EANS-News: Telekom Austria AG / Ergebnis für das 4. Quartal und Gesamtjahr 2018
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Jahresergebnis

Wien - Wien, 12 Februar 2019 - die A1 Telekom Austria Group (VSE: TKA, OTC US:
TKAGY) verlautbart heute das Ergebnis für das 4. Quartal 2018 sowie das Gesamtjahr 2018, die am 31. Dezember 2018 endeten.

Finanzielle und operative Highlights

Der Konzernumsatz stieg im 4. Quartal 2018 um 3,1 %, vorwiegend bedingt durch höhere Erlöse aus Dienstleistungen sowohl im Festnetz- als auch im Mobilfunkgeschäft, aber auch durch höhere Erlöse aus dem Verkauf von Endgeräten.
Anstieg der Erlöse aus Dienstleistungen in allen Segmenten außer Slowenien (Weißrussland ohne Wechselkurseffekte).
Das EBITDA ohne Restrukturierungsaufwendungen verzeichnete im 4. Quartal 2018 einen starken Anstieg von 8,3 %, da höhere produktbezogene Kosten durch höhere Erlöse aus Dienstleistungen mehr als wettgemacht wurden.
o Ohne Restrukturierungsaufwendungen stieg das EBITDA in Österreich um 8,6 % an. Grund hierfür war ein starker Anstieg der Erlöse aus Dienstleistungen, was durch die Finalisierung großer Unternehmensprojekte im Bereich Solutions & Connectivity im 4. Quartal 2018 zusätzlich unterstützt wurde. o Die solide Entwicklung in CEE hielt an, mit besonders starken Beiträgen aus Bulgarien und der Republik Serbien.

Anstieg der Vertragskundenbasis um 4,1 % mit Zuwächsen in allen Märkten; Anstieg der RGUs um 3,7 % dank CEE.
Das Nettoergebnis verringerte sich im Vergleich zum Vorjahr um 29,7% auf 242,7 Mio. EUR, was auf Markenwert-Abschreibungen (197,9 Mio. EUR in 2018; 121,8 Mio. EUR in 2017) und höhere Ertragssteuern zurückzuführen war, da das Vorjahr durch die Erfassung von latenten Steueransprüchen für steuerliche Verlustvorträge positiv beeinflusst wurde.
Die CAPEX stiegen im Gesamtjahr 2018 an, was durch Investitionen in Österreich (Glasfaserausbau, Datacenter) und Investitionen in den CEE-Ländern Ende 2018 bedingt war.
Der Free Cashflow war im Geschäftsjahr 2018 im Vergleich zum Vorjahr stabil, da ein höherer Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit und niedrigere Zinszahlungen die höheren Zahlungen für Anlagenzugänge ausglichen.
Ausblick der Gruppe für 2019: Umsatzwachstum von rund 2 % (auf berichteter Basis(1), CAPEX(2) von rund 770 Mio. EUR.
(1) Basierend auf IFRS 15. (2) Vor Anwendung des IFRS 16 Standards. Beinhaltet keine Investitionen in Spektrum und Akquisitionen.

Soweit nicht anders angegeben, basieren alle Finanzzahlen auf IAS 18 und werden im Jahresvergleich dargestellt. Das EBITDA ist dargestellt als Nettoüberschuss ohne Berücksichtigung von Finanzergebnis, ausgewiesener Ertragsteuer, Abschreibungen und Effekten von Werthaltigkeitstests. Proforma-Zahlen beinhalten M&A-Transaktionen, die zwischen Anfang der Vergleichsperiode und Ende der Berichtsperiode getätigt wurden.

  

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Arnoldner erwartet heuer Ergebnissteigerung
Dividende steigt von 20 auf 21 Cent je Aktie - Keine weitere Privatisierung geplant

Der neue Telekom Austria-Chef Thomas Arnoldner geht davon aus, dass es nach dem Verdauen der Markenwertabschreibungen und außerordentlicher steuerlicher Effekte in 2018 heuer eine positive Entwicklung geben wird. Das stark rückläufige Jahresergebnis des Vorjahres dürfe man nicht überbewerten, da die Investoren auf Umsatzwachstum und das EBITDA ohne Restrukturierungskosten achten würden.

Letzteres, also das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen, gab im Vorjahr um 1,3 Prozent nach, bereinigt legte es aber um 1,6 Prozent zu. Unterm Strich habe es 2018 "ganz gute Ergebnisse" gegeben, so Arnoldner im Gespräch mit der APA. Für das Vorjahr werde eine Dividendensteigerung von 20 auf 21 Cent je Aktie vorgeschlagen, dies sei auch für 2019 so geplant.

Im heurigen Jahr erwartet sich Arnoldner sowohl am Heimatmarkt als auch bei den zahlreichen Auslandsgeschäften in Südosteuropa ein Wachstum. Die Markenwertabschreibungen im Zuge der Vereinheitlichung des Außenauftritts auf die Marke A1 - der die Bilanzen in Osteuropa verhagelte - sei zu 90 Prozent verdaut.

Die Märkte zeigten sich heute nicht ganz so optimistisch wie der Ex-T-Systems-Austria Chef Arnoldner, der Aktienkurs gab um 1,08 Prozent auf 6,43 Euro nach. Damit ist die teilstaatliche Telekom von ihrem Ausgabekurs von 9 Euro je Aktie im Jahr 2000 weiterhin weit entfernt. Zu Beginn von Arnolds Amtszeit betrug der Kurs 7,45 Euro je Aktie.

Einen drastischen Mitarbeiterabbau, wie von Belegschaftsvertretern im Vorfeld der Betriebsratswahlen verkündet, sieht Arnoldner nicht. Es werde weiterhin aber eine moderate Stellenreduktion geben, wie auch schon in den Jahren zuvor.

Eine Änderung bei den Eigentümerstrukturen erwartet der neue Telekom-Chef nicht. Es gebe dafür keine Anzeichen. Nach der Teilprivatisierung unter dem damaligen Bundeskanzler Wolfgang Schüssel (ÖVP) und Finanzminister Karl-Heinz Grasser (FPÖ/ÖVP) hält der Staat noch 28 Prozent an der Telekom, größter Aktionär ist die mexikanische America Movil.

  

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Telekom Austria 2018 und danach [Alle anzeigen] , Rang: Warren Buffett(1848), 17.7.18 19:30
 
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