- Auftrag über
Aufrüstung einer BioDiesel-Anlage in Spanien erhalten - Strategische Ausrichtung auf 'Waste to
BioFuels' stößt auf positive Resonanz - Marktposition als Spezialanlagenbauer weiter
gefestigt - Umsatzanstieg um 33,7%, Ergebniswachstum (EBIT) von rund 304% gegenüber Vorjahr
(Graz, 12. November 2010) Die österreichische BDI - BioEnergy International AG hat in den
ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2010 Umsatz und Ergebnis verbessert. Durch
Unternehmenszukäufe und eigene Entwicklungen hat BDI ihre Marktposition als Spezialanlagenbauer für
industrielle Lösungen zur Verwertung von Abfall- und Nebenstoffen aus der Industrie zu hochwertigen Biotreibstoffen weiter ausgebaut. Die strategische Ausrichtung des Unternehmens auf
den Bereich 'Waste to BioFuels' leistete hierzu seinen Beitrag und stieß bei möglichen Partnern und
Auftraggebern auf großes Interesse.
'Das zunehmende Umweltbewusstsein verstärkt die
Nachfrage nach alternativen Biotreibstoffen und zukunftsfähigen Lösungen für die Generierung
eines Mehrwertes von Abfall- und Nebenstoffen der Industrie. Unsere innovative Multi-Feedstock-Technologie ermöglicht beispielsweise eine flexible und wirtschaftliche Verwertung
von lokal vorhandenen Abfall- und Reststoffen und trägt somit zur Entlastung der Umwelt und
Gewinnung einer lokalen Wertschöpfung aus Abfallstoffen bei', so Wilhelm Hammer, Vorstandsvorsitzender der BDI - BioEnergy International AG. So erhielt BDI einen Auftrag über die
Aufrüstung einer BioDiesel-Anlage in Spanien im Auftragswert von rund 4,6 Millionen Euro. Die Anlage
soll nach der Aufrüstung mit der bewährten BDI Multi-Feedstock-Technologie Rohstoffe wie beispielsweise Altspeiseöl und Tierfette für die Produktion von hochwertigem BioDiesel nutzen.
Die Optimierung von bestehenden BioDiesel-Anlagen, Fortschritte bei den Großprojekten und
die Intensivierung des After-Sales-Geschäfts trugen zu den guten Ergebnissen der BDI bei. Die
Umsatzerlöse der ersten neun Monate des Geschäftsjahres 2010 beliefen sich auf 29,1 Millionen Euro
und lagen damit um 33,7% über dem Vorjahreswert von 21,7 Millionen Euro. Das Ergebnis der
operativen Tätigkeit (EBIT) verbesserte sich auf 2,7 Millionen Euro gegenüber dem Vorjahr (0,7
Millionen Euro). Die EBIT-Marge stieg von 3,1% auf ein hohes Niveau von 9,3%. Das Ergebnis vor
Steuern (EBT) betrug 3,1 Millionen Euro, was einer Steigerung von 126,7% im Vergleich zum Vorjahreszeitraum (1,4 Millionen Euro) entspricht. Das Ergebnis je Aktie belief sich auf 0,69
Euro.
Das Ergebnis der ersten neun Monate und der vorhandene Auftragsstand stellen aus
derzeitiger Sicht ein positives Jahresergebnis sicher. Nach der erfolgreichen strategischen
Neuausrichtung erwartet das Unternehmen mittelfristig, das Umsatzniveau der vergangenen Jahre wieder
zu erreichen und strebt weiterhin eine EBIT-Marge von rund 10% an.