Osteuropa steht immer noch, wenn auch unterschiedlich da. Ukraine, Ungarn und vielleicht auch Slowenien machen weiterhin Sorgen, während Polen die Investoren erfreut und auch Tschechien oder Slowakei kaum noch an den Ostblock erinnern.

Zeitungsartikel, eigene Erfahrungen, Meinungen, Fotos; egal ob positiv oder negativ, hier ist alles erwünscht, was zumindest am Rande zum Themenkreis Osteuropa passt und keiner bestimmten bzw. nicht nur einer Aktie zugeordnet werden kann.

Zu den Vorgängerthreads:
Teil I: http://forum.aktien-online.at/dcboard.php?az=show_topic&forum=124&topic_id=70504
Teil II: http://forum.aktien-online.at/dcboard.php?az=show_topic&forum=124&topic_id=95268
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Einige Währungscharts:

RUB/EUR (links) und RUB/USD (rechts)
http://waehrungen.finanztreff.de/1/chartNG.gfn?u=100&overTime=2&subProperty=1&instrumentK ey=EURRUB.XRATE.SPOT&chartType=0&height=190&width=314&time=30000.png http://waehrungen.finanztreff.de/1/chartNG.gfn?u=100&overTime=2&subProperty=1&instrumentK ey=RUB.FXVWD&chartType=0&height=190&width=314&time=30000.png

UAH/EUR
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RON/EUR
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HUF/EUR (links), HUF/CHF (Mitte) und HUF/USD (rechts)
http://waehrungen.finanztreff.de/1/chartNG.gfn?u=100&overTime=2&subProperty=1&instrumentK ey=EURHUF.XRATE.SPOT&chartType=0&height=190&width=314&time=30000.png http://www.finanztreff.de/1/chartNG.gfn?overTime=2&instrumentId=2202627&height=190&width= 314&time=30000&chartType=0&subProperty=1.png http://waehrungen.finanztreff.de/1/chartNG.gfn?u=100&overTime=2&subProperty=1&instrumentK ey=HUF.FXVWD&chartType=0&height=190&width=314&time=30000.png

  

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RE: Rechsstaat auf ungarisch
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215
RE: Rechsstaat auf ungarisch
05.10.14 16:29
216
RE: Rechsstaat auf ungarisch
05.10.14 16:33
217
RE: Rechsstaat auf ungarisch
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218
RE: Rechsstaat auf ungarisch
05.10.14 19:20
219
RE: Rechsstaat auf ungarisch
06.10.14 09:20
220
RE: Rechsstaat auf ungarisch
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221
      RE: Rechsstaat auf ungarisch
06.10.14 09:04
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Rechtsstaat auf Rumänisch
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223
RE: Rechtsstaat auf Rumänisch
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Polens Notenbank senkt Zins auf Rekordtief
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Kapitalflucht aus der Türkei
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Russische Notenbank erhöht Leitzins kräftig
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RE: Russische Notenbank erhöht Leitzins kräftig
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      RE: Russische Notenbank erhöht Leitzins kräftig
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      RE: Russische Notenbank erhöht Leitzins kräftig
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      RE: Russische Notenbank erhöht Leitzins kräftig
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      RE: angeblich atomunfall in südost-ukraine
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      RE: angeblich atomunfall in südost-ukraine
03.12.14 12:35
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Russland plant weiter keine Kapitalkontrollen 0
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RE: Russland plant weiter keine Kapitalkontrollen 0
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      RE: Russland plant weiter keine Kapitalkontrollen 0
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RE: Russland: Maßnahmenpaket gegen Rezession
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      RE: Russland: Maßnahmenpaket gegen Rezessionwitzig
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Russische Zentralbank erhöht Leitzins erneut
11.12.14 13:23
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RE: Russische Zentralbank erhöht Leitzins erneut
11.12.14 13:35
265
RE: Russische Zentralbank erhöht Leitzins erneut
11.12.14 13:50
266
      Russische Zentralbank erhöht Leitzins auf 17%
16.12.14 07:32
267
      RE: Russische Zentralbank erhöht Leitzins auf 17%
16.12.14 07:51
268
Russia Defends Ruble With Biggest Rate Rise Since 1998
16.12.14 07:52
269
RE: Russia Defends Ruble With Biggest Rate Rise Since 1...
16.12.14 07:54
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RE: Russia Defends Ruble With Biggest Rate Rise Since 1...
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RE: Russia Defends Ruble With Biggest Rate Rise Since 1...
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272
RE: Russia Defends Ruble With Biggest Rate Rise Since 1...
16.12.14 09:12
273
RE: Russia Defends Ruble With Biggest Rate Rise Since 1...
16.12.14 09:24
274
RE: Russia Defends Ruble With Biggest Rate Rise Since 1...
16.12.14 09:28
275
RE: Russia Defends Ruble With Biggest Rate Rise Since 1...
16.12.14 09:48
276
Da wird man wohl was machen müssen
16.12.14 12:27
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RE: Russia Defends Ruble With Biggest Rate Rise Since 1...
16.12.14 09:23
278
EUR/RUB +13% halelluja
16.12.14 12:32
279
RE: EUR/RUB +13% halelluja
16.12.14 12:58
280
RE: EUR/RUB +18% halelluja
16.12.14 13:07
281
RE: EUR/RUB +18% halelluja
16.12.14 13:15
282
RE: EUR/RUB +18% halelluja
16.12.14 13:15
283
RE: EUR/RUB +18% halelluja
16.12.14 18:11
284
RE: EUR/RUB +18% halelluja
16.12.14 18:49
285
EU und USA vor neuen Sanktionen gegen Russland und die ...
16.12.14 20:31
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RE: EU und USA vor neuen Sanktionen gegen Russland und ...
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RE: EU und USA vor neuen Sanktionen gegen Russland und ...
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RE: EU und USA vor neuen Sanktionen gegen Russland und ...
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RE: EU und USA vor neuen Sanktionen gegen Russland und ...
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RE: EU und USA vor neuen Sanktionen gegen Russland und ...
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      RE: Kehrt Vernunft ein?
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315
      RE: Ausl. Banken in Russland
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      RE: Russland will Milliarden in die Wirtschaft stecken
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      RE: Russland will Milliarden in die Wirtschaft stecken
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      RE: Russland will Milliarden in die Wirtschaft stecken
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RE: Deutschland will Rußland Freihandel anbieten
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      RE: Deutschland will Rußland Freihandel anbieten
22.1.15 16:49
337
      RE: Deutschland will Rußland Freihandel anbieten
22.1.15 16:53
338
      RE: Deutschland will Rußland Freihandel anbieten
22.1.15 17:19
339
      RE: Deutschland will Rußland Freihandel anbieten
22.1.15 17:46
340
      RE: Deutschland will Rußland Freihandel anbieteninteressant
22.1.15 17:56
341
      RE: Deutschland will Rußland Freihandel anbieten
22.1.15 18:12
342
      RE: Deutschland will Rußland Freihandel anbieten
22.1.15 18:56
343
      RE: Deutschland will Rußland Freihandel anbieten
22.1.15 19:55
344
      RE: Deutschland will Rußland Freihandel anbieten
22.1.15 19:56
345
      RE: Deutschland will Rußland Freihandel anbieten
23.1.15 00:42
346
      RE: Deutschland will Rußland Freihandel anbieten
23.1.15 09:55
347
      RE: Deutschland will Rußland Freihandel anbieten
23.1.15 10:18
348
      RE: Deutschland will Rußland Freihandel anbieten
23.1.15 11:07
349
      RE: Deutschland will Rußland Freihandel anbieten
23.1.15 11:36
350
      RE: Deutschland will Rußland Freihandel anbieten
23.1.15 13:39
351
      RE: Deutschland will Rußland Freihandel anbieten
23.1.15 13:55
352
      RE: Deutschland will Rußland Freihandel anbieten
23.1.15 14:21
353
      RE: Deutschland will Rußland Freihandel anbieten
23.1.15 16:52
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357
      RE: Deutschland will Rußland Freihandel anbieten
23.1.15 14:17
358
      RE: Deutschland will Rußland Freihandel anbieten
23.1.15 17:09
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      RE: Deutschland will Rußland Freihandel anbieten
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Österreicher beliebt
03.8.16 12:58
440
Putin und Clinton
09.8.16 13:33
441
RE: Putin und Clintonwitzig
09.8.16 15:03
442
RE: Putin und Clintonwitzigwitzig
09.8.16 15:24
443
RE: Putin und Clinton
09.8.16 19:05
444
      RE: Putin und Clinton
09.8.16 19:28
445
      RE: Putin und Clinton
09.8.16 19:41
446
      RE: Putin und Clintonwitzig
10.8.16 06:23
447
      RE: Putin und Clintongut analysiert
09.8.16 20:46
448
Russia: Having faith in disinflation
12.9.16 10:50
449
@Hagen
12.9.16 10:51
450
      ======= Thread geschlossen =======
12.9.16 19:59
451
      Atrium zahlt Aktionären 52,7 Mio. Euro Sonderdividende
15.9.16 17:26
452

Die ungarische Regierung will offensichtlich die unter einer Belastungswelle leidenden Banken mit der Teilrückzahlung von Kommunalschulden besänftigen. Ungarns Regierung werde die Schulden, die Gemeinden unter 5.000 Einwohnern bei Banken haben, bis Jahresende zurückzahlen.

http://orf.at/#/stories/2152918/

  

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Der größte deutsche Energiekonzern Eon hat sich mit der ungarischen Regierung auf den Verkauf seines dortigen Gas-Geschäfts geeinigt. Wie die Regierung in Budapest am Freitag mitteilte, haben Eon-Chef Johannes Teyssen und der ungarische Ministerpräsident Viktor Orban eine entsprechende Absichtserklärung unterzeichnet. Käufer ist demnach der staatliche ungarische Energieversorger MVM. Zeitungen im Land hatten zuletzt über einen möglichen Kaufpreis von 800 Millionen bis 1,2 Milliarden Euro berichtet. Eon war zunächst nicht für eine Stellungnahme erreichbar.

Die Details des Vertrags sollen bis Mitte Dezember ausgehandelt werden, bis Januar soll das Geschäft unter Dach und Fach sein. Der ungarische Premier hatte bereits Ende August angekündigt, die Division für den Handel und die Speicherung von Gas von Eon erwerben zu wollen. Durch die Übernahme will die Regierung eine stärkere Kontrolle über die Gas-Importe und langfristig auch die Energiepreise erlangen./jke/zb

dpa-AFX

  

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Budapest. Im Jahresvergleich ist die Anzahl der Beschäftigten in Ungarn innerhalb von zwölf Monaten um 71.000 gestiegen. Dies geht aus den Daten des statistischen Zentralamts in Ungarn hervor. Verglichen wurden die durchschnittlichen Beschäftigungszahlen im Zeitraum August bis Oktober 2011 und 2012.

Kein schlechter Wert, auch wenn auf die rund 100.000 neuen Arbeitsplätze pro Jahr, die Premier Viktior Orban versprochen hat, noch ein schönes Stück fehlt. Die Arbeitslosenquote ist in Ungarn nach einem Rekordwert von mehr als elf Prozent im Jahr 2010 laut EU-Statistik auf 10,6 Prozent im September 2012 gesunken und liegt damit in etwa im EU-Schnitt.

weiter:

http://wirtschaftsblatt.at/home/nachrichten/europa_cee/1320200/Jobwunder-mit-Einschraenku ngen?_vl_backlink=/home/nachrichten/europa_cee/index.do

  

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>Slowakei schafft "Flat tax" nach neun Jahren ab
>Dier Einheitssteuer von 19 % machte das Land zum
>"Unternehmerparadies". Ab sofort werden
>Besserverdiener aber wieder stärker zur Kasse gebeten.


In Anbetracht der Umstände (5% Defizit) kann man ihnen das nicht wirklich
verübeln. Der neue Steuersatz ist ja immer noch märchenhaft niedrig.

  

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> Der neue Steuersatz ist ja immer noch märchenhaft
>niedrig.
>

Sehe ich auch so. Ich wäre auch bei uns für eine Einführung der Flat Tax. Man denke nur was man sich da in der Finanzverwaltung sparen würde wenn alle anderen Ausnahmen abgeschafft werden. Oder Steuerberatungskosten - würde es defakto überhaupt nicht mehr geben.

  

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>
>> Der neue Steuersatz ist ja immer noch märchenhaft
>>niedrig.
>>
>
>Sehe ich auch so. Ich wäre auch bei uns für eine Einführung
>der Flat Tax. Man denke nur was man sich da in der
>Finanzverwaltung sparen würde wenn alle anderen Ausnahmen
>abgeschafft werden. Oder Steuerberatungskosten - würde es
>defakto überhaupt nicht mehr geben.
>

Das ist einer der Vorschläge, der die österreichischen KMUs signifikant stärken würde, mMn. So könnte die Wirtschaft mittelfristig auch an sich selbst gesunden, denn das kann leider (leider, weil die vorherrschende Meinung eine andere zu sein scheint) nur aus dem privaten Bereich kommen.

