergabeverfahren sichern wir Einnahmen aus der Lkw-Maut ohne Unterbrechung über das Jahr 2018 hinaus", sagte Verkehrsminister Alexander Dobrindt. "Wir sorgen für ein transparentes und faires wettbewerbliches Verfahren."

  

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Die CSU bekommt ihre Pkw-Maut nun doch: Verkehrsminister Dobrindt konnte den Streit mit der EU-Kommission über die Abgabe überraschend beilegen. Mit einer Brüsseler Genehmigung ist noch im November zu rechnen.

Brüssel - Verkehrsminister Alexander Dobrindt hat es geschafft: Er kann in Deutschland eine Pkw-Maut einführen. Seinen Streit mit der EU-Kommission über das Vorhaben konnte der CSU-Politiker überraschend beilegen. „Die Gespräche zwischen dem Bundesverkehrsminister und der EU-Kommission sind auf einem gutem Weg, um eine Lösung zur Frage der Pkw-Maut herbeizuführen“, sagte eine Sprecherin der EU-Kommission auf Anfrage. Noch im November sei mit einer Einigung zu rechnen.

Das ursprüngliche Maut-Konzept Dobrindts hatte die Brüsseler Behörde als EU-rechtswidrig zurückgewiesen – und zwar vor allem aus einem Grund: Dobrindt wollte deutsche Autofahrer schonen. Sie sollten zwar die Maut wie alle anderen zahlen, dafür aber eins zu eins bei der Kfz-Steuer entlastet werden. EU-Ausländer würden damit diskriminiert und dies verstoße gegen den EU-Vertrag, argumentierte die Kommission.

In wochenlangen Verhandlungen haben Dobrindt und die EU-Kommission nun eine Alternative gefunden, die mit dem EU-Recht kompatibel ist. Demnach sollen deutsche Autofahrer bei der Kfz-Steuer zwar entlastet werden – aber nicht in Verbindung mit der Autobahn-Maut, sondern abhängig vom Schadstoffausstoß des Fahrzeugs. Je umweltfreundlicher der Wagen, desto weniger Kfz-Steuer soll künftig anfallen. Insgesamt werde die Kfz-Steuer stärker gesenkt als es Dobrindt ursprünglich vorgehabt habe, sagten EU-Diplomaten. Dies werde Mehrkosten von 100 Millionen Euro verursachen.

EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker habe sich persönlich eingeschaltet und mehrfach mit Verkehrsminister Dobrindt gesprochen, um diese einvernehmliche Lösung zu erreichen, hieß es in Brüssel. Die EU-Kommission sei ebenso wie die Bundesregierung daran interessiert, „in Europa schrittweise den Systemwechsel von der Steuer- hin zur Nutzerfinanzierung der Verkehrsinfrastruktur voranzutreiben.“

Wie es weiter in Brüssel hieß, ist eine letzte Frage noch nicht abschließend geklärt: Was zahlen ausländische Pendler und Touristen, die sich nur kurzfristig in Deutschland aufhalten? Die EU-Kommission halte eine Zehn-Tagesvignette zum Preis von 2,50 Euro für angemessen, hieß es in diplomatischen Kreisen. Außerdem müsse es Wochenendvignetten für Grenztouristen geben.

Der sich abzeichnende Kompromiss zwischen Berlin und Brüssel bedeutet nicht, dass die Pkw-Maut nun sofort eingeführt werden kann. Dobrindt muss das Verhandlungsergebnis in Deutschland noch politisch durch- und rechtlich umsetzen. Das Bundeskabinett und der Bundestag müssen Änderungen des Mautgesetzes, des Infrastrukturabgabengesetzes und des Kfz-Steuergesetzes beschließen.

www.handelsblatt.com/politik/international/erfolg-fuer-dobrindt-die-pkw-maut-kommt/147924 44.html

  

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Kapsch TrafficCom verdiente im 2. Quartal bei mehr Umsatz weniger
Im ersten Halbjahr Umsatzsprung und mehr Gewinn - Jahresumsatz soll um 100 Mio. Euro steigen

Die börsennotierte Kapsch TrafficCom hat im zweiten Quartal 2016/17 (1. Juli bis 30. September) mit mehr Umsatz operativ weniger verdient. Der Umsatz stieg um 25 Prozent auf 159,4 Mio. Euro, der operative Gewinn (EBIT) sank um 24 Prozent auf 11,1 Mio. Euro, geht aus dem Donnerstagfrüh auf der Homepage des Unternehmens veröffentlichten Geschäftsbericht hervor.

Analysten hatten im Vorfeld das Umsatzplus für das zweite Quartal etwas unterschätzt, das EBIT etwas überschätzt.

Im ersten Halbjahr (1. April bis 30. September) legte der Umsatz um 27 Prozent auf 311,7 Mio. Euro zu, der operative Gewinn (EBIT) stieg um 5 Prozent auf 28,7 Mio. Euro. Der Periodenüberschuss nahm um 5 Prozent auf 20,1 Mio. zu, wobei laut der Ad-hoc-Aussendung des Unternehmens der Vergleichswert des Vorjahres einen positiven Einmaleffekt im Finanzergebnis enthielt.

Aufgrund des höheren Vorsteuerergebnisses lag heuer der Aufwand für Ertragsteuern über dem Vorjahreswert. Durch die Akquisition des restlichen 48-Prozent-Anteils an der tschechischen Kapsch Telematic Services spol. s r.o. stieg das den Anteilseignern zurechenbare Periodenergebnis im ersten Halbjahr um 23 Prozent auf 20,6 Mio. Euro.

Im Ausblick geht das Management davon aus, dass die Kapsch TrafficCom Group wie erwartet den Jahresumsatz um mehr als 100 Mio. Euro steigern wird. Im Mautgeschäft soll die EBIT-Marge deutlich mehr als 10 Prozent betragen. Die Marge im IMS-Geschäft ("Intelligent Mobility Solutions") wird von der Integration und dem geringeren EBIT-Beitrag der Kapsch TrafficCom Transportation sowie von dem negativen EBIT der Streetline belastet.

  

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Solides 2Q16/17 bestätigt unsere Empfehlung 

Die vorgelegten Zahlen waren im Rahmen der Erwartungen. Der Umsatz stieg im Jahresvergleich um 25%, aber auch sequenziell legte er um 5% zu. Haupttreiber waren die Akquisition der Telvent (jetzt „KTT“, also Kapsch Transportation) und die in den letzten Monaten gewonnen Aufträge in den USA, Australien und Europa. Der profitabilitätsseitige (EBIT) Rückgang um 24% J/J und 37% Q/Q ist auf Integrationskosten der KTT als auch Prokduktentwicklungskosten einer intelligenten Parkraumlösung der Tochtergesellschaft Streetline zurückzuführen. Positiv anzuführen ist die Entwicklung der Nettoliquidität, die trotz der Akquisition von KTT also auch der ausgezahlten Dividende im Halbjahr beinahe ausgeglichen ist (guter operativer Cash Flow). 

Ausblick:

Kapsch TraffiCom erwartet, dass der Umsatz im GJ16/17 im Jahresvergleich um mehr als EUR 100 Mio. ansteigen wird, und die Profitabilität (EBIT Marge) im Segment ETC (Mautgeschäft) deutlich über 10% zu liegen kommt. Weitere Integrations- und Entwicklungskosten werden allerdings im 2H16/17 erwartet, die in Summe höher sind, als wir sie bis dato in unserem Model reflektiert haben. Insofern haben wir in unseren Schätzungen Anpassungsbedarf, allerdings auch, was die erwartete Nettoliquidität angeht. Diese Anpassungen haben in der Bewertung teils kompensierenden Charakter. Interessant wird die in den kommenden Wochen erwartete Entscheidung hinsichtlich der Vergabe des österreichischen Mautbetriebs – weniger aus fundamentaler Sicht (ca. 5% des Umsatzes) aber aufgrund der Tatsache, dass es sich um den Heimmarkt handelt. Wir bestätigen das Kursziel von EUR 43,8 und unsere Akkumulieren Empfehlung. 

Erste Bank

  

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Kapsch TrafficCom errichtet Lkw-Mautsystem in Österreich
Auftraggeber ist die Asfinag - Auch Betrieb für die nächsten zehn Jahre vertraglich gesichert

Der heimische börsennotierte Mautsystemanbieter Kapsch TrafficCom hat den Zuschlag für die Errichtung und den technischen Betrieb des Lkw-Mautsystems in Österreich ("GO Maut 2.0 - Mauttechnik" für Fahrzeuge über 3,5 Tonnen) erhalten. Auftraggeber ist die Asfinag Autobahnen- und Schnellstraßen-Finanzierungs-AG, wie das Unternehmen heute, Montag, Nachmittag mitteilte.
Mit den Arbeiten werde umgehend begonnen. Der entsprechende Vertrag sei bereits abgeschlossen. Der Betrieb für das neue technische System ist auf eine Laufzeit von zehn Jahren begrenzt und könnte den Angaben zufolge fünf Mal um jeweils ein Jahr verlängert werden. Über den Auftragswert wurden keine Angaben gemacht. Nur soviel: Die Projektmarge werde unter jener des aktuell noch laufenden Projektes liegen.

  

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Kapsch TrafficCom strebt jährliche Dividende von 1 Euro je Aktie an
Zumindest ein Drittel des Jahresüberschusses soll ausgeschüttet werden - Zuletzt hatte das Unternehmen für 2015/16 die Auszahlung von 50 Cent auf 1,50 Euro pro Anteilschein angehoben

Der österreichische Mautsystemanbieter Kapsch TrafficCom will auch weiterhin "jedenfalls zumindest ein Drittel des Jahresüberschusses" als Dividende an seine Aktionäre ausschütten. Sollte der errechnete Wert dann aber unter 1 Euro liegen, "wird das Unternehmen eine höhere Ausschüttungsquote in Betracht ziehen", hieß es heute, Dienstag, in einer Mitteilung.

Über einen Durchschnittszeitraum von drei Jahren will das börsennotierte Unternehmen "zumindest eine durchschnittliche jährliche Ausschüttung in Höhe von 1 Euro" zusichern. Zuletzt hatte Kapsch TrafficCom mehr ausgezahlt: Für das Geschäftsjahr 2015/16 (per Ende März) wurde die Dividende von 50 Cent auf 1,50 Euro je Aktie kräftig angehoben.

In der Regel könne von einer jährlichen Basisdividende von 1 Euro ausgegangen werden, teilte das Unternehmen am Dienstag mit. Abhängig von der wirtschaftlichen Entwicklung, dem Marktumfeld und dem Kapitalbedarf für anstehende Projekte könne dieser Wert über- oder unterschritten werden.

  

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RCB hebt Kursziel von 36,8 auf 40,0 Euro, "Hold"
IMS- und ETC-Segment im Fokus der Analysten

Die Wertpapierexperten der Raiffeisen Centrobank (RCB) heben das Kursziel für Kapsch TrafficCom-Aktien von 36,80 auf 40,00 Euro. Die Anlageempfehlung "Hold" wird beibehalten.
In einer Kurzstudie geht das Expertenteam von Christian Bader auf das ETC-Segment ("Electronic Toll Collection") ein. Dieses zeige sich weiterhin "gesund" und dürfe somit als "Cashcow" des Unternehmens bestehen bleiben. Kritischer wird der IMS-Sektor ("Intelligent Mobility Solutions") betrachtet. Dort rechnen die Wertpapierexperten bei der US-Tochter Streetline mit Verlusten für das zweite Halbjahr 2016. Im Zuge der IMS-Analyse wird der Zukauf der Transportsparte von Schneider Electric unterm Strich als positiv bewertet.
Beim Gewinn je Aktie erwarten die RCB-Analysten 2,60 Euro für 2016/17, sowie 3,03 bzw. 3,04 Euro für die beiden Folgejahre. Ihre Dividendenschätzung je Titel beläuft sich auf 1,00 Euro für 2016/17. Für 2017/18 und 2018/19 wird die Dividende mit 1,10 Euro je Aktie geschätzt.

  

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Schneider- Deal wird Gewinn 2016/17 drücken
Georg Kapsch: Hohe Integrationskosten durch Schneider-Transportation-Übernahme

Die Übernahme des Verkehrssteuerung-Geschäfts von Schneider Electric im Frühjahr 2016 wird den Gewinn 2016/17 des börsennotierten Mautsystemanbieters Kapsch TrafficCom voraussichtlich drücken. Das Geschäfts laufe "grundsätzlich gut, wir haben aber hohe Integrationskosten durch Schneider Transportation. Die drücken das Ergebnis", sagte Kapsch-TrafficCom-Chef Georg Kapsch dem "Standard"-(Dienstag).

Durch den Schneider-Deal sind bei Kapsch TrafficCom rund 900 Mitarbeiter und 110 Mio. Euro Umsatz dazugekommen. Die Integration von Schneider Transportation soll per 1. April 2017 abgeschlossen sein. Das Verkehrssteuerungs-Geschäft umfasst die Steuerung von Ampelsystemen, Verkehrsinformationszentralen und intelligente Parksuchhilfen. "Das Ergebnis der Kapsch TrafficCom Transportation, also der einstigen Schneider-Sparte zeigt noch nicht die gleiche Performance wie die anderen Geschäftsbereiche der Kapsch TrafficCom", erklärte Kapsch gegenüber der Zeitung. Wie stark die Schneider-Transportation-Übernahme das Ergebnis 2016/17 drücken werde, wollte er aber nicht kommentieren.

Ende November hatte Kapsch TrafficCom den neuerlichen Zuschlag für die Lkw-Maut in Österreich durch die Asfinag erhalten. Weitere Mautausschreibungen seien im Fokus, "einige Projekte in Osteuropa, in Westeuropa zurzeit keines", sagte Kapsch.

  

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Kapsch TrafficCom und Axxes planen Langzeitpartnerschaft
Intensivierung der Zusammenarbeit bei europäischem elektronischen Mautdienst (EETS) geplant - "Mautgebiete" Deutschland und Italien im Visier

Der börsenotierte Mautsystemanbieter Kapsch TrafficCom und der französische Lkw-Mautdienstanbieter Axxes planen eine Langzeitpartnerschaft im Bereich des europäischen elektronischen Mautdienstes (EETS). Ziel seien die Verbesserung und der Ausbau des Dienstleistungsangebotes sowohl für Verkehrsteilnehmer als auch Betreiber, teilte Kapsch TrafficCom am Montag mit.

Gemeinsam habe man bereits zahlreiche Projekte abgeschlossen, wie etwa das belgische Viapass-Mautsystem für Lkw über 3,5 Tonnen. Diese Lösung habe rechtzeitig zum Start am 1. April 2016 erstmals auch eine EETS-Zertifizierung erhalten. Axxes bediene eine Flotte von 200.000 Lkw, die mit der GNSS-Lösung (Anm.: GNSS - globales ziviles Satellitennavigationssystem) von Kapsch ausgestattet seien.

Nun habe man beschlossen, die Zusammenarbeit zu intensivieren und gemeinsam an der Weiterentwicklung von Lösungen zu arbeiten. Beide Unternehmen planen, sich mit den neuen "Mautgebieten" zu beschäftigen, die in naher Zukunft Teil des EETS-Markts werden, allen voran Deutschland und Italien.

Axxes hat 30.000 Firmenkunden und bietet Fracht- und Passagiertransportern ein Mauterhebungssystem für die Zahlung von europäischen Mautgebühren mit einem einzigen On-Board-Gerät und einem einzigen Abonnement. Zu den Gründungsmitgliedern von Axxes zählen die wichtigsten französischen Autobahnbetreibergesellschaften und die französische Bank Crédit Mutuel.

Durch den von der EU definierten europäischen elektronischen Mautdienst (EETS, European Electronic Toll Service) wird die Interoperabilität auf den mautpflichtigen Straßennetzen in Europa eingeführt. Unternehmen, die EETS-Anbieter geworden sind, dürfen somit nur einen Bordgerätetyp und nur einen Vertrag für alle europäischen Länder anbieten. Axxes hat die EETS-Zertifizierung am 4. Jänner 2016 erhalten.

  

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Kapsch TrafficCom übernimmt Mehrheit an "qando"-Erfinder Fluidtime
IT-Anbieter entwickelt Apps, die Fahrgästen Routensuche, Ticketbuchung und Bezahlung ermöglichen

Der börsenotierte Mautsystemanbieter Kapsch TrafficCom übernimmt 75 Prozent des heimischen Unternehmens Fluidtime, das IT-Lösungen für Mobilitätsservices anbietet und u.a. die Öffi-App "qando" entwickelt hat. Gemeinsam will man "integrierte Mobilitätslösungen" entwickeln, die dem Fahrgast etwa Routensuche, Ticketbuchung und Bezahlung auf einer Plattform ermöglichen, hieß es am Donnerstag.

"Mit der Beteiligung an Fluidtime stärkt Kapsch seine Position als Anbieter von Plattformen und Services im Bereich von Mobility-as-a-Service (MaaS)-Lösungen für Städte, Unternehmen und Verkehrsbehörden", teilte das Unternehmen am Donnerstag mit. Über den Kaufpreis gab es keinerlei Angaben.

Fluidtime besteht seit 2004 und hat Projekte u.a. für die ÖBB, die Asfinag, den Verkehrsverbund Stuttgart, die Salzburg AG oder den Verkehrsverbund Ost-Region entwickelt. Dabei werden Echtzeitdaten aus Fahrplänen, Öffi-Routen, Radangeboten, Tarifinfos oder Standorten von Car-Sharing-Diensten miteinander verknüpft. User können so mit einer App die geeignetste Verbindung bzw. den gewünschten Mix aus Verkehrsmitteln wählen, Reservierungen tätigen oder Tickets kaufen.

Die bekannte Öffi-App "qando" für die Wiener Linien wird seit 2009 angeboten und zählt seither rund 1,5 Mio. Nutzer. Pro Monat gibt es laut Aussendung 35 Mio. Infoabfragen.

  

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Kapsch TrafficCom nach drei Quartalen mit mehr Gewinn und Umsatz
CEO sieht Unternehmen gut auf Kurs bei Umsetzung der Strategie 2020

Der börsennotierte Mautsystemanbieter Kapsch TrafficCom hat in den ersten drei Quartalen des laufenden Geschäftsjahr 2016/17 mehr Umsatz und Gewinn erzielt. Operativ blieb das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) mit 43 Mio. Euro (minus 0,7 Prozent) stabil. Der Periodengewinn stieg um 16,3 Prozent auf 29,4 Mio. Euro, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit.

Das Finanzergebnis sei wegen geringerer Währungsverluste in den ersten neun Monaten über dem Wert des Vorjahreszeitraum gelegen. Das den Anteilseignern zurechenbare Periodenergebnis sei durch die Akquisition des 48-Prozent-Anteils an der Betreibergesellschaft des Mautprojekts in Tschechien um 41 Prozent auf 30,1 Mio. Euro gestiegen.

Der Umsatz legte um 27,6 Prozent auf 483,8 Mio. Euro zu. Die per Anfang April von Schneider Electric gekaufte Transportation-Sparte (Kapsch TrafficCom Transportation) habe 80,7 Mio. Euro zum Umsatz beigesteuert.

"Wir liegen weiterhin gut auf Kurs bei der Umsetzung unserer Strategie 2020", so CEO Georg Kapsch. Die Gruppe wachse sowohl organisch als auch durch Akquisitionen. Dabei unterstützt die Profitabilität des Geschäfts mit Mautlösungen die Expansion im jungen Geschäftsbereich der intelligenten Mobilitätslösungen.

Die Ebit-Marge sei wegen des noch negativen Ergebnisbeitrages der Kapsch TrafficCom Transportation und der mit dieser Akquisition verbundenen Integrationskosten um 2,5 Prozentpunkte auf 8,9 Prozent zurückgegangen, heißt es in der heutigen Mitteilung weiter. Aus heutiger Sicht sollte der Integrationsprozess im Großen und Ganzen mit Ende des aktuellen Wirtschaftsjahres abgeschlossen sein, wenngleich für das nächste Jahr einige Nachlaufeffekte nicht auszuschließen seien. Gleichzeitig sei zu erwarten, dass sich die Synergien aus der Akquisition im Wirtschaftsjahr 2017/18 positiv auswirken werden.

Vertriebsseitig sei in Tschechien der Betrieb des Lkw-Mautsystems vorerst auf bis zu drei Jahre verlängert worden. In Österreich habe man den Zuschlag für die Errichtung und den technischen Betrieb des landesweiten Mautsystems für Fahrzeuge über 3,5 Tonnen erhalten. Nordamerika sei "sicherlich der wesentlichste Wachstumsmarkt". Neben einigen größeren Projekten rechnet Kapsch TrafficCom dort auch mit einer zunehmenden Anzahl kleinerer Aufträge.

Im dritten Quartal stieg der Umsatz um 28,2 Prozent auf 172,2 Mio. Euro. Das Ebit sank um 10,3 Prozent auf 14,2 Mio. Euro. Der Periodengewinn stieg um 53 Prozent auf 9,3 Mio. Euro und das den Anteilseignern zurechenbare Periodenergebnis verdoppelte sich von 4,7 auf 9,5 Mio. Euro. Von der APA befragte Analysten hatten einen Nettogewinn nach Minderheiten von 9,4 Mio. Euro, ein Ebit von 13,8 Mio. Euro und einen Umsatz von 162,9 Mio. Euro erwartet.

  

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- RCB erhöht Kursziel auf 42,0 Euro, weiter "hold"
Wichtige Impulse von Neuausschreibung des polnischen Mautsystems erwartet

Die Analysten der Raiffeisen Centrobank (RCB) haben ihr Kursziel für die Aktie der Kapsch TrafficCom von 40,0 auf 42,0 Euro erhöht. Die Empfehlung "hold" wurde gleichzeitig in Reaktion auf die vorgelegten Drittquartalszahlen des Mautsystemanbieters bestätigt.

Von besonderer Bedeutung für das Unternehmen ist nach Einschätzung des RCB-Analysten Christian Bader die Neuausschreibung des polnischen Mautsystems, das derzeit von Kapsch betrieben wird. Im vierten Quartal soll die Entscheidung getroffen werden, welcher Anbieter das System erneuern wird.

