STRABAG SE hält ihre solide Position 2012 und erwartet EBIT-Anstieg auf mindestens EUR 260 Mio. in 2013
13.02.2013 | STRABAG SE

Leistung und Auftragsbestand stabil mit nur kleinen Rückgängen von 2 % bzw. 1 %
STRABAG strebt für 2013 gleichbleibende Leistung und EBIT-Anstieg auf zumindest € 260 Mio. an

STRABAG SE, das größte Bauunternehmen Zentral- und Osteuropas, hat heute erste Zahlen für das Geschäftsjahr 2012 bekannt gegeben. „Unsere Leistung ist mit € 14,0 Mrd. gegenüber € 14,3 Mrd. im Vorjahr stabil geblieben: In Polen haben wir wegen des Endes des Baubooms Rückgänge verzeichnet, die wir jedoch mit Zunahmen in Deutschland und Verkehrswegebauten in Rumänien ausgleichen konnten. Deutschland ist derzeit für uns auch hinsichtlich neuer Großaufträge im Hochbau ein erfolgreicher Markt – unsere dortigen Mitarbeiter sorgen für einen soliden Auftragsbestand“, fasst Hans Peter Haselsteiner, CEO der STRABAG SE, zusammen.

Leistung
STRABAG SE hat im Geschäftsjahr 2012 eine Leistung von € 14,0 Mrd. erwirtschaftet. Vor dem Hintergrund niedriger öffentlicher Infrastrukturausgaben blieb die Leistung mit einem Rückgang um nur 2 % praktisch auf dem hohen Niveau des Vorjahres. Mit dem Auslaufen des Baubooms in Polen war in diesem Land die größte Reduktion zu verzeichnen. Abnahmen in mehreren Regionen Osteuropas standen Erhöhungen in Deutschland und in Rumänien gegenüber.

Auftragsbestand
Auch der Auftragsbestand per 31.12.2012 blieb mit € 13,2 Mrd. in etwa auf dem Niveau des Vorjahres (-1 %). In Polen, in der Region Russland und Nachbarstaaten und in Rumänien wurden Großaufträge abgearbeitet und dadurch der Auftragsbestand in Leistung umgewandelt, während ein großes Straßenbauprojekt in Italien und bedeutende Hochbau-Projekte in Deutschland den Auftragsbestand bereicherten.

Mitarbeiter
Der Mitarbeiterstand reduzierte sich deutlich stärker als die Leistung, und zwar um 4 % auf 74.010 Personen. Der größte Teil des Abbaus ist auf das Auslaufen von Großprojekten, etwa in Polen oder im Nahen Osten, zurückzuführen. Aber auch in vielen anderen Märkten wurde das Personal angesichts der schwierigen Baukonjunktur verringert.

Ausblick 2013
STRABAG veröffentlicht erstmals ihre Prognose für das Geschäftsjahr 2013. Der Vorstand rechnet mit einer gegenüber 2012 gleichbleibenden Leistung von € 14,0 Mrd. Diese sollte sich aus € 5,8 Mrd. aus dem Segment Nord + West, aus € 5,0 Mrd. aus dem Segment Süd + Ost und € 3,0 Mrd. aus dem Segment International + Sondersparten zusammensetzen. Der Rest entfällt auf „Sonstiges“. Einer weiteren, bereits erwarteten Reduktion in Polen sollten Erhöhungen etwa im Tunnelbau, im internationalen Geschäft und im österreichischen Hochbau gegenüberstehen.

Der STRABAG SE Vorstand erwartet für 2013 zwar eine nochmalige leichte Eintrübung der Rahmenbedingungen im europäischen Bausektor, geht aber gleichzeitig davon aus, dass größere, negative Einmaleffekte ausbleiben. Daher rechnet er mit einem Anstieg des EBIT auf zumindest € 260 Mio. im Geschäftsjahr 2013.

  

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... die Mitarbeiter dort mein ich.

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Die Münchner Filiale des börsennotierten Baukonzerns Strabag SE könnte in absehbarer Zeit einen prominenten Mitarbeiter bekommen. Strabag-Chef Hans Peter Haselsteiner, der für seine soziale Ader bekannt ist, hat dem Aufsichtsrat – bereits Mitte Dezember des Vorjahres – vorgeschlagen, den früheren Strabag-Aufsichtsrat und inhaftierten Ex-BayernLB-Vorstand Gerhard Gribkowsky, eine „Arbeitsstelle anzubieten“.

Der Ex-Banker wurde Ende Juni 2012 zu achteinhalb Jahren Haft wegen Untreue und Steuerhinterziehung verurteilt, weil er beim Verkauf der Formel-1-Anteile der BayernLB 50 Million Dollar Schmiergeld kassiert hat.

Starke Freundschaft
„Herr Haselsteiner hat vom Aufsichtsrat die Erlaubnis dafür erhalten und Herrn Gribkowsky ein schriftliches Angebot gemacht“, bestätigt Strabag-Sprecherin Diana Klein dem KURIER. „Herr Gribkowsky wird, um sich reintegrieren zu können, bei der Strabag in München seine Fähigkeiten im Finanzwesen einbringen, aber keine leitende Funktion und keine Zeichnungsberechtigung erhalten.“ Nachsatz: „Er wird eine rein beratende Funktion haben.“ So könnte sich der gestrauchelte Banker unter anderem um Projektfinanzierungen kümmern.

weiter:

http://kurier.at/wirtschaft/unternehmen/strabag-bietet-inhaftiertem-ex-banker-job-an/3.96 8.883

  

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>Der STRABAG SE Vorstand erwartet für 2013 zwar eine nochmalige
>leichte Eintrübung der Rahmenbedingungen im europäischen
>Bausektor, geht aber gleichzeitig davon aus, dass größere,
>negative Einmaleffekte ausbleiben. Daher rechnet er mit einem
>Anstieg des EBIT auf zumindest € 260 Mio. im Geschäftsjahr
>2013.

Ich glaube die Eintrübung ist insbesondere innerhalb der STRABAG zu erwarten, wie auch Beitrag 1 von Warren Buffett andeutet.

  

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EANS-Adhoc: Hans Peter Haselsteiner legt Vorstandsvorsitz bei der STRABAG SE mit 14.6.2013 zurück - Thomas Birtel neuer CEO


AD-HOC-MITTEILUNG ÜBERMITTELT DURCH EURO ADHOC MIT DEM ZIEL EINER EUROPAWEITEN VERBREITUNG. FÜR DEN INHALT IST DER EMITTENT VERANTWORTLICH.

Vorstand/Personalie/Vorstand/Stellungnahmen 29.04.2013

* Hans Peter Haselsteiner wird Generalbevollmächtigter für Internationalisierung und strategische Ausrichtung

Der Vorsitzende des Vorstandes, Dr. Hans Peter Haselsteiner, hat in der heutigen Aufsichtsratssitzung den Vorschlag unterbreitet, mit Ablauf der Hauptversammlung 2013 aus dem Vorstand des börsenotierten Baukonzerns STRABAG SE auszuscheiden. Künftig möchte er als Generalbevollmächtigter den Vorstand in den Bereichen Internationalisierung und strategische Ausrichtung des Konzerns unterstützen. Nach Diskussion ist der Aufsichtsrat diesem Vorschlag gefolgt und hat den von Hans Peter Haselsteiner mit Ablauf der Hauptversammlung am 14.6.2013 erklärten Rücktritt angenommen.

Der stellvertretende Vorstandsvorsitzende, Dr. Thomas Birtel, wurde in der Aufsichtsratssitzung zum neuen Vorstandsvorsitzenden bestellt.

Dr. Alfred Gusenbauer, Vorsitzender des STRABAG SE Aufsichtsrates: "Im Namen aller Beschäftigten und des Aufsichtsrates danke ich Hans Peter Haselsteiner, dass er dem Unternehmen in anderer Funktion auch in Zukunft erhalten bleibt. Thomas Birtel, der den Konzern bereits seit fast zwanzig Jahren begleitet, halten wir für ausgezeichnet vorbereitet, die Zukunft von STRABAG weiterhin erfolgreich zu gestalten."

  

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STRABAG SE übertrifft mit EUR 207 Mio. EBIT 2012 die Erwartungen
30.04.2013 | STRABAG SE

Einmaleffekte belasteten Ergebnis, Konzern für die Zukunft aber bestens positioniert
Vorstand schlägt Dividende von € 0,20 je Aktie vor
Ausschüttungsquote von 34 %
Ausblick: EBIT 2013 soll um mindestens 25 % steigen


Wien, 30.4.2013
Der börsenotierte Baukonzern STRABAG SE hat im Geschäftsjahr 2012 ein Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) von € 207 Mio. erreicht und damit die eigenen Erwartungen und die Erwartungen des Marktes deutlich übertroffen. Das Konzernergebnis liegt mit € 61 Mio. um zwei Drittel – und damit wie erwartet deutlich – unter jenem des Vorjahres. Da vor allem Einmaleffekte dazu geführt haben und der Konzern eine starke Bilanz und eine solide Kapitalausstattung zeigt, wird der STRABAG SE Vorstand eine Dividende vorschlagen – und zwar € 0,20 je Aktie. Dies ergibt eine Ausschüttungsquote wie im Vorjahr von 34 %.

„€ 14,0 Mrd. Leistung im Jahr 2012 – daran ist nichts zu bemängeln! Auch der Auftragsbestand per Ende des Jahres steht mit € 13,2 Mrd. fast punktgenau auf dem Vorkrisenniveau von 2008 und lässt auf ein gleichbleibend stabiles Geschäft im Jahr 2013 schließen. Natürlich ist aber unser Ergebnis enttäuschend. Die meisten Faktoren, die dazu beigetragen haben, sind Einmaleffekte und Baustellenverluste, die sich somit nicht nennenswert auf das laufende Jahr auswirken werden. Daher bekräftigen wir unser Ziel, das Ergebnis 2013 zweistellig zu steigern“, kommentiert Hans Peter Haselsteiner, Vorstandsvorsitzender der STRABAG SE.

Vor dem Hintergrund niedriger öffentlicher Infrastrukturausgaben blieb die Leistung mit einem Rückgang um nur 2 % auf € 14 Mrd. praktisch auf dem hohen Niveau des Vorjahres. Mit dem Auslaufen des Baubooms in Polen war in diesem Land die größte Reduktion zu verzeichnen. Abnahmen in mehreren Regionen Osteuropas standen Erhöhungen in Deutschland und in Rumänien gegenüber.

Der fehlende Umsatz für bereits geleistete Arbeiten in Zentral- und Osteuropa, eine Schadenersatzzahlung für eine nicht erfolgte Akquisition und Verlustübernahmen von Arbeitsgemeinschaften bewirkten, dass das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) um 18 % auf € 608 Mio. zurückging. Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen sanken um 3 %. Beim EBIT errechnet sich damit ein Rückgang um 38 % auf € 207 Mio. und eine EBIT-Marge von 1,6 % nach 2,4 % im Vorjahr.


Waren 2011 noch positive Wechselkursdifferenzen in Höhe von € 37 Mio. zu verzeichnen gewesen, so beinhaltete das Zinsergebnis nun negative Fremdwährungseffekte von € 12 Mio. Daraus resultierte ein negatives Zinsergebnis. Das Konzernergebnis für 2012 lag bei € 61 Mio. und somit um 69 % unter jenem des Vorjahres. Die Anzahl der gewichteten ausstehenden Aktien verringerte sich durch den Rückkauf eigener Aktien von 111.424.186 Stück auf 104.083.238, sodass das Ergebnis je Aktie um ca. zwei Drittel auf € 0,58 abnahm.

Die Bilanzsumme der STRABAG SE zeigte sich mit € 10,14 Mrd. sehr stabil. Die bereits hohe Eigenkapitalquote verbesserte sich von 30,3 % auf 31,2 %.

Der Cash-flow aus der Geschäftstätigkeit fiel im vergangenen Geschäftsjahr um 46 % auf € 269 Mio., da sich die Reduktion des Cash-flows aus dem Ergebnis um 28 % und der etwas stärkere Working Capital-Aufbau niederschlugen. Im Vorjahr hatte noch eine Investition in eine Zementwerksbeteiligung den Cash-flow aus der Investitionstätigkeit geprägt. Der Entfall dieser Investition im abgelaufenen Geschäftsjahr und die Zurückhaltung bei Unternehmensakquisitionen ließen den Cash-flow aus der Investitionstätigkeit um 27 % auf € -447 Mio. sinken. Der Cash-flow aus der Finanzierungstätigkeit kam bei € -176 Mio. zu liegen und war von einer signifikanten Rückzahlung von Bankverbindlichkeiten im Zusammenhang mit einem fertiggestellten und dem Auftraggeber übergebenen Autobahn-Konzessionsprojekt in Dänemark gekennzeichnet.

AUSBLICK
Aufgrund der erfolgreichen Strategie der Diversifikation von STRABAG und der damit einhergehenden Risikostreuung verursachten die fehlenden Infrastrukturinvestitionen der öffentlichen Hand in Europa bisher keine großen Einbrüche bei der Leistung des Unternehmens. Basierend auf dem nach Regionen und Segmenten gut ausbalancierten Geschäft rechnet STRABAG SE für das Geschäftsjahr 2013 mit einer gegenüber 2012 gleichbleibenden Leistung von € 14 Mrd. Einer weiteren, bereits erwarteten Reduktion in Polen sollten Erhöhungen etwa im Tunnelbau, im internationalen Geschäft und im österreichischen Hochbau gegenüberstehen.

Der STRABAG SE Vorstand erwartet für 2013 zwar eine nochmalige leichte Eintrübung der Rahmenbedingungen im europäischen Bausektor, geht aber gleichzeitig davon aus, dass größere negative Einmaleffekte wie im Jahr 2012 ausbleiben. Daher rechnet er mit einem Anstieg des EBIT auf zumindest € 260 Mio. im Geschäftsjahr 2013. Dies entspricht einer Erhöhung um mindestens 25 %.

  

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EANS-News: STRABAG SE begibt EUR 200 Mio. Unternehmensanleihe

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 Corporate News uebermittelt durch euro adhoc. Fuer den Inhalt ist der
 Emittent/Meldungsgeber verantwortlich.
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Finanzierung, Aktienemissionen (IPO)

Wien (euro adhoc) - * 3,00 % Kupon
* Laufzeit sieben Jahre (2013-2020)
* Emissionserloes fuer allgemeine Unternehmenszwecke sorgt fuer weiterhin
optimale Finanzierungsstruktur

Der europaeische Baukonzern STRABAG SE begibt eine Unternehmensanleihe im
Volumen von EUR 200 Mio. Die Laufzeit der fix verzinsten Anleihe betraegt sieben
Jahre, der Kupon liegt bei 3,00 % p.a. Die Anleihe stoesst bei institutionellen
Investoren bereits auf sehr grosses Interesse und wird von 13.5.2013 bis
15.5.2013 auch Privatanlegern in Oesterreich, Deutschland und Luxemburg zur
Zeichnung angeboten werden (vorzeitiger Zeichnungsschluss vorbehalten).

Mit einer Stueckelung von EUR 1.000,- richtet sich die Anleihe nicht nur an
institutionelle Investoren, sondern insbesondere auch an Privatanleger. Der
Emissionskurs wurde mit 101,407 % festgelegt.

Mit der STRABAG Anleihe 2013 setzt das Unternehmen die langjaehrige
Emissionsstrategie fort. Mit dem Emissionserloes, der fuer allgemeine
Unternehmenszwecke verwendet wird, behaelt die STRABAG SE ihre optimale
Finanzierungsstruktur.

Joint Lead Manager dieser Emission sind Erste Group Bank AG, Raiffeisen Bank
International AG und UniCredit Bank Austria AG. Als Senior Co-Lead Manager
fungiert Joh. Berenberg, Gossler & Co. KG, als Co-Lead Manager fungiert die
Oberbank AG.

STRABAG SE verfuegt ueber ein Investmentgrade Rating von BBB- mit stabilem
Ausblick von Standard & Poor's. Der Vorstand erwartet, dass die
Schuldverschreibungen von Standard & Poor's ebenfalls mit BBB- geratet werden.


Eckpunkte der Emission:

Emittent:               STRABAG SE
Volumen:                EUR 200.000.000,-
Stueckelung:             Nominale EUR 1.000,-
Kupon:                  3,00 % p.a.
Laufzeit:               21.5.2013 bis einschliesslich 20.5.2020
Emissionskurs:          101,407 % (beinhaltet eine Verkaufsprovision in Hoehe
von 1,5 % des Nominales)
Zeichnungsfrist:        13.5.2013 bis 15.5.2013 - vorzeitige Schliessung
vorbehalten
Valuta:                 21.5.2013
Tilgung:                am 21.5.2020 zu 100 %
Boerseneinfuehrung:       Geregelter Freiverkehr der Wiener Boerse wird
beantragt
ISIN:                   AT0000A109Z8

  

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Im Anleihenprospekt werden auf 13 Seiten nur die Risikofaktoren aufgezählt. „Aufgrund von tiefen Margen könnte schon ein einziges Verlustprojekt die Gruppe überproportional treffen“, heißt es etwa. Zudem stehe in der Bilanz ein Goodwill von 471 Millionen €, erst zehn Millionen wurden 2012 abgeschrieben. In Slowenien drohe eine Kartellstrafe, in Deutschland und Ungarn liefen Schadenersatzklagen mit insgesamt knapp 100 Millionen € Volumen. In Köln werde eine Schadenersatzklage unbekannten Ausmaßes erwartet: Die Strabag wird für den Einsturz des Stadtarchivs im Zuge des U-Bahn-Baus mit verantwortlich gemacht.

weiter:

http://wirtschaftsblatt.at/home/boerse/wien/1401489/Bauriese-Strabag-finanziert-sich-zu-B illigkonditionen

  

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STRABAG Tochter baut polnische Autobahn A4
08.05.2013 | Heilit+Woerner Polen

Abschnitt Krzyż–Dębica Pustynia
Auftragswert € 236 Mio., davon entfallen 50 % auf Heilit+Woerner

Warschau, 8.5.2013----Das Konsortium rund um die STRABAG Tochter Heilit+Woerner Sp. z o.o. hat von der polnischen Straßenverwaltungsbehörde GDDKiA den Auftrag zur Fertigstellung der Autobahn A4 zwischen Krzyż–Dębica Pustynia erhalten. Der Auftragswert beläuft sich auf € 236 Mio. (PLN 981 Mio.), wovon 50 % auf Heilit+Woerner entfallen.

Für die Realisierung des ca. 35 km langen Autobahnabschnittes sind 18 Monate vorgesehen. Zu den Arbeiten gehören der Bau von zwei Autobahnkreuzen und von Zufahrtsstraßen sowie der Umbau von Gemeindestraßen. Zudem entstehen u.a. 13 Straßenüberführungen, neun Autobahnüberführungen und fünf Brücken, und es werden die Gas-, Wasser- und Elektroleitungen erneuert.

Der Bau des Abschnittes Krzyż–Dębica ist bereits der zweite Abschnitt der A4, der von einem Konsortium gebaut wird, dem Heilit+Woerner vorsteht: Im November 2012 wurde der 21 km lange Abschnitt zwischen Brzesko und Wierzchosławice in Betrieb genommen.

  

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"trend": Strabag-Chef Haselsteiner ist enttäuscht über bisherige Entwicklung des Baukonzerns in Russland
Hält an Partnerschaft mit Deripaska fest - Situation sei aber "viel, viel schwieriger, als wir es eingeschätzt haben"

Wien (OTS) - Hans Peter Haselsteiner, der am 14. Juni den
Vorstandsvorsitz an den bisherigen Strabag-Vorstandskollegen Thomas
Birtel abgibt, ist mit der Entwicklung des Baukonzerns im
Hoffnungsmarkt Russland unzufrieden. "Dass alles so wahnsinnig lang
dauert, ist eine große persönliche Enttäuschung", sagt der
langjährige Strabag-Boss in der am Montag erscheinenden Ausgabe des
Wirtschaftsmagazins "trend". Die Aufstockung der
26-Prozent-Beteiligung an Transstroy, einem Straßenbauunternehmen des
Oligarchen und Strabag-Aktionärs Oleg Deripaska, auf 51 Prozent zieht
sich seit Jahren. Der Russland-Auftragsbestand wurde wegen des
Stornos eines Großprojekts in Moskau zuletzt um 486 Millionen Euro
reduziert. Auch das Wiedererwachen des Nationalismus in Russland, die
Bürokratie und "der eklatante Mangel an tauglichem Management" sind
laut Haselsteiner die Hauptgründe dafür, "dass Russland viel, viel
schwieriger ist, als wir es eingeschätzt haben."

Gerüchte, dass daran die Partnerschaft mit Deripaska scheitern
könnte, dementiert er aber. Deripaska-Statthalter Siegfried Wolf
bestätigt im "trend", dass die Basic-Element-Gruppe ihre Anteile an
der Strabag wie vereinbart 2014 "auf über 25 Prozent aufstocken"
wird. Haselsteiner wird nach der Hauptversammlung der Gesellschaft im
Juni Generalbevollmächtigter des Strabag-Vorstands unter Birtel sein
und an der strategischen Ausrichtung des Konzerns arbeiten.

  

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http://www.format.at/articles/1321/934/358942/neo-strabag-boss-birtel-alternative-russlan d-boersenstory

Neo-Strabag-Boss Birtel muss Alternative zur Russland-Börsenstory finden

Thomas Birtel tritt am 14. Juni an die Spitze von Österreichs zweitgrößtem Unternehmen. Mit Vorgänger Hans Peter Haselsteiner muss er dann an einer Alternative zur großen Russland-Börsenstory des Baukonzerns basteln.

  

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sehr hörenswert

http://static.orf.at/podcast/oe3/oe3_fruehstueck.xml

im Grunde wird offen ausgesprochen, dass der ganze Konzern auf Bestechung aufgebaut wurde. Natürlich alles vor 10 Jahren und somit verjährt...

  

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STRABAG SE: Später Start der Bausaison drückt auf Ergebnisse zum ersten Quartal 2013
29.05.2013 | STRABAG SE

Leistung (-6 %) und EBIT (-5 %) tiefer wegen wetterbedingt verspäteten Starts der Bausaison
Zinsergebnis hilft, Konzernergebnis um 7 % zu verbessern
Auftragsbestand mit € 13,8 Mrd. weiterhin auf hohem Niveau, aber -12 % gegenüber Q1/12
Ausblick 2013 bekräftigt: Leistung bei € 14,0 Mrd., EBIT bei mindestens € 260 Mio. erwartet

STRABAG SE, das größte Bauunternehmen Zentral- und Osteuropas, hat heute, Mittwoch, die Zahlen für das erste Quartal des Geschäftsjahres 2013 bekannt gegeben. Wie erwartet, lasteten die widrigen Wetterbedingungen auf der Leistung und dem Ergebnis.

„Wenn wir heute vom Klima im Bausektor sprechen, dann meinen wir tatsächlich das Wetter: Es hat auf der einen Seite zu einem verspäteten Start der Bausaison geführt. Daher berichten wir im ersten Quartal 2013 über eine um 6 % geringere Leistung. Angesichts der fehlenden Fixkostendeckung im Winter wird im ersten Quartal immer ein Verlust ausgewiesen; diesmal ist er aber um 7 % geringer, da das Zinsergebnis besser ausgefallen ist. Das kalte Wetter hat auf der anderen Seite auch einen positiven Effekt für den Straßenbau – es bedingt vermehrte Reparaturmaßnahmen der Verkehrsinfrastruktur. Daher bleiben meine Vorstandskollegen und ich bei der bereits früher veröffentlichten Einschätzung für das Jahr 2013: Die Leistung sollte in etwa stabil und damit bei € 14,0 Mrd. bleiben. Auch die Prognose für das Ergebnis vor Zinsen und Steuern von zumindest € 260 Mio. halten wir aufrecht“, kommentiert Hans Peter Haselsteiner, der Vorstandsvorsitzende der STRABAG SE.

Leistung und Umsatz
Wegen des verspäteten Starts der Bausaison nahm die Leistung des STRABAG SE Konzerns im ersten Quartal 2013 gegenüber dem Vorjahresquartal um 6 % auf € 2.135,12 Mio. ab. Wetterbedingte Rückgänge waren besonders in Deutschland und in Polen zu verzeichnen. Der konsolidierte Konzernumsatz betrug € 1.995,40 Mio. Damit lag er um 9 % unter jenem des Vergleichszeitraumes des Vorjahres.

Auftragsbestand
Per Ende März des Vorjahres hatte STRABAG ein Rekordhoch beim Auftragsbestand vermeldet. Mit dem Abarbeiten der Großprojekte etwa in Polen, Kanada, Rumänien und Österreich wurde der Auftragsbestand nun deutlich reduziert, und zwar um 12 % auf € 13.818,94 Mio., liegt damit aber immer noch auf einem vergleichsweise hohen Niveau.

Ertragslage
Die Ergebnisentwicklung des STRABAG Konzerns ist aufgrund der eingeschränkten Bautätigkeit im Winter einer deutlichen Saisonalität unterworfen. Die beiden ersten Quartale liefern typischerweise einen negativen Ergebnisbeitrag, der durch das Ergebnis im zweiten Halbjahr überkompensiert wird. Wegen der saisonalen Entwicklung ist ein Vergleich der Ergebnisse zum Vorquartal nicht sinnvoll.

Mit dem geringeren Umsatz ging auch das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) im ersten Quartal 2013 um 5 % von € -74,34 Mio. auf € -77,79 Mio. zurück. Da auch die Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen um 5 % anstiegen, errechnete sich ein um 5 % stärker negatives Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) von € -172,30 Mio., wobei jedoch aus dem ersten Quartal keine Prognose für die Geschäftsentwicklung des Gesamtjahres abgeleitet werden kann.

