Wien. Die in Linz beheimatete Oberbank bereitet eine Kapitalerhöhung vor. Diese soll einerseits die Expansion nach Deutschland finanzieren, andererseits die verschärften Kapitalquoten absichern. Zuerst war eine Kapitalerhöhung um 75 Millionen Euro im Gespräch, nun sollen es aber 100 Millionen Euro werden.

Die drei Regionalbanken (neben der Oberbank sind das Bank für Kärnten und Steiermark sowie Bank für Tirol und Vorarlberg) sind eng untereinander und mit der Bank Austria verflochten. letztere ist mit 32 Prozent an der börsenotierten Oberbank beteiligt, und mit 27 beziehungsweise 41 Prozent an den beiden anderen Instituten.

Nun hat die Bank Austria, so ist inoffiziell zu hören, entschieden, bei der Kapitalerhöhung der Oberbank nicht mitzuziehen. Damit hat die Bank Austria wohl einen Schlussstrich bei den Regionalbanken gezogen. In der Vergangenheit hatte sie öfters versucht, eine Mehrheit zu erreichen, was am erbitterten Widerstand aus Oberösterreich scheiterte. In Linz wurde (nicht zu Unrecht) befürchtet, dass die Bank Austria danach versuchen würde, die Regionalbanken zu verkaufen.

Die Oberbank ist regional sehr stark verankert, vor allem in der oberösterreichischen Industrie. Darüber hinaus hält sie Beteiligungen an voestalpine (7,8 Prozent) sowie an der Lenzing AG und der AMAG. Nach vorläufigen Zahlen hat die Oberbank 2014 ein Rekord-Betriebsergebnis in Höhe von 240 Millionen Euro erzielt. Das Institut expandiert derzeit in Deutschland über Bayern hinaus nach Hessen. Auch in Wien wird das Filialnetz vergrößert.

Mit den beiden anderen Regionalbanken sowie Wüstenrot besteht ein Syndikatsvertrag. Die Kapital-Anrechnung der wechselseitigen Beteiligungen der Regionalbanken soll bleiben, ist zu hören. Allerdings soll die Aufsicht bemängeln, dass die Bankchefs im jeweils anderen Aufsichtsrat sitzen - und sich damit quasi selbst kontrollieren.

Wie die bestehenden Aktionäre den Anteil der Bank Austria übernehmen, ist noch unklar. Die Oberbank-Aktie pendelt wegen des geringen Streubesitzes ziemlich stabil um 50 Euro.

Die Kapitalerhöhung soll nach ersten Meldungen im zweiten Quartal des heurigen Jahres platziert werden.


Interessant ist die Meldung deshalb, da hier evtl. eine Umstrukturierung der Beteiligungsverhältnisse kommen könnte.
Denke, dass die anderen Regionalbanken aus regulativen Gründen (Eigenkapital) gehemmt sein könnten weitere Anteile zu übernehmen.
Gleichzeitig will die BA ihren Anteil reduzieren. Wüstenrot hätte auch keinen Mehrwert.
Somit könnte analog zur Porr eine Aufwertung des Streubesitzes erfolgen.

Die Aktie an sich wird moderat bewertet.
Cost Income Ratio unter 50
RoE knapp 10%
CET 10,2 %, ähnlich wie RBI aber das Geschäft ist mit weniger Risiken behaftet.
G/A 5 Euro bis Q3 2014 annualisiert
100 Mio Euro wären etwa 2 Mio Aktien, Marketcap 29 Mio Aktien.

In jedem Fall wert zu beobachten vor allem die Vorzugsakiten.


  

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Oberbank, Rang: caj(151), 21.5.20 14:47
Subject Auszeichnungen Author Message Date ID
Oberbank startet Kapitalerhöhung am 9. April
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      RE: Kapitalerhöhung ohne Bank Austria, netto null Kredi...
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      RE: Kapitalerhöhung ohne Bank Austria, netto null Kredi...
07.4.15 10:04
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Haben die Probleme?
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5
RE: Haben die Probleme?
08.7.15 20:07
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      Ergebnis 2015 HJ
21.8.15 14:57
7
      RE: Ergebnis 2015 HJ
21.8.15 14:58
8
Jetzt Top 20
12.1.16 17:40
9
RE: Jetzt Top 20
15.1.16 13:26
10
      @caj
15.1.16 21:25
11
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15.1.16 22:00
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06.6.16 07:44
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06.6.16 09:19
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      RE: Oberbank AKtienrückkauf
06.6.16 13:37
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      RE: Oberbank AKtienrückkauf
12.7.16 09:47
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      RE: Oberbank AKtienrückkaufinteressant
12.7.16 16:27
20
Schon wieder KE??
22.8.16 19:02
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RE: Schon wieder KE??
22.8.16 19:26
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      200 Beschäftigte sollen Gewerbe-KV erhalten
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Oberbank verdiente in 3 Quartalen etwas mehr und vergab...
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Oberbank wegen voest mit Verlust
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Oberbank reduziert Dividendenvorschlag
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RE: Bank Austria will Schadenersatzklagen gegen Oberban...
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Oberbank soll eigenen Chef klagen
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Zähe Hauptversammlung der Oberbank wegen Streit mit Uni...
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RE: Zähe Hauptversammlung der Oberbank wegen Streit mit...
21.5.20 12:57
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21.5.20 14:47
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Oberbank startet Kapitalerhöhung am 9. April

Am oberen Ende mehr als 100 Millionen Emissionserlös in Sicht

Linz - Die börsennotierte Oberbank AG hat am Montag die für April geplante Kapitalerhöhung auf den Weg gebracht. Die Aufstockung fällt etwas stärker aus als bisher erwartet.


Der Vorstand der Oberbank AG hat am Montag die Erhöhung des Grundkapitals von 86,3 Millionen auf bis zu 92,1 Millionen Euro Nominale durch Ausgabe von bis zu 1,918.875 jungen Aktien beschlossen.

Die Bezugs- und Angebotspreisspanne wurde nach Angaben der Bank mit 45 bis 55 Euro je Aktie festgelegt. Das bedeutet einen möglichen Emissionserlös zwischen 86 und 105 Millionen Euro.

Die Bezugsfrist beginnt voraussichtlich am oder um den 9. April 2015, die Frist läuft vorläufig bis zum 23. April.

Die nicht über Bezugsrechte erworbenen Aktien sollen privaten und institutionellen Investoren in Österreich und Deutschland angeboten werden. Die Zeichnungsfrist für das Folgeangebot würde dann am 27. April enden. Die jungen Aktien sollen für das gesamte Jahr 2015 dividendenberechtigt sein. Die Kapitalerhöhung dient nach Bankangaben der nachhaltigen Stärkung des Kernkapitals und der weiteren Wachstumsfinanzierung.

  

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Oberbank - Kapitalerhöhung ohne Bank Austria, netto null Kreditkosten
Bankchef: "Hat es noch nie gegeben" - 2015 annähernd Ergebniswerte von 2014 angepeilt

Die Oberbank sammelt ab 9. April frisches Kapital ein. Eine Woche davor wird der Ausgabepreis fixiert. Bisher steht die Bandbreite (45 bis 55 Euro), womit bei bis zu 1,9 Mio. jungen Aktien 86 bis 105 Mio. Euro hereinkommen dürften. Der Streubesitz (19,3 Prozent) dürfte um zwei bis drei Prozentpunkte steigen. Denn der größte Kernaktionär, die Bank Austria bzw. ihr Vehikel Cabo, macht nicht mit.
Oberbank-Chef Franz Gasselsberger sprach am Dienstag von "Indikationen, dass die Bank Austria diesmal nicht mitzieht. Das ist sicher ein historischer Schritt. Darauf stelle ich mich ein." Die Bank Austria hält derzeit 32,5 Prozent der Stammaktien der Oberbank.

Wie gewohnt mitziehen werden indes die ebenfalls börsennotierten Oberbank-Schwesterbanken BTV (Bank für Tirol und Vorarlberg) und BKS Bank, die je 18,5 Prozent halten und mit Wüstenrot (5,13 Prozent) syndiziert sind. Laut Gasselsberger hat die Bank Austria schon bei der jüngsten Kapitalerhöhung der Klagenfurter BKS im Oktober nicht mitgezogen.

Der Start zur Ausgabe junger Oberbank-Aktien setzt voraus, dass in der Woche vor dem 9. April keine Marktverwerfungen oder Stimmungsänderungen stattfinden. Stichwort Griechenland. Laut Gasselsberger ist darüber hinaus geplant, eine 30 Mio. Euro Kernkapitalanleihe (Tier-1) zu begeben. "Wir möchten unseren Kapitalpuffer weiter aufbauen." Das harte Kernkapital wird für 2014 mit 10,95 Prozent ausgewiesen, die Kernkapitalquote mit 11,6 Prozent. Heuer sollen es 12,6 Prozent werden und bis zum Jahr 2020 mehr als 13 Prozent.

Für 2014 hat die Bank mit 2.014 Beschäftigten bei einem Bilanzsummenzuwachs um 1,4 Prozent auf 17,77 Mrd. Euro eine gut 11-prozentige Gewinnsteigerung gemeldet. Das Betriebsergebnis lag bei 235,6 Mio. Euro, das Nettoergebnis bei 136,5 Mio. Euro. Die Dividende wird um 10 Prozent auf 55 Cent aufgestockt. Das hat der Aufsichtsrat gestern abgesegnet.

Auch die Kreditrisikovorsorgen wurden im vergangenen Jahr um 10,5 Prozent auf 78 Mio. Euro erhöht, bei einem Kreditwachstum um 4,8 Prozent auf 12,3 Mrd. Euro. Die Wertberichtigungsquote wird mit 0,64 Prozent angegeben. "Bei der Oberbank wird es im ersten Quartal 2015 unterm Strich null Kreditwertberichtigungen geben. Das hat es noch nie gegeben", sagte Gasselsberger bei der Jahrespressekonferenz in Wien. Neudotierungen und Auflösungen hielten sich die Waage. Aufs Jahr gesehen werde das nicht anhalten. Für 2015 ist die Bank zuversichtlicher als die Wirtschaftsforscher. Den Jahresgewinn sieht der Vorstand "annähernd" bei den Rekordwerten von 2014.

Ende 2014 hatte die Bank 156 Filialen, davon acht neue: je drei in Deutschland und in Tschechien, jeweils eine in Wien und Ungarn. Bis 2020 sollen es in Summe 180 Filialen sein, bei dann rund 2.100 Mitarbeitern. In der Zeit soll das Kreditvolumen um ein Drittel auf 16,4 Mrd. Euro steigen. In Wien - das jetzt Kernmarkt heißt - sollen heuer vier weitere Filialen auf dann 25 dazukommen, auf Sicht sollen es 30 oder 32 sein. "Man braucht auch eine gewisse Sichtbarkeit, man muss wahrgenommen werden."

Zukäufe anderer Banken werden weiter ausgeschlossen. "Ein No-Go, das kommt für uns nicht in Frage." Mit dem Schuldenschnitt auf Hypo-Alpe-Adria-Anleihen mittels Sondergesetz vom Sommer 2014 hat die Oberbank 10 Mio. Euro verloren. Die Summe wurde in der letzten Bilanz vollständig abgeschrieben, eine Verfassungsklage gegen den vorjährigen Haircut läuft.

Gasselsberger erwartet, dass das nunmehrige Heta-Schuldenmoratorium samt erwartetem Schuldenschnitt auf Sicht "ein ganz großer Rechtsfall" wird - vor allem auch nach dem Aufschrei der betroffenen deutschen Banken, die Heta-Anleihen auf ihren Büchern haben. Keinen Kommentar gab es von Gasselsberger zur Entwicklung bei Lenzing. Es gebe keine Überlegungen, an der Beteiligung etwas zu ändern.

  

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die Bank
>Austria bzw. ihr Vehikel Cabo, macht nicht mit.
>Oberbank-Chef Franz Gasselsberger sprach am Dienstag von
>"Indikationen, dass die Bank Austria diesmal nicht
>mitzieht. Das ist sicher ein historischer Schritt. Darauf
>stelle ich mich ein." Die Bank Austria hält derzeit 32,5
>Prozent der Stammaktien der Oberbank.
>
>Wie gewohnt mitziehen werden indes die ebenfalls
>börsennotierten Oberbank-Schwesterbanken BTV (Bank für Tirol
>und Vorarlberg) und BKS Bank, die je 18,5 Prozent halten und
>mit Wüstenrot (5,13 Prozent) syndiziert sind. Laut
>Gasselsberger hat die Bank Austria schon bei der jüngsten
>Kapitalerhöhung der Klagenfurter BKS im Oktober nicht
>mitgezogen.
>



Ich hatte gehofft, dass die Oberbank im Zuge der KE auch die Vzg eliminiert. Dies ist nicht der Fall, somit sinkt die Wahrscheinlichkeit, dass der Spread der sich in den letzten Jahren um 14% ausgeweitet hat, reduziert.

Der G/A pro Aktie beträgt für 2014 4,70 = KGV knapp unter 11.
Die KE führt zu einer Verwässerung von 7% somit 4,41 = KGV 11,5.

In Anbetracht, dass es sich um einen Nebenwert handelt, nicht billig, aber die Bilanzzahlen sind sehr solide. Cost Income Ratio beständig unter 50. Zum Vergleich RBI 56,5%.

D.h. Sollte sie wider Erwarten im Zuge der KE unter Druck kommen, weil BA ihre BZR verkauft, wäre das eine Überlegung wert.

Auch gilt es weiterhin das Verhalten der BA zu beobachten, denn sollte die BA ihre Aktien Investoren im Zuge eines öffentlichen Angebots anbieten, könnte die Aktie, durch die erhöhte Liquidität, eine Aufwertung erfahren. Wahrscheinlichkeit aber eher gering.




  

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Kapitalmaßnahmen 07.04.2015

Ad-hoc-Meldung

Oberbank AG gibt Bezugspreis und Bezugsverhältnis für die Kapitalerhöhung bekannt

Linz, 07.04.2015 - Die Oberbank AG hat den Bezugs- und Angebotspreis für die Jungen Aktien sowie das Bezugsverhältnis der Kapitalerhöhung festgelegt.

Der Vorstand der Oberbank AG hat mit Genehmigung des Aufsichtsrats am heutigen Tag den Bezugs- und Angebotspreis je neuer, auf Inhaber lautende Stamm- Stückaktien ("Junge Aktien") mit EUR 47,43 beschlossen.Weiters wurde das Bezugsverhältnis mit 15:1 festgelegt, d.h, 15 Stamm-Stückaktien oder Vorzugs- Stückaktien berechtigen den Inhaber zum Bezug einer Jungen Aktie.

Vorbehaltlich der Billigung durch die Finanzmarktaufsicht, die für den heutigen Tag erwartet wird, steht dem Publikum ein nach Maßgabe des Österreichischen Kapitalmarktgesetzes (KMG) für das öffentliche Angebot erstellter Prospekt voraussichtlich ab dem heutigen Tag auf der Website der Gesellschaft unter www.oberbank.at unter dem Menüpunkt "Investor Relations"/"Oberbank Kapitalerhöhung" und am Sitz der Oberbank AG, Untere Donaulände 28, 4020 Linz, kostenlos zur Verfügung.

Der Handel mit den Jungen Aktien startet im Amtlichen Handel der Wiener Börse voraussichtlich am oder um den 8 Mai 2015.

Eckdaten der Kapitalerhöhung: · Emittent: Oberbank AG, Untere Donaulände 28, 4020 Linz · Emissionsvolumen: Bis zu 1.918.875 Stück neue Stamm-Stückaktien · Bezugsverhältnis: 15:1 · Bezugsfrist: voraussichtlich 9.April bis 23.April 2015 · Angebotsfrist des Folgeangebots: voraussichtlich 9.April bis 27.April 2015 · Bezugs- und Angebotspreis: EUR 47,43 je Junger Aktie · Bestehende Stamm-Stückaktien: ISIN AT0000625108 (Wiener Börse, Segment "Standard Market Auction") · Bestehende Vorzugs-Stückaktien: ISIN AT0000625132 (Wiener Börse, Segment "Standard Market Auction") · Neue Stamm-Stückaktien: ISIN AT0000A1DSL1 · Bezugsrechte neue Stamm-Stückaktien: ISIN AT0000A1DVF7 · Volle Dividendenberechtigung der neuen Stamm-Stückaktien für das Geschäftsjahr 2015 · Valutatag: Voraussichtlich 8. Mai 2015 · Erster Notierungstag der neuen Stamm-Stückaktien: voraussichtlich am oder um den 8. Mai 2015

Rückfragehinweis: Oberbank AG, Abteilung Sekretariat Mag. Andreas Pachinger, Tel. 0043 / 732 / 7802 - 37460, andreas.pachinger@oberbank.at Mag. Frank Helmkamp, Tel. 0043 / 732 / 7802 - 37247, frank.helmkamp@oberbank.at

  

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Schon wieder frisches Kapital?

Oberbank hat für September zweite Kapitalerhöhung in diesem Jahr vor

08.07.2015 13:12


Grundsatzentschluss vom Vorstand - Im April brachte Verkauf junger Aktien 91 Mio. Euro brutto



Gleich ein zweites Mal will sich die Oberbank in diesem Jahr frisches Kapital über die Börse beschaffen. Die Bank prüft eine neuerliche Kapitalerhöhung für September 2015. Einen Grundsatzentschluss hat der Vorstand heute, Mittwoch, gefasst.
Erst im April hatte sich die Bank das letztemal Kapital über die Ausgabe junger Aktien beschafft. Das brachte einen Bruttoemissionserlös von 91 Mio. Euro. Erstmals hat damals die Bank Austria UniCredit nicht mitgezogen. Das hat den Streubesitz steigen lassen.

Die Aufstockung im April hat das Nominalkapital von 86,3 Millionen auf 92,1 Millionen Euro erhöht.

Bei der jetzt überlegten Erhöhung geht es um eine Nominal-Aufstockung von derzeit 92,1 auf bis zu 95,8 Millionen Euro. Das wurde am Mittwoch ad hoc mitgeteilt.

Zu den Konditionen gab es vorerst noch keine Angaben. Die Emission erfolgt aus dem genehmigten Kapital, das in der heurigen Jahreshauptversammlung gebilligt worden ist.

Ziel der Kapitalmaßnahme soll es nach Angaben der Bank sein, "die gute Kapitalsituation der Gesellschaft weiter zu stärken und weiterhin mit gezielter Expansion das Geschäfts- und Ertragswachstum abzusichern."

  

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Ich war vorige Woche bei einer Podiumsdiskussion mit diversen hohen Politikern und Leuten aus der Wirtschaft,

der Oberbank-Chef hat sich ziemlich in Rage geredet
bezüglich der Tatsache, dass die KMU nicht mit Geld versorgt werden,
und dass die Banken nicht gefördert werden, die sich um genau diese KMU kümmern.

Sein Statement war mir sehr sympathisch,
ungleich leidenschaftlicher als das Blabla z.B. vom Bawag-Chef.

  

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Zinsergebnis 178,8 +3,6%
Risikovorsorgen 27,3 -23,7%
Provisionsergebnis 68 +14,2%
Überschuss vor Steuern 96 +10,1%
Nach Steuern 83,7 +13,7%
CET 11%
G/A letzte 4 Quartale 5,7
BW je Aktie 64,50

  

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Oberbank nach 2 Kapitalerhöhungen nun unter 20 schwersten Börsefirmen

Marktwert Ende Dezember bei 1,65 Mrd. Euro - Mit Segment-Wechsel noch nicht näher befasst - 2015 wieder Rekordergebnis, 2016 bestenfalls stabil

Zweimal hat die börsennotierte Oberbank im Jahr 2015 ihr Aktienkapital erhöht. Einmal im April und einmal im September. Das brachte in Summe 165 Mio. Euro an frischem Eigenkapital. Mit 1,65 Milliarden Euro Börsenwert sei die Oberbank jetzt unter den 20 wertvollsten Unternehmen an Wiens Börse, sagte Bankchef Franz Gasselsberger. Vor zehn Jahren war es in etwa halb so viel.
Die Bank rangierte mit gestrigem Tag bei der Marktkapitalisierung genau auf Platz 20 der insgesamt 72 im WBI (Wiener Börse Index) gelisteten Unternehmen. Ob man jetzt einen Aufstieg in die obere Börsenliga anstrebe, also einen Wechsel vom Segment Standard Auction in den Prime Market? Bisher habe man dem Ganzen keine besondere Priorität eingeräumt, sagte Gasselsberger am Dienstag. Man schaue sich einen möglichen Segmentwechsel aber an. 2016 sind es 30 Jahre, dass die Regionalbank mit Hauptsitz in Linz an der Wiener Börse notiert.

Jedenfalls hat die Oberbank 2015 und damit gerade in einem Jahr, in dem mit Traditionsfirmen wie Bene, Miba, Head oder ATB wieder einige Titel vom Kurszettel verschwanden, 3.000 neue Aktionäre dazubekommen. Die UniCredit/Bank Austria als größter Oberbank-Einzelaktionär hat 2015 bei den Aktienemissionen erstmals nicht mitgezogen, somit ist der Streubesitz am Gesamtkapital von 26,77 auf 32,27 Prozent gestiegen.

Für Gasselsberger zählt, wie er sagt, dass seine Bank mit dem dickeren Kapitalpolster weiter uneingeschränkt Kredite vergeben und den Ausbau der Filialen aus eigener Kraft fortsetzen könne. Auch für die immer schärferen Kapitalvorgaben - die Oberbanker sprechen von einem "Belastungs-Tsunami" - sehe man sich entsprechend gerüstet. Frisches Kapital und einbehaltene Gewinne hätten 2015 das Eigenkapital in Summe um 380 Mio. Euro erhöht.

Die Bank hat heute ihre vorläufigen Zahlen für 2015 genannt. Nach den bisher vorliegenden Daten stieg bei einer Bilanzsumme von 18,3 Mrd. Euro (plus 2,9 Prozent) der Vorsteuergewinn um 15 Prozent auf 182 Mio. Euro, der Überschuss nach Steuern um 17 Prozent auf 160 Mio. Euro. Deutlich reduziert, nämlich um 40 Prozent auf 47 Mio. Euro, wurden die Vorsorgen für faule Kredite. Die Kredite selbst stiegen 2015 um mehr als 5 Prozent, auch heuer ist ein deutliches Kreditwachstum eingeplant.

Es sollen wieder weitere Filialen dazukommen, Ende des Jahres will man bei 165 halten, um acht mehr als Ende 2015. In Wien sollen es dann 26 Niederlassungen sein. Auch in Ungarn und Deutschland kommen zwei bzw. drei Standorte dazu. In der Mehrzahl werden die Standorte angemietet. Filialschließungspläne bei der Konkurrenz werden knapp kommentiert: Man könne Banken nicht nur durch Filial- und Mitarbeiterabbau sanieren.

Von Umstrukturierungen und Strukturanpassungen bei anderen Banken am Finanzplatz gedenkt die Oberbank zu profitieren. Man starte "unbelastet ins neue Jahr". In Wien profitiere man vom Wohnbauboom und dass man zwischen Kreditantrag und Vergabe nur wenige Tage Zeit verstreichen lasse. Insgesamt ist Gasselsberger für das Umfeld 2016 verhalten optimistisch. Was das Oberbank-Ergebnis anlangt, wäre man zufrieden, wenn man annähernd an das von 2015 anschließen könne.

  

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>Kauf Oberbank Vzg.
>
>Begründung folgt...

Ich denke es ist bekannt, dass die Oberbank gut aufgestellt ist.
G/A 4,96
Buchwert je Aktie 61 Euro
Kernkapital, CET etc alles solide.

Hier die aktuelle Aussendung

https://www.oberbank.at/OBK_webp/OBK/Informationsobjekte/Downloads/AT/obk_ergebnisvorscha u.pdf

Die Stämme sind okay bewertet, sprich kein Schnäppchen aber auch nicht teuer.

Jetzt zu den VZG:

In den letzten Jahren hat sich der Spread massiv ausgeweitet, von 5 Euro auf 17 Euro. D.h. die Stämme sind von 44 auf 55 gestiegen, die Vzg von 39 auf 38. Grund sicherlich die unterschiedliche Liquidität.

Was mich hellhörig macht ist, dass die Bank ihren Marketcap hervorhebt und auf Nachfrage einen Segementwechsel "überlegt". Auch wird das 30 jährige Börsenjubiläum erwähnt (01.07.1986).

Also es wäre naheliegend und logisch, dass sie in den Prime Markt wechseln (natürlich am 01.07.2016)

Nun was macht man dann mit den Vzg? Daseinsberechtigung haben die eigentlich nur noch bedingt. Ist irgendwie ein Anhängsel.
D.h. es würde sich anbieten, dass zu bereinigen und sie mit den Stämmen zusammenzulegen und die Liquidität weiter erhöhen. Daher long Oberbank Vzg.