Für das laufende Geschäftsjahr 2016/17 der Kapsch TrafficCom prognostizieren die RCB-Analysten einen Gewinn von 2,61 Euro je Aktie. Die Schätzungen für die beiden Folgejahre liegen bei 3,03 (2017/18) und 3,04 (2018/19) Euro je Aktie. Die Dividenden werden mit 1,00 (2016/17) und 1,10 (2017/18 und 2018/19) Euro je Aktie erwartet.

  

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1-3Q16/17 solide, den Erwartungen entsprechend 

Die vorgelegten Zahlen für 1-3Q16/17 waren solide und unspektakulär. Die Umsatzsteigerung von 27,6% ist größtenteils zurückzuführen auf die Übernahme von Telvent, aber auch durch ein besser gefülltes Auftragsbuch und höhere Komponentenverkäufe. Profitabilitätsseitig belastet die Integration von Telvent und führt zu einer negativen EBIT% von 9,5% (1- 3Q15/16: -4,5%) im Intelligent Mobility Solutions (IMS) Segment, die aber von einer Profitabilitätssteigerung im Maut Segment (ETC) ausgeglichen wird. (15,3% vs. 13,4%).

Ausblick

Der Ausblick für das GJ16/17 wurde bestätigt. KTC erwartet eine Umsatzsteigerung von zumindest EUR 100mn im Vergleich zum Vorjahr und eine EBIT Marge im ETC Segment von zumindest 10%. Beide Vorgaben sollten mit Leichtigkeit erreicht werden. In Erwartung eines ebenso unspektakulären aber soliden 4Q16/17 bestätigen wir unsere Akkumulieren Empfehlung mit einem Kursziel von EUR 43,8. 

Erste Bank

  

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Kapsch TrafficCom liefert Verkehrsmanagementsoftware in die USA
Auftragswert 8,2 Mio. Euro über vier Jahre

Kapsch TrafficCom wird für die Hafenbehörde von New York und New Jersey eine Software zum Management des Verkehrs liefern. Damit soll die Behörde Brücken-, Tunnel-, Luftverkehrs- und Hafeneinrichtungen sowie das S-Bahnsystem verwalten können. Verkehrsinformationen sollen aktueller, die Koordination des Regionalverkehrs besser werden. Der Auftragswert liegt für vier Jahre bei 8,2 Mio. Euro.

Kapsch TrafficCom hat bereits 2016 den Auftrag erhalten, das Mautsystem für die sechs Brücken und Tunnels der Hafenbehörde von Ney York und New Jersey zu erneuern und das System mindestens sechs Jahre zu warten. Dieser Auftrag ist mit bis zu 147 Mio. Dollar (139 Mio. Euro) das größte Projekt, das Kapsch in den USA je abgewickelt hat.

  

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Tschechiens Wettbewerbsbehörde wies Beschwerde gegen Kapsch erneut ab
In Sachen der Verlängerung des Lkw-Mautvertrages um drei Jahre ohne Ausschreibung

Die tschechische Wettbewerbsbehörde (UOHS) wies die Klage des slowakischen Unternehmens SkyToll gegen die Verlängerung des Lkw-Mautvertrages zwischen der österreichischen Firma Kapsch und dem tschechischen Staat in einem Berufungsverfahren erneut ab. Kapsch darf daher das Lkw-Mautsystem in Tschechien zunächst weiter betreiben, berichteten tschechische Medien am Dienstag.

SkyToll hatte gefordert, den Betrieb des Lkw-Mautsystems durch Kapsch einzustellen, weil die österreichische Firma den dreijährigen Auftrag ohne ordentliche Ausschreibung erhalten habe.

UOHS kommentierte die neue Entscheidung nicht, allerdings hatte sie schon bei dem ersten Urteil im Oktober 2016 argumentiert, die Einhebung der Lkw-Maut sei "im öffentlichen Interesse". Die Einstellung des Mautsystems würde der Tschechischen Republik Schäden bringen, so UOHS. Gleichzeitig hatte aber die UOHS dem Verkehrsministerium in Prag eine Geldstrafe von einer Million Kronen (37.000 Euro) aufgebrummt.

SkyToll beschwerte sich gegen die Verlängerung des Mautvertrags auch bei der EU-Kommission. Diese befasst sich schon damit.

Das Verkehrsministerium sah sich zu der Verlängerung des Mautvertrages mit Kapsch gezwungen. Es hatte nämlich nicht geschafft, rechtzeitig ein neues Auswahlverfahren durchzuführen. Der ursprüngliche Vertrag lief Ende 2016 ab.

Für Kapsch geht es dabei um viel Geld. Seit der Inbetriebnahme des Lkw-Mautsystems im Jahr 2007 hat Tschechien umgerechnet mehr als 2,5 Mrd. Euro an Mautgebühren eingenommen, 2015 waren es knapp 359 Mio. Euro. Betreiber Kapsch bekommt rund ein Fünftel der Erlöse.

  

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Der Langfristchart bei Kapsch ist in einen interessanten Bereich geraten (ich habe einen genaueren Blick drauf, weil ich letztes Jahr aus CT Gründen eingestiegen bin bei € 30).

http://www.easycharts.at/getChart.asp?action=getChart&chartID=D87ABE35D9633D562F0C5057B40 D9446985B9E9F.png

Im Bereich von 40 liegt eine langjährige Widerstandszone mit Basis schon aus Zeiten des IPO. Da war auch in den letzten Jahren immer Endstation. Nunmehr aber ist auch der langjährige, übergeordnete Downtrend seit 2011 in dem Bereich und der Kurs knabbert sich brav hoch - eine brisante Situation, die bei positiver Auflösung durch Ausbruch erfreuliches Potential verheißt.

Alternativ ist als Risiko natürlich eine Auflösung durch Seitwärtsbewegung möglich - eine gravierende Korrektur erscheint aufgrund des erfreulichen Uptrends seit 2014, der auch von entsprechend solider fundamentaler Entwicklung getragen ist, weniger angezeigt.

Wenn der Markt natürlich nun kippt, ist das Makulatur, sonst würde ich empfehlen bei steigenden Volumina über 40 spekulativ einzusteigen

  

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Wir haben den Ausbruch mit gutem Volumen nach oben (wie schön), es sollte noch ein Stückchen weitergehen nun... die 47 und 50 gilt es zu beobachten.

  

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Kapsch und Efkon spitzen auf deutschen Pkw-Mautauftrag - Zeitung
"Kurier": Börsennotierter Systemausrüster und steirische Strabag-Tochter haben sich Unterlagen besorgt - Ausschreibung in zwei Teilen - Mächtige ausländische Konkurrenz

Zwei österreichische Unternehmen spitzen laut einem Zeitungsbericht auf den Auftrag für das geplante deutsche Pkw-Mautsystem. Die börsennotierte Kapsch TrafficCom, die das heimische Lkw-Mautsystem errichtet hat, und die steirische Strabag-Tochter Efkon haben sich die Ausschreibungsunterlagen schon besorgt, berichtet der "Kurier" (Mittwoch).

Der deutsche Verkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) hat kürzlich die Ausschreibungen für die Einhebung und Kontrolle der umstrittenen Maut gestartet, gegen die Österreich beim EuGH klagen will. Der Zuschlag soll im zweiten Quartal 2018 erfolgen, ab 2019/20 könnte die Maut effektiv starten.

"Das ist ein interessantes Projekt und wir schauen uns das an", wird Efkon-Vertriebschef Bernhard Tzar in der Zeitung zitiert. Dabei gehe es um Kamerasysteme, die die Kennzeichen der Autos automatisch auslesen und mit einer Datenbank vergleichen, ob der erfasste Pkw über eine gültige elektronische Vignette verfügt oder nicht. Efkon hat bereits für die deutsche Lkw-Maut Kommunikationssysteme geliefert.

Und seitens Kapsch TrafficCom heißt es dem Bericht zufolge: "Deutschland ist und bleibt ein interessanter Markt für uns. Wir sichten jetzt die Unterlagen und schauen, welche technischen Anforderungen für uns passen."

Die Ausschreibung besteht aus zwei Teilen: Bis 13. Juli müssen die Teilnehmer ihr Interesse für die Errichtung und den Betrieb der 100 automatisierten Erfassungssysteme in Berlin deponieren, und bis 1. August für den zweiten Teil, die Kontrolle der Pkw-Maut.

Die Österreicher haben mächtige Konkurrenz. Dazu zählen der deutsche Lkw-Mautbetreiber Toll Collect, die italienische Europass-Autostrade sowie Anbieter aus Frankreich und Spanien.

  

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Kapsch TrafficCom AG erzielte 2016/17 Rekordgewinn
Unternehmen will weiterwachsen

Die börsennotierte Kapsch TrafficCom AG hat im abgelaufenen Geschäftsjahr 2016/17 größtenteils ein deutliches Wachstum erzielt. Der Gewinn stieg auf den Rekordwert von 42,7 Mio. Euro (+17,1 Prozent). Der Umsatz kletterte von 526,1 Mio. Euro im vorangegangenen Geschäftsjahr auf nunmehr 648,5 Mio. Euro (+23,3 Prozent), teilte das Unternehmen am Montag nach Börsenschluss mit.
Das operative Ergebnis (Ebit) ging aber vom Rekordwert des Geschäftsjahres 2015/16 in Höhe von 62,3 Mio. Euro auf 60,1 Mio. Euro zurück (-3,6 Prozent). Auch die Ebit-Marge sank von 11,9 auf 9,3 Prozent.
Wie schon voriges Geschäftsjahr wird der Hauptversammlung eine Dividende in Höhe von 1,50 Euro je Aktie vorgeschlagen.
Die Kapsch-Gruppe feiert heuer ihr 125-jähriges Bestehen. Kapsch TrafficCom ist 15 Jahre alt und notiert seit zehn Jahren im Prime Segment der Wiener Börse. Die aktuellen Ergebnisse "bilden eine gute Basis und Motivation, engagiert für weitere Erfolge in der Zukunft zu arbeiten", so Georg Kapsch, CEO Kapsch TrafficCom.
Demnach soll das Unternehmen auch im Wirtschaftsjahr 2017/18 weiter wachsen. Beispielsweise in Europa liegt ein Fokus auf landesweiten Mautsystemen - etwa in Polen, wo ein bestehender Mautvertrag 2018 ausläuft und ein Ausschreibungsprozess läuft.

  

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Kapsch TrafficCom - RCB erhöht Kursziel auf 51,0 Euro, weiter "hold"
Gewinnerwartungen angepasst

Die Analysten der Raiffeisen Centrobank (RCB) haben ihr Kursziel für die Aktie der Kapsch TrafficCom von 42,0 auf 51,0 Euro erhöht. Auch die Gewinnerwartungen wurden angepasst. Grund dafür sind die neuen Auftragseingänge in den USA bzw. der neue Ausblick des Managements.

Die Empfehlung "hold" für die Aktie wurde allerdings durch die Analysten bestätigt.

In Bezug auf das Segment Mautsysteme weist der RCB-Analyst Christian Bader auf fortlaufenden Preisdruck hin, der sowohl für herkömmliche als auch elektronische Systeme gilt. Für das Segment Intelligente Mobilitätslösungen (IMS) können die Analysten die sehr optimistische Einschätzung des Managements nicht teilen und verweisen vor allem auf die hoch gesteckten Ziele bei der EBIT-Marge.

Als Risikofaktoren führen die Analysten an, dass die Verträge in Weißrussland und Polen einen starken Anteil am derzeitigen EBIT haben und ein möglicher Verlust der Aufträge sich entsprechend auf den Aktienkurs auswirken würde. Auch die starke Exponierung in Schwellenmärkten ist für die Analysten neben dem Fall von eventuellen Kostenüberschreitungen bei Großprojekten ein Risikofaktor.

Für das Geschäftsjahr 2017/18 der Kapsch TrafficCom prognostizieren die RCB-Analysten einen Gewinn von 3,35 Euro je Aktie. Die Schätzungen für die drei Folgejahre liegen bei 3,26 (2018/19), 3,22 (2019/20) und 3,18 (2020/21) Euro je Aktie. Die Dividenden werden für das Geschäftsjahr 2017/18 sowie die drei Folgejahre mit 1,50 Euro je Aktie erwartet.

  

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Kapsch TrafficCom erstellt Mobil-Ticket-System für US-Region Atlanta
10-Mio.-Euro-Auftrag an österreichisches Unternehmen - Neuntgrößtes Nahverkehrssystem in den USA befördert werktags über 500.000 Menschen

Die börsennotierte österreichische Kapsch TrafficCom hat den Auftrag für ein Mobil-Ticket-System für die Verkehrsregion Atlanta (Georgia) in den USA erhalten. Der Auftragswert beträgt etwa 10 Mio. Euro. Für die Projektumsetzung sind 18 Monate vorgesehen, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit. Der dortige Verkehrsverbund befördert werktags mehr als 500.000 Personen.

Konkret erhielt Kapsch TrafficCom von der Metropolitan Atlanta Rapid Transit Authority (MARTA) den Auftrag zur Planung, Entwicklung, Umsetzung, dem Support und der Instandhaltung eines Systems zur mobilen Fahrpreiseinhebung (Mobile Ticketing System, MTS).

MARTA ist das neuntgrößte Nahverkehrssystem in den Vereinigten Staaten und umfasst knapp 80 km Bahnstrecken und über 2.250 km Buslinien. MTS soll die mobile Fahrpreiseinhebung für alle 38 Bahnstationen, 565 Linienbusse sowie 210 Paratransit-Busse von MARTA bereitstellen.

  

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ch TrafficCom: Gewinn halbiert, Aktie stürzt ab

Mautsystemanbieter Kapsch TrafficCom hat im ersten Quartal weniger verdient als erwartet. CEO Georg Kapsch sieht das Unternehmen trotzdem auf dem richtigen Weg.

http://diepresse.com/home/wirtschaft/boerse/5276906/Kapsch-TrafficCom_Gewinn-halbiert-Akt ie-stuerzt-ab

  

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Kapsch TrafficCom erhielt in Sambia Konzessionsvertrag
50:50-Joint Venture für 17 Jahre - 90 bis 110 Mio. Umsatz in ersten drei Jahren erwartet

Der börsenotierte österreichische Mautspezialist Kapsch TraffiCom hat von der Regierung Sambias einen landesweiten Konzessionsvertrag erhalten. Für die ersten drei Jahre des über 17 Jahre laufenden 50:50-Joint Ventures sind Umsätze zwischen 90 und 110 Mio. Euro zu erwarten, teilte Kapsch Trafficom am Dienstagabend mit.

Der Vertrag umfasst die Planung, Errichtung und den Betrieb von Systemen und Lösungen zur Verkehrsüberwachung, Geschwindigkeits- und Fahrzeugkontrolle sowie zur Registrierung von Fahrzeugen.

Für dieses Projekt hat Kapsch TrafficCom ein 50/50-Gemeinschaftsunternehmen mit Lamise Trading Limited, einem sambischen Unternehmen mit Sitz in Lusaka, gegründet. Der Vertrag sei mit der Unterschrift der sambischen Regierungsvertreter umgehend in Kraft getreten.

  

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Kapsch TrafficCom errichtet Mautsystem in Bulgarien
Projektvolumen beläuft sich auf knapp 75 Mio. Euro

Der österreichische Mautsystemanbieter Kapsch TrafficCom hat sich in Bulgarien einen millionenschweren Auftrag gesichert. Das börsennotierte Unternehmen wird ein landesweites Mautsystem für Lkw über 3,5 Tonnen errichten und die Einführung der E-Vignette für Pkw umsetzen. Das Projektvolumen belaufe sich auf knapp 75 Mio. Euro, teilte Kapsch TrafficCom heute, Dienstag, mit.

Installiert werde ein von dem Unternehmen entwickeltes satellitengestütztes System der Fahrzeugerhebung und automatischen Mauteinhebung. Rund 80 Prozent des bulgarischen Straßennetzes sind mautpflichtig. Das Projekt läuft den Angaben zufolge über 19 Monate, binnen sieben Monaten muss die Infrastruktur fertig sein.

Bulgarien ist das sechste Land - nach Österreich, der Schweiz, Polen, Tschechien und Weißrussland -, in dem Kapsch TrafficCom ein elektronisches Mautsystem umsetzt.

  

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Georg Kapsch: Mobilität ist unser Kernthema für die Zukunft
Maut und Traffic Management machen bei Kapsch 60 Prozent des Geschäfts aus - Autonomer Verkehr "noch relativ weit weg" - Satellitensystem wäre für europaweite Maut "viel zu teuer"

Das Technologieunternehmen Kapsch hat sich im Laufe seiner 125-jährigen Geschichte schon mehrmals neu erfinden müssen - zuletzt zu Beginn dieses Jahrtausends, als das Traditionsunternehmen eine schwere Krise zu überstehen hatte. "Heute ist nichts mehr so wie vor 17 Jahren, außer unseren Grundwerten", sagt Georg Kapsch, der das Familienunternehmen seit 2001 leitet.

"Das Unternehmen war bis in die Neunzigerjahre ein sehr Österreich-zentriertes Unternehmen", sagte Kapsch im Gespräch mit der APA. "Wir waren in einer extrem schlechten strategischen Position und haben den Großteil unseres Umsatzes mit einem Kunden in Österreich gemacht. Und auf der anderen Seite hatten wir einen Technologiepartner", schilderte Kapsch die damalige Ausgangslage. "Das war in Zeiten des Oligopols in der Telekom in Österreich mittelfristig und von der Ertragslage her eine sehr komfortable, aber immer schon eine strategisch sehr gefährliche Position." Auf Grund der damaligen Eigentümerstruktur sei es auch nicht möglich gewesen, diese Grundstrategie zu ändern.

"Die wirklich Veränderung hat eigentlich im Jahr 2000 begonnen, als wir die Eigentümerstruktur und auch die Geschäftsführungsstruktur total verändert haben." Damals habe auch die Internationalisierung begonnen. "Wir haben Unternehmen akquiriert und wir haben Märkte angesprochen, von denen wir eigentlich keine Ahnung hatten."

Nach einer massiven Krise in den Jahren 2001/02 habe man das Unternehmen komplett restrukturiert, und heute sei nichts mehr so wie damals. "Wir haben völlig andere Gewichtungen in den Produkten und Dienstleistungen. Ein Bereich, der vor 15 Jahren nicht einmal ein Prozent des Umsatzes des Unternehmens ausgemacht hat, nämlich das Thema Maut, Traffic Management und Mobility, der macht heute ungefähr 60 Prozent des Gesamtumsatzes aus."

Die Kapsch-Gruppe besteht heute aus drei wesentlichen Bereichen: 25 Prozent des Geschäfts werden mit den Themen IT, IT-Security sowie Sprach- und Datennetzwerke generiert. Ungefähr 15 Prozent des Umsatzes stammen aus dem Bereich Bahnkommunikation und öffentliche Telekomnetzbetreiber. 60 des Geschäfts sind Maut, Traffic Management und Verkehrsmobilitätslösungen.

Die Kapsch TrafficCom, die seit 2007 im Prime Market der Wiener Börse notiert, hat im Geschäftsjahr 2016/17 mit mehr als 4.800 Mitarbeitern einen Umsatz von rund 648 Mio. Euro erwirtschaftet. Insgesamt beschäftigt die Kapsch-Gruppe rund 7.000 Leute, davon etwa 2.000 in Österreich. 37 Prozent der Kapsch TrafficCom werden an der Börse gehandelt, die Marktkapitalisierung beträgt derzeit rund 653 Mio. Euro. Ein Zweitlisting an einer anderen Börse würde angesichts des vergleichsweise geringen Volumens derzeit keinen Sinn machen, so Kapsch.

Maut und Traffic Management wird für das Unternehmen noch eine ganze Weile das Schwerpunktthema bleiben, ist Kapsch überzeugt. Das Mikrowellen-basierte Mautsystem, wie es etwa in Tschechien zum Einsatz kommt, sei das sicherste und habe die beste Performance.

Für eine europaweite Maut, wie sie bereits diskutiert wird, "kommt ein satellitenbasiertes System die nächsten zehn, fünfzehn Jahre für Pkw nicht in Frage, das ist viel zu teuer", ist Kapsch überzeugt. Die On-Board-Units für Satelliten-Systeme würden ein Vielfaches dessen kosten, was man für Mikrowellen-On-Board-Units ausgeben müsste. Das sei im Lkw-Verkehr nicht wirklich relevant, weil die Stückzahlen nicht so groß seien. Bei Pkw gehe es aber um 40 Millionen Fahrzeuge, "da ist der Unterschied beim Investitionsvolumen in Milliardenhöhe". Videobasierte Systeme wie zum Beispiel in Ungarn seien hingegen von der Performance her nicht so gut. "Wenn Sie in Florida sind, haben Sie das Problem nicht, aber dort, wo es Schnee gibt und viel schlechtes Wetter, haben Sie bei Video immer die Einschränkung der Optik. Nebel ist Nebel und eine schmutzige Kamera ist eine schmutzige Kamera."

Die Einführung einer europaweit einheitlichen Treibstoffsteuer anstelle der Maut zur Finanzierung der Straßen-Infrastruktur hält Kapsch für kein geeignetes Mittel. "Die Fahrzeuge brauchen immer weniger Treibstoff und der Anteil der Elektrofahrzeuge wird immer größer. Das heißt, es gehen die Einnahmen zurück, während man aber die gleiche Infrastruktur braucht - denn ob Sie ein Elektrofahrzeug auf der Straße bewegen oder ein Fahrzeug mit Verbrennungsmotor, die Straße wird so oder so beansprucht." Dazu kämen aber auch weitere Nachteile der Treibstoffsteuer: "Sie können mit der Mineralölsteuer den Verkehr nicht steuern, Sie können keine verkehrsabhängigen Bemautungen vornehmen, Sie können keine streckenspezifischen Mauteinhebungen machen, also in besonders sensiblen Bereichen mehr Maut einheben und in weniger sensiblen Bereichen weniger."