  

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>Das ist einer der Vorschläge, der die österreichischen KMUs
>signifikant stärken würde, mMn. So könnte die Wirtschaft
>mittelfristig auch an sich selbst gesunden, denn das kann
>leider (leider, weil die vorherrschende Meinung eine andere zu
>sein scheint) nur aus dem privaten Bereich kommen.

Vor allem könnte sich auch die Wirtschaft endlich auf das wirtschaften konzentrieren und müßte nicht eine irre Zeit und Ressourcen aufwenden um zu überlegen wie steuern vermieden werden können. Das würde auch zu einem gesunden Bereinigungseffekt führen. Oft kann man zb die wahren Kosten nicht mehr kalkulieren weil so viel aus Steuergründen getrickst wurde.

  

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>
>>Das ist einer der Vorschläge, der die österreichischen
>KMUs
>>signifikant stärken würde, mMn. So könnte die Wirtschaft
>>mittelfristig auch an sich selbst gesunden, denn das kann
>>leider (leider, weil die vorherrschende Meinung eine
>andere zu
>>sein scheint) nur aus dem privaten Bereich kommen.
>
>Vor allem könnte sich auch die Wirtschaft endlich auf das
>wirtschaften konzentrieren und müßte nicht eine irre Zeit und
>Ressourcen aufwenden um zu überlegen wie steuern vermieden
>werden können. Das würde auch zu einem gesunden
>Bereinigungseffekt führen. Oft kann man zb die wahren Kosten
>nicht mehr kalkulieren weil so viel aus Steuergründen
>getrickst wurde.
>


und jetzt rechnest Dir mal aus, wennst brutto 60k im Jahr als angestellter verdienst, was Dir bei einer Flatax, wie von diveren komischen Leuten in den Medien, von 25% reden, im endeffekt überbleibt.

wetten, Du zahlst dann mehr als jetzt.. und sowas willst wirklich freiwillig??

Achja und dann kommt noch die sozialversicherung dazu..

  

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>und jetzt rechnest Dir mal aus, wennst brutto 60k im Jahr als
>angestellter verdienst, was Dir bei einer Flatax, wie von
>diveren komischen Leuten in den Medien, von 25% reden, im
>endeffekt überbleibt.
>
>wetten, Du zahlst dann mehr als jetzt.. und sowas willst
>wirklich freiwillig??


Ob die 25% viel oder wenig sind, hängt davon ab ob es einen Steuerfreibetrag gibt und wie hoch dieser ist.
Wenn nicht, sind die 25% hoch und würden Millionen Österreicher steuerpflichtig machen, die heute weniger als €10.000 Bemessungsgrundlage haben.

Behält man diese 10K bei, sind 25% in jedem Falle niedriger als die jetzt gültigen Steuersätze.
Abschaffen wird man diese 10K kaum können, denn es wäre zwar vielleicht gerecht, aber politischer Selbstmord, Einkommen unter 10K um 1/4 netto zu kürzen.

  

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>Abschaffen wird man diese 10K kaum können, denn es wäre zwar
>vielleicht gerecht, aber politischer Selbstmord, Einkommen
>unter 10K um 1/4 netto zu kürzen.

Im Falle eines Unternehmens, das in diesem Bereich grundelt, sind die Steuerberatungskosten das entscheidende Thema: Die machen nämlich kaum weniger als 2.5 k pro Bilanz und laufende Betreuung unterm Jahr aus. Das wäre genau der Betrag.

  

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>Sehe ich auch so. Ich wäre auch bei uns für eine Einführung der Flat Tax. Man denke nur was man sich da in der Finanzverwaltung sparen würde >
wenn alle anderen Ausnahmen abgeschafft werden. Oder Steuerberatungskosten - würde es defakto überhaupt nicht mehr geben.


steuerberater bist du also nicht?

  

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Slowenien zieht Sparprogramm durch

...

Vorgesehen ist, das Haushaltsdefizit schon im kommenden Jahr auf 2,8 Prozent des BIP zu drücken und damit die EU-Vorgabe von 3,0 Prozent noch zu unterschreiten. Für 2014 plant die Regierung von Ministerpräsident Janez Jansa ein Defizit von 2,5 Prozent. 2011 war das Staatsdefizit des kleinen Eurolandes auf 6,4 Prozent gestiegen, dieses Jahr soll es den Regierungsplänen zufolge zwischen 3,5 und 4,0 Prozent liegen.

weiter:

http://wirtschaftsblatt.at/home/nachrichten/europa_cee/1321255/Slowenien-zieht-Sparprogra mm-durch?_vl_backlink=/home/index.do

  

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Wien. „Die Sätze für die Körperschaftssteuer gehen eher nach oben", beschreibt Ernst Baumann, Geschäftsführer
der Steuerberatungs- und Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst & Young Austria, die Aussichten für 2013 in Zentral- und Osteuropa. Spitzenreiter bei den Steuererhöhungen im kommenden Jahr ist Serbien; Ausnahmen vom Trend nach oben gibt es in Slowenien und der Ukraine.

Serbien erhöht mit Jänner 2013 die Körperschaftssteuer von zehn auf 15 Prozent. Die Slowakei verabschiedet sich von der im Jahr 2004 eingeführten Flat Tax von 19 Prozent und erhöht den Abgabensatz für Unternehmen auf 23 Prozent. Lediglich für Einkommen unter 39.000 € pro Jahr bleibt die Steuerrate von 19 Prozent erhalten; wer mehr verdient, muss künftig 25 Prozent davon an das Finanzamt abliefern, so der Beschluss der sozialdemokratischen Regierung unter Robert Fico. Die Chefs der Oppositionsparteien haben bereits unisono angekündigt, dass sie die Flat Tax wieder einführen wollen, sollten sie an die Macht kommen.

Solidaritätsabgabe

Die Tschechische Republik hingegen belässt den Unternehmenssteuersatz bei 19 und jenen für Einkommen bei 15 Prozent, will aber die Besserverdiener zur Kasse bitten:  „Ab 2013 wird eine Solidaritätsabgabe von sieben Prozent für Einkommen über 50.000 € fällig", sagt Baumann. Zudem wird die Höchstbemessungsgrundlage für die Krankenversicherung abgeschafft und es gibt mehrere Änderungen beim Pensionssystem. Höhere Einkommen werden damit benachteiligt.

Nicht zu den klassischen Oststaaten zählend, aber dennoch erwähnenswert ist Griechenland: Während 2010 und 2011 der Unternehmenssteuersatz jeweils um einen Prozentpunkt gesenkt wurde, erfolgt nun aufgrund der bekannten Probleme des Staates wahrscheinlich eine satte Erhöhung von 20 auf 26 Prozent.

Die Ausnahmen

Österreichs Nachbar Ungarn hingegen hält trotz angespannter Haushaltssituation an der niedrigen Unternehmenssteuer von zehn bzw. 19 Prozent (über 1,8 Millionen € Basis) fest. Einkommen ­werden sogar entlastet: Der Multiplikator von 1,27 entfällt ab dem kommenden Jahr.
Vergünstigungen gibt es auch in Slowenien und der Ukraine: In der Ukraine sinkt die Unternehmenssteuer ab Jänner von 21 auf 19 Prozent, Slowenien will die Körperschaftssteuer von 18 auf 17 Prozent reduzieren. Der Spitzensteuersatz für Einkommen soll aber von 41 auf 50 Prozent steigen.

http://wirtschaftsblatt.at/home/nachrichten/europa_cee/1327170/Hoehere-Steuer-fuer-Firmen -und-Arbeitnehmer?_vl_backlink=/home/index.do

  

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... ich würde auch gern 25% pauschal bezahlen. Was mich interessieren würde wie viel die Finanzverwaltung zur Administration der 1000 Ausnahmen in Österreich so kostet.

Mein Vorschlag: 30% Flat Tax ohne Ausnahmen auf alle Einkommensarten, Streichen aller Vergünstigungen wie zB Pendlerpauschale. Unterm Strich würde mE das Selbe für den Staat rauskommen und den meisten würde mehr Geld in der Tasche bleiben.

  

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Der Bankensteuerwahnsinn geht weiter. Dank an Faymann & Co, die haben sie erst so richtig salonfähig gemacht.

>http://wirtschaftsblatt.at/home/nachrichten/europa_cee/1328752/Polen-plant-Bankensteuer?_ vl_backlink=/home/index.do
>
>Banken. Die polnische Regierung überlegt, die Bankinstitute
>verstärkt zur Kasse zu bitten. Mit einer neuen Bankensteuer
>soll ein Stabilisierungsfonds für Geldinstitute gespeist
>werden.

  

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Also eine Abschöpfung von ca. 10% des Gewinns. Höhere Köst. für Banken
wäre ehrlicher, dann müßten wenigstens nur die zahlen die es sich leisten können.

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Laut Berechnungen auf Basis des Jahres 2011 würde dies zusätzlich rund 400 Millionen € (1,6 Milliarden Zloty) in das Budget spülen. Derzeit zahlen die Banken bereits umgerechnet rund 614 Millionen € an den BFG sowie 1,2 Milliarden € Körperschaftssteuer. Laut Angaben der Gazeta Wyborcza verdienten die Banken in Polen im Jahr 2012 rund 3,7 Milliarden € und lagen damit etwa auf dem selben Niveau wie im Jahr 2011.

  

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http://www.format.at/articles/1301/931/349694/ungarn-politisch

Die Wirtschaft in Ungarn ist 2012 in die Rezession getrudelt. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) schrumpfte, die Hälfte der Wirtschaftsbranchen stagnierte, die Binnennachfrage sank drastisch.

Der rechtskonservativen Regierung werden Aktionismus und Unberechenbarkeit vorgeworfen, was Investoren und Kreditgeber abschreckt. Investitionen befinden sich auf einem dramatisch niedrigen Niveau, erinnert Eva Palocz, Generaldirektorin des Budapester Forschungsinstitutes Kopint-Tarki in einen APA-Gespräch. Zugleich seien staatliche Investitionen überwiegend gestoppt worden.

  

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>Die Wirtschaft in Ungarn ist 2012 in die Rezession getrudelt.
>Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) schrumpfte, die Hälfte der
>Wirtschaftsbranchen stagnierte, die Binnennachfrage sank
>drastisch.

Das passiert wenn die Volkspartei, die Wirtschaftspartei, das Ruder in die Hand nimmt

  

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Das angesprochene ganze Dokument findet man hier:

https://produkte.erstegroup.com/CorporateClients/de/ResearchCenter/Overview/Research_Deta il/index.phtml?ID_ENTRY=18468

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CEE-Märkte und Aktien: 2013 weiterhin im Aufwärtstrend

* Wirtschaftsabschwung sollte in CEE im 1Q 2013 Tiefpunkt erreichen; BIP-Wachstumsprognose 2013: Polen 2,2%, Slowakei 1,3%, Rumänien 1,1%
* CEE-Aktien: Auf verhaltenen Start im Januar sollte noch im 1Q kräftigerer Aufwärtstrend folgen
* ZEW-Erste Stimmungsindikator verbessert sich für Rumänien
* Starke Empfehlung Russland im kommenden Quartal überzugewichten, da nach der eindrucksvollen Performance der Türkei die vorhandene Liquidität nun neue Anlagemöglichkeiten sucht

2013 werden die CEE-Märkte vor allem von zwei Themen beherrscht, wie Analysten der Erste Group in der heute veröffentlichten jüngsten Ausgabe von "CEE-Märkte und Aktien" betonen. Einerseits wird die Schwäche der Wirtschaft, die bis zur Rezession gehen kann, zunehmend spürbar, wenngleich der Abschwung bereits im Q1 2013 seinen Tiefpunkt erreichen sollte. Andererseits wird sich die Krise der Eurozone nicht massiv verschärfen. Zwar sind die Probleme noch nicht überwunden, und die Talsohle ist noch nicht durchschritten, doch es besteht wenigstens mehr Klarheit darüber, in welcher Phase des Zyklus wir uns befinden. Auf Grundlage dieser beiden Annahmen und dank der kräftigen Unterstützung durch die Zentralbanken konnten die Aktienmärkte von einem allgemeinen Rückgang der Risikoaversion profitieren. Dazu haben auch die üppige Liquidität und die Jagd nach akzeptablen Renditen beigetragen. "Diese Faktoren sollten die CEE-Aktienmärkte auch 2013 stützen, wobei wir für dieses Jahr einen verhaltenen Aufwärtstrend erwarten. Im weiteren Verlauf werden fundamentale Faktoren wie etwa ein stärkeres Gewinnwachstum erforderlich sein, um den Märkten weiteren Auftrieb zu verleihen. Das große Risiko bei diesem Szenario ist natürlich die weitere Entwicklung in den USA, nicht nur in Bezug auf die Stimmung", erklärt Henning Eßkuchen, Head of CEE Equity Research der Erste Group.