Das Zinsergebnis verbesserte sich deutlich: In den € -34,52 Mio. des Vorjahresquartals waren negative Kursdifferenzen auf Währungen in Höhe von mehr als € 30 Mio. enthalten. Stattdessen wurden im ersten Quartal 2013 Kursgewinne in Höhe von knapp € 9 Mio. verzeichnet, sodass das Zinsergebnis bei € -0,56 Mio. zu liegen kam. In Summe führte dies zu einem Vorsteuerergebnis von € -172,86 Mio., nach € -199,18 Mio. Dementsprechend gestalteten sich die Ertragssteuern mit € 31,63 Mio. erneut im positiven Bereich, und damit entlastend. Es blieb ein um 11 % verbessertes – im ersten Quartal übliches – negatives Ergebnis nach Steuern von € -141,24 Mio. Die Fremdanteilseigner trugen einen Verlust von € 0,95 Mio. mit, sodass sich ein Konzernergebnis von € -140,29 Mio. ergab.

Aufgrund des Aktienrückkaufprogramms reduzierte sich die Anzahl der gewichteten ausstehenden Aktien von 104.907.599 Stück auf 103.018.317 Stück. Das Ergebnis je Aktie betrug somit € -1,36 nach € -1,44 im ersten Quartal des Vorjahres.

Vermögens- und Finanzlage
Die Bilanzsumme reduzierte sich um 7 % auf € 9.456,30 Mio. Die Bilanzverkürzung resultierte aus dem im ersten Quartal typischen Effekt der Reduktion von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen bei gleichzeitiger Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.

Die Eigenkapitalquote veränderte sich mit 31,7 % nach 31,2 % zum 31.12.2012 kaum. Die Net-Debt-Position stieg aufgrund des saisonbedingten Verlustes von € 154,55 Mio. per Jahresende auf € 444,52 Mio. nach dem ersten Quartal 2013.

Zwar lag der Cash-flow aus dem Ergebnis mit € -100,79 Mio. weniger tief im negativen Bereich als im Vorjahresvergleichszeitraum. Damals hatte aber ein starker Abbau der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen bei einem abgeschlossenen dänischen Großprojekt einen deutlichen Mittelzufluss im Cash-flow aus der Geschäftstätigkeit bewirkt, der im ersten Quartal im laufenden Jahr nicht mehr zum Tragen kam. Daher fiel der Cash-flow aus der Geschäftstätigkeit von € -47,57 Mio. auf € -215,46 Mio. Der Cash-flow aus der Investitionstätigkeit konnte jedoch um 37 % eingedämmt werden und betrug € -67,98 Mio. Dabei ist beim Erwerb von immateriellen Vermögenswerten und Sachanlagen noch restriktiver als bisher vorgegangen worden, und es fanden keine Unternehmensakquisitionen statt. Der Cash-flow aus der Finanzierungstätigkeit drehte von € 19,81 Mio. auf € -22,14 Mio. ins negative Terrain. Zwar wurden die Bankverbindlichkeiten nicht in demselben Ausmaß zurückgeführt wie im Vorjahresquartal, doch hatte ein Schuldscheindarlehen im ersten Quartal des Vorjahres im Unterschied zu diesem Jahr einen Liquiditätsschub gebracht.

Mitarbeiter
Die Mitarbeiteranzahl sank trotz der deutlich reduzierten Leistung um lediglich 1 % auf 69.998 Personen. Zwei große Änderungen glichen sich dabei beinahe aus: Zum einen wurde Personal in Polen marktbedingt abgebaut; zum anderen führten drei neue Großprojekte in Afrika zu einem Aufbau von mehr als 1.000 Arbeitsplätzen.

  

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Wer kommt zur Strabag-HV, zum Networken?

Die wollen uns auseinanderdividieren, machen zeitgleich 3 Hauptversammlungen (auch C.A.T.Oil und Autobank), die Entscheidung fällt mir wirklich extrem schwer, aber bei Strabag gab´s Schnitzel, und in ausreichender Menge

  

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http://derstandard.at/1369363040253/Strabag-nimmt-Ex-Banker-Gribkowsky-auf

Wien - Der österreichische Baukonzern Strabag will den wegen Bestechlichkeit und Untreue verurteilten Ex-BayernLB-Manager Gerhard Gribkowsky anstellen. Er solle im Finanzbereich des Konzerns unterkommen - vermutlich in der Projektfinanzierung, sagte eine Strabag-Sprecherin am Freitag und bestätigte damit einen Bericht der "Wirtschaftswoche".

  

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Was haben die geraucht? Ein wirklich toller Unternehmer, aber seine
Aktionäre hat er nur abgeräumt (teuer an die Börse, billig rausgekauft, wieder teuer an die Börse).

---

...

Auch einige Kleinaktionäre meldeten sich voll des Lobes zu Wort: "Die Strabag wäre nicht da, wo sie ist, wenn Haselsteiner nicht da wäre - das hat er mit viel Charisma und Machtbewusstsein erreicht", sagte einer. "Als Aktionäre haben wir eher den Löwen kennengelernt als das Lamm", meinte er.

Ein weiterer Anteilseigner, der eigens aus Saarbrücken angereist kam, hätte Haselsteiner zum Abschied "ein erfreulicheres Ergebnis gewünscht", und fügte - an den scheidenden CEO gewandt - hinzu: "Sie als gewiefter Stratege haben Ihrem Nachfolger die Sache natürlich etwas leichter gemacht - er muss nicht nach einem Superergebnis die Abschreibungen vornehmen und plötzlich rote Zahlen präsentieren." Der Aktionär bezeichnete Haselsteiner weiters als einen "großartigen, wegweisenden und visionären Baumeister unserer Zeit" und pries seine "menschlich gutmütige Art".

weiter:

http://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/1418845/Haselsteiner-tritt-ab_Visionaerer- Baumeister-unserer-Zeit

  

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Das frag ich mich auch, wo die ganzen Jubelperser dahergekommen sind, die jedes Mal in Applaus ausgebrochen sind, wenn die Rede davon war, wie stolz die Aktionäre sind, an dieser Erfolgsstory beteiligt zu sein u.ä. peinliche Lobhudeleien.

Es waren aber auch Leute dabei, die sich auf vergangenen Hauptversammlungen stundenlang mit HPH duelliert haben.

Irgendwas muss vorgefallen sein, dass die ihm plötzlich so freundlich gesinnt sind.

  

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vielleicht die Milde der immr greifbareren Retrospektive infolge HPH's Abgang, in der der Mensch bekanntlich - nachdem der Albtraum vorüber ist - beginnt, sich aus dem Selbstschutz heraus das Erlebte vor der Konservierung im Kopf zu idealisieren und man sich sagt, "es war eigentlich eh eine schöne Zeit..." ?

  

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>Es waren aber auch Leute dabei, die sich auf vergangenen
>Hauptversammlungen stundenlang mit HPH duelliert haben.
>
>Irgendwas muss vorgefallen sein, dass die ihm plötzlich so
>freundlich gesinnt sind.

Vielleicht sind sie einfach froh, dass er weg ist - und hoffentlich auch wegbleibt

  

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>Das frag ich mich auch, wo die ganzen Jubelperser
>dahergekommen sind, die jedes Mal in Applaus ausgebrochen
>sind, wenn die Rede davon war, wie stolz die Aktionäre sind,
>an dieser Erfolgsstory beteiligt zu sein u.ä. peinliche
>Lobhudeleien.


Tja, nur zu Zeiten des Erfolgs war Strabag bzw. Bauholding leider
gerade nicht börsenotiert.

  

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>"Sie als gewiefter Stratege haben Ihrem Nachfolger die Sache
>natürlich etwas leichter gemacht - er muss nicht nach einem
>Superergebnis die Abschreibungen vornehmen und plötzlich rote Zahlen
>präsentieren."

Ein Hellseher?
Warten wir es ab.

  

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>Recht interessantes Interview mit HPH.

>http://www.kleinezeitung.at/nachrichten/wirtschaft/3340417/haselsteiner-pleite-alpine-mus ste-kommen.story

Das Problem in Österreich gut zusammengefasst:

Bedrückend ist, dass die öffentlichen Hände in Österreich nicht einmal ein Cash Pooling, eine gemeinsame Kassenverwaltung haben. Aber da profitieren Tausende wohlgenährte Funktionäre. Bei Föderalismus, Gesundheit, Pension und Bildung: hinaus mit dem Ruß!

  

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Haselsteiner: „Alpine-Pleite war seit einem Jahr klar"
01.07.2013 | 16:55 | Von Nicole Stern und Jeannine Hierländer (Die Presse)
Die Insolvenz der Alpine kommt allen anderen Bauunternehmen zugute, sagt Hans Peter Haselsteiner, der ehemalige Vorstandschef der Strabag.

Die Presse: Herr Haselsteiner, in den vergangenen Wochen hat sich in ihrer Branche einiges getan. Wie fühlt es sich an, wenn einer der größten Konkurrenten nicht mehr mitspielt?

Hans-Peter Haselsteiner: Wie soll sich das anfühlen? Die Pleite der Alpine war keine sonderliche Überraschung für uns. Seit über einem Jahr war klar, dass der Weg in diese Richtung gehen wird. Dass eine Insolvenz der Alpine vermieden werden kann, war für uns denkbar unwahrscheinlich.

Warum?

Wenn eine Baufirma einmal veröffentlichen muss, dass sie in Schieflage geraten ist, dann kommt es bereits zu massiven Beeinträchtigungen. Zum einen, weil das Vertrauen der Bauherren und der Marktteilnehmer, wie Banken oder Sublieferanten, erschüttert wird. Zum anderen, weil die Mitarbeiter natürlich nichts Anderes mehr tun, als darüber nachzudenken, was eine Pleite für sie bedeuten könnte. Alleine das verursacht Schäden, die bereits ausreichend sind.

Hätte man die Alpine retten können?

Ohne massive Mittel, also unter einer halben Milliarde Euro, wäre das sicher nicht gegangen. Es war aber absehbar, dass diese große Summe weder von den Eigentümern noch vom Markt, etwa über einen Börsegang, darstellbar ist. Daher war es ziemlich klar, dass die Insolvenz kommen wird.

Das heißt, Sie waren zu keinem Zeitpunkt überrascht?

Ich habe mich schon lange gewundert, wie das bei anderen Unternehmen alles so funktioniert. Es gab immer diese positiven Zahlen. Auf der anderen Seite wussten wir, wie wir zu kämpfen haben und welche Probleme bei uns im Haus überwunden werden mussten. Wir haben uns immer gewundert, dass unsere Mitbewerber solche Erfolgsmeldungen vom Stapel lassen. Und jetzt ist klar, wie das gegangen ist. Wenn man lange genug versucht, etwas wegzuschieben, dann geht das auch. Aber es geht eben nur eine Zeit lang. Und irgendwann dann nicht mehr.

weiter:

http://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/1425193/Haselsteiner_AlpinePleite-war-seit -einem-Jahr-klar?_vl_backlink=/home/wirtschaft/economist/1420311/index.do&direct=1420311

  

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STRABAG lukriert International neue Aufträge über € 230 Mio.

Bau eines Hochwasserschutzdamms für € 92 Mio. im Oman
Zwei Straßenbauprojekte im Oman – Auftragssumme € 28 Mio.
€ 88 Mio.-Projekt in Thailand: Produktion von 1,73 Mio. Betonschwellen für den Bahnbau
Planung und Bau eines LNG-Tanks im Sultanat Brunei: € 23 Mio.

Wien, 26.7.2013----Der börsenotierte Baukonzern STRABAG SE war in den vergangenen Monaten im internationalen Raum sehr erfolgreich: Vier neue Aufträge erhöhten den Auftragsbestand um mehr als € 230 Mio. „Vom Arabischen Raum bis nach Thailand haben wir in diesem Jahr bereits Aufträge lukriert. Wir engagieren uns außerhalb unserer Kernmärkte Europas dann, wenn unser Know-how als Technologieunternehmen im Baubereich gefragt ist“, erläutert Thomas Birtel, Vorstandsvorsitzender der STRABAG SE, die Strategie.

Vom Ministry of Regional Municipalities and Water Resources erhielt die arabische STRABAG Oman LLC den Auftrag zum Bau eines Hochwasserschutzdamms in der Nähe von Sur im Oman. Das Auftragsvolumen beträgt € 92 Mio. Zusätzlich zum Bau des 1,2 km langen Erddamms umfasst das Projekt erhebliche Erd- und Erosionsschutzarbeiten im Abfluss des Wadi-Kanals sowie den Bau einer 5 km langen Umleitung einer bestehenden Überlandstraße. Bis August 2016 sollen die Arbeiten abgeschlossen sein.

Ebenfalls im Oman vergab das Ministry of Transport and Communication die Arbeiten für den Ausbau der Straße zwischen Wadi Minqal und Wadi Bani Jaber an die STRABAG Oman LLC. Die geplante Asphaltstraße soll 19 km lang und für circa € 28 Mio. gebaut werden. 2 Mio. m3 Erdbau müssen während der 24-monatigen Bauzeit bewegt werden.

Zum Einsatz bei drei Bahnbauprojekten in Thailand wird STRABAG innerhalb von fünf Jahren 1,73 Mio. Betonschwellen produzieren und liefern. Eigens für das € 88 Mio.-Projekt wird innerhalb des kommenden Jahres ein Schwellenwerk nördlich von Bangkok errichtet werden.

Im Sultanat Brunei wird die STRABAG International GmbH für den japanischen Anlagenbauer Toyo Kanetsu K.K. einen Beton-Außentank für die Zwischenspeicherung von verflüssigtem Erdgas (LNG) planen und bauen. Im Tank mit einem Durchmesser von 76 m und einer Höhe von 46 m werden ab Mitte 2015 bis zu 120.000 m3 Erdgas bei -162°C gelagert werden können. 

  

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STRABAG lukriert international neue Aufträge über € 230 Mio.STRABAG Tochter Züblin baut Albabstiegstunnel für € 250 Mio. auf der Bahn-Neubaustrecke Wendlingen–Ulm
05.08.2013 | Ed. Züblin AG


Ausführungsplanung und Bauvorbereitung starten in Kürze, Vortriebsarbeiten sollen im Frühjahr 2014 beginnen
Bauzeit für den 5,9 km langen Tunnel mit viereinhalb Jahren veranschlagt
Auftragssumme € 250 Mio.

Wien, 5.8.2013 STRABAG SE, einer der führenden Baukonzerne Europas, hat über ihre deutsche Tochtergesellschaft Ed. Züblin AG, Stuttgart, einen Großauftrag erhalten: Die Deutsche Bahn AG hat den Zuschlag zum Bau des 5,9 Kilometer langen Albabstiegstunnels der Neubaustrecke Wendlingen–Ulm an eine Arbeitsgemeinschaft (ARGE) unter Federführung des Stuttgarter Unternehmens erteilt. Nach Angaben der Deutsche Bahn AG hatten sich an der europaweiten Ausschreibung um den Bauauftrag acht Bietergemeinschaften beteiligt. Die Auftragssumme beträgt € 250 Mio.; der Anteil der Ed. Züblin AG liegt bei 60 %.

„Der Albabstiegstunnel ist ein Eisenbahntunnel, der auf der Neubaustrecke Wendlingen–Ulm von der Albhochfläche bis hinunter zu den Gleisanlagen im Hauptbahnhof Ulm führt. Während wir die Ausführungsplanung und die Bauvorbereitung in Kürze starten, ist der Startschuss für die Vortriebsarbeiten für das Frühjahr 2014 geplant“, erläutert Dr. Thomas Birtel, Vorstandsvorsitzender der STRABAG SE.

Das Bauwerk mit Nordportal in Dornstadt und Südportal in Ulm besteht aus zwei eingleisigen Röhren, die bis zu 70 Meter tief unter der Erde liegen und in Abständen von jeweils 500 Metern durch elf Querschläge miteinander verbunden sind. Zudem überwindet der Tunnel rund 95 Höhenmeter. Die Vortriebsarbeiten für beide Röhren erfolgen gleichzeitig von zwei Ausgangpunkten aus: fallend von Dornstadt nach Süden und von einem Zwischenangriffsstollen, über den beide Röhren steigend Richtung Norden sowie fallend Richtung Ulm nach Süden aufgefahren werden.

Insgesamt bewegt die ARGE beim Bau rund 1,4 Mio. m³ Boden und Gesteinsmassen. Erstellt wird der Albabstiegstunnel in Spritzbetonbauweise: Das Gestein wird im Sprengvortrieb gelöst, anschließend wird eine Sofortsicherung aus Spritzbeton und Bewehrungsstahl hergestellt. Nach der Abdichtung mit Kunststoffbahnen wird eine tragende Ortbetoninnenschale eingebaut. Die Bauzeit beträgt viereinhalb Jahre.

  

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STRABAG SE verbessert Halbjahresergebnis bei wetterbedingt geringerem Umsatz
30.08.2013 | STRABAG SE

Leistung bei € 5,6 Mrd. im Halbjahr 2013 (-7 %): Witterungsbedingte Effekte sollten bis Jahresende aufgeholt werden
EBIT verbessert sich um 26 % auf € -122,81 Mio. – Einmaleffekte belasteten im Vorjahr
Ergebnis je Aktie bei € -0,99 nach € -1,51
Ausblick 2013 bekräftigt: Leistung bei ca. € 14,0 Mrd., EBIT bei mindestens € 260 Mio. erwartet


Wien, 30.8.2013

STRABAG SE, das größte Bauunternehmen Zentral- und Osteuropas, hat heute, Freitag, die Zahlen für das erste Halbjahr 2013 bekannt gegeben. Trotz des wetterbedingt geringeren Umsatzes konnte das Ergebnis verbessert werden, da ein Einmaleffekt, der das Vorjahr belastet hatte, entfallen war.

„Den witterungsbedingten Rückgang der Leistung aus dem ersten Quartal 2013 konnten wir im zweiten Quartal – auch wegen des Hochwassers in weiten Teilen Europas – noch nicht aufholen. Indes sind wir zuversichtlich, zu Jahresende über eine ungefähr dem Vorjahr entsprechende Leistung berichten zu können: In Deutschland haben wir angesichts des strengen Winters im Bereich der Straßenerhaltungs- und Reparaturmaßnahmen einiges zu tun. Zudem waren per Ende Juni mehrere internationale Projekte, die wir zwischenzeitig erstanden haben, noch nicht im Auftragsbestand enthalten. In Polen, wo einer der größten Rückgänge zu verzeichnen gewesen war, stützt sich ein großer Teil der für 2013 geplanten Leistung auf bereits akquirierte Aufträge. Für die Folgejahre zeichnet sich dort sogar eine leichte Verbesserung des Klimas im Bausektor ab“, kommentiert Thomas Birtel, der Vorstandsvorsitzende der STRABAG SE.

Leistung und Umsatz
Wegen des verspäteten Starts der Bausaison nahm die Leistung des STRABAG SE Konzerns im ersten Halbjahr 2013 gegenüber dem Vorjahresvergleichszeitraum um 7 % auf € 5.643,00 Mio. ab. Wetterbedingte Rückgänge waren besonders in Deutschland und in Polen zu verzeichnen, wobei es sich in Polen zusätzlich um eine erwartete marktbedingte Leistungsverminderung handelt. Der konsolidierte Konzernumsatz betrug € 5.159,15 Mio. Damit lag er um 10 % unter jenem des Vergleichszeitraumes des Vorjahres.

Auftragsbestand
Mit dem Abarbeiten der Großprojekte etwa im Raum Benelux, in Polen, Kanada, Rumänien und im Nahen Osten wurde der Auftragsbestand nun deutlich reduziert, und zwar um 7 % auf € 14.046,50 Mio. Er liegt damit aber immer noch auf einem vergleichsweise hohen Niveau und beinhaltet noch nicht einige Projekte im internationalen Raum, die seit 30.6.2013 akquiriert wurden.

Ertragslage
Die Ergebnisentwicklung des STRABAG Konzerns ist aufgrund der eingeschränkten Bautätigkeit im Winter einer deutlichen Saisonalität unterworfen. Die beiden ersten Quartale liefern typischerweise einen negativen Ergebnisbeitrag, der durch das Ergebnis im zweiten Halbjahr überkompensiert wird. Wegen der saisonalen Entwicklung ist ein Vergleich der Ergebnisse zum Vorquartal nicht sinnvoll.

Trotz des geringeren Umsatzes vervielfachte sich das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) im ersten Halbjahr 2013 von € 16,14 Mio. auf € 68,47 Mio. Im Vorjahr hatte eine Schadenersatzzahlung im Zusammenhang mit einem Schiedsgerichtsurteil bezüglich einer nicht erfolgten Akquisition das Ergebnis des zweiten Quartals verzerrt. Da die Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen im Halbjahr um 5 % anstiegen, verbesserte sich das Ergebnis vor Zinsen und Steuern mit € -122,81 Mio. nach € -166,72 Mio. nicht im selben Ausmaß wie das EBITDA.

Das negative Zinsergebnis reduzierte sich deutlich: In den € -30,66 Mio. des Vorjahresvergleichszeitraumes waren negative Kursdifferenzen auf Währungen in Höhe von ca. € -19 Mio. enthalten. Stattdessen wurden im ersten Halbjahr 2013 Kursgewinne in Höhe von knapp € 8 Mio. verzeichnet, sodass das Zinsergebnis bei € -8,88 Mio. zu liegen kam. In Summe führte dies zu einem Ergebnis vor Steuern von € -131,70 Mio., nach € -197,38 Mio. Dementsprechend gestalteten sich die Ertragssteuern mit € 26,22 Mio. erneut im positiven Bereich, und damit entlastend. Es blieb ein um 33 % verbessertes – im ersten Halbjahr übliches – negatives Ergebnis nach Steuern von € -105,48 Mio. Die Fremdanteilseigner trugen einen Verlust von € 3,66 Mio. mit, sodass sich ein Konzernergebnis von € -101,82 Mio. ergab.

Aufgrund des – nun abgeschlossenen – Aktienrückkaufprogramms reduzierte sich die Anzahl der gewichteten ausstehenden Aktien von 104.670.434 Stück auf 102.835.636 Stück. Das Ergebnis je Aktie betrug somit € -0,99 nach € -1,51 im ersten Halbjahr des Vorjahres.

Vermögens- und Finanzlage
Die Bilanzsumme stand bei € 10.046,75 Mio. und veränderte sich damit gegenüber dem Bilanzstichtag 31.12.2012 kaum. Dasselbe gilt für die Eigenkapitalquote von 29,8 % nach 31,2 % zu Jahresende. Die Net-Debt- Position stieg u.a. aufgrund des saisonbedingten Verlustes und unterjährigen Finanzierungsbedarfes von € 154,55 Mio. per Jahresende auf € 606,19 Mio. nach dem ersten Halbjahr 2013.

Der Cash-flow aus dem Ergebnis drehte von € -26,97 Mio. im ersten Halbjahr 2012 auf € 20,18 Mio. im selben Zeitraum 2013 ins Plus. Neben dem verstärkten Working Capital Management konnten auch Projektfinanzierungen in Beteiligungsgesellschaften durch Bankfinanzierungen abgelöst werden. Daher lag der Cash-flow aus der Geschäftstätigkeit mit € -221,15 Mio. um 32 % weniger tief im negativen Bereich. Der Cash-flow aus der Investitionstätigkeit konnte um 30 % eingedämmt werden und betrug € -154,02 Mio. Dabei ist beim Erwerb von immateriellen Vermögenswerten und Sachanlagen noch restriktiver als bisher vorgegangen worden, und es fanden Unternehmensakquisitionen in nur untergeordnetem Ausmaß statt. Der Cash-flow aus der Finanzierungstätigkeit wendete von € -67,07 Mio. auf € 91,80 Mio. ins positive Terrain. Der Vorjahreszeitraum war von einer signifikanten Rückzahlung von Bankverbindlichkeiten geprägt gewesen.

Mitarbeiter
Die Mitarbeiteranzahl sank trotz der deutlich reduzierten Leistung um lediglich 1 % auf 71.931 Personen. Zwei große Änderungen glichen sich dabei beinahe aus: Zum einen wurde Personal in Polen marktbedingt abgebaut; zum anderen führten neue Großprojekte in außereuropäischen Märkten zu einem Aufbau von mehr als 1.400 Arbeitsplätzen.

Ausblick
Basierend auf dem nach Regionen und Segmenten gut ausbalancierten Geschäft rechnet STRABAG SE für das Geschäftsjahr 2013 mit einer gegenüber 2012 gleichbleibenden Leistung von ca. € 14,0 Mrd. Der Reduktion in Polen sollten Erhöhungen etwa im internationalen Geschäft sowie im österreichischen und ungarischen Hochbau gegenüberstehen.

Die STRABAG SE sieht 2013 zwar eine nochmalige leichte Eintrübung der Rahmenbedingungen im europäischen Bausektor und dadurch eine Intensivierung des Wettbewerbes über den Preis, geht aber gleichzeitig davon aus, dass größere negative Einmaleffekte das Ergebnis nicht im Ausmaß wie im Jahr 2012 belasten. Das Unternehmen rechnet daher weiterhin mit einem Anstieg des Konzern-EBIT auf zumindest € 260 Mio. im Geschäftsjahr 2013.

  

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http://www.boerse-express.com/pages/1385067/fullstory?page=all

Diana Neumüller-Klein, Head of IR bei Strabag, spricht im BE-Interview über Gründe für die Underperformance der Aktie, die Erwartungen an die Rückkehr in den ATX und in welcher Phase sich die Branchenkonjunktur befindet.

  

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STRABAG Tochter Züblin erhält Hochbau-Grossauftrag in Dänemark
29.10.2013 | Ed. Züblin AG

Züblin A/S realisiert das ‚Bryghus’ in Kopenhagen nach einem Entwurf von Rem Koolhaas
Auftragssumme rund € 140 Mio.
Bauzeit Herbst 2013 – Herbst 2017

Wien, 29.10.2013 Züblin A/S, eine dänische Gesellschaft des europäischen börsenotierten Baukonzerns STRABAG SE, hat den Bauauftrag für das sogenannte „Bryghus“ – ein sechsgeschossiges Multifunktionsgebäude auf einem ehemaligen Brauereigelände am Kopenhagener Hafen – erhalten. Der entsprechende Generalunternehmervertrag über eine Auftragssumme von rund € 140 Mio. ist unterzeichnet. Auftraggeberin ist die dänische Projektentwicklungsgesellschaft Realdania Byg A/S. Für den STRABAG Konzern ist es nach der Realisierung verschiedener Infrastrukturbauten der erste Hochbau-Auftrag einer solchen Größenordnung in Dänemark.

