Wieder ein bisschen Zufuhr an frischem Blut am zunehmend unbedeutender werdenden Handelsplatz Wien,...

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Zulassung zum Amtlichen Handel beantragt - Listing im "Standard Market Auction" ab 11. November.

Wien. Die Staatsdruckerei geht an die Börse. Die Aktien der Österreichischen Staatsdruckerei Holding AG werden voraussichtlich ab 11. November im Segment "Standard Market Auction" der Wiener Börse notieren, geht aus einer Pflichtveröffentlichung im Amtsblatt der "Wiener Zeitung" (Wochenende) hervor. Die Zulassung zum Amtlichen Handel wird am oder um den 8. November erwartet.

Am Freitag beantragte die Staatsdruckerei die Zulassung sämtlicher bestehender Aktien, und zwar 7,5 Millionen auf Inhaber lautende stimmberechtigte Stückaktien mit Gewinnberechtigung ab dem Geschäftsjahr 2011 (beginnend mit 1. April 2011) und mit einem rechnerischen Anteil des Grundkapitals in Höhe von 1 Euro je Aktie. Am selben Tag hat die Finanzmarktaufsicht (FMA) den Börsezulassungsprospekt gebilligt.

"Das Listing ist ein bedachter Zwischenschritt und eine Option für den nächsten", hatte Vorstandschef Robert Schächter der "Kronen Zeitung" Mitte Oktober erklärt. Dass das Börsenumfeld momentan sehr turbulent ist, tue nichts zur Sache. "Der Zeitpunkt ist für unsere Pläne gleichgültig."

Mitarbeiter über Stiftung beteiligt

Ganz oben auf der Maßnahmenliste der Staatsdruckerei steht laut Zeitung eine vom Vorstand in die Wege geleitete Mitarbeiterstiftung. Jene der knapp 150 Beschäftigten, die länger als zwei Jahre im Unternehmen sind, sollen über die Stiftung mit fünf Prozent am Kapital und am Gewinn beteiligt werden.

Bei Durchführung einer Kapitalerhöhung könne man "schnell auf Marktchancen reagieren, auf internationale Expansionsmöglichkeiten", wird Schächter weiter zitiert. "Die Option Kapitalmarkt steht uns jetzt offen, und es kann sich jederzeit ein Projekt ergeben."

Die Staatsdruckerei sitzt in Wien und produziert nicht nur sämtliche Hochsicherheitsausweise der Republik Österreich (Reisepässe oder Führerscheine), sondern arbeitet auch für Kunden in weltweit mehr als 60 Ländern. Beispielsweise stellt die österreichische Staatsdruckerei die elektronischen Reisepässe für die Bürger des Kosovo her.

Die Staatsdruckerei blickt auf eine Geschichte von mehr als 200 Jahren zurück. Kaiser Franz I. gründete 1804 die "k.k. Hof- und Staatsdruckerey", 1850 begann sie mit der Briefmarkenherstellung. Seit dem Zusammenbruch der Monarchie fungiert sie als "Österreichische Staatsdruckerei" (OeSD), zur Jahrtausendwende erfolgte schließlich die Privatisierung.

In den Jahren 2000 und 2002 wurde das Unternehmen in zwei Teilen für 31 Millionen € an die Invest-Equity-Gruppe verkauft. Alleingesellschafterin der Österreichischen Staatsdruckerei GmbH ist die Österreichische Staatsdruckerei Holding AG, die nunmehr an die Börse geht. Die Holding steht laut FirmenCompass zu je 50 Prozent im Eigentum der "G3 Industrie Privatstiftung" von Johannes Strohmayer - er sitzt im Aufsichtsrat der Staatsdruckerei - und der GRT Privatstiftung von Vorstandschef Robert Schächter.


http://www.wirtschaftsblatt.at/home/boerse/bwien/staatsdruckerei-geht-an-die-boerse-49520 7/index.do?_vl_pos=r.1.NT
06.11.2011

  

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>Wieder ein bisschen Zufuhr an frischem Blut am zunehmend unbedeutender werdenden Handelsplatz Wien,...<

wird interessant, wie sich ein unternehmn mit monopolistischer marktposition so an der börse entwickeln kann. wenig raum für eigendynamisches wachstum, wenig kursphantasie. der börsengang ist eher eine privatisierung, für die weitere unternehmensentwicklung hat er mmn wenig relevanz.


ps: warnung an alle nazis: das ist keine aktie für migrationsverhinderer und ausländerhasser!

  

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Sehr klein wenn man sich den Kaufpreis ansieht - solange da die Hauptaktionäre nichts abgeben wird
der Handelsumsatz homöopathische Dosis haben.


>In den Jahren 2000 und 2002 wurde das Unternehmen in zwei
>Teilen für 31 Millionen € an die Invest-Equity-Gruppe
>verkauft. Alleingesellschafterin der Österreichischen
>Staatsdruckerei GmbH ist die Österreichische Staatsdruckerei
>Holding AG, die nunmehr an die Börse geht. Die Holding steht
>laut FirmenCompass zu je 50 Prozent im Eigentum der "G3
>Industrie Privatstiftung" von Johannes Strohmayer - er
>sitzt im Aufsichtsrat der Staatsdruckerei - und der GRT
>Privatstiftung von Vorstandschef Robert Schächter.
>

  

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Strohmayers Lebenslauf:

http://de.wikipedia.org/wiki/Johannes_Strohmayer

Auf der Frauenthal-HV, in der er in den Aufsichtsrat gewählt worden ist, habe ich ihn persönlich kennenlernen dürfen.

Mein Eindruck:
- Hält nichts vom gewöhnlichen Aktionärsvolk und hat das auch auf unangenehme und unpassende Art zum Ausdruck gebracht.
- Überheblich.
- Verantwortung hört für ihn dort auf, wo er nicht explizit aufgefordert wird, über eine Sache abzustimmen. Die ÖBB-Spekulationen sind ihn nichts angegangen, weil Geschäfte erst ab 1 Mrd. Euro (wahrscheinlich pro Einzelgeschäft) aufsichtsratspflichtig waren. Soweit die Antwort auf die Aktionärsfrage, ob er dort ein guter Aufsichtsrat gewesen sei.

Mit diesen Voraussetzungen wird man in Österreich wer.
Nur meine subjektive Einschätzung.

Objektiv gesehen: Eine Kapazität auf seinen Gebieten.

  

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Das Jahr 2011 war kein gutes für den Handelsplatz Wien.


* Als Nebeschauplatz in einem miesen/panischen Umfeld tendenziell früher von Investoren verlassen als etablierte, große Märkte
* Kurs-Gewinn Steuer

Von beiden hat Frankfurt gegenüber Wien deutlich profitiert (siehe Artikel)

http://www.wirtschaftsblatt.at/home/boerse/bwien/495109/index.do

Insofern bin ich vielleicht als hoffnungsloser Privatisierungsanhänger ein etwas sentimentaler Beobachter des aktuellen Börsengangs, d.h. selbst bei kleinen, zu erwartenden Umsätzen freut mich jeder Markteintritt.

Und im Übrigen finde ich, das zumindest der Kurszettel in Wien im Jahr 2011 trotz schrumpfender Marktkapitalisierung stark an Attraktivität gewonnen hat.
Statt der bisherigen Inzucht-Gesellschaft (Banken, Industrie, ÖIAG-Leichen) sind nun immerhin Titel wie Lenzing & AMAG sowie die drei Immos im ATX bzw im Prime-Segment und gerade die kontinierliche Bewertung der ATX Besetzung zeigt mittlerweile, wie die gesteigerte Konkurrenz im Vegleich zur früheren Fixleiberl-Partie frischen Wind reinbringt.





  

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Für das laufende Geschäftsjahr erwartet Schächter eine
Umsatz- und Gewinnsteigerung. 2010/11 belief sich der Umsatz
der Staatsdruckerei auf 38,8 Mio. Euro, davor, im
Geschäftsjahr 2009/10, waren es 41,5 Mio. Euro gewesen. Den
Rückgang begründete Schächter mit dem Auslaufen vieler
Reisepässe im Jahr 2010. "Das war keine Überraschung. Das
Jahr 2000 war wegen einer Gebührenerhöhung ein Superpassjahr."

http://www.chartmix.at/index.asp?action=news_detail&menuId=6&menuId=67&id=14501261

  

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Die Staatsdruckerei wurde doch unter Grasser privatisiert und ist jetzt in den Händen von Stiftungen die nur dazu da sind den wahren Eigentümer zu verschleiern.

Gibt ne KE oder gehts nur darum, dass die Altaktionäre den Reibach machen?

  

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>Gibt ne KE oder gehts nur darum, dass die Altaktionäre den
>Reibach machen?


Steht eh da - vorerst nur eine Börsennotiz, weder KE noch IPO.

  

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Wien, am 10. November 2011. Die Österreichische Staatsdruckerei Holding AG, Wien
("OeSD AG") hat die Zulassung ihrer Aktien zum Amtlichen Handel, Handelssegment
Standard Market Auction, erhalten. Die Aktien der OeSD AG (ISIN: AT00000OESD0)
werden erstmals am 11. November 2011 in Wien notieren.

Die OeSD AG ist die Holdinggesellschaft und 100%-Eigentümerin der operativen
Tochterunternehmen Österreichische Staatsdruckerei GmbH, OeSD International GmbH
und OeSD Leasing GmbH. Die OeSD Gruppe produziert alle
Hochsicherheits-Ausweisdokumente der Republik Österreich, wie den Reisepass mit
Chip, den Personalausweis, den Scheckkartenführerschein und den
Scheckkartenzulassungsschein. Das Unternehmen mit mehr als 200-jähriger
Geschichte hat sich in den vergangenen Jahren vom reinen Sicherheitsdrucker zum
Technologieunternehmen und Anbieter von gesamtheitlichen
Identitätsmanagementleistungen weiterentwickelt. International hat die
Österreichische Staatsdruckerei Auftraggeber in mehr als 60 Staaten auf fünf
Kontinenten.