CEE-Aktien: Auf verhaltenen Start im Januar sollte noch im 1Q kräftigerer Aufwärtstrend folgen
CEE/SEE hat sich im letzten Quartal des Jahres 2012 durchaus gut entwickelt, zumindest wenn man die Tschechische Republik und Slowenien betrachtet. Serbien hat ein wahres Kursfeuerwerk erlebt, während Kroatien eher die pessimistische Einschätzung der Erste-Analysten bestätigt hat. Auch Polen lag über den Erwartungen, da der Markt wohl stärkere Impulse aus der Lockerung der Geldpolitik erhalten hat. "Wir freuen uns, dass Rumänien, wo wir vor allem Bedenken wegen der Liquidität hatten, sich so gut geschlagen hat. Schließlich hat sich auch die Einstufung der Türkei mit 'deutlich übergewichten' als definitiv richtig erwiesen, während Russland enttäuscht hat", resümiert Eßkuchen.

Im Allgemeinen erwarten die Analysten nach dem starken Jahresende 2012 für 2013 einen eher gemächlichen Start. Nach einer leichten Konsolidierung könnte sich dann ein deutlicheres Bild für den Wachstumsausblick und eine Grundlage für einen weiteren Anstieg ergeben. "Gewinnmitnahmen und eine moderate Konsolidierung wären unserer Ansicht nach nicht negativ, da die Märkte unserer Meinung nach vor allem von einer Änderung der Risikosicht getrieben wurden. Wir würden speziell gegen Ende des 1Q 2013 einen stärkeren Aufwärtstrend erwarten", erklärt Eßkuchen.

Länderallokation: Starke Empfehlung Russland im kommenden Quartal überzugewichten, da nach der eindrucksvollen Performance der Türkei die vorhandene Liquidität nun neue Anlagemöglichkeiten sucht
"Unsere stärkste Empfehlung ist sicherlich eine Verlagerung von der Türkei hin nach Russland. Rumänien und SEE (insbesondere Serbien) könnten von ihrem Status als Grenzmärkte (Frontier Markets) profitieren, sofern die Gesamtsicht des Risikos eher positiv bleibt. In Bezug auf Polen bleiben wir eher vorsichtig, da die Fundamentaldaten keine starken positiven Argumente liefern. Für Österreich und CEE sind wir nach wie vor vorsichtig optimistisch, erwarten nach der starken Performance im 4Q 2012 aber ebenfalls eine gewisse Konsolidierung", erklärt Eßkuchen.

  

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Generali to Buy 49% Stake in PPF Venture for $3.3 Billion

Assicurazioni Generali SpA (G), Italy’s biggest insurer, agreed to buy the 49 percent stake it doesn’t own in its eastern European venture with private-equity firm PPF Group NV for 2.5 billion euros ($3.3 billion).

Generali will acquire about half the stake by March 28 for 1.29 billion euros and the rest at the end of 2014, the Trieste, Italy-based company said in a statement today. The insurer will use proceeds from bond sales in December to finance the first purchase and part of the amount will return to Generali as reimbursement of PPF’s debts.

Generali and Amsterdam-based PPF, controlled by Czech billionaire Petr Kellner, formed the joint venture in 2007, combining their insurance assets in eastern Europe to create a company with 9 million customers in 12 countries. Generali Chief Executive Officer Mario Greco, who pursued the deal as part of a plan to boost profit from emerging markets, said the insurer won’t need a capital increase to fund the second tranche.

weiter:

http://www.bloomberg.com/news/2013-01-08/generali-to-buy-49-stake-in-ppf-venture-for-3-3- billion-1-.html

  

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Das ist weit mehr als ich gedacht hätte. Man sieht auch schön die Reduktion
des Leverage - 130 Mrd. Kapital zu 700 Mrd. Ausweitung - 700/130 = 5,4.

Im CEE-Bankensektor verzeichnen Kredite und Einlagen auch seit dem Höhepunkt der weltweiten Finanzkrise 2008 immer ein gewisses Wachstum. Tatsächlich zeigen die Bilanzsummen in der Region einen kontinuierlichen Aufwärtstrend mit Zuwächsen von EUR 700 Milliarden im Zeitraum September 2008 bis September 2012. Allerdings hat sich die Wachstumsdynamik gegenüber der Situation vor der Krise abgeschwächt. ...
In den vergangenen vier Jahren haben die CEE-Banken rund EUR 130 Milliarden an zusätzlichem Kapital aufgebracht. Dies entspricht einer kumulierten Steigerung von 49 Prozent.

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- Der Bankensektor in CEE beweist wieder einmal seine Rentabilität. Zwar geben die Umsatzmargen nach, aber sie liegen nach wie vor über westeuropäischem Niveau
- Bilanzsummen und Kreditvolumina steigen seit 2008 - wenn auch etwas langsamer als vor der Krise und mit Fokus auf inländische Finanzierungsquellen - kontinuierlich an
- Ausländische Akteure spielen in den lokalen Märkten eine wichtige Rolle und haben in den letzten Jahren die regionalen Beiträge zu den Bilanzsummen ihrer Gruppen gesteigert

Der Bankensektor Zentral- und Osteuropas erweist sich, obwohl er nach wie vor unter dem Einfluss des unsicheren globalen Wirtschaftsumfeldes und der Turbulenzen in der EWU steht, weiterhin als rentabel. Für den Zeitraum 2012 bis 2015 wird mit einer durchschnittlichen Eigenkapitalrendite von 10,9 Prozent gerechnet und die Region dürfte damit eine attraktive und gegenüber Westeuropa nachhaltigere, zweistellige Rentabilität erreichen. So lautet eine der wesentlichen Feststellungen der neuesten CEE Bankenstudie, die die Abteilung CEE Strategic Analysis der UniCredit durchgeführt hat und die insgesamt 17 Länder abdeckt. Die Umsatzmargen in CEE geben zwar nach, sie sind aber trotzdem doppelt so hoch wie in Westeuropa. Kosteneffizienz und Risikomanagement bleiben die entscheidenden Faktoren für das Abschneiden der Banken. Zwischen den CEE-Ländern zeichnen sich deutliche Unterschiede ab, wobei die Türkei und Russland überdurchschnittlich gut performen, während die Rentabilität des Bankensektors auf dem Balkan und in der Ukraine schwach bleiben wird. Die Qualität der Aktiva wird noch zumindest bis 2014 eine Quelle für Risiken bleiben.

Intaktes und gegenüber anderen EM wettbewerbsfähiges Wachstumspotenzial

"Im Vergleich zu den entwickelten Ländern ist das langfristige Wachstumspotenzial der CEEVolkswirtschaften intakt", skizziert Gianni Franco Papa, Head of CEE Division der UniCredit. "Und in einigen CEE-Ländern präsentiert sich die Situation im Vergleich zu anderen Emerging Markets besonders günstig.” So wird den GUS-Staaten und der Türkei für den Zeitraum 2013 bis 2017 beispielsweise ein reales BIP-Wachstum von durchschnittlich 4,4 Prozent prognostiziert.

Damit würden sie sogar die Regionen Mittlerer Osten / Nordafrika (plus 4,2 Prozent) und Lateinamerika (plus 4,0 Prozent) hinter sich lassen. Zur gleichen Zeit wird die Wirtschaft in der Eurozone um durchschnittlich 1,2 Prozent wachsen. Die Stärken der CEE-Region liegen in ihrer Wettbewerbsfähigkeit, in der Flexibilität der Arbeitskräfte und in den niedrigen Arbeitskosten. Kurzfristig ist mit einer Stimulierung durch niedrige Zinssätze, eine geringe Inflation, den Abbau von Lagerbeständen und durch eine stärkere externe Nachfrage zu rechnen. Erst kürzlich gab es positive Signale von Wirtschaftsklima-Indikatoren und realwirtschaftlichen Daten.

Im CEE-Bankensektor verzeichnen Kredite und Einlagen auch seit dem Höhepunkt der weltweiten Finanzkrise 2008 immer ein gewisses Wachstum. Tatsächlich zeigen die Bilanzsummen in der Region einen kontinuierlichen Aufwärtstrend mit Zuwächsen von EUR 700 Milliarden im Zeitraum September 2008 bis September 2012. Allerdings hat sich die Wachstumsdynamik gegenüber der Situation vor der Krise abgeschwächt. "Das langsamere Wachstum der Bilanzsummen erklärt sich durch die größere Vorsicht, die schlechtere Qualität der Aktiva und die eingeschränkten Anlagemöglichkeiten", meint Aurelio Maccario, Head of CEE Strategic Analysis bei UniCredit, "Außerdem spielt das Verhältnis zwischen Kreditvergaben und Einlagen eine größere Rolle und zwingt zur Verbesserung der Finanzierungsstruktur in den Bilanzen." Somit sinkt die Bedeutung externer Verbindlichkeiten als Finanzierungsquelle, wenngleich diese Gelder für die lokale Kreditdynamik ein relevanter Faktor bleiben. In den vergangenen vier Jahren haben die CEE-Banken rund EUR 130 Milliarden an zusätzlichem Kapital aufgebracht. Dies entspricht einer kumulierten Steigerung von 49 Prozent. Die Forderungen europäischer Banken auf Basis von Direkt- und Fremdwährungskrediten gegenüber CEE sind seit 2008 insgesamt zurückgegangen. Außerdem bewegen sie sich in letzter Zeit rund um den "neuen Durchschnitt".

Trotz der schwachen Nachfrage zeigen jüngste Daten, dass das Kreditwachstum 2012 bei sehr unterschiedlichen Entwicklungen in der Region in vielen CEE-Ländern positiv ausfällt. Russland und die Türkei führen die Gruppe an. Beide Länder können nicht nur auf die höchsten Zuwächse bei Kundenkrediten, sondern auch auf ein sehr günstiges Verhältnis zwischen Krediten und Einlagen verweisen. In Bezug auf die Zinssätze entspannt sich die Lage in den CEEZentralbanken ebenfalls wieder.

Internationale Bankengruppen passen ihre Finanzierungsstruktur an

Ausländische Marktteilnehmer spielen im Bankensystem der CEE eine bedeutende Rolle. Per 30. Juni 2012 entfielen - Russland und Kasachstan eingerechnet - 43 Prozent der Bilanzsummen auf internationale Bankengruppen. 2010 hatte ihr Anteil noch 46 Prozent betragen. Nimmt man Russland und Kasachstan aus, wo inländische Banken mehr als 70 Prozent Marktanteil haben, so entfallen fast zwei Drittel der Bilanzsummen auf ausländische Gruppen. Dagegen verzeichneten ausländische Player einen Zuwachs der CEE-Aktiva in den Bilanzsummen ihrer Gruppen. Diese sind im Laufe der letzten vier Jahre von 12,8 auf 13,5 Prozent angestiegen. "Internationale Bankengruppen in CEE agieren eher über die Passivseite als über die Aktivseite und forcieren ihre inländische Refinanzierung", erläutert Aurelio Maccario. "Damit konnten grenzüberschreitend tätige Gruppen ihre durchschnittliche L/D Ratio in CEE von 107,2 auf 98,2 Prozent verbessern." Als eine Folge ist die Verschuldungsquote heute geringer als vor der Krise, jedoch höher als 2009.

http://aktien-portal.at/shownews.html?id=32127&s=Allgemeines-Auf-der-Suche-nach-solidem-W achstum-bem%FChen-sich-CEE-Banken-um-ausgewogenere-Gesch%E4ftsmodelle

  

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Lettland: Europas Musterschüler

Lettland hat sich nach schwerer Krise wieder erholt. Premier Valdis Dombrovskis erklärt im KURIER, wie das funktioniert hat.

...

Als 2009 der liberal-konservative Valdis Dombrovskis die Regierung übernahm, fuhr er einen schnellen und harten Konsolidierungskurs. In den folgenden drei Jahren brachen Massenentlassungen über Lettland herein, Spitäler und Schulen wurden geschlossen, bei Staatsausgaben und Pensionen gab es einen Kahlschlag. Mancher Beamter musste auf die Hälfte des Gehalts verzichten. Für diese Rosskur erhielt Lettland unter anderem vom IWF einen Milliardenkredit. Den hat Riga nicht nur drei Jahre vor Fristende zurückgezahlt, auch die Wirtschaft erholte sich beispielhaft und gehört nun zu den am schnellsten wachsenden der EU. Die Gehälter stiegen wieder, die Arbeitslosigkeit sank. Lettland hält zudem eisern am Plan fest, 2014 den Euro einzuführen und gilt als ehemaliger Krisenstaat nun als Europas Musterschüler.

weiter:

http://kurier.at/wirtschaft/wirtschaftspolitik/lettland-europas-musterschueler/2.859.450< /a>

  

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Geschäftserwartungen ziehen OeKB Geschäftsklima-Index Mittelosteuropa leicht nach oben
Aktuelle Geschäftslage auf Vorquartals-Niveau - Verbesserte Konjunkturerwartungen

Wien (OTS) - Die Jänner-Erhebung des OeKB Geschäftsklima-Index
Mittelosteuropa deutet auf eine leichte Verbesserung der
Geschäftsentwicklung in den nächsten sechs Monaten in der Region hin.
Die befragten Direktinvestoren sehen die aktuelle Performance ihrer
Niederlassungen zwar noch auf dem Niveau des Vorquartals, die
Erwartungen in Bezug auf die zukünftige Geschäftsentwicklung sind
etwas optimistischer als noch im Oktober 2012.

