Beeindruckender Chart den Mr. Hell da präsentiert mit Referenz auf noch nicht mal ein Viertel an
(Silber-)Investitionsgrad zu vergangenen Zeiten mit damaligen Extremkursen, die heute übertroffen
sind.
Kann ich auf die Schnelle so nicht nachprüfen, vor allem Frage ich mich was da alles
drin ist bzw. ob das so noch vergleichbar ist in Zeiten wo Bitcoin&Co plötzlich eine Assetklasse ist.
Insgesamt sind so Hypephasen aber immer interessant was die Vergleichsmetriken betrifft, denn die
oben genannte ist wiederum ganz unabhängig von Geldentwertung, weil Geld da nur als Vergleichgröße dient.
>Beeindruckender Chart den Mr. Hell da präsentiert mit >Referenz auf noch nicht mal ein
Viertel an >(Silber-)Investitionsgrad zu vergangenen Zeiten mit damaligen >Extremkursen,
die heute übertroffen sind. > >Kann ich auf die Schnelle so nicht nachprüfen, vor allem
Frage >ich mich was da alles drin ist bzw. ob das so noch >vergleichbar ist in Zeiten wo
Bitcoin&Co plötzlich eine >Assetklasse ist. > >Insgesamt sind so Hypephasen aber
immer interessant was die >Vergleichsmetriken betrifft, denn die oben genannte ist >wiederum ganz unabhängig von Geldentwertung, weil Geld da nur >als Vergleichgröße dient.
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Eigentlich ist eine ganz normale Anpassung nach oben an Gold sowieso. Ca. 50$ Uz
Silber 1980 wären ja heute was? 200$? Sowas wäre es. Gold in der Hype Anfang der 80iger ist da schon voll
nachgezogen Silber eben nicht. Und Silber wird auch noch systemrelevant echt gebraucht, Gold nicht so
sehr. Und die Förderung jährlich? Nur Faktor 1:6. Private Investitionsquote: Minimalst im Vergleich zu
anderen Assetklassen. Also die 100$ sollten eigentlich bis 2030 kein Problem sein u.a auch durch die
galaktischen Gelddruck und Schuldenorgien. Nur meine Meinung ...
>Eigentlich ist eine ganz normale Anpassung nach oben an Gold >sowieso. Ca. 50$ Uz
Silber 1980 wären ja heute was? 200$? >Sowas wäre es. Gold in der Hype Anfang der 80iger ist da
schon >voll nachgezogen Silber eben nicht. Und Silber wird auch noch >systemrelevant echt
gebraucht, Gold nicht so sehr. Und die >Förderung jährlich? Nur Faktor 1:6. Private
Investitionsquote: >Minimalst im Vergleich zu anderen Assetklassen. Also die 100$ >sollten eigentlich bis 2030 kein Problem sein u.a auch durch >die galaktischen Gelddruck
und Schuldenorgien. Nur meine >Meinung ... >
> >>Eigentlich ist eine ganz normale Anpassung nach oben an Gold >>sowieso. Ca.
50$ Uz Silber 1980 wären ja heute was? 200$? >>Sowas wäre es. Gold in der Hype Anfang der
80iger ist da schon >>voll nachgezogen Silber eben nicht. Und Silber wird auch noch >>systemrelevant echt gebraucht, Gold nicht so sehr. Und die >>Förderung jährlich? Nur
Faktor 1:6. Private Investitionsquote: >>Minimalst im Vergleich zu anderen Assetklassen. Also
die 100$ >>sollten eigentlich bis 2030 kein Problem sein u.a auch durch >>die
galaktischen Gelddruck und Schuldenorgien. Nur meine >>Meinung ... >> > >Nachteil von Silber ist halt die Mehrwertsteuer
Wie @byronwien schon sagt,
diese USt ist natürlich eine schwere Last für potentielle Anleger, und imho auch der Grund warum sich
geringe Privatanteile bei Silber als Anlage nicht ändern werden (daraus also ein Potential ableiten zu
wollen ins Leere geht).
20% vom/auf den Gesamtwert ist auch sehr lange deutlich mehr als 27,5%
KESt von eventuellen Gewinnen. Das rettet die Steuerfreiheit nach Behaltefrist nur bedingt, wenn man weiß
wie langatmig Rohstoffzyklen sich so bewegen und wie lange es also dauern kann, bis sich im Bestand was
tut (der aktuelle Hype verzerrt das ein wenig). Deswegen wird Papiersilber dann ja wieder interessant,
für so spekulative Ideen wie "es könnte die nächsten Monate sich noch verdoppeln".
Aber das
ist dann Spekulation, nicht Vermögensdiversifizierung um einen stabilisierenden Faktor auf den man
jederzeit Zugriff hat, komme was wolle.