Nach Plänen des renommierten niederländischen Architekten Rem Koolhaas und seines Office for Metropolitan Architecture (OMA) soll bis Herbst 2017 an der belebten Uferstraße, direkt an der Hafenfront im Stadtzentrum, ein kombiniertes Wohn-, Büro- und Geschäftshaus mit öffentlichen Freizeitflächen, Spielplätzen und Gastronomie entstehen. Auch das Dänische Zentrum für Architektur wird zukünftig in dem städtebaulich ansprechenden Gebäude untergebracht sein.

„Wir freuen uns darüber, dass wir so kurz nach dem spektakulären „De Rotterdam“ im Rotterdamer Hafen ein weiteres Rem Koolhaas-Projekt verwirklichen dürfen. Uns, und auch unsere Ingenieurinnen und Ingenieure, erfüllt die Realisierung eines so markanten Bauwerks in exponierter Lage immer wieder mit ganz besonderem Stolz“, so Thomas Birtel, Vorstandsvorsitzender der STRABAG SE.

Die Entscheidung für Züblin als Generalunternehmen fiel nicht zuletzt aufgrund seiner vielfältigen Erfahrung im Management logistisch komplexer, innerstädtischer Bauprojekte sowie im Spezialtiefbau und Bauen im Bestand. „Wir sind sehr glücklich über diesen Vertragsabschluss und darüber, dass wir in Züblin einen Partner gefunden haben, der nicht nur fachlich kompetent ist, sondern auch auf eine jahrelange Erfahrung am dänischen Markt zurückgreifen kann“, so Peter Fangel Poulsen, Projektleiter Realdania Byg. Auch die Aspekte Nachhaltigkeit, Erstellung von Wertanalysen, 5D-Planung und Building Information Modelling hatten für den Auftraggeber besonderes Gewicht. Das Bryghus-Projekt wird in einer für den dänischen Markt noch ungewöhnlichen, partnerschaftlichen Zusammenarbeit aller Baubeteiligten ausgeführt, deren spezielles Augenmerk auf effizienten Planungs- und Fertigungsprozessen sowie einer wirtschaftlichen und qualitativ hochwertigen Umsetzung liegen wird.

  

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EANS-News: STRABAG SE steigert Ergebnis nach neun Monaten 2013 deutlich
EBIT vervielfachte sich auf € 40 Mio. nach neun Monaten 2013 (9M/2012: € 2 Mio.) – Einmaleffekte belasteten im Vorjahr

-------------------------------------------------------------------------------- Corporate News übermittelt durch euro adhoc. Für den Inhalt ist der Emittent/Meldungsgeber verantwortlich. --------------------------------------------------------------------------------
9-MONATSBERICHT

Wien (euro adhoc) - STRABAG SE, das größte Bauunternehmen Zentral- und Osteuropas, hat heute, Freitag, die Zahlen für die ersten neun Monate des Geschäftsjahres 2013 bekannt gegeben. So gelang es, die Ergebnisse trotz einer etwas geringeren Leistung deutlich zu steigern.
"Den witterungsbedingten Rückgang der Leistung aus den ersten beiden Quartalen 2013 konnten wir beinahe aufholen. Wir sind zuversichtlich: In unseren Heimatmärkten Deutschland und Österreich haben wir im Hochbau derzeit sehr gut zu tun. Auch für die Zukunft sind unsere Bücher mit einem Auftragsbestand von EUR 14,0 Mrd. gut gefüllt - wobei wir uns besonders im deutschen Hochbau über einige neue Großaufträge freuen konnten. Und in Polen, wo der größte Rückgang bei der Leistung zu verzeichnen war, treten erste Zeichen einer leichten Verbesserung des Klimas im Bausektor zutage",kommentiert Thomas Birtel,derVorstandsvorsitzende der STRABAG SE.
Leistung und Umsatz Die Leistung nahm in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2013 gegenüber dem Vorjahresvergleichszeitraum um 5 % auf EUR 9.609,21 Mio. ab. Mehr als die Hälfte des Rückgangs entfiel auf die erwartete, marktbedingte Reduktion in Polen nach dem Ende des Baubooms. Die in einigen Ländern wetterbedingten Leistungsverminderungen aus den ersten beiden Quartalen wurden dagegen beinahe zur Gänze bereits wieder aufgeholt. Der konsolidierte Konzernumsatz betrug EUR 8.891,19 Mio. Damit lag er um 4 % unter jenem des Vergleichszeitraumes des Vorjahres. Im dritten Quartal 2013 ging die Leistung gegenüber dem Vorjahresquartal um 3 % auf EUR 3.966,21 Mio. zurück, während der Umsatz um 4 % auf EUR 3.732,04 Mio. anstieg.
Auftragsbestand Großprojekte wie das Olympische Dorf in der Region Russland und Nachbarstaaten (RANC) und Aufträge in den Märkten Kanada und Benelux wurden in den vergangenen Monaten abgearbeitet. Dennoch reduzierte sich der Auftragsbestand gegenüber Ende September des Vorjahres um nur 4 % auf EUR 13.999,05 Mio., da eine Vielzahl an neuen Hochbauaufträgen in Deutschland den Auftragsbestand um mehr als EUR 750 Mio. bereicherte.
Ertragslage Die Ergebnisentwicklung des STRABAG Konzerns ist aufgrund der eingeschränkten Bautätigkeit im Winter einer deutlichen Saisonalität unterworfen. Die beiden ersten Quartale liefern typischerweise einen negativen Ergebnisbeitrag, der durch das Ergebnis im zweiten Halbjahr überkompensiert wird. Wegen der saisonalen Entwicklung ist ein Vergleich der Ergebnisse zum Vorquartal nicht sinnvoll.
Trotz des etwas geringeren Umsatzes erhöhte sich das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) in den ersten neun Monaten 2013 um 19 % auf EUR 328,85 Mio. Im Vorjahr hatten eine Schadenersatzzahlung im Zusammenhang mit einem Schiedsgerichtsurteil bezüglich einer nicht erfolgten Akquisition im zweiten Quartal das Ergebnis verzerrt und polnische Verkehrswegebauten Verluste verursacht. Gleichzeitig belasteten sowohl in der abgelaufenen Periode als auch im Vorjahr die Kostenentwicklung bei Großprojekten im Wasserbau, ein Verkehrswegebauprojekt in den Niederlanden und der Wettbewerbsdruck im Bahnbau.
Für das internationale Geschäft war Spezialgerät angeschafft worden, das nun über wenige Jahre Bauzeit abgeschrieben wird. Daher stiegen die Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen in den neun Monaten um 5 % an. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) verbesserte sich von EUR 1,71 Mio. auf EUR 39,63 Mio. Im dritten Quartal blieb das EBITDA mit EUR 260,38 Mio. beinahe unverändert gegenüber dem Vorjahresvergleichsquartal; das EBIT reduzierte sich um 4 %.
Das negative Zinsergebnis reduzierte sich nach neun Monaten 2013 deutlich: In den EUR -45,32 Mio. des Vorjahresvergleichszeitraumes waren negative Kursdifferenzen auf Währungen in Höhe von ca. EUR -28 Mio. enthalten. Stattdessen wurden 2013 Kursgewinne in Höhe von bisher etwas mehr als EUR 5 Mio. verzeichnet, sodass das Zinsergebnis bei EUR -18,61 Mio. zu liegen kam. In Summe führte dies zu einem positiven Ergebnis vor Steuern von EUR 21,02 Mio., nach EUR -43,62 Mio. Dementsprechend errechneten sich Ertragssteuern von EUR 12,46 Mio., wohingegen die Steuern das im Vorjahreszeitraum noch negative Ergebnis entlastet hatten. So blieb ein Ergebnis nach Steuern von EUR 8,56 Mio. Auf die Fremdanteilseigner entfiel ein Anteil von EUR 10,74 Mio., sodass sich ein Konzernergebnis von EUR -2,18 Mio. ergab.
Aufgrund des - nun abgeschlossenen - Aktienrückkaufprogramms reduzierte sich die Anzahl der gewichteten ausstehenden Aktien von 104.365.968 Stück auf 102.756.227 Stück. Das Ergebnis je Aktie betrug in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2013 somit EUR -0,02 nach EUR -0,66. Das dritte Quartal brachte ein Ergebnis je Aktie von EUR 0,97; im Vorjahresvergleichszeitraum hatte es EUR 0,86 betragen.
Vermögens- und Finanzlage Die Bilanzsumme stand bei EUR 10.299,28 Mio. und veränderte sich damit gegenüber dem Bilanzstichtag 31.12.2012 kaum. Dasselbe gilt für die Eigenkapitalquote von 30,2 % nach 31,2 % zu Jahresende. Die Net-Debt-Position stieg u.a. aufgrund des unterjährigen, operativ bedingten Finanzierungsbedarfes von EUR 154,55 Mio. per Jahresende auf EUR 605,37 Mio. nach neun Monaten 2013.
Der Cash-flow aus dem Ergebnis stieg um 60 % auf EUR 248,06 Mio. Es wurden Projektfinanzierungen in Beteiligungsgesellschaften durch Bankfinanzierungen abgelöst, wodurch der Cash-flow aus der Geschäftstätigkeit mit EUR -117,32 Mio. um 62 % weniger tief im negativen Bereich zu liegen kam. Der Cash-flow aus der Investitionstätigkeit konnte um 20 % eingedämmt werden und betrug EUR -256,92 Mio. Dabei ist beim Erwerb von immateriellen Vermögenswerten und Sachanlagen noch restriktiver als bisher vorgegangen worden, und es fanden Unternehmensakquisitionen in nur untergeordnetem Ausmaß statt. Der Cash-flow aus der Finanzierungstätigkeit wendete sich von EUR -128,12 Mio. auf EUR 76,16 Mio. ins positive Terrain. Der Vorjahreszeitraum war von einer signifikanten Rückzahlung von Bankverbindlichkeiten geprägt gewesen.
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Die Mitarbeiteranzahl sank lediglich um 1 % auf 72.904 Personen. Große Änderungen in mehreren Einheiten glichen sich dabei beinahe aus: Zum einen wurde Personal in Polen marktbedingt abgebaut; zum anderen führten neue Großprojekte in außereuropäischen Märkten und in Deutschland zu einem Aufbau von mehr als 1.600 Arbeitsplätzen.
Ausblick Basierend auf dem nach Regionen und Segmenten gut ausbalancierten Geschäft rechnet STRABAG SE damit, im Geschäftsjahr 2013 die Vorjahresleistung von ca. EUR 14,0 Mrd. annähernd zu erreichen. Der Reduktion in Polen sollten Erhöhungen etwa im österreichischen und im ungarischen Hochbau gegenüberstehen.
Die STRABAG SE registriert 2013 zwar eine nochmalige leichte Eintrübung der Rahmenbedingungen im europäischen Bausektor und dadurch eine Intensivierung des Wettbewerbes über den Preis, geht aber gleichzeitig weiterhin davon aus, dass größere negative Einmaleffekte das Ergebnis nicht im Ausmaß wie im Jahr 2012 belasten. Das Unternehmen rechnet daher weiterhin mit einem Anstieg des Konzern- EBIT auf zumindest EUR 260 Mio. im Geschäftsjahr 2013.

  

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http://www.boerse-express.com/cat/pages/1415177/fullstory

Oleg Deripaska erhält weitere 342.857 Aktien von Hans-Peter Haselsteiner

Oleg Deripaska hat also erneut seine Call Option vom 5. November 2010 ausgeübt. Der Preis liegt bei 19,25 Euro.

  

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STRABAG baut McArthurGlen Designer Outlet Vancouver Airport

Bauvolumen von mehr als CAD 100 Mio. (~ € 70 Mio.)
Center mit einer Gesamtfläche von 65.000 m² (35.000 m² Bruttomietfläche)
STRABAG in Kanada bereits durch große Tunnelbauprojekte vertreten

Vancouver/Wien, 28.1.2014----Der börsenotierte, europäische Baukonzern STRABAG SE baut ein Designer Outlet Center in der Nähe des Vancouver International Airport (YVR), Kanada, für die Vancouver Airport Authority und McArthurGlen, Europas führenden Eigentümer, Entwickler und Betreiber von Designer Outlets. Auf einem Filetgrundstück des YVR entsteht für mehr als CAD 100 Mio. (~ € 70 Mio.) das McArthurGlen Designer Outlet Vancouver Airport mit einer Fläche von über 65.000 m² (35.000 m² Bruttomietfläche).

„Dank mehrerer großer Infrastrukturprojekte, etwa im Tunnelbau, sind wir mit dem lokalen, kanadischen Markt bereits bestens vertraut. Zudem hat es bei uns Tradition, dass wir unserer Auftraggeberschaft in die unterschiedlichsten Länder der Welt folgen“, sagt Thomas Birtel, Vorstandsvorsitzender der STRABAG SE.

Joan Jove, McArthurGlen Development Director North America: „Wir freuen uns, STRABAG als Generalunternehmerin für das McArthurGlen Designer Outlet Vancouver Airport bekannt zu geben. STRABAG hat sich international beim Bau einiger der anspruchsvollsten und innovativsten Projekten ausgezeichnet – mit einem Ruf für Kosten- und Terminsicherheit.“

„Es ist uns eine Freude, auf das Know-How von STRABAG, mit ihrer soliden Reputation bei internationalen Bauprojekten, darunter ähnliche Luxus-Designer-Centers in Europa, zurückgreifen zu können“, sagt Tony Gugliotta, Senior Vice President, Marketing and Business Development, Vancouver Airport Authority. „Es handelt sich hier um ein spannendes Projekt, das die Rolle des Vancouver International Airport für die wirtschaftliche Entwicklung von British Columbia und Kanada stärkt – allein der Bau schafft 200 neue Arbeitsplätze vor Ort, und es werden 1.000 neue Arbeitsplätze nach der Fertigstellung des Centers 2015 geboten.“

Das Projekt umfasst die Planung und den Bau des Designer Outlet Centers und wird von einer Arbeitsgemeinschaft bestehend aus STRABAG Belgien und STRABAG Kanada ausgeführt. Als Referenzprojekt dient das McArthurGlen Designer Outlet Neumünster bei Hamburg, das im Vorjahr erfolgreich abgeschlossen und dem Kunden übergeben wurde.

Der Baustart für die erste Phase des Projekts, mit einer Fläche von etwa 42.000 m² (22.500 m² Bruttomietfläche), ist soeben erfolgt. Die Öffnung des McArthurGlen Designer Outlet Vancouver Airport ist für Frühling 2015 geplant. Die zweite Phase umfasst die Errichtung einer weiteren Fläche von ca. 23.000 m² (12.500 m² Bruttomietfläche).

  

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Strabag  schraubt seine Erwartungen an das erzielbare Geschäftsvolumen in Russland zurück. 2014 werde man dort vermutlich einen Jahresumsatz von 300 Mio. Euro erwirtschaften, sagte Konzernchef Thomas Birtel zum heute, Freitag, erschienenen Wochenmagazin "Format".

"In nächster Zeit werden wir so wie bisher in den Ballungsgebieten und in Industriezonen mit dem Bau von Hotels, Wohneinheiten, Bürogebäuden und Fabriken beschäftigt sein", so der Vorstandsvorsitzende des Bauriesen.

Den ursprünglichen Plänen im Jahr des Börsengangs 2007 zufolge wollte das Unternehmen in Russland bis 2014 mehr Umsatz erzielen als im wichtigsten Markt Deutschland. Für 2012 wies die Strabag weltweit eine Bauleistung von 14 Mrd. Euro aus - 5,8 Mrd. Euro davon entfielen auf Deutschland.

  

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STRABAG SE erwartet für 2014 weiterhin solides Geschäft
17.02.2014 | STRABAG SE


Erfreulich trotz schwieriger Rahmenbedingungen im europäischen Bausektor: Leistung (-3 %) und Auftragsbestand (+2 %) im Jahr 2013 weiterhin auf hohem Niveau
STRABAG geht für 2014 von gleichbleibender Leistung von € 13,6 Mrd. und stabilem EBIT von erneut mindestens € 260 Mio. aus

Wien, 17.2.2014----Das europäische, börsenotierte Bauunternehmen STRABAG SE hat heute erste Zahlen für das Geschäftsjahr 2013 bekannt gegeben. „Vor dem Hintergrund der schwierigen Rahmenbedingungen im europäischen Bausektor sind wir mit der Leistung 2013 von € 13,6 Mrd. zufrieden. Auch wollen wir Ende April, wenn wir die Ergebnisse für das Geschäftsjahr 2013 bekannt geben, weiterhin mindestens ein EBIT von € 260 Mio. berichten, womit wir eine Steigerung gegenüber dem Vorjahr von wenigstens 25 % erreicht haben werden. Der Auftragsbestand zum Jahresende von € 13,5 Mrd. deckt fast eine Jahresleistung ab. Mit einer Vielzahl an neuen Hochbauprojekten in Deutschland haben wir das aktuelle Jahr auf solidem Fundament gestartet, und wir erwarten daher für 2014 bei Leistung und Ergebnis dem Jahr 2013 vergleichbare Werte“, fasst Thomas Birtel, Vorstandsvorsitzender der STRABAG SE, zusammen.

Leistung
STRABAG SE hat im Geschäftsjahr 2013 eine Leistung von € 13,6 Mrd. erwirtschaftet. Der geringe Rückgang um 3 % im Vergleich zum Vorjahr ist auf wetterbedingte Effekte vom Jahresbeginn zurückzuführen. Die Kernmärkte des Konzerns zeigten sich sehr heterogen: Da STRABAG ein breit aufgestellter Konzern ist, wurden die erwartete, marktbedingte Reduktion in Polen nach dem Ende des dortigen Baubooms und projektbedingte Rückgänge in Kanada, Benelux und Rumänien durch Zunahmen etwa in Ungarn, Österreich und Afrika beinahe ausgeglichen.

Auftragsbestand
Der Auftragsbestand stieg leicht um 2 % auf € 13,5 Mrd., sodass er in etwa eine Jahresleistung abdeckt. Hier verschoben sich die geografischen Schwerpunkte etwas: Großprojekte wie das Olympische Dorf in Russland und Aufträge in Benelux waren im Jahr 2013 abgearbeitet worden. Dafür bereicherte eine Vielzahl an neuen Hochbauaufträgen in Deutschland den Auftragsbestand um mehr als € 500 Mio.

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
Mit -1 % sank der Mitarbeiterstand kaum. Große Änderungen in mehreren Einheiten glichen sich 2013 beinahe aus: Zum einen wurde Personal in Polen marktbedingt abgebaut; zum anderen führten neue Großprojekte in außereuropäischen Märkten und in Deutschland zu einem Aufbau von fast 1.600 Arbeitsplätzen. Von den weltweit 73.100 Beschäftigten im Konzern arbeiten mehr als 27.000 Menschen in Deutschland und knapp 10.000 in Österreich.

Ausblick 2014
Der Vorstand rechnet mit einer gegenüber 2013 gleichbleibenden Leistung von € 13,6 Mrd. Diese sollte sich aus € 6,0 Mrd. aus dem Segment Nord + West, € 4,7 Mrd. aus dem Segment Süd + Ost und € 2,8 Mrd. aus dem Segment International + Sondersparten zusammensetzen. Der Rest entfällt auf „Sonstiges“. Damit gestaltet sich auch die Segmentzusammensetzung gegenüber dem Jahr 2013 weitgehend unverändert.

Der STRABAG SE Vorstand rechnet für das laufende Geschäftsjahr mit einem Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) von zumindest € 260 Mio., was dem prognostizierten Wert von 2013 entspricht. Zwar zeitigt die Umsetzung der von der internen Task Force STRABAG 2013ff vorgeschlagenen Maßnahmen erste Erfolge, doch sieht sich STRABAG 2014 einem herausfordernden Umfeld mit höherem Preisdruck im europäischen Infrastrukturbau gegenüber. Dagegen registriert das Unternehmen weiterhin solide Bedingungen im privaten Hochbau.

Während der Preisdruck im deutschen Verkehrswegebau anhält, sieht sich STRABAG in diesem Land dank günstiger Finanzierungskonditionen einer soliden Nachfrage im Hochbau gegenüber. In Österreich zeigt sich ein ähnliches Bild – in beiden Heimatmärkten wird daher von einer stabilen, aber wettbewerbsintensiven Situation ausgegangen. Polen, das nach Leistung drittgrößte Land für STRABAG, war wie erwartet vom Ende des Baubooms gezeichnet, doch sollten ab Ende 2014 dank neuer EU-Budgets erste Impulse im Infrastrukturbau erkennbar sein. In Tschechien, Rumänien und im adriatischen Raum kommen mangels Finanzierung sehr wenige öffentliche Großprojekte zur Vergabe, was zu einem weiterhin harten Wettbewerb über den Preis führt. Positivere Aussichten bieten dagegen der slowakische Verkehrswegebau, wo sich aktuell mehrere große Autobahn- und Schnellstraßenprojekte in Ausschreibung befinden, sowie der slowakische und der tschechische Hochbau.

  

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http://www.boerse-express.com/cat/pages/1434549/fullstory

Kartellstrafe für Strabag in der Slowakei rechtskräftig - der Konzern wird nun von weiteren öffentlichen Aufträgen ausgeschlossen
Die Kartellstrafe wurde bereits 2006 verhängt.

  

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STRABAG SE steigert Ergebnis 2013 wie erwartet deutlich
30.04.2014 | STRABAG SE

EBIT +26 % auf € 262 Mio., Ergebnis je Aktie +90 % auf € 1,11
Cash-flow aus der Geschäftstätigkeit stieg um 158 %
Dividende von € 0,45 je Aktie vorgeschlagen (2012: € 0,20)
Ausblick 2014: Weiterhin mit EBIT von mindestens € 260 Mio. gerechnet


Wien, 30.4.2014
Der börsenotierte Baukonzern STRABAG SE hat im Geschäftsjahr 2013 sein Ergebnis wie prognostiziert deutlich gesteigert: Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) lag mit € 261,58 Mio. um 26 % über jenem des Vorjahres. Das Konzernergebnis stieg um 87 % auf € 113,56 Mio., und das Ergebnis je Aktie um 90 % auf € 1,11. Daher wird der Vorstand der Hauptversammlung im Juni 2014 auch eine Dividende je Aktie von € 0,45 nach € 0,20 im Vorjahr vorschlagen, die sich somit mehr als verdoppelt haben wird.

„Die breite Aufstellung unseres Konzerns erweist sich nach wie vor als die beste Krisenversicherung. Wir gehen daher unverändert davon aus, 2014 bei der Leistung und dem Ergebnis ähnlich hohe Niveaus wie 2013 erreichen zu können, also € 13,6 Mrd. bzw. zumindest € 260 Mio. Zu diesem Zweck legen wir weiterhin strategisches Augenmerk auf eine selektive Diversifikation unserer Geschäftsaktivitäten, den Erhalt unserer Kapitalkraft und ein durchgängiges Risikomanagement“, so Thomas Birtel, Vorstandsvorsitzender der STRABAG SE, zum Ausblick.

Auf der heute, Mittwoch, um 10:00 Uhr stattfindenden Bilanzpressekonferenz wird Thomas Birtel auch ein Update zur Unternehmensstrategie des Konzerns bekannt geben.

ERTRAGSLAGE

STRABAG SE erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2013 eine Leistung von € 13,6 Mrd. Der geringe Rückgang um 3 % im Vergleich zum Vorjahr ist auf wetterbedingte Effekte zu Jahresbeginn zurückzuführen. Die Kernmärkte des Konzerns zeigten sich sehr heterogen: Da STRABAG ein breit aufgestellter Konzern ist, wurden die erwartete marktbedingte Reduktion in Polen nach dem Ende des dortigen Baubooms und projektbedingte Rückgänge in Kanada, Benelux und Rumänien durch Zunahmen etwa in Ungarn, Österreich und Afrika beinahe ausgeglichen.


Da 2013 die Schadenersatzzahlung im Zusammenhang mit einer nicht erfolgten Akquisition und der ausbleibende Umsatz für bereits geleistete Arbeiten in Zentral- und Osteuropa das Ergebnis nicht mehr belasteten, stieg das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) um 14 % auf € 694,91 Mio. an, wodurch sich auch die EBITDA-Marge von 4,7 % auf 5,6 % erhöhte. Weiterhin beeinträchtigen u.a. die Kostenentwicklung bei Großprojekten im Wasserbau, in den Niederlanden und in Schweden sowie der Wettbewerbsdruck im Bahnbau das Ergebnis. Beim Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) ergibt sich damit ein Anstieg um 26 % auf € 261,58 Mio. und eine EBIT-Marge von 2,1 % nach 1,6 % im Vorjahr.

Waren 2012 noch negative Kursdifferenzen in Höhe von € 11,75 Mio. zu verzeichnen gewesen, so beinhaltete das Zinsergebnis im abgelaufenen Geschäftsjahr nun positive Fremdwährungseffekte von € 13,04 Mio. Dies führte zu einem um 47 % verbesserten Ergebnis vor Steuern. Darauf errechneten sich Ertragsteuern von € 73,78 Mio., woraus sich eine Steuerquote von 32,1 % ergibt. Auf die Minderheitsgesellschafter entfiel ein Anteil von € 42,70 Mio. Das Konzernergebnis für 2013 lag daher bei € 113,56 Mio. und somit um 87 % über jenem des Vorjahres. Die Anzahl der gewichteten ausstehenden Aktien verringerte sich durch den – nun abgeschlossenen – Rückkauf eigener Aktien von 104.083.238 auf 102.716.850 Stück, sodass das Ergebnis je Aktie um 90 % auf € 1,11 zunahm.

VERMÖGENS- UND FINANZLAGE

Die Bilanzsumme erhöhte sich um 4 % auf € 10.560,79 Mio. Prägend ist der untypisch hohe Anstieg der liquiden Mittel von zuvor € 1.374,96 Mio. auf € 1.711,97 Mio. Auf der Passivseite fällt die auf hohem Niveau stabile Eigenkapitalquote von 30,7 % (2012: 31,2 %) auf.