Der quartalsweise errechnete Geschäftsklima-Index Mittelosteuropa
der Oesterreichischen Kontrollbank basiert auf den Einschätzungen und
Erwartungen von rund 400 Headquarter, die von Österreich aus ca.
1.500 MOE-Beteiligungen steuern. Für die aktuelle Befragung liegt der
Indexwert des Geschäftsklimas (2007=100) mit 83,4 etwas über dem
Oktober-Wert von 82,2. Die Direktinvestoren haben vor allem ihre
Erwartungen für die Geschäftsentwicklung in den kommenden sechs
Monaten hochgeschraubt. So steigt der Indexwert der
Geschäftserwartungen von 80,9 im Oktober auf 83,7 im Jänner. Die
Aktuelle Geschäftslage ihrer MOE-Beteiligungen bewerten die
Headquarter hingegen im Vergleich zum Oktober unverändert: Der
Jänner-Wert bleibt mit 83,2 exakt auf dem Niveau von Oktober 2012.

Zur Grafik:
http://www.ots.at/redirect/infografik

Verbesserte Konjunkturerwartungen

Optimistischer als Ende 2012 fallen laut aktueller Erhebung die
Einschätzungen der Direktinvestoren zum Konjunkturverlauf in den
kommenden zwölf Monaten aus. Der betreffende Index steigt im Jänner
auf 79,8 (Oktober 75,6). Bemerkenswert ist, dass die befragten
Headquarter für die betrachteten Staaten der Region eine positivere
Konjunkturerwartung hegen als im Quartal davor. Eine Verbesserung der
Wirtschaftsentwicklung wird insbesondere in Russland, Rumänien sowie
in Polen erwartet.

Etwas positiver als noch vor drei Monaten äußern sich die
Befragungsteilnehmer im Jänner auch bezüglich des Ausbaus bestehender
Beteiligungen: Der Index der Erweiterungsinvestitionen für MOE
insgesamt liegt mit 86,8 etwas über dem Oktober-Wert (85,5) und weist
damit auf eine vorsichtige Expansion in der Region hin. Konkret
sollen in den nächsten zwölf Monaten 15 % der
Unternehmensbeteiligungen ausgebaut werden, 9 % stehen vor einem
Abbau und rund 76 % der Standorte bleiben unverändert.

Auffallend sind dabei die regionalen Unterschiede: Vor allem in
Russland, in Polen und in der Ukraine soll die künftige Marktpräsenz
erhöht werden, während sie in Bulgarien und in geringem Ausmaß auch
in Bosnien-Herzegowina, in Kroatien und in Slowenien zurückgefahren
werden soll.

Bereitschaft für Neuinvestitionen geht weiter zurück

Die Bereitschaft der Direktinvestoren zur Erschließung neuer
Märkte ist im Jänner 2013 neuerlich gesunken und erreicht mit
insgesamt 30 für die Region geplanten Markteintrittsprojekten den
tiefsten Stand seit Jänner 2011 (29 Neuinvestitionsprojekte). Zum
Vergleich: In den wirtschaftlichen "Boom-Jahren" 2007 und 2008 wurden
von den Headquarter für die Region Mittelosteuropa bis zu 187 neue
Projekte geplant. Offenbar konzentrieren sich die Direktinvestoren
bei ihren Investitionsstrategien momentan eher auf ihre bestehenden
Niederlassungen. Wichtigste Zielländer für Neuinvestitionen sind
Serbien und die Ukraine. Jeweils 13 % der Markteintrittsprojekte
sollen in diesen beiden Ländern realisiert werden.

Rumänien hängt Bulgarien ab

Äußerst unterschiedlich werden von den Erhebungsteilnehmern die
Zukunftsperspektiven ihrer Beteiligungen in den beiden Nachbarländern
Rumänien und Bulgarien eingeschätzt. Während die Erhebungsergebnisse
zur Aktuellen Geschäftslage für beide Länder jeweils unter den
Oktober-Werten liegen, sind die Geschäftserwartungen für Rumänien
sehr positiv, für Bulgarien eher verhalten.

Die Wirtschaftsentwicklung in Rumänien wird im Jänner von den
Direktinvestoren, auch auf Grund der seit den Wahlen im Dezember 2012
gestiegenen politischen Stabilität, deutlich freundlicher beurteilt
als in Bulgarien, das erst im Frühsommer ein neues Parlament wählen
wird.

Der Optimismus in Bezug auf Rumänien schlägt sich vor allem in den
Indexwerten zu Geschäftserwartungen und Konjunktur nieder: Der Index
der Geschäftserwartungen steigt im Jänner, verglichen mit der letzten
Erhebung, von 77,2 auf 83,2, der Konjunkturindex klettert von 72,9
auf 78,2. Für Bulgarien sind die Befragungsergebnisse deutlich
weniger erfreulich. So erhöht sich der Wert für den
Konjunkturindikator lediglich geringfügig von 65,4 auf 65,8, der Wert
für den Indikator der Geschäftserwartungen fällt von 78,0 auf 77,6.

Stimmungstief in der Energie- und Wasserversorgungswirtschaft

Eine deutliche Abwärtsentwicklung ist für die Energie- und
Wasserversorgungswirtschaft zu bemerken. Sie reiht sich im
Branchenvergleich sowohl bei der Aktuellen Geschäftslage, als auch
bei den Geschäftserwartungen und demgemäß beim Geschäftsklima am
unteren Ende der Ranglisten ein. Vor allem die Aktuelle Geschäftslage
wird von den Befragungsteilnehmern deutlich schlechter eingestuft als
noch im Oktober 2012. Der entsprechende Indikator sinkt von 73,7 auf
67,2 und markiert damit einen neuen Tiefstand seit Beginn der
Geschäftsklima-Erhebungen im Frühling 2007. Per Saldo haben sich
jedoch die Geschäftserwartungen für die Energie- und
Wasserversorgungswirtschaft leicht verbessert. Daher liegt der
Indikator für das Geschäftsklima im Jänner nur wenig unter dem Wert
von Oktober 2012. Hinsichtlich der Konjunkturerwartungen sind die
Energie- und Wasserversorger zu Jahresbeginn 2013 pessimistischer als
noch vor drei Monaten. Demgemäß wird für 44 % der Unternehmen vor Ort
eine Verkleinerung oder ein Abbau in Betracht gezogen, lediglich 9 %
der Beteiligungen stehen vor einem Ausbau.

  

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Mich wundert ein wenig, daß sich die Geschichte in so einem Bereich wiederholt. Auch die 2000er-Blase ist, zumindest was die Telekoms betrifft, anläßlich der irrwitzigen Versteigerungsergebnisse für die UMTS-Lizenzen geplatzt.

  

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Ratingagentur senkt Ausblick für Bonität Ungarns

New York - Die US-Ratingagentur S&P hat den Ausblick für die Kreditwürdigkeit Ungarns herabgesetzt. Er werde jetzt mit "negativ" statt "stabil" bewertet, teilte die Agentur am Donnerstag mit. Das Bonitätsrating bleibe bei "BB".

  

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oje oje Viktor, was nun ??

***************************************

Das Defizit des ungarischen Staatshaushaltes in den ersten zwei Monatenbeträgt insgesamt 1,11 Milliarden Euro, was 40,3 Prozent der für 2013 geplanten Gesamtsumme entspricht.
Budapest. Das Defizit des ungarischen Staatshaushaltes in den ersten zwei Monaten des laufenden Jahres beträgt insgesamt 339,5 Milliarden Forit (1,11 Mrd. Euro), was 40,3 Prozent der für 2013 geplanten Gesamtsumme entspricht. 2012 lagen diese Zahlen bei 266,6 Mrd. (874,18 Mio. Euro) und 32,1 Prozent. Laut Aussendung des Ministeriums für Nationalwirtschaft würde die gesetzliche Vorgabe des Staatshaushaltes für 2013 ein Defizit von 841,8 Mrd. Forint (2,76 Mrd. Euro) beinhalten.

Grund für das hohe Defizit sei der Ausfall von Einnahmen im Jänner. Anstelle der geplanten Mehreinnahmen von 20 bis 50 Mrd. Forint seien nur 2,5 Mrd. (8,20 Mio. Euro) in die Staatskasse geflossen, erklärte das Internetportal „Napi Gazdasag".

Was die Ausgabenseite des Staatshaushaltes anbelangt, so würden diese ein „alarmierendes Bild" abgeben, da die Ausgaben der Haushaltsorgane um 20,3 Prozent angestiegen seien und damit 255,3 Mrd. Forint betrugen, schreibt das Internetportal.

Auch die Einnahmen aus Transaktionsgebühren blieben unter den Erwartungen. Von den für 2013 geplanten 301 Mrd. Forint (986,98 Mio. Euro) flossen kaum 13,3 Mrd. Forint (43,61 Mio. Euro) ein, was lediglich 4,4 Prozent der zu erwartenden aliquoten neun Prozent entspricht. Ebenso blieben die Einnahmen der Kommunalsteuer bisher aus.


http://wirtschaftsblatt.at/home/nachrichten/europa_cee/1379219/Ungarns-Defizit-deutlich-h oeher

21.03.2013

  

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Das müssen wohl irgendwelche saisonalen Verschiebungen sein, ansonsten
kann das wohl kaum sein.


>Was die Ausgabenseite des Staatshaushaltes anbelangt, so
>würden diese ein „alarmierendes Bild" abgeben, da die
>Ausgaben der Haushaltsorgane um 20,3 Prozent angestiegen seien
>und damit 255,3 Mrd. Forint betrugen, schreibt das
>Internetportal.

  

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Westeuropa-Banken hauen Hut im Osten drauf

...

Die schwedische Swedbank zieht sich dagegen aus Russland und der Ukraine zurück. Während die Bank Russland ohne finanzielle Verluste den Rücken kehrt, hat sie in der Ukraine seit 2007 einen Verlust von rund 1,2 Mrd. Euro erwirtschaftet. "Im Rückblick war das natürlich keine gute Investition für die Swedbank-Aktionäre", sagte Johannes Rudbeck, Leiter Investor Relations, am Montag der Nachrichtenagentur TT.

weiter:

http://wirtschaftsblatt.at/home/nachrichten/europa_cee/1383292/WesteuropaBanken-hauen-Hut -im-Osten-drauf?_vl_backlink=/home/nachrichten/europa_cee/index.do

  

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Hungary Yields Plummet as Inflation Falls to Least in 39 Years

Hungary’s bond yields declined to the lowest level since 2005 as consumer prices grew at the slowest pace in 39 years, increasing scope for the central bank to cut interest rates.

The inflation rate slowed to 2.2 percent in March, compared with 2.8 percent in February, the statistics office said today. That was the least since 1974 and less than the 2.5 percent median estimate in a Bloomberg survey. Yields on the government’s 10-year bonds slipped four basis points, or 0.04 percentage point, to an eight-year low of 5.80 percent at 11:20 a.m. in Budapest, a decline of 56 basis points in April.

weiter:

http://www.bloomberg.com/news/2013-04-11/hungary-yields-plummet-as-inflation-falls-to-lea st-in-39-years.html

  

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Bank Austria will im Osten keine Standorte schließen

Die Bank will in Zentral- und Osteuropa weiterhin organisch wachsen, so Osteuropa-Chef Gianni Papa

STANDARD: Wollen Sie in Mittel- und Osteuropa weiter wachsen?

Papa: Derzeit streben wir ein organisches Wachstum an, wir haben keinerlei Akquisitionen im Visier. Bieten sich Gelegenheiten, werden wir uns diese aber ansehen. Ein zentrales Kriterium ist für uns jedenfalls die Qualität der Assets.

STANDARD: Sie haben in Osteuropa vor kurzem mit dem Verkauf der UniCredit-Tochter in Kasachstan einen Restrukturierungsprozess eingeleitet. War Kasachstan ein Verlustgeschäft?

Papa: Ich würde nicht von einer Restrukturierung sprechen. Wir optimieren unsere Strukturen und setzen neue Schwerpunkte. Im Rahmen dieser Neuausrichtung werden wir unsere kasachische Tochter etwa zum einfachen Buchwert an einen lokalen Investor abgeben. Gleichzeitig beabsichtigen wir unsere beiden Banken in der Ukraine zu fusionieren, und wir wollen unsere Töchter in Tschechien und der Slowakei zusammenführen.

STANDARD: Wo liegt der Fokus im Osteuropa-Geschäft?