  

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Oberbank expandiert in Deutschland: Neue Filiale in Baden-Württemberg
Zweite Deutschland-Filiale außerhalb Bayerns - Weitere neue Filialen in Thüringen im ersten Halbjahr 2016

Die Oberbank expandiert in Deutschland in neue Bundesländer. Am Donnerstag wurde die erste Filiale in Baden-Württemberg in Ulm eröffnet. Noch im ersten Halbjahr 2016 werden weitere Filialen in Erfurt und Jena in Thüringen eröffnet, teilte die Bank am Freitag ad hoc mit. Die Oberbank hat aktuell 26 Filialen in Deutschland und hat von Bayern aus nach Hessen und Baden-Württemberg expandiert.
Mittelfristig sollen es "zumindest 30 Filialen in Deutschland" werden. Im Jahr 1990 wurde die erste Auslandsfiliale in München gegründet. Alle Filialen "entwickeln sich besonders gut und gewinnen laufend Kunden", heißt es in der Aussendung.

  

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Die Gebühr orientiert sich nicht an den Kosten, sondern entspringt Gewinnstreben...Überraschung! Aber wie kann das nicht legal sein? Es muß eh die Effektivverzinsung angegeben werden.

Banken rüsten sich vor OGH-Spruch zu Kreditgebühren - Auch Oberbank
Sondererträge halfen 2015 zu 22 Prozent mehr Konzerngewinn - Dividende wieder 55 Cent - Vorstand sieht in Österreichs Bankenszene nicht wirklich Spielraum für neue Gebühren

In Österreich steht für heuer ein Höchstgerichtsurteil in Sachen Kreditgebühren an. Das Oberlandesgericht Innsbruck hatte in dem Streit gegen die Tiroler BTV (Bank für Tirol und Vorarlberg) entschieden. Das Urteil ist nicht rechtskräftigt, der Fall liegt jetzt beim Obersten Gerichtshof (OGH). Auch in der BTV-Schwesterbank Oberbank wurde für diese Causa schon vorgesorgt.

Der OGH-Spruch gilt dann für alle Banken in Österreich. Gegen die BTV führen die Konsumentenschützer einen Musterprozess. In dem Streit geht es um Bearbeitungsgebühren für Privatkredite, u.a. konnten die Erstinstanzrichter nicht nachvollziehen, warum höhere Kreditsummen mehr Bearbeitungsgebühr kosten sollten.

Für allfällige Regresse bzw. Rückforderungs-Ansprüche hat die Oberbank in ihrer Bilanz 2015 rund 17 Mio. Euro zurückgestellt. Was leicht fiel, weil es in der Ergebnisrechnung auch Sondererträge gab, wie heute betont wurde. Einer der Sondererträge kam von der Beteiligung an der BTV, die 2015 durch einen Verkauf von Wertpapieren im Eigenbestand stille Reserven aufgelöst hatte. Das schlug sich in der Oberbank-Bilanz mit rund 10 Mio. Euro nieder.

Das Niedrigzinsumfeld schmerzt alle Banken. Aber auch wenn den Instituten von höchster Stelle empfohlen werde, sich bei den Gebühren etwas zu überlegen (Stichwort: Bankomatgebühren), sieht Oberbank-Chef Franz Gasselsberger "den Spielraum für neue Gebühren nicht sehr groß", wie er am Dienstag bei seiner Jahrespressekonferenz sagte. Mit den Negativzinsen der Europäische Zentralbank werde man noch eine Zeitlang leben müssen, vermutet Gasselsberger.

Das Jahr 2015 war für die Oberbank ein "Ausnahmejahr", wie der Vorstand findet. Hier hat die Bank mit 2.038 (Vorjahr: 2.014) Beschäftigten bei einem Bilanzsummenzuwachs um 2,6 Prozent auf 18,24 Mrd. Euro wieder zweistellige Zuwächse beim Ergebnis ausgewiesen. Der Konzernjahresüberschuss nach Steuern lag mit 166,4 Mio. Euro um 21,9 Prozent höher als im Jahr davor. Die Kreditrisikovorsorgen sanken um fast 40 Prozent.

Voriges Jahr hat die Bank ihr Kapital deutlich erhöht. Die Dividende je Aktie bleibt mit 55 Cent gleich.

Ende 2015 hatte die Bank 156 Filialen. Auch heuer werden neue Standorte aufgemacht, darunter zwei in Ungarn. Der wichtigste Auslandsmarkt ist Deutschland, von hier stammten bereits 14 Prozent des Geschäfts.

Bei der Heta (ehemals Hypo Alpe Adria) hat die Oberbank eine Nachranganleiheforderung von 10 Mio. Euro. Das Investment ist seit 2014 total abgeschrieben. Das Kärntner Rückkaufangebot zu 30 Prozent hatte man angenommen, der Deal war an der mehrheitlichen Ablehnung der großen Gläubiger gescheitert. Jetzt warte man auf den Schuldenschnitt der FMA. Dann wird überlegt, die Kärntner Landeshaftung einzuklagen.

  

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Oberbank steigerte Quartalsgewinn
Periodenüberschuss nach Steuern erhöhte sich um 4,6 Prozent auf 42,5 Mio. Euro - Bilanzsumme stieg um 1,3 Prozent auf rund 18,5 Mrd. Euro - Eigenmittelquote sank von 17,7 auf 17,4 Prozent

Die Oberbank, neben der Bank für Tirol und Vorarlberg (BTV) und der Bank für Kärnten und Steiermark (BKS) die größte der drei Regionalbanken, hat ihren Gewinn heuer im ersten Quartal ausgebaut. Der Periodenüberschuss nach Steuern erhöhte sich im Jahresabstand um 4,6 Prozent auf 42,5 Mio. Euro, wie das Unternehmen heute bekanntgab. Die Bilanzsumme stieg um 1,3 Prozent auf 18,48 Mrd. Euro.

Das Zinsergebnis verschlechterte sich gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres um 3,3 Prozent auf 83,7 Mio. Euro, die Risikovorsorgen im Kreditgeschäfte schrumpften um fast 91 Prozent von 20,4 auf 1,9 Mio. Euro. Das Provisionsergebnis ging um 6,3 Prozent auf 33 Mio. Euro zurück. Parallel dazu weitete sich der Verwaltungsaufwand um 9,6 Prozent von 59,7 auf 65,4 Mio. Euro aus.

Das Volumen der betreuten Kundengelder blieb stabil bei 25,36 Mrd. Euro (plus 0,5 Prozent). Das Eigenkapital wuchs um 2,2 Prozent auf 1,97 Mrd. Euro. Die harte Kernkapitalquote war von 13,51 auf 13,42 Prozent leicht rückläufig. Die Kernkapitalquote sank von 14,19 auf 14,03 Prozent und die Eigenmittelquote von 17,66 auf 17,44 Prozent.

Die Oberbank beschäftigte in der Berichtsperiode im Schnitt nahezu unverändert 2.048 Mitarbeiter - um 23 Arbeitnehmer mehr als im Vorjahreszeitraum. Die Zahl der Geschäftsstellen erhöhte sich von 156 auf 159 Filialen.

  

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Die Meldung ist glaube ich etwas untergegangen:

5. Beabsichtigt ist
1. der Rückerwerb von bis zu 82.000 Stück Stammaktien der Gesellschaft,
das entspricht einem Anteil am stimmberechtigten Grundkapital der
Gesellschaft von ca. 0,28 % und am gesamten Grundkapital von ca.
0,25% und
2. der Rückerwerb von bis zu 32.000 Stück Vorzugsaktien der
Gesellschaft, das entspricht einem Anteil am nicht stimmberechtigten
Grundkapital der Gesellschaft von ca. 1,07 % und am gesamten
Grundkapital von ca. 0,10 %.

  

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> 2. der Rückerwerb von bis zu 32.000 Stück Vorzugsaktien
>der
> Gesellschaft, das entspricht einem Anteil am nicht
>stimmberechtigten
> Grundkapital der Gesellschaft von ca. 1,07 % und am
>gesamten
> Grundkapital von ca. 0,10 %.
>
>

Interessant ist, dass sie auch VZG Aktien zurückkaufen, und dies prozentuell mehr als die Stämme.

32K ist, ohne jetzt nachgeschaut zu haben, zumindest 1/2 Jahresumsatz an der Börse.

Denke, das ist auch der Grund warum die Aktie in den letzten Tagen bei anziehenden Umsätzen zulegt hat.

Der Spread zwischen Stämme und Vzg. ist ja nach wie vor historisch sehr hoch.

Mein Szenario bzgl. Umtausch in Stämme und Segmentwechsel ist ja bisher nicht aufgegangen. Aber vielleicht ist dies ein weiteres Indiz, dass es in diese Richtung geht.

  

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>> 2. der Rückerwerb von bis zu 32.000 Stück
>Vorzugsaktien
>>der
>> Gesellschaft, das entspricht einem Anteil am
>nicht
>>stimmberechtigten
>> Grundkapital der Gesellschaft von ca. 1,07 % und
>am
>>gesamten
>> Grundkapital von ca. 0,10 %.
>>
>>
>
>Interessant ist, dass sie auch VZG Aktien zurückkaufen, und
>dies prozentuell mehr als die Stämme.
>
>32K ist, ohne jetzt nachgeschaut zu haben, zumindest 1/2
>Jahresumsatz an der Börse.
>
>Denke, das ist auch der Grund warum die Aktie in den letzten
>Tagen bei anziehenden Umsätzen zulegt hat.
>
>Der Spread zwischen Stämme und Vzg. ist ja nach wie vor
>historisch sehr hoch.
>
>Mein Szenario bzgl. Umtausch in Stämme und Segmentwechsel ist
>ja bisher nicht aufgegangen. Aber vielleicht ist dies ein
>weiteres Indiz, dass es in diese Richtung geht.


Würde ich auch so sehen.Wishful thinking?

  

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>>> 2. der Rückerwerb von bis zu 32.000 Stück
>>Vorzugsaktien
>>>der
>>> Gesellschaft, das entspricht einem Anteil
>am
>>nicht
>>>stimmberechtigten
>>> Grundkapital der Gesellschaft von ca. 1,07 %
>und
>>am
>>>gesamten
>>> Grundkapital von ca. 0,10 %.
>>>
>>>
>>
>>Interessant ist, dass sie auch VZG Aktien zurückkaufen,
>und
>>dies prozentuell mehr als die Stämme.
>>
>>32K ist, ohne jetzt nachgeschaut zu haben, zumindest 1/2
>>Jahresumsatz an der Börse.
>>
>>Denke, das ist auch der Grund warum die Aktie in den
>letzten
>>Tagen bei anziehenden Umsätzen zulegt hat.
>>
>>Der Spread zwischen Stämme und Vzg. ist ja nach wie vor
>>historisch sehr hoch.
>>
>>Mein Szenario bzgl. Umtausch in Stämme und Segmentwechsel
>ist
>>ja bisher nicht aufgegangen. Aber vielleicht ist dies ein
>>weiteres Indiz, dass es in diese Richtung geht.
>
>
>Würde ich auch so sehen.Wishful thinking?
>

Obwohl das Rückkaufprogramm bereits im Juni abgeschlossen wurde, steigt die Aktie bei guten Umsätzen weiter.

Hab einen Teil meiner Posi verkauft.

Im Zuge des Rückkaufprogrammes für Vorzugsaktien wurden zwischen dem 06.06.2016 und dem 17.06.2016 gesamt 32.000 Stück Vorzugsaktien, die 0,0993 % des Grundkapitals entsprechen, außerbörslich zurückgekauft. Der gewichtete Durchschnittspreis je Vorzugsaktie betrug EUR 39,20; der höchste geleistete Gegenwert je Vorzugsaktie betrug EUR 39,20; der niedrigste geleistete Gegenwert je Vorzugsaktie betrug EUR 39,20. Der Wert der rückerworbenen Vorzugsaktien betrug EUR 1.254.400,00.

  

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>Obwohl das Rückkaufprogramm bereits im Juni abgeschlossen
>wurde, steigt die Aktie bei guten Umsätzen weiter.
>
>Hab einen Teil meiner Posi verkauft.
>

Abermals heute ein Anstieg.
Soweit ich beobachten konnte, werden jeden Tag so um die 1000 Stück von einem Käufer eingestellt. Dazu kommen noch ein paar kleinere Orders.

Auf der Verkaufsseite war heute sowie auch zuletzt nur ein Verkäufer aktiv.

Was zusätzlich auffällt, dass der Market Maker (Oberbank) nichts mehr reinstellt. Die haben früher immer einen B/A mit 250 Stück gemacht.

  

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Oberbank plant Kapitalerhöhung von 96,7 auf bis zu 103 Mio. Euro
Im vierten Quartal - Details noch offen

Die börsenotierte Linzer Oberbank will das Grundkapital von derzeit 96,7 auf 102 bis 103 Mio. Euro erhöhen. Der Vorstand habe heute den grundsätzlichen Beschluss gefasst, das Vorhaben im vierten Quartal 2016 zu prüfen und zu evaluieren, teilte das Institut am Montag ad hoc mit.
Unter Zugrundelegung des aktuellen Börsekurses werde ein Kursabschlag zwischen 5 und 9 Prozent je junger Aktie für die geplante Kapitalmaßnahme in Erwägung gezogen. Dies würde einen Brutto-Emissionserlös von mindestens 100 Mio. Euro ergeben, so die Bank weiter. Weitere Details sollen zeitgerecht veröffentlicht werden.
Ziel sei es, die gute Kapitalsituation der Gesellschaft weiter zu stärken und weiterhin mit gezielter Expansion das Geschäfts- und Ertragswachstum abzusichern, heißt es weiter.

  

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Eine so kleine KE sollte ohne Bezugsrechte schnell durchzuführen sein. Verkauf mit Abschlag an Institutionelle, und die Sache ist erledigt.

Ganz folgen kann ich der Strategie aber nicht. Im Juni Rückkauf, im Oktober wieder KE?

  

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>Eine so kleine KE sollte ohne Bezugsrechte schnell
>durchzuführen sein. Verkauf mit Abschlag an Institutionelle,
>und die Sache ist erledigt.
>
>Ganz folgen kann ich der Strategie aber nicht. Im Juni
>Rückkauf, im Oktober wieder KE?

Ich auch nicht und das macht mich etwas nervös.

  

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>>Eine so kleine KE sollte ohne Bezugsrechte schnell
>>durchzuführen sein. Verkauf mit Abschlag an
>Institutionelle,
>>und die Sache ist erledigt.
>>
>>Ganz folgen kann ich der Strategie aber nicht. Im Juni
>>Rückkauf, im Oktober wieder KE?
>
>Ich auch nicht und das macht mich etwas nervös.
>
>

Falls ich mich nicht täusche war der Rückkauf für eine Mitarbeiteraktion.

Aber unabhängig davon sollte man schon mal die Frage stelle ob das jetzt eine Dauereinrichtung wird.

Die Vorzüge laufen nach wie vor. Neue Anzeichen für den von mir erhofften Umtausch in Stämme gibt es nach wie vor nicht.

Egal, der Trend is your friend, trotzdem habe ich laufend meine Posi reduziert.

  

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Die Oberbank erzielte neuerliches Rekordergebnis im ersten Halbjahr 2016
23.08.2016
Das Bankgeschäft befindet sich derzeit im größten Wandel seiner Geschichte. So lastet einerseits enormer Druck auf den Zinsspannen, andererseits setzen neue regulatorische Vorgaben den Banken zu. Trotzdem konnte Oberbank Generaldirektor Franz Gasselsberger erneut ein hervorragendes Ergebnis für das erste Halbjahr 2016 präsentieren. Der Überschuss vor Steuern stieg von 96,0 Mio. um 9,2 % auf 104,8 Mio. Euro, der Überschuss nach Steuern stieg um 5,0 % auf 87,9 Mio. Euro. Die Kernkapitalquote der Oberbank ist seit 2008 von 8,3 % auf 14,0 % angewachsen. Der österreichische Markt weist eine vergleichsweise niedrigere Kernkapitalquote von 12,71 % auf.
In fünf Jahren 22,6 % Kreditwachstum
In den vergangenen fünf Jahren ist das Gesamtkreditvolumen um 22,6 % auf 13,4 Mrd. Euro gestiegen. Das Firmenkundenkreditvolumen ist um 4,8 % auf 10,6 Mrd. Euro gewachsen, wobei die Investitionsfinanzierungen sogar um 5,6 % auf 7,5 Mrd. Euro gestiegen sind. Wachstumstreiber ist die hohe Beratungskompetenz bei geförderten Investitions- und Exportfinanzierungen. Aber auch im Privatkreditgeschäft konnte die Oberbank das rasante Wachstum der Vorperioden bestätigen und verzeichnete ein Plus von 7,6 % auf 2,8 Mrd. Euro. Auch in diesem Jahr wurde die Bank für die hohe Weiterempfehlungsbereitschaft ihrer KundInnen mit dem Recommender Award ausgezeichnet.

Hervorragende Risikosituation ist ein wesentlicher Erfolgsfaktor
Trotz dieses überdurchschnittlichen Kreditwachstums ist das Kreditrisiko weiterhin besonders niedrig. Die Risikovorsorgen lagen im 1. Halbjahr 2016 mit 17,2 Mio. Euro um 37,2 % unter dem Wert des Vergleichszeitraumes 2015. Zuletzt betrug die Wertberichtigungsquote 0,26 %, für eine Million Euro an Krediten mussten lediglich 2.600 Euro wertberichtigt werden. Weiters lag der Anteil an notleidenden Kredite am Gesamtkreditvolumen mit 2,88 % deutlich unter dem Durchschnittswert der 157 direkt von der EZB beaufsichtigten Banken (5,7 %).

Anstieg der betreuten Kundenvermögen belegt hohes Kundenvertrauen
Die Oberbank steigerte das von ihr betreute Kundenvermögen um 545,5 Mio. Euro auf einen neuen Höchstwert von 25,4 Mrd. Euro.

Filialexpansion verläuft weiterhin höchst erfolgreich
Während andere Banken Filialen schließen, hat die Oberbank im ersten Halbjahr 2016 bereits fünf Filialen eröffnet (Wien-Donauspital und Wien-Perchtoldsdorf, Jena, Erfurt, Ulm). Bis zum Jahresende ist die Gründung zwei weiterer Standorte in Ungarn geplant.
Die Filialpolitik der Oberbank hat sich bewährt, dies verdeutlicht auch das günstige Aufwands-Ertrags-Verhältnis von 51,8 %. Damit liegt die Oberbank annähernd 15 %-Punkte unter dem Vergleichswert der 157 direkt von der EZB beaufsichtigten Banken und fast 20 %-Punkte unter dem österreichischen Gesamtmarkt.

Weitere Kapitalerhöhung wird geprüft
Der Vorstand der Oberbank hat den grundsätzlichen Beschluss gefasst, das Vorhaben einer Kapitalmaßnahme im vierten Quartal 2016 zu prüfen und zu evaluieren. Die bisherigen Kapitalerhöhungen waren sowohl für die AktionärInnen als auch für die Bank ein großer Erfolg. So haben AnlegerInnen, die an den beiden Kapitalerhöhungen im Vorjahr teilgenommen haben, einen Wertzuwachs von rund 23,5 % erzielt (Performanceangaben von 4.5.2015 bis 16.8.2016, exkl. Gebühren und Steuern, inkl. Dividende vor Steuer, Quelle: eigene Berechnung). Natürlich kann eine solche Entwicklung nicht zukünftig garantiert werden. Weiters würde laut Gasselsberger die neuerliche Kapitalerhöhung dazu beitragen, den Wachstumskurs der Oberbank ohne Einschränkungen fortzusetzen. Mit einer angestrebten Eigenkapitalquote von
15 % - 15,5 % zählt die Oberbank nicht nur in Österreich, sondern auch im europäischen Vergleich zu den kapitalstärksten Banken. Überlegt wird eine Erhöhung des Grundkapitals von derzeit 96,7 Mio. Euro auf rund 102 bis 103 Mio. Euro.

EZB-Politik zu Recht umstritten
Als zunehmend problematisch bezeichnet Gasselsberger die Niedrigzinspolitik der EZB. Sie bringt damit sowohl die Sparer als auch die gesunden Banken, Versicherungen und Pensionskassen in Bedrängnis. Die EZB hat bisher nur eines erreicht, einen schwächeren Euro, alle anderen Ziele wurden verfehlt. Die Inflation hat sich nicht spürbar erhöht, die Kreditnachfrage ist unverändert und die konjunkturellen Impulse sind ausgeblieben. Dennoch ist die EZB nicht bereit ihre Strategie zu hinterfragen, sondern beschleunigt ihre umstrittenen Staatsanleihekäufe. Die langfristigen Flurschäden sind aber unstrittig und werden zu wenig diskutiert.

Ausblick auf das 2. Halbjahr 2016
Zuversichtlich bleibt Gasselsberger hinsichtlich des Ausblicks. Die Oberbank wird sich auch im besonders herausfordernden Jahr 2016 erfolgreich behaupten. Es wird ein weiterer Zuwachs beim Kreditvolumen von 5 % bis 6 % und ein Einlagenanstieg von 1,5 % bis 2,0 % im Jahresvergleich 2015/2016 erwartet. Auch das Kreditrisiko wird sich im zweiten Halbjahr 2016 wieder gut entwickeln. Nach dem Ausnahmejahr 2015 wäre es unter den schwierigen Rahmenbedingungen 2016 ein besonderer Erfolg, das Vorjahresergebnis annähernd wieder zu erreichen.

  

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Oberbank-Chef Gasselsberger: Niedrigzinspolitik der EZB wird Problem
Besseres Zusammenspiel Notenbanken und Politik notwendig - Basel IV "unterschätzte Gefahr" - Starke Nachfrage nach Wohnbaukrediten - 200 Beschäftigte sollen Gewerbe-KV erhalten

Keine Freude hat Oberbank-Generaldirektor Franz Gasselsberger mit der Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank (EZB). Diese werde zunehmend zu einem Problem und bringe sowohl Sparer als auch Banken, Versicherungen und Pensionskassen in Bedrängnis. Notwendig sei ein besseres Zusammenspiel zwischen EZB und Politik, forderte Gasselsberger am Dienstag auf der Halbjahrespressekonferenz in Wien.

Bei der Oberbank selbst ist das operative Zinsergebnis im ersten Halbjahr 2015 trotz Niedrigzinsen um 2,5 Prozent auf 152,8 Mio. Euro gestiegen. Das gesamte Zinsergebnis - inklusive Equity-Erträge - ging jedoch um 1,7 Prozent auf 175,7 Mio. Euro zurück. Wichtigster Provisionsbringer war der Zahlungsverkehr mit 23,4 Mio. Euro (+4,7 Prozent). Das Wertpapiergeschäft verringerte sich dagegen um 3,9 auf 19,8 Mio. Euro. Das Provisionsergebnis gab um 5,1 Prozent auf 64,5 Mio. Euro nach.

Für eine weitere "unterschätzte Gefahr" für die Banken hält Gasselsberger die geplanten verschärften Eigenkapitalvorschriften "Basel IV", die noch heuer den europäischen Gesetzgeber verlassen werden. "Das schadet Kreditnehmern und Banken. Der Zug fährt sehr schnell", so der Oberbank-Chef. Vorher sollte evaluiert werden, was Basel III mit sich bringt, so sein Appell an die Politiker. Die Oberbank selbst plant noch heuer ihre Eigenkapitalquote durch eine Kapitalerhöhung auf bis zu 15,5 Prozent zu erhöhen. Damit werde die Oberbank auch im europäischen Vergleich zu den kapitalstärksten Banken zählen.

Um auch im Niedrigzinsumfeld bestehen zu können, setzt Gasselsberger auf weitere Expansion. Sowohl das Kreditwachstum, das Dienstleistungsgeschäft als auch die Primäreinlagen, aber auch die regionale Expansion sollen forciert werden. "Ich hoffe, als Bank mit guter Bonität Einlagen günstig kaufen zu können", meinte Gasselsberger. Die Zinsspanne habe in den letzten Monaten bereits um ein paar Basispunkte erhöht werden können. Fünf Filialen wurden heuer bereits eröffnet, zwei weitere sollen noch dazu kommen. Dann wären es 160 Filialen.

Im ersten Halbjahr stieg das Volumen der Kundenkredite um 5,4 Prozent auf 13,4 Mrd. Euro. Starke Nachfrage gab es nach Wohnbaufinanzierungen. Die Primäreinlagen erhöhten sich um 3,1 Prozent auf 12,7 Mrd. Euro. Gleichzeitig verringerten sich die Risikovorsorgen um 37,2 Prozent auf 17,2 Mio. Euro. Der Anteil notleidender Kredite lag mit 2,88 Prozent deutlich unter dem europäischen Vergleichswert von 5,7 Prozent.

Das starke Kreditwachstum hänge auch damit zusammen, dass anderer Banken bei der Kreditvergabe zurückhaltend seien, so Gasselsberger. Regional sehr stark sei das Wachstum in Deutschland, Tschechien und Wien. Keine Probleme habe man in Ungarn. Die Expansion dort solle beschleunigt werden.

Langfristig Einsparungen von bis zu einer Million jährlich bringen soll die Verlagerung von 200 Mitarbeitern in eine neu gegründete Dienstleistungsgesellschaft. Dort sollen die derzeit nach Banken-KV entlohnten Mitarbeiter Schritt für Schritt - etwa nach Pensionierungen - durch Mitarbeiter mit dem günstigeren Gewerbe-KV ersetzt werden. Druck auf die Mitarbeiter oder Änderungskündigungen gebe es nicht, meinte Gasselsberger. Insgesamt gibt es 2.053 Beschäftigte.