Bei einem beinahe unveränderten Cash-flow aus dem Ergebnis von € 513,03 Mio. kletterte der Cash-flow aus der Geschäftstätigkeit um 158 % auf € 693,70 Mio. Bedingt wurde dies durch hohe projektbezogene Anzahlungen, die sich im Jahresverlauf wieder abbauen werden. Der Cash-flow aus der Investitionstätigkeit konnte um 26 % auf € -332,38 Mio. eingedämmt werden. Dabei verschob sich der Erwerb von für bestimmte Projekte notwendigem Spezialgerät zum Teil in das Jahr 2014. Außerdem fanden Unternehmensakquisitionen in nur untergeordnetem Ausmaß statt. Der Cash-flow aus der Finanzierungstätigkeit war mit € -6,49 Mio. nach € -176,26 Mio. aus zwei Gründen deutlich weniger negativ: Zum einen war das Vorjahr von einer signifikanten Rückzahlung von Bankverbindlichkeiten geprägt gewesen, zum anderen wurde im Geschäftsjahr 2013 wieder eine Anleihe begeben, diesmal aber mit einem Volumen von € 200 Mio. im Vergleich zu € 100 Mio. im Jahr davor.

  

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EANS-News: Strabag SE verringert bau-typischen Winterverlust deutlich

CORPORATE NEWS ÜBERMITTELT DURCH EURO ADHOC. FÜR DEN INHALT IST DER EMITTENT/MELDUNGSGEBER VERANTWORTLICH.
3-Monatsbericht

Der börsenotierte Baukonzern STRABAG SE, hat heute, Mittwoch, die Zahlen für das erste Quartal des Geschäftsjahres 2014 bekannt gegeben. Dank der im Vergleich zum Vorjahr günstigeren Wetterverhältnisse konnte die Leistung gesteigert und damit der im ersten Quartal typische Winterverlust reduziert werden.

,,Wir sehen uns einem herausfordernden Umfeld mit höherem Preisdruck im europäischen Infrastrukturbau gegenüber, registrieren gleichzeitig aber weiterhin freundliche Bedingungen im privaten Hochbau, vor allem in unserem Heimatmarkt Deutschland. Daran hat sich im ersten Quartal nichts geändert. Was sich jedoch geändert hat, ist das Wetter gegenüber dem Vergleichsquartal: Im Vorjahr machten die Witterungsbedingungen die Bautätigkeit über weitere Strecken unmöglich. Nun unterstützten sie dagegen die Rückkehr zu gewohnten Niveaus der Leistung",kommentiert Thomas Birtel,derVorstandsvorsitzende der STRABAG SE.

Leistung und Umsatz

Der STRABAG SE Konzern verzeichnete im ersten Quartal 2014 eine Leistung von EUR 2.343,74 Mio. Dies entspricht einer Erhöhung um 10 %. Nachdem im vergangenen Jahr nachteilige Witterungsverhältnisse die Bautätigkeit eingeschränkt hatten, war die Rückkehr zu gewohnten Niveaus besonders in den Heimatmärkten Deutschland und Österreich evident. Der konsolidierte Konzernumsatz zeigte sich ebenso wie die Leistung um 10 % höher.

Auftragsbestand

Auch der Auftragsbestand entwickelte sich im Vergleich zum Vorjahresquartal nach oben, und zwar um 5 % auf EUR 14.481,88 Mio. Dazu führten besonders im Vorjahr erstandene Großprojekte in Deutschland, Chile, der Slowakei und Ungarn, während Projekte in Benelux, Afrika und Italien tendenziell abgearbeitet wurden.

Ertragslage

Die Ergebnisentwicklung des STRABAG Konzerns ist aufgrund der eingeschränkten Bautätigkeit im Winter einer deutlichen Saisonalität unterworfen. Die beiden ersten Quartale liefern typischerweise einen negativen Ergebnisbeitrag, der durch das Ergebnis im zweiten Halbjahr überkompensiert wird. Wegen der saisonalen Entwicklung ist ein Vergleich der Ergebnisse zum Vorquartal nicht sinnvoll.

Mit dem gestiegenen Umsatz verbesserte sich auch das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) im ersten Quartal 2014 um 10 % auf EUR - 69,91 Mio. Die Abschreibungen sanken um 1 %. Damit lag das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) mit EUR -163,74 Mio. um 5 % weniger tief im negativen Bereich.

Das Zinsergebnis war mit EUR -4,04 Mio. nach EUR -0,56 Mio. im ersten Quartal des Vorjahres erneut beinahe ausgeglichen. In Summe errechnet sich ein um 3 % besseres Ergebnis vor Steuern (EBT) in Höhe von EUR -167,77 Mio. Dementsprechend gestalteten sich die Ertragssteuern mit EUR 27,47 Mio. erneut im positiven Bereich und damit entlastend, lagen jedoch um 13 % unter jenen des Vergleichsquartales, sodass ein dem Vorjahr in etwa vergleichbares Ergebnis nach Steuern (1 %) von EUR -140,30 Mio. blieb. Da aber die Fremdanteilseigner einen Verlust von EUR 8,29 Mio. mittrugen, verbesserte sich das Konzernergebnis um 6 % auf EUR -132,01 Mio.

Aufgrund des - nun abgeschlossenen - Aktienrückkaufprogrammes reduzierte sich die Anzahl der gewichteten ausstehenden Aktien von 103.018.317 Stück auf 102.599.997 Stück. Das Ergebnis je Aktie betrug somit EUR -1,29 nach EUR -1,36 im ersten Quartal des Vorjahres.
Vermögens- und Finanzlage Die Eigenkapitalquote blieb mit 31,0 % nach 30,7 % zu Jahresende 2013 auf gewohnt hohem Niveau. Die Netto-Cash-Position drehte wie saisonal üblich in eine Nettoverschuldung zum 31.3. von EUR 98,40 Mio., was einer Veränderung um 78 % entspricht.

Der Cash-flow aus dem Ergebnis gestaltete sich mit EUR -98,37 Mio. nach EUR - 100,79 Mio. leicht positiver. Und auch die anderen Cash-flows verbesserten sich allesamt: So zeigte sich der Cash-flow aus der Geschäftstätigkeit bei EUR - 117,36 Mio. nach EUR -215,46 Mio. und damit um 46 % weniger negativ. Der Cash- flow aus der Investitionstätigkeit lag bei EUR -48,15 Mio. nach EUR -67,98 Mio., und der Cash-flow aus der Finanzierungstätigkeit bei EUR -18,14 Mio. nach EUR - 22,14 Mio.

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Die Mitarbeiterzahl sank im Vergleich zum Vorjahresquartal lediglich um 1 % auf 69.335 Personen. Große Änderungen in mehreren Einheiten glichen sich dabei beinahe aus: So wurde Personal in Polen markt- und in Russland und Rumänien projektbedingt abgebaut, während neue Großaufträge in Deutschland und in Ungarn zu Zunahmen bei der Beschäftigtenzahl führten.

Ausblick

Der STRABAG SE Vorstand rechnet für das Geschäftsjahr 2014 weiterhin mit einer gegenüber 2013 gleichbleibenden Leistung von EUR 13,6 Mrd. Er prognostiziert ein EBIT von zumindest EUR 260 Mio., was in etwa dem Wert von 2013 entspricht. Zwar zeitigt die Umsetzung der von der internen Task Force STRABAG 2013ff vorgeschlagenen Maßnahmen erste Erfolge, doch sieht sich STRABAG 2014 einem herausfordernden Umfeld mit höherem Preisdruck im europäischen Infrastrukturbau gegenüber. Dagegen registriert das Unternehmen weiterhin solide Bedingungen im privaten Hochbau.
ENDE DER MITTEILUNG EURO ADHOC

  

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STRABAG SE: Alle Vorstandsmandate bis Ende 2018 verlängert
02.07.2014 09:44:42 | STRABAG SE

Thomas Birtel als Vorsitzender des Vorstandes bestätigt
Wien, 2.7.2014----Der STRABAG SE Aufsichtsrat hat auf Empfehlung des Präsidial- und Nominierungsausschusses alle derzeitigen STRABAG SE Vorstandsmitglieder für eine neuerliche Periode, und zwar von 1.1.2015 bis 31.12.2018, wiederbestellt. Dr. Thomas Birtel wurde als Vorsitzender des Vorstandes bestätigt.

Die Zuständigkeiten der einzelnen Vorstandsmitglieder werden sich wie bisher gestalten:

Dr. Thomas Birtel – Vorstandsvorsitzender (Verantwortung Zentrale Konzernstabsstellen und Zentralbereiche exkl. BRVZ, Verantwortung Unternehmensbereich 3L RANC)
Mag. Christian Harder – Finanzvorstand (Verantwortung Zentralbereich BRVZ)
Dipl.-Ing. Dr. Peter Krammer (Verantwortung Segment Nord + West)
Mag. Hannes Truntschnig (Verantwortung Segment International + Sondersparten)
Dipl.-Ing. Siegfried Wanker (Verantwortung Segment Süd + Ost exkl. Unternehmensbereich 3L RANC)

  

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http://www.boerse-express.com/cat/pages/1464583/fullstory

Weil sie sich bei der Vergabe öffentlicher Aufträge in der Slowakei mit Konkurrenten abgesprochen hat, ist die Strabag von der staatlichen Beschaffungsbehörde UVO von der Vergabe von Staatsaufträgen auf unbestimmte Zeit ausgeschlossen worden. Das berichtete die Presseagentur SITA am Mittwoch.

  

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Das passiert bei der Strabag ein wenig zu oft
um es immer als das Vergehen einzelner hinstellen
zu können... der Haselsteiner scheint bei den Medien
einen Stein im Brett zu haben, einen anderen
hätten sie glaube ich schon mit Stories eingedeckt.


>Weil sie sich bei der Vergabe öffentlicher Aufträge in der
>Slowakei mit Konkurrenten abgesprochen hat, ist die Strabag
>von der staatlichen Beschaffungsbehörde UVO von der Vergabe
>von Staatsaufträgen auf unbestimmte Zeit ausgeschlossen
>worden. Das berichtete die Presseagentur SITA am Mittwoch.

  

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STRABAG SE: Kernaktionärin Rasperia stockt auf 25 Prozent + 1 Aktie auf
15.07.2014 | STRABAG SE


Ausgehend von 19,4 % aufgestockt
Ausübung einer Kaufoption über 6.377.144 Stück STRABAG SE Aktien zum Preis von je € 19,25

Wien, 15.7.2014----Die Rasperia Trading Ltd., ein Unternehmen der diversifizierten Industriegruppe Basic Element, hat den börsenotierten Baukonzern STRABAG SE heute darüber informiert, dass sie über die Ausübung einer Kaufoption ihren Anteil am Unternehmen von bisher 19,4 % wieder auf 25 % + 1 Aktie erhöht hat. Sie habe 6.377.144 Stück STRABAG SE Aktien zu einem Gegenwert von je € 19,25 von den anderen Kernaktionärsgruppen Haselsteiner Familie, Raiffeisen und UNIQA erworben, also in Summe etwa € 123 Mio. aufgewendet.

Rasperia hält daher nun – wie bereits nach dem STRABAG SE Börsengang im Jahr 2007 – eine Sperrminorität am Unternehmen. Die nun erfolgte Transaktion geht auf eine Vereinbarung der Kernaktionärsgruppen aus dem Jahr 2010 zurück.

Die aktuelle Aktionärsstruktur der STRABAG SE gestaltet sich nun wie folgt:
Haselsteiner Familie: 25,5 %
Raiffeisen- und UNIQA-Gruppe: 26,5 %
Rasperia Trading: 25,0 % + 1 Aktie
Streubesitz: 13,0 %
Eigene Aktien: 10,0 %

  

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Strabag peilt 2015 Betriebsergebnis von mindestens 300 Mio. Euro an
Baukonzern bestätigt EBIT-Prognose 2014 mit mindestens 260 Mio. Euro - Bauleistung stabil bei 13,6 Mrd. Euro - Auftragsstand um 7 Prozent gestiegen

Der börsenotierte Baukonzern Strabag hat heute, Montag, erstmals vorläufige Zahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr 2014 und einen Ausblick auf das laufende Geschäftsjahr 2015 gegeben. Der Baukonzern hält demnach für 2014 seine bisherige Prognose für das Betriebsergebnis (EBIT) von mindestens 260 Mio. Euro aufrecht und peilt für 2015 ein EBIT von zumindest 300 Mio. Euro an.
Die Bauleistung konnte 2014 stabil bei 13,6 Mrd. Euro gehalten werden, der Auftragsbestand stieg um 7 Prozent auf 14,4 (13,5) Mrd. Euro. Auch der Mitarbeiterstand konnte mit 72.906 (73.100) relativ stabil gehalten werden. Im laufenden Geschäftsjahr soll die Leistung auf 14,0 Mrd. Euro gesteigert werden, so Strabag-Chef Thomas Birtel in der Unternehmensmitteilung.

Hinsichtlich des Auftragsbestands sei vor allem in Zentral- und Osteuropa Wachstum erkennbar gewesen, etwa mittelgroße Aufträge in der Slowakei und in Rumänien, Projekte im privaten Industriebau in Russland und eine Anzahl an polnischen Verkehrswegebauten. Im Heimatmarkt Deutschland - und hier besonders im Hoch- und Ingenieurbau - sei bereits zuvor ein hohes Niveau erreicht worden.

Für 2016 hat sich der Baukonzern das Ziel gesetzt, eine EBIT-Marge von 3 Prozent zu erreichen. 2013 hatte sie 2,1 Prozent betragen.

  

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Haselsteiner kontrolliert wieder mal alles alleine,
die zwei Golden Shares mit Entsendungsrecht von Aufsichtsräten
sind ihm nicht genug,
nein, er muss auch noch den Streubesitzvertreter entsenden.

Gusenbauer war souverän: nein, Mag. Kerstin Gelbmann steht niemandem nahe, der 10% an der Firma besitzt.

  

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Wissen die mehr?

Ist schon ein bißerl abrupt.
Ich meine, auch wenn nicht profitabel wie Porr,
aber Strabag fällt doch noch unter "Blue Chip"?

Oder nicht mehr?

  

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>Wissen die mehr?
>
>Ist schon ein bißerl abrupt.
>Ich meine, auch wenn nicht profitabel wie Porr,
>aber Strabag fällt doch noch unter "Blue Chip"?
>
>Oder nicht mehr?

Gab offenbar ein Reinemachen - die PYT haben sie auch aus der Belehnung genommen.

Und weil das da immer so schön abrupt geht, nutze ich das tolle Service auch schon länger nicht mehr - teuer (Zinsen) und ziemlich willkürlich.

  

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>
>Gab offenbar ein Reinemachen - die PYT haben sie auch aus der
>Belehnung genommen.
>
>Und weil das da immer so schön abrupt geht, nutze ich das
>tolle Service auch schon länger nicht mehr - teuer (Zinsen)
>und ziemlich willkürlich.


Mir haben sie auch einmal einen Tag gegeben

Nachdem ich nachgefragt habe, ob sie nicht ganz xxxxx sind, wars dann doch eine Woche.

  

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Strabag baute Verluste im ersten Halbjahr kräftig ab

Konzernverlust sank gegenüber Vorjahresperiode von 93,1 auf 55,5 Mio. Euro - Bauleistung stieg von 5,78 auf 6,20 Mrd. Euro

Österreichs größter Baukonzern Strabag hat seine Verluste heuer im ersten Halbjahr massiv verringert. Der Konzernverlust sank gegenüber der Vorjahresperiode um 40 Prozent von 93,1 auf 55,5 Mio. Euro. Vor Zinsen und Steuern verringerte sich der Fehlbetrag (EBIT) um 37 Prozent auf 68,4 Mio. Euro, wie aus der Ad-hoc-Mitteilung des Unternehmens von heute, Montag, hervorgeht.
Die Bauleistung erhöhte sich im Berichtszeitraum um 7 Prozent auf 6,20 Mrd. Euro, der Umsatz stieg um ebenfalls 7 Prozent auf 5,75 Mrd. Euro. Dazu trugen den Angaben zufolge vor allem die Märkte Deutschland, Slowakei, Polen und Chile bei.

Die Margen lassen allerdings noch zu wünschen übrig: Die EBIT-Marge verschlechterte sich im Vergleich zum Vorjahr von 0,4 Prozent auf minus 1,2 Prozent, die Nettomarge nach Minderheiten verbesserte sich von minus 1,7 auf minus 1,0 Prozent. "2015 wollen wir unsere EBIT-Marge einen weiteren Schritt näher in Richtung unseres Ziels von 3 Prozent bringen. Das Halbjahr zeigt, dass wir auf einem guten Weg sind", so Strabag-Chef Thomas Birtel.

Der Auftragsbestand ging zwar um 4 Prozent auf 14,84 Mrd. Euro zurück, befinde sich "weiterhin auf hohem Niveau", betonte die Strabag in ihrer Aussendung. In Polen gab es dank einiger Schnellstraßen und eines großen Hochbauprojekts deutliche Zuwächse, in Deutschland hingegen - ausgehend von einem hohen Niveau - Rückgänge. In Ungarn und in Chile werden laut Strabag Großprojekte abgearbeitet.

Der Ausblick für das Gesamtjahr 2015 wurde bekräftigt: Das Management rechnet mit einer Bauleistung im Volumen von 14 Mrd. Euro und einem EBIT "bei mindestens 300 Mio. Euro". 2014 betrug der operative Gewinn 282 Mio. Euro, die Bauleistung lag bei 13,6 Mrd. Euro. Das erste Halbjahr liefere typischerweise einen negativen Ergebnisbeitrag, der durch das Ergebnis im zweiten Halbjahr überkompensiert werde, so das Unternehmen.

Der Bauriese beschäftigte heuer zwischen Jänner und Juni 72.837 Mitarbeiter - das waren um 2 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum 2014. Der Anstieg sei auf den Erwerb der in Deutschland und Österreich ansässigen DIW-Gruppe im Vorjahr zurückzuführen.

  

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Strabag vervierfachte Konzerngewinn in den ersten drei Quartalen

Nettoergebnis kletterte gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres von 14,4 auf 58,3 Mio. Euro - Auftragsbestand wegen Schwäche in Russland und Deutschland um 11 Prozent gesunken

Österreichs größter Bauriese Strabag hat seine Gewinne heuer in den ersten drei Quartalen massiv ausgebaut. Unter dem Strich blieb ein Konzernergebnis von 58,3 Mio. Euro - nach 14,4 Mio. Euro im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Der Gewinn je Aktie (EPS) stieg von 14 auf 57 Cent. Die Bauleistung erhöhte sich um 6 Prozent auf 10,26 Mrd. Euro, wie das Unternehmen heute, Montag, mitteilte.
Dazu hätten vor allem die Märkte Slowakei, Deutschland, Tschechien und Polen beigetragen. Der Konzernumsatz stieg um 7 Prozent auf 9,48 Mrd. Euro. Der Auftragsbestand war allerdings stark rückläufig - er ging um 11 Prozent von 15,40 auf 13,76 Mrd. Euro zurück. Besonders deutlich habe sich der Orderbestand in Russland und - von einem hohen Niveau ausgehend - in Deutschland reduziert. Auch in Ungarn, Chile und der Slowakei würden Großprojekte abgearbeitet. In Polen lief es den Angaben zufolge dank einiger Schnellstraßenprojekte recht gut.

"Selbstverständlich haben wir ein Augenmerk darauf, für einen konstanten Fluss neuer Aufträge zu sorgen. Allerdings liegt unser Hauptziel darin, die Rentabilität zu steigern. Ein stärkeres Risikomanagement bedeutet auch, dass wir uns bei dem einen oder anderen Projekt aus Risikoüberlegungen nicht engagieren", erklärte Strabag-Vorstandschef Thomas Birtel.

Für die Strabag seien jedenfalls "die Weichen gestellt", damit sich die Rentabilität mittelfristig erhöhe. "2015 wirken sich diese Bemühungen erneut sichtbar positiv auf das Ergebnis aus", so Birtel. Die Bauleistung soll gegenüber dem Vorjahr von 13,6 auf 14 Mrd. Euro steigen und das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) "zumindest 300 Mio. Euro" erreichen - nach 282 Mio. Euro 2014.

Zwischen Jänner und September kletterte das EBIT heuer gegenüber der Vorjahresperiode von 64,3 auf 115,8 Mio. Euro - ein Zuwachs von 80 Prozent. Die EBIT-Marge verbesserte sich 0,7 auf 1,2 Prozent. "Die Ergebnisse der ersten neun Monate stimmen jedenfalls zuversichtlich, dass wir dem Ziel, unsere EBIT-Marge (EBIT zu Umsatz) nachhaltig auf 3 Prozent anzuheben, einen weiteren Schritt näher kommen werden", so Birtel. 2016 soll dieser Wert dann erreicht werden.

Die Nettoverschuldung sank per Ende September dank höherer liquider Mittel von 472,2 auf 100,4 Mio. Euro. Im ersten Quartal 2015 hatte die Strabag eine Anleihe im Volumen von 200 Mio. Euro begeben, was die langfristigen Finanzverbindlichkeiten erhöhte.

Die Zahl der Mitarbeiter nahm heuer in den ersten drei Quartalen um 2 Prozent auf 73.447 zu, was vor allem auf den Kauf der in Deutschland und Österreich ansässigen DIW-Gruppe im Vorjahr zurückzuführen sei. Die Zu- und Abnahmen in den anderen Märkten glichen sich laut Strabag in etwa aus - in der Region Americas seien beispielsweise über 1.000 Personen zusätzlich beschäftigt worden, in Afrika sei der Personalstand um eine ähnlich hohe Anzahl verringert worden.

Im dritten Quartal 2015 steigerte die Strabag ihr operatives Ergebnis im Jahresabstand um 7 Prozent auf 184,2 Mio. Euro und ihren Konzerngewinn um 6 Prozent auf 113,9 Mio. Euro.

  

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Strabag 2015 mit zumindest 300 Mio. Euro Betriebsgewinn

Prognose bestätigt - Ergebnisziel ab 2016 bekräftigt: EBIT-Marge von 3 Prozent - Bauleistung stieg 2015 um 5 Prozent auf 14,3 Mrd. Euro


Der börsennotierte Baukonzern Strabag hat am Montag erste Zahlen für das Geschäftsjahr 2015 bekanntgegeben und die Ergebnisprognose 2015 bestätigt: Demnach geht der Vorstand für das abgelaufene Jahr weiterhin von einem Betriebsgewinn (EBIT) von zumindest 300 Mio. Euro aus. Die Bauleistung stieg um 5 Prozent auf 14,3 Mrd. Euro, teilte die Strabag SE heute mit.
Bekräftigt wird auch das Ziel, ab 2016 nachhaltig eine EBIT-Marge von 3 Prozent zu erreichen. 2014 lag die EBIT-Marge bei 2,3 Prozent, für 2015 geht das Unternehmen von einer Marge zwischen 2,3 und 3,0 Prozent aus. "2016 wollen wir die Leistung auf dem hohen Niveau halten und unsere EBIT-Marge auf 3 Prozent heben - dank unseres verbesserten Risikomanagements und Kostensenkungen sind wir zuversichtlich, dieses Ziel zu erreichen, nachdem uns auch in den Vorjahren eine kontinuierliche Ergebnisverbesserung gelungen ist", so Strabag-Chef Thomas Birtel laut Mitteilung. Das "insgesamt zufriedenstellende Jahr 2015" habe die Strabag mit einer höheren Leistung bei fast unveränderter Mitarbeiteranzahl und einem niedrigeren Auftragsbestand beendet.

Die Mitarbeiterzahl habe sich trotz der Integration mehrerer tausend Beschäftigter der in Deutschland und Österreich ansässigen DIW-Gruppe nur leicht um 1 Prozent auf 73.315 erhöht, heißt es in der heutigen Mitteilung weiter.

Der Auftragsbestand sei, wie sich bereits im Laufe des Jahres abgezeichnet habe, gesunken. Ende 2015 lag der Auftragsbestand mit 13,1 Mrd. Euro um 9 Prozent unter dem Wert per Jahresende 2014. Zurückzuführen sei dies mehrheitlich auf die Abarbeitung von Großprojekten in Ungarn, Italien und der Slowakei, aber auch auf die widrigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in der Region RANC (Russland und Nachbarstaaten) zurückzuführen.

Für 2016 rechne der Vorstand mit einer gleichbleibenden Leistung von etwa 14,3 Mrd. Euro. Für die Folgejahre gehe man von einem organischen Wachstum etwa in Höhe der Inflation aus. Die Nettoinvestitionen sollten sich auch abgesehen von etwaigen größeren Unternehmenstransaktionen etwas erhöhten. Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit ohne Berücksichtigung von Akquisitionen dürfte nach geschätzten 350 Mio. im Jahr 2015 bei etwa 400 Mio. Euro im Jahr 2016 zu liegen kommen.

Die endgültigen Zahlen für das Geschäftsjahr 2015 werden am 29. April veröffentlicht.

  

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Ich habe mir heute ein paar Stücke von der Strabag gegönnt.

Begründung:
1. Die Baubranche wird für mich zu den Profiteuren der Niedrigzinsphase zählen.
2. Der starke Zuzug nach Österreich und Deutschland wird auch zu vermehrter Bautätigkeit führen.
3. Der Aktienkurs bewegt sich seit ca. 6 1/2 Jahren in einer Range zwischen 16 und 24€. Seit einigen Tagen arbeitet die Aktie nun am Ausbruch über 24. Ich gehe davon aus, dass ihr der Ausbruch bei gleichzeitigem Anstieg des Volumens bald gelingen wird. Und dann ist der Weg bis 32€ relativ frei. Das ist auch mein Kursziel.

  

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>Ich habe mir heute ein paar Stücke von der Strabag gegönnt.
>
>Begründung:
>1. Die Baubranche wird für mich zu den Profiteuren der
>Niedrigzinsphase zählen.
>2. Der starke Zuzug nach Österreich und Deutschland wird auch
>zu vermehrter Bautätigkeit führen.
>3. Der Aktienkurs bewegt sich seit ca. 6 1/2 Jahren in einer
>Range zwischen 16 und 24€. Seit einigen Tagen arbeitet die
>Aktie nun am Ausbruch über 24. Ich gehe davon aus, dass ihr
>der Ausbruch bei gleichzeitigem Anstieg des Volumens bald
>gelingen wird. Und dann ist der Weg bis 32€ relativ frei. Das
>ist auch mein Kursziel.