Die Elektromobilität werde künftig kaum ein Schwerpunkt für Kapsch sein, meint der Firmenchef. "Vielleicht im Bereich von Plattformen, wo es um das Aufladen von Fahrzeugen geht. Aber ansonsten ist es für unser Geschäft - wir sind ja primär in der Kommunikation von Fahrzeugen - irrelevant, ob das Fahrzeug durch einen Verbrennungsmotor oder Elektromotor angetrieben wird."

Anders sehe es beim autonomen Fahren aus, "da sind wir dabei, da geht es um die Kommunikation von Fahrzeugen untereinander und zwischen Fahrzeugen und Infrastruktur. Die Automobilindustrie hat lange Zeit geglaubt, dass sie alles mit der Sensorik im Fahrzeug machen kann. Mittlerweile ist auch der Automobilindustrie klar, dass Fahrzeuge miteinander kommunizieren müssen und dass sie auch um die Infrastruktur nicht ganz herumkommen." Allerdings sei das autonome Fahren noch relativ weit weg, glaubt Kapsch. "Nur weil ein paar Fahrzeuge auf der Autobahn autonom fahren, sind wir noch lange nicht bei einem autonomen Verkehr."

Speziell im Stadtbereich müssten die Fahrzeuge mit Daten über Ampelsteuerungen oder Baustellen versorgt werden, "sonst haben Sie ununterbrochen Stau". Der Sinn des autonomen Fahrens sei es ja vor allem, den Verkehr besser fließen zu lassen und die Sicherheit zu erhöhen und nicht so sehr die Bequemlichkeit. Dafür brauche man eine Datenbasis. "Und da sind wir da, weil wir Daten erheben, aggregieren und distribuieren - ob das jetzt Ampeldaten sind, Verkehrsdaten oder Parken. In Wien zum Beispiel sind 40 Prozent des innerstädtischen Verkehrs nur Parkplatzsuche. Das muss man auch in den Griff bekommen, und mit all diesen Themen beschäftigen wir uns. Das Thema Mobilität ist sicher unser Kernthema für die Zukunft." Weitere Schwerpunkte seien Digitalisierung und IT-Sicherheit.

Obwohl das Thema der Nachfolge an der Unternehmensspitze noch längere Zeit nicht ansteht, hat man sich über das Thema schon Gedanken gemacht. In der nächsten Generation gibt es in der Familie insgesamt sieben Kinder, alle im Alter zwischen 19 und 25 Jahren. "Wir sind drei, ich habe eine Schwester und einen Bruder. Meine Schwester hat drei Töchter, mein Bruder hat zwei Söhne und ich habe auch zwei Söhne." Zwingen werde man niemanden ins Unternehmen zu gehen. "Wer will, kann, bei entsprechender Qualifikation", so Kapsch. Voraussetzung sei ein Master-Abschluss- "wenn einer Philosophie macht oder Psychologie gilt das genauso" - sowie Berufserfahrung in einem anderen Unternehmen. "Interessant ist, dass zwei meiner Nichten an der TU studieren und die Burschen alle nicht Technik machen. Einer macht Landwirtschaft und drei machen Betriebswirtschaft."

  

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Kapsch TrafficCom machte im 1. Halbjahr mehr Umsatz, weniger Gewinn
Durch Währungs- und Einmaleffekte blieb das Nettoergebnis deutlich unter jenem des Vorjahres - 10 Prozent Umsatzplus im Gesamtjahr erwartet, EBIT voraussichtlich auf Niveau des Vorjahres

Der börsenotierte österreichische Mautspezialist Kapsch TrafficCom hat in der ersten Hälfte seines Geschäftsjahres 2017/18 zwar mehr Umsatz gemacht, der Gewinn blieb aber unter jenem des Vorjahres. Auch im zweiten Quartal war das Periodenergebnis rückläufig - von der APA befragte Analysten hatten mit einer Steigerung des Nettoergebnisses gerechnet.

Der Umsatz stieg im ersten Halbjahr um 11,3 Prozent auf 339,8 Mio. Euro, vor allem durch das Wachstum des Mautsegments, das um 15,9 Prozent zulegte. Das Betriebsergebnis (EBIT) war zwar im zweiten Quartal mit 13,5 Mio. Euro höher als vor einem Jahr (11,1 Mio. Euro), in beiden Quartalen zusammen ging es jedoch um 12,1 Prozent auf 25,3 Mio. Euro zurück. Schuld daran waren negative Währungseffekte im Ausmaß von 5,9 Mio. Euro - die Differenz zur ersten Jahreshälfte 2016/17 machte sogar 8,2 Mio. Euro aus.

Im Zuge der Verlängerung des Mautprojekts in Tschechien im Jahr 2016 habe man auch die Preise senken müssen, was den Profit im heurigen Geschäftsjahr gedrückt habe, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit. Bereinigt um Einmaleffekte und Wechselkursschwankungen habe man ein deutliches EBIT-Wachstum erzielt.

Das Periodenergebnis ging im ersten Halbjahr von 20,1 Mio. auf 14,1 Mio. Euro zurück, das Ergebnis je Aktie sank von 1,58 auf 1,12 Euro.

Insbesondere der Anstieg der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um 13,7 Mio. habe im ersten Halbjahr zu einem negativen Free Cashflow von -1,0 Mio. Euro geführt, heißt es im Ergebnisbericht. Als Konsequenz und aufgrund der Dividendenzahlung in Höhe von 19,5 Mio. Euro sowie der Ausgaben für Beteiligungen und Akquisitionen sei das Nettoguthaben von 19,6 Mio. am 31. März 2017 auf eine Nettoverschuldung von EUR -15,7 Mio. am 30. September 2017 gesunken (Verschuldungsgrad von 7,1 Prozent). Die Eigenkapitalquote ging insbesondere in Folge der Dividendenzahlung leicht zurück von 35,0 Prozent auf 34,8 Prozent.

Für das laufende Geschäftsjahr erwartet das Unternehmen ein Umsatzwachstum von rund 10 Prozent. Das EBIT soll - bereinigt um einen Einmaleffekt von 3 Mio. Euro und Wechselkursveränderungen - wieder das Niveau des Vorjahres erreichen. Im IMS-Segment ("Intelligente Mobilitätslösungen") werde man voraussichtlich noch kein positives EBIT erzielen können.

Zum Quartalsstichtag beschäftigte Kapsch TrafficCom weltweit erstmals mehr als 5.000 Leute.

  

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Kapsch TrafficCom unterzeichnte 77-Mio.-Euro-Vertrag mit Bulgarien
Mautinfrastruktur muss innerhalb von sieben Monaten errichtet werden

Der börsenotierte Wiener Verkehrstelematikanbieter Kapsch TrafficCom hat einen Großauftrag in Bulgarien an Land gezogen. Gestern wurde ein Vertrag für ein landesweites Mautsystem mit einem Auftragswert von knapp 77 Mio. Euro unterzeichnet. Nach Österreich, der Schweiz, Polen, Tschechien und Belarus ist Bulgarien das sechste europäische Land, in dem Kapsch erfolgreich war.

Das Projekt mit einer Laufzeit von 19 Monaten umfasst die Lieferung und Errichtung von 500 Terminals für die Registrierung und Ausgabe der elektronischen Vignetten, 100 Kontrollfahrzeugen, 100 Gewichtskontrollstellen, 100 Mautportalen sowie eines Daten-Centers und Back Offices. Die Infrastruktur muss binnen sieben Monaten errichtet werden.

Die Wiener zeichnen im siegreichen Konsortium "Kapsch Traffic Solutions" für die Errichtung, die technische Ausstattung und den technischen Support des Mautsystems für Lkw über 3,5 Tonnen sowie der Einführung der E-Vignette für Pkw verantwortlich.

  

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>Bulgarien
>Mautinfrastruktur muss innerhalb von sieben Monaten errichtet
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>Infrastruktur muss binnen sieben Monaten errichtet werden.
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Der Termin ist sportlich. Was wenn sich das in 7 Monaten nicht ausgeht? Pönale? oder eh wurscht?

  

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Polen stoppt Maut-Ausschreibung: Kapsch zittert um Großkunden
Warschauer Regierung will Lkw-Mautsystem staatlich betreiben - Laufender Vertrag mit Kapsch TrafficCom bleibt aufrecht

Der börsennotierte Mautsystemanbieter Kapsch TrafficCom muss um einen langjährigen Großkunden zittern. Die polnische Regierung will das Lkw-Mautsystem von staatlichen Stellen betreiben lassen und hat die seit Dezember 2016 laufende Ausschreibung gestoppt. Der bis November 2018 laufende Vertrag mit Kapsch bleibt aber aufrecht.

"Kapsch TrafficCom wird sich um etwaig verfügbares Folgegechäft in Polen engagieren", teilte das Wiener Unternehmen am Montag mit. Wie dieses Folgegeschäft aussehen könnte oder ob es überhaupt eins gibt, ist unklar. Denkbar wäre, dass Polen das Mautsystem zwar staatlich betreibt, jedoch Expertise zukauft. Ob dies dann freihändig vergeben würde oder wieder via Ausschreibung, ist offen.

Kapsch TrafficCom hat vor mehreren Jahren das Mautsystem in Polen aufgebaut und betreibt es seither. Der aktuelle Vertrag hat eigentlich eine Option auf eine einjährige Verlängerung (bis 2019).

Bereits im Dezember 2016 hat Polen die neuerliche, nunmehr gestoppte Ausschreibung für das Lkw-Mautsystem gestartet. Für Kapsch TrafficCom wäre es keineswegs eine sichere Sache gewesen, dass man gewinnt, denn es gab knapp zehn Bieter.

  

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RCB senkt Kursziel von 51,0 Euro auf 48,0 Euro
Votum weiterhin "Hold"

Die Analysten der Raiffeisen Centrobank (RCB) haben ihr Kursziel für die Aktie der Kapsch TrafficCom von 51,0 auf 48,0 Euro gesenkt. Das Votum wurde bei "Hold" beibehalten.

Heuer dürfte ein geschäftiges Jahr für den Wiener Verkehrstelematikanbieter werden, schreibt Christian Bader, Analyst der RCB. Es böten sich Chancen, es drohen aber auch Gefahren. Der Experte befürchte den Verlust von Verträgen in Osteuropa. Kapsch TrafficCom könnte dafür aber Erfolg bei einer Ausschreibung für ein deutschlandweites Mautsystem haben.

Für das Geschäftsjahr 2017/18 der Kapsch TrafficCom prognostizieren die RCB-Analysten einen Gewinn von 2,44 Euro je Aktie. Die Schätzungen für die beiden Folgejahre liegen bei 2,71 (2018/19) und 2,60 (2019/20) Euro je Aktie. Die Dividenden werden für das Geschäftsjahr 2017/18 sowie die zwei Folgejahre mit jeweils 1,20 Euro je Aktie erwartet.

  

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Einmaleffekte drückten Gewinn um ein Fünftel

Umsatz stieg in drei Quartalen um 7,5 Prozent auf 507 Mio. Euro - EBIT sank um 17,8 Prozent auf 35,3 Mio., Periodenergebnis um 22 Prozent auf 22,9 Mio. - Belastung durch Währungseffekte

Der börsennotierte österreichische Mautsystemanbieter Kapsch TrafficCom hat in den ersten drei Quartalen seines Geschäftsjahres 2017/18 zwar mehr Umsatz gemacht als im Vergleichszeitraum des Vorjahres, der Gewinn fiel jedoch vor allem durch Einmal- und Währungseffekte um gut ein Fünftel geringer aus als vor einem Jahr. Das teilte die Kapsch am Mittwoch mit.
In den ersten neun Monaten hat Kapsch TrafficCom 506,9 Mio. Euro (+7,5 Prozent) Umsatz erzielt und damit erstmals die Umsatzschwelle von 500 Mio. Euro nach drei Quartalen überschritten. Der operative Gewinn (EBIT) lag jedoch mit 35,3 Mio. Euro (-17,8 Prozent) deutlich unter dem Vergleichswert des Vorjahres und das Periodenergebnis brach um 22 Prozent auf 22,9 Mio. Euro ein. Das Ergebnis je Aktie ging von 2,31 auf 1,82 Euro zurück.

Vor allem negative Währungseffekte aus Kursveränderungen des Euro gegenüber dem US-Dollar und der Schwedischen Krone hätten das EBIT stark belastet, nämlich mit -4,8 Mio. Euro, während es im Vorjahr einen positiven Währungseffekt gegeben habe. Das habe insgesamt einen Unterschied von 9 Mio. Euro ausgemacht, heißt es in der Erläuterung.

Darüber hinaus habe es im Vorjahr in Folge einer Akquisition einen positiven Einmaleffekt in Höhe von 3 Mio. Euro gegeben. Bereinigt um diese beiden Punkte habe man im ordentlichen Geschäftsverlauf ein deutliches EBIT-Wachstum erzielt. Negativ auf die Profitabilität ausgewirkt habe sich eine Preissenkung im Zuge der Verlängerung des Mautauftrags in Tschechien im Jahr 2016.

Während der Free Cashflow zum Halbjahr noch negativ war, führte die Begleichung von Forderungen insbesondere aus Österreich, Weißrussland und Schweden im dritten Quartal zu einem positiven Wert von 40,6 Mio. Euro, womit Kapsch TrafficCom nach neun Monaten ein Nettoguthaben von 26,1 Mio. Euro hat.

Für das vierte Quartal rechnet Kapsch mit einer Umsatzsteigerung im Jahresvergleich. Es gelte weiterhin das Ziel, das EBIT des Vorjahres - bereinigt um Einmaleffekte - wieder zu erreichen.

  

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3Q17/18 durch Währungseffekte belastet 

Die vorgelegten Zahlen für das 3Q17/18 entsprachen im Großen und Ganzen den Erwartungen, obwohl das operative Ergebnis (EBIT) niedriger als prognostiziert war. Der Umsatz war auf Vorjahresniveau (-3% J/J), der leichte Rückgang ist der Währungsentwicklung und dem geringeren Beitrag aus dem Tschechischen Mautbetrieb geschuldet. Auf EBIT Niveau führen dieselben Gründe zu einem Rückgang von EUR 3,9 Mio. (-29% J/J) auf EUR 10 Mio. Der Quartalsüberschuss überraschte allerdings positiv und war mit EUR 9,1 Mio. deutlich über unseren Erwartungen.

Ausblick

Das Geschäftspotenzial, bestehend aus laufenden und zu erwartenden Ausschreibungen, schaut attraktiv aus. Landesweite Mautausschreibungen laufen derzeit in Deutschland (3) und Tschechien, Polen ist gestoppt worden, da der kommerzielle Betrieb ab 2020 dem Staat unterstellt wird. In Nordamerika stehen in den kommenden 24 Monaten Ausschreibungen mit einem Gesamtvolumen im USD 2,2Mrd. an. Auch Afrika und Asien bieten Wachstumsperspektiven für KTC. In Tschechien und Polen besteht für KTC das Risiko, das ein signifikantes Geschäftsvolumen wegfällt, sollte KTC nicht neubeauftragt werden, bzw, im Falle Polens den Mautbetrieb zumindest technisch zu gewährleisten. Der Umsatz soll heuer und in den kommenden Jahren jeweils um zumindest 10% wachsen. Ein interessantes Potenzial bietet die Einführung eines Europäischen Mautdienstleisters (EETS). Wann dieser Dienst starten soll ist aktuell noch nicht genau abzusehen, könnte aber signifikantes Geschäftspotenzial für KTC bedeuten. 

Erste Bank

  

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Kapsch rechnet bald mit Massenmarkt für kommunizierende Fahrzeuge

Kommerzieller Rollout für Massenmarkt wird in den nächsten ein bis zwei Jahren erwartet - Kapsch betreibt Teststrecken für Echtzeit-Datenaustausch zwischen Fahrzeugen und deren Umgebung

Der börsennotierte österreichische Mautsystemanbieter Kapsch TrafficCom rechnet bald mit einem Massenmarkt für kommunizierende Fahrzeuge (V2X-Technologie). "Ein kommerzieller Rollout für den Massenmarkt wird in den nächsten ein bis zwei Jahren erwartet", hieß es aus dem Unternehmen auf APA-Anfrage.
V2X ermöglicht den Austausch von Echtzeit-Daten zwischen Fahrzeugen und deren Umgebung mithilfe drahtloser Kommunikation, unter anderem Informationen über Straßenarbeiten, Wetterbedingungen, Geschwindigkeitsbeschränkungen und Daten von Meldefahrzeugen ("Probe Vehicles"). Die großen Autobauer wollen ab 2019 Fahrzeuge mit V2X-Technologie ausstatten. Kapsch TrafficCom erwartet deswegen in dem V2X-Geschäftsbereich großes Geschäftspotenzial.

Kapsch hat von September 2017 bis Jänner 2018 eine V2X-Teststrecke auf der litauischen Autobahn A1 zwischen Kaunas und Vilnius auf einer Streckenlänge von rund 32 Kilometer betrieben. Straßenseitige V2X-Infrastruktur wurde dort aufgestellt und Tests durchgeführt. Andere Kapsch-Teststrecken sind derzeit in Planung.

  

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Kapsch rittert gegen drei Mitbewerber um tschechisches Lkw-Mautsystem

Tschechischer Verkehrsminister Tok: Drei Angebote liegen unter dem bisher geschätzten Preis

Der börsennotierte österreichische Mautsystemanbieter Kapsch TrafficCom hat bei der Ausschreibung für den Betrieb des tschechischen Lkw-Mautsystems drei Konkurrenten. Das hat das Verkehrsministerium in Prag am Freitag bestätigt.

Gesucht wird ein Betreiber für das Lkw-Mautsystem nach dem Jahr 2019 für zehn Jahre. Neben dem aktuellen Betreiber Kapsch TrafficCom haben sich laut tschechischen Medien auch die slowakische SkyToll, die ungarische National Toll Payment und die deutsche T-Systems beworben.

Drei der Angebote liegen nach Angaben des Verkehrsministeriums preislich um 25 bis 50 Prozent unter den vom Ministerium geschätzten Kosten von 29 Mrd. Kronen (1,14 Mrd. Euro). Das sei eine "angenehme Überraschung", wird Verkehrsminister Daniel Tok zitiert. Ein Angebot liege hingegen deutlich über der Preisschätzung, so Tok.

Es bestehe die Chance, dass man künftig weniger bezahlen müsse als bisher, sagte Tok. Der Preis für den Betrieb des Systems könnte von derzeit 20 Prozent der Mauterträge auf 10 Prozent sinken. Man werde die Angebote jetzt sorgfältig prüfen und voraussichtlich im Herbst über die Auftragsvergabe entscheiden. Der Gewinner der Ausschreibung werde dann rund 14 Monate Zeit haben um das Mautsystem vorzubereiten.

Die Lkw-Maut wird in Tschechien seit 2007 elektronisch mit Hilfe des von Kapsch errichteten Mikrowellensystems eingehoben. Mautpflichtig sind derzeit rund 1.400 Kilometer der Autobahnen, Schnellstraßen und Straßen der 1. Klasse. Ab 2019 sollten weitere 900 Kilometer Straßen mautpflichtig werden.

  

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RCB stuft Kapsch TrafficCom-Aktie von "Hold" auf "Reduce" ab
Kursziel von 48,0 auf 40,0 Euro nach unten gesetzt - Verlust eines attraktiven Mautbetreibervertrags in Polen führt zu Prognosenkürzungen

Die Analysten der Raiffeisen Centrobank (RCB) haben die Aktie der Kapsch TrafficCom von "Hold" auf "Reduce" abgestuft. Zudem wurde vom RCB-Experten Christian Bader das Kursziel für die Titel des Mautsystemausrüsters von 48,0 auf 40,0 Euro nach unten gesetzt.

Gekürzt wurden auch die Gewinnschätzungen für den gesamten Prognosezeitraum, nachdem das Unternehmen einen attraktiven Mautbetreibervertrag in Polen verloren hatte. Weiters wurden die Drittquartalszahlen des laufenden Geschäftsjahres als schwach bewertet. Das operative Ergebnis im abgelaufenen Geschäftsquartal hatte die Erwartungen deutlich verfehlt. Weiters warnt die RCB auch, dass Kapsch den wichtigsten Betreibervertrag in Tschechien verlieren könnte.

  

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Kapsch bereit zu Kostensenkung beim Lkw-Mautsystem in Tschechien
Generaldirektor Feix wirft dem Staat Bevorzugung der Satelliten-Technologie vor

In Tschechien rittert Kapsch TrafficCom um die Fortsetzung des Betriebs des Lkw-Mautsystems. Sollte sich die tschechische Regierung künftig für die Beibehaltung der Mikrowellen-Technologie entscheiden, würden die Betriebskosten von 15 Prozent der Erträge 2017 auf 8,6 Prozent sinken. Dies sagte der Generaldirektor von Kapsch in Tschechien, Karel Feix, am Montag laut der Nachrichtenagentur CTK.

Das österreichische börsennotierte Unternehmen, das das Lkw-Mikrowellen-Mautsystem aufgebaut hat und seit 2007 betreibt, ist einer der vier Bewerber um den Auftrag für den weiteren Betrieb des Systems nach 2019. Die anderen Bewerber sind die slowakische SkyToll, die ungarische National Toll Payment und die deutsche T-Systems.

Das Verkehrsministerium habe eine "dramatische Senkung" der Betriebskosten nur durch eine administrative Änderung der Bedingungen für den Betrieb des bestehenden Mautsystems erzielt. Es handle sich um keine Ermäßigung, sondern nur um das Ergebnis der Änderung der Bedingungen in der Vergabedokumentation, so Feix auf einer Pressekonferenz. Er reagierte damit auf die Pressekonferenz des Verkehrsministers Daniel Tok in der vergangenen Woche, auf der sich Tok gefreut hatte, dass die Angebote dank der Konkurrenz deutlich niedriger als die vorläufig geschätzten 29 Mrd. Kronen (1,14 Mrd. Euro) liegen.

"Die Verwunderung der Vertreter des Verkehrsministeriums über die niedrigen Preisangebote deutet an, dass der Staat die Details und die Struktur der Betriebskosten des eigenen Mautsystems weitgehend gar nicht kennt", sagte Feix. Außerdem warf er dem Ministerium vor, dass die Bedingungen der Ausschreibung die Satelliten-Technologie gegenüber der Mikrowellen-Technologie bevorzugen würden. Deswegen hatte sich Kapsch mit mehreren Beschwerden an die tschechische Wettbewerbsbehörde (UOHS) gewandt.

