BDI erhält Auftrag über Aufrüstung einer BioDiesel Anlage in Spanien
(Grambach, 04.10.2010)
Die österreichische BDI - BioEnergy International AG wurde von der Firma Biodiesel Aragón S.L. in
Altorricon (Spanien) mit der Aufrüstung einer BioDiesel Anlage beauftragt. Der Auftragswert
beträgt rund 4,6 Millionen Euro. Das Upgrade der Anlage mit der bewährten BDI Multi-Feedstock
Technologie ermöglicht den Einsatz von Rohstoffen wie Altspeiseöl und Tierfette für die Produktion
von hochwertigem BioDiesel gemäß dem europäischen Standard EN 14214. Damit folgt der Auftraggeber
dem Trend Neben- und Abfallprodukte für die BioDiesel Produktion zu verwenden, somit die
Konkurrenz zu Lebensmitteln zu vermeiden und Wirtschaftlichkeit sowie Nachhaltigkeit der BioDiesel
Anlage zu erhöhen.
Die BioDiesel Anlage wurde 2008 in Betrieb genommen, war bisher auf die Verarbeitung von Pflanzenölen ausgerichtet und hat eine Kapazität von 100.000 Tonnen BioDiesel pro
Jahr. Der Betreiber hat sich für die Aufrüstung der Anlage mit der von BDI patentierten bewährten Multi-Feedstock Technologie entschieden, um in Zukunft vor Ort verfügbare Rohstoffe wie
Altspeiseöl zu hochqualitativem BioDiesel zu verarbeiten und die Anlage effizienter zu betreiben.
Dies entspricht der veränderten Marktsituation und dem Trend Neben- und Abfallprodukte einer
höheren Wertschöpfung zuzuführen. Durch den Einsatz der BDI Technologie wird die Anlage bereits
die EU-Kriterien für die 'nächste' Generation von Biokraftstoffen in Bezug auf Nachhaltigkeit und
CO2-Reduktion erfüllen.
Wilhelm Hammer, Vorstandsvorsitzender der BDI - BioEnergy
International AG, sieht genau in dieser Entwicklung das große Potential der BDI BioDiesel Anlagen: 'Der Auftrag von Biodiesel Aragón bestätigt unsere Philosophie. Mit der innovativen BDI
Multi-Feedstock Technologie ermöglichen wir unseren Kunden den flexibleren und wirtschaftlicheren
Einsatz von lokal vorhandenen Rohstoffen und tragen zur Entlastung der Umwelt und sinnvollen
Verwertung von Abfallstoffen bei. Somit wird nicht das Essen der Armen, sondern der Abfall der
Reichen verarbeitet.'
Der Auftragsumfang der BDI umfasst vom Engineering über die Montage bis
zur Inbetriebnahme alle Prozessschritte für Destillation, Stahlbau und Nebenanlagen und
gewährleistet eine vollkommene Integration in die bestehende Anlage. Die Technologie für die
Destillation wird in Kooperation mit der deutschen BDI-Tochtergesellschaft UIC GmbH, einem der
weltweit führenden Unternehmen für Kurzweg-Destillation, gebaut.
Die Fertigstellung der
schlüsselfertigen Anlage ist für September 2011 geplant, mit weniger als 12 Monaten
Projektdurchlaufzeit nach in Kraft treten des Vertrags.