Der mit Industrieller Revolution bezeichnete epochale Umbruch des späten 18. und 19. Jahrhunderts hat nachgeborene Wirtschaftshistoriker und Sozialwissenschaftler dazu bewogen, spätere historische Umbrüche in den Wirtschafts-, Produktions- und Arbeitsformen als zweite und dritte Industrielle Revolution zu kennzeichnen. Der französische Soziologe Georges Friedmann sprach 1936 erstmals von einer zweiten industriellen Revolution. Er datierte sie auf die Jahrzehnte vor und nach der Wende zum 20. Jahrhundert und identifizierte als deren Charakteristika die intensivierte Mechanisierung, den weitverbreiteten Gebrauch von Elektrizität und die Massenproduktion von Gütern. Die mikroelektronische Revolution seit Mitte der 1970er Jahre wird als technologischer Kern einer neuen, dritten Industriellen Revolution angesehen.
Der Begriff digitale Revolution (auch elektronische Revolution) bezeichnet den durch Erfindung des Mikrochips ausgelösten Umbruch, der seit Ausgang des 20. Jahrhunderts einen Wandel sowohl der Technologien als auch (fast) aller Lebensbereiche bewirkt, ähnlich wie die Industrielle Revolution 200 Jahre zuvor.

Quelle: Wikipedia

  

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Antworten zu diesem Thema
Erneuerbare Energien – die vierte Industrielle Revoluti..., Rang: keram(483), 08.12.19 19:20
Subject Auszeichnungen Author Message Date ID
Öko-Firmen schaffen globalen Gewinnschub
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03.4.11 13:52
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      RE: Deckelung für Ökostrom wirklich schlecht
06.4.11 10:28
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      RE: Deckelung für Ökostrom wirklich schlecht
06.4.11 10:45
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      RE: Deckelung für Ökostrom wirklich schlecht
06.4.11 10:52
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      RE: Deckelung für Ökostrom wirklich schlecht
06.4.11 11:00
52
      RE: Deckelung für Ökostrom wirklich schlecht
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55
RE: Brüderle gegen Subventionen für Elektroautos
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56
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RE: Biomasseheizkraftwerke sind ineffzient, überfördert...
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58
RE: Biomasseheizkraftwerke sind ineffzient, überfördert...gut analysiert
31.5.11 09:45
59
      RE: Biomasseheizkraftwerke sind ineffzient, überfördert...
31.5.11 10:01
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      RE: Biomasseheizkraftwerke sind ineffzient, überfördert...gut analysiert
31.5.11 21:51
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      RE: Biomasseheizkraftwerke sind ineffzient, überfördert...
01.6.11 07:13
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Neues Oekostromgesetz vor Beschluss
07.7.11 09:36
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Atomausstieg und Klimapolitik
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Deutschland braucht Hilfe aus Österreich
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65
Solar-Bürgerbeteiligungsprojekte: 3,3% p.a. auf 13 Jahr...
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DE: Subventionen verdoppeln Strompreis bereits
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RE: DE: Subventionen verdoppeln Strompreis bereits
18.7.12 20:41
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Netzstabilität
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RE: Netzstabilität
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Boltz kritisiert EU-Energiepolitik
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Erstmals Stromautarkie im Burgenland
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Stromtankstellen ganz schön teuer
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Good enough
09.10.19 13:08
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RE: Good enough
08.12.19 19:20
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Für den Öko-Sektor war 2009 ein Jubeljahr. Solar-, Wind- und Biospritunternehmen haben ihre Gewinne im Vergleich zum Vorjahr um satte 11,4 Prozent gesteigert. Anleger schießen den Firmen Milliarden zu - 2010 stehen im Sektor mehrere große Börsengänge an.
Hamburg - Die Rezession war 2009 das Thema in vielen Ländern - im Öko-Sektor dagegen nicht. Dort war 2009 das Jahr, in dem Mega-Projekte wie das Sahara-Solarkraftwerk Desertec auf den Weg gebracht wurden, in dem Deutschland den Bau neuer gigantischer Offshore-Windparks ankündigte - und in dem US-Präsident Barack Obama die Strom-Revolution startete.

Für Skeptiker sind das vermessene Ankündigungen in einer düsteren Zeit. Doch das amerikanische Marktforschungsunternehmen Clean Edge hat am Dienstagabend eine umfassende Studie veröffentlicht, die zeigt, wie profitabel die erneuerbaren Energien schon jetzt sind: Während manch traditioneller Industrie-Gigant 2009 bedenklich wankte, verbuchte der Sektor der sauberen Technik (Clean Tech) ein Jubeljahr.

Allein in den größten drei Bereichen - Solarstrom, Windenergie und Biosprit - stiegen die globalen Gewinne im Vergleich zum Vorjahr um 11,4 Prozent auf insgesamt 139,1 Milliarden Dollar. Die jährliche Erhebung mit dem Titel "Clean Energy Trends" gilt als Branchenindikator und wird von vielen Investoren und Unternehmen gelesen.


