Antworten zu diesem Thema
Aktiensteuer - Details II = Steuerdiskussion VII, Rang: Glückspilz(91), 05.12.11 10:14
Subject Auszeichnungen Author Message Date ID
„Wertpapier-KESt wird so wie geplant nicht kommen"
16.11.10 18:38
1
RE: „Wertpapier-KESt wird so wie geplant nicht kommen"
16.11.10 19:11
2
RE: „Wertpapier-KESt wird so wie geplant nicht kommen"
16.11.10 19:17
3
RE: „Wertpapier-KESt wird so wie geplant nicht kommen"
16.11.10 20:38
4
Besteuerung Indexfonds
21.11.10 21:22
5
      RE: Besteuerung Indexfonds
21.11.10 22:16
6
      RE: Besteuerung Indexfonds
21.11.10 22:31
7
      RE: Besteuerung Indexfonds
22.11.10 08:24
8
      RE: Besteuerung Indexfonds
22.11.10 08:46
9
      RE: Besteuerung Indexfonds
22.11.10 08:49
10
      RE: Besteuerung Indexfonds
22.11.10 09:38
11
      RE: Besteuerung Indexfonds
22.11.10 09:50
12
      RE: Besteuerung Indexfonds
22.11.10 10:57
13
      RE: Besteuerung Indexfonds
22.11.10 10:58
14
Fondsgesellschaften schlagen Alternativmodell vor
17.11.10 00:15
15
RE: Fondsgesellschaften schlagen Alternativmodell vorgut analysiert
17.11.10 07:22
16
      RE: Fondsgesellschaften schlagen Alternativmodell vor
17.11.10 07:56
17
      RE: Fondsgesellschaften schlagen Alternativmodell vor
17.11.10 08:16
18
      RE: Fondsgesellschaften schlagen Alternativmodell vor
17.11.10 08:23
19
      RE: Fondsgesellschaften schlagen Alternativmodell vor
17.11.10 08:43
20
      RE: Fondsgesellschaften schlagen Alternativmodell vor
17.11.10 08:52
21
      RE: Fondsgesellschaften schlagen Alternativmodell vor
17.11.10 08:56
22
      RE: Fondsgesellschaften schlagen Alternativmodell vor
17.11.10 09:05
23
      RE: Fondsgesellschaften schlagen Alternativmodell vor
17.11.10 09:17
24
      RE: Fondsgesellschaften schlagen Alternativmodell vor
17.11.10 09:07
25
      RE: Fondsgesellschaften schlagen Alternativmodell vor
17.11.10 09:33
26
mangelnde wirtschaftliche Bildung
17.11.10 15:00
27
RE: mangelnde wirtschaftliche Bildung
17.11.10 15:06
28
      RE: mangelnde wirtschaftliche Bildung
17.11.10 15:11
29
      RE: mangelnde wirtschaftliche Bildung
17.11.10 15:50
30
Wurstpapiergesetz: 5 Jahre Vorbereitungszeit
17.11.10 16:00
31
RE: Wurstpapiergesetz: 5 Jahre Vorbereitungszeit
17.11.10 17:16
32
RE: Wurstpapiergesetz: 5 Jahre Vorbereitungszeit
17.11.10 18:06
33
Aktien: Effektive Steuerbelastung zwischen 49% und 90%interessant
17.11.10 16:16
34
Rasinger für deutsches Modell
17.11.10 16:40
35
      RE: Rasinger für deutsches Modell
17.11.10 16:46
36
      RE: Rasinger für deutsches Modell
17.11.10 16:50
37
      RE: Rasinger für deutsches Modell
17.11.10 16:52
38
      RE: Rasinger für deutsches Modell
17.11.10 18:25
39
      RE: Rasinger für deutsches Modellgut analysiert
17.11.10 18:36
40
      RE: Rasinger für deutsches Modell
17.11.10 20:03
41
      RE: Rasinger für deutsches Modell
17.11.10 21:15
42
      RE: Rasinger für deutsches Modell
17.11.10 21:35
43
Wertpapier-KESt wird ein Fall für Juristen
18.11.10 17:54
44
RE: Wertpapier-KESt wird ein Fall für Juristen
18.11.10 19:21
45
      RE: Wertpapier-KESt wird ein Fall für Juristeninteressant
18.11.10 19:50
46
      RE: Wertpapier-KESt wird ein Fall für Juristen
18.11.10 20:01
47
      RE: Wertpapier-KESt wird ein Fall für Juristen
19.11.10 08:52
48
      RE: Wertpapier-KESt wird ein Fall für Juristen
18.11.10 19:54
49
      RE: Wertpapier-KESt wird ein Fall für Juristen
18.11.10 23:24
50
      RE: Wertpapier-KESt wird ein Fall für Juristen
19.11.10 07:55
51
      RE: Wertpapier-KESt wird ein Fall für Juristen
19.11.10 11:36
52
      RE: Wertpapier-KESt wird ein Fall für Juristen
19.11.10 15:39
53
      RE: Wertpapier-KESt wird ein Fall für Juristen
19.11.10 20:14
54
      RE: Wertpapier-KESt wird ein Fall für Juristengut analysiertgut analysiert
19.11.10 20:32
55
      RE: Wertpapier-KESt wird ein Fall für Juristen
20.11.10 10:00
56
      RE: Wertpapier-KESt wird ein Fall für Juristen
21.11.10 12:10
57
      RE: Wertpapier-KESt wird ein Fall für Juristen
22.11.10 10:14
58
      RE: Wertpapier-KESt wird ein Fall für Juristen
22.11.10 11:06
59
      RE: Wertpapier-KESt wird ein Fall für Juristenwitzigwitzig
22.11.10 11:11
60
      RE: Wertpapier-KESt wird ein Fall für Juristen
22.11.10 11:45
61
      RE: Wertpapier-KESt wird ein Fall für Juristenwitzig
22.11.10 18:57
62
      RE: Wertpapier-KESt wird ein Fall für Juristen
22.11.10 19:09
63
VfGH-Urteil gibt Kritikern Rückenwindinteressant
22.11.10 11:05
64
RE: VfGH-Urteil gibt Kritikern Rückenwind
22.11.10 20:56
65
es schaut nicht gut aus
25.11.10 17:35
66
RE: es schaut nicht gut aus
25.11.10 15:24
67
RE: es schaut nicht gut aus
25.11.10 15:37
68
RE: es schaut nicht gut aus
25.11.10 15:40
69
RE: es schaut nicht gut aus
25.11.10 15:53
70
RE: es schaut nicht gut aus
25.11.10 15:58
71
RE: es schaut nicht gut aus
25.11.10 23:47
72
Kapitalabflüsse durch Wertpapier-KESt
25.11.10 15:51
73
ÖVP will 1 Jahr verschieben
25.11.10 23:06
74
absurde Argumente
26.11.10 13:37
75
RE: absurde Argumente
26.11.10 13:39
76
@ carlos
26.11.10 13:43
77
RE: @ carlos
26.11.10 13:49
78
RE: @ carlos
26.11.10 14:03
79
RE: @ carlos
26.11.10 14:14
80
RE: @ carlos
26.11.10 14:24
81
RE: @ carlos
26.11.10 14:34
82
RE: @ carlos
26.11.10 14:45
83
RE: @ carlos
26.11.10 14:52
84
RE: @ carlos
26.11.10 15:10
85
RE: @ carlos
26.11.10 15:26
86
RE: absurde Argumente
26.11.10 13:52
87
RE: absurde Argumente
26.11.10 13:41
88
      RE: absurde Argumente
26.11.10 13:56
89
      RE: absurde Argumente
26.11.10 15:24
90
Kommt doch Verschiebung auf Anfang 2012?
26.11.10 17:25
91
Wertpapier-KESt wird auf 1. Oktober 2011 verschoben
27.11.10 12:44
92
      RE: Wertpapier-KESt wird auf 1. Oktober 2011 verschoben
27.11.10 12:49
93
      RE: Wertpapier-KESt wird auf 1. Oktober 2011 verschoben
27.11.10 12:51
94
      RE: Wertpapier-KESt wird auf 1. Oktober 2011 verschoben
27.11.10 12:54
95
      RE: Wertpapier-KESt wird auf 1. Oktober 2011 verschoben
27.11.10 13:01
96
      RE: Wertpapier-KESt wird auf 1. Oktober 2011 verschoben
27.11.10 13:48
97
      RE: Wertpapier-KESt wird auf 1. Oktober 2011 verschoben
28.11.10 11:33
98
      RE: Wertpapier-KESt wird auf 1. Oktober 2011 verschoben
28.11.10 22:27
99
      Für die Wiener Börse ist die Aktien-KESt kein Desaster
28.11.10 22:49
100
      RE: Wertpapier-KESt wird auf 1. Oktober 2011 verschoben
29.11.10 07:58
101
      RE: Wertpapier-KESt wird auf 1. Oktober 2011 verschoben
29.11.10 08:57
102
      RE: Wertpapier-KESt wird auf 1. Oktober 2011 verschoben
29.11.10 09:03
103
      RE: Wertpapier-KESt wird auf 1. Oktober 2011 verschoben
29.11.10 09:10
104
      RE: Wertpapier-KESt wird auf 1. Oktober 2011 verschoben
29.11.10 09:14
105
      RE: Wertpapier-KESt wird auf 1. Oktober 2011 verschoben
29.11.10 09:21
106
      RE: Wertpapier-KESt wird auf 1. Oktober 2011 verschoben
29.11.10 09:27
107
      RE: Wertpapier-KESt wird auf 1. Oktober 2011 verschobenwitzig
29.11.10 09:30
108
      RE: Wertpapier-KESt wird auf 1. Oktober 2011 verschoben
29.11.10 09:34
109
      RE: Wertpapier-KESt wird auf 1. Oktober 2011 verschoben
29.11.10 09:25
110
      RE: Wertpapier-KESt wird auf 1. Oktober 2011 verschoben
29.11.10 09:31
111
      RE: Wertpapier-KESt wird auf 1. Oktober 2011 verschoben
29.11.10 09:42
112
      RE: Wertpapier-KESt wird auf 1. Oktober 2011 verschoben
29.11.10 09:41
113
      RE: Wertpapier-KESt wird auf 1. Oktober 2011 verschoben
29.11.10 09:51
114
      RE: Wertpapier-KESt wird auf 1. Oktober 2011 verschoben
29.11.10 09:53
115
      RE: Wertpapier-KESt wird auf 1. Oktober 2011 verschoben
29.11.10 10:06
116
      RE: Wertpapier-KESt wird auf 1. Oktober 2011 verschoben
29.11.10 10:02
117
      RE: Wertpapier-KESt wird auf 1. Oktober 2011 verschoben
29.11.10 10:06
118
      RE: Wertpapier-KESt wird auf 1. Oktober 2011 verschoben
29.11.10 10:13
119
      RE: Wertpapier-KESt wird auf 1. Oktober 2011 verschoben
29.11.10 10:21
120
      RE: Wertpapier-KESt wird auf 1. Oktober 2011 verschoben
29.11.10 10:20
121
      RE: Wertpapier-KESt wird auf 1. Oktober 2011 verschoben
29.11.10 14:55
122
      RE: Wertpapier-KESt wird auf 1. Oktober 2011 verschoben
29.11.10 16:24
123
      RE: Wertpapier-KESt wird auf 1. Oktober 2011 verschoben
29.11.10 16:25
124
      Gang zum VfGH
30.11.10 14:55
125
      RE: Wertpapier-KESt wird auf 1. Oktober 2011 verschoben
29.11.10 09:46
126
      RE: Wertpapier-KESt wird auf 1. Oktober 2011 verschoben
27.11.10 14:05
127
      RE: Wertpapier-KESt wird auf 1. Oktober 2011 verschoben
29.11.10 13:07
128
      Seit gestern, Dienstag, herrscht Klarheit...??!
01.12.10 09:56
129
      RE: Seit gestern, Dienstag, herrscht Klarheit...??!interessant
01.12.10 10:08
130
      RE: Seit gestern, Dienstag, herrscht Klarheit...??!
01.12.10 10:13
131
      RE: Seit gestern, Dienstag, herrscht Klarheit...??!
01.12.10 10:20
132
      Presse
01.12.10 10:42
133
      RE: Seit gestern, Dienstag, herrscht Klarheit...??!
01.12.10 20:34
134
      Wo gibt es Ausnahmen?
02.12.10 08:37
135
      RE: Wo gibt es Ausnahmen?
02.12.10 08:42
136
      RE: Seit gestern, Dienstag, herrscht Klarheit...??!
01.12.10 11:55
137
      RE: Seit gestern, Dienstag, herrscht Klarheit...??!
01.12.10 12:01
138
      RE: Seit gestern, Dienstag, herrscht Klarheit...??!
01.12.10 12:02
139
      Rudas klopft altbekannte Sprüche
01.12.10 12:05
140
      RE: Rudas klopft altbekannte Sprüche
01.12.10 12:11
141
      RE: Rudas klopft altbekannte Sprüche
01.12.10 12:14
142
      RE: Rudas klopft altbekannte Sprüche
01.12.10 12:57
143
      RE: Rudas klopft altbekannte Sprüche
01.12.10 13:04
144
      kommt ja nichts raus
01.12.10 13:21
145
      RE: kommt ja nichts raus
01.12.10 13:27
146
      RE: kommt ja nichts raus
01.12.10 13:56
147
      RE: kommt ja nichts raus
01.12.10 14:01
148
      @ Kest
01.12.10 14:13
149
      Für die Einhebung der KESt zu Geld verlangen ist skanda...
01.12.10 14:20
150
      RE: Für die Einhebung der KESt zu Geld verlangen ist sk...
01.12.10 14:37
151
      RE: Für die Einhebung der KESt zu Geld verlangen ist sk...
01.12.10 14:56
152
      Wertpapier-KESt wird viel Kapital aus dem Land treiben
01.12.10 15:29
153
      RE: Wertpapier-KESt wird viel Kapital aus dem Land trei...
01.12.10 15:36
154
      RE: Wertpapier-KESt wird viel Kapital aus dem Land trei...
01.12.10 15:37
155
      RE: Wertpapier-KESt wird viel Kapital aus dem Land trei...
02.12.10 20:43
156
      RE: @ Kest
01.12.10 14:44
157
      RE: @ Kest
01.12.10 15:33
158
      RE: @ Kest
02.12.10 09:07
159
      Wie sicher ist das Bankgeheimnis in Asien?
02.12.10 09:13
160
      RE: @ Kest
02.12.10 09:50
161
      RE: @ Kest
02.12.10 10:09
162
      RE: @ Kest
02.12.10 10:19
163
      RE: @ Kest
02.12.10 10:27
164
      RE: @ Kest
02.12.10 10:35
165
      RE: @ Kest
02.12.10 10:46
166
      RE: @ Kestinteressantinteressant
02.12.10 11:25
167
      RE: @ Kest
02.12.10 11:30
168
      WKÖ-Bankensparte will Aktien-KESt rechtlich prüfen
02.12.10 12:45
169
      RE: @ Kest
02.12.10 12:53
170
      RE: @ Kest
02.12.10 13:02
171
      RE: @ Kest
02.12.10 13:03
172
      Besteuerung auf Ebene Fondsgesellschaft
03.12.10 20:55
173
      RE: Besteuerung auf Ebene Fondsgesellschaft
03.12.10 21:51
174
      RE: Besteuerung auf Ebene Fondsgesellschaft
03.12.10 22:06
175
      RE: Besteuerung auf Ebene Fondsgesellschaft
03.12.10 22:09
176
      RE: Besteuerung auf Ebene Fondsgesellschaft
03.12.10 23:02
177
      RE: Besteuerung auf Ebene Fondsgesellschaft
04.12.10 14:39
178
      RE: Besteuerung auf Ebene Fondsgesellschaft
04.12.10 17:07
179
      RE: @ Kest
02.12.10 21:44
180
      RE: @ Kest
02.12.10 13:38
181
      RE: @ Kest
02.12.10 14:27
182
      RE: @ Kest
02.12.10 14:33
183
      RE: @ Kest
02.12.10 16:00
184
      RE: @ Kestwitzig
02.12.10 16:20
185
      Verlustausgleich
02.12.10 21:10
186
      RE: Verlustausgleich
02.12.10 21:13
187
      RE: Rudas klopft altbekannte Sprüche
02.12.10 20:35
188
      RE: Rudas klopft altbekannte Sprüche
02.12.10 20:47
189
Rasinger geht zum Verfassungsgerichtshof
08.12.10 10:08
190
RE: Rasinger geht zum Verfassungsgerichtshof
08.12.10 10:26
191
      RE: Rasinger geht zum Verfassungsgerichtshof
08.12.10 10:45
192
      RE: Rasinger geht zum Verfassungsgerichtshofgut analysiert
08.12.10 11:16
193
      Wertpapier-KESt für Fonds: „Es gibt keine Doppelbesteue...
08.12.10 20:38
194
      Banken und Fonds gehen im Jänner vor den VfGHinteressantinteressant
14.12.10 14:25
195
      RE: Banken und Fonds gehen im Jänner vor den VfGH
14.12.10 14:37
196
Finanztransaktionssteuer nimmt in Deutschland konkrete ...
16.12.10 11:29
197
RE: Finanztransaktionssteuer nimmt in Deutschland konkr...
16.12.10 11:36
198
"Tag des Schreckens" für Stadt Linz
16.12.10 21:58
199
RE: "Tag des Schreckens" für Stadt Linz
16.12.10 22:22
200
      RE: "Tag des Schreckens" für Stadt Linz
16.12.10 22:31
201
      RE: "Tag des Schreckens" für Stadt Linz
17.12.10 08:06
202
      RE: "Tag des Schreckens" für Stadt Linz
17.12.10 08:25
203
      RE: "Tag des Schreckens" für Stadt Linz
17.12.10 08:30
204
      RE: "Tag des Schreckens" für Stadt Linzwitzigwitziggut analysiert
17.12.10 08:41
205
      RE: "Tag des Schreckens" für Stadt Linz
17.12.10 09:23
206
      RE: "Tag des Schreckens" für Stadt Linz
17.12.10 09:30
207
      RE: "Tag des Schreckens" für Stadt Linz
17.12.10 09:34
208
      RE: "Tag des Schreckens" für Stadt Linz
17.12.10 10:36
209
      WP-KESt: 15 Antworten von Werner Faymann
17.12.10 18:29
210
      RE: WP-KESt: 15 Antworten von Werner Faymann
17.12.10 18:32
211
      RE: WP-KESt: 15 Antworten von Werner Faymann
17.12.10 19:30
212
      RE: WP-KESt: 15 Antworten von Werner Faymann
17.12.10 19:39
213
      RE: WP-KESt: 15 Antworten von Werner Faymann
17.12.10 20:27
214
      RE: WP-KESt: 15 Antworten von Werner Faymann
17.12.10 21:10
215
      RE: WP-KESt: 15 Antworten von Werner Faymann
18.12.10 00:02
216
      RE: WP-KESt: 15 Antworten von Werner Faymann
18.12.10 07:39
217
      RE: WP-KESt: 15 Antworten von Werner Faymann
18.12.10 21:35
218
      RE: WP-KESt: 15 Antworten von Werner Faymann
19.12.10 09:45
219
      Faymanns KESt-Sicht von Fichtinger / Fußi / Wölfl disku...gut analysiert
19.12.10 11:01
220
      RE: Faymanns KESt-Sicht von Fichtinger / Fußi / Wölfl d...
20.12.10 19:27
221
      RE: Faymanns KESt-Sicht von Fichtinger / Fußi / Wölfl d...
20.12.10 20:07
222
      RE: Faymanns KESt-Sicht von Fichtinger / Fußi / Wölfl d...
20.12.10 20:10
223
      RE: Faymanns KESt-Sicht von Fichtinger / Fußi / Wölfl d...
21.12.10 09:52
224
      Fischer tritt für mehr Verteilungsgerechtigkeit ein
21.12.10 12:16
225
      RE: Fischer tritt für mehr Verteilungsgerechtigkeit ein...
21.12.10 13:12
226
      RE: Fischer tritt für mehr Verteilungsgerechtigkeit ein...
21.12.10 13:28
227
      RE: WP-KESt: 15 Antworten von Werner Faymann
21.12.10 14:41
228
      so läufts in amerika
21.12.10 15:36
229
Wertpapier-KESt: Vermögende decken sich noch mit Aktien...
22.12.10 20:44
230
RE: Wertpapier-KESt: Vermögende decken sich noch mit Ak...
23.12.10 13:27
231
      RE: Wertpapier-KESt: Vermögende decken sich noch mit Ak...gut analysiert
23.12.10 13:34
232
      Auslandsdepot
23.12.10 15:12
233
      RE: Auslandsdepot
23.12.10 16:13
234
      RE: Auslandsdepot
23.12.10 16:40
235
      RE: Auslandsdepot
23.12.10 17:07
236
      @WienBrokerinteressant
23.12.10 20:06
237
      RE: @WienBroker
23.12.10 21:26
238
      RE: Auslandsdepotinteressant
23.12.10 20:04
239
      RE: Auslandsdepot
23.12.10 21:19
240
Spesen absetzbar?
23.12.10 20:54
241
RE: Spesen absetzbar?
23.12.10 22:50
242
      RE: Spesen absetzbar?
24.12.10 15:47
243
      RE: Spesen absetzbar?
28.12.10 17:06
244
      RE: Spesen absetzbar?
28.12.10 17:40
245
      RE: Spesen absetzbar?
29.12.10 10:53
246
      RE: Spesen absetzbar?
29.12.10 11:26
247
      RE: Spesen absetzbar?
29.12.10 11:37
248
      RE: Spesen absetzbar?
29.12.10 11:38
249
      RE: Spesen absetzbar?
29.12.10 11:45
250
      RE: Spesen absetzbar?
29.12.10 11:51
251
      Gegen die neue Wertpapier-Steuer wird geklagt
29.12.10 15:47
252
      RE: Gegen die neue Wertpapier-Steuer wird geklagt
29.12.10 19:51
253
      RE: Gegen die neue Wertpapier-Steuer wird geklagt
29.12.10 20:11
254
      RE: Gegen die neue Wertpapier-Steuer wird geklagt
30.12.10 09:21
255
      RE: Gegen die neue Wertpapier-Steuer wird geklagt
30.12.10 09:48
256
      RE: Spesen absetzbar?
29.12.10 11:44
257
Wenn ...
23.12.10 21:33
258
Kanzler Faymann kündigt große Steuer-Reform an
24.12.10 14:41
259
RE: Kanzler Faymann kündigt große Steuer-Reform an
24.12.10 14:43
260
      RE: Kanzler Faymann kündigt große Steuer-Reform an
24.12.10 14:47
261
      RE: Kanzler Faymann kündigt große Steuer-Reform an
24.12.10 15:21
262
      RE: Kanzler Faymann kündigt große Steuer-Reform an
24.12.10 15:31
263
      RE: Kanzler Faymann kündigt große Steuer-Reform an
24.12.10 15:50
264
      Pröll prüft Erweiterung der Spendenabsetzbarkeit
25.12.10 11:01
265
      RE: Pröll prüft Erweiterung der Spendenabsetzbarkeit
25.12.10 11:56
266
      RE: Pröll prüft Erweiterung der Spendenabsetzbarkeit
25.12.10 12:16
267
      RE: Pröll prüft Erweiterung der Spendenabsetzbarkeit
25.12.10 12:31
268
      RE: Pröll prüft Erweiterung der Spendenabsetzbarkeit
25.12.10 12:34
269
      RE: Pröll prüft Erweiterung der Spendenabsetzbarkeit
25.12.10 14:47
270
      Liste der begünstigten Spendenempfänger
25.12.10 14:56
271
      RE: Liste der begünstigten Spendenempfänger
25.12.10 15:41
272
      RE: Liste der begünstigten Spendenempfänger
25.12.10 18:22
273
      RE: Pröll prüft Erweiterung der Spendenabsetzbarkeit
25.12.10 18:17
274
      RE: Pröll prüft Erweiterung der Spendenabsetzbarkeit
25.12.10 18:19
275
Kanzler Faymann kündigt große Steuer-Reform an
25.12.10 17:55
276
RE: Kanzler Faymann kündigt große Steuer-Reform an
25.12.10 18:26
277
      RE: Kanzler Faymann kündigt große Steuer-Reform an
25.12.10 20:29
278
      RE: Kanzler Faymann kündigt große Steuer-Reform angut analysiertgut analysiert
25.12.10 22:10
279
      RE: Kanzler Faymann kündigt große Steuer-Reform an
26.12.10 10:11
280
      RE: Kanzler Faymann kündigt große Steuer-Reform an
26.12.10 11:15
281
      RE: Kanzler Faymann kündigt große Steuer-Reform an
26.12.10 16:20
282
      RE: Kanzler Faymann kündigt große Steuer-Reform an
26.12.10 22:05
283
      RE: Kanzler Faymann kündigt große Steuer-Reform an
27.12.10 07:44
284
      RE: Kanzler Faymann kündigt große Steuer-Reform an
26.12.10 12:25
285
ÖAAB gegen Dekadenz
27.12.10 07:43
286
Freigrenze 440 Euro im Jahr 2011
27.12.10 10:46
287
RE: Freigrenze 440 Euro im Jahr 2011
27.12.10 11:32
288
RE: Freigrenze 440 Euro im Jahr 2011
27.12.10 16:41
289
RE: Freigrenze 440 Euro im Jahr 2011
27.12.10 17:17
290
RE: Freigrenze 440 Euro im Jahr 2011
27.12.10 18:15
291
RE: Freigrenze 440 Euro im Jahr 2011
28.12.10 10:44
292
RE: Freigrenze 440 Euro im Jahr 2011
28.12.10 11:25
293
Aktien in Fremdwährung
28.12.10 12:56
294
RE: Freigrenze 440 Euro im Jahr 2011interessant
27.12.10 21:53
295
      Übersicht von direktanlage.atinteressantgut analysiert
28.12.10 17:50
296
Schieder fordert Steuer auf Vermögen ab einer Million E...
29.12.10 11:16
297
RE: Schieder fordert Steuer auf Vermögen ab einer Milli...
29.12.10 11:31
298
      RE: Schieder fordert Steuer auf Vermögen ab einer Milli...
29.12.10 18:39
299
      RE: Schieder fordert Steuer auf Vermögen ab einer Milli...
29.12.10 18:57
300
      RE: Schieder fordert Steuer auf Vermögen ab einer Milli...
29.12.10 19:02
301
      RE: Schieder fordert Steuer auf Vermögen ab einer Milli...
29.12.10 21:26
302
      Einheitswert oder gemeine Werte auf Immobilien...
30.12.10 05:40
303
      Besteuerung von Fonds...
30.12.10 06:12
304
      RE: Besteuerung von Fonds...
30.12.10 09:53
305
      RE: Einheitswert oder gemeine Werte auf Immobilien...
30.12.10 07:47
306
      RE: Einheitswert oder gemeine Werte auf Immobilien...
30.12.10 07:50
307
      RE: Einheitswert oder gemeine Werte auf Immobilien...
30.12.10 07:52
308
NÖ bewegt sich!
30.12.10 07:56
309
RE: NÖ bewegt sich!
30.12.10 08:19
310
      RE: NÖ bewegt sich!
30.12.10 09:46
311
      RE: NÖ bewegt sich!
30.12.10 09:57
312
      RE: NÖ bewegt sich!
30.12.10 11:28
313
      RE: NÖ bewegt sich!
30.12.10 11:56
314
      RE: NÖ bewegt sich!
30.12.10 12:03
315
      RE: NÖ bewegt sich!
30.12.10 12:16
316
      RE: NÖ bewegt sich!
30.12.10 13:11
317
      RE: NÖ bewegt sich!
30.12.10 13:52
318
      die letzte halbe Stunde..
30.12.10 17:03
319
      RE: die letzte halbe Stunde..
30.12.10 17:25
320
      RE: die letzte halbe Stunde..
30.12.10 17:29
321
      RE: die letzte halbe Stunde..
30.12.10 17:36
322
      RE: die letzte halbe Stunde..
30.12.10 17:38
323
      RE: die letzte halbe Stunde..
30.12.10 17:41
324
      RE: die letzte halbe Stunde..
30.12.10 17:35
325
      RE: die letzte halbe Stunde..
30.12.10 17:50
326
      RE: die letzte halbe Stunde..
30.12.10 18:16
327
      RE: die letzte halbe Stunde..
31.12.10 08:44
328
      RE: die letzte halbe Stunde..
31.12.10 09:24
329
      RE: die letzte halbe Stunde..
31.12.10 09:58
330
      RE: die letzte halbe Stunde..gut analysiertgut analysiert
31.12.10 09:57
331
      RE: die letzte halbe Stunde..gut analysiertgut analysiertgut analysiert
31.12.10 13:27
332
      RE: die letzte halbe Stunde..
31.12.10 14:40
333
      RE: die letzte halbe Stunde..
31.12.10 19:34
334
      RE: die letzte halbe Stunde..
31.12.10 19:46
335
      RE: die letzte halbe Stunde..
03.1.11 09:01
336
      RE: die letzte halbe Stunde..
03.1.11 09:09
337
      RE: die letzte halbe Stunde..
03.1.11 09:14
338
      Nur 6 Prozent der Österreicher setzen auf Aktien
03.1.11 11:10
339
      RE: die letzte halbe Stunde.., @ shareholder
31.12.10 23:01
340
      RE: die letzte halbe Stunde.., @ shareholder
01.1.11 19:27
341
      RE: die letzte halbe Stunde..gut analysiert
31.12.10 14:50
342
Lebensversicherungsspekulanten
31.12.10 10:10
343
RE: Aktiensteuer - Details II = Steuerdiskussion VII
01.1.11 09:13
344
RE: Aktiensteuer - Details II = Steuerdiskussion VII
03.1.11 09:09
345
      RE: Aktiensteuer - Details II = Steuerdiskussion VII
05.1.11 10:58
346
      SPÖ Kräuter: Steuerreformwitzig
05.1.11 15:45
347
      RE: SPÖ Kräuter: Steuerreform
05.1.11 15:55
348
      RE: SPÖ Kräuter: Steuerreform
05.1.11 15:59
349
Vermögenszuwachssteuer in der Praxis
04.1.11 17:48
350
RE: Vermögenszuwachssteuer in der Praxis
04.1.11 17:54
351
@hubertus
04.1.11 21:02
352
      RE: @hubertus
05.1.11 09:14
353
      RE: @hubertus
05.1.11 09:20
354
Letzte Schlupflöcher
07.1.11 11:36
355
RE: Letzte Schlupflöcher
07.1.11 12:24
356
      RE: Letzte Schlupflöcher interessant
07.1.11 13:10
357
      RE: Letzte Schlupflöcher
08.1.11 14:19
358
      RE: Letzte Schlupflöcher
08.1.11 15:41
359
      Auslandsdepotinteressantinteressant
08.1.11 15:47
360
      RE: Auslandsdepot
08.1.11 17:58
361
      RE: Auslandsdepot
08.1.11 20:10
362
      RE: Auslandsdepot
08.1.11 20:16
363
      RE: Auslandsdepot
08.1.11 20:22
364
      RE: Auslandsdepot
08.1.11 20:29
365
      RE: Auslandsdepot
09.1.11 09:19
366
      RE: Auslandsdepot
09.1.11 10:02
367
      RE: Auslandsdepot
09.1.11 10:48
368
      RE: Auslandsdepot
09.1.11 13:19
369
      RE: Auslandsdepot
09.1.11 14:37
370
      Direktbanken erwarten Rückgänge
09.1.11 17:21
371
      Erfassung der Wertpapiere ab 1.1.2011
09.1.11 19:05
372
      RE: Erfassung der Wertpapiere ab 1.1.2011
09.1.11 19:26
373
      RE: Erfassung der Wertpapiere ab 1.1.2011
09.1.11 20:15
374
      RE: Auslandsdepot
08.1.11 20:20
375
      RE: Auslandsdepot
08.1.11 20:27
376
      RE: Auslandsdepot
09.1.11 07:52
377
      RE: Auslandsdepot
09.1.11 08:05
378
      RE: Auslandsdepot
09.1.11 20:17
379
      RE: Auslandsdepot
10.1.11 00:13
380
      RE: Auslandsdepot
10.1.11 02:26
381
      RE: Auslandsdepotgut analysiert
10.1.11 08:08
382
      RE: Auslandsdepot
10.1.11 15:37
383
      RE: Auslandsdepot
10.1.11 10:02
384
      RE: @adamsgut analysiert
10.1.11 22:20
385
      RE: @adams
11.1.11 00:26
386
      RE: @adams
11.1.11 10:11
387
      RE: @adams
11.1.11 10:16
388
Dopperposting
07.1.11 11:47
389
@shareholder
08.1.11 20:38
390
      RE: @shareholder
08.1.11 20:45
391
      RE: @shareholder
08.1.11 20:59
392
      RE: @shareholder
08.1.11 21:17
393
      RE: @shareholder
09.1.11 21:15
394
BJ Aktiensteuer-Seminar
10.1.11 15:39
395
THREAD ENDE
11.1.11 04:06
396
Die komplizierte neue Welt der Vermögenszuwachssteuer interessantinteressantgut analysiert
02.2.11 10:07
397
RE: Die komplizierte neue Welt der Vermögenszuwachssteu...
04.12.11 18:11
398
      RE: Die komplizierte neue Welt der Vermögenszuwachssteu...
05.12.11 09:44
399
      RE: Die komplizierte neue Welt der Vermögenszuwachssteu...
05.12.11 10:14
400
Steuerliche Maßnahmen zum Jahresende
04.12.11 17:34
401

Vertreter der Fondsbranche glauben an Überarbeitung
(aus dem BE-free, 16.11.2010)


Im Rahmen der Geldanlage-Roadshow des Börse Express zeigten sich Finanzexperten optimistisch, dass es noch zu Änderungen der Wertpapier-KESt kommen wird.

Morgen, Mittwoch, läuft die Begutachtungsfrist für die Budgetbegleitgesetze, die u. a. Wertpapier-KESt und Bankensteuer beinhalten, ab. Bislang sind noch wenige Stellungnahmen offiziell übermittelt, angesichts zahlreicher „politischer Gespräche“ wird bis zum letzten Zeitpunkt abgewartet.

In den bereits publizierten Stellungnahmen sind vor allem die ungleiche Behandlung von Gewinnen und Verlusten sowie die mangelnde Berücksichtigung der Anschaffungskosten grosse Kritikpunkte. Mit Blick auf die noch kompliziertere Besteuerung, die für Investmentfonds vorgesehen ist, meinte Peter Pavlicek, Geschäftsführer der Bawag PSK Invest: „Wir gehen davon aus, dass es nicht so kommt.“ Das sei auch die Einstellung der VÖIG, der Vereinigung Österreichischer Investmentgesellschaften.

Gernot Heitzinger, Managing Director bei SMN, sieht das ähnlich: „Ich glaube nicht, dass es so wie jetzt vorgesehen kommt, weil es absolut diskriminierend ist.“

Zurück zum Start

Markus Fichtinger, Steuerexperte der Industriellenvereinigung (IV), gab am Montagabend einen Einblick in die wichtigsten Eckpunkte der IV-Stellungnahme zur Wertpapier-KESt: „Das Modell wirft sehr viele Fragen auf, eine umfassende Diskussion ist notwendig. Wir plädieren daher für einen Aufschub des Entwurfs.“ Denn die vorgesehenen Umgestaltungen bedeuten eine massgebliche Änderung der bisherigen Grundsätze des österreichischen Einkommenssteuersystems (Unterscheidung von Gewinneinkünften einerseits und Überschusseinkünften andererseits). Weiters fordert die IV Ausnahmebestimmungen für langfristigen Wertpapierbesitz und für Mitarbeiterbeteiligungen sowie die sachgerechte Berücksichtigung
von Verlusten (d. h. Verlustvortrag) und Kosten.

Laut jetzigem Entwurf können Anschaffungskosten, also Order- und Depotgebühren etc., nicht angesetzt werden. „Das ist ein sehr bedenklicher Aspekt“, so Fichtinger, der reale Steuersatz komme somit über dem nominellen von 25% zu liegen. Ein Grund für verfassungsrechtliche Bedenken ist für ihn vor allem die unterschiedliche Behandlung von Gewinnen und Verlusten.
Die scheinbar sachlichen Argumente - Spekulanten sollen endlich besteuert werden, es müsse ein „gerechter“ Beitrag zur Sanierung des Staatshaushalts geleistet werden - gehen für Fichtinger ins Leere.
Denn zum einen werde in Österreich die „Spekulation“ schon jetzt über dem EU-/OECD- Durchschnitt besteuert, zum anderen können mit derartigen Steuern auch Staatshaushalte nicht saniert werden. Das Beispiel Grossbritannien zeigt, dass die dort eingehobene Steuer auf Capital Gains auf Sicht der vergangenen Jahre im besten Fall rund 1,5% der gesamten Staatseinnahmen ausmachte. Mittlerweile ist dieser Wert auf weniger als 0,5% zurückgefallen.

Und da wären wir gleich beim nächsten Punkt: Wie die Regierung auf den Budgetansatz für die Wertpapier-KESt kommt (30 Mio. Euro für 2011, die sich bis 2014 auf 250Mio. Euro steigern), gibt dem Experten Rätsel auf. Nimmt man den Mittelwert der Wertpapierveranlagungen der österreichischen Haushalte in den letzten vier Jahren, so sei gerade einmal ein Wert von 161 Mio. Euro in den vier Jahren realistisch, rechnet Fichtinger vor (unter den Annahmen eines Portfolioertrags von 5% p. a. und 25% der Anleger
realisieren pro Jahr die Gewinne). Dieser Wert steht den 430 Mio. Euro der Regierung gegenüber.

Administrativer Super-Gau
Kritik an der Wertpapier-KESt kommt am Dienstag auch von der Oberbank. Die Steuer sei ein „administrativer Super-Gau“, wenn sie so kommt wie von der Regierung geplant. „Da muss es auf jeden Fall zu Änderungen kommen“, plädiert Vorstandschef Franz Gasselsberger für eine Verschiebung um ein Jahr.

  

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>Administrativer Super-Gau
>Kritik an der Wertpapier-KESt kommt am Dienstag auch von der
>Oberbank. Die Steuer sei ein „administrativer Super-Gau“, wenn
>sie so kommt wie von der Regierung geplant. „Da muss es auf
>jeden Fall zu Änderungen kommen“, plädiert Vorstandschef Franz
>Gasselsberger für eine Verschiebung um ein Jahr.


Und wie hat das die Oberbank in D gelöst,wo sie 17 Filialen unterhält? Auch ein "Super-Gau"?

Vieles ist Hysterie um die Steuer zu Fall zu bringen.

  

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>Und wie hat das die Oberbank in D gelöst,wo sie 17 Filialen unterhält? Auch ein "Super-Gau"?


Vermutlich ist es einfacher zu administrieren, wenn man 18 Monate statt 18 Tage zwischen Gesetzesbeschluß und Inkrafttreten zur Verfügung hat.

  

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>Und wie hat das die Oberbank in D gelöst,wo sie 17 Filialen
>unterhält? Auch ein "Super-Gau"?
>
>Vieles ist Hysterie um die Steuer zu Fall zu bringen.


Ich glaube die Kosten werden weit überhöht dargestellt - in Österreich
verwenden fast alle das idente System:

http://de.wikipedia.org/wiki/GEOS_%28Wertpapierabwicklung%29

Der Zeitplan dürfte aber trotzdem nicht einzuhalten sein.

  

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Hi,

wenn ich den Stand der Dinge richtig verstanden habe, greift die "interne" Besteuerung der Fonds nur, wenn der Fonds Anteile verkauft.

Da sich ein Index aber nur selten ändert, wird das bei Indexfonds ja kaum der Fall sein. Heißt das nun,

1.) dass man bei einem Indexfonds diese "interne", jährliche, Besteuerung nicht fürchten muss, da sie nur sehr selten ausgelöst wird?

2.) dass wenn ich einen Indexfonds vor dem 31.12. kaufe, bei einem Verkauf den Unterschied zum Einkaufspreis (=Substanzgewinn) nicht versteuern muss?

Falls ja, würde das heißen, dass man als langfristiger Anleger auf lange Zeit relativ verschont bleibt, wenn man seine Anlagen bis Jahresende in Indexfonds umschichtet, oder?

Wäre cool, wenn da jemand der sich auskennt sein Wissen teilen könnte.

  

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meiner Meinung nach nur bedingt richtig, weil
- Fonds Zu- und Abflüsse verarbeiten muss, dadurch kommt es laufend zu Transaktionen unabhängig von Indexänderungen
- Indexfonds bei manchen Indizes in der Praxis nicht unbedingt durch Kauf aller Constituents abgebildet werden (zB Einsatz von Derivaten)

aber natürlich wird ein solcher Fonds weniger Turnover im Vergleich zu aktiv gemanagten Fonds aufweisen..

  

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>meiner Meinung nach nur bedingt richtig, weil


eigentlich sollte jeder ausländische fonds das problem nicht haben weil
er diese erste welle der steuer gar nicht abführt? ich mein wenn
ich beispielsweise einen internationalen fidelity-fonds halte?

  

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>>meiner Meinung nach nur bedingt richtig, weil
>
>
>eigentlich sollte jeder ausländische fonds das problem nicht haben weil
>er diese erste welle der steuer gar nicht abführt? ich mein wenn
>ich beispielsweise einen internationalen fidelity-fonds halte?

Nach allem was bisher bekannt ist genau so. Dass es genau deswegen auch so nicht kommen wird können (ein wenig Gewicht haben "unsere" KAGs dann schon auch) steht auf dem Blatt, das letztgültige Entscheidungen und Beratungen derzeit unmöglich macht - es kann ja immer noch die Erkenntnis einsetzen, dass alles einfach nur doof ist .

  

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>Nach allem was bisher bekannt ist genau so. Dass es genau
>deswegen auch so nicht kommen wird können (ein wenig Gewicht
>haben "unsere" KAGs dann schon auch) steht auf dem


so bescheuert können nicht mal unsere politiker sein.

  

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>so bescheuert können nicht mal unsere politiker sein.


Lächle und sei glücklich, denn es könnte schlimmer kommen.
Ich lächelte, war glücklich, und es kam schlimmer.

Mehr fallt mir zur österreichischen Politik leider nicht ein.

  

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Vielen Dank für die Antworten, ihr seid die Besten!

Das wäre ja der Hammer, wenn die Regelung echt so bescheuert ist, dass nur inländische Fonds jährlich zahlen.

Dh. wenn ich mein Geld langfristig steuerschonend binden will kaufe ich einfach vor dem 31.12. einen ausländischen Indexfonds, und es sind

a. keine jährlichen Fondsinternen Besteuerungen möglich
b. beim Verkauf in sagen wir 10 Jahren keine Substanzgewinne zu versteuern

Ist das so tatsächlich richtig? Und ist es dabei egal, ob das Depot im In- oder Ausland ist?