Danke für den Reminder, hatte sie genau aus diesen Gründen auf dem Radar aber dann wieder aus den Augen verloren.

2017 läuft auch der Syndikatsvertrag aus.

Bin mit einer kleinen Posi dabei.

  

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Strabag-CEO Thomas Birtel: „Unser Ergebnis wird von nennenswerten ­­Flop-Projekten belastet“
Strabag-CEO Thomas Birtel beschreibt im Interview, wie er die Rentabilität des ­Konzerns nachhaltig erhöhen will - und warum er dazu die Hilfe des Marktes eigentlich nicht braucht.

weiter:

http://www.boerse-express.com/cat/pages/2789570/fullstory

  

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Auftragspolster um mehr als 1 Mrd. Euro geschrumpft
Orderbestand sank 2015 von 14,4 auf 13,1 Mrd. Euro - Starke Bauleistung in CEE, solide Entwicklung in Deutschland - Russland bereitet Probleme

Der Strabag-Gewinn basierte 2015 auf der starken Bauleistung in der Slowakei, aber auch in Polen, Tschechien und Ungarn. "In Osteuropa ist es uns sehr gut gegangen", fasste Finanzvorstand Christian Harder heute, Freitag, zusammen. In der Region bereitete nur Russland Probleme. Das insgesamt schöne Bild trübt allerdings der weltweit um 1,3 Mrd. auf 13,1 Mrd. Euro gesunkene Auftragsbestand.

Dieser Rückgang um 9 Prozent gegenüber dem Jahr davor sei "die Kehrseite der Medaille", sagte Konzernchef Thomas Birtel. Doch für die Strabag zähle "Ergebnis vor Leistung". Es würden möglichst wenig Risiken eingegangen.

Deutschland, neben Österreich, einer der Hauptmärkte der Strabag, entwickelte sich 2015 den Angaben zufolge "auf hohem Niveau stabil". Die Bauleistung sei dort wegen der Verschmelzung mit der Stuttgarter DIW-Gruppe gestiegen, doch "die Aufholjagd im deutschen Straßen- und Infrastrukturbau hat noch nicht begonnen", betonte Birtel.

Der Bundesverkehrswegeplan 2030 des deutschen Verkehrsministers Alexander Dobrindt könnte bereits 2016 für einen Investitionsschub im Straßenbau sorgen, so der Konzernchef. Das lässt die Strabag auf bereits ersehnte, zusätzliche Aufträge in dem Land hoffen. Denn die Fertigstellung einiger deutscher Großprojekte konnte laut Birtel "noch nicht durch neue Straßenbauprojekte ausgeglichen werden."

  

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Strabag im ersten Quartal mit stabilem "Winterverlust"
Unter dem Strich blieb ein Fehlbetrag von 117 Mio. Euro (Vorjahreszeitraum: 116,5 Mio. Euro) - Bauleistung sank um 9 Prozent auf 2,26 Mrd. Euro - Im Gesamtjahr 2016 Gewinn erwartet

Der Bauriese Strabag hat heuer im ersten Quartal einen Konzernverlust von 117 Mio. Euro verbucht - damit bewegte sich der Fehlbetrag unter dem Strich in etwa auf dem Niveau der Vergleichsperiode 2015 (116,5 Mio. Euro). Das Ergebnis sei "wie immer im ersten Quartal saisonal bedingt noch negativ gewesen", wie das Unternehmen heute, Dienstag, ad hoc mitteilte. Im Gesamtjahr werden Gewinne erwartet.
Aufgrund der eingeschränkten Bautätigkeit im Winter sei die Ergebnisentwicklung einer deutlichen Saisonalität unterworfen. Das erste Halbjahr liefere "typischerweise einen negativen Ergebnisbeitrag, der durch das Ergebnis im zweiten Halbjahr überkompensiert" werde.
Zwischen Jänner und März sank die Bauleistung gegenüber dem "sehr hohen Niveau im Vergleichszeitraum des Vorjahres" noch um 9 Prozent von 2,47 auf 2,26 Mrd. Euro. In Deutschland war sie um 5 Prozent rückläufig. In Polen brach die Bauleistung um 29 Prozent ein - dort habe sich die ungünstigere Witterung im ersten Quartal negativ ausgewirkt. Der konsolidierte Konzernumsatz ging um 7 Prozent auf 2,12 Mrd. Euro zurück und der Auftragsbestand verringerte sich um 8 Prozent auf 13,98 Mrd. Euro.
Im Gesamtjahr 2016 will Österreichs größter Baukonzern aber auf in etwa die gleiche Leistung kommen wie im Vorjahr. Am EBIT-Marge-Ziel von 3 Prozent hält der börsennotierte Konzern fest. Für die Folgejahre werde von einem organischen Wachstum etwa in Höhe der Inflation ausgegangen.
"Nach einem besonders milden Winter letztes Jahr und einem damit verbunden außergewöhnlich hohen Leistungsniveau im Vergleichszeitraum des Vorjahrs verzeichneten wir im ersten Quartal des laufenden Jahrs einen witterungsbedingten Rückgang der Leistung", erklärte Strabag-Chef Thomas Birtel. Wie immer in der Baubranche könne dies nicht als Indikation für das Gesamtjahr gesehen werden. "In Deutschland wurde zwar eine deutliche Aufstockung der Infrastrukturinvestitionen angekündigt, aber aufgrund der fehlenden Ausschreibungs- und Planungskapazitäten erwarten wir 2016 noch keinen signifikanten Anstieg", räumte er ein.
Operativ verkleinerte die Strabag im ersten Quartal den "in der Bauwirtschaft typischen Winterverlust": Vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen sank der Fehlbetrag (EBITDA)um 13 Prozent von 66,09 auf 57,71 Mio. Euro. Als Grund dafür wurden "unter anderem geringere Belastungen aus Großprojekten und das Flächengeschäft in Südosteuropa" angegeben. Die Abschreibungen hätten vor allem "durch den vereinbarten Verkauf des Großen Wasserbaus" um 6 Prozent reduziert werden können. Der Erwerb der Minderheitenanteile der Ed. Züblin AG erfolgte erst im April 2016 und hat daher auf den Zwischenabschluss zum 31. März 2016 noch keine Auswirkungen.
Der Fehlbetrag vor Zinsen und Steuern (EBIT) verbesserte sich im Berichtszeitraum von 159,32 auf 145,40 Mio. Euro. Der Verlust je Aktie (EPS) blieb im Vergleich zum Vorjahreszeitraum stabil bei 1,14 Euro.
Den Mitarbeiterstand verkleinerte die Strabag heuer in den ersten drei Monaten von weltweit 71.176 auf 68.808 (minus 3 Prozent). Der Rückgang sei fast ausschließlich auf das gewerbliche Personal zurückzuführen und hier insbesondere in den personalintensiven Regionen Naher Osten und Afrika. In Polen hingegen sei "angesichts des erfreulichen Auftragsbestands" aufgestockt worden, in den Heimatmärkten Deutschland und Österreich blieb die Beschäftigungszahl in etwa gleich.

  

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Commerzbank erhöht Kursziel von 23 auf 35 Euro, "buy"
Analysten: Margenziel in Reichweite

Die Analysten der Commerzbank haben ihr Kursziel für die Aktien der Strabag von 23 Euro auf 35 Euro erhöht. Die Kaufempfehlung "buy" für die Titel des Baukonzerns wurde in Reaktion auf die gemeldeten Erstquartalszahlen bestätigt.

Für die Commerzbank-Analysten ist die von der Strabag in Aussicht gestellte operative EBIT-Marge von 3 Prozent für das laufende Geschäftsjahr 2016 in Reichweite. Für das Jahr 2017 erwarten die Experten eine flache Margen-Entwicklung. Insgesamt sei der eingeschlagene Weg Ertragswachstum durch Reduzierung von Verlustbringern zu erzielen auf Kurs und noch nicht im Aktienkurs eingepreist, schreiben die Experten.

  

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Strabag-Chef Birtel: "Österreich ist, wie es ist"


Strabag-CEO Thomas Birtel sieht die Kritik am Standort Österreich als Beispiel für das typische Grantln. Der Gewinn des Bauriesen soll heuer 400 Millionen € erreichen, die Dividende dürfte steigen.


http://wirtschaftsblatt.at/home/boerse/wien/5070329/StrabagChef-Birtel_Osterreich-ist-wie -es-ist?_vl_backlink=/home/boerse/index.do

  

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Strabag halbierte im Halbjahr Verlust - Umsatz geringer
Verlust nach Steuern -32,97 Mio. Euro - Umsatz sank um 8 Prozent auf 5,31 Mrd. Euro

Der börsennotierte Baukonzern Strabag SE hat im ersten Halbjahr 2016 seinen Verlust praktisch halbiert. Nach Ertragsteuern blieb ein Ergebnis von -32,97 Mio. Euro nach -61,47 Mio. im Vorjahr. Der konsolidierte Konzernumsatz sank ebenso wie die Leistung um 8 Prozent auf 5,312 Mrd. Euro, teilte das Unternehmen Mittwochfrüh mit.

In den ersten sechs Monaten wurde eine Leistung in Höhe von 5,677 Mrd. Euro erbracht. Rückläufig war die Leistung u.a. in Deutschland, in Ungarn und in der Region Russland und Nachbarstaaten.

Per Ende Juni 2016 lag der Auftragsbestand mit 15,413 Mrd. Euro um 4 Prozent höher als im ersten Halbjahr des Vorjahres. Besonders in Deutschland konnte die Strabag bei Aufträgen punkten und den Bestand um etwa ein Viertel steigern, während sie in Osteuropa Rückgänge verzeichnete.

Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) verbesserte sich im ersten Halbjahr 2016 um mehr als ein Viertel (27 Prozent) auf 156,76 Mio. Euro. Dies führt der Baukonzern u. a. auf den Entfall von Belastungen aus Großprojekten und dem Flächengeschäft in Südosteuropa zurück. Dabei sei auch ein Ertrag aus dem Verkauf einer Beteiligung in Zusammenhang mit dem Erwerb der Minderheitsanteile an der Tochter Ed. Züblin AG enthalten, der nicht dem operativen Geschäft zugerechnet werden könne.

Die Eigenkapitalquote sank von 31,0 Prozent per 31.12.2015 auf 29,6 Prozent. Zum selben Zeitpunkt des Vorjahrs war eine Eigenkapitalquote von 29,1 Prozent berichtet worden.

Die Mitarbeiteranzahl nahm um 4 Prozent auf 70.221 Personen ab.

Im Ausblick für das Gesamtjahr rechnet der Strabag-Vorstand mit einer etwas geringeren Leistung. Für die Folgejahre wird von einem organischen Wachstum etwa in Höhe der Inflation ausgegangen. An der Zielvorgabe, ab 2016 nachhaltig eine EBIT-Marge (EBIT/Umsatz) von 3 Prozent zu erreichen, wird festgehalten.

  

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Strabag baute Gewinne kräftig aus
Konzernergebnis in den ersten drei Quartalen um 79 Prozent auf 104,34 Mio. Euro erhöht - Bauleistung sank gegenüber der Vorjahresperiode um 7 Prozent auf 9,56 Mrd. Euro

Österreichs größter Baukonzern Strabag hat seine Gewinne heuer in den ersten drei Quartalen - trotz geringerer Bauleistung - deutlich vergrößert. Unter dem Strich blieb ein Konzernergebnis in Höhe von 104,34 Mio. Euro - das waren um 79 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres, wie aus den aktuellen Ergebniszahlen von heute, Mittwoch, hervorgeht.

Der Gewinn je Aktie (EPS) stieg von 0,57 auf 1,02 Euro. Die Bauleistung lag "um 7 Prozent unter dem hohen Niveau des Vorjahres". Der Rückgang sei größtenteils in den zentral- und osteuropäischen Ländern - etwa in der Slowakei, in Ungarn, Polen, Tschechien sowie Russland - entstanden. Auch für das gesamte Geschäftsjahr 2016 rechnet Strabag-Chef Thomas Birtel mit "einer etwas geringeren Leistung". Der konsolidierte Konzernumsatz sank um 6 Prozent auf 8,94 Mrd. Euro. Das Ziel einer EBIT-Marge von 3 Prozent bleibt aber aufrecht. In den ersten drei Quartalen verbesserte sich die EBIT-Marge von 1,2 auf 2 Prozent.

Der Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) erhöhte sich in den ersten neun Monaten um 52 Prozent auf 175,9 Mio. Euro. Bereinigt um einen nicht-operativen Gewinn in Höhe von 27,8 Mio. Euro betrug das Plus immer noch 28 Prozent auf 148,1 Mio. Euro. Der Bauriese erwarb im zweiten Quartal Minderheitsanteile an der Ed. Züblin AG.

Die Auftragsbücher der Strabag sind gut gefüllt - der Bestand weitete sich um 9 Prozent auf 14,99 Mrd. Euro aus. Der Konzern beschäftigt 71.329 Mitarbeiter - um 3 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum.

  

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RCB hebt Strabag-Aktie von "hold" auf "buy"
Kursziel ebenfalls von 32 auf 39 Euro erhöht

Die Wertpapierexperten der Raiffeisen Centrobank (RCB) haben ihre Kaufempfehlung "buy" für die Aktien des heimischen Baukonzerns Strabag ausgesprochen, nach dem zuvor neutralen Votum "hold". Das Kursziel wurde zudem von 32,0 auf 39,0 Euro angehoben.

Der Baukonzern habe ein "solides" Zahlenwerk für das dritte Quartal abgeliefert und sei auf dem besten Weg, die Schranke von drei Prozent bei der EBIT-Marge zu durchbrechen, schreibt RCB-Analyst Markus Remis in einer aktuellen Einschätzung der Strabag. Die erneuerte, positivere Bewertung der RCB-Experten ergebe sich aus einigen Faktoren, darunter die positive Auftragslage, die verbesserte Risiko- und Kostenkontrolle, die wahrscheinlich steigenden deutschen Infrastrukturausgaben und sehr konservative Konsensuserwartungen für die Strabag.

Beim Gewinn je Aktie erwarten die RCB-Analysten 2,52 Euro für 2016, sowie 2,71 bzw. 2,85 Euro für die beiden Folgejahre. Ihre Dividendenschätzung je Titel beläuft sich auf 1,00 Euro für 2016, sowie 1,10 bzw. 1,20 Euro für 2017 bzw. 2018.

  

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Strabag mit Rekord-Auftragsbestand von 14,8 Mrd. Euro
Zuwachs von 13 Prozent - Leistung sank 2016 um 6 Prozent auf 13,5 Mrd. Euro, soll 2017 aber auf zumindest 14 Mrd. Euro zulegen - 3 Prozent EBIT-Marge auch für 2017 angepeilt

Der börsennotierte österreichische Strabag-Baukonzern hat den Auftragsbestand voriges Jahr um 13 Prozent auf die neue Rekordhöhe von 14,8 Mrd. Euro steigern können. Das Leistungsvolumen sank um 6 Prozent auf 13,5 Mrd. Euro, soll aber 2017 auf "zumindest" 14,0 Mrd. Euro zulegen. Das Ziel einer EBIT-Marge von 3 Prozent sei 2016 voraussichtlich erreicht worden, erklärte die Strabag SE am Mittwoch.

Die positive Entwicklung bei der Leistung sei im neuen Jahr 2017 aufgrund des Rekordauftragsbestands zu erwarten. Zuwächse solle es in allen drei operativen Segmenten geben, nämlich Nord und West, Süd und Ost sowie International und Sondersparten, erklärte der Baukonzern zu den vorläufigen Zahlen von 2016. Die Bilanzpressekonferenz ist für den 27. April geplant.

Für 2017 arbeite man daran, die EBIT-Marge von mindestens 3 Prozent erneut zu bestätigen, so die Strabag. Die Mitarbeiterzahl des Konzerns verringerte sich voriges Jahr um 2 Prozent auf 71.839.

2016 verzeichnete die Strabag eine geringere Leistung in jenen Ländern, die sich 2015 sehr positiv entwickelt hatten, nämlich in der Slowakei, in Polen und Tschechien. Bedingt sei dies u.a. durch das Auslaufen eines EU-Kohäsionsfondsregimes Ende 2015. Der Kernmarkt Österreich sei dagegen von einer zunehmenden Geschäftstätigkeit gekennzeichnet gewesen. Und auch in Deutschland, dem weitaus größten Markt des Konzerns, habe man das außergewöhnlich hohe Niveau verteidigt, so die Strabag.

  

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Vorläufige Zahlen bestätigen Wachstumskurs 

STRABAG legte erste Kennzahlen für das GJ 2016 vor – Auftragsstand, Bauleistung und Mitarbeiterstand. Dazu wurden die Geschäftsziele für 2017 präsentiert. Der Auftragsstand von EUR 13,5 Mrd. (+12,8% J/J) zu Jahresende weist auf eine steigende Dynamik im quartalsweisen Auftragseingang (4Q16: +10,2% J/J) hin. Die Bauleistung war 2016, wie erwartet, im Jahresvergleich schwächer (-5,6% J/J). Die für 2016 angepeilte EBIT-Marge von 3% (auf Umsatz) soll erreicht worden sein (wie erwartet).

Ausblick

Der ausgewiesene Auftragsstand liefert eine gute Basis für weiteres Wachstum. STRABAG erwartet 2017 eine Bauleistung von zumindest EUR 14 Mrd. bei einer EBIT-Marge von zumindest 3%. Die Marktführerschaft im deutschen Verkehrswegebau sollte STRABAG auch über 2017 hinaus zu kontinuierlichem Wachstum verhelfen, da Deutschland bis 2030 in Summe EUR 270 Mrd. in Infrastrukturprojekte investieren will. Das entspricht einer Anhebung der durchschnittlichen Infrastrukturausgaben p.a. von 75%. Wir werden in Bälde mit einer neuen Analyse aufwarten. 

Erste Bank

  

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In unserer Sektorstudie der österreichischen Bautitel stellt sich die STRABAG-Aktie als die klar interessantere Anlageidee dar. Generell erwarten wir weiter positive Rahmenbedingungen für den Bausektor in Europa, allen voran in Deutschland, aber auch in Österreich, Skandinavien und UK. Auch in Osteuropa sollten sich mit höheren EU-Mitteln die Wachstumsraten beschleunigen.

Mit einem Deutschland-Anteil von über 40% am Order Buch und einem Marktanteil von 15% in der Straßeninfrastruktur sollte STRABAG vom deutschen Transportinfrastrukturplan (EUR 270 Mrd. bis 2030, davon EUR 133 Mrd. für Straßenbau) stark profitieren. Höhere Zuwächse beim Auftragsvolumen könnten die Konzern-EBIT-Marge von 3% im Jahr 2016 auf über 4% in Spitzenjahren anheben. Deutschland war bereits 2016 Haupttreiber beim Neuauftragsvolumen und schon jetzt erzielt die Straßenbaueinheit in Deutschland EBIT-Margen über dem Gruppenniveau.

Weiters drehte auch die volatile Baustoffeinheit 2015 wieder in den positiven Bereich und wird margenmäßig von der steigenden Nachfrage profitieren.
Im Gegensatz zu PORR betreibt die STRABAG auch margenstärkere baunahe Dienstleistungen wie Immobilienentwicklung, Facility Management oder Betreibermodelle für Autobahnen, die in Summe rund 10% zur Bauleistung beitragen. Ein Unsicherheitsfaktor zum jetzigen Zeitpunkt ist noch der 2017 auslaufende Syndikatsvertrag. Bis Jahresmitte soll hier eine Entscheidung fallen, wobei wir annehmen, dass die Anteile von Rasperia und Uniqa an strategische Investoren verkauft werden. Falls die anderen Syndikatsmitglieder ihre Anteile aufstocken sollten, erhöhen sich die Chancen auf einen größeren Streubesitzanteil (dzt. nur 14%), was der Aktie sehr zu Gute kommen würde. Bewertungstechnisch sticht die STRABAG-Aktie als günstigster Bautitel in Europa hervor mit EV/EBITDA-Multiples von unter 4x .

Beim ROE hinkt STRABAG zwar Vergleichsunternehmen hinterher, was aber durch stärkere Abschläge auf Preis/Buch-Basis relativiert wird. Auch beim Gewinnwachstum sehen wir die STRABAG als eine der dynamischsten Bauwerte in Europa, was sich auch in steigenden Dividenden niederschlagen sollte. Wir heben daher unsere Empfehlung auf Kaufen mit Kursziel EUR 42,9 an.

Erste Bank

  

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Strabag steigerte Gewinn 2016 bei weniger Bauleistung
Konzernergebnis gegenüber Jahr davor um 78 Prozent auf 277,65 Mio. Euro erhöht - Leistung sank um 6 Prozent von 14,29 auf 13,49 Mrd. Euro - Dividende von 0,95 Euro je Aktie geplant

Österreichs größter Baukonzern Strabag hat seine Gewinne 2016 bei verringerter Bauleistung massiv ausgebaut. Der Auftragsbestand erreichte zum Jahreswechsel dank neuer Großaufträge im Hoch- und Verkehrswegebau in Deutschland ein Rekordhoch von 14,82 Mrd. Euro - um 13 Prozent mehr als zum Vorjahresstichtag, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte.

Gute Geschäfte in Chile, der Slowakei, Ungarn und Österreich hätten zudem Abnahmen in Dänemark, Russland und Rumänien ausgeglichen.

Die Bauleistung des Konzerns verminderte sich abgelaufenen Geschäftsjahr um 6 Prozent auf 13,49 Mrd. Euro, der Umsatz ging in der gleichen Größenordnung von 13,12 auf 12,40 Mrd. Euro zurück. Unter dem Strich verbesserte sich der Gewinn gegenüber 2015 aber dennoch um 78 Prozent von 156,29 auf 277,65 Mio. Euro. Der Gewinn je Aktie (EPS) erhöhte sich von 1,52 auf 2,71 Euro.

Die Dividende soll nun von 0,65 auf 0,95 Euro je Aktie angehoben werden, die "höchste Ausschüttung seit dem Börsengang 2017".

Für 2017 erwartet die Strabag einen Anstieg der Bauleistung um mindestens 4 Prozent "auf zumindest 14 Mrd. Euro"; damit würde sie sich fast wieder auf dem Niveau von 2015 (14,29 Mrd. Euro) bewegen. Weiters soll im laufenden Geschäftsjahr erneut eine "EBIT-Marge von mindestens 3 Prozent" erreicht werden.

2016 verbesserte sich diese Marge von 2,6 auf 3,4 Prozent - bereinigt um einen nicht-operativen Ertrag aus dem Verkauf einer Minderheitsbeteiligung waren es immer noch 3,2 Prozent. Dieses Margenniveau lasse sich aber "wegen des 2016 ungeplant niedrigen Umsatzes bei gleichzeitig aperiodischen, positiven Einflüssen beim Ergebnis nicht ohne Weiteres für 2017 fortschreiben".

Im abgelaufenen Geschäftsjahr stieg der Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) um 25 Prozent auf 424,91 Mio. Euro, bereinigt um den nicht-operativen Effekt auf 397,10 Mio. Euro. Dies ist den Unternehmensangaben zufolge unter anderem auf Ergebnisverbesserungen in den Heimatmärkten Österreich und Deutschland zurückzuführen.

2016 sei der Strabag "die Übernahme der Minderheitsanteile an unserer Tochter Ed. Züblin AG in Stuttgart und der restlichen Anteile an Raiffeisen evolution - heute Strabag Real Estate GmbH, Wien - gelungen, sodass beide Unternehmen nun vollständig zum Strabag-Konzern gehören", so Konzernchef Thomas Birtel. Auf Minderheitsgesellschafter entfalle daher nur noch ein Anteil am Ergebnis von 4,34 Mio. Euro, nach 26,21 Mio. Euro im Jahr davor.

Der Bauriese beschäftigte im abgelaufenen Geschäftsjahr 71.839 Mitarbeiter - um zwei Prozent weniger als 2015. Diese Verringerung sei "mehrheitlich auf das gewerbliche Personal in personalintensiven Regionen außerhalb Europas" zurückzuführen, doch auch in Russland habe sich der Personalstand "merklich reduziert".

  

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Zahlen 2016 einen Tick über Erwartungen 

Positive News kommen von unserer Kaufempfehlung STRABAG, die für das Gesamtjahr die Markterwartungen schlagen konnte. Während die Produktionsleistung mit EUR 13,5 Mrd. leicht unter Vorjahresniveau lag, erreichte der Auftragsbestand zu Jahresende ein Jahres-end Allzeithoch von EUR 14,8 Mrd. aufgrund zahlreicher neuer Großaufträge im Hoch- und Verkehrswegebau in Deutschland. Auch die bereinigte EBIT-Marge konnte von 2,6% auf 3,3% gesteigert werden. STRABAG schlägt eine Dividende von EUR 0,95/Aktie vor (Dividendenrendite von 2,6%). Für 2017 erwartet der Baukonzern einen Anstieg der Leistung auf zumindest € 14,0 Mrd. (≥ +4 %) und eine EBIT-Marge von mindestens 3%.

Ausblick

Die Zahlen 2016 fielen einen Tick besser als erwartet aus und wir sehen die Guidance des Unternehmens als konservativ an. In Summe erwarten wir keinen großen Einfluss daraus auf die Kursentwicklung. Der nächste bestimmende Kursfaktor wird die Entscheidung zum Syndikat sein, wobei wir nach wie vor von einem Verkauf der Uniqa- und Rasperia-Anteile an einen strategischen Investor ausgehen. Sollten Raiffeisen oder die Haselsteiner-Gruppe ihre Anteile erhöhen, steigen die Chancen auf einen höheren Streubesitz. 

Erste Bank

  

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RCB hebt Strabag-Kursziel leicht von 39,0 auf 41,50 Euro an
Kaufempfehlung "Buy" bestätigt

Die Wertpapierexperten der Raiffeisen Centrobank (RCB) haben ihr Kursziel für die Aktien des heimischen Baukonzerns Strabag leicht von 39,0 auf 41,50 Euro angehoben. Das Anlagevotum "Buy" wurde bestätigt.