■Der Windenergie-Bereich erlebte 2009 einen starken Zubau: Weltweit gingen Anlagen mit einer Leistung von 37.500 Megawatt ans Netz, mehr als ein Drittel davon in China. Die Volksrepublik verzeichnete damit das größte Plus weltweit. Rund um den Globus wurden rund 63,5 Milliarden Dollar in neue Windprojekte investiert.
■Im Solar-Sektor gingen im vergangenen Jahr Anlagen mit einer Leistung von 6000 Megawatt ans Netz - die Hälfte davon allein in Deutschland. Der Gewinn der Branche sank allerdings von 38,5 Milliarden Dollar im Vorjahr auf 30,7 Milliarden, da sich die Margen für Photovoltaikmodule deutlich verkleinert haben.
■Die Biosprit-Branche erwirtschaftete der Studie zufolge einen Gewinn von 44,9 Milliarden Dollar und produzierte fast 100 Milliarden Liter Benzin.

In einem beängstigenden ökonomischen Umfeld hätten viele Regierungen und Unternehmen ihre Investitionen in den Öko-Sektor erhöht, sagte Clean-Edge-Mitgründer Ron Pernick in einer Telefonkonferenz vor Journalisten. Sie sähen darin eine Chance, die ökonomische Abwärtsspirale zu stoppen. Wagniskapitalgeber, die zuvor hauptsächlich IT-Unternehmen mit Geld versorgt haben, wenden sich ebenfalls dem Clean-Tech-Sektor zu.

Grund für das erhöhte Interesse der Kapitalgeber ist, dass im Clean-Tech-Sektor 2010 mehrere größere Börsengänge anstehen - dass also die Chance besteht, dass sie ihre Investitionen plus Gewinnmarge zurückerhalten. Unter anderem haben sich der Biosprit-Experte Codexis, die Photovoltaikfirma Solyndra und das E-Auto-Unternehmen Tesla Motors für einen Börsengang vorgemerkt. Als weitere Kandidaten gelten die Solarunternehmen Miasolé und BrightSource Energy, der Smart-Grid-Experte Silver Spring Networks und die Firma Amyris Biotechnologies, die unter anderem biologische Methoden zur Herstellung von Flugzeugkraftstoff erforscht.

Im laufenden Jahrzehnt habe der Clean-Tech-Sektor gute Wachstumschancen, teilten die Experten mit. Bis 2019 dürften sich die Einnahmen im Windenergiesektor nahezu verdoppeln und die im Solar- und Biospritbereich mehr als verdreifachen. Der Hauptgrund sei, dass durch Skaleneffekte die Herstellerpreise drastisch sinken. So dürften die Preise für Photovoltaikanlagen einer Prognose der Clean-Edge-Experten zufolge bis zum Ende des Jahrzehnts um 60 Prozent sinken.


Quelle: Spiegel online 25.04.2010

  

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In der ursprünglichen industriellen Revolution wurde die Idee der Arbeitsteilung auf weite Teile der Produktion erstmals angewendet. Ein riesiger Fortschritt in der Produktivität.

In der im Eingangsposting genannten zweiten industriellen Revolution wurde alles mechanisiert: Benzinmotoren statt Pferden, Elektromotoren statt Kinderhände, etc.
Eine massive Steigerung der Arbeitsproduktivität.

Die digitale Revolution: Beschleunigte Kommunikation, Umbrüche in allem was mit Rechnen, telefonieren, Briefeschreiben zu tun hat. Massive Produktivitätssteigerungen im Bürowesen. Also weniger in der Produktion, mehr in der Verwaltung. Aber letztlich doch quer durch alle Sektoren der Ökonomie.


Für den Großteil der Wirtschaft, Industrie wie Dienstleistung, ist Energie absolut notwendig. Und sie wird von diversen Lieferanten in Form von Kohle, Dieselöl oder Strom geliefert. Wie der Srom erzeugt wird, ob das Heizöl aus Erdöl, aus Sonnenblumen oder aus einem Komposthaufen gewonnen wird, ist dem Verbraucher egal, solange die Qualität und der Preis akzeptabel sind. Für den Verbraucher kommt der Strom aus der Steckdose und das Benzin aus der Zapfsäule.

Daher glaube ich, daß eine Umstellung auf erneuerbare Energiequellen zwar ein großer Umbruch für den Energiesektor im weitesten Sinne ist, aber kaum Auswirkungen im Sinne von Produktivitätsgewinnen in den anderen Wirtschaftszweigen bringt. Der Strom hat immer noch 230 Volt, und der LKW barucht immer noch vier Stunden von Wien nach Salzburg. Deshalb würde ich das nicht als industrielle Revolution bezeichnen.

