Societe Generale hebt Kursziel von 19,9 auf 24,7 Euro - Buy
Mit steigenden Strompreisen hheres Kursziel mglich

Die Analysten der Societe Generale (SocGen) haben ihr Kursziel fr die Aktien des heimischen Stromversorgers Verbund von 19,90 auf 24,70 Euro angehoben. Die Kaufempfehlung "Buy" wurde vom Analysten Lueder Schumacher beibehalten. Am Mittwochvormittag notierten die Papiere des Versorgers an der Wiener Brse um 0,05 Prozent fester bei 20,35 Euro.

Die Antriebskraft fr Verbund seien vor allem deutsche Strompreise, hie es in der jngsten Studie der SocGen. Diese seien heuer berwiegend gestiegen. Das aktuelle Kursziel basiert auf der Annahme von einem Strompreis in Deutschland bei 35 Euro/MWh. Sollte jener auf 40 Euro/MWh steigen, wre ein Kursziel von 27,80 Euro mglich und bei 50 Euro/MWh sehen die Experten sogar ein Kurziel bei 34,10 Euro, konstatiert Schumacher.

Beim Gewinn je Aktie erwarten die Analysten der franzsischen Grobank 0,90 Euro fr 2017, sowie 0,79 bzw. 1,02 Euro fr die beiden Folgejahre. Ihre Dividendenschtzung je Titel beluft sich auf 0,36 Euro fr 2017, sowie 0,36 bzw. 0,46 Euro fr 2018 bzw. 2019.

  

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Herwart hat in Deutschland fr extreme Turbulenzen gesorgt. Jetzt wird jedoch offenbar, dass das Sturmtief am Wochenende nicht nur Bume entwurzelt, Dcher abgedeckt und die Bahn lahmgelegt hat. Die Orkanben mit Geschwindigkeiten von bis zu 140 Kilometern pro Stunde ber Deutschland sorgten auch fr Chaos am deutschen Energiemarkt.

Denn Herwart sorgte fr extrem viel Wind. Viel Wind, der wiederum so viel Energie erzeugte, dass der Strompreis geradezu kollabierte. Binnen Minuten drehten an der Energiebrse EEX die Preise fr Elektrizitt ins Minus, der Markt stand Kopf. Wer seinen Strom verkaufte, musste seinen Abnehmern pltzlich Geld bezahlen. In der Spitze rutschte der Preis auf minus 83,06 Euro pro Megawattstunde. Im Durchschnitt lag der Preis bei minus 52,11 Euro, so tief wie seit Weihnachten 2012 nicht mehr. Zu normalen Zeiten wird der Strom fr rund 37 Euro pro Megawattstunde gehandelt plus 37 Euro.

Der ganze Artikel: https://www.welt.de/wirtschaft/energie/article170189224

  

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Deutsche Bank bleibt vor Zahlenvorlage bei "Hold"
Kursziel bei 18,00 Euro - Analysten prognostizieren Ergebnisrckgang nach neun Monaten

Die Analysten der Deutsche Bank haben ihre Anlageempfehlung "Hold" fr die Aktien des Stromkonzerns Verbund vor der Zahlenvorlage am 8. November besttigt. Das Kursziel bleibt ebenfalls unverndert bei 18,00 Euro. Zuletzt war es im Juli von 14,50 Euro angehoben worden.

Beim bereinigten Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) erwarten die Analysten Martin Brough, Duncan Scott und James Brand fr die ersten neun Monate des Geschftsjahres 2017 einen Rckgang von acht Prozent auf 644 Mio. Euro. Der Rckgang sei auf ein schlechteres Umfeld im Bereich Wasserkraft zurckzufhren, heit es in der Studie vom Freitag. Untersttzend knnten jedoch steigende Strompreise in Mitteleuropa und international hhere Kohlepreise wirken.

Fr das Gesamtjahr erwarten die Analysten Ergebnisse im Einklang mit dem aktuellen Ausblick des Unternehmens. Den bereinigten Gewinn je Aktie prognostizieren sie mit 0,86 Euro.

  

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Analysten erwarten Ergebniseinbruch wegen Einmaleffekts
Umsatz im dritten Quartal stabil gesehen.

Analysten erwarten fr die am Mittwoch anstehenden Drittquartalszahlen des Verbund stabile Umstze und ein bedingt durch Einmaleffekte fast halbiertes Ergebnis. Das Mittel der Prognosen der Deutschen Bank, der Erste Group und der Raiffeisen Centrobank (RCB) fr den Umsatz des Stromerzeugers liegt bei 666,2 Mio. Euro. Gegenber dem dritten Quartal 2016 wre das ein kleines Plus von einem Prozent.