Die Lkw-Maut wird in Tschechien seit 2007 elektronisch mit Hilfe des von Kapsch erbauten Mikrowellensystems eingehoben. Mautpflichtig sind derzeit rund 1.400 Kilometer der Autobahnen, Schnellstraßen und Straßen der 1. Klasse (Straßen für den Fernverkehr). Ab 2019 sollten dazu weitere 900 Kilometer der Straßen der 1. Klasse kommen.

  

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Kapsch scheiterte bei Lkw-Maut-Ausschreibung in Tschechien
Verkehrsminister: Zuschlag für preisgünstigstes Angebot - Vertragsunterzeichnung für Herbst geplant - Davor muss Wettbewerbsbehörde noch Beschwerden abarbeiten

Die österreichische Kapsch TrafficCom ist in der neuen Ausschreibung für das Lkw-Mautsystem in Tschechien gescheitert. Sieger wurde das Konsortium der slowakischen SkyToll, die die Lkw-Maut in der Slowakei seit 2010 einhebt, und der tschechischen CzechToll, die der Investmentgruppe PPF des reichsten Tschechen Petr Kellner angehört, sagte Verkehrsminister Daniel Tok am Mittwoch vor Journalisten.
Laut Tok befasste sich die Regierung am Mittwochvormittag mit der Ausschreibung. Gewonnen habe das preisgünstigste Angebot über 10,8 Mrd. Kronen (425,2 Mio. Euro) für einen 10-jährigen Betrieb des Mautsystems ab 2020. Der Vertrag könnte im Herbst unterzeichnet werden, damit der neuer Betreiber 14 Monate Zeit für die Übernahme des Systems habe.

Ein früherer Termin für die Unterzeichnung des Vertrages ist laut Tok nicht möglich, weil die tschechische Wettbewerbsbehörde (UOHS) sich noch mit einigen Beschwerden gegen die Ausschreibung befasst und die Prüfung noch nicht abgeschlossen hat. Eine der Beschwerden stammt von Kapsch, der die Ausschreibung u.a. dafür kritisierte, dass sie die Satelliten-Technologie der - von Kapsch in Tschechien bisher verwendeten - Mikrowellen-Technologie vorziehe. Laut Medien bietet das Konsortium die Satelliten-Technologie an, die künftig das Mikrowellen-System ersetzen solle.

Tok zeigte sich in der Pressekonferenz sicher, dass das Auswahlverfahren richtig ausgeschrieben wurde. "Jetzt werden wir bestimmt mit Protesten und Angriffen konfrontiert. Ich glaube aber, dass es uns gelingt, es zu erhalten und bis zum Ende durchzuziehen", so Tok.

Den Sieger hat das Verkehrsministerium aufgrund der Empfehlung seiner Experten-Kommission bestimmt. Auch der Projekt-Manager habe das Angebot des slowakisch-tschechischen Konsortiums als das "günstigste, fehlerlos" und "fähig, das System zu betreiben" bezeichnet. Da SkyToll und CzechToll alle Informationen und Unterlagen im Einklang zu dem Gesetz vorgelegt hätten, hätte nichts dagegengesprochen, den Sieger bereits jetzt zu bestimmen, so Tok.

An der Ausschreibung haben insgesamt vier Bewerber teilgenommen. Außer Kapsch TrafficCom, die das bisher verwendete Mautsystem errichtet hatte und seitdem betreibt, und dem Konsortium SkyToll/CzechToll waren es noch die ungarische National Toll Payment Services und die deutsche T-Systems.

Die Lkw-Maut wird in Tschechien seit 2007 elektronisch mit Hilfe des von Kapsch erbauten Mikrowellensystems eingehoben. Mautpflichtig sind derzeit rund 1.400 Kilometer Autobahnen, Schnellstraßen und Straßen der 1. Klasse (Straßen für den Fernverkehr). Ab 2019 soll die Mautpflicht auf weitere 900 Kilometer Straßen der 1. Klasse ausgeweitet werden.

Aus der Unternehmenszentrale von Kapsch TrafficCom in Wien war bisher noch keine Stellungnahme zu erhalten.

  

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Kapsch erwägt Einspruch gegen Prags Maut-Entscheid: Dialog fehlte
Austro-Maut-Betreiber scheiterte bei Neu-Ausschreibung in Tschechien für Zeit ab 2020 - "Zugesicherter Competitive Dialogue und Nachbesserungsmöglichkeit fanden nicht statt"

Die österreichische Kapsch TrafficCom erwägt rechtliche Schritte gegen die tschechische Entscheidung über die Errichtung und den Betrieb eines neuen Lkw-Mautsystems ab dem Jahr 2020, bei der das börsennotierte Unternehmen am Mittwoch unterlegen ist. Entgegen den Ausschreibungsunterlagen habe es keinen "Competitive Dialogue" und damit auch keine Nachbesserungsmöglichkeit gegeben, so Kapsch.

Die Nachricht des tschechischen Transportministeriums, dass das Angebot von Kapsch TrafficCom nicht als das günstigste Offert angesehen werde, sei "überraschend", da gemäß Ausschreibungsunterlagen mit den Bietern ein Austausch zu den bereits gelegten vorläufigen kommerziellen Angeboten für das Projekt hätte stattfinden müssen, erklärte das Unternehmen am Mittwoch in einer Aussendung. Da dies nicht geschehen sei "sowie aus weiteren Gründen", evaluiere Kapsch TrafficCom rechtliche Schritte gegen die Entscheidung des Verkehrsministeriums.

  

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Kapsch TrafficCom erhält 55 Mio.-Auftrag für Mautsystem in Maryland
Für Modernisierung und Instandhaltung

Der österreichische Mautsystemanbieter Kapsch TrafficCom hat einen millionenschweren Auftrag in den USA an Land gezogen. Der Auftragswert beläuft sich auf 55 Mio. Euro und umfasst die Modernisierung und Instandhaltung von Straßenmautsystemen im US-Bundesstaat Maryland, teilte das börsenotierte Unternehmen am Montag mit.

"Der Vertrag startete im Februar 2018 und beinhaltet den Austausch der Mautinfrastruktur, die bis 2020 auf das Kapsch-System umgestellt werden soll, sowie sechs Jahre Betrieb und Wartung und die Option, den Vertrag um weitere vier Jahre zu verlängern", heißt es von Kapsch. Mit dem neuen System, das die Verkehrsbehörde des US-Bundesstaats Maryland (Maryland Transportation Authority, MDTA) in Auftrag gegeben hat, sollen alle Mauteinrichtungen mit modernsten RFID-Lesegeräten und Technologie für die automatische Kennzeichenerkennung ausgestattet werden.

  

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Kapsch reicht Beschwerde gegen Maut-Auftrag an SkyToll/CzechToll ein
Kritik von Kapsch: Tschechische Maut-Ausschreibung sei "in vielen Punkten unklar" gewesen

Die österreichische Kapsch TrafficCom hat in Prag eine Beschwerde gegen die Entscheidung des tschechischen Verkehrsministeriums eingelegt, den Auftrag für die Errichtung und den Betrieb eines elektronischen Lkw-Mautsystems an das slowakisch-tschechische Konsortium SkyToll/CzechToll zu vergeben.
Die tschechische Wettbewerbsbehörde werde sich nun mit der Beschwerde befassen, berichteten tschechische Medien am Donnerstag.

Kapsch begründete den Einspruch damit, dass die Maut-Ausschreibung "in vielen Punkten unklar" gewesen sei. Darum seien die Angebote der verschiedenen Anbieter auch völlig unterschiedlich und nicht miteinander vergleichbar gewesen, argumentiert Kapsch. Die Österreicher hatten auch von Anfang an kritisiert, dass die Ausschreibung die Satelliten-Technologie bevorzuge.

An der Ausschreibung hatten vier Bewerber teilgenommen. Außer dem bisherigen Mautbetreiber Kapsch TrafficCom bewarben sich auch das Konsortium SkyToll/CzechToll, die ungarische National Toll Payment Services und die deutsche T-Systems. Die Lkw-Maut wird in Tschechien seit 2007 elektronisch mit Hilfe des von Kapsch erbauten Mikrowellensystems eingehoben.

  

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>Kapsch begründete den Einspruch damit, dass die
>Maut-Ausschreibung "in vielen Punkten unklar" gewesen sei.

Darum gibt es in Ausschreibungen normalerweise die üblichen Fragerunden. Da wird vieles definiert

>Darum seien die Angebote der verschiedenen Anbieter auch
>völlig unterschiedlich und nicht miteinander vergleichbar
>gewesen, argumentiert Kapsch. Die Österreicher hatten auch von
>Anfang an kritisiert, dass die Ausschreibung die
>Satelliten-Technologie bevorzuge.

Das wird man wohl dem Ausschreiber überlassen müssen was der haben will.

Den Einspruch können die vergessen, das kostet nur. Die sollten besser in die (Satelliten) Technologie investieren.

  

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Tschechisches Kartellamt stoppte Vergabe von Lkw-Mautsystem
Bisheriger Betreiber Kapsch TrafficCom war bei Neuausschreibung einem Konsortium unterlegen - Gegen Entscheidung noch Einspruch möglich

Die Ausschreibung für den Betrieb des Lkw-Mautsystems in Tschechien ab dem Jahr 2020 war unzulässig. Das hat die Wettbewerbsbehörde UOHS am Mittwoch in Brünn (Brno) entschieden.

Der bisherige Betreiber, das börsenotierte Unternehmen Kapsch TrafficCom, war bei der Neuausschreibung einem Konsortium der Firmen CzechToll und SkyToll unterlegen. Diese hatten mit umgerechnet knapp 425 Millionen Euro für zehn Jahre ab Jänner 2020 das preislich günstigste Angebot abgegeben.

Die Kartellbehörde bemängelte, dass das Verkehrsministerium in Prag die Vergabeunterlagen auf USB-Speichersticks an die Interessenten übergeben hatte. Rückwirkend sei daher nicht festzustellen, ob alle Unternehmen die gleichen Informationen erhalten hatten. Gegen die Entscheidung können die Beteiligten Einspruch einlegen.

Der Kapsch-Konkurrent SkyToll betreibt bereits das elektronische Mautsystem in der Slowakei auf der Basis eines Satellitensystems. Der tschechische Staat erhofft sich Einnahmen durch die elektronische Lkw-Maut ab 2020 von umgerechnet jährlich mehr als einer halben Milliarde Euro. Für Pkw gilt in Tschechien eine Vignettenpflicht.

  

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Prag beruft gegen Aufhebung der Lkw-Mautausschreibung
Verkehrsminister Tok schickte entsprechendes 40-seitiges Schreiben an Wettbewerbsbehörde - Verkehrsministerium: Verlängerung des Mautvertrages mit Kapsch keine Option

Das tschechische Verkehrsministerium hat gegen die Aufhebung der Lkw-Maut-Ausschreibung durch die Wettbewerbsbehörde (UOHS) Berufung eingelegt. Verkehrsminister Daniel Tok habe ein 40-seitiges Einspruchsschreiben an die UOHS geschickt, mit dem er die Behörde überzeugen wolle, das Ergebnis der Ausschreibung gelten zu lassen, berichtete die Tageszeitung "Lidove noviny" am Mittwoch.

Dem Bericht zufolge dürften bis zu einer Entscheidung über den Einspruch mehrere Monate vergehen. Es sei aber "nicht wahrscheinlich", dass UOHS-Chef Petr Rafaj die Entscheidung seiner Behörde korrigieren werde, so das Blatt.

Die tschechische Wettbewerbsbehörde hatte die Ausschreibung nach einer Beschwerde des österreichischen Anbieters Kapsch TrafficCom mit der Begründung storniert, das Verkehrsministerium habe die Ausschreibungsunterlagen auf USB-Speichersticks an die Interessenten übergeben, wobei der Inhalt nicht in allen Fällen gleich gewesen sei. Tok räumte ein, dass die Bewerber unterschiedliche Informationen erhalten hätten, allerdings seien die Unterschiede nicht relevant gewesen.

Da die Ausschreibung eine Inbetriebnahme des neuen elektronischen Lkw-Mautsystems ab 2020 vorsah und die Regierung nun unter Zeitdruck gerät, will das Verkehrsministerium der Regierung in drei Wochen alternative Varianten für den künftigen Betrieb des Mautsystems vorlegen. Eine neuerliche Verlängerung des laufenden Vertrages mit Kapsch (wie bereits für den Zeitraum 2017 bis 2019, Anm.) sei keine Option, sagte Tok der Nachrichtenagentur CTK.

  

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Kapsch kämpft in Prag mit täglichen Beschwerden um Lkw-Mautvertrag
Um so eine eventuelle Unterzeichnung mit dem Sieger der umstrittenen Ausschreibung zu verhindern

Der Mautsystemanbieter KapschTrafficCom kämpft mit außergewöhnlichen Mitteln um einen lukrativen 10-Jahres-Vertrag des Prager Verkehrsministeriums für den Betrieb des Lkw-Mautsystems in Tschechien. Laut Tageszeitung "Mlada fronta Dnes" (Online), schickt Kapsch jeden Tag eine Beschwerde ans Ministerium, um eine Unterzeichnung des Vertrags mit einer Konkurrenzfirma zu verhindern.

Das Verkehrsministerium darf nämlich keinen Vertrag unterzeichnen, ehe es nicht alle Beschwerden gegen die Ausschreibung erledigt hat.

Kapsch betreibt das Lkw-Mautsystem seit 2007 und nahm auch an der neuen Ausschreibung für den Betrieb von Jänner 2020 bis Ende 2029 teil. Kapsch unterlag jedoch einem slowakisch-tschechischen Konsortium der Firmen SkyToll und CzechToll. Im Mai hob die tschechische Wettbewerbsbehörde (UOHS) die Ausschreibung nach einer Kapsch-Beschwerde auf, weil das Verkehrsministerium die Unterlagen auf USB-Speichersticks an die Interessenten übergeben habe, wobei der Inhalt nicht in allen Fällen gleich gewesen sein soll.

Der tschechische Verkehrsminister Daniel Tok berief gegen diese UOHS-Entscheidung und auch Premier Andrej Babis unterstützte diese Vorgangsweise. Laut Tok und Babis waren die Fehler bei der Ausschreibung aber "nicht schwerwiegend" gewesen. Außerdem habe SkyToll/CzechToll den günstigsten Preis angeboten, argumentierten sie.

Die Aufhebung des Auswahlverfahrens ist damit noch nicht rechtskräftig. Kapsch wolle nun mit seinen Beschwerden verhindern, dass das Ministerium schließlich doch einen Vertrag mit dem ursprünglich siegreichen Konsortium unterzeichnet, so die Zeitung.

Ähnlich war 2016 - schließlich erfolglos - auch SkyToll mit einer Serie von Beschwerden an das Verkehrsministerium gegen Kapsch vorgegangen, als das Ministerium eine dreijährige Vertragsverlängerung mit der österreichischen Firma beschlossen hatte. Die börsennotierte österreichische Kapsch sei jetzt aber gründlicher, weil sie die Beschwerden im Unterschied zu SkyToll auch an den Wochenendtagen schicke, schreibt die Zeitung.

  

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Kapsch TrafficCom stellt sich immer breiter auf
Afrika und USA als Wachstumsmärkte - Vorstoß zu Endkunden - Unternehmenschef Kapsch bedauert Renationalisierungstendenzen in Europa

Der Chef des börsennotierten Wiener Mautsystemanbieters Kapsch TrafficCom, Georg Kapsch, sieht nach einem Gewinnrückgang um ein Drittel auf 28 Mio. Euro und einem zuletzt gesunkenen Aktienkurs im Geschäftsjahr 2017/18 "immer noch ein relativ gutes Ergebnis". Der Umsatz stieg um 6,9 Prozent auf 693,3 Mio. Euro. Das Unternehmen sei in vergangenen Jahren breiter aufgestellt worden, so Kapsch.

"Die Volatilität ist gesunken. Wir sind nicht mehr so stark abhängig von wenigen Großprojekten", sagte Kapsch am Montag vor Journalisten in Wien. In Tschechien ist ein Auftrag nach Einsprüchen zur Vergabe zwar noch nicht ganz verloren, "aber vor zehn Jahren wäre der Verlust eines so großen Auftrags wie in Tschechien noch ans Eingemachte gegangen." Freilich schmerze der dortige potenzielle Verlust des Betriebs eines elektronischen Lkw-Mautsystems. Auch in Polen läuft ein Auftrag für Kapsch mit November aus, das dortige Mautsystem wird dann verstaatlicht. Hier sieht der Firmenchef aber "durchaus noch Möglichkeiten weiter zuzuliefern".

Kapsch bedauerte die "Tendenz zur Renationalisierung in Europa, die eine gesellschafts- und wirtschaftspolitische Katastrophe für den Kontinent ist. Darunter leiden auch wir." Wo es Renationalisierungen gebe, versuche man Lösungen mit den Ländern zu finden.

Als Beispiele für die neuen "vielen kleineren und mittleren Aufträge", die der Mautspezialist zuletzt bekommen hat, führten Kapsch und sein Vorstandskollege André F. Laux (Chief Operating Officer) Aufträge in Sambia, Bulgarien und Maryland (USA) an. In Bulgarien wird ein landesweites Mautsystem aufgebaut. In wenigen Wochen beginnt eine landesweite Konzession für Verkehrsüberwachung, Geschwindigkeits- und Fahrzeugkontrollen sowie die Registrierung von Fahrzeugen im südafrikanischen Sambia. Es handelt sich um ein Joint Venture mit dem lokalen Partner Lamise Trading. Der erwartete Umsatz liegt bei jährlich 90 bis 110 Mio. Euro. Vor allem durch die Referenz in Südafrika wurde die Ausschreibung in Sambia gewonnen, so Kapsch.

Die Hauptwachstumsmärkte für Kapsch TrafficCom sind die USA und Afrika. "Afrika ist ein kommender Kontinent." Aufträge wie in Belarus, mit 20 Jahre langen Konzessionen, würden immer seltener.

Zur breiteren Aufstellung von Kapsch TrafficCom gehört auch, das die Firma "an die Endkunden, die Fahrzeughalter, insbesondere die Spediteure und Frächter in Europa" will. Bisher braucht jeder Frächter Verträge mit den einzelnen Mautbetreibern. "Das ist sehr mühsam", sagte Kapsch. Das Unternehmen will über den europäischen elektronischen Mautdienst (EETS) seinerseits Verträge mit den einzelnen Mautbetreibern in Europa haben und jeweils in On-Board-Units abrechnen. Kapsch hat eine EETS-Genehmigung. "Nächster Schritt ist es, die On-Board-Units in einzelnen Ländern zulassen zu lassen", so der Firmenchef.

Dass der Aktienkurs zuletzt zurückging, schmerzt Kapsch auch, wie er sagte. Auch äußerte der Firmenchef darüber ein gewisses Unverständnis. Die Analysten würden offenbar vor allem die Unsicherheiten in Polen und Tschechien sehen, aber nicht, "dass Kapsch jetzt auf breiteren Beinen steht". Den Höchststand habe die Aktie mit rund 74 Euro gehabt, "als wir von zwei, drei Großprojekten abhängig waren". Auch wenn man in Tschechien den Auftrag doch wieder bekomme, tue ein Verlust eines solch großen Projekts weh, "aber es kratzt keineswegs an unserer Lebensfähigkeit", sagte Kapsch.

  

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Jahresergebnis 17/18: Umsatz steigt, Profitabilität sinkt, Dividende dennoch stabil 

Die vorgelegten Zahlen für das GJ17/18 führten den Trend der Vorquartale fort. In Summe zeigt das Gesamtbild eine steigende Nachfrage (Umsatz +7% J/J), die zum Teil bereits das in den vergangenen Quartalen kontraktierte Neugeschäft widerspiegelt. Profitabilitätsseitig belasten niedrigere Margen von kürzlich verlängerten bzw. neuvergebenen Mautbetriebsprojekten in Österreich u Tschechien, aber auch anhaltender Preisdruck beim Verkauf von On-Board-Units. Die Währungsentwicklung, hier sind vor allem der USD und der AUD zu nennen, wirkte zusätzlich belastend. Während der Gewinn pro Aktie um 31% auf EUR 2,20 zurückgegangen ist, wird dennoch eine Dividende von EUR 1,50 (Dividendenrendite: 3,8%) vorgeschlagen.

Ausblick

Das Geschäftspotenzial, bestehend aus laufenden und zu erwartenden Ausschreibungen, wirkt weiterhin attraktiv. Landesweite Mautausschreibungen laufen derzeit in Deutschland (3). In Tschechien ist die Ausschreibung aufgrund rechtlicher Vorbehalte des Wettbewerbshüters aufgehoben worden und es wird eine Neuausschreibung erwartet. Polen hat die Ausschreibung für einen Mautbetreiber gestoppt, da der kommerzielle Betrieb ab November 2019 dem Staat unterstellt wird. Kapsch geht allerdings weiterhin davon aus, dass sie den Betrieb mit ihrem Knowhow unterstützen wird. In Nordamerika stehen in den kommenden 24 Monaten Ausschreibungen mit einem Gesamtvolumen im USD 2,2Mrd. an. Auch Afrika und Asien bieten Wachstumsperspektiven für KTC. In Tschechien und Polen besteht für KTC das Risiko, dass ein signifikantes Geschäftsvolumen wegfällt, sollte KTC nicht neubeauftragt werden, bzw. im Falle Polens den Mautbetrieb zumindest technisch zu gewährleisten.

Der Umsatz soll im GJ 18/19 um zumindest 10% wachsen, so wie das EBIT. Die Implementierung des satellitenbasierten Mautsystems in Bulgarien, die Umsetzung des Verkehrssicherheitskonzepts in Zambia und die Neuaufträge in den USA sind hierbei die Wachstumstreiber. Ein interessantes Potenzial bietet die Einführung eines Europäischen Mautdienstleisters (EETS). Dieser soll nun im Laufe des Jahres 2019 als regionaler Mautdienst in CEE gestartet werden, um dann auf weitere Europäische Länder ausgedehnt zu werden. Kurzfristig ist die Performance der Aktie stark davon abhängig, ob KTC bei den großen, landesweiten Ausschreibungen zum Zug kommt. Mittelfristig ist KTC gut aufgestellt, um das global steigende Interesse an smarten Verkehrskonzepten zu bedienen. 