Papa: Unser Fokus liegt auf vier Wachstumsmärkten: auf Russland, Tschechien, der Türkei und auf Polen, das nicht unter meiner Verantwortung steht. Auf anderen Märkten wollen wir unsere Präsenz konsolidieren.

weiter:

http://derstandard.at/1363708447954/Bank-Austria-will-im-Osten-keine-Standorte-schliessen

  

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Warschau. Polen ist auf der Überholspur. Ein Blick in die Daten von Eurostat belegt: Die größte Volkswirtschaft der jungen EU-Mitglieder wächst unbeirrt und nähert sich langsam dem EU-Durchschnitt an.

Innerhalb der kommenden zwei bis drei Jahre könnte Polen gemessen am BIP pro Kopf sogar Portugal überholen und bald darauf auch Griechenland hinter sich lassen, wie die Tageszeitung "Rzeczpospolita" anmerkt.
Dabei war das polnische BIP pro Kopf (in Kaufkraftstandards) zur Jahrtausendwende noch bei 48 Prozent der damals noch nicht existierenden EU27-Staaten gelegen. 2011 waren es schon 64 Prozent.

Zudem hatte 2000 die Differenz zwischen Polen und Portugal 33 Prozentpunkte ausgemacht. Dieser Wert lag elf Jahre später nur mehr bei 13 Prozentpunkten. Oder anschaulicher ausgedrückt: Im Jahr 2000 betrug das polnische BIP pro Kopf erst 59 Prozent des portugiesischen, 2011 indes bereits 83 Prozent.

weiter:

http://wirtschaftsblatt.at/home/nachrichten/europa_cee/1389918/Polen-wird-Portugal-bald-u eberholen?_vl_backlink=/home/nachrichten/europa_cee/index.do

  

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"Es wird sicher nicht so sein, dass die Wiener Börse uns übernimmt“

Warschau. Die Warschauer Börse GPW hat bestätigt, dass Gespräche über eventuelle Zusammenarbeit mit dem österreichischen Handelsplatz geführt werden. Aber „aber es wird sicher nicht so sein, dass die Wiener Börse die GPW übernehmen wird“, versichert der neue GPW-Chef Adam Maciejewski in einem Gespräch mit der Tageszeitung Rzeczpospolita.

weiter:

http://wirtschaftsblatt.at/home/nachrichten/europa_cee/1390952/Wird-nicht-so-sein-dass-Wi ener-Boerse-uns-uebernimmt?_vl_backlink=/home/nachrichten/europa_cee/index.do

  

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Sloweniens Bankenverbands-Chef France Arhar im KURIER-Gespräch über Auswege aus der Bankenkrise.

Seit dem Ausbruch der Zypern-Krise ist auch das Zwei- Millionen-Einwohner-Land Slowenien ins Gerede gekommen. Es könnte der nächste Kandidat für Hilfe aus dem Euro-Rettungsfonds werden, lauten die Befürchtungen an den Finanzmärkten. Denn die großen Banken des Landes, allesamt in staatlichen Händen, sind ohne Kapitalzuschuss nicht lebensfähig. Der KURIER sprach mit France Arhar, Chef des slowenischen Bankenverbands, über den „Krisenfall Slowenien“.

weiter:

http://kurier.at/wirtschaft/wirtschaftspolitik/sloweniens-bankenchef-wir-sind-kein-zweite s-zypern/10.750.386

  

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http://ftalphaville.ft.com/2013/05/01/1483042/its-never-fun-being-the-little-guy/

Just as your risk of a dodgy bailout is determined by your size so too, perchance, is your risk of an odd ratings action. On Tuesday Slovenia’s credit rating was junked by Moody’s, forcing it to call off a planned US dollar debt sale.

Those we have talked to are pretty baffled by this one. Not only does the timing seem strange but the critiques leveled are questionable (more on that below) particularly when you take into account the depth of the cut from Baa2 to Ba1.

  

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http://ftalphaville.ft.com/2013/05/06/1487872/an-update-on-slovenia/

The FT’s Peter Spiegel has the latest take on Slovenia this afternoon, highlighting the fractiousness of the country’s internal politics:

According to two senior eurozone officials, concerns have focused on “non-cooperation” between Slovenia’s finance ministry and central bank, which is responsible for supervising the financial sector. One of the officials said the central bank was being “obstructionist” towards the new government’s clean-up efforts. …

  

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Abschwung in Westeuropa gefährdet langfristiges CEE-Potenzial nicht

· Der Konvergenzprozess in Zentral- und Osteuropa setzt sich insbesondere dank der Modernisierung von überalterter Infrastruktur und der Einführung neuer Technologien weiter fort
· Das Wirtschaftswachstum in CEE wird voraussichtlich jenes der westeuropäischen Kernländer übertreffen. Ein wesentlicher Beitrag dazu dürfte von Investitionen und Außenhandel kommen, während der Konsum vorerst eine geringere Rolle spielt
· Das Kreditgeschäft wird sich mit dem Wirtschaftswachstum und der neu erwachten Nachfrage beschleunigen

Die Region Zentral- und Osteuropa wird in den kommenden Jahren, entsprechende Rahmen­bedingungen vorausgesetzt, stärker wachsen als die westeuropäischen Kernländer. Dieser neuerliche Konjunkturaufschwung wird eher durch Investitionen als durch den Konsum getrieben sein, da veraltete Infrastruktur in der Region modernisiert und neue Technologien eingeführt werden müssen. So lautet eine der zentralen Erkenntnisse einer aktuellen Analyse von UniCredit CEE Strategic Analysis zu Unternehmensfinanzierungen in Zentral- und Osteuropa. Demnach wird sich das Kreditgeschäft parallel zum Wirtschaftswachstum beschleunigen. Außerdem stehen die Banken vor der Herausforderung, immer anspruchsvolleren Kundenbedürfnissen gerecht zu werden, ist doch CEE nach wie vor weitgehend von Bankfinanzierungen abhängig. In einigen spezifischen Segmenten wie KMU-Finanzierungen, Handelsfinanzierungen und maßgeschneiderten Verbraucherkrediten besteht dringender Handlungsbedarf.

CEE hat bei den Wettbewerbsindikatoren Lateinamerika überholt und die Teilnahme an EU/EWU sollte die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen weiter verbessern
„Trotz der in der Eurozone herrschenden Krise ist das langfristige Potenzial Zentral- und Osteuropas intakt. Der wirtschaftliche Konvergenzprozess hält an und wird durch die notwendige Verbesserung der regionalen Infrastruktur und das institutionelle Umfeld unterstützt“, erklärt Gianni Franco Papa, Head of CEE Division in der UniCredit. So beträgt das Pro-Kopf-BIP nach wie vor etwa nur ein Drittel des Eurozonen-Durchschnitts. Das Aufholpotenzial von CEE ist also erheblich und die weitere Verbesserung der Wettbewerbsindikatoren, mit denen die Region bereits Lateinamerika überholt hat, kann den Wachstumspfad der Region nur stärken.

Das Geschäftsklima schwankt von Land zu Land erheblich, wobei die baltischen Staaten, Slowenien und die Slowakei die günstigsten Bedingungen aufweisen. Nach einer Umfrage der Weltbank erscheint die ‚Kreditbeschaffung’ insgesamt recht einfach, während die anderen Geschäftsklima-Kriterien – vom ‚Bauwesen’ bis zu ‚Konkursregelungen‘ – mehr Aufmerksamkeit verdienen. Tatsächlich sollte die Teilnahme weiterer CEE-Länder an EU und EWU das wirtschaftliche Umfeld in der Region in Zukunft weiter verbessern. „Nach dem Einbruch in den letzten Jahren ist mit einem schrittweisen Anstieg der ausländischen Direktinvestitionen in CEE zu rechnen, die sich bis 2020 wieder verdoppeln sollen. Anders als früher werden diese frischen Mittel aber in nachhaltigere Projekte fließen“, erläutert Papa.

Ebenso wird der Außenhandel weiterhin ein wichtiger Faktor für die wirtschaftliche Performance der CEE-Länder bleiben, wobei Deutschland, Russland, Italien, China und die Niederlande die fünf bedeutendsten Handelspartner der Region sind. Zugleich erweisen sich die engen Beziehungen zu Westeuropa zumindest für einige CEE-Länder aber auch als Schwachstelle.

Verbesserungen bei Kreditvergabebereitschaft und Standards für Unternehmens­finanzierungen
Infolge der prognostizierten stärkeren Nachfrage wird sich das Kreditgeschäft parallel zum Wirtschaftswachstum entwickeln. „Im ersten Quartal 2013 haben sich in Reaktion auf die Nachfragedynamik sowohl die Bereitschaft, Kredite zu vergeben, als auch die Vergabestandards in den meisten Segmenten verbessert“, berichtet Aurelio Maccario, Head of Group Strategic Planning in der UniCredit unter Bezugnahme auf eine Erhebung des IIF. Konkret wird das Wachstum der Unternehmensfinanzierungen klar über dem der Verbraucherkredite liegen und etwa in Südosteuropa kumulierte durchschnittliche Wachstumsraten von 7,1 Prozent im Zeitraum 2013 – 2015 bzw. 9,6 Prozent im Zeitraum 2016 bis 2020 erreichen. Im Gegensatz dazu werden Verbraucherkredite und Wohnraum­finanzierungen in Zentral- und Südosteuropa erst langfristig an Fahrt gewinnen. In der Türkei und Russland wird das Wachstum der gesamten Privatkredite das der kommerziellen Finanzierungen übertreffen.

Die aktuellen Kredit-Marktdurchdringungsraten unterstreichen das mittel- bis langfristige Potenzial des Bankgeschäfts in CEE. In der Europäischen Währungsunion machten Unternehmenskredite 2012 durchschnittlich 48 Prozent des BIP aus, in Polen jedoch nur 16 Prozent, in der Tschechischen Republik 22 Prozent, in Russland 28 Prozent und in der Türkei 31 Prozent. Wohnungskredite an Privatpersonen hatten einen Anteil am EWU-BIP von durchschnittlich 40 Prozent, lagen aber in Russland bei nur 3 Prozent, in der Türkei bei 6 Prozent, in Polen bei 20 Prozent und in der Tschechischen Republik bei 21 Prozent. Trotzdem darf das Retail-Marktpotenzial in CEE nicht nur unter dem Gesichtspunkt des Kreditgeschäfts gesehen werden, sondern auch Einlagen und andere Bankdienstleistungen, die jeweils weniger ausgeprägt sind als in Westeuropa, spielen eine wichtige Rollepotenzials gesehen werden, sondern es kommt auch auf Einlagen und Bankdienstleistungen an, die jeweils wenige.

Angesichts der Relevanz für CEE empfiehlt sich ein gemeinsamer KMU-Fokus
„In Anbetracht der hohen Relevanz des Segments für die CEE-Volkswirtschaften sollten kleine und mittlere Unternehmen im Fokus von Bankenfinanzierungen stehen“, appelliert der Ökonom, „Besonders effektiv zur Bereitstellung der benötigten Liquidität haben sich sowohl die von der EU subventionierten Finanzierungen als auch der Grundsatz der Kofinanzierung erwiesen. KMU sind schließlich ein besonders risikoreiches Segment.“ Im Zeitraum 2007 – 2013 flossen EUR 180 Milliarden aus den EU-Strukturfonds in die CEE-Region. Ein Betrag in etwa derselben Höhe könnte auch für den Zeitraum 2014 – 2020 zur Verfügung stehen. Da die EU normalerweise nur 50 – 85 Prozent des Projektwerts finanziert, spielen Geschäftsbanken eine wesentliche Rolle bei der Deckung des weiteren Mittelbedarfs. Außerdem wollen Weltbank, Europäische Investitions­bank und EBRD weitere EUR 30 Milliarden für das Wachstum in Zentral- und Südosteuropa aufbringen und damit prioritäre Bereiche wie KMU, erneuerbare Energien, Energie­effizienz und Innovationen finanzieren helfen. Letztlich hängt die Beschleunigung des Wirtschaftswachstums in CEE aber von der verbesserten regionalen Wettbewerbsfähigkeit ab, deren Dynamik ihrerseits durch das Zusammenwirken von Aufsichtsbehörden, internationalen Finanzinstitutionen und Banken bestimmt wird.

„Wir von UniCredit sind bereit, auf die Bedürfnisse unserer Kunden einzugehen und sie in ihren geschäftlichen Zielen zu unterstützen“, betont Gianni Franco Papa, Head of CEE Division in der UniCredit. UniCredit hat gegenwärtig eine Kernkapitalquote von 10,84 Prozent und verfügt über ein konkurrenzloses internationales Filialnetz in etwa 50 Ländern. Die Gruppe ist in der Unterstützung der Entwicklung und Umsetzung grenzüberschreitender Geschäfte durch ihre lokalen Banken in 16 Ländern mit einem nahtlosen Servicemodell Partner erster Wahl. UniCredit verfügt über eine einzigartige, profunde Kenntnis der verschiedenen CEE-Märkte und betreut rund 10.000 aktive Unternehmenskunden aus Deutschland, Italien und Österreich, die in Zentral- und Osteuropa aktiv sind. Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen von UniCredit sind stets um qualitativ erstklassige Dienstleistungen bemüht und tragen so zur führenden Position bei, die die Gruppe in der Kundenzufriedenheit in CEE einnimmt.