  

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>a. keine jährlichen Fondsinternen Besteuerungen möglich
>b. beim Verkauf in sagen wir 10 Jahren keine Substanzgewinne
>zu versteuern

b) zahlst du natürlich schon

aber wenn du dein depot im ausland hast könntest du "vergessen" weil dann zieht die depotbank nicht automatisch ab

  

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>>b. beim Verkauf in sagen wir 10 Jahren keine
>Substanzgewinne
>>zu versteuern
>
>b) zahlst du natürlich schon

Ich verstehe nicht warum, vielleicht könntest du das noch näher erläutern.

Ich dachte Investitionen, die bis 31.12.2010 getätigt werden, werden bei Veräußerung (in sagen wir 10 Jahren) nicht mit KEST belastet?

  

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>>b) zahlst du natürlich schon
>
>Ich verstehe nicht warum, vielleicht könntest du das noch
>näher erläutern.
>
>Ich dachte Investitionen, die bis 31.12.2010 getätigt werden,
>werden bei Veräußerung (in sagen wir 10 Jahren) nicht mit KEST
>belastet?


tschuldigung mein fehler. bei kauf vor 31.12. bist du aus dem schneider

  

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milchmädchenrechnung. die 150 mrd gehören ja net nur österreichern.


Fondsgesellschaften schlagen Alternativmodell vor

Wien (APA) - Die Vereinigung Österreichischer
Investmentfondsgesellschaften hat einen Alternativvorschlag für die
geplante Wertpapier-KESt (Kursgewinnsteuer) gemacht. Das berichtet
die "Presse" (Mittwochausgabe). Demnach sollen die Banken vom
Wertzuwachs, den ein Fonds erzielt, am Jahresende automatisch eine
Steuer einbehalten. Verkauft ein Anleger nach mehreren Jahren den
Fonds, zieht die Bank vom Veräußerungsgewinn 25 Prozent ab. Um eine
Doppelbesteuerung zu vermeiden, müssen jedoch alle bis dahin jährlich
angefallen Abgaben abgezogen werden, lautet der Vorschlag, der vor
Karl Bruckner stammt, dem Präsidenten der Kammer der
Wirtschaftstreuhänder.

Laut Bruckner verwalten die österreichischen Fonds ein Volumen von
150 Mrd. Euro. Geht man von einem jährlichen Wertzuwachs von 4
Prozent aus, kommen sechs Mrd. Euro hinzu. Werden diese sechs Mrd.
Euro nun mit 5 Prozent besteuert, würde der Finanzminister jährlich
300 Mio. Euro kassieren. Laut Bruckner wäre diese Variante für die
Banken leicht zu administrieren. Das Finanzministerium sei
gesprächsbereit, berichtet die "Presse".

  

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Geht man von einem jährlichen Wertzuwachs von
>4
>Prozent aus, kommen sechs Mrd. Euro hinzu. Werden diese sechs
>Mrd.
>Euro nun mit 5 Prozent besteuert, würde der Finanzminister
>jährlich
>300 Mio. Euro kassieren. Laut Bruckner wäre diese Variante für
>die
>Banken leicht zu administrieren.

Da kann ich nur lachen. Genau mit solchen großspurigen Aussagen wurde mir vor 9 Jahren mein Lebensversicherungsfonds angedreht. 8-10% pro Jahr sind praktisch sicher. Das kann gar nicht anders sein. Ich höre es jetzt noch nachklingen. Der Kasperl hat das vielleicht sogar geglaubt. Die Performance über 9 Jahre ist etwa 0 (Null) Prozent.

Also, da waren genug Jahre dabei wo keine Steuer abgeliefert worden wäre. Die allermeisten Fondsmanager schaffen keine Outperfomance gegenüber ihren Indizes, geschweige denn ordentliche Gewinne für ihre Kunden zu lukrieren.

  

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Da wir uns seit ca. 10 Jahren an der Börse in einer Seitwärtsphase bewegen, war natürlich der Ertrag überschaubar. Es werden auch wieder Boomjahre kommen, wann immer das auch sein mag, dann sollte die Performance deutlich besser ausfallen.

Da müssen die Fondsmanager auch keine Outperformance an den Tag legen. Was ich ihnen auch sehr selten zutraue.

  

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>Da wir uns seit ca. 10 Jahren an der Börse in einer Seitwärtsphase bewegen, war natürlich der Ertrag überschaubar.
>Es werden auch wieder Boomjahre kommen, wann immer das auch sein mag, dann sollte die Performance deutlich besser ausfallen.
>
>Da müssen die Fondsmanager auch keine Outperformance an den Tag legen. Was ich ihnen auch sehr selten zutraue.

Zynismus?

ATX 1.11.2000: ca 1127 und 1.11.2010: ca 2670 - ich sehe da unabhängig von der verspeisten Entwicklung dazwischen eine stramme mehr als Verdoppelung.

Die Theorie schenkt den WpKestlern also durchaus Hoffnung. Dass bei den Fonds unterm Strich oft nichts herauskommt...naja (meine Erfahrung deckt sich mit thunderroads, ich habe es bislang nicht geschafft einen Fonds zu kaufen der irgendwas gehalten hätte - ist man mal investiert bleibt in der Regel der Ertrag aus, selbst wenn in den Vergleichszahlen einer aufscheint) .

  

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Bin mit meinen C-Quadrat Total Return Dynamic ganz gut gefahren, ist aber schon die einzige Ausnahme (auch ein blindes Huhn findet mal ein Korn .

Sonstige Vorsorgen ala Nürnberger, Aspecta, Gerling (HDI) oder wie sie auch immer heissen sind wirklich Nullsummen oder Minus (wegen Spesen) Geschichten.

Dann am besten die Kohle auf dem Konto (in D oder Ö je nach Steuer) lassen und 1-2 mal im Jahr einen sicheren 3-4% Trade machen und fertig, oder wie --> wer die\das Möglichkeit\Wissen hat ok, nur für Otto-Normal-Verbraucher is es schwer.

  

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Jetzt sage mir mal einer wie das mit dem sicheren 3-4% Trade geht?
Setze mal 100% Trefferquote voraus sonst is es ja nicht sicher....

  

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Könnten auch 4-5x 1-2%sein.
Mit guter Selektion (man darf halt nicht mit MUß traden), aber je nach Umfeld + Segment + bisherige Entwicklung (Tag, Woche, Monat Chart) sollte ein halbwegs guter Investor den Trade zusammen bringen.

Hoffe das hört sich nicht zu "Neun-Mal-Klug" an, aber 1-2% ist ja nicht die Welt bei den heutigen Schwankungen.

  

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Und dann ist es auch eine Frage der Ehrlichkeit gegenüber sich selbst. Habe ich ich mit 2 Trades 4% verdient, diese Trades aber gerade 10% der Kontogröße ausmachen, oder habe ich dann insgesamt nur 0,4% verdient. Es wird ja keiner sein ganzes Geld in 2 Trades riskieren.

  

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naja bis zu 1/3 pro Trade sollten es schon sein (bei Depotgrößen von 30-40.000€), dann sind 100-200€ drinnen.
Sind ja auch keine High-Risk Trades.

  

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Was ich damit sagen will:
den SICHEREN Trade gibt es nicht.
Was das mit der Steuer zu tun hat?
Bei einem Gewinntrade werden mir sofort Steuern und Spesen abgezogen.
Somit bleibt mir für meinen nächsten Trade weniger über als bisher
(die Basis ist um die Steuer reduziert, die Spesen gabs früher ja auch, möglicherweise werden aber die Spesen auch gleich erhöht, die Banken jammern ja wegen der Kostenüberwälzung)
Der nächste Gewinntrade bringt dann absolut betrachtet weniger Euros.
Allfällige Verluste kann ich ja erst im zuge der EST Veranlagungen geltend machen und mir SPÄTER zurückholen.

  

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44% ist eh noch viel. wenn man von buchhaltung nichts versteht ist ein geschäftsbericht
wertlos und wieviel prozent der bevölkerung haben entsprechendes know-how?



75 Prozent der befragten Anleger messen Medien als Informationsquelle eine hohe Bedeutung bei. Informationen von den Unternehmen selbst liegen weit abgeschlagen an zweiter Stelle, nur 44 Prozent der Befragten halten etwa Geschäftsberichte für wichtige Informationsquellen. "Als wir die Ergebnisse zum ersten Mal gesehen haben, waren wir schon überrascht", berichtet der Co-Studienautor Prof. Edgar Ernst bei der Diskussion, "der Privataktionär sieht das Unternehmen aus der Brille der Presse."

  

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>44% ist eh noch viel. wenn man von buchhaltung nichts versteht ist ein geschäftsbericht
>wertlos und wieviel prozent der bevölkerung haben entsprechendes know-how?
>
>
>75 Prozent der befragten Anleger messen Medien als Informationsquelle eine hohe Bedeutung bei. Informationen von
>den Unternehmen selbst liegen weit abgeschlagen an zweiter Stelle, nur 44 Prozent der Befragten halten etwa
>Geschäftsberichte für wichtige Informationsquellen. "Als wir die Ergebnisse zum ersten Mal gesehen haben, waren wir
>schon überrascht", berichtet der Co-Studienautor Prof. Edgar Ernst bei der Diskussion, "der Privataktionär sieht
>das Unternehmen aus der Brille der Presse."
>

Mein ursprünglicher, naiver Zugang bevorzugte auch die Medien, mit der Überlegung die würden sicher kritisch betrachten und entsprechend reliablere Daten liefern als ein notwendig eingefärbter Bericht aus erster Hand.

Mittlerweile habe ich diese Illusionen verloren - bin aber bereit, sie anderen nicht abzusprechen (und daher nicht nur vorgebliche Komplexität als Argument stehen zu lassen).

  

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Der normale Aktionär läßt sich üppige und komplizierte Geschäftsberichte gerne von berufenen Journalisten übersetzen.

Die Zeit, sich durch Geschäftsberichte zu ackern, wenn man nicht grad mit dem Zaunpfahl auf irgend eine wunde Stelle gestoßen wird, hat ja praktisch keiner, der nicht selbst Wirtschafsjournalist oder Analyst ist.

  

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Den Lebensmitteleinzelhändlern wird wenigstens ausreichend Vorbereitungszeit eingeräumt, damit sie ihre Waagen mit Tara-Tasten aufrüsten können. Für Wirtschaftsminister Mitterlehner bringt das neue Gesetz mehr Transparenz, gleichzeitig verteidigt er die 5-jährige Übergangszeit.

http://tvthek.orf.at/programs/1211-ZiB-2/episodes/1725835-ZIB-2
(Beitrag: "Wurstpapier-Verordnung")

  

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>Den Lebensmitteleinzelhändlern wird wenigstens ausreichend
>Vorbereitungszeit eingeräumt, damit sie ihre Waagen mit
>Tara-Tasten aufrüsten können. Für Wirtschaftsminister
>Mitterlehner bringt das neue Gesetz mehr Transparenz,
>gleichzeitig verteidigt er die 5-jährige Übergangszeit.
>
>http://tvthek.orf.at/programs/1211-ZiB-2/episodes/1725835-ZIB-2
>(Beitrag: "Wurstpapier-Verordnung")


Die meisten verwendeten Waagen haben das sowieso bereits, die 5 Jahre sind damit eigentlich die Eingewöhnungsfrist zum Auf-die-Taste-drücken. Oder halt einmal ein Papierl abzuwiegen und das Ding entsprechend einstellen.

Aber über die mangelnde Verhältnismässigkeit bei vergleichsweise wenig Steueraufkommen UND extremer Erschwerung derartiger Pensionsabsicherungsmöglichkeit ist einfach unerträglich, einfach, dass man auf solche Ideen kommen kann, lässt mich wieder mal zweifeln.

Gut, in der heissen Sauna kommen oft dumme Ideen, kann sein ...

Aber natürlich tragen wir nach wie vor die Pensionisten und Beamten möglichst bequem durchs Leben und vermeiden bloss jedwede Vision einer Welt, wo auch mal wieder was weitergeht. Ätzende Law&Order Politik verhaltensorigineller Politiker inclusive.

  

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Jede Haushaltswaage hat eine Tara Taste. Der Mitterlehner als Wirtschaftskammersoldat begünstigt wieder mal die Übervorteilung der Bevölkerung!

  

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Aufgrund der Nichtanrechenbarkeit von Verlusten anderer Jahre, der Nichtabzugsfähigkeit von Spesen etc. kommt man nach einer Modellrechnung von Alexander Proschofsky auf Steuersätze jenseits von Gut und Böse.
Echt grauslich.

http://www.be24.at/blog/entry/650485/kest-die-25-illusion/fullstory

  

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Um die Kosten zu senken, sollte sich Österreich an Deutschland orientieren, sagen Rasinger und die Banker Bauer und Gschiegl, denn dort fällt die Steuer auf Wertpapiergewinne nur an, wenn man den Fonds oder die Aktien verkauft, nicht laufend jedes Jahr, die Banken würden sich also viel Ärger und Kosten sparen. Nachteil: Die Regierung bekommt nicht sofort, sondern erst später zu Geld.

Heißt das,dass in Ö auch Steuern auf nicht veräusserte Aktien JÄHRLICH anfallen werden? Oder wie kann man das verstehen?

  

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>Heißt das,dass in Ö auch Steuern auf nicht veräusserte
>Aktien JÄHRLICH anfallen werden? Oder wie kann man das
>verstehen?



die meinen wahrscheinlich die laufenden steuern auf die gewinne im fonds bzw das vorgeschlagene alternativmodel der fondsindustrie

  

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>>Heißt das,dass in Ö auch Steuern auf nicht
>veräusserte
>>Aktien JÄHRLICH anfallen werden? Oder wie kann man das
>>verstehen?
>
>
>die meinen wahrscheinlich die laufenden steuern auf die
>gewinne im fonds bzw das vorgeschlagene alternativmodel der
>fondsindustrie


Ah so.Ich dachte schon die seien total verrückt geworden

  

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>Ah so.Ich dachte schon die seien total verrückt geworden

Ansich sind sie ja komplett verrückt geworden. Was her gehört ist ein Freibetrag von sagen wir mal 70.000EUR investiertes Kapital. Das sind nämlich die Kleinanleger, von denen es in Österreich viel zu wenige gibt!!!

  

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>>Ah so.Ich dachte schon die seien total verrückt geworden
>
>Ansich sind sie ja komplett verrückt geworden. Was her gehört ist ein Freibetrag von sagen wir mal 70.000EUR investiertes
>Kapital. Das sind nämlich die Kleinanleger, von denen es in Österreich viel zu wenige gibt!!!
>

Völlig unadministrierbar - wie willst Du bei einem Depot im Wert von 100k feststellen, welche Gewinne den 70k zuzurechnen wären?

Verlustvorschreibung aktivieren oder Steuerfreiheit nach Haltefrist x reaktivieren (wobei die Verluste natürlich auch bis zur Frist x vorschreibbar sein müssten), das Drama bei den Fonds rausnehmen (wobei aus meiner Sicht Fonds als aktuell reines Bereicherungsvehikel der diversen KAGs ruhig ausgerottet werden könnten), des weiteren bei automatischem Abzug auch automatische Gegenrechnung der Verluste umsetzen und schon sind wir dort wos solide und akzeptabel wäre, sowie nachvollziehbar.

imho

  

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>Verlustvorschreibung aktivieren oder Steuerfreiheit nach
>Haltefrist x reaktivieren (wobei die Verluste natürlich auch
>bis zur Frist x vorschreibbar sein müssten), das Drama bei den
>Fonds rausnehmen (wobei aus meiner Sicht Fonds als aktuell
>reines Bereicherungsvehikel der diversen KAGs ruhig
>ausgerottet werden könnten), des weiteren bei automatischem
>Abzug auch automatische Gegenrechnung der Verluste umsetzen

>und schon sind wir dort wos solide und akzeptabel wäre, sowie
>nachvollziehbar.


Dieser Punkt wäre mir auch sehr wichtig.Warum das in denen ihren Schädel nicht hineingeht ist mit unbegreifbar.Aber vielleicht lassen sich die Banken da was einfallen, um die Leute nicht ins Ausland zu treiben.
Zuletzt stirbt die Hoffnung...

  

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einfach das Depot buchaltärisch jeweils zu Jahresbeginn teilen (70k und in den Rest) und festlegen auf welchen Teil der Freibetrag angewendet werden soll.

  

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>einfach das Depot buchaltärisch jeweils zu Jahresbeginn
>teilen (70k und in den Rest) und festlegen auf welchen Teil
>der Freibetrag angewendet werden soll.

ehrliche freibeträge wären wenn überhaupt nur anwendbar wenn alles offengelegt ist. in deutschland ist das ohne bankgeheimnis machbar... hier bei uns ist das eben nicht fair möglich.

  

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die stellungnahme der kammer der wirtschaftstreuhänder klingt ganz vernünftig

<<<<<<<<<

Wertpapier-KESt wird ein Fall für Juristen

Börse Express zitiert aus Stellungnahmen - Zahlreiche verfassungsrechtliche Bedenken - Wiener Börse plädiert zumindest für 3-Jahres-Befristung

http://www.boerse-express.com/cat/pages/919971/fullstory

  

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>die stellungnahme der kammer der wirtschaftstreuhänder klingt ganz vernünftig
>
><<<<<<<<<
>

>http://www.boerse-express.com/cat/pages/919971/fullstory

In der Tat, das enthält alle Punkte die mir relevant scheinen in wünschenswerter Deutlichkeit und angemessen präziser und unaufgeregter Art und Weise angesprochen und mit Alternativvorschlägen versehen. Sehr viel erfreulicher als alles andere was ich bislang dazu lesen konnte.

Da beginnt ein zartes Pflänzchen Hoffnung zu keimen...danke für den hinweis finanzer!

  

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Diesem Beitrag kann man nur zustimmen! Es wäre unsinn diese Steuer auf unbefristete Zeit einzuheben - der Staat will die "Spekulanten" treffen und wenn jemand eine Aktie 10 Jahre hält soll er Steuern dafür zahlen? Das kann es wohl nicht sein!

Sie können diese Steuer einführen, aber nur dann, wenn nach 3 Jahren alles steuerfrei zu lukrieren ist.

Es ist wieder mal klar, in welcher Welt wir uns bewegen - unter dem Deckmantel der Steuergerechtigkeit will man die Spekulanten treffen - in Wahrheit trifft man die Fondsanleger und den Mittelstand. Der Staat gibt offenbar erst dann eine Ruhe, wenn er alle Bürger bis aufs letzte Hemd auszieht.

Wo sind all die Reformen im Verwaltungsbereich?? Wo ist der Bürokratieabbau? Wie kann die Politik soviel Dummheit auf einmal pachten?

  

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>Wo sind all die Reformen im Verwaltungsbereich?? Wo ist der
>Bürokratieabbau? Wie kann die Politik soviel Dummheit auf
>einmal pachten?


Laut Stellungnahme unseres geliebten Kanzlers ist es eine Illusion zu
glauben durch eine Verwaltungsreform könnten nennenswerte Summen
eingespart werden. Noch Fragen?

  

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>Diesem Beitrag kann man nur zustimmen! Es wäre unsinn diese
>Steuer auf unbefristete Zeit einzuheben - der Staat will die
>"Spekulanten" treffen und wenn jemand eine Aktie 10
>Jahre hält soll er Steuern dafür zahlen? Das kann es wohl
>nicht sein!
>
....

Wie kann die Politik soviel Dummheit auf
>einmal pachten?
>
>
Es gibt immer mehr funktionelle Analphabeten - ich bin mir nicht sicher, ob die, die entscheiden sollen, den Text auch verstehen? Das, gepaart mit wirtschaftlichem Nichtwissen und/oder ideologisch verbrämter Realitätsverweigerung UND (Faymann) Verweigerung einer Verwaltungsreform MIT ANSAGE ...

... heisst: Sie können nicht oder sie wollen nicht.

  

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Ich glaube, daß die neue WP Steuer -- 255 auf realisierte Gewinne, Abschreibung für Verluste nur durch aktive Einreichung beim FA -- bewirken wird, daß alle, die ihr veranlagtes Geld nicht dem FA bekanntgeben wollen, Alternativen suchen werden. (geographisch oder in der Art des Investments) Je umfangreicher, desto flüchtiger wird´s werden,das Vermögen.
Insbesondere glaube ich, daß die Monate vor Einführung -- also jetzt -- recht turbulent werden könnten, weil es für "Hierbleiber"sinnvoll erscheint, in langfristig zu haltende Aktien vor Steuereinführung umzuschichten um die Anzahl von Transaktionen möglichst geringer zu halten. Oder?

  

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Der Herr Felderer geht mir aber auch auf den Sack. Warum soll es gerecht sein, dass man für kurzfristige Spekulationen bis zu 50% Steuern zahlt.Nur das seine Bankkumpanen billiger und einfacher davonkommen....

Die Deppen sollen die deutsche Abgeltungssteuermodell (+ Gewinn/Verlustrechnung anonym bei Banken) übernehmen und nach 10-15 Jahren Halten (so ist es in Finnland z.b) sollen die Aktien dann halt "steuerfrei" sein. (siehe Immos). Dann passt das schon.



  

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An sich gibt es keinen Grund, das lange Halten zu fördern. Volkswirtschaftlich führt das nur zu einem versulzten und ineffizienten Markt, wo jeder auf seinen Aktien sitzt, auch wenn sie nichts taugen, nur um die Steuer zu vermeiden.

  

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Bin schon gespannt, ob alle, die sich noch schnell vor Jahresende Aktien ins Depot schaufeln, damit die Wertsteigerungen möglichst lange steuerfrei bleiben, sich auch an Aktien erfreuen können, die die nächsten Jahre wirklich Wertsteigerungen aufweisen.

  

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Momentan herrscht Chaos. Kommt die Steuer jetzt oder nicht? In ein paar Wochen ist 2011 und keiner weiß, ob die SpekSteuer jetzt kommt oder nicht.

Kann diese Politik denn nichts normal,sauber und einfach machen...

  

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Schau Dir das Chaos bei Bildung an und den heutigen genialen Vorschlag Lehrer den Ländern zu unterstellen. Das ist die schlimmste Bundesregierung, an die ich mich bisher erinnern kann.

  

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>Schau Dir das Chaos bei Bildung an und den heutigen genialen
>Vorschlag Lehrer den Ländern zu unterstellen. Das ist die
>schlimmste Bundesregierung, an die ich mich bisher erinnern
>kann.


Ja wer hätte jemals gedacht sich noch Gusenbauer zurückzuwünschen?

Irgendwie eine Pelikanisierung der Politik.


  

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>Irgendwie eine Pelikanisierung der Politik.

Was ist denn das jetzt wieder ? Ich ersuche um eine Erklärung die mich nicht überfordert !!!

  

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>Irgendwie eine Pelikanisierung der Politik.

>Was ist denn das jetzt wieder ? Ich ersuche um eine Erklärung die <mich nicht überfordert !!!


gegoogelt:

kommt aus der Spagyrik (alternative heilverfahren):

"Fermentative Verfahren sind milchsaure und ethanolische Gärungen. In Mehrfach-Destillationsverfahren werden Destillate immer wieder zurückgeführt und erneut abdestilliert. Natürlich-rhythmische Zirkulation oder Rotation, eine Rückflussdestillation, erfolgte vormals im Glasgerät Pelikan, - daher der Begriff der Pelikanisierung."

  

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>gegoogelt:

- daher der Begriff der Pelikanisierung."

>Jetzt sag bloß du hast verstanden was er meint !!

hab ich nicht, aber nach dem googeln vermute ich er meint die besetzung der politik dreht sich im kreis und es kommt einfach nichts besseres nach ...?

andererseits, wieso kennt jemand so einen begriff wenn er nicht alternativmediziner ist. ich glaube es gibt da einigen erklärungsbedarf..

  

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>>Jetzt sag bloß du hast verstanden was er meint !!
>
>hab ich nicht, aber nach dem googeln vermute ich er meint die
>besetzung der politik dreht sich im kreis und es kommt einfach
>nichts besseres nach ...?
>
>andererseits, wieso kennt jemand so einen begriff wenn er
>nicht alternativmediziner ist. ich glaube es gibt da einigen
>erklärungsbedarf..


Da habe ich ja was angerichtet

Es ist ganz banal - korrekterweise hätte ich schreiben müssen
Pelinkanisieurung. Kurz zuvor hatte ich einen Artikel gelesen
wonach dieser unsägliche Nikolaus Pelinka (http://derstandard.at/1276413690625/Namen-Nikolaus-Pelinka-geht-zur-Bundesbahn) von der
SPÖ als Nachfolger von Pius Strobl im ORF aufgebaut wird. Einzige
Qualifikation scheint sein enges Verhältnis zu #### Rudas zu sein.

Was ich damit ausdrücken wollte - wenn Leute wie diese Dame offenbar
erheblichen Einfluß in der österreichischen Politik haben kann man nur
"Gott schütze Österreich" sagen.

  

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Das gefällt mir. Ein falscher Buchstabe, völlig unbeabsichtigte Ausflüge durch unbekannte Themengebiete, und es kommt doch etwas annähernd Sinnvolles heraus.

  

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http://www.boerse-express.com/cat/pages/920607/fullstory


VfGH-Urteil gibt Kritikern Rückenwind

Verfassungsrichter kippen Verbot des Verlustvortrags bei Vermietung und Verpachtung. Das dürfte auch Folgen für die Wertpapier-KESt haben, so Experten

Auf ein für die kommende Wertpapier-KESt interessantes VfGH-Urteil geht "Die Presse" in ihrem Rechtspanorama ein: So hat der Verfassungsgerichtshof (VfGH) das Verlustvortragsverbot bei ausserbetrieblichen Einkünften gekippt. Derzeit können nur Verluste aus betrieblichen Tätigkeiten mit Gewinnen späterer Jahre verrechnet werden, nicht aber etwa solche aus Vermietung und Verpachtung, aus nicht selbständiger Arbeit oder aus Kapitalvermögen.

Gegen diese Einschränkung hat sich eine Vermieterin an den VfGH gewendet. Sie erzielte jahrelang positive Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung. Nur durch den Abriss eines Gebäudes resultierte ein einmaliger Verlust. Während Abbruchkosten eines alten Gebäudes früher über die Nutzungsdauer des nachfolgend errichteten neuen Gebäudes abzuschreiben waren, sind diese aufgrund einer geänderten Rechtsprechung des Verwaltungsgerichtshofs nun sofort geltend zu machen.

Die Erfassung zum Abbruchzeitpunkt ist zwar steuersystematisch richtig. Dadurch können sich jedoch erhebliche nicht vortragsfähige Verluste ergeben. Der VfGH hat darin jetzt eine verfassungswidrige Unsachlichkeit erblickt, da nicht nur Ausnahmefälle betroffen sind, sondern bei Vermietungen immer dann hohe Verluste auftreten können, wenn hohe laufende Kosten anfallen oder unvorhersehbare Schäden auftreten.

"Wenn ein fehlender Verlustvortrag sogar bei den Einkünften aus Vermietung und Verpachtung, die durch relativ stabile Erträge und begrenzte Verlustmöglichkeiten charakterisiert sind, gleichheitswidrig ist, dann lässt sich unschwer erkennen, wie problematisch ein fehlender Verlustvortrag erst bei Kapitaleinkünften mit oft hohem Risiko ist. Dort ist je nach Situation auf dem Kapitalmarkt mit Gewinn- und Verlustjahren zu rechnen. Nach dem derzeitigen Vorschlag würde der Fiskus bei realisierten Gewinnchancen profitieren, das Verlustrisiko jedoch allein den Steuerpflichtigen überlassen", schreibt Hermann Peyerl vom Department für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften der Boku Wien.

  

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>Verfassungsrichter kippen Verbot des Verlustvortrags bei
>Vermietung und Verpachtung. Das dürfte auch Folgen für die
>Wertpapier-KESt haben, so Experten


Damit sollte die Vortragsfähigkeit von Verlusten gesichert sein, sonst
kassiert der VfGH das Gesetz gleich wieder ein.


edit: Der ganze Artikel in der "Presse":

http://diepresse.com/home/wirtschaft/recht/612169/Steuerrecht_VfGH-kippt-Verbot-des-Verlu stvortrags?from=suche.intern.portal

  

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Die Verhandler auf Regierungsebene dürften in Sachen Wertpapier-KESt hart bleiben. Darauf lassen zumindest die jüngsten Gespräche mit Vertretern der Finanzbranche schliessen, hörte der Börse Express am Markt. So wie es jetzt aussieht, dürfte es in der Ministerrats-Vorlage kaum zu Änderungen des heftig kritisierten Gesetzes kommen, auch wenn bis zuletzt immer wieder eine Verschiebung um ein Jahr thematisiert worden ist.

Die vorgebrachten Argumente - etwa hinsichtlich Administrierbarkeit oder Bedeutung für den Kapitalmarkt an sich - stossen insgesamt auf wenig Gegenliebe. "Die Gesetze werden geschrieben, wenn anschliessend etwas ,aufpoppt‘, kann man es noch immer ändern", laute sinngemäss die Einstellung. Der Hass auf die Finanzbranche sei anscheinend zu gross - und das sowohl bei der SPÖ als auch in Teilen der ÖVP.

Bereits zuletzt war befürchtet worden, dass schon allein aufgrund des Zeitdrucks - das Gesetz soll kommenden Dienstag im Ministerrat behandelt werden - der Grossteil der vorgebrachten Punkte nicht berücksichtigt werden kann und nur der Weg zum VfGH bleibt. Die Hoffnungen konzentrierten sich daher darauf, eine Verschiebung um ein Jahr oder bei der komplizierten Fondsbesteuerung eine einfachere Vorgehensweise durchzubringen. Aber auch hier sah es zuletzt nicht gut aus.

Der komplizierte Plan der Doppelbesteuerung im Fondsbereich wird von zahlreichen Branchenvertretern nicht nur als schwer benachteiligend, sondern auch als existenzgefährdend kritisiert. So könnten Arbeitsplätze in Fondsgesellschaften, Depotbanken, Banken, etc. wackeln, wurde und wird argumentiert. Allein es fehlt das Verständnis der Regierenden.

  

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>Das ist blöd ... da wird man wohl oder übel einen ausländischen Broker brauchen.<

darf ich mitkommen?

  

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>schweiz: wie sieht hier das meldewesen richtung eu aus, kennt
>sich hier wer aus?

Hin und wieder verkaufen Grenzgänger CD´s

  

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>Die vorgebrachten Argumente - etwa hinsichtlich
>Administrierbarkeit oder Bedeutung für den Kapitalmarkt an
>sich - stossen insgesamt auf wenig Gegenliebe. "Die
>Gesetze werden geschrieben, wenn anschliessend etwas
>,aufpoppt‘, kann man es noch immer ändern",
>laute sinngemäss die Einstellung. Der Hass auf die
>Finanzbranche sei anscheinend zu gross - und das sowohl bei
>der SPÖ als auch in Teilen der ÖVP.


Wie hat der OÖ-Haider einmal gesagt - "Wer mit Aktien handelt muß spüren
daß er hier unerwünscht ist." Das wäre dann wohl eindrucksvoll erreicht.

  

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Kapitalabflüsse durch Wertpapier-KESt
Utl.: Umfrage: Mehr als die Hälfte der Wertpapierbesitzer überlegt
Anlagealternativen - Bankmanager sehen Belastungen der private
Vorsorge und negative Effekte auf den Kapitalmarkt

Wien (APA) - Die geplante Besteuerung von Kursgewinnen, die so
genannte Wertpapier-KESt, hält die Erste Bank in ihrer derzeitigen
Form für "fatal", wie der Vorstandssprecher der Erste Bank
Oesterreich, Thomas Uher, am Donnerstag vor Journalisten erklärte.
Die Rede ist bei den Bankmanagern unter anderem von "Breitensteuer",
Kapitalabflüssen, negativen Effekten auf den Kapitalmarkt,
volkswirtschaftlichen Schäden, Belastungen der privaten Vorsorge und
einer Konsumbremse in 10 bis 15 Jahren. Geschätzt wird, dass rund 5
Mrd. Euro aus Österreich ins Ausland abfließen könnten.

Gestützt wird die Kritik von einer Umfrage. Fast ein Viertel (24
Prozent) der Befragten gaben an, Anlagealternativen, darunter auch im
Ausland suchen, unter den Wertpapierbesitzern sind es 51 Prozent. Gut
die Hälfte der Befragten erklärte aber, wegen der neuen Steuer nicht
ins Ausland ausweichen zu wollen.

Gegen die Einführung der Wertpapier-KESt sind 35 Prozent, dafür
sprachen sich 26 Prozent aus. Dem Rest ist die Frage egal oder es
wurden keine Angaben gemacht. Ausnahmen für Fremdwährungskreditnehmer
bei der Besteuern von Tilgungsträgern befürworten 42 Prozent, 32
Prozent sind dagegen. In der von GfK durchgeführten Umfrage wurden
Mitte November 500 Personen mit Internet-Anschluss befragt.

Kunden die Fremdwährungskredite haben, sollten aber überlegen, ob
es sie nicht besser die Sparzahlungen für den Tilgungsträger stoppen
und stattdessen den Kredit tilgen sollten. Kunden, die schon länger
über Aktien-Investments nachgedacht hätten, sollten dies noch heuer
machen. Zur Frage einer Überwälzung der Bankensteuer an die Kunden
meinte Uher heute nur, es gebe viele Bereich, in denen man die Kosten
nicht weitergeben könne.

Die Wertpapier-KESt, wie sie im Begutachtungsentwurf vorgesehen
ist, sei absurd und bestrafe die Falschen, so Uher. Es komme zu
Steuerermäßigungen für Spekulanten, während breite Kreise der
Bevölkerung belastet würden. Vorgeschlagen wird, die derzeitige
Spekulationsfrist von einem Jahr auf 5 Jahre auszudehnen bei
gleichzeitiger Sicherung der Abgabe. Dann habe man wenigsten eine
Steuer, mit der Spekulationen besteuert würden und ein die
Steuerehrlichkeit erhöhendes Element.

In Österreich gebe es derzeit rund 860.000 Wertpapierbesitzer,
etwas mehr als 12 Prozent der Bevölkerung. Dabei gibt es rund 400.000
Investmentfonds-Inhaber und rund 340.000 Aktienbesitzer.

Belastet werde durch die geplante Wertpapier-KESt die private
Vorsorge wie beispielsweise das Fonds-Sparen. Diese dritte Säule
müsste aber angesichts der prekären finanziellen Lage der Staaten
eher gestärkt werden, so Erste-Group-Chefanalyst Friedrich Mostböck.
Aus volkswirtschaftlicher Sicht werde daher der private Konsum in der
Zukunft in diesem Ausmaß geringer ausfallen. Spekulieren werde
gefördert, die KESt sei geringer als die aktuelle Einkommensteuer.

Den Steuereinnahmen - ansteigend auf bis zu 250 Mio. Euro ab 2014 -
stünden enorme administrative Kosten bei den Banken von rund 200 bis
250 Mio. Euro gegenüber. Volkswirtschaftlich ein Nullsummenspiel,
meint Mostböck.

Zudem gebe es eine ungleiche Behandlung im Vergleich zu anderen
Anlageformen wie etwa physische Immobilien oder Rohstoffe. Negative
Effekte seien für Kapitalmarkttransaktionen zu erwarten. Viele
ATX-Unternehmen hätten sich erfolgreich über den Kapitalmarkt Geld
beschafft, dies würde nun beschränkt. Betroffen seien die Börse, die
Unternehmen und die Fondsparer. Abwanderungen in andere Märkte und
Produkte seien zu erwarten. Arbeitsplätze in der
Finanzdienstleistungsbranche könnten gefährdet sein.

Uher wies heute auf die technischen Schwierigkeiten hin. Kein
Unternehmen könne eine solche Umstellung zwischen dem geplanten Datum
der Beschlussfassung am 22. Dezember und dem 1. Jänner 2011
bewältigen. Und auch bis 1. Jänner 2012 sei ein solches System nicht
machbar.

Die Branche hofft noch auf Änderungen. Ein wichtiger Punkt ist
dabei der Wegfall der Doppelbesteuerung bei den Fonds. Den
derzeitigen Plänen zufolge sollen Wertzuwächse bei Fonds einerseits
beim Fonds selbst und dann neuerlich beim Anleger besteuert werden.
Klagen würden noch nicht vorbereitet. Es gebe aber viele Leute, die
den Entwurf für verfassungswidrig hielten.

  

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Neue Aktiensteuer, bitte warten

Die geplante KeSt auf Wertpapiere soll erst ab Jahresanfang 2012 eingehoben werden. Das will die ÖVP, die SPÖ wehrt sich.

Es war eines der heißeren Themen in der Frage, wer für die Kosten der Krise aufkommen muss: Die Vermögenszuwachssteuer. Und das Thema bleibt heiß, auch nach dem Beschluss in der Regierung.

Weil die Banken und Fonds aufschreien, dass sie mehr Zeit zur technischen Umsetzung der 25-Prozent-Abgabe auf Vermögenszuwächse mit Aktien, Anleihen oder Optionsscheinen brauchen, lenkt nun auch das ÖVP-Finanzministerium ein. Aus Expertenkreisen im Ministerium ist jetzt zu hören, dass eine Einhebung der neuen Steuer erst ab Jahresbeginn 2012 sinnvoll erscheine. Die Umrüstung der Computersysteme brauche einfach mehr Zeit.

Hohe Steigerungsraten

Die SPÖ sagt, alles sei noch "in Verhandlung". Hinter den Kulissen ist freilich klar: Am geplanten Start per 1. Juli 2011 will die SPÖ bei der Wertpapier-KeSt (vulgo: Vermögenszuwachssteuer) keinesfalls rütteln. Entscheidender Punkt für die Sozialdemokraten ist allerdings, dass das geplante Steueraufkommen nicht dahin schmilzt. 30 Millionen Euro wurden bereits für 2011 budgetiert, stolze 250 Millionen Euro soll die Wertpapier-KeSt im Jahr 2014 fürs Budget bringen. Woher die hohen Steigerungsraten kommen, kann niemand schlüssig erklären.

Anders als bei der Vermögenszuwachssteuer ist sich die Koalition einig bei der Bankenabgabe. Sie startet wie geplant per Jahresanfang 2011 und soll 500 Millionen Euro bringen. Streit herrscht maximal in der relativ philosophischen Frage, wer die Steuer eigentlich bezahlt: Die SPÖ sagt die Banken, die meisten anderen Gruppierungen (inklusive vieler Banken) sagen, die Bankkunden werden die Abgabe zu berappen haben.

http://kurier.at/wirtschaft/anlage/2053027.php

  

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"Heute zahlt ein Spekulant, der sein
Geld für sich arbeiten lässt, keine Steuern."

100% steuerhinterzieher??

<<<<<<<<<<

Wien (OTS/SK) - SPÖ-Finanz- und Budgetsprecher Jan Krainer zeigt
sich verwundert über Wortmeldungen von ÖVP-Abgeordnetem und
Sparkassen-Generalsekretär Ikrath sowie Vertretern der Erste Bank und
Erste-Group. "Offenbar ist manchen Herrschaften kein Argument zu
absurd, um gegen mehr Steuergerechtigkeit Stimmung zu machen", so
Krainer heute, Freitag, gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. Krainer
bekräftigte zudem, dass die von der SPÖ durchgesetzte
Vermögenszuwachssteuer, die so genannte Wertpapier-KESt, ein
wichtiger Schritt zu mehr Steuergerechtigkeit sei. ****

Krainer betonte weiters: "Das derzeitige Steuersystem ist
leistungsfeindlich und bevorzugt Spekulationsgewinne gegenüber
Arbeitseinkommen. Die Vermögenszuwachsbesteuerung ist eine
überfällige Maßnahme, um etwas gegen dieses Ungleichgewicht zu tun.
Die an den Haaren herbeigezogenen Argumente von bestimmten
Bankenvertretern werden an der Notwendigkeit von mehr
Steuergerechtigkeit nichts ändern", so Krainer.

Als "Höhepunkt der Absurdität" wertet der SPÖ-Finanz- und
Budgetsprecher die Aussage, dass durch die geplante Wertpapier-KESt
das Spekulieren gefördert würde. "Heute zahlt ein Spekulant, der sein
Geld für sich arbeiten lässt, keine Steuern. Jetzt werden wir
Kursgewinne mit 25 Prozent besteuern. Das ist ein wichtiger Schritt
zu mehr Steuergerechtigkeit", so Krainer.

  

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>"Heute zahlt ein Spekulant, der sein
>Geld für sich arbeiten lässt, keine Steuern."
>
>100% steuerhinterzieher??


nein, aber 98%

  

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Schon mal daran gedacht, wie viele von uns wirklich Spekulationsgewinne erzielen?

Schau Dir doch mal die ganzen Leute auf den Hauptversammlungen an!

Wie viele erfolgreiche Trader siehst Du wohl unter ihnen?

  

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Diejenigen, die nie in die Verlegenheit kamen, Steuern bezahlt haben zu müssen, werden nun auch keinen Grund haben, die Verluste bei der Steuererklärung nicht zurückzufordern.

Allein die Steuerunehrlichen werden die Verluste nicht geltend machen.

Und das ist politisch sicher so gewollt.

  

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>Diejenigen, die nie in die Verlegenheit kamen, Steuern
>bezahlt haben zu müssen, werden nun auch keinen Grund haben,
>die Verluste bei der Steuererklärung nicht zurückzufordern.
>
>Allein die Steuerunehrlichen werden die Verluste nicht geltend
>machen.
>
>Und das ist politisch sicher so gewollt.

sicher so gewollt... aber einige werden doch anfangen... und zwar mit einem neuen depot.

  

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>sicher so gewollt... aber einige werden doch anfangen... und
>zwar mit einem neuen depot.

Ja, ist eine Möglichkeit wenn man nicht viel Steuer zahlt und/oder Verluste auszugleichen hat.
Da wird die Finanz nicht viel nachfragen.

Aber angenommen, du läßt dir 20.000 Euro Verlust rückerstatten, und hast in den Vorjahren nie Spekulationsgewinne angegeben, da wird sich der Finanzbeamte wundern und eventuell oder ziemlich sicher nachboren. Ob du ihm dann das eine Depot als alleiniges verkaufen kannst, wird sich weisen.

Was man ausserdem bedenken sollte: Das Bankgeheimnis wird nicht mehr lange halten und dann liegt sowieso alles offen, auch das Erstdepot und das Depot im "zivilisierten" Ausland.

Die jetztige Vermögenszuwachssteuer ist auch als "versteckte" Amnestie für alle Spekusteuerhinterzieher gedacht (was man so hört).

Wer diese Amnestie nicht nützt, wird sich möglicherweise bald ein bissl ärgern.

  

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>>sicher so gewollt... aber einige werden doch anfangen...
>und
>>zwar mit einem neuen depot.
>
>Ja, ist eine Möglichkeit wenn man nicht viel Steuer zahlt
>und/oder Verluste auszugleichen hat.
>Da wird die Finanz nicht viel nachfragen.
>
>Aber angenommen, du läßt dir 20.000 Euro Verlust
>rückerstatten, und hast in den Vorjahren nie
>Spekulationsgewinne angegeben, da wird sich der Finanzbeamte
>wundern und eventuell oder ziemlich sicher nachboren. Ob du
>ihm dann das eine Depot als alleiniges verkaufen kannst, wird
>sich weisen.

die 20k verlust dürfen ohnehin nur am "neuen" depot entstehen. ergo muß der kauf ja auch am neuen depot erfolgen. eröffnungstermin sagen wir mal 3.1.2011

vermischen darf man danach natürlich nichts.