"Mit der Börsennotiz erschließen wir zusätzliche Finanzierungsoptionen für das
zukünftige Unternehmenswachstum", erläutert Ing. Robert Schächter,
Vorstandsvorsitzender der OeSD AG. "Mit dem Listing ist die OeSD AG für den Fall
einer potenziellen künftigen Akquisition bestens vorbereitet, um gegebenenfalls
zeitnah und flexibel Eigenkapital aufnehmen zu können. Wir unterwerfen uns damit
bewusst den strengen Informationspflichten und Transparenzregeln des
Kapitalmarkts, was vor allem im Hinblick auf unser internationales Geschäft sehr
wichtig ist".

Die Kernaktionäre der OeSD AG - das sind die G3 Industrie Privatstiftung und die
GRT Privatstiftung - werden in den nächsten Monaten Aktien verkaufen, und zwar
sowohl über die Börse als auch außerhalb der Börse. Auf diese Weise werden bis
Ende 2011 zumindest 10.000 Aktien der OeSD AG in den Streubesitz gelangen. In
diesem Zusammenhang wird es kein öffentliches Angebot von Aktien der OeSD AG
geben.

Mitarbeiterstiftung soll zukünftig ca. fünf Prozent des Kapitals halten

Es ist darüber hinaus geplant, dass ca. fünf Prozent des Aktienkapitals von
einer Mitarbeiterbeteiligungsstiftung gehalten werden. Über diese Stiftung
werden die Mitarbeiter der OeSD Gruppe am Unternehmenserfolg teilhaben. "Wir
sehen darin sowohl eine Motivation für die Zukunft, als auch eine zusätzliche
Anerkennung der Leistungen unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den
vergangenen Jahren seit der Privatisierung", so Schächter dazu. "Ohne die
Professionalität und den Einsatz unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wäre
unser weltweit anerkannter Qualitätslevel in einem sensiblen Bereich wie dem
Sicherheitsdruck und Identitätsmanagement im Interesse Österreichs nicht
denkbar. Viele Innovationen bei der Staatsdruckerei kommen aus dem Unternehmen
selbst, wir wollen, dass das auch in Zukunft so ist."

  

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Staatsdruckerei seit heute gelistet; auf einen Kurs wird man aber vielleicht noch wochenlang warten müssen, 10.000 als Vorgabe


Die Staatsdruckerei ist seit heute an der Börse. Zwischen 12:30 und 13:30 Uhr gab es eine Auktionsphase und die Kursbildung hätte gegen 13:30 Uhr erfolgen können. Das ist aber nicht passiert. Nicht aufgrund von Verzögerungen, sondern einfach, weil kein Kurs zustande gekommen ist.

Wie berichtet: Es war kein IPO - wie mancherorts geschrieben wurde -, denn anstelle eines „Initial Public Offerings“ wurden lediglich bestehende Aktien gelistet. Emittentin und Banken nannten einen Referenzkurs von 11 Euro. Auf Basis der 7,5 Mio. Stückaktien käme man bei Kurs 11 Euro auf 82,5 Mio. Market Cap.

Es ist gut möglich, dass auch in den nächsten Tagen und Wochen kein Kurs zustande kommt, denn dazu müssen sich ja Käufer und Verkäufer über das Handelssystem treffen. Das wiederum ist nur möglich, wenn es überhaupt Käufer und Verkäufer gibt.

Das Unternehmen hat angekündigt, für Streubesitz zu sorgen und hat damit bis Jahresende Zeit. Die Auflage sind 10.000 Stück im Streubesitz.


http://www.boerse-express.com/cat/pages/1208555/fullstory

11.11.2011

  

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http://www.format.at/articles/1145/525/311759/staatsdruckerei-boerse

Seit letztem Wochenende stehen die Telefone in der Österreichischen Staatsdruckerei (OeSD) nicht mehr still. Da wurde nämlich bekannt, dass das Unternehmen an die Börse geht, und nun hagelt es unzählige Anfragen, wo denn diese Staatsdruckerei-Aktien zu bekommen seien.

  

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EANS-Adhoc: Österreichische Staatsdruckerei Holding AG / Österreichische Staatsdruckerei Holding AG erzielte im 1. Halbjahr des Geschäftsjahres 2011/12 ein EBIT von EUR 5,2 Mio. =

--------------------------------------------------------------------------------
Ad-hoc-Mitteilung übermittelt durch euro adhoc mit dem Ziel einer
europaweiten Verbreitung. Für den Inhalt ist der Emittent verantwortlich.
--------------------------------------------------------------------------------

21.11.2011

Wien, am 21. November 2011. Das erste Halbjahr des Geschäftsjahres 2011/12
(1.4.2011 - 31.3.2012) war geprägt von einer sehr guten Nachfrage im
Inlandsgeschäft und der Akquisition neuer Projekte im internationalen Geschäft.
Hier ist insbesondere der Auftrag der Republik Kosovo über die Lieferung des
Personalisierungssystems und der Reisepassbücher für den neuen kosovarischen
elektronischen Reisepass zu nennen. Auf Grundlage einer internationalen
Ausschreibung erhielt die Staatsdruckerei einen 3-Jahres-Vertrag.

In Österreich wurde der elektronische Aufenthaltstitel mit biometrischen Daten
am 1. Juli 2011 neu eingeführt. "Cyber Security" wurde als neues Geschäfts- und
Beratungsfeld der OeSD eingerichtet. Die entsprechenden Start-Up-Aktivitäten
sind hier im Gang.

Die Österreichische Staatsdruckerei Holding AG konnte in den ersten sechs
Monaten des Geschäftsjahres 2011/2012 die Umsatzerlöse von EUR 23,4 Mio. um EUR
0,3 Mio. auf EUR 23,7 Mio. steigern. Der Inlandsumsatz betrug EUR 19,1 Mio. und
war damit um EUR 1,5 Mio. niedriger als in der Vergleichsperiode des Vorjahres,
da es im 1. Quartal des Geschäftsjahres 2010/11 (1.4.-30.6.2010) aufgrund von im
Jahr 2000 durchgeführten Gebührenänderungen eine außerordentlich starke
Nachfrage nach Reisepässen gab. Dieser Rückgang konnte durch eine
Umsatzsteigerung im Auslandsgeschäft um EUR 1,8 Mio. auf EUR 4,6 Mio.
kompensiert werden.

Die Gesamterträge konnten im Vergleich zur Vorjahresperiode von EUR 22,8 Mio. um
EUR 1,5 Mio. auf EUR 24,3 Mio. gesteigert werden. Der Bestandsaufbau von Halb-
und Fertigprodukten in Höhe von EUR 0,5 Mio. ist auf Auslandsaufträge
zurückzuführen, die erst im 2. Halbjahr des laufenden Geschäftsjahres zur
Auslieferung kommen werden.

Das Betriebsergebnis (EBIT) betrug EUR 5,2 Mio. und lag um EUR 0,5 Mio. unter
Vorjahr, da der Deckungsbeitrag der auf Lager gelegten Ware noch nicht
realisiert werden konnte. Dennoch ist die EBIT-Marge mit 21,3% sehr
zufriedenstellend.

Das Finanzergebnis entspricht mit EUR -0,3 Mio. dem Vergleichswert des Vorjahres
und somit ergab sich ein Vorsteuerergebnis von EUR 4,8 Mio. (1-6 FY 2010/11: EUR
5,3 Mio.). Nach Abzug der Ertragsteuern ergibt sich ein Gesamtergebnis für das
erste Halbjahr in Höhe von EUR 3,8 Mio. (1-6 FY 2010/11: EUR 4,0 Mio.)

Die IFRS-Bilanzsumme erhöhte sich im 1. Halbjahr um EUR 2,0 Mio. und betrug per
30. September 2011 EUR 58,3 Mio. Die Steigerung der Aktiva resultiert vor allem
aus dem Aufbau der Vorräte und der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen,
welcher der starken Nachfragesituation insbesondere im 2. Quartal entspricht.

Auf der Passivseite sank das langfristige Fremdkapital um EUR 2,8 Mio. im
Wesentlichen aufgrund der vertraglichen Teiltilgung des Kredits bei der
Investkredit Bank AG. Das kurzfristige Fremdkapital stieg um EUR 1 Mio. vor
allem wegen der Zunahme von Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.

Der Cash Flow aus der betrieblichen Tätigkeit betrug EUR 1,0 Mio. und ergab sich
aus dem Aufbau der Vorräte und der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.
Es wurden Investitionen im Ausmaß von EUR 0,4 Mio. getätigt. Der
Finanzierungs-Cash Flow, zusammengesetzt aus Kredittilgung betrug minus 2,9 Mio.
Somit ergab sich eine Reduktion der liquiden Mittel in Höhe von minus 2,3 Mio.
Der Stand an liquiden Mittel zum 30. September 2011 betrug 7,1 Mio.