  

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10. Mai (Bloomberg) –- Transaktionssteuer hat weniger
eingebracht als erwartet, sagte Wirtschaftsminister Mihaly Varga
am Vorabend in HirTV.
* Regierung könnte sich für Anhebung der TA-Steuer
entscheiden, um Haushaltslücke zu verringern

  

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"In CEE können gut diversifizierte Banken mehr als ihre Kapitalkosten verdienen, während das in Westeuropa schwierig ist"
Bankenstudie: Raiffeisen und Erste Group weiter unter den Top-Playern

„Im Hinblick auf Wachstum und Gewinne übertrifft der Bankensektor in Zentral- und Osteuropa weiterhin sein westeuropäisches Pendant, was vor allem an den deutlich höheren Wachstumsaussichten und Margen in CEE liegt. Neue regulatorische Vorschriften in Europa und CEE bringen allerdings auch neue Herausforderungen für die Banken in dieser Region mit sich bringen“, so die Analysten der Raiffeisen Bank International AG (RBI) und der Raiffeisen Centrobank AG (RCB), die im Rahmen einer EBRD-Tagung die neueste Ausgabe ihrer jährlich erscheinenden CEE-Bankensektorstudie mit dem Titel "Commitment will be rewarded" präsentierten.

...

Laut den Analysten überstieg die solide Gesamtrentabilität des CEE-Bankensektors in den Jahren 2011 und 2012 deutlich jene von Industriestaaten weltweit und der Eurozone im speziellen. Die soliden Werte der Kennzahlen Return on Assets (RoA) oder Return on Equity (RoE) des Jahres 2011 wurden 2012 sogar noch leicht übertroffen. Im Durchschnitt lag der RoE des CEE-Bankensektors 2012 bei 16 Prozent (15 Prozent in 2011), der durchschnittliche RoA betrug 2012 1,9 Prozent (1,7 Prozent in 2011).

„Der RoE der Banken lag weltweit in den vergangen Jahren bei rund 7 bis 8 Prozent, in der Eurozone war er 2012 wieder leicht positiv, nachdem er 2011 negativ war. In CEE können gut diversifizierte Banken daher mehr als ihre Kapitalkosten verdienen, während das in Westeuropa schwierig ist. Allerdings stützt sich die solide Ertragskraft des CEE-Bankensektors auf die Ergebnisse einiger guter Märkte“, sagte Deuber.

Der RoA auf dem russischen, polnischen und tschechischen Bankenmarkt stand 2012 bei durchschnittlich 1,7 bis 1,8 Prozent, der RoE bei durchschnittlich knapp 20 Prozent. Die solide Profitabilität des CEE-Bankensektors wurde 2012 von einer stabilen Entwicklung der NPL-Quoten innerhalb der Region unterstützt.

weiter:

http://www.boerse-express.com/pages/1347056/fullstory?page=all

  

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Die Rumaenische Wirtschaft ist, wie die ADZ in ihrer heutigen Print-Ausgabe berichtet, im ersten Quartal unerwartet stark gewachsen, naemlich 2,1% gegenueber dem Vorjahresquartal. Wachstumstreiber waren vermutlich die Industrieproduktion, die Exporte und der Inlandskonsum. Naeheres wird man im Juni erfahren, wenn die Statistikbehoerde die Details veroeffentlicht.

  

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>Die Rumaenische Wirtschaft ist, wie die ADZ in ihrer heutigen
>Print-Ausgabe berichtet, im ersten Quartal unerwartet stark
>gewachsen, naemlich 2,1% gegenueber dem Vorjahresquartal.
>Wachstumstreiber waren vermutlich die Industrieproduktion, die
>Exporte und der Inlandskonsum. Naeheres wird man im Juni
>erfahren, wenn die Statistikbehoerde die Details
>veroeffentlicht.

Schön, auch für Treichl. Der will ja bis heute
nicht einsehen daß der BCR-Kauf sein größter
Fehler war.

  

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http://www.portfolio.hu/en/economy/hungary_employment_jumps_jobless_rate_retreats_to_11_i n_feb-apr.26086.html

Hungary employment jumps, jobless rate retreats to 11% in Feb-Apr

In February-April 2013, the number of employed people in Hungary increased to 3.869 million, up 58,000 from the base period. The unemployment rate eased back to 11.0% from 11.8% in the first quarter.

  

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Bukarest - Im April hatte die Daimler AG in einer Pressemitteilung angekündigt, für die Produktion von Automatikgetrieben, mehr als 300 Millionen Euro, über ihre rumänische Tochtergesellschaft Star Transmission, in neue Produktionskapazitäten in Mühlbach/Sebeş zu investieren.

Weiter: http://www.adz.ro/wirtschaft/artikel-wirtschaft/artikel/daimler-unterzeichnet-investition sabkommen-mit-rumaenien/

  

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Hochwasserschäden in CEE halb so hoch wie 2002 – keine Auswirkungen auf BIP-Prognosen

· Investitionen von EUR 3,3 Mrd in den Hochwasserschutz und vorbereitende Maßnahmen trugen wesentlich zur Schadensbegrenzung bei
· Kurzfristige negative Auswirkungen auf das BIP sehr gering, da wenig Produktionsausfälle – in CEE war keine große Produktionsstätte betroffen
· In den kommenden Quartalen werden Reparatur- und Renovierungsarbeiten das BIP leicht positiv beeinflussen; für das Gesamtjahr jedoch keine Auswirkung auf BIP-Prognosen der Erste Group
· Bewiesene Wirksamkeit der Hochwasserschutzsysteme wird Regierungen in CEE zur Erhöhung solcher Investitionen veranlassen

„Obwohl die Region Zentral- und Osteuropas in den letzten Wochen von Hochwässern ähnlichen Ausmaßes wie 2002 heimgesucht wurde, richteten diese nur einen Bruchteil der 2002 verzeichneten wirtschaftlichen Schäden an. 2002 kletterte die Gesamtschadenssumme in Österreich, Tschechien, Ungarn und der Slowakei auf rund EUR 6 Mrd", erklärt Juraj Kotian, Head CEE Macro/Fixed Income Research der Erste Group. „Das geringere Schadensausmaß ist dem Umstand zu verdanken, dass die CEE-Länder in den letzten zehn Jahren rund EUR 3,3 Mrd in Hochwasserschutzsysteme und bessere Flussregulierungen investiert haben (Österreich: EUR 1,8 Mrd; Tschechien: EUR 0,5 Mrd; Slowakei: EUR 0,6 Mrd; Ungarn: EUR 0,3 Mrd). Die ersten Schätzungen für Tschechien zeigen, dass sich die Hochwasserschäden (zu konstanten Preisen) auf weniger als ein Viertel der 2002 verbuchten belaufen.“<1> Dies ist vor allem den Hochwasserschutzmaßnahmen zuzuschreiben, mit denen die wichtigsten Städte vor den Fluten abgeschirmt wurden. Zusätzlich waren sich die Länder Zentral- und Osteuropas diesmal stärker der potenziellen Gefahren bewusst und hatten einige Tage Zeit um sich auf das Hochwasser vorzubereiten, was ebenfalls wesentlich zur Eindämmung der Schäden beitrug.

Kurzfristig sind die negativen Auswirkungen auf das BIP sehr gering, da sich Produktionsausfälle in Grenzen hielten und in CEE keine große Produktionsstätte betroffen war. (Potenzielle Produktionsverluste sind für die Beurteilung der kurzfristigen Auswirkungen auf das BIP von höherer Relevanz als Vermögensverluste.) Da es nur in Einzelfällen zu Produktionsausfällen kam (in der tschechischen Staropramen-Brauerei und bei Suzuki in Ungarn), kann der entstandene Verlust durch eine Anhebung der Produktion zu einem späteren Zeitpunkt leicht kompensiert werden. Die in der Landwirtschaft (einschließlich Forstwirtschaft und Fischereiwesen) eingetretenen Verluste werden kaum 0,1% des BIP überschreiten.<2>

„Die nach Überschwemmungen erforderlichen Reparaturarbeiten werden in den kommenden Quartalen sogar einen leicht positiven Effekt auf das BIP haben, da ein Teil der beschädigten Gebäude renoviert werden muss, was die Investitionstätigkeit belebt“, prognostiziert Kotian. Die relativ lockere Liquiditätspolitik sollte sicherstellen, dass Finanzierungen (ungeachtet ihrer Herkunft – von Versicherungen oder staatlichen Entschädigungsprogrammen oder Krediten) nur in begrenztem Maße auf Kosten von Konsum oder sonstigen Investitionen gehen werden. Innerhalb eines Jahres sollte der kumulative Nettoeffekt auf das BIP im allgemeinen leicht positiv ausfallen. Da das Ausmaß der Schäden und damit der Umfang der Reparaturen diesmal jedoch geringer sein werden als 2002, ändern die Erste-Analysten ihre Prognosen für das BIP des Gesamtjahres nicht.

„Die jüngsten positiven Erfahrungen mit den Hochwasserschutzsystemen wird die Regierungen in CEE in den kommenden Jahren zu vermehrten Investitionen in diesen Bereich veranlassen: So hat das slowakische Umweltministerium bereits angekündigt, EU-Mittel in Höhe von EUR 400 Mio für weitere Hochwasserschutzmaßnahmen, die bis 2020 durchgeführt werden sollen, zu beantragen,“ so Kotian abschließend.

  

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CEE-MÄRKTE UND AKTIEN: NACH DER TALSOHLE AUF DEM WEG ZUR ERHOLUNG

· DIE AKTUELLEN REAKTIONEN VON CEE-RENDITEN UND AKTIENMÄRKTEN AUF DAS ERWARTETE AUSLAUFEN DER UNKONVENTIONELLEN MAßNAHMEN DER US-ZENTRALBANK (FED) ERSCHEINEN ÜBERZOGEN - AUßER KURZFRISTIGER VOLATILITÄT KEINE AUSWIRKUNGEN AUF DIE REALWIRTSCHAFT

· MAKROÖKONOMISCHES BILD IN CEE: IN EINIGEN CEE-LÄNDERN (UNGARN UND RUMÄNIEN) KOMMT DIE WIRTSCHAFT IN FAHRT

· KONJUNKTURSTIMMUNG IN DER CEE-REGION: ZEW/ERSTE-KONJUNKTURBAROMETER WEGEN TÜRKEI UNTER DRUCK; IFO KONJUNKTUR-UHR ZEIGT AUFHELLUNG AN

· LÄNDERALLOKATION: ÖSTERREICH UND CEE LEICHT POSITIV; VORSICHTIGE BEVORZUGUNG VON SEE (SPEZIELL SERBIEN); KURZFRISTIGE ALLOKATION FÜR TÜRKEI UND POLEN

· 10 TOPEMPFEHLUNGEN: POLNISCHE BZ WBK, TÜRKISCHE HALKBANK UND ÖSTERREICHISCHE OMV NEU AUF DER LISTE

Meldungen über eine mögliche Liquiditätsverknappung haben eine Korrektur ausgelöst, da auch die aufstrebenden europäischen Märkte übermäßig stark vom technischen Faktor Liquidität getrieben waren. „Da wir jedwede Liquiditätsverknappung als Signal interpretieren, dass sich die Lage fundamental verbessert, könnte der Normalisierungsprozess zwar noch eine Zeit lang schmerzhaft verlaufen, letzten Endes allerdings die dringend benötigte fundamentale Unterstützung für den Marktausblick sichtbar werden. Außerdem gehen wir davon aus, dass die Fed sehr vorsichtig vorgehen wird, da die wirtschaftliche Erholung in den USA noch auf ziemlich schwachen Beinen stehen dürfte. Wir betrachten die unmittelbaren Reaktionen der europäischen Schwellenmärkte sowohl bei den Renditen als auch bei den Aktienkursen als überzogen", fasst Henning Esskuchen, Head CEE Equity Research der Erste Group seine Einschätzung im jüngsten CEE Equity Strategy Report zusammen. „In einem positiven Szenario könnten wir auf dem Weg zur Normalität - zu moderatem Wachstum, verhaltener Inflation und einer leicht expansiven Geldpolitik - sein. Derzeit sind die Märkte allerdings immer noch schwach. Ein zuverlässiger fundamentaler Ausblick, der die Märkte stärker stützen könnte, zeichnet sich noch nicht ab, doch sollten sich im Konsens schließlich die aufwärts weisenden Makroindikatoren widerspiegeln."

