zum Originalbeitrag

https://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2021-06/53044019-bayer-skepsis-bestaetigt-si ch-118.htm

Ab Minute 12:14: https://www.youtube.com/watch?v=7qJ8ZDEXM9I

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Wenn man sich das oben alles nun anhört, durchliest und darüber nachdenkt wäre oder ist ein gewaltiger Spin-off des gesamten Agrarbereichs eigentlich fast schon nicht mehr abwendbar. Eigentlich gibt es, mMn, nur noch 2 Dinge die das verhindern könnten.

a)Die deutsche Politik. Bayer ist ja der quasi letzte ganz große Player aus Deutschland in der Pharmabranche. Einer Monsanto, die quasi ein Teil der nationalen Sicherheit war, hätte die USA-Justiz wohl niemals solche Steine in den Weg gelegt. Das diese was bewegen dort kann ist aber eher unwahrscheinlich.

b)Alle Hoffnung auf den US-Supreme Court in ca. 1 Jahr. (war eine fehlende warnung nun rechtens oder nicht)

Sieht nicht gut aus. Ein reines Bayer Pharma könnte aber durchaus trotz Verschuldung, Abwertung etc. 80 und mehr Mrd wert sein?

Damals vor der Übernahme kam man, vor einem halben Jahrzehnt, auf eine MK von ca.130 Mrd Euro. Jetzt ist man ca. 50 Mrd wert. Klar mit damals (kleinerem) Agrarbereich, mit niedriger Verschuldung, neuen Patenten. Ein ausgegliedeter Agrarbereich könnte nun 20-25 Mrd und bei Lösung des Problems (falls US-Investoren die Macht übernehmen) sogar bis zu 50 Mrd wert sein.

Schwierig. Kann das für uns Aktionäre noch ein Geschäft sein, vielleicht sogar ein gutes? Oder nicht? Oder Oder Oder ...

Kann mir jetzt jedenfalls nur wirklich schwer vorstellen, dass sich Baumann noch lange als CEO halten kann.

  

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