~
In EUR 1.4.-30.9 2011 1.4.-30.9. 2010
Umsatzerlöse 23.708.955 23.392.422
Gesamterträge 24.268.916 22.798.223
EBIT 5.163.837 5.615.343
Finanzergebnis -335.319 -331.400
EBT 4.828.518 5.283.943
Periodenergebnis 3.762.705 4.027.638
Cashflow aus laufender
Geschäftstätigkeit 995 7.466
Cashflow aus
Investitionstätigkeit -366 -4.505
Veränderung
Finanzmittelbestand -2.301 71
per 30.9.2011 per 31.3.2011
Stand liquide Mittel 7.075.055 8.233.152
Eigenkapital 20.074 16.311
1.4.-30.9 2011 1.4.-30.9. 2010
Mitarbeiter (Durchschnitt) 148 148
~

Über die OeSD Gruppe
Die OeSD Gruppe ist ein Anbieter von gesamtheitlichen
Identitätsmanagementlösungen. Sie entwickelt und produziert
Hochsicherheitsidentitätsdokumente ("ID Dokumente"), wie z.B. den Reisepass mit
Chip und biometrischen Sicherheitsmerkmalen. Die Geschäftstätigkeit der OeSD
Gruppe umfasst die Beratung für die Entwicklung, Implementierung und Verwaltung
von Identitätsmanagementsystemen einschließlich Daten- und IT-Sicherheit und
Biometrie ("eGovernment Consulting") und die Personalisierung von ID Dokumenten
sowie der damit zusammenhängenden Logistik ("eGovernment Services"). Ein drittes
Geschäftsfeld ist die Produktion von fälschungssicheren
Blankosicherheitsdokumenten und anderen Hochsicher-heitsdruckprodukten ("High
Security Printing").

  

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Die beiden Eigentümer der Österreichischen Staatsdruckerei - die G3 Industrie Privatstiftung und die GRT Privatstiftung - haben sich von insgesamt rund 5500 Aktien getrennt und damit jeweils die Schwelle von 50% der Stimmrechte unterschritten.

Die G3 Industrie Privatstiftung verkaufte 2400 Aktien und hält nunmehr 3,74 Mio. Aktien, die GRT Privatstiftung gab 3185 Aktien ab und hält nunmehr 3,746 Mio. Aktien.

Am Montag (22.11) dieser Woche wechselten an der Börse 2400 Aktien zu 11,5 Euro - das war der erste Börseumsatz seit Listing am 11. November. Am Dienstag (23.11) belief sich der Börseumsatz auf 3185 Stück.

http://www.boerse-express.com/cat/pages/1210982/fullstory


Weitere Umsätze lt. Direktanlage:

23.11. | 13:30:23 870 11,5000
24.11. | 13:30:23 1.000 11,5000

  

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Umsatz-Historie bisher

06.12. | 13:30:23 2.000 11,6500
28.11. | 13:30:23 2.260 11,6500
25.11. | 13:30:23 2.000 11,6000
24.11. | 13:30:23 1.000 11,5000
23.11. | 13:30:23 870 11,5000
22.11. | 13:30:23 3.185 11,5000
21.11. | 13:35:24 2.400 11,5000



  

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Sehr freundliche Geste von den Hauptaktionären, ich könnte mich nicht
erinnern dergleichen anderswo schon mal gesehen zu haben.

----------

Diese Woche wurde die bereits vor einigen Monaten angekündigte Mitarbeiterstiftung ins Firmenbuch eingetragen, so Schächter. Von den insgesamt 7,5 Millionen Aktien werden 4,9 Prozent in die Stiftung übertragen. Die rund 150 Mitarbeiter bekommen die Dividende, die dieses Paket - beim derzeitigen Börsenkurs von 11,65 Euro je Aktie ist es 4,28 Mio. Euro wert - abwirft. Mit der Einrichtung der Stiftung "wollen wir unseren Mitarbeitern für die Leistungen der vergangenen Jahre danken" und auch den Standort im Inland sichern, so Schächter. "Wir sind in Wien und bleiben in Wien."

weiter:

http://www.boerse-express.com/cat/pages/1235243/fullstory

  

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EANS-Adhoc: Österreichische Staatsdruckerei Holding AG / Auslandsexpansion und starkes Inlandsgeschäft bringen im Geschäftsjahr 2011/12 Umsatzsteigerung um 8,2% auf EUR 42,0 Mio.

Ad-hoc-Mitteilung übermittelt durch euro adhoc mit dem Ziel einer europaweiten Verbreitung. Für den Inhalt ist der Emittent verantwortlich.

Wien, am 12. Juni. Das per 31. März 2012 abgelaufene Geschäftsjahr 2011/12 der Österreichische Staatsdruckerei Holding AG verlief außerordentlich zufriedenstellend. "Wir freuen uns über eines der erfolgreichsten Geschäftsjahre in der mehr als 200-jährigen Geschichte des Hauses", betont Vorstandsvorsitzender Robert Schächter.

Der Umsatz konnte im Vergleich zum Vorjahr von EUR 38,8 Mio. auf EUR 42,0 Mio. gesteigert werden. Diese erfreuliche Entwicklung ist vor allem eine Folge der Steigerung des Auslandsumsatzes um fast 75%. Hauptverantwortlich für die gelungene internationale Expansion war der Großauftrag der Republik Kosovo über die Lieferung elektronischer Reisepässe inklusive Personalisierungssystem. Der Inlandsumsatz konnte mit EUR 33,3 Mio. auf dem hohen Vorjahresniveau gehalten werden.

Das Betriebsergebnis beträgt EUR 7,1 Mio. Abzüglich des Finanzergebnisses und des Steueraufwands ergibt sich ein Jahresüberschuss von EUR 5,1 Mio.

Das Ergebnis je Aktie liegt bei EUR 0,69. Der Aufsichtsrat und Vorstand werden der Hauptversammlung am 14. September 2012 die Ausschüttung einer Dividende von EUR 0,35 pro Aktie vorschlagen.

Die Konzerneigenkapitalquote konnte im Jahresvergleich erhöht werden und liegt bei rund 30,9% (2010/11 rund 28,9%).

Die wichtigsten Konzernkennzahlen im Überblick:

in TEUR GJ 2011/12 GJ 2010/11
Umsatzerlöse 41.980 38.766
Exportanteil in % 20,8 13,0
EBITDA 8.803 9.194
Betriebsergebnis (EBIT) 7.067 7.683
Jahresüberschuss 5.124 5.273

Kapitalstruktur
Eigenkapital 17.209 16.311
Eigenkapitalquote in % 30,9 28,9
Fremdkapital 38.506 40.057

Fremdkapitalquote in % 69,1 71,1 ~

Personalstand im Durchschnitt 148 147

Anzahl der ausgegebenen
Aktien (Stück) 7.500.000 7.500.000
Davon Eigene Aktien (Stück)
(Staatsdruckerei Mitarbeiter
Privatstiftung) 367.500 -

Angaben pro Aktie in EUR
Ultimokurs 31.03.2012 11,65 -
Jahresgewinn 0,69 0,70

Dividende* 0,35 - ~

* Vorschlag für die Gewinnverwendung an die Hauptversammlung

Über http://www.staatsdruckerei.at/berichte-publikationen/ ist der komplette Jahresfinanzbericht 2011/2012 abrufbar.

  

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EANS-News: Österreichische Staatsdruckerei Holding AG / Deutliche Umsatz- und Ergebnissteigerung im 1. Quartal des Geschäftsjahres 2012/13

Corporate News übermittelt durch euro adhoc. Für den Inhalt ist der Emittent/Meldungsgeber verantwortlich.

Wien (euro adhoc) - Wien, am 9. August 2012. Die Österreichische Staatsdruckerei Holding AG konnte im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2012/13 (1.4.2012 - 30.6.2012) sowohl Umsatz wie auch Ergebnis im Periodenvergleich deutlich steigern. Ausschlaggebend dafür waren der erhöhte Absatz an österreichischen Ausweisdokumenten und ein erneut starkes Auslandsgeschäft.

Der Gesamtumsatz betrug in der Berichtsperiode EUR 13,0 Mio. gegenüber EUR 10,1 Mio. in der Vergleichsperiode des Vorjahres. Das entspricht einer Steigerung um 28,9 Prozent bzw. EUR 2,9 Mio. Der Inlandsumsatz konnte von EUR 9,4 Mio. im Vorjahr auf EUR 11,7 Mio. gesteigert werden. Der Auslandsumsatz belief sich auf EUR 1,3 Mio. im Vergleich zu EUR 0,7 Mio. im Q1 des Geschäftsjahres 2011/12.

Das Betriebsergebnis (EBIT) erhöhte sich im Periodenvergleich um EUR 0,4 Mio. und betrug EUR 2,6 Mio. (Q1 2011/12: EUR 2,2 Mio.). Das Vorsteuerergebnis betrug im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres EUR 2,5 Mio. Nach Abzug der Ertragsteuern ergab sich ein Gesamtergebnis von EUR 1,9 Mio. gegenüber EUR 1,6 Mio. in der Vergleichsperiode des Vorjahres (+20,5 Prozent). Die Bilanzsumme erhöhte sich im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres um EUR 0,9 Mio. und betrug EUR 56,7 Mio.

In den Vorjahren war das erste Quartal jeweils das umsatz- und ergebnisstärkste Quartal. Eine Hochrechnung auf die Gesamtjahresentwicklung ist daher nicht zulässig. Mit den erfreulichen Quartalszahlen wurde jedoch eine starke Ausgangsbasis für das Geschäftsjahr 2012/13 gelegt.

Die 2. Ordentliche Hauptversammlung der Österreichische Staatsdruckerei Holding AG wird am 14. September 2012 stattfinden. Der Vorstand schlägt eine Dividende in Höhe von EUR 0,35 pro Aktie vor.

  

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Wien (euro adhoc) - Höherer Umsatz und stabiles Ergebnis im 1. Halbjahr des Geschäftsjahres 2012/13

Wien, am 15. November 2012. Die Österreichische Staatsdruckerei Holding AG verzeichnete im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2012/13 (1.4.2012 - 30.9.2012) eine Umsatzsteigerung und ein im Periodenvergleich stabiles Ergebnis. Die Berichtsperiode war durch eine sehr starke Nachfrage im Inlandsgeschäft gekennzeichnet. Bei den wichtigsten österreichischen Sicherheitsdokumenten konnten deutliche Zuwächse verzeichnet werden.

