zum Originalbeitrag

>Letztendlich geht s ja nur darum den Kostenspread zu erhöhen.
>Und das ginge ja von zwei Seiten.


Der Nachteil von Förderungen ist mE, daß man damit die Alternativen, auf die die Konsumenten ausweichen sollen, vorgibt. Ich halte das für weniger effizient als wenn man die Bürger selbst entscheiden läßt, wie sie auf eine Steuer reagieren.

Wenn ich z.B. Jahreskarten verschenke, erreiche ich damit u.U., daß die bisherigen Radfahrer auf die kostenlose U-Bahn umsteigen, oder Obdachlose die U-Bahn als Wärmestube nutzen, während sich die Autofahrer erst recht mit Grausen abwenden.

Verteuere ich dagegen den Treibstoff, können die Autofahrer selbst entscheiden, ob und wie sie reagieren: Sie können langsamer fahren, seltener fahren, gemeinsam fahren, mit sparsameren Autos fahren, aufs Fahrrad umsteigen, oder auch öffentlich fahren. Jeder nach dem, was ihm den geringsten Komfortverlust beschert. Als Gesetzgeber braucht man die Reaktion nicht antizipieren, weil eh alles recht ist.

  

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Thema #6346
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