>Was man ausserdem bedenken sollte: Das Bankgeheimnis wird
>nicht mehr lange halten und dann liegt sowieso alles offen,
>auch das Erstdepot und das Depot im "zivilisierten"
>Ausland.
>
>Die jetztige Vermögenszuwachssteuer ist auch als
>"versteckte" Amnestie für alle
>Spekusteuerhinterzieher gedacht (was man so hört).
>
>Wer diese Amnestie nicht nützt, wird sich möglicherweise bald
>ein bissl ärgern.


also eine echte amnestie schaut anders aus... und ja, eine derartige wird wohl kommen... wenn es dann so weit ist. mit den sparbücherl war es damals im jahre 92 mit der damals neuen KEST nicht anders.

für was die steuer gedacht ist mag ich nicht wissen, sie ist einfach in der abwicklung im inland nicht fair.

  

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Auch wenn du altes und neues Depot nicht vermischt, bist du auf den Goodwill des Beamten angewiesen.
Weil eines sollte man nicht glauben, dass die bei der Finanz ganz dämlich sind.
Die wissen genau, wie die Steuer hinterzogen wird, nur war es bisher allen egal.
Aber das hat sich geändert. Die "Spekulanten" sind nun einmal die politischen Sündenböcken und ob´s da noch viel Toleranz geben wird, weiß ich nicht.

Ich hab auch versteckte Amnestie geschrieben, eine echte läßt sich wohl kaum argumentieren.

Fair ist auch nicht, dass der ehrliche Spekulant jetzt 50% weniger Steuer zahlen muß.
Aber um bezgl Fairness läßt sich lange streiten, bringt aber nichts.

  

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>Auch wenn du altes und neues Depot nicht vermischt, bist du
>auf den Goodwill des Beamten angewiesen.
>Weil eines sollte man nicht glauben, dass die bei der Finanz
>ganz dämlich sind.

meiner ist dämlich... ich merk das jedes jahr wieder, er glaubt mir einfach immer alles. entweder weil ich so vertrauensvoll aussehe oder er sich einfach damit nicht beschäftigen möchte.

mache ihm aber sicher nicht zu viel aufwand, er wird wie immer eine aufstellung bekommen... aber halt nur noch von einem depot aus dem ausland.


>Die wissen genau, wie die Steuer hinterzogen wird, nur war es
>bisher allen egal.
>Aber das hat sich geändert. Die "Spekulanten" sind
>nun einmal die politischen Sündenböcken und ob´s da noch viel
>Toleranz geben wird, weiß ich nicht.

>Ich hab auch versteckte Amnestie geschrieben, eine echte läßt
>sich wohl kaum argumentieren.
>
>Fair ist auch nicht, dass der ehrliche Spekulant jetzt 50%
>weniger Steuer zahlen muß.
>Aber um bezgl Fairness läßt sich lange streiten, bringt aber
>nichts.

stimmt bringt nichts... schade war mit brokerjet ansonst die meiste zeit zufrieden.

ad amnestie, wenn sie in summe mehr bringt als sie kostet lässt sie sich schon argumentieren. aber so lange es ein bankgeheimnis gibt wird ohnehin nie etwas fair ablaufen können...

  

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>stimmt bringt nichts... schade war mit brokerjet ansonst die
>meiste zeit zufrieden.

man kann ja bei der tschechischen brokerjet ein Depot eröffnen ...

  

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>>stimmt bringt nichts... schade war mit brokerjet ansonst
>die
>>meiste zeit zufrieden.
>
>man kann ja bei der tschechischen brokerjet ein Depot eröffnen
>...

schon erkundigt?

  

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Das Thema ist bei einem Gespräch nur am Rande erwähnt worden. Es war keine definitive Aussage von bj und ich hab nicht näher nachgefragt, weil für mich nicht so relevant. Aber es hat nicht so geklungen, als sein es nicht möglich. Warum auch? Man kann auch ein Depot bei flatex.at und eins bei flatex.de eröffnen.

  

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>>"Heute zahlt ein Spekulant, der sein
>>Geld für sich arbeiten lässt, keine Steuern."
>>
>>100% steuerhinterzieher??
>
>
>nein, aber 98%


Das schliesst du aus genau woraus?

  

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100% Deppen unter den Politikern?????

Die haben ja nicht einmal Zahlen!

Das Finanzministerium sieht sich angeblich außerstande, darzulegen, wie viel bisher als "Spekulationsgewinne" deklariert wurde!

Obwohl es eine eigene Eingabemaske gibt, ein eigenes Feld am Formular !!!

Her mit den Zahlen, Finanzminister Pröll! Das muss im EDV-Zeitalter ja möglich sein!

  

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>Das Finanzministerium sieht sich angeblich außerstande,
>darzulegen, wie viel bisher als
>"Spekulationsgewinne" deklariert wurde!


war nicht von 20 mill im jahr die rede?

  

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Schon interessant.

Das Thema wird weiter benützt, um um des Kaiseres Bart zu streiten, also hohle Grunsatzargumente wie "zu schwache Vermögensbesteuerung" (was stimmt) vs. "zu hohe Arbeitsbesteuerung" (was genauso stimmt, relativ und absolut) durchzudeklinieren und sich dabei toll zu fühlen.

Wieso kann man seine Energie nicht in die angemessene Ausgestaltung stecken und die Absurditäten beseitigen? In der Sache beitragen? Offensichtlich ist die Angst zu groß sein Gehirn pragmatisch zu aktivieren, da ist man ideologisch doch viel sicherer aufgehoben.

Himmel

  

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http://www.boerse-express.com/cat/pages/921679/fullstory

Die Verhandlungen in Sachen Wertpapier-KESt dauern an. Auch wenn gestern Abend die Fronten "ziemlich verhärtet" waren - wie es aus Bankenkreisen heisst -, macht am Freitagvormittag die Hoffnung die Runde, dass die doppelte Besteuerung der Investmentfonds - sowohl auf Fondsebene als auch auf Anteilschein­ebene - doch noch wegverhandelt werden könnte. Die Fonds sprechen sich ja für eine Einführung einer Kursgewinnbesteuerung auf Anteilscheinebene aus.

Auch eine Verschiebung der Wertpapier-KESt auf 2012 wird wahrscheinlicher, weil die EDV-technische Umstellung im ursprünglich vorgesehenen Zeitraum nicht machbar ist. Aber fix ist nach wie vor nichts.

Die SPÖ bleibt währenddessen ihrer Linie treu, Statements aus dem Bankensektor zu diesem Thema mit populistischen Aussen­dungen und teils nicht nachvollziehbaren Aussagen zu ahnden. So zeigt sich SPÖ-Finanz- und Budgetsprecher Jan Krainer am Freitag "verwundert" über Wortmeldungen von Sparkassen-Generalsekretär Michael Ikrath, der die Wertpapier-KESt als "nötig wie ein Kropf" bezeichnete, sowie über die Erste Group, die gestern auf die Gefahr der Kapitalflucht hingewiesen hat. "Offenbar ist manchen Herrschaften kein Argument zu absurd, um gegen mehr Steuergerechtigkeit Stimmung zu machen", befindet Krainer.

Und weiter: Als "Höhepunkt der Absurdität" wertet er die Aussage, dass durch die Wertpapier-KESt das Spekulieren gefördert würde. "Heute zahlt ein Spekulant, der sein Geld für sich arbeiten lässt, keine Steuern. Jetzt werden wir Kursgewinne mit 25 Prozent besteuern."

BE-Fazit:  Für Krainer und die SPÖ sind somit tatsächlich alle langfristigen Aktien- und Fondssparer "Spekulanten".

  

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Wertpapier-KESt wird auf 1. Oktober 2011 verschoben

Besteuerung bei Fondsgewinnen startet ab 1. Juli, jene für andere Wertpapiere ab 1. Oktober nächsten Jahres

Kanzler Werner Faymann und Vizekanzler Josef Pröll haben am Samstag kleinere Änderungen bei den Budgetbegleitgesetzen vorgestellt. Mit Blick auf die Wertpapier-KESt kommt es zu einem späteren Inkrafttreten: "Weiters haben wir beschlossen, das Inkrafttreten der Wertpapier-KESt von 1. Juli 2011 auf 1. Oktober 2011 zu verschieben. Dadurch wollen wir sicherstellen, dass ausreichend Zeit für die Implementierung gegeben ist und einem reibungslosen Praxisbetrieb nichts im Wege steht", so der Finanzminister weiter.

Die Erfassung der Wertpapierkäufe beginnt zwar weiterhin mit 1. Jänner 2011. Die Besteuerung bei Fondsgewinnen startet ab 1. Juli, jene für andere Wertpapiere aber erst ab 1. Oktober nächsten Jahres.

Keine Änderungen wird es bei der Bankenabgabe geben, die wie geplant wirksam werden soll. "Diese Abschleifungen garantieren, dass soziale Härten abgefedert, Konsumenten entlastet werden, aber das Sparziel der Bundesregierung nicht aufgegeben werden muss", so Finanzminister Josef Pröll abschließend.

  

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>.....weiters haben wir beschlossen, das Inkrafttreten der Wertpapier-KESt von 1. Juli 2011 auf 1. Oktober 2011 zu verschieben. Die Erfassung der Wertpapierkäufe beginnt zwar weiterhin mit 1. Jänner 2011.>


wozu das?



  

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>>.....weiters haben wir beschlossen, das Inkrafttreten der
>Wertpapier-KESt von 1. Juli 2011 auf 1. Oktober 2011 zu
>verschieben. Die Erfassung der Wertpapierkäufe beginnt zwar
>weiterhin mit 1. Jänner 2011.>
>
>
>wozu das?
>
>
>
>


Das heißt, dass das Gesetz zwar am 1.10.2011 in Kraft tritt, aber Wertpapierkäufe rückwirkend ab 1.1.2011 besteuert werden.

Wäre zwar klar verfassungswidrig, aber was kümmert unsere Regierung schon die Verfassung? (war ja schon bei der Budgetvorlage im Nationalrat der Fall)

  

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>Das heißt, dass das Gesetz zwar am 1.10.2011 in Kraft tritt,
>aber Wertpapierkäufe rückwirkend ab 1.1.2011 besteuert
>werden.
>
>Wäre zwar klar verfassungswidrig, aber was kümmert unsere
>Regierung schon die Verfassung? (war ja schon bei der
>Budgetvorlage im Nationalrat der Fall)


vermutlich rein technisch bedingt. die banken erfassen und speichern die transaktionen sowieso schon und für die programmierung des sonstigen krams hat man bis oktober zeit

  

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>vermutlich rein technisch bedingt. die banken erfassen und
>speichern die transaktionen sowieso schon und für die
>programmierung des sonstigen krams hat man bis oktober zeit

Auch mit dem Gang zum VfGH, oder muss man damit warten bis der Humbug in Kraft ist? Terminkaspereien bringen nichts, solange die inhaltlichen Probleme fortbestehen.

  

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>>vermutlich rein technisch bedingt. die banken erfassen
>und
>>speichern die transaktionen sowieso schon und für die
>>programmierung des sonstigen krams hat man bis oktober
>zeit
>
>Auch mit dem Gang zum VfGH, oder muss man damit warten bis der
>Humbug in Kraft ist?


kann man ein gesetz anfechten das noch gar nicht gilt? kann ich mir nicht vorstellen. möglicherweise ist es sofort nach beschlussfassung anfechtbar aber den termin gibts auch noch nicht?

  

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http://www.wirtschaftsblatt.at/home/boerse/bwien/fuer-die-wiener-boerse-ist-die-aktien-ke st-kein-desaster-449067/index.do


Für die Wiener Börse ist die Aktien-KESt kein Desaster

Die Geplante Wertpapier-KESt ist schlecht für die Aktienkultur, macht aber den Handelsplatz nicht kaputt. Heimische Privatanleger sind für die Wiener Börse kein wichtiger Umsatzbringer. Von Vorziehkäufen aufgrund der Aktien-KESt sollten Private Abstand nehmen.

Banken und Fonds laufen gegen die geplante Aktien- oder Wertpapier-KESt Sturm. Online-Broker befürchten Umsatzeinbußen. Die Börse bleibt aber entspannt: „Die Wertpapier-KESt könnte der Wiener Börse aufgrund eines geringeres Engagements der Privatanleger bei den Umsätzen beziehungsweise der Liquidität geringfügig schaden", sagt Heinrich Schaller, Vorstand der Wiener Börse. Doch weder die Umsätze noch die Liquidität kommen in Wien von heimischen Kleinanlegern. 65 Prozent des Umsatzes entfallen auf ausländische Marktteilnehmer, und auch bei den restlichen 35 Prozent stellen Privatanleger nur einen kleineren Teil, am meisten handeln heimische Institutionelle.

Vor diesem Hintergrund verwundert es auch nicht, dass sich die Umsätze an der Börse Wien seit dem Bekanntwerden der Wertpapier-KESt-Pläne der Regierung nicht merklich verändert haben: Es gibt offenbar kaum Vorziehkäufe von Privaten, die noch vor dem 31. Dezember in Aktien investieren, um der Aktien-KESt zu entgehen, die ja ab Jahresmitte 2011 rückwirkend zum 1. Jänner 2011 gelten soll. „Solche Vorziehkäufe sind generell auch nicht ratsam", sagt Alois Wögerbauer, Geschäftsführer von 3 Banken Generali Invest. „Allein wegen der Wertpapier-KESt in eine Aktie zu investieren, ist als Grund zu wenig. Aktien sollte man kaufen, wenn es zur Anlagestrategie passt und wenn einem das Unternehmen gefällt." Auch Wögerbauer erwartet, dass die Auswirkungen der Wertpapier-KESt auf die Börse Wien „nicht dramatisch" ausfallen werden.

Schlecht fürs Image

Obwohl sie seinem Geschäft nur geringfügig schaden soll, ist Wiener Börse-Chef Schaller gegen die Wertpapier-KESt, da sie schlecht für das Image der Börse ist. „Langfristiges Investment von Privatanlegern wird damit erschwert und die Aktienkultur geschädigt", sagt er. Insgesamt wertet Schaller die Pläne als Rückschritt für den österreichischen Kapitalmarkt: „Jede entwickelte Volkswirtschaft - und dazu zählt auch Österreich - braucht einen entwickelten Kapitalmarkt, die Politik sollte den heimischen Kapitalmarkt lieber fördern und nicht zu Grabe tragen."

Die Regierung erwartet sich aus der neuen Steuer für 2011, das ersten Jahr, nur 30 Millionen € an Einnahmen, bis 2014 wird aber mit einem Anstieg auf 250 Millionen € jährlich gerechnet. Offenbar rechnet man auf Regierungsebene mit einer Aktienrally - oder damit, dass die Anzahl der Aktionäre in Österreich sprunghaft ansteigt.

  

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>Der Standard hat neue Informationen:
>
>http://derstandard.at/1289608968148/KEST-Regierung-bessert-bei-Fonds-Besteuerung-nach
>

Weiter kein Abzug der Kosten, also Bruttoversteuerung, und kein Verlustvortrag bei ewiger Gewinnabschöpfung - ich sehe nicht wie das vor einem Gericht standhalten soll. Daher verstehe ich auch nicht, wieso es noch existiert...es sei denn man will sich das ganze Konstrukt wieder kippen lassen und sich dann auf die Richter rausreden - aber das wäre ja wirklich zu billig gedacht.

  

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>>Der Standard hat neue Informationen:
>>
>>http://derstandard.at/1289608968148/KEST-Regierung-bessert-bei-Fonds-Besteuerung-nach
>>
>
>Weiter kein Abzug der Kosten, also Bruttoversteuerung, und
>kein Verlustvortrag bei ewiger Gewinnabschöpfung - ich sehe
>nicht wie das vor einem Gericht standhalten soll. Daher
>verstehe ich auch nicht, wieso es noch existiert...es sei denn
>man will sich das ganze Konstrukt wieder kippen lassen und
>sich dann auf die Richter rausreden - aber das wäre ja
>wirklich zu billig gedacht.

Der Ansatz hat schon was. in hinblick auf koalitionsfrieden stimmt man den gesetzen zu und macht sie für den vgh aufgelegt verfassungswidrig. so war man selbst nicht der bremser und man kann dank der wortmeldungen von rudasch und sonstigen marxisten sich etwas abputzen. (hoffentlich)

  

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>Der Ansatz hat schon was. in hinblick auf koalitionsfrieden
>stimmt man den gesetzen zu und macht sie für den vgh aufgelegt
>verfassungswidrig. so war man selbst nicht der bremser und man
>kann dank der wortmeldungen von rudasch und sonstigen
>marxisten sich etwas abputzen. (hoffentlich)

Allerdings ein teuer erkaufter Friede. Ich werde das der ÖVP bis zur nächsten Wahl sicher nicht verzeihen, und vermute einmal, daß ich da nicht der Einzige bin.

  

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>>Der Ansatz hat schon was. in hinblick auf
>koalitionsfrieden
>>stimmt man den gesetzen zu und macht sie für den vgh
>aufgelegt
>>verfassungswidrig. so war man selbst nicht der bremser und
>man
>>kann dank der wortmeldungen von rudasch und sonstigen
>>marxisten sich etwas abputzen. (hoffentlich)
>
>Allerdings ein teuer erkaufter Friede. Ich werde das der ÖVP
>bis zur nächsten Wahl sicher nicht verzeihen, und vermute
>einmal, daß ich da nicht der Einzige bin.

Richtig vermutet.

  

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Rot und Schwarz werden erst dann zufrieden sein, wenn Strache Bundeskanzler ist. Vielleicht spekulieren sie darauf, daß sein scheitern den Österreichern die Lust auf Protestwahlverhalten nimmt.
Eine solche Regierung haben wir uns wahrlich nicht verdient.

  

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>>
>>Allerdings ein teuer erkaufter Friede. Ich werde das der
>ÖVP
>>bis zur nächsten Wahl sicher nicht verzeihen, und vermute
>>einmal, daß ich da nicht der Einzige bin.
>
>Richtig vermutet.

teuer ja, aber wenn die kest so nicht kommt, werden wir trotzdem wieder alle die schwarzen in drei jahren wählen.. bis dorthin haben viele schon vergessen- auch als mangel an alternativen, grün blau rot, nicht wirklich vertretbar/wählbar (zumindest aus meiner sicht)

  

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>
>>>
>>>Allerdings ein teuer erkaufter Friede. Ich werde das
>der
>>ÖVP
>>>bis zur nächsten Wahl sicher nicht verzeihen, und
>vermute
>>>einmal, daß ich da nicht der Einzige bin.
>>
>>Richtig vermutet.
>
>teuer ja, aber wenn die kest so nicht kommt, werden wir
>trotzdem wieder alle die schwarzen in drei jahren wählen.. bis
>dorthin haben viele schon vergessen- auch als mangel an
>alternativen, grün blau rot, nicht wirklich vertretbar/wählbar
>(zumindest aus meiner sicht)


Alternativen gibts tatsächlich keine - aber Politiker, die mit dem Volksvermögen Amok laufen, sind mMn auch in 3 Jahren nicht wählbar.

  

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>Alternativen gibts tatsächlich keine - aber Politiker, die mit
>dem Volksvermögen Amok laufen, sind mMn auch in 3 Jahren nicht
>wählbar.

hab gerade mit kollegen diskutiert, die glauben nicht, dass die övp spitze so schlau ist und soetwas planen können.

  

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>
>>Alternativen gibts tatsächlich keine - aber Politiker, die
>mit
>>dem Volksvermögen Amok laufen, sind mMn auch in 3 Jahren
>nicht
>>wählbar.
>
>hab gerade mit kollegen diskutiert, die glauben nicht, dass
>die övp spitze so schlau ist und soetwas planen können.


Vielleicht planen sie ja auch lieber den nächsten Thermen- oder Jagdausflug.

  

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>Allerdings ein teuer erkaufter Friede. Ich werde das der ÖVP
>bis zur nächsten Wahl sicher nicht verzeihen, und vermute
>einmal, daß ich da nicht der Einzige bin.


die alternativen sind auch net besser

  

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>die alternativen sind auch net besser

Mag sein, aber Strafe muß sein. Die ÖVP braucht einfach alle paar Jahre eine kräftige Watschen, damit sie wieder zur Vernunft kommt. Letztes Mal habe ich sie gewählt - und das Ergebnis war Faymann. Ein glatter Vertrauensbruch nach all den Worten von "Es reicht".

  

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>>die alternativen sind auch net besser
>
>Mag sein, aber Strafe muß sein. Die ÖVP braucht einfach alle
>paar Jahre eine kräftige Watschen, damit sie wieder zur
>Vernunft kommt. Letztes Mal habe ich sie gewählt - und das
>Ergebnis war Faymann. Ein glatter Vertrauensbruch nach all den
>Worten von "Es reicht".


aber es nutzt nix, werd mich wieder überwinden müssen. rot-grün brauch ich wirklich net

  

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>Allerdings ein teuer erkaufter Friede. Ich werde das der ÖVP bis zur nächsten Wahl sicher nicht verzeihen, und vermute einmal, daß ich da nicht der Einzige bin.<

was willst du damit ankündigen? hast immer 3 optionen: nicht wählen, protest wählen oder sich für das kleinste übel zu entscheiden. ein intelligenter mensch der noch hoffnung hat wird sich immer für letzteres enscheiden. erstes spricht für einfältigkeit oder resignation, zweites für dummheit.

  

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>was willst du damit ankündigen? hast immer 3 optionen: nicht
>wählen, protest wählen oder sich für das kleinste übel zu
>entscheiden. ein intelligenter mensch der noch hoffnung hat
>wird sich immer für letzteres enscheiden. erstes spricht für
>einfältigkeit oder resignation, zweites für dummheit.


Nunja, die Resignation könnte mich schon zu einer Dummheit (Protestwahl) verleiten. Ich habe das schon einmal gemacht, und das Ergebnis war "Schüssel I" samt Abschaffung der Börsenumsatzsteuer. Wenn sich Geschichte nur so einfach wiederholen ließe ...

  

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>>was willst du damit ankündigen? hast immer 3 optionen:
>nicht
>>wählen, protest wählen oder sich für das kleinste übel zu
>>entscheiden. ein intelligenter mensch der noch hoffnung
>hat ....


Wie kann ein intelligenter Mensch momentan in Österreich noch Hoffnung haben?

  

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>Wie kann ein intelligenter Mensch momentan in Österreich noch Hoffnung haben?

phisosophisch gesehen hast du recht, große geister kennen weder hoffnung noch glücksgefühl.

pragmatisch gesehen sollte man sich immer in relation zu seinem umfeld bewerten, und dabei schneidet österreich recht gut ab.

  

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Nunja, die Resignation könnte mich schon zu einer Dummheit (Protestwahl) verleiten. Ich habe das schon einmal gemacht, und das Ergebnis war "Schüssel I" samt Abschaffung der Börsenumsatzsteuer. Wenn sich Geschichte nur so einfach wiederholen ließe ...

@Hagen wir dann das marktliberale BZÖ wählen und dazu beitragen,dass diese Partei über die 4% Hürde kommt.

  

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Wann gilt den jetzt die 25% Aktiensteuer. Ab dem 1.1.2011 oder ab den 1. Oktober. 2011? Kann man jetzt bis 1.Okt. 2011 noch Aktien nach dem alten Muster kaufen (1 jähr. Sekfrist) oder nicht?

Irgendwie komm ich da nicht ganz mit dem Wirrwarr.

  

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>Wann gilt den jetzt die 25% Aktiensteuer. Ab dem 1.1.2011
>oder ab den 1. Oktober. 2011? Kann man jetzt bis 1.Okt. 2011
>noch Aktien nach dem alten Muster kaufen (1 jähr. Sekfrist)
>oder nicht?
>
>Irgendwie komm ich da nicht ganz mit dem Wirrwarr.


ich verstehe es so: aktien nach 1.1.2011 gekauft, verkauft vor 01.10. - behandlung wie jetzt.
verkauft nach 01.10.: neue 25% besteuerung

  

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>ich verstehe es so: aktien nach 1.1.2011 gekauft, verkauft vor
>01.10. - behandlung wie jetzt.
>verkauft nach 01.10.: neue 25% besteuerung

MMn wird ab 1.1.2011 die Kest berechnet. Abgeführt, und zwar rückwirkend, erst ab 1.10.2011.

@Keram: bin da bei dir: wenn schon hoffnungslos dann am liebsten in Österreich. Ich bin mit meiner Fleischwerdung hier sehr zufrieden. Nehme aber gerne Alternativvorschläge für das nächste Mal entgegen.

  

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>@Finanzer:>ich verstehe es so: aktien nach 1.1.2011 gekauft, verkauft vor
>01.10. - behandlung wie jetzt.
>verkauft nach 01.10.: neue 25% besteuerung

@thunderroad:MMn wird ab 1.1.2011 die Kest berechnet, abgeführt und zwar rückwirkend, erst ab 1.10.2011.



Also doch keine Klarheit.

  

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gerade gefunden

Die neue 25-prozentige "Wertpapier-KESt" soll, wie am Wochenende berichtet, zwar weiterhin für ab dem 1. Jänner 2011 gekaufte Wertpapiere gelten, besteuert werden aber erst ab dem 1. Oktober 2011 erzielte Gewinne

  

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>gerade gefunden
>
>Die neue 25-prozentige "Wertpapier-KESt" soll, wie
>am Wochenende berichtet, zwar weiterhin für ab dem 1. Jänner
>2011 gekaufte Wertpapiere gelten, besteuert werden aber erst
>ab dem 1. Oktober 2011 erzielte Gewinne

Aber auch: Die Erfassung der Wertpapierkäufe beginnt zwar weiterhin mit 1. Jänner 2011. Die Besteuerung bei Fondsgewinnen startet ab 1. Juli, jene für andere Wertpapiere aber erst ab 1. Oktober nächsten Jahres.

Wenn also die Käufe erfasst werden, wird man auch die Verkäufe nicht unter den Tisch fallen lassen. Das wird abrechnungstechnisch ein verflixtes Jahr.

  

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http://www.boerse-express.com/cat/pages/922403/fullstory

Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EGT) der Raiffeisenlandesbank Niederösterreich-Wien (RLB NÖ-Wien) Ergebnis soll im Jahr 2010 im Vergleich zum Vorjahr um rund 15 Prozent wachsen, sagte Generaldirektor Erwin Hameseder am Dienstag im Klub der Wirtschaftspublizisten in Wien. Er rechne mit einer "sehr deutlichen Ergebnissteigerung". Ein "gutes Ergebnis" werde auch die Raiffeisen-Holding NÖ-Wien erzielen. Scharf kritisierte Hameseder die geplante Wertpapier-KESt. Diese sei bis Oktober nicht umsetzbar und eine Kostenlawine.

Bis Oktober sei die Wertpapier-KESt "technisch nicht schaffbar", so der Generaldirektor. Es sei nicht auszuschliessen, dass man deswegen zum Verfassungsgerichtshof (VfGH) gehe. Die bis 2014 von der Regierung anvisierten Erlöse von 250 Mio. Euro bezeichnete er als "realistisch". Hameseder forderte, dass die Kosten für die Abwicklung nicht von den Banken getragen werden müssen. Darüber gebe es derzeit Gespräche mit der Regierung.

Die Wertpapier-KESt treffe vor allem kleine Anleger und nicht grosse Spekulanten, kritisierte Hameseder. Viel besser wäre gewesen, die Spekulationsfrist auf 5 Jahre zu befristen und innerhalb dieser die Gewinne höher zu besteuern. Er verstehe nicht, warum die Politik nicht das heisse Eisen Transaktionssteuer angefasst habe. Damit hätte man Spekulanten treffen können.

Die neue Bankenabgabe - mit einem geplanten jährlichen Aufkommen von 500 Mio. Euro - werde die RLB NÖ-Wien rund 17 Mio. Euro kosten, rechnet der RLB NÖ-Wien Chef vor: Eine Überwälzung der Kosten der Bankabgabe auf die Kunden dementierte Hameseder. "Der Markt regelt die Konditionen." Man wolle bis 2015 die Kundenzahl von 1,2 auf 1,3 Mio. erhöhen und den Marktanteil in Wien von 12 auf 15 Prozent steigern. "Mit höheren Gebühren wird die Bank das nicht schaffen", sagte Hameseder. Die Abgabe sei eine Strafsteuer für die österreichischen Banken, die aber nicht an der Suprime-Krise schuld waren.

Bei einer möglichen Kapitalerhöhung der Raiffeisen Bank International (RBI) werde man voraussichtlich mitziehen, um "eine ordentliche Mehrheit" zu sichern. Eine mögliche Strategie sei aber den Streubesitz zu erhöhen, wie das vor kurzem bei Do&CO geschehen sei, erinnerte Hameseder.

Den Konsolidierungskurs des Volksbanken-Sektor beobachte man, sagte der RLB NÖ-Wien-Chef.

Die Nahrungsmittel-Unternehmensbeteiligungen der Raiffeisen-Holding NÖ-Wien Agrana, NÖM und Leipnik-Lundenburger seien "sehr gut unterwegs". Der Medienunternehmen der Holding hätten die Krise überwunden und "deutlich steigende Erträge". Der Bereich "Erneuerbare Energien" habe sich aufgrund ungünstiger politischer Rahmenbedingungen nicht so wie gewünscht entwickelt, sagte Hameseder. Man werde aber im Jahr 2011 rund 150 Mio. Euro in diesen Bereich investieren und nach Akquisitionen auch im Ausland Ausschau halten.

Das geringe Exposure der RLB NÖ-Wien in Irland sei weiter zurückgefahren worden, sagte der RLB NÖ-Wien-Chef. Die Kernkapitalquote (nach Basel-II-Definition) befinde sich derzeit bei 8,6 Prozent. Die Cost-Income-Ratio sei bei 32,6 Prozent. Das Einlagevolumen betrage derzeit 21,5 Mrd. Euro.

  

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>>Weiter kein Abzug der Kosten, also Bruttoversteuerung,
>und
>>kein Verlustvortrag bei ewiger Gewinnabschöpfung - ich
>sehe
>>nicht wie das vor einem Gericht standhalten soll. Daher
>>verstehe ich auch nicht, wieso es noch existiert...es sei
>denn
>>man will sich das ganze Konstrukt wieder kippen lassen
>und
>>sich dann auf die Richter rausreden - aber das wäre ja
>>wirklich zu billig gedacht.
>
>Der Ansatz hat schon was. in hinblick auf koalitionsfrieden
>stimmt man den gesetzen zu und macht sie für den vgh aufgelegt
>verfassungswidrig. so war man selbst nicht der bremser und man
>kann dank der wortmeldungen von rudasch und sonstigen
>marxisten sich etwas abputzen. (hoffentlich)


Zuerst die Banken investieren lassen und dann alles abblasen wäre ja schon schräg.
Ich glaube, nun lässt man mal alles so kommen, wie es sich die SP-Gesamtpartei + Gewerkschaften wünschen und dann nachher repariert man verfassungskonform das ganze noch ein bisschen (gute Ausrede für die SPÖ-"Spitze" vor den Extrem-Linken in der Partei),wie oben beschrieben.

Völlig lassen sie sich das vor der nächsten Wahl nicht mehr wegnehmen.

  

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na glaubt da irgendwer dass sich die roten das noch aus der hand nehmen lassen, herr schieder und der nette oberösterreicher, der allen aktionären sagt, dass sie unerwünscht sind, hast uns ja alle wie die pest -weil wir uns ja ach soviel daspekulieren ...freu mich schon drauf, wieviele neue die auf den finanzämtern brauchen, damits den murks kontrollieren können, wo dann erst recht nix rauskommt denn die profis finden wegen, zu umgehen oder nicht anfallen zu lassen und alle anderen werden über kurz oder lang drauf pfeiffen, risiko und steuerdepp zu sein...netjetzt

  

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Mal schaun, ob die österr. Aktionäre tatsächlich alle vorher ÖVP gewählt haben, oder ob nicht auch die andere Reichshälfte sich mit Zehntausenden Wählern verscherzt.

Kanzlerfrage im Standard (wen man sich am besten als Kanzler vorstellen könnte, wenn man ihn direkt wählen könnte) war übrigens dieses Wochenende erstmals Strache. Faymann hat sich aus seinem absoluten Tief zwar erholt (da Umverteilungsfanatiker angesprochen), aber den Pröll hat´s arg erwischt.

Die VP setzt voll darauf, die einzige "Wirtschaftspartei" zu sein. Aber wer sich damals an Herrn Zumtobel ("Preiskrokodil") erinnern kann, der eine Wirtschaftspartei gründen und der VP den Wirtschaftsflügel rausbrechen wollte (wonach sie im wesentlichen nur noch aus Bauern und Beamtengewerkschaftern bestanden hätte), der weiss, wie sehr sich die VP vor einer echten Wirtschaftspartei fürchtet.

BZÖ und LIF von heute sind ja nicht zum Fürchten, eine echte Wirtschaftspartei aber sehr wohl.

  

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Die Anleger sollten aufpassen: Wer der Aktienbesteuerung entgehen will, muss vor Ende 2010 kaufen.Die Steuer gilt für Aktien und Fonds-Anteile, die ab dem 1. Jänner 2011 gekauft werden.

• Für den Anleger ist es möglich, Verluste mit anderen Gewinnen aus Kapitalerträgen gegenzurechnen.

• Der Verlustvortrag (Gegenverrechnung mit Gewinnen in mehreren Perioden) wird dem Anleger aber nicht gestattet....

http://www.nachrichten.at/nachrichten/wirtschaft/art15,514644

---------------

@thunderroad:MMn wird ab 1.1.2011 die Kest berechnet, abgeführt und zwar rückwirkend, erst ab 1.10.2011.

Also @thunderroad hatte hier recht.

Aber wie wird das jetzt abgerechnet? Macht (Berechnung und Abführen) das jetzt die Bank rückwirked ab 1.10.2011?

  

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>@thunderroad:MMn wird ab 1.1.2011 die Kest berechnet,
>abgeführt und zwar rückwirkend, erst ab 1.10.2011.

>
>Also @thunderroad hatte hier recht.
>
>Aber wie wird das jetzt abgerechnet? Macht (Berechnung und
>Abführen) das jetzt die Bank rückwirked ab 1.10.2011?
>

Kauf ab 1. Jänner - Verkauf bis 30. Sept. ===> Gewinne wie bisher selbst zu versteuern

Kauf ab 1. Jänner - Verkauf ab 1. Oktober ===> Gewinne automatisch von Bank besteuert und abgeführt

Also bis 30. September kann man weiterhin der Illegalität frönen.

  

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Gehörst also auch zu den 98%. Erfasst werden Käufe und Verkäufe ab 1.1.2010. Da ist es nicht weit her mit Anonym.

Ich würde mir da jetzt noch keine grauen Haare wachsen lassen. Möglicherweise weiss überhaupt noch niemand wie das gehandhabt wird.

  

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>Gehörst also auch zu den 98%.

Zu den 98% der Österreicher, die sich immer benachteiligt fühlen? Nein, dazu gehör ich nicht.



>Erfasst werden Käufe und
>Verkäufe ab 1.1.2010. Da ist es nicht weit her mit Anonym.


Erfasst im Sinne von gespeichert werden die Daten schon immer. Das hat aber nichts mit der steuerlichen Anonymität zu tun. Das Bankgeheimnis gilt auch noch weiterhin. Ab 1. Okt. wird halt automatisch die KESt vom Konto abgebucht beim Verkauf und anonym zur Finanz transferiert.

  

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Die geplante neue Steuer auf Aktienkursgewinne (Wertpapier-KESt) sei im vom Finanzministerium geplanten Zeitrahmen „technisch nicht schaffbar“, sagte der Generaldirektor der Raiffeisenlandesbank Niederösterreich- Wien, Erwin Hameseder, am Dienstag im Wiener Klub der Wirtschaftspublizisten. „In Deutschland haben die Banken für eine entsprechende Umstellung zwei Jahre Zeit gehabt. Wir können das nicht in einem Jahr durchziehen“, so Hameseder. Wie berichtet, soll die neue Steuer ab Oktober 2011 rückwirkend per Jahresanfang eingeführt werden.

  

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>>Erfasst werden Käufe und
>>Verkäufe ab 1.1.2010. Da ist es nicht weit her mit Anonym.
>
>
>
>Erfasst im Sinne von gespeichert werden die Daten schon immer.
>Das hat aber nichts mit der steuerlichen Anonymität zu tun.
>Das Bankgeheimnis gilt auch noch weiterhin. Ab 1. Okt. wird
>halt automatisch die KESt vom Konto abgebucht beim Verkauf und
>anonym zur Finanz transferiert.

stimmt damit nehmen sie erstmalig die banken in die pflicht aufzeichungen zu führen... denn dazu waren sie bislang nicht verpflichtet.

habe heute folgendes zur steuer bekommen:

Inkrafttreten:

Das neue Gesetz soll mit 1.10.2011 in Kraft treten und gilt für
Anschaffungsvorgänge, die ab 1.10.2011 erfolgen. Banken sind dann
generell ab 1.10.2011 verpflichtet 25 % Vermögenszuwachssteuer auf
Kursgewinne von Aktien, Anleihen, Indexzertifikaten, Derivaten und Fonds
einzuheben. Für Anschaffungsvorgänge, die vor dem 1.10.2011 erfolgen,
gilt noch die alte Regelung (-> nur bei Fondsanschaffungen gibt es eine
Ausnahme -> auf Ebene Anteilschein-Inhaber sind bereits
Fonds-Anschaffungen ab 1.1.2011 steuerpflichtig!).

Fonds:

Besteuerung auf Ebene Anteilschein-Inhaber:
Anschaffungen von Anteilscheinen an Fonds (Kapitalanlagefonds,
Immobilienfonds) unterliegen bereits ab 1.1.2011 (!) der neuen 25 % igen
Vermögenszuwachsbesteuerung, sofern sie nach dem 30.9.2011 verkauft
werden.

Besteuerung auf Ebene Fondsgesellschaft:
Im Rahmen einer Übergangsregel soll die alte 20% Kursgewinnbesteuerung
im Fonds (Aktien, Aktienderivate) zumindest noch bis 31.12.2011
weitergelten. Für Geschäftsjahre, die nach dem 30.6. 2011 beginnen,
erhöht sich allerdings der Satz auf 30%. Für Geschäftsjahre des Fonds,
die im Kalenderjahr 2012 beginnen, soll der neue Satz 40% und für
Geschäftsjahre, die im Kalenderjahr 2013 beginnen, 50% und für
Geschäftsjahre ab 2014 60% der Kursgewinne betragen .

  

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Das Budget 2011 liegt vor und mit ihm die geplanten Steuererhöhungen. Noch ist nichts beschlossen. Im parlamentarischen Verfahren, das in den nächsten Wochen abläuft, könnten noch einige Änderungen kommen. Aber in den Grundzügen wird jetzt einiges klarer. Das gilt auch für die neue Besteuerung von Wertpapier-Kursgewinnen, die OÖNachrichten berichteten gestern.

Es gibt einige Veranlagungsprodukte, die nicht dieser Besteuerung unterliegen. Hier die wichtigsten:

• Lebensversicherungen: Es war relativ schnell klar, dass Lebensversicherungen von der Wertpapier-KESt ausgenommen sind. Aber diese Ausnahme gilt auch für fondsgebundene Lebensversicherungen. Der Grund: Auch diese unterliegen der Versicherungssteuer. Außerdem kauft nicht der Endkunde den Fonds, sondern die Versicherung.

•Pensionskassen: Wer über eine Pensionskasse für seinen Ruhestand anspart, ist von der Steuer befreit.

•Tilgungsträger: Die Befreiung gilt allerdings nur bis zum 1. Jänner 2011 und nur für Wohnbau-Darlehen. Tilgungsträger braucht man bei endfälligen Darlehen. Bei diesen werden während der Laufzeit nur die Zinsen gezahlt und keine Tilgungen. Für die Rückzahlung der gesamten Kreditsumme zum Ende der Laufzeit wird angespart. Das geschieht oft in Form von Investmentfonds oder den Kauf von Wertpapieren, etwa Bundesanleihen. Deren Kursgewinne bleiben von der Wertpapier-KESt unter den bereits erwähnten Voraussetzungen verschont.

Unklar ist freilich auch noch, wer den enormen Verwaltungsaufwand bei der Einhebung dieser Steuer tragen muss. Die Banken und Kapitalanlage-Gesellschaften wollen jedenfalls nicht allein dafür aufkommen. Ob und in welcher Form die Regierung zumindest Teile der Kosten übernehmen könnte, darüber wird noch verhandelt.

  

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>Kauf ab 1. Jänner - Verkauf bis 30. Sept. ===> Gewinne wie
>bisher selbst zu versteuern

>
Aber mit 25% oder nach dem alten ESt-Muster?


  

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Arbeit werde in
Österreich unverhältnismäßig hoch besteuert, Einkommen aus Kapital
dagegen kaum. "Hier muss sich endlich etwas ändern", forderte Rudas
abschließend.


super endlich werden also die steuern auf arbeit gesenkt?

  

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>Arbeit werde in
>Österreich unverhältnismäßig hoch besteuert, Einkommen aus
>Kapital
>dagegen kaum. "Hier muss sich endlich etwas ändern",
>forderte Rudas
>abschließend.
>
>
>super endlich werden also die steuern auf arbeit gesenkt?


Nur in unseren Träumen. Dieser aufgeblähte Staat muss uns soviel wegsaugen, damit er weiter sein Unwesen treiben kann.

  

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Das Zitat war schon gut, noch entwaffnender aber was dem vorausgeht:

"Das Argument, die KESt treffe vor allem Kleinanleger und gefährde
deren private Altervorsorge, lässt Rudas so nicht gelten: "Glaubt
Hameseder wirklich, dass eine Aktiensteuer die Hauptsorge von
Mindestpensionisten, Alleinerzieherinnen, Studenten oder dem Portier
des Raiffeisen-Hauptquartiers ist?" Das gehe am wirklichen Leben und
den Problemen der Menschen vorbei, so Rudas.
"

Der Rudas-optimale Österreicher bzw. sein weibliches Pendant ist also Mindestpensionist, Alleinerzieherin (ein wenig unscharf hinsichtlich Vermögen), Student oder Angestellter bei Raiffeisen. Ein wirklich praxisnahes Bild, würde ich sagen .

  

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>Das Zitat war schon gut, noch entwaffnender aber was dem
>vorausgeht:
>
>"Das Argument, die KESt treffe vor allem Kleinanleger
>und gefährde
>deren private Altervorsorge, lässt Rudas so nicht gelten:
>"Glaubt
>Hameseder wirklich, dass eine Aktiensteuer die Hauptsorge von
>Mindestpensionisten, Alleinerzieherinnen, Studenten oder dem
>Portier
>des Raiffeisen-Hauptquartiers ist?" Das gehe am
>wirklichen Leben und
>den Problemen der Menschen vorbei, so Rudas.
"
>
>Der Rudas-optimale Österreicher bzw. sein weibliches Pendant
>ist also Mindestpensionist, Alleinerzieherin (ein wenig
>unscharf hinsichtlich Vermögen), Student oder Angestellter bei
>Raiffeisen. Ein wirklich praxisnahes Bild, würde ich sagen
> .