Der Gesamtumsatz erhöhte sich um 3,5 Prozent und betrug im ersten Halbjahr EUR 24,5 Mio. gegenüber EUR 23,7 Mio. in der Vergleichsperiode des Vorjahres. Der Inlandsumsatz konnte von EUR 19,1 Mio. im Vorjahr auf EUR 21,6 Mio. gesteigert werden. Der Auslandsumsatz belief sich auf EUR 2,9 Mio. (GJ 2011/12: EUR 4,6 Mio.).

Die Gesamterträge konnten gegenüber dem Vorjahr von EUR 24,3 Mio. um EUR 0,7 Mio. auf EUR 25,0 Mio. gesteigert werden. Das Betriebsergebnis (EBIT) betrug in der Berichtsperiode EUR 5,0 Mio. und lag geringfügig um EUR 0,1 Mio. unter jenem des 1. Halbjahres im GJ 2011/12.

Das Finanzergebnis betrug EUR -0,3 Mio. und somit ergab sich ein Vorsteuerergebnis von EUR 4,8 Mio. Nach Abzug der Ertragsteuern betrug das Gesamtergebnis im ersten Halbjahr des laufenden Geschäftsjahres EUR 3,7 Mio. (GJ 2011/12: EUR 3,8 Mio.)

In den Vorjahren war das erste Halbjahr jedes Geschäftsjahres sowohl umsatz- wie auch ergebnisstärker als das zweite Halbjahr. Eine Hochrechnung auf die Gesamtjahresentwicklung ist daher nicht zulässig.

Die erste öffentliche Hauptversammlung der Österreichische Staatsdruckerei Holding AG nach dem Börselisting fand am 14. September 2012 statt. Es wurde eine Dividende in Höhe von EUR 0,35 pro Aktie beschlossen und ausbezahlt.

  

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Wien - Der Auftrag der Österreichischen Staatsdruckerei zur Lieferung von biometrischen Pässen und Maschinen zu deren Erzeugung ans Innenministerium in Prishtina hat den kosovarischen Rechnungshof beschäftigt; und er weiß von einigen Problemen zu berichten. Der 2011 abgeschlossene Deal (rund 14 Mio. Euro) sorgt im Kosovo für Schlagzeilen und Korruptionsvorwürfe. Nach Sachverhaltsdarstellungen der Staatsdruckerei (OeSD), die wie berichtet 1,4 Mio. Euro aus dem Auftrag vermisst, wurde eine Geschäftspartnerin der OeSD in Prishtina verhaftet. Die Frau, für die die Unschuldsvermutung gilt, behauptet, sie habe das Geld im Auftrag der OeSD für Bestechung verwendet - ein Vorwurf, den die Staatsdruckerei wiederholt als "völlig absurd" zurückgewiesen hat.

weiter:

http://derstandard.at/1353207352527/Pass-Maschinen-der-Staatsdrucker-hingen-fest

  

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Nach Sachverhaltsdarstellungen der Staatsdruckerei (OeSD), die wie berichtet 1,4 Mio. Euro aus dem Auftrag vermisst, wurde eine Geschäftspartnerin der OeSD in Prishtina verhaftet. Die Frau, für die die Unschuldsvermutung gilt, behauptet, sie habe das Geld im Auftrag der OeSD für Bestechung verwendet - ein Vorwurf, den die Staatsdruckerei wiederholt als "völlig absurd" zurückgewiesen hat.

Mir scheint das nicht absurd. 10% der Auftragssumme wuerde ich am Balkan auch einplanen.

  

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EANS-Adhoc: Österreichische Staatsdruckerei Holding AG / Vorläufige Vertragsaussetzung mit der Republik Kosovo

AD-HOC-MITTEILUNG ÜBERMITTELT DURCH EURO ADHOC MIT DEM ZIEL EINER EUROPAWEITEN VERBREITUNG. FÜR DEN INHALT IST DER EMITTENT VERANTWORTLICH.
Öffentliche Aufträge/Verträge 03.12.2012

Aufgrund von anhaltenden Zahlungsverzögerungen der Republik Kosovo, betreffend des Vertrages zur Lieferung von Reisepässen, sieht sich die OeSD gezwungen, ihre Leistungen gemäß diesem Vertrag - unter dessen Aufrechterhaltung - vorerst auszusetzen. Somit werden Umsatzleistungen im Geschäftsjahr 2012/2013 in der Höhe von rund EUR 700.000 vorläufig nicht realisiert.

  

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Prishtina/Wien - Die kosovarische Zeitung Kosova Sot berichtet auf ihre Titelseite, dass die Hauptverdächtige in der Passaffäre, die bosnisch-deutsche Staatsbürgerin Natali V., die im Kosovo in Untersuchungshaft sitzt, die Namen von zwei österreichischen Staatsbürgern genannt hat, die sie beauftragt hätten 800.000 Euro auf verschiedene Bankkonten zu überweisen. Laut Koha Sot handle es sich dabei um den internationalen Vertriebsleiter der Österreichischen Staatsdruckerei (OeSD) und den Generaldirektor Reinhart Gausterer. Frau V. behauptet, dass Schmiergelder der OeSD an Beamte des kosovarischen Innenministeriums geflossen seien.

"Die OeSD weist sämtliche Vorwürfe von Frau V. mit Nachdruck zurück", sagt OeSD-Sprecher Robert Schächter zum Standard und verweist auf die Ermittlungen der EU-Rechtsstaatsmission Eulex, die erst durch die OeSD eingeleitet wurden. Die OeSD hat Frau V. bereits in Deutschland wegen Verleumdung und übler Nachrede geklagt. Nun will das Unternehmen auch gegen das kosovarische Innenministerium, das den 14-Millionen-Euro-Auftrag für die Lieferung von Reisepässen gekündigt hat, den Rechtsweg bestreiten. Die OeSD gewann 2011 die Ausschreibung. Frau V. wird verdächtigt, 1,4 Mio. Euro unterschlagen zu haben. (awö, DER STANDARD, 8.2.2013)

http://derstandard.at/1360161086542/Staatsdrucker-wollen-Innenministerium-im-Kosovo-verkl agen

  

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"profil": Staatsdruckerei vor Verlust staatlicher Aufträge
Republik beugt sich Druck der EU - Direktvergaben werden eingeschränkt und Zulassungsscheine künftig EU-weit ausgeschrieben

Wien (OTS) - Wie das Nachrichtenmagazin "profil" in seiner Montag
erscheinenden Ausgabe berichtet, will die Republik Österreich in dem
von der EU-Kommission 2011 angestrengten Vertragsverletzungsverfahren
in Zusammenhang mit Direktvergaben öffentlicher Aufträge an die 2001
vollprivatisierte Österreichische Staatsdruckerei (OeSD) zumindest
teilweise einlenken. So soll die Beschaffung von Zulassungsscheinen
im Scheckkarten- und Papierformat künftig international
ausgeschrieben werden, der Vertrag mit dem Verkehrsministerium läuft
allerdings noch bis 2021. Bereits heuer könnten die
Pyrotechnik-Ausweise des Innenministeriums sowie die
Schiffsführerpatente des Verkehrsministeriums EU-weit vergeben
werden. Keine Zugeständnisse will die Republik hingegen bei
Reisepässen, Personalausweisen, Führerscheinen und Aufenthaltstiteln
machen.

Weiters veröffentlicht "profil" erstmals Zahlen, die belegen, in
welchem Ausmaß die OeSD von staatlichen Aufträgen profitiert: Der
2005 mit dem Verkehrsministerium geschlossene Rahmenvertrag zur
Herstellung von Scheckkarten-Führerscheinen hat ein Volumen von 4,1
Millionen Euro im Jahr, der 2009 vergebene
Scheckkarten-Zulassungsschein ein Volumen von 1,4 Millionen Euro
jährlich. Die 2010 vom Innenministerium vergebenen "Visa-Etiketten"
wurden mit 1,05 Millionen Euro jährlich budgetiert. Den mit Abstand
höchsten Umsatz erzielt die OeSD allerdings mit der Herstellung von
Reisepässen mit durchschnittlich 23 Millionen Euro pro Jahr. Im
Geschäftsjahr 2011/2012 (zum 31. März) erzielte der OeSD-Konzern
einen Umsatz von 41,2 Millionen Euro, wovon 28,2 Millionen Euro auf
Staatsaufträge zurückzuführen waren.

  

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http://www.profil.at/articles/1311/560/354838/wie

Wie die Republik einem privaten Unternehmen Aufträge zuschanzte
Seit über einem Jahrzehnt vergibt die Republik Österreich Millionenaufträge an die private Staatsdruckerei. Ohne Ausschreibung, ohne Mitbewerb. Es geht um die nationale Sicherheit – und um Geschäfte unter Freunden.

  

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EANS-Adhoc: Österreichische Staatsdruckerei Holding AG /


AD-HOC-MITTEILUNG ÜBERMITTELT DURCH EURO ADHOC MIT DEM ZIEL EINER EUROPAWEITEN VERBREITUNG. FÜR DEN INHALT IST DER EMITTENT VERANTWORTLICH.
Jahresergebnis/Jahresgeschäftsbericht 11.06.2013

Stabiles Ergebnis der Österreichische Staatsdruckerei Holding AG: Starkes Inlandsgeschäft sorgt für leichte Umsatzsteigerung im Geschäftsjahr 2012/13

Wien, am 11. Juni 2013. Das per 31. März 2013 abgelaufene Geschäftsjahr 2012/13 der Österreichische Staatsdruckerei Holding AG ist durch Stabilität und Kontinuität gekennzeichnet. Das Unternehmen erzielte mit einem Jahresumsatz von EUR 42,17 Mio. ein leichtes Plus zum Vorjahr (EUR 41,98 Mio.). Die Aktionäre können sich daher auf eine stabile Dividendenauszahlung freuen.