Die reformierte Bankenabgabe werde die Oberbank einmalig 22 Mio. Euro und dann jährlich statt 14,5 nur mehr 2 bis 3 Mio. Euro kosten, so Gasselsberger.

Insgesamt konnte die Oberbank das erste Halbjahr mit einem Rekordergebnis abschließen. Der Überschuss nach Steuern stieg um 5 Prozent auf 87,9 Mio. Euro.

Für das zweite Halbjahr rechnet die Bank mit einem weiteren Kreditwachstum von 5 bis 6 Prozent und einem Einlagenanstieg um 1,5 bis 2,0 Prozent. Das Kreditrisiko sollte sich weiter positiv entwickeln. Im Gesamtjahr sollte das Ergebnis des "Ausnahmejahres" 2015 annähernd wieder erreicht werden,

  

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* mir ist auch nicht sehr wohl bei der Sache bzw. durchschaue ich nicht, warum man stetige KEs mit dadurch gesicherter Expansion begründet, während man damit gleichzeitig den Kapitalpolster nachhaltig stärken will (Widerspruch, oder ?).

* Mir kam aber auch der Gedanke, dass man durch die KE eventuell wieder die Beteiligugsverhältnisse verändern will (beim letzten Mal hat man zB die Bank Austria verwässert) bzw den Streubesitz erhöhen will, um "ATX-Prime fitter" zu werden (ggf nur mein Wunschdenken ?)

  

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<mir ist auch nicht sehr wohl bei der Sache bzw. durchschaue ich nicht, warum man stetige KEs mit dadurch gesicherter Expansion begründet, >während man damit gleichzeitig den Kapitalpolster nachhaltig stärken will (Widerspruch, oder ?).

mmn kein Widerspruch.
- Expansion soll mit Eigenkapital finanziert werden, daher KE.
- Weitere Vorsorge für Basel-Kapitalvorgaben, daher KE.
- Aktienrückkäufe/Expansion kann auch als Liquiditätsverlagerung wegen Zinssituation gesehen werden.

  

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Kapitalerhöhung soll kräftiger als geplant ausfallen
Grundkapital wird von 96,7 Mio. auf bis zu 105,9 Mio. Euro erhöht

Die von der börsenotierten Oberbank geplante Kapitalerhöhung soll kräftiger ausfallen als ursprünglich geplant: Das Grundkapital wird von 96,7 Mio. auf bis zu 105,9 Mio. Euro erhöht - bisher waren 102 bis 103 Mio. geplant. Der Aufsichtsrat hat am Montag grünes Licht dafür gegeben, teilte das Institut ad hoc mit.

Man reagiere damit auf die positive Resonanz nach der Bekanntgabe der Kapitalerhöhungspläne, heißt es in der Mitteilung. Es wurde die Ausgabe von bis zu 3,07 Mio. junger Aktien beschlossen. Die Bezugs- und Angebotspreisspanne wird mit 45 bis 70 Euro je Stück festgelegt. Die Bezugsfrist beginnt voraussichtlich am oder um den 14. November.

  

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Auch Oberbank nimmt Rückkaufangebot an
Auch Wiener Städtische und UNIQA haben bereits zugestimmt

Auch die Oberbank nimmt das nachgebesserte Angebot für die Gläubiger der Heta, die Abbaueinheit der früheren Hypo Alpe Adria, an. Das teilte sie in einer Presseaussendung am Montag mit. Zuvor hatten auch bereits die Versicherungskonzerne Wiener Städtische (VIG) und UNIQA zugestimmt.

"Das unterbreitete Angebot halten wir für grundsätzlich fair", zeigt sich Oberbank-Generaldirektor Franz Gasselsberger "in Anbetracht der schwierigen Rahmenbedingungen" zufrieden. Bei einer Ablehnung des Angebots würde die Gefahr bestehen, nichts zu bekommen.

Die Oberbank hat seit 2006 ein nachrangiges Schuldscheindarlehen der Heta im Nominale von 10 Mio. Euro in den Büchern, das im Jahr 2014 auf Null abgewertet wurde. Ein Verlust aus diesem Papier ist somit schon berücksichtigt.

Zwei Drittel aller Gläubiger müssen zustimmen, darunter mindestens ein Viertel der nachrangigen Gläubiger, damit das Angebot wirksam wird. Das Angebot ist bis 7. Oktober 2016 befristet.

  

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Oberbank verdiente in 3 Quartalen etwas mehr und vergab mehr Kredite
Kreditrisiko gesunken

Die börsennotierte Oberbank hat in den ersten drei Quartalen 2016 mehr verdient und mehr Kredite vergeben. Gleichzeitig ist das Kreditrisiko gesunken. Die Kernkapitalquote hat sich seit Jahresbeginn leicht verringert, geht aus dem am Montag veröffentlichten Finanzbericht hervor.

Der Periodenüberschuss vor Steuern stieg um 5,5 Prozent auf knapp 155 Mio. Euro, nach Steuern blieben dem Linzer Geldinstitut fast 130 Mio. Euro (+3 Prozent).

Das Kreditvolumen stieg im sehr schwachen Umfeld um mehr als 7 Prozent auf knapp 14 Mrd. Euro, wobei die Oberbank sowohl an Firmen als auch an Private mehr Geld verlieh. Umgekehrt brachten die Kunden auch mehr Geld zur Oberbank, so erhöhten sich die Primäreinlagen um 6 Prozent auf 13 Mrd. Euro, inklusive der Wertpapiere auf den Kundendepots betreute das Institut 26 Mrd. Euro an Kundengeldern (+6 Prozent).

Ihr Kreditrisiko bezeichnet die Oberbank als "überdurchschnittlich günstig: "Seit Jahresbeginn haben wir den Risikovorsorgen 14,1 Mio. Euro zugeführt, um 58 Prozent oder 20 Mio. Euro weniger als im Vergleichszeitraum des Vorjahres."

Die Kernkapitalquote belief sich per Ende September auf 14,08 Prozent, zum Jahresende 2015 waren es 14,19 Prozent gewesen. Das gesetzliche Erfordernis liegt laut Oberbank bei 6,625 Prozent. Die Oberbank hat jüngst eine Kapitalerhöhung beschlossen, die Bezugsfrist soll Mitte November zu laufen beginnen. Mit dem Geld will die Bank "ihren Wachstumskurs ohne Einschränkungen fortsetzen", schreibt Generaldirektor Franz Gasselsberger den Aktionären.

Im Gesamtjahr 2016 möchte die Oberbank ihr Rekordergebnis vom Vorjahr trotz Niedrigstzinsen halten.

Die niedrigen Zinsen hinterließen auch in der Bilanz der Oberbank, die 2.049 Menschen in 159 Filialen beschäftigt, Spuren. In den ersten neun Monaten 2016 ging das Zinsergebnis um knapp 6 Prozent auf 268 Mio. Euro zurück. Das Provisionsergebnis verschlechterte sich um fast 4 Prozent auf 96 Mio. Euro.

  

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Verkauft zu 46,50.


Das Zusammenlegungsszenario scheint nicht zu passieren und Banken hab ich genug. Jedenfalls Danke @caj fürs Aufmerksammachen.

  

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>Verkauft zu 46,50.
>
>
>Das Zusammenlegungsszenario scheint nicht zu passieren und
>Banken hab ich genug. Jedenfalls Danke @caj fürs
>Aufmerksammachen.
>

Danke für die Blumen.
Habe gar nicht mitbekommen, dass du die hast.
Ja war ein netter Trade, obwohl meine Annahme nicht eingetroffen ist.

Hinsichtlich Banken habe ich mir letztens dieses ETF zugelegt.

DE0006289309

  

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>>Verkauft zu 46,50.
>>
>>
>>Das Zusammenlegungsszenario scheint nicht zu passieren
>und
>>Banken hab ich genug. Jedenfalls Danke @caj fürs
>>Aufmerksammachen.
>>
>
>Danke für die Blumen.
>Habe gar nicht mitbekommen, dass du die hast.

Nachdem der Umsatz in der Aktie ja nicht so brüllend ist hab ich nix gepostet als ich angefangen habe zu kaufen und danach auch vergessen.

  

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Oberbank-Kapitalerhöhung brachte 165,6 Mio. Euro Bruttoerlös
Grundkapital stieg von 96,7 Mio. auf 105,9 Mio. Euro

Die börsennotierte Oberbank hat ihre jüngste Kapitalerhöhung erfolgreich abgeschlossen. Begeben wurden 3,070.200 neue Stammaktien, mit denen das nominelle Grundkapital von rund 96,7 auf rund 105,9 Mio. Euro wächst. Die Jungaktien kosteten 53,94 Euro pro Stück, der Bruttoerlös lag damit bei 165,6 Mio. Euro, wie die Oberbank am Donnerstag mitteilte.

  

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>Oberbank-Kapitalerhöhung brachte 165,6 Mio. Euro Bruttoerlös
>Grundkapital stieg von 96,7 Mio. auf 105,9 Mio. Euro
>
>Die börsennotierte Oberbank hat ihre jüngste Kapitalerhöhung
>erfolgreich abgeschlossen. Begeben wurden 3,070.200 neue
>Stammaktien, mit denen das nominelle Grundkapital von rund
>96,7 auf rund 105,9 Mio. Euro wächst. Die Jungaktien kosteten
>53,94 Euro pro Stück, der Bruttoerlös lag damit bei 165,6 Mio.
>Euro, wie die Oberbank am Donnerstag mitteilte.

Die Vorzüge laufen ja nach wie vor gut. Der Spread hat sich da ordentlich verringert. Da bin ich wohl zu früh raus.

Warum die die Aktie nicht in den Fließhandel bringen versteht ich nicht.

  

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>Die Vorzüge laufen ja nach wie vor gut. Der Spread hat sich da
>ordentlich verringert. Da bin ich wohl zu früh raus.


Ich auf jeden Fall wenn ich den heutigen Kurs mit meinem Verkaufskurs vergleiche. Aber was solls.

  

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Oberbank notiert an Wiener Börse ab sofort mit mehr Streubesitz


Durch die jüngste Kapitalerhöhung notiert die Oberbank AG seit heute, Mittwoch, mit einem höheren Streubesitz. Durch rund 3,1 Millionen Jungaktien, mit denen die Bank 166 Mio. Eigenkapital aufgenommen hat, legte der Streubesitz von 32,41 Prozent Ende September auf nunmehr 36,26 Prozent zu, wie die Wiener Börse AG heute mitteilte. Das nominelle Grundkapital stieg von 96,7 auf 105,9 Mio. Euro.

  

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Oberbank gibt bei Filialen und Krediten Gas

Der Oberbank-Chef Franz Gasselsberger hat "Gott sei Dank kein Kostenproblem" und expandiert kräftig.

  

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Zunächst einmal etwas, was ist schon lange tun wollte:

Herzlichen Dank an @caj für seine profunde Oberbank Einschätzung vor rund einem Jahr.

Ich hatte die Oberbank davor seit rund 2 Jahren als schlummernden Nebenwert am Radar, konnte mich aber zu keiner Kaufentscheidung durchringen, irgendwie hat mir auch jedes Leben im Papier gefehlt.
Nach Deiner Analyse hab ich Mitte Jänner die Vorzüge aufgrund des großen Spreads zu den Stämmen zu 38,1€ gekauft und halte sie gottlob immer noch.

Seither:
die Vorzüge YTD-Chart in € (+ 39,3 %)
https://charts.hellobank.at/ttservice.chart?order=Kg%2bEzeFcSPTO0MvHtpb5ua0CgDz1mBvayEHaQ 21uT39Fgjl%2f1PJYPeXrrrd4qJk5qQDUcFjVrwsxICy09DwsJgmvSXNFACWj78p5h8pWHHUdIb7gWxS55I5kpNfFJVIWhOkn3dSYkvg% 2fcEFxgD3I4teVi93Yq9TcB7q54mxRMkjJaKWhvfzC%2bI1EO3f1GrPkmX3l0KIzU54gybgU6egBxkVANz%2f2X5Up9XZqFiWRS9hNrd0 ok0nQile80VCpXtio1K3M8ZkQpksNQ18HlzYtTVXdX%2fUWztofcCaw9YaDsjoGfcKied5%2bUS2%2f%2f42pzUyDn0ItSrLVWKQr%2bz zK0D4mfG61KJovIHPDBdAIwObLtTsVmxH9Or5Adcklm4BDi8eD8lOBVnrcBFk9MNDsaPNgxUbi2hT%2b6MtdxdeBMHGmg4IhiFdp6T5Ww JmJ4Nd4lbZ8f63QSXR8a1O0InSnO0DmJ7SzdJdy1ad5qLm8c4tmbYumZ6xbYb2khrwRTvl9Yc9dwXwR0zEytSdZm0Z8DDa1q6DtVeR6Ad KSaCGDLba5WXU%3d.png

gegenüber den Stämmen YTD-Chart in € (+ 13,9%)
https://charts.hellobank.at/ttservice.chart?order=Kg%2bEzeFcSPTO0MvHtpb5ua0CgDz1mBvayEHaQ 21uT39Fgjl%2f1PJYPeXrrrd4qJk5qQDUcFjVrwsxICy09DwsJgmvSXNFACWj78p5h8pWHHUdIb7gWxS55I5kpNfFJVIWnf9rAy8vszfi WxJll81ILdUeIe81uhdWr0HfBCn%2fJdkstg07fTHRRzg6NJS2QVPii0%2fgCWIoeEhqB9AZqHSBePDzHFGZUHzvaxLzAXJjS7UlR92xO zLYAxAwYR3nhxqMwvfOg6E5xGChkJEZOQ8b%2fJtSJQT6FB3YJAqD7M3HUBDEQGQ9q48QeLIUz5e2M2BWFUq83jFcYdsaExkb0pKD607e LxofgWqOu4fujtUDnvXlnChAo%2bdA%2fVsIWxGclO7l%2fad7fttWozKyITM2X5ueVd5S7pazSZelfxDeXwpVnRNBx32JHDEIiqIxlcm X9to59%2b%2bBJEVdtLUA9J9wmlapb86YHLKzLBacnkyWrxZwsOF%2bZtRneFwRUW6UaIf6E7hpkBiXo1VIVzFuzn9k8F3j1O%2fHw2tu 8fsAfww9ECpiLfc%3d.png

oder überlagert (Relativ-Vergleich):
https://charts.hellobank.at/ttservice.chart?order=Kg%2bEzeFcSPTO0MvHtpb5ua0CgDz1mBvayEHaQ 21uT39Fgjl%2f1PJYPeXrrrd4qJk5qQDUcFjVrwsxICy09DwsJgmvSXNFACWj78p5h8pWHHUdIb7gWxS55I5kpNfFJVIWhOkn3dSYkvg% 2fcEFxgD3I4teVi93Yq9TcB7q54mxRMkjJaKWhvfzC%2bI1EO3f1GrPkmX3l0KIzU54gybgU6egBxkVANz%2f2X5Up9XZqFiWRS9hNrd0 ok0nQiu2u%2buS22uslThz3vFgtjwUkRMj7%2bwNmOmoQZyjKP6RAQ0gRERTbKmLSCKzkKGCPipiilwDUzdzBW%2bCF6fghthe6SKs466 tgJIA1kB3X3qIvTB6vjCj%2fJ80tt27vzOy%2fpJwH9B8HTqdfmYC1ZhbLB6TTo89%2fmVSujd2uyu%2fj4VFonbCXbfE5DgeE2%2bcyG %2bi8zXhjbG18rbq8SdHFasWGA3%2bi%2bovEmWG2w7qF%2b4KoluCfICW5Ahn0NqEAsmFRB7kVU%2bee7yoFh9rRTwWUjO0EJ9idDUVD CD%2fc4a4bolJoVzjV3bLvG5h3DMVgiq0y3KhaJNdqn1Vkay%2b6ZPWx%2b5RoU1fdcwqqK%2fd7hOaZTF6q0w7JDogvhPpll53bpEzFc yNbz%2f0J5UQPdidd9wqixLZfiig5yRrQWRFxhQ%3d%3d.png

Somit sind die Oberbank-Vorzüge von allen von mir noch gehaltenen Titeln der heuer am Besten laufende.

Ich will auch glauben, dass die Story noch nicht ausgereizt ist:

a) zum einem wird das Umfeld für Banken im sich normalisierenden Zinsumfeld allgemein besser.

b) Ich halte aber v.a die Verschmelzung der VZ und ST nach wie vor für möglich, denke aber, man will die Kapitalausstattung und den Streubesitz noch weiter verbessern. Gerade der Streubesitz ist durch die (glaube ich 4 moderaten KEs) mittlerweile etwas erhöht worden, macht den Titel für den ATX Prime aber noch nicht attraktiver.
Das Handelsvolumen hat sich mittlerweile aber zumindest
- bei den Stämmen im letzten Monat im Vergleich zum gesamten Vorjahr ver-3 1/2 facht (von 1800 auf 6300 Stück/Tag)
- bei der Vorzügen ebenfalls verdreifacht (von 700 auf 2200 Stück/Tag).
Zum Expandieren alleine erscheinen mir jedenfalls die Kapitalstrukturen bei den steten KEs zu antiquiert, gerade wenn man an einen größeren Anlegerkreis denken sollte.
=> sollte man eine Handelbarkeit der Aktie für Institutionelle anstreben, macht ohnehin nur ein Zusammenschluss und eine weitere Ausweitung des Streubesitzes Sinn.

=>
c) Mit den Stämmen ist man mittlerweile schon an den Handelsplätzen München und Stuttgart (faktisch ohne Umsätze), mit den Vorzügen noch nirgends außer in Wien.
Nach der zunehmend größer werdenden Deutschland-Expansion (seit einigen Jahren stete Ausweitung der Präsenz in Bayern, nun der Schritt nach Hessen...) wird hoffentlich eine mittelfristige Notierung in Frankfurt angestrebt, und dann sicher nicht mit den 2 Papierln...






  

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>Zunächst einmal etwas, was ist schon lange tun wollte:
>
>Herzlichen Dank an @caj für seine profunde Oberbank
>Einschätzung vor rund einem Jahr.


Dem Dank schließe ich mich gerne nochmals an.

  

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Oberbank will Dividende für 2016 von 55 auf 65 Cent je Aktie erhöhen

Die Oberbank-Aktionäre sollen für 2016 mehr Gewinnausschüttung erhalten. Nach dem Vorstand hat heute, Dienstag, auch der Aufsichtsrat des Instituts beschlossen, der am 16. Mai tagenden Hauptversammlung vorzuschlagen, die Dividende von 55 auf 65 Cent pro Aktie anzuheben, teilte die Oberbank mit.

  

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>Oberbank will Dividende für 2016 von 55 auf 65 Cent je Aktie erhöhen
>
>Die Oberbank-Aktionäre sollen für 2016 mehr Gewinnausschüttung
>erhalten. Nach dem Vorstand hat heute, Dienstag, auch der
>Aufsichtsrat des Instituts beschlossen, der am 16. Mai
>tagenden Hauptversammlung vorzuschlagen, die Dividende von 55
>auf 65 Cent pro Aktie anzuheben, teilte die Oberbank mit.

Hehe - und interessanterweise just heute seit ewig der erste Rücksetzer in der steten Annäherungsbewegung des Kurses von VZ und Stämmen. Aber das ist eine Marginalie.

Danke fürs Einstellen der Info!

  

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Oberbank wird Tempo bei Filialgründungen vorerst nicht drosseln
Bundesländerbank will sich gerade in Wien positionieren - Nach drei Kapitalerhöhungen an der Börse 2,5 Milliarden Euro wert - Wieder Ergebnisrekord

Die börsennotierte Linzer Oberbank will die in den 90er Jahren in Wien, Niederösterreich und Bayern begonnene und ab 2005 mit Filialen in Tschechien und Ungarn beschleunigte Expansion fortsetzen. Bis zum Jahr 2020 sind jetzt 175 Filialen das Ziel. Das werde man auf jeden Fall erreichen, sagt der Vorstand. Besonders positionieren wolle man sich als Bundesländerbank in Wien.

Ende 2016 hatte die Bank 159 Filialen, davon 98 in Österreich, 28 in Deutschland, 21 in Tschechien, 9 in Ungarn und 3 in der Slowakei. Während in Deutschland und der Slowakei vorwiegend Kommerzkundengeschäft (in Deutschland auch das Geschäft mit gehobenen Privatkunden) betrieben wird, ist es in Tschechien wie in Österreich das Privat/Retail- und Firmenkundengeschäft.

Während die Großbanken in letzter Zeit forciert Filialen auflassen, macht die Oberbank auch 2017 zumindest acht neue Standorte auf; zwei bis drei in Wien, zwei oder drei auch in Ungarn. In Wien gibt es heute 25 Stellen, vor allem auch an Standorten, an denen lange Jahre davor die Konkurrenz ansässig war. "Wir sind hier schon ganz gut sichtbar", meinte Oberbank-Chef Franz Gasselsberger am Dienstag in Wien. Er sieht eine enge Korrelation von Filialexpansion und Ertragsentwicklung. Parallel liefen Investitionen in die Digitalisierung.

Nach drei Kapitalerhöhungen, die den Streubesitz von 19 auf 31 Prozent erhöht haben, sei die Oberbank heute eine echte Publikumsgesellschaft, sagte Gasselsberger. An der Börse ist die Bank zur Zeit rund 2,5 Mrd. Euro wert. Für 2016 gibt es für die Aktionäre 65 Cent Dividende, 10 Cent je Aktie mehr als im Jahr davor. In Summe werden 23 Mio. Euro ausgeschüttet.

Obwohl das Zinsergebnis 2016 leicht rückläufig war, stehen in der Bilanz wieder Rekordergebnisse. Der Jahresüberschuss vor Steuern stieg auf 219,1 Mio. Euro (plus 14,4 Prozent), nach Steuern auf 181,3 Mio. Euro (plus 8,9 Prozent). Damit wurden die eigenen Ziele übertroffen. Für 2017 will Gasselsberger neuerlich Ergebnisse in dieser Höhe einfahren.

Auf 25 Millionen Euro fast halbiert wurden die Kreditrisikovorsorgen. In zehn Jahren habe das Kreditvolumen um 60 Prozent zugenommen. "Hauptbedrohungsfaktor für eine Bank ist nicht der Personal- oder Sachaufwand, sondern das Kreditrisiko", sagte Gasselsberger heute. "Wir haben keine Baustellen, weder bei den Kosten noch beim Risiko."

Die Bilanzsumme wuchs 2016 um 5 Prozent auf 19,2 Mrd. Euro. Bei der Oberbank legte das Bilanzvolumen in den letzten zehn Jahren um ein Drittel zu. Zum Vergleich: Im Gesamtmarkt war sie um knapp 8 Prozent rückläufig. Im Privatkreditgeschäft wurden für 2016 doppelt so starke Zuwächse wie am Gesamtmarkt vermeldet. Das Kreditwachstum sei ungebrochen, Investitionsfinanzierungen erlebten einen neuen Boom.

Die Stimmung in der Wirtschaft sei so gut wie seit fünf Jahren nicht, trotz des "vergifteten politischen Klimas, das wir haben". Das Thema Bankomatgebühren ist in den Augen von Gasselsberger im übrigen bis auf weiteres gestorben. Darüber werde sehr emotional gestritten, und Erträge daraus machten das Kraut wohl auch nicht fett. "Diese Büchse der Pandora machen wir nicht auf."

  

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Oberbank schüttet 65 Cent Dividende je Aktie für 2016 aus
Bank Austria-Finanzvorstand zieht in Aufsichtsrat ein

Die börsennotierte Oberbank schüttet für das Geschäftsjahr 2016 eine Dividende von 0,65 Euro je Aktie aus. Dies hat die ordentliche Hauptversammlung am Dienstag beschlossen, wie die Bank mitteilte. Im Jahr davor lag die Dividende um 10 Cent niedriger bei 0,55 Euro je Aktie.

Weiters wurden die Aufsichtsratsmandate von Barbara Leitl-Staudinger, Barbara Steger und Karl Samstag bis zur Hauptversammlung 2022 verlängert. Nach dem Ausscheiden von Peter Hofbauer wurde Gregor Hofstätter-Pobst, der Finanzvorstand der Bank Austria, für die restliche Funktionsperiode von Hofbauer ersatzweise neu in den Aufsichtsrat gewählt, also bis zur Hauptversammlung 2020.

  

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Oberbank steigerte Gewinn im ersten Quartal
Periodenüberschuss nach Steuern erhöhte sich um 15,8 Prozent auf 49,2 Mio. Euro - Bilanzsumme stieg um 1,9 Prozent auf rund 15,5 Mrd. Euro

Die Oberbank hat ihren Gewinn heuer im ersten Quartal ausgebaut. Der Periodenüberschuss nach Steuern erhöhte sich im Jahresabstand um 15,8 Prozent auf 49,2 Mio. Euro, wie das Unternehmen in einem Aktionärsreport am Freitag bekanntgab. Die Bilanzsumme stieg um 1,9 Prozent auf 19,5 Mrd. Euro.

