3Q19/20 Ergebnis deutlich negativ, belastet durch Sondereffekte 

Wie im Dezember letzten Jahres berichtet nahm die voestalpine im 3. Quartal 2019/20 infolge der geänderten globalen ökonomischen Rahmenbedingungen Sonderabschreibungen vor und bildete zusätzlich Vorsorgen für Sanierungen. Diese Sondereffekte belasten das EBITDA in einer Höhe von etwa EUR 75 Mio. und das EBIT in einer Höhe von rd. EUR 345 Mio.. Das EBIT im 3. Quartal drehte somit deutlich in den negativen Bereich um betrug schlussendlich EUR -312 Mio.. Bereinigt um diese Sondereffekte ist das operative Ereignis (EBIT) im 3. Quartal leicht positiv (rd. EUR 33 Mio.), jedoch 28% niedriger als der Vorjahresvergleichswert. Gründe liegen neben der rückläufigen Nachfrage im Segment Automotive vor allem an den steigenden Rohstoffpreisen für Eisenerz und den niedrigen Stahlpreisen, die zusätzlichen Druck auf die Ergebnismargen im Quartal ausübten.

Der im Dezember angepasste Ausblick für das Geschäftsjahr 2019/20 wurde unterdessen bestätigt, voestalpine erwartet ein EBITDA in einer Größenordnung von EUR 1,2 Mrd. und ein gerade noch positives EBIT.

Ausblick

Wir sehen das deutlich negative 3. Quartal als Wendepunkt und erwarten mit dem 4. Quartal und 2020/21 eine einsetzende Margenerholung. Während wir einer stärkeren Erholung der Stahlpreise infolge der schwachen Nachfrage eher skeptisch gegenüberstehen, sind die Eisenerzpreise nach ihrer Spitze im Sommer 2019 infolge des Minenunglücks bei Vale (dem größten Eisenerzproduzenten weltweit) bereits um fast 30% zurückgekommen. Ein weiteres Absinken der Preise auf Niveaus vor dem Minen-Desaster hängt jedoch davon ab, wie schnell Vale seine Kapazitäten wieder herstellen kann. In Summe sehen wir das Chancen-/Risikoprofil bei der voestalpine nach der Kurserholung von den Sommertiefs 2019 auf aktuellen Kursniveaus als ausgeglichen an und bestätigen unsere Halten-Empfehlung.

Erste Bank

  

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voestalpine - RCB behält Kursziel von 24,5 Euro bei
Einstufung "hold" bestätigt

Die Wertpapierexperten der Raiffeisen Centrobank (RCB) haben ihr Kursziel für die Papiere der voestalpine von 24,5 Euro sowie die Empfehlung "hold" bestätigt. Hintergrund der Bestätigung der Bewertung des Stahlkonzerns seien die vorgelegten Ergebnisse des dritten Quartals, die den Analysten zufolge keine wesentlichen Überraschungen brachten.
Trotz steigender Nachfrage zu Jahresbeginn zweifelt der Experte Markus Remis am von der voestalpine prognostizierten Betriebsergebnis (EBIT) von 1,2 Mrd. Euro. Zwar befände man sich in einer stabilen Lage, das Corona-Virus sorge aber auch in der Stahlindustrie für Unsicherheiten.

Für das laufende Geschäftsjahr erwarten die Analysten einen Verlust von 0,78 Euro pro Aktie. Aufgrund günstiger Abschreibungsmöglichkeiten wurde die Schätzung von minus 1,30 Euro nach oben korrigiert. Außerdem wurden die Dividendenschätzung je Titel für das laufende Geschäftsjahr 2019/20 von 0,60 auf 0,70 Euro erhöht.

  

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voestalpine 2019/20 und danach in schwierigem Fahrwasse... [Alle anzeigen] , Rang: Warren Buffett(1966), 06.2.20 12:35
 
Subject Auszeichnungen Author Message Date ID
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17.12.19 12:06
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17.12.19 12:57
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