zum Originalbeitrag

>Jetzt steht es halt Mainstream

Dann kann es aber nicht stimmen, oder?

Wie der Artikel wohl "durchgerutscht" ist, so widersprüchlich und teils unsinnig er ist. Der Chefredakteur hatte anscheinend schon Feierabend gemacht.

> Zuletzt zeigte sich in den USA der Trend, dass in vielen
> Bundesstaaten trotz Aufhebung fast aller Schutzmaßnahmen auch
> nach Monaten weder die Infektions- noch die Todeszahlen in
> Verbindung mit dem Coronavirus anstiegen - sie gingen im Gegenteil
> sogar kontinuierlich zurück.

Zuletzt? Also nachdem schon zig Millionen Amerikaner infiziert waren und immer mehr geimpft sind?

> „Eine Bewertung des Infektionsgeschehens (…) anhand der Anzahl
> berichteter Fälle oder darauf basierender Raten (…) ist aufgrund
> des variierenden Testverhaltens nur sehr eingeschränkt möglich“,
> argumentieren nun die Münchner Wissenschaftler. Für wesentlich
> aussagekräftiger erachten die Forscher in dem Zusammenhang dabei
> den sogenannten Reproduktionswert (R-Wert), der anzeigt, wie
> viele Menschen im Schnitt von einem Infizierten angesteckt werden.

Und wie kommt man darauf, wie viele Menschen von einem Infizierten angesteckt wurden? Man berechnet sie anhand der Anzahl berichteter Fälle. Mehr Tests ermöglichen es mehr Infizierte zu finden, was auch den R-Wert scheinbar erhöht.

> Dabei zeigte sich, dass die Infektionsdynamik in Deutschland
> bereits vor dem „Lockdown light“ im November sowie auch vor der
> weiteren Verschärfung im Dezember im Sinken war. Demnach seien
> die Wellen vorwiegend durch das vorsichtigere Verhalten der
> Menschen gebrochen worden - indem sie etwa Kontakte reduzierten.

Die Ankündigung eines Lockdowns zeigt schon, wie dramatisch die Lage ist. Bereits vorab vorsichtigeres Verhalten ist also ein positiver Nebeneffekt und macht Lockdowns nicht überflüssig, wie man auch am Effekt der Aufhebung der Lockdowns sieht.

> Die Testpflicht bzw. das verpflichtende Testangebot führt zunächst
> zu einem sprunghaften Anstieg der Covid-19-Fälle. Langfristig
> sinken die Inzidenzzahlen aus Ausbrüchen wieder“, so die Experten.

Nicht die Fallzahlen steigen (schon gar nicht die Fälle selbst ), sondern die Anzahl der erkannten Fälle, insbesondere die der ansonsten unentdeckten asymptomatischen.

> Dabei habe sich auch gezeigt, dass die Fallzahlen durch Ausbrüche
> in Schulen „weiterhin unbedeutend gering“ seien. Infektionen am
> Arbeitsplatz hätten hingegen eine wesentlich größere Rolle
> gespielt. Dies dürfte aber auch auf die teils strikten
> Schulschließungen zurückzuführen sein.

Ach, die (Schul-) Lockdowns waren so effektiv?

  

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