Das Zinsergebnis wuchs gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres um 4 Prozent auf 87 Mio. Euro. Bei den Risikovorsorgen im Kreditgeschäft konnten mehr aufgelöst werden als neu gebildet wurde. Somit ergab sich zuletzt ein Ertrag von 0,8 Mio. Euro gegenüber einem Aufwand von 1,9 Mio. Euro. Das Provisionsergebnis legte um 8,4 Prozent auf 35,7 Mio. Euro zu. Der Verwaltungsaufwand verringerte sich um 3,3 Prozent auf 63,3 Mio. Euro.

Das Kreditvolumen stieg um 8,3 Prozent auf 14,2 Mrd. Euro, die Primäreinlagen um 0,7 Prozent auf 12,8 Mrd. Euro. Das Volumen der betreuten Kundengelder blieb mit 26,7 Mrd. Euro (plus 0,5 Prozent) nahezu stabil. Das Eigenkapital wuchs um 3,9 Prozent auf 2,4 Mrd. Euro. Die harte Kernkapitalquote verbesserte sich von 15,67 auf 15,74 Prozent, die Kernkapitalquote von 16,27 auf 16,28.

Die Oberbank beschäftigte in der Berichtsperiode im Schnitt 2.034 Mitarbeiter - um 14 weniger als im Vorjahreszeitraum. Die Zahl der Geschäftsstellen verringerte sich von 159 auf 157.

Die Bank will weiter offensiv agieren: Beim Kreditvolumen ist heuer ein Anstieg um rund 800 Mio. Euro budgetiert, in erster Linie bei den Investitions- und Wohnbaufinanzierungen. Bei den betreuten Kundenvermögen werden weitere Zuwächse erwartet, obwohl das Zinsniveau und die niedrige Sparneigung die Entwicklung im Markt drücken würden. Weiters soll der Weg des organischen Wachstums fortgesetzt werden. Derzeit sind zumindest acht Filialgründungen geplant - je zwei in Wien, in Deutschland, in Tschechien und in Ungarn. "Trotz der mit der Filialexpansion verbundenen Investitionen strebt die Oberbank an, 2017 das herausragende Ergebnis des Vorjahres wieder zu erreichen", heißt es im aktuellen Aktionärsreport.

  

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Oberbank schwimmt gegen den Strom

Immer mehr Bankfilialen schließen. Aber es gibt auch Institute, die sich dem Trend widersetzen.

"In der Bewegung gegen den allgemeinen Markttrend fühlen wir uns sehr wohl", sagt ihr Generaldirektor Franz Gasselsberger. "Seit 25 Jahren entwickelt sich der Jahresüberschuss parallel zur Filialanzahl."

http://diepresse.com/home/wirtschaft/unternehmen/5237542/Oberbank-schwimmt-gegen-den-Stro m

  

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Oberbank-Chef: "Wir müssen weibliches Potenzial nützen"

...

Zur Wirtschaftslage: Spüren Sie als Bank, dass die Konjunktur zunehmend besser läuft?

Die Stimmung in der Wirtschaft ist extrem gut. Aber es gibt überall einen Engpass bei qualifiziertem Personal. Der Personalmangel zieht sich quer durch, auch bei den Klein- und Mittelbetrieben. Das Kreditrisiko ist so tief wie noch nie. Das hat mit der guten Konjunktur zu tun. Aber auch mit den strengeren Regularien. Risikomessung und Risikomanagement sind viel professioneller geworden. Und die Einhaltung der Prozesse wird von der Finanzmarktaufsicht sehr stringent überwacht.

Sie werden sich wohl kaum über Personalmangel beklagen müssen, oder? Sie sperren Filialen auf, während viele andere Banken welche zusperren ...

Uns spielt in die Hand, dass andere Personal abbauen. Trotzdem sind wir jetzt dabei, auch Bachelors aufzunehmen. Nach dem Motto: Mach den Master in der Oberbank. Wir nehmen auch Studienabbrecher, gern aus der IT-Richtung. Die Oberbank hat den Ruf, dass sie sichere Arbeitsplätze bietet.

https://kurier.at/wirtschaft/oberbank-chef-wir-muessen-weibliches-potenzial-nuetzen/275.7 94.314

  

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>Oberbank-Chef: "Wir müssen weibliches Potenzial nützen"
>
>...
>
>Zur Wirtschaftslage: Spüren Sie als Bank, dass die Konjunktur
>zunehmend besser läuft?
>
>Die Stimmung in der Wirtschaft ist extrem gut. Aber es gibt
>überall einen Engpass bei qualifiziertem Personal. Der
>Personalmangel zieht sich quer durch, auch bei den Klein- und
>Mittelbetrieben. Das Kreditrisiko ist so tief wie noch nie.
>Das hat mit der guten Konjunktur zu tun. Aber auch mit den
>strengeren Regularien. Risikomessung und Risikomanagement sind
>viel professioneller geworden. Und die Einhaltung der Prozesse
>wird von der Finanzmarktaufsicht sehr stringent überwacht.
>
>Sie werden sich wohl kaum über Personalmangel beklagen müssen,
>oder? Sie sperren Filialen auf, während viele andere Banken
>welche zusperren ...
>
>Uns spielt in die Hand, dass andere Personal abbauen. Trotzdem
>sind wir jetzt dabei, auch Bachelors aufzunehmen. Nach dem
>Motto: Mach den Master in der Oberbank. Wir nehmen auch
>Studienabbrecher, gern aus der IT-Richtung. Die Oberbank hat
>den Ruf, dass sie sichere Arbeitsplätze bietet.
>
>https://kurier.at/wirtschaft/oberbank-chef-wir-muessen-weibliches-potenzial-nuetzen/275.7 94.314
>

Schön, aber besser wäre sie würden mal in den Fließhandel wechseln und die Vzg. und Stämme zusammenlegen.

  

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>Schön, aber besser wäre sie würden mal in den Fließhandel
>wechseln und die Vzg. und Stämme zusammenlegen.

Dieses Zitat von caj wärme ich gerne wieder auf, obgleich man über die Entwicklung der Oberbank an der Börse in den letzten Jahren eigentlich nichts Schlechtes sagen kann. Warum wir hier die Zweiteilung VZG/Stamm noch brauchen ist aber tatsächlich spannend - und wie lange das noch so sein wird auch.

  

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>>Schön, aber besser wäre sie würden mal in den
>Fließhandel
>>wechseln und die Vzg. und Stämme zusammenlegen.
>
>Dieses Zitat von caj wärme ich gerne wieder auf, obgleich man
>über die Entwicklung der Oberbank an der Börse in den letzten
>Jahren eigentlich nichts Schlechtes sagen kann. Warum wir
>hier die Zweiteilung VZG/Stamm noch brauchen ist aber
>tatsächlich spannend - und wie lange das noch so sein wird
>auch.

Weiss man, wem die Vorzugsaktien gehören?
Ich nehme mir schon seit langem vor mir alle drei anzusehen, wird Zeit, dass ich es auch mache.

  

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Oberbank steigerte wieder Gewinn im ersten Halbjahr
Im Gesamtjahr soll Vorjahresergebnis wiederholt oder sogar leicht übertroffen werden

Die börsennotierte Linzer Oberbank hat im ersten Halbjahr 2017 wieder den Gewinn gesteigert - konkret vor Steuern um 17,7 Prozent auf 123,1 Mio. Euro und nach Steuern um 15,6 Prozent auf 101,6 Mio. Euro. Das teilte die Bank am Freitag mit. Für das Gesamtjahr ist das Geldinstitut optimistisch: Der herausragende Wert des Vorjahres soll wieder erreicht oder sogar leicht übertroffen werden.

Die Bilanzsumme der Oberbank stieg durch Zuwächse bei den Kundenkrediten und den Kundeneinlagen um 7,1 Prozent und kam damit erstmals über die 20 Mrd-Grenze (exakt: 20,046 Mrd. Euro). Die Primäreinlagen haben um 4,1 Prozent auf 13,2 Mrd. Euro zugenommen, die Wertpapiere auf den Kundendepots um 9,7 Prozent auf 13,9 Mrd. Euro. Das Kreditvolumen wuchs seit Mitte 2016 um 6,9 Prozent auf 14,3 Mrd. Euro.

Trotz einer umsichtigen Vorsorgepolitik waren zuletzt mehr Vorsorgen aufzulösen als neu zu bilden, so die Bank. Damit ergab sich aus den Risikovorsorgen ein Ertrag von 2 Mio. Euro nach einem Aufwand von 17,2 Mio. im ersten Halbjahr 2016. Die Rückvergütung im Zusammenhang mit Negativzinsen soll bis Jahresende erfolgen. Betroffen sind rund 23.000 Kreditnehmer mit einem Kreditvolumen von 1,3 Mrd. Euro. Der erforderliche Rückvergütungsbetrag von 6,3 Mio. Euro wurde bereits vorgesorgt.

  

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Förderung der Mitarbeiterbeteiligung. Für diese wurde der Freibetrag auf 4500 Euro angehoben, neben Arbeitnehmern können sich auch deren Angehörige beteiligen.

!?! Das ist mir bisher ganz entgangen...


nders als andere Manager hat Gasselsberger Lob für die scheidende Regierung. Die Abschaffung der Bankenabgabe sei ein Meilenstein gewesen, der den Banken bei der Kapitalbildung enorm helfe. Und "ein ganz großer Wurf" sei die stärkere Förderung der Mitarbeiterbeteiligung. Für diese wurde der Freibetrag auf 4500 Euro angehoben, neben Arbeitnehmern können sich auch deren Angehörige beteiligen.

https://kurier.at/wirtschaft/oberbank-macht-beim-wachstum-weiter-tempo/282.594.460

  

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Oberbank handelte als erste in Europa Abkommen mit Iran aus
Gilt für gebundene Finanzkredite - Gewinn im ersten Halbjahr 2017 weiter gesteigert - Wegen OGH-Urteil könnten Kreditzinsen laut Oberbankchef um 0,25 bis 0,375 Prozentpunkte steigen

Als erste europäische Bank hat die börsennotierte Linzer Oberbank ein Rahmenabkommen mit dem Iran ausverhandelt. Dies teilte Generaldirektor Franz Gasselsberger am Freitag im Rahmen der Halbjahresbilanz-Pressekonferenz in Linz mit. Gebundene Finanzkredite mit einer Laufzeit von mehr als zwei Jahren und einer Deckung durch die Oesterreichische Kontrollbank sind Inhalt des Abkommens.

Offiziell soll der Vertrag im Herbst in der Bankenzentrale in Linz unterzeichnet werden. Ermöglicht werden dann Iran-Investitionen von österreichischen Projekten etwa im Gesundheitsbereich oder der Infrastruktur, meinte Gasselsberger nicht ohne Stolz. Grund zur Freude bereitete ihm auch die Halbjahresbilanz. So stieg der Gewinn im ersten Halbjahr 2017 wieder an - konkret vor Steuern um 17,7 Prozent auf 123,1 Mio. Euro und nach Steuern um 15,6 Prozent auf 101,6 Mio. Euro. Für das Gesamtjahr rechnet der Generaldirektor, dass der herausragende Wert des Vorjahres erreicht oder sogar leicht übertroffen werde.

Ein Wermutstropfen sei die nach mehreren OGH-Urteilen notwendige Rückvergütung im Zusammenhang mit Negativzinsen. Bei der Oberbank betrifft dies rund 23.000 Kreditnehmer mit einem Kreditvolumen von 1,3 Mrd. Euro. Der erforderliche Rückvergütungsbetrag von 6,3 Mio. Euro wurde bereits vorgesorgt. Grundsätzlich hält es auch Gasselsberger für möglich, dass in Folge des OGH-Urteils, wonach Banken bei der Berechnung des Kreditentgelts auch einen negativen Zinssatz berücksichtigen müssen, die Aufschläge und damit die Kreditzinsen in die Höhe gehen. Sein Kollege von der Sparkasse Oberösterreich hatte dies bereits in Aussicht gestellt. "Wenn du einen Teil der Marge verlierst, musst du schauen, wie du wieder zu deinem Geld kommst", so der Oberbank-Chef. Ein Erhöhung der Aufschläge von maximal 0,25 oder 0,375 Prozentpunkte, würde nur Neugeschäfte betreffen. "Ob dies jedoch am Markt auch durchsetzbar ist, weiß ich nicht."

  

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Oberbank unterzeichnete Rahmenkreditabkommen mit dem Iran
Als erste europäische Bank - Zahlreiche Projekte in der Pipeline - Kritik von "Stop the Bomb"

Die Oberbank hat als erste europäische Bank ein Rahmenkreditabkommen mit dem Iran unterzeichnet. Das Interesse ihrer Kunden sei groß, zahlreiche Projekte seien bereits in der Pipeline, informierte Generaldirektor Franz Gasselsberger bei der feierlichen Zeremonie am Donnerstag in Linz.

Die eineinhalb Jahre lang verhandelte Rahmenvereinbarung ermöglicht von der Oesterreichischen Kontrollbank (OeKB) gedeckte Finanzierungen mit Laufzeiten von mehr als zwei Jahren. Es legt kein bestimmtes Volumen fest, die Höhe der Finanzierungen orientiert sich am Bedarf der österreichischen Exporteure. Damit soll Geld für bereits anstehende Projekte in den Bereichen Infrastruktur - Bahnbau, Wasserkraft, Photovoltaik - und Gesundheitswesen sowie Anlagenbau zur Schaffung von Arbeitsplätzen im Iran fließen. Es werde von namhaften österreichischen Firmen dringend erwartet, die sich kurz vor der Unterzeichnung von Exportverträgen befinden, betonte Gasselberger. Die Vereinbarung verschaffe ihnen einen Wettbewerbsvorteil.

Bei dem Festakt zur Unterzeichnung des Abkommens, an dem unter anderem der iranische Botschafter Ebadollah Molaei, der stellvertretende iranische Finanzminister und Präsident der Organisation für Investitionen, wirtschaftliche und technische Unterstützung Mohammad Khazaee und der oö. LHStv. Michael Strugl (ÖVP) teilnahmen, lobten alle die engen Kontakte zwischen dem Iran und Österreich. Die Oberbank hat auch während der Sanktionszeit Beziehungen zu ihren iranischen Partnern unterhalten. Derzeit bestehen Verbindungen zu 21 Partnerbanken, obendrein werden Euro-Konten für elf iranische Banken verwaltet, über die Zahlungsverkehr und Dokumentengeschäft abgewickelt werden.

Die Oberbank ist nach eigenen Angaben in Österreich Vorreiter bei trade finance transactions mit iranischen Partnern. Jede Bank, die dort geschäftlich tätig ist, müsse strenge Regeln einhalten und werde dabei laufend überprüft. So habe man sich über die Jahre umfassendes Know-how aufgebaut und kenne die Regularien und das Kundengeschäft gut. Nach wie vor gebe es Sanktionen der EU und der USA, die es zu beachten gelte. Die US-Rechtslage sei besonders komplex, weshalb auf einen eventuellen US-Bezug im Kundengeschäft geachtet werde, um nicht indirekt Vorschriften zu verletzen, und die Begleitung von Transaktionen mit US-Bezug werde abgelehnt, hält die Bank fest. Auf die Wiedereinführung entsprechender Sanktionen und die Aufkündigung des Atomabkommens sei man vorbereitet.

Kritik an dem Rahmenabkommen kommt vom Iran-kritischen Bündnis "Stop the Bomb": "Wer mit dem Mullah-Regime Geschäfte macht, finanziert Vernichtungsdrohungen gegen Israel, die Unterdrückung der iranischen Bevölkerung, die regionale Expansion des Regimes und den Griff nach der Technologie der Massenvernichtung."

  

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>Kritik an dem Rahmenabkommen kommt vom Iran-kritischen Bündnis
>"Stop the Bomb": "Wer mit dem Mullah-Regime Geschäfte macht,
>finanziert Vernichtungsdrohungen gegen Israel, die
>Unterdrückung der iranischen Bevölkerung, die regionale
>Expansion des Regimes und den Griff nach der Technologie der
>Massenvernichtung."
>

Als ich das von der Oberbank gelesen habe, hab ich mir auch gedacht ob das schlau ist? Da rückt eine österreichische Bank nur unnötig in den internationalen Focus. Insbesondere auch mit dem Hintergrund http://www.orf.at/#/stories/2407984/

  

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>
>>Kritik an dem Rahmenabkommen kommt vom Iran-kritischen
>Bündnis
>>"Stop the Bomb": "Wer mit dem Mullah-Regime Geschäfte
>macht,
>>finanziert Vernichtungsdrohungen gegen Israel, die
>>Unterdrückung der iranischen Bevölkerung, die regionale
>>Expansion des Regimes und den Griff nach der Technologie
>der
>>Massenvernichtung."
>>
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>Als ich das von der Oberbank gelesen habe, hab ich mir auch
>gedacht ob das schlau ist? Da rückt eine österreichische Bank
>nur unnötig in den internationalen Focus. Insbesondere auch
>mit dem Hintergrund http://www.orf.at/#/stories/2407984/


Ich denke, als eine der ersten westlichen Banken Finanzierungen und Zahlungsverkehr im Iran anbieten zu können, ist schon was wert. "Stop the Bomb" hat durch das Atomabkommen viel an Einfluß verloren. Das politische Risiko wird von der Kontrollbank versichert. Und das wirtschaftliche Risiko sollte sich gut in den Kommissionen unterbringen lassen.

Eine größere, international aktivere Bank wie die RZB hätte ein größeres Problem mit ein bißchen negativer Presse in New York. Den oberösterreichischen Gewerbetreibenden wird es egal sein.

  

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Oberbank verdiente in den ersten drei Quartalen erneut deutlich mehr
Erhöhung der Dividende winkt - Anstieg bei Krediten - Risikovorsorgen nahezu halbiert

Die Oberbank hat in den ersten drei Quartalen ihren Gewinn erneut deutlich steigern können. Der Überschuss vor Steuern wuchs um 17,6 Prozent auf 182 Mio. Euro, nach Steuern um 19 Prozent auf 154,5 Mio. Das ist dem am Mittwoch veröffentlichten jüngsten Aktionärsreport zu entnehmen. Wenn diese Entwicklung bis zum Jahresende anhält, winkt eine Erhöhung der Dividende.

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Administrator Aktien Forum

  

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Ich rätsle über den Hintergrund des Geschäftes.

Die Verkäuferin dürfte die Mitarbeiterbeteiligungsgesellschaft der Oberbank sein.
Warum verkauft die Aktien der Oberbank im größeren Stil?

  

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>Ich rätsle über den Hintergrund des Geschäftes.
>
>Die Verkäuferin dürfte die Mitarbeiterbeteiligungsgesellschaft
>der Oberbank sein.
>Warum verkauft die Aktien der Oberbank im größeren Stil?


Eventuell folgen Käufe der Stammaktie zwecks Stimmrechten.

  

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Für einen illiquiden Titel recht stattlich, was da seit Ende November laut dpa-AFX (leider) überwiegend verkauft wird...
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Mitteilungspflichtige Person:

Name: BOB Mitarbeiterbeteiligungsgenossenschaft e. Gen. (Juristische Person)

Grund: Meldepflichtige Person ist eine juristische Person in enger Beziehung zu einer Person mit Führungsaufgaben Vor- und Zuname: Wolfgang Pischinger, Herbert Skoff Funktion: Mitglied des Aufsichtsrates

ISIN: AT0000625132 Beschreibung des Finanzinstruments: Vorzugsaktie Oberbank AG

Geschäftsart: Verkauf
Datum: 30.11.2017; UTC+01:00


Handelsplatz: Außerhalb eines Handelsplatzes Währung: Euro
Preis Volumen
71 42000
Gesamtvolumen: 42000
Gesamtpreis: 2982000
Durchschnittspreis: 71


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GENERALI Versicherung AG (Juristische Person)

Meldepflichtige Person ist eine juristische Person in enger Beziehung zu einer Person mit Führungsaufgaben
Vor- und Zuname: Alfred LEU


Angaben zum Geschäft:

ISIN: AT0000625132 Beschreibung des Finanzinstruments: Vorzugsaktie Oberbank AG
Geschäftsart: Kauf
Datum: 30.11.2017; UTC+01:00


Handelsplatz: Außerhalb eines Handelsplatzes Währung: Euro
Preis Volumen
71 42000

Gesamtvolumen: 42000
Gesamtpreis: 2982000
Durchschnittspreis: 71

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Mitteilungspflichtige Person:

Name: BOB Mitarbeiterbeteiligungsgenossenschaft e. Gen. (Juristische Person)

Grund: Meldepflichtige Person ist eine juristische Person in enger Beziehung zu einer Person mit Führungsaufgaben Vor- und Zuname: Wolfgang Pischinger, Herbert Skoff Funktion: Mitglied des Aufsichtsrates

ISIN: AT0000625132 Beschreibung des Finanzinstruments:
Votzugsaktie Oberbank AG
Geschäftsart: Verkauf

Datum: 01.12.2017; UTC+01:00
Handelsplatz: XETRA WIEN, XVIE
Währung: Euro


Preis Volumen
71 5140

Gesamtvolumen: 5140
Gesamtpreis: 364940
Durchschnittspreis: 71

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Mitteilungspflichtige Person:

Name: EBS Beteiligungs GmbH (Juristische Person):

Grund: Meldepflichtige Person ist eine juristische Person in enger Beziehung zu einer Person mit Führungsaufgaben
Vor- und Zuname: MMag. Dr. Barbara Steger
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Angaben zum Geschäft:
ISIN: AT0000625108
Beschreibung des Finanzinstruments: Aktie
Geschäftsart: Verkauf
Datum: 04.12.2017; UTC+01:00


Handelsplatz: außerhalb eines Handelsplatzes Währung: Euro
Preis Volumen
81,25 25000

Gesamtvolumen: 25000
Gesamtpreis: 2031250
Durchschnittspreis: 81,25


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Mitteilungspflichtige Person:

Name: EBL Beteiligungs GmbH (Juristische Person)

Grund: Meldepflichtige Person ist eine juristische Person in enger Beziehung zu einer Person mit Führungsaufgaben
Vor- und Zuname: MMag. Dr. Barbara Steger
Funktion: Mitglied des Aufsichtsrates

Angaben zum Geschäft:
ISIN: AT0000625108
Beschreibung des Finanzinstruments: Aktie
Geschäftsart: Verkauf
Datum: 04.12.2017; UTC+01:00


Handelsplatz: außerhalb eines Handelsplatzes Währung: Euro
Preis Volumen
81,25 25000

Gesamtvolumen: 25000
Gesamtpreis: 2031250
Durchschnittspreis: 81,25


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Mitteilungspflichtige Person:

Name: EBL Beteiligungs GmbH (Juristische Person)

Grund: Meldepflichtige Person ist eine juristische Person in enger Beziehung zu einer Person mit Führungsaufgaben
Vor- und Zuname: MMag. Dr. Barbara Steger
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Angaben zum Geschäft:
ISIN: AT0000625108
Beschreibung des Finanzinstruments: Aktie
Geschäftsart: Verkauf
Datum: 04.12.2017; UTC+01:00
Handelsplatz: XETRA WIEN, XVIE
Währung: Euro


Preis Volumen
81,30 40
81,30 2

Gesamtvolumen: 42
Gesamtpreis: 3414,60
Durchschnittspreis: 81,30


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Name: BOB Mitarbeiterbeteiligungsgenossenschaft e. Gen. (Juristische Person)

Grund: Meldepflichtige Person ist eine juristische Person in enger Beziehung zu einer Person mit Führungsaufgaben Vor- und Zuname: Wolfgang Pischinger, Herbert Skoff Funktion: Mitglied des Aufsichtsrates

ISIN: AT0000625132
Beschreibung des Finanzinstruments: Aktie
Geschäftsart: Verkauf
Datum: 04.12.2017; UTC+01:00
Handelsplatz: XETRA WIEN, XVIE
Währung: Euro


Preis Volumen
71 5673
71 187

Gesamtvolumen: 5860
Gesamtpreis: 416060
Durchschnittspreis: 71


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Name: EBS Beteiligungs GmbH (Juristische Person)

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Vor- und Zuname: MMag. Dr. Barbara Steger
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Angaben zum Geschäft:
ISIN: AT0000625108
Beschreibung des Finanzinstruments: Aktie
Geschäftsart: Verkauf
Datum: 06.12.2017; UTC+01:00
Handelsplatz: XETRA WIEN, XVIE
Währung: Euro


Preis Volumen
81,40 1500
81,40 1230
81,40 270

Gesamtvolumen: 3000
Gesamtpreis: 244200
Durchschnittspreis: 81,40


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Name: EBL Beteiligungs GmbH (Juristische Person)

Grund: Meldepflichtige Person ist eine juristische Person in enger Beziehung zu
einer Person mit Führungsaufgaben
Vor- und Zuname: MMag. Dr. Barbara Steger
Funktion: Mitglied des Aufsichtsrates

Angaben zum Geschäft:
ISIN: AT0000625108
Beschreibung des Finanzinstruments: Aktie
Geschäftsart: Verkauf
Datum: 06.12.2017; UTC+01:00
Handelsplatz: XETRA WIEN, XVIE
Währung: Euro


Preis Volumen
81,40 1457
81,40 922
81,40 230
81,40 183
81,40 125
81,40 40

Gesamtvolumen: 2957
Gesamtpreis: 240699,80
Durchschnittspreis: 81,40


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Name: EBL Beteiligungs GmbH (Juristische Person)



Grund: Meldepflichtige Person ist eine juristische Person in enger Beziehung zu einer Person mit Führungsaufgaben
Vor- und Zuname: MMag. Dr. Barbara Steger
Funktion: Mitglied des Aufsichtsrates




Angaben zum Geschäft:
ISIN: AT0000625108
Beschreibung des Finanzinstruments: Aktie
Geschäftsart: Verkauf
Datum: 05.12.2017; UTC+01:00
Handelsplatz: XETRA WIEN, XVIE
Währung: Euro


Preis Volumen
81,30 1

Gesamtvolumen: 1
Gesamtpreis: 81,30
Durchschnittspreis: 81,30


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Name: EBL Beteiligungs GmbH (Juristische Person)
Grund: Meldepflichtige Person ist eine juristische Person in enger Beziehung zu einer Person mit Führungsaufgaben
Vor- und Zuname: MMag. Dr. Barbara Steger
Funktion: Mitglied des Aufsichtsrates

Angaben zum Geschäft:
ISIN: AT0000625108
Beschreibung des Finanzinstruments: Aktie
Geschäftsart: Verkauf
Datum: 07.12.2017; UTC+01:00
Handelsplatz: XETRA WIEN, XVIE
Währung: Euro


Preis Volumen
81,70 500
81,70 1500

Gesamtvolumen: 2000
Gesamtpreis: 163400
Durchschnittspreis: 81,70


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Name: EBS Beteiligungs GmbH (Juristische Person)
Grund: Meldepflichtige Person ist eine juristische Person in enger Beziehung zu einer Person mit Führungsaufgaben
Vor- und Zuname: MMag. Dr. Barbara Steger
Funktion: Mitglied des Aufsichtsrates

Angaben zum Geschäft:
ISIN: AT0000625108
Beschreibung des Finanzinstruments: Aktie
Geschäftsart: Verkauf
Datum: 07.12.2017; UTC+01:00
Handelsplatz: XETRA WIEN, XVIE
Währung: Euro


Preis Volumen
81,70 2000

Gesamtvolumen: 2000
Gesamtpreis: 163400
Durchschnittspreis: 81,70

  

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Oberbank will Dividende um 25 Cent auf 90 Cent pro Aktie erhöhen

Mehr Gewinnausschüttung für 2017 soll es für Oberbank-Aktionäre geben. Vorstand und Aufsichtsrat der oberösterreichischen Bank haben beschlossen, der am 15. Mai tagenden Hauptversammlung vorzuschlagen, die Dividende um 25 Cent auf 90 Cent pro Aktie zu erhöhen, teilte die Oberbank nach der Aufsichtsratssitzung am Dienstag mit.

