zum Originalbeitrag

Ich finde, Tesla ist ein wunderschönes Beispiel für die Richtigkeit der von George Soros formulierten Theorie der Reflexivität in der Wirtschaft.

Die Theorie sagt (in meinen Worten) im Wesentlichen aus, daß es bei den Anlegererwartungen nicht nur "richtig" und "falsch" gibt, sondern daß die Erwartungen die Realität beeinflussen, bis zur selbsterfüllenden Prophezeiung.

Am Beispiel Tesla: Hätten die Aktionäre vor ein paar Jahren gedacht: "Das Spiel ist aus, rette sich wer kann", und die Aktie wäre abgestürzt, dann wäre es Tesla nicht anders gegangen als irgend einer Traumfirma aus der Dotcom-Blase.

Das große Vertrauen und die hohe Bewertung (aktuell war in den Medien, daß Tesla Ford an Börsenwert überholt hat) erlauben dagegen, den laufenden Verlustbetrieb mit minimalen Kapitalerhöhungen zu finanzieren und das Projekt weiterlaufen zu lassen; mit ein wenig Glück bis zur Profitabilität.

  

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Thema #6008
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