Der Schnitt der Schtzungen fr das Betriebsergebnis nach Abschreibungen (EBITDA) liegt bei 244,0 Mio. Euro und damit 32 Prozent unter dem Vergleichsquartal des Vorjahres. Das operative Ergebnis (EBIT) wird im Mittel 42 Prozent tiefer bei 160,9 Mio. gesehen. Unterm Strich rechnen die Analysten im Mittel mit einem Konzernergebnis nach Minderheiten von 101,2 Mio. Euro - das wre ein Rckgang um 46 Prozent.

Mageblich fr das starke Minus zum Vorjahr sind laut den Erste-Analysten positive Einmal-Effekte in Hhe von 118 Mio. Euro, die im dritten Quartal 2016 verbucht wurden. Der Ausblick fr das Gesamtjahr 2017 sollte aber nach Einschtzung der Erste-Experten besttigt oder sogar leicht angehoben werden.

Verbund - Analystenprognosen fr das dritte Quartal 2017 (in Mio. Euro):

Verbund Mittel Vorjahr Vernderung Umsatz 666,2 662,2 +1% EBITDA 244,0 359,5 -32% EBIT 160,9 275,6 -42% Konzernergebnis (nach Minderheiten) 101,2 186,0 -46%

  

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Verbund nach 3 Quartalen: Gewinn sank, Jahresprognose leicht erhht
Konzernergebnis nach drei Quartalen wegen Einmaleffekten und niedrigerer Wasserfhrung um ein Fnftel auf 269,5 Mio. Euro gesunken - Fr 2017 nun 320 (300) Mio Euro Konzernergebnis erwartet

Der Stromkonzern Verbund hat in den ersten drei Quartalen wegen des Wegfalls von positiven Einmaleffekten aus dem Vorjahr sowie der geringeren Wasserfhrung weniger Gewinn erzielt. Die Prognose fr das Gesamtjahr wird leicht angehoben.

Operativ fiel das EBITDA um 18,1 Prozent auf 663,5 Mio. Euro. Das Konzernergebnis sank gegenber dem Vorjahreszeitraum um ein Fnftel (minus 20,7 Prozent) auf 269,5 Mio. Euro, teilte der Verbund am Mittwoch mit. Bereinigt um Einmaleffekte verringerte sich das EBITDA moderater um 5,0 Prozent auf 663,5 Mio. Euro, das bereinigte Konzernergebnis sank um 8,8 Prozent auf 252,1 Mio. Euro. Der Umsatz stieg um 1,8 Prozent auf 2,17 Mrd. Euro.

Das rcklufige Ergebnis in den ersten drei Quartalen fhrt der Verbund insbesondere auf das deutlich schwchere Ergebnis im Segment Netz und die unterdurchschnittliche Wasserfhrung zurck. Die Wasserfhrung der Flsse lag mit einem Erzeugungskoeffizienten von 0,94 um 7 Prozentpunkte unter dem Wert des Vorjahreszeitraums und um 6 Prozent unter dem langjhrigen Durchschnitt. Die Erzeugung aus Wasserkraft sank um 1.360 GWh. Insgesamt war die Eigenerzeugung mit 24.785 GWh um 1,2 Prozent niedriger als im Vergleichszeitraum des Vorjahrs.

Bei der thermischen Erzeugung konnten hhere Deckungsbeitrge aus dem Engpassmanagementeinsatz des Gaskraftwerks Mellach erzielt werden, das EBITDA sei aber dennoch gesunken, weil das Vorjahresergebnis von sonstigen betrieblichen Ertrgen aus der Bereinigung offener Themen zwischen Verbund und EconGas GmbH geprgt war. Positiv auf das Ergebnis wirkten hhere Beitrge aus den Flexibilittsprodukten, die Manahmen der thermischen Restrukturierung sowie der Kostensenkungs- und Effizienzsteigerungsprogramme.

Fr das Gesamtjahr erwartet der Verbund auf Basis einer durchschnittlichen Wasserfhrung und eines durchschnittlichen Winddargebots im vierten Quartal unverndert ein EBITDA von rund 830 Mio. Euro. Die Prognose fr das (unbereinigte) Konzernergebnis wird angehoben: Der Verbund rechnet aufgrund der im dritten Quartal bercksichtigten Einmaleffekte im thermischen Bereich nun mit 320 Mio. Euro, zuvor waren rund 300 Mio. Euro erwartet worden. Die geplante Ausschttungsquote fr 2017 wird weiterhin mit 40 bis 45 Prozent des um Einmaleffekte bereinigten Konzernergebnisses in Hhe von rund 300 Mio. Euro erwartet.