  

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Oberbank stockt Dividende 2017 massiv auf
Ausschüttung soll um 40 Prozent von 65 auf 90 Cent je Aktien erhöht werden - Jahresüberschuss stieg um knapp 11 Prozent auf 200,5 Mio. Euro - Forcierte Filialexpansion in Deutschland

Die börsennotierte Linzer Oberbank hat 2017 zum achten Mal in Folge einen Rekordgewinn eingeheimst. Der Jahresüberschuss vor Steuern legte gegenüber 2016 um 9 Prozent auf 238,9 Mio. Euro zu, nach Steuern betrug der Zuwachs 10,6 Prozent auf 200,5 Mio. Euro. Nun soll auch die Dividende von 65 auf 90 Cent je Aktie um 40 Prozent kräftig angehoben werden, wie das Unternehmen heute, Mittwoch, bekanntgab.

Sehr viel Luft nach oben sieht Oberbank-Chef Franz Gasselsberger aber nicht mehr: "Wenn wir 2018 wieder das ausgezeichnete Ergebnis erreichen könnten, dann würde ich das als Erfolg sehen - wir haben 2017 wirklich davon profitiert, dass die Rahmenbedingungen günstig waren", sagte er bei der Bilanzpräsentation in Wien. Die Stimmung in den Unternehmen sei so gut, wie schon lange nicht mehr, bei den Privatkunden sei der Trend zu Immobilien ungebrochen.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr erhöhte sich die Kernkapitalquote der Oberbank um 0,76 Prozentpunkte von 16,27 auf 17,03 Prozent. Bei der Kosten-Ertrags-Relation schnitt die Bank mit "erstmals unter 50 Prozent" (49,9 Prozent) besser ab als der Gesamtmarkt, der laut Oesterreichischer Nationalbank (OeNB) zuletzt eine Quote von 66 Prozent auswies. Nach drei Kapitalerhöhungen, die den Streubesitz von 19 auf 31 Prozent ausweiteten, hat Gasselsberger diesbezüglich laut Eigenangaben vorerst keine weiteren Ambitionen mehr.

Die Kasse ist jedenfalls gut gefüllt und die internationale Expansion der Regionalbank, die 2005 eingeleitet wurde, wird heuer mit Hochdruck fortgesetzt. Im umliegenden Ausland ist die Oberbank mit ihren Filialen vor allem in Deutschland (28) und Tschechien (21) vertreten, aber auch in Ungarn (12) und der Slowakei (3). Von den insgesamt 161 Zweigstellen liegen bereits 64 außerhalb Österreichs, also nur 97 innerhalb (davon 27 in Wien). Bis 2020 waren zuletzt insgesamt 175 Filialen das erklärte Ziel.

Heuer sollen zehn bis elf weitere Standorte dazukommen - acht davon in Deutschland, eine oder zwei in Wien und eine in Budapest. Die Oberösterreicher wagen sich dabei erstmals in die deutschen Bundesländer Baden-Württemberg und Sachsen; parallel dazu verstärken sie ihre Präsenz in Hessen. In Bayern ist die Oberbank bereits stark vertreten.

"Der deutsche Markt ist in einem unglaublichen Umstrukturierungsprozess - das haben wir vor drei, vier Jahren bereits erledigt", berichtete Gasselsberger. So seien etwa die deutschen Sparkassen "deutlich überfilialisiert". Die Oberbank selbst hat - neben der Neueröffnung von Standorten an strategisch wichtigen Stellen - auch Zweigstellen zusammengelegt: Thalheim und Wels-Pernau wurden im abgelaufenen Jahr mit Wels-Ringstraße vereint, weiters wurden Linz-Hauptplatz mit der in unmittelbarer Nähe gelegenen Filiale Linz-Donaulände sowie Opava mit Ostrau zusammengeschlossen. In Oberösterreich sei die Konsolidierung des Filialnetzes damit abgeschlossen, hieß es heute. Die Oberbank beschäftigte 2017 im Schnitt 2.050 Mitarbeiter (2016: 2.049) und ist die größte Regionalbank der 3-Banken-Gruppe, zu der auch die Bank für Kärnten und Steiermark (BKS Bank AG) und die Bank für Tirol und Vorarlberg AG (BTV) gehören.

Die Bilanzsumme der Oberbank stieg 2017 um 8,7 Prozent auf 20,8 Mrd. Euro, das Kreditvolumen nahm um 7,1 Prozent auf 14,8 Mrd. Euro zu - 3,1 Mrd. Euro davon entfielen auf Privatkredite (plus 6,1 Prozent). Das gesamte Zinsergebnis verbesserte sich um 7,7 Prozent auf 387,5 Mio. Euro. Die Risikovorsorgen erhöhten sich gegenüber dem Jahr davor von 25 Mio. auf 28,4 Mio. Euro, die Wertberichtigungsquote von 0,16 auf 0,19 Prozent. Der Anteil der notleidenden Kredite am Kreditvolumen hingegen sei von 3,35 auf 2,59 Prozent gesunken. Der Anstieg des Personalaufwands um 6,8 Prozent auf 164,4 Mio. Euro sei "praktisch zur Gänze" auf die neue Mitarbeiter-Beteiligungsstiftung zurückzuführen, für die die Oberbank 10 Mio. Euro bereitgestellt habe.

  

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Oberbank-CEO Franz Gasselsberger: "Es ist beinahe schon eine ungesunde Entwicklung"


Oberbank-Generaldirektor Franz Gasselsberger im Interview nach dem achten Rekordjahr der Bank en suite.

Börse Express: 2017 gab es für die Oberbank den achten Rekordgewinn en suite, was eher branchenunüblich ist – Rechnen Sie heuer mit der 9 und wo verdienen Sie eigentlich Ihr Geld?

Franz Gasselsberger: Es gibt nicht den einen Ausreißer, wir hatten sowohl im Zinsergebnis wie auch dem Kreditgeschäft, durch eine sehr günstige Risikoquote, eine sehr gute Entwicklung.

Unser Geschäft zielt darauf ab, anspruchsvolle Dienstleistungen anzubieten, für die Know-how benötigt wird, die der Kunde braucht und für die er auch bereit ist zu zahlen – hier lässt sich verdienen.



Börse Express: Die Personalkosten stiegen aber auch deutlich an, obwohl sich der Mitarbeiterstand eigentlich nicht veränderte…

Franz Gasselsberger: Dieser Anstieg beim Personalaufwand um 6,8 % auf 164,4 Mio. Euro beruht praktisch zur Gänze darauf, dass wir 10 Mio. Euro für die neue Mitarbeiter-Beteiligungsstiftung bereitgestellt haben.

https://www.boerse-express.com/news/articles/oberbank-ceo-franz-gasselsberger-es-ist-bein ahe-schon-eine-ungesunde-entwicklung-11291

  

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Iran-Deal - Oberbank analysiert Lage für Rahmenkreditabkommen
Bisher noch keine Finanzierungen vergeben

Die Oberbank hatte im September des Vorjahres als erste europäische Bank ein Rahmenkreditabkommen mit dem Iran unterzeichnet. Dieses ermöglicht von der Oesterreichischen Kontrollbank (OeKB) gedeckte Finanzierungen mit Laufzeiten von mehr als zwei Jahren. Vergeben wurde aber bisher kein einziger Kredit, hieß es am Mittwoch auf APA-Anfrage. Demnach analysiert die Bank vorerst nur die Situation.

"Wir haben ohnehin noch keine Finanzierungen vergeben, weil die rechtliche Lage so unsicher war", sagte Oberbank-Sprecher Frank Helmkamp. Daher werde man auch die Lage nach dem Ausstieg der USA aus dem Atomabkommen einmal abwarten. Bis eine endgültige Lösung feststehe und offiziell festgelegt werde, was das bedeute, könne es sicher zwei Wochen dauern. Dann werde die Bank ihre Lage analysieren. Die Begleitung von Transaktionen mit US-Bezug hatte die Bank aber ohnehin abgelehnt, da die US-Rechtslage besonders komplex sei.

Die eineinhalb Jahre lang verhandelte Rahmenvereinbarung legt kein bestimmtes Volumen fest, die Höhe der Finanzierungen orientiert sich am Bedarf der österreichischen Exporteure. Damit soll Geld für bereits anstehende Projekte in den Bereichen Infrastruktur - Bahnbau, Wasserkraft, Photovoltaik - und Gesundheitswesen sowie Anlagenbau zur Schaffung von Arbeitsplätzen im Iran fließen, hieß es bei der Unterzeichnung im Vorjahr.

  

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Hab gestern von einem in dieser Weltgegend tätigen Manager gehört,
dass die Oberbank vor kurzem noch gemeint hätte, Geld aus dem Iran
heraus bekommen zu können, es habe sich aber herausgestellt, dass
sie es doch nicht schaffen.

Hört sich danach an, als ob die Oberbank dort schon ein Asset (gekauft) hätten?

  

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Oberbank steigerte erneut Gewinn im ersten Quartal
Periodenüberschuss vor Steuern erhöhte sich um 3,8 Prozent auf 64 Mio. Euro - Bilanzsumme stieg um 7,1 Prozent auf 20,9 Mrd. Euro

Die börsennotierte Oberbank hat ihren Gewinn im heurigen ersten Quartal erneut ausgebaut. Der Periodenüberschuss vor Steuern erhöhte sich im Jahresabstand um 3,8 Prozent auf 64 Mio. Euro. Der Überschuss nach Steuern stieg noch kräftiger - um 9,1 Prozent auf 53,7 Mio. Euro, wie das Unternehmen am Freitag bekannt gab.
Die Bilanzsumme des Oberbank-Konzerns wuchs um 7,1 Prozent auf 20,9 Mrd. Euro. Das Betriebsergebnis legte um 1,5 Prozent auf 61,7 Mio. Euro zu. Generaldirektor Franz Gasselsberger wies angesichts der Geschäftszahlen auf das günstige Konjunkturklima hin. Treiber für die gute Entwicklung bei der Oberbank seien das ungebrochen robuste Kreditwachstum, der neuerliche Anstieg der betreuten Kundengelder sowie die unverändert niedrigen Risikokosten.

So nahm das gesamte Kreditvolumen um 6,2 Prozent auf 15,1 Mrd. Euro zu. Die Kommerzkredite erhöhten sich um 6,1 Prozent auf 11,9 Mrd. Euro. "Beim Firmenkreditwachstum hatten wir das stärkte erste Quartal, das die Oberbank jemals verzeichnete", schildert der Generaldirektor. Die Bank gewann 1.830 neue Firmenkunden und betreut nun insgesamt 51.200. Die Privatkredite legten um 6,8 Prozent auf 3,1 Mrd. Euro zu. Der mit Abstand stärkste Wachstumstreiber ist dabei die Wohnbau-Finanzierung.

Die Primäreinlagen erhöhten sich in den ersten drei Monaten um 3,1 Prozent auf 13,3 Mrd. Euro. Das Eigenkapital lag per 31. März mit fast 2,7 Mrd. Euro um 12,3 Prozent höher als zum Vergleichszeitpunkt des Vorjahres - eine Folge einer hohen Rücklagendotation, die aufgrund der hervorragenden Ertragslage möglich war. Die Kernkapitalquote belief sich auf 16,6 Prozent, die Gesamtkapitalquote auf 19,12 Prozent.

Auch wenn Gasselsberger vor überbordender Euphorie warnt, weil einige Stimmungs- und Frühindikatoren zuletzt schwächer tendierten, bilanziert er nach dem ersten Quartal: "Wir sind sehr gut in das Geschäftsjahr 2018 gestartet, werden im Gesamtjahr unseren Wachstumskurs beibehalten und sollten das Rekordergebnis von 2017 zumindest wiederholen können." Die Bank will im laufenden Jahr die Filialexpansion weiter vorantreiben und in der zweiten Jahreshälfte 10 bis 11 Filialen neu eröffnen, wobei hier die deutschen Bundesländer Baden-Württemberg und Sachsen besonders im Visier sind.

Bei der kürzlichen Hauptversammlung wurde beschlossen, die Dividende für 2017 von 65 Cent auf 90 Cent pro Aktie zu erhöhen. Die Aufsichtsratsmandate von Alfred Leu und Martin Zahlbruckner wurden verlängert. Nach dem Ausscheiden von Herbert Walterskirchen wurde der Vorstandsvorsitzende der Wüstenrot Wohnungswirtschaft und Chef der ÖVAG-Abbaugesellschaft Immigon, Stephan Koren, neu in den Aufsichtsrat gewählt.

  

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US-Sanktionen: Oberbank muss Iran-Geschäft aufgeben
Das Unternehmen war eines von wenigen Kreditinstituten aus Europa, die Projekte im Iran finanzieren wollten. Jetzt zwingt Washington die Bank aus Oberösterreich zum Rückzug.

Keine Zahlungen mehr ab November
So bleibt vielen Unternehmen aus Europa nichts anderes übrig, als selbst die Konsequenzen zu ziehen und ihr Engagement auf Eis zu legen. Eine Reihe an Infrastruktur-, Bahn- und Kraftwerksprojekten österreichischer Unternehmen können ohne die erwartete Finanzierung der Oberbank nun nicht umgesetzt werden. Das Kreditinstitut nimmt die Drohungen der USA offenkundig sehr ernst und rät auch seinen Kunden, "Geschäfte mit Iran-Bezug zeitnah abzuschließen. Zahlungen werden ab dem 4. November 2018 aus heutiger Sicht nicht mehr möglich sein."

https://diepresse.com/home/wirtschaft/unternehmen/5445942/USSanktionen_Oberbank-muss-Iran Geschaeft-aufgeben

  

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"Das Kreditrisiko ist abnormal niedrig, das kann nicht lange so halten"

LINZ. Oberbank-Chef Franz Gasselsberger über die nächste Krise und die Versäumnisse davor

Oberbank-Generaldirektor Franz Gasselsberger sieht im Versäumnis der Staaten, ihre Schulden zu reduzieren, die größte Gefahr für die Weltwirtschaft. Im OÖN-Gespräch mahnt er aber auch die eigene Branche zur Vorsicht.

https://www.nachrichten.at/nachrichten/wirtschaft/Das-Kreditrisiko-ist-abnormal-niedrig-d as-kann-nicht-lange-so-halten;art15,2949548

  

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Aufsichtsrat MMag. Dr. Barbara Steger kauft 7.000 Aktien

Datum: 2018-07-25
Name: MMag. Dr. Barbara Steger
Grund für die Meldepflicht: Aufsichtsrat
Kauf: 4.543 Stück
Preis: 88.00
Gegenwert: 399.784,00
Finanzinstrument: Aktie
ISIN: AT0000625108

Datum: 2018-07-24
Name: MMag. Dr. Barbara Steger
Grund für die Meldepflicht: Aufsichtsrat
Kauf: 2.457 Stück
Preis: 88.00
Gegenwert: 216.216,00
Finanzinstrument: Aktie
ISIN: AT0000625108

  

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Oberbank legte im ersten Halbjahr 2018 weiter zu
Überschuss im zweistelligen Prozentbereich gestiegen

Die Oberbank hat im ersten Halbjahr 2018 weiter zugelegt. Der Überschuss ist im zweistelligen Bereich gestiegen. Das berichtete das Geldinstitut in zwei Pressekonferenzen am Dienstag in Wien und Linz.
Die Bilanzsumme der Oberbank stieg um 2,9 Prozent auf 21,44 Mrd. Euro. Das Betriebsergebnis wuchs vor Steuern um 15,1 Prozent auf 139,4 Mio. Euro. Der Überschuss vor Steuern hat um 9 Prozent auf 134,1 Mio., nach Steuern um 12,1 Prozent auf 114 Mio. Euro zugenommen. Das Zinsergebnis legte um 5,5 Prozent auf 165,3 Mio. Euro zu, das Provisionsergebnis um 14,7 Prozent auf 79,2 Mio. Euro. Im ersten Halbjahr wurden fast 2,5 Mrd. Euro an neuen Krediten vergeben. Das Kreditvolumen wuchs um 8,7 Prozent auf 15,6 Mrd. Euro.

Das Eigenkapital lag zum Halbjahr mit 2,4 Mrd. Euro um 298 Mio. Euro oder um 12,4 Prozent höher als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Die Kernkapitalquote betrug 16,26 Prozent, die Gesamtkapitalquote 18,73 Prozent. Die Zahl der Filialen stieg um eine auf 162. Bis Ende des Jahres sind 170 geplant. Die Zahl der Mitarbeiter ist um 38 auf 2.088 gewachsen.

  

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Oberbank profitierte im Halbjahr von anhaltend guter Konjunktur
Gute Geschäfte im Kernland Oberösterreich/Salzburg - Aber auch Expansion außerhalb

Die Oberbank hat im ersten Halbjahr 2018 von der anhaltend guten Konjunktur profitiert. Bereits zum neunten Mal hintereinander gab es das beste Halbjahr in der Geschichte des Geldinstitutes. Das berichtete Generaldirektor Franz Gasselsberger in Pressekonferenzen am Dienstag in Wien und Linz.

"Die Stimmung bei Unternehmen und Privaten ist ungebrochen gut", schilderte der Generaldirektor. Das merke man bei der Nachfrage nach Krediten: Fast 2,5 Mrd. Euro wurden an neuen Krediten vergeben. Das gesamte Volumen wuchs um 8,7 Prozent auf 15,6 Mrd. Euro. Die Kommerzkredite sind um 9,3 Prozent auf 12,4 Mrd. Euro gestiegen. Dabei machte die Bank auch wieder gute Geschäfte in ihrem Kernland Oberösterreich/Salzburg. Lange Zeit waren Wien, Deutschland, Tschechien und Ungarn die Wachstumstreiber gewesen. Die Zunahme ging weiters in die Breite: 50 Prozent der Kreditvergabe entfielen auf Finanzierungen bis zu 3 Mio. Euro.

Bei den Privatkrediten verzeichnete die Oberbank mit plus 6,6 Prozent auf 3,15 Mrd. Euro ebenfalls eine starke Steigerung. Der Trend geht dabei weiterhin zum Eigenheim. Zwei Drittel dieser Kredite sind zu einem Fixzins vereinbart worden. Zum guten Ergebnis beigetragen haben auch das Private Banking und das Wertpapiergeschäft und die damit verbundenen Provisionen. Gefragt sind vor allem Investmentfonds, um eine breite Streuung der Anlage zu erreichen. Gasselsberger verwies bei diesem Trend zum Geldmarkt auf die Einschätzung, dass die Österreicher sehr konservativ seien: "Sie sparen sich arm." Seit Ende 2009 summiere sich die Differenz aus Geldmarktzinsen und Inflation auf 15 Prozent, die Österreicher würden dadurch jährlich Milliardenbeträge und damit Kaufkraft verlieren.

Die guten Geschäfte wirkten sich auf die wirtschaftlichen Kennzahlen der Oberbank aus: Die Bilanzsumme stieg um 2,9 Prozent auf 21,44 Mrd. Euro. Das Betriebsergebnis wuchs vor Steuern um 15,1 Prozent auf 139,4 Mio. Euro. Der Überschuss vor Steuern hat um 9 Prozent auf 134,1 Mio., nach Steuern um 12,1 Prozent auf 114 Mio. Euro zugenommen. Das Zinsergebnis legte um 5,5 Prozent auf 165,3 Mio. Euro zu, das Provisionsergebnis um 14,7 Prozent auf 79,2 Mio. Euro. Gleichzeitig sind die Risikovorsorgen niedrig geblieben: Sie belaufen sich auf rund 390 Mio. Euro, das sind etwa 2,5 Prozent des gesamten Kreditvolumens. Im ersten Halbjahr wurden 5,3 Mio. Euro Risikovorsorgen gebildet, im Vergleichszeitraum des Ausnahmejahres waren 2 Mio. Euro aufgelöst worden.

Die Cost-Income-Ratio reduzierte sich in den ersten sechs Monaten von 51,2 Prozent auf 50,9 Prozent. Das konnte trotz eines um 13,7 Prozent gestiegen Verwaltungsaufwandes erzielt werden. Gasselsberger nannte umgehend den Grund für den Zuwachs: Die Dotierung einer Rückstellung für die Mitarbeiterbeteiligung mit 10 Mio. Euro. Die Bank will sie im zweiten Halbjahr zusätzlich zu ihrem klassischen Aktienbeteiligungsprogramm gründen. Alles zusammen soll die Mitarbeiter letztlich mit etwa 4,7 Prozent am Unternehmen beteiligen und sie zu einem wichtigen Kernaktionär machen. Ohne diese Dotierung würde die Cost-Income-Ratio bei 47,4 Prozent liegen.

Das Eigenkapital lag zum Halbjahr mit 2,4 Mrd. Euro um 298 Mio. Euro oder um 12,4 Prozent höher als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Die Kernkapitalquote betrug 16,26 Prozent, die Gesamtkapitalquote 18,73 Prozent.

Bis Ende des Jahres ist die Aufstockung der Zahl der Filialen von zuletzt 161 auf 170 geplant. Nur ein schwaches Drittel befinde sich in Oberösterreich. Die Neugründungen sind für Baden-Württemberg, Sachsen, Hessen, in Tschechien und Budapest sowie in Wien vorgesehen. Bis 2020 sollen es 185 Geschäftsstellen werden. Die Zahl der Mitarbeiter ist zuletzt um 38 auf 2.088 gewachsen. Bis Ende 2018 sind 2.100 vorgesehen. Sie seien vor allem für die Beratung notwendig, diese könne nicht durch die ebenfalls stark betriebene Digitalisierung ersetzt werden.

Trotz eines Rahmenkreditabkommens mit dem Iran sind aufgrund der aktuellen politischen Entwicklung sämtliche Transaktionen vorerst obsolet. "Aber wir haben als Bank den Fuß massiv in der Tür", stellte Gasselsberger fest. Aussagen über die Zukunft seien aber "reine Spekulation".

Die Zuwächse des ersten Halbjahres könnten keinesfalls auf das Gesamtjahr hochgerechnet werden, warnte Gasselberger. Er sieht Bedrohungspotenziale durch zunehmenden Protektionismus und Einschränkungen im Freihandel, die notleidenden Kredite der Banken in Südeuropa und die extrem hohe Staatsverschuldung. Das könnte zu einem Stimmungsrückgang und zu einer Einschränkung der Investitionstätigkeit führen. "Unter diesen Voraussetzungen wäre es ein enormer Erfolg, das herausragende Ergebnis des Vorjahres erneut zu erreichen", hielt der Generaldirektor fest.