Dank kontinuierlich starker Auftragseingänge dürfte die Strabag wieder eine Produktionswachstum vorweisen, konstatiert RCB-Analyst Markus Remis. Wesentlicher Treiber bleibt dabei Strabags Hauptmarkt Deutschland. Dort entwickle sich das ökonomische Umfeld positive, hieß es weiter in der jüngsten RCB-Studie.

Beim Gewinn je Aktie erwarten die RCB-Analysten 2,71 Euro für 2017, sowie 2,86 bzw. 2,93 Euro für die beiden Folgejahre. Ihre Dividendenschätzung je Titel beläuft sich auf 1,10 Euro für 2017, sowie 1,20 bzw. 1,25 Euro für 2018 bzw. 2019.

  

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Strabag im ersten Quartal mit Winterverlust
Verlust nach Steuern um 4 Prozent auf 125,19 Mio. Euro erhöhte - Konzernergebnis mit 121,7 Mio. Euro negativ - Gleichzeitig Auftragsbestand mit 16,1 Mrd. Euro auf Rekordhoch (+15 Prozent)

Österreichs größter Baukonzern Strabag hat zum Jahresauftakt Verluste verzeichnet. Das operative Ergebnis (EBIT) sei "wie immer im ersten Quartal saisonal bedingt" mit 143,1 Mio. (Vorjahr: 145,4 Mio.) Euro "noch negativ" gewesen, ebenso das Ergebnis nach Steuern mit 125,2 Mio. (130,1 Mio.), wie das Unternehmen heute mitteilte. Der Konzernverlust vergrößerte sich um 4 Prozent auf 121,7 Mio. Euro.

Im Vorjahr hätten die damals noch bestehenden Minderheitsgesellschafter der deutschen Ed. Züblin AG (Stuttgart) noch "einen Teil des Winterverlusts mitgetragen", begründete die Strabag den etwas höheren Verlust unter dem Strich. Die Nettogewinnmarge sei aber dank der Umsatzsteigerung stabil geblieben.

Der Verlust je Aktie (EPS) weitete sich im ersten Quartal von 1,14 auf 1,19 Euro aus. Das gesamte erste Halbjahr liefere typischerweise einen negativen Ergebnisbeitrag, der durch das Ergebnis im zweiten Halbjahr überkompensiert werde, erklärte die Strabag.

Kräftig erhöht hat sich heuer in den ersten drei Monaten die Bauleistung, die um 8 Prozent auf 2,43 Mrd. Euro kletterte. Dass massive Plus verdankt der Baukonzern vor allem den guten Geschäften im deutschen Verkehrswegebau und der Abwicklung großer Tunnelbauprojekte in Chile. Der konsolidierte Konzernumsatz stieg um 4 Prozent auf 2,12 Mrd. Euro.

Für den weiteren Jahresverlauf zuversichtlich stimmt die Strabag auch der Auftragsbestand, der sich zwischen Jänner und März gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres um 15 Prozent von knapp 14 Mrd. Euro auf ein Rekordniveau von 16,1 Mrd. Euro vergrößerte und damit den Angaben zufolge auch erstmals die Schwelle von 16 Mrd. Euro überschritt.

Ausschlaggebend dafür seien einmal mehr "zahlreiche neue Großaufträge der öffentlichen Hand und der Industrie in Deutschland" gewesen. Doch auch in den zentral- und osteuropäischen Kernmärkten des Konzerns seien einige neue Projekte in unterschiedlichsten Bausparten gemeldet worden.

Die Ergebnisziele für das Gesamtjahr 2017 hat der börsennotierte Konzern heute, Mittwoch, bekräftigt - angestrebt werden eine "höhere Leistung von zumindest 14 Mrd. Euro" und eine EBIT-Marge von "mindestens 3 Prozent". Im ersten Quartal war die operative Gewinnmarge mit minus 6,5 Prozent (Vorjahresperiode: minus 6,8 Prozent) negativ.

"Wie immer in der Baubranche lässt das erste Quartal keine Rückschlüsse auf das Gesamtjahr zu. Die Zahlen der ersten drei Monate 2017 - und besonders der erneute Rekordauftragsbestand von mehr als 16 Mrd. Euro - bestärken uns aber darin, unseren bestehenden Ausblick zu bekräftigen", betonte Strabag-Chef Thomas Birtel. Auch das Geschäft in den Wochen nach dem Quartalsstichtag unterstütze bisher diese Prognose.

Im ersten Quartal beschäftigte der Bauriese weltweit 69.679 Mitarbeiter, das war um 1 Prozent mehr als in der Vorjahresperiode (68.808 Arbeitnehmer).

  

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Deutschland pusht Auftragseingang auf neuem Rekordstand 

STRABAG knackte mit einem Auftragsbuch von EUR 16,1 Mrd. (+15%) den nächsten Rekord nach weiteren Großaufträgen der öffentlichen Hand und der Industrie in Deutschland aber auch aus Osteuropa. Die Bauleistung legte um 8% auf EUR 2,4 Mrd. zu angetrieben vom deutschen Verkehrswegebau und großen Tunnelbauvorhaben in Chile. Die EBIT-Marge verbesserte sich geringfügig auf -6,5% von -6,8%. Der Quartalsverlust stieg minimal auf EUR -121,7 Mio. Der Vorstand rechnet unverändert mit einem Anstieg der Bauleistung auf zumindest EUR 14 Mrd. und einer EBIT-Marge von mind. 3%.

Ausblick

Die Q1-Zahlen zeigen, dass Deutschland nach wie vor die treibende Kraft hinter den Zuwächsen bei Aufträgen und Bauleistung sind. Noch im Sommer steht die Entscheidung zum Syndikat an, wobei wir gute Chancen sehen, dass zumindest ein Teil der zum Verkauf stehenden Uniqa oder Rasperia-Anteile auf den Markt gebracht werden und damit den Streubesitz erhöhen. Der Großteil dieser Anteile wird wohl an einen strategischen Investor gehen. Ein steigender Streubesitz ist kurzfristig der stärkste Katalysator für den Aktienkurs.

Erste Bank  

  

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Deripaska-Abschied aus Strabag könnte bevorstehen
"Kronen Zeitung": Entscheidung soll in kommenden Tagen bekannt werden

Die Partnerschaft zwischen Oleg Deripaska und der Strabag, dem Baukonzern von Hans Peter Haselsteiner, dürfte zu Ende gehen. Eine Neuordnung der Eigentümerstruktur wird laut "Kronen Zeitung" (Samstag) seit Wochen verhandelt, eine Entscheidung solle in den nächsten Tagen bekanntwerden.

Deripaska beteiligte sich 2007 zunächst mit 30 Prozent an der Strabag. Ein Syndikatsvertrag mit den beiden weiteren Strabag-Kernaktionären, Familie Haselsteiner und Raiffeisen Holding NÖ-Wien, wurde abgeschlossen. Derzeit hält Deripaska mit seiner Rasperia Trading Limited mit Sitz in Zypern 25,9 Prozent plus eine Aktie am Bauriesen. Beim Einstieg zahlte Deripaska 44 Euro je Aktie. Derzeit liegt der Kurs bei 38 Euro je Aktie.

Raiffeisen hält laut Firmencompass 27,5 Prozent an der Strabag, die Familie Haselsteiner 26,4 Prozent. Es gibt gegenseitige Vorkaufsrechte.

  

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Syndikat der Kerneigentümer um fünf Jahre verlängert
Weder UNIQA, Raiffeisen, Haselsteiner noch Deripaskas Rasperia nutzten Kündigungsmöglichkeit - Vereinbarung läuft nun 2022 ab - Vorzeitige einvernehmliche Auflösung weiter möglich

Die Diskussion um die Neuordnung der Macht beim börsenotierten Baukonzern Strabag hat ein Ende. Die Strabag-Kernaktionäre - die Familie Haselsteiner, die Raiffeisen-Holding NÖ-Wien, die UNIQA sowie die Rasperia Trading von Oleg Deripaska - haben ihr Recht zur Aufkündigung der Syndikatsvereinbarung nicht ausgeübt. Somit hat sich die Vereinbarung um fünf Jahre bis Ende 2022 verlängert.

Den Parteien bleibe aber weiterhin unbenommen, den Vertrag vorzeitig einvernehmlich aufzulösen, teilten UNIQA und Strabag am Montag in getrennten Presseaussendungen mit.

Der bis Ende 2017 laufende Syndikatsvertrag hätte bis 30. Juni gekündigt werden können. Lange Zeit wurde fix damit gerechnet, einerseits weil die UNIQA wiederholt angekündigt hatte, sich von ihrem Anteil trennen zu wollen, andererseits wurde dem russischen Oligarchen Oleg Deripaska, Besitzer der Rasperia, Ausstiegswille nachgesagt.

  

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Klartext: Haselsteiner denkt die Aktie ist mittlerweile zu teuer und möchte sehr gerne etwas abgeben. Den B..it kaufen ihm bestenfalls Journalisten ab.

"Für ihn ist die Abgabe von Aktien zur Erhöhung des Streubesitzes laut "News" eine Option."

Haselsteiner für "zweiten Börsengang"
Ex-Konzernchef und Co-Eigentümer: Wir haben einen in meinen Augen zu kleinen Streubesitz (13,5 Prozent) - "News"

Österreichs Bauriese Strabag hat einen sehr kleinen Streubesitzanteil von nur 13,5 Prozent. Das hemmt den Handel mit den Aktien an der Börse. Es gibt nun erste Signale, dass sich das ändern könnte - mit einem "zweiten Börsengang": Dieser sei "aber nur einstimmig möglich - wenn die Bedingungen passen, kann ich mir eine Zustimmung vorstellen", so der Industrielle Hans Peter Haselsteiner zu "News".
Durch den "in meinen Augen zu kleinen Streubesitz" sei der Handel mit der Strabag-Aktie zu gering, was den Kurs limitiere, wird der Ex-Konzernchef und Kernaktionär des größten Bauunternehmens in Österreich in der neuen Ausgabe des Wochenmagazins zitiert. "Damit können die Gesellschafter naturgemäß keine Freude haben, wenn es für mich persönlich auch kein Problem darstellt", räumte Haselsteiner ein. Für ihn ist die Abgabe von Aktien zur Erhöhung des Streubesitzes laut "News" eine Option.
Erst Anfang Juli haben die Strabag-Eigentümer - Familie Haselsteiner, Raiffeisen-Holding NÖ-Wien, Rasperia Trading rund um den russischen Oligarischen Oleg Deripaska und Uniqa-Versicherung - ihren Syndikatsvertrag um fünf Jahre bis Ende 2022 verlängert, also von ihrem Recht zur Aufkündigung der Vereinbarung per Ende Juni keinen Gebrauch gemacht. Das sei insofern gut, als es "Kontinuität bedeutet", so Haselsteiner.
Den Parteien bleibe aber weiterhin unbenommen, den Vertrag vorzeitig einvernehmlich aufzulösen, hatten die Uniqa und die Strabag zeitgleich mitgeteilt. Vor allem der Uniqa und Deripaska war vor Verlängerung des Vertrags Ausstiegswille nachgesagt worden.

  

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Strabag mit Riesen-Bahnauftrag in UK
Konsortium schafft 12.000 Jobs in Großbritannien

Der börsenotierte Baukonzern Strabag hat mit einem Konsortium einen mehr als zwei Milliarden Pfund schweren Auftrag an Land gezogen. Gemeinsam mit Skanska und Costain wird das Konsortium SCS, an dem der Baukonzern 32 Prozent hält, die Hauptingenieurbauarbeiten der Lose S1 und S2 der neuen britischen Hochgeschwindigkeits-Bahnstrecke HS2 erledigen.
Die Stufe 1 hat einen Auftragswert von etwa 79 Mio. Pfund (88,35 Mio. Euro), die Stufe 2 ein Bauvolumen von etwa 2 Mrd. Pfund (2,24 Mrd. Euro). Mit dem Bahnprojekt werden in einer ersten Stufe London und Birmingham und in weiterer Folge Leeds und Manchester verbunden. Die Planungsphase soll 2018 abgeschlossen werden, die Ausführungsphase wird voraussichtlich bis 2023 dauern, so dass die ersten Züge 2026 die Strecke befahren werden. Die Unternehmen im Konsortium SCS werden in Summe mehr als 12.000 Personen in Großbritannien beschäftigen.

  

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Strabag baut Thiba-Staudamm in Kenia
Auftragssumme 72 Mio. Euro

Die börsennotierte Strabag errichtet den Thiba-Staudamm in Kenia. Dadurch soll die ganzjährige Wasserversorgung gesichert werden, die für die Landwirtschaft wichtig ist. Die Auftragssumme beläuft sich auf 72 Mio. Euro, teilte die Strabag am Montag in einer Aussendung mit.

"Durch diesen 40 m hohen und 1 km langen Staudamm entsteht ca. 130 km nordöstlich der kenianischen Hauptstadt Nairobi ein Wasserspeicher, der im umliegenden weitläufigen Anbaugebiet eine zweite Ernte pro Jahr ermöglicht", erläutert Thomas Birtel, Vorstandsvorsitzender der Strabag SE. Im Auftragsvolumen sind auch die Anbindung an das bestehende Straßennetz und Anlagen zur Wasserentnahme sowie zur sicheren Hochwasserableitung enthalten.

Die Bauzeit dieses größtenteils international finanzierten Projekts ist mit 45 Monaten festgelegt. Baubeginn ist spätestens Anfang Oktober 2017 geplant. Die Strabag führt das Projekt alleine durch.

Die Strabag hat in Kenia zuletzt 2005 gearbeitet, als sie ein 100 km langes Teilstück der Straße von Nairobi bis Mombasa sanierte. In Tansania wurde kürzlich ein Bustransportsystem in der Hauptstadt Dar Es Salaam mit separaten Busspuren und Vorrangschaltung an die Auftraggeber übergeben, das Projekt hatte einen Auftragswert von 134 Mio. Euro.

  

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Berenberg startet Aktiencoverage mit "buy", Kursziel 44,0
Analysten: Technologischer Vorsprung und guter Ausblick für Kernmärkte sprechen für Strabag

Die Analysten der Berenberg Bank haben die Coverage der Strabag-Aktie mit der Empfehlung "buy" und einem Kursziel von 44,0 Euro neu aufgenommen. Für die Aktie spricht den Experten zufolge der technologische Vorsprung des Baukonzerns gegenüber seinen Mitbewerbern.

Die Analysten heben hier Strabags "BIM.5D"-Plattform zur digitalen Planung und Realisierung von Bauprojekten hervor. Kleinere und mittelgroße Mitbewerber dürften sich nach Einschätzung der Berenberg-Experten schwertun derartige Plattformen zu integrieren.

Positiv sehen die Analysten auch den Ausblick für Strabags Kernmärkte Deutschland, Österreich und Zentral- und Osteuropa (CEE). Die soliden Konjunkturdaten für diese Märkte sollten die Baunachfrage unterstützen.

Die Aktie der Strabag ist zudem sowohl historisch gesehen als auch im Branchenvergleich attraktiv bewertet, heißt es in der Berenberg-Analyse weiter. Sollte einer der Strabag-Kerneigentümer zudem seinen Anteil verkaufen, sollte der resultierende Liquiditätsanstieg den Aktienkurs zusätzlich unterstützen.

Für das laufende Geschäftsjahr 2017 der Strabag prognostizieren die Berenberg-Experten einen Gewinn von 2,72 Euro je Aktie. Die Prognosen für die Folgejahre liegen bei 3,05 (2018) und 3,30 (2019 Euro je Aktie. Die Dividenden werden mit 1,09 (2017), 1,22 (2018) und 1,32 (2019) Euro je Aktie erwartet.

  

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Strabag mit mehr Verlust im Halbjahr - Ausblick 2017 stabil
Im Vorjahr hatte Buchgewinn aus Züblin Ergebnis etwas gepusht - Auftragsbestand auf Rekordniveau

Österreichs größter Baukonzern Strabag meldet einen neuen Rekord bei den Aufträgen, im Zwischenbericht steht per Ende Juni 2017 aber ein höherer Verlust nach Steuern von 61,72 Mio. Euro. Im Jahr davor lag der Semesterverlust bei 32,97 Mio. Euro. Unterm Strich war das Konzernergebnis zum Halbjahr mit 60,40 Millionen Euro rot, im Jahr zuvor waren es unterm Strich 25 Mio. Euro Defizit.
Bei 102,600.000 ausstehenden Aktien gleicht dies einem Verlust je Aktie von 59 Cent, nach minus 24 Cent im ersten Halbjahr des Vorjahrs. Das zweite Quartal endete bereits in den schwarzen Zahlen. Allerdings war der Gewinn je Aktie mit 60 Cent um ein Drittel geringer als letztes Jahr um diese Zeit (90 Cent).
Dass heuer im Halbjahr mehr Verlust ausgewiesen wurde, lag nach Angaben des Baukonzerns hauptsächlich daran, dass vergangenes Jahr im zweiten Quartal ein nicht-operativer Einmalertrag aus dem Verkauf einer Beteiligung in Zusammenhang mit dem Erwerb der Minderheitsanteile an der Tochter Ed. Züblin AG in Höhe von 27,81 Mio. Euro verbucht worden war.
Bereinigt um diesen vorjährigen Einmaleffekt hätte es heuer im Halbjahr einen Anstieg des Betriebsergebnisses (EBIT) gegeben. Der Vorstand spricht demnach von einer "namhaften" Ergebnisverbesserung. Man sei auf gutem Weg, die Ziele für das Geschäftsjahr 2017 zu erreichen.
Den Ausblick für das Gesamtjahr 2017 hat die Gesellschaft heute bekräftigt: Die Leistung sollte auf zumindest 14,0 Mrd. Euro steigen und die EBIT-Marge bei mindestens 3 Prozent zu liegen kommen. Saisontypische Verluste im Halbjahr werden üblicherweise im zweiten Halbjahr überkompensiert.
Mitte des Jahres lag der Auftragsbestand mit 16,5 Mrd. Euro (plus 7 Prozent) auf einem Rekordhoch, die Leistung legte um 10 Prozent zu. Für die Rekord-Auftragsstände sorgten einmal mehr neue Großaufträge der öffentlichen Hand und der Industrie in den größten Märkten des Konzerns, in Deutschland, Österreich, Polen, der Slowakei und Ungarn. In diesen Ländern hatte der Konzern im Geschäftsjahr 2016 rund 75 Prozent seiner Leistung eingefahren.

  

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Angebliche Bau-Preisabsprachen - Strabag will rasch aufklären
Interne Task Force befasst - Im Fall von nachgewiesenem Verschulden "angemessene Konsequenzen"

Im Frühjahr hat die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) Ermittlungen wegen des Verdachts auf Preisabsprachen in der Baubranche bekanntgegeben. Im Visier stehen auch Branchengrößen wie die Strabag. Der börsennotierte Baukonzern ist an einer raschen Klärung der Vorwürfe höchst interessiert.
Anfang Mai fanden in österreichischen Niederlassungen des Strabag-Konzerns Hausdurchsuchungen statt. Es wird wegen des Verdachts auf illegale Preisabsprachen bei österreichischen Bauvorhaben ermittelt. Die Strabag SE bekenne sich zu einer raschen Aufklärung der von den Behörden vorgebrachten Verdachtsmomente. Intern werde die Auswertung durch eine eigens etablierte Task Force systematisch vorangetrieben, schreibt das Unternehmen im heute, Donnerstag, veröffentlichten Halbjahresbericht.
"Selbstverständlich" unterstütze die Strabag die Ermittlungen der Behörden. Aufgrund des langen Zeitraums und der Anzahl an zu untersuchenden Sachverhalten werde die Aufarbeitung noch Zeit in Anspruch nehmen, heißt es im Semesterbericht
Die Strabag SE verfüge über ein umfangreiches, für die Beschäftigten aller Konzerngesellschaften geltendes Business Compliance-System und "wird im Fall von nachgewiesenem Verschulden angemessene Konsequenzen ziehen."

  

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Strabag baut höchste Brücke in Afrika - Auftragswert 106 Mio. Euro
Gemeinsam mit südafrikanischer Baufirma - Bauzeit voraussichtlich 40 Monate

Der börsenotierte Baukonzern Strabag hat in Südafrika einen Auftrag für den Bau einer Brücke an Land gezogen. Gemeinsam mit der südafrikanischen Baufirma Aveng Grinaker-LTA wird eine 1.132 Meter lange Brücke über den Mtentu-Fluss gebaut. Beide Unternehmen halten 50 Prozent an der Arbeitsgemeinschaft. Der Auftragswert beträgt umgerechnet 106 Mio. Euro, teilte die Strabag am Dienstag mit.

Nach der Fertigstellung wird die Brücke in der Nähe der Stadt Flagstaff im Osten des Landes die höchste Brücke Afrikas sein. Die Bauzeit ist mit 40 Monaten veranschlagt. Die Brücke wird auf 13 Pfeilern stehen.

"Wir haben zwar einen eindeutigen Fokus auf den europäischen Markt, setzen aber immer wieder auch außerhalb Europas Projekte um, wo wir insbesondere unser technisches Know-how einbringen können. In diesem Sinne freuen wir uns, mit einem lokalen Partner die höchste Brücke Afrikas realisieren zu dürfen", so Strabag-Chef Thomas Birtel.

  

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RCB hat Strabag-Kursziel bei 41,50 Euro und Kaufvotum bestätigt
Solide Geschäftsvorlage

Die Wertpapierexperten der Raiffeisen Centrobank (RCB) haben ihr Kursziel für die Aktien des heimischen Baukonzerns Strabag bei 41,50 Euro bestätigt. Das Anlagevotum "Buy" wurde beibehalten.

Nach einem solidem Ergebnis im zweiten Quartal mit einem neuerlichen Rekordauftragsbestand sowie einem bestätigten Ausblick erachtet der Analysten Markus Remis die Strabag-Aktien weiterhin als günstig.

Die Gewinnschätzungen wurden geringfügig angepasst. Negative Währungseffekte im ersten Halbjahr nahmen die RCB-Analysten zum Anlass den Gewinn je Aktie für heuer um drei Prozent auf 2,62 Euro zu revidieren. Nach Berücksichtigung niedriger Minderheitsanteile hoben jedoch die Analysten die Gewinnschätzungen für die beiden Folgejahre an: Für 2018 sehen sie 2,91 und für 2019 rechnen sie mit 2,97 Euro.

  

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Strabag-Tochter Züblin zog erneut Singapur-Auftrag an Land
Auftragswert 309 Mio. Euro - Tunnelarbeiten für das Abwassersystem von Singapur

Die deutsche Strabag-Tochter Züblin hat in Singapur erneut einen Auftrag an Land ziehen können. Sie wird für die nationale Wasserbehörde Singapurs (PUB) 11,9 Kilometer Tunnel für das Abwassersystem der Stadt bauen. Der Auftragswert liegt bei 309 Mio. Euro. Die Bauarbeiten sollen von März 2018 bis September 2023 dauern, teilte die Strabag am Mittwoch mit.

Der Auftrag ist Teil der Projektphase 2 des Deep Tunnel Sewerage Systems (DTSS). Das DTSS-Projekt ist in zwei Phasen geteilt: Phase eins wurde 2008 abgeschlossen. Züblin hat auch hierfür ein Projektlos ausgeführt. Phase zwei soll 2025 fertiggestellt sein. Danach wird Singapur über ein zusätzliches Abwasser-Sammelsystem bestehend aus über 60 km Verbindungskanälen und 40 km tief liegenden Abwasserkanälen verfügen.

  

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Strabag bewirbt sich um großes Brückenprojekt in Kroatien
Einer von drei Mitstreiter - Brücke soll Festland mit Halbinsel Peljesac verbinden

Die österreichische Strabag ringt in Kroatien um ein Mega-Projekt. Medienberichten zufolge ist der Bauriese einer von drei Bewerbern für die Errichtung einer Brücke, die in Süddalmatien das Festland mit der Halbinsel Peljesac verbinden soll.
Weitere Mitstreiter sind ein Konsortium aus dem italienischen Konzern Astaldi und der türkischen Baufirma Ictas sowie das staatliche chinesische Bauunternehmen China Road and Bridge Corporation (CRCB).
Der Investor, der staatliche kroatische Straßenbetreiber Hrvatske ceste, hat von insgesamt zwölf Interessenten acht Bauunternehmen zur Angebotslegung eingeladen. Nur drei hätten bis zum ende der Frist geantwortet, berichteten Medien heute, Freitag. Ihre Angebote sind demnach deutlich höher als die des Investors, der die Bücke für rund 1,8 Mrd. Kuna (242 Mio. Euro) bauen möchte.
Das Angebot der Strabag liegt den Angaben zufolge bei 2,6 Mrd. Kuna (knapp 350 Mio. Euro). Das italienisch-türkische Konsortium würde die Brücke für 2,55 Mio. Kuna (343 Mio. Euro) bauen, während die Chinesen dafür 2,08 Mrd. Kuna verlangten (knapp 280 Mio. Euro).
Für den Bau der 2,4 Kilometer langen und 55 Meter hohen Peljesac-Brücke inklusive Zu- und Abfahrtstraßen sind Gesamtkosten von insgesamt 420 Mio. Euro vorgesehen. Die EU-Kommission hat im Juni eine Co-Finanzierung in Höhe von 357 Mio. Euro genehmigt.
Das Projekt wird schon seit 20 Jahren geplant, wegen Geldmangels aber bisher nicht realisiert. Schon 2007 hatten Bauarbeiten begonnen; die Wirtschaftskrise verlangsamte jedoch das Projekt zunächst deutlich; 2010 wurde die Errichtung eingestellt wurde. Auch 2007 hatte sich die Strabag für den Bau beworben, damals machte ihr noch die mittlerweile insolvente Alpine Bau Konkurrenz. Den Zuschlag bekam ein kroatisches Konsortium, dem die Regierung 2012 den Vertrag kündigte.
Für Kroatien ist die Brücke, die bis 2022 fertiggestellt werden soll, wichtig, weil damit eine Landverbindung zwischen Süddalmatien (Dubrovnik) und dem Rest des Landes geschaffen wird. Die kroatische Küste wird durch einen rund 22 Kilometer langen Küstenabschnitt rund um die Adriastadt Neum unterbrochen, der zu Bosnien-Herzegowina gehört.
Heute kann die Urlaubsregion um Dubrovnik nur über das Territorium von Bosnien-Herzegowina oder mit einer Fähre erreicht werden. Die Brücke, die zu den größten Hängebrücken Europas zählen soll, soll die Bucht von Neum überspannen.
Bosnische Politiker legen sich seit Jahren gegen die Brücke quer, weil sie eine Einschränkung des Schiffsverkehrs und damit das Ende des ungehinderten Zugangs zum Meer befürchten. Nachdem die Baupläne in Kroatien wieder aufgenommen worden sind, gibt es aus Bosnien immer wieder Aufrufe zur Unterbrechung des Projekts bis die Grenzfrage zwischen den beiden Nachbarländern gelöst ist.