  

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<Deshalb würde ich das nicht als industrielle Revolution bezeichnen.>



Mir ist die Bezeichnung „Revolution“ in den Sinn gekommen, weil ich den Eindruck habe, dass
wir das Ende eines Zeitalters erleben, in welchem wir Ressourcen verbrauchen, die endlich sind und wir bis vor ein paar Dekaden keine Idee hatten wie es mit der Energie danach weitergehen könnte.

EE:
- Unendlicher Energievorrat (somit Sicherung zukünftiger Produktivitätssteigerungen)
- Entstehen neuer Industrien mit neuen Arbeitsplätzen
- Reduzierte Abhängigkeit von Öl/Gas-Lieferstaaten (ökonomische + politische Relevanz)
- Großteils Wegfall von Transport, Umschlag und Lagerung
- Schonung der Umwelt
- Längere Verfügbarkeit der noch vorhandenen fossilen Reserven

  

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Aktuelle Daten und Fakten - Erneuerbare Energien 2009

National:

eine der wichtigsten Wachstumsbranchen in Deutschland.
beschäftigt rund 300.000 Menschen
deckt 16,1 Prozent des deutschen Stromverbrauchs, 8,4 Prozent des Wärmeverbrauchs und 5,5 Prozent des Kraftstoffverbrauchs.
Der Beitrag der Erneuerbare Energien am gesamten Energieverbrauch in Deutschland betrug 2009 rund 10,1 Prozent, durch sie wurden 2009 ca. 107 Mio. Tonnen CO2 eingespart 
 
International:

Auch im internationalen Vergleich ist der deutsche Erneuerbare-Energien-Sektor nach wie vor führend.
2008 wurden Anlagen und Technik mit einem Volumen von ca. 12 Mrd. Euro exportiert, der Weltmarktanteil der Windenergiebranche liegt bei über 25 Prozent. Deutschland ist weltweit Spitzenreiter bei der installierten Leistung von Photovoltaikanlagen und auf dem 2. Platz bei Windenergieanlagen.
 
Aussicht:

Da die Preise für konventionelle Brennstoffe trotz zwischenzeitlichen Tiefständen auf Dauer stetig steigen und der Preis für Erneuerbare Energien stetig sinkt, wird das Wachstum der Branche weiter anhalten.
Das Ziel der Branche ist es, von 2005 bis 2020 insgesamt 200 Mrd. EUR in Anlagen zur Nutzung der Erneuerbaren Energien zu investieren.
Bis zum Jahr 2020 will die Branche insgesamt 500.000 Menschen        beschäftigen



Quelle: http://www.unendlich-viel-energie.de/de/wirtschaft/aktuelle-daten-und-fakten.html

  

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Wie Windstrom zu Erdgas wird

Eine - leider noch nicht ganz ausgereifte - Technologie ermöglicht die Speicherung von Windenergie in Form von synthetischem Erdgas.

Bessere Planbarkeit der Energieproduktion aus Windparks und Solarkraftwerken und eine Entlastung der bestehenden Stromnetze verspricht eine neue Technologie, bei der Strom als synthetisches Erdgas praktisch unbegrenzt gespeichert werden kann. Eine deutsch-österreichische Kooperation ist der Lösung nun einen Schritt näher gekommen: Aus Strom wird mittels eines neuen Verfahrens synthetisches Erdgas hergestellt. Ein Vorteil ist, dass bei der Speicherung auf die bestehende Erdgasinfrastruktur zurückgegriffen werden kann.

Das Verfahren wurde vom Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) in Kooperation mit dem Fraunhofer-Institut für Windenergie und Energiesystemtechnik IWES entwickelt. Für die industrielle Umsetzung ist das Salzburger Unternehmen Solar Fuel Technology zuständig. In Stuttgart läuft bereits eine von den Salzburgern aufgestellte Demonstrationsanlage mit einer Leistung von 50 kW, 2012 soll eine deutlich größere Anlage mit etwa 10 MW in Betrieb gehen.
Wasserstoff-Elektrolyse und Methanisierung

Elektrizitätsunternehmen haben keine Freude mit den schwankenden Mengen an Strom, die aus Wind- und Solaranlagen in die Netze eingespeist werden. Doch noch gibt es keine funktionierenden Speicher für überschüssigen Strom aus solchen Anlagen.

Die deutschen Forscher kombinieren für die Herstellung des synthetischen Gases die beiden Technologien Wasserstoff-Elektrolyse und Methanisierung. "Die Stuttgarter Anlage spaltet mit überschüssigem, erneuerbarem Strom Wasser per Elektrolyse. Dabei entsteht Wasserstoff und Sauerstoff. Durch eine chemische Reaktion des Wasserstoffs mit Kohlendioxid wird Methan erzeugt, was nichts anderes als synthetisches Erdgas ist", erklärt Michael Specht vom ZSW. Die Speicherung stelle das kleinste Problem dar, schließlich gebe es die Infrastruktur bereits seit Jahrzehnten.