  

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Gasselsberger warnt vor überhitzter Konjunktur in Österreich

Oberbank-Chef Gasselsberger warnt außerdem vor einer möglichen Überhitzung der Konjunktur in Österreich. „Wir sind zweifellos auf dem Höhepunkt der Konjunktur angelangt“, sagte er. „Die Kreditnachfrage ist enorm hoch. Im ersten Halbjahr war sie bei Oberbank dreimal so hoch wie im Marktdurchschnitt.“

https://www.handelsblatt.com/finanzen/banken-versicherungen/chef-der-oesterreichischen-ob erbank-griechenland-darf-sich-nicht-wiederholen/23245942.html

  

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Deutsche Bankenkonsolidierung für Oberbank ein gefundenes Fressen

Oberbank-Chef Franz Gasselsberger will weitere Filialen in Deutschland. "Da tut sich so viel, und das ist auch der Grund, warum wir diese Chancen nutzen müssen", sagt er.

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Oberbank will zudem an ihren Industriebeteiligungen in Voestalpine AG und Lenzing AG festhalten, auch wenn die Kapitalanforderungen für Aktien-Engagements zunehmen dürften. Die Positionen seien Teil der Gesamtstrategie und würden dazu beitragen, Voestalpine vor Übernahmeversuchen zu schützen.

Bei Lenzing kaufen sie aktuell auch laufend zu sieht man in den Directors Dealings. (Gassselsberger ist im AR)

https://diepresse.com/home/wirtschaft/unternehmen/5537495/Deutsche-Bankenkonsolidierung-f uer-Oberbank-ein-gefundenes-Fressen

  

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Oberbank steuert erneut "herausragendes" Jahresergebnis an
Ertragslage in den ersten 3 Quartalen noch einmal verbessert - Weitere Filialexpansion - Rahmenbedingungen zuletzt schwieriger geworden

Die börsennotierte Oberbank steuert ein erneut "herausragendes" Jahresergebnis an. Sie hat in den ersten drei Quartalen ihren Gewinn noch einmal verbessern können. Der Überschuss vor Steuern wuchs um 16,2 Prozent auf 212,4 Mio. Euro, nach Steuern um 17,2 Prozent auf 181,1 Mio., wie die Bank am Freitag bekannt gab.
Laut Generaldirektor Franz Gasselsberger haben drei Bereiche dazu beigetragen: Das Zinsergebnis stieg im Jahresvergleich um 4,4 Prozent auf 247,6 Mio. Euro. Die Beteiligungen warfen 68,4 Mio. Euro ab, das ist ein Zuwachs von 28,5 Prozent. Das Provisionsergebnis lag mit 119,3 Mio. Euro um 15,3 Prozent über dem Vorjahr.

Das Kreditvolumen hat bei der Oberbank um 8,3 Prozent auf 15,7 Mrd. Euro zugenommen. Die Kommerzkredite machen 12,5 Mrd. Euro aus - plus 8,4 Prozent. Die Finanzierungen von Investitionen verzeichneten ein Plus von 9,2 Prozent auf 9,1 Mrd., die Betriebsmittelfinanzierungen wuchsen um 6,6 Prozent auf 3,4 Mrd. Euro. Die Privatkredite legten um 7,8 Prozent 3,2 Mrd. Euro zu. Trotz des über dem Branchenschnitt liegenden Kreditwachstums war das Risiko in den ersten drei Quartalen 2018 anhaltend günstig. Die Vorsorgen wurden gegenüber dem Vergleichszeitraum 2017 um 37,2 Prozent auf 4,6 Mio. Euro verringert.

Auf der Einlagenseite machen sich die Niedrigzinsen einmal mehr bemerkbar: Die Anleger meiden Bindungsfristen und bevorzugen täglich fällige Sichteinlagen. Die Spareinlagen, Konten und das Online-Sparen legten um 1,7 Prozent auf 5 Mrd. Euro zu, die Sicht- und Termineinlagen um 5,5 Prozent auf 8,8 Mrd. Die Primäreinlagen wuchsen um 3,7 Prozent auf 13,6 Mrd. Euro. Inklusive der Wertpapiere auf Kundendepots - plus 7,3 Prozent auf 16,1 Mrd. Euro - nähern sich die gesamten betreuten Kundenvermögen mit 29,7 Mrd. Euro - das ist ein Zuwachs um 5,6 Prozent - schon der 30-Mrd.-Marke.

Die Bilanzsumme ist um 2,5 Prozent auf 21,3 Mrd. Euro gewachsen. Die Cost-Income-Ratio verbesserte sich von 51,63 auf 49,7 Prozent. Die Kernkapitalquote ist im Jahresabstand von 15,77 auf 16,04 Prozent gestiegen, die Gesamtkapitalquote von 18,38 Prozent ist nahezu unverändert und übertrifft damit die gesetzlichen Eigenmittelanforderungen deutlich. Das Eigenkapital hat um 330 Mio. Euro auf 2,76 Mrd. Euro zugenommen.

Die Oberbank setzt weiter auf Filialexpansion. Heuer wurde je eine in Hanau in Hessen und Prag eröffnet. Sechs in Deutschland - in Baden-Württemberg und Bayern - sowie zwei in Wien und eine in Budapest sollen noch bis Jahresende folgen. Dann beträgt die Gesamtzahl 170. Der Mitarbeiterstand wächst entsprechend mit. In den ersten drei Quartalen stieg er von 2.050 auf 2.093. Die neu eingeräumten Kommerzfinanzierungen - 3,4 Mrd. Euro/plus von 22,6 Prozent - verteilen sich auf alle Märkte. Das Oberbank-Kerngebiet Wien-Oberösterreich-Salzburg hat daran einen Anteil von 65 Prozent, Deutschland 15 Prozent und Tschechienplus die Slowakei 20 Prozent.

Bei der Vorhersage des Gesamtjahresergebnisses ist Gasselsberger wie immer vorsichtig. Es sei jedoch zu erwarten, dass die Bank das "herausragende" Vorjahresergebnis heuer erneut erreichen beziehungsweise sogar übertreffen werde. Dies würde die Feier "150 Jahre Oberbank" am kommenden 9. Jänner schmücken. Aber die hohen Zuwachsraten der ersten 3 Quartale könnten nicht einfach hochgerechnet werden und die Rahmenbedingungen seien zuletzt schwieriger geworden: Unter anderem leicht abgekühlte Hochkonjunktur, Handelskonflikte, Staatsverschuldungen, Brexit, höhere Rohstoff- und Energiepreise, Fachkräftemangel und zum Teil selbst verschuldete Schwierigkeiten der deutschen Autoindustrie. Mit Spannung warte die auch in Österreich ansässige Zulieferkette darauf, ob dort die Bänder nach Weihnachten normal anlaufen oder etwa die Werksferien verlängert werden.

  

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EANS-News: Oberbank AG / Rating "A" von S&P 

Rating erhöht Attraktivität der Oberbank am internationalen Kapitalmarkt
Standard & Poor’s vergibt Emittentenrating A an Oberbank
Externes Rating ermöglicht nun besseren Zugang zum Finanzmarkt
Rating erleichtert für Oberbank Refinanzierung künftigen Wachstums 

Die börsennotierte Oberbank AG hat sich in den vergangenen Monaten einem externen Rating-Prozess durch die international renommierte Ratingagentur Standard & Poor’s (S & P) unterzogen. 

Das Rating wurde mit heutigem Tag veröffentlicht, S & P vergibt das Emittentenrating A mit einem stabilen Ausblick an die Oberbank. 

Generaldirektor Franz Gasselsberger zeigte sich über das Ergebnis erfreut: "Die externe Einstufung unserer Bonität ist ein wichtiges Gütesiegel für den internationalen Kapitalmarkt. Wir freuen uns, damit in das neue Jahr zu starten, in dem die Oberbank auch ihr 150-jähriges Bestandsjubiläum feiert." 

Aufgrund ihrer strategischen Ausrichtung als Regionalbank und ihrer soliden Aktionärsstruktur ist die Oberbank nicht unmittelbar vom Kapitalmarkt abhängig. Die Notwendigkeit, sich einem internationalen Rating-Prozess zu unterziehen, war daher bislang nicht zwingend erforderlich. 

Darüber hinaus ist die Bank überdurchschnittlich mit Kapital ausgestattet und verfügt über eine hohe Liquidität. Infolge mehrerer erfolgreichen Kapitalerhöhungen und einer nachhaltig guten Ertragslage verzeichnet die Oberbank per 30.9.2018 ein Eigenkapital von rund 2,8 Milliarden Euro, die Gesamtkapitalquote liegt bei 18,38 Prozent und die besonders wichtige Kernkapitalquote bei 16,04 Prozent. 

"Um aber alle Möglichkeiten des Kapitalmarktes nützen zu können und künftig noch stärker bei internationalen Geldgebern auftreten zu können, ist die externe Bonitätseinschätzung einer Ratingagentur unabdingbar", erläutert Gasselsberger.

Mit einer Bilanzsumme von mehr als 21 Milliarden Euro hat die Oberbank mittlerweile eine beachtliche Größe erreicht und expandiert kontinuierlich weiter. Um die Refinanzierung des ausstehenden Volumens und des geplanten Wachstums besser diversifizieren zu können, hat sich die Bank für ein externes Rating entschieden. Dieses verbessert den Zugang zum internationalen Finanzmarkt deutlich, weil große Kapitalgeber wie etwa Kapitalanlagegesellschaften und Versicherungen eine unabhängige Bonitätsbeurteilung des Emittenten benötigen, um entsprechend investieren zu dürfen.

Mit dem nun erlangten Emittentenrating kann die Oberbank breiter agieren und beispielsweise auch unbesicherte Refinanzierungsmittel aufnehmen. "Entsprechend unserer konservativen Geschäftspolitik werden wir das neue Rating vorrangig dazu nützen, um uns langfristig zu finanzieren und dadurch das zukünftige Liquiditätsrisiko bereits jetzt abzusichern", erklärt Gasselsberger. 

ENDE DER MITTEILUNG EURO ADHOC 

  

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Oberbank setzt bei Expansion in Deutschland auf Sachsen
Generaldirektor Gasselsberger: Sachsen ist dynamischstes der neuen deutschen Bundesländer - Ministerpräsident Kretschmer: Herausforderung Kohleausstieg

UND DIE FRÜHZEITIGE BERICHTERSTATTUNG DER APA ÜBER GESPERRTE INHALTE ZUKÜNFTIG EMPFINDLICH EINSCHRÄNKEN

Die börsennotierte oberösterreichische Oberbank treibt ihre Expansion in Deutschland weiter voran und setzt auf die ostdeutschen Länder Sachsen und Sachsen-Anhalt. In Leipzig, Chemnitz und Halle an der Saale sind bereits Filialen eröffnet, Dresden folge bald, sagte Oberbank-Generaldirektor Franz Gasselsberger im Rahmen einer Reise nach Sachsen vor Journalisten.

"2019 führen wir bereits 43 Filialen in Deutschland und kommen dem mittelfristigen Ziel von 50 Deutschland-Filialen kontinuierlich näher", so Gasselsberger. Den Schritt nach Deutschland hatte die Bank, die heuer ihr 150-Jahr-Jubiläum feiert, bereits 1990 gemacht und zunächst das benachbarte Bundesland Bayern dafür ausgewählt. Heuer werden insgesamt neun weitere Filialen eröffnet, neben Dresden auch in Baden-Württemberg (Mannheim, Heilbronn, Schwäbisch-Hall, Böblingen, Freiburg, Karlsruhe, Ravensburg) und in Mainz in Rheinland-Pfalz.

Der Bank-Chef würdigte Sachsen als das wirtschaftlich dynamischste der neuen Bundesländer, das ebenso wie Oberösterreich von klein- und mittelständischen Betrieben geprägt sei. Die Oberbank sehe sich trotz der internationalen Expansion weiterhin ganz klar als oberösterreichische Regionalbank mit Sitz in Linz. Die Oberbank sei mit einer Bilanzsumme von über 21 Milliarden Euro die siebentgrößte Bank Österreichs.

Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) traf die oberösterreichische Business-Delegation, an der auch Landeshauptmann Thomas Stelzer (ÖVP) und sein Stellvertreter Manfred Haimbuchner (FPÖ) teilnahmen, in Dresden. In Sachsen wird am 1. September gewählt, laut Prognosen werden CDU und SPD Stimmenanteile verlieren und die AfD weiter zulegen auf rund 25 Prozent. Derzeit wird Sachsen von einer CDU-SPD-Regierung geführt.

Der 43-jährige Kretschmer wird als Hoffnungsträger der CDU gehandelt. Im Gespräch mit den Österreichern unterstrich er seinen Standpunkt, keine Koalition mit der AfD einzugehen. Die AfD stehe zu weit rechts, und es gehe bei einer Koalition auch um gemeinsame Werte, die er mit der AfD nicht sehe, sagte er. Auch mit der Linken will er kein Regierungsbündnis eingehen.

Sachsen ist seit der Wende von rund fünf auf etwa vier Millionen Einwohner geschrumpft. Kretschmer setzt auf eine Stärkung des ländlichen Raums, um dort die Abwanderung zu stoppen, und er verweist auf gegenläufige Trends: Viele zunächst in den Westen Deutschlands Ausgewanderte würden wieder zurückkommen und in Sachsen Familien gründen. Die Geburtenanzahl pro Frau sei in Sachsen am höchsten in ganz Deutschland. In den Städten wie Dresden und Leipzig gebe es Zuzug. Ein Drittel der Kommunen wachse, ein Drittel bleibe gleich und ein Drittel schrumpfe, vorwiegend im ländlichen Raum.

Wirtschaftlich gesehen sei in Sachsen vieles gelungen, so Kretschmer: Die Arbeitslosigkeit sei deutlich gesenkt worden und liege nun bei 5,4 Prozent. Sachsen positioniere sich als Zentrum für Elektromobilität, die Autokonzerne VW, Porsche und BMW sind im Bundesstaat angesiedelt. Unterstützt von Forschungseinrichtungen wie Fraunhofer-Instituten habe sich ein Mikroelektronik-Zentrum herausgebildet.

Der Kohleausstieg wird auch die Braunkohleförderung in Sachsen betreffen. Kretschmer sieht die Bergarbeiter finanziell abgesichert, wichtig werde die begleitende Förderung und Unterstützung der jeweiligen Regionen sein. Mit den von der deutschen Bundesregierung angekündigten 40 Mrd. Euro könnte unter anderem eine ICE-Bahnverbindung Berlin-Lausitz unterstützt werden, der weitere Ausbau der Mikroelektronik, Investitionen in den 5G-Mobilfunk und deutsch-polnische Kooperationen im Grenzgebiet. Grundsätzlich müsse man den Kohleausstieg aktiv gestalten, fordert Kretschmer: "Ich kann Ihnen noch nicht sagen, ob das gelingt."

  

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Oberbank will Dividende für 2018 um 0,2 auf 1,1 Euro je Aktie erhöhen


Aktionäre der Oberbank sollen für 2018 eine höhere Gewinnausschüttung erhalten. Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor, die Dividende um 20 Cent auf 1,10 Euro pro Aktie zu erhöhen, teilte die Linzer Oberbank am Mittwoch. Bei der heutigen Aufsichtsratssitzung wurde der Dividendenvorschlag für die Beschlussfassung in der Hauptversammlung am 14. Mai 2019 beschlossen.

  

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Nach 9. Rekordgewinn in Folge heuer Abschwächung erwartet
Oberbank-Chef: Deutschland-Expansion geht weiter - Kreditwachstum 2019 "etwas verhaltener", "sehr erbitterter Kampf" bei Privatkrediten, vor allem im Wohnbau

Die börsennotierte Oberbank mit Sitz in Linz rechnet nach dem neunten Rekordergebnis in Folge heuer mit einem Gewinnrückgang. Man könne sich nicht dem konjunkturellen Umfeld entziehen, sagte Oberbank-Generaldirektor Franz Gasselsberger am Montag bei der Bilanzpräsentation in Wien. Das Kreditwachstum und die Beteiligungserträge würden sich "voraussichtlich abschwächen".
Der Oberbank-Chef erwartet für 2019 ein "operatives Ergebnis auf höchstem Niveau". Das Kreditwachstum sei zum Jahresstart im Vergleich zum Vorjahr "etwas verhaltener" gewesen, habe jetzt aber wieder angezogen. "Aus heutiger Sicht kann aber nicht davon ausgegangen werden, dass die Oberbank das Ergebnis des Vorjahres noch mal übertrifft", so Gasselsberger.

Das Zinsergebnis der Oberbank stieg im Jahr 2018 im Vergleich zum Jahr davor um 9,5 Prozent auf 345,2 Mio. Euro, das Provisionsergebnis legte um 13,2 Prozent auf 159,2 Mio. Euro zu. Der Überschuss nach Steuern erhöhte sich um 12,5 Prozent auf 225,6 Mio. Euro. Der Anteil der notleidenden Kredite (Non performing loans) sank um rund 0,2 Prozentpunkte auf 2,43 Prozent, die Kernkapitalquote stieg um 0,7 Prozentpunkte auf 17,8 Prozent. Die Erträge aus at Equity bewerteten Beteiligungen stiegen um 15,1 Prozent auf 83,1 Mio. Euro. Die Oberbank hält 13,2 Prozent an der Bank für Tirol und Vorarlberg Aktiengesellschaft, 18,5 Prozent an der BKS Bank und 8,1 Prozent an dem Stahlkonzern voestalpine.

Zwei wichtige Treiber für das Rekordergebnis 2018 seien "das überdurchschnittliche starke Kreditwachstum" von knapp acht Prozent und der Anstieg der Kundeneinlagen um sechs Prozent gewesen, kommentierte Gasselsberger die aktuellen Zahlen. Bei Privatkrediten gebe es einen "sehr erbitterten Kampf" um die Kunden, vor allem bei der Wohnbaufinanzierung. Bei der Wohnraumfinanzierung müssten junge Leute auf die Verwandtschaft zurückgreifen, um die notwendigen Eigenmittel aufbringen. Durch den starken Anstieg der Immobilienpreise würde auch kleinere Einheiten gekauft.

Die Oberbank feiert heuer ihr 150-jähriges Jubiläum. Mit der Bank für Tirol und Vorarlberg, der Kärntner BKS Bank bildet die Oberbank seit 1997 die 3-Banken-Gruppe. Die Oberbank notiert seit 1986 an der Wiener Börse. Der Kurs der Stammaktie stieg in den vergangenen zehn Jahren von 42 Euro auf zuletzt 94 Euro, die Vorzugsaktie legte von 38 Euro auf 90,5 Euro zu. Aktionäre der Oberbank sollen für 2018 eine höhere Gewinnausschüttung erhalten. Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor, die Dividende um 20 Cent auf 1,10 Euro pro Aktie zu erhöhen.

Die Oberbank expandiert derzeit in Deutschland und hat im vergangenen Jahr jeweils drei neue Filialen in Sachsen und Baden-Württemberg sowie einen Standort in Hessen eröffnet. Damit verfügt die Oberbank über 34 Filialen in Deutschland. Heuer sollen noch einmal neun Filialen dazukommen. Man sehe Expansionschancen in Deutschland, weil die Sparkasse "sich aus der Fläche zurückzieht", die Südwest-Bank Mitarbeiter abgebaut habe und die mögliche Fusion der Deutschen Bank und Commerzbank die Kunden beschäftige, so der Oberbank-Chef.

Per Ende 2018 verfügte die Oberbank über 170 Filialen mit 2.101 Mitarbeitern: Neben den Filialen in Oberösterreich, Salzburg, Niederösterreich, Burgenland und Wien sowie Deutschland hatte die Bank 22 Standorte in Tschechien und 13 in Ungarn. "Wir sind sicher nicht überfilialisiert", betonte der Bankchef. Man investiere "auch sehr viel" in das Online-Geschäft. Für Wohnbau-Kredite und Vorsorgemöglichkeiten würden Kunden weiterhin "das persönliche Gespräch" in Filialen suchen.

  

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Poker um 3-Banken

Für Oberbank-HV keine Sonderprüfung a la BKS beantragt - Linzer Regionalbank glaubt dennoch, dass Bank Austria Kontrolle über Oberbank, BKS und BTV erlangen will

Seit Karfreitag herrscht helle Aufregung bei den 3-Banken (Oberbank, BTV, BKS). In einem Antrag auf Sonderprüfung, den die 30-Prozent-Aktionärin UniCredit Bank Austria bei der BKS Bank mit Sitz in Klagenfurt auf die HV-Tagesordnung am 8. Mai hieven ließ, machen die wechselseitig verflochtenen drei Regionalbanken nichts weniger als einen Übernahmeversuch aus.

Dies wird von der Bank Austria - die bei der BKS Kapitalerhöhungen zwischen 1994 und 2018 durchleuchtet wissen will - aber bestritten. Auch am heutigen Mittwoch wurde von einem Bank Austria eine solche Absicht in Abrede gestellt.

Die UniCredit Bank Austria will in der BKS von einem unabhängigen Prüfer geklärt wissen, ob die wechselseitige Teilnahme der drei Banken an ihren Kapitalerhöhungen zulässig ist. Sofort nachdem am Freitag vor Ostern der entsprechende Prüfantrag für die BKS-HV in Klagenfurt bekannt wurde, wurde gemutmaßt, dass die Bank Austria für die Hauptversammlungen (HV) bei den BKS-Schwesterbanken, der Linzer Oberbank und der Innsbrucker Bank für Tirol und Vorarlberg, ähnliches vor hat.

Einen solchen Antrag gab es nun bis zum Frist-Ende für die Einreichung von Anträgen für die Hauptversammlung der Oberbank aber nicht.

"Für die Hauptversammlung der Oberbank am 14. Mai 2019 hat die UniCredit keinen solchen Antrag auf Sonderprüfung gestellt", schrieb die börsennotierte Oberbank - sie ist die größte der drei Regionalbanken - heute, Mittwoch, auf ihrer Internetseite. Ein Bank-Austria-Sprecher hat dies auf APA-Anfrage bestätigt.

Das, so die Linzer Oberbank heute, bedeute aber nicht, dass die Angelegenheit damit für die Oberbank abgeschlossen sei. Wegen der wechselseitigen Verflechtungen der 3-Banken betreffe eine Sonderprüfung einer der drei Institute auch die anderen beiden Banken. Außerdem habe die UniCredit noch die Möglichkeit, einen entsprechenden Antrag direkt in der Hauptversammlung der Oberbank zu stellen.

An der Vermutung der Oberbank hat sich damit auch nichts geändert: "Offenbar will die UniCredit die Kontrolle über Oberbank, BKS und BTV erlangen."

Rechtlich seien die Argumente der UniCredit aber nicht haltbar meint wie schon die BKS auch die Oberbank. Die Überkreuz-Beteiligungen der 3-Banken seien seit 35 Jahren eine der meistgeprüften und am besten durchleuchteten Eigentümer- bzw. Beteiligungsstrukturen in Österreich.

Oberbank-Vorstandschef Franz Gasselsberger hatte sich vor dem Wochenende auch an den oberösterreichischen Landeshauptmann Thomas Stelzer (ÖVP) gewandt. Von einem möglichen Übernahmeversuch will Stelzer laut "Oberösterreichischen Nachrichten" nichts wissen: "Wir stehen hinter der Oberbank und ihrem regionalen Geschäftsmodell. Die Oberbank hat in den vergangenen Jahren Verantwortung übernommen und auch in schwierigen Zeiten Flagge gezeigt", wurde der Landeshauptmann in den OÖN zitiert. Der ehemalige Finanzminister Hannes Androsch wirft der UniCredit vor, Geld aus Österreichs Banken absaugen zu wollen.

  

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EANS-News: Oberbank AG / Aktienrückkauf
CORPORATE NEWS ÜBERMITTELT DURCH EURO ADHOC. FÜR DEN INHALT IST DER EMITTENT VERANTWORTLICH.

Aktienrückkauf

Linz - Veröffentlichung des Beschlusses, von Rückkaufermächtigungen Gebrauch zu machen und Veröffentlichung der Rückkaufprogramme der Oberbank AG

https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20190524_OTS0076/eans-news-oberbank-ag-aktienruec kkauf

  

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Oberbank - Negativzinsen auf privates Spargeld dank OGH-Urteil tabu

Parken Firmen nur groß Geld, müssen sie im Einzelfall aber schon "Strafzinsen" berappen - EZB-Zinspolitik kostet Oberbank pro Jahr 10 Mio. Euro an Zinsergebnis

Schon jetzt kostet die Negativzinspolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) die börsennotierte Oberbank 10 Millionen Euro pro Jahr an Zinsergebnis, berichtete Bankchef Franz Gasselsberger heute. Er erwartet noch eine weitere dramatische Verschärfung der EZB-Zinspolitik. In Österreich bleiben Negativzinsen auf privates Spargeld tabu. Das ist durch ein OGH-Urteil rechtlich abgesichert.

