zum Originalbeitrag

>>Es ist aber für allgemein hohen Wohlstand keineswegs
>>irrelevant, ob Mittel von staatlichen Institutionen oder von
>>Individuen ausgegeben werden. Wenn die Entscheidung über
>>Ausgaben in der Hand desjenigen liegt, der mithilfe dieser
>>Ausgaben seine Situation verbessern will, ist die
>>Wahrscheinlichkeit, dass dies gelingt, um ein Vielfaches höher
>>als wenn diese Entscheidung in der Hand anderer (die im
>>Normalfall diesen Menschen und seine Bedürfnisse nicht kennen)
>>liegt.
>
>Quelle: Hayek Institut = neoliberale Denkfabrik
>
>Muss man auch dazusagen. Leider ist es halt tatsächlich so,
>dass es besser ist den Individuen mit Sachleistungen (Gratis
>Kindergarten usw.) zu helfen als mit Geldleistungen (zb über
>Steuererleichterungen). Ersteres bringt gesellschaftspolitisch
>deutliche Verbesserungen.

Jo, das ist scheinbar tatsächlich so. Allerdings haben beide naturgemäß Recht - je nachdem ob es um ein privates oder öffentliches Gut geht. Der Sozialismus tendiert halt dazu, aus allem öffentliche Güter machen zu wollen, wogegen der Kapitalismus am liebsten gar kein öffentliches Gut hätte.

Das Problem des moral hazard spielt halt leider immer dort rein, wo mit Geld anderer gearbeitet wird, weshalb der Sozialismus regelmäßig scheitert - da hat der Kapitalismus die bessere Antwort.

"Gesellschaftspolitische Verbesserungen" sind in dem Zusammenhang ein überaus schwammiges Konstrukt und schwer fassbar, zumal durchaus bestimmt vom Zusammenspiel vorgenannter Faktoren. Die richtige Balance ist die Königsdisziplin.

  

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Thema #6316
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