Die Speicherkapazität des deutschen Erdgasnetzes beträgt laut den Wissenschaftern rund 200 TWh, was etwa dem dreifachen des jährlichen österreichischen Stromverbrauchs entspricht. Im Stromnetz könne man dagegen nur 0,4 TWh vorhalten. "Das heißt, dass im Gasnetz Energie drei Monate gespeichert werden kann, im Stromnetz dagegen nur eine halbe Stunde", so Gregor Waldstein, Geschäftsführer von Solar Fuel Technology.

Wirkungsgrad: Erst 60 Prozent

Der Wirkungsgrad bei der Umwandlung liege erst bei 60 Prozent, räumen die Forscher ein. "Das ist aber immer noch besser als ein vollständiger Verlust", so Specht. Letztlich müsse auch die Wirtschaftlichkeit im Auge behalten werden. In den vergangenen Monaten habe das Überangebot an Wind- und Sonnenstrom an den Strombörsen bereits zu negativen Preisen geführt. Dieses Überangebot könnte künftig in Erdgas konvertiert in den Vorrat gehen. Dadurch würde die Stromproduktion von Windparks und Solarkraftwerken besser planbar und die Netze entlastet.

Solar Fuel Technology sieht in einem ersten Schritt Deutschland als interessanten Markt. "In Österreich ist der Leidensdruck nicht so groß", erläutert Waldstein. Das liegt unter anderem auch daran, dass Österreich als Wasserkraftland in den Pumpspeicherkraftwerken große Speicherkapazitäten hat. In Deutschland erwartet sich Waldstein Potenzial darin, dass sich die Technologie im Rahmen des des Erneuerbaren-Energien-Gesetz (EEG) wiederfindet: "Deutschland ist diesbezüglich weit voran.

http://kurier.at/wirtschaft/1997378.php

  

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>Wirkungsgrad: Erst 60 Prozent

Das kommt mir jetzt nicht wenig vor. In der anderen Richtung ist der Wirkungsgrad geringer.
Jedenfalls eine interessante Sache.

  

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>Im Stromnetz könne man dagegen nur 0,4 TWh vorhalten. "Das heißt, dass im Gasnetz Energie drei Monate gespeichert werden kann,
>im Stromnetz dagegen nur eine halbe Stunde"


Darunter kann ich mir nichts vorstellen. Wie kann man im Stromnetz überhaupt Strom speichern?

  

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>>Im Stromnetz könne man dagegen nur 0,4 TWh vorhalten.
>"Das heißt, dass im Gasnetz Energie drei Monate
>gespeichert werden kann,
>>im Stromnetz dagegen nur eine halbe Stunde"
>
>Darunter kann ich mir nichts vorstellen. Wie kann man im
>Stromnetz überhaupt Strom speichern?


Möglicherweise diverse Akkumulaturen im Netz?

  

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>>>Im Stromnetz könne man dagegen nur 0,4 TWh
>vorhalten.
>>"Das heißt, dass im Gasnetz Energie drei Monate
>>gespeichert werden kann,
>>>im Stromnetz dagegen nur eine halbe Stunde"
>>
>>Darunter kann ich mir nichts vorstellen. Wie kann man im
>>Stromnetz überhaupt Strom speichern?
>
>
>Möglicherweise diverse Akkumulaturen im Netz?
>

Ich habe beim Netz nur an die Leitungen und Transformatoren gedacht.
Vielleicht meinen sie die Pumpspeicherkraftwerke und ähnliches. Analog zu den Gasspeichern, wo das Gas ja auch nicht in den Leitungen, sondern in extra dafür gebauten Speichern gespeichert wird.

  

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>Ich habe beim Netz nur an die Leitungen und Transformatoren
>gedacht.
>Vielleicht meinen sie die Pumpspeicherkraftwerke und
>ähnliches. Analog zu den Gasspeichern, wo das Gas ja auch
>nicht in den Leitungen, sondern in extra dafür gebauten
>Speichern gespeichert wird.

Hmm... für Österreich ist der Wert vermutlich deutlich höher, für ganz
Europa könnte die halbe Stunde wieder stimmen.

  

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Ich glaube es wird noch dauern bis erneuerbare Energie so richtig durchgesetzt wird. Derzeit haben wir ja anscheinend noch zu viel Öl und brauchen uns darum noch keine Gedanken machen. Auch auf Atomkraftwerke sollten wir lieber verzichten.

