zum Originalbeitrag

>Warum geht mir der Autor auf die Nerven?

weil du grundsätzlich keine sympathien für autoren empfindest, die dem luddismus nahestehen. ich persönich kann das sehr gut nachvollziehen, vor allem wenn es um themen der ökonomie geht.

ohne mich näher mit wortspielereien wie wetter vs klima einzulassen, halte ich hurricans und deren folgen sehr wohl für klimaereignisse.

wie bei allen, auch visionär dominierten debatten, spielt die politische einstellung, leider fast schon naturgemäß, eine tragende rolle in der individuellen meinungsbildug. mmn trübt dieser emotionale effekt den klaren blick auf sachlichkeit, so auch im bereich der klimafrage.

es braucht etwas disziplin, um bei der beurteilung von wissenschaftlichen theorien, meinungen, ansichten, überzeugungen, erkenntnissen, die sachlichkeit von gesellschaftspolitischen emotionen frei zuhalten.

neigt man dazu, in jedem elaborat eine tendenzielle instrumentalisierung für gesellschaftspolitische zwecke zu vermuten, tendiert man also zu selektiver wahrnehmung à la "naja, typisch linker / typisch rechter", dann wird der intellektualität kein guter dienst erwiesen.

soweit meine persönliche einschätzung.


  

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Thema #6336
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