Erste Bank

  

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Kapsch TrafficCom senkt Ausblick für 2018/19 - Projekt-Verschiebungen
Umsatz und EBIT lediglich auf Vorjahresniveau statt jeweils 10 Prozent höher erwartet - Erstes Quartal 2018/19 unter Plan - "Generelle Auftragslage aber unverändert positiv"

Der börsennotierte Mautsystemanbieter Kapsch TrafficCom hat am Dienstag seinen Ausblick für das Wirtschaftsjahr 2018/19 (per Ende März) gesenkt. Umsatz und Betriebsergebnis (EBIT) werden lediglich auf Vorjahresniveau erwartet, ursprünglich sollten beide Kennzahlen um je 10 Prozent zulegen. Grund für schwächere Resultate im Erstquartal 2018/19 seien zeitliche Verschiebungen einiger Projekte.
Im Gesamtjahr 2018/19 sollten Umsatz und EBIT das Vorjahresniveau von 693 Mio. bzw. 50 Mio. Euro erreichen, erklärte das Unternehmen in einer Aussendung. Die Senkung des Ausblicks erfolge auf Basis von schwächeren Werten im Erstquartal (April bis Juni). Da erwartet man Zahlen unter Plan, nämlich - auf vorläufiger Basis - einen Umsatz von rund 158 Mio. Euro und ein EBIT von rund 7 Mio. Euro.

Durch die zeitlichen Verschiebungen in einigen bestehenden Projekten "könnten sich für das laufende Wirtschaftsjahr budgetierte Umsätze und Erträge aus diesen Projekten teilweise in das kommende Wirtschaftsjahr verschieben", also 2019/20, heißt es. Die generelle Auftragslage stelle sich für Kapsch TrafficCom jedoch unverändert positiv dar. Die Erstquartalszahlen sollen am 23. August publiziert werden.

  

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Tschechien: Kapsch-Anzeige gegen Mitglied der Berufungskommission
Wiener vermuten Befangenheit im Sinne der tschechischen Regierung

Der börsennotierte Wiener Mautsystemanbieter KapschTrafficCom reichte in Tschechien eine Strafanzeige gegen Jan Hrazdira ein, einem Mitglied der Berufungskommission der tschechischen Wettbewerbsbehörde (UOHS) ein. Hrazdira könnte laut Kapsch seine Vollmachten missbraucht und die endgültige Entscheidung in Sachen Lkw-Maut-Ausschreibung zugunsten des Verkehrsministeriums beeinflusst haben.
Kapsch, bisheriger Betreiber des Lkw-Mautsystems in Tschechien, war in der neuen Ausschreibung des Prager Verkehrsministeriums für die Verwaltung des Systems nach 2019 nicht erfolgreich. Das Ministerium erteilte dem slowakisch-tschechischen Konsortium SkyToll/CzechToll den Zuschlag, was die Wiener beeinspruchten.

Die Wettbewerbsbehörde hob die Ausschreibung auf, weil das Verkehrsministerium die Unterlagen auf USB-Speichersticks an die Interessenten übergeben habe, wobei der Inhalt nicht in allen Fällen gleich gewesen sein soll. Das Ministerium legte dann Einspruch dagegen ein.

Laut der Strafanzeige hat Hrazdira aktiv das Verkehrsministerium verteidigt und es über das noch laufende Berufungsverfahren direkt informiert. Hrazdira wies die Vorwürfe seitens Kapsch als "Unsinn" zurück. Er habe über die aufgehobene Ausschreibung mit niemandem aus dem Verkehrsministerium gesprochen.

Besser als beim nördlichen Nachbarn läuft es in Österreich. Wie Kapsch heute mitteilte, wurde der Vertrag zur Modernisierung des heimischen Lkw-Mautsystems erfolgreich abgearbeitet. Rund 500 Standorte wurden auf den neuesten Stand gebracht.

KapschTrafficCom hat 2017/18 zwar den Umsatz gesteigert, der Gewinn ging aber um ein Drittel auf 28 Mio. Euro (42,7 Mio. Euro) zurück. Der Rückgang beruhe zu einem Gutteil auf Währungsverlusten. 2018/19 soll der Umsatz um rund 10 Prozent steigen.

  

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Tschechische Lkw-Mautausschreibung wird neuerlich geprüft
Zeitung: Wettbewerbsbehörde dürfte Aufhebung der Ausschreibung zurückziehen und damit dem Einspruch des Verkehrsministeriums stattgeben

Die tschechische Wettbewerbsbehörde (UOHS) wird laut einem Bericht der Tageszeitung "Hospodarske noviny" (Mittwoch-Ausgabe) die Aufhebung der Ausschreibung für ein neues Lkw-Mautsystem zurückziehen und die Ausschreibung neuerlich prüfen. Bei der Ausschreibung war der bisherige Mautbetreiber Kapsch TrafficCom leer ausgegangen.
Die Wettbewerbsbehörde hatte die Auftragsvergabe für ungültig erklärt, weil das Verkehrsministerium in Prag die Vergabeunterlagen auf USB-Speichersticks an die Interessenten übergeben hatte. Rückwirkend sei daher nicht festzustellen, ob alle Bewerber die gleichen Informationen erhalten hätten. Gegen diese Entscheidung der Wettbewerbsbehörde legte das Ministerium Berufung ein.

Die UOHS-Berufungskommission habe nun dem UOHS-Chef Petr Rafaj empfohlen, die Aufhebung der Ausschreibung neuerlich zu prüfen, schreibt die Zeitung und beruft sich dabei auf "verlässliche Quellen". Bisher sei der Chef der Wettbewerbsbehörde der Empfehlung der Berufungskommission fast immer gefolgt. Rafaj werde "in den nächsten Tagen - höchstwahrscheinlich noch in dieser Woche" darüber entscheiden, heißt es in dem Bericht.

Kapsch TrafficCom hat das derzeitige elektronische Lkw-Mautsystems in Tschechien errichtet und betrieben, hat aber bei der neuen Ausschreibung für ein Lkw-Mautsystem nach 2019 nicht den Zuschlag bekommen. Das Verkehrsministerium erteilte dem slowakisch-tschechischen Konsortium SkyToll/CzechToll den Auftrag, wogegen Kapsch Einspruch einlegte. Die Wettbewerbsbehörde UOHS hob dann im Mai 2018 die Vergabe des milliardenschweren Auftrags auf.

  

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Quartalsgewinn bei Kapsch TrafficCom um 62 Prozent eingebrochen
Management: Keine substanziellen Aufträge verloren, aber Projekt-Verschiebungen

Beim börsennotierten Mautanbieter Kapsch TrafficCom ist im ersten Quartal 2018/19 der Nettogewinn um 62,3 Prozent auf 2,5 Mio. Euro eingebrochen. Der Gewinn je Aktie lag bei 21 (Vorjahr: 52) Cent. Ein Grund dafür waren Währungsverluste, es gab aber auch Projektverschiebungen. Deshalb hatte das Unternehmen schon Ende Juli seinen Ausblick für das Wirtschaftsjahr 2018/19 gesenkt.
"Die Ergebnisse des ersten Quartals sind zwar schwächer als ursprünglich erwartet", schrieb der Vorstand am Donnerstag. "Wir haben keine substanziellen Aufträge verloren", so Vorstandschef Georg Kapsch, "sondern es gab aus unterschiedlichen Gründen, die bisweilen außerhalb unseres Einflussbereichs lagen, bei einigen Projekten Differenzen zwischen dem geplanten und dem aktuellen Projektfortschritt." Die Auftragslage sei weiter positiv. Zudem stehe bis Ende 2018 die Vergabe einer Reihe von Großprojekten an.

Ein Streit um den Mautbetrieb tobt wie berichtet gerade in Tschechien: Dort hat Kapsch TrafficCom das derzeitige elektronische Lkw-Mautsystems errichtet und betrieben, aber bei der neuen Ausschreibung nicht den Zuschlag bekommen. Das tschechische Verkehrsministerium erteilte dem slowakisch-tschechischen Konsortium SkyToll/CzechToll den Auftrag, wogegen Kapsch Einspruch einlegte. Die Wettbewerbsbehörde UOHS hob dann im Mai 2018 die Vergabe des milliardenschweren Auftrags auf. Nach tschechischen Medienberichten von gestern, Mittwoch, will die tschechische Wettbewerbsbehörde die Aufhebung der Ausschreibung zurückziehen und neuerlich prüfen.

Wie Kapsch heute zum Quartalsbericht erläuterte, hätten "zeitliche Verschiebungen innerhalb von Bestandsprojekten" im ersten Quartal zu einem Umsatz- und Ergebnisrückgang geführt. Der Umsatz sei im Vergleich zum Vorjahresquartal um 3,7 Prozent auf 158,2 Mio. Euro gesunken. Da damit auch Deckungsbeiträge noch nicht in die Ergebnisse eingeflossen seien, sei das Betriebsergebnis (EBIT) um 39,3 Prozent auf 7,1 Mio. Euro zurückgegangen.

An einem Gemeinschaftsunternehmen in Sambia wurde die Beteiligung aufgestockt. Im Mai 2018 erhöhte Kapsch TrafficCom seinen Anteil an Intelligent Mobility Solutions Ltd auf 51 Prozent. Das hieß in der Folge, dass Kapsch das Gemeinschaftsunternehmen seit heuer kontrolliert und vollkonsolidiert.

  

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Schwaches Startquartal bestätigt die vorläufigen Ergebnisse 
Wichtige Ausschreibungen sollen bis Jahresende entschieden werden

Bereits vor einem Monat warnte KTC, dass das Startquartal (1Q18/19) aufgrund von Verzögerungen bei einigen Projekten schwach ausfallen wird. Der Umsatz von EUR 158 Mio. (-3,6% J/J) und das EBIT von EUR 7,1 Mio. (-39% J/J) wurden nun mit der Vorlage der Zahlen bestätigt. Die Verzögerungen betreffen Implementierungen im Segment ETC (Elektronische Mautlösungen). Als positiven Aspekt gilt der leicht positive Ergebnisbeitrag (EBIT) im Segment für Intelligente Mobilitätslösungen (IMS), der mit Hilfe von Restrukturierungsmaßnahmen von EUR -2,9 Mio. im Vorjahr auf EUR 0,1 Mio. gedreht werden konnte. Inwieweit diese Entwicklung auch nachhaltig ist, wird sich allerdings erst in den kommenden Quartalen zeigen.

Ausblick

Der bereits vor einem Monat reduzierte Ausblick auf das Gesamtjahr wurde bestätigt. Folglich erwartet KTC Umsatz und EBIT im GJ 18/19 auf Vorjahresniveau. Der Fokus liegt allerdings auf der Entwicklung in CZ und PL, sowie auf den Ergebnissen der Ausschreibungen für den Betrieb des Mautsystems in Deutschland. In PL und CZ läuft der Betreibervertrag für KTC im Nov 2018 bzw. Dez 2019 aus. Die Neuausschreibung der Betreiberverträge ist gestoppt worden und es bleibt somit offen, ob und in welchem Ausmaß KTC nach Auslaufen der Verträge weiterhin für den Betrieb des jeweiligen Systems zuständig sein wird.

Zusammen machen CZ und PL rund 25% der Umsätze aus, operativ (EBIT) sogar mehr. Sollte KTC bei zumindest einer der Ausschreibungen zum Zug kommen, könnte das den Erwartungsdruck in CZ und PL reduzieren. Der Aktienkurs sollte daher in den kommenden Wochen vom Newsflow zu diesen Entscheidungen getrieben werden. 

Erste Bank

  

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Kapsch TrafficCom sichert sich Mautauftrag in der Schweiz
Auftragswert rund 20 Mio. Euro

Der börsenotierte Wiener Mautsystemanbieter Kapsch TrafficCom hat einen Auftrag zur Modernisierung des Schweizer Lkw-Mautsystems an Land gezogen. Der Auftragswert liegt bei knapp über 20 Mio. Euro, teilte Kapsch am Dienstag mit.
Das Projekt umfasst "die Modernisierung der straßenseitigen und zentralen Mautsystemteile, eine Funktionserweiterung zur Herstellung der Interoperabilität mit dem europäischen Mautservice (EETS)". Dabei übernimmt das Unternehmen auch die Wartung und den Systembetrieb bis Ende 2020, jährlich verlängerbar bis Ende 2024. Auftraggeber sind das Schweizer Bundesamt für Bauten und Logistik (BBL) und die Eidgenössische Zollverwaltung (EZV).

  

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Kapsch-Gruppe leidet unter Sanktionen und sucht Fachkräfte

"Russland, Türkei, Iran wären interessante Märkte" - China starke Konkurrenz im Bahnsektor - Ausbildung sollte bei Ausschreibungen Punkte bringen - Maut bleibt Kerngeschäft

Der heimischen Kapsch-Technologiegruppe machen die internationalen Sanktionen zu schaffen, die ein Engagement in den interessanten Märkten Russland oder Iran verhindern. Der China-Konkurrenz im Bahnbereich will man selbstbewusst entgegentreten. Auf der Suche nach Fachkräften wünscht man sich Erleichterungen für Zugewanderte. Die Maut wird noch lang Kerngeschäft bleiben, sagt das Management.
Russland, der Iran oder die Türkei wären interessante Märkte, doch gebe es einerseits verschärfte Sanktionen - und auch die Türkei stehe unter massivem Beschuss der Amerikaner. Die Europäer sollten aber in der Türkei Chancen wahrnehmen können, sonst würden sich dort womöglich Chinesen breitmachen. Im Iran hätte man sich Chancen in allen Kapsch-Sparten - Bahn, Maut und Verkehr - ausgerechnet.

Auch russische Nachbarländer seien von den Sanktionen gegen Moskau betroffen, berichtete Vorstandsdirektor Kari Kapsch am Donnerstagabend vor Journalisten. So "stehe" mittlerweile etwa auch der weißrussische Güterverkehr, der profitabel gewesen sei: "Auch dort hätte es interessante Projekte gegeben." Beim Seidenstraßenvorhaben versuche Kapsch mit Bahntechnik dabei zu sein. Gegen die starke China-Konkurrenz bei Bahnaufträgen in Europa könne man nur versuchen, flexibler, schneller und noch kundenorientierter zu sein.

Von der Handelspolitik von US-Präsident Donald Trump ist die Kapsch-Gruppe mit über 1,1 Mrd. Euro Umsatz und rund 7.500 Mitarbeitern laut Vorstandsdirektor Georg Kapsch nicht direkt betroffen: "Rein wirtschaftlich haben wir mit Trump keine Probleme". Die gesamte Gruppe mache circa 15 Prozent ihrer Umsätze in Nordamerika, aber mit stark steigender Tendenz. Bei der börsennotierten Kapsch TrafficCom seien es 23 Prozent. "Wir haben keine Probleme, denn wir produzieren dort." Auch vom Brexit sei man nicht betroffen; das UK-Geschäft halte sich in Grenzen, und man gehe davon aus, dass dies auch nach dem Briten-Austritt aus der EU weiterlaufen werde.

Von den rund 7.500 Mitarbeitern sind etwa 5.700 bei der Kapsch TrafficCom tätig, wo laut Georg Kapsch allein 1.500 Leute in Südafrika arbeiten und Hunderte in Polen. Mehr als 1.300 zählt die Kapsch BusinessCom, der Rest gehört zum Bahnbereich (Kapsch CarrierCom). International sucht man aktuell 200 qualifizierte Mitarbeiter, davon allein 50 in Österreich, so Vorstandsdirektor Franz Semmernegg.

In Österreich seien Fachkräfte etwas leichter zu finden als im Ausland, räumte er ein: "In Tschechien und Rumänien kämpfen wir um die Facharbeiter schon sehr stark." Dennoch wünscht sich Georg Kapsch, der auch Präsident der Industriellenvereinigung (IV) ist, sehr wohl Erleichterungen für die Zuwanderung. So seien etwa bei der Rot-Weiß-Rot-Card für Nicht-EU-Bürger das Alterslimit und der erforderliche Nachweis einer Wohnung schon "Hürden". Bei Wohnungen trete man deshalb in Vorleistung, so Semmernegg, kürzlich habe man das bei einem hoch qualifizierten Ägypter gemacht - "ein mittelständisches Unternehmen könnte sich das nicht leisten".

Bei öffentlichen Ausschreibungen sollte es Pluspunkte bringen, wenn man in die Lehrlingsausbildung investiere, schlägt die Kapsch-Gruppe vor. Jedenfalls sollten Asylwerber oder subsidiär Schutzberechtigte "nicht auf der Straße stehen, wenn sie hierherkommen". Zielführend regeln lasse sich die Möglichkeit einer sinnvollen Ausbildung wohl besser über die Rot-Weiß-Rot-Card als im Asylrecht. Und schon gar nicht könne man "Menschen einfach ertrinken lassen im Mittelmeer - das geht nicht", betont Georg Kapsch.

Die Maut werde auch in den nächsten Jahren das Kerngeschäft der Gruppe bleiben, "der Markt ist nach wie vor ein wachsender", sagt Georg Kapsch. Österreich habe eine gute Straßeninfrastruktur, es gebe aber kaum ein anderes Land mit dieser hohen Qualität, teils seien die Straßen verrottet. Das von Kapsch TrafficCom verwendete terrestrische Mautsystem verspreche weiterhin ein ertragreiches Geschäft. Satellitengestützte Systeme seien wegen der erforderlichen On-Board-Units zu teuer, für ganz Deutschland etwa würden allein die Endgeräte 4,6 Mrd. Euro kosten. Für Tschechien, wo Kapsch schon lange um einen Auftrag ringt, könnte es laut Georg Kapsch "in den nächsten zwei bis sechs Monaten eine Neuausschreibung" geben. Denn wenn es mit rechten Dingen zugehe, müsse die Aufhebung der letzten Ausschreibung aufrecht bleiben: "Da passierten so viele Fehler. Das Verfahren war nicht sauber. Daher haben wir uns gewehrt."

Kapsch beschäftigt sich auch mit "autonomem Fahren", sowohl in dem von Georg verantworteten Autobereich als auch in dem zu seinem Bruder Kari ressortierenden Bahnsektor. Bis zu einer echten Durchdringung mit autonomen Autos, egal ob mit klassischem Sprit oder Strom betrieben, werde es aber wohl noch "lange" dauern, meint Georg Kapsch, sein Bruder denkt da an 20 bis 25 Jahre. Hemmschuh für autonom fahrende Kfz sei die hinterherhinkende Legislative, in der Bahn dagegen sei alles standardisiert, sagt Kari. Bruder Georg verweist dazu etwa auf die "Parking Policy", die in jeder Stadt anders sei: "Deshalb tun sich das Google und Apple nicht an." Bevorzugt macht Kapsch seine Autoinfrastruktur-Tests in der spanischen Hauptstadt Madrid, dort verfüge man durch die gelieferten Ampeln und Ampelsteuerungen über eine große Marktmacht. Dieser Markt stelle ein Riesenpotenzial dar und entwickle sich auch schnell.

Ob sich die Elektromobilität langfristig durchsetzt, ist für Georg Kapsch "überhaupt nicht sicher". Er gibt so wie sein Bruder sowohl Wasserstoff-Antrieben als auch synthetischen Kraftstoffen hohe Chancen. Ja, in den Städten werde es schon Richtung E-Mobilität gehen, sagt Kari Kapsch - im Fernverkehr sei das aber anders. E-Autos komme künftig wohl auch eine wichtige Funktion als rollende Energiespeicher zu. Sie würden irgendwo aufgetankt, bei uns bevorzugt mit Strom aus erneuerbaren Energien, und könnten dann umgekehrt daheim auch das eigene Haus mit Elektrizität versorgen, wenn etwa die Sonne nicht scheine und kein Solarstrom zur Verfügung stehe. Natürlich könnten diese "mobilen Energiespeicher" dann auch schon 300 bis 500 Kilometer weit fahren, und Schnellladung sei kein Thema mehr, sondern normal. "Sobald die deutsche Autoindustrie reingeht, kommt hier ein gewaltiger Schub."

Größte Herausforderung für die Zukunft, auch für 2019, ist es laut Georg Kapsch für die Gruppe, "darauf zu achten, dass wir den richtigen nächsten Schritt setzen". Man prüfe immer wieder Bereiche ganz genau, ob man sich dort vielleicht neu engagieren könne. Das sei aber nur möglich, wenn nicht schon Multis drinnen seien: "Wir sehen uns immer an, ob wir etwas akquirieren oder verkaufen wollen". Das gelte für alle drei Geschäftsfelder BusinessCom, CarrierCom, TrafficCom gleichermaßen, die man weiterentwickeln wolle. Um innovatives Denken in der Gruppe zu fördern, screene man immer wieder Start-ups, doch kämen von 200 bis 300 Kandidaten vielleicht nur vier bis sechs in eine engere Wahl, mit denen man dann in Versuche gehe. "Eine Kapitalbeteiligung ist nicht das primäre Ziel." Im letzten derartigen Durchgang habe man sich an keinem einzigen Start-up beteiligt. Dabei sei es etwa um eine neue, auf Salz basierende Batterietechnologie gegangen, ein Monitoring von Kreuzungsbereichen oder das Erkennen von Fahrbahnzuständen. Ins Payment - Stichwort Wirecard - hätte man vor fünf Jahren einsteigen "können und sollen", das habe man verpasst, räumt Georg Kapsch ein: "Das tut mir weh. Jetzt geht es nicht mehr."

  

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>Kapsch-Gruppe leidet unter Sanktionen und sucht Fachkräfte

>International sucht man aktuell 200
>qualifizierte Mitarbeiter, davon allein 50 in Österreich, so
>Vorstandsdirektor Franz Semmernegg.

Einfach mehr zahlen und die Mitarbeiter besser behandeln. Dann sind die Stellen ganz schnell besetzt.