Das Wachstum wurde 2012/13 über Produktinnovationen angetrieben. Der Schwerpunkt lag hier bei der Entwicklung des neuen Scheckkartenführerscheins und eines einheitlichen Designmodells für Kartendokumente. Dies spiegelt sich insbesondere in einer deutlichen Steigerung des Inlandsumsatzes wieder: "Unser Inlandsgeschäft konnten wir um mehr als 10 Prozent steigern", zeigt sich Robert Schächter, Vorstandsvorsitzender und CEO der Österreichische Staatsdruckerei Holding AG, zufrieden.

Die Ergebniskennzahlen entsprechen in etwa dem Vorjahresniveau. Das operative Ergebnis (EBIT clean) belief sich im Geschäftsjahr 2012/13 auf EUR 6,75 Mio. (2011/12: EUR 6,94 Mio.). Das Ergebnis vor Steuern (EBT clean) erhöhte sich leicht auf EUR 6,23 Mio. (2011/12: 6,15 Mio.) Der Jahresüberschuss clean betrug nach Abzug der Steuern EUR 4,78 Mio. (EUR 4,96 Mio.). Als Vorsichtsmaßnahme hat das Unternehmen eine bilanzielle Vorsorge Kosovo gebildet. Der Jahresüberschuss liegt nach Berücksichtigung dieses Sondereffektes bei EUR 3,65 Mio.

Der Aufsichtsrat und der Vorstand werden - wie im Vorjahr - der Hauptversammlung am 12. Juli 2013 die Ausschüttung einer Dividende von EUR 0,35 pro Aktie vorschlagen. Bei aktuellem Kurs entspricht dies einer Dividendenrendite von 3%.

"Das vorliegende Jahresergebnis ist ein solides Fundament für die zukünftige Entwicklung unseres Unternehmens", erläutert Schächter. "Durch laufende Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten stärkt die OeSD ihre Kernkompetenzen in den Bereichen Hochsicherheitsdruck, eGovernment und Identitätsmanagement. Ziel ist, auch zukünftig mit besten Technologien für eine sichere Identität als führendes Sicherheitsunternehmen zu punkten", so Schächter abschließend.

Die wichtigsten Konzernkennzahlen im Überblick:

in TEUR GJ 2012/13 GJ 2011/12
Umsatzerlöse 42.167 41.980
Exportanteil in % 13,2 20,8
EBITDA clean 8.497 8.677
Betriebsergebnis (EBIT) clean 6.749 6.941
Ergebnis vor Steuern (EBT) clean 6.232 6.152
Jahresüberschuss clean 4.780 4.960
Jahresüberschuss nach Wertberichtigung 3.647 4.960
Kosovo


Kapitalstruktur
Eigenkapital 18.426 17.209
Eigenkapitalquote in % 34,8 30,9
Fremdkapital 34.474 38.506

VergrößernFremdkapitalquote in % 65,2 69,1 ~
Personalstand im Durchschnitt 149 148

Anzahl der ausgegebenen Aktien (Stück) 7.500.000 7.500.000
Davon Eigene Aktien (Stück) 367.500 367.500
(Staatsdruckerei Mitarbeiter Stiftung)


Angaben pro Aktie in EUR
Ultimokurs 31.03. 11,80 11,65
Jahresgewinn 0,51 0,66

VergrößernDividende 0,35* 0,35 ~
* Vorschlag für die Gewinnverwendung an die Hauptversammlung

Der gesamte Jahresfinanzbericht 2012/13 der Österreichische Staatsdruckerei Holding AG ist auf der Website des Unternehmenswww.staatsdruckerei.at/berichte-publikationen abrufbar.

  

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Wien (euro adhoc) - Die Österreichische Staatsdruckerei verzeichnet ein sehr gutes, stabiles Ergebnis im 1. Quartal des Geschäftsjahres 2013/14
Wien, am 1. August 2013: Das Ergebnis im 1. Quartal des Geschäftsjahres 2013/14 (1.4.2013 - 30.6.2013) der Österreichische Staatsdruckerei Holding AG hat sich im Vergleich der Vorjahre auf ein stabiles Fundament eingependelt: Die Umsatzerlöse des Unternehmens beliefen sich auf EUR 10,3 Mio.

Das Betriebsergebnis (EBIT) betrug im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres EUR 2,2 Mio., das Vorsteuerergebnis lag bei EUR 2,1 Mio. Die Österreichische Staatsdruckerei erwirtschaftete einen Periodenüberschuss nach Abzug der Ertragssteuern von EUR 1,6 Mio., gegenüber EUR 2,0 Mio. im Q1 2012/13 (Q1 2011/12: EUR 1,6 Mio.). Der Inlandsumsatz belief sich auf EUR 9,0 Mio. Der Auslandsumsatz entsprach etwa dem Vorjahresniveau von EUR 1,3 Mio.

Robert Schächter, Vorstandsvorsitzender und CEO der Österreichische Staatsdruckerei Holding AG, über das 1. Quartalsergebnis: "Die Performance zeigt deutlich, dass unser Unternehmen weiterhin durch Stabilität und Kontinuität gekennzeichnet ist. Die Ergebniskennzahlen des ersten Quartals des laufenden Geschäftsjahres entsprechen etwa dem Niveau des Q1 des Geschäftsjahres 2011/12 (Umsatzerlöse: EUR 10,1 Mio.). Das umsatzstärkere Quartal des Vorjahres war auf die große Nachfrage nach Kinderreisepässen zurückzuführen."

  

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OMG, und ich dachte bei der Überschrift allen ernstes, der Rückkauf hätte etwas mit Unternehmensinteressen zu tun...Die sind ja noch dreister als seinerzeit Intercell.

Der angepeilte Rückkauf entspricht übrigens ca. einem gesamten Jahresumsatz, na dann viel Spass dabei.
****************************

Aktienoptionen. Um 11 bis 11,80 Euro sollen die Papiere für Optionen der Vorstandsmitglieder zurückgekauft werden.

Wien. Die börsenotierte Österreichische Staatsdruckerei (OeSD) kauft ab Montag (30.9.) eigene Aktien zurück. Bis zu 112.500 Aktien (1,5 Prozent des Grundkapitals) sollen um 11 bis 11,80 Euro gekauft werden. Gekauft wird über die Börse, teilte die OeSD am Mittwochabend ad hoc mit. Die Ermächtigung dazu wurde in der Hauptversammlung am 14. September 2012 erteilt. Derzeit notiert das Papier bei 11,80 Euro.

Damit sollen insbesondere die Aktienoptionen der Vorstandsmitglieder der Staatsdruckerei bedient werden. Es werde nicht erwartet, dass die Aktionäre so viele Anteilsscheine andienen, dass der Streubesitz zu stark verringert wird. "Jedenfalls beabsichtigt die Österreichische Staatsdruckerei Holding AG kein Delisting" heißt es in der Mitteilung.

Zwei Vorstandsmitglieder der OeSD haben das Recht, in fünf jährlichen Tranchen jeweils 22.500 Aktien zu beziehen. In den ersten beiden Jahren wurden 90.000 Optionen zugeteilt. Würden sie alle Optionen bis zum Ende der Laufzeit einlösen, so hätten sie Anspruch auf insgesamt 225.000 Aktien. Der jetzige Rückkauf entspreche damit der Hälfte dieses Anspruches.

http://wirtschaftsblatt.at/home/boerse/wien/1457143/Staatsdruckerei-kauft-eigene-Aktien-z urueck

25.09.2013

  

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Etwa 2,5 Mio. Euro bei 225.000 Aktien. Nicht schlecht...


>OMG, und ich dachte bei der Überschrift allen ernstes, der
>Rückkauf hätte etwas mit Unternehmensinteressen zu tun...Die
>sind ja noch dreister als seinerzeit Intercell.

>Zwei Vorstandsmitglieder der OeSD haben das Recht, in fünf
>jährlichen Tranchen jeweils 22.500 Aktien zu beziehen. In den
>ersten beiden Jahren wurden 90.000 Optionen zugeteilt. Würden
>sie alle Optionen bis zum Ende der Laufzeit einlösen, so
>hätten sie Anspruch auf insgesamt 225.000 Aktien. Der jetzige
>Rückkauf entspreche damit der Hälfte dieses Anspruches.


  

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EANS-News: Österreichische Staatsdruckerei Holding AG /

CORPORATE NEWS ÜBERMITTELT DURCH EURO ADHOC. FÜR DEN INHALT IST DER EMITTENT/MELDUNGSGEBER VERANTWORTLICH.
6-Monatsbericht

Wien (euro adhoc) - Staatsdruckerei Holding AG mit Halbjahresergebnis des Geschäftsjahres 2013/14 nach starkem Vorjahr auf solidem Kurs

Wien, am 12. November 2013: Nachdem das erste Halbjahr des Vorjahres durch eine sehr starke Nachfrage nach österreichischen Sicherheitsdokumenten gekennzeichnet war, blieben die Umsatzerlöse im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2013/14 mit EUR 19,6 Mio. erwartungsgemäß unter dem Vorjahr (EUR 24,5 Mio.). Ursache für diese Entwicklung waren zwei Sondereffekte im Vorjahr. Zum einen wurden Kinderreisepässe verpflichtend eingeführt, zum zweiten gab es aufgrund der bevorstehenden Neueinführung von befristeten Führerscheinen eine erhöhte Umtauschrate beim österreichischen Führerschein.

Der Inlandsumsatz betrug EUR 17,5 Mio. (EUR 21,6 Mio. im Vorjahr). Der Auslandsumsatz erreichte EUR 2,1 Mio. (EUR 2,9 Mio.)

Die Ertragslage folgte der Umsatzentwicklung, fällt jedoch weiterhin solid aus. Das Unternehmen erwirtschaftete in der Berichtsperiode (01.04.2013 bis 30.09.2013) ein Betriebsergebnis (EBIT) von EUR 4,0 Mio. (EUR 5,0 Mio. im Vorjahr). Das Vorsteuerergebnis betrug EUR 3,7 Mio. Nach Abzug der Ertragsteuern erzielte die Österreichische Staatsdruckerei Holding AG ein Gesamtergebnis von EUR 2,8 Mio. (EUR 3,5 Mio. im Vorjahr).