  

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Wenn jemand eine public company für private Vergnügen verwendet.Oder was soll die Strabag damit??

Flughafen Klagenfurt: Strabag hat Angebot gelegt
Haselsteiner will sich bei Zuschlag auch privat beteiligen

Der Baukonzern Strabag hat ein Angebot für die Übernahme der Mehrheit am Klagenfurter Flughafen gelegt. Das berichtet die "Kleine Zeitung" in ihrer Mittwoch-Ausgabe. Der Industrielle Hans Peter Haselsteiner erklärte dazu, sollte die Strabag den Zuschlag erhalten, werde die bietende Gesellschaft für weitere Investoren geöffnet.

Land Kärnten und Stadt Klagenfurt wollen bis zu 74 Prozent des Klagenfurter Flughafens privatisieren, die Sperrminorität aber jedenfalls behalten. Am Montag ist die Frist für die Abgabe von Angeboten abgelaufen, es soll mehrere Interessenten geben. Bei der Kärntner Beteiligungsverwaltung hieß es dazu, es sei geplant, Mitte Oktober eine Besprechung der Bewertungskommission zur Analyse der vorliegenden Unterlagen durchzuführen. Danach werde es Verhandlungsrunden mit den potenziellen Investoren geben, die dann ihre finalen Angebote legen werden. Eine Entscheidung soll Ende November fallen. Sollte diese zugunsten der Strabag ausgehen, will sich Haselsteiner auch privat am Airport beteiligen.

  

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>Wenn jemand eine public company für private Vergnügen
>verwendet.Oder was soll die Strabag damit??
>

Ich glaub es bringt der Strabag - und den Aktionären - viel, wenn der Haselsteiner von zuhause rasch und bequem mit dem Firmenjet wegfliegen kann. Wenn er das nicht mehr macht kostet das mehr als diese Geschichte.

  

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Strabag verliert Deutsche Telekom als Großkunden - Ergebnis belastet
Dienstleistungsvertrag endet spätestens zum 30. Juni 2019 - Rückstellung "in mittlerer zweistelliger Millionen-Euro-Höhe" bereits per Jahresende 2017

Der börsennotierte Baukonzern Strabag wird spätestens bis Ende Juni 2019 die Deutsche Telekom als Großkundin mit einem jährlichen Umsatz von 550 Mio. Euro verlieren. Die damit zusammenhängende Restrukturierung der deutschen Tochter Strabag PFS werde einen mittleren zweistelligen Millionen-Euro-Betrag ausmachen, der noch zum Jahresende 2017 rückgestellt werde, teilte der Baukonzern am Mittwoch mit.

Grund für den Verlust der Deutschen Telekom als Großkundin ist ein zwischen der Strabag Property and Facility Services GmbH Deutschland (SPFS) und der Deutschen Telekom bestehende Vertrag über Facility-Management-Dienstleistungen, der spätestens zum 30. Juni 2019 endet. Der Vertrag wurde parallel mit dem Erwerb der DeTeImmobilien im Jahr 2008 abgeschlossen. Die Deutsche Telekom war der größte Kunde der Strabag PFS, die sich nun grundlegend neu organisieren müsse.

"Die Deutsche Telekom hat sich nach langen, intensiven Verhandlungen entschieden, diese Leistungen an einen anderen Dienstleister zu vergeben", so die Strabag in einer Pressemitteilung.

Vor diesem Hintergrund erscheine die für 2017 angestrebte EBIT-Marge des Strabag-Konzerns von zumindest 3 Prozent "ambitioniert, aber noch erreichbar". Der jährliche Umsatzentfall werde sich erst auf die Konzernziele ab 2019 auswirken.

Strabag-SE-Vorstandsmitglied und Strabag-PFS-Aufsichtsratsvorsitzender Hannes Truntschnig bedauert die Entscheidung der Deutschen Telekom. Betroffen sind etwa 3.300 Mitarbeiter, etwa 800 sind verbeamtet. "Die Beschäftigungssituation ist vor allem mit Blick auf die soziale Verträglichkeit zu klären", so Truntschnig in einer Aussendung.

Insgesamt zählt die Strabag-PFS-Unternehmensgruppe, zu der auch die DIW Instandhaltung GmbH, die Strabag Facility Services GmbH und die Strabag Residential Property Services GmbH gehören, über 10.000 Mitarbeiter. Im Strabag-SE-Konzern sind es knapp 72.000 Beschäftigte. "Wir prüfen alle Optionen, hoffen jedoch, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit ihrem Know-how im Strabag- Konzern behalten zu können."

  

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Ohne Worte

Airport: "Vielleicht keine gute Investition"


Hans Peter Haselsteiner über sein neuerliches Interesse an der Übernahme des Klagenfurter Flughafens

Der Industrielle Hans Peter Haselsteiner setzte sich über seinen ursprünglichen Vorsatz, in Kärnten wegen freiheitlicher Anfeindungen nicht mehr zu investieren, hinweg. Über den Baukonzern Strabag hat er ein Angebot für die Übernahme der Mehrheitsanteile von 74 Prozent am Klagenfurter Flughafen gelegt. Im Interview spricht der 73-Jährige über Gründe, Pläne und Risiken.
...
Wollen Sie sich auch privat finanziell am Airport beteiligen?

Das ist noch ungewiss, aber denkbar.

...

http://www.msn.com/de-at/finanzen/unternehmen/airport-vielleicht-keine-gute-investition/a r-AAtjKhN?li=AA5a71&ocid=ientp

  

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Strabag sichert sich Aufträge in Polen in Höhe von 170 Mio. Euro
Drei Straßenaufträge - Polen drittwichtigster Markt für den Baukonzern

Österreichs größter Baukonzern hat in Polen Aufträge in Höhe von 170 Millionen Euro erhalten. Die Generaldirektion für Nationalstraßen und Autobahnen (GDDKiA) vergab drei Straßenaufträge an die polnischen Tochtergesellschaften der Strabag, teilte der börsennotierte Konzern in einer Aussendung am Dienstag mit.

"Polen ist für uns der drittwichtigste Markt - wir haben dort dieses Jahr unser 30-jähriges Jubiläum gefeiert. Wir bieten in Polen unsere gesamte Produktpalette an: vom Straßenbau über den Hoch- und Ingenieurbau bis hin zur Projektentwicklung", erläutert der Vorstandsvorsitzende der Strabag SE, Thomas Birtel.

Das Gesamtvolumen teile sich in zwei Lose entlang der S19 nördlich von Warschau für 73 Mio. Euro bzw. 43 Mio. Euro sowie ein Los entlang der S61 im Süden Polens für 54 Mio. Euro. Die Lose der S19, auch Via Carpatia genannt, wolle der Baukonzern bis April 2021 fertigstellen. Entlang der S61, der sogenannten Via Baltica, sollen neben den zwei Fahrbahnen auch zwei Raststätten, eine Umfahrungsstraße sowie insgesamt 16 Brückenbauwerke errichtet werden. Dieser Auftrag soll Ende 2020 abgeschlossen werden.

  

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Wechselkurse drückten 9-Monats-Konzerngewinn um 29 Prozent
Operativer Gewinn drei Prozent unter Vorjahr - Leistung sollte im Gesamtjahr um 7 Prozent auf 14,5 Mrd. Euro steigen

Der börsennotierte Baukonzern Strabag hat in den ersten neun Monaten des Jahres seine Bauleistung um neun Prozent gesteigert, der Gewinn ging jedoch zurück. Operativ (EBIT) gab es ein Minus von drei Prozent auf 170,6 Mio. Euro (175,9 Mio. Euro), der Konzerngewinn fiel um 29 Prozent auf 73,8 Mio. Euro (104,34 Mio. Euro). Ursache dafür sind laut Strabag "negative interne Wechselkursdifferenzen".

Die Wechselkursdifferenzen lagen bei -27,33 Mio. nach plus 3,74 Mio. in der Vorjahresperiode. Das habe das Zinsergebnis von -13,3 Mio. Euro auf -43,19 Mio. Euro gedrückt. Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) ging nur geringfügig von 450,4 auf 448,4 Mio. Euro zurück. Dabei habe es in der Vorjahresperiode aus dem Verkauf einer Minderheitsbeteiligung in Zusammenhang mit dem Erwerb der Minderheitsanteile an der Tochter Ed. Züblin AG einen Sonderertrag von 27,8 Mio. Euro gegeben. Ohne diesen Effekt wäre das EBITDA um sechs Prozent gestiegen, auch das EBIT wäre um 15 Prozent gestiegen, statt wie nun ausgewiesen um drei Prozent zu sinken.

Das Ergebnis je Aktie nach neun Monaten fiel von 1,02 Euro auf 0,72 Euro. Die Eigenkapitalquote war mit 30,8 Prozent zwar niedriger als Ende 2016 (31,5 Prozent), aber höher als zum gleichen Zeitpunkt vor einem Jahr (30,0 Prozent).

Für das Gesamtjahr erwartet die Strabag nun einen Anstieg der Leistung um sieben Prozent auf 14,5 Mrd. Euro. Die Zuwächse sollten sich in den drei operativen Segmenten - Nord + West, Süd + Ost und International + Sondersparten zeigen. Die EBIT-Marge soll mindestens drei Prozent betragen.

  

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3Q17: Hoher Rekordauftragsbestand, Ausblick angehoben 

Das Auftragsbuch bleibt im abgelaufenen Quartal auf hohem Niveau und steht bei EUR 16,0 Mrd. (+7% J/J, -2% Q/Q), die größten Zuwächse kommen von neuen Aufträgen in Deutschland, Österreich, Polen, und Ungarn. Die Bauleistung legte nach 9M17 um 9% auf EUR 10,4 Mrd. zu, angetrieben vom deutschen Verkehrswegebau. Die bereinigte EBIT Marge verbesserte sich geringfügig auf 1,8% von 1,6% J/J. Der Vorstand hebt auf Basis der dargelegten Entwicklung den Ausblick für das GJ17 an und erwartet einen Anstieg der Bauleistung auf nunmehr zumindest EUR 14,5 Mrd. (von EUR 14 Mrd.) und einer EBIT-Marge von mind. 3% (bestätigt).

Ausblick

Die 9M-Zahlen zeigen einen, wie erwartet, positiven Geschäftsverlauf. Ein Blick auf laufende und Anstehende Investitionsprogramme einzelner Europäischer Länder zeichnet auch für die Folgejahre eine positive Entwicklungsmöglichkeit. Deutschland, Skandinavien und nun auch CEE tragen verstärkt zum Wachstum bei. Um den Verkauf der Anteile zweier Syndikatsmitglieder ist es allerdings ruhiger geworden und wir sehen die Chancen schwinden, dass der Streubesitz in absehbarer Zukunft erhöht wird. Ein steigender Streubesitz wäre kurzfristig der stärkste Katalysator für den Aktienkurs. Einige Investoren verlieren allerdings langsam die Geduld, nehmen lieber Gewinne mit, wodurch der Aktienkurs in den Vergangenen Wochen etwas unter Druck gekommen ist. Fundamental gerechtfertigt ist dieser Verlauf unseres Erachtens nicht. 

Erste Bank

  

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RCB senkt Kursziel von 41,5 auf 38,0 Euro, bestätigt "buy"
Gewinnprognosen nach Drittquartalszahlen und wegen Wegfall der Deutschen Telekom als Großkunden korrigiert

Die Analysten der Raiffeisen Centrobank (RCB) haben ihr Kursziel für die Aktie der Strabag von 41,5 auf 38,0 Euro gesenkt. Die Kaufempfehlung "buy" wurde gleichzeitig bestätigt. Ein Grund der Kurszielreduktion ist der angekündigte Verlust der Deutschen Telekom als Großkunden im Jahr 2019, heißt es in der RCB-Analyse.

Die Konzerntochter Strabag PFS verliert damit laut Strabag eine Großkundin mit einem jährlichen Umsatz von durchschnittlich etwa 550 Millionen Euro und muss sich grundlegend reorganisieren. Zudem haben sich die Prognosen für den Cash Flow leicht verschlechtert, jene für die Nettoverschuldung gleichzeitig aber leicht erhöht, begründet der RCB-Analyst Markus Remis seine Kurszielsenkung.

Die RCB-Analysten haben in Reaktion auf die Drittquartalszahlen und den anstehenden Wegfall der Deutschen Telekom auch ihre Gewinnprognosen für die Strabag nach unten korrigiert. Für das laufende Geschäftsjahr 2017 erwarten sie nun einen Gewinn von 2,38 Euro je Aktie. Die Schätzungen für die beiden Folgejahre liegen bei 2,78 (2018) und 2,70 (2019) Euro je Aktie. Die Dividenden werden mit 1,05 (2017), 1,20 (2018) und 1,25 (2019) Euro je Aktie erwartet.

  

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Strabag Zusatzgewinn aus Vergleich - Andere Risiken bleiben
EBIT-Marge von drei Prozent unverändert

Die Strabag hat im Zusammenhang mit einem Altprojekt in der Region "Middle East" einen Vergleich geschlossen. Daraus sei noch im laufenden Geschäftsjahr ein Ertrag "in Höhe eines mittleren zweistelligen Millionen-Euro-Betrags" zu erwarten, teilte Österreichs größter Baukonzern am Mittwoch mit.

Auch die Reorganisation der Deutschland-Tochter Strabag PFS werde "voraussichtlich keine nennenswerten negativen Einflüsse" auf das Konzernergebnis 2017 haben. Dafür war ursprünglich ebenfalls mit einem mittleren zweistelligen Millionen-Euro-Betrag gerechnet worden.

Allerdings gebe es "erhebliche Unsicherheiten" bei den finanziellen Auswirkungen des Großprojekts Alto Maipo in Chile. Es sei zwar Ende November ein "Term Sheet" unterzeichnet worden, damit sei aber die Projektfortführung nicht sichergestellt. "Sie hängt davon ab, ob bzw. inwieweit die im "Term Sheet" definierten Bedingungen vonseiten des Bauherrn vollständig erfüllt bzw. die weitere Bankenfinanzierung gesichert werden können. Dies lässt sich derzeit noch nicht abschätzen", schreibt die Strabag in ihrer Aussendung.

In Summe bestätigt der börsennotierte Konzern die schon bisher angestrebte EBIT-Marge von zumindest 3 Prozent als "gut abgesichert".

  

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Strabag startet Squeeze-out für Verschmelzung von Ilbau/Strabag Köln


Die Strabag-Tochter Ilbau Liegenschaftsverwaltung AG, Hoppegarten will die Strabag Köln zu 100 Prozent übernehmen, die dafür vorgesehene Verschmelzung der beiden Unternehmen kann in die Wege geleitet werden. Das Oberlandesgericht Köln habe trotz Anfechtungsklagen zugestimmt, dass die Abfindung der 6,37 Prozent Streubesitz (Squeeze-out) starten darf, teilte die Strabag am Donnerstag mit.

  

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Strabag-Tochter baut in Deutschland Holz-Hybridbau-Hochhaus
Nur Sockelgeschoß und Stiegenhaus aus Beton - 34 Meter hoch

Die Strabag-Tochter Züblin baut in der Stadt Heilbronn nach eigenen Angaben das höchste Holzhaus Deutschlands. Sockelgeschoß und Stiegenhaus werden aber aus Beton sein. Es handelt sich also streng genommen um eine sogenannten Holz-Hybrid-Bauweise. Das Gebäude namens "Skaio" soll zehn Stockwerke und 34 Meter hoch werden, teilte die Strabag am Mittwoch ohne Angaben zum Auftragswert mit.

Die Stadtsiedlung Heilbronn GmbH hat den entsprechenden Auftrag mit Start noch im Jänner und geplanter Fertigstellung 2019 erteilt. Dazu gehört auch ein zweiter Holz-Hybridbau mit fünf Stockwerken. Beide Gebäuden werden außen mit Aluminiumplatten verkleidet.

  

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Strabag errichtet Mercedes-Motorenwerk in Polen für 61 Mio. Euro
Bauarbeiten sollen im Jänner 2019 abgeschlossen sein

Der heimische Baukonzern Strabag hat von Mercedes-Benz einen Auftrag in Höhe von umgerechnet 61 Mio. Euro bekommen. Im Konsortium mit den polnischen Unternehmen TKT Engineering und Elektromontaz-Poznan wird die Strabag ein Motorenwerk in Jawor im Westen Polens errichten, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit. Dort werden künftig Vierzylinder-Benzin- und Dieselmotoren für Mercedes-Autos gebaut.
Zusätzlich zur 96.000 m2 großen Produktions- und Montagehalle wird vom Konsortium, an dem die Strabag 70,1 Prozent hält, auch ein 1.900 m2 großes Bürogebäude schlüsselfertig errichtet. Die Bauarbeiten sollen im Jänner 2019 abgeschlossen sein.

  

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Strabag baute Produktionsleistung 2017 massiv aus
Anstieg gegenüber dem Vorjahr betrug 8 Prozent auf 14,6 Mrd. Euro - Auftragsbestand um 12 Prozent auf 16,6 Mrd. Euro ausgeweitet - Personalstand leicht erhöht

Österreichs größter Baukonzern ist 2017 weiter gewachsen. Die Bauproduktion erhöhte sich gegenüber dem Jahr davor um 8 Prozent von 13,5 auf 14,6 Mrd. Euro, wie das Unternehmen heute, Donnerstag, mitteilte. Der Auftragspolster vergrößerte sich im Jahresabstand von 14,8 auf 16,6 Mrd. Euro - ein Plus von 12 Prozent.
"Mit einer Rekordleistung schließen wir das Jahr, mit einem Rekordauftragsbestand gehen wir in das neue. Die Zeichen stehen auf eine unverändert starke Nachfrage in fast all unseren Kernmärkten", ist Strabag-Chef Thomas Birtel auch für die Zukunft zuversichtlich.

Die höhere Leistung im abgelaufenen Jahr verdankt die Strabag den Angaben zufolge vor allem dem deutschen Verkehrswegebau und einer Reihe von mittelgroßen Hoch- und Ingenieurbauprojekten in Österreich. Doch auch in den zentral- und osteuropäischen Kernmärkten des Konzerns machte das Unternehmen bessere Geschäfte.

Den Auftragsbestand weiteten 2017 insbesondere zahlreiche Großaufträge im Verkehrswegebau in Ungarn und Polen sowie Hoch- und Ingenieurbauprojekte in Deutschland und in Asien aus. In Italien, Rumänien und Dänemark wiederum verkleinerte sich das Ordervolumen.

Für 2018 gibt sich das Management vorsichtig optimistisch: Der hohe Auftragsbestand lasse "eine erneut positive Entwicklung bei der Leistung" erwarten - konkret rechnet der Vorstand laut Eigenangaben hier mit einem Anstieg von 3 Prozent auf 15 Mrd. Euro, also mit einem gegenüber dem Vorjahr doch stark gebremsten Wachstum. Die Zielgröße für die EBIT-Marge, also die Relation des Gewinns vor Zinsen und Steuern zum Umsatz, liege wie schon in den beiden Jahren davor, bei "mindestens 3 Prozent".

In beinahe allen Märkten des Konzerns werde von einer "zumindest stabilen, bisweilen leicht ansteigenden Nachfrage", ausgegangen. Die Hauptmärkte sind Deutschland, Österreich und Polen. Diese bewegten sich "bereits auf einem hohen Niveau". Die Nettoinvestitionen sollen "über dem geplanten Vorjahreswert von 450 Mio. Euro" zu liegen kommen.

Der Bauriese beschäftigte im abgelaufenen Jahr weltweit 72.904 Mitarbeiter - um 1.065 mehr als im Jahr davor (71.839), ein Plus von 1 Prozent).

  

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4Q17: Rekordauftragsstand, Ausblick positiv, wie erwartet 

STRABAG gibt Mitte Februar alljährlich einen ersten Geschmack auf die Geschäftsentwicklung des Vorjahres. Zu diesem Anlass werden die Bauleistung und der Auftragsstand vorgelegt, in diesem Fall für das GJ 2017, und auch der Ausblick für das laufende Jahr, 2018, gegeben. Das Auftragsbuch erreicht mit dem höchsten Auftragseingang der Unternehmensgeschichte in einem Quartal Rekordhöhe – EUR 16,6 Mrd. (+12% J/J). Die Bauleistung konnte im GJ 2017 auf EUR 14,6 Mrd. (+8% J/J) gesteigert werden. Die größten Zuwächse kommen von neuen Aufträgen in Deutschland, Österreich, Polen, Ungarn, aber auch aus Asien. Das Erreichen einer EBIT-Marge von mind. 3% im GJ 2017 wurde bestätigt. Wir erwarten in dieser Hinsicht eine EBIT Marge zwischen 3,1-3,2%. Während die Bauleistung unseren Erwartungen entsprochen hat, war der Auftragsstand 4% über unseren Erwartungen. 

Ausblick

Für 2018 erwartet der Vorstand eine Bauleistung von EUR 15 Mrd. (+3% J/J), die EBIT Marge bezogen auf den Umsatz soll zumindest 3% betragen. Dies entspricht unseren Erwartungen von EUR 15,1 Mrd. und 3,4%. Ein Blick auf laufende und anstehende Investitionsprogramme einzelner Europäischer Länder zeichnet auch für die Folgejahre eine positive Entwicklungsmöglichkeit. Deutschland, Skandinavien und nun auch CEE tragen verstärkt zum Wachstum bei. Um den Verkauf der Anteile zweier Syndikatsmitglieder ist es allerdings weiterhin ruhig, wir sehen die Chancen schwinden, dass der Streubesitz in absehbarer Zukunft erhöht wird. Ein steigender Streubesitz wäre kurzfristig der stärkste Katalysator für den Aktienkurs, obwohl die Aktie mit starken Abschlägen zur Konkurrenz notiert. Wir bestätigen unsere fundamental begründete Kaufempfehlung mit einem Kursziel von EUR 42,9. 

Erste Bank

  

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RCB bestätigt "Buy"-Votum und Kursziel 38,0 Euro für Strabag-Aktie
Sowohl Bauleistung als auch Auftragsbestand überraschten 2017 positiv

Die Analysten der Raiffeisen Centrobank (RCB) haben sowohl ihr Kursziel von 38,00 Euro als auch die Anlageempfehlung "Buy" für die Aktien des heimischen Baukonzerns Strabag bestätigt.
Der RCB-Experte Markus Remis verweist in seinem "Company Update" darauf, dass die vorläufige Bauleistung der Strabag für das abgelaufene Geschäftsjahr 2017 leicht über den eigene Erwartungen ausgefallen sei und der Auftragsbestand klar über den Prognosen gelegen ist.

Die Gewinnschätzungen je Aktie für die Jahre 2017 bis 2019 betragen 2,38 Euro bzw. 2,78 Euro sowie 2,70 Euro. Als Dividendenausschüttungen für diesen Zeitraum werden pro Anteilsschein jährlich 1,05 Euro, 1,20 Euro und 1,25 Euro gesehen.

  

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Strabag baut für 167 Mio. Schnellstraßen-Abschnitt in Westungarn


Der österreichische Baukonzern Strabag SE errichtet in Westungarn zwischen Csorna und Sopron für 167 Mio. Euro ein 20,5 km langes Stück der Schnellstraße M85, die von Sopron nach Györ verläuft. Die Bauzeit im Abschnitt Csorna/Fertod-Endredmajor südöstlich des Neusiedler Sees wird 36 Monate betragen, teilte Strabag am Dienstag mit. Gebaut werden je zwei Fahrspuren pro Richtung sowie 18 Brücken.

  

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US-Russlandsanktionen - Strabag "nicht unmittelbar betroffen"
Keine Geschäfte mit von Sanktionen betroffenen Personen und Firmen - Oleg Deripaska hält Sperrminorität an Strabag

Der Baukonzern Strabag, an dem der mit US-Sanktionen belegte russische Oligarch Oleg Deripaska eine Sperrminorität hält, fühlt sich von den Sanktionen nicht unmittelbar betroffen. Die Strabag werde in den neuen US-Sanktionsregeln nicht genannt und Deripaska bzw. seine Firmen hätten auch keine Mehrheitsbeteiligung an der Strabag, heißt es in einer Stellungnahme zur APA.
"Aus diesen Gründen sind wir von den US-amerikanischen Sanktionen nach unserer Einschätzung nicht unmittelbar betroffen. Wir werden die Situation jedoch laufend im Auge behalten und mit den von Sanktionen betroffenen Personen und Firmen keine rechtsgeschäftlichen Beziehungen eingehen", so die Strabag.

Deripaska hält über den russischen Industriekonzern Basic Element und die zypriotische Gesellschaft Rasperia Anteile an der Strabag. Konkret stehen 25,9 Prozent der Strabag-Anteile im Eigentum der Rasperia Trading Limited. Weitere Strabag-Aktionäre sind die Familie Haselsteiner und die Raiffeisen/Uniqa-Gruppe.

Die USA haben am Freitag gegen 38 russische Firmen und Einzelpersonen Sanktionen verhängt und dies als Reaktion auf "das wachsende Muster bösartiger Aktivitäten Russlands in der Welt" bezeichnet. Mit Sanktionen belegt wurden zahlreiche hochrangige Vertreter der Energiewirtschaft und auch Putins Schwiegersohn Kirill Schamalov. Außerdem betroffen sind Gazprom-Chef Alexej Miller sowie die einflussreichen Geschäftsmänner Oleg Deripaska, Viktor Wekselberg und Igor Rotenberg. Auch der bekannte Außenpolitiker Konstantin Kossatschow sowie der Chef des Nationalen Sicherheitsrates, Nikolai Patruschew, und der Direktor der Nationalgarde, Viktor Solotow, wurden auf die Sanktionsliste gesetzt.