Aha, Madame Grünschnabel erklärt uns die Welt.

  

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also ok, die steuern explodieren geradezu im lande zumindest lt.presse.
natürlich hat es die abgehobene regierung in erster linie auf die verarmte masse abgesehen und verleidet deren kleine freuden. ob das nun das packerl tschick ist, pkw oder flugticket. diese massenabgaben sind für die eliten natürlich nicht mal warnehmbar. pröll regiert wie ein irrer könig und es kommt leider keine französische revoliton im lande wo das arbeitervolk ihn hinwegrafft.

nur wozu die aktien-kest: sogar der börsevorstand sagt, die börse sei kaum betroffen, privatanleger sind hier nicht für umsatz bestimmend sondern lediglich eine randerscheinung. 70% wird von ausländern gemacht,der rest von instis.

ja ich denke lumpige 30 mio werden zusammenkommen und in den folgejahren eher sich richtung 0 bewegen.
also, woher sich bei gleichbleibender anzahl privater anleger und stagnierenden markt die steuer verzehnfachen soll auf knapp 300mio, das bitte möchte ich erläutert wissen.

ich meine, ein finanzminister der so etwas annimmt gehört unmittelbar in die geschlossene abteilung weggesperrt. dies zeigt eine vielleicht durch zuviel heurigenbesuche total liquidiertes cerebrum und infolge dessen eine quasi intelligenzruine.

man muss ja derartig massive realitätsferne auch in anderen resortbereichen unterstellen und da geht´s sicher um mehr als diese hosenknöpfe von zockern...

  

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>ja ich denke lumpige 30 mio werden zusammenkommen und in den
>folgejahren eher sich richtung 0 bewegen.
>also, woher sich bei gleichbleibender anzahl privater anleger
>und stagnierenden markt die steuer verzehnfachen soll auf
>knapp 300mio, das bitte möchte ich erläutert wissen.


da sollt mal wer von der wirtschaftspresse genau nachfragen was die annahmen sind

  

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also, woher sich bei gleichbleibender anzahl privater anleger
>und stagnierenden markt die steuer verzehnfachen soll auf
>knapp 300mio, das bitte möchte ich erläutert wissen.


In Deutschland bringt die Abgeltungssteuer ca.12 Mrd Euro ein.Macht man daraus jetzt ein 1/10 kommt man auf 1,2 Mrd.

Laut Deutschem Aktieninstitut besitzen ca. 15 Prozent der Bevölkerung Aktien- oder Fondsanteile.

1,2Mrd durch 4 =

So ungefähr müssen die sich das ausrechnen...

  

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>1,2Mrd durch 4 =
>
>So ungefähr müssen die sich das ausrechnen...


durch diese steuer innerhalb von fonds kann schon einiges zusammenkommen. nur wird es auf lange sicht dann nicht mehr viele österreichische fonds geben

  

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Bei Kapitalanlagen geht es ab 2011 an die Substanz
...Das derzeit als Regierungsvorlage vorliegende Budgetbegleitgesetz 2011-2014 sieht eine Ausdehnung der Besteuerung auf Substanzgewinne im Bereich des privaten Kapitalvermögens sowie auf Derivate ab 2011 vor. Gleichzeitig soll für den überwiegenden Teil der Erträgnisse und Substanzgewinne von Kapitalvermögen eine generelle 25-prozentige Endbesteuerung eingeführt werden. Zur Sicherstellung der Steuererhebung wird der Abzug von der Kapitalertragsteuer (KESt) in Höhe von 25 Prozent durch die Banken erweitert und findet beispielsweise bei der Entnahme oder dem sonstigen Ausscheiden von Aktien aus dem Wertpapierdepot bei der Bank statt. In der Vergangenheit blieben solche Spekulationsgewinne aufgrund der Anonymität des Kapitalmarkts oft unbesteuert. Das neue Besteuerungssystem für Kapitalvermögen soll am 1. Oktober 2011 in Kraft treten. Darunter fallen aber Anschaffungen von Vermögenswerten, die bereits ab dem 1. Januar 2011 getätigt werden.

Verlustausgleich. Das Budgetbegleitgesetz sieht die Möglichkeit eines Verlustausgleichs bei den Einkünften aus Kapitalvermögen im Rahmen der Einkommensteuerveranlagung mit zwei wesentlichen Einschränkungen vor. So soll es keine Verlustverrechnungsmöglichkeit mit anderen positiven oder negativen Einkünften aus Kapitalvermögen für Zuwendungen von Privatstiftungen sowie aus echten stillen Beteiligungen geben.

Für die übrigen Einkünfte aus Kapitalvermögen werden zwei Verlustboxen gebildet. So sind zum Beispiel Dividenden und gleichartige Bezüge mit Einkünften aus der Veräußerung entsprechender Wirtschaftsgüter (Aktien, GmbH-Anteile, etc.) und mit Einkünften aus Derivaten ausgleichbar (Verlustbox 1). Zinsen sind mit Verlusten aus der Veräußerung zinsbringender Wirtschaftsgüter (zum Beispiel Forderungswertpapiere) ausgleichbar (Verlustbox 2). Nach diesen Regeln nicht ausgeglichene Verluste aus Kapitalvermögen können allerdings nicht mit anderen Einkunftsarten ausgeglichen werden.

Spekulationseinkünfte. Für Anschaffungen von Wertpapieren, die vor dem 1. Januar 2011 erfolgen, gilt die bisherige Rechtslage unverändert. Diese können nach Ablauf der einjährigen Spekulationsfrist auch in Zukunft noch steuerfrei veräußert werden. Für Anschaffungen, die nach dem 31. Dezember 2010 erfolgen, gilt bei einer Veräußerung nach dem 30. September 2011 das neue Kapitalbesteuerungskonzept.

Ob der Entwurf des Budgetbegleitgesetzes in dieser Form letztendlich umgesetzt wird, bleibt abzuwarten. Durch den erweiterten KESt-Abzug bei Depotentnahmen wird es zu einem erheblichen Umstellungsaufwand für die Banken kommen.

Manfred Wänke

Der Autor ist Wirtschaftsprüfer und Steuerberater bei Leitner Leitner in Wien. Seine Spezialgebiete sind Unternehmens- und Konzernsteuerrecht.
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Also wieder ein Mosaiksteinchen. Kaufe ich ein Wertpapier ab dem 1.1.2011 und verkaufe es vor dem 1.10.2011 unterliegt ein etwaiger Gewinn der alten Regelung. Kaufe ich ein Wertpapier ab dem 1.1.2011 und verkaufe es nach dem 30.9.2011 gilt die neue Regelung mit 25%-Besteuerung des Gewinns.

  

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Für die Einhebung der KESt zu Geld verlangen ist skandalös

Wien (OTS/SK) - SPÖ-Budget- und Finanzsprecher Jan Krainer wendet
sich im Gespräch mit dem SPÖ-Pressedienst scharf gegen die Aussagen
von Raiffeisen-Generaldirektor Hameseder. "In fast allen anderen
Ländern gibt es heute eine Form der Kapitalertragssteuer (KESt) auf
Wertpapiere. Es ist höchste Zeit, dass Kapitalzuwächse auf
Kursgewinne auch in Österreich besteuert werden. Ob es Raiffeisen
passt oder nicht, es wird diese Vermögenszuwachssteuer ab Oktober
2011 geben", betonte Krainer am Mittwoch. Mit der Einführung der KESt
auf Wertpapiere werde schlicht "eine Gerechtigkeitslücke
geschlossen". ****

Der SPÖ-Abgeordnete forderte mehr Ehrlichkeit vom
Raiffeisen-Management: "Raiffeisen-Manager Hameseder will für die
eigenen Kursgewinne keine Steuern abliefern. Die Argumente gegen die
Vermögenszuwachssteuer sind vorgeschoben und falsch." So müsse man
Hameseder fragen, ob er geeignet sei ein Unternehmen zu führen, wenn
es aus seiner Sicht nicht möglich sein sollte, die eigene EDV binnen
Jahresfrist auf ein neues System umzustellen. "Für die Einhebung der
KESt auch noch Geld verlangen zu wollen ist schlicht skandalös, wenn
man die Hintergründe kennt", ergänzte Krainer.

Bisher waren Wertpapierzuwächse nach einem Jahr steuerfrei, während
man etwa für Zinsgewinne sehr wohl Steuern zahlen musste. Das hat zu
einer Verzerrung im Steuersystem geführt, von der nur eine kleine
Gruppe profitierte: Nur sieben Prozent der Österreicher besitzen
überhaupt Aktien. Staatlich geförderte Vorsorgeprodukte wie die
Zukunftsvorsorge werden von der Steuer ausgenommen.

  

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die roten haben ein neues feindbild entdeckt


SJ-Moitzi ad Wertpapier-KESt: Raiffeisen braucht nicht nach Kostenersatz schreien
Utl.: Keine Narrenfreiheit für Banken in Österreich =

Wien (OTS) - Als "dreiste Unverschämtheit" bezeichnet
SJ-Vorsitzender Wolfgang Moitzi die Forderungen des
Raiffeisenlandesbank NÖ/Wien-Generaldirektors Erwin Hameseder nach
Kostenersatz des Steuervollzugs der nun eingeführten Wertpapier-KESt
auf Wertpapiere durch den Staat. "Es kann nicht sein, dass die
Banken, die ihre Funktion für die Volkswirtschaft längst aufgegeben
haben und stattdessen spekulieren, zuerst bereitwillig nach dem
großzügig durch Steuermittel finanzierten Bankenpaket griffen und
dann bei der Rückerstattung eines ohnehin minimalen Beitrags nach
Kostenersatz schreien und mit Klagen drohen", zeigte Moitzi am
Mittwoch keinerlei Verständnis für die Unkenrufen aus dem Reich des
Giebelkreuzes. ****

"Gerade Raiffeisen hat sich mit 1,75 Mrd. Euro im vergangenen Jahr
eine üppige staatliche Unterstützung geholt - mehr als jede andere
Bank. Zudem lieferten die Raiffeisenlandesbanken zwischen 2006 und
2008 bei einem Gewinn von 1,9 Mrd. Euro nur ein Prozent Steuern an
den Staat ab. Gerade eine Bank, die sich zu gesellschaftlicher
Verantwortung bekennt, darf weder nach Kostenersatz schreien, noch
die Bankenabgabe auf KundInnen abwälzen!", so Moitzi.

  

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Die Wertpapier-KESt wird nun also definitiv kommen und zwar für sämtliche realisierten Kursgewinne für Käufe ab dem 1. 1. 2011. Ich bin überzeugt, dass diese Steuer letztlich viel Kapital aus Österreich vertreiben wird, weswegen ich mittlerweile auch schon wieder fast ein Fan dieser Unsinns-Neid- Steuer geworden bin: Immerhin wird meine Wahlheimat Liechtenstein deutlich profitieren können.

Ein Beispiel wird auch die Liechtensteinsche Stiftung sein. Aktuell ist es für einen Österreicher nicht attraktiv, eine eingetragene, diskretionäre Stiftung in Liechtenstein zu gründen, da nach österreichischem Recht 25% Stiftungseingangssteuer anfallen und sämtliche Zuwendungen der Stiftung dann ebenfalls mit 25% besteuert werden. Da nutzt es wenig, dass das Stiftungsvermögen in Liechtentein mit einer fairen Vermögenssteuer von 0,10% sowie der Steuerfreiheit auf sämtliche Kapitalgewinne einer nur moderaten Besteuerung unterliegt. Ich gehe aber davon aus, dass die gesetzliche Grundlage für die 25% Stiftungseingangssteuer bald fallen wird. Diese reduziert sich nämlich auf 2,5%, wenn ein Steuerinformationsabkommen besteht und Rechtshilfe in Steuerfragen gewährt wird. Und Österreich wird sich einem solchen Abkommen, wie Liechtenstein es z. B. mit Grossbritannien, Deutschland und Frankreich schon längst abgeschlossen hat, wohl nicht mehr lange entziehen können. Es ist ohnehin verfassungsrechtlich schwer bedenklich, eine „Strafsteuer“ für das Gründen einer Stiftung im EWRMitgliedsland Liechtenstein mit der Begründung eines fehlenden Rechtshilfeabkommens in Steuerfragen einzuführen, wenn Liechtenstein zum Abschluss eines solchen Abkommens bereit ist, Österreich aber blockiert.

Andererseits schliesst sich hier wieder der Kreis: Wer mit Aktien handelt, muss spüren, dass er in Österreich unerwünscht ist (zumindest laut SP-Haider). Der freie Kapitalverkehr, den der Europäische Wirtschaftsraum mit sich bringt, soll aber tunlichst nicht genutzt werden können.

Andreas Wölfl

  

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womit wieder ein schlupfloch für größere vermögen gefunden wäre


>Ein Beispiel wird auch die Liechtensteinsche Stiftung sein.
>Aktuell ist es für einen Österreicher nicht attraktiv, eine
>eingetragene, diskretionäre Stiftung in Liechtenstein zu
>gründen, da nach österreichischem Recht 25%
>Stiftungseingangssteuer anfallen und sämtliche Zuwendungen der
>Stiftung dann ebenfalls mit 25% besteuert werden. Da nutzt es
>wenig, dass das Stiftungsvermögen in Liechtentein mit einer
>fairen Vermögenssteuer von 0,10% sowie der Steuerfreiheit auf
>sämtliche Kapitalgewinne einer nur moderaten Besteuerung
>unterliegt. Ich gehe aber davon aus, dass die gesetzliche
>Grundlage für die 25% Stiftungseingangssteuer bald fallen
>wird. Diese reduziert sich nämlich auf 2,5%, wenn ein
>Steuerinformationsabkommen besteht und Rechtshilfe in
>Steuerfragen gewährt wird. Und Österreich wird sich einem
>solchen Abkommen, wie Liechtenstein es z. B. mit
>Grossbritannien, Deutschland und Frankreich schon längst
>abgeschlossen hat, wohl nicht mehr lange entziehen können. Es
>ist ohnehin verfassungsrechtlich schwer bedenklich, eine
>„Strafsteuer“ für das Gründen einer Stiftung im
>EWRMitgliedsland Liechtenstein mit der Begründung eines
>fehlenden Rechtshilfeabkommens in Steuerfragen einzuführen,
>wenn Liechtenstein zum Abschluss eines solchen Abkommens
>bereit ist, Österreich aber blockiert.

  

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es gibt ja auch ch online broker wo keine kest einbehalten wird, sind bei kleinen umsätzen ein wenig teurer (0,10%+€12,00comm)
ab volumen über €10k sogar günstiger.

  

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Hat jemand eine Ahnung was dafür an Mindestvolumen notwendig ist?


>Ein Beispiel wird auch die Liechtensteinsche Stiftung sein.
>Aktuell ist es für einen Österreicher nicht attraktiv, eine
>eingetragene, diskretionäre Stiftung in Liechtenstein zu
>gründen, da nach österreichischem Recht 25%
>Stiftungseingangssteuer anfallen und sämtliche Zuwendungen der
>Stiftung dann ebenfalls mit 25% besteuert werden. Da nutzt es
>wenig, dass das Stiftungsvermögen in Liechtentein mit einer
>fairen Vermögenssteuer von 0,10% sowie der Steuerfreiheit auf
>sämtliche Kapitalgewinne einer nur moderaten Besteuerung
>unterliegt. Ich gehe aber davon aus, dass die gesetzliche
>Grundlage für die 25% Stiftungseingangssteuer bald fallen
>wird. Diese reduziert sich nämlich auf 2,5%, wenn ein
>Steuerinformationsabkommen besteht und Rechtshilfe in
>Steuerfragen gewährt wird. Und Österreich wird sich einem
>solchen Abkommen, wie Liechtenstein es z. B. mit
>Grossbritannien, Deutschland und Frankreich schon längst
>abgeschlossen hat, wohl nicht mehr lange entziehen können. Es

  

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Also wieder ein Mosaiksteinchen. Kaufe ich ein Wertpapier ab dem 1.1.2011 und verkaufe es vor dem 1.10.2011 unterliegt ein etwaiger Gewinn der alten Regelung. Kaufe ich ein Wertpapier ab dem 1.1.2011 und verkaufe es nach dem 30.9.2011 gilt die neue Regelung mit 25%-Besteuerung des Gewinns.


ich habe wieder etwas anderes gelesen,das nämlich bei Aktien sehr wohl der 1.1.2011 gilt,bei Anleihen aber erst der 1.10.2011 Stichtag ist.

  

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das wird mich alles herzlich wenig interessieren weil ich werde ganz bestimmt ab 1.1.2011 in Österreich nichts mehr kaufen

  

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Wie ich finde ausführlich dargestellt.

Von den 542 Milliarden Euro Schwarzgeldern in der Schweiz, darunter 200 Milliarden Euro von Deutschen, sind binnen acht Monaten in diesem Jahr schon 62 Milliarden Euro nach Singapur und Hongkong überwiesen worden, weiß der Bankexperte der Schweizer Volkspartei, Hans Kaufmann. Dazu genügt ein Knopfdruck. Der Kunde bleibt bei derselben Bank, nur in einem anderen Land.

weiter:http://www.gomopa.net/Pressemitteilungen.html?id=626&meldung=Wie-sicher-ist-das-Bankgehei mnis-in-Hongkong-und-Singapur

  

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>das wird mich alles herzlich wenig interessieren weil ich
>werde ganz bestimmt ab 1.1.2011 in Österreich nichts mehr
>kaufen


Ich werde, wie etliche (wenn nicht gar die meisten) andere auch natürlich weiterspekulieren.

In gewisser Hinsicht kann ich sogar Vorteile für mich erkennen.Ausserdem sollte man es nicht so darstellen,ob es in Europa nirgends Speksteuern auf Aktien,Anleihen etc. geben würde.

Spanien,Italien,UK,Deutschland,Polen,Irland,Finnland,Dänemark oder Schweden fallen mir da schnell ein.

In Finnland ist es so z.b, dass desto länger man Aktien hält desto geringer wird die Steuer darauf.

Was man dieser Regierung wie immer vorwerfen muss ist,dass sie wie immer unsauber,unkreativ und unvorbereitet an die Sache geht.

P.S: Wenn die Kosten für die Banken angeblich soooo hoch sein sollen, frage ich mich wie die Oberbank dise ungeheure Belastung in ihren 17 Filialen in Deutschland schultern konnte.

Nicht ganz am neuesten Stand (einige Länder sind hier nicht dabei), aber doch großteils aktuell, die Aktienbesteuerung in Europa:

http://web.archive.org/web/20060316200136/http://www.evca.com/images/attachments/tmpl_9_a rt_112_att_803.pdf



  

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Erschreckend ist dass 4 Wochen vor der geplanten schrittweisen Einführung nicht einmal wir hier in einem Aktien-Forum genau sagen können wie, wann, was genau besteuert wird.

Dass Fondskäufer x mal zur Kasse gebeten werden geht mir überhaupt nicht ein. Zuerst wird ihr Gehalt versteuert, dann zahlen sie beim Fondskauf einen Ausgabeaufschlag, beim internen Verkauf von Wertpapieren werden 25% Kest fällig für Gewinne, sie zahlen Managementfee, vielleicht noch Gewinnbeteiligung, und beim Verkauf der Fondsanteile nochmal 25% für dann nicht mehr sehr wahrscheinliche Gewinne. Wahnsinn. Hat schon jetzt kaum ein Fondsmanager was zustandegebracht, wird es den Rest auch noch zerbröseln. Wie soll zB Superfund das überleben ?

  

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>Dass Fondskäufer x mal zur Kasse gebeten werden geht mir
>überhaupt nicht ein. Zuerst wird ihr Gehalt versteuert, dann
>zahlen sie beim Fondskauf einen Ausgabeaufschlag, beim
>internen Verkauf von Wertpapieren werden 25% Kest fällig für
>Gewinne, sie zahlen Managementfee, vielleicht noch
>Gewinnbeteiligung, und beim Verkauf der Fondsanteile nochmal
>25% für dann nicht mehr sehr wahrscheinliche Gewinne.
>Wahnsinn. Hat schon jetzt kaum ein Fondsmanager was
>zustandegebracht, wird es den Rest auch noch zerbröseln. Wie
>soll zB Superfund das überleben ?

ich sehe hier langfristig den tod der fonds eintreten!
habe mich vor jahren zu einigen fondsanteilen (verschiedene) dummerweise verführen lassen! alles in den miesen... seit jahren schon!
außer spesen nix gewesen! einfach ein mist...
nie mehr fonds!

  

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>ich sehe hier langfristig den tod der fonds eintreten!
>habe mich vor jahren zu einigen fondsanteilen (verschiedene)
>dummerweise verführen lassen! alles in den miesen... seit
>jahren schon!
>außer spesen nix gewesen! einfach ein mist...
>nie mehr fonds!

Ich habe seit 9 Jahren welche in der fondsgebundenen Lebensversicherung. Die sind ja angeblich von der Kest nicht betroffen. Aber was die Performance angeht habe ich das Gefühl dass die vor 9 Jahren eine Vollbremsung eingeleitet haben bei gleichzeitigem Verlust des Gaspedals

  

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Hallo zusammen!

Also das mit den Fonds kommt gar nicht soooo wild wie es am Anfang aussah! Es gab gestern noch Zugeständnisse zum 25 Geb.Tag von Raiffeisen Capital Management! Es sieht sogar so aus, dass eine Fondsveranlagung zum Teil günstiger laufen kann als eine Veranlagung in Einzeltitel! Gewinne und Verluste aus den verschiedenen WP-Gruppen (Anleihen, Aktien, Zertifikate,..) können untereinander gegengerechnet werden. Ausserdem dürfen die Verluste auch vorgetragen werden. Zusätzlich wird auch noch Verwaltungsgebühr usw. ebenfalls angerechnet! Nicht zu vergessen, dass die Fondsgesellschaft das alles zu machen hat und nicht der einzelne private! Es kommt somit ungefähr zu einem Perfomanceverlust zwischen 0,1 und 0,6 % (je nach WP-Fonds) laut einer Prognoserechnung!

lg

  

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So nun mein letzter Stand der Dinge:

Inkrafttreten:

Das neue Gesetz soll mit 1.10.2011 in Kraft treten und gilt für Anschaffungsvorgänge, die ab 1.10.2011 erfolgen. Banken sind dann generell ab 1.10.2011 verpflichtet 25 % Vermögenszuwachssteuer auf Kursgewinne von Aktien, Anleihen, Indexzertifikate, Derivate und Fonds einzuheben. Für Anschaffungsvorgänge, die vor dem 1.10.2011 erfolgen, gilt noch die alte Regelung:

AUSNAHMEN:
-> nur bei Fondsanschaffungen + Aktien
-> für Aktienkäufe + Käufe von Investmentfondsanteile sind bereits Anschaffungen ab 1.1.2011 steuerpflichtig !.
-> Anschaffungen von Fonds + Aktien unterliegen bereits ab 1.1.2011 (!) der neuen 25 % igen Vermögenszuwachsbesteuerung, sofern diese nach dem 30.9.2011 verkauft werden.


Fonds:

Besteuerung auf Ebene Anteilschein-Inhaber:
Anschaffungen von Anteilscheinen an Fonds (Kapitalanlagefonds, Immobilienfonds) unterliegen bereits ab 1.1.2011 (!) der neuen 25 % igen Vermögenszuwachsbesteuerung, sofern sie nach dem 30.9.2011 verkauft werden.

Besteuerung auf Ebene Fondsgesellschaft:

Im Rahmen einer Übergangsregel soll die alte 20% Kursgewinnbesteuerung im Fonds (Aktien, Aktienderivate) zumindest noch bis 31.12.2011 weitergelten. Für Geschäftsjahre, die nach dem 30.6. 2011 beginnen, erhöht sich allerdings der Satz auf 30%. Für Geschäftsjahre des Fonds, die im Kalenderjahr 2012 beginnen, soll der neue Satz 40% und für Geschäftsjahre, die im Kalenderjahr 2013 beginnen, 50% und für Geschäftsjahre ab 2014 60% der Kursgewinne betragen .

Versicherungen:

Kapitalabfindungen von Rentenversicherungen, bei denen der Beginn der Rentenzahlungen nach Ablauf von 15 Jahren vereinbart ist, sind zur Gänze von der 25 % Vermögenszuwachsbesteuerung ausgenommen.

Verlustausgleich:

Ein Verlustausgleich kann nur über den Veranlagungsweg geltend gemacht werden und nur innerhalb eines Kalenderjahres. Alle Kursverluste (Aktien, Anleihen, Zertifikate, Fonds, Derivate ... usw) können mit allen Kursgewinnen und Dividenden ausgeglichen werden. Kursverluste können jedoch nicht gegen Zinserträge ausgeglichen werden.

Im betrieblichen Bereich soll auch ein Verlustvortrag möglich sein; d.h. Verlustverrechnung soll im betrieblichen Bereich über mehrere Jahre durchführbar sein (gilt nicht für Privatpersonen !)


Tilgungsträger steuerfrei:

Für Tilgungsträger-Fonds soll es Erleichterungen von der Steuerpflicht geben (im Zusammenhang mit Darlehenssummen bis max. 200.000 Euro).


Detailinformationen können auf der Homepage des BMF unter folgendem Link abgefragt werden:

https://www.bmf.gv.at/Steuern/Fachinformation/NeueGesetze/Budgetbegleitgesetz_11449/_star t.htm

  

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WKÖ-Bankensparte will Aktien-KESt rechtlich prüfen
Utl.: Pichler: "Weg zum Verfassungsgerichtshof ist das letzte Mittel"
- Softwarehersteller können noch kein Datum für Fertigstellung
nennen - Investitionskosten von 200 Mio. Euro

Wien (APA) - Die Bundessparte Bank und Versicherung der
Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) will die Aktien-KESt rechtlich
prüfen. Die technische Umsetzung sei für die Banken bis Anfang
Oktober 2011 schwierig bis unmöglich, sagte Geschäftsführer Herbert
Pichler bei einer Pressekonferenz in Wien. In Deutschland habe man
zwei Jahre für die technische Umsetzung gebraucht. Man werde prüfen,
ob die Aktien-KESt "rechtlich in Ordnung ist". "Der Weg zum
Verfassungsgerichtshof ist das letzte Mittel", so Pichler.

Die Softwarehersteller könnten aufgrund fehlender Spezifikationen
der Politik noch kein Datum für die Fertigstellung nennen, sagte
Pichler zur APA. Die technische Abwicklung der Aktien-KESt sei für
die Banken ein sehr komplexes Projekt. Die Investitionskosten werden
sich auf rund 200 Mio. Euro belaufen, schätzt Pichler. Über die
laufenden Kosten gebe es noch keine Schätzungen.

Die Bankenvertretung kritisiert scharf die geplante finanzielle
Überwälzung der Kosten für die technische Administrierung der
Aktien-KESt auf die Banken. Die Gespräche mit der Regierung darüber
seien unbefriedigend verlaufen, sagte der Geschäftsführer. Eine
Auswirkung der Steuer sei eine "erhebliche Schwächung der
österreichischen Fondsindustrie".

  

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>Verlustausgleich:
>
>Ein Verlustausgleich kann nur über den Veranlagungsweg geltend
>gemacht werden und nur innerhalb eines Kalenderjahres. Alle
>Kursverluste (Aktien, Anleihen, Zertifikate, Fonds, Derivate
>... usw) können mit allen Kursgewinnen und Dividenden
>ausgeglichen werden. Kursverluste können jedoch nicht gegen
>Zinserträge ausgeglichen werden.


Das unterstützt meine Theorie wonach eine Dividende den Anschaffungspreis der Aktie mindert.
Auch die Auskunft vom Steuerberater von Brokerjet.
Andererseits hat mir gerade ein anderer Steuerberater erzählt, dass das nicht so sein kann.

Kapitalrückzahlungen mindern sowieso den Anschaffungspreis; das steht ausser Zweifel.



>Im betrieblichen Bereich soll auch ein Verlustvortrag möglich
>sein; d.h. Verlustverrechnung soll im betrieblichen Bereich
>über mehrere Jahre durchführbar sein (gilt nicht für
>Privatpersonen !)


Ist die Gründung einer Gesellschaft (GmbH) eine gute Option?
Da könnte man auch Spesen absetzen.

  

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>Ist die Gründung einer Gesellschaft (GmbH) eine gute Option?
>Da könnte man auch Spesen absetzen.

Vermutlich besser eine Ltd., möglichst weit weg.
Eine österreichische GmbH, die mehr als gelegentlich mit Aktien handelt, wird eine Banklizenz brauchen. Zumindest gab es da unlängst ein VwGH-Urteil in diese Richtung: http://derstandard.at/1271378448516/Wirtschaft--Recht-Wertpapierhandel-nur-mit-Banklizenz

  

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Stimmt, fürs Trader wird eine GmbH nicht möglich sein. Eher fürs langfristige Anlegen, der Staller hat eine Staller Investment GmbH.

  

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Tja und was ist wenn ich einen ausländischen Fonds (aber blütenweiß) in einem ausländischen Depot liegen habe?

Da wird ja Fondsintern oder Bankseitig genau garnix abgeführt.

Muss ich dann diese Steuer auf Fondsebene jedes Jahr bei der Steuererklärung selbst "nachbilden"?

  

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>Tja und was ist wenn ich einen ausländischen Fonds (aber
>blütenweiß) in einem ausländischen Depot liegen habe?
>
>Da wird ja Fondsintern oder Bankseitig genau garnix
>abgeführt.
>
>Muss ich dann diese Steuer auf Fondsebene jedes Jahr bei der
>Steuererklärung selbst "nachbilden"?


geht gar nicht weil du die transaktionen im fonds net kennst. deswegen jault die österreichische fondsindustrie auch so.

  

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OK, leuchtet mir ein.

Und was heißt das konkret für mich als Anleger wenn ich korrekt versteuern möchte.

Zahle ich in solchen Fällen jedes Jahr Strafsteuer wie bei schwarzen Fonds (Pauschale Ermittlung 10% Kurswert usw.) oder einfach gar nichts und nur KESt. bei Verkauf?

  

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>Zahle ich in solchen Fällen jedes Jahr Strafsteuer wie bei
>schwarzen Fonds (Pauschale Ermittlung 10% Kurswert usw.) oder
>einfach gar nichts und nur KESt. bei Verkauf?


denke nur kest bei verkauf

aber abwarten was dann endgültig als gesetz beschlossen wird

  

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Ja voll genial, nicht mal mehr 1 Monate, und keiner weiß was so richtig beschlossen wird.

Bananenrepublik statt Rechtssicherheit sag ich da nur.

  

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Danke, der Artikel ist wirklich super!

Allerdings verstehe ich das nach der Lektüre schon so, dass man ausländische Fonds auf ausländischen Depots Jahr für Jahr selbst versteuern muss, um diese Fondsinterne Steuer nachzubilden, denn das war ja bisher mit den 5% Substanzgewinnen auch so, und diese Regelung wird ja jetzt durch die neue ersetzt.

Oder hab ich da jetzt was komplett falsch verstanden?

  

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>Ausserdem dürfen die Verluste auch vorgetragen werden.
>Zusätzlich wird auch noch Verwaltungsgebühr usw. ebenfalls
>angerechnet!

Das wären ja erfreulich! Woher stammt denn die Information, das habe ich sonst nirgendwo gefunden?

  

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>Wie
>>soll zB Superfund das überleben ?
>
>ich sehe hier langfristig den tod der fonds eintreten!
>habe mich vor jahren zu einigen fondsanteilen (verschiedene)
>dummerweise verführen lassen! alles in den miesen... seit
>jahren schon!
>außer spesen nix gewesen! einfach ein mist...
>nie mehr fonds!


Ich weine diesen Hedgefonds keine Träne nach.

  

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Warum weigern sich die Banken nicht einfach und lassen den Staat alleine im trüben fischen?

Was will dieses Gaunerregime denn schon tun? Die "Systembanken" auflösen? In Konkurs schicken? hahahaha

Stell Dir vor die Strolcheregierung macht neue Gesetze und keiner geht mehr hin.............

  

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>Warum weigern sich die Banken nicht einfach und lassen den
>Staat alleine im trüben fischen?
>
>Was will dieses Gaunerregime denn schon tun? Die
>"Systembanken" auflösen? In Konkurs schicken?
>hahahaha
>
>Stell Dir vor die Strolcheregierung macht neue Gesetze und
>keiner geht mehr hin.............


Die Regierung hat bei der Erstellung des Budgets Gesetze gebrochen. Kein gutes Vorbild!

Ist aber nur dann schlimm, wenns die anderen machen?

  

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>Warum weigern sich die Banken nicht einfach und lassen den
>Staat alleine im trüben fischen?
>
>Was will dieses Gaunerregime denn schon tun? Die
>"Systembanken" auflösen? In Konkurs schicken?
>hahahaha
>
>Stell Dir vor die Strolcheregierung macht neue Gesetze und
>keiner geht mehr hin.............


Der neue § 95 EStG wird so ausschauen, dass die Banken als sogenannte "Abzugsverpflichtete" (weil sie zum Abzug der KeSt verpflichtet sind) für die Einbehaltung und Abfuhr der KeSt haften.

Wenn sich also die Banken weigern würden, dann haften sie selber für die KeSt, würden die KeSt also aus der eigenen Tasche zahlen müssen. Kann auch ganz schön ins Geld gehen.

  

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>Wenn sich also die Banken weigern würden, dann haften sie
>selber für die KeSt, würden die KeSt also aus der eigenen
>Tasche zahlen müssen. Kann auch ganz schön ins Geld gehen.

Medina denkt da als 68-er wohl eher an Revolution als an Kuschen. Naja, späte Midlife-Crisis, mich zwickt´s auch schon an manchen Stellen.

  

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Weiß einer von Euch, wird in Zukunft ein Verlustausgleich gegen realisierte Verluste von Aktien die jetzt schon nichtmehr der Spekulationsfrist unterliegen möglich sein? Ich halte immer noch ein paar CA Immo gekauft 2005

  

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>Weiß einer von Euch, wird in Zukunft ein Verlustausgleich
>gegen realisierte Verluste von Aktien die jetzt schon
>nichtmehr der Spekulationsfrist unterliegen möglich sein? Ich
>halte immer noch ein paar CA Immo gekauft 2005


Nein. Die Gewinne aus alten Positionen werden ja auch nicht besteuert.

  

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>http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20101201_OTS0081/rudas-vermoegensbezogene-steuern- wichtiger-schritt-zu-mehr-gerechtigkeit


Der blöde Tram...

Raiffeisen wurde nicht "durch die Krise getragen" sondern hat
Eigenkapital erhalten (was nicht unbedingt notwendig gewesen wäre wie
sich heute zeigt) und zahlt dafür. Ich für meinen Teil bin als
Steuerzahler froh darüber - ein schöner Beitrag fürs Budget (leider nur
ein Tropfen auf den heißen Stein dank der Performance von unfähigen
Leuten wie dieser Dame).

  

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http://www.boerse-express.com/cat/pages/924131/fullstory

Kleinaktionärsvertreter Wilhelm Rasinger (im Bild) kündigt an, in Sachen Vermögenszuwachssteuer zum Verfassungsgerichtshof gehen zu wollen.

Der IVA habe Verständnis für die Besteuerung des Vermögenszuwachses, da die Einführung einer Vermögenssteuer nicht realisiert wurde, kritisiert aber die nicht sachgerechte Benachteiligung der Privatanleger, so Rasinger in seinem Blog auf www.be24.at .

Im Gegensatz zu den Fondsgesellschaften dürfe der private Anleger bei Berechnung der 25%igen Steuer keine Ankaufs- und Verkaufsspesen keine Kosten wie Depotgebühren, Bankspesen, keine Zinsen bei Fremdfinanzierung der Veranlagung keine Kosten für Beratung und Besuch von Hauptversammlungen von dem realisierten Vermögenszuwachs abziehen. Darüber hinaus würden Anteilsinhaber von Investmentfonds von der Möglichkeit eines steuerlichen Verlustvortrages und vom Thesaurierungseffekt profitieren, weil nur 60% des realisierten Vermögenszuwachses beim Fonds selbst versteuert werden muss, 40% erst beim Verkauf der Fondsanteile, zeigt Rasinger auf.

Diese Differenzierung zwischen privaten Anlegern, die Wertpapiere direkt halten, und Fondsbesitzer, die Wertpapiere indirekt halten, sei "sachlich nicht gerechtfertigt und stellt daher eine Verletzung der Verfassung wegen unbegründeter Ungleichbehandlung dar".

"Der private Anleger wird durch die Neuregelung gegenüber institutionellen Investoren krass benachteiligt. Der IVA, der bereits zweimal beim Verfassungsgerichtshof im Interesse der Anleger erfolgreich war, wird nach Vorliegen der Steuerbescheide 2011 (Anfang 2012) diese unverständliche Ungerechtigkeit beim Verfassungsgerichtshof bekämpfen. Durch den Druck der Lobbyisten kommt es zu einseitigen Verbesserungen für Fonds, die administrativen und materiellen Belastungen für die Privatanleger werden aber nicht beseitigt", so Rasinger.

  

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>einfachste Lösung wäre die Begünstigung für Fonds wieder rauszunehmen...

das wäre ja richtig, ich bin auch gegen eine bevorteilung für fondsanleger

  

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>>einfachste Lösung wäre die Begünstigung für Fonds wieder
>rauszunehmen...
>
>das wäre ja richtig, ich bin auch gegen eine bevorteilung für
>fondsanleger
>
>

Ich finde erstaunlich dass es der Fonds als argumentatives Feindbildes bedarf und die sachliche Problematik mit potentieller Verlustbesteuerung und nicht-Abzugsfähigkeit der zur Gewinnerzielung nötigen unmittelbaren Aufwendungen (die in dem Fall wirklich einfach ermittelbar sind, da brauchts keine HV-Besuchsaufwendungen, An/Verkaufsspesen sowie Zinskosten für WP-Kredit, Kontogebühren+Depotgebühren sind ja sachlich idR. unmittelbar verbunden) nicht ausreicht.

Oder versucht er auf diesem Weg die Fonds zum Lobbyieren auch in dieser Sache zu bewegen?

  

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>Oder versucht er auf diesem Weg die Fonds zum Lobbyieren auch
>in dieser Sache zu bewegen?


Die Fonds sind tatsächlich viel besser gestellt als jemand der direkt
investiert (siehe unten). Damit ist die Umgehungskonstruktion für wirklich
Vermögende auch klar - einfach einen Spezialfonds bei einer KAG
auflegen lassen von dem man alle Anteile hält.

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Wertpapier-KESt für Fonds: „Es gibt keine Doppelbesteuerung“


Mein Geschäftsführer-Kollege Dietmar Baumgartner verantwortet die Bereiche Recht, Steuern und Controlling/Risikomanagement. Er ist ist zudem Mitglied des Vorstandes der VÖIG (Vereinigung Österreichische Investment-Gesellschaften). Im Interview mit unserem Fondsjournal erläutert er die Rahmendaten der neuen „Wertpapier-KESt“ für Investmentfonds. Derzeit können wir ja nur über die Rahmendaten auf Basis des aktuellen Wissenstandes sprechen. In den Parlamentsausschüssen können sich noch Änderungen ergeben. Auch liegen noch keine Durchführungsbestimmungen vor. Am 22. Dezember soll die Wertpapier-KESt dann endgültig beschlossen werden. Wir gehen aber davon aus, dass die wesentlichen Eckpunkte so bleiben.

Fondsjournal: Herr Baumgartner, wie ist die Besteuerung innerhalb eines Fonds geregelt?

Baumgartner: Neben der normalen KESt auf Zins- und Dividendenerträge gab es auch bisher bereits innerhalb der Fonds eine Kursgewinnsteuer. 20 % der Gewinne wurden mit 25 % besteuert, was einer effektiven Steuerquote von 5 % entsprach. Betroffen war bisher aber nur die Aktienseite. Dies bleibt auch so bis 1. Juli 2011. Ab diesem Zeitpunkt werden alle Investments eines Fonds erfasst und Steuersätze werden schrittweise erhöht. Ab Juli 2011 beträgt dann die effektive Steuerquote 7,5 %, ab 1.1.2012 sind es 10 %, ab dem 1.1.2013 dann 12,5 % und ab 1.1.2014 wird der Endausbau erreicht mit dem Dauersatz von effektiv 15 %. Das heißt 60 % der realisierten Kursgewinne werden mit 25 % besteuert.

Fondsjournal: In manchen Medien war von einer Doppelbesteuerung zu lesen?

Baumgartner: Diese Bezeichnung ist verwirrend und auch falsch. Es gibt keine doppelte Besteuerung. Es gibt eine Besteuerung auf zwei Ebenen. Einerseits die Ebene des Investmentfonds und anderseits die Ebene des Privatanlegers. Steuern, die der Fonds bereits bezahlt hat, werden dem Privatanleger aber angerechnet, wenn er den Fondsanteil verkauft. Es gibt daher definitiv keine doppelte Besteuerung.

Fondsjournal: Wie schaut das in der Praxis aus?

Baumgartner: Nehmen wir an, ein Anleger kauft einen thesaurierenden Aktienfonds mit 100 EUR je Anteil. Nach einem Jahr steht der der Fonds bei 110 EUR. Dabei hat der Fondsmanager 2 EUR je Anteil an Kursgewinnen realisiert, folglich sind 8 EUR je Anteil unrealisiert. Von den 2 EUR realisierten Gewinnen werden dann im Endausbau 2014 15 % an Steuer anfallen, also 0,30 EUR je Anteil. Angenommen der Anleger verkauft den Fonds nach einem Jahr, so werden ihm die versteuerten Beträge klarerweise angerechnet, indem der Einstandspreis fiktiv erhöht wird. Zu versteuern hat er noch die 8 EUR an unrealisierten Gewinnen und die verbliebenen 40 % von den 2 EUR an realisierten Gewinnen. Also insgesamt 8,80 EUR je Anteil. Verkauft der Anleger nach zehn Jahren seinen Fonds, so werden eben die bereits versteuerten Beträge jährlich angerechnet, in dem sich der Einstandspreis jährlich fiktiv erhöht. Damit wird eine Doppelbesteuerung vermieden.

Fondsjournal: Werden dann Fondsmanager zu Buy-and-Hold-Anlegern?

Baumgartner: Definitiv nein. Machen wir auch hier ein Beispiel. Der Fondsmanager von einem unserer Aktienfonds verkauft eine Aktie mit einem Gewinn von 10 %. Im Endausbau ab 2014 löst er damit eine Versteuerung von 15 % dieser Gewinne aus. Nach Steuern verbleiben also nur mehr 8,5 % Kursgewinn. Wenn die Aktie dann um 1,5 % fällt und unser Manager steigt wieder ein, hat er die Steuer sozusagen bereits zurückverdient. Wenn die Aktie stärker fällt, war die Entscheidung sowieso richtig. Aktives Management wird daher weiter gefragt sein, zumal auch in Zukunft die Märkte wohl kaum weniger stark schwanken werden als in der Vergangenheit. Managementansätze werden sich daher nicht grundlegend ändern. Klarerweise werden aber unsere Fondsmanager zukünftig auch die Steuersituation immer im Hinterkopf haben.