  

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Erneuerbare Energien - sicher, verlässlich, bezahlbar:
Die Erneuerbaren Energien – Bioenergie, Erdwärme, Sonnenenergie, Wind- und Wasserkraft – erweisen sich auch in Zeiten der weltweiten Wirtschaftskrise als stabiler und verlässlicher Wirtschaftsfaktor in Deutschland. Sie haben sich zu einer innovativen Leitbranche
für deutsche Unternehmen entwickelt, die Arbeitsplätze schafft, Technologien voranbringt und weltweit Märkte erschließt. Und sie sind auf gutem Weg, zum zentralen Bestandteil der deutschen Energieversorgung zu werden.
Denn nur Erneuerbare Energien erfüllen langfristig das energiepolitische Zieldreieck aus Versorgungssicherheit, Wirtschaftlichkeit und Umweltverträglichkeit: Sie stehen nach menschlichen Maßstäben in unerschöpflicher Menge zur Verfügung. Ihr enormes globales Potenzial lässt sich mit Technologien erschließen, die bereits heute verfügbar sind und dank kontinuierlicher Forschung und Entwicklung immer effizienter und kostengünstiger werden. Sie stärken die heimische Wertschöpfung und verringern die deutsche Importabhängigkeit im Energiesektor Durch ihre Nutzung werden keine unwiederbringlichen Rohstoff- und Umweltressourcen verbraucht und keine Klimaschäden verursacht.
Kurz: Erneuerbare Energien liefern auch künftigen Generationen Strom, Wärme und Kraftstoffe und bleiben dabei sicher, verlässlich und bezahlbar.

Was die Erneuerbaren Energien bisher erreicht haben:
Erneuerbare Energien haben sich zum bedeutenden heimischen Energieträger im deutschen Energiemix entwickelt. Innerhalb von 15 Jahren vervierfachte sich ihr Anteil am Endenergieverbrauch. Aktuell liefern Wind, Sonne, Wasser, Biomasse sowie Erd- und Umweltwärme rund 240 Terawattstunden Energie pro Jahr. Damit entstammt mehr als jede zehnte in Deutschland verbrauchte Kilowattstunde Strom, Wärme oder Kraftstoffe regenerativem Ursprung. Auch EU-weit und international erfahren die Erneuerbaren Energien einen dynamischen Aufschwung. Der Forschungs- und Industriestandort Deutschland profitiert überdurchschnittlich vom weltweiten Ausbau der Erneuerbaren Energien. Ein erheblicher Teil der Technologien und Anlagen zu ihrer Nutzung wird in Deutschland entwickelt und produziert. Aus innovativen Pionierunternehmen sind mittelständisch geprägte
Weltmarktführer geworden. Die Branche der Erneuerbaren Energien in Deutschland steht heute für rund 300.000 Arbeitsplätze, hohe Exportquoten und mehr als 33 Milliarden Euro Jahresumsatz. Zudem vermeidet der Einsatz regenerativer anstelle konventioneller Energieträger volkswirtschaftliche Kosten in Milliardenhöhe. Allein im Jahr 2009 haben Erneuerbare Energien in Deutschland rund 112 Millionen Tonnen CO2-Äquivalent vermieden und damit Umwelt- und Gesundheitsschäden in Höhe von 8 Milliarden Euro abgewendet. Zudem konnten Importe fossiler Brennstoffe im Gegenwert von 6,4 Milliarden Euro vermieden und stattdessen die Wertschöpfung im Land gestärkt werden.

Was die Erneuerbaren Energien in Zukunft erreichen sollen:
Für den Wirtschaftsstandort Deutschland bieten die Erneuerbaren Energien weiterhin einzigartige Zukunftschancen. Die nächsten zehn Jahre wollen die Unternehmen der Branche nutzen, um die Erneuerbaren Energien national wie international weiter voranzubringen und Deutschlands Spitzenstellung als Technologie- und Innovationsführer in allen Bereichen der Erneuerbaren Energien auszubauen. Gleichzeitig soll die deutsche Energieversorgung nachhaltig, sicher und kostengünstig gemacht werden. Dies setzt die Beibehaltung
politischer Rahmenbedingungen voraus, die einen fairen Marktzutritt der Erneuerbaren Energien garantieren.

Es ist schon heute absehbar, dass die Selbstverpflichtungen der Erneuerbare-Energien-Branche in der Essener Deklaration von 2005 eingehalten oder sogar übererfüllt werden. Deshalb setzt sich die Branche mit dieser Hannoveraner Erklärung neue, noch ambitioniertere
Ziele bis zum Jahr 2020:
Die jährlichen Investitionen durch den Ausbau Erneuerbarer Energien in Deutschland sollen sich von heute 14 Mrd. auf 28 Mrd. Euro verdoppeln. Die Investitionskosten pro Kilowatt installierter Leistung sollen – je nach Technologie – um bis zu 50 Prozent sinken.
Die Zahl der Arbeitsplätze soll von heute 300.000 auf mindestens 500.000 ansteigen. 28 Prozent des Endenergieverbrauchs sollen aus regenerativen Quellen gedeckt werden, darunter Strom: 47 Prozent, Wärme: 25 Prozent, Verkehr: 19 Prozent. Erneuerbare Energien sollen im Jahr 2020 rund 290 Millionen Tonnen Kohlendioxid vermeiden und somit deutlich mehr als die Hälfte der deutschen Klimaschutzverpflichtungen erfüllen.

