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„Beinahe-Blackout“: EVN fordert Konsequenz
Am Freitag ist es zu einer starken Frequenzabsenkung im europäischen Stromnetz gekommen. Laut EVN sei man nur knapp an einem flächendeckenden Stromausfall vorbeigeschrammt. Nun fordert der Konzern die gesetzliche Grundlage für mehr Gaskraftwerke.

„Gestern ist Europa wieder einmal knapp an einem Blackout vorbeigeschrammt“, so EVN-Sprecher Stefan Zach im Gespräch mit noe.ORF.at. „Einige Großkunden haben sich gemeldet, weil sensible Maschinen die Frequenzabsenkung bereits gespürt haben. Wenn die Schwankungen zu hoch sind, schalten sich Maschinen aus Selbstschutz ab.“ Das könne Zach zufolge auch bei Kraftwerken passieren, „und dann wird es kritisch“.

Mehrere Kraftwerke, darunter vermutlich ein Donaukraftwerk in Südosteuropa, gingen am Freitagnachmittag offenbar plötzlich vom Netz. Schlagartig fehlten kurz darauf riesige Mengen Energie, sodass die Stromfrequenz abfiel und das europäische Stromnetz kurzfristig an einem flächendeckenden Stromausfalls vorbeischrammte. Um solch ein Blackout zu verhindern, wurden in ganz Europa kurzfristig einzelne Kraftwerke hochgefahren. Die Ursachenforschung läuft, ist laut den Stromnetzbetreibern aber kompliziert und könnte Tage dauern.
https://noe.orf.at/stories/3084166/

  

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