Fondsjournal: Wie ist die Situation bei Verlustausgleich und Verlustvortrag?

Baumgartner: Beides ist weiterhin voll möglich. Innerhalb des Fonds werden im Rahmen des jeweiligen Fondsgeschäftsjahres Gewinne und Verluste aus allen Asset-Klassen gegengerechnet. Nur der verbleibende Rest wird versteuert. Und noch wichtiger: Im Falle eines Verlustes ist der Vortrag auf die kommenden Jahre zeitlich unbegrenzt 
möglich. Dies ist ein enorm wichtiger Punkt. Man denke nur an die Wiener Börse in den letzten Jahren. 2008 gab es ein Minus von über 60 %, 2009 gab es ein Plus von etwa 50 %. Gäbe es die Möglichkeit des Verlustvortrages nicht, hätte in den beiden angesprochen Jahren die Gefahr bestanden, dass eine Versteuerung entsteht, obwohl ein Anleger, der in beiden Jahren investiert war keine Erträge gehabt hätte.

Fondsjournal: Ist dies ein klarer Vorteil gegenüber einer Direktanlage?

Baumgartner: Ja, das ist es und ich denke, dass die Dimension dieses Vorteils unterschätzt wird. Auf Ebene des Privatanlegers ist kein Verlustvortrag für die kommenden Jahre möglich. Auch der Verlustausgleich innerhalb eines Jahres ist erschwert und wird auf Basis aktuellen Informationen wohl nur über den Weg der Veranlagung beim Finanzamt gehen. Übrigens haben Fonds einen weiteren unterschätzten Vorteil. Die Kosten für Fondsmanagement, Depotgebühr oder Fondsbuchhaltung reduzieren die Steuerbasis. Faktisch setzt der Anleger also diese Kosten automatisch von der Steuer ab. In der Direktanlage ist dies nicht möglich.

Fondsjournal: Macht es Sinn, Fonds noch vor dem 1. Jänner 2011 zu kaufen?

Baumgartner: Bei Fondsanteilen, die die Anleger bereits besitzen oder noch heuer kaufen, gibt es auf Ebene der Anleger auch zukünftig keine Besteuerung. Es fällt lediglich die Steuer innerhalb des Fonds an wie im Beispiel beschrieben mit im Jahr 2014 dann maximal 15 % der realisierten Kursgewinne. Für Fonds, die ab dem 1.1.2011 gekauft werden, fällt neben der internen Fondsbesteuerung auch noch die beschriebene Versteuerung auf der Ebene des
Fondsinhabers an. Aber jede Kaufentscheidung muss in das Veranlagungs- und Risikoprofil des Anlegers passen. Besonders sinnvoll erscheinen grundsätzlich Fondskonzepte mit hohen Bandbreiten und Reaktionsmöglichkeiten innerhalb des Fonds. Nehmen wir als Beispiel unseren 3 Banken Sachwerte-Fonds. Der Fonds investiert in Aktien, Gold, Rohstoffe, Immobilien und Inflationsschutzanleihen. Jeder Bereich kann aber auch zur Gänze liquidiert werden. Alles passiert aber innerhalb des Fonds. Realisierte Kursgewinne werden mit maximal 15 % besteuert. Gewinne und Verluste aus den verschiedenen Segmenten werden aber gegengerechnet. Läuft ein Jahr insgesamt schlecht, können die Verluste auf die kommenden Jahre steuerlich vorgetragen werden. Der Anleger kann den Fonds beruhigt liegen lassen und hat keinen Anlass zu reagieren.

Fondsjournal: Wo liegen aus Ihrer Sicht die größten Kritikpunkte:

Baumgartner: Der Zeitrahmen für die Umstellung der IT-Systeme erscheint nach wie vor unrealistisch. Die Regelung bringt zudem mit sich, dass Anleger jetzt generell sozusagen für alle Ewigkeit in Altbestand und Neubestand nach dem 1.1.2011 unterscheiden müssen. 
Dies ist nicht sonderlich praktikabel. Juristisch bedenklich ist zudem die Tatsache, dass die Gewinnrealisation eines Fondsmanagers nicht unbedingt mit der Behaltefrist des Anlegers übereinstimmt. Eine Aktie wird beispielsweise nach zwei Jahren Behaltefrist innerhalb des Fonds gewinnrealisierend und damit steuerwirksam verkauft. Mancher Anleger wird aber nicht zwei Jahre investiert sein, sondern vielleicht nur zwei Monate.

Fondsjournal: Was ist Ihr persönliches Fazit zur neuen Steuerumgebung?

Baumgartner: Klarerweise halten wir die Komplexheit der Besteuerung für unnötig. Warum etwas kompliziert machen, wenn es einfach auch möglich wäre? Wir werden auch im Dachverband weiterhin für mögliche Vereinfachungen eintreten. Auch werden wir als Industrie weiterhin unermüdlich auf die essentielle Wichtigkeit der Privatvorsorge hinweisen. Anderseits muss man aber auch festhalten. Auch die Märkte der kommenden Jahre werden aktives und professionelles Management verlangen. Und der Fonds ist auch weiterhin ein attraktives Vehikel, um dies umzusetzen.

http://www.be24.at/blog/entry/651604/wertpapier-kest-fuer-fonds-es-gibt-keine-doppelbeste uerung/fullstory

  

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So wie die Banken und Fonds vor zehn Jahren gegen eine Spekulationsertragsteuer (SpESt) mobilisiert haben, wollen sie auch jetzt gegen die neue Kursgewinnsteuer (Wertpapier-KESt) ab 2011 vorgehen. Auf Ebene der Finanzsparten soll bis Mitte Jänner über den Inhalt von Klagen beim Verfassungsgerichtshof (VfGH) entschieden werden. Bis dahin sollen alle dafür nötigen Organbeschlüsse vorliegen. Das kündigte am Dienstag der Chef der Raiffeisen-Fondsgesellschaft Raiffeisen Capital Management (RCM), Mathias Bauer (im Bild), an.

Ein Angelpunkt für eine Klage solle vor allem die "Unverhältnismässigkeit" zwischen Steuereffekt und administrativem Aufwand sein, sagte Bauer, der selber aber noch keine Details nannte. Die Banken haben die Kosten der Einhebung und Steuer-Berechnung bisher auf bis zu 250 Mio. Euro geschätzt. Der Steuerplan hat bereits den Finanzausschuss passiert, damit dürfte sich nichts mehr ändern.

Die Fonds waren vor allem auch mit ihrer Forderung nach Ausnahmen für die rund eine Million Fondssparverträge in Österreich abgeblitzt. Sie hätten sich dafür gleiche Ausnahmen wie für die Zukunftsvorsorge gewünscht und insgesamt einen leichteren Vollzug.

Sobald das neue Gesetz veröffentlicht und in Kraft ist, können die Gerichte eingeschaltet werden. Bauer berichtete am Dienstag bei einer Pressekonferenz von Parallelen zur Vorgangsweise vor zehn Jahren, als zehn Banken gegen die damals geplante Spekulationsertragssteuer vor den VfGH zogen und das Höchstgericht die Steuer in einem Schnellverfahren kippte. In der Fondsbranche hält man es jetzt ebenfalls für realistisch, im Fall der Klage in der Frühsommersession des Gerichts dran zu kommen.

Österreich sei das Land der Schnellschüsse, kritisierte Bauer. Es gebe kein Land in der entwickelten Welt, in dem so eine komplizierte Gesetzesmaterie in zwei, drei Wochen durchgepeitscht worden wäre. In Deutschland sei die dortige Abgeltungssteuer zweieinhalb Jahre lang vorbereitet worden.

Die neue 25-prozentige Wertpapier-KESt soll für ab dem 1. Jänner 2011 gekaufte Wertpapiere gelten, sie gilt für Wertpapiere wie Aktien, Anleihen und Fonds - aber auch Derivative - für realisierte Kursgewinne ab 1. Oktober 2011. Im Finanzministerium wird die neue Steuer als KESt-Ausweitung auf Wertpapierkursgewinne beschrieben.

Jüngste Äusserungen, wonach Fonds gegenüber Einzelinvestoren bei der Wertpapier-KESt besser gestellt wären, wies die RCM-Führung heute "ins Reich der Fantasie". Gegen eine "pauschale Verunglimpfung" institutioneller Fondsinvestoren ebenso wie der kleinen Fondsparer als "reiche Spekulanten" verwahrt sich die Branche.

Bis November 2010 ist der heimische Fondsmarkt um 4,9 Prozent auf 143 Mrd. Euro gewachsen, womit aber noch nicht das Vor-Krisen-Niveau erreicht wurde. Wegen der Wertpapier-KESt werden in den letzten Tagen des alten Jahres noch weitere Zuflüsse erwartet. Vor der Finanzkrise konnte die Branche 2005 noch von 156 Mrd. Euro berichten, das krisenbedingte Tief war 2008 mit 126 Mrd. Euro erreicht worden. Europaweit gab es im heurigen Jahresverlauf stärkere Zuflüsse von 11 Prozent bis Oktober, obwohl die südlichen Länder im Gefolge der Schuldenkrise stärkere Abflüsse hatten. Im Rest Europas kehrte das Anlegervertrauen langsam wieder zurück, hiess es.

Wie der heimische Markt gewachsen ist das Fondsvolumen bei der Raiffeisen Kapitalananlagegesellschaft. Die RCM meldete heute bis November heuer ein Wachstum um 5 Prozent auf 28,2 Mrd. Euro. Damit liegt die Gesellschaft weiter auf Platz eins am Fondsmarkt mit einem Marktanteil von 19,7 Prozent. Zum Vergleich: Die Erste Sparinvest kam Ende November auf 18,8 Prozent, Pioneer auf 13,7 Prozent. (APA)

  

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Das verläuft ja dann erwartungsgemäß - und man kann damit auch zumindest auf eine entsprechende Überarbeitung der lächerlichen Passagen im Gesetz hoffen - wen der poltitische Wille wirklich ausgeprägt genug ist wirds zumindest den Ausgelich geben müssen, und für das Problem mit dem Bankgeheimnis wird sich auch eine Lösung finden und umsetzen lassen, wie die bankinterne Verlust-Verrechnung.

  

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Finanztransaktionssteuer nimmt in Deutschland konkrete Formen an

Berlin (APA/dpa) - Die vom deutschen Bundesfinanzminister Wolfgang
Schäuble geplante Finanztransaktionssteuer in Deutschland nimmt
konkrete Formen an. Der dafür vorgesehene Steuersatz wird
voraussichtlich bei 0,01 Prozent liegen, bestätigten Koalitionskreise
am Donnerstag. Zur Debatte standen auch Steuersätze von 0,05 und 0,1
Prozent.

Die Finanztransaktionssteuer ist Teil des Sparpakets der schwarz-
gelben Koalition und kommt zusätzlich zur bereits beschlossenen
Bankenabgabe. Schäuble (CDU) strebt von 2012 an jährliche Einnahmen
von zwei Milliarden Euro an. Damit sollen die Finanzindustrie an den
Kosten der weltweiten Wirtschafts- und Finanzkrise beteiligt und
zugleich der Bundeshaushalt entlastet werden.

Offen ist, ob neben Frankreich andere europäische Partner
mitziehen. Schäuble strebt eine Einigung zunächst auf EU-Ebene an.
Gelingt dies nicht, soll dies in den Euro-Ländern erreicht werden. In
der Gruppe der führenden Wirtschaftsnationen (G20) hat eine solche
Steuer keine Chance. Der Internationale Währungsfonds (IWF) rät von
einer Transaktionssteuer ab und empfiehlt eine Aktivitätssteuer.

Die zuständige Referatsleiterin aus der Steuerabteilung des
Finanzministeriums hat nach einem Bericht der "Financial Times
Deutschland" (Donnerstag) deutlich gemacht, dass die Regierung keine
Lenkungswirkung auf die Finanzgeschäfte ausüben wolle. Es gehe allein
darum, zusätzliche Einnahmen für den Staat zu erzielen.

Um die Steuer auf eine breite Bemessungsgrundlage zu stellen und
möglichst wenige Ausweichreaktionen hervorzurufen, will das
Ministerium dem Bericht zufolge alle Finanzprodukte besteuern.
Betroffen wäre damit auch der bisher weitgehend unregulierte Markt
für außerbörslich gehandelte Kreditderivate (OTC/"Over the Counter").

  

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Der dafür vorgesehene Steuersatz wird
voraussichtlich bei 0,01 Prozent liegen, bestätigten Koalitionskreise
am Donnerstag. Zur Debatte standen auch Steuersätze von 0,05 und 0,1
Prozent.


Eh nur Faktor 10. Klingt sehr ausgegoren.

  

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Ausgerechnet die OÖ-Genossen als reinste Spekulanten ertappt... der
Teil über die Bawag ist aber Polemik. Die profitiert sicher nicht,
sondern ist selber gehedgt und verdient nur eine Marge (bzw. hat sie
einmalig bei Abschluß des Geschäfts verdient).

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"Tag des Schreckens" für Stadt Linz, weil bei teurer Euro-Franken-Wette ein neuer Tiefststand erreicht wurde!

Ein "Tag des Schreckens" war dieser Mittwoch für die politischen und beamteten Finanzverantwortlichen - SP-Stadtrat Johann Mayr und Finanzdirektor Werner Penn - bei der Stadt Linz: Der Eurokurs hat nämlich mit 1,276 Franken kurzzeitig ein neues Allzeittief gegenüber der Schweizer Hartwährung erreicht, aufgrund Verunsicherungen über die Kreditwürdigkeit des Euro-Landes Spanien.

Was kratzt das die Linzer? Viel! In diesen internationalen Verwerfungen steckt viel Bedrohungspotenzial für die Linzer Stadtfinanzen, die heuer - wie berichtet - bereits 15,9 Millionen Euro Verlust mit einem Euro-Franken-Swap-Deal verkraften müssen. Auch im - heute vom Gemeinderat zu beschließenden - Linzer Budget 2011 stehen 10 Millionen Euro Risikovorsorge, die aber nur für einen Frankenkurs von 1,43 Euro ausreichend wären. Bliebe es durchschnittlich beim Kurs 1,28, so würde das Linz allein im nächsten Jahr 30,5 Millionen Euro kosten! Gewinnträchtig ist das - bis 2017 laufende - Zinstausch-Geschäft erst über einem Kurs von 1,54 Franken

Auf der Gegenseite - und das ist politisch nicht unpikant - profitiert die ehemalige Gewerkschaftsbank BAWAG/PSK, jetzt im Haupteigentum des US-Fonds Cerberus - von der Linzer Malaise; auch Ex-SP-Politiker Hannes Androsch ist da Miteigentümer.

Politisch ist bei all dem nur die VP aus dem Schneider: Sie hat 2004 im Linzer Gemeinderat als einzige dagegengestimmt, dass die Finanzdirektion "im Einvernehmen mit dem Finanzreferenten" (Mayr) solche - zumindest rückblickend - hochriskanten Geschäfte eingehen darf, die SP-Politiker in anderen Fällen als "Spekulationsgeschäfte" rügen.

Was sagt man beim Land Oberösterreich zu solchen Geschäften? "Den speziellen Linzer Fall kennen wir nicht im Detail", heißt es dazu aus der Gemeindeabteilung. Franken-Kredite haben manche oö. Gemeinden seit Jahren; im Linzer Fall ist aber nicht der Kredit, sondern das Swap-Geschäft - das im Kern einfach eine Wette ist - das große Problem.

  

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das darf ja nicht wahr sein, jetzt versteh ich warum sie so dringend von uns die kest verlangen, die gehn damit ins kasino...

  

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Und wenn es schief geht, dann waren die bösen Spekulanten schuld, die die Gegenposition eingenommen haben (siehe Griechenland vs. Goldman Sachs)

  

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Linz ist damit ja kein Einzelfall - in staatsnahen Betrieben, einigen Städten und in kleinen Pimperlgemeinden schienen ja auch lauter geniale Finanzgenies versteckt zu sein.

Jetzt, Jahre später war es natürlich bei vielen "vor meiner Zeit", und politisch Verantwortliche sucht man wie immer vergebens.

  

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>Linz ist damit ja kein Einzelfall - in staatsnahen Betrieben,
>einigen Städten und in kleinen Pimperlgemeinden schienen ja
>auch lauter geniale Finanzgenies versteckt zu sein.


Natürlich, nur in dem Fall ist die Heuchelei überdimensional wenn man
sich
die Töne der SPÖ-Oberösterreich vergegenwärtigt...

  

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>Natürlich, nur in dem Fall ist die Heuchelei überdimensional
>wenn man
>sich
>die Töne der SPÖ-Oberösterreich vergegenwärtigt...


Absolut, ganz Deiner Meinung.

Die SPÖ hat da ihre eigenen Probleme.

Stiftungen sind ja auch nur dann degoutant, wenn sie die anderen errichten.

Momentan hab ich tagtäglich beim Nachrichtenlesen das Gefühl, die Teile des Gehirns, die für Logik und Vernunft zuständig sind, manuell abschalten zu müssen.

  

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>Natürlich, nur in dem Fall ist die Heuchelei überdimensional wenn man sich
>die Töne der SPÖ-Oberösterreich vergegenwärtigt...


Die sind einfach nur auf ihre eigene Propaganda hereingefallen und haben wirklich geglaubt, daß man mit Spekulation schnell, komfortabel und sicher reich wird.

  

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>das darf ja nicht wahr sein, ...
>die gehn damit ins kasino...

Sind halt auch keine besseren Menschen als du und ich.

  

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>>das darf ja nicht wahr sein, ...
>>die gehn damit ins kasino...
>
>Sind halt auch keine besseren Menschen als du und ich.

Fremdes Geld verlieren erachte ich allerdings nicht als meine Aufgabe.

  

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nanana.. ist doch der sozialistische ansatz dabei: alle verlieren gleichzeitig.. und, bei diesem modell werden die besseren Steuerzahler höher gewichtet.. das schafft man sonst eher selten.

  

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Zu Wochenbeginn hatte ich 15 Fragen an Bundeskanzler Werner Faymann geschickt. Thema: Wertpapier-KESt. In Abstimmung mit dem Büro von Faymann wurden spezielle technische Fragen zur Steuer ausgespart, diese werden wir noch an das BMF stellen...

weiter:http://www.be24.at/blog/entry/652163

  

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Erschreckend diese offene Unbedraftheit (höflich ausgedrückt) eines Bundeskanzlers.

Andererseits war auch nicht mehr zu erwarten.

  

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Möglicherweise sind wir Kurzfristler aber auch eine so kleine Minderheit dass es sich gar nicht erst lohnt uns gerecht zu behandeln.

  

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da fragt man sich wirklich in welchem land wir leben, bzw. in welcher (stein)zeit.

der bundeskanzler sollte endlich mal die unötigen ausgaben senken, bevor immer wieder neue steuern beschlossen werden.
aber anscheinend ist eine simple haushaltsrechnung zu schwer.
nicht mehr ausgeben, als einnehmen!

  

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>nicht mehr ausgeben, als einnehmen!<


ohne unsere kasperln in schutz nehmen zu wollen, aber das ist eine der schwierigsten übungen die es gibt !

  

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"Fonds werden übrigens nicht bevorzugt behandelt, so wie Sie sagen."

eine glatte lüge

<<<<<<<<

2) Zur Wertpapier-KESt: Im Gegensatz zu den Fondsgesellschaften darf der Kleinanleger bei Berechnung der 25%igen Steuer keine Ankaufs- und Verkaufsspesen, keine Kosten wie Depotgebühren, Bankspesen, keine Zinsen bei Fremdfinanzierung der Veranlagung, keine Kosten für Beratung und Besuch von Hauptversammlungen ansetzen. Auch ist ein Verlustvortrag nicht möglich. Warum stellt man hier bewusst die Kleinanleger schlechter als die Grossen?


Werner Faymann: Grundsätzlich muss man einmal sagen, dass ich froh darüber bin, dass wir die 25-prozentige Steuer aus Spekulationsgewinne überhaupt durchgesetzt haben. Wer hätte das vor einem Jahr gedacht, dass uns das gelingt? Klar ist, dass wir uns nicht in allen Details mit dem Koalitionspartner einigen konnten. Zu den Verlusten: Kleinanleger können im Anlagejahr gegenrechnen. Sie müssen keine Buchhaltung führen, laut Experten ist diese Regelung für Privatanleger ausreichend. Fonds werden übrigens nicht bevorzugt behandelt, so wie Sie sagen. Fonds sind im Interesse ihrer Kunden tätig. Am Ende muss jeder die KESt bezahlen.


  

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8) Kontoführung im Inland: Bei Gewinnpositionen wird die Steuer sofort fällig, Verluste kann man Monate später via Finanzamt zurückholen. Bei einer Depotführung im Ausland fällt dieser Nachteil weg.Es besteht die Gefahr, dass die österreichischen Banken Kundengelder an ausländische Institute verlieren; der "Gleichheitsgrundsatz" ist in der EU ein wichtiger Punkt. Warum stellt man die inländischen Angebote schlechter? Spekulieren Sie hier vielleicht sogar darauf, dass es die Anleger überhaupt gleich bleiben lassen, weil eine Auslandsdepot- Eröffnung abschreckt (Anm: womit wir wieder bei Erich Haider wären)?

Werner Faymann: Ich sehe keine Schlechterstellung der Banken, die bisher gemessen an ihren Gewinnen in der Hochkonjunktur und im Vergleich mit vielen kleinen und mittleren Betrieben ohnehin nicht die fleißigsten Steuerzahler waren - und noch dazu vom Staat über Bankenpaket und Notverstaatlichungen aufgefangen worden sind. Außerdem müssen Sie schon auch beachten, dass die Steuer nur dann bezahlt werden muss, wenn Spekulationsgewinne durch Verkäufe wirklich auch anfallen


... der Beantworter wäre glatt bei der PISA Studie durchgefallen. Klarer fall von fehlendem Leseverständnis!

  

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Sowohl Antworten als auch Geisteshaltung sind armselig.

"... der Beantworter wäre glatt bei der PISA Studie durchgefallen. Klarer fall von fehlendem Leseverständnis!"

Das kann man wohl laut sagen.

  

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>Sowohl Antworten als auch Geisteshaltung sind armselig.
>
>"... der Beantworter wäre glatt bei der PISA Studie
>durchgefallen. Klarer fall von fehlendem
>Leseverständnis!"
>
>Das kann man wohl laut sagen.


oder frei nach elmar oberhauser - "das war nicht meine frage!"

  

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Faymanns KESt-Sicht von Fichtinger / Fußi / Wölfl diskutiert

http://www.be24.at/blog/entry/652176/faymanns-kest-sicht-von-fichtinger-fußi-woelfl-d iskutiert/fullstory

<<<<<<<<<


Rudi Fußi naja, ich bin für vermögenssteuern, das ist ja kein geheimnis. aber diese art der wertpapier-kest ist handwerklich ein derartiger murks und eine diskriminierung einer einzelnen anlageklasse dass man selbst als linker wie ich schwerste probleme hat die gedanklichen ergüsse die zu dieser ausgestaltung geführt haben nachvollziehen zu können. ich finde seine antworten im übrigen beschämend bis beleidigend. ad häuslbauer z.b. er fordert eine gute beratung bei kreditabschluss, super, das bringt den leuten sicher was die seit 10 jahren im franken sind und deren tilgungsträger absäuft. ich mein, dass der nicht hell auf der platte ist weiß man ja. ärger finde ich, was der für idioten im kabinett haben muss die solche schönwetter-nichttsag-politsprech antworten formulieren.

  

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>Rudi Fußi

Was für ein... naja. Am besten gefällt mir der Schluß von Fichtinger:


Markus Fichtinger Es rückt hier nicht die IV aus, sondern nur der Steuerzahler Fichtinger.
Und die Fiktion des neoliberalen Zeitalters kann ich nicht mehr hören. Die Staatsquote ist in den letzten 40 Jahren in allen Industriestaaten massiv gestiegen, in Ö überproportional. Pro Jahr werden zig tausende Seiten an neuen Gesetzen und Regulierungen in der EU und in Ö produziert. Nur weil sich der Staat (zum Teil) aus der Produktion von Wirtschaftsgütern zurück gezogen hat, ist das nicht "neoliberal", sondern der einzig sinnvolle Weg. Die großen und dauerhaften Probleme gibt es nicht dort, wo der Wettbewerb funktioniert, sondern wo er verhindert wird. Schlechte Unternehmen gehen unten (wenn sie nicht durch staatlichen Eingriff gerettet werden), aber die "schlechten" Strukturen in der öffentlichen Verwaltung, den Sozialversicherungen, den ÖBB, den Schulen, den Universitäten etc.,etc. werden nicht geändert, sondern nur seit Jahrzehnten zu Tode diskutiert oder mit mehr Steuergeldern zugeschüttet, um ja nichts ändern zu müssen. Wir müssen die Realität erkennen, und nicht über Fiktionen philosophieren. Aber das ist das Hauptproblem einer Politik, die mittlerweile ihre eigene Propaganda glaubt. Und auf die Leute wie Fußi herein fallen. Hätte es nur ein echtes neoliberales Zeitalter gegeben, unsere Welt hätte viele Probleme weniger.

  

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>>Rudi Fußi
>
>Was für ein... naja. Am besten gefällt mir der Schluß von Fichtinger:
>

Allerdings muss man sagen, dass er sich inhaltlich nicht einlässt und wenn man es konkret und mit etwas Distanz durchüberlegt Fußi durchaus seine Punkte hat - wenngleich er zu ideal postuliert. Eine massive Progression einer Vermögensteuer jenseits eines Bürgerlichen Deckels...ein Argument mit sagenhafter populistischer Kraft . Und aus sozialen Erwägungen eigentlich auch sinnvoll - wenn Menschen dann noch funktionieren und derartige Vermögen überhaupt anstreben würden .

  

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>zu ideal postuliert. Eine massive Progression einer
>Vermögensteuer jenseits eines Bürgerlichen Deckels...ein
>Argument mit sagenhafter populistischer Kraft . Und aus
>sozialen Erwägungen eigentlich auch sinnvoll - wenn Menschen
>dann noch funktionieren und derartige Vermögen überhaupt
>anstreben würden .


Die Sätze die er da vorschlägt kommen einer schrittweisen Enteignung gleich, das ist Kommunismus in Raten

  

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Wird Zeit, dass sich die Republik oder das Land Burgenland endlich nachhaltig für die Webfreetv interessieren.

Übernahmeangebot bei 2 Euro pro Aktie legen,
und wer das nicht annimmt,
wird zu 1 Euro enteignet ... beinhart!

  

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Fischer tritt für mehr Verteilungsgerechtigkeit ein und schlägt
konkret vor. Das Budget 2011 sei gelaufen, "aber bei Erstellung des
Budgets für 2012 scheint mir eine Diskussion über Erbschafts- oder
Vermögenssteuer mindestens so sinnvoll und gerechtfertigt wie eine
über Studiengebühren".

  

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>Zu Wochenbeginn hatte ich 15 Fragen an Bundeskanzler Werner
>Faymann geschickt. Thema: Wertpapier-KESt. In Abstimmung mit
>dem Büro von Faymann wurden spezielle technische Fragen zur
>Steuer ausgespart, diese werden wir noch an das BMF
>stellen...
>
>weiter:http://www.be24.at/blog/entry/652163

ich kann nicht fertig lesen. ich komme immer nur bis frage 12, mir wird wirklich schlecht von den antworten.

wie wenig hirn hat dieser kanzler eigentlich? der versteht nicht, was er sagt und schon gar nicht, was er tut. durch einen fehlenden verlustvortrag, durch nicht absetzbarkeit der transaktionskosten und durch einen steuerausgleich am jahresende/anfang ist das eine reine substanzbesteuerung von häuslbauern, von pensionsansparern und von ein paar wenigen spekulaten. letztere zahlen weniger steuern, danke! Was glaubt denn der faymann, dass jeder aktionär aus prinzip gewinne macht?

wer geglaubt hat, der gruslbauer ist das maß aller unfähigkeit im öffentlichen dienst, ist wohl eines besseren belehrt worden.

  

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Brokerages Will Have to Tell IRS What Investors Paid for Stocks

Dec. 21 (Bloomberg) -- Investors who forget what they paid
for shares of stock will get help starting next year, courtesy
of the Internal Revenue Service.
That’s when the U.S. tax-collection agency will require
brokerages to track the cost basis on equities bought after Jan.
1, and send taxpayers and the government an annual form
recording it when investors sell shares.
Brokerages already are required to report the proceeds from
sales of securities to the IRS. Next year, they’ll also have to
provide information on the purchase price, known as the cost
basis, of stocks.
“We’ve been really hammering it home with our clients,”
said Brian Keil, director of cost basis and reporting at San
Francisco-based Charles Schwab Corp. “We expect our clients are
going to get a 1099-B form in 2012 and they could have an
outcome that they don’t expect.”
Investors who buy shares of the same company on different
dates or prices will see the biggest change, said Eric Smith, a
spokesman for the IRS. They’ll need to identify which shares
they’re selling before the sale settles, which typically means
within three days for stocks.
About 46 percent of U.S. households owned equities in 2010,
including stocks, mutual funds, exchange-traded funds and
variable annuities, according to the Investment Company
Institute, a Washington-based mutual-fund trade group.

Tax Compliance

“This law change is designed to improve tax compliance
while, at the same time, reduce the record keeping and paperwork
burden for millions of investors by ensuring that they receive
the information they need to easily report their gains and
losses correctly,” said Smith.
Before this rule, the government didn’t have a way to
verify if an investor was reporting the true gain on a sale
unless there was an audit, said Greg Rosica, a tax partner at
Ernst & Young who is based in Tampa, Florida.
The regulations take effect at later dates for other
trades. Starting Jan. 1, 2012, brokers will have to record the
cost basis for mutual funds and stocks held in dividend
reinvestment plans, which require investors to reinvest at least
10 percent of dividends paid. Cost-basis reporting also applies
to the majority of ETFs in 2012, the IRS said.
The rules take effect for options and fixed income
securities, such as bonds, acquired on or after Jan. 1, 2013,
according to the IRS.

Look Backward

“Clients today often meet with their accountant, or when
they are doing their taxes, and look backward,” said Keil of
Schwab, the largest independent, publicly traded brokerage by
client assets. “They select which lots they would have used
with a lot of hindsight. That’s not going to be the case
anymore.”
Brokerages including Schwab, Fidelity Investments and TD
Ameritrade Holding Corp. will offer investors choices for
reporting cost basis including using the last stock bought or
highest cost, the firms said. Investors may tell the company to
always sell shares minimizing gains, for example, or specify
shares for a particular trade before it settles, according to
the IRS.
For taxpayers who don’t choose, the brokerage must record
the purchase price of the first shares bought, known as first-
in-first-out or FIFO, according to the IRS. The firm may choose
cost averaging as its default for mutual funds and stocks held
in dividend reinvestment plans, the IRS said.

Transferring Records

Brokerages will be required to transfer cost-basis
information for stocks bought after Jan. 1, if an investor
switches firms, said Gregg Murphy, senior vice president of
brokerage products for Boston-based Fidelity. Firms incur a $100
penalty for sending an incorrect form to the taxpayer and a
separate $100 penalty for sending an incorrect form to IRS,
according to regulations.
Investors should review their tax situation before choosing
a reporting method, said Sheryl Eighner, a director in the
personal financial services group at PricewaterhouseCoopers LLP
in Chicago. Taxpayers may want to identify certain shares if
they need to offset gains with losses, for example, she said.
Depending on the amount of appreciation between the date a
security was bought and sold, choosing the right reporting
method could result in a smaller capital gains tax, David Sands,
a tax partner at New York-based Buchbinder Tunick & Company,
said. Picking the wrong one could result in a bigger payment
than necessary, he said. Gains on stocks, corporate bonds and
mutual funds held at least a year generally are taxed at a
maximum 15 percent federal rate. Short-term gains are taxed at
an individual’s ordinary rate, currently as high as 35 percent.

Cuts Extended

The tax-cut plan signed by President Barack Obama on Dec.
17 extended through 2012 Bush-era tax reductions on income,
capital gains and dividends. The capital-gains tax was scheduled
to increase as of Jan. 1 to as much as 20 percent and dividends
were set to be taxed as ordinary income before Congress acted.
“It’s very beneficial for the client,” Stuart Rubinstein,
managing director of client engagement in Omaha Nebraska-based
TD Ameritrade’s Jersey City office, said of the IRS regulation.
“They don’t need to do any record keeping, because it’s going
to be done for them.”

  

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Wertpapier-KESt: Vermögende decken sich noch mit Aktien ein

Bei klassischen Privatanlegern verzeichnen die Banken keine ­Vorzieheffekte – mit Ausnahme der Erste Bank, die im Dezember deutlich mehr Aktien verkauft hat.

....

Sowohl die Großbanken als auch die Privatbanken arbeiten eifrig daran, neue – vor ­allem steueroptimierte – Produkte auf dem Markt zu bringen. Eine Möglichkeit ist dabei die Versicherungshülle. Denn anders als Fonds sind Versicherungen von der neuen KESt ausgenommen.

....

http://www.wirtschaftsblatt.at/home/boerse/bwien/wertpapier-kest-vermoegende-decken-sich- noch-mit-aktien-ein-452612/index.do

  

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Drei Fragen im Zusammenhang mit der neuen Aktiensteuer:

1.
z.B. Frau und Mann haben je ein Depot bei der gleichen Bank. Mann macht z.B. aus Aktienkauf ab 1.1.2011 mit Einstandssumme 10.000 Euro im Laufe der Jahre einen Kursgewinn von 4000 Euro. Dieses Aktienpaket im Wert von 14.000 Euro schenkt er dann seiner Frau und lässt sie auf ihr Depot übertragen (Schenkungssteuer gibt es keine mehr und bis 50.000 Euro pro Jahr ist so eine Schenkung nicht einmal meldepflichtig).
Frage, werden im Depot der Frau diese Aktien mit dem Einstandskurs zum Zeitpunkt der Übertragung bewertet (also mit 14.000 Euro), oder mit dem damaligen Kaufkurs von ihrem Mann (also 10.000 Euro)?

2.
Gibt es noch eine Möglichkeit sich europäische Aktien ausfolgen zu lassen (früher war eine Ausfolgung definitiv möglich), daheim oder im Banksafe aufzubewahren und bei Verkauf wieder auf eine Bank zu tragen.

3.
Tschechien z.B hat keine Aktienkursgewinnsteuer. Ein Depot im Ausland ist erlaubt, klar dass man aber nach österreichischen Steuergesetzen zu versteuern hat wenn man in Österreich wohnt. Aber, die Aktienkursgewinnsteuer fällt erst mit dem Verkauf an (oder?) und angenommen man übersiedelt tatsächlich für einige Zeit nach Tschechien und verkauft in dieser Zeit Aktien sind dann für diese ggf. lukrierten Kursgewinne Steuern in Ö. zu zahlen oder nicht? Gibt es da zeitliche Grenzen wie lange man auswandern muss um nicht mehr in die österreichische Steuergesetzgebung zu fallen, oder reichen da z.B. sechs Wochen tatsächliche, nachweisbare Auswanderung nach Tschechien?

  

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>werden im Depot der Frau diese Aktien mit dem Einstandskurs zum Zeitpunkt der Übertragung bewertet (also mit 14.000 Euro), oder mit dem damaligen Kaufkurs von ihrem Mann (also 10.000 Euro)?

Vermutlich muß der Mann die Steuer bis zum Zeitpunkt der Veräußerung (Verschenkung) zahlen, danach gehören sie der Frau mit Einstandskurs=Referenzkurs der Schenkung


>Gibt es noch eine Möglichkeit sich europäische Aktien ausfolgen zu lassen

Nur mehr sehr vereinzelt. Die meisten Aktien existieren physisch nicht, sie sind nur Buchaktien.


>Aber, die Aktienkursgewinnsteuer fällt erst mit dem Verkauf an (oder?) und angenommen man übersiedelt tatsächlich für einige Zeit nach Tschechien und verkauft in dieser Zeit Aktien sind dann für diese ggf. lukrierten Kursgewinne Steuern in Ö. zu zahlen oder nicht?

Auswandern ist steuerlich wie Verkaufen. Man zahlt die Steuer für die Aktien wie wenn man sie am Tag der Auswanderung verkauft hätte.

  

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Ist das übrigens schon rausgekommen, ob die Spekulationsfrist auch für Werte am Auslandsdepot fällt?

Die WP-KESt wird ja nur auf inländischen Depots abgezogen, da aber jetzt ohne Spekulationsfrist, also ausnahmslos.

Fällt die Spekulationsfrist ganz, oder sind physisches Gold, Oldtimer und Werte am Auslandsdepot ausgenommen: nach 1 Jahr Steuerfreiheit?

  

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>Ist das übrigens schon rausgekommen, ob die Spekulationsfrist
>auch für Werte am Auslandsdepot fällt?
>
>Die WP-KESt wird ja nur auf inländischen Depots abgezogen, da
>aber jetzt ohne Spekulationsfrist, also ausnahmslos.
>
>Fällt die Spekulationsfrist ganz, oder sind physisches Gold,
>Oldtimer und Werte am Auslandsdepot ausgenommen: nach 1 Jahr
>Steuerfreiheit?

Ich sehe nicht dass es einen sachlichen Unterschied hinsichtlich Spekulationsfrist macht, wo das Depot sich befindet, es gilt also für den Österreicher: Sekulationsfrist ist bald Geschichte.

  

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>Ist das übrigens schon rausgekommen, ob die Spekulationsfrist
>auch für Werte am Auslandsdepot fällt?
>
>Die WP-KESt wird ja nur auf inländischen Depots abgezogen, da
>aber jetzt ohne Spekulationsfrist, also ausnahmslos.
>
>Fällt die Spekulationsfrist ganz, oder sind physisches Gold,
>Oldtimer und Werte am Auslandsdepot ausgenommen: nach 1 Jahr
>Steuerfreiheit?


Es geht ja darum, wo die einzelne Person steuerpflichtig ist.

Was vorher Spekfrist/ESt-Veranlagung war, ist ab 2011 keine Spekfrist, rund 3/4 Jahr ESt, danach wird die ESt durch die WP-KESt ersetzt.

  

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>Was vorher Spekfrist/ESt-Veranlagung war, ist ab 2011 keine
>Spekfrist, rund 3/4 Jahr ESt, danach wird die ESt durch die
>WP-KESt ersetzt.

Danke, das wußte ich auch nicht so genau, ich meine was zwischen KEST-Einführung und 1.1. passiert.

  

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Danke, Shareholder, für den informativen Bankdirekt-Link!

Ja, da erfährt man so einiges mehr:

Die KESt-Last/Gutschriften bei Zertifikaten werden abgeschafft.

Die Wohnbauanleihenabsetzbarkeit wird abgeschafft.
(Also noch heuer welche kaufen!)

Die Junge-Aktien-Absetzbarkeit wird abgeschafft.
(Wusste gar nicht, dass es die ncoh gibt!)

  

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>Ist das übrigens schon rausgekommen, ob die Spekulationsfrist
>auch für Werte am Auslandsdepot fällt?
>
>Die WP-KESt wird ja nur auf inländischen Depots abgezogen, da
>aber jetzt ohne Spekulationsfrist, also ausnahmslos.
>
>Fällt die Spekulationsfrist ganz, oder sind physisches Gold,
>Oldtimer und Werte am Auslandsdepot ausgenommen: nach 1 Jahr
>Steuerfreiheit?

es ist egal ob das wertpapier-depot im inland oder ausland geführt wird... es gibt keine spekulationsfrist mehr. unterschieden wird nur noch zwischen sofortigem abzug der kest auf gewinne die nur von inländischen banken durchgeführt werden muss und eben ausländischen depots (wie bei mir ab 1.1.) wo du selbst dafür mittels veranlagung im folgejahr sorgen musst.

physische edelmetalle, oldimer, liegenschaften, kaugummis, glühbirnen usw. werden durch die wertpapier-kest nicht erfasst.

  

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Dank an alle,

insbesondere an Shareholder für die klare Aussage.

D.h. also, ein Pluspunkt beim Auslandsdepot fällt weg. Ich dachte, beim Auslandsdepot würde man nach der alten Speksteuerregelung behandelt.

Also wird es auch beim Auslandsdepot schlechter. Und auch hier gibt´s keinen Verlustvortrag. Den Verlustvortrag gibts wohl nur, wenn man das alles über eine eigene Firma macht, mit doppelter Buchhaltung. So wie wir´s in der Schule gelernt haben, ganz brav und kompliziert und mit Steuerberater ...

Aber, lieber Faymann und Pröll, wollt Ihr wirklich eine Vecernicek Gesellschaft mit beschränkter Haftung auf den Finanzmarkt loslassen?

  

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Sind Spesen wirklich nicht mehr absetzbar, wie weiter oben gemutmaßt wird?
Also sind Brokerspesen, Handys, Computer, Internet etc. mit den Gewinnen nicht gegenrechenbar?

  

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>Sind Spesen wirklich nicht mehr absetzbar, wie weiter oben
>gemutmaßt wird?
>Also sind Brokerspesen, Handys, Computer, Internet etc. mit
>den Gewinnen nicht gegenrechenbar?


nein, endbesteuerung.

  

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D.h. Centerl-Trader haben an der Börse nichts mehr zu suchen.

Wir brauchen mehr Gier an der Börse! Nicht 0,5%, 5% müssen es sein!

  

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Aber wenn die Spesen nicht mehr absetzbar sind, übersteigen ja Kest + Spesen die Gewinne. Da kann man dann ja keine kleinen 3500€-Zocks mehr machen, nur die riskanteren großen Zocks?

Also da wird uns wohl Brokerjet entgegenkommen müssen, weil sonst gemma alle ein *shock*.

  

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>Aber wenn die Spesen nicht mehr absetzbar sind,

Die Spesen waren auch bisher nicht absetzbar.

Falls jemand mal die Spesen abgesetzt hat, und das Finanzamt hat das geprüft und anerkannt, dann möge er sich bitte melden.

  

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> Die Spesen waren auch bisher nicht absetzbar.

Sehr wohl sind Spesen zur Zeit absetzbar, und zwar in Form von Werbungskosten. Alles schön nachweisbar für das Finanzamt.

Die neue KEST-Regelung ist hinsichtlich Spesen unfair. Hier liegt eine klare Doppelbesteuerung vor. Einerseits zahlen die Banken für den durch die Spesen geschaffenen Entrag Steuern und die Anleger zahlen für dieselbe Höhe nocheinmal Steuern. Für mich ist das die erste Steuer, die für einen Verlust (durch Kosten) und nicht für einen Entrag anfällt.

  

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>Sehr wohl sind Spesen zur Zeit absetzbar, und zwar in Form von
>Werbungskosten. Alles schön nachweisbar für das Finanzamt.

