Warimpex an Zukäufen in Osteuropa interessiert
CEO-Jurkowitsch: "Schauen uns einige an" - Dividendenzahlung für 2018 unabhängig von Rubelkurs - Rücksetzer für Immobilienmärkte durch Zinserhöhungen wahrscheinlich

Der auf Osteuropa spezialisierte Hotel- und Büroimmobilienentwickler Warimpex sei neben der Entwicklung und dem Halten von Immobilien auch an Zukäufen interessiert, betonte Warimpex-CEO Franz Jurkowitsch am Donnerstag auf der Gewinn-Messe in Wien. "Wir schauen uns in unseren Märkten einige an".

Nach der Aufnahme der Dividendenzahlungen für das Jahr 2017 werde es auch für 2018 wieder eine Dividende für die Aktionäre geben, "unabhängig davon, ob der russische Rubel auf- oder abwertet". Entscheidend seien die Geldflüsse (Cashflows), und diese seien vorhanden. "Wir haben Einnahmen und Liquidität", so der Warimpex-Chef.

Die osteuropäischen und russischen Immobilienmärkte hätten in der Regel ein höheres Potenzial als Märkte wie Deutschland oder Österreich. "Diese Märkte sind schon gekommen." Polen und Ungarn hätten sehr starke Wachstumsraten. Auch in Russland sieht Jurkowitsch sehr viel Potenzial, auch weil von der Konkurrenz dort sehr wenig investiert werde. Zudem sei die Zahlungsmoral sehr gut.

Derzeit sei die Stimmung auf den Immobilienmärkten hervorragend. Durch die bevorstehenden Zinserhöhungen in den USA und später auch in der Eurozone könnte es zu kleineren Rücksetzern kommen. Ob es zu einer so großen Korrektur wie nach der Lehman-Pleite kommen werde, sei schwer zu sagen. Durch die Zinserhöhungen und Renditeanstiege bei zehnjährigen Staatspapieren werde es aber zu einer Konkurrenz zu Immobilienrenditen kommen, auch weil Wertpapiere schneller zu Geld zu machen seien. "Dieser Punkt wird wahrscheinlich kommen, wird aber keine Krise sein", so Jurkowitsch.

An einen Verkauf des mit einer Marktkapitalisierung von knapp 70 Mio. Euro vergleichsweise kleinen Unternehmens sei nicht gedacht, auch nicht an eine Partnersuche. "Mit unserer Geschäftspolitik der Cashflows sind wir weniger anfällig", so Jurkowitsch. Die Lücke zwischen innerem Unternehmenswert von 2,40 Euro und dem Börsenkurs, der aktuell bei 1,255 Euro liegt - werde man nicht schließen, aber kleiner machen können.

  

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Warimpex - 2018 und danach [Alle anzeigen] , Rang: Warren Buffett(1704), 13.6.18 22:20
 
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