  

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Verbund erzeugte in den ersten drei Quartalen etwas weniger Strom
Schwache Wasserfhrung der Flsse drckte Wasserkrafterzeugung um 5,7 Prozent - Preiserholung am Energiemarkt

Der Verbund hat in den ersten drei Quartalen 2017 insgesamt um 1,2 Prozent weniger Strom erzeugt. Wegen der schwachen Wasserfhrung der Flsse ging die Erzeugung aus Wasserkraft zurck. Zugelegt haben die Stromproduktion aus Wind und Sonne sowie die thermische Erzeugung. Am Energiemarkt habe sich im dritten Quartal eine Preiserholung gezeigt, teilte der Verbund am Mittwoch mit.

Die Stromgrohandelspreise an der Strombrse EEX seien in den vergangenen Monaten insbesondere aufgrund gestiegener Steinkohle- und CO2-Preise gestiegen. Dabei htten die hheren Kohleimporte Chinas und die aktuell diskutierte Reform des Emissionshandelssystems zu einer hheren CO2-Preiserwartung gefhrt.

Der Verbund fokussiere sich in seiner Strategie auf die Kernmrkte in sterreich und Deutschland. Mit Grnstrom- und Flexibilittsprodukten auf Basis des flexibel einsetzbaren Kraftwerksparks mit Pump-, Speicherkraftwerken und dem Gas-Kombikraftwerk im steirischen Mellach leiste der Verbund einen wichtigen Beitrag, um die steigenden Volatilitten im Netz auszugleichen und die Versorgungssicherheit in sterreich zu gewhrleisten.

Die Eigenerzeugung des Verbund ging in den ersten drei Quartalen insgesamt um 1,2 Prozent auf 24.785 Gigawattstunden (GWh) zurck. Dabei gab es bei der Wasserkraft einen Rckgang um 1.360 GWh bzw. 5,7 Prozent auf 22.437 GWh, geht aus dem Quartalsbericht hervor. Der Erzeugungskoeffizient der Laufwasserkraftwerke lag mit 0,94 um 7 Prozentpunkte unter dem Vergleichswert des Vorjahres und um 6 Prozent unter dem langjhrigen Durchschnitt. Die Windkraft- und Photovoltaikanlagen erzeugten mit 680 GWh um 16,4 Prozent mehr Strom, vor allem wegen des hheren Windaufkommens in Rumnien.

Die Erzeugung aus Wrmekraft stieg um 960 auf 1.667 GWh. Das Gaskraftwerk Mellach produzierte - bedingt durch den im Vergleich zum Vorjahr erhhten Einsatz fr das Engpassmanagement zur Stabilisierung der Stromnetze - um 892 GWh mehr Strom. Mit dem deutschen bertragungsnetzbetreiber TenneT sei eine Linie des Gas-Kombikraftwerks Mellach zur Deckung des Reservekraftwerksbedarfs fr den Winter 2017/18 kontrahiert worden, heit es im Zwischenbericht. Darber hinaus stellten die krzlich beschlossene kostrom- und ElWOG-Novelle einen wichtigen ersten Schritt dar, um die Einfhrung einer langfristigen Netzreserve zur Stabilisierung der Netze zu ermglichen.

Der Stromabsatz stieg um 3,8 Prozent auf 44.161 GWh. Die Zahl der Privatkunden betrug per Ende September 428.000. Der durchschnittliche betriebswirtschaftliche Personalstand betrug 2.829 Mitarbeiter, ein Minus von 3,6 Prozent. Der Nettoverschuldungsgrad lag per Ende September 2017 bei 52,7 Prozent, nach 58,3 Prozent zu Jahresende 2016.

