Mir ist bei dieser Aktie aufgefallen, dass es hier fast keinen Umsatz mehr gibt. Hier wird wochenlang keine einzige Aktie gehandelt. Interessant wäre hier, wie viele Aktie sich wirklich im Streubesitz befinden (offiziell 109367 Aktien =19,5%).

Die Stadlauer Malz AG ist praktisch schuldenfrei. Mir gefällt hier vor allem, dass hier mehr Geld in Form von Anleihen und Festgeld vorhanden ist, als die Gesellschaft an der Börse wert ist. Gleichzeitig hat die Gesellschaft eine riesige Immobilie im 22. Wiener Bezirk, die nur mit knapp über 100.000 Euro in der Bilanz steht. Weiters birgt auch der Anteil an der operativ tätigen GmbH riesige stille Reserven.

Bei dieser Aktie gehe ich davon aus, dass nur die wenigsten "Börsianer" überhaupt Bescheid wissen, dass diese Aktie überhaupt an der Wiener Börse notiert. Weiters gehe ich davon aus, dass nur sehr sehr wenige jemals einen Blick in den Geschäftsbericht oder die Bilanz der Gesellschaft gewagt haben.

Auch wenn man in dieser Aktie scheinbar gefangen ist, da es hier praktisch keinen Handel gibt, gefällt mir diese Aktie sehr sehr gut.

  

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Antworten zu diesem Thema
Stadlauer Malzfabrik, Schatzgräber(1), 13.8.19 17:52
Subject Auszeichnungen Author Message Date ID
RE: Stadlauer Malzfabrik
20.9.11 23:38
1
RE: Stadlauer Malzfabrikgut analysiert
20.9.11 23:47
2
RE: Stadlauer Malzfabrikgut analysiertgut analysiertwitzig
21.9.11 00:51
3
RE: Stadlauer Malzfabrik
21.9.11 23:09
4
      RE: Stadlauer Malzfabrik
22.9.11 07:25
5
      RE: Stadlauer Malzfabrik
22.9.11 20:13
6
HV: praktisch nix Neuesinteressant
23.7.12 18:40
7
BS-HV-Bericht in 5 Teilen
13.8.19 17:52
8

    

>und du willst natürlich nicht pushen, damit mehr volumen rein
>kommt

Lass ihn doch. Jeder hat so seine Favoriten. Andere hätten z.B. gerne mehr Umsatz bei Miba, damit der "wahre" Wert bald auch an der Börse erreicht wird.

  

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Du magst mit Deiner fundamentalen Betrachtungsweise sicherlich recht haben. Aber das ändert nichts daran, dass Dich der Großaktionär Ireks und Herr Ruckentäschler(bitte zu entschuldigen, wenn ich den Herrn Aufsichtsratvorsitzenden nicht richtig geschrieben habe) vor einen vollen Futtertrog mit einer Dividende von 0,80 EUR (seit Jahren , wenn nicht Jahrzehnten, unverändert) defacto verhungern lassen und Ihnen der Börsekurs ihrer Unternehmensperle "wurscht" ist. Meines Wissens hält der Großaktionär zwischen 85 - 90% der rund 560.000 Aktien. Wünsch Dir noch viel Spaß mit dieser Substanzperle, aber Du wirst viel Geduld brauchen, bis Du die stillen Reserven heben wirst.

  

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Zu den ersten beiden Antworten:
Die Stadlauer ist ein absolut langfristiges Investment. Es ist mir daher egal ob die Aktie nun mal ein bisschen höher oder tiefer steht.



Vielen Dank für den dritten Beitrag.

Offiziel hält die Ireks GmbH 80,47 % der Aktien. Wie kommst du auf 85 bis 90 % der Aktien? Ich bin davon überzeugt, dass hier noch weitere Aktien direkt oder indirekt im Besitz der Gesellschaft sind. Leider weis ich nicht wie man das rausbekommen könnte.





  

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Als Risiko bei solchen Aktien sehe ich, daß man eventuell viele Jahre mit kleiner Dividende übersteht, und dann vom Haupaktionär billig zwangsabgefunden wird. Da kann man dann zwar klagen, aber das dauert wieder ein paar Jahre.