  

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Kapsch im Streit um tschechischen Mautbetrieb endgültig abgeblitzt
Wettbewerbsbehörde in Prag wies Einspruch von Kapsch TrafficCom ab - Verkehrsministerium hat Zehn-Jahres-Vertrag für Lkw-Mautsystem mit Kapsch-Konkurrenten bereits unterzeichnet

Das tschechische Wettbewerbsamt (UOHS) hat die Einsprüche der österreichischen Firma Kapsch TrafficCom gegen die umstrittene Ausschreibung für den künftigen Betreiber des Lkw-Mautsystems abgewiesen und unmittelbar danach einen zehn Jahre laufenden Vertrag mit dem slowakisch-tschechischen Konsortium SkyToll/CzechToll unterzeichnet, berichteten tschechische Medien am Freitag.
SkyToll/Czech/Toll war ursprünglich als Sieger aus der Ausschreibung ausgegangen. Auf Grund einer Beschwerde von Kapsch hob UOHS dann aber die Vergabe des milliardenschweren Auftrags auf. Die damalige Begründung: Das Verkehrsministerium hatte die Vergabeunterlagen auf USB-Speichersticks an die Interessenten übergeben, damit war rückwirkend nicht festzustellen, ob alle Bewerber die gleichen Informationen erhalten haben.

Das Ministerium berief gegen die Aufhebung der Ausschreibung. Die Wettbewerbsbehörde UOHS prüfte die Ausschreibung erneut, weil einige wichtige Umstände des Falles "nicht ausreichend berücksichtigt worden" seien. Nun entschied UOHS zu Gunsten des Verkehrsministeriums, weil "keine Verletzung des Gesetzes über die Vergabe von öffentlichen Aufträgen festgestellt" worden sei.

Die laut Medien unerwartet schnelle Unterzeichnung des Vertrages mit SkyToll/CzechToll begründete Prag mit den Worten, das Ministerium habe als einziger Teilnehmer des Verfahrens auf das Recht der Berufung verzichtet, womit die Entscheidung von UOHS rechtskräftig geworden sei.

Nach Angaben der Tageszeitung "Hospodarske noviny" hat sich um eine "geheime Aktion" des Verkehrsministeriums gehandelt, über die "nur ein paar Eingeweihte" gewusst hätten. Die börsennotierte österreichische Firma Kapsch zeigte sich schockiert über das Vorgehen von UOHS und Verkehrsministerium. UOHS habe sich "um 180 Grad gedreht". "Offenbar hat die politische Druckausübung funktioniert", vermutet der Sprecher von Kapsch in Tschechien, David Simonik. Man sei jetzt dabei, die "beispiellose Situation mit den Juristen zu prüfen", so Simonik.

  

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Kapsch könnte Betrieb des tschechischen Lkw-Mautsystem früher abgeben
Tschechisches Verkehrsministerium: Sobald das Satellitensystem von SkyToll/CzechToll betriebsbereit ist

Kapsch TrafficCom könnte früher als erwartet als Betreiber des tschechischen Lkw-Mautsystems durch das slowakisch-tschechische Konsortium SkyToll/CzechToll ersetzt werden. Das hat der Sprecher des tschechischen Verkehrsministeriums, Jakub Stadler, gegenüber der Tageszeitung "Hospodarske noviny" (Online-Ausgabe) nicht ausgeschlossen.

Der Zeitpunkt werde davon abhängen, wie schnell SkyToll/CzechToll ihr Satellitensystem in Betrieb nehmen könnten, um das Mikrowellensystem von Kapsch abzulösen, sagte der Sprecher. Er verwies darauf, dass der bestehende Vertrag mit Kapsch eine Verlängerung des früheren, seit 2007 existierenden Auftrages für "maximal" drei Jahre vorsehe, das heißt bis Ende 2019.

Der Sprecher von Kapsch in Tschechien, David Simonik, bestätigte der Zeitung, dass der Vertrag von Kapsch bereits vor Ende 2019 auslaufen werde.

Das tschechische Verkehrsministerium hatte in der vergangenen Woche den milliardenschweren Vertrag mit SkyToll/CzechToll unterzeichnet, der eine Laufzeit von zehn Jahren hat. Zuvor hatte die Wettbewerbsbehörde (UOHS) die Einsprüche von Kapsch gegen die umstrittene Ausschreibung für den künftigen Betrieb des Lkw-Mautsystems abgewiesen.

  

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Kapsch fordert Stopp für den Vertrag zur Lkw-Maut in Tschechien
Entsprechender Vorschlag an Wettbewerbsamt eingereicht

Der österreichische Maut-Spezialist Kapsch TrafficCom hat bei der tschechischen Wettbewerbsbehörde UOHS beantragt, den vor kurzem unterzeichneten Vertrag zwischen dem tschechischen Verkehrsministerium und dem slowakisch-tschechischen Konsortium SkyToll/CzechToll zur Errichtung eines elektronischen Mautsystems zu stoppen.

Dies bestätigte der Chef von Kapsch in Tschechien, Karel Feix, auf einer Pressekonferenz am Dienstag. Laut Feix ist der Vertrag ungültig, weil die frühere vorläufige Maßnahme der Wettbewerbsbehörde, mit der die Unterzeichnung des Vertrages verboten wurde, weiterhin in Kraft sei. Feix warf außerdem der Behörde vor, dem "politischen Druck" von Verkehrsminister Daniel Tok und Premier Andrej Babis nachgegeben zu haben.

Feix spielte damit auf die Tatsache an, dass die tschechischen Wettbewerbshüter zunächst die milliardenschwere Ausschreibung für den zehnjährigen Betrieb der Lkw-Maut ab 2020 aufgehoben, nach einem Einspruch des Verkehrsministers aber diese Entscheidung zurückgenommen hatten. Laut Verkehrsministerium fiel damit auch die vorläufige Maßnahme, die die Unterzeichnung des Vertrages verboten hatte. Das Ministerium sei "der einzige Teilnehmer" des Berufungsverfahrens gewesen und es habe auf das Berufungsrecht verzichtet, argumentiert man.

Kapsch hatte das Mikrowellen-Mautsystem in Tschechien errichtet und seit 2007 betrieben. Aus einer neuen Ausschreibung ging SkyToll/CzechToll als Sieger hervor.

  

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Tschechischer Verkehrsminister: Kapsch wird mit Einspruch scheitern

Kapsch TrafficCom will Mautauftrag für SkyToll/CzechToll nicht akzeptieren - Minister Daniel Tok: "Man muss auch verlieren können"

Der tschechische Verkehrsminister Daniel Tok und die Wettbewerbsbehörde UOHS kritisieren den neuerlichen Einspruch der österreichischen Kapsch TrafficCom gegen die Vergabe des Lkw-Mautauftrages an das Konsortium SkyToll/CzechToll. Kapsch werde mit dem Berufung bei der Wettbewerbsbehörde keinen Erfolghaben, sagte Tok laut tschechischen Medienberichten vom Mittwoch.
Die von Kapsch vorgebrachten Argumente seien "leer" und "falsch", sagte Tok. "Für Kapsch ist das grundsätzliche Kriterium für einen fairen und transparenten Wettbewerb sein Sieg (...) Man muss auch verlieren können", schrieb der Minister auf Twitter. Gegenüber dem Tschechischen Fernsehen fügte er hinzu, das Ministerium habe mit dem siegreichen Konsortium SkyToll/CzechToll einen Vertrag unterzeichnet, der gültig sei. Die Ausschreibung sei transparent gewesen, so Tok.

Die Wettbewerbsbehörde UOHS wies die Behauptung des Chefs von Kapsch in Tschechien, Karel Feix, zurück, wonach die Behörde auf politischen Auftrag entschieden habe. Das Verfahren sei völlig im Einklang mit dem Gesetz zu öffentlichen Aufträgen, der Verwaltungsordnung und anderen Vorschriften verlaufen, erklärte UOHS-Sprecher Martin Svanda.

SkyToll/CzechToll wollte das Vorgehen von Kapsch nicht kommentieren. "Wir konzentrieren uns ganz auf die Vorbereitung eines neuen Mautsystems, das viel billiger als das bisherige System von Kapsch sein wird", sagte der Sprecher von CzechToll, Miroslav Benes.

  

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Kapsch TrafficCom zog drei Aufträge in Lateinamerika an Land
In Argentinien, Peru und Panama - Gesamtwert 15 Mio. Euro

Kapsch TrafficCom hat drei Aufträge in Lateinamerika für die Lieferung von Verkehrsmanagementsystemen an Land gezogen. Die Projekte in Buenos Aires (Argentinien), Lima (Peru) und Panama City (Panama) haben zusammen einen Auftragswert von rund 15 Millionen Euro, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit.
In Buenos Aires sollen die Aktivitäten verschiedener Behörden koordiniert werden. Das Gebiet umfasst rund drei Millionen Bürger der Stadt sowie neun Millionen aus dem Umland, verwaltet werden unter Anderem über 3.800 Kreuzungen und 150 Kameras. Auch Daten öffentlicher Verkehrsmittel wie Züge, Busse, U-Bahn und Leihfahrräder werden einbezogen, Daten der Polizei, Feuerwehr, Rettungsfahrzeuge oder Informationen für Reisende können integriert werden.

In der Metropolregion Lima wird die Software von Kapsch TrafficCom (EcoTrafiXTM) unter Anderem über 5.000 Ampeln, 128 Kameras und 860 Fahrzeugerkennungssysteme steuern. In Panama geht es um Wartung und Instandsetzung des 2006 installierten Steuerungssystems für Ampeln.

Schon bisher sind Verkehrssteuerungssysteme von Kapsch TrafficCom in Lateinamerika unter anderem in Rio de Janeiro (Brasilien), Santo Domingo (Dominikanische Republik) und Quito (Ecuador) installiert.

  

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Deutsche Pkw-Maut - Berlin plant Zuschlag an Kapsch aus Österreich
Republik Österreich hat gegen deutsche Mautpläne vor EuGH geklagt

Die geplante deutsche Pkw-Maut ist in Österreich besonders umstritten. Sogar eine Klage Wiens gegen die "Ausländermaut" liegt beim EuGH in Luxemburg. Doch zumindest ein heimisches börsennotiertes Unternehmen darf sich aller Wahrscheinlichkeit über die Straßentaxe freuen: Der heimische Mautspezialist Kapsch TrafficCom soll den Zuschlag zur Errichtung und den Betrieb erhalten, teilte die Firma mit.

"Die zuständige Vergabestelle hat Kapsch TrafficCom über die Absicht benachrichtigt, den (entsprechenden, Anm.) Vertrag mit MTS Maut & Telematik Services GmbH, einer 100 prozentigen Tochtergesellschaft von Kapsch TrafficCom AG, zu schließen", teilte das Wiener Unternehmen am späten Mittwochabend mit. "Der Zuschlag kann bei planmäßiger Vorabinformation der unterlegenen Bieter frühestens am 22. Oktober 2018 erteilt werden." Danach könnten noch etwaige vergaberechtliche Verfahren abzuwarten sein.

Der Vertrag hat eine Grundlaufzeit von zwölf Jahren ab Beginn der Erhebung der Maut. Die Bundesrepublik Deutschland kann den Vertrag auf maximal bis zu 15 Jahre verlängern. Das Auftragsvolumen beläuft sich laut Kapsch - je nach konkreter Ausformung der Leistungen - auf bis zu 120 Mio. Euro.

"Wir haben einen Riesenschritt zur technischen und organisatorischen Umsetzung gemacht", wird der deutsche Verkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) im "Münchner Merkur" (Donnerstagsausgabe) zitiert. Das Ministerium in Berlin hatte bereits zuletzt angekündigt, bis Jahresende solle feststehen, wer die Maut erhebt und kontrolliert.

Deutschlands Kanzlerin Angela Merkel (CDU) erwartete erst dieser Tage, dass die Klagen Österreichs und auch der Niederlande gegen die deutsche Pkw-Maut nicht erfolgreich sein würden. Man habe eine mit dem Europarecht konforme Lösung gefunden, sagte sie erst am Montag. "Deshalb glaube ich auch, dass die Klagen der Nachbarländer nicht so einen großen Erfolg haben werden."

Die Maut soll auf Bundesstraßen und Autobahnen kassiert werden, für Ausländer nur auf Autobahnen. Österreich und Holland stören sich daran, dass es sich um eine reine "Ausländermaut" handle, also Deutsche selbst nicht zur Kassa gebeten würden. Die Maut ist ein Prestigeprojekt der CSU.

Deutsche Autofahrer sollen künftig im Gegenzug für Mautzahlungen durch eine geringere Kfz-Steuer komplett entlastet werden. Nach Abzug der Kosten soll die Maut gut 500 Mio. Euro im Jahr für Investitionen einbringen.

  

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EANS-News: Kapsch TrafficCom AG / Kapsch TrafficCom unterstützt während einer Übergangsphase den weiteren Betrieb des landesweiten Mautsystems in Polen.

Öffentliche Aufträge/Verträge

Wien - In Folge von Bestrebungen seitens der polnischen Regierung, das landesweite Mautsystem von staatlicher Stelle betreiben zu lassen, wird der laufende Vertrag mit Kapsch TrafficCom über den Betrieb des Mautsystems am 2. November 2018 auslaufen. Kapsch wird den weiteren Betrieb des Systems während einer Übergangsphase von 27 Monaten (beginnend mit 3. November 2018) unterstützen. Der Kunde hat das Recht den Vertrag sechs Monate vor Ende der Frist frühzeitig zu kündigen, d. h. nach einer Laufzeit von 21 Monaten. Kapsch TrafficCom erhält für die Unterstützung eine monatliche Vergütung von rund EUR 2,4 Millionen.

  

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Auch originell: Nachdem man weiß wie der Sieger geboten hat...

Kapsch versucht Lkw-Maut-Auftrag in Tschechien für sich zu retten
Neues "öffentliches Angebot an tschechische Regierung" per Zeitungsinserat

Der österreichische Mautspezialist Kapsch TrafficCom versucht, den verlorenen Lkw-Mautauftrag in Tschechien doch noch für sich zu retten. In tschechischen Zeitungen ließ Kapsch am Freitag ein "Öffentliches Angebot an die tschechische Regierung" in Form eines Inserats veröffentlichen, in dem das Mautsystem zum neuen Preis von 6,9 Mrd. Kronen (267,5 Mio. Euro) angeboten wird.

Dieser Preis ist um 4 Mrd. Kronen niedriger als der Preis des siegreichen slowakisch-tschechischen Konsortiums SkyToll/CzechToll, dem das tschechische Verkehrsministerium den Zuschlag gegeben hat. Ursprünglich hatte Kapsch in der Ausschreibung mehr als 13 Mrd. Kronen gefordert.

Kapsch stellt die Ausschreibung für den Betrieb des Lkw-Mautsystems in Tschechien in den Jahren 2020 bis 2029 in Frage und argumentiert, das Prager Verkehrsministerium habe die Unterlagen in der Ausschreibung auf USB-Speichersticks an die Interessenten übergeben, wobei der Inhalt nicht in allen Fällen gleich gewesen sei.

Deswegen legte Kapsch Einspruch bei der Wettbewerbsbehörde (UOHS) ein, die zunächst die Ausschreibung aufhob. Nach einem Einspruch des Verkehrsministeriums gegen die Aufhebung des Mautauftrags wies die Behörde dann aber die Beschwerde von Kapsch ab, sodass das Verkehrsministerium den Vertrag mit SkyToll/CzechToll unterzeichnete. Der Chef von Kapsch in Tschechien, Karel Feix, sprach von einem "politischen Druck" auf die Wettbewerbsbehörde.

  

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Kapsch TrafficCom kauft in den USA Know-how für autonomes Fahren zu
Kleine Firma übernommen

Kapsch TrafficCom hat in den USA die Firma eTrans Systems übernommen. Das ist zwar nur ein kleines Unternehmen mit fünf Mitarbeitern, hat aber viel Know-how im Bereich vernetzter und autonomer Fahrzeuge. Die Lösungen von eTrans seien "Grundlage für ein breites Spektrum an Sicherheits- und Mobilitätsanwendungen", teilte Kapsch am Montag in einer Aussendung mit.
Kapsch hat damit künftig zusätzliche Produkte im Angebot, um Fahrzeuge untereinander, mit der Infrastruktur oder auch mit Fußgängern zu verbinden und die Daten für das Management und den Betrieb von Verkehrssystemen zu nutzen. eTrans hat bisher Projekte in den USA abgewickelt, schon bisher gab es eine Zusammenarbeit mit Kapsch.

  

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Kapsch TrafficCom im Halbjahr mit weniger Umsatz und Gewinn
Umsatz und operativer Gewinn im Gesamtjahr auf Vorjahresniveau erwartet

Der börsennotierte Mautspezialist Kapsch TrafficCom hat im ersten Halbjahr 2018/19 nach Projektverschiebungen etwas weniger Umsatz und deutlich weniger Gewinn ausgewiesen. Im zweiten Quartal habe es zwar eine Verbesserung zum ersten Quartal gegeben, im Vergleich zum Vorjahresquartal sei das Ergebnis aber nicht besser geworden, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit.

Für das laufende Wirtschaftsjahr geht Kapsch davon aus, bei Umsatz und operativem Gewinn (EBIT) das Vorjahresniveau zu erreichen, wenn es keine Währungseffekte gibt. Der EU-Austritt Großbritanniens werde "keinen nennenswerten Einfluss" auf die Ergebnisse haben, da sich der Umsatz dort im einstelligen Millionenbereich bewege.

Der Umsatz der ersten sechs Monate des schiefen Geschäftsjahres brachte dem Unternehmen einen Umsatz von 334,8 Mio. Euro, um 1,2 Prozent weniger als in der Vorjahresperiode (339,8 Mio. Euro). Der Gewinn (Periodenergebnis) fiel um 40,4 Prozent von 14,1 Mio. Euro auf 8,4 Mio. Euro, das operative Ergebnis (EBIT) um 29,5 Prozent von 25,3 Mio. Euro auf 17,8 Mio. Euro.

  

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2. Quartal zeigt leicht nach oben, wichtige Ausschreibungen sollen bis Jahresende entschieden werden 

Nach dem verpatzten Startquartal zeigte sich bei Kapsch TrafficCom im 2. Quartal eine sequentielle Verbesserung, überzeugen konnten die Zahlen jedoch trotzdem nicht. Der Umsatz im 2. Quartal legte leicht um 1,2% J/J auf EUR 177,6 Mio. zu, ist aber immer noch beeinträchtigt von Verschiebungen innerhalb bestehender Errichtungsprojekte. Das EBIT des 2. Quartals fiel um 21% J/J auf EUR 10,7 Mio. aufgrund der schwachen Entwicklung im Segment IMS. Hier wirkte sich die seit September voll konsolidierte Beteiligung in Sambia aufgrund von Währungsverlusten negativ aus. Der Quartalsgewinn kam bei EUR 6,4 Mio. zu liegen (- 14,7% J/J).

Ausblick

Der Ausblick auf das Gesamtjahr mit Umsatz und Ergebnis auf Vorjahresniveau wurde bestätigt. Dies bedeutet, dass das 2. Halbjahr eine starke Tendenz aufzeigen muss, um den EBIT-Rückgang von 30% im 1. Halbjahr wieder aufzuholen. Das Management erwartet weiters, dass noch heuer die offenen Mautentscheidungen in Deutschland getroffen werden. Diese sind kurzfristig die größten Kurstreiber. Obwohl KTC bereits die Einhebung der PKW-Maut für sich entscheiden konnte, steht jedoch das ganze Mautsystem noch unter erheblicher politischer Diskussion. In Tschechien kam KTC nicht mehr zum Zug, in Polen konnte das Unternehmen eine Verlängerung um 21-27 Monate erreichen. Der Aktienkurs sollte daher in den kommenden Wochen vom Newsflow zu den deutschen Mautentscheidungen getrieben werden. 

Erste Bank

  

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Kapsch TrafficCom AG schließt den Verkauf der Beteiligung an ParkJockey Global Inc. ab 

Wien - Kapsch TrafficCom hat die Beteiligung an ParkJockey Global Inc., USA, verkauft. Die Transaktion wird voraussichtlich zu einem außerordentlichen Finanzertrag in Höhe von rund EUR 5 Mio. führen.

Kapsch TrafficCom war seit 2016 an ParkJockey beteiligt. Das Unternehmen stellt intelligente Parklösungen für Parkhäuser und sonstige Stellplätze abseits des Straßenraums zur Verfügung. Durch die vermehrte Integration zusätzlicher, nicht transportbezogener Dienstleistungen seitens ParkJockey, sank der strategische Beitrag zum Kerngeschäft von Kapsch TrafficCom. Somit wurde ein Angebot von ParkJockey, die von Kapsch TrafficCom gehaltenen Anteile zurückzukaufen, angenommen.

  

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Kapsch nimmt an Pilotprojekt zur Fahrzeugvernetzung in Australien teil
Bereitstellung von 30 C-ITS-Geräten für zukunftsweisendes Pilotprojekt

Kapsch TrafficCom hat einen Zweijahresvertrag für ein Pilotprojekt der australischen Stadt Ipswich nahe Brisbane erhalten. Bei dem Projekt handelt es sich um Australiens größten Probebetrieb von kooperativen Verkehrssystemen (Cooperative Intelligent Transport Systems, C-ITS). Auftraggeber ist das Department of Transport and Main Roads (TMR) in Queensland. Ab Ende 2019 werden im Rahmen dieses Pilotprojekts Geräte von Kapsch entlang des mit ITS-Stationen ausgestatteten Straßennetzes in und um Ipswich eingesetzt.

Insgesamt sollen rund 500 Flottenfahrzeuge und Fahrzeuge des öffentlichen Verkehrs mit C-ITS-Technologie nachgerüstet und 30 C-ITS-Vorrichtungen an Straßen und Autobahnen verbaut werden. Mit dem Pilotprojekt werden die Sicherheitsvorteile einer vernetzen Fahrzeuginfrastruktur erprobt und zugleich die technischen Grundlagen für die zukünftige Generation intelligenter Verkehrssysteme geschaffen. Das TMR arbeitet bei diesem Pilotprojekt mit dem Forschungs- und Entwicklungszentrum von Kapsch zusammen.