Du hast bei deiner Steuerveranlagung Kauf-, Verkaufsspesen und ähnliches als Werbungskosten angegeben und die Finanz hat das geprüft und anerkannt?

Nach meinen Infos sind nur Ausgabeaufschläge bei Investmentfonds absetzbar. Sonst nichts. Wär schön, wenn´s anders ist.

  

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Nö, da war schon alles absetzbar: Kauf- und Verkaufspesen klarerweise, Depotspesen, Fortbildung und Fachliteratur (Börsebriefe, GEWINN-Zeitschrift, Wiener Zeitung als Amtsblatt der Wiener Börse, Börsenkurier), km-Geld für die Fahrt zu Hauptversammlungen, Du musst Dich um Plege und Wachstum Deines Vermögens ja aktiv kümmern. Und natürlich Fremdkapitalzinsen, also die Sollzinsen auf Deinem Depot.

Aber grundsätzlich kann ich mir überhaupt nicht vorstellen, dass auch nur bei einem einzigen der Spekulationseinkommensbezieher irgend etwas geprüft worden wäre, denn wenn einer schon Spekulationseinkünfte angibt, dann kann man getrost davon ausgehen, dass der überehrlich ist.

  

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Bankspesen
6114

Bankmäßige Transaktionskosten sind als Anschaffungsnebenkosten oder
Veräußerungskosten keine Werbungskosten. Bankspesen im Zusammenhang mit der
Verwahrung und Verwaltung der Kapitalschulden (zB Depotgebühren) stellen hingegen
Werbungskosten dar.

http://www.steuerverein.at/einkommensteuer/20_einkuenfte_kapitalvermoegen_01.html

  

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KG,

dann fliessen sie zwar nicht als Werbungskosten, aber als Differenz zwischen Verkaufs- und Ankaufspreis in die Steuererklärung, abgezogen werden sie natürlich auf alle Fälle!

  

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Im Grunde genommen ist es egal, ob du die Spesen extra als Werbungskosten anführst oder du beim zu versteuernden Betrag nur den Nettobetrag hinschreibst.

Es steht dir das Recht zu, Spesen abzusetzen. Wenn du danach googelst, findest du so einiges:

http://www.steuerberater.at/forum/825/spekulationssteuer
http://aktien-portal.at/forum/dcboard.php?az=show_topic&forum=124&topic_id=3403
https://www.bmf.gv.at/steuern/brgerinformation/spekulationseinknfte/_start.htm

  

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Auch Österreich komme wegen der Schuldenkrise in der Eurozone unter Druck, sagt der Banker. Gegen die neue Wertpapier-Steuer wird beim Verfassungsgerichtshof geklagt.

KURIER: Zerbricht die Eurozone? Bekommen wir den Schilling wieder?
Willibald Cernko: Die Euro-Angst ist absolut übertrieben. Hier wird der Falsche geprügelt. Die Krise muss man im Kontext mit den Haushaltsproblemen in einigen Euro-Ländern sehen. Das spiegelt sich in der Währung wider. Die Frage ist also, ob die Schuldenkrise in Europa schon mit genügender Ernsthaftigkeit angegangen wurde. Dabei gilt es freilich, soziales Augenmaß zu bewahren, denn nur brutales Gesundsparen hat in unseren Köpfen keinen Platz.

Was müsste geschehen, damit das Krisengerede um den Euro aufhört? Ein größerer Rettungsschirm, Euro-Bonds, der Ausschluss einzelner Euro-Mitglieder?
Es gibt keine ernstzunehmende Alternative zu einer weiteren ökonomischen und politischen Integration in Europa. Alle anderen Überlegungen und Wortspenden sind sehr entbehrlich. Wir müssen in Richtung einer tatsächlich gemeinsamen Wirtschafts-, Währungs- und Sozialpolitik gehen. Gelebte Solidarität in Europa bedeutet auch, die gemeinsamen Spielregeln zu akzeptieren, etwa beim Stabilitätspakt.

Werden auch wir künftig höhere Zinsen zahlen müssen für die Rettung anderer Euro-Länder?
Auch in Ländern wie Deutschland, Österreich oder den Niederlanden steigt der Druck, auch wir müssen großes Interesse an der weiteren Integration haben. Nur so kann Solidarität gelebt werden. Europa muss vor allem Entschlossenheit zeigen. Zaudern und Zuwarten wie bei Griechenland bringt nichts. Eine Art unternehmerischer Geist für Europa muss endlich wieder wachgeküsst werden.

Das österreichische Budget gilt nicht gerade als großer Wurf. Dennoch wurde soeben unser Triple-A bestätigt. Ist hierzulande alles paletti?
Das Budget ist ein Abbild der Realpolitik. Bei diesen Rahmenbedingungen war offenbar nicht mehr möglich. Es ist aber auch ein Startpunkt und die nötigen Reformen in der Verwaltung, bei der Bildung, der Gesundheit und den Pensionen müssen jetzt angepackt werden. Ich bin optimistisch, weil es Menschen in unserer Zivilgesellschaft gibt, die nicht nur gegen, sondern auch für etwas sind. Sie treten öffentlich für Reformen in der Bildung und in der Verwaltung ein. Das unterstütze ich. Die Politik wird diese Chance ergreifen.



Sie rechnen den Industriellen Hannes Androsch und Notenbank-Präsident Claus Raidl zur Zivilgesellschaft? Für die meisten Mitglieder der sogenannten Zivilgesellschaft sind Androsch und Raidl wohl eher die Verkörperung des absoluten Establishments.
Wir brauchen in unserer heutigen Zeit solche Menschen wie Hannes Androsch und Claus Raidl. Sie machen es mit ihrem guten Namen möglich, die Medien zu mobilisieren.

Was ist die wirtschaftlich größte Gefahr für Österreich?
Wir dürfen uns nicht auf Dauer einen mentalen Schaden einhandeln. Mir fehlt bei uns die Wertschätzung des Leistungsgedankens. Damit es in unserem Wohlfahrtsstaat weiter aufwärts geht, muss es auch die Erfolgreichen geben. Ohne diese Menschen wäre unser Wohlfahrtsstaat um vieles ärmer.

Die Leistungen Ihrer Berufsgruppe werden heute teilweise sehr kritisch gesehen. Haben Sie Verständnis für den Hass auf Banker in Ländern wie Irland, wo nach dem Verzocken von Milliarden jetzt die Löhne und Pensionen gekürzt werden?
Ich kann nur sagen, jeder muss bei sich selbst beginnen. Wir zahlen im Vergleich mit 580.000 Euro für acht Vorstandsmitglieder sehr geringe Boni. Wir haben unsere Lektion gelernt. Außerdem haben wir unser Engagement für Kultur und Soziales nicht nur aufrechterhalten, sondern sogar verstärkt oder mitten in der Krise 200 Ausbildungsplätze neu zur Verfügung gestellt. Aber klar, ein Vertrauenscrash ist nicht so schnell heilbar.

Die Republik will den Banken die Einhebung der neuen Wertpapier-KeSt umhängen. Werden Sie zum Verfassungsgerichtshof gehen?
Österreichs Banken werden diesen Schritt wohl geschlossen gehen. Wir werden uns sehr zivilisiert auf dem Rechtsweg mit diesem Thema auseinandersetzen. Wenn sich jemand etwas wünscht, muss er auch die Frage beantworten, wer das zahlen soll.

Sie könnten auch versuchen, die Kosten der Steuereinhebung auf die Kunden zu überwälzen, wie das bei der Bankensteuer debattiert oder allenfalls befürchtet wird.
Darüber will ich nicht spekulieren. Zuerst muss, wie gesagt, das Grundsätzliche geklärt werden.

Wird es wegen der 500-Millionen-Euro-Bankensteuer , der geplanten neuen EU-Einlagensicherung und den höheren Eigenkapitalerfordernissen ("Basel-III") für Banken zu einer Kreditklemme in Österreich kommen?
Die Gefahr ist, dass wir durch den kumulativen Effekt aus diesen Schritten unter die Räder kommen. Wir müssen hier Maß halten. Die Nationalbank spricht von 18 Milliarden Euro an zusätzlichem Kapitalbedarf. Auf gut Deutsch, wir sind zum Gewinne machen verdammt. Denn das ist die einzige Versicherung, die es unwahrscheinlich macht, dass der Steuerzahler noch einmal zu Hilfe gerufen werden muss. In diesem Zusammenhang halte ich die Debatte über in- oder ausländische Investoren für eine glatte Themenverfehlung. Es geht vielmehr darum, ob wir in Zukunft überhaupt Investoren finden, die willens und in der Lage sind, uns Kapital zur Verfügung zu stellen.

Wie sehr belastet eigentlich die US-Megaklage in der Causa des Milliardenbetrügers Bernard Madoff Ihr Geschäft?
Da haben wir eine unveränderte Position. Unsere Anwälte prüfen das sehr intensiv. Wir sind zutiefst davon überzeugt, dass die Vorwürfe des US-Treuhänders unbegründet sind und wir werden uns deshalb auch mit aller Vehemenz zur Wehr setzen. Ansonsten halten wir uns an die Grundregel, dass wir laufende Verfahren nicht kommentieren.


  

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Die Republik will den Banken die Einhebung der neuen Wertpapier-KeSt umhängen. Werden Sie zum Verfassungsgerichtshof gehen?

Österreichs Banken werden diesen Schritt wohl geschlossen gehen. Wir werden uns sehr zivilisiert auf dem Rechtsweg mit diesem Thema auseinandersetzen. Wenn sich jemand etwas wünscht, muss er auch die Frage beantworten, wer das zahlen soll.


Ich kann mich jetzt nicht erinnern,daß die BRD ihren Banken Umstellungskosten für die Abgeltungssteuer bezahlt hätte.

Wie hat die Oberbank das in Deutschland, mit ihren 20 Filialen, mit der Abgeltungsteuer bewerkstelligt...

  

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>Die Republik will den Banken die Einhebung der neuen
>Wertpapier-KeSt umhängen. Werden Sie zum
>Verfassungsgerichtshof gehen?
>
>Österreichs Banken werden diesen Schritt wohl geschlossen
>gehen. Wir werden uns sehr zivilisiert auf dem Rechtsweg mit
>diesem Thema auseinandersetzen. Wenn sich jemand etwas
>wünscht, muss er auch die Frage beantworten, wer das zahlen
>soll.

>
>Ich kann mich jetzt nicht erinnern,daß die BRD ihren Banken
>Umstellungskosten für die Abgeltungssteuer bezahlt hätte.
>
>Wie hat die Oberbank das in Deutschland, mit ihren 20
>Filialen, mit der Abgeltungsteuer bewerkstelligt...

gibt wohl mehrere sachen die es in deutschland nicht gibt. zum einen wurde die steuer ab einem stichtag eingeführt. hier wenn dann oder eben nicht wenn vorher usw... das einzeltiteldepot von otto normalverbraucher ist ja nicht wirklich das riesenproblem.

problematischer ist die sache bei fonds. hier ist eine zweistufige steuerberechnung von nöten... einmal stufenweise erhöhung der steuer im fonds selbst (das gibt es in deutschland gar nicht) und zweitens dann auf ebene es anlegers.


  

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gibt wohl mehrere sachen die es in deutschland nicht gibt. zum einen wurde die steuer ab einem stichtag eingeführt. hier wenn dann oder eben nicht wenn vorher usw... das einzeltiteldepot von otto normalverbraucher ist ja nicht wirklich das riesenproblem.

problematischer ist die sache bei fonds. hier ist eine zweistufige steuerberechnung von nöten... einmal stufenweise erhöhung der steuer im fonds selbst (das gibt es in deutschland gar nicht) und zweitens dann auf ebene es anlegers.


Andererseits werden in Deutschland auch positive und negative Einkünfte (z. B. Gewinne und Verluste aus Veräußerungsgeschäften) auf Ebene der Bank verrechnet, was teilweise mehr Aufwand verursacht als in Österreich. Ein verbleibender Verlust wird dort vom Kreditinstitut entweder auf das nächste Jahr vorgetragen oder bescheinigt und kann mit Kapitaleinkünften des laufenden Jahres bei anderen Banken oder mit Kapitaleinkünften der Folgejahre verrechnet werden.

Weiters können Anleger per Antrag bei der Bank auch die Kirchensteuer abgelten lassen. Dazu muss das Kreditinstitut dann sogar ihre Religionszugehörigkeit und den für sie zutreffenden Kirchensteuersatz ermitteln. Die Bank nimmt dann die Kirchensteuer ein und führt diese über das Finanzamt in Berlin an die Religionsgemeinschaften ab.

Also auch kein schlechter Aufwand.

  

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>gibt wohl mehrere sachen die es in deutschland nicht gibt.
>zum einen wurde die steuer ab einem stichtag eingeführt. hier
>wenn dann oder eben nicht wenn vorher usw... das
>einzeltiteldepot von otto normalverbraucher ist ja nicht
>wirklich das riesenproblem.
>
>problematischer ist die sache bei fonds. hier ist eine
>zweistufige steuerberechnung von nöten... einmal stufenweise
>erhöhung der steuer im fonds selbst (das gibt es in
>deutschland gar nicht) und zweitens dann auf ebene es
>anlegers.

>
>Andererseits werden in Deutschland auch positive und negative
>Einkünfte (z. B. Gewinne und Verluste aus
>Veräußerungsgeschäften) auf Ebene der Bank verrechnet, was
>teilweise mehr Aufwand verursacht als in Österreich. Ein
>verbleibender Verlust wird dort vom Kreditinstitut entweder
>auf das nächste Jahr vorgetragen oder bescheinigt und kann mit
>Kapitaleinkünften des laufenden Jahres bei anderen Banken oder
>mit Kapitaleinkünften der Folgejahre verrechnet werden.
>
>Weiters können Anleger per Antrag bei der Bank auch die
>Kirchensteuer abgelten lassen. Dazu muss das Kreditinstitut
>dann sogar ihre Religionszugehörigkeit und den für sie
>zutreffenden Kirchensteuersatz ermitteln. Die Bank nimmt dann
>die Kirchensteuer ein und führt diese über das Finanzamt in
>Berlin an die Religionsgemeinschaften ab.
>
>Also auch kein schlechter Aufwand.

in der tat!

trotzdem bin ich dafür das geklagt wird... die deutsch lösung finde ich schon ganz fair... unsere eben nicht.

  

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Thalion, Korrektur: die erste ERTRAGSSTEUER, die auch bei Verlust anfällt.

Genug andere Steuern haben wir ja schon, die sich wie selbstverständlich aus der Substanz des Bürgers bedienen, ganz ohne dass dieser dafür irgend welche Erträge erzielen muss.

Ein Zuckerl übrigens für eine Lobby: Großgrundbesitzer mit Einheitswert bis 100.000 Euro (die riesige Landwirtschaft eines Landwirts mit 100.000 Euro Einheitswert muss man sich erst mal vorstellen, kaum einer kommt ja über 10.000 Euro) werden pauschaliert, zahlen ab nächstem Jahr nur mehr marginal Steuern. Für dieses Zuckerl (und dass Landwirte keine Mineralölsteuer zahlen müssen) hat die VP alle anderen Grundsätze aufgegeben, man muss die Hand ja abschlecken, die einen füttert, und z.Zt. füttert nun mal der Faymann den zahnlosen Tiger.

  

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die Spekulationsfrist für Gewinne fällt,
dann sind jetzt zumindest auch Verluste (wenn auch nur über die Veranlagung), die man über ein Jahr aussetzen mußte/wollte, mit diesen Gewinnen (sofern im selben Jahr realisiert) ausgleichsfähig.

Also muss man das timen. Damit man nicht in einem Jahr Verluste realisiert, wo man sie nicht brauchen kann, und auf den Ausgleich mit diesen Verlusten in einem Jahr verzichtet, wo man einmal Gewinne hat.

Wie ist die Regelung mit außerbörslich gehandelten Aktien? Fallen die in den Topf mit den physischen Werten, oder in den Topf mit dem KESt-Abzug? Der Broker wird hier ja nichts direkt abziehen können, weil er die Kauf- und Verkaufspreise nicht weiß.

Wenn die unter die KESt-Regelung fallen, eröffnet sich hier einiger Gestaltungsspielraum. Denn die Festsetzung von Verkaufskursen mit Verwandten unter Ausschluss der Öffentlichkeit ist recht intransparent.

  

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EILT - ÖSTERREICH: Kanzler Faymann kündigt große Steuer-Reform an
Utl.: Regierung will bis 2013 Entlastungs-Paket für drei Milliarden Euro schnüren =

Wien (OTS) - In einem Interview mit der morgigen Ausgabe der
Tageszeitung ÖSTERREICH kündigt Bundeskanzler Faymann eine große
Steuerreform noch für die laufende Regierungsperiode an. Erstmals
nennt Faymann konkrete Details der von ihm geplanten Steuerreform.
Sie soll Anfang 2013 in Kraft treten und laut Kanzler "ein Volumen
von drei Milliarden Euro" haben.
Kanzler Faymann im morgigen ÖSTERREICH: "Mein Ziel ist eine große
Steuerreform im Jahr 2013, wenn der wirtschftliche Aufschwung passt.
So wie ich diese Regierungs-Periode 2009 mit einer Steuerreform
begonnen habe will ich sie 2013 mit einer wirklich großen
Steuerreform beenden."
Faymann weiter: "Das soll ein Volumen von 3 Milliarden Euro sein,
bei dem vor allem die mittleren Einkommen über die Lohnsteuer
deutlich entlastet werden."
Die für 2013 geplante große Steuerreform soll laut Faymann
entweder durch eine EU-weite Finanztransaktions-Steuer oder aber -
wenn das nicht so rasch möglich ist - durch eine in Österreich
eingeführte Vermögenssteuer für Vermögen über einer Million Euro
möglich werden.

  

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angenommen es gibt einen plan zur eu-weiten vereinheitlichung der steuersystheme, und wieder angenommen 2013 ist dafür eines der ersten in brüssel vereinbarten etappenziele, dann würde ich den sinn dieser frühzeitigen ankündigung verstehen. anderenfalls wäre es eine dummheit den effekt eines solch wertvollen wahlzuckerls über jahre hinweg verpuffen zu lassen.

  

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>anderenfalls wäre es eine dummheit den effekt eines solch
>wertvollen wahlzuckerls über jahre hinweg verpuffen zu lassen.


er weiß ja das die övp das nicht will, damit kann er dann den wahlkampf 2013 bestreiten

  

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Ich wette, dass sich Robin Faymann
am Julius von Nottingham weiterhin die Zähnt ausbeißen wird!

Alle werden blechen,
nur einer nicht!

Garantiert! Soweit zur irdischen Gerechtigkeit, verkündet von den Sozialisten.

  

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Pröll prüft Erweiterung der Spendenabsetzbarkeit
24.12.2010 | 15:50 | (DiePresse.com)

100 Millionen Euro sind budgetiert, aber nur 15 Millionen werden tatsächlich abgeschrieben: Finanzminister Pröll hat also Spielraum bei der Absetzbarkeit von Spenden. Tier- und Umweltschützer hoffen auf die Gespräche im Jänner.

http://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/621195/Proell-prueft-Erweiterung-der-Spend enabsetzbarkeit-?_vl_backlink=/home/wirtschaft/index.do

  

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Ich frage mich überhaupt,warum soll der Steuerzahler für Spenden aufkommen, die ja eine persönliche Entscheidung, eine persönliche Leistung eines Einzelnen darstellen sollen?!

Also spendet im Endeffekt bei einer Spende der Steuerzahler und nicht der "großzügige" (Klein-)Mäzen.

  

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>Also spendet im Endeffekt bei einer Spende der Steuerzahler
>und nicht der "großzügige" (Klein-)Mäzen.

er spendet mit weil der spender bekommt nur einen teil wieder zurück je nach seinem steuersatz oder??

  

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Da Kleinverdiener (incl. Mindestpensionisten) die größten Spender sind,
bekommt nur ein Teil der Spender was von der Steuer zurück.

Das erklärt auch, warum die Steuerabsetzbarkeit der Spenden nur 15 Mio. Euro kostet.

  

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Interessant aber, dass Sozialprojekte der Parteien auch zu den begünstigten Empfängern gehören. Da gibts noch einmal Umwegrentabilität.

Allerdings: geprüfte Jahresabschlüsse der letzten 5 Jahre sind notwendig, um zu den begünstigten Empfängern zu gehören. Kleine Sozialprojekte können sich dieses Upgrading um vielleicht 7.000 Euro eh nicht leisten.

  

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Interessant aber, dass Sozialprojekte der Parteien auch zu den begünstigten Empfängern gehören. Da gibts noch einmal Umwegrentabilität.

Allerdings: geprüfte Jahresabschlüsse der letzten 5 Jahre sind notwendig, um zu den begünstigten Empfängern zu gehören. Kleine Sozialprojekte können sich dieses Upgrading um vielleicht 7.000 Euro eh nicht leisten.


Interessant.Denn genau hier wäre sonst zu befürchten,dass Spenden bzw. Steuergelder in dubiose Vereine fließt.Wäre ja nicht das erstemal das Spendengelder "unzweckmäßig" verwendet würden...

  

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Das war ja von den NGOs der Hauptkritikpunkt bei der Einführung. Ich finde das sehr gut. Es sollte auf Hilfsorganisationen die Personen in Österreich helfen beschränkt werden. Auch bei uns im Land gibt es genug zu tun und nebenbei kommt es unserer Wirtschaft zu Gute.

  

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Österreich stimmt nicht.
Menschen weltweit.

Also auch die Fluthilfe für Pakistan, oder Ärzte ohne Grenzen, oder Menschen für Menschen vom Karlheinz Böhm kann man absetzen.

Behindertenhilfe, Hilfe für Arme und für Menschen nach Katastrophen.

  

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Ich ärgere mich heute (viele Jahre später) noch über World Vision

Weil wenn ein hart verdienter und unter Entbehrung (die meisten Spender habens nicht so dick) gegebener Betrag mißbraucht wird, das tut weh ... vor allem dem Geber.

  

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Ich glaub, bei der Prüfung gehts weniger darum,
ob das ein unterstützungswürdiges Projekt ist,
sondern ob mit dem Geld kaufmännisch gewirtschaftet wird:

also ob die Verwaltungskosten unter 10% sind, zum Beispiel.
10% ist so die übliche Schmerzgrenze.
Licht ins Dunkel hat 12%.

  

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2013, also rechtzeitig vor den Wahlen wird es für die Mehrzahl der Wähler Steuererleichterungen geben. Dh. das nächste Sparpaket kommt dann 2015...

Wer (noch) Kohle hat sollte ans Auswandern denken

http://aktien-portal.at/shownews.html?id=24131

  

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Der Faymann sollt mal das ganze Geld an die Steuerzahler verteilen,
das er Zeitungen wie Österreich über Werbung für Stadtwerke u.ä. reinschiebt.

Aber Transparenz sei hier fehl am Platz,
sagt er, es gebe wichtigeres.

Sogar das Konsumentenschutzministerium wirbt, so auf die Art "Uns gibts auch noch, habts Es das gewußt?"

Und die ÖBB bewerben alle im Bau befindlichen und noch lange nicht fertigen Bahnhöfe, was eh keinen interessiert, solange man das Ergebnis nicht sehen und nutzen kann, Hauptsache der Rubel rollt.

Die andere Seite spendet nicht weniger. Wenn ich mir den Porr-Pöchhacker (schwarz) anschau, der sponsert sogar Typen, die nicht einmal wissen, was für eine Leistung sie fürs Unternehmen erbracht haben.

  

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>Die andere Seite spendet nicht weniger. Wenn ich mir den
>Porr-Pöchhacker (schwarz) anschau, der sponsert sogar Typen,
>die nicht einmal wissen, was für eine Leistung sie fürs
>Unternehmen erbracht haben.


die andere seite wird stimmen aber der porr pöchhacker ist so rot wie
der häupl selber. oder glaubst die bures macht einen övpler zum öbb aufsichtsrat

  

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Komisch gefärbter Typ! Der hat doch die längste Zeit den schwarzen Huber protegiert!

"Österreich" bedankt sich beim Faymann für seinen Populismus und für seine Inserate, heute Fellner-Kolumne:

"Kanzler Faymann hat ein exzellentes "G´spür" für die Wähler. Im Frühjahr startete er zum goldrichtigen Zeitpunkt seine "Gerechtigkeit-Kampagne" mit Banken- und Reichensteuern, damit nicht der "kleine Mann" die Rechnung zahlt."

-> So, ich zahl jetzt die WP-KESt, ich zahl die Flugticket-Steuer, ich zahl durch den Wegfall des AVAB mehr Lohnsteuer, ja bitte glaubt der Faymann echt, dass es noch kleinere Männer als mich gibt ????

Faymann selbst kommt wie so oft in einem zweiseitigem Interview zu Wort:

"Es ist in Wahrheit ein Meilenstein, weil es eine Richtungänderung ist. Weg vom Sozialabbau hin zu Banken- und Spekulationssteuer, also zu vermögensbezogenen Steuern."

(also statt Sparen lieber mehr Steuern)

"Ehrliche Antwort: Vermögenssteuern für die wirklich Reichen und große Konzerne sind mir lieber als Kürzungen bei Familien und sozial Schwachen. In einer Alleinregierung würde ich mehr gerechte Einnahmen bei wirklich Reichen erschließen."

(Faymann meint also, der Vecernicek gehöre zu den wirklich Reichen und großen Konzernen, und nicht zu den sozial Schwachen)

"Ziel im nächsten Budget muss sein, mehr gerechte Steuern unterzubringen."

(jo super! Noch mehr gerechte Steuern! Und noch mehr gerechte Subventionen für die mit den stärksten Lobbies!)

  

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>Komisch gefärbter Typ! Der hat doch die längste Zeit den
>schwarzen Huber protegiert!


einfach so ablösen und millionenabfertigung zahlen ist halt auch beim
häupl und genossen nicht so populär

  

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>(Faymann meint also, der Vecernicek gehöre zu den wirklich
>Reichen und großen Konzernen, und nicht zu den sozial
>Schwachen)

Jammern ist ja ganz gut und schön. Nach deinen Kommentaren zu schließen verlierst du aber jedes Jahr einen schönen Batzen Geld bei der Spekulation. Daraus kann man schließen dass in einer Reduktion deines Risikos das größte Einsparungspotential liegt. Soviel Potential dass du neue Steuern damit bequem abfedern kannst.

  

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Da ist nicht mehr viel da, mit dem ich abfedern kann

Die nächsten paar Hunderttausend Euro könnt ich steuerfrei verdienen, wenn man WP-Verluste vortragen könnte.

  

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>Da ist nicht mehr viel da, mit dem ich abfedern kann
>
>Die nächsten paar Hunderttausend Euro könnt ich steuerfrei
>verdienen, wenn man WP-Verluste vortragen könnte.

Mit einem Wort: dir geht´s höchstwahrscheinlich nicht gut. Du liebst die Spekulation, aber sie liebt dich nicht. Was machst du um deine Situation zu verbessern ?

  

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>Komisch gefärbter Typ! Der hat doch die längste Zeit den
>schwarzen Huber protegiert!

Vermutlich hat der schwarze Huber im Gegenzug ein paar Bauaufträge an die rote Porr vergeben. Eine simple großkoalitionäre Symbiose, wie meist, auf Kosten Dritter.

  

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Die sind in ihrer Wortwahl ja noch depperter als die Sozis. Steuerfreibeträge der Kinderproduktion wegen - okay. Aber Ehefrauen brauchen nichts zu essen in unserer heutigen Zeit, oder? Das wär ja "dekadent". Fetzenschädeln, wundert mich dass es sowas wie den ÖAAB noch gibt.

http://www.orf.at/#/stories/2033084/

Familien: ÖAAB fordert höhere Steuerfreibeträge Der ÖVP-Arbeitnehmerbund ÖAAB fordert eine Reform der Familienbesteuerung mit dem Ziel eines „steuerfreien Existenzminimums“ für Menschen mit Kindern. Im APA-Interview fordert Generalsekretär Lukas Mandl dafür höhere Freibeträge pro Kind, eventuell nach Kinderzahl oder Alter gestaffelt.

Zudem brauche es „mehr Qualität und Flexibilität“ in der Kinderbetreuung, und überhaupt müsse man das kommende Jahr nutzen, „familienpolitisch ein langfristiges Ziel zu definieren“ - nämlich die Geburtenrate zu steigern und Österreich gar zum „kinderfreundlichsten Land der Welt“ zu machen.

Österreich leiste sich eine üppige Familienförderung vor allem im Bereich der Transfers, räumt der ÖAAB-Generalsekretär ein. Letztere will er auch vorerst nicht antasten - aber getreu dem Leistungsträger-Prinzip der ÖVP vor allem jene fördern, „die Einkommenssteuer zahlen“.

Kein „Ehegattensplitting“
Schon mit der Steuerreform 2009 wurde ein Freibetrag pro Kind eingeführt, er beträgt je 220 Euro bzw. 132 Euro, wenn beide Elternteile arbeiten. Die Änderungsvorschläge des ÖAAB: Eine Möglichkeit wäre, pro Kind den halben Ausgleichszulagenrichtsatz als Freibetrag festzulegen - das wären 2011 knapp 400 Euro. Auch der altersgestaffelte Regelbedarf laut Unterhaltsrecht könnte als Richtschnur dienen.

Dezidiert nicht will man ein „Ehegattensplitting“ nach deutschem Vorbild, das wäre „anachronistisch und dekadent“. Und Mandl will auch nicht dezidiert eine Steuerreform fordern - wiewohl eine solche für die „technische Umsetzung“ seiner Anregungen wohl notwendig werde.

  

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Wie sieht es denn eigentlich mit der Freigrenze von 440 Euro für Spekulationsgeschäfte im Jahr 2011 aus? Bis jetzt war es ja so, dass man bis zu einem Nettogewinn von 440 Euro (Spesen, Depotgebühren konnte man abziehen) steuerfrei blieb.

Im Jahr 2011 hat man nun ein Mischmasch aus alter und neuer Steuer. Gilt die Freigrenze von 440 Euro in voller Höhe bis 30.09.2011? Oder nur anteilig, also 330 Euro? Oder gilt sie einfach gar nicht mehr? Oder muss man im gesamten Jahr 2011 unter 440 Euro bleiben, auch wenn Teile des Gewinns nach 30.09.2011 realisiert wurden? Wenn ja, wie sieht es mit Anrechnung von Spesen und Depotgebühren für den Freibetrag aus? Vielleicht gilt der Freibetrag auch in Zukunft in Kombination mit der KEST-Versteuerung?

Es ist schon eine tolle Sache, mit zwei verschiedenen Steuern für dieselbe Sache im kommenden Jahr herumhantieren zu müssen. Warum hat man die KEST-Regelung nicht gleich um 3 Monate auf 1.1.2012 verschoben?

  

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Kein Misch-Masch der Besteuerung, sondern lediglich der Abrechnung. Soweit ich informiert bin, haben wir die KEST Regelung ab 1.1.2011. Somit fällt sehr sicher auch der Freibetrag weg. Bis November muß man die 25% selber ausrechnen, aber November wird es dann automatisch abgezogen.

  

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Und die Freigrenze fällt weg.

Das spürt am ehesten der kleine "Spekulant".
Laut Faymann geht es bei diesem großen Wurf aber darum, die Grossen zu rupfen. So wahr ihm Marx helfe.

  

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>Bis November muß man die 25% selber
>ausrechnen, aber November wird es dann automatisch abgezogen.

Bis November gilt die alte Regel, also Steuer bis zu 50%.

  

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>>Bis November muß man die 25% selber
>>ausrechnen, aber November wird es dann automatisch
>abgezogen.
>
>Bis November gilt die alte Regel, also Steuer bis zu 50%.

Aha, dann ist also dieses Gerede von Jahresendrun auf Aktien wegen der KEST falsch? Selbst ein Banker (aber nicht im WP geschäft) hat geraten noch heuer die Fonds zu kaufen.

Dieser Link ist also auch nicht mehr aktuell?
http://www.raiffeisen.at/eBusiness/bankdirekt_template2/609771855607025555-NA-70115673072 9147800-NA-8-NA-NA-NA.html?utm_source=Serviceletter&utm_medium=Serviceletter&utm_campaign=Budgetbegleitge setz

  

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>Aha, dann ist also dieses Gerede von Jahresendrun auf Aktien
>wegen der KEST falsch?

Nein, wieso?
Nach der alten Regel sind doch Kursgewinne ab einem Jahr Behaltefrist steuerfrei. Also noch vor Jahresende kaufen und dann ab 1.1.2012 steuerfrei verkaufen.

  

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Also die Freigrenze dürfte nächstes Jahr noch gelten, solange man vor dem 1.10 verkauft. Da sie in voller Höhe wirkt (für einen kürzeren Zeitraum, nämlich 9 Monate), ist die Freigrenze etwas lukrativer als sonst.

Wie sieht es mit der KEST von Aktien aus, die in Fremdwährung notieren. Z.B. Aktien an der Prager Börse AOS/KOBOS, die in tschechische Kronen notieren. Ankauf- und Verkaufsspesen werden ja nicht angerechnet. Wie sieht es mit der Kursumrechnung aus? Wird da einfach der Mittelkurs zum Zeitpunkt des Kaufs und Verkaufs herangezogen? Wenn ja, dann werden ja auch die Umrechnungsspesen nicht angerechnet. Ausländische Werte sind somit steuerlich mehr belastet als inländische, die nicht so hohe Spesen verursachen.

  

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>Wie sieht es denn eigentlich mit der Freigrenze von 440 Euro
>für Spekulationsgeschäfte im Jahr 2011 aus? Bis jetzt war es
>ja so, dass man bis zu einem Nettogewinn von 440 Euro (Spesen,
>Depotgebühren konnte man abziehen) steuerfrei blieb.


Unter http://www.parlinkom.gv.at/PAKT/VHG/XXIV/BNR/BNR_00332/index.shtml findet man das beschlossene Budgetbegleitgesetz 2011.

Sieht man sich die Inkrafttretensbestimmungen zu § 27a und die Übergangsbestimmungenden zu den Änderungen des § 30 EStG an (Seite 75 der pdf-Datei, Z. 184), kommt man zu folgendem Ergebnis:

Die Freigrenze von 440 Euro gemäß § 30 EStG gilt bis zum 31.12.2011 für Aktien und Fondsanteile, die vor dem 01.01.2011 angeschafft wurden.

Für andere Wirtschaftsgüter und Derivate gilt die Freigrenze bis zum 30.09.2012, die vor dem 01.10.2011 angeschafft wurden.


Für Aktien heißt das: jeder, der heuer noch Aktien kauft und irgendwann 2011 verkauft, kommt noch in den Genuß der Freigrenze (sofern natürlich der Gewinn unter 440 Euro liegt). Wenn solche Aktien nach 2011 verkauft werden, ist es ja kein Spekulationsgeschäft (weil über der 1-Jahres-Frist und somit ist die Freigrenze belanglos) und die KeSt nach § 27a EStG gilt für diese Aktien nicht.

Für Aktien, die zwischen 01.01.2011 und 30.09.2011 gekauft und verkauft werden, gilt ebenfalls noch die Freigrenze von 440 Euro pro Kalenderjahr (Übergangsbestimmung "§ 30 und § 37 in der Fassung vor dem Budgetbegleitgesetz 2011, BGBl. I Nr. xxx/2010, sind letztmalig auf vor dem 1. Oktober 2011 verwirklichte Besteuerungstatbestände anzuwenden.). Eine Aliqotierung der Freigrenze gibt es nicht, diese gilt für das ganze Kalenderjahr.

  

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ÖSTERREICH: Schieder fordert Steuer auf Vermögen ab einer Million Euro
Utl.: SP-Staatssekretär erarbeitet 2011 Steuerreformkonzept mit Vermögenssteuer, neuer Gruppenbesteuerung und Finanztransaktionssteuer =

Wien (OTS) - Die SPÖ will im kommenden Jahr ein Konzept für eine
Steuerreform erarbeiten, koordiniert wird das von
SPÖ-Finanzstaatsekretär Andreas Schieder. Im Interview mit ÖSTERREICH
(Mittwoch-Ausgabe) skizziert Schieder, dass drei Bedingungen für
Umschichtung des Steuerssystems erfüllt sein müssen: "Das
Steuersystem muss gerechter werden, wir möchten die Wirtschaft
ankurbeln - und wir möchten den Faktor Arbeit entlasten." Konkret
verlangt Schieder eine Steuer auf Vermögen über einer Million Euro:
"Ja, eine Vermögenssteuer ist weiter eine unserer Forderungen. Es
soll aber einen Freibetrag von einer Million Euro geben, damit nicht
der Hausrat besteuert wird. Wir wollen keine Belastung des
Mittelstandes. Über der Million soll aber besteuert werden."

Auch Gruppenbesteuerung und Finanztransaktionssteuer hat die SPÖ
auf der Liste: "Wir wollen Volumen schaffen, um staatliche Aufgaben
wie die Pflege zu finanzieren - andererseits wollen wir Arbeitnehmer
entlasten. Da liegt eine Reform der Gruppenbesteuerung genauso auf
dem Tisch wie die Finanztransaktionssteuer." Wobei sich Schieder bei
letzterer auch einen Alleingang Österreichs vorstellen kann.
Entlasten will Schieder im Gegenzug den Faktor Arbeit. Der ÖVP
richtet der SPÖ-Politiker aus: "Ich gehe davon aus, dass eine
Steuerstrukturreform in dieser Legislaturperiode - also bis zum Jahr
2013 - kommen wird. Das steht ja auch im Regierungsprogramm."

  

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Hab zwar keine Million Euro,
aber ich gönne der SPÖ, wenn sie bundesweit auf die Größe der Wiener ÖVP zusammen schrumpft, trotz ihres Brachialpopulismus.

Die Leute werden schon noch sehen, dass fast niemand von der aktuellen VP-SP-Steuerreform profitiert, dass fast alle draufzahlen.

  

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Vielleicht setzt sich auch die Radikalfraktion durch, die fordert ja bereits Vermögenssteuern ab € 500.000,-

Und gleichzeitig nicht vergessen, wie wird das Eigentum in Form von Immobilien bewertet?

Nach Ansicht einiger, sind für die Vermögenssteuer die reelen Werte, also der "gemeine Wert" u. nicht der Einheitswert dafür anzusetzen.

Zudem, eine Valorisierung der Einheitswerte kommt auch in den nächsten Jahren.

Und bei der Klientenpolitik, werden landwirtschaftliche Unternehmen (sind ja aktuell auch von der Erhöhung der Dieselpreise ausgenommen) sowie Kapitalgesellschaften aller Voraussicht von dieser Steuer ausgenommen werden.

Wer dann zahlt ist damit klar......

  

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es trifft jeden selbst die Schand hat er immer noch Geld und Vermögen im Sozi und Gauner Land

es war schon 1996 klar dass das alles kommen wird - wer dem Staat vertraut hat und sein Geld hier jetzt auf gläsernen Onlinekonten liegen hat wird sich schwer tun das wieder verschwinden zu lassen

  

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Während die Einheitswerte der "Häuslbauer", also alles Nichtlandwirtschaftliche, seit 1973 immerhin um +35% angehoben worden sind, hat man - ausschließlich für die Landwirtschaft - die Einheitswerte seit 1973 gleich gelassen.

Drum ist es auch so schwer, Bauern mit hohen Einheitswerten zu finden. Einer mit 100.000 Euro Einheitswert ist jedenfalls vielfacher Euromillionär!

Aber grad er wird mit ziemlicher Sicherheit von der Vermögenssteuer ausgenommen sein, da beißen sich die Roten die Zähnt aus, denn diese Klientel wird von den Schwarzen mit Zähnen und Klauen verteidigt.

Übrigens: Auch die FPÖ, Partei des Kleinen Mannes, hat sehr viele Gutsbesitzer in ihren Reihen.

  

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... werden sicher zum Marktwert oder Ähnlich werden müssen. Schon beim Vergleich der Grundsteuer mit anderen Steuern bzw. bei der Schenkungs- und Erbschaftssteuer (solange wir die noch hatten) hat der Verfassungsgerichtshof regelmäßig bestehende Ungleichheiten (schenkt man Geld in Bar oder in Form eines Gutshofes mit geringem Einheitswert) gerügt. Man hätte diese Ungleichheit beseiten, ergo die Einheitswerte der Landwirtschaften raufsetzen müssen, um Erbschafts- und Schenkungssteuer beibehalten zu können. Das war aber der ÖVP kein Anliegen und man hat gleich beide Steuern abgeschafft - mit dem Argument, diese seien administrativ teuer.
Sollte jetzt eine Vermögenssteuer kommen, die diese Ungleichheit einzementiert, dann wird diese nicht lange halten.
Das heißt aber nicht, dass sie nicht so kommen kann - siehe gegenwärtigen Steuergesetzpfusch.
MfG, DerGrinch

  

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... ich hab (direktanlage sei dank) nochmal die neuen Regelungen zum Substanzgewinn bei Fonds durchgelesen. Sowie ich das lese werden Fondsinvestment ja komplett sinnlos, bzw. Fonds zum permanenten Halten von Positionen gezwungen. Die 60% Steuer ab 2014 kommt eh schon einer Enteignung nahe. Ich gehe auch nicht davon aus, dass die staatliche Pensionsvorsorge davon ausgenommen sein wird. D.h. dieses Produkt (Spesen, Aufschläge für Management, 25% Steuer auf Verkaufserlöse und 60% auf zwischenzeitliche Substanzgewinne) wird auch ohne Doppelbesteuerung zu einem Negativum - insbesondere wenn man noch die entsprechenden Inflationsraten, die nominelle Gewinne bringen, berücksichtigt...
mfG, DerGrinch

  

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>... ich hab (direktanlage sei dank) nochmal die neuen
>Regelungen zum Substanzgewinn bei Fonds durchgelesen. Sowie
>ich das lese werden Fondsinvestment ja komplett sinnlos, bzw.
>Fonds zum permanenten Halten von Positionen gezwungen. Die 60%
>Steuer ab 2014 kommt eh schon einer Enteignung nahe. Ich gehe
>auch nicht davon aus, dass die staatliche Pensionsvorsorge
>davon ausgenommen sein wird. D.h. dieses Produkt (Spesen,
>Aufschläge für Management, 25% Steuer auf Verkaufserlöse und
>60% auf zwischenzeitliche Substanzgewinne) wird auch ohne
>Doppelbesteuerung zu einem Negativum - insbesondere wenn man
>noch die entsprechenden Inflationsraten, die nominelle Gewinne
>bringen, berücksichtigt...
>mfG, DerGrinch

du schimpfst jetzt auf PISA niveau!

wo gibt es eine 60% steuer... zeig sie mir? die bemessungsgrundlage (von der du sprichst) sind 60% der realisierten kursgewinne (abzügliche verluste natürlich) und die werden mit 25% besteuert = 15% steuer. die werden dir als anleger auf deine maximale besteuerung von 25% angerechnet.

die staatlich geförderte zukunftsvorsorge ist ausgenommen!

  

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Zum Glück ist die Einhebung der WP-KESt in der Administration nicht teuer.

Jedenfalls nicht für den Staat.

