Wienerberger verbesserte Ergebnis zum Halbjahr kräftig Gewinn nach Steuern kletterte gegenüber dem
Vorjahreszeitraum von 1 Mio. auf 108 Mio. Euro - Umsatz stieg von 2,2 auf 2,35 Mrd. Euro
Der
börsennotierte Baustoffkonzern Wienerberger hat seine Ergebnisse heuer im ersten Halbjahr gegenüber der
Vorjahresperiode massiv verbessert. Der Gewinn nach Steuern legte gegenüber dem Vergleichszeitraum des
Vorjahres von 1 Mio. auf 108 Mio. Euro zu, wie das Unternehmen am Mittwoch bekanntgab. Der Umsatz erhöhte
sich demnach von 2,2 auf 2,35 Mrd. Euro. Vor Zinsen und Steuern verbesserte sich das Ergebnis (EBIT)
von 122 auf 198 Mio. Euro. Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) stieg von 340 auf
379 Mio. Euro. Der Gewinn vor Steuern (EBT) hat sich von 33 auf 151 Mio. Euro fast verfünffacht.
Die Nettoverschuldung erhöhte sich von 1,75 Mrd. Euro per Ende Dezember 2024 auf 2,02 Mrd. Euro per
Ende Juni 2025. Der Verschuldungsgrad ging von 60,8 Prozent auf 73,1 Prozent nach oben. Der Personalstand
verringerte sich etwas - von weltweit 20.458 Vollzeitäquivalenten auf 20.378 Beschäftigte.
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Der börsennotierte
Baustoffkonzern Wienerberger hat seine Ergebnisse heuer im ersten Halbjahr gegenüber der Vorjahresperiode
massiv verbessert. In einem "weiterhin herausfordernden Marktumfeld" legte der Gewinn nach Steuern
gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres von 1 Mio. auf 108 Mio. Euro zu, wie das Unternehmen am
Mittwoch bekanntgab. Der Umsatz erhöhte sich demnach von 2,2 auf 2,35 Mrd. Euro.
"Das
makroökonomische Umfeld dürfte anspruchsvoll bleiben", schreibt Vorstandschef Heimo Scheuch im aktuellen
Halbjahresbericht an die Aktionärinnen und Aktionäre. Hohe Zinsen würden den Neubausektor weiterhin
belasten. Eine spürbare Erholung in der zweiten Jahreshälfte werde nicht erwartet. Spar- beziehungsweise
Effizienzprogramme und eine "fokussierte M&A-Tätigkeit" würden "konsequent fortgesetzt".
Ausblick auf 2025 bestätigt
An der bisherigen Prognose für das Gesamtjahr 2025 hält das
Management daher fest - das operative Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) soll rund
800 Mio. Euro erreichen. 2024 sank das operative EBITDA gegenüber dem Jahr davor um 6 Prozent; das nicht
bereinigte EBITDA ging um 10 Prozent auf 707 Mio. Euro zurück. Die Konzernführung ist auch
zuversichtlich, ihr mittelfristiges EBITDA-Ziel von über 1,2 Mrd. Euro zu erreichen.
Heuer im
ersten Halbjahr stieg das EBITDA von 340 auf 379 Mio. Euro. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT)
verbesserte sich von 122 auf 198 Mio. Euro. Der Gewinn vor Steuern (EBT) verfünffachte sich fast von 33
auf 151 Mio. Euro.
Die Nettoverschuldung vergrößerte sich von 1,75 Mrd. Euro zum Stichtag 31.
Dezember 2024 auf 2,02 Mrd. Euro per Ende Juni 2025. Der Verschuldungsgrad ging von 60,8 Prozent auf 73,1
Prozent nach oben. Der Personalstand verringerte sich etwas - von weltweit 20.458 Vollzeitäquivalenten
auf 20.378 Beschäftigte.