  

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>Als Risiko bei solchen Aktien sehe ich, daß man eventuell
>viele Jahre mit kleiner Dividende übersteht, und dann vom
>Haupaktionär billig zwangsabgefunden wird. Da kann man dann
>zwar klagen, aber das dauert wieder ein paar Jahre.

stimme ich zu! die dosis sollte bei einem derartigen wert schon alleine wegen der liquidität um die hälfte geringer als bei standardwerten ausfallen. unlimitierte orders sind auch ein tabu.

endlich mal ein thread in dem diskutiert wird... *seufz*

@antonberger... top beitrag!

  

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Außergewöhnlich an der heutigen HV war nur die Überlänge, fast 2 Stunden, normalerweise werden die Fragen ja kurz und prägnant nichtbeantwortet bzw. halbbeantwortet, heute haben sich Aufsichtsratsvorsitzender und Vorstand recht viel Zeit für die Nichtbeantwortung bzw. Halbbeantwortung genommen, fast könnte man glauben, am Horizont würde sich ein Anflug von Wille zu Transparenz ankündigen

Es gab viele Fragen, das meiste drehte sich um die Dividende, die Kleinaktionäre sind ja seit den hohen Wertpapierverlusten vor etwa 2 Jahren der Meinung, man solle das überflüssige Geld lieber den Aktionären zukommen lassen als in entlegenen Winkeln der Welt zu versenken.

Laut dem Aufsichtsratvorsitzenden sei oberstes Gebot bei der Geldanlage im Moment die Sicherheit, die nachrangigen Anleihen wolle man als Mahnung für die operativ Tätigen aber in den Büchern stehen lassen, es soll nie wieder vorkommen.

Verrechnungszinssatz (Darlehen z.B. an die deutsche Mutter) sei im Moment 4%, das sei der historisch niedrigste Zinssatz, drunter sei man nie gewesen.

Der IVA in Gestalt von Frau Dr. Schwarzer bedankte sich für die Dividendenkontinuität, regte aber gleichzeitig eine Bonusdividende an, sie bedankte sich auch für den kostengünstigen Aufsichtsrat. Der wird nach dem Ausscheiden von zwei Mitgliedern nun kleiner.

Aktionär K. und Aktionär M. zeigten sich mit der niedrigen Dividende und insbesondere mit den Antworten auf die Forderung nach einer höheren Dividende nicht einverstanden und verweigerten dem Aufsichtsrat die Entlastung, worauf sich der Aufsichtsratsvorsitzende sehr bestürzt zeigte, er habe geglaubt, auch diese beiden Aktionäre von seiner Dividendenstrategie überzeugen zu können.

Man wisse schließlich nie, wofür man plötzlich Geld brauche, da sei es immer gut, wenn sich ausreichend Geld im Unternehmen befinde. Und die Erben würden es dem Aktionär einmal danken, wenn sie Anteile an einem soliden Unternehmen bekommen. Es sei nicht gedacht, an der Dividendenstrategie irgend etwas zu ändern.

Was den Streubesitz betrifft, so seien dem Aufsichtsratsvorsitzenden nur die Aktionäre bekannt, die sich für Hauptversammlungen anmelden, manche würden sich nie anmelden.

457.970 Aktien (60 Aktionäre) waren angemeldet, 450.637 Stück davon entfallen auf die IREKS GmbH aus Kulmbach.

Weitere Themen waren die Investitionen in den Siloneubau und die Kraft-Wärme-Kopplung am Standort Graz. Zu den operativen Töchtern wollte der Aufsichtsratsvorsitzende grundsätzlich keine Informationen abgeben, die Konkurrenz könnte mithören, und wer mehr wissen wolle, müsse ins Firmenbuch schauen, dort seien die gesetzlich vorgeschriebenen Informationen erhältlich.

Man wolle auch das derzeitige Börsesegment nicht verlassen, man werde hier alle nötigen Informationen weiterhin liefern, man wisse schließlich nicht, wann man an den Kapitalmarkt herantreten müsse. Abfindungsangebot sei jedenfalls kein Thema. (Das wurde in den vorhergegangenen Hauptversammlungen bereits ausgiebig kommuniziert)

Essen war weniger üppig als letztes Jahr, was aber nicht heißt, dass es nicht ausreichend war. Jeder ist satt geworden. Es hat halt weniger Auswahl gegeben. Getränke incl. Kaffee und Ottakringer Helles.

Fazit: Für langfristige Aktionäre, die in Generationen denken, und halt keinen Acker haben, den sie ihrem Enkel vermachen können, könnte das eine akzeptable Vermögensbewahrungsgelegenheit sein.

  

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Thema #131062

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