Die Rückvergütungsanträge werden sich ohnehin in Grenzen halten. Das sind dann die Kollateralerträge des Staates: erhaltene Steuern, die ihm gar nicht zustehen, aber wo kein Kläger, da kein Richter ...

  

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... wenn man sieht, dass sogar die Spenden - obwohl beileibe keine Schande - nur zu einem Bruchteil von der Steuer abgesetzt worden sind. Der Österreicher gibt nicht gerne Erklärungen ab, er steckt eh schon viel zu tief in den Mühlen der Bürokratie ...

  

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Das Lustige ist übrigens das Argument für die Anhebung der Pauschalierung der Bauern auf Einheitswert 100.000 Euro:

man könne den Bauern den administrativen Aufwand einer Steuererklärung nicht antun.

Bei den EU-Förderungen schaffen sie weit umfangreichere Formulare, nur damit kein Euro verloren geht. Und wer die EU-Förderformulare nicht geschafft hat, ist eh schon weg aus der Branche ...

  

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Übrigens, an die Niederösterreicher unter Euch:

NÖ dürfte das erste Land sein, das die 20jährige Grundsteuerbefreiung für neu errichtete Eigenheime abschafft.

Und zwar für Anträge ab 1.1.2011 bereits!!!

Jeder, der ein fertiges Haus hat, ist gut beraten, noch vor Jahresende die Fertigstellungsanzeige am Gemeindeamt einzureichen!

  

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>Übrigens, an die Niederösterreicher unter Euch:
>
>NÖ dürfte das erste Land sein, das die 20jährige
>Grundsteuerbefreiung für neu errichtete Eigenheime abschafft.
>
>Und zwar für Anträge ab 1.1.2011 bereits!!!
>
>Jeder, der ein fertiges Haus hat, ist gut beraten, noch vor
>Jahresende die Fertigstellungsanzeige am Gemeindeamt
>einzureichen!


*g* Bitte die notwendigen Belege für die Fertigstellungsanzeige beibringen UND nicht vergessen, dass ab Fertigstellungsanzeige auch wieder Müllgebühren etc. verrechnet werden. Nebenbei ist ab dann auch versicherungstechnisch einiges anders.

  

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>>Übrigens, an die Niederösterreicher unter Euch:
>>
>>NÖ dürfte das erste Land sein, das die 20jährige
>>Grundsteuerbefreiung für neu errichtete Eigenheime
>abschafft.
>>
>>Und zwar für Anträge ab 1.1.2011 bereits!!!
>>
>>Jeder, der ein fertiges Haus hat, ist gut beraten, noch
>vor
>>Jahresende die Fertigstellungsanzeige am Gemeindeamt
>>einzureichen!
>
>
>*g* Bitte die notwendigen Belege für die
>Fertigstellungsanzeige beibringen UND nicht vergessen, dass ab
>Fertigstellungsanzeige auch wieder Müllgebühren etc.
>verrechnet werden. Nebenbei ist ab dann auch
>versicherungstechnisch einiges anders.


die fertigstellungsmeldung hat an sich nix mit müll und versicherung zu tun. ich wohne schon seit 10 jahren in meinem haus, habe natürlich bereits meine eigenen mülltonnen und auch eine vollwertige eigenheimversicherung. die fertigstellungsmeldung ist habe ich erst im november abgegeben... nicht wegen der steuer, sondern wegen der wohnbauförderung welche darauf gedrängt hat.

  

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>>>Übrigens, an die Niederösterreicher unter Euch:
>>>
>>>NÖ dürfte das erste Land sein, das die 20jährige
>>>Grundsteuerbefreiung für neu errichtete Eigenheime
>>abschafft.
>>>
>>>Und zwar für Anträge ab 1.1.2011 bereits!!!
>>>
>>>Jeder, der ein fertiges Haus hat, ist gut beraten,
>noch
>>vor
>>>Jahresende die Fertigstellungsanzeige am Gemeindeamt
>>>einzureichen!
>>
>>
>>*g* Bitte die notwendigen Belege für die
>>Fertigstellungsanzeige beibringen UND nicht vergessen,
>dass ab
>>Fertigstellungsanzeige auch wieder Müllgebühren etc.
>>verrechnet werden. Nebenbei ist ab dann auch
>>versicherungstechnisch einiges anders.
>
>
>die fertigstellungsmeldung hat an sich nix mit müll und
>versicherung zu tun. ich wohne schon seit 10 jahren in meinem
>haus, habe natürlich bereits meine eigenen mülltonnen und auch
>eine vollwertige eigenheimversicherung. die
>fertigstellungsmeldung ist habe ich erst im november
>abgegeben... nicht wegen der steuer, sondern wegen der
>wohnbauförderung welche darauf gedrängt hat.
>

Najaaa ...

So lange das Eigenheim nicht fertiggestellt ist, gibts ja an sich die prämienfreie Bauherren- und Rohbauversicherung. Auch ruhen während der Bauzeit div. Müll- und Kanalgebühren ...

Die Fertigstellungsmeldung begründet ja dann auch die bestimmungsgemässe Nutzung. Da muss das Heizsystem kommissioniert werden, etc, muss ich Dir sicher nicht alles noch mal in Erinnerung rufen, da wird (so kenne ich es zumindest) ein Rundgang mit den *hust* netten Menschen von der Bauabteilung gemacht, der schaut, ob alles absturzgesichert ist, sämtliche - wenn vorhanden - Gasleitungen gelb angefärbelt sind, etc etc., ob überall, wo nötig, Feuerlöscher sind ...

Aber klar kenne ich auch Zwischenvarianten, wo man schon im neu errichteten Haus lebt und die Fristen verlängert werden können.

  

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Na super,

Nachdenkerin muss aber einen wirklich netten Bürgermeister haben

Tatsächlich ist es wohl das Mindeste, dass jemand, der ein Haus benutzt, auch dafür Müllgebühren zahlt und nicht alles im Wald ablädt.

Aber es gibt sie schon, die Einzelfälle, wo Gemeinden auf Jahrzehnte auf Müllgebühren verzichten, bei gewissen Leuten (Verwandten und Freunden), und keinem fällt´s auf.

Aber jetzt, da die Gemeindeaufsicht auch schon Google Maps (oder wie das amtliche Pendant dazu heißt) hat, könnte sich das ändern

  

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:) Ich sehe das unabhängig von der Person des Bürgermeisters.

Ein Einhalten des Procederes stört ja grundsätzlich nicht und, was noch dazu kommt, ich möchte kein abgestürztes Besuchskind haben, in einem Haus, das zwar für diese Fälle versichert ist, aber nicht mit einem Geländer, das nicht von der Bauaufsicht (da kommt die Gemeinde ins Spiel) genehmigt wurde.

Das kann arg kompliziert sein!! (Und das nur wegen genau welcher Vorteile?)



  

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>>>>Übrigens, an die Niederösterreicher unter Euch:
>>>>
>>>>NÖ dürfte das erste Land sein, das die 20jährige
>>>>Grundsteuerbefreiung für neu errichtete
>Eigenheime
>>>abschafft.
>>>>
>>>>Und zwar für Anträge ab 1.1.2011 bereits!!!
>>>>
>>>>Jeder, der ein fertiges Haus hat, ist gut
>beraten,
>>noch
>>>vor
>>>>Jahresende die Fertigstellungsanzeige am
>Gemeindeamt
>>>>einzureichen!
>>>
>>>
>>>*g* Bitte die notwendigen Belege für die
>>>Fertigstellungsanzeige beibringen UND nicht
>vergessen,
>>dass ab
>>>Fertigstellungsanzeige auch wieder Müllgebühren etc.
>>>verrechnet werden. Nebenbei ist ab dann auch
>>>versicherungstechnisch einiges anders.
>>
>>
>>die fertigstellungsmeldung hat an sich nix mit müll und
>>versicherung zu tun. ich wohne schon seit 10 jahren in
>meinem
>>haus, habe natürlich bereits meine eigenen mülltonnen und
>auch
>>eine vollwertige eigenheimversicherung. die
>>fertigstellungsmeldung ist habe ich erst im november
>>abgegeben... nicht wegen der steuer, sondern wegen der
>>wohnbauförderung welche darauf gedrängt hat.
>>
>
>Najaaa ...
>
>So lange das Eigenheim nicht fertiggestellt ist, gibts ja an
>sich die prämienfreie Bauherren- und Rohbauversicherung. Auch
>ruhen während der Bauzeit div. Müll- und Kanalgebühren ...
>
>Die Fertigstellungsmeldung begründet ja dann auch die
>bestimmungsgemässe Nutzung. Da muss das Heizsystem
>kommissioniert werden, etc, muss ich Dir sicher nicht alles
>noch mal in Erinnerung rufen, da wird (so kenne ich es
>zumindest) ein Rundgang mit den *hust* netten Menschen von der
>Bauabteilung gemacht, der schaut, ob alles absturzgesichert
>ist, sämtliche - wenn vorhanden - Gasleitungen gelb
>angefärbelt sind, etc etc., ob überall, wo nötig, Feuerlöscher
>sind ...
>
>Aber klar kenne ich auch Zwischenvarianten, wo man schon im
>neu errichteten Haus lebt und die Fristen verlängert werden
>können.

in der praxis gibt es nur die zwischenvariante... einer rohbauversicherung wirst kaum die kaputte nespressomaschine oder den defekten fernseher unterjubeln können. und den müll kannst auch ohne fertigstellung beantragen... was sinnvoll ist. leben darfst auf jeden fall drinnen und ich kenn häuser die sind seit 30 jahren bewohnt und eben ohne benutzungsbewilligung.

eine kommission gibt es bei uns schon lange nicht mehr... die gemeinde will die bestätigung von rauchfangkehrer, elektriker und baumeister... zusätzlicher (der neue oberschmäh) einen digitalen lageplan (die vermesser verdienen dabei rund 500,-- euronetten). damit ist die sache erledigt. ach ja, ohne benutzungsbewilligung = kein meldezettel.

  

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>>Aber klar kenne ich auch Zwischenvarianten, wo man schon
>im
>>neu errichteten Haus lebt und die Fristen verlängert
>werden
>>können.
>
>in der praxis gibt es nur die zwischenvariante... einer
>rohbauversicherung wirst kaum die kaputte nespressomaschine
>oder den defekten fernseher unterjubeln können. und den
>müll kannst auch ohne fertigstellung beantragen... was
>sinnvoll ist. leben darfst auf jeden fall drinnen und ich kenn
>häuser die sind seit 30 jahren bewohnt und eben ohne
>benutzungsbewilligung.

Genau diese Zwischenvariante kenne ich, aber 30 Jahre erscheint mir schon schräg. Allerdings hab ich es gern ordentlich, ein bisschen "Monk" sind wir ja alle.

Versicherungstechnisch gefällt mir das beispielsweise eben überhaupt nicht. Nicht kalkulierbare Restrisiken.
>
>eine kommission gibt es bei uns schon lange nicht mehr... die
>gemeinde will die bestätigung von rauchfangkehrer, elektriker
>und baumeister... zusätzlicher (der neue oberschmäh) einen
>digitalen lageplan (die vermesser verdienen dabei rund 500,--
>euronetten). damit ist die sache erledigt. ach ja, ohne
>benutzungsbewilligung = kein meldezettel.
>
>
Gar so viel hat sich eigentlich nicht geändert, zumindest in den letzten 15 Jahren. Manches ist sogar einfacher geworden durch die Möglichkeit des digitalen Datentausches. Sogar die Bauwirtschaft nervt wie bekannt.

Und natürlich, die Sache mit dem fehlenden Meldezettel. Das kann auch Komplikationen nach sich ziehen.

  

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Meldezettel kriegst auch ohne Benützungsbewilligung.

Es zählt ja nicht, wo Du offiziell wohnen darfst,
sondern wo Du tatsächlich wohnst.

Geht ja für die Gemeinde auch um Ertragsanteile.
Je mehr Einwohner, desto mehr Cash vom Bund.

Ich kenne übrigens Leute, die schon über 40 Jahre in einem offiziellen Rohbau wohnen. Es war halt nie das Geld da, alles fertig zu stellen, und wenn es dann soweit war, hatten sich die Bauvorschriften geändert, und es gab neue Auflagen.

Und, ja, natürlich zahlen die alles Länge mal Breite wie die, die in einem legalen Haus wohnen: Abwasser, Rauchfang, Müll, Seuchensteuer.

Die Gemeinde überprüft übrigens anhand der Strom- und Wasserrechnungen, WIE BEWOHNT ein Haus ist.

Und wenn zuwenig Wasser verbraucht wird, werden gleich illegales Abzapfen oder sanitäre Übelstände vermutet, und eine x-köpfige Kommission kommt für viel Geld ins Haus, ohne eingeladen zu sein.

  

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>Meldezettel kriegst auch ohne Benützungsbewilligung.
>
>Es zählt ja nicht, wo Du offiziell wohnen darfst,
>sondern wo Du tatsächlich wohnst.
>
>Geht ja für die Gemeinde auch um Ertragsanteile.
>Je mehr Einwohner, desto mehr Cash vom Bund.

ich habe nur einen "vorläufigen" meldezettel bekommen. gilt, aber die adresse wurde mit hausnummer 960 (die gasse hat nur 4 häuser) angegeben.

derartiges muss es ja geben, familien könnten ihre kinder sonst nicht in die schule oder den kindergarten anmelden.

  

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.. um in als Österreicher steuerfrei (mit behaltedauer 1 Jahr) zu investieren!

also schnell noch an die knöpfchen.

am dem neuen jahr in die schweiz ausweichen, hier gibt es meines wissen nach keine zinsmeldung an die ö finanz..

  

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>.. um in als Österreicher steuerfrei (mit behaltedauer 1
>Jahr) zu investieren!
>
>also schnell noch an die knöpfchen.
>
>am dem neuen jahr in die schweiz ausweichen, hier gibt es
>meines wissen nach keine zinsmeldung an die ö finanz..

CH ... mir wäre das bezüglich Währungsrisiko im Moment zu heiß

LG

  

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>>.. um in als Österreicher steuerfrei (mit behaltedauer 1
>>Jahr) zu investieren!
>>
>>also schnell noch an die knöpfchen.
>>
>>am dem neuen jahr in die schweiz ausweichen, hier gibt es
>>meines wissen nach keine zinsmeldung an die ö finanz..
>
>CH ... mir wäre das bezüglich Währungsrisiko im Moment zu
>heiß
>
>LG
>

man kann eur konten haben

  

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... ändert wohl nicht viel, einmal musst wechseln und mir ist der Franken derzeit zu überbewertet - UBS, Credite Suisse - ich trau denen nicht.

Anders siehts aus als Grenzgänger ...

LG

  

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>... ändert wohl nicht viel, einmal musst wechseln und mir ist der Franken derzeit zu überbewertet - UBS, Credite Suisse - ich trau denen nicht.



das einzige was'd wechseln musst sind deine unterhosen!

  

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>CH ... mir wäre das bezüglich Währungsrisiko im Moment zu heiß


na vielleicht kennen die dort auch den euro ...?




wünsche allen einen guten rutsch und viel erfolg im neuen jahr!

gruß
k



  

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>.. um in als Österreicher steuerfrei (mit behaltedauer 1
>Jahr) zu investieren!
>
>also schnell noch an die knöpfchen.
>
>am dem neuen jahr in die schweiz ausweichen, hier gibt es
>meines wissen nach keine zinsmeldung an die ö finanz..


Und dann wenn die nächste Steuer-CD geflaucht wird,beginnt das große Hosenflattern
Ich bin mir sicher,die wenigsten werden ihr Geld ins Ausland transferieren.Denn bei der Verlustgeltendmachung beim Finanzamt wird man die ausländischen Konto/Depotbesitzer möglicherweise "neugieriger" behandeln.

Motto:Einmal im Ausland,vielleicht war man immer im Ausland (was verstecken oder so)..

  

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>Und dann wenn die nächste Steuer-CD geflaucht wird,beginnt das
>große Hosenflattern
>Ich bin mir sicher,die wenigsten werden ihr Geld ins Ausland
>transferieren.Denn bei der Verlustgeltendmachung beim
>Finanzamt wird man die ausländischen Konto/Depotbesitzer
>möglicherweise "neugieriger" behandeln.
>
>Motto:Einmal im Ausland,vielleicht war man immer im Ausland
>(was verstecken oder so)..

Die meisten die jetzt so groß von Steuerhinterziehung schwärmen haben offensichtlich nicht einmal in den letzten "steuerfreien" Jahren genug verdient um jemals in die Gefahr gekommen zu sein steuerpflichtig zu werden. Auch ein ctt hat schon berichtet sein Konto mehrmals vernichtet zu haben, von einem Vecernicek und wahrscheinlich vielen anderen ganz zu schweigen.

Was mich betrifft denke ich keine Sekunde daran irgendwas ins Ausland zu transferieren. Ich lebe hier, ich genieße hier unseren unglaublichen Lebensstandard und der muss ja auch bezahlt werden. Und letztendlich sage ich danke für die wesentliche Arbeitserleichterung die mit der Einführung der Kest einhergeht.

  

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>
>Die meisten die jetzt so groß von Steuerhinterziehung
>schwärmen haben offensichtlich nicht einmal in den letzten
>"steuerfreien" Jahren genug verdient um jemals in
>die Gefahr gekommen zu sein steuerpflichtig zu werden. Auch
>ein ctt hat schon berichtet sein Konto mehrmals vernichtet zu
>haben, von einem Vecernicek und wahrscheinlich vielen anderen
>ganz zu schweigen.
>

och, mittlerweile ist das konto wieder ok und großteils schon steuerfrei, weil länger als ein jahr schon gehalten. (Mehr kanns aber immer sein und wäre ich nicht doof in der krise gewesen...)

  

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>>Die meisten die jetzt so groß von Steuerhinterziehung schwärmen haben offensichtlich nicht einmal in den letzten
>>"steuerfreien" Jahren genug verdient um jemals in die Gefahr gekommen zu sein steuerpflichtig zu werden.
>

Tjo...es gibt aber welche die nun plötzlich steuerpflichtig werden obwohl der Anlagestil bisher Steuerfreiheit garantierte. Und für diese sieht die Geschichte anders aus, zumal des ganzen Erklärungsärgers wegen. Da bleibt aber noch fast ein Jahr Reaktionszeit und weiter hoffen, dass die dümmsten Böcke doch noch repariert werden.

Für erfolgreiche Trader, da bin ich ganz auf Deiner Seite, ist das was kommt ein gutes Geschäft.

  

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>>>Die meisten die jetzt so groß von Steuerhinterziehung
>schwärmen haben offensichtlich nicht einmal in den letzten
>>>"steuerfreien" Jahren genug verdient um
>jemals in die Gefahr gekommen zu sein steuerpflichtig zu
>werden.
>>
>
>Tjo...es gibt aber welche die nun plötzlich steuerpflichtig
>werden obwohl der Anlagestil bisher Steuerfreiheit
>garantierte. Und für diese sieht die Geschichte anders aus,
>zumal des ganzen Erklärungsärgers wegen. Da bleibt aber noch
>fast ein Jahr Reaktionszeit und weiter hoffen, dass die
>dümmsten Böcke doch noch repariert werden.
>
>Für erfolgreiche Trader, da bin ich ganz auf Deiner Seite, ist
>das was kommt ein gutes Geschäft.

auch nur bedingt, wenn man transaktionskosten abschreiben kann und wenn ein allfälligem verlust bei einem vorhandenen gewinn die kest sofort gegengerechnet wird (nicht über den weg des Steuerausgleichs). sonst hat das Traden auf ein paar Prozenterl überhaupt keinen Sinn mehr.

  

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Deinen unglaublichen Lebensstandard zahlt der Staat, Thunderroad???

Ohne eigenes Geld kriegst keinen unglaublichen Lebensstandard.

Ich hab übrigens nie von Steuerhinterziehung geschwärmt, sondern habe dargelegt, dass ich die WP-KESt sehr unfair finde, insbesondere in der österreichischen Ausprägung. Depot im Ausland nur, um dem automatischen Abzug zu entgehen. Das ist noch keine Steuerhinterziehung, man versteuert dann ganz legal den Nettoertrag!

Ich kann mir auf Dauer nicht vorstellen, dass der VfGH das Verbot des Verlustvortrags und Verlustausgleichs hält, das ist eine sachlich nicht gerechtfertigte Schlechterstellung einer Einkommensart aus rein politischen Gründen. Wenn die Regierung unbedingt verfassungswidrige Steuern einführen will, dann halte ich das bereits für kriminell, da kann man schon gar nicht diejenigen, die dieser ungerechten Steuer entkommen wollen, als "Steuerhinterzieher" beschimpfen.

Sogar der ÖGB jubelt über diese neue Steuer und weiss nicht, dass manche Arbeitnehmer auch ein Aktiendepot haben. Eine Minderheit zwar nur, drum kann man sie ignorieren, aber man sieht was die Gesellschaft von den Aktionären hält.

Ich denke daher, Thunderroad, Du solltest nicht auch noch in den Chor der Aktionärsverteufler einsteigen und ihnen recht geben, indem Du jetzt von "Steuerhinterziehern" sprichst.

  

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Na, J&S, er hat ja eigentlich ned die Aktionäre verteufelt und die Steuer bejubelt, er hat ein chirurgisches Schnitterl genau am neuralgischen Punkt angebracht: Dem, wo die Frage des Individuums ansetzen soll, ob die privaten Spekulationen Sinn mach(t)en oder eigentlich mehr Liebhaberei waren/sind, an der nun der Staat auch noch mitschneiden will.

In den Standardbereichen ist alles klar:

a) wer als Trader gut verdient hat, tut dies nun noch besser, mMn allerdings evtl. mit deutlichen Vorteilen auf Auslandsdepot, dafür steuerlich sehr gut gestellt

b) wer als Investor gut verdient hat, war meist steuerfrei und tut dies nun deutlich schlechter, weil plötzlich bestraft, insbesondere auch durch die mangelden Vortragsfähigkeit eventueller Verluste, egal ob im Inland oder im Auslandsdepot

c) wer beides nur schwer sagen kann, der kann sich nun sehr gut überlegen, ob das ganze noch Sinn macht oder ob man nicht Alternativen suchen sollte. Und hier schlägt der Donner unerbittlich zu und meint, dass die Leute nicht ins Ausland wandeln würden, wenns eh keinen Sinn macht weiterzuwursteln - und seine Gemeinheit äußert sich darin, diesen Zustand im Prinzip allen Diskutanten hier im Forum zu unterstellen .

Ich wünsche Euch aber nun lieber einen guten Rutsch in ein erfolgreiches 2011 - mögen Gesundheit und Glück dazu beitragen, Zufriedenheit zu erreichen .

  

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für meinen teil habe ich mich im dezember für ein depot im ausland entschieden. ich hatte nie ein problem mit einer veranlagung und meinem finanzbeamten wird es auch egal sein wo ich mein depot habe. er wird wie gewohnt eine veranlagung bekommen, nur zum unterschied wird die steuer halt mit dem neuen einheitssatz abgerechnet.

mit ein grund warum ich diesen schritt getan habe war die planungsunsicherheit ob die steuer kommt (ich kann für meine planungen nicht auf eine parlamentsentscheidung ende dezember warten) bzw. dann auch wirklich wegen verfassungsklagen umgesetzt wird. des weiteren möchte ich schlicht keine vorauszahlung an die finanz leisten.

mein zertitradingdepot habe ich aber weiterhin bei BJ... hier werden die änderungen erst ab 1.10. schlagend und in der regel waren diese ohenhin schon kest-pflichtig.




>Na, J&S, er hat ja eigentlich ned die Aktionäre
>verteufelt und die Steuer bejubelt, er hat ein chirurgisches
>Schnitterl genau am neuralgischen Punkt angebracht: Dem, wo
>die Frage des Individuums ansetzen soll, ob die privaten
>Spekulationen Sinn mach(t)en oder eigentlich mehr Liebhaberei
>waren/sind, an der nun der Staat auch noch mitschneiden will.
>
>In den Standardbereichen ist alles klar:
>
>a) wer als Trader gut verdient hat, tut dies nun noch besser,
>mMn allerdings evtl. mit deutlichen Vorteilen auf
>Auslandsdepot, dafür steuerlich sehr gut gestellt
>
>b) wer als Investor gut verdient hat, war meist steuerfrei und
>tut dies nun deutlich schlechter, weil plötzlich bestraft,
>insbesondere auch durch die mangelden Vortragsfähigkeit
>eventueller Verluste, egal ob im Inland oder im Auslandsdepot
>
>c) wer beides nur schwer sagen kann, der kann sich nun sehr
>gut überlegen, ob das ganze noch Sinn macht oder ob man nicht
>Alternativen suchen sollte. Und hier schlägt der Donner
>unerbittlich zu und meint, dass die Leute nicht ins Ausland
>wandeln würden, wenns eh keinen Sinn macht weiterzuwursteln -
>und seine Gemeinheit äußert sich darin, diesen Zustand im
>Prinzip allen Diskutanten hier im Forum zu unterstellen .
>
>Ich wünsche Euch aber nun lieber einen guten Rutsch in ein
>erfolgreiches 2011 - mögen Gesundheit und Glück dazu
>beitragen, Zufriedenheit zu erreichen .

  

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@shareholder

Darf man Fragen bei welchen Broker du das im Ausland gemacht hast?

Hatte da "Lynx" im Auge.

  

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>@shareholder
>
>Darf man Fragen bei welchen Broker du das im Ausland gemacht
>hast?
>
>Hatte da "Lynx" im Auge.

bin in der schweiz... einfach googeln... die auswahl ist nicht so mächtig.

wenn ich auch nach germanien gehe würde ich cortal consors nehmen. lynx kommt nicht in frage, die depots liegen dann in UK.

  

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bei Lynx werbens so schön mit dem "Steuerfrei" --> ist das bei cortal consors auch so (bzw. die Spesen sind auch niedrig)

  

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>bei Lynx werbens so schön mit dem "Steuerfrei"
>--> ist das bei cortal consors auch so (bzw. die Spesen
>sind auch niedrig)

der saturn sagt auch "geiz ist geil" und der geizhals ist auch wirklich billiger!

jetzt mal ernst... steuerfrei betrifft in dieser werbung nur die deutschen anleger weil der broker seine depots in GB führt. ich würde keinen cent nach england senden... punkt!

wenn du als devisenausländer in deutschland ein depot eröffnest wird dir auch keine österreichische kest-abgezogen. du bist selbst für deine veranlagung verantwortlich und ich würde es auch so machen.

billig ist oft nicht besser... cortal consors dürfte (so weit ich das bislang im überblick habe) technisch der beste broker in germanien sein. war aber nur eine idee, aber wie gesagt ich würde auch den echten firmensitz usw. in betracht ziehen.

  

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danke!
werde mir cortal consors auch mal näher ansehen.
die schweiz ist mir bei den Spesen einfach zu teuer.

  

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Nur 6 Prozent der Österreicher setzen auf Aktien

Wien (APA) - Nur rund 6 Prozent der Österreicher setzen für die
langfristige Vorsorge auf österreichische Aktien. Wer am 1. Jänner
1991 1.000 Euro in ATX-Werte investiert hat, hat per 31. Dezember
2010 über einen Betrag von 2.904,47 Euro verfügt, so die Wiener Börse
AG am Montag in einer Aussendung.

Am 2. Jänner 1991 betrug der Wert aller im ATX enthaltenen
Unternehmen rund 8,4 Mrd. Euro, per 31. Dezember 2010 lag die
Marktkapitalisierung bei 70,9 Mrd. Euro. Durch regelmäßige
Anpassungen hat sich die ATX-Zusammensetzung mehrfach geändert. Von
den ursprünglichen Unternehmen sind ohne Unterbrechung heute noch
OMV, RHI, Verbund und Wienerberger im ATX enthalten.

Die Berechnung wurde mit 1.000 Indexpunkten gestartet. In den
darauffolgenden Jahren hat der Wiener-Börse-Leitindex einige Höhen
und Tiefen durchlebt, wie etwa die Russland-Krise Ende der neunziger
Jahre, die Internet-Bubble zu Beginn des neuen Jahrtausends sowie das
bisherige All-time-High von 5.000 Punkten am 9. Juli 2007. Mit der
Subprime- und Finanzkrise seit 2008 sank der ATX in den Jahren 2008
und 2009 vorübergehend wieder unter 2.000 Punkte. Zum Jahresende 2010
betrug der ATX dann 2.904,47 Punkte.

Die Wiener Börse ist eine 100-Prozent-Tochter der CEE Stock
Exchange Group (CEESEG), die weiters die Börsen Budapest, Laibach und
Prag umfasst. Mit knapp der Hälfte der gesamten Marktkapitalisierung
sowie etwa zwei Drittel aller Aktienumsätze in Zentral- und Osteuropa
ist die CEE Stock Exchange Group die größte Börsengruppe in der
Region.

  

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Ab 2011 gibts bei Zertifikaten keine KESt-Gutschrift mehr. Das fällt dann (zumindest ab Oktober) alles unter die neuer Regelung: realisierte Gewinne KESt-pflichtig, realisierte Verluste nur im Nachhinein mit Spekulationsgewinnen ausgleichsfähig, und auch nur innerhalb des gleichen Kalenderjahres.

  

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stimmt, ab oktober 2011. bis dahin sollte alles beim alten bleiben. optionsscheine sind ab oktober ebenfalls kest-pflichtig, die waren ja immer frei. und bei turbo-zertifikaten fällt die >5 hebel regelung.

für diese sachen brauche ich auf jeden fall noch eine lösung bzw. fähigen broker, ab oktober halt


>Ab 2011 gibts bei Zertifikaten keine KESt-Gutschrift mehr.
>Das fällt dann (zumindest ab Oktober) alles unter die neuer
>Regelung: realisierte Gewinne KESt-pflichtig, realisierte
>Verluste nur im Nachhinein mit Spekulationsgewinnen
>ausgleichsfähig, und auch nur innerhalb des gleichen
>Kalenderjahres.

  

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>a) wer als Trader gut verdient hat, tut dies nun noch besser,
>mMn allerdings evtl. mit deutlichen Vorteilen auf
>Auslandsdepot, dafür steuerlich sehr gut gestellt
>
>b) wer als Investor gut verdient hat, war meist steuerfrei und
>tut dies nun deutlich schlechter, weil plötzlich bestraft,
>insbesondere auch durch die mangelden Vortragsfähigkeit
>eventueller Verluste, egal ob im Inland oder im Auslandsdepot


Genau umgekehrt wie die offizielle Intention des Gesetzes. Mich
trifft das stark und allem Gerechtigkeitsgefasel zum
Trotz empfinde ich es nicht als gerecht - Dividenden werden ohnehin
schon besteuert. Die Steuerfreiheit der Kursgewinne
ist für mich faire Kompensation für das eingegangene Risiko, bei
Verlusten hilft mir auch niemand. (2008!)

Die Politik argumentiert natürlich damit daß bisher der Großteil der
Gewinne hinterzogen wurde - hier tendiere ich
zu Vecernicek, ich glaube die tatsächlichen Spekulationsgewinne
werden maßlos überschätzt. Die Steuereinnahmen werden
aufgrund der sofortigen Besteuerung von Gewinnen innerhalb der Fonds
vermutlich trotzdem passen - und ein paar Krümmel werden von den
Privaten dazukommen.

Es ist doch vollkommen schizophren - auf der einen Seite werden bei
den Aktionären großartige Gewinne vermutet, auf der anderen
z.B. die private Pensionsvorsorge mit Aktien als viel zu riskant
verteufelt. Was denn nun?

Ich für meinen Teil werde Neuveranlagungen vermutlich auch auf einem
Auslandsdepot durchführen und dann am Jahresende deklarieren - wie
Shareholder geschrieben hat, ich habe auch keine Lust den Staat
vorzufinanzieren. Ich werde aber noch abwarten ob/wie das vor dem
Verfassungsgerichtshof hält. Ein Jahr kann ich mich schon noch mit
Netting drüberretten, sofern nicht plötzlich alle meine neuen
Investments niemals die Gewinnzone verlassen.

  

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Alle diejenigen, die mit Lebensversicherungen von 10-14jähriger Laufzeit spekuliert haben,

sollten wissen, dass ab 2011 diese Lebensversicherungen mit 11%iger Versicherungssteuer statt mit 4%iger Versicherungssteuer bestraft werden, was die Rendite empfindlich schmälert.

Aber die Versicherungssteuer zählt zu den sogenannten "guten Steuern", mit denen diejenigen bestraft werden, "die schuld an der Krise sind".

(Unter 10jährige Versicherungen hatten auch bisher schon die 11%ige Versicherungssteuer)

  

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Eigentlich gibt es bzgl. Versteuerung heuer drei Kategorien:

1. Kauf vor 1.1.2011, Behaltedauer länger als ein Jahr = steuerfrei
2. Kauf im Jahr 2011, Verkauf egal wann = 25% Wertpapier-KESt
3. Kauf vor 1.1.2011, Behaltedauer kürzer als ein Jahr = Besteuerung gemäß §30 EStG

D.h., bei der dritten Kategorie (kurzfristige Anlage, aber Kauf vor 1.1.2011) müssten die Spesen und andere Ausgaben (Fachliteratur etc.) wie bisher abgezogen werden können und die Versteuerung per Einkommensteuererklärung erfolgen.

Bzgl. Übergangsregelung (Käufe und Verkäufe zwischen 1.1.2011 und 30.9.2011) bin ich mir nicht ganz sicher, wie diese besteuert werden müssen, rückwirkend per Wertpapier-KESt oder doch per §30 EStG? --> https://brokerjet.ecetra.com/at/home/wertpapiersteuer-2011.phtml

  

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>Eigentlich gibt es bzgl. Versteuerung heuer drei Kategorien:
>
>1. Kauf vor 1.1.2011, Behaltedauer länger als ein Jahr =
>steuerfrei
>2. Kauf im Jahr 2011, Verkauf egal wann = 25% Wertpapier-KESt
>3. Kauf vor 1.1.2011, Behaltedauer kürzer als ein Jahr =
>Besteuerung gemäß §30 EStG
>
>D.h., bei der dritten Kategorie (kurzfristige Anlage, aber
>Kauf vor 1.1.2011) müssten die Spesen und andere Ausgaben
>(Fachliteratur etc.) wie bisher abgezogen werden können und
>die Versteuerung per Einkommensteuererklärung erfolgen.
>
>Bzgl. Übergangsregelung (Käufe und Verkäufe zwischen 1.1.2011
>und 30.9.2011) bin ich mir nicht ganz sicher, wie diese
>besteuert werden müssen, rückwirkend per Wertpapier-KESt oder
>doch per §30 EStG? -->
>https://brokerjet.ecetra.com/at/home/wertpapiersteuer-2011.phtml


Auch wenn es noch so oft anders geschrieben wird:

Alles was nach dem 1.1.2011 gekauft und vor dem 1.10. 2011 verkauft wird, unterliegt der Einkommensteuerveranlagung.


  

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> Auch wenn es noch so oft anders geschrieben wird:

> Alles was nach dem 1.1.2011 gekauft und vor dem 1.10. 2011 verkauft wird, unterliegt der Einkommensteuerveranlagung.



Diese Info ist aber noch nicht ganz durchgedrungen, siehe z.B.: http://www.be24.at/blog/entry/652795/wp-kest-muessen-broker-fuer-kunden-geradestehen< br />

  

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Da ich nicht in der Lage bin, das sachlich zu kommentieren, urteilt selbst.

Quelle: diepresse.com


Die SPÖ will bis 2013 eine Steuerreform, die den Mittelstand "um einige 1.000 Euro pro Jahr" entlastet. Im Gegenzug sollen auf der Seite der Unternehmenssteuern und durch eine Vermögenssteuer rund 3 Milliarden Euro mehr in der Staatskasse bleiben. Das sagte SPÖ-Bundesgeschäftsführer Günther Kräuter in einem Interview mit dem "WirtschaftsBlatt" (Mittwochausgabe).

Ansetzen will Kräuter unter anderem bei den Förderungen und Subventionen für Unternehmen. Diese sollen um 850 Millionen Euro jährlich gekürzt werden. Das sei laut Wifo kurzfristig ohne negative Auswirkung auf den Wirtschaftskreislauf bzw. den Arbeitsmarkt möglich.

Außerdem könnte laut Kräuter ein Teil der Steuerschulden von Unternehmen in Höhe von insgesamt 2,5 Mrd. Euro rascher eingetrieben werden. Beide Maßnahmen zusammen sollen 1 bis 1,5 Mrd. Euro bringen.

Für die Sozialversicherungsbeiträge der Unternehmen sollten nach SPÖ-Plänen künftig statt der Lohnsumme "Elemente einer Wertschöpfungsabgabe" als Berechnungsgrundlage herangezogen werden, z.B. die Bilanzsumme. Das würde auch Kosten des Faktors Arbeit senken. Damit könnte eine weitere Milliarde bewegt werden, schätzt Kräuter.
Kräuter will Spitzensteuersatz anheben

Besteuert werden sollen künftig Vermögen über eine Million Euro. Der Spitzensteuersatz für Einkommen ab 300.000 Euro pro Jahr soll um 5 Prozentpunkte angehoben werden. Das treffe "Leute, die zumindest ein Monatseinkommen von 12.000 bis 13.000 Euro netto beziehen", so Kräuter. Das und eine "Börseumsatzsteuer neu" - "bei weiteren Blockaden einer europäischen Finanztransaktionssteuer" - sowie Änderungen bei der Gruppenbesteuerung soll insgesamt mindestens eine Milliarde bringen.

Bis zum Herbst dieses Jahres will man dem Koalitionspartner ÖVP "ein verhandlungstaugliches Konzept" vorlegen, kündigte Kräuter an.

(APA)

  

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>Außerdem könnte laut Kräuter ein Teil der Steuerschulden von
>Unternehmen in Höhe von insgesamt 2,5 Mrd. Euro rascher
>eingetrieben werden. Beide Maßnahmen zusammen sollen 1 bis 1,5
>Mrd. Euro bringen.


das geht aber nur einmal wenn überhaupt die entlastung kostet aber jedes jahr

  

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Der soll mal schauen, was das für Schulden sind!

Das sind großteils Schulden, die schon seit Jahren sowas von uneinbringlich sind, Konkurse und so, wo noch auf die offizielle Beendigung gewartet wird.

Diese Abgabenrückstände haben vor Jahren laut Weisung nicht abgeschrieben werden dürfen, um die EU-Reife Österreichs nicht zu gefährden! Und seither werden sie mitgeschleppt. Bis zum St.Nimmerleinstag, weil es halt soviel Geld ist, das sich jetzt von den kleinen Finanzlern keiner mehr abschreiben traut, weil er dann wegen Minderleistung von der Obrigkeit was auf den Deckel kriegt.

  

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Information Vermögenszuwachssteuer:

Mit 01.01.2011 wurde aufgrund des Budgetbegleitgesetzes 2011 die Besteuerung von Substanzgewinnen wirksam.

Demnach sind realisierte Wertsteigerungen von, nach dem 01.01.2011 angeschafften, Aktien und Fonds sowie aus, ab dem 01.10.2011 angeschafften, Schuldverschreibungen und Derivaten generell steuerpflichtig.

Die Besteuerung erfolgt als Kapitalertragsteuer in Höhe von 25% und wird von der B A N K beginnend mit 01.10.2011 abgeführt.

Um diesem Umstand Rechnung zu tragen, werden ab sofort neu zugekaufte Wertpapiere in Ihrer Depotansicht in einer separaten Position - getrennt vom Altbestand - geführt.

Sie haben die Wahl, Anteile aus dem Alt- oder Neubestand zu verkaufen.


Gruß

  

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Des is owa jetzt bled

Da kann ich ja gar nix mehr zu meinen Zwergpositionen dazu kaufen, um sie spesenschonend mal abschichten zu können

Und meine offenen Orders führen jetzt dann zu zwei getrennten winzigen Häuflein von Aktien

Ich denke, viele Broker werden sogar zweimal die Positionsmindestspesen verrechnen, also kontrolliert bitte und holt Euch die zuviel verrechneten Euros zurück!

  

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Um diesem Umstand Rechnung zu tragen, werden ab sofort neu zugekaufte Wertpapiere in Ihrer Depotansicht in einer separaten Position - getrennt vom Altbestand - geführt.

---
Woher hast du diese Info? quelle?
bei der DA sehe ich diesbezüglich nichts !

  

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Das ist eine Info aus meiner Depotführenden Bank (nicht BJ). Du wirst verstehen wenn ich Sie nicht beim Namen nenne.


Gruß

  

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Bei brokerjet heißt es:

"Eine Positionstrennung von Alt- und Neu-Beständen innerhalb der Trading-Applikationen ist in Ausarbeitung."

  

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Seit Jahresanfang ist die neue Aktien-KESt in Kraft. FORMAT zeigt, wie Sie Steuerfallen umgehen und verbleibende Spielräume nutzen.

Eigentlich müsste der Finanzminister ab sofort Weiterbildungskurse für Anleger fördern. Schließlich schneidet der Fiskus künftig bei Kursgewinnen mit. Von der neuen Vermögenszuwachssteuer in Höhe von 25 Prozent sind alle Wertpapiere von Aktien über Anleihen bis zu Zertifikaten und Optionen einschließlich Fonds betroffen.

In der Regel gilt die neue Steuer für alle Wertpapierkäufe, die ab 1. Jänner 2011 getätigt werden. Das heißt: Wer jetzt Aktien um 5.000 Euro kauft und zum Beispiel nach fünf Jahren mit 2.000 Euro Gewinn verkauft, erhält nur 6.500 Euro gutgeschrieben, weil die Bank ein Viertel des Profits, also 500 Euro, ans Finanzamt überweist. Grundsätzlich bleiben Wertpapiere, die bereits Ende 2010 am Depot lagen, auf Dauer von der neuen KESt verschont. Allerdings gibt es auch für Altfonds eine teilweise Besteuerung der innerhalb des Fonds erzielten Kursgewinne.

FORMAT analysiert die Fallstricke des zum Jahresanfang in Kraft getretenen Gesetzes und zeigt, welche Spielräume bestehen, um der neuen Abgabe so weit wie möglich zu entkommen.


1.Trennen Sie Neukäufe und Altbestände gleicher Wertpapiere

Aufpassen sollte man bei Teilverkäufen von gleichen Wertpapieren, die sowohl vor als auch nach dem Stichtag 1. Jänner 2011 erworben wurden. Steuerlich bucht nämlich die Bank üblicherweise zuerst die frühesten Anschaffungen aus, es gilt also das sogenannte First-in-first-out-Prinzip. Das Problem: Es werden unerwünschterweise ausgerechnet die noch KESt-frei erworbenen Papiere eliminiert und nicht die KESt-pflichtigen. Um das zu verhindern, kann man bei der Bank ein zweites Depot für Neuanschaffungen einrichten. Gegebenenfalls könnte man auch die Sparpläne für einen Fonds stoppen und künftig in einen anderen Fonds einzahlen, um Alt und Neu zu trennen.

