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117276, ATRIUM ZAHLT 2008 10,75% WANDELANLEIHE ZURÜCK
Eingetragen von Finanzer, 24.1.11 11:43
EANS-Adhoc: Atrium European Real Estate Limited / ATRIUM ZAHLT 2008 10,75% WANDELANLEIHE ZURÜCK =


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24.01.2011

ATRIUM ZAHLT 2008 10,75% WANDELANLEIHE ZURÜCK

Jersey, 24 January 2011; Atrium European Real Estate Limited ("Atrium" oder die
"Gesellschaft") (VSE/Euronext: ATRS) gibt bekannt, dass sie die gesamte
aushaftende 2008 Anleihe zum Nennwert von EUR 20 Mio zzgl. Zinsen zurückzahlen
wird. Atrium bewertet den Rückkauf als wertsteigernd und meint, dass damit dem
Wohl ihrer Aktionäre am besten gedient wird.

Die jüngst behauptete Fälligstellung durch die Centrum Bank in Vaduz ist
ungültig. Atrium hat dennoch den Beschluss gefasst, die 2008 Anleihe
zurückzukaufen. Wie bereits veröffentlicht, hat Atrium letzte Woche beim
englischen High Court eine Klage wegen dieser ungültigen Fälligstellung
eingebracht.

Die Meinl Bank versucht derzeit, die Anleiheninhaber zu versammeln und ihnen die
Fälligstellung dieser Anleihen vorzuschlagen. Diese Vorgehensweise stellt einen
Missbrauch ihrer Stellung als Treuhänder für die weiteren, börsennotierten
Anleihen von Atrium dar (d.s. AT0000496633, AT0000496641; AT0000492996,
AT0000341789 und AT0000341797), und zwar zu ihrem eigenen Vorteil als Inhaber
der 2008 Anleihe. Dies folgt bedauerlicherweise einem vertrauten Muster: Bereits
im August 2010 musste Atrium die Meinl Bank von ihrer Funktion als Zahlstelle
für diese Anleihen entheben. Das Institut hat damals die Bestätigung verweigert,
dass es die zweckgewidmeten Zinszahlungen auf diese Anleihen wie vorgesehen zur
Auszahlung an die Anleiheninhaber bringen wird. Diese Weigerung steht in krassem
Widerspruch zu ihrer jüngsten Behauptung, sie würde im Interesse der
Anleiheninhaber handeln.

Obwohl sich Meinl Bank in diesem jüngsten Fall nur auf angebliche, von einer
nicht identifizierten Quelle erhaltene Informationen beruft, hat Meinl Bank es
unterlassen, eine Stellungnahme der Gesellschaft einzuholen.

Das Vorgehen ist ein klarer Missbrauch der Treuhänder-Funktion. Es handelt sich
um einen ungerechtfertigten, mutwilligen Versuch der Meinl Bank, ihre
Verhandlungsposition in der anhängigen EUR 2 Mrd. Klage der Atrium gegen Meinl
Bank zu verbessern und der entsprechenden Haftung zu entrinnen. Dieses Verhalten
deckt sich mit der sonstigen mutwilligen Vorgangsweise der Meinl Bank, bei der
unbegründete Klagen ebenso auf der Tagesordnung stehen wie unzählige
Presseaussendungen, die wie Nebelbomben die wahren Fakten verschleiern sollen.

Atrium geht weiterhin davon aus, dass sie mit ihrer im August 2010 eingebrachten
Hauptklage gegen Julius Meinl und weitere Beklagte auf EUR 2 Mrd. Schadenersatz
obsiegen wird. Atrium wird die Klage auch künftig mit voller Überzeugung
verfolgen. Auch wird Atrium die österreichische Staatsanwaltschaft weiterhin
bestmöglich bei ihren Ermittlungen gegen Julius Meinl und die weiteren
Beteiligten unterstützen. Die Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft
hinsichtlich der Verstrickungen dieser Beschuldigten mit der Gesellschaft
(damals Meinl European Land) - wofür Julius Meinl bekanntlich im April 2009
verhaftet und gegen außergewöhnlich hohe Kaution von EUR 100 auf freien Fuß
gesetzt wurde - wird weiter voranschreiten.
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