  

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Ergebnis fr das 3. Quartal 2017 leicht ber den Erwartungen

Das Verbund-Ergebnis fr das 3. Quartal zeigte im Vergleich zur Vorjahresperiode einen leichten Rckgang des bereinigten EBITDA von -0,2% auf EUR 247,6 Mio. und lag damit 3,6% ber dem Konsensus. Positiv wirkten die abermals gestiegenen Erlse aus Flexibilittsprodukten, insbesondere aus dem Engpassmanagement und die Auswirkungen der Kostensenkungs- und Effizienzsteigerungsprogramme der letzten Jahre.
Das EBIT lag im 3. Quartal dank einer Wertaufholung von EUR 23 Mio. im Gas-Kombikraftwerk Mellach mit EUR 186,2 Mio. (-32% im Vergleich zum Vorjahresquartal) rd. 19% ber dem Konsensus.
Die Wasserfhrung lag in den Quartalen 13/2017 um 6% unter dem langjhrigen Durchschnitt, im 3. Quartal mit einem Erzeugungskoeffizienten von 1,07 jedoch darber (3Q16: 1,05).
Ergebnisausblick fr 2017 aufgrund der im Quartal 3/2017 bercksichtigten Einmaleffekte im thermischen Bereich angepasst: EBITDA unverndert rd. EUR 830 Mio., Konzernergebnis rd. EUR 320 Mio. (angehoben von ursprnglich EUR 300 Mio.), bereinigtes Konzernergebnis rund EUR 300 Mio.. Die Dividendenauszahlungsquote von 40-45% wurde besttigt.

Ausblick

Die Q3-Zahlen liegen im Groen und Ganzen, abgesehen von dem Einmaleffekt aus einer Wertaufholung im Gas-Kombikraftwerk Mellach im Rahmen unserer Erwartungen. Wir bleiben bei unserer Halten- Empfehlung, da die Bewertung auf Sicht der kommenden 2 Jahre nicht mehr gnstig erscheint.

Erste Bank

  

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Anzengruber: Speicher werden Gamechanger der nchsten Jahrzehnte
AR-Chef Roiss: Solar und Wind schon beinahe marktfhig, bei Batterien wird es noch dauern - Verbund-CEO: Europa knnte bei Digitalisierung der Energiewirtschaft fhrende Rolle spielen

Bei der Entwicklung im Bereich der erneuerbaren Energien droht Europa ins Hintertreffen zu geraten. "Das Thema Photovoltaik ist von China und Sdostasien besetzt, bei der Speichertechnologie sind die USA vorne", sagte Verbund-Generaldirektor Wolfgang Anzengruber am Montag bei einem Pressegesprch. Wo Europa noch eine Chance habe vorne mitzuspielen, sei die Digitalisierung der Energieversorgung.

"Wo wir heute noch vorne sind, das ist die Versorgungsqualitt, da ist Europa sicher Spitze in der Welt." Im Bereich der Energieeffizienz und Integration der verschiedenen Systeme knnte Europa eine fhrende Rolle spielen, "da ist das Feld noch offen, da knnen wir jetzt auch reingehen. Digitalisierung wre so eine Chance, in diese Integration reinzukommen", sagte Anzengruber im Vorfeld der Prsentation des "World Energy Outlook" der Internationalen Energieagentur (IEA).

Hier sieht Anzengruber in der Zukunft auch eine Chance fr den Verbund. "Eines, was wir sehr gut knnen: Wir knnen Energiesysteme gut managen. Da haben wir sehr viel Wissen und Erfahrung." Man werde auch in sterreich mit Pumpspeichern alleine nicht auskommen, sondern auch andere Energiespeicher brauchen, etwa fr die Elektromobilitt. Diese Lsungen "kann man dann ber das Land hinaus skalieren", und zwar nicht nur in Europa, sondern auch global.

Speicher seien berhaupt das "Missing Link" fr den Durchbruch der erneuerbaren Energien, sagte Verbund-Aufsichtsratschef Gerhard Roiss. Bei Windkraft sei man im Offshore-Bereich schon marktfhig, vereinzelt auch bei Onshore-Projekten. "Mit den preiswerten Solarpanelen aus China sind wir auch sehr nahe daran, marktfhig zu sein." Der "Pferdefu" sei aber die Tatsache, dass man mit l, Kohle oder Gas dann produzieren knne, wenn Strom bentigt werde, whrend etwa ein Flusskraftwerk die gleiche Leistung tagein, tagaus erbringe.

China habe bewusst die strategische Entscheidung fr Solarpanele und Elektromobilitt getroffen und sich damit eine Vorreiterrolle gesichert, erklrte Roiss. Die Bedeutung der Elektromobilitt knne man ermessen, wenn man sich vor Augen halte, dass etwa in den USA 28 Prozent des Energiebedarfs vom Verkehr verursacht wrden. Daher wrden die Batterien als Kostenfaktor eine groe Rolle spielen. "Da ist viel passiert in den letzten Jahren. Die Lithium-Ionen-Batterie wird allmhlich wettbewerbsfhig, aber den Durchbruch erreichen Sie mit Lithium-Ionen nicht." Man werde Speicher "nicht nur im Auto, sondern auch im Keller" brauchen. Whrend aber Solar und Wind nahe an der Marktreife seien, sei man bei den Batterien noch weiter davon entfernt.