Mit dem Erreichen dieser Ziele werden die Erneuerbaren Energien im Jahr 2020 eine Leitbranche der deutschen Wirtschaft und die wesentliche Stütze der heimischen Energiegewinnung sein. Die volkswirtschaftliche Gesamtrechnung wird sich immer stärker zu Gunsten der Erneuerbaren Energien entwickeln. Sie sind dann deutlich kostengünstiger als die herkömmlichen Energieträger. Ihr Beitrag zur Reduktion von Treibhausgasen wird für das Einhalten der deutschen Klimaschutzziele maßgeblich sein.

Hannover, den 19. April 2010
Der Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. ist der Dachverband der Fachverbände der Erneuerbaren Energien in Deutschland.

  

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2009 investierten Familien mehr in Solarenergie in Deutschland als E.ON, EnBW, RWE und Vattenfall zusammen in Kraftwerksneu und -ausbau.

Die Energieversorgung in Deutschland wird zunehmend zur Familienangelegenheit: Bundesbürger investierten im letzten Jahr über sechs Milliarden Euro allein in die Solarenergie. Das ist mehr, als die vier großen Energieversorger zusammen für Kraftwerksneu und -ausbau ausgegeben haben. 73 Prozent der Hauseigentümer in Deutschland wollen ihre Energie am liebsten selbst erzeugen, so eine heute zum Auftakt der Woche der Sonne veröffentlichte Forsa-Umfrage.

  

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Obama wirbt für ein grünes Amerika
Alternative Energien statt Abhängigkeit von Öl: Barack Obama will die USA auf erneuerbare Energien einschwören - und die Lehren aus dem Desaster im Golf von Mexiko ziehen. Doch für einen Gesetzentwurf fehlt ihm die nötige Mehrheit.

Washington - US-Präsident Barack Obama will Konsequenzen ziehen aus der Ölpest im Golf von Mexiko - auch wenn das einigen Landsleuten reichlich spät erscheinen mag. Obama will nun das innenpolitisch umstrittene Gesetz zum Klimaschutz und zur Förderung alternativer Energien vorantreiben.

Die Abhängigkeit der USA von fossilen Brennstoffen und die anhaltenden Risiken der Ölförderung ließen "nur einen Weg" für die künftige Energiepolitik der USA zu - nämlich eine Abgabe auf Verschmutzung durch Kohlendioxid (CO2), sagte Obama am Mittwoch in Pittsburgh laut vorab verbreiteten Redeauszügen.
Der Präsident räumte ein, dass ein entsprechender Gesetzentwurf derzeit noch nicht über die nötige Mehrheit von 60 der 100 Stimmen im US-Senat verfüge. "Die Stimmen sind derzeit noch nicht da, ich habe aber die Absicht, sie in den kommenden Monaten zu sammeln", sagte er. Er kündigte an, auch mit den Republikanern zusammenarbeiten zu wollen. "Wir werden es schaffen", sagte Obama.

Die Amerikaner müssten angesichts der verheerenden Katastrophe im Golf von Mexiko eingestehen, dass nicht nur fossile Brennstoffe den Energiebedarf decken können. Die Zeit sei gekommen, "dass dieses Land eine Zukunft mit sauberer Energie wirklich annimmt", sagte Obama: "Die nächste Generation darf nicht Geisel der Energiequellen des vergangenen Jahrhunderts sein."

Obama hatte sein Amt im vergangenen Jahr mit dem Anspruch angetreten, dass die USA eine Führungsrolle beim Klimaschutz übernehmen und wie andere Industrieländer auch ein System des Emissionshandels etablieren sollten. Das Repräsentantenhaus hat bereits einen entsprechenden Gesetzentwurf verabschiedet, im Senat jedoch tritt das Projekt auf der Stelle. Die oppositionellen Republikaner, aber auch einige Senatoren von Obamas Demokraten, fürchten durch eine Emissionsabgabe zu hohe Belastungen für die Unternehmen.

Obama hat zudem ein Ende der Steuererleichterungen für Ölkonzerne gefordert. Die Milliarden Dollar sollten für die Forschung zu grünen Energien verwendet werden, sagte er.

