Ich kann mich bei den Vorständen Hammer und
Gössler nur bedanken, dass sie hier im Sinne der Aktionäre gehandelt haben, und einen Teil der nicht
betriebsnotwendigen Liquidität (EUR 5,25 je Aktie) an die Aktionäre zurückführen.
Die Aktie
hat positiv auf die Neuigkeit reagiert, im Ausmaß - meiner Ansicht nach - aber zu wenig.
Vorausgesetzt die beiden Corporate Actions werden bei der HV genehmigt (reine Formsache, da ohnehin die
Vorstände die Aktienmehrheit halten), wird sich die Nettoliquidität des Unternehmens um die Ausschüttung
von 5,25 EUR auf rund 13 EUR je Aktie verringern. Die Aktie sollte vom aktuellen Kurs aus ebenfalls um
5,25 EUR auf 11,75 EUR fallen.
Operativ scheint es wieder besser zu laufen, dazu passt mein
letztes Posting als auch dieser Artikel im Wirtschaftsblatt (http://www.wirtschaftsblatt.at/home/boerse/analysen/415787/index.do?_vl_pos=r.1.NT).<
br /> Dafür werden natürlich wieder ein höheres Working Capital und auch Investitionen notwendig
sein. Also vielleicht reduziert das die Nettoliquidität des Unternehmens um 1-2 Euro je Aktie.
BDI bleibt damit aber eine sehr günstige Aktie zu einem derzeitigen Kurs (Ausschüttungs-adjustiert) von
11,75 EUR, die in 2010/11 wieder leicht 1 EUR Gewinn je Aktie aus dem operativen Geschäft ausweisen kann,
und zudem den gesamten Marktwert in Cash hält. Ich finde eine solche Aktie sollte locker 50% über dem
reinen Cash notieren - sprich bei 17 EUR - oder 22,5 EUR vor Ausschüttungen. Dorthin wir die Reise in den
nächsten 6 Monaten auch gehen - bestimmt!