In die Berichtsperiode fiel auch die Hauptversammlung, die wie im Vorjahr eine Dividende in Höhe von EUR 0,35 pro Aktie beschloss. Dies entspricht einer Dividendenrendite von 3%. Die Auszahlung der Dividende in Höhe von EUR 2,6 Mio. erfolgte am 31.07.2013.

  

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EU-Kommission geht gegen Verträge mit der Österreichischen Staatsdruckerei vor

Reisepässe und Führerscheine kommen in Österreich aus der Staatsdruckerei. Das private Unternehmen muss sich nicht dem Wettbewerb stellen. Das gefällt der EU gar nicht.

Brüssel. Die EU-Kommission geht gegen die vorherrschende Stellung der privaten börsennotierten Österreichischen Staatsdruckerei (OeSD) beim Druck offizieller Dokumente vor. Die Brüsseler EU-Behörde sandte in dieser Angelegenheit am Donnerstag ein Mahnschreiben an die Republik und drohte mit einer Klage vor dem EU-Gerichtshof.

Seit dem Jahr 2000 hätten die österreichischen Stellen der Österreichischen Staatsdruckerei den Zuschlag für den Druck mehrerer offizieller Dokumente, darunter Reisepässen und Führerscheinen, erteilt, erklärte die EU-Kommission. Österreich habe diesen Dienstleistungsbereich nicht für den europäischen Wettbewerb geöffnet. "Österreich hat keine ausreichenden Rechtfertigungen abgegeben, warum der Druck dieser Dokumente nicht den Regeln für einen europaweiten Wettbewerb folgen sollte", beanstandete die EU-Behörde. Dieser Wettbewerb würde auch sicherstellen, dass die Österreicher das beste Preis-Leistungs-Verhältnis hätten.

Konkret habe Österreich damit nicht die Bestimmungen der EU-Richtlinie über die Koordinierung der Verfahren zur Vergabe öffentlicher Bauaufträge, Lieferaufträge und Dienstleistungsaufträge eingehalten. Sollte Österreich die Bedenken der EU-Kommission nicht binnen zwei Monaten ausräumen, kann die EU-Kommission den Fall an den Europäischen Gerichtshof verweisen.

weiter:

http://wirtschaftsblatt.at/home/nachrichten/oesterreich/3835993/EUKommission-geht-gegen-V ertraege-mit-der-Osterreichischen?_vl_backlink=/home/nachrichten/oesterreich/index.do

  

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Ob sie auf dem Weg was bekommen?

Private Österreichische Staatsdruckerei lässt Kosovo pfänden
Finanzvorstand Lackner: Kosovo missachtet Entscheidung des internationalen Schiedsgerichts und verweigert Zahlung von knapp 5 Mio. Euro

Obwohl das Schiedsgericht der Internationalen Handelskammer in Paris der börsennotierten Österreichischen Staatsdruckerei in einem Rechtsstreit gegen die Republik Kosovo 4,996 Mio. Euro plus Ersatz der Verfahrenskosten zugesprochen hat, weigert sich das Kosovo zu zahlen. Die private Staatsdruckerei will nun das Vermögen des Kosovo pfänden lassen.

In der internationalen New York Convention hätten sich fast alle Länder der Welt verpflichtet, solche Schiedssprüche anzuerkennen, erklärte Staatsdruckerei-Finanzvorstand Helmut Lackner am Freitag im Gespräch mit der APA. "Das heißt, wir können in jenen Ländern, wo wir vermuten, dass der Kosovo ein Vermögen hat, Exekution führen. Das sind alle Länder der EU und auch der Kosovo." In Wien sei dafür das Handelsgericht zuständig.

"Der Kosovo hat uns mitgeteilt, dass er nicht daran denkt, aus eigenen Stücken freiwillig zu bezahlen, wie das in zivilisierten Staaten üblich wäre - westeuropäische Staaten zahlen auf Grund eines solches Schiedsspruches. Kosovo hat entschieden, nicht freiwillig zu bezahlen, deswegen müssen wir den Klagsweg beschreiten", sagte Lackner.

Die Staatsdruckerei hatte 2013 eine Klage beim Schiedsgericht gegen die Republik Kosovo wegen offener Zahlungen für die Lieferungen von elektronischen Reisepässen und der unberechtigten vorzeitigen Vertragskündigung durch den Balkanstaat eingebracht.

  

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Staatsdruckerei erhielt 10-Mio.-Euro-Großauftrag
Für ID-Dokumente

Die private Österreichische Staatsdruckerei hat einen internationalen Großauftrag für ID-Dokumente in Höhe von rund 10 Mio. Euro erhalten. Der Auftrag werde im kommenden Geschäftsjahr 2017/18 (ab 1. April) realisiert werden, teilte das börsennotierte Unternehmen am Mittwoch mit. Zum Vergleich: Im 1. Halbjahr 2016/17 (bis 30.9.) erzielte die Staatsdruckerei 22,5 Mio. Euro Umsatz.

Wie in der Hochsicherheits-Dokumenten-Branche üblich, werde auch bei diesem Auftrag auf die Nennung des Auftraggebers verzichtet, so das Unternehmen.

  

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Private Staatsdruckerei steigerte Gewinn dank "Superpassjahres"
Geschäftsjahr 2016/17 brachte auch mehr Umsatz als Geschäftsjahr davor

Die börsennotierte private Österreichische Staatsdruckerei Holding AG (OeSD) hat nicht zuletzt dank eines sogenannten "Superpassjahres" in Österreich ihren Umsatz und Gewinn im abgelaufenen Geschäftsjahr 2016/17 gesteigert. Der Umsatz stieg um etwas mehr als 4 Mio. Euro auf 44,67 Mio. Euro, der Gewinn um mehr als eine Million Euro auf 5,81 Mio. Euro, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit.

Das operative Ergebnis (EBIT) stieg um rund 1,7 Mio. Euro auf 7,91 Mio. Euro. Der Dividendenvorschlag bleibt mit 0,45 Euro je Aktie auf dem Niveau des vorigen Geschäftsjahres.

Bei allen heimischen Hochsicherheitsausweisen, die von der OeSD hergestellt werden - elektronischer Pass, Zulassungsschein, Personalausweis und Führerschein-Card - gab es im abgelaufenen Geschäftsjahr Zuwächse, teilte die Firma weiters mit. Das größte Plus gab es bei den Reisepässen. Grund ist die Neueinführung von Reisepässen mit Chip vor zehn Jahren, die ausgetauscht werden mussten, wollten Bürger weiterhin einen gültigen Pass haben.

  

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Private Staatsdruckerei schüttet erneut 45 Cent/Aktie Dividende aus


Die börsennotierte private Österreichische Staatsdruckerei Holding AG schüttet an ihre Aktionäre für das abgelaufene Geschäftsjahr 2016/17 (per Ende März) erneut eine Dividende von 45 Cent je Aktie aus. Dies wurde am vergangenen Freitag auf der Hauptversammlung beschlossen, teilte das Unternehmen am Montag mit.

  

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Private Staatsdruckerei dank "Run" auf Reisepässe mit gutem Halbjahr
Umsatz und Ergebnis legten zu

Die börsennotierte private Staatsdruckerei (OeSD) hat auch im ersten Halbjahr 2017/18 vom "Run" auf österreichische Reisepässe profitiert und mehr verdient. "Der Zeitraum April bis September war geprägt vom Super-Pass-Jahr", teilte das Unternehmen am Donnerstag mit.
Aufgrund der Einführung des Sicherheitspasses mit Chip vor zehn Jahren sind heuer deutlich mehr Reisepässe abgelaufen. Der Andrang auf neue Dokumente war dementsprechend groß und ließ die Kassen der privaten Staatsdruckerei klingeln: Die Umsätze stiegen auf 26,4 Mio. Euro nach 22,5 Mio. im Vorjahreszeitraum. Das Betriebsergebnis legte um 0,4 Mio. auf 5,5 Mio. Euro zu. Unterm Strich blieb ein Periodengewinn von 4,0 Mio. Euro (Vorjahr 3,7 Mio.). Im gesamten Geschäftsjahr sollen Umsatz und Ergebnis das Niveau des Vorjahres erreichen.
Gestern hatte das Unternehmen mitgeteilt, dass sich ein 10-Millionen-Euro-Auftrag eines afrikanischen Staates über ID-Dokumente "aufgrund kundenseitig verursachter Projektverzögerungen" voraussichtlich auf das nächste Geschäftsjahr verschieben wird. Ursprünglich hieß es, der Auftrag werde im Geschäftsjahr 2017/18 realisiert.
Die Staatsdruckerei wurde in den Jahren 2000 und 2002 vollständig privatisiert. Eigentümer der Staatsdruckerei Holding AG sind zwei Privatstiftungen von Vorstand Robert Schächter und Aufsichtsratsvorsitzendem Johannes Strohmayer sowie eine Mitarbeiter-Privatstiftung.

  

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Kosovo zahlt nach Schiedsspruch fast 5 Mio. Euro an Staatsdruckerei
Ansprüche durch Abschlagszahlung endgültig erledigt

Die börsennotierte private "Österreichische Staatsdruckerei" erhält nach einem gewonnenen Rechtsstreit von der Republik Kosovo noch in diesem Jahr eine Abschlagszahlung in Höhe von 4,95 Mio. Euro. Damit seien die Ansprüche endgültig bereinigt, teilte die Staatsdruckerei am Mittwochabend mit.

