>ich war mir selten zuvor so sicher dass ich mit einer aktie >viel geld verdienen werde, das
ist schon ein komisches gefühl >- dauernt frage ich mich was ich wohl übersehen habe. wenn das >papier nicht mindestens das doppelte wert ist dann hör ich >glaub ich auf mit aktien und
kauf nur noch indexfonds.. >jedenfalls hab ich rund 50% von allem was ich besitze darauf >gesetzt, dass ich hier nicht daneben liege.
Also da wäre mir nicht wohl dabei - 50%? In
meinen Anfangszeiten habe ich das noch gemacht, da waren die Beträge in verschmerzbaren Größenordnungen, aber jetzt ist keine Position größer als 10, maximal 15%.
Bei Eco ist
mir das Management jedoch nicht geheuer (kann gar keinen konkreten Grund sagen, fühle mich einfach
nicht wohl dabei)
>nicht dass ich auch nur noch 1 euro für einen weiteren kauf >übrig hätte, aber aus interesse, was ist derzeit Dein >favorit?
Ich habe einige
Aktien bei denen ich mir auch sicher bin, daß ich innerhalb von drei Jahren verdopple (immer unter
der Grundannahme, die Krise ist spätestens Mitte 2010 vorbei).
Erste Bank ist zur Zeit
meine größte Position, wie sich das weiter entwickelt werde ich nach Q1 entscheiden. Von sehr
schlecht bis extrem stark halte ich alles für möglich, ich hoffe die Gerüchte daß die Erste Bank
eigene Anleihen zurückkauft stimmen, dann könnte es ein Bombenquartal werden.
naja, meine ECO position macht schon deutlich mehr als 1 jahresgehalt aus - so ganz verschmerzbar wäre
ein totalverlust auch nicht. aber es gibt für jede person eine andere anzahl von aktien, mit der man sich
wohl fühlt. ich halte es da mit buffett - kein problem 80% meines kapitals in 3 unternehmen zu halten.
extrem unwohl fühle ich mich, sobald ich 7-8 aktien im portfolio habe. meistens passiert das nur,
weil ich von keiner der aktien stark genug überzeugt bin, um mehr zu investieren. in solchen fällen ist
meine erfahrung besser gar nichts zu machen.. (stanley druckenmiller: the way to build long-term returns
is through preservation of capital and home runs..)
ich weiß nicht mehr von wem ich diesen
gedanken habe, dürfte entweder buffett oder berkowitz sein, "wieviele leute auf den forbes 100 sind schon
mit ihrer 7. besten idee reich geworden?" -> das passt sehr gut zu meiner einstellung bzgl.
diversifikation..
danke, erste bank habe ich mir schon länger nicht mehr angesehen,
werde ich jetzt bald nachholen!
>extrem unwohl fühle ich mich, sobald ich 7-8 aktien im >portfolio habe. meistens passiert das
nur, weil ich von keiner >der aktien stark genug überzeugt bin, um mehr zu investieren. >in solchen fällen ist meine erfahrung besser gar nichts zu >machen.. (stanley
druckenmiller: the way to build long-term >returns is through preservation of capital and home
runs..)
Schon richtig, aber ich bin kein zweiter Buffett oder Druckenmiller. Wenn man
katastrophale Fehler vermeidet ist mMn Wohlstand auf lange Sicht gesichert. Extremer Reichtum ist
damit nicht möglich, aber auch kein totaler Rückschlag.
Buffett hat das sehr gut am
Beispiel von LTCM beschrieben - lauter extrem intelligente Leute, die ihr Geschäft verstanden haben,
eigenes Geld investiert haben und mehr als ein Jahrzehnt (schon bei Salomon) sehr erfolgreich
waren wurden ausradiert und teilweise in Riesenschulden gestürzt, weil einige sogar Geld geliehen haben
um noch mehr in den eigenen Fund investieren zu können.
Sprich wenn meine beste Idee bei
50% Gewichtung aufgeht habe ich vielleicht ein Jahr in dem ich 100% mache - aber wenn ich völlig
falsch liege erleide ich einen schweren, kaum mehr aufzuholenden Rückschlag. Ist es das wert?
Anything times zero is zero.
>ich weiß nicht mehr von wem ich diesen gedanken habe,
dürfte >entweder buffett oder berkowitz sein, "wieviele leute auf >den forbes 100 sind
schon mit ihrer 7. besten idee reich >geworden?" -> das passt sehr gut zu meiner
einstellung >bzgl. diversifikation..
Das ist von Buffett. Aber ich sehe, wir haben die
gleichen Vorbilder Buffett, Druckenmiller, Berkowitz,...