Für den oben genannten Diversifizierungsaspekt greift
der gelernte Österreicher dann eben auf Umlaufmünzen zurück, mit ihren variablen Silberanteilen und dem
eleganten Nebeneffekt, dass es sich auch um Zahlungsmittel handelt, man also eine Absicherung nach unten
hat, die recht lange greift. Die Münze Österreich freuts, und kraft Inflation bzw. Marktbewegung haben
auf lange Sicht irgendwann auch die Kunden was davon.
Aus meiner Sicht ist das eine
Risikoabwägung: Wenn man Edelmetalle zur Diversifizierung hat, dann steigt der Wert dieses Anteils am
Gesamtvermögen in Boomphasen wie aktuell ohnedies sehr, sodass Ergänzungen aus Spekulationsgründen ("um
die Welle zureiten") einfach das Gesamtrisiko dann erhöhen indem die Verteilung einseitiger wird. Kann
man machen (Hunts lassen grüßen), so wahnsinnig berechenbar finde ich den Markt dann allerdings auch
wieder nicht, dass ich das leichten Herzens empfehlen würde.
Nicht zuletzt sind all die
Argumente die man überall nun so laut liest und hört ja nicht neu - die gab es auch schon zu Zeiten
lächerlich niedriger Gold- und Silberpreise (nur Chartargumente ändern sich da ein wenig, unterbewertet
und zu wenig vorhanden ist irgendwie immer alles im Vergleich).
Aus meiner Sicht ist jetzt
eine gute Zeit Gold, Silber und Platin zu haben, eventuell sogar über Reduzierung nachzudenken (also zu
"rebalancen") aber weniger, um den Bestand auf- oder auszubauen. Und da ist auch die Inflation nur ein
relatives Argument, das wird sich wieder einspielen.
Einzig wenn man an Weltuntergang und
Hyperinflationsszenarien glaubt, dann muss man eventuell anders herangehen - das kann aber sehr teuer
werden, wenns dann doch nicht passiert.
>> >>>Eigentlich ist eine ganz normale Anpassung nach oben >an Gold >>>sowieso. Ca. 50$ Uz Silber 1980 wären ja heute was? >200$? >>>Sowas
wäre es. Gold in der Hype Anfang der 80iger ist >da schon >>>voll nachgezogen
Silber eben nicht. Und Silber wird >auch noch >>>systemrelevant echt gebraucht,
Gold nicht so sehr. Und >die >>>Förderung jährlich? Nur Faktor 1:6. Private >Investitionsquote: >>>Minimalst im Vergleich zu anderen Assetklassen. Also >die 100$ >>>sollten eigentlich bis 2030 kein Problem sein u.a auch >durch >>>die galaktischen Gelddruck und Schuldenorgien. Nur >meine >>>Meinung
... >>> >> >>Nachteil von Silber ist halt die Mehrwertsteuer > >Wie @byronwien schon sagt, diese USt ist natürlich eine >schwere Last für
potentielle Anleger, und imho auch der Grund >warum sich geringe Privatanteile bei Silber als
Anlage nicht >ändern werden (daraus also ein Potential ableiten zu wollen >ins Leere
geht). > >20% vom/auf den Gesamtwert ist auch sehr lange deutlich mehr >als 27,5%
KESt von eventuellen Gewinnen. Das rettet die >Steuerfreiheit nach Behaltefrist nur bedingt, wenn
man weiß >wie langatmig Rohstoffzyklen sich so bewegen und wie lange es >also dauern
kann, bis sich im Bestand was tut (der aktuelle >Hype verzerrt das ein wenig). Deswegen wird
Papiersilber dann >ja wieder interessant, für so spekulative Ideen wie "es könnte >die
nächsten Monate sich noch verdoppeln". > >Aber das ist dann Spekulation, nicht
Vermögensdiversifizierung >um einen stabilisierenden Faktor auf den man jederzeit Zugriff >hat, komme was wolle. > >Für den oben genannten Diversifizierungsaspekt greift
der >gelernte Österreicher dann eben auf Umlaufmünzen zurück, mit >ihren variablen
Silberanteilen und dem eleganten Nebeneffekt, >dass es sich auch um Zahlungsmittel handelt, man
also eine >Absicherung nach unten hat, die recht lange greift. Die Münze >Österreich
freuts, und kraft Inflation bzw. Marktbewegung >haben auf lange Sicht irgendwann auch die Kunden
was davon. > >Aus meiner Sicht ist das eine Risikoabwägung: Wenn man >Edelmetalle
zur Diversifizierung hat, dann steigt der Wert >dieses Anteils am Gesamtvermögen in Boomphasen
wie aktuell >ohnedies sehr, sodass Ergänzungen aus Spekulationsgründen ("um >die Welle
zureiten") einfach das Gesamtrisiko dann erhöhen >indem die Verteilung einseitiger wird. Kann man
machen (Hunts >lassen grüßen), so wahnsinnig berechenbar finde ich den Markt >dann
