- BDI hält 81
Prozent der Anteile an BioGas-Spezialist Enbasys - Anteil von BioGas-Anlagen am
Gesamtauftragsbestand der BDI bereits bei 24% - Neue Abfallverwertungsvorschriften erhöhen
Marktpotenzial für Multi-Feedstock BioGas-Anlagen weltweit
(Grambach, 28.07.2011) Die BDI
- BioEnergy International AG hat weitere 30 Prozent an der Enbasys GmbH, Spezialist für
BioGas-Technologie, von den Gründern des Unternehmens erworben. Damit hält BDI nun 81 Prozent der Anteile an Enbasys. Der Erwerb der restlichen 19% der Anteile steht kurz vor seinem Abschluss.
BioGas-Anlagen mit Multi-Feedstock-Technologie haben sich zu einem wichtigen Geschäftsfeld
der BDI entwickelt. Die letzten Aufträge zeigen, dass es dem Unternehmen gelungen ist, seine
BioGas-Technologie neben den BioDiesel-Anlagen erfolgreich in den Markt einzuführen. Und die Projektpipeline ist gut gefüllt: Neue Vorgaben zur Abfallverwertung erhöhen das Marktpotenzial für
Multi-Feedstock BioGas-Anlagen weltweit. Mit der Aufstockung der Anteile an Enbasys wird BDI ihr
Tochterunternehmen noch einfacher integrieren, weitere Schnittstellen reduzieren und die Bearbeitung von Projekten noch effizienter gestalten können.
Nach dem ersten Auftrag für den
Bau einer BioGas-Anlage in der Türkei konnte BDI im Jahr 2011 einen weiteren Auftrag im Volumen von
mehr als 4 Mio. Euro aus Deutschland sowie einen Engineering-Auftrag akquirieren. Damit beläuft
sich der Anteil von BioGas-Anlagen am aktuellen Auftragsbestand der BDI bereits auf 24 Prozent.
Enbasys hat eine hocheffiziente BioGas Technologie entwickelt, die sich vorrangig an den
industriellen Anwender richtet und besonders für die bioenergetische Verwertung von schwierigem
industriellen Abfall geeignet ist, der - unabhängig von saisonalen Gegebenheiten - das ganze Jahr hindurch als Rohstoff zur Verfügung steht. Damit zeichnet sich das Konzept durch seine besondere
Wirtschaftlichkeit aus. Seit dem Erwerb der Mehrheit an Enbasys im April 2010 kann BDI auch
integrierte 'waste to energy'-Konzepte anbieten.