Die Maßnahmen frieren das Vermögen der Betroffenen in den USA ein, und US-Bürgern ist es nicht mehr erlaubt, mit ihnen Geschäfte zu machen. Russen halten in US-Städten wie New York oder Miami unter anderem sehr umfänglichen Immobilienbesitz. Aber auch Firmen außerhalb der USA könnten mit Sanktionen belegt werden, wenn sie wissentlich signifikante Transaktionen für oder im Namen von sanktionierten Einheiten ermöglichen.

Deripaska hat die US-Entscheidung als "unbegründet, lächerlich und absurd" bezeichnet.

  

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># Strabag hebt Dividende auf Rekordhoch von 1,30 (Vj. 0,95)
>Euro/Aktie

Mittlerweile recht anständige Dividendenrendite, v.a. wenn man in der langjährigen Tradingrange um die 20 Euro eingekauft hat (6,5 %).

  

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Birtel bleibt auch 2019 bis 2022 Konzernchef
Vorstand Hannes Truntschnig geht Ende 2018 in Pension - Seine Nachfolge tritt Alfred Watzl an, der neu in das Führungsgremium eintritt - GRAFIK

Der Aufsichtsrat der Strabag hat Konzernchef Dr. Thomas Birtel (63) für die Periode 2019 bis 2022 in seiner Funktion bestätigt, wie das Unternehmen heute, Freitag, mitteilte. Birtel ist seit Jänner 2006 im Vorstand und seit Juni 2013 Vorsitzender.

Vorstand Mag. Hannes Truntschnig (61) geht mit Ende des laufenden Geschäftsjahres - nach 23 Jahren im Holding-Vorstand - in Pension. Seine Position übernimmt DI Alfred Watzl (47), der bisher technischer Vorstand der Strabag in Polen war.

Finanzvorstand Mag. Christian Harder (49), Dr. Peter Krammer (52) und Dipl.-Ing. Siegfried Wanker (49) wurden für weitere vier Jahre wiederbestellt.

  

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Sanktionen gegen Russland - Strabag: Keine operativen Auswirkungen
CEO Birtel ortet trotz des direkt sanktionierten russischen Kernaktionärs Oleg Deripaska keinerlei unmittelbare Betroffenheit - Hauseigene Rechtsabteilung nun aber verstärkt im Einsatz

Der börsennotierte Bauriese Strabag reagiert relativ gelassen auf die jüngsten US-Sanktionen gegen 38 russische Firmen und Einzelpersonen. "Die Strabag gehört nicht zu den sanktionierten Unternehmen - dazu gibt es auch keinerlei Anlass", sagte Konzernchef Thomas Birtel am Freitag in einer Pressekonferenz. Der von den USA namentlich sanktionierte Oleg Deripaska hält 25,9 Prozent an der Strabag.

Seine Rasperia Trading Limited ist somit - neben der Familie rund um den ehemaligen Strabag-Chef Hans Peter Haselsteiner (26,4 Prozent) und dem Duo Uniqa/Raiffeisen (27,5 Prozent) - einer der drei Kernaktionäre des österreichischen Baukonzerns.

"Aus dem operativen Geschäft heraus sehen wir da überhaupt keine Risiken", bekräftigte der Strabag-Chef. Das habe man "bereits sehr sorgfältig abgeklopft".

Amerikanischen Firmen ist es nun laut US-Finanzministerium generell verboten, Geschäfte mit Personen und Unternehmen auf der Sanktionsliste zu machen. Auch Deripaskas Vermögen in den USA wurde aufgrund seiner Nähe zum Kreml eingefroren. Die erst vor wenigen Wochen verkündeten Maßnahmen der US-Regierung basieren auf einem Gesetz, das der Kongress 2017 in Reaktion auf die mutmaßlichen russischen Cyberinterventionen in den US-Präsidentschaftswahlkampf im Jahr davor verabschiedet hatte.

"Das Gesetz knüpft an eine Mehrheitsbeteiligung", ortet Birtel "also keinerlei unmittelbare Betroffenheit". Hausintern haben die Sanktionen bei der Strabag aber jede Menge Aktivitäten in der Rechtsabteilung ausgelöst. Der Konzern habe auch "einige US-Gesellschaften".

Weiters bedürfen nun so manche Projektfinanzierungen eines vertieften juristischen Checks: "Finanzinstitute sehen sich auch bei Minderheitsbeteiligungen zusätzlich zu Due-Diligence-Prüfungen veranlasst," räumte Birtel ein. Das treffe etwa auf die Internationale Entwicklungsbank zu. "Das führt zu höheren Verwaltungskosten, hat aber operativ überhaupt keine Auswirkungen", beteuerte der Strabag-Chef.

"Wo wir sehr aufpassen müssen, ist, dass solche Geschäftsvorfälle nicht zum Tragen kommen, wo sanktionierten Unternehmen materielle Unterstützung zuteilwird", ergänzte er. Konkret sind damit etwa Dividendenzahlungen gemeint, die rechtlich unter die Lupe genommen werden müssen. Die Strabag will für das abgelaufene Geschäftsjahr 48 Prozent des Konzerngewinns an die Anteilshaber ausschütten - gegenüber 2016 soll die Dividende um 37 Prozent auf 1,30 Euro je Aktie angehoben werden.

Generell liegen die Russland-Aktivitäten der Strabag aber schon seit einiger Zeit brach. "Das Geschäft ist im Moment klein", sprach Birtel von "einem niedrigen dreistelligen Millionenbetrag", den der Konzern dort heuer vielleicht umsetzen werde. Dabei gehe es ausschließlich um private Projekte.

Die Russland-Investmentstory, die beim Börsengang 2007 lanciert wurde, ist jedenfalls nie aufgegangen. Die Strabag wollte die Bauleistung dort langfristig jedes Jahr verdoppeln und bis zu einem Drittel des gesamten Konzernvolumens erwirtschaften - in Relation zur Bauleistung im abgelaufenen Geschäftsjahr (14,6 Mrd. Euro) hätten das beispielsweise knapp 5 Mrd. Euro sein sollen. Bei den - nach unten redimensionierten - Olympischen Winterspielen 2014 in Sotschi setzte die Strabag immerhin noch Bauvorhaben im Volumen von 500 Mio. Euro um, ursprünglich erhofft hatte sie sich Aufträge über rund 1 Mrd. Euro.

Die Finanzkrise ab 2008 machte dem Baukonzern allerdings einen Strich durch die Rechnung. Ebenfalls dämpfend wirkten der Ukraine-Konflikt und westliche Handelssanktionen. Hinzu kommt nun die von US-Präsident Donald Trump zusätzlich veranlassten Strafmaßnahmen gegen Russland.

  

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Konzerngewinn 2017 stabilisiert, Auftragsbücher voll
Ergebnis unterm Strich erhöhte sich geringfügig von 277,7 auf 278,9 Mio. Euro - Bauleistung, Auftragsbestand und EBIT auf Rekordhoch - Dividende soll von 0,95 auf 1,30 Euro je Aktie steigen

Die Strabag hat ihre Bauleistung 2017 um 8 Prozent auf 14,62 Mrd. Euro und somit auf den bisher höchsten Wert der Firmengeschichte ausgeweitet. Unter dem Strich verharrte der Gewinn bei 278,9 Mio. Euro (2016: 277,7 Mio. Euro). Das Ergebnis je Aktie (EPS) stieg geringfügig von 2,71 auf 2,72 Euro, wie Österreichs größter Baukonzern heute, Freitag, im Vorfeld der Bilanzpressekonferenz mitteilte.

Da neben der Leistung auch Auftragsbestand und das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) ein Rekordhoch erreichten, soll die Dividende von 0,95 auf 1,30 Euro je Aktie ebenfalls auf ihren bisherigen Höchstwert seit dem Börsengang angehoben werden.

Die Orderbücher füllten den Angaben zufolge vor allem Großaufträge im Verkehrswegebau in Ungarn und Polen sowie Hoch- und Ingenieurbauprojekte in Deutschland und Asien. Der Auftragsbestand erhöhte sich gegenüber dem Jahr davor um 12 Prozent auf 16,59 Mrd. Euro.

Die operative Ergebnismarge ist allerdings von 3,4 auf 3,3 Prozent leicht gesunken, Konzernchef Thomas Birtel zeigt sich dennoch zufrieden: "Die EBIT-Marge ist unsere wichtigste finanzielle Steuerungsgröße. Mit 3,3 Prozent haben wir unser selbst gestecktes Ziel von mindestens 3,0 Prozent gut erreicht", betonte er. Das EBIT verbesserte sich um 6 Prozent auf 448,4 Mio. Euro. Vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen schwächte sich das operative Ergebnis (EBITDA) im Jahresabstand jedoch um 2 Prozent von 855,2 auf 834,6 Mio. Euro ab, die EBITDA-Marge verschlechterte sich von 6,9 auf 6,2 Prozent.

Die Strabag beschäftigte 2017 weltweit 72.904 Mitarbeiter - um ein Prozent mehr als im Jahr davor.

  

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GJ17 Ergebnis besser als erwartet – Dividende je Aktie von EUR 1,3 als positive Überraschung 

Die Bauleistung (+8% J/J), Auftragseingang (+27% J/J) und Auftragsbestand (+12% J/J) bestätigen die vorläufigen Zahlen und sind auf Rekordniveaus. Der Auftragseingang in 4Q17 war stark in Deutschland, Polen, Ungarn und Asien. Die EBIT Marge von 3,3% zeigt einen leichten Anstieg im Vergleich zum Vorjahr (3,2%). Währungseffekte in 2017 waren EUR 22 Mio. niedriger als im Jahr davor, wodurch das Ergebnis je Aktie J/J lediglich stabil war. Das Management wurde bis 2022 verlängert, nur Herr Truntschnig hat entschieden sich nach 23 Jahren bei der Strabag in den Ruhestand zurückzuziehen. Herr Watzl ist als sein Nachfolger nominiert.

Ausblick

Der Ausblick für FY18 wurde bestätigt mit geplanter Bauleistungsteigerung von 3% auf zumindest EUR 15 Mrd. und EBIT Steigerung um mindestens 3%. STRABAG sollte auch weiterhin vom positiven Umfeld in Deutschland aber auch anderen Kernmärkten profitieren. Die Dividendenrendite ist für uns ein klares Signal für einen höheren Aktienkurs. Wir sehen die Aktie weiterhin als fundamental stark unterbewertet und bestätigen unsere Kaufempfehlung. 

Erste Bank

  

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Berenberg Bank bestätigt Kursziel bei 44,0 Euro - "Buy"
Besser als Branchenkollegen positioniert

Nach Vorlage von starken Geschäftszahlen für 2017 haben die Analysten der Berenberg Bank ihre Kaufempfehlung für die Aktien der Strabag mit "Buy" bestätigt. Das Kursziel sehen sie ebenfalls unverändert bei 44,00 Euro.

Am Mittwoch starteten die Strabag-Aktien an der Wiener Börse mit einem Plus von 0,59 Prozent bei 34,25 Euro in den Handel.

Die Experten sehen den Baukonzern besser positioniert als seine Branchenkollegen. Langfristig bleiben ihre Einschätzungen bestehen, kurzfristig gibt es nur minimale Veränderung. So prognostizieren sie für das laufende Geschäftsjahr 2018 der Strabag einen Gewinn von 2,93 Euro je Aktie. Die Prognosen für die Folgejahre liegen bei 3,04 (2019) und 3,25 (2020) Euro je Aktie. Die Dividenden werden mit 1,41 (2018), 1,52 (2019) und 1,63 (2020) Euro je Aktie erwartet.

  

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Erste Group bestätigen Kaufempfehlung
Kursziel bei 42,9 Euro

Die Wertpapierexperten der Erste Group haben ihre Kaufempfehlung für die Aktien der heimischen Strabag nach Vorlage der Geschäftszahlen 2017 bestätigt. Das Kursziel wird weiter bei 42,90 Euro gesehen.

Der Erste-Analyst Daniel Lion betont in seiner Studie die starke Marktstellung des Konzerns in Deutschland. Dort habe sich der Konzern laut dem Experten rund 15 Prozent des Marktanteils am Traffic-Engineering-Geschäft gesichert. Ferner sollen eingehende Aufträge weiter Rückenwind geben. Unterm Strich ist die Strabag-Aktie für den Analysten der am attraktivsten bewertete Bau-Wert in Europa.

  

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Strabag zog Folgeauftrag in Chile an Land
Zuschlag für weiteres Baulos beim Wasserkraftwerk Alto Maipo erhalten - Damit erhöht sich der Auftragswert für den Baukonzern um 800 Mio. auf insgesamt 1,5 Mrd. Euro

Die Strabag hat bei einem chilenischen Großkraftwerksprojekt einen Folgeauftrag an Land gezogen. Nach der am Dienstag erfolgreich abgeschlossenen Refinanzierung habe der börsennotierte Baukonzern ein weiteres Los zur Errichtung des Wasserkraftwerkskomplexes Alto Maipo übernommen, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit. Der Auftragszugang für die Strabag habe ein Volumen von rund 800 Mio. Euro.

Insgesamt hat sich das Auftragsvolumen für die Strabag für das Kraftwerk 50 Kilometer südöstlich der Stadt Santiago, in den Anden nahe der argentinischen Grenze, damit auf rund 1,5 Mrd. Euro fast verdoppelt. Mit dem ersten Bauabschnitt wurde der österreichische Bauriese bereits im November 2012 beauftragt. Ursprünglich war die Fertigstellung binnen viereinhalb Jahren geplant. Was aber folgte, waren "schwierige technische Gegebenheiten und die Kündigung eines Auftragnehmers". Dies hatte die Auftraggeberin, AES Gener, dazu veranlasst, heuer im Februar einen neuen Bauvertrag mit der chilenischen Strabag S.p.A. zu schließen. Dieser sei unter dem Vorbehalt der Bankenfinanzierung gestanden und sei gestern, Dienstag, wirksam geworden.

Mit diesem Bauwerkvertrag wird die Strabag S.p.A. zusätzlich mit dem Baulos Yeso/Volcan System beauftragt, das bisher von der Bauherrin selbst bzw. von Dritten verantwortet worden war. Der neue Gesamtvertragspreis umfasse pauschal sowohl die bisher erbrachten Leistungen als auch sämtliche zukünftige, auf dem Bauwerksvertrag basierende Leistungen der Strabag S.p.A.

Es werden Österreichs größtem Baukonzern zufolge Tunnel mit einer Länge von insgesamt 73 km errichtet. Das Wasserkraftwerk werde eine Kapazität von 530 MW haben. Durch die erfolgreiche Finanzierung und die Übernahme des Loses durch die Strabag blieben 4.700 Arbeitsplätze in Chile gesichert.

  

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Strabag machte im 1. Quartal mehr Umsatz, Verlust leicht eingedämmt
Nettoverlust 115 Mio. Euro (-5 Prozent), Umsatz und Leistung legten um 7 Prozent zu - Auftragsbestand auf Rekordwert von 17,7 Mrd. Euro gesteigert - Ausblick bestätigt

Der börsennotierte Baukonzern Strabag hat im ersten Quartal 2018 seinen Umsatz und den Auftragsbestand gesteigert, der Nettoverlust wurde wie von Analysten erwartet um 5 Prozent auf 115 Mio. Euro reduziert. Das teilte die Strabag am Mittwoch mit.
Der Umsatz stieg um 7 Prozent auf 2,36 Mrd. Euro, die Leistung ebenfalls um 7 Prozent auf 2,6 Mrd. und der Auftragsbestand legte um ein Zehntel auf den Rekordwert von 17,7 Mrd. Euro zu. Ausschlaggebend für das Auftragsplus seien viele Großaufträge in den größten Märkten des Konzerns gewesen, allen voran in Ungarn, Polen und Deutschland.

Wegen der eingeschränkten Bautätigkeit im Winter und der Saisonalität der Branche lasse das erste Quartal keine verlässlichen Rückschlüsse auf das Gesamtjahr zu, sagte Thomas Birtel laut Aussendung. Mit Verweis auf den hohen Auftragsbestand bekräftigte er jedoch den bestehenden Ausblick: Die Jahresleistung wird bei 15 Mrd. Euro erwartet und eine EBIT-Marge von erneut zumindest 3 Prozent angestrebt.

Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) verbesserte sich im ersten Quartal 2018 geringfügig auf -49,85 Mio. Euro (2 Prozent). Die Abschreibungen gingen um 4 Prozent zurück, sodass der Verlust vor Zinsen und Steuern (EBIT) um 3 Prozent auf -138,90 Mio. Euro reduziert wurde.

Das Zinsergebnis belief sich auf -3,31 Mio. Euro. In den ersten drei Monaten des Vorjahrs hatte es -14,32 Mio. Euro betragen. Damals hatten höhere negative Kurseffekte das Zinsergebnis belastet. Der saisonübliche Verlust beim Ergebnis vor Steuern sei um 10 Prozent auf -142,21 Mio. eingedämmt worden.

Die Ertragsteuern gestalteten sich mit 26,96 Mio. Euro positiv und damit entlastend, es blieb ein Ergebnis nach Steuern von -115,25 Mio. Euro, der Verlust reduzierte sich also um 5 Prozent. Insgesamt wurde ein stabiles Konzernergebnis von -116,68 Mio. Euro erzielt. Bei 102.600.000 ausstehenden Aktien entspricht das einem Ergebnis je Aktie von -1,14 Euro, genau so wie im ersten Quartal des Vorjahrs.

Die Eigenkapitalquote blieb gegenüber dem Jahresende 2017 bei rund 31 Prozent. Die Netto-Cash-Position sank, wie saisonal üblich, von 1,335 Mrd. Euro per Jahresende 2017 auf 1,025 Mrd. Euro. Der Cashflow aus der Geschäftstätigkeit war mit -144,07 Mio. Euro nahezu unverändert. Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit war wegen höherer Investitionen in Sachanlagen mit -90,06 Mio. um 12 Prozent stärker negativ.

  

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1Q18 Auftragsbuch auf Rekordhoch, Bauleistung und Profitabilität verbessert

Die Bauleistung (+7% J/J), Auftragseingang (-1% J/J) und Auftragsbestand (+10% J/J) bestätigen die vorherrschende positive Dynamik im Bausektor in Europa. Profitabilitätsseitig ist es allerdings vor allem das internationale Geschäft und baunahe Bereiche (Immobilienentwicklung, Materialgeschäft, Facility Management) die dem anhaltenden Kostendruck entgegenwirken.

Im internationalen Geschäft ist es vor allem die Tatsache, dass es keine großen verlustbringenden Projekte gibt, die belasten. Aufgrund ihrer Größe und ihres breiten Angebots ist es für die STRABAG einfacher als für kleinere Konkurrenten, durch das aktuelle Marktumfeld zu manövrieren.

Ausblick

Der Ausblick für FY18 wurde bestätigt mit geplanter Bauleistungssteigerung von 3% auf zumindest EUR 15 Mrd. und einer EBIT Marge von mindestens 3%. Wir sehen dieses Ziel als Minimalziel und gehen davon aus, dass das Jahresergebnis bei Ausbleiben von unverhofften negativen Einflüssen den Ausblick übertreffen sollte. Während die begrenzte Handelbarkeit der Aktie für den Aktienkurs einerseits Hemmschuh auf dem Weg nach oben ist, könnte diese Tatsache im aktuellen Umfeld mit ansteigender Volatilität von Vorteil sein. Fundamental sehen wir die Aktie als weiterhin deutlich unterbewertet.

Erste Bank

  

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Wieder Hausdurchsuchungen bei Strabag in Österreich
Ermittlungen wegen Verdachts auf illegale Preisabsprachen seit Mai 2017

Derzeit finden in fünf österreichischen Niederlassungen des Bauunternehmens Strabag Hausdurchsuchungen statt, teilte das Unternehmen selber am Dienstag mit. Ermittelt werde der Staatsanwaltschaft zufolge wegen des Verdachts auf illegale Preisabsprachen. Die heutige Aktion stehe im Zusammenhang mit Durchsuchungen, die im Mai 2017 bei zahlreichen österreichischen Bauunternehmen erfolgten.

Im Fokus seien Projekte in Österreich aus den Jahren 2006-2015. Der größte Teil beziehe sich auf den Verkehrswegebau "bei einer Reihe österreichischer Bauunternehmen". Aufgrund des laufenden Verfahrens wolle die Strabag vorerst keine weiteren Auskünfte erteilen, aber das Unternehmen "bekennt sich zu einer raschen Aufklärung der von den Behörden vorgebrachten Verdachtsmomente" und "unterstützt selbstverständlich weiterhin die Ermittlungen der Behörden und wird im Fall von nachgewiesenem Verschulden angemessene Konsequenzen ziehen", heißt es in der Aussendung. Das hauseigene Compliance-System untersage Preisabsprachen ausdrücklich.

  

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Die sind ein bisserl oft von dgl. betroffen ( Ungarn etc.) Man stelle sich vor der Eigentümer wäre Hauptsponsor einer Partei. Oh, wait...

  

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was dieser Typ Dreck am Stecken haben muss ist unbeschreiblich.
Wenn das ein Herr Maier aufführt darf er sich öfters am Tag nach der Seife bücken.

  

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Kartell: Ermittlungen gegen "ein fest in Baubranche verankertes System"

Die Ermittlungen der WKStA wegen des Verdachts illegaler Preisabsprachen in der Baubranche richten sich gegen rund 220 Beschuldigte, darunter etwa 60 Verbände. Bisher bestehe bei insgesamt 350 Vergabeverfahren in den Jahren 2006 bis 2017 der Verdacht auf verbotene Absprachen, teilte die WKStA am Freitag mit.

https://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/5443283/Kartell_Ermittlungen-gegen-ein-fe st-in-Baubranche-verankertes-System

  

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>https://boerse-social.com/page/newsflow/strabag-hv_networking_russland_diversitat_und_jos ef_meinrad_gunter_luntsch

Sehr vornehm, der NEOS-Sponsor:

Aber der kommt eh nicht mehr auf Hauptversammlungen, offiziell ist er ja weder im Vorstand noch im Aufsichtsrat, er muss sich die "Clochards" (so Haselsteiner einmal), also die Kleinaktionäre seines Konzerns, nicht mehr ansehen.

  

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>>Ein reißfestes Stoffsackerl im Strabag-Design nenne ich seit der HV mein eigen, das sogar schwere Literatur wie Geschäftsberichte problemlos transportieren kann. <<


Da fällt mir ein, ich habe noch eine ca. 15-20 Jahre alte Bauholding Laptop-Tasche, die damals auf der HV, gefüllt mit Kugelschreiber, Druckbleistift und Geschäftsbericht, verteilt worden ist. DAS waren noch großzügige HV-Geschenke.

  

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Schwedische Strabag-Tochter erhält 49-Millionen-Auftrag in Stockholm
Züblin Scandinavia AB soll in Stockholm Straßen und Tunnel bauen

Die Strabag- Tochter Züblin Scandinavia AB hat von der schwedischen Transportbehörde Trafikverket einen Auftrag in Höhe von rund 49 Millionen Euro ergattert. Es handelt sich um die Anschlussstelle Lovö der Umfahrung Stockholm. Der Auftrag beinhaltet den Bau einer vierspurigen Straße, Fußgänger- und Fahrradwege, Tunnelbauten, usw.

Bereits zuvor realisierte die Züblin Scandinavia ein Teilstück der Umfahrung Stockholm sowie die Verkehrsprojekte Northern Link und City Line in Stockholm. Aktuell wird der Marieholmstunnel in Göteborg gebaut.

  

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Strabag baut drei Wohntürme in Wien
Auftragswert für 1.150 Wohnungen beläuft sich auf 110 Mio. Euro - Fertigstellung im Sommer 2021 geplant

Österreichs größter Baukonzern Strabag errichtet drei jeweils über 100 Meter hohe Wohntürme am Wiener Donaukanal. Baubeginn sei heuer im August - bis zum Sommer 2021 sollen die Bauarbeiten abgeschlossen sein, teilte der Konzern am Dienstag mit. Der Auftragswert belaufe sich auf 110 Mio. Euro.
In zwei Türmen entstehen 480 Eigentumswohnungen, in einem Turm 670 Mikro-Apartments. Auftraggeber sind Soravia und ARE Development.

"In unserem Heimatmarkt Österreich verzeichneten wir im vergangenen Jahr ein Wachstum von 11 Prozent - doch selbst für den dynamischen Wiener Baumarkt bildet dieses spannende Projekt der Architekten Henke Schreieck ein Highlight", so Strabag-Chef Thomas Birtel.

  

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Tochter Züblin erhält 183-Millionen-Auftrag in Deutschland
Teil des Verkehrsprojekts "Deutsche Einheit Nr. 15" - Herzstück des Auftrags ist der 1,7 km lange Tunnel Boyneburg in Hessen

Die Strabag-Tochter Züblin ist von der DEGES (Deutsche Einheit Fernstraßen-planungs- und -bau GmbH) mit dem rund 6 km langen 3. Bauabschnitt der BAB 44 zwischen Kassel und Herleshausen beauftragt worden. Die Auftragssumme beträgt 183 Mio. Euro, wie die Strabag heute (Montag) mitteilte.

Neben der Züblin-Direktion Tunnelbau, die bei diesem Projekt als Generalunternehmerin beauftragt wurde, sind auch die Strabag-Direktionen Großprojekte Süd-Ost und Abdichtung sowie der Züblin Spezialtiefbau an der Bauausführung beteiligt. Herzstück des Auftrags ist der ca. 1,7 km lange Tunnel Boyneburg, der aus zwei jeweils zweispurigen Tunnelröhren besteht.

Für die Strabag-Gruppe ist das der dritte Auftrag im Rahmen des BAB-44-Ausbaus zwischen Kassel und Herleshausen: Seit 2016 errichten Züblin und Strabag eine rund 700 m lange Autobahnbrücke über das hessische Wehretal. Unweit davon baut Züblin im Abschnitt zwischen Waldkappel und Ringgau den Tunnel Trimberg.

  

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