allerdings auch wieder nicht, dass ich das leichten >Herzens empfehlen würde. > >Nicht zuletzt sind all die Argumente die man überall nun so >laut liest und hört ja nicht
neu - die gab es auch schon zu >Zeiten lächerlich niedriger Gold- und Silberpreise (nur >Chartargumente ändern sich da ein wenig, unterbewertet und zu >wenig vorhanden ist
irgendwie immer alles im Vergleich). > >Aus meiner Sicht ist jetzt eine gute Zeit Gold,
Silber und >Platin zu haben, eventuell sogar über Reduzierung nachzudenken >(also zu
"rebalancen") aber weniger, um den Bestand auf- oder >auszubauen. Und da ist auch die Inflation
nur ein relatives >Argument, das wird sich wieder einspielen. > >Einzig wenn man
an Weltuntergang und Hyperinflationsszenarien >glaubt, dann muss man eventuell anders herangehen
- das kann >aber sehr teuer werden, wenns dann doch nicht passiert. >
Eben es
gibt ja nicht nur neue Silbermünzen. So wie man auch vor 25 und 30 Jahren zum Spass ältere Silbermünzen
kaufen konnte damals sogar noch in Säcken auf Flohmärkten. Aber es geht ja nicht nur um Hyperinflation,
wobei die Real Inflation schon längerfristig ziemlich heftig ist und das Vermögen arg schrumpfen lassen
kann, sondern es gibt auch Leute die ganz legal teilweise dem Off‑grid wealth auch was abgewinnen
können. Ausserdem haben ja viele wenn nicht alle eh ETFs, Aktien und/oder Immos, Kunst, Sparbücher und
weiß der Kuckuck noch was alles zusätzlich. Vieles davon schön sichtbar.
By the way, es gibt belegte saisonale Muster im
Silbermarkt, wonach Preise im Durchschnitt zwischen Mitte Dezember und Ende Februar stärker steigen
(können) ...
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The seasonality in silver increases the chances for
rising prices
Langfristige Marktstudien sehen auch einen Rückgang der Produktion bis 2030, weil viele bestehende
Minen älter werden und neue Projekte nicht schnell genug nachkommen ...
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Global silver production set to rise in 2025, but mine closures pose long-term challenges
Haupttreiber ist ein strukturelles Marktdefizit, zudem hat die Investmentnachfrage zugenommen, es soll
auch ein Achtjahreshoch der Nachfrage aus der Automobilindustrie geben. Die Nachfrage aus Medizin,
Raumfahrt, Rüstung, etc ist auch nicht klein. Man muss ja bedenken es werden nur lächerliche 180 Tonnen
jährlich gefördert. Während die Goldförderung bei ca. 3800 Tonnen liegt.
Schon 2024 gab es
ein Platin-Defizit von 682 000 Unzen und 2025 nimmt man ein Defizit von 530 000 Unzen an, wobei
Schätzungen sogar bis zu einem Defizit von 900 000 Unzen ausgehen. Das Angebot aus den Minen könnte 2025
um bis zu 6 % sinken, hauptsächlich aufgrund der geringeren südafrikanischen Produktion, die fast 80 %
der Weltproduktion ausmacht.
Geh bitte, wie oft haben wir diese Geschichten an den Commodity
Märkten schon gehört, Kupfer, Uran, Weizen, und jetzt halt Silber.
Mit hoher Sicherheit ein
Zeichen, dass wir uns in der letzten Phase befinden. Und man wird sich wie immer wundern woher auf
einmal das ganze Zeug daherkommt.
>>Langfristige Marktstudien sehen auch einen Rückgang >der >>Produktion bis
2030, weil viele bestehende Minen älter >werden >>und neue Projekte nicht schnell
genug nachkommen ... >> >>--------------- >> >>Global
silver production set to rise in 2025, but mine >>closures pose long-term challenges >> >>Quelle: >>https://www.mining-technology.com/analyst-comment/global-silver-production-mine-closures-
long-term-challenges/ > >Geh bitte, wie oft haben wir diese Geschichten an den >Commodity Märkten schon gehört, Kupfer, Uran, Weizen, und >jetzt halt Silber. > >Mit hoher Sicherheit ein Zeichen, dass wir uns in der letzten >Phase befinden. >Und
man wird sich wie immer wundern woher auf einmal das ganze >Zeug daherkommt.
Hoffentlich hast du recht. Ehrlich. Ich fühle mich noch unterinvestiert. Wäre schön, wenn wenigstens
nochmal die 30 oder 35$ Uz kommen würden. Vielleicht hilft hier, dass man Silber substituiert und z.b
durch Kupfer bei Leiterbahnen ersetzt, etc. Oder man findet und entwickelt die nächsten Jahre mehr
Silberminen (wobei reine Silberminen nur ca. 30% der Gesamtproduktion ausmachen). Wirtschaftskrise würde
dem Silberpreis wohl auch einen Hieb verpassen.