Im Juli hat die Staatsdruckerei von einem Schiedsgericht der Internationalen Handelskammer in Paris 4,996 Mio. Euro plus Ersatz der Verfahrenskosten zugesprochen bekommen. Die Forderung für die Herstellung von elektronischen Reisepässen wurde damals bestätigt. Als der Kosovo sich weigerte, zu zahlen, drohte die Staatsdruckerei mit einer Pfändung von Vermögen der Republik Kosovo.

  

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Staatsdruckerei wegen Rückstellung 2017/18 mit weniger Gewinn
Firmenwertabschreibung weiter umstritten - Umsatz und Vorsteuergewinn höher - Dividende steigt auf 52 Cent/Aktie

Die in privater Hand befindliche börsennotierte Staatsdruckerei Holding hat im Geschäftsjahr 2017/18 nach vorläufigen, ungeprüften Zahlen zwar mehr Umsatz und mehr Gewinn vor Steuern erwirtschaftet. Sie hat aber eine Rückstellung von 3,4 Mio. Euro gebildet, wegen dem Risiko, dass die Finanzverwaltung eine Firmenwertabschreibung nicht akzeptiert.
Das Verfahren laufe schon länger, erinnerte das Unternehmen am Mittwoch in einer Aussendung zum vorläufigen Jahresergebnis. Es geht um eine Firmenwertabschreibung nach dem Erwerb der Österreichische Staatsdruckerei GmbH im Jahr 2007, die von der Finanzverwaltung kritisch gesehen wird. Dafür wurde 2017/18 "aufgrund des Fortgangs der Betriebsprüfung und der gegenüber vorherigen Berichtsperioden geänderten Risikoeinschätzung" nun eine Rücklage gebildet. Eine erstinstanzliche Beurteilung der Finanzverwaltung stehe noch aus, die Staatsdruckerei sei aber unverändert der Meinung, dass die Firmenwertabschreibung zurecht erfolgt ist.

Laut vorläufigen Zahlen ist im Vergleich zum Geschäftsjahr 2016/17 der Umsatz der Staatsdruckerei Holding von 46,4 auf 50,1 Mio. Euro gestiegen. Vor Steuern legte das Ergebnis von 7,5 auf 8,9 Mio. Euro zu. Nach Steuern und Abschreibung fiel der Periodenüberschuss aber von 5,8 auf 3,3 Mio. Euro. Die Dividende soll auf 52 Cent je Aktie steigen.

  

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Staatsdruckerei droht Rausschmiss von Wiener Börse
Das Börsengesetz schreibt einen Streubesitz von mindestens zwei Prozent vor, der derzeit nicht erfüllt ist. Das durchschnittliche Handelsvolumen beträgt 208 Aktien.

Seit Jahresbeginn gilt nach einer Novelle des Börsengesetzes für den amtlichen Handel ein Mindeststreubesitz von zwei Prozent. Diese Grenze wollen die Kernaktionäre der Gesellschaft nun innerhalb eines Jahres herstellen - was kein Problem sein sollte.

"Auch wenn seitens der Gesellschaft die Auffassung vertreten wird, dass diese Bestimmung auf sie nicht anzuwenden ist, so streben die Kernaktionäre (und auch die Gesellschaft) die Einhaltung der Bestimmung bis 30.06.2019 an", wird betont. Aktuell sei jedoch kein öffentliches Angebot bestehender oder neuer Aktien der Gesellschaft geplant.

https://diepresse.com/home/wirtschaft/boerse/5451102/Staatsdruckerei-droht-Rausschmiss-vo n-Wiener-Boerse

  

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Private Staatsdruckerei sieht sich für Staatsaufträge gut gerüstet
Nach EuGH-Urteil werden Republik-Aufträge künftig ausgeschrieben - Sicherheitsdruckerei setzt auf Know-how und Kundenzufriedenheit - KöSt-Vorsorge mindert Jahresgewinn

Die in privater Hand befindliche börsennotierte Österreichische Staatsdruckerei Holding (OeSD) sieht sich auch nach einem Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) für künftige Staatsaufträge gut gerüstet. Der EuGH hatte die Republik Österreich wegen der direkten Vergabe öffentlicher Aufträge an die Staatsdruckerei verurteilt. Diese Aufträge werden zukünftig ausgeschrieben.

"Auf Basis der hohen Kundenzufriedenheit und unseres Know-hows sehen wir uns hierfür bestens gerüstet und sind überzeugt auch weiterhin als Partner der Republik Österreich tätig zu werden", erklärt der Vorstandsvorsitzende Robert Schächter im heute, Donnerstag, veröffentlichten Jahresfinanzbericht der Staatsdruckerei.

Im Geschäftsjahr 2017/18 (per Ende März) konnte das auf Sicherheitsdruck und Identitätsmanagement spezialisierte Unternehmen Umsatz und Vorsteuergewinn verbessern. Im Zuge einer Betriebsprüfung erhöhte sich der Steueraufwand durch die Bildung einer Vorsorge für mögliche Körperschaftsteuerzahlungen in Höhe von 3,35 Mio. Euro auf 5,59 Mio. Euro. Dadurch ging das Jahresergebnis von 5,8 auf 3,3 Mio. Euro zurück. Bei der KöSt-Vorsorge geht es um eine Firmenwertabschreibung nach dem Erwerb der Österreichische Staatsdruckerei GmbH im Jahr 2007, die von der Finanzverwaltung kritisch gesehen wird.

Der Umsatz ist im Vergleich zum Geschäftsjahr 2016/17 von 46,4 auf 50,1 Mio. Euro gestiegen. 41,8 (41,4) Mio. Euro wurden davon im Inland erzielt. Der Auslandsumsatz stieg von 3,3 auf 5,0 Mio. Euro. Vor Steuern legte das Ergebnis von 7,5 auf 8,9 Mio. Euro zu. Nach Steuern und Abschreibung fiel der Periodenüberschuss aber von 5,8 auf 3,3 Mio. Euro. Die Dividende soll auf 52 Cent je Aktie steigen. Die durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer betrug 148 und hat sich gegenüber dem Vorjahr um sieben Personen erhöht.

Im Berichtsjahr wurden erneut 1,5 Millionen Reisepässe, 1,1 (0,9) Millionen IDCards, 2,3 (0,9) Millionen Visa und 8,0 (9,8) Millionen Gutscheine abgesetzt. Der Entwicklungsschwerpunkt des Konzerns lag wie in den Vorjahren bei Lösungsentwicklungen für eine sichere digitale Identität und konkreter Umsetzungsmöglichkeiten.

Im Geschäftsjahr 2017/18 kam es auch zur endgültigen Begleichung der Ansprüche gegen die Republik Kosovo. Im Dezember 2017 wurde ein endgültiger Vergleich mit einem Betrag in der Höhe von 4,95 Mio. Euro abgeschlossen und noch im gleichen Monat bezahlt.

Es wäre wichtig, dass ein österreichische Unternehmen die österreichischen Reisepässe produziert, weil man die Datensätze nicht unbedingt bei einer ausländischen Adresse haben wolle, "da niemand sicher sein kann, ob sei gelöscht werden oder was im Konfliktfall damit passiert", sagte Vorstandsmitglied Lukas Praml in einem Interview mit der "Kleinen Zeitung" (Donnerstagausgabe). Kein Land sollte die Fähigkeit, Pässe zu drucken, aus der Hand geben.

Zu Beginn der Hauptreisesaison produziere die Staatsdruckerei mit über 10.000 Reisepässen das Fünffache eines Standardtages, so Praml. "Heuer schieben wir rund zwei Millionen Datensätze über unsere Infrastruktur, Führerscheine, Zulassungsscheine, Personalausweise etc. inklusive". Der österreichische Pass sei von Fälschern sehr schwer nachzubauen. In den letzten fünf Jahren habe die Staatsdruckerei fast 50 Länder beliefert. "Wir sind in Osteuropa, in Afrika und Asien stark", so Praml. In Kerneuropa gebe es aber wenig Variabilität. Bestimmte Größen würden zudem Grenzen setzen.

  

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Staatsdruckerei meldet Umsatz- und Gewinnrückgang im ersten Halbjahr
Der Umsatz sank im ersten Halbjahr 2018/19 gegenüber dem Ausnahmejahr 2017 von 26,4 auf 25,6 Mio. Euro, der Nettogewinn von 4,0 auf 3,2 Mio. Euro

Die in privater Hand befindliche börsennotierte Österreichische Staatsdruckerei Holding (OeSD) hat in der erste Hälfte ihres Geschäftsjahres 2018/19 weniger Umsatz und Gewinn gemacht als im gleichen Zeitraum des Vorjahres - allerdings sei 2017 ein "Megapassjahr" gewesen, in dem mehr als 1,1 Millionen Reisepässe erneuert werden mussten, erklärte Vorstandschef Robert Schächter am Donnerstag.
Der Gesamtumsatz im ersten Halbjahr ging von 26,4 Mio. auf 25,6 Mio. Euro zurück, das Betriebsergebnis (EBIT) von 5,5 Mio. auf 4,5 Mio. Euro. Das Finanzergebnis betrug -0,1 Mio. (im Vorjahr -0,2 Mio.) Euro, somit ergab sich ein Vorsteuerergebnis von 4,3 Mio. Euro (Vorjahr 5,3 Mio.) Euro. Nach Abzug der Ertragsteuern betrug das Gesamtergebnis 3,2 Mio. Euro (4,0 Mio. Euro). Der durchschnittliche Mitarbeiterstand hat sich von 146 auf 153 erhöht.

"Der bisherige Geschäftsverlauf entspricht der erwarteten Entwicklung, wie sie im Lagebericht 2017/18 kommuniziert wurde", sagte Finanzvorstand Helmut Lackner laut Aussendung. "Für die zweite Jahreshälfte erwarten wir im Vergleich zum Vorjahr eine Trendfortsetzung des ersten Halbjahres."