Spiegel, 02.06.2010

  

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Die 4. Revolution – Energy Autonomy ist ein deutscher Dokumentarfilm von Carl-A. Fechner aus dem Jahr 2010. Er zeigt die Vision einer Gesellschaft auf, deren Energieversorgung zu 100% aus erneuerbaren Quellen gedeckt wird. Damit wäre ein vollständiger Umbau der Wirtschaft verbunden. Der Filmtitel spielt auf die Fortführung technischer Revolutionen der Vergangenheit an: Der Agrarrevolution, der Industriellen Revolution und der Digitalen Revolution folgt die Energiewende.

weiter: http://de.wikipedia.org/wiki/Die_4._Revolution_%E2%80%93_EnergyAutonomy



PS: das hab ich erst heute entdeckt!

  

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Stuttgart/München, 12. Mai 2010 – Weltweit werden von staatlicher Seite etwa 44 Milliarden US-Dollar für die Entwicklung alternativer Treibstoffe und Mobilitätskonzepte aufgewendet – in Form von Konjunkturpaketen wie auch anderer Fördermaßnahmen. In Deutschland lag der entsprechende Stimulus bis Februar 2009 bei 950 Millionen US-Dollar, vergleichbar mit Italien und Brasilien. Laut Deutsche-Bank-Schätzung kann der Verkauf von Fahrzeugen mit alternativen Antriebssystemen im Jahr 2010 weltweit auf 1,3 Millionen ansteigen – eine Steigerung um knapp ein Drittel gegenüber 2009. Wie die aktuelle Deloitte-Analyse zeigt, gehört die Entwicklung alternativer Antriebskonzepte zu den wichtigsten Faktoren der globalen Automobilindustrie der kommenden Jahre. Schon in zehn Jahren können Fahrzeuge mit Hybrid- und Elektroantrieb einen Anteil von einem Drittel in den Industrieländern und bis zu 20 Prozent in den Ballungsgebieten der aufstrebenden Regionen haben. Auch Deutschland hat sich ehrgeizige Ziele gesetzt: Bis 2020 sollen etwa eine Million Automobile mit Elektroantrieb auf den Straßen rollen.


„Deutschland hat die Chance, zum Vorreiter zu werden – und das, obwohl der deutschen Industrie lange Zeit vorgeworfen wurde, zu langsam zu reagieren und dem internationalen Wettbewerb hinterherzulaufen. Heute unterstützt der deutsche Staat die Anbieter mit 500 Millionen Euro bei der Entwicklung von hochleistungsfähigen Batterien sowie bei regionalen Untersuchungen, wo eine entsprechende Infrastruktur auf- beziehungsweise ausgebaut werden kann“, so Dr. Martin Hölz, Partner Global Automotive bei Deloitte.


Höhe der Hilfen: Deutschland international im oberen Drittel
Im europäischen Vergleich waren die gesamten Stimulus-Aufwendungen Deutschlands bis Februar 2009 mit 110 Milliarden US-Dollar hoch. So gaben Großbritannien nur 34,5 Milliarden US-Dollar, Frankreich 42,5 Milliarden und Spanien 14,8 Milliarden aus. Auch kleine Länder unterstützten ihre Industrien mit Beträgen zwischen 42,7 Milliarden (Niederlande) und 2,9 Milliarden US-Dollar (Portugal). Lediglich Italien gab Zuschüsse von 103 Milliarden US-Dollar. Global gesehen investierten die USA mit 1.678 Milliarden und China mit 586 Milliarden US-Dollar, ferner Japan mit 421 Milliarden und Russland mit 220 Milliarden US-Dollar die höchsten Beträge. Deutschland steht weltweit im oberen Mittelfeld. Im Unterschied zu Japan, Spanien und Italien legte die Bundesregierung jedoch zwischen Frühjahr 2009 und Anfang 2010 kein weiteres Paket auf.


Von Abwrackprämie bis Zuschuss
Das Spektrum staatlicher Förderung zur Entwicklung alternativer Antriebe, insbesondere des Elektroantriebs, ist breit: Es reicht von Steuererleichterungen über direkte Geldzuschüsse sowie Käuferbeihilfen bis hin zu Forschungs- und Entwicklungsanreizen. Hinzu kommen unterschiedliche Maßnahmen im Zuge der Stimulus-Pakete während der Finanz- und Konjunkturkrise, etwa die deutsche Abwrackprämie und das US-amerikanische „Cash for Clunkers“-Programm.


Vitaminspritzen für Forschung & Entwicklung
Abseits der Konjunkturhilfen ist staatliche Unterstützung für die forcierte Entwicklung von Elektroautos und anderen alternativen Ansätzen sehr unterschiedlich: Die USA, Frankreich, China und Australien legen den Schwerpunkt vor allem auf Investitionen in Forschung und Entwicklung. Die USA stellen Herstellern z.B. Kredite und Prämien zur Verfügung, Australien hat den sogenannten Green Car Plan, in China wiederum greift das Revitalisierungsprogramm für die Automotive-Industrie.