"Die Speicherkapazitten werden der Gamechanger der nchsten Jahre und Jahrzehnte sein", sagte Anzengruber. Man erlebe dort derzeit eine enorme Kostendegression. "Wir erleben dort etwas hnliches wie wir es in der Mikroelektronik bei den Speicherchips gesehen haben: Die Leistungen und Speicherkapazitten verdoppeln sich, die Preise halbieren sich."

Beim Thema Mobilitt drfte der Trend zum Elektroauto nicht mehr zu stoppen sein, sind sich die Energiemanager einig. Wasserstoff knnte wegen der hheren Energiedichte vielleicht bei Lkw oder im Schiffsverkehr eine Rolle spielen, aber bei Pkw htten die Elektrofahrzeuge klar die Nase vorn. Das liege auch daran, dass sich der riesige Markt China entschieden habe, auf Elektromobilitt zu setzen "und nicht dort, wo andere schon seit Jahrzehnten forschen", sagte Roiss.

  

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Verbund profitiert von deutscher Energiewende

sterreichs grter Energiekonzern Verbund hofft auch in den kommenden Jahren auf stabile Einnahmen aus dem Geschft mit der Stabilisierung des deutschen Stromnetzes.

Trotz der 2018 geplanten Begrenzung des Stromverkaufs zwischen Deutschland und sterreich werde das millionenschwere Geschft mit dem Ausgleich und der Stabilisierung der Netze nicht deutlich zurckgehen, kndigte Verbund-Finanzchef Peter Kollmann am Dienstag in einem Interview mit der Nachrichtenagentur Reuters an. Begrndet wurde dies von dem ehemaligen Merril-Lynch-Banker mit den fehlenden Leitungen in Deutschland, um den Windstrom vom Norden des Landes in den Sden zu transportieren. "Viele rechnen damit, dass es bis zu zehn Jahre dauern wird, dass die Netze in Deutschland auf eine Art und Weise synchronisiert sind, dass sie mit der enormen Produktion im Norden und der starken Nachfrage im Sden umgehen knnen", sagte Kollmann.

http://diepresse.com/home/wirtschaft/unternehmen/5319804/Verbund-profitiert-von-deutscher -Energiewende

  

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Verbund-Chef erhofft bald neue Kraftwerks-Kontrahierungsvertrge
Zunchst bis ber Sommer 2018, dann aber mehrjhrige Lsung - Kritik an Grenz-Engpass ab Oktober: Hhere Austro-Strompreise kommen -Deutsches Braunkohle-Aus wrde Preisniveau steigen lassen

Verbund-Chef Wolfgang Anzengruber erhofft sich mglichst rasch neue Vertrge fr den Abruf kalorischer Kraftwerksleistung zur Stromnetz-Stabilisierung. Bis Weihnachten sollte zumindest ein Modus bis ber den Sommer fixiert werden, bis zum ersten Quartal oder dem ersten Halbjahr 2018 aber eine mehrjhrige Kontrahierung stehen, sonst wrden kalorische Blcke geschlossen, sagte Anzengruber am Montag.

Der jetzige Vertrag zum Abruf kalorischer Stromleistung, auch aus dem steirischen Verbund-Gaskraftwerk Mellach, luft im April 2018 aus. Gebe es keine mehrjhrige Kontrahierung, knnten thermische Erzeugungsanlagen "weg" sein, also geschlossen werden, warnte der Verbund-Generaldirektor im Klub der Wirtschaftspublizisten. Auer Mellach stnden noch die Wiener Kraftwerke in Simmering, Thei von der EVN sowie Timelkam und Drnrohr zur Verfgung. In Summe verfgen diese Anlagen ber eine Kraftwerksleistung von rund 5.000 MW, so Anzengruber.

Bentigt wrden schtzungsweise voraussichtlich 2.800 bis 2.900 MW, "sagen Fachleute". Insgesamt rede man wohl ber ein Volumen von bis zu 3.000 MW. Jetzt werde einmal eine Studie erstellt, die die Grundlage fr die Ausschreibung bilden solle. Erst msse der Regulator E-Control den Rahmen festlegen, dann sei die APG mit ihrer Ausschreibung am Wort. Anzengruber: "Die billigsten Anbieter werden dann genommen, bis genug Engpassleistung da ist." Im letzten Winter hat die Vereinbarung 2.400 MW vorgesehen, fr den bevorstehenden Winter 2.900 MW.