MAKROÖKONOMISCHES BILD IN CEE: IN EINIGEN CEE-LÄNDERN - SO IN UNGARN UND IN RUMÄNIEN - KOMMT DIE WIRTSCHAFT IN FAHRT

„Trotz des düsteren Ausblicks für den Euroraum ist die Wirtschaft in einigen CEE-Ländern bereits angesprungen. Ungarn und Rumänien, die 2009 die ersten Länder waren, die mit harten Konsolidierungsmaßnahmen begannen und dieses Jahr als erste das Defizitverfahren erfolgreich abschließen, können bereits etwas Atem schöpfen", meint Esskuchen. „Von den kurzfristigen Auswirkungen auf die Volatilität abgesehen, erwarten wir von der Entscheidung der Fed keine Auswirkungen auf die Realwirtschaften in CEE, da deren externer Finanzierungsbedarf deutlich zurückgegangen ist." Ungarn bleibt im Fall eines heftigeren Abverkaufs exponiert, da das Land einen vergleichsweise sehr hohen Bestand an Finanzinvestitionen aufweist (circa 50% des BIP gegenüber rund 23% des BIP im Durchschnitt der CEE-Länder).

LÄNDERALLOKATION: ÖSTERREICH UND CEE LEICHT POSITIV; VORSICHTIGE BEVORZUGUNG VON SEE (SPEZIELL SERBIENS); KURZFRISTIGE ALLOKATION FÜR TÜRKEI UND POLEN

„Wenngleich Meldungen über Änderungen in der Geldpolitik und in der Liquiditätslage natürlich einen deutlichen Einfluss auf alle Märkte der Region haben werden, erwarten wir auf den Märkten dennoch eine Phase der Richtungslosigkeit. Speziell die Türkei sollte die größten Schwächen zeigen, während Polen aufgrund von Änderungen in seinem privaten Pensionssystem zusätzliche Lasten zu tragen hat. Da die Märkte nun damit beschäftigt sind, die Meldungen der Fed und aus anderen Quellen zu verdauen, können wir uns gut vorstellen, dass wir am Beginn einer längeren Periode der Normalisierung stehen. Das Wachstum wird zwar nur moderat ausfallen, doch signalisieren die Vorlaufindikatoren nun wenigstens eine Erholung. Wir sind uns noch nicht ganz sicher, ob wir bereits von einer „Goldlöckchen-Wirtschaft" - also idealen Konjunkturbedingungen - sprechen wollen. Jedenfalls wird die Allokation für das laufende Quartal einen eher taktischen Ansatz erfordern, insbesondere in Hinblick auf die Türkei", erklärt Esskuchen.

ÖSTERREICH - SOLIDE NEUTRAL BIS ÜBERGEWICHTEN

Der jüngst in leichte Turbulenzen geratene Bankensektor, der im lokalen Index stark gewichtet ist, hat den Markt möglicherweise tiefer absacken lassen, als gerechtfertigt war. Wir sind daher der Meinung, dass die österreichischen Bewertungen durch externe Faktoren übermäßig stark nach unten gedrückt wurden. Außerdem könnte der Markt dank seiner Positionierung zwischen den Universen der entwickelten Länder und der Schwellenmärkte zu seiner früheren Stärke zurückfinden. Wir heben das neutrale Modellergebnis an und verlagern es in Richtung „neutral bis übergewichten".

CEE - LEICHT ÜBERGEWICHTEN

Die Tschechische Republik war der einzige Markt, in dem die Risikoprämie für Aktien merkbar gestiegen ist. Außerdem bietet er den stärksten Abschlag gegenüber historischen Niveaus. Daher würden wir die Standardwerte wieder als attraktiv betrachten und uns wieder für CEZ und Komercni banka erwärmen. Telefónica haben wir angesichts der kräftigen Dividendenrendite aus der Liste jener Aktien gestrichen, bei denen wir eine unterdurchschnittliche Performance erwarten. Ungarn hat mit zusätzlichen Sektorsteuern wieder negativ überrascht. Dieses Mal geschah dies allerdings vermutlich mit der Absicht, nach Abschluss des Defizitverfahrens wieder zusätzliche Ausgaben tätigen zu können. Die Staatsausgaben könnten bereits im September im Vorfeld der für nächstes Jahr angesetzten Wahlen deutlich ausgeweitet werden. Obwohl dies zugegebenermaßen noch eher eine Vermutung darstellt, bestätigen wir unser Modellergebnis und stufen das Land mit „leicht übergewichten" ein.

POLEN - NEUTRAL (MIT NEGATIVER TENDENZ), ABER GENAU ZU BEOBACHTEN

Als einer der liquidesten Märkte der Region hätte Polen von den durch die jüngsten Liquiditätssorgen ausgelösten Korrekturen am stärksten betroffen gewesen sein müssen. Zwar hat die Überwindung des Schocks möglicherweise unmittelbar danach ein paar rasche Aufwärtsbewegungen bewirkt, doch wird die laufende Diskussion über inländische Pensionsfonds den Markt vermutlich weiterhin belasten. Wir erwarten vor September oder Oktober keine endgültige Entscheidung. Damit wird weiterhin Unsicherheit herrschen. Als Ausdruck unserer Vorsicht versehen wir unsere neutrale Positionierung mit einer leichten Tendenz zur Untergewichtung. Im Zuge einer Einzeltitelauswahl könnten sich Schnäppchenjäger vielleicht BZ WBK genauer ansehen und Bogdanka und KGHM unter PLN 100 sowie Lotos und PKN unter PLN 30 bzw. 40 in Betracht ziehen.

RUMÄNIEN UND BULGARIEN - LEICHT ÜBERGEWICHTEN

Rumänien sollte zu den wachstumsstärksten Volkswirtschaften der Region zählen, wobei die Bewertung mehr als attraktiv ist und der Wachstumsausblick die solide Position bestätigt. Derzeit könnte mit den anstehenden Privatisierungen eine gute Chance bestehen, endlich der Liquiditätsfalle zu entkommen. Allerdings könnte die Liquiditätslage auch im dritten Quartal über weite Strecken dämpfend wirken, weshalb wir immer noch dazu neigen Investoren, die mit kleinen Volumina umgehen können, nur ein leichtes Übergewichten zu empfehlen.

RUSSLAND - NEUTRAL

Solange die Sorgen über Desinflation und Liquidität anhalten, sehen wir eher wenig Unterstützung für den Gesamtmarkt. Fundamental mangelt es weitgehend an Wachstum. Was eventuell immer noch für den russischen Markt spricht: Er bietet eine Alternative zur Türkei. Im Gegensatz zum Modellergebnis meinen wir: Bestenfalls neutral.

SEE - SOLIDE NEUTRAL

Wenn wir Kroatien außer Acht lassen, tendieren wir nach wie vor zu einer leichten Bevorzugung von SEE, hier konkret Serbiens. Serbien könnte die EU-Beitrittsphantasie von Kroatien übernehmen, da der Weg für einen Beitritt nun offen steht. Die Liquidität spricht sogar noch mehr für den serbischen als den kroatischen Markt. Daher fällt unsere Bewertung auch etwas vorsichtiger aus, und wir reduzieren die ziemlich optimistische Modellaussage.

TÜRKEI - SOLIDE NEUTRAL

Der Umstand, dass die Türkei von Veränderungen im Liquiditätsangebot am stärksten betroffen sein wird, sollte den Markt daran hindern, zu stark auf die in der Vergangenheit gesehenen Niveaus zu steigen. Wir könnten uns durchaus vorstellen, dass abhängig von der Nachrichtenlage attraktive kurzfristige Gewinnchancen beim BIST-100 bestehen könnten. Wir behalten uns daher das Recht vor, in Bezug auf den türkischen Markt - wie in der Vergangenheit - eher taktisch zu agieren. Ganz allgemein sind wir jedoch der Meinung, die türkische Wirtschaft werde Renditen-/Liquiditäts-bedingte Probleme besser verkraften können als vielfach angenommen und bleiben auf längere Sicht Fans dieses Markts. Bei neutraler Einstufung würden wir versuchen, kurzfristig Kursgewinne zu erzielen.

  

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CEE macht trotz Länderdifferenzen Fortschritte auf dem Weg zum Aufschwung

· Die Region passt sich an die schwächere Konjunktur ihrer Handelspartner an, doch Wachstumsmuster wie in der Phase bis 2008 sind Geschichte
· Die Industrie verzeichnet, unterstützt durch Kapazitätsreserven und eine höhere Wettbewerbsfähigkeit, schrittweise Verbesserungen, während die Nachfrage weiterhin die größte Herausforderung bleibt
· Der Abfluss von Auslandskapital scheint abzuklingen und in vielen Ländern schafft das Einlagenwachstum sogar einen gewissen Spielraum zur Ausweitung der Kreditvergaben

Zentral- und Osteuropa macht trotz gewisser Beschränkungen Fortschritte bei der Bewältigung seiner verschiedenen Wachstumsprobleme. Die Region passt sich an die schwächere Konjunktur ihrer Handelspartner an. Zugleich gibt es aber auch Anzeichen für eine Steigerung der Wirtschaftsaktivität. Dies sind nur einige Kernaussagen der neuesten Ausgabe des "CEE Quarterly" von UniCredit Economics & FI/FX Research. Das Industriewachstum ist zuletzt gestiegen, während bei den Kreditvergaben die Talsohle durchschritten zu sein scheint. Der Abfluss von Auslandskapital bei den Banken hat in den neueren EU-Mitgliedstaaten signifikant nachgelassen. Und schließlich werden die aufgrund ihrer Wachstumsraten und -­muster einzigartigen Boomjahre bis 2008 nicht wiederkehren, stattdessen setzt sich heute in CEE eine ‚neue Normalität‘ durch. Nach wie vor kämpft die Region mit der schwachen externen Nachfrage und rückläufigen Kapitalzuflüssen aus dem Ausland.

Stark divergierende Entwicklung in den Bereichen Industrie, Kredite und Inflation
Die Industrie lieferte im 1. Quartal 2013 eine bessere Performance ab als zum Ende des Vorjahres, was großteils auf die Erholung der Kfz-Produktion zurückzuführen ist. Der durchschnittliche EinkaufsManagerIndex für das produzierende Gewerbe im 2. Quartal zeigt hingegen, dass nur die Tschechische Republik die guten Resultate und steigenden Exporte aufrecht erhalten konnte, während alle anderen Länder hinter die Performance des Vorquartals zurückfielen. Für die Industrie werden nun weitere Verbesserungen erwartet, doch diese werden wohl nur schrittweise und bisweilen auch volatil ausfallen. Unterstützend dürften hier – trotz des Einbruchs bei den ausländischen Direktinvestitionen in die Produktionsbetriebe der Region – die verfügbaren Kapazitätsreserven und die verbesserte Wettbewerbsfähigkeit wirken. Größte Herausforderung ist und bleibt die schwache Nachfrage, die sich auch in einem Verlust von Weltexportanteilen äußert.

Ähnlich wie in der Industrie kommt es auch bei den Auswirkungen der Kreditvergaben auf die Inlandsnachfrage zu Verbesserungen. Diese treten allerdings nur langsam und von Land zu Land ganz unterschiedlich ein. „Der Abfluss von Auslandskapital hat deutlich nachgelassen, gleichzeitig wachsen in vielen Ländern die Einlagen stärker als die Kredite. Daraus ergibt sich ein gewisser Spielraum für neue Kredite, auch wenn sich das in den neueren EU-Mitgliedstaaten erst langsam niederschlägt“, erklärt Gillian Edgeworth, Chef-Ökonomin EEMEA bei UniCredit. Nur Bulgarien, die Tschechische Republik, Polen und Litauen erzielen im Jahresabstand ein – wenn auch schwaches - positives Kreditwachstum. Die größten Probleme sind hier nach wie vor die große Zahl notleidender Kredite und die mangelnde Kreditnachfrage.

In Ungarn, Lettland, Rumänien und Kroatien setzt sich der Rückgang bei Kreditvergaben jetzt langsamer fort, nur in Rumänien und Kroatien ist die Situation herausfordernd geblieben. Eine Ausnahme bilden die Türkei und Russland, die ein stärkeres Kreditwachstum verzeichnen und wo weniger Banken in ausländischem Eigentum stehen. Während in der Türkei wieder mehr neue Kredite vergeben werden, schwächt sich das Kreditwachstum in Russland aufgrund von Finanzierungs- und aufsichtsrechtlichen Beschränkungen ab.

Zu den positiven Meldungen von der Industrie und vom Kreditmarkt gesellt sich eine etwas behutsamere Haushaltskonsolidierung. Die Budgets der meisten Länder erscheinen unproblematisch, wobei einige der jüngeren EU-Mitgliedstaaten hier sogar die deutlichsten Verbesserungen erzielt haben. So konnten etwa die Tschechische Republik, Ungarn und Rumänien ihr strukturelles Budgetdefizit unter 3 Prozent des BIP drücken. Viele Länder verlangsamen ihre Konsolidierungsbestrebungen, um die Wirtschaftsaktivität anzukurbeln. In anderen Ländern wie Kroatien, Slowenien, Serbien und der Ukraine besteht hingegen wegen der schwächeren Haushalts-Performance und der drohenden oder tatsächlichen Überschreitung der Defizitziele nach wie vor Konsolidierungsbedarf.

