zum Originalbeitrag

>71% sind wieder nicht Fisch und nicht Fleisch.
>
>Für einen sofortigen Rücktritt ist es zu viel.
>Um daraus Autorität zu gewinnen, ist es wieder zu wenig. Eine
>klare Entscheidung wären <50% oder >80% gewesen.

mMn wird das Doskozil („Die Vertrauensfrage habe in der SPÖ niemand gewollt“) dann doch gerade recht sein, zuviel zum Sterben, zuwenig um wirklich überzeugend zu überleben. Das lässt ihm Zeit, sich weiterhin als Landeshauptmann in Ruhe als personelle Großinstanz zu festigen und die Grundlage für eine künftige SPÖ-Parteiführung anwachsen und festigen zu lassen. Ein Kaiser oder Ludwig kommen dafür sowieso nicht in Frage, schon deshalb, weil sie niemals den bekannt besten politischen Posten eines Landeshauptmannes aufgeben würden für den Schleudersitz des SPÖ-Parteivorsitzes. Und eh nicht kriegen würden. Dornauer hätte vielleicht noch den Ehrgeiz, aber nicht das Format, weil er seinen Narzismus nicht im Griff hat. Aber es gibt bessere Zeitpunkte, als gerade zur Höchstzeit des politischen Gegners und der eigenen Tiefstzeit das Amt zu übernehmen, auch wenn es ein Anlass hätte sein können. Das größte Hindernis könnte sein, dass auch Doskozil das bequeme Leben als Provinzkaiser dem eines Bundesherzogs vorziehen könnte. Aber dafür halte ich ihn für zu ehrgeizig, um sich mit dem Burgenland dauerhaft zu bescheiden.

  

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Thema #6440
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