>extrem unwohl fühle ich mich, sobald ich 7-8 aktien im >portfolio habe. meistens passiert das
nur, weil ich von keiner >der aktien stark genug überzeugt bin, um mehr zu investieren. >in solchen fällen ist meine erfahrung besser gar nichts zu >machen.. (stanley
druckenmiller: the way to build long-term >returns is through preservation of capital and home
runs..)
Schon richtig, aber ich bin kein zweiter Buffett oder Druckenmiller. Wenn man
katastrophale Fehler vermeidet ist mMn Wohlstand auf lange Sicht gesichert. Extremer Reichtum ist
damit nicht möglich, aber auch kein totaler Rückschlag.
Buffett hat das sehr gut am
Beispiel von LTCM beschrieben - lauter extrem intelligente Leute, die ihr Geschäft verstanden haben,
eigenes Geld investiert haben und mehr als ein Jahrzehnt (schon bei Salomon) sehr erfolgreich
waren wurden ausradiert und teilweise in Riesenschulden gestürzt, weil einige sogar Geld geliehen haben
um noch mehr in den eigenen Fund investieren zu können.
Sprich wenn meine beste Idee bei
50% Gewichtung aufgeht habe ich vielleicht ein Jahr in dem ich 100% mache - aber wenn ich völlig
falsch liege erleide ich einen schweren, kaum mehr aufzuholenden Rückschlag. Ist es das wert?
Anything times zero is zero.
>ich weiß nicht mehr von wem ich diesen gedanken habe,
dürfte >entweder buffett oder berkowitz sein, "wieviele leute auf >den forbes 100 sind
schon mit ihrer 7. besten idee reich >geworden?" -> das passt sehr gut zu meiner
einstellung >bzgl. diversifikation..
Das ist von Buffett. Aber ich sehe, wir haben die
gleichen Vorbilder Buffett, Druckenmiller, Berkowitz,...