Glücklicherweise ermöglicht das aktuelle Inflationsumfeld einigen Ländern eine Lockerung ihrer Geldpolitik. Der Inflationsdruck hat dank gesunkener Ölpreise und einiger Preisregulierungen nachgelassen. Die geringere Lebensmittelpreisinflation sorgt in Kombination mit der Erwartung einer guten Ernte ebenfalls für ein günstigeres Inflationsumfeld. Viele Länder setzen bereits wichtige Schritte zur Haushaltskonsolidierung, so dass steuerliche Maßnahmen in Zukunft kein großes Inflationsrisiko mehr darstellen werden. Doch ähnlich wie in anderen Bereichen der Wirtschaft bestehen in der Region auch wesentliche Unterschiede, was die Fähigkeit der Zentralbanken angeht, die Inflation auf den Zielwert zu drücken. Während die Tschechische Republik und Polen das Ziel sogar unterschreiten, haben die Türkei und Russland nach wie vor mit einer unerwünscht hohen Inflation zu kämpfen.

Unzureichende Auslandsfinanzierungen als Gefahr für den wirtschaftlichen Aufschwung
Das größte Risiko für den Erholungspfad der Wirtschaft stellen die ungünstigeren Bedingungen für Auslandsfinanzierungen dar. Da die Risikofreude derzeit weltweit gedämpft ist, fließt weniger ausländisches Kapital nach CEE. Die Region verzeichnet nach wie vor erhebliche Abflüsse und so steigt auch das Risiko, dass die Länder ihre Schulden teurer zurückzahlen müssen. Hier bestehen ebenfalls wesentliche Unterschiede zwischen den CEE-Ländern. So waren die Portfolio-Zuflüsse in Polen und in der Türkei beträchtlich. Auch Kroatien und Litauen sind von ausländischen Kapitalzuflüssen abhängig.

Der Aufbau von Devisenreserven kann mit den Zuflüssen von Portfoliokapital jedoch nicht Schritt halten. Die meisten Zentralbanken betreiben gar keine Politik der Reservebildung, um mit den Portfolio-Zuflüssen Schritt zu halten.

Trotz der bereits eingetretenen Verbesserungen der Wirtschaftsaktivität in der Region und des nachlassenden Inflationsdrucks auf die Zentralbanken muss doch jedes Land – auch hier infolge der großen regionalen Unterschiede – selbst abschätzen, welche Risiken sich für die Finanzstabilität ergeben und zu welchen geldpolitischen Konzepten und Maßnahmen diese führen müssen. In Ländern, die bereits Maßnahmen zur Erreichung ihres Inflationsziels und zur Schaffung der benötigten Finanzstabilität gesetzt haben, also etwa in Polen, Ungarn und in der Tschechischen Republik, kann die Geldpolitik somit gelockert werden.

„Die leichte Erholung, die wir derzeit in der Industrie der Region feststellen, wird durch ungünstigere Bedingungen für Auslandsfinanzierungen gefährdet. Darum ist der Aufbau von Puffern hier so wichtig“, erklärt Gillian Edgeworth. In vielen Ländern sind die Devisenreserven knapp und ungünstige Entwicklungen im In- und Ausland könnten sich negativ auf das Finanzsystem auswirken. Die CEE-Länder benötigen daher zur Stabilisierung ihres finanziellen Umfelds gewisse Anker. Ein solcher Anker könnten die Programme des IWF sein, ein anderer die EU-Bankenunion, die das Potenzial hat, die Glaubwürdigkeit der Finanzsysteme zu stärken.

  

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Bulgarien meldet Erholung bei ausländischen Direktinvestitionen

Im vergangenen Jahr sind nach Bulgarien 1,4 Mrd. Euro an ausländischen Direktinvestitionen geflossen, um 13 Prozent mehr als 2011. Der größte Teil davon ging in den Dienstleistungssektor, der um 125 Prozent mehr Investitionen anziehen konnte als im Vorjahr.

Ein Viertel (26 Prozent) der ausländischen Direktinvestitionen kamen aus Luxemburg, das mit 382 Mio. Euro größter Investor war. An zweiter Stelle folgte nach Angaben der bulgarischen Investitionsagentur Russland mit 225 Mio. Euro, vor der Schweiz mit 212 Mio. Euro, Deutschland mit 177 Mio. Euro und Holland mit 168 Mio. Euro.

  

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Ungarns „innovative“ Bankbürden
Bank-Austria-Osteuropachef Papa: Finanzsektor musste bisher 3,6 Milliarden Euro schlucken

KURIER: Sie haben oft betont, die Bank Austria habe in keinem einzigen Quartal Geld verloren. Seit Ende 2012 stimmt das nicht mehr. Ein Alarmsignal?
Gianni Franco Papa: Wir haben immer gesagt, dass wir als Gruppe jedes Jahr Gewinn erwirtschaftet haben, und das stimmt unverändert. Im Geschäft in Zentral- und Osteuropa (CEE) inklusive Türkei, für das ich zuständig bin, haben wir auch in keinem einzigen Quartal Geld verloren. 2012 betrug der Nettogewinn der Osteuropa-Division 1350 Millionen Euro.

Einige Länder der Region stecken in der Rezession. Sogar solide Länder wie Polen oder Slowakei schwächeln. Kreditausfallsraten nehmen zu. Wie gehen sich da Gewinne aus?
Weil wir gut sind. (lacht) Ernsthaft: 2012 endete schwächer als vorhergesagt. Sechs Länder waren in Rezession, für die Tschechische Republik kam das überraschend. Uns hilft, dass wir breit diversifiziert sind. CEE ist kein uniformer Block, wir sind in 16 Ländern, die sich sehr unterschiedlich entwickeln.

Ungarns Regierung kritisiert die hohen Gewinne der Banken. Die Margen in Osteuropa sind tatsächlich höher. Zahlen Kunden dort mehr für Kredite?
Nein, definitiv nicht. Ich will aber eines unterstreichen: Es ist nichts falsch daran, mit ordentlichen Geschäften Gewinne zu machen. Nur mit gesunden Banken kann sich die Wirtschaft entwickeln. Was passiert, wenn die Banken Verluste machen, sehen wir in vielen Ländern.

Wie erklären Sie die Gewinne?
Ein Grund ist die höhere Effizienz. Die osteuropäischen Märkte sind jung, alle Banken haben auf schlanke Strukturen und moderne Technologie geachtet. Das senkt Kosten. Die Idee, Kunden und Unternehmen in Osteuropa müssen unverhältnismäßig mehr zahlen als Westeuropäer, ist falsch. Der Preis reflektiert höhere Kosten für Liquidität, für Länder- und Kundenrisiko. Die Zeit, als aus aller Welt Geld in die Region geflossen ist und Risiken ausgeblendet waren, ist vorbei.

weiter:

http://kurier.at/wirtschaft/unternehmen/ungarns-innovative-bankbuerden/20.606.007

  

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Ungarn führt höhere Zinssteuer ein

Ungarns Regierung hat eine Erhöhung der Zinssteuer um 6 Prozent beschlossen. Damit erhöht sich die Gesamtsteuer ab dem 1. August auf 22 Prozent, berichtet die Ungarische Nachrichtenagentur MTI. Die neu auferlegten 6 Prozent müssen als „Gesundheitsbeitrag“ gezahlt werden. Befreit von der neuen Steuer sind Zinseinnahmen aus Staatsanleihen, aber auch Anleihen aus dem europäischen Wirtschaftsraum, weiter langfristige Investitions- und Altersvorsorge-Konten.

weiter:

http://www.boerse-express.com/cat/pages/1370408/fullstory

  

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Die einzige börsennotierte tschechische Bank rät ihren Kunden mittlerweile zum Aktienkauf in den USA, Frankreich und Deutschland. Grund ist der immer dünnere Handel an der heimischen Börse Prag. Der dortige Aktienmarkt verzeichnet die zweitschwächste Entwicklung in Europa nur knapp vor Zypern.

“Unsere vorrangige Strategie ist es, die Kunden auf das Ausland zu verweisen, wo es mehr Aktien und bessere Gelegenheiten gibt”, sagt der leitende Aktienhändler Radek Neumann von der Komercni Banka AS in Prag in einem Gespräch mit Bloomberg News. Die Bank gehört zur französischen Société Générale. Neumann sagt weiter: “Die fehlende Liquidität, eine schwache Wirtschaft und die Tatsache, dass die tschechischen Unternehmen keine Wachstumsgeschichte haben, lassen die Investoren abwandern.”

Der Prager Aktienindex PX hat dieses Jahr 13 Prozent verloren. Das ist der größte Einbruch unter 94 Börsenbarometern, die von Bloomberg beobachtet werden und wird in Europa nur vom 18-prozentigen Kursrutsch der Börse in Zypern übertroffen. Der Aktienumsatz in Prag ist in den ersten sechs Monaten 2013 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 36 Prozent gesunken auf 3,4 Mrd. Euro, wie aus Daten der Federation of European Securities Exchanges FESE hervorgeht. Zum Vergleich: In Deutschland sank das Handelsvolumen um 4,1 Prozent auf 513,8 Mrd. Euro und im nördlichen Nachbarland Polen gab es sogar einen Anstieg um 16 Prozent auf 26,8 Mrd. Euro.

In den 1990er Jahren sah das Bild noch ganz anders aus. Nach dem Zusammenbruch des Kommunismus privatisierte der tschechische Staat viele Unternehmen und es wurden Tausende Aktien an der Prager Börse gehandelt. Jetzt sind noch 26 Unternehmen gelistet, 13 davon im Hauptsegment. Seit 2008 gab es lediglich eine Börseneinführung - im Vergleich zu den 116 Börsengängen in Warschau.

Sechs Quartale in Folge mit einer rückläufigen Wirtschaftsleistung, Pläne der größten Partei im Parlament, die Steuern für Großunternehmen zu erhöhen sowie eine neue Handelsplattform der Börse mit eingeschränkter Liquidität haben dem tschechischen Aktienmarkt die Attraktivität genommen, wie Händler Neumann erläutert.

Die Prager Börse, die zusammen mit den Börsen in Österreich, Ungarn und Slowenien die CEE Stock Exchange Group bildet, wechselte im November vom SPRAD-System zum Frankfurter Handelssystem Xetra. Damit sollte ausländischen Investoren der Zugang zum Börsenhandel erleichtert und tschechischen Brokern der Handel in anderen Ländern mit demselben Handelssystem, darunter Deutschland, ermöglicht werden.

Doch statt das Volumen anzukurbeln hat Xetra den Handel in kleinere Transaktionen fragmentiert und die Rolle der Marktmacher, die für Liquidität sorgen sollen, reduziert, wie Neumann sagt. Die Kunden seiner Bank tätigen nun 40 Prozent ihrer Aktienkäufe im Ausland - im Jahre 2007 waren es nur fünf Prozent.

“Der Rückgang des Handelsvolumens hat sich mit der Umstellung auf Xetra noch verstärkt”, sagt Neumann. Der tschechische Aktienmarkt sei eine Domäne der Kleinanleger geworden, während die Großinvestoren woandershin abgewandert seien.

Jiri Kovarik, ein Sprecher der Prager Börse, sieht das anders. Die Schulden- und Wirtschaftskrise in der Europäischen Union sei ein größerer Faktor für die Investoren als das Xetra- System. “Wir glauben nicht, dass der Rückgang der Handelsvolumina durch unser neues Handelssystem verursacht wurde”, sagt er.

Unternehmen aus den früheren kommunistischen Staaten favorisieren die Börsennotierung in Warschau, wo die größte Börse sitzt, statt an einer der Börsen der CEE Group. Der Aktienumsatz der CEE-Börsen ist im ersten Halbjahr um 80 Prozent niedriger gewesen als zu den Hochzeiten 2007. Zum Vergleich - an der Deutsche Börse AG sank der Handelsumsatz um 57 Prozent und in Warschau um 15,5 Prozent, zeigen Daten FESE-Daten.

Und während die Zahl der gelisteten Unternehmen in Prag im Zeitraum von Juni 2007 bis Juni 2013 von 31 auf 26 zurückging und auch etwa in Wien von 118 auf 103 sank, verdreifachte sie sich in Polen nahezu von 301 auf 888. Laut FESE-Daten gibt es in Polen mittlerweile mehr börsennotierte Unternehmen als in Deutschland mit 731.

“Im Vergleich zu Polen ist das Handelsvolumen in Tschechien furchtbar”, sagt John Milton, Direktor bei Ipopema Securities SA in Warschau. Polen habe weitaus dynamischeren Aktienmarkt mit konstanten Börsenlistings. Die Investmentbank handelt Aktien an den Börsen in Warschau, Prag und Budapest.

bloomberg
29.07.2013

  

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