Hauptabnehmer seien der sterreichische Markt bzw. der heimische Kunde. Konkret wrden etwa deutsche Stromhndler einen Leistungsabruf veranlassen, wenn sie nach sterreich Strom liefern wollten, es aber etwa zu wenig grenzberschreitende Kapazitt gebe. Per knstlichem Engpass an der Landesgrenze soll ja diese Kapazitt mit Oktober 2018 auf 5.900 MW eingeengt werden, obwohl es technisch 10.000 MW Kapazitt gebe, kritisierte der Chef des grten heimischen Stromkonzerns. Es htte andere Lsungen gegeben, wiewohl auch die Geld kosten wrden.

Durch das knstliche Auftrennen des gemeinsamen deutsch-sterreichischen Strommarkts mit Oktober 2018 sehen die Forward-Preise fr 2019 in sterreich bereits um rund 6 Prozent oder 2,50 Euro/MWh ber das deutsche Niveau der Grohandelspreise gestiegen. Ein Plus von sechs, sieben Prozent sei auch in etwa die Erwartungshaltung des Verbund gewesen. Der Markt sterreich werde aber "durch hhere Preise dann beeintrchtigt", so Anzengruber. Sein Unternehmen profitiere unterm Strich kaum von diesem Anstieg der Preise. Grundstzlichen seien fr den Verbund hhere Preise zwar positiv, doch msste man diesfalls auch wieder eigene Stromprodukte in Deutschland anpassen.

Von einer Regelung ber einen Ausstieg aus der Braunkohle-Verstromung, wie sie die Grnen fr die neue deutsche Bundesregierung angepeilt haben, htte ein Anstieg der Strompreis erwartet werden knnen, je nach konkretem Zeitplan, so Anzengruber nach dem Scheitern der Jamaika-Sondierungsgesprche vergangene Nacht in Berlin. Laut Think-Tank Agora wrde ein Braunkohle-Aus bis 2040 Deutschland 17 Mrd. Euro kosten - die Subventionierung der Erneuerbaren Energien ber das EEG koste unser Nachbarland jedoch pro Jahr 27 Mrd. Euro, so Anzengruber.

  

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Verbund setzt verstrkt auf Speicher - Strompreise erholen sich etwas
Noch Platz fr neue Pumpspeicher - Kalorische Anlagen als Netz-"Feuerwehr": Lngere Kontrakte ntig, sonst schlieen Kraftwerke - Raus aus Kohle in Deutschland brchte hhere Strompreise

Der Verbund, sterreichs grter Stromkonzern, setzt knftig verstrkt auf Speicher, um Stromangebot und Nachfrage besser in Einklang zu bringen. Das betreffe Pumpspeicher, Batterien und neue Technologien, so GD Wolfgang Anzengruber am Montag. Auch Stromtankstellen wrden Stromspeicher vorgeschaltet sein, so Anzengruber, der bei wirksamen Anreizen noch immer 100.000 E-Autos 2020 fr mglich hlt.

Fr eine Dekarbonisierung des Mobilitts- und Wrmesektors knne Elektrizitt eine groe Rolle zur Substituierung anderer Energietrger spielen - im Verkehr seien das im wesentlichen Pkw, kaum aber Schwer-Lkw, fr die wohl Wasserstoff wegen der hheren Energiedichte die Lsung sein werde. Das Pumpspeicher-Potenzial in sterreich sei noch nicht voll ausgereizt. Der Verbund selbst verfge hier aktuell ber mehr als 2.000 MW Leistung. Wegen gesunkener Kosten wrden zustzliche 1.000 MW nicht mehr auf eine Milliarde Euro wie vor eineinhalb Jahren, sondern nur mehr auf 600 bis 700 Mio. Euro kommen, so Anzengruber im Klub der Wirtschaftspublizisten. "Einige tausend Megawatt, also ein paar Gigawatt, brauchen wir da schon in sterreich."

Der Verbund selbst sei mit seinem Erzeugungs-Mix gut aufgestellt, 95 bis 96 Prozent des Stroms erzeuge man CO2-frei. Lediglich zwei kalorische Anlagen betreibe der Verbund noch: das Kohlekraftwerk Mellach, das 2019 auer Betrieb gehen werde, und das Gaskraftwerk Mellach, das deutlich weniger CO2 ausstoe als die Kohleanlage und als "Feuerwehr" eingesetzt werde - um zur Netzstabilisierung bentigte Leistung zur Verfgung zu stellen. Dem Verbund brchten solche "Feuerwehr-Aktionen" freilich auch "zustzliche Ertragspotenziale", so Anzengruber. Bis auf 55 Tage habe heuer von Jnner bis Oktober jeden Tag mehr oder weniger stark per Engpassmanagement eingegriffen werden mssen, um die Versorgung in sterreich aufrecht halten zu knnen. Die Schwierigkeiten gebe es vor allem aufgrund des schwankenden Stromangebots aus Erneuerbarer Erzeugung.