In der Oberbank geht man davon aus, dass EZB im September ihren Einlagenzins von minus 0,4 Prozent auf minus 0,6 Prozent weiter absenken wird, was Europas Banken in Summe mit weiteren Milliarden Euro belasten dürfte, und laut Gasselsberger wohl auch nicht zur Belebung der Wirtschaft führen dürfte. Gelder würden unter anderem wieder in den Immobilienmarkt fließen.

Banken im Euroraum müssen aktuell 0,4 Prozent Strafzinsen zahlen, wenn sie Gelder bei der EZB parken. Die Oberbank hat rund 1 Mrd. Euro bei der EZB geparkt.

Während in Österreich Negativzinsen auf Spareinlagen in der Breite des Privatkundengeschäfts aufgrund eines Spruchs des Obersten Gerichtshofs untersagt sind und damit die vor allem in Deutschland entbrannte Diskussion hier weiter halt machen dürfte, müssen Unternehmen in Österreich für große Bankeinlagen auch bei österreichischen Geldinstituten bereits Negativzinsen berappen.

Oberbank-Chef Gasselsberger erklärte, dass dies bei Großeinlagen von Unternehmen im Einzelfall angeschaut werde. Werde nur eine Großeinlage geparkt und sonst keine Geschäftsverbindung unterhalten, werden auch bei der Oberbank die minus 0,4 Prozent weitergereicht. Das seien aber Einzelfälle. Dort, wo die Oberbank eine Hausbankfunktion hat, ist das kein Thema.

Ein Thema, das auch für die Oberbank eines werden wird, sind die debattierten Verschärfungen der internationalen Kapitalregeln für Banken, was Firmenbeteiligungen betrifft. In Österreich zählt die Oberbank beispielsweise bei der voestalpine zu den wichtigen Einzelaktionären. Die Rede ist davon, dass laut "Basel IV" die Banken ihre Firmenbeteiligungen in Zukunft nicht mehr wie jetzt mit 100 Prozent, sondern mit 250 Prozent Eigenmittel unterlegen müssen. Die Banker hoffen, dass es zumindest Übergangsfristen gibt.

Mit einer Kernkapitalquote von 17,4 Prozent sieht sich die Oberbank als eine der kapitalstärksten Banken im Land auf diese Kapitalthematik auch gut vorbereitet. "Natürlich würde uns das was kosten", räumte Gasselsberger am Donnerstag ein. Sollten die in Entwürfen genannten neuen Unterlegungspflichten kommen, würde dies die Beteiligungsstrategie seiner Bank nicht ändern, sagte Gasselsberger.

Neun Filialgründungen sind bei der Oberbank in Deutschland heuer noch in Vorbereitung. Damit kommt das Geldinstitut in Summe auf knapp 180 Niederlassungen. In Wien kommt sie heute auf knapp 30 Filialen. In der neu gefassten "Strategie 2025", die gerade in Arbeit sei, werde die eine oder andere Filiale in der Bundeshauptstadt noch Platz finden. Den Großteil von Wien sieht Gasselsberger aber abgedeckt. Den Markt in Deutschland will man in zwei bis drei Jahren mit dann rund 50 Standorten abgedeckt haben. Auch in Ungarn wird weiter expandiert.

  

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Oberbank agiert weiter "gegen den Mainstream" und will mehr Filialen
Gasselsberger sieht "Handlungsbedarf" in Ungarn, Tschechien und Baden-Württemberg - Bank-CEO wortkarg zum aktuellen Rechtsstreit mit UniCredit-Tochter Bank Austria

Die Oberbank will auch weiterhin ihre Strategie "gegen den Mainstream" forcieren und in Zeiten, in denen anderen Banken ihr Filialgeschäft reduzieren, genau dieses weiter ausbauen. Denn, so der Bankchef Franz Gasselsberger am Dienstag im Klub der Wirtschaftspublizisten, der direkte Kontakt zu den Kunden in den Filialen sei wesentlich für die Kundenbindung und damit auch die Kundenzufriedenheit.

"Wir setzen weiterhin auf Filialen, wir wollen den Kontakt", sagte Gasselsberger. "Handlungsbedarf", also eine Notwendigkeit zum Ausbau der Filialen, sieht der Bank-Chef vor allem in Ungarn, Tschechien und Baden-Württemberg. Zunächst müsse aber der Ausbau in Sachsen abgeschlossen werden. Die Oberbank ist seit dem vergangenen Jahr in dem deutschen Bundesland tätig und ist damit bereits in fünf Regionen der Bundesrepublik vertreten. Wichtig sei für die oberösterreichische Oberbank in Deutschland vor allem das Geschäft mit mittelständigen Unternehmen - es macht rund 70 bis 80 Prozent aus -, im Privatkundenbereich gebe es dagegen "nichts zu verdienen", so der Oberbank-Boss.

Auch in Wien sieht Gasselsberger noch etwas Ausbaupotenzial, derzeit gibt es bereits 30 Oberbank-Filialen. Aber "den Großteil des Wachstums haben wir hinter uns", so der Oberbank-Chef weiter. Generell baut die Bank auf Wachstum aus eigener Kraft. "Wir wollen nur organisch wachsen, nicht über Unternehmenskäufe". Ein weiterer Wert, den der Banker hoch hält, ist die Unabhängigkeit der gesamten 3-Banken-Gruppe - bestehend aus Oberbank, BTV (Bank für Tirol und Vorarlberg) und BKS (Bank für Kärnten und Steiermark). "Wir wollen nicht fremdbestimmt sein von einer fernen Zentrale."

Zu dem Rechtsstreit der Bankgruppe mit der Bank Austria, die derzeit rund 27 Prozent an der Oberbank hält, gab sich Gasselsberger am Dienstag wortkarg. Die erste Tagsatzung in der Causa findet am 9. Oktober statt, bis dahin wolle er keinen Kommentar zu der Thematik abgeben. Auch jegliche Spekulationen, die Bank Austria wolle mehr Einfluss auf die 3-Banken-Gruppe - insbesondere auf die BVT (derzeit hält sie an dieser laut Geschäftsbericht 2018 rund 47 Prozent) - gewinnen, oder ihren Anteil verkaufen, wollte Gasselsberger nicht näher kommentieren.

  

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Oberbank-Chef Gasselsberger sieht expansive EZB-Politik sehr kritisch
Gasselsberger sieht Zinsende statt Zinswende - Höherer Strafzins sollte aber keine neuen Bankgebühren in Österreich bringen

Der Generaldirektor der oberösterreichischen Oberbank, Franz Gasselsberger, sieht die expansive Geldpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) sehr kritisch und teilt damit die Einschätzung des neuen OeNB-Gouverneurs Robert Holzmann. "Hat man vor einigen Monaten noch von der Zinswende gesprochen, spreche ich von einem Zinsende", sagte Gasselsberger im Klub der Wirtschaftspublizisten am Dienstag.

"Ich stehe auch äußerst kritisch dazu (Anm: zur expansiven EZB-Zinspolitik)", so Gasselsberger. So weit wie jetzt sei man noch nie entfernt gewesen von einer Normalisierung der Geldpolitik. Derzeit wird von Marktteilnehmern damit gerechnet, dass die EZB ihren Strafzins für Banken von derzeit minus 0,4 Prozent heuer noch auf bis zu minus 0,6 Prozent ausweiten könnte. Eine Senkung auf minus 0,5 Prozent noch bei der Sitzung im September gilt derzeit als sicher.

Der neue Gouverneur der Oesterreichischen Nationalbank (OeNB) Holzmann hatte sich zu seinem Amtsantritt am vergangenen Wochenende ebenfalls kritisch zum noch lockerer werdenden Kurs der EZB geäußert. Er wolle im EZB-Rat "eine etwas kritischere Haltung gegenüber den Vorschlägen einer weiteren monetären Vertiefung" einnehmen, hatte Holzmann vergangenen Samstag im ORF-"Journal zu Gast" gesagt.

Dass mit einem höheren Strafzins Banken ihre steigenden Kosten verstärkt auf die Kunden überwälzen könnten, glaubt Gasselsberger aber nicht. Bei Spareinlagen von Privaten verhindert in Österreich ein OGH-Urteil eine Überwälzung der Strafzinsen. Bei Unternehmenskunden, "die ihr Geld lediglich bei der Bank parken", gebe es dagegen bei der Oberbank bereits fallweise negative Zinsen. Die Einführung neuer Gebühren - beispielsweise einer Bankomatgebühr - würden hierzulande zudem sofort die Verbraucherschützer auf den Plan rufen und "für einen großen Aufschrei" sorgen, sagte der Oberbank-Chef. Anders sei die Lage dagegen in Deutschland, wo man nahezu täglich in den Medien von einer drastischen Erhöhung der Privatgebühren - um bis zu 30 Prozent - lese. "Das kann ich mir bei uns in Österreich aber nicht vorstellen", so Gasselsberger.

  

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>Dass mit einem höheren Strafzins Banken ihre steigenden Kosten
>verstärkt auf die Kunden überwälzen könnten, glaubt
>Gasselsberger aber nicht. Bei Spareinlagen von Privaten
>verhindert in Österreich ein OGH-Urteil eine Überwälzung der
>Strafzinsen. Bei Unternehmenskunden, "die ihr Geld lediglich
>bei der Bank parken", gebe es dagegen bei der Oberbank bereits
>fallweise negative Zinsen. Die Einführung neuer Gebühren -
>beispielsweise einer Bankomatgebühr - würden hierzulande zudem
>sofort die Verbraucherschützer auf den Plan rufen und "für
>einen großen Aufschrei" sorgen, sagte der Oberbank-Chef.
>Anders sei die Lage dagegen in Deutschland, wo man nahezu
>täglich in den Medien von einer drastischen Erhöhung der
>Privatgebühren - um bis zu 30 Prozent - lese. "Das kann ich
>mir bei uns in Österreich aber nicht vorstellen", so
>Gasselsberger.
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Ja er eröffnet zwar Filialen, doch mit fragwürdigen Öffnungszeiten. An 3 von 5 Tagen nach Mittag geschlossen. Nachmittagsöffnungszeiten von 14-16 Uhr. Der Scherz lautet: Man muss sich Urlaub nehmen, um eine Oberbank Filiale zu besuchen.

  

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Oberbank nach drei Quartalen mit mehr Gewinn

Beteiligungsergebnis wegen schwacher voestalpine um 42,8 Prozent eingebrochen

Nach drei Quartalen hat die Oberbank, die neben der Kärntner BKS und der Tiroler BTV Teil der 3-Banken-Gruppe ist, mehr Gewinn erzielt. Erfreulich lief für die Bank das Kreditgeschäft, während das Beteiligungsergebnis wegen der schwachen Ergebnisentwicklung bei der voestalpine deutlich zurückging, wie die Oberbank am Freitag mitteilte.
So brach das Equity-Beteiligungsergebnis um 42,8 Prozent auf 39,2 Mio. Euro ein. "Grund ist insbesondere die Ergebnisentwicklung der voestalpine, die die Ergebnisbeiträge unserer Schwesterbanken nicht kompensieren konnten", schrieb die Bank in ihrem Quartalsbericht. Im ersten Halbjahr 2019/20 hat die voestalpine einen massiven Gewinnrückgang von 64 Prozent erlitten. Der Stahlkonzern begründete die Entwicklung mit einer "deutlichen Eintrübung des wirtschaftlichen Umfeldes". Die Oberbank hält rund 8,1 Prozent an der voestalpine.

Dagegen lief das Kreditgeschäft der Oberbank gut. Zum Ende des dritten Quartals betrug das Kreditvolumen 16,6 Mrd. Euro, das ist ein Plus von 5,9 Prozent im Jahresabstand. Das Zinsergebnis stieg um 4,6 Prozent auf 258,9 Mio. Euro, das Provisionsergebnis legte um 1,6 Prozent auf 121,2 Mio. Euro zu.

Der Periodenüberschuss nach Steuern erhöhte sich nach neun Monaten um 7,8 Prozent auf 195,2 Mio. Euro. Die harte Kernkapitalquote lag bei 16,77 Prozent, die Kostenquote - das Verhältnis der Kosten zu den Einnahmen (Cost-Income-Ratio) - blieb bei 49,61 Prozent stabil (Vorjahresperiode: 49,70 Prozent). Für das Gesamtjahr erwartet der Vorstand, "dass das Ergebnis der Oberbank 2019 vor und nach Steuern annähernd das Ergebnis des Vorjahres erreichen wird," hieß es im Ausblick.

Der Gerichtsstreit zwischen der UniCredit-Tochter Bank Austria und der 3-Banken-Gruppe geht indessen weiter. Die Oberbank teilte in ihrem Quartalsbericht nur mit, dass es in der Causa noch keine Entscheidung gebe. Am 22. November wurde am Landesgericht Linz das Beweisverfahren eröffnet. In dem Streit geht es um den Vorwurf der Bank Austria, dass Kapitalerhöhungen der letzten Jahrzehnte nicht wirksam zustande gekommen seien, die untereinander verflochtenen Banken diese selbst finanziert hätten und dass Geld im Kreis geschickt worden wäre. Die Regionalbanken weisen diese Vorwürfe zurück.

  

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3-Banken fragten Schiedsgericht: "Kapitalerhöhungen rechtskonform"
Auf Initiative der Generali 3-Banken Holding Schiedsgericht befasst - Vorstände sehen "Meilenstein"

Im mittlerweile vor mehreren Gerichten ausgetragenen Streit zwischen der UniCredit-Tochter Bank Austria und der 3-Banken-Gruppe (Oberbank, Kärntner BKS, Tiroler BTV) um die Rechtmäßigkeit der Kapitalerhöhungen der überkreuz beteiligten Gesellschaften sehen sich die drei Regionalbanken durch einen Schiedsrichterspruch bestätigt.

Laut Schiedsgericht, das auf Initiative der Generali 3-Banken Holding befragt wurde, sei alles rechtens gewesen. Es sei zum Schluss gekommen, die wechselseitigen Beteiligungen der 3-Banken aneinander seien rechtskonform und alle Kapitalerhöhungen der jeweiligen Schwesterbanken rechtmäßig gewesen. Der Vorwurf, dass die 3-Banken sich ihre Kapitalerhöhungen unzulässig selbst finanziert hätten, sei falsch, wurde am Mittwochabend in gleichlautenden Informationen aus den 3-Banken mitgeteilt.

Die Vorstandschefs der 3-Banken, Herta Stockbauer (BKS), Gerhard Burtscher (BTV) und Franz Gasselsberger (Oberbank) bewerten diesen Schiedsspruch in den heutigen Mitteilungen als einen "Meilenstein auf dem Weg zu abschließender Rechtssicherheit für die 3-Banken."

Die 3-Banken sind jeweils aneinander beteiligt, an allen Dreien ist die UniCredit Bank Austria beteiligt. "Wenn ein Aktionär schwerwiegende Vorwürfe erhebt, stehen wir nicht an, diese umfassend prüfen zu lassen, um allfälligen Handlungsbedarf identifizieren zu können", hieß es in der Mitteilung der 3-Banken heute Abend. Nach dem Schiedsspruch sei allerdings klar: Hier lag die UniCredit falsch." Die Vorstandsvorsitzenden der 3 Banken hoffen nun, dass dieses Urteil bei der UniCredit nun zu einer "Nachdenkpause" führt.

  

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Oberbank: 2019 stabil, Prognosen nach unten revidiert
Zinsergebnis stabil - Überschuss nach Steuern sank leicht - 2020 von Coronakrise geprägt

Die börsenotierte Oberbank mit Sitz in Linz hat 2019 weniger Überschuss nach Steuern erzielt, das Zinsergebnis des Vorjahres wurde leicht übertroffen. Angesichts der Coronakrise müssten die Konjunkturprognosen nach unten revidiert werden, hieß es in der Bilanz-Presseaussendung am Montag.
2020 sei das operative Geschäft sehr gut angelaufen, aufgrund des Coronavirus werde sich diese Entwicklung aber nicht fortsetzen. In der Oberbank seien die bestehenden Notfall-Pläne aktiviert worden. Sie sei für die Krise gut aufgestellt, ganz sicher müssen aber die Konjunkturprognosen nach unten revidiert werden. Wann genau das passiere werde, stehe noch nicht fest, das hänge davon ab, wie die behördlichen Maßnahmen weitergehen, hieß es zur APA.

Kunden rät das Geldinstitut, den eigenen Bankberater zu kontaktieren und mit diesem den aktuellen Überbrückungsfinanzierungsbedarf abzustimmen. Vor allem kleinere Unternehmen seien massiv bis existenziell betroffen. Die Austria Wirtschaftsservice GmbH (aws) mit dem rasch installierten KMU-Haftungsprogramm sei hier unverzichtbar. Die Gefahr von Kreditausfällen werde deutlich steigen und die Folgen der Börseturbulenzen für das Wertpapiergeschäft ließen sich noch nicht abschätzen.

Das Zinsergebnis der Oberbank blieb mit 345,8 (2018: 345,2) Mio. Euro stabil, das Provisionsergebnis wurde leicht um 2,4 Prozent von 159,2 auf 163 Mio. Euro gesteigert. Der Überschuss vor Steuern stieg um 2,1 Prozent auf 276,2 (2018: 270,5) Mio. Euro, jener nach Steuern sank um 4,2 Prozent auf 216,1 (2018: 225,6) Mio. Euro, weil die Ertragssteuern um 33,8 Prozent auf 60,1 Mio. Euro stark stiegen. Die Kernkapitalquote stieg um 0,15 Prozentpunkte auf 17,92 Prozent. Als Erfolgsfaktoren führte die Bank ein mit plus 5,6 Prozent überdurchschnittliches Kreditwachstum und das Kundenvertrauen mit betreuten Vermögen von 30,3 Mrd. Euro an.

Das Equity-Ergebnis ging um 64,2 Prozent auf 29,7 Mio. Euro zurück. Die deutlich gestiegenen Ergebnisbeiträge der Schwesternbanken konnten den Rückgang beim anteiligen Ergebnis der voestalpine nicht ausgleichen, hieß es dazu. Die Risikovorsorgen gingen um 52,3 Prozent auf 12,2 (2018: 25,6) Mio. Euro, der Anteil der notleidenden Kredite von 2,43 auf 1,96 Prozent zurück.



Im Streit der Bank Austria mit der 3-Banken-Gruppe, zu der neben Oberbank die BTV und BKS gehören, soll jetzt die Übernahmekommission prüfen, ob die bei den 3 Banken bestehenden Syndikate in den letzten 17 Jahren ihren Einfluss unzulässig ausgebaut haben. Die Bank-Austria-Mutter UniCredit behaupte, dass sich seitdem die Zusammensetzung der Syndikate verändert hat und dass sie ihr Stimmgewicht so ausgebaut hätten, dass dadurch eine Angebotspflicht ausgelöst worden wäre.

Während sich die Oberbank 2019 auf die Expansion in Deutschland konzentrierte und dort sieben Filialen eröffnete, sollen 2020 je eine Bankstelle in der Slowakei und Ungarn sowie vier weitere in Deutschland dazukommen, womit es Ende 2020 voraussichtlich - abhängig von Auswirkungen der Coronakrise - 183 Filialen seien. Personell wuchs man um 49 Mitarbeiter auf 2.150, davon 1.520 in Österreich. Aufgrund der Ergebnisentwicklung überlege die Oberbank, der Hauptversammlung im Mai eine Erhöhung der Dividende vorzuschlagen. Dafür maßgeblich sei der Jahresüberschuss der Oberbank AG, der vom aktuellen Ergebnis der voestalpine nicht betroffen sei.

  

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Oberbank selbst:

Linz, 23. März 2020 - Oberbank schließt 2019 mit hervorragendem Ergebnis ab - Ergebnis vor Steuern erneut gesteigert
- Kernkapital wiederum gestärkt
- Erhöhung der Dividende in Überlegung

Die Oberbank AG konnte im Geschäftsjahr 2019 ihre operativen Ergebnisse neuerlich steigern und die Ausstattung mit Kernkapital weiter stärken. Das Zinsergebnis konnte stabil gehalten werden, die Risikovorsorgen konnten nochmals gesenkt und das Dienstleistungsergebnis verbessert werden. Mit einer harten Kernkapitalquote von 17,92 Prozent und über 20 Prozent Gesamtkapitalquote liegt die Oberbank im Spitzenfeld der europäischen Banken.

"Die Oberbank ist in einer guten Verfassung, um den absehbaren Herausforderungen der aktuellen Corona-Krise zu begegnen", kommentiert der Generaldirektor der Oberbank, Dr. Franz Gasselsberger, den Jahresabschluss und verspricht: "Die Oberbank als starke Regionalbank wird in dieser schwierigen Phase ihren Kunden nach bester Möglichkeit als verlässlicher Partner zur Seite stehen."

Operative Entwicklung übertrifft Rekordergebnisse des Vorjahres

Das Zinsergebnis der Oberbank konnte trotz anhaltendem Niedrig-Zinsniveau dank des stark gestiegenen Kreditvolumens um 0,2 Prozent auf 345,8 Mio. Euro verbessert werden.
Das Equity-Ergebnis war vom Ergebnisrückgang der voestalpine AG belastet und reduzierte sich trotz deutlich gesteigerter Ergebnisbeiträge der Schwesterbanken um 64,2 Prozent auf 29,7 Mio. Euro.
Die Risikosituation der Oberbank ist exzellent, die Bildung von Risikovorsorgen ging um 52,3 Prozent auf 12,2 Mio. Euro zurück. Der Anteil der notleidenden Kredite am gesamten Kreditvolumen (NPL-Quote) beträgt lediglich 1,96 Prozent (nach 2,43 Prozent im Jahr 2018).
Das Provisionsergebnis wurde um 2,4 Prozent auf 163,0 Mio. Euro gesteigert.

Der Verwaltungsaufwand war im Jahr 2019 mit 288,9 Mio. Euro um 1,9 Prozent marginal höher als im Jahr 2018, dies obwohl die Oberbank seit Jahren in die kontinuierliche Expansion investiert.
Der Personalaufwand blieb mit 174,9 Mio. Euro nahezu unverändert, der Sachaufwand ging um 8,8 % auf 86,7 Mio. Euro zurück. Die Abschreibungen und Wertberichtigungen stiegen von 12,7 Mio. Euro auf 27,4 Mio. Euro deutlich an. Die Cost-Income-Ratio war mit 50,04 Prozent weiterhin besonders günstig. Im Durchschnitt weisen die österreichischen Banken eine Kosten-Ertragsrelation von 62,6 Prozent aus.

Eigenkapital gestärkt, Dividendenvorschlag erhöht

Nach Berücksichtigung der Risikovorsorgen im Kreditgeschäft wird im Vergleich zum Vorjahr ein um 2,1 Prozent höherer Jahresüberschuss vor Steuern von 276,2 Mio. Euro ausgewiesen. Die Steuern vom Einkommen und Ertrag waren mit 60,1 Mio. Euro um 33,8 Prozent höher als im Vorjahr. Daraus resultiert ein Rückgang des Jahresüberschusses nach Steuern um 4,2 Prozent auf 216,1 Mio. Euro.

Aufgrund der ausgezeichneten Ergebnisentwicklung stieg die harte Kernkapitalquote um 0,13 Prozent-Punkte auf 17,59 Prozent, die Kernkapitalquote um 0,15 Prozent-Punkte auf 17,92 Prozent und die Gesamtkapitalquote um 0,04 Prozent-Punkte auf 20,23 Prozent.
Mit diesen Quoten liegt die Oberbank im Spitzenfeld der europäischen Banken.

Der Hauptversammlung wird voraussichtlich eine Erhöhung der Dividende um 5 Eurocent auf 1,15 Euro vorgeschlagen werden.

Die wichtigsten Erfolgsfaktoren

Der wesentliche Erfolgsfaktor ist das überdurchschnittliche Wachstum des Kreditvolumens, das die Oberbank verzeichnen konnte. Insgesamt stieg es um 5,6 Prozent auf 16,8 Mrd. Euro.
Die Kommerzkredite stiegen im Jahr 2019 um 5,0 Prozent auf 13,3 Mrd. Euro, wobei Investitionsfinanzierungen um 4,7 Prozent auf 9,7 Mrd. Euro ausgeweitet wurden, Betriebsmittelfinanzierungen hingegen um 6,0 Prozent auf 3,6 Mrd. Euro. Bei den Privatkrediten ist ein Anstieg von 7,9 Prozent zu verzeichnen, das Volumen stieg auf 3,5 Mrd. Euro, den höchsten Wert in der Geschichte der Oberbank. Hervorzuheben sind dabei die Wohnbaukredite, deren Volumen um 8,7 Prozent auf 3,1 Mrd. Euro wuchs.
Ein zweiter Erfolgsfaktor ist das starke Kundenvertrauen in Bezug auf betreute Vermögen. Die Primäreinlagen blieben mit 14,2 Mrd. Euro trotz niedrigster Zinsen nahezu unverändert, die Wertpapiere auf Kundendepots stiegen um 13,0 Prozent auf 16,1 Mrd. Euro.

Im Jahr 2019 fokussierte die Oberbank ihre Expansion auf Deutschland. Sieben Filialen, vor allem in Baden-Württemberg, wurden eröffnet. Insgesamt betrieb die Oberbank im Jahr 2019 177 Filialen. Im Jahr 2020 sind sechs Filialgründungen geplant, davon vier in Deutschland und je eine in der Slowakei und in Ungarn.

