"Ein Drittel des wirtschaftlichen Gesamtschadens geht auf das Konto von Flutkatastrophen, Erdbeben verursachten 26 Prozent der Schäden", so Daniell. Stürme seien mit 19 Prozenten ebenfalls maßgeblich beteiligt und verursachten in jüngster Zeit sogar mehr Schäden als Überschwemmungen. Vulkanausbrüche machten lediglich ein Prozent aus.
Vier Millionen Tote durch Flutkatastrophen
Flutkatastrophen verursachten die Hälfte der insgesamt acht Millionen Toten durch Naturkatastrophen von 1900 bis 2015. Erdbeben forderten in diesem Zeitraum 2,32 Millionen Todesopfer, Vulkanausbrüche 98.000. In jüngster Zeit sei der Tsunami im Indischen Ozean 2004, der 230.000 Menschenleben kostete, die schwerste Katastrophe gewesen. "Das Ereignis mit den bisher meisten Todesopfern ist aber das Hochwasser 1931 in China mit 2,5 Millionen Toten", sagte Daniell.



Das heißt, 2,5 Mio. Tote waren ein Einzelereignis im Jahre 1931. Sollte nichts mit aktuellem Klimawandel zu tun gehabt haben.

Erdbeben und Vulkane würde ich nicht dem Klimawandel zuschreiben. Tsunamis sind zwar in ihrer Wirkung Überschwemmungen, von der Ursache her aber ebenfalls Erdbeben. Womit nocheinmal mindestens 2,6 der 8 Millionen Toten nichts mit aktuellem Klimawandel zu tun haben.

Bleiben knapp 3 Millionen Tote in 115 Jahren, weltweit, die, falls ein Anstieg schneller als der Anstieg der Weltbevölkerung zu bemerken ist, zu einem Teil auf Klimawandel zurückführbar sein könnten.

Insgesamt finde ich die Zahlen recht beruhigend. Verglichen mit Schnupfen, Grippe, Autounfällen, Kriegen, Rauchen, Saufen, etc. spielen Naturkatastrophen als Todesursache kaum eine Rolle.

PS: Willkommen zurück!

  

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>Verglichen mit Schnupfen, Grippe, Autounfällen, Kriegen, Rauchen, Saufen, etc. spielen Naturkatastrophen als Todesursache kaum eine Rolle.

Mit dem Unterschied dass Katastrophenopfer nicht "man made", also weder theoretisch noch praktisch zu verhindern sind.

Laut BBC geht es bei der Konferenz in erster Linie um Datenerfasung und den Möglichkeiten für schnellstmögliche Schadenseinschäzung.
Angeblich sind die ökonomischen Schäden wie auch die Zahl der Todesopfer in Equador und Japan (mit 10-20% Ungenauigkeit) schon heute bekannt. Wozu die Eile weiss ich nicht, vielleicht läuft das im Interesse der Versicherungswirtschaft, oder es hilft Regierungen prompter zu reagieren.

  

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>Mit dem Unterschied dass Katastrophenopfer nicht "man made", und weder theoretisch noch praktisch zu verhindern sind.

Zu einem gewissen Grad schon. Das Erdbeben von L’Aquila mit seinen 300 Toten war zum Beispiel gar nicht besonders stark (5,8). In Bukarest habe ich vor ein paar Jahren ein fast 10mal stärkeres Erdbeben miterlebt (6,7). Bei dem ist außer ein paar zerbrochener Blumentöpfe nichts passiert. In Japan würde man das alles als leichtes Rumoren ignorieren.
Weil man kann relativ erdbebensicher bauen oder nicht.

Ähnlich bei Überschwemmungen. Wenn man im Überschwemmungsgebiet baut, wird es bei Überschwemmungen hohe Schäden geben. Wenn nicht, dann nicht.

Man kann nicht alles verhindern, aber vieles.


>Laut BBC geht es bei der Konferenz in erster Linie um Datenerfasung
>und den Möglichkeiten für schnellstmögliche Schadenseinschäzung.

Möglicherweise ist das nicht nur für die Versicherungen, sondern auch für die Erste Hilfe von Vorteil. Es macht ja einen logistischen Unterschied, ob man 500 oder 50000 Obdachlose versorgen muß.

  

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Interessante Interviews [Alle anzeigen] , Rang: Hagen(446), 21.3.16 07:47
 
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      RE: Naturkatastrophen seit 1900
18.4.16 22:59
14
      RE: Naturkatastrophen seit 1900
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