In dem Zusammenhang erhofft sich Anzengruber mglichst rasch neue Vertrge fr den Abruf kalorischer Kraftwerksleistung. Bis Weihnachten sollte zumindest ein Modus fr die Zeit bis ber den kommenden Sommer fixiert werden, bis zum ersten Quartal oder dem ersten Halbjahr 2018 aber eine mehrjhrige Kontrahierung stehen, sonst wrden kalorische Blcke geschlossen, warnte er. Man knne nicht Gas fr fnf Jahre kaufen, ehe man wisse, ob eine Anlage bentigt werde. Ohne mehrjhrige Kontrahierung knnten thermische Erzeugungen "weg" sein, also geschlossen werden, warnte er. Die jetzige Kontrahierung luft bis April 2018.

Bentigt wrden laut Fachleuten 2.800 bis 2.900 MW. Jetzt werde dazu eine Studie als Grundlage der Ausschreibung erstellt. Der Rahmen werde vom Regulator E-Control festgelegt, dann sei die Verbund-Netztochter APG mit ihrer Ausschreibung am Wort. Die billigsten Anbieter wrden genommen, bis genug Engpassleistung da sei." Im letzten Winter hat die Vereinbarung 2.400 MW vorgesehen, fr den bevorstehenden Winter 2.900 MW. Leistungsabrufe wrden etwa deutsche Stromhndler veranlassen, wenn es zu wenig grenzberschreitende Kapazitt von dort nach sterreich gebe. Per knstlichem Engpass solle diese Kapazitt an der Landesgrenze ja mit Oktober 2018 auf 5.900 MW eingeengt werden, obwohl es technisch 10.000 MW Kapazitt gebe, kritisierte der Chef des grten heimischen Stromkonzerns: "Deshalb sind wir dagegen Sturm gelaufen." Aus seiner Sicht htte es andere Lsungen gegeben, wiewohl freilich auch die Geld kosten wrden.

Durch das knstliche Auftrennen der gemeinsamen Strompreiszone mit Oktober 2018 seien die Forward-Preise fr 2019 in sterreich schon um rund 6 Prozent oder 2,50 Euro/MWh ber das deutsche Grohandelspreisniveau gestiegen, etwa im erwarteten Rahmen. Der Markt sterreich werde "durch hhere Preise beeintrchtigt", so Anzengruber. Sein Unternehmen profitiere unterm Strich kaum von diesem Anstieg der Preise, denn man msste im Gegenzug auch eigene Stromprodukte in Deutschland anpassen.

Von einer Regelung ber einen Ausstieg aus der Braunkohle-Verstromung, wie sie von einer Jamaika-Regierung in Deutschland unter Beteiligung der Grnen erwartet worden war, htte ein Strompreis-Anstieg erwartet werden knnen, je nach konkretem Zeitplan, so Anzengruber nach dem Scheitern der Sondierungsgesprche in Berlin. Laut Think-Tank Agora wrde Deutschland ein Braunkohle-Aus bis 2040 rund 17 Mrd. Euro kosten, die Erneuerbaren-Subventionierung via EEG koste aber jhrlich 27 Mrd. Euro.

Die Strom-Grohandelspreise, die im Februar 2016 bis auf ein Tief von 20 Euro pro Megawattstunde (MWh) abgesackt waren, sieht der Verbund-Chef mittlerweile etwas auf Erholungskurs - sie lgen in einer Grenordnung von 30 bis 32 Euro/MWh und htten sich damit "etwas erfangen". Die Forwards wrden bis 35 Euro/MWh gehen, "wir waren aber schon beim Doppelten".