Im Rahmen des Projekts werden acht Anwendungsfälle auf Sicherheitsaspekte hin getestet. Dabei kommen Anwendungen für die Funkkommunikation zwischen Fahrzeugen und Infrastruktur (V2I – Vehicle-to-Infrastructure) sowie von Fahrzeugen untereinander (V2V – Vehicle-to-Vehicle) zum Einsatz, die vor potenziellen Gefahren auf der Strecke warnen. Zu den Warnmeldungen gehören:

Notbremsung eines anderen Fahrzeugs (V2V)
Geschwindigkeitsbeschränkungen (V2I)
Radfahrer und Fußgänger an Kreuzungen (V2V)
Baustellenarbeiten (V2I)
Stau-Ende (V2I)
Ampelmissachtung durch anderen Verkehrsteilnehmer (V2I/V2V)
Rote Ampel (V2I)
Stehendes oder langsames Fahrzeug voraus (V2V)

„Als Technologieführer und Pionier im Bereich Mobilitätstechnologien unterstützen wir weltweit Projekte zur Erhöhung der Verkehrssicherheit mit unseren innovativen V2X-Lösungen. Vom Fahrzeug bis zu straßenseitigen Technologien oder in die Cloud – unsere Lösungen decken alle Arten von vernetzten Ressourcen im Straßenverkehr ab, wie Fußgänger, Radfahrer oder Fahrzeuge. Unsere strategische Connected Road-Initiative erweitert unseren Erfahrungsschatz im Bereich C-ITS immens“, erklärt Alexander Lewald, CTO Kapsch TrafficCom.

„Unsere Ziele decken sich im hohen Maß mit jenen des aktuellen Pilotprojekts der Stadt Ipswich und mit der Verkehrssicherheitspolitik des TMR, und wir sind überzeugt, dass wir durch die Zusammenarbeit bei der Entwicklung und Bereitstellung dieser neuen Technologien in Australien auf eine Minimierung von Verkehrs- und Fußgängerunfällen auf den Straßen von Queensland hinwirken können“, ergänzt Soren Tellegen, Executive Vice-President, Kapsch TrafficCom Australia.

Kapsch kann mit Blick auf Kommunikationsstandards eine starke Erfolgsbilanz durch bestehende Mauttechnologien sowie umfassende Erfahrung mit C-ITS-Systemen vorweisen. Das Unternehmen hat sich auch als treibende Kraft in ETSI- und ISO-Normierungsforen und Interessengruppen weltweit einen Namen gemacht. Die australische Regierung und die Branche selbst haben eine Angleichung an europäische Normen zugesagt.

Mark Bailey, Verkehrsminister des Bundeslands Queensland, sieht in der Zusammenarbeit mit weltweit führenden Unternehmen eine Gelegenheit für die Regierung von Queensland, den Verkehrsteilnehmern die Sicherheitsvorteile von kooperativen bzw. vernetzten Fahrzeugsystemen vor Augen zu führen.

„Ich freue mich sehr, dass wir mit der Bestätigung von Kapsch als Partner des Pilotprojekts einen wichtigen Meilenstein in der Entwicklung und Durchführung dieses Projekts erreicht haben. Alle beteiligten Unternehmen haben Erfahrung im Zukunftsbereich der vernetzten Fahrzeuge und haben ihre hohe Qualität bei ITS-Projekten bereits bewiesen“, so Minister Bailey.

  

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Tschechische Wettbewerbshüter: Lkw-Maut-Vergabe gegen Kapsch rechtens
Österreichischer Anbieter kann innerhalb von 15 Tagen noch anfechten

Die Wettbewerbsbehörde in Tschechien hat eine Beschwerde der österreichischen Kapsch TrafficCom gegen die Vergabe des Lkw-Mautsystems an einen Konkurrenten abgewiesen. Der am 20. September abgeschlossene Vertrag sei rechtmäßig zustande gekommen, urteilte die Wettbewerbsbehörde mit Sitz in Brünn (Brno) am Montag.
Das Verkehrsministerium in Prag hatte den Betrieb des Abrechnungssystems ab 2020 für zehn Jahre an ein tschechisch-slowakisches Konsortium aus CzechToll und SkyToll vergeben. Gegen eine frühere einstweilige Verfügung der Kartellhüter sei damit nicht verstoßen worden, so die Wettbewerbsbehörde heute weiters. Die jetzige Entscheidung kann innerhalb von 15 Tagen angefochten werden.

Kapsch TrafficCom hatte das Lkw-Mautsystem in Tschechien seit dessen Einführung im Jahr 2007 auf der Basis der Mikrowellentechnik betrieben. Im Oktober erhielt das Wiener Unternehmen den Zuschlag für die Kontrolle der geplanten Pkw-Maut in Deutschland.

Kapsch versuchte bis zuletzt den verlorenen Lkw-Mautauftrag in Tschechien doch noch für sich zu retten. In tschechischen Zeitungen ließ Kapsch Ende Oktober ein "Öffentliches Angebot an die tschechische Regierung" in Form eines Inserats veröffentlichen, in dem das Mautsystem zum neuen Preis von 6,9 Mrd. Kronen (knapp 270 Mio. Euro) angeboten wurde. Dieser Preis lag um 4 Mrd. Kronen unter jenem des siegreichen tschechisch-slowakischen Konsortiums SkyToll/CzechToll, dem das tschechische Verkehrsministerium den Zuschlag gegeben hatte. Ursprünglich hatte Kapsch in der Ausschreibung mehr als 13 Mrd. Kronen gefordert.

Die Autobahnmaut in Tschechien betrifft alle Fahrzeuge mit einem Gewicht von mehr als 3,5 Tonnen auf rund 1.630 Kilometern des Autobahn- und Schnellstraßennetzes. Für Pkw gilt in dem EU-Mitgliedstaat eine Vignettenpflicht.

  

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Kapsch TrafficCom liefert um 20 Mio. Euro Mautsysteme in Australien


Kapsch TrafficCom liefert für zwei Tunnel in Melbourne und Sydney die Mautsysteme. Die Aufträge umfassen in beiden Fällen die Konzeption, Lieferung, Installation und Inbetriebnahme des Straßenmautsystems. Der Gesamtauftragswert liegt bei über 20 Millionen Euro, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit.

  

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Deutsche Pkw-Maut - Zuschlag für Kapsch und oeticket-Mutter CTS
Auftragsvolumen von zwei Milliarden Euro - Österreich klagt gegen Pkw-Maut

Die von Österreich heftig kritisierte deutsche Pkw-Maut, die ausschließlich nicht-deutsche Autofahrer treffen soll, wird mit österreichischer Beteiligung eingeführt. Den Zuschlag zur Mauteinhebung erhielt der Wiener börsenotierte Mautspezialist Kapsch TrafficCom, der Konsortialpartner ist die oeticket-Mutter CTS Eventim AG.

Der Auftrag reicht über einem Zeitraum von zwölf Jahren, das Auftragsvolumen inklusive Umsatzsteuer beträgt knapp zwei Milliarden Euro, teilte Kapsch am Mittwochnachmittag in einer Aussendung mit.

Beide Unternehmen halten an einem Joint Venture 50 Prozent. Die Ausschreibung lief EU-weit. Der endgültige Zuschlag kann erst nach planmäßiger Vorabinformation der unterlegenen Bieter - frühestens am 30. Dezember 2018 - erteilt werden.

Das Versprechen, ausländische Autofahrer auf der Autobahn zu Kasse zu bieten - und deutsche Pkw-Betreiber ebenso, allerdings sollen sie die Ausgaben über die Kfz-Steuer zurück erhalten - war ein Wahlversprechen der CSU. Die EU-Kommission hatte Mitte 2015 ein Vertragsverletzungsverfahren wegen der Maut gegen Deutschland eingeleitet, später aber wieder eingestellt, weil durch Nachbesserungen Bedenken einer Diskriminierung aufgehoben worden seien.

Erst vor wenigen Tagen wurde vor dem Europäischen Gerichtshof (EuGH) in Luxemburg die Klage Österreichs gegen die deutsche Pkw-Maut verhandelt. Nach Ansicht Österreichs werden ausländische Autofahrer durch die Abgabe diskriminiert. Ein Urteil in dem Verfahren wird in einigen Monaten erwartet.

  

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EANS-News: Kapsch TrafficCom AG / Konsortium aus Kapsch TrafficCom und CTS EVENTIM offiziell mit Erhebung der deutschen Pkw-Maut beauftragt

Wien/München/Berlin - Das deutsche Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur als zuständige Vergabestelle hat ein gemeinsames Konsortium aus Kapsch TrafficCom AG und CTS EVENTIM AG & Co. KGaA heute endgültig mit der Erhebung der deutschen Infrastrukturabgabe ("Pkw-Maut") beauftragt. Nachdem keiner der unterlegenen Bieter Gebrauch von seinem vergaberechtlichen Rechtsschutz gemacht hatte, besiegelten Auftraggeber und Auftragnehmer ihre Zusammenarbeit heute per notarieller Beurkundung.

Kapsch TrafficCom und CTS EVENTIM hatten sich als Bietergemeinschaft an der EU-weiten Ausschreibung des Bundes für dieses Projekt beteiligt. Als Betreibergesellschaft ist ein Joint Venture vorgesehen, an dem beide Partner jeweils 50 Prozent der Anteile halten und das sie voraussichtlich at-equity bilanzieren werden.

Der Vertrag des Bundes mit der Betreibergesellschaft läuft über mindestens zwölf Jahre ab Beginn der Erhebung der Infrastrukturabgabe. Über die gesamte Vertragsmindestlaufzeit beträgt das Auftragsvolumen für die Betreibergesellschaft in Summe knapp EUR 2 Mrd. (inklusive Umsatzsteuer). Der Auftraggeber hat die Möglichkeit, die Zusammenarbeit einmalig um drei Jahre oder dreimalig um jeweils ein Jahr (also auf insgesamt maximal 15 Jahre) zu verlängern.

  

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EANS-News: Kapsch TrafficCom AG – Ergebnisse für die ersten drei Quartale 2018/19.
CORPORATE NEWS ÜBERMITTELT DURCH EURO ADHOC. FÜR DEN INHALT IST DER EMITTENT VERANTWORTLICH.

Quartalsbericht

Wien - Highlights.

Rekordumsatz im dritten Quartal
Beide Segmente im Q3 mit Umsatzanstieg, erfreuliche EBIT-Entwicklung
Wertberichtigung in Höhe von EUR 4,0 Mio. verhinderte aber ein noch besseres Ergebnis
Zu Beginn des Wirtschaftsjahres führten zeitliche Verschiebungen innerhalb von Bestandsprojekten zu Umsatz- und EBIT-Rückgang
Nach neun Monaten: Umsatz 5,2 % über Vorjahresperiode, EBIT 4,9 % unter Vorjahresperiode
Ausblick auf das Wirtschaftsjahr: Umsatz über und EBIT auf Vorjahresniveau
"Das dritte Quartal 2018/19 war für Kapsch TrafficCom sehr erfolgreich. Wir erzielten den höchsten Quartalsumsatz in der Konzerngeschichte und konnten gleichzeitig die Profitabilität deutlich steigern. Neue Großaufträge in Deutschland, eine dynamische Entwicklung des US-Geschäfts und ein neuer Vertrag in Polen sind nur einige, ausgesuchte Highlights", so Georg Kapsch, CEO von Kapsch TrafficCom.

Wenn nicht
anders Q3 Q3 Q1-Q3 Q1-Q3
angegeben, alle 2017/18 2018/19 +/- 2017/18 2018/19 +/-
Werte in EUR
Mio.
Umsatz 167,1 197,2 +18,1 % 506,9 533,1 +5,2 %
EBIT 10,0 15,8 +57,1 % 35,3 33,6 -4,9 %
EBIT-Marge 6,0 % 8,0 % +2,0 %p 7,0 % 6,3 % -0,7 %p
Periodenergebnis 8,9 13,5 +52,5 % 22,9 21,9 -4,5 %
Ergebnis je 0,70 1,07 +52,9 % 1,80 1,77 -1,9 %
Aktie (EUR)

Wien, am 21. Februar 2019 - Ein starkes drittes Quartal half Kapsch TrafficCom die enttäuschenden Ergebnisse zu Beginn des Wirtschaftsjahres weitgehend wettzumachen. Das Unternehmen erwirtschaftete in den ersten drei Quartalen 2018/ 19 einen Umsatz von EUR 533,1 Mio. (+5,2 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum). Das EBIT betrug EUR 33,6 Mio. (-4,9 %). Zum Halbjahr lag das EBIT noch 29,5 % unter dem Vorjahreswert. Die Wertberichtigung eines Steuerguthabens in Brasilien in Höhe von EUR 4,0 Mio. verhinderte allerdings ein noch besseres Ergebnis. Die EBIT-Marge betrug 6,3 % (Vorjahr: 7,0 %).

Das Finanzergebnis der ersten drei Quartale betrug EUR -2,3 Mio. und war um EUR 1,8 Mio. besser als der Vorjahreswert. Dabei hoben sich der positive Einmaleffekt aufgrund des Verkaufs der Minderheitsbeteiligung am US-Unternehmen ParkJockey (EUR 5,1 Mio.) und negative Fremdwährungseffekte, insbesondere in Zusammenhang mit dem Südafrikanischen Rand, (EUR -5,3 Mio.) auf. Der Steueraufwand betrug EUR 9,4 Mio. (Vorjahr: EUR 7,7 Mio.). Das Periodenergebnis für Q1-Q3 2018/19 lag bei EUR 21,9 Mio. (Vorjahr: EUR 22,9 Mio.), was einem Ergebnis je Aktie von EUR 1,77 (Vorjahr: EUR 1,80) entspricht.

Der Free Cashflow lag mit EUR -32,7 Mio. deutlich unter dem Vorjahreswert von EUR +40,6 Mio. Ausschlaggebend dafür waren primär gestiegene Forderungen und Lagerbestände. Aufgrund des negativen Free Cashflows und der Dividendenausschüttung (EUR 19,5 Mio.) stieg die Nettoverschuldung auf EUR 42,9 Mio. (31. März 2018: Nettoguthaben von EUR 16,2 Mio.). Das entspricht einem Verschuldungsgrad von 18,3 %. Die Eigenkapitalquote war weiterhin stark bei 37,1 % (31. März 2018: 37,0 %).

  

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3. Quartal wie erwartet stark nach verpatztem 1. Halbjahr

Nach einer enttäuschenden 1. Jahreshälfte aufgrund von zeitlichen Verschiebungen innerhalb von Bestandsprojekten konnte KTC im 3. Quartal durchstarten. Der Q3 18/19 Umsatz legte im Jahresvergleich um rund 18% auf EUR 197,2 Mio. zu. Das Mautsegment ETC erzielte ein Plus von knapp 15% und konnte auch seine EBIT-Marge kräftig auf 10,7% steigern. Das kleinere IMS Segment (Intelligente Mobilitätslösungen) schaffte nach der Implementierung in Zambia ein Umsatzplus von 28% und erzielte wieder ein ausgeglichenes EBIT. In Summe stieg der Quartalsgewinn um mehr als die Hälfte auf EUR 13,5 Mio. trotz außerordentlicher Belastung in Form einer Wertberichtigung eines Steuerguthabens in Brasilien iHv. EUR 4,0 Mio.

Ausblick

Für das Gesamtjahr erwartet das Management nun einen Umsatzanstieg (zuvor flach) und unverändert ein EBIT (exklusive Währungs- und Sondereffekte) auf Vorjahresniveau. Nach dem verpatzten 1. Halbjahr zeigte das 3. Quartal nun die erwartete starke Entwicklung. Die Nachfrage besonders in den USA und Australien, aber auch in einigen europäischen Ländern war sehr gut. Zusätzlich erhöhte der Auftrag für die deutsche PKW-Maut die Visibilität für die nächsten Jahre. Wir sehen daher auf aktuellen Kursniveaus interessante Einstiegsmöglichkeiten mit geringerem Korrektur- aber attraktivem Kursgewinnpotential.

Erste Bank

  

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RCB kürzt Kursziel für Kapsch TrafficCom-Aktie von 40 auf 38 Euro
Anlagevotum "hold" bestätigt

Die Analysten der Raiffeisen Centrobank (RCB) haben ihr Kursziel für die Aktie von Kapsch TrafficCom von von 40 auf 38 Euro etwas nach unten revidiert. Gleichzeitig wurde vom RCB-Experten Christian Bader das Anlagevotum für die Titel des Mautsystemausrüsters mit "hold" bestätigt.

Die Anpassung des Kursziels begründete der Wertpapierspezialist mit der Erwartung einer höheren Nettoverschuldung. Die Prognose für den Gewinn je Aktie für das Geschäftsjahr 2018/19 wurde wegen einer im Jahresvergleich schwachen Margenentwicklung deutlich um 17 Prozent nach unten gesetzt. Die Schätzungen für den Gewinn pro Anteilsschein des Geschäftsjahres 2019/20 und des Folgejahres wurden hingegen aufgrund des neuen Mautvertrages in Deutschland leicht nach oben revidiert.

  

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Kapsch zieht wegen tschechischer Lkw-Maut-Ausschreibung vor Gericht
Wettbewerbsbehörde hat "eklatant unser Recht auf fairen Prozess verletzt"

Die österreichische Kapsch TrafficCom wird wegen der verlorenen Lkw-Maut-Ausschreibung in Tschechien vor Gericht ziehen. Kapsch sei nicht mit der Entscheidung der tschechischen Wettbewerbsbehörde (UOHS) einverstanden, mit der die UOHS die Rechtmäßigkeit des Vertrages zwischen dem Prager Verkehrsministerium und dem siegreichen slowakisch-tschechischen Konsortium SkyToll/CzechToll bestätigt hat.

Das teilte ein Sprecher von Kapsch in Tschechien, David Simonik, der Nachrichtenagentur CTK am Dienstag mit. Die UOHS hat laut Simonik nicht nur ihre Entscheidungspraxis, sondern auch die Rechtsprechung des Verwaltungsgerichtes und die Prinzipien der EU-Kommission verletzt. "Wir halten daran fest, dass die UHOS eklatant unser Recht auf einen fairen und transparenten Prozess verletzt. Wir werden uns an ein unabhängiges Gericht wenden, damit es darüber entscheidet", so Simonik.

  

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Maut-Anbieter Kapsch TrafficCom: Büros in Prag von Polizei durchsucht
Auch Wohnung von Tschechien-Chef Feix war Ziel der Hausdurchsuchungen

Die Büros der börsennotierten österreichischen Mautanbieters Kapsch TrafficCom in Prag wurden heute (Donnerstag) Früh von der Polizei durchsucht - das hat ein Kapsch-Sprecher der APA bestätigt. Ziel der Hausdurchsuchung sei auch die Wohnung des Kapsch-Chefs in Tschechien, Karl Feix, gewesen. Über die Hintergründe der Polizeiaktion könne man vorerst noch nichts sagen, so der Sprecher.
Ein Sprecher der Nationalen Zentrale für Bekämpfung der organisierten Kriminalität (NCOZ) in Tschechien sagte im tschechischen Fernsehen, dass in zwei Strafsachen ermittelt werde. Er wollte aber nicht bestätigen, ob sich die Ermittlungen gegen Kapsch richten.

  

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Korruptionsvorwürfe gegen Tschechien-Chef Feix
Tschechische Polizei ermittelt gegen Karel Feix und den Chef der tschechischen Wettbewerbsbehörde - Kapsch-Sprecher: Keine offizielle Information darüber, was uns angelastet wird

Die tschechische Polizei verdächtigt den Generaldirektor von Kapsch TrafficCom in Tschechien, Karel Feix, und den Leiter der tschechischen Wettbewerbsbehörde UOHS, Petr Rafaj, der Korruption. Das berichteten tschechische Medien, nachdem heute (Donnerstag) Früh die Büroräumlichkeiten von Kapsch und die Wohnung von Feix von der Polizei durchsucht wurden.
Der österreichische Mautsystem-Anbieter Kapsch TrafficCom hat die Razzia gegenüber der APA bestätigt. "Wir haben zu momentanen Zeitpunkt keine offizielle Information darüber, was uns, Karel Feix oder dem Kapsch-Management angelastet wird", sagte Kapsch-Sprecher Alf Netek zur APA. "Herr Feix kooperiert mit den Behörden. Auch wir sind an einer Aufklärung der Sache interessiert."

Das tschechische Nachrichtenportal "Novinky.cz" berief sich in seinem Bericht auf den Durchsuchungsbefehl, der den Hausdurchsuchungen zugrunde lag.

Laut den Ermittlern bestehe der Verdacht auf Annahme von Schmiergeld sowie Bestechung und Amtsmissbrauch im Zusammenhang mit der Ausschreibung für den weiteren Betrieb des Lkw-Mautsystems in Tschechien, berichtete "Novinky.cz".

Durchsucht wurden demnach nicht nur die Kapsch-Büros und die Wohnung von Feix, sondern auch die UOHS-Zentrale in Brünn, das Amtsgebäude des Stadtbezirkes Brünn-Mitte und die Wohnung des Klubobmanns der Regierungspartei ANO und Vizechef des Abgeordnetenhauses, Jaroslav Faltynek, im mittelmährischen Prostejov.

  

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Kapsch weist Korruptionsvorwürfe in Tschechien zurück
Im Zusammenhang mit umstrittener Lkw-Maut-Ausschreibung - Rechtliche Schritte gegen "mediale Diskreditierung" angekündigt

Der österreichische Mautsystem-Anbieter Kapsch TrafficCom hat den Vorwurf der illegalen Einflussnahme auf die Lkw-Maut-Ausschreibung in Tschechien zurückgewiesen und rechtliche Schritte dagegen angekündigt. Der Name Kapsch und der seines Generaldirektors in Tschechien werden ohne Beweise medial diskreditiert, heißt es in einer Presseaussendung des Unternehmens.

"Gemeinsam mit Anwälten prüfen wir derzeit alles, was in dieser Pseudo-Causa geschrieben, gesagt und ausgestrahlt wurde, damit wir entsprechende rechtliche Maßnahmen treffen können", sagte der Sprecher von Kapsch in Tschechien, David Simonik, der Nachrichtenagentur CTK.

