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ForennameÖsterreichische Aktien im In- und Ausland
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96007, RE: Investment-Punk verrät, wie man reich wird
Eingetragen von keram, 11.2.10 19:21
Habe einen mir bekannten Branchenkenner gefragt und folgende amüsante Info erhalten:

„quote“

Gerald Hörhan, ist einer der vielen Schaumschläger am Wiener Börseplatz.
Wohnhaft in einer Einzimmerwohnung am Stephansplatz mit groß zelebrierten „Weinverkostungen“, das Brot – hart, der Käse in der Alufolie statt am Meissen-Teller, der Wein vom BILLA-CORSO.
Apropos BILLA: BILLA-Gründer Wlaschek wähnte in seinen langen Lebensjahren eine Frau an seiner Seite, die wiederum eine Tochter in die Ehe mitbrachte. Diese Tochter heiratete einen gewissen Thomas (Thomi) Hönigsberger, der sich wiederum als Wlaschek’s Schwiegersohn in der Wiener Szene ausgab, just zu einer Zeit, als seine Schwiegermutter bereits aus Wlaschek’s Ehehafen verwiesen war. Wlaschek hatte in Bezug auf diese – glaublich 3. Ehefrau – den flotten Spruch auf den Lippen: „Ich fuhr in den Hafen der Ehe ein, wusste jedoch nicht, dass ein Kriegsschiff darin lag“.
Hörhan wurde Stiftungsvorstand der Hönigsberger’schen Privatstiftung und durfte fortan die Immobilien-Deals des „kleinen Wlaschek-Schwiegersohns“ mitverfolgen. Hönigsberger machte seine Deals im Alleingang, Hörhan wurde immer nur zur Unterschrift gebeten. Selbstverständlich war Hörhan laut Hörhan nicht Vorstand der Hönigsbergerschen PS, sondern einer Stiftung der Familie Wlaschek...!

Wer ist Gerald Hörhan ? Ein international erfahrener Finanzhai, den die einschlägige Wiener Szene nur noch nicht entdeckt hat? Oder ein moderner Zeiträuber, der die Muße hat, Bücher zu schreiben und fundierte Kenner internationaler Finanzmärkte als Laien zu bezeichnen ?
War da nicht auch Mike Lielacher, der mit seinem Buch „Die Krise war gestern“ Ende 2008 den österreichischen Büchermarkt fluten wollte – alleine, die Käufer blieben aus. Ist Gerald Hörhan ein Berater, der gelangweilten Kunden und Bankern die langen Winternachmittage an dunklen Freitagen versüßt, bis die Börse schließt ?

Ist Gerald Hörhan ein diskreter Investmentbanker, der vor lauter Diskretion die abgeschlossenen „Deals“ auf seiner Homepage nicht öffentlich machen darf, jedoch Manns genug ist, seinen Fuhrpark mit weit über 1000PS zu beziffern und sich als „George Clooney der Wiener Damenwelt“ gibt – kaum eine Frau, die seinem Charme nicht erliegt ?
Sein Charme als Mischung aus mathematischem Wahnsinn gepaart mit sexistischen Witzen (Jahrgang 1982) und paranoid anmutenden Facialis-Zuckungen lässt die Wiener Damenwelt dahin schmelzen wie Vanille-Eis in der Sonne Capris. Sicher ebenso ein Ort, an dem der spritzige Gerald sein Unwesen treibt und Motoryachten, Villen, Damen und Stammtische sein Eigen nennt ?

Oder tut der Autor dieser Zeilen dem umtriebigen Gerald unrecht, weil Gerald Diskret Hörhan ebenso wenig bekannt ist, wie seine zahllosen Deals und Börseneinführungen öffentlich sind? Ist Gerald Hörhan ein belächeltes Genie, das unter seinem Wert geschlagen wird, weil die Fondsmanager seiner früheren Arbeitgeber Goldman Sachs und McKinsey nicht erkannten, welch helles Köpfchen in ihren Reihen schlummerte und die jeweiligen Arbeitgeber geirrt haben, diesem wahrhaft einzigartigen Berater, Fonds-Manager, Capital-Markets-Experten, Frauenkenner und Rennfahrer die Chance zu geben, einem ihm adäquaten Job zu offerieren, der seinen wirklichen Qualitäten gerecht wurde ?

Nun, Thomy Hönigsberger hat diese Qualitäten erkannt und den Mann in seine Stiftung berufen. Allen anderen Marktteilnehmern kann man nur raten, sich von Gerald Hörhan weder zu einer Weinverkostung einladen zu lassen noch an seine Kapitalmarktempfehlungen zu halten – diese könnten ebenso wert- und nachhaltig sein, wie seine Damenbekanntschaften.

„unquote“
 
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