  

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Staatsdruckerei-Tochter präsentiert Blockchain-Innovation
Hochsichere Private-Key-Lösung aus Österreich ermöglicht vielfältige Sicherheitsanwendungen

Wien (OTS) - Im Wiener Palais Wertheim präsentierte die Digital-Tochter der Österreichische Staatsdruckerei am 26. November 2018 die jüngste Sicherheitsinnovation aus ihrem Haus: Die hochsichere Private-Key-Lösung „Chainlock“. Sie wurde von der Staatsdruckerei Tochter YOUNIQX Identity AG gemeinsam mit der Grazer Firma Coinfinity entwickelt. „Chainlock“ eröffnet eine Vielzahl von Anwendungen - vom Schutz für Identitäten vor Hackern bis hin zum Schutz vor Kunstfälschern.

Hochsicherheitskompetenz aus Online- und Offline-Welt

„Als Hochsicherheitsunternehmen sind wir immer einen Schritt voraus. Mit Chainlock bringen wir unser Know-how in den Bereichen Hochsicherheitsdruck und hochsichere Online-Lösungen eindrucksvoll auf den Punkt“, so OeSD-Vorstandsvorsitzender Robert Schächter bei der Präsentation. YOUNIQX-Vorstand Lukas Praml: „Chainlock bringt das bisher fehlende Element der Blockchain-Technologie: den fälschungssicheren Private Key, den wir im Hochsicherheitsraum der Staatsdruckerei und einer vom Internet isolierten Maschine herstellen. Ihn bekommt niemand anderer als sein Eigentümer zu Gesicht.“

Sicherheitsinnovation aus Österreich

Als konkretes Anwendungsbeispiel für die innovative Hochsicherheitslösung präsentierte coinfinity-Geschäftsführer Max Tertinegg ein Card Wallet zur sicheren Aufbewahrung von Bitcoins. „Die sicherste Aufbewahrungsmethode für Kryptowährungen ist eine intelligente Verknüpfung zwischen Online- und Offline-Welt“, so Tertinegg. Conda-Gründer Paul Pöltner berichtete bei der Chainlock-Präsentation, warum er Aktien-Anteile bereits via Blockchain abbildet und wie Chainlock diesen Vorgang sicher macht. Pöltner: „Mit Chainlock und dem hochsicheren Private Key ist eine international hochrelevante Sicherheitsinnovation aus Österreich gelungen, die großes Marktpotenzial hat.“

Im Anschluss an die Präsentation hatten die knapp 90 Teilnehmerinnen und die Teilnehmer die Möglichkeit, die innovativen Sicherheitsprodukte der Staatsdruckerei und ihrer Tochter YOUNIQX selbst zu testen, darunter die digitale Ausweis-App MIA und das Video-Identifikationsverfahren MICK.

Über YOUNIQX Identity AG und OeSD:

Die OeSD ist ein österreichisches Hochsicherheitsunternehmen mit Schwerpunkt auf sichere Identitäten. Als Komplettanbieter für ID-Services und eGovernment sorgt sie für die Entwicklung, Implementierung und Bereitstellung von Personalisierungslösungen für Identitätsdokumente, wie beispielsweise den österreichischen Reisepass.

2018 wurde das Portfolio mit dem innovativen Tochterunternehmen YOUNIQX Identity AG um Lösungen für sichere digitale Identitäten erweitert. Das Unternehmen ist mit MICK (My Identity Check) und MIA (My Identity App) bestens für die digitale Zukunft gerüstet. Als jüngste Innovation wurde am 26. November 2018 "Chainlock", die sichere Private-Key-Lösung für Blockchain-Systeme, der Öffentlichkeit vorgestellt.

staatsdruckerei.at // youniqx.com // mia.at // myidcheck.at // chainlock.com

  

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Staatsdruckerei erhielt 13-Mio.-Euro-Auftrag von afrikanischem Staat
Vertrag für Hard- und Software sowie Serviceleistungen für Implementierung eines Personenregisters

Die börsennotierte Österreichische Staatsdruckerei hat mit einem - nicht genannten - afrikanischen Staat einen Vertrag über die Lieferung von Hard- und Software sowie Serviceleistungen für die Implementierung eines Personenregisters in der Höhe von rund 13 Mio. Euro geschlossen, teilte das Unternehmen am Dienstag mit.
Die Wirksamkeit des Vertrages stehe noch unter dem Vorbehalt geschäftsüblicher aufschiebender Bedingungen. Die Umsetzung des Projekts solle nach kundenseitiger Erfüllung dieser Bedingungen beginnen und voraussichtlich über zwei Jahre erfolgen. Wie in der Hochsicherheits-Dokumenten-Branche üblich, werde auf die Nennung des Auftraggebers verzichtet.

  

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Staatsdruckerei soll Druckmonopol für Reisepässe verlieren
Antrag der Koalitionsparteien auf Gesetzesänderung - EuGH hatte Österreich im März 2018 verurteilt

Die private börsennotierte Österreichische Staatsdruckerei soll das Druckmonopol für österreichische Reisepässe und andere Sicherheitsdokumente verlieren. Ein entsprechender Antrag auf Änderung des Staatsdruckereigesetzes wurde von den Verfassungssprechern der Koalitionsparteien ÖVP und FPÖ eingebracht und dem Verfassungsausschuss zugewiesen, berichtet die Parlamentskorrespondenz am Freitag.

Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hatte im März 2018 eine europaweite Ausschreibung derartiger Aufträge eingefordert. Würde Österreich dem EuGH-Urteil nicht Rechnung tragen, drohten finanzielle Sanktionen, heben die Verfassungssprecher der Regierungsparteien, Wolfgang Gerstl (ÖVP) und Harald Stefan (FPÖ), in den Erläuterungen hervor. Betroffen von der Gesetzesänderung wären auch Notpässe, Aufenthaltstitel, Personalausweise, Führerscheine und Zulassungsbescheinigungen im Chipkartenformat, deren Druck künftig ebenfalls auszuschreiben sei.

Wann der Antrag im Verfassungsausschuss behandelt wird steht noch nicht fest. Die Staatsdruckerei will auf APA-Anfrage den parlamentarischen Prozess nicht kommentieren. "Künftig allfällig veränderte gesetzliche Rahmenbedingungen werden wir selbstverständlich berücksichtigen", heißt es vonseiten des Unternehmens. Jedenfalls sieht sich die Firma gut aufgestellt und verweist auf das nationale und internationale Interesse an den Hochsicherheitsprodukten rund um "sichere Identität". Für die Zukunft sei man mit dem ersten digitalen Ausweis- und Identitätsmanagementsystem MIA sehr gut vorbereitet.

Der EuGH hatte Österreich am 20. März wegen der Direktvergabe öffentlicher Aufträge für Ausweise und amtliche Dokumente an die private Staatsdruckerei verurteilt. Österreich habe gegen EU-Bestimmungen zur Vergabe öffentlicher Aufträge verstoßen, so die Luxemburger EU-Richter. Dienstleistungsaufträge über die Herstellung von Reisepässen mit Chips, Notpässen, Aufenthaltstiteln, Personalausweisen, Führerscheinen im Scheckkartenformat und Zulassungsbescheinigungen im Chipkartenformat habe Österreich aufgrund nationaler Vorschriften ohne vorherige Ausschreibung auf Ebene der Europäischen Union unmittelbar an die Österreichische Staatsdruckerei GmbH vergeben. Damit gab der EU-Gerichtshof der EU-Kommission in dem Rechtsstreit (C-187/16) weitgehend recht.

Die Österreichische Staatsdruckerei war im Jahr 2000 unter der damaligen ÖVP-FPÖ-Regierung zu 100 Prozent privatisiert worden. Haupteigentümer des Unternehmens mit Sitz in Wien-Liesing sind dessen Vorstandschef Robert Schächter und sein Geschäftspartner, der Investor und frühere LIF-Politiker Johannes Strohmayer. Kernaktionäre der Gesellschaft sind mit einem Anteil von 45,7 Prozent die GRT Privatstiftung - sie ist Schächter zuzurechnen - und mit 45,64 Prozent die G3 Industrie Privatstiftung von Strohmayer sowie mit einer Beteiligung von 4,9 Prozent die Staatsdruckerei Mitarbeiter Privatstiftung.

  

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>hab grad einen netten Report eines Privatanlegers gefunden,
>ich find es schön, dass jemand sowas macht:
>https://www.youtube.com/watch?v=PK7-Rj_xChE

Für meinen Geschmack etwas zu langatmig. Auch wenige views, das hat meist einen Grund..

  

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Parlamentsausschuss kappt Druckmonopol der Staatsdruckerei
Urteil des Europäischen Gerichtshofs wird umgesetzt

Die private, börsenotierte Österreichische Staatsdruckerei wird künftig kein Druckmonopol für österreichische Reisepässe und andere Sicherheitsdokumente mehr haben. Der Verfassungsausschuss des Nationalrats hat heute einstimmig eine entsprechende Änderung des Staatsdruckereigesetzes angenommen, heißt es in der Parlamentskorrespondenz.

Die Abgeordneten setzen damit ein Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) vom März 2018 um. Dieser hatte eine europaweite Ausschreibung derartiger Dienstleistungsaufträge eingemahnt. Betroffen sind unter anderem Notpässe, Aufenthaltstitel, Personalausweise, Führerscheine und Zulassungsbescheinigungen im Chipkartenformat.

  

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Staatsdruckerei will 2 Prozent Streubesitz bis Jahresende erreichen


Die private Österreichische Staatsdruckerei hatte vor einem Jahr angekündigt, bis 30. Juni 2019 den im Börsegesetz vorgesehenen Mindeststreubesitz von 2 Prozent zu erreichen, da ihr sonst der Entzug der Zulassung zum Handel an der Wiener Börse drohte. Diese Frist sei nun in Abstimmung mit der Wiener Börse auf 31.12.2019 verlängert worden, teilte die Staatsdruckerei am Freitag mit.

  

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Thema #133629

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