Ein Raus aus der Kohle, die in Deutschland 40 Prozent der Stromerzeugung bestreite (groteils mit Braunkohle), bzw. Anreize fr Investitionen in CO2-arme Technologien, werde es wohl nur bei hheren CO2-Preisen geben, ein echter Energietrger-Switch finde berhaupt erst bei 30 bis 40 Euro/Tonne CO2 statt. Nach 5 Euro/t im Vorjahr habe sich der CO2-Preis auf rund 7 Euro/t erholt, liege aber weit weg von den 30 Euro 2013/14. Um die Verschmutzungsrechte im Emissionshandel (ETS) zu verteuern, schwebe Brssel ein strkeres Beseitigen freier Zertifikate vor, und das EU-Parlament wolle, dass ab 2020 nur noch Kraftwerke mit unter 550 Gramm CO2-Emission je kWh gebaut werden drfen, Kohle liege bei 1.100 g, die Gasanlage Mellach unter 550 g.

  

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Verbund: 2020 wird's besser [Alle anzeigen] , Rang: Warren Buffett(2888), 02.4.16 19:18
 
Subject Auszeichnungen Author Message Date ID
Anzengruber: Setzen Kostensenkung und Effizienzsteigeru...
13.4.16 17:15
1
Verbund-Finanzchef: Weiterer Strompreisverfall groe He...
13.4.16 17:38
2
      Verbund wrde Kelag-Anteil gern aufstocken
14.4.16 07:49
3
      .-
30.4.16 16:52
4
      Q1 ber den Erwartungeninteressantinteressantinteressant
04.5.16 08:20
5
      Verbund im ersten Quartal mit mehr Gewinn und Umsatz
04.5.16 10:45
6
      Solide Q1 Ergebnisse
09.5.16 08:18
7
      Verbund-Kurs droht nach dem Anstieg ein Kurzschluss
09.5.16 10:01
8
      Berenberg hebt Kursziel von 4,00 auf 5,50 Euro
17.5.16 08:38
9
      Credit Suisse senkt Kursziel von 10,00 auf 8,20 Euro
17.5.16 15:06
10
      EVN klagt Verbund - Sell in May?
27.5.16 03:14
11
      RE: EVN klagt Verbund - Sell in May?
27.5.16 07:00
12
      Knnte wohl recht flott unter 10 fallen ...
30.5.16 10:27
13
      RE: Knnte wohl recht flott unter 10 fallen ...gut analysiert
30.5.16 12:10
14
      RE: Knnte wohl recht flott unter 10 fallen ...
30.5.16 13:51
15
      RE: Knnte wohl recht flott unter 10 fallen ...
30.5.16 14:19
16
      RE: Knnte wohl recht flott unter 10 fallen ...
30.5.16 15:22
17
      RE: Knnte wohl recht flott unter 10 fallen ...
31.5.16 15:24
18
      RE: Knnte wohl recht flott unter 10 fallen ...
01.6.16 19:28
19
      Bei 12,30 Schlu? Ende Gelnde 10?
02.6.16 14:07
20
      RE: Bei 12,30 Schlu? Ende Gelnde 10?witzig
02.6.16 14:47
21
      RE: Charttechnik mit Trendlinien
02.6.16 16:55
22
      RE: Charttechnik mit Trendlinien
02.6.16 17:00
23
      RE: Charttechnik mit Trendlinien
02.6.16 17:11
24
      RE: Charttechnik mit Trendlinien
02.6.16 18:00
25
      RE: Charttechnik mit Trendlinien
02.6.16 20:03
26
      RE: Charttechnik mit Trendlinien
02.6.16 21:05
27
      RE: Charttechnik mit Trendlinien
02.6.16 20:05
28
      RE: Charttechnik mit Trendlinien
02.6.16 21:02
29
      RE: Charttechnik mit Trendlinien
02.6.16 17:12
30
      RE: Bei 12,30 Schlu? Ende Gelnde 10?
02.6.16 15:18
31
      RE: Bei 12,30 Schlu? Ende Gelnde 10?
02.6.16 15:30
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      Deja vu
02.6.16 18:34
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      Unter 12 wirds am Ausgang wohl sehr eng werden! - Der S...
03.6.16 14:52
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      RE: Unter 12 wirds am Ausgang wohl sehr eng werden! - D...
03.6.16 15:19
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      Kraftwerk Reieck II in Krnten geht in Betrieb
06.6.16 21:48
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      RE: Kraftwerk Reieck II in Krnten geht in Betrieb
07.6.16 08:50
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      RE: Kraftwerk Reieck II in Krnten geht in Betrieb
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      RE: Kraftwerk Reieck II in Krnten geht in Betrieb
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      RE: Kraftwerk Reieck II in Krnten geht in Betrieb
07.6.16 10:54
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      RE: Kraftwerk Reieck II in Krnten geht in Betrieb
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Erste Group hebt Kursziel von 13,3 auf 13,8 Euro
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