Manche Banken bieten bereits Lösungen an, die ab heuer erworbenen Anteile in einer zusätzlichen Buchungszeile am Depot aufzuführen. Wer zum Beispiel beim Diskontbroker bankdirekt.at monatlich Geld in einen Fondssparplan investiert, bekommt für die neuen Raten automatisch eine Extra-Buchungszeile. Man kann dann bei Teilverkäufen entscheiden, welche Anteile veräußert werden. Die direktanlage.at programmiert bis Ende Februar ein derartiges System. Bis dahin werden im Zweifelsfall zuerst die heuer angeschafften Papiere abgestoßen. brokerjet empfiehlt die Eröffnung eines Zweitdepots, weil dies ohnehin gratis sei. Tipp: Erkundigen Sie sich bei Ihrer Bank, wie diese vorgeht.


2.Fondssparpläne als Tilgungsträger bei der Wertpapier-KESt begünstigt.

Wer im Zusammenhang mit einem endfälligen Immobiliendarlehen bis Ende Oktober 2010 bei einer Bank einen Fondssparplan als Tilgungsträger abgeschlossen hat, braucht auch für künftige Raten keine KESt für die beim Anteilsverkauf erzielten Gewinne zahlen. Das Gleiche gilt auch für Erträge aus Devisensicherungsgeschäften für Fremdwährungsdarlehen. BDO-Steuerberater Karl Bruckner: "Die Befreiung gilt für Darlehen bis zur Höhe von 200.000 Euro. Wenn das Darlehen 300.000 Euro ausmacht, wären nur zwei Drittel der Fondsgewinne steuerbegünstigt.“


3.Fondspolizzen als Alternative für Fondssparpläne.

Lebensversicherungen sind von der neuen Wertpapier-KESt nicht betroffen, das gilt auch für die Zukunftsvorsorge und fondsgebundene Varianten. Es ist eine Überlegung wert, künftig Fonds in einem Versicherungsmantel zu erwerben. Dann fallen nur vier Prozent Versicherungssteuer an. Generell gilt: Je höher die künftigen Gewinne, desto eher lohnt sich eine Fondspolizze.

Allerdings sollte man vor dem Abschluss die Kosten und die Breite des Einzelfonds-Angebots bei verschiedenen Versicherungen vergleichen. Tipp: Man kann sich die teuren Abschlussprovisionen sparen, wenn man sogenannte Direktionspolizzen abschließt und dafür auf die Beratung verzichtet. Die Kontaktaufnahme erfolgt am einfachsten über eine E-Mail an die Zentrale der Assekuranz.


4.Alte Versicherungs-Einmalerläge bis zu 100 Prozent aufstocken.

Für Abschlüsse ab 1. Jänner wurde die Mindestlaufzeit von Einmalpolizzen von zehn auf fünfzehn Jahre verlängert. Man kann aber einen früheren Einmalerlag bis zum Doppelten der ursprünglichen Einzahlung aufstocken, ohne dass sich dessen ursprüngliche Laufzeit verlängert. Das ist jetzt aus steuerlichen Gründen bei Fondspolizzen besonders interessant. Außerdem ist es bei Einmalpolizzen generell ohne Nachversteuerung erlaubt, 25 Prozent der eingezahlten Prämie vorzeitig zu entnehmen.

Uniqa-Vorstand Werner Holzhauser: "Bei Versicherungen mit laufender Prämie gibt es keine steuerliche Mindestfrist. Hier wären also zum Beispiel weiterhin zehnjährige Verträge möglich.“ Kürzere Fristen als zehn Jahre sind aber in der Regel aus Kostengründen nicht sinnvoll. Wichtig ist, dass im Vertrag steht, dass die Raten bis zum Ende der Laufzeit entrichtet werden. Es ist aber trotzdem unbedenklich, die Einzahlungen vorzeitig zu stoppen.


5.Steuergünstiger Kauf von Optionen und bestimmter Zertifikate bis 30. 9.

Ein generelles Schlupfloch gilt beim Kauf von Derivaten wie etwa Optionsscheinen, von Einzelanleihen und von einigen Zertifikaten, die bisher KESt-frei waren. Das betrifft zum Beispiel Turbozertifikate mit einem Hebel, der bei der Emission größer als fünf war. All diese Papiere können noch bis zum 30. September 2011 geordert und beliebig lange behalten werden, ohne dass für die Kursgewinne Wertpapier-KESt anfällt (die KESt auf Anleihenzinsen wird natürlich trotzdem abgezogen). Anbieter wie RCB, Erste Bank oder Royal Bank of Scotland zeigen auf ihrer Homepage, ob ein Zertifikat KESt-frei ist oder nicht.


Quelle: Format vom 7.1.2011


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Gruß

  

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> Zertifikaten, die bisher KESt-frei waren.

Die RZB hat einige solche Indexzertifikate auf ATX, DAX, etc... klingt interessant.

Aber,... habe ich das richtig verstanden das die Nachteile eines Zertifikates sind das 1) es sich nicht um Sondervermögen handelt, also RZB pleite -> Geld weg, und 2) die ausgeschüttetten Dividenden kassiert der Emittent?

  

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>Die RZB hat einige solche Indexzertifikate auf ATX, DAX,
>etc... klingt interessant.
>
>Aber,... habe ich das richtig verstanden das die Nachteile
>eines Zertifikates sind das 1) es sich nicht um Sondervermögen
>handelt, also RZB pleite -> Geld weg, und 2) die
>ausgeschüttetten Dividenden kassiert der Emittent?


Korrekt.

  

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ad turbozertifikat :
wenn ich noch vor 1.10.2011 ein zerti -z.b. auf die iaa welches aufgrund des hebels kestfrei ist - kaufe bleibt dies in zukunft von der wp-kest ausgenommen ? ist das wirklich so oder verstehe ich da etwas falsch ? ich habe bis jetzt angenommen, daß dieses zerti ab 1.10.2011 sehr wohl der wp-kest unterliegt wenn ich es nach dem 1.1.2011 kaufe ! bitte um aufklärung ! danke !

  

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>ad turbozertifikat :
>wenn ich noch vor 1.10.2011 ein zerti -z.b. auf die iaa
>welches aufgrund des hebels kestfrei ist - kaufe bleibt dies
>in zukunft von der wp-kest ausgenommen ? ist das wirklich so
>oder verstehe ich da etwas falsch ? ich habe bis jetzt
>angenommen, daß dieses zerti ab 1.10.2011 sehr wohl der
>wp-kest unterliegt wenn ich es nach dem 1.1.2011 kaufe ! bitte
>um aufklärung ! danke !

nein... das datum 1.1.2011 gilt nur für aktien und fonds. der rest ist erst ab 1.10.2011 an der reihe.

http://www.raiffeisen.at/eBusiness/bankdirekt_template2/609771855607025555-NA-70115673072 9147800-NA-8-NA-NA-NA.html?utm_source=Serviceletter&utm_medium=Serviceletter&utm_campaign=Budgetbegleitge setz

  

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hab jetzt mit einem steuerberater und mit der finanz gesprochen und beide haben mir bestätigt das es notwendig ist die eröffnung eines depots im ausland zu melden. nicht den depotauszug vorweisen, sondern einfach nur mal melden.

warum?

erstens soll das datum der eröffnung genannt werden. um, eh klar, zu verifizieren ob die papiere der neuen wp-kest unterliegen oder eben nicht.

zweitens für einen eventuellen wechsel von auslandsbank A zu auslandsbank B.

falls beide nicht gemeldet sind wird der transfer als kauf und verkauf gewertet... das kann dann blöd ausgehen.

also achtung, wer verlust auf auslandsdepots geltend machen möchte und vorab das depot gar nicht gemeldet hat wird wohl keine glückliche antwort von der finanz erhalten.

  

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>hab jetzt mit einem steuerberater und mit der finanz
>gesprochen und beide haben mir bestätigt das es notwendig ist
>die eröffnung eines depots im ausland zu melden. nicht den
>depotauszug vorweisen, sondern einfach nur mal melden.
>
>warum?
>
>erstens soll das datum der eröffnung genannt werden. um, eh
>klar, zu verifizieren ob die papiere der neuen wp-kest
>unterliegen oder eben nicht.
>
>zweitens für einen eventuellen wechsel von auslandsbank A zu
>auslandsbank B.
>
>falls beide nicht gemeldet sind wird der transfer als kauf und
>verkauf gewertet... das kann dann blöd ausgehen.
>
>also achtung, wer verlust auf auslandsdepots geltend machen
>möchte und vorab das depot gar nicht gemeldet hat wird wohl
>keine glückliche antwort von der finanz erhalten.


Das mit dem Auslandsdepot wird der Finanz sowieso nicht schmecken. Nicht nur,daß der Steuerhinterziehung genauso schwer nachgegangen werden kann,wie in Österreich bis jetzt (Bankgeheimnis in etlichen Ländern),nicht nur,daß ein höherer Verwaltungsaufwand besteht (sonst könnte man sich den automatischen Abzug auch gleich in Ö schenken) ,SONDERN leicht könnte jemand,der sein Geld versteckt, behaupten (nachdem er aufgeflogen ist),er habe das Geld dort (Ch z.b) nur um gegebenenfalls zu spekulieren.

  

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>>hab jetzt mit einem steuerberater und mit der finanz
>>gesprochen und beide haben mir bestätigt das es notwendig
>ist
>>die eröffnung eines depots im ausland zu melden. nicht
>den
>>depotauszug vorweisen, sondern einfach nur mal melden.
>>
>>warum?
>>
>>erstens soll das datum der eröffnung genannt werden. um,
>eh
>>klar, zu verifizieren ob die papiere der neuen wp-kest
>>unterliegen oder eben nicht.
>>
>>zweitens für einen eventuellen wechsel von auslandsbank A
>zu
>>auslandsbank B.
>>
>>falls beide nicht gemeldet sind wird der transfer als kauf
>und
>>verkauf gewertet... das kann dann blöd ausgehen.
>>
>>also achtung, wer verlust auf auslandsdepots geltend
>machen
>>möchte und vorab das depot gar nicht gemeldet hat wird
>wohl
>>keine glückliche antwort von der finanz erhalten.

>
>Das mit dem Auslandsdepot wird der Finanz sowieso nicht
>schmecken. Nicht nur,daß der Steuerhinterziehung genauso
>schwer nachgegangen werden kann,wie in Österreich bis jetzt
>(Bankgeheimnis in etlichen Ländern),nicht nur,daß ein höherer
>Verwaltungsaufwand besteht (sonst könnte man sich den
>automatischen Abzug auch gleich in Ö schenken) ,SONDERN leicht
>könnte jemand,der sein Geld versteckt, behaupten (nachdem er
>aufgeflogen ist),er habe das Geld dort (Ch z.b) nur um
>gegebenenfalls zu spekulieren.


der verwaltungsaufwand hält sich meines erachtens nach sehr in grenzen... er ist um keinen stück größer als wenn jemand mit seinem inländischen depot seine verluste gegenrechnen lässt.

wo jemand sein geld lagerd geht die finanz nichts an... es ist schon versteuert (hoffentlich). ich kann genau so mein geld auf einem sparbuch in deutschland, schweiz, luxemburg oder sonst wo haben. durch die eu-zinsrichtlinie erfolgt ohnehin eine richtige besteuerung.

was die finanz halt wissen will ist ob damit auch spekuliert wird. ist legitim... und darum hat jeder 4 wochen lang nach depoteröffnung zeit sich zu melden (hab ich vorhin vergessen zu erwähnen).

  

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am ende hat ein auslandsdepot also nur den vorteil, daß man am jahresende verluste mit gewinnen gegenrechnen kann und sich somit liquidität und zinsen behält. sehe ich das richtig?

  

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>am ende hat ein auslandsdepot also nur den vorteil, daß man
>am jahresende verluste mit gewinnen gegenrechnen kann und sich
>somit liquidität und zinsen behält. sehe ich das richtig?

stimmt! ...du kannst dann im frühjahr des folgejahres gemütlich eine einkommensteuererklärung (E1) abgeben.

  

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>am ende hat ein auslandsdepot also nur den vorteil, daß man
>am jahresende verluste mit gewinnen gegenrechnen kann und sich
>somit liquidität und zinsen behält. sehe ich das richtig?

>stimmt! ...du kannst dann im frühjahr des folgejahres gemütlich eine einkommensteuererklärung (E1) abgeben.<



danke

  

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der verwaltungsaufwand hält sich meines erachtens nach sehr in grenzen... er ist um keinen stück größer als wenn jemand mit seinem inländischen depot seine verluste gegenrechnen lässt.

wo jemand sein geld lagerd geht die finanz nichts an... es ist schon versteuert (hoffentlich). ich kann genau so mein geld auf einem sparbuch in deutschland, schweiz, luxemburg oder sonst wo haben. durch die eu-zinsrichtlinie erfolgt ohnehin eine richtige besteuerung.

was die finanz halt wissen will ist ob damit auch spekuliert wird. ist legitim... und darum hat jeder 4 wochen lang nach depoteröffnung zeit sich zu melden (hab ich vorhin vergessen zu erwähnen).


Da dies vielleicht ein schwerer Schaden für die hiesigen Borker bedeuten sollte,könnte es vielleicht doch so kommen,daß die Banken "freiwillig" (nach Verhandlungen mit den FM) darauf drängen doch die Verluste,wie in Deutschland, gegenrechnen zu "dürfen".....!??
Softwaretechnisch wäre das sowieso kein viel grösseres Problem mehr.

Befürchte aber (nicht für mich) ,daß die Finanz die Verlustrechnung selber durchführen will, um die Leute auszuspionieren (Stichwort:Vergangene nichtversteuerte Spekulationen).

  

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>Befürchte aber (nicht für mich) ,daß die Finanz die
>Verlustrechnung selber durchführen will, um die Leute
>auszuspionieren (Stichwort:Vergangene nichtversteuerte
>Spekulationen).


glaub ich auch. sachlich spricht doch nichts dafür und der kleine zinsvorteil für den staat fällt auch nicht ins gewicht.

  

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blöde frage:


werden bj & co nicht wesentliche umsatzrückgänge erleiden, vor allem durch den abgang von tradern? warum wäre es nicht möglich nach einem netting auf täglicher basis die kest abzuziehen? reine verlusttage könnten akkumuliert und am tag der nächsten gewinne verrechnet und versteuert werden, oder so ähnlich halt...

so ein problemoutsourcing an den broker, welches im rahmen einer sondervereinbarung für trader mit bestimmten umsatz, optional angeboten werden könnte, würde das zins- und liquiditätsproblem lösen.
zudem wäre es für den broker eine chance sich innovativ von der konkurrenz abzuheben.

  

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>sachlich spricht doch nichts dafür

Kommt darauf an, was der Zweck der Steuer ist. Ich habe den Sinn so verstanden: "Jeder, der mit Aktien handelt, muß spüren, daß er unerwünscht ist."

Entsprechend sind die Schikanen keine Betriebsunfälle, sondern nur Mittel zum erklärten Zweck.

  

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>>sachlich spricht doch nichts dafür
>
>Kommt darauf an, was der Zweck der Steuer ist. Ich habe den
>Sinn so verstanden: "Jeder, der mit Aktien handelt, muß
>spüren, daß er unerwünscht ist."
>
>Entsprechend sind die Schikanen keine Betriebsunfälle, sondern
>nur Mittel zum erklärten Zweck.


dann: ziel erreicht.

  

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Zwar soll das Gesetz erst am 1. Oktober 2011 in Kraft treten. Allerdings sind die Banken verpflichtet, alle ab Jänner gekauften Wertpapiere zu erfassen.
------
Schon wieder ein neuer Aspekt-werden dann diese Infos automatisch ans Fa weitergegeben, oder wie kann das verstanden werden?
Von Brokerseite habe ich diese news noch nicht vernommen!

Wer weis mehr?

  

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>Zwar soll das Gesetz erst am 1. Oktober 2011 in Kraft treten.
>Allerdings sind die Banken verpflichtet, alle ab Jänner
>gekauften Wertpapiere zu erfassen.
>------
>Schon wieder ein neuer Aspekt-werden dann diese Infos
>automatisch ans Fa weitergegeben, oder wie kann das verstanden
>werden?
>Von Brokerseite habe ich diese news noch nicht vernommen!


die käufe und verkäufe werden sowieso gespeichert. es geht nur darum
zu unterscheiden ob ein wertpapier im depot schon vor 01.01. gekauft wurde weil für die die alte regelung gilt. die neukäufe müssen extra gekennzeichnet werden. meldung oder so gibts nicht, noch gibts ein bankgeheimnis.

  

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>>Zwar soll das Gesetz erst am 1. Oktober 2011 in Kraft
>treten.
>>Allerdings sind die Banken verpflichtet, alle ab Jänner
>>gekauften Wertpapiere zu erfassen.
>>------
>>Schon wieder ein neuer Aspekt-werden dann diese Infos
>>automatisch ans Fa weitergegeben, oder wie kann das
>verstanden
>>werden?
>>Von Brokerseite habe ich diese news noch nicht vernommen!
>
>
>die käufe und verkäufe werden sowieso gespeichert. es geht nur
>darum
>zu unterscheiden ob ein wertpapier im depot schon vor 01.01.
>gekauft wurde weil für die die alte regelung gilt. die
>neukäufe müssen extra gekennzeichnet werden. meldung oder so
>gibts nicht, noch gibts ein bankgeheimnis.

bislang bestand auch keine aufzeichungspflicht betreffend dem einstandskurswert. die aufzeichungspflichten für unternehmer endeten bislang überhaupt gänzlich nach 7 jahren. für private nach 5 jahren. jetzt sind sie für anschaffungen ab dem 1.1.2011 bis zum tag der veräußerung (oder eben übertrag zu einer anderen bank) verpflichtet unbefristet aufzuzeichnen.

  

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guten abend,
muss man eigentlich bei eröffnung eines depots in deutschland die
dortige abgeltungssteuer auf aktiengewinne zahlen? habe gehört, dass einige länder eine depoteröffnung automatisch an die österreichische finanz melden, stimmt das? welche länder (banken) würden sich steuerlich bzw meldetechnisch anbieten? danke für die beantwortung,
strawinsky

  

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>guten abend,
>muss man eigentlich bei eröffnung eines depots in deutschland
>die
>dortige abgeltungssteuer auf aktiengewinne zahlen? habe
>gehört, dass einige länder eine depoteröffnung automatisch an
>die österreichische finanz melden, stimmt das? welche länder
>(banken) würden sich steuerlich bzw meldetechnisch anbieten?
>danke für die beantwortung,
>strawinsky

gegenfrage, bist du in deutschland steuerpflichtig? wenn nein dann auch nein.

wo hört man sowas?

nein wie oben erwähnt erfolgt keine automatische meldung. es gibt aber eine eu-zinsrichtlinie wo zinserträge (verrechnungskonto, sparbuch udgl.) schon an das wohnsitzfinanzamt gemeldet werden (luxemburg, schweiz und österreich melden nicht - die führen gesammelt eine quellensteuer ab - die steigt an und ist höher als die kest im inland).

die frage nach welchem land/bank erübrigt sich durch oben genanntes.

  

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sofern man tradet, ist es ein sehr großer vorteil!
da man sehr viel transaktionen hat, und sicher nicht alle mit gewinn abschließen kann. daher muß man die gegenzurechnenden verluste, steuertechnisch, nicht vorfinanzieren.

  

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Danke für den Hinweis, erstaunlicherweise war davon noch nirgends die Rede?
Auf die Idee wäre ich allein jedenfalls sicher nicht gekommen


>hab jetzt mit einem steuerberater und mit der finanz
>gesprochen und beide haben mir bestätigt das es notwendig ist
>die eröffnung eines depots im ausland zu melden. nicht den
>depotauszug vorweisen, sondern einfach nur mal melden.

  

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Zunächst möchte ich mein Lob und meinen Dank an alle Poster für die vielen interessanten und qualitativ hochwertigen Beiträge in diesem Forum aussprechen.

Zur neuen Kursgewinnbesteuerung möchte ich als bisheriger "Nur-Mitleser" folgendes aufzeigen bzw. folgenes hinterfragen:
Es gibt ja die Steuerfreigrenze von EUR 11.000,-/Jahr (= steuerfreies Basiseinkommen). Dh. eine "Nur-Hausfrau", ein "Nur-Student bzw. Schüler" oder eine Frau in Karenz konnte bis jetzt Aktiengewinne innerhalb der einjährigen Spekulationsfrist bis EUR 11.000,- lukrieren, ohne überhaupt einkommensteuerpflichtig zu werden. Mit der neuen Kursgewinnbesteuerung wird jeder Aktiengewinn sofort mit 25% versteuert. Diese Personengruppen werden somit am härtesten von der neuen WP-KeSt getroffen, mE ist es für diese Personen ab dem 1.10.2011 uninteressant in Aktien zu investieren. Jedoch waren gerade diese Personengruppen (Studenten!) stärker als der Durchschnittsösterreicher am Aktienhandel interessiert. Aktien, die nach dem 1.1.2011 gekauft wurden, müssten überdies vor dem 1.10.2011 verkauft werden, um eine Besteuerung zu vermeiden (bei Aktiengewinnen < EUR 11.000,-).

Wenn man jetzt ein Auslandsdepot für diese Personengruppe ins Spiel bringt, stellt sich für mich die Frage, ob diese zukünftigen Aktiengewinne in Österreich überhaupt steuerpflichtig sind? - wiederum unter Bezugnahme auf das steuerfreie Basiseinkommen iHv EUR 11.000,-.

Anmerken möchte ich auch noch, dass man die meisten Infos zur neuen WP-KeSt nur in diesem Forum finden kann, was die Klasse dieses Forums nochmals auszeichnet!

Vielen Dank im Voraus für eure Antworten!

  

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Wenn man sich jetzt ein Auslandsdepot eröffnet, zB in Deutschland, und man von diesem Auslandsdepot aus sämtliche Wertpapierkäufe und -verkäufe abwickelt, dann muss man bei einem Kursgewinn keine 25%ige KESt bezahlen oder?

Oder anders gesagt: Für die Versteuerung der Kursgewinne gelten dann nur die Steuerrichtlinien des Landes, in dem ich das Depot habe, aber nicht die Steuerrichtlinien des Landes in dem ich selbst wohne oder?

  

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>Wenn man sich jetzt ein Auslandsdepot eröffnet, zB in
>Deutschland, und man von diesem Auslandsdepot aus sämtliche
>Wertpapierkäufe und -verkäufe abwickelt, dann muss man bei
>einem Kursgewinn keine 25%ige KESt bezahlen oder?
>
>Oder anders gesagt: Für die Versteuerung der Kursgewinne
>gelten dann nur die Steuerrichtlinien des Landes, in dem ich
>das Depot habe, aber nicht die Steuerrichtlinien des Landes in
>dem ich selbst wohne oder?

Im Gegenteil, für Dein Depot gelten immer die Steuerrichtlinien des Landes in dem Du wohnst (=ordentlichen Wohnsitz hast).

Die Unterschiede ergeben sich in der EXEKUTION der Regeln - denn natürlich kann eine österreichische Steuerbehörde ein zB. Deutsches Unternehmen nicht verpflichten, Österreichische Regeln für seine Österreichischen Kunden anzuwenden. Umgekehrt kann man aber als Devisenausländer (zB. Österreicher in Dtschl.) beantragen, dass eben die Regeln des jeweiligen Gastlandes nicht zur Anwendung kommen (weil man ja daheim steuerpflichtig ist).

Daraus ergibt sich nun ein wenig Gestaltungsspielraum. Imho auch hinsichtlich des Studenten-Beispiels, dann da sollten auch in Ö beim Ausgleich die Steuern wohl rückerstattet werden. Man wird dann eben daran - und der damit verbundenen Erklärung - ein gesteigertes Interesse haben (müssen ).

  

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Wie würde das dann hinsichtlich Steuerbezahlung genau ablaufen wenn ich als Österreicher ein Depot in zB Deutschland eröffne und darüber meine Wertpapiertransaktionen abwickle?

Zahle ich da anfangs die Steuern nach den Steuerrichtlinien Deutschlands und muss in Österreich dann eine Einkommenssteuererklärung machen (in der dann die bereits bezahlten Steuern in Deutschland gegengerechnet werden)?

  

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>Zur neuen Kursgewinnbesteuerung möchte ich als bisheriger
>"Nur-Mitleser" folgendes aufzeigen bzw. folgenes
>hinterfragen:
>Es gibt ja die Steuerfreigrenze von EUR 11.000,-/Jahr (=
>steuerfreies Basiseinkommen). Dh. eine
>"Nur-Hausfrau", ein "Nur-Student bzw.
>Schüler" oder eine Frau in Karenz konnte bis jetzt
>Aktiengewinne innerhalb der einjährigen Spekulationsfrist bis
>EUR 11.000,- lukrieren, ohne überhaupt
>einkommensteuerpflichtig zu werden. Mit der neuen
>Kursgewinnbesteuerung wird jeder Aktiengewinn sofort mit 25%
>versteuert. Diese Personengruppen werden somit am härtesten
>von der neuen WP-KeSt getroffen, mE ist es für diese Personen
>ab dem 1.10.2011 uninteressant in Aktien zu investieren.


diese personengruppe kann sich die normale kest bei der veranlagung zurückholen, konsistent wäre wenn sie es auch bei der wertpapierkest können werden. ist aber nur eine vermutung.

  

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>Es gibt ja die Steuerfreigrenze von EUR 11.000,-/Jahr (=
>steuerfreies Basiseinkommen). Dh. eine
>"Nur-Hausfrau", ein "Nur-Student bzw.
>Schüler" oder eine Frau in Karenz konnte bis jetzt
>Aktiengewinne innerhalb der einjährigen Spekulationsfrist bis
>EUR 11.000,- lukrieren, ohne überhaupt
>einkommensteuerpflichtig zu werden. Mit der neuen
>Kursgewinnbesteuerung wird jeder Aktiengewinn sofort mit 25%
>versteuert. Diese Personengruppen werden somit am härtesten
>von der neuen WP-KeSt getroffen, mE ist es für diese Personen
>ab dem 1.10.2011 uninteressant in Aktien zu investieren.


Es besteht die Möglichkeit auf Versteuerung mit dem allgemeinen Steuertarif, siehe http://www.parlinkom.gv.at/PAKT/VHG/XXIV/BNR/BNR_00332/fnameorig_202827.html:

(5) Anstelle des besonderen Steuersatzes von 25% kann auf Antrag der allgemeine Steuertarif angewendet werden (Regelbesteuerungsoption).

Das wäre eben dann Null wenn es kein anderes Einkommen gibt und der Gewinn klein genug ist.

  

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"(5) Anstelle des besonderen Steuersatzes von 25% kann auf Antrag der allgemeine Steuertarif angewendet werden (Regelbesteuerungsoption).

Das wäre eben dann Null wenn es kein anderes Einkommen gibt und der Gewinn klein genug ist."


Vielen Dank für eure Antworten! - damit kann ich etwas anfangen!

Dass diese Regelbesteuerungsoption in der Realität beansprucht wird, bezweifle ich jedoch, da gegenwärtig nur in Ausnahmefällen von der "normalen KeSt-Rückerstattung" Gebrauch gemacht wird, zudem damit doch einiger Aufwand, steuerrechtliches Fachwissen und einige Einschränkungen wie Anrechung Alleinverdienerabsetzbetrag oder Kinderabsetzbetrag verbunden sind. Damit wird in Zukunft neben der Arbeitnehmerveranlagung und der normalen KeSt-Rückerstattung wieder viel Geld an den Staat verschenkt werden. Aber das ist wahrscheinlich ja die Intention des Gesetzgebers.

Um also diesem Aufwand zu entgehen und um dem österreichischem Fiskus nicht einen zinslosen Kredit einzuräumen und um nicht die eigene unterjährige Liquidität zu schmälern, wäre ein Auslandsdepot in diesem Fall wahrscheinlich nicht die schlechteste Wahl ...

  

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>Um also diesem Aufwand zu entgehen und um dem österreichischem
>Fiskus nicht einen zinslosen Kredit einzuräumen und um nicht
>die eigene unterjährige Liquidität zu schmälern, wäre ein
>Auslandsdepot in diesem Fall wahrscheinlich nicht die
>schlechteste Wahl ...
>

Im Falle des Falles wirst Du auch mit einem Auslandsdepot an der KEST-Veranlagung in der ESt-Erklärung nicht vorbeikommen, wenn Du nichts verschenken willst. Wird übrigens durchaus praktiziert und ist auch nicht so kompliziert, hab ich schon öfter gemacht.
Deine im letzten Satz genannten Argumente sprechen aber durchaus für ein Auslandsdepot, stimme ich Dir zu.

  

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Hallo sharholder,
Du scheinst Dich da gut auszukennen!
meine konkrete frage: angenommen ich würde bei flatex.at ein depot eröffen (also nicht in D sondern bei der Österreichtochter)
Gelten da die gleichen Richtlinien wie zb bei BJ oder DA?
Also vor dem 1.1.2011 gekauft bzw nach dem 1.1.2011 gekauft und VOR dem 30.9.2011 verkauft-alte Regelung wie gewohnt (Einkommenssteuerpflichtig)
Wird da bei flatex.at bei realisierten Gewinnen NACH dem 30.9.2011
auch automatisch 25% abgeführt?
Danke!

  

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>Hallo sharholder,
>Du scheinst Dich da gut auszukennen!
>meine konkrete frage: angenommen ich würde bei flatex.at ein
>depot eröffen (also nicht in D sondern bei der
>Österreichtochter)
>Gelten da die gleichen Richtlinien wie zb bei BJ oder DA?
>Also vor dem 1.1.2011 gekauft bzw nach dem 1.1.2011 gekauft
>und VOR dem 30.9.2011 verkauft-alte Regelung wie gewohnt
>(Einkommenssteuerpflichtig)
>Wird da bei flatex.at bei realisierten Gewinnen NACH dem
>30.9.2011
>auch automatisch 25% abgeführt?
>Danke!

ich kenne flatax.at nicht! es ist aber anzunehmen das hier die gleichen regeln gelten wie für brokerjet oder direktanlage.

aber am einfachsten du schreibst ein mail an flatex:

https://www.flatex.at/kontakt/kontaktanfrage.html

auf jeden fall haben die dort ein ei-phone und ein android-app...

  

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ja danke mach ich!
generell noch eine frage:
kann von folgendem artikel http://www.xperi.at/2010/10/30/steuern/vzst/
ableiten, dass Verkäufe nach dem 1.10.2011 nicht mehr einkommenssteuerpflichtig sein werden da bei Gewinnen eh wie bei den Sparbuchzinsen automatisch 25% abgeführt werden?

  

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>ja danke mach ich!
>generell noch eine frage:
>kann von folgendem artikel
>http://www.xperi.at/2010/10/30/steuern/vzst/
>ableiten, dass Verkäufe nach dem 1.10.2011 nicht mehr
>einkommenssteuerpflichtig sein werden da bei Gewinnen eh wie
>bei den Sparbuchzinsen automatisch 25% abgeführt werden?

nicht ganz... es gibt ja noch die käufe aus dem letzten jahr welche nach dem 1.10.2011 weiterhin der einkommensteuer unterworfen sind. und zwar so lange bis das kaufdatum und das verkaufsdatum nicht mindestens 1 jahr auseinanderliegen (freibetrag von EUR 440,-- gilt für die natürlich auch noch). danach sind die realisierten gewinne sogar steuerfrei... kest auf dividenden und kupons wird aber auch hier klarerweise unverändert einbehalten.

  

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> auf jeden fall haben die dort ein ei-phone und ein android-app...

warum gibts eigentlich bei brokerjet noch kein android-app.
tät das dringend brauchen oder sind die bereits der meinung das sich das eh nimmer auszahlt.

jo



  

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Knapp 400 Einträge sind genug - Danke für die interessante Diskussion - Fortsetzung ist eröffnet, denn das letzte Wort ist noch nicht gesprochen!

  

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Schöne Zusammenfassung meine ich!


Ab 2011 werden Substanzgewinne gnadenlos besteuert, die Endbesteuerung ist de facto Vergangenheit. Wie jeder Anleger für seine Direktinvestments wie Aktien oder Anleihen dennoch das Optimum herausholen kann, beschreibt Ihnen GEWINN.

Auch wenn es nach der Gesetzwerdung in den kommenden Monaten vermutlich noch zu Anpassungen kommen wird, wollen wir aus heutiger Sicht einen Überblick geben, wie sich Anleger in steuerlicher Hinsicht künftig verhalten sollten.

In dieser Ausgabe geht es vor allem um Direktinvestments, während in der nächsten GEWINN-Ausgabe die neue Fondsbesteuerung vorgestellt wird. Eine noch ausführlichere Darstellung können GEWINN-Abonnenten übrigens demnächst in der Februar-Ausgabe des TOP-GEWINN ("Steuerguide")finden.



Altbestand schützen
Nachdem alle vor dem 1. Jänner 2011 angeschafften Wertpapiere nach einem Jahr Behaltedauer auch in Zukunft steuerfrei veräußert werden können, will ein Verkauf natürlich gut überlegt sein. Alte Wertpapiere können sogar problemlos verschenkt oder vererbt werden und behalten dabei ihren steuerfreien Status bei.

Wer sich also rechtzeitig langfristig positioniert hat, kann die Steuerfreiheit theoretisch über Generationen hinweg aufrechterhalten. Während für Aktien und Fondsanteile tatsächlich am 31. Dezember 2010 Schluss war, gibt es für Anleihen, Derivate und Zertifikate noch eine Galgenfrist bis 30. September 2011.


Aufpassen bei Anleihen
Einen Aspekt müssen Anleger jedoch bei Anleihen ab Oktober 2011 jedenfalls beachten. Anders als bisher kommt es beim Kauf zu keiner KESt-Gutschrift mehr für bezahlte Stückzinsen. Trotzdem muss der nächste Kupon beim Zufluss voll versteuert werden. Je näher daher zum nächsten Kupon eine Anleihe erworben wird, desto höher fällt dieser Nachteil aus.

Die bezahlten Stückzinsen erhöhen zwar künftig die steuerlichen Anschaffungskosten und reduzieren damit zum Zeitpunkt des Verkaufs den steuerpflichtigen Gewinn. Dabei kann jedoch ein Verlustüberhang entstehen, der möglicherweise im selben Jahr nicht mit Gewinnen aus anderen Wertpapieren ausgeglichen werden kann und damit verloren ist. Dieser Verlust wird sich gerade in der aktuellen Situation beim Kauf zu hohen Anleihenkursen und späterer Tilgung zum Nominale zusätzlich erhöhen.

Optimal wäre bei Anleihen hingegen ein Kauf zum oder unter dem Nominale. Sofern im Jahr der Veräußerung oder Tilgung nämlich kein positiver Saldo aus anderen Kapitalerträgen zufließt, können weder die seinerzeitigen Stückzinsen noch der aus der Tilgung zum Nominale resultierende Kursverlust steuerlich verwertet werden. In diesem Zusammenhang sind künftig übrigens vor allem Nullkuponanleihen interessant. Bei diesen gibt es ja bekanntlich keine laufenden Kupons, weshalb der oben beschriebene Stückzinseneffekt nicht auftreten kann.


Mühsamer Verlustausgleich
Der Traum der KESt-Endbesteuerung ist für die meisten Anleger ab 2011 allerdings ausgeträumt - es sei denn, es fallen in einem Jahr ausnahmslos nur Gewinne an. Während Gewinne nämlich immer sofort zu versteuern sind, müssen Verluste jedenfalls in der Steuererklärung angeführt werden, um deutlich später zu einer Gutschrift zu führen. Dabei sind noch dazu nicht nur die Verluste, sondern auch die bereits versteuerten Gewinne zu deklarieren, was bei größeren Depots einigermaßen aufwendig ist.


Flucht ins Ausland?
Im Unterschied zu Inlandsdepots sind realisierte Gewinne aus Auslandsdepots jedenfalls im Wege der Steuererklärung zu erfassen, was jedoch automatisch auch eine spätere Bezahlung bedeutet. Ohne eine zusätzliche Zinsbelastung auszulösen, kann dabei die Zahlung bis zu 21 Monate später erfolgen als beim gleichen Sachverhalt auf einem Inlandsdepot.

Und weil man, sobald auch nur wenige Positionen einen Verlust aufweisen, ohnehin in die Veranlagung gehen sollte, ist das Auslandsdepot im Grunde nicht mühsamer als die Inlandslösung, kann jedoch erhebliche Liquiditäts- bzw. Zinsvorteile bieten. Wie inländische Banken arbeiten jedenfalls auch die ausländischen Institute schon mit Hochdruck an Lösungen, um Anleger bald auf Knopfdruck mit den nötigen steuerlichen Auswertungen versorgen zu können.



Optimierung der Verlustverrechnung
Glücklicherweise ist die Verlustverrechnung kaum eingeschränkt. Bis auf Sparbuchzinsen bzw. Zinsen aus sonstigen Bankeinlagen können sämtliche Kapitalerträge mit allen Verlusten verrechnet werden. In Jahren mit hohen Aktienverlusten oder Verlusten aus Derivaten wird es dabei besonders attraktiv sein, diese Verluste mit Dividenden oder Anleihenzinsen zu verrechnen. Dabei spielt es übrigens keine Rolle, ob diese aus Alt- oder Neubeständen stammen.

Als einer der größten Nachteile der Reform ist der fehlende Verlustvortrag zu erwähnen. Überwiegen daher in einem Jahr die Verluste, ist dieser Teil für immer verloren. Hat ein Anleger daher z. B. im Jahr 2012 einen Verlust von 100 realisiert und im Jahr 2013 einen Gewinn von ebenfalls 100, zahlt er dennoch insgesamt 25 an Steuern - obwohl er keinen Euro verdient hat.

Dreht man die beiden Jahre um, kommt man übrigens zum gleichen Ergebnis. Daher sollten Anleger jedes Jahr Ende Dezember unbedingt ihre Positionen überprüfen, um einen allfälligen Verlustüberhang noch im selben Jahr um Gewinne reduzieren zu können.

Dies geht natürlich nur, soweit derartige Buchgewinne vorhanden sind, die durch den kurzfristigen Verkauf realisiert werden können. Eine spätere Wiederanschaffung der gleichen Wertpapiere ist dabei nicht ausgeschlossen (hier sollte man nur die Spesen im Auge behalten, zumal diese den steuerlichen Gewinn nicht reduzieren!).

In Jahren, in denen bereits hohe Gewinne realisiert wurden, empfiehlt es sich umgekehrt, diese durch allfällige Verluste bestmöglich zu reduzieren.

Diese Empfehlungen gelten natürlich nur für steuerpflichtige Wertpapiere. Nicht nur aus diesem Grund empfiehlt sich daher eine Trennung vom steuerfreien Altbestand, z. B. durch ein neues (Sub-)Depot.

Die Optimierung könnte man beispielsweise dadurch auf die Spitze treiben, dass man aktuell zu hohen Kursen notierende Wohnbauanleihen erwirbt. Deren Zinsen sind bis zu einem Kupon von vier Prozent weiterhin steuerbefreit, der sich bei der Tilgung jedoch zwangsläufig ergebende Verlust kann trotzdem z. B. mit steuerpflichtigen Zinsen aus anderen Anleihen verrechnet werden.


Die neue Anleihenbesteuerung
Ein Anleger kauft im Jahr eins eine Anleihe (Kupon 4%) um 105. Darin sind 3 Stückzinsen enthalten, der reine Kurswert beträgt 102. Der Kupon des Jahres eins in Höhe von 4 wird voll mit 25 Prozent KESt, also mit 1 besteuert. In den Jahren zwei und drei werden ebenfalls Zinsen von jeweils 4 mit 1 besteuert. Im Jahr drei wird die Anleihe zu 100 getilgt.

Erst im Jahr drei kommt es daher zu einem steuerlichen Verlust von minus 5 (100-105), der jedoch frühestens im Jahr vier und nur bei Abgabe der Steuererklärung für das Jahr drei steuerlich verwertet werden kann.


Achtung Falle!
Im aktuellen Übergangszeitraum ergeben sich darüber hinaus ein paar ganz besondere Probleme. Obwohl bei Aktien und Fonds bereits alle Käufe ab 2011 ewig steueranhängig sind, unterliegen Verkäufe von Neuanteilen (das heißt gekauft ab 1. 1. 2011) bis zum 30. 9. 2011 noch der vollen Besteuerung von bis zu 50 Prozent, während beim Verkauf ab 1. 10. 2011 die Steuerbelastung plötzlich auf 25 Prozent sinkt.

Zudem können in den ersten drei Quartalen 2011 erzielte Spekulationseinkünfte nicht mit Einkünften verrechnet werden, die im vierten Quartal 2011 erzielt werden. Altanteile (das heißt gekauft vor 1. 1. 2011) unterliegen hingegen bis 31. 12. 2011 der alten Besteuerung von bis zu 50 Prozent. Für Anleihen und Derivate erstreckt sich dieser Übergangszeitraum überhaupt bis zum 30. 9. 2012. Sowohl Anleger und Steuerberater als auch Finanzbeamte werden sich daher wohl warm anziehen müssen, wenn sie dabei nicht den Überblick verlieren wollen.



Quelle: Gewinn vom 2.2.011


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Gruß

  

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Im aktuellen Übergangszeitraum ergeben sich darüber hinaus ein paar ganz besondere Probleme. Obwohl bei Aktien und Fonds bereits alle Käufe ab 2011 ewig steueranhängig sind, unterliegen Verkäufe von Neuanteilen (das heißt gekauft ab 1. 1. 2011) bis zum 30. 9. 2011 noch der vollen Besteuerung von bis zu 50 Prozent, während beim Verkauf ab 1. 10. 2011 die Steuerbelastung plötzlich auf 25 Prozent sinkt.

Ich dachte bis 31.3.2012 zahlt man bis zu 50%. Also zahlt man schon bei Aktien-Käufen, die ab 1.10.2011 getätigt worden sind und dannach verkauft wurden, 25%?

Oder wie jetzt....

  

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>Ich dachte bis 31.3.2012 zahlt man bis zu 50%. Also zahlt man
>schon bei Aktien-Käufen, die ab 1.10.2011 getätigt worden sind
>und dannach verkauft wurden, 25%?
>
>Oder wie jetzt....


Der Gewinn-Artikel war vom 2. Februar 2011. Da war die Terminverschiebung noch nicht bekannt.

  

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Stimmt. Hab gar nicht aufs Datum geschaut. Alles ok. Danke.

>>Ich dachte bis 31.3.2012 zahlt man bis zu 50%. Also zahlt
>man
>>schon bei Aktien-Käufen, die ab 1.10.2011 getätigt worden
>sind
>>und dannach verkauft wurden, 25%?
>>
>>Oder wie jetzt....
>
>
>Der Gewinn-Artikel war vom 2. Februar 2011. Da war die
>Terminverschiebung noch nicht bekannt.

  

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http://www.be24.at/blog/entry/668213/steuerliche-maßnahmen-zum-jahresende/fullstory
Die nachfolgende Liste soll – ohne Anspruch auf Vollständigkeit – als Anregung dienen, vor dem Jahreswechsel die eine oder andere Maßnahme zu setzen, um die Steuerbelastung 2011 zu reduzieren.

  

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Thema #112807

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