zum Originalbeitrag

>Wie funktioniert denn wirklich eine synthetische Verbriefung
>von Krediten?

Die Käufer übernehmen das Risiko einer bestimmten Tranche des verbrieften Pools, z.B 10-15%.d.h.RBI trägt die ersten 10% Verluste, die nächsten 5% der Investor, von 15-100% wieder RBI) Synthetisch heißt die Kredite werden nicht an eine Zweckgesellschaft verkauft, welche sich wieder durch Ausgabe von Anleihen(= ABS ) finanziert, sondern eben nur das Ausfallsrisiko dieser Tranche wird gegen eine laufende Gebühr an die Zweckgesellschaft verkauft. Das bewirkt eine Eigenkapitalentlastung, weil das max. Verlustrisiko ja sinkt.

z.B mit konkreten Zahlen, die erste Transaktion auf Seite 160:

der Kreditpool beträgt 1 Mrd., die Tranche ist 68,28 Mio groß (somit 6,828% dick).Nachrangigkeit steht nicht da, mezzanin heißt so um die 5% wird vermutlich hinkommen. Junior könnten first loss Tranchen sein, das heißt Tranche 0-x%. Kosten dann natürlich mehr und bringen auch höhere Eigenkapitalentlastung.

  

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Thema #6129
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