Weiterhin keine Einigung mit der UniCredit

Bekanntlich hat die UniCredit die 3 Banken mit sieben Verfahren eingedeckt. Sie behauptet, dass die wechselseitige Beteiligung der 3 Banken aneinander problematisch sei, dass die Teilnahme an den Kapitalerhöhungen der jeweiligen Schwesterbanken nicht rechtmäßig gewesen sei und dass die 3 Banken ihre Kapitalerhöhungen zum Teil unzulässig selbst finanziert hätten. Die Oberbank hat immer betont, dass ihre Vorgehensweise korrekt war, und alle bisherigen Urteile und Entscheidungen sind gegen die UniCredit ausgefallen. Die Oberbank hofft nach wie vor, dass es zu einem Umdenken in Wien oder Mailand kommt. Derzeit sieht es allerdings nicht danach aus, dass die UniCredit den Weg vom Streit wieder zu einem gedeihlichen Miteinander suchen wird.

Ausblick

Die Oberbank ist gut in das Geschäftsjahr 2020 gestartet, das operative Geschäft war in den ersten beiden Monaten sehr zufriedenstellend. Aufgrund der Corona-Krise wird sich diese Entwicklung nicht fortsetzen. Derzeit ist eine belastbare Prognose für das laufende Jahr nicht möglich.

ENDE DER MITTEILUNG EURO ADHOC

  

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EANS-News: Oberbank AG / Verschiebung der Hauptversammlung 2020
CORPORATE NEWS ÜBERMITTELT DURCH EURO ADHOC. FÜR DEN INHALT IST DER EMITTENT VERANTWORTLICH.

Hauptversammlungen/Vorstandssitzungen

Linz, 10. April 2020 - Verschiebung der 140. ordentlichen Hauptversammlung der Oberbank AG auf den 20. Mai 2020

Der Vorstand der Oberbank AG hat beschlossen, die für den 12. Mai 2020 in Linz geplante ordentliche Hauptversammlung auf den 20. Mai 2020 zu verschieben und als virtuelle Versammlung im Sinne der Gesellschaftsrechtlichen COVID-19-Verordnung abzuhalten.

Die letzten Wochen standen ganz im Zeichen der globalen COVID-19-Pandemie und stellten uns alle vor zahlreiche Herausforderungen.

Angesichts der aktuellen Situation haben der Schutz, die Sicherheit und die Gesundheit der Aktionärinnen und Aktionäre sowie der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Oberbank AG höchste Priorität. Eine Abhaltung einer Hauptversammlung, bei der allen AktionärInnen die Möglichkeit einer persönlichen Teilnahme eingeräumt wird, ist aufgrund der aktuellen Situation weder sinnvoll noch rechtlich möglich.

Trotz dieser herausfordernden Situation wird die 140. ordentliche Hauptversammlung im Mai stattfinden und im Einklang mit den rechtlichen Vorgaben heuer virtuell durchgeführt werden. Um die organisatorischen und technischen Herausforderungen, die eine Abhaltung als virtuelle Versammlung mit sich bringen, professionell lösen zu können, wird die ordentliche Hauptversammlung der Oberbank AG um einige Tage auf Mittwoch, den 20. Mai 2020 verschoben.

Die Oberbank AG weist ihre Aktionärinnen und Aktionäre darauf hin, dass es durch die Verschiebung der Hauptversammlung insbesondere zu einer späteren Beschlussfassung über die Verwendung des Bilanzgewinns 2019 und zu einer späteren Auszahlung der Dividende kommt.

Über die Modalitäten der Abhaltung der ordentlichen Hauptversammlung am 20. Mai 2020 wird die Oberbank im Zuge der Einberufung näher informieren.

Die Oberbank AG bittet ihre Aktionärinnen und Aktionäre um Verständnis für diese Vorkehrungen.

Der Vorstand

  

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>Die Oberbank AG weist ihre Aktionärinnen und Aktionäre darauf
>hin, dass es durch die Verschiebung der Hauptversammlung
>insbesondere zu einer späteren Beschlussfassung über die
>Verwendung des Bilanzgewinns 2019 und zu einer späteren
>Auszahlung der Dividende kommt.


Kein Hinweis auf Streichung? Als Bank?

  

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Oberbank rechnet mit negativem Ergebnis im ersten Quartal
Wegen Marktturbulenzen und Abwertung von voestalpine-Beteiligung - Ergebnisveröffentlichung auf 22. Mai verschoben

Die börsenotierte Oberbank mit Sitz in Linz rechnet mit einem negativen Ergebnis im ersten Quartal 2020, bedingt durch Marktturbulenzen wegen der Coronakrise und einer Abwertung der voestalpine-Beteiligung, teilte die Bank am Montag mit. Daraus könne aber nicht auf das Gesamtergebnis 2020 geschlossen werden.
Trotz eines zufriedenstellenden operativen Geschäfts in den ersten drei Monaten mit Zuwächsen im Zins- und Dienstleistungsergebnis und eines immer noch sehr günstigen Kreditrisikos sei mit einem negativen Ergebnis in der Höhe von minus 70 bis minus 78 Mio. Euro nach Steuern zu rechnen. Im Vorjahr habe man im ersten Quartal ein positives Ergebnis von 48,5 Mio. Euro erzielt.

Ausschlaggebend seien ergebniswirksame Abwertungen von nach der Fair-Value-Methode zu bewertenden Finanzanlagen und das voraussichtliche Abwertungserfordernis aus der Beteiligung an der voestalpine AG, die nach der Equity-Methode in den Konzernabschluss der Oberbank einbezogen werde.

Der deutliche Ergebnisrückgang des ersten Quartals sollte sich nicht in diesem Ausmaß fortsetzen, ein belastbarer Ausblick auf die Entwicklung im Gesamtjahr sei aus derzeitiger Sicht nicht möglich. Es sei aber nicht zu erwarten, dass das Vorjahresergebnis (216,1 Mio. Euro Überschuss nach Steuern, Anm.) erneut erreicht werden könne, hieß es. Eine Stabilisierung der Wirtschaft sei frühestens in der zweiten Jahreshälfte wahrscheinlich.

Durch die Corona-bedingte Verlegung der Aufsichtsratssitzung von 12. auf 20. Mai verschiebt sich auch die für den 13. Mai geplante Veröffentlichung des Quartalsergebnisses der Oberbank auf den 22. Mai 2020.

  

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EANS-Adhoc: Oberbank AG / Reduzierte Dividende für 2019
VERÖFFENTLICHUNG EINER INSIDERINFORMATION GEMÄSS ARTIKEL 17 MAR DURCH EURO ADHOC MIT DEM ZIEL EINER EUROPAWEITEN VERBREITUNG. FÜR DEN INHALT IST DER EMITTENT VERANTWORTLICH

Ausschüttungen/Dividendenbeschlüsse
20.04.2020

Linz, 20.4.2020 - Oberbank reduziert Dividendenvorschlag

Im Lichte der COVID 19 bedingten Empfehlungen der Bankenaufsicht bezüglich Dividendenbeschränkungen werden Vorstand und Aufsichtsrat der Oberbank der Hauptversammlung eine Rücknahme der Dividende für das Geschäftsjahr 2019 von EUR 1,10 je Aktie auf die satzungsmäßig verpflichtende Mindestdividende für Vorzugsaktien von EUR 0,18 je Vorzugsaktie vorschlagen sowie eine Dividende in gleicher Höhe für jede Stammaktie aufschiebend bedingt mit dem Wegfall der Empfehlung zur Dividendenbeschränkung der Bankenaufsicht bis spätestens 31.12.2020.

Durch diese Maßnahme wird die ohnehin sehr gute Kapitalausstattung der Oberbank weiter gestärkt.

ENDE DER MITTEILUNG EURO ADHOC

  

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Die Hauptversammlung der Oberbank AG am 20. Mai 2020 wird iSd der COVID-19-GesV (BGBl. II Nr. 140/2020) als "virtuelle Hauptversammlung" durchgeführt. Dies bedeutet, dass bei der Hauptversammlung der Oberbank AG am 20. Mai 2020 Aktionäre nicht physisch anwesend sein können.
Die Durchführung der ordentlichen Hauptversammlung als virtuelle Hauptversammlung nach Maßgabe der COVID-19-GesV führt zu Modifikationen im Ablauf der Hauptversammlung sowie in der Ausübung der Rechte der Aktionäre. Die Stimmrechtsausübung, das Recht, Anträge zu stellen und das Recht, Widerspruch zu erheben, erfolgen ausschließlich durch Vollmachtserteilung und Weisung an einen der von der Gesellschaft vorgeschlagenen unabhängigen besonderen Stimmrechtsvertreter.
Diese vier besonderen Stimmrechtsvertreter werden in der spätestens am 29. April 2020 auf der Internetseite der Gesellschaft unterwww.oberbank.at/ hauptversammlung <http://www.oberbank.at/hauptversammlung> zugänglichen Information über die organisatorischen und technischen Voraussetzungen für die Teilnahme gem § 3 Abs 3 iVm § 2 Abs 4 COVID-19-GesV ("Teilnahmeinformation") genannt.

https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20200422_OTS0048/eans-hauptversammlung-oberbank-a g-einberufung-zur-hauptversammlung-gemaess-107-abs-3-aktg

  

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Bank Austria will Schadenersatzklagen gegen Oberbank-Vorstände
Im Streit um 3Banken-Gruppe - Es geht um bis zu 19,3 Mio. Euro

Der Streit zwischen der UniCredit-Tochter Bank Austria und der Oberbank eskaliert weiter. Bei der Oberbank-Hauptversammlung am 20. Mai will die UniCredit eine Schadenersatzklage in Millionenhöhe gegen die Vorstände Franz Gasselsberger, Florian Hagenauer und Josef Weißl sowie den ehemaligen Vorstand Ludwig Andorfer beantragen. Es geht um bis zu 19,3 Mio. Euro.
Die Bank Austria ist über ein Beteiligungsvehikel an den drei börsenotierten Regionalbanken Oberbank (Linz), Bank für Tirol und Vorarlberg (BTV, Innsbruck) und Bank für Kärnten und Steiermark (BKS, Klagenfurt) beteiligt. Auch die drei Banken selber sind untereinander verflochten. Dieses "Beteiligungskarussell" ist der Bank Austria ein Dorn im Auge. Sie hat den Verdacht, dass aufgrund der wechselseitigen ringförmigen Beteiligungen Kapitalerhöhungen der Oberbank zumindest teilweise aus deren eigenem Vermögen bezahlt worden seien. Außerdem vermutet sie, dass die Oberbank der Beteiligungsgesellschaft Generali 3Banken Holding finanzielle Mittel zukommen ließ, um ihr die Teilnahme an der Oberbank-Kapitalerhöhung zu ermöglichen.

Die Zuschüsse an die Generali 3Banken Holding soll nun zurückgefordert werden - wenn nötig auch auf dem Weg von Schadenersatzklagen gegen das Management. Das ist einem Aktionärsverlangen, das knapp vor Fristende noch eingelangt ist, zu entnehmen. Generaldirektor Franz Gasselsberger vermutet hinter dem Begehren, dass es der UniCredit um die "Machtübernahme" in der Oberbank gehe. "Ohne Not eskaliert die UniCredit den Streit und zerbricht mutwillig und sinnlos weiteres Porzellan. Die UniCredit muss wissen, dass sie mit einem solchen Verfahren rechtlich keine Chance hat", ist er überzeugt.

  

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>Bank Austria will Schadenersatzklagen gegen
>Oberbank-Vorstände
>Im Streit um 3Banken-Gruppe - Es geht um bis zu 19,3 Mio.
>Euro
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>Der Streit zwischen der UniCredit-Tochter Bank Austria und der
>Oberbank eskaliert weiter. Bei der Oberbank-Hauptversammlung
>am 20. Mai will die UniCredit eine Schadenersatzklage in
>Millionenhöhe gegen die Vorstände Franz Gasselsberger, Florian
>Hagenauer und Josef Weißl sowie den ehemaligen Vorstand Ludwig
>Andorfer beantragen. Es geht um bis zu 19,3 Mio. Euro.
>Die Bank Austria ist über ein Beteiligungsvehikel an den drei
>börsenotierten Regionalbanken Oberbank (Linz), Bank für Tirol
>und Vorarlberg (BTV, Innsbruck) und Bank für Kärnten und
>Steiermark (BKS, Klagenfurt) beteiligt. Auch die drei Banken
>selber sind untereinander verflochten. Dieses
>"Beteiligungskarussell" ist der Bank Austria ein Dorn im Auge.
>Sie hat den Verdacht, dass aufgrund der wechselseitigen
>ringförmigen Beteiligungen Kapitalerhöhungen der Oberbank
>zumindest teilweise aus deren eigenem Vermögen bezahlt worden
>seien. Außerdem vermutet sie, dass die Oberbank der
>Beteiligungsgesellschaft Generali 3Banken Holding finanzielle
>Mittel zukommen ließ, um ihr die Teilnahme an der
>Oberbank-Kapitalerhöhung zu ermöglichen.
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>Die Zuschüsse an die Generali 3Banken Holding soll nun
>zurückgefordert werden - wenn nötig auch auf dem Weg von
>Schadenersatzklagen gegen das Management. Das ist einem
>Aktionärsverlangen, das knapp vor Fristende noch eingelangt
>ist, zu entnehmen. Generaldirektor Franz Gasselsberger
>vermutet hinter dem Begehren, dass es der UniCredit um die
>"Machtübernahme" in der Oberbank gehe. "Ohne Not eskaliert die
>UniCredit den Streit und zerbricht mutwillig und sinnlos
>weiteres Porzellan. Die UniCredit muss wissen, dass sie mit
>einem solchen Verfahren rechtlich keine Chance hat", ist er
>überzeugt.

Gefühlt steckt da was dahinter. Und Aktionärsfreundlich ist weder ist dieses Konstrukt noch die Attitude der 3 Banken. Ständige Kapitalerhöhungen, Dividendenrenditen in der Nachkommastelle, Vorzugsaktien, Handelbarkeit, etc. Wäre wirklich zu begrüßen, dass hier mal Druck aufkommt, und diese wir kontrollieren uns selber Konstruktion aufgebrochen wird.

  

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>>"Machtübernahme" in der Oberbank gehe. "Ohne Not eskaliert
>die
>>UniCredit den Streit und zerbricht mutwillig und sinnlos
>>weiteres Porzellan. Die UniCredit muss wissen, dass sie
>mit
>>einem solchen Verfahren rechtlich keine Chance hat", ist
>er
>>überzeugt.
>
>Gefühlt steckt da was dahinter. Und Aktionärsfreundlich ist
>weder ist dieses Konstrukt noch die Attitude der 3 Banken.
>Ständige Kapitalerhöhungen, Dividendenrenditen in der
>Nachkommastelle, Vorzugsaktien, Handelbarkeit, etc. Wäre
>wirklich zu begrüßen, dass hier mal Druck aufkommt, und diese
>wir kontrollieren uns selber Konstruktion aufgebrochen wird.
>

Find ich auch gut, dass da mal Bewegung reinkommt. Gasselsberger reagiert ja auf den Sonderprüfungsvorschlag allergisch.

  

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2014:

Grundkapital, Aktienstückelung und genehmigtes Kapital
Zum 31.12.2014 betrug das Grundkapital der Oberbank AG 86.349.375 Euro und war unterteilt in 25.783.125
auf den Inhaber lautende Stamm-Stückaktien und 3.000.000 auf den Inhaber lautende Vorzugs-Stückaktien
ohne Stimmrecht mit einer nachzuzahlenden Mindestdividende von 6 % vom anteiligen Grundkapital.


2019:

Grundkapital, Aktienstückelung und genehmigtes Kapital
Zum 31.12.2019 betrug das Grundkapital der Oberbank AG 105.844.749 Euro und war unterteilt in 32.307.300
auf den Inhaber lautende Stamm-Stückaktien und 3.000.000 auf den Inhaber lautende Vorzugs-Stückaktien
ohne Stimmrecht mit einer nachzuzahlenden Mindestdividende von 6 % vom anteiligen Grundkapital.

In 5 Jahren hat sich die Zahl der Stammaktien um gut 7mio erhöht.

  

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>auf den Inhaber lautende Stamm-Stückaktien und 3.000.000 auf
>den Inhaber lautende Vorzugs-Stückaktien
>ohne Stimmrecht mit einer nachzuzahlenden Mindestdividende von
>6 % vom anteiligen Grundkapital.


Nachzuzahlen? Und das zählt als Eigenkapital?

  

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>
>>auf den Inhaber lautende Stamm-Stückaktien und 3.000.000
>auf
>>den Inhaber lautende Vorzugs-Stückaktien
>>ohne Stimmrecht mit einer nachzuzahlenden Mindestdividende
>von
>>6 % vom anteiligen Grundkapital.
>
>
>Nachzuzahlen? Und das zählt als Eigenkapital?

Leider K.A. Vlt. kennt sich hier im Forum jemand besser mit der Lage aus. Hier ist der Unicredit Antrag. 6.2 ist interessant.

https://www.oberbank.at/documents/20195/559183/irglobal_akt_hv20_akverl_ucba.pdf/e734552f -4f37-397a-bc66-fbc421aa697a

  

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>>
>>>auf den Inhaber lautende Stamm-Stückaktien und
>3.000.000
>>auf
>>>den Inhaber lautende Vorzugs-Stückaktien
>>>ohne Stimmrecht mit einer nachzuzahlenden
>Mindestdividende
>>von
>>>6 % vom anteiligen Grundkapital.
>>
>>
>>Nachzuzahlen? Und das zählt als Eigenkapital?
>
>Leider K.A. Vlt. kennt sich hier im Forum jemand besser mit
>der Lage aus. Hier ist der Unicredit Antrag. 6.2 ist
>interessant.
>
>https://www.oberbank.at/documents/20195/559183/irglobal_akt_hv20_akverl_ucba.pdf/e734552f -4f37-397a-bc66-fbc421aa697a


Also nach Durchsicht der Unterlagen ist festzustellen, dass die Anträge (meiner laienhaften Einschätzung nach) fundiert sind. Dahinter steckt ganz klar das Ziel den Inzestverein aufzubrechen.
Dass G. allergisch reagiert ist nachvollziehbar. Denn mit der jahrenlangen Gemütlichkeit ist es jetzt wohl vorbei.

  

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Kapfenberg gegen Simmering..

Oberbank soll eigenen Chef klagen

Einen brisanten Antrag brachte die Bank Austria für die Oberbank-Hauptversammlung ein: Sie soll ihre Vorstände auf Schadenersatz klagen

20. Mai 2020, 06:00 17 Postings
Mit einem kleinen Paukenschlag eröffnet die Unicredit Bank Austria die nächste Runde im Streit mit der 3-Banken-Gruppe. Schauplatz ist die am Mittwoch stattfindende Hauptversammlung der Oberbank, die zwar wegen der Corona-Krise virtuell übe die Bühne geht, aber handfeste Auseinandersetzungen verspricht. Auslöser ist ein Strauß an Anträgen, den die Bank Austria, die über fast 26 Prozent der Stimmrechte verfügt, für das Aktionärstreffen einbrachte. Das Highlight: Die Oberbank soll ihren Chef, Franz Gasselsberger, und zwei weitere Vorstände sowie einen ehemaligen auf Schadenersatz klagen. Es geht um bis zu 19,3 Millionen Euro.

https://www.derstandard.at/story/2000117588427/streit-um-3-banken-gruppe-oberbank-soll-ei genen-chef-klagen

  

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Wie im Kindergarten
Was die heut für Probleme ghabt haben.
Die einen fürchten sich vor italienischen Verhältnissen,
die anderen vor österreichischen Verhältnissen

8 Stunden und 32 Minuten HV ... und nocha netamoi a Buffet

  

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>Wie im Kindergarten
>Was die heut für Probleme ghabt haben.
>Die einen fürchten sich vor italienischen Verhältnissen,
>die anderen vor österreichischen Verhältnissen
>
>8 Stunden und 32 Minuten HV ... und nocha netamoi a Buffet
>

Haha, recht habens die Italiener. Sonderprüfung sofort!

  

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Zähe Hauptversammlung der Oberbank wegen Streit mit UniCredit
Sonderprüfungen abgelehnt, Umwandlung von Vorzugs- in Stammaktien angenommen - Keine Abstimmung über Minderheitsverlangen zu Millionenklagen gegen Vorstände

Die ordentliche Hauptversammlung der Oberbank hat sich am Mittwoch in die Länge gezogen: Die UniCredit Bank Austria hatte im Dauerstreit mit den 3-Banken etliche Sonderprüfungen beantragt, die abgelehnt wurden. Über ihr Minderheitsverlangen, Millionenklagen gegen die Vorstände einzubringen, wurde nicht abgestimmt. Mit großer Mehrheit beschlossen wurde die Umwandlung von Vorzugs- in Stammaktien.

Die UniCredit Bank Austria ist über ein Vehikel an den drei börsennotierten Regionalbanken Oberbank (Linz), Bank für Tirol und Vorarlberg (BTV, Innsbruck) und Bank für Kärnten und Steiermark (BKS, Klagenfurt) beteiligt. Auch die drei Banken selber sind untereinander verflochten. Dieses "Beteiligungskarussell" ist der Bank Austria ein Dorn im Auge. Sie vermutet, dass dadurch Kapitalerhöhungen der Oberbank zumindest teilweise aus deren eigenem Vermögen bezahlt worden seien. Außerdem hat sie den Verdacht, dass die Oberbank der Beteiligungsgesellschaft Generali-3Banken Holding finanzielle Mittel zukommen ließ, um ihr die Teilnahme an der Oberbank-Kapitalerhöhung zu ermöglichen.

Oberbank-Generaldirektor Franz Gasselsberger hielt in der Hauptversammlung dem Vorwurf der Verflechtungen entgegen, dass die drei Schwesterbanken ihre Geschicke selbst bestimmen und ihnen ihr Handeln im Gegensatz zur UniCredit nicht "aus Mailand diktiert" würde. Kein einzelner Aktionär könne in diesem Konstrukt einen unternehmensschädigenden Einfluss ausüben. Die von der UniCredit angestrebte Entflechtung - "entflechten heißt zerschlagen" - würde sie zum einzigen Großaktionär machen.

Vor dem Hintergrund dieses Konflikts will die UniCredit, dass die Zuschüsse an die Generali 3Banken Holding zurückgefordert werden - wenn nötig auch auf dem Weg von Schadenersatzklagen gegen die Vorstände Gasselsberger, Florian Hagenauer und Josef Weißl sowie den ehemaligen Vorstand Ludwig Andorfer. Es geht um bis zu 19,3 Mio. Euro. Ein Sprecher von UniCredit Bank Austria erklärte, dass es nicht um eine Klage "seiner" Bank gegen das Oberbank-Management gehe, "sondern um Rückerstattungsansprüche der Oberbank gegen die Generali 3 Banken Holding (G3B)". Die entsprechende Klage müsste vom Aufsichtsrat für die Oberbank für erlittene Schäden eingebracht werden.

Darüber hinaus stellte die Bank Austria Anträge auf weitere Sonderprüfungen rund um Zahlungsflüsse innerhalb der 3-Banken-Gruppe und der Generali-3Banken Holding sowie rund um Zahlungen an andere Aktionäre. Die Sonderprüfungen wurden in der HV abgelehnt. Bei den angestrebten Klagen handelt es sich nur um Minderheitsverlangen, daher wurde darüber gar nicht erst abgestimmt.

Mit großer Mehrheit angenommen wurde hingegen der Antrag, alle Vorzugsaktien in Stammaktien umzuwandeln. Daher wurde vorsorglich bereits eine - ebenfalls virtuelle - außerordentliche Hauptversammlung für 9. Juni anberaumt. Denn nach den stimmberechtigten Stammaktionären müssen die bisher nicht stimmberechtigten Vorzugsaktionäre ebenfalls noch zustimmen.

  

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>Zähe Hauptversammlung der Oberbank wegen Streit mit
>UniCredit
>Sonderprüfungen abgelehnt, Umwandlung von Vorzugs- in
>Stammaktien angenommen - Keine Abstimmung über
>Minderheitsverlangen zu Millionenklagen gegen Vorstände

Man kann dies wohl schon als "Sensation" bezeichnen, dass sie Vorzugsaktien umwandeln.

Beim Rest wird es wohl noch etwas dauern, bis die Verfilzungen aufgebrochen werden.

  

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Hat sich auf der HV angehört wie "Wir wollten eh schon immer,
aber wir haben geglaubt, die Unicredit will nicht"

Und weil sichs die Unicredit diesmal ausdrücklich gewünscht hat,
erfüllen wir ihr eben diesen Wunsch.

Drei Viertel der anwesenden Aktionäre waren eh dagegen. Aber halt kleiner als die Großen. 196 Aktionäre mit 1.989.478 Stimmen.

"Stimmenthaltung 4.549 Aktionäre" dürften wohl die sein, die wegen der Änderung des Tagesordnungspunkts keine neuerliche Weisung mehr haben erteilen können.

  

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Thema #186117

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