„Die Entwicklung weiterer umweltgerechter Individualverkehrskonzepte wird sich im Einzelnen stark nach den jeweiligen regionalen Gegebenheiten richten. So sind ‚grüne Alternativen’ wie Elektroautos vor allem in den dicht besiedelten und infrastrukturell hoch entwickelten Ländern attraktiv. In den aufstrebenden Märkten, die zugleich meist Flächenländer sind, wird sich das Interesse hingegen vor allem auf sogenannte Flex Fuels wie Ethanol und Gas konzentrieren. Im Ergebnis wird es in zehn Jahren eine sehr breite Palette an alternativen Antrieben geben. Deutschland kann davon profitieren“, kommentiert Dr. Martin Hölz.

Deloitte Analyse 21.05.2010

  

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Man kann Hybrid auch zur Leistungssteigerung einsetzen, wie BMW mit den neuen Modellen ActiveHybrid7 (im Bild) bzw. X6 ActiveHybrid beweist.


Foto: AUTO BILD Romania

  

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>Man kann Hybrid auch zur Leistungssteigerung einsetzen, wie
>BMW mit den neuen Modellen ActiveHybrid7 (im Bild) bzw. X6
>ActiveHybrid beweist.

Das geht zumindest was die Beschleunigung betrifft sehr gut, weil der
Elektromotor den Vorteil hat schon bei 0 Umdrehungen praktisch das
gleiche Drehmoment zu haben wie bei hohen Drehzahlen, im Gegensatz
zu Verbrennungsmotoren.

  

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München (BoerseGo.de) – Wird der Sonnenstrom aus der nordafrikanischen Wüste schon ab 2015 nach Europa fließen? Das Wüstenstromprojekt Desertec kommt laut der Munich Re schneller voran als geplant. Desertec-Projektleiter Ernst Rauch sagte der Süddeutschen Zeitung, das die Gespräche und Verhandlungen mit den Ländern im Norden Afrikas äußerst zügig voranschritten.

Man rede mit den Regierungen von Marokko, Algerien und Tunesien über Stromdurchleitungen und konkrete erste Projekte. Laufe alles nach Plan, dann könne der erste Spatenstich schon 2013 erfolgen, so der Manager gegenüber der Zeitung. Zwei Jahre später soll dann der erste Strom fließen.

Entscheidende Hürden sieht Rauch noch bei der Regulierung in Europa. So könne zwar der Strom technisch aus Afrika importiert werden, es sei aber nahezu unmöglich ihn auch zu verkaufen. "Gefördert wird per Gesetz nur nationaler Ökostrom. Das muss sich ändern", so Rauch.

Desertec ist ein Gemeinschaftsprojekt von 17 führenden europäischen Unternehmen unter Federführung des Rückversicherers Munich Re. Über einen Zeitraum von zehn Jahren kostet das ambitionierte Energievorhaben bis zu 400 Milliarden Euro. Das Gemeinschaftsprojekt kann einen großen Anteil daran haben, dass die Klimaschutzziele der EU eingehalten werden. Danach sollen bis 2020 die CO2-Emissionen um 20 Prozent gegenüber dem Vergleichsjahr 1990 verringert werden.

  

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Die Erneuerbaren Energien haben sich zu einer der führenden deutschen Technologiebranchen entwickelt. Sie sorgen für Wachstum, regionale Wertschöpfung und neue Arbeitsplätze.

Im Jahr 2009 lag der Anteil der Erneuerbaren Energien am gesamten deutschen Strom-, Wärme- und Kraftstoffverbrauch bei 10,1 Prozent. Die Investitionen in neue Anlagen lagen in 2009 bei etwa 17,7 Milliarden Euro. Addiert mit den Erlösen aus dem Betrieb der Erneuerbare-Energien-Anlagen ergibt sich für 2009 ein Gesamtumsatz in Höhe von rund 33,4 Milliarden Euro.

Investitionen in Erneuerbare Energien schaffen Arbeit. Seit 1998 hat sich die Zahl der Beschäftigten in diesem Wirtschaftszweig mehr als verfünffacht. Heute arbeiten etwa 300.500 Menschen bei Herstellern, Zulieferern und Projektierern der Erneuerbare-Energien-Branche.



http://www.unendlich-viel-energie.de/de/wirtschaft.html

  

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Der Umweltminister setzt auf Windenergie. Bis 2050 soll eine vollständige Stromversorgung durch erneuerbare Energien möglich sein. Dafür will Röttgen die Windkraft besonders fördern.

Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) will die Windkraft stärker als bisher fördern. Im "Hamburger Abendblatt" kündigte der Umweltminister an, Investitionen in Windkraftanlagen auf See (Offshore) und auf dem Land erleichtern zu wollen. Die verbesserten Investitionsbedingungen sollen für die Planung und den Bau der Anlagen, über die Förderung der Einspeisung des Stroms, bis hin zum Netzausbau auf hoher See und der Netzanbindung auf dem Land gelten, sagte der