Laut tschechischen Medien werden der Generaldirektor von Kapsch in Tschechien, Karel Feix, und der Chef der tschechischen Wettbewerbsbehörde (UOHS), Petr Rafaj, der Korruption im Zusammenhang mit der Lkw-Maut-Ausschreibung verdächtigt. Anfang März hatte die tschechische Polizei Durchsuchungen im Prager Kapsch-Büro, in der Wohnung von Feix sowie in der UOHS-Zentrale in Brünn durchgeführt.

Weder die Polizei noch die zuständige Staatsanwaltschaft gaben Einzelheiten bekannt. Kapsch-Mitarbeiter wurden bisher nicht beschuldigt.

  

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Kapsch TrafficCom erhält neuen Auftrag in der Dominikanischen Republik

Wien (OTS) -

Urbanes Mobilitätsmanagement für Santo Domingo mit EcoTrafiXTM
17 Monate Implementierung, vier Jahre technischer Betrieb
Auftrag in Kooperation mit EVOCON, dem Partner vor Ort
Wien, 9. April 2019 – Kapsch TrafficCom und sein Partner EVOCON erhielten bei einer öffentlichen Ausschreibung den Zuschlag für die Lieferung der Komplettlösung für urbanes Mobilitätsmanagement EcoTrafiXTM für die Hauptstadt der Dominikanischen Republik, Santo Domingo. Der Auftrag wurde von der lokalen Behörde Instituto Nacional de Tránsito y Transporte Terrestre (INTRANT) vergeben und beinhaltet die Implementierung (d. h. Entwicklung und Errichtung) der neuen Infrastruktur über einen Zeitraum von 17 Monaten sowie den technischen Betrieb für vier Jahre. Der Gesamtauftragswert von rund 18 Millionen EUR teilt sich im Verhältnis 60:40 auf die Konsortialpartner Kapsch und EVOCON auf.

Der erste Teil der Ausschreibung umfasst die Planung, Lieferung, Installation, den Testbetrieb sowie die Inbetriebnahme und Bereitstellung von EcoTrafiXTM. Dazu gehören 100 neue Kreuzungen, 2.200 neue Ampeln, 40 CCTV-Kameras, 400 CVD-Fahrzeugerkennungskameras, Wechselverkehrszeichen und die Ausrüstung für die Leitzentrale. Die Instandhaltung wird 260 bereits bestehende Kreuzungen samt Ampeln und CCTV-Kameras sowie die neu installierten Anlagen abdecken.

„Mit diesem Auftrag stärken wir unsere Präsenz und Expertise im urbanen Mobilitätsmanagement im lateinamerikanischen Raum“, erklärt André F. Laux, COO von Kapsch TrafficCom. „Santo Domingo ist das größte Ballungszentrum in der Karibik, was hohe Anforderungen an die Mobilität in der Stadt mit sich bringt. Wir sind stolz darauf, dass die Wahl auf unsere Lösung gefallen ist. So können wir die Stadt dabei unterstützen, ihre Mobilität der Zukunft effizienter und sicherer zu gestalten.“

  

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Escriba ersetzt Lewald als Technikvorstand bei Kapsch TraficCom
Lewald scheidet laut Mitteilung einvernehmlich halbes Jahr vor Vertragsablauf aus - Vorstandsmandat von Laux um weitere fünf Jahre verlängert

Der börsennotierte Wiener Mautspezialist Kapsch TrafficCom bekommt einen neuen Technikvorstand. Alfredo Escriba, bisher für den US-Markt zuständig, ersetzt Ende April Alexander Lewald als Chief Technology Officer (CTO), wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Das Vorstandsmandat von Andre Laux, seit 2010 Chief Operating Officer (COO), wurde um weitere fünf Jahre bis Ende März 2024 verlängert.

Laut der Mitteilung wird Lewald das Unternehmen Ende April 2019 einvernehmlich verlassen. Sein Mandat wäre ursprünglich noch bis 31. Oktober 2019 gelaufen. Vorstandsvorsitzender ist seit 2002 Georg Kapsch. Die Familienstiftungen der Kapschs sind auch Mehrheitseigentümer der Kapsch TrafficCom.

  

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Auf den Trend zu intelligenten Transportmärkten setzen (neue Kaufempfehlung) 

Wir haben die KTC-Aktie in unserer neuen Analyse auf Kaufen hochgestuft mit neuem Kursziel von EUR 38.

Ausblick

Für uns bietet die Kapsch-Aktie eine gute Möglichkeit, auf den Trend zu intelligenten Transportmärkten (ITS) zu setzen bei gleichzeitig attraktiver Bewertung der Aktie und ansprechender Dividendenrendite. Die Nachfrage nach elektronischen Mautsystemen (ETC) wird einerseits vom Finanzierungsbedarf für Straßeninfrastruktur und andererseits von der Harmonisierung technischer Standards angetrieben. Weitere Mega-Trends, von denen Kapsch profitiert, sind die Steuerung von Verkehrsflüssen, die Erhöhung der Verkehrssicherheit und die Digitalisierung der Verkehrsinfrastruktur. Mit Implementierung der deutschen PKW-Maut ist auch die Visibilität für die kommenden Jahre deutlich gestiegen. Der Vertragswert von rund EUR 1 Mrd. über die kommenden 12 Jahre hilft dabei, den Verlust des tschechischen Vertrages und die Reduktion in Polen wettzumachen. Wir sehen für Kapsch auch gute Chancen für neue Verträge bei Ausschreibungen in den USA im Bereich großvolumiger Projekte und EETS aber auch bei der Implementierung in Zambia. 

Erste Bank

  

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Kapsch hat tschechische Wettbewerbsbehörde erneut verklagt
Wegen umstrittener Lkw-Maut-Ausschreibung

Die österreichische Kapsch TrafficCom hat die tschechische Wettbewerbsbehörde (UOHS) wegen der verlorenen Lkw-Maut-Ausschreibung in Tschechien erneut verklagt. Kapsch kritisiert, dass die UOHS im Herbst 2018 seine Forderung abgewiesen hatte, die Realisierung des Vertrages zwischen dem Prager Verkehrsministerium und dem siegreichen slowakisch-tschechischen Konsortium SkyToll/CzechToll zu verbieten.

Dies berichteten tschechische Medien am Dienstag. Die Rechtsmeinsung des Wiener Mautspezialisten dabei: Dieser Vertrag ist "gesetzwidrig", weil dieser in dem Moment abgeschlossen wurde, wo noch die vorläufige Maßnahme der UOHS gegolten hat, die dem Staat die Unterzeichnung des Vertrages bis die Erledigung aller Beschwerden verbietet.

Kapsch hatte bereits im Februar 2019 eine Klage gegen die UOHS wegen der Ausschreibung eingereicht. Grund ist die Vorgehensweise der Behörde bei der Überprüfung der Einwände, die Kapsch gegen die Vergabe-Bedingungen der Ausschreibung präsentiert hatte. UOHS habe diese Beschwerden nicht ausreichend geprüft, so Kapsch in der ersten Klage.

Das Verkehrsministerium hatte den Vertrag mit SkyToll/CzechToll im September 2018 mit der Begründung abgeschlossen, die vorläufige Maßnahme der UOHS habe in diesem Moment nicht mehr gegolten.

  

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Kapsch TrafficCom regelt Verkehr im spanischen Aviles
Spanier entschieden sich einmal mehr für den Wiener Mautexperten

Der Wiener Mauttechnologie-Anbieter Kapsch TrafficCom hat von der im Norden Spaniens gelegenen Stadt Avilés (78.000 Einwohner) den Auftrag zur Modernisierung des lokalen Verkehrsleitsystems erhalten. Der Deal über die nächsten vier Jahre hat einen Auftragswert von über 1 Mio. Euro, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte.
Damit waren die Wiener einmal mehr in Spanien erfolgreich, wo sie bereits Aufträge in Madrid, Malaga, Bilbao, Vitoria, Castellón, Donostia, La Coruña, Valladolid, Palencia und Huelva erhalten hatten. Und auch in Lateinamerika war das börsennotierte Unternehmen kürzlich erfolgreich, wo es in Santa Domingo (Dominikanische Republik) für flüssigeren Verkehr sorgen soll.

  

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Kapsch TrafficCom bekommt in US-Patentstreit Recht
Rechtssicherheit für millionenschweren Wachstumsmarkt

Kapsch TrafficCom hat in einem US-Patentstreit um Mautsysteme einmal mehr Rechtssicherheit bekommen. Ein Berufungsgericht hat nun eine Entscheidung zugunsten von Kapsch bestätigt. "Für Kapsch ist es ein wichtiges und richtungsweisendes Urteil", heißt es vom Unternehmen am Dienstag zur APA. Im betroffenen Geschäftszweig gehe es um mehrstellige Millionen-Beträge.

Das Unternehmen Neology sah seine Patente 2014 durch die Einfuhr von Produkten für elektronische Mautsysteme, "die das ISO/IEC-18000-6C-Kommunikationsprotokoll (6C-Standard) nutzen", verletzt und klagte Kapsch. Bereits 2015 erklärte das US-Patent- und Markenamt mehrere der 6C-Standard-Patentansprüche von Neology für nichtig, die US-Behörde für Außenhandel (International Trade Commission, ITC) hatte 2017 weitere Ansprüche als ungültig abgewiesen.

Im April bestätigte das oberste Bundesgericht für Patentrechtsfragen, der U.S. Court of Appeals for the Federal Circuit, "die Ungültigkeit der fraglichen Patentansprüche" und bekräftigte damit die Entscheidung der ITC. "Das Urteil gibt uns endlich mehr Rechtssicherheit und reduziert das Geschäftsrisiko in einem für uns sehr wichtigen Wachstumsmarkt."

  

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Kapsch TrafficCom signalisiert Ergebnissteigerung

Operativer Gewinn soll sich 2018/19 um rund 14 Prozent auf 57 Mio. Euro erhöhen - Zuletzt war das Unternehmen von einem Ergebnis auf Vorjahresniveau ausgegangen

Der Wiener Mautsystemanbieter Kapsch TrafficCom hat seine Erwartungen für das Geschäftsjahr 2018/19 nach oben revidiert. Statt eines stabilen Gewinns vor Zinsen und Steuern (EBIT) erwartet das Management nun ein Ergebnis von rund 57 Mio. Euro, also ein Plus von rund 14 Prozent gegenüber dem Vorjahreswert von 50,1 Mio. Euro, wie das Unternehmen am Freitag mitteilte.
Der Umsatz soll im Jahresabstand von 693,3 Mio. auf voraussichtlich rund 738 Mio. Euro steigen. Die endgültigen Ergebnisse für das abgelaufene Geschäftsjahr legt Kapsch TrafficCom am 18. Juni vor.

  

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Positive Gewinnwarnung 

Kapsch TrafficCom veröffentlichte ungeprüfte Umsatz- und EBIT-Zahlen für das Wirtschaftsjahr 2018/19, die über dem zuletzt gegebenen Ausblick liegen. Der Umsatz stieg um 6,5% auf EUR 738 Mio. während das EBIT um 13,9% auf EUR 57 Mio. kletterte. Damit übertrifft Kapsch auch unsere Schätzungen leicht, insbesondere bei der Profitabilität. Die testierten Zahlen werden am 18. Juni veröffentlicht.

Ausblick

Die vorgelegten Eckzahlen sind stark und zeigen, dass die Aktie attraktiv bewertet ist mit einem geschätzten KGV von unter 14x. Wir rechnen daher auch mit einer Dividende auf Vorjahresniveau (EUR 1,50/Aktie), was einer Dividendenrendite von 4,5% entspricht. Wir bleiben bei unserer Kauf-Empfehlung. 

Erste Bank

  

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Kapsch TrafficCom erhält Auftrag in Griechenland

Entlang der Olympia Odos Autobahn soll Mautsystem auf ein distanzbasiertes Modell umgestellt werden

Der börsennotierte Mautsystemanbieter Kapsch TrafficCom hat einen Auftrag in Griechenland für ein neues Mautsystem an Land gezogen. So soll die 202 Kilometer lange griechische Autobahn Olympia Odos mit 30 "Hybrid-Rabattstationen" versorgt werden, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit. Der Auftragswert liege im einstelligen Millionenbereich, sagte eine Sprecherin zur APA.
Die Olympia Odos verbindet die Städte Athen, Korinth und die Hafenstadt Patras auf dem Peloponnes. Mit dem neuen Mautsystem soll laut Aussendung auf ein distanzbasiertes Preismodell umgestellt werden, das den Verkehrsteilnehmern einen Rabatt gewährt, wenn sie nicht die Gesamtlänge eines bisher vordefinierten Streckenabschnitts zurücklegen. Der Auftrag umfasst auch laufende Service- und Wartungsleistungen.

Hintergrund der Umstellung sei ein neues Gesetz in Griechenland, laut dem nur noch für den Abschnitt bezahlt werden muss, der auch tatsächlich auf der Autobahn zurückgelegt wird, so die Kapsch-Sprecherin. Bisher mussten die Griechen bei Auffahrt auf die Autobahn ein Fixbetrag zahlen.

  

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Kapsch TrafficCom mit mehr Gewinn, Dividende stabil
Periodenergebnis 2018/19 um zwei Drittel auf 46,6 Mio. Euro erhöht - Dividende unverändert bei 1,50 Euro je Aktie - Umsatz erstmals auf mehr als 700 Mio. Euro gestiegen

Der börsennotierte österreichische Mautsystemanbieter Kapsch TrafficCom hat im abgelaufenen Geschäftsjahr 2018/19 deutlich mehr verdient und den Umsatz gesteigert. Die Dividende soll unverändert 1,50 Euro je Aktie betragen. Der Periodengewinn stieg um zwei Drittel auf 46,6 Mio. Euro, der Umsatz um 6,4 Prozent auf 737,8 Mio. Euro, teilte das Unternehmen am Dienstag mit.
Das operative Ergebnis (Ebit) erhöhte sich um 13,9 Prozent auf 57,0 Mio. Euro. Die heute veröffentlichten endgültigen Zahlen für Umsatz und Ebit entsprechen den Mitte Mai nach oben revidierten Erwartungen.

"Wir konnten das vierte Jahr in Folge den Umsatz steigern und 2018/19 erstmals die Schwelle von 700 Millionen Euro überschreiten", so Kapsch TrafficCom-Chef Georg Kapsch laut Mitteilung. "Gleichzeitig verbesserten wir auch das EBIT im Vergleich zum Vorjahr. Die zahlreichen neuen Projekte aus dem Wirtschaftsjahr 2018/19 geben uns für die nächsten Jahre Stabilität und bilden die Basis für weiteres Wachstum."

Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurde das Wachstum der Gruppe laut Mitteilung von beiden Konzernsegmenten getragen. Im vierten Quartal sei der Rekordumsatz des vorangegangenen Quartals übertroffen worden. Dafür seien vor allem höhere Errichtungsumsätze im Mautsegment (ETC) und gesteigerte Betriebsumsätze im Segment IMS (Intelligent Mobility Solutions) verantwortlich.

Im laufenden Geschäftsjahr 2019/20 plane Kapsch TrafficCom den Umsatz um mindestens 5 Prozent zu steigern, teilte das Unternehmen im Vorfeld der heutigen Bilanzpressekonferenz weiter mit. Das solle gelingen, obwohl damit zu rechnen sei, dass einige umsatzstarke Projekte auslaufen werden und das Projekt in Polen einen deutlich niedrigeren Umsatzbeitrag leisten werde. Der wichtigste Wachstumsmarkt in den nächsten Jahren sei Nordamerika (USA und Kanada), wo gute zweistellige Wachstumsraten möglich sein sollten - ausgehend von rund 200 Mio. Euro 2018/19. Das Ebit sollte im laufenden Jahr ebenfalls um mindestens 5 Prozent zulegen.

Der Verlauf des Wirtschaftsjahres 2019/20 werde voraussichtlich ähnlich sein wie im vorangegangenen Jahr: Auf ein schwächeres erstes Halbjahr werde voraussichtlich ein starkes zweites Halbjahr folgen. Der Brexit sollte keinen nennenswerten Einfluss auf die Ergebnisse haben, der dortige Umsatz bewege sich im einstelligen Millionenbereich.

  

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Deutsche Pkw-Maut - Kapsch: Kein Verlust durch Urteil
Kapsch-Chef verweist auf Schutzbestimmungen

Georg Kapsch, Chef von Kapsch TrafficCom sagte Dienstagvormittag zu Beginn der Jahrespressekonferenz des börsenotierten Wiener Unternehmens, er könne zu dem EuGH-Urteil zur deutschen Pkw-Maut "im Moment gar nichts sagen". Verluste würden dem Mautspezialisten, der gemeinsam mit der deutschen oeticket-Mutter CTS Eventim den Zuschlag für die Einhebung erhalten hatte, nicht entstehen.
"Wir müssen uns das Urteil anschauen, es können Auflagen drinnen sein, die wir noch nicht kennen. Wir haben vertragliche Schutzbestimmungen. Es braucht niemand glauben, dass wir da einen Verlust einfahren", so der Kapsch-TrafficCom-Chef vor Journalisten.

Der EuGH hat die geplante deutsche Pkw-Maut am Dienstag zu Fall gebracht. Sie verstoße gegen EU-Recht, weil deutsche Autofahrer über die Kfz-Steuer entlastet werden sollten, entschieden die Richter.

  

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Kapsch TrafficCom bleibt trotz EuGH-Maut-Urteil optimistisch für 2019
Georg Kapsch: "Wir liefern dort nichts auf Risiko" - Chinesischer Markt und 5G überbewertet - Probleme in Tschechien: "Wir geben nie auf"

Der börsennotierte Wiener Mautspezialist Kapsch TrafficCom lässt sich durch das heutige EuGH-Urteil, wonach die deutsche Pkw-Maut diskriminierend ist, nicht aus der Ruhe bringen. Als Errichter des Mautsystems habe man keinen Plan B - "entweder es kommt oder es kommt nicht", so Kapsch-TrafficCom-Chef Georg Kapsch.
Verlust aus einer Absage werde man jedenfalls keinen haben, da gelieferte Leistungen wohl auch bezahlt würden. "Wir liefern dort nichts auf Risiko", betonte Kapsch. Die Arbeitsleistung sei großteils an Subunternehmen ausgelagert worden und die Spezialisten im eigenen Haus würden ohnehin dringend für andere Projekte benötigt, so Kapsch am Rande der heutigen Bilanzpressekonferenz.

Ganz spurlos würde ein Ende der Maut, mit dem der Firmenchef nicht rechnet, aber auch nicht an den Wienern vorübergehen. Das erwartete Umsatzplus heuer von fünf Prozent könnte dann einkassiert werden, die EBIT-Marge könnte von 10 auf 7 Prozent sinken, so seine vorsichtige Schätzung, denn: "Wir müssen uns das Urteil vorher genau ansehen."

Die Märkte reagierten jedenfalls empfindlich. Obwohl der im Wiener Prime Market notierte Konzern heute eine gute Jahresbilanz 2018 vorgelegt hat - das Betriebsergebnis legte um 13,9 Prozent zu, der Umsatz um 6,4 Prozent und das Ergebnis je Aktie um 66,7 Prozent - gab die Aktie bis Mittag um 3,44 Prozent auf 33,70 Euro nach.

Das deutsche System basiert auf einer E-Vignette mit Scanner- oder Kameraerfassung. Der Auftrag wurde Ende 2018 vergeben, die Implementierung sollte 2020 abgeschlossen sein. Kapsch ist mit einem 50:50-Konsortium gemeinsam mit der deutschen Eventfirma CTS Eventim angetreten, das Auftragsvolumen für beide umfasst 1,6 Mrd. Euro.

Zur zweiten, schon länger offenen Baustelle, der Mautausschreibung in Tschechien, hielt Kapsch fest: "Es ist ein Kampf, die Einsprüche laufen. (...) Wir geben nie auf, daher auch dort nicht", so Kapsch. Die Wiener hatten das Lkw-Mautsystem in Tschechien errichtet und seit 2007 betrieben. Dann haben die Österreicher aber die Ausschreibung für den Betrieb des Systems von 2020 bis 2029 verloren. Kapsch legte Beschwerde ein.

Weit mehr Freude bereitet der nordamerikanische Markt, der für die Wiener immer wichtiger wird. Weiterhin keine Lust hat Kapsch auf China, wo es sehr viel Produktpiraterie gebe. "Ich gehöre nicht zu denen die sagen, dass man dort unbedingt hin muss", so Kapsch, der auch Präsident der Industriellenvereinigung (IV) ist.

Wenig Begeisterung kann er auch für den Hype rund um die nächste Mobilfunkgeneration 5G aufbringen. Ein Problem sei unter anderem, dass diese nicht standardisiert sei. In der Mauterfassung spiele sie jedenfalls keine Rolle.

  

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Deutsche Pkw-Maut - Verträge mit Betreibern werden gekündigt

Deutscher Verkehrsminister Scheuer veranlasste Kündigung - oeticket-Mutter und Kapsch TrafficCom erhielten Zuschlag schon 2018 - Bereits 40 Mio. Euro für Berater und Gutachten ausgegeben

Der Stopp der geplanten deutschen Pkw-Maut durch den Europäischen Gerichtshof (EuGH) hat erste konkrete Konsequenzen. Deutschlands Verkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) veranlasste, zwei bereits geschlossene Verträge mit den Betreibern für die vorgesehene Erhebung und die Kontrolle der Nutzungsgebühr zu kündigen, wie die Deutsche Presse-Agentur am Mittwoch aus Regierungskreisen erfuhr.
Die Zuschläge für den österreichischen Mautsystem-Anbieter Kapsch und den Ticketverkäufer CTS Eventim hatte das Ministerium im vergangenen Jahr erteilt. Unter anderem aus der Opposition war kritisiert worden, dass so noch vor einer endgültigen Rechtssicherheit Fakten geschaffen wurden. Nach dem Scheitern der Maut könnten auf den deutschen Staat nun finanzielle Ansprüche der Unternehmen zukommen.

"Wir haben vertragliche Sch