zum Originalbeitrag

>Warum ich positiv gestimmt bin:
>
>Bei den Credit Spreads tut sich gar nichts, die
>Corporates-Anleiheninvestoren sehen offenbar keine Probleme
>kommen. Ist auch der Erste Bank aufgefallen, siehe letzter
>Absatz unten.

Korrekt, bei den Junk Bonds tut sich kaum etwas.

Ich bin aber wie gesagt nicht so positiv gestimmt.

Dies hat 2 Gründe.

Grund 1 die Steuerreform:

Die US Steuerreform trifft auf eine boomende Konjunktur und wird diese noch mehr anschieben.

Auf der anderen Seite gibt es erste klare Anzeichen von Inflation. Die FED läuft somit Gefahr, dass sie „behind the curve“ kommen.

Zusaätzlich werden die Staatausgaben um 300 Mrd angehoben, das Defizit steigt Ende 2018 auf 1 Billion (ca. 5% vom GDP). Dies in einer Hochkonjunktur! Keine Ahnung was die REPs da geritten hat, aber die Glaubwürdigkeit zum Thema deficit spending ist dahin.

Ich kann mir das nur erklären, dass die einfach verzweifelt waren irgendetwas auf die Reihe zu bekommen.

Aber man möchte sich nicht ausmalen was passiert wenn eine Rezession kommt oder die Zinsen massiv steigen.

Grund 2:
Die meisten Profis geben die „buy the dip“ Parole aus weil ja die Daten alle so super sind.

Sind sie ja auch. Aber so fangen die meisten Korrekturen an, etwas brodelt unter der Oberfläche, was von vielen nicht erkannt wird oder die super Daten sind einfach schon eingepreist.

In Hinblick auf meine Strategie stelle ich mir die Frage welche Branchen am besten mit der Inflation zu Recht kommen werden.
In einem ersten Schritt bin ich Infaltion long gegangen und hab den Bund-Schatz geshortet.

Die Immos habe ich alle, bis auf die CA Immo abgestoßen.
Beim Rest warte ich noch zu, in jedem Fall bleibt der Trend konservativ zu gehen bestehen.

  

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