wienerberger erzielt im Jahresvergleich gruppenweit 6 % Umsatzsteigerung
auf 2,3 Mrd. € (H1 2024: 2,2 Mrd. €) Operatives EBITDA in Höhe von 383 Mio. € (H1 2024: 400 Mio. €)
in herausforderndem Marktumfeld EBITDA-Guidance für das Gesamtjahr mit ca. 800 Mio. € bestätigt Ergebnis je Aktie steigt auf rund 1 € (H1 2024: 0 €) Gewinn nach Steuern wächst auf 108 Mio. € (H1
2024: 0,55 Mio. €)
Wienerberger erholte sich zum Halbjahr deutlich Gewinn nach Steuern kletterte gegenüber dem
Vorjahreszeitraum von 0,55 Mio. auf 108 Mio. Euro - Umsatz stieg um 6 Prozent auf 2,35 Mrd. Euro -
Ausblick auf Gesamtjahr bestätigt - GRAFIK
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börsennotierte Baustoffkonzern Wienerberger hat seine Ergebnisse heuer im ersten Halbjahr gegenüber der
Vorjahresperiode massiv verbessert. Getrieben durch das Rohr-, Dach- und Infrastrukturgeschäft legte der
Gewinn nach Steuern gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres von 0,55 Mio. auf 108 Mio. Euro zu,
wie der weltgrößte Ziegelhersteller bekanntgab. Der Gewinn je Aktie (EPS) erhöhte sich von 0 auf "rund 1
Euro". Der Umsatz stieg um 6 Prozent auf 2,35 Mrd. Euro.
"Das ist ein sehr zufriedenstellendes
Ergebnis in einem ziemlich herausfordernden Marktumfeld", sagte Konzernchef Heimo Scheuch am Mittwoch in
einer Telefonkonferenz mit Analysten. Das Ergebnis stütze sich zunehmend auf den Renovierungs- und
Infrastrukturbereich. "Der Neubausektor bleibt in den meisten europäischen Märkten schwach." Das hohe
Zinsniveau bremse weiterhin die Erholung der Neubaumärkte. Die Bauwirtschaft sei weiterhin stark
belastet.
Strikter Sparkurs
"Wir haben frühzeitig und entschlossen auf veränderte
Marktbedingungen reagiert und uns auf Effizienz, Kostenkontrolle und langfristiges Wachstum
konzentriert", teilte Scheuch mit. "Gleichzeitig haben wir weiterhin in Innovationen und strategische
Akquisitionen zur Stärkung unserer Position in Schlüsselmärkten investiert."
Anzeichen einer
teilweisen Markterholung ortet der CEO etwa in Frankreich, Belgien und den Niederlanden. Auf
Neubauwohnungsmärkten wie Deutschland und Österreich sei aber weiterhin "keine echte Trendwende
erkennbar".
Keine Markterholung
"Das makroökonomische Umfeld dürfte anspruchsvoll
bleiben", hielt Scheuch auch im aktuellen Halbjahresbericht an die Aktionärinnen und Aktionäre fest. Hohe
Zinsen würden den Neubausektor weiterhin belasten. Eine spürbare Erholung in der zweiten Jahreshälfte
werde nicht erwartet. Spar- beziehungsweise Effizienzprogramme und eine "fokussierte M&A-Tätigkeit"
würden "konsequent fortgesetzt".
Wienerberger betreibt mehr als 200 Produktionsstandorte in 28
Ländern und beschäftigte heuer im ersten Halbjahr durchschnittlich 20.378 Mitarbeiterinnen und
Mitarbeiter (Vollzeitäquivalente).
Ausblick bestätigt
An der bisherigen Prognose
für das Gesamtjahr 2025 hält das Management fest - das operative Ergebnis vor Zinsen, Steuern und
Abschreibungen (EBITDA) - bereinigt um Auswirkungen von Veräußerungen von nicht betriebsnotwendigem
Vermögen sowie Strukturanpassungen - soll rund 800 Mio. Euro erreichen, nachdem es im ersten Halbjahr von
400 auf 383 Mio. Euro zurückging. 2024 war das operative EBITDA gegenüber dem Jahr davor um 6 Prozent
gesunken; das nicht bereinigte EBITDA verringerte sich um 10 Prozent auf 707 Mio. Euro. Heuer im ersten
Halbjahr stieg das nicht bereinigte EBITDA von 340 auf 379 Mio. Euro.
Die Konzernführung gibt
sich auch zuversichtlich, ihr mittelfristiges EBITDA-Ziel von über 1,2 Mrd. Euro zu erreichen.
Die Nettoverschuldung vergrößerte sich heuer im ersten Halbjahr von 1,75 Mrd. Euro zum Stichtag 31.
Dezember 2024 auf 2,02 Mrd. Euro per Ende Juni 2025. Der Verschuldungsgrad ging von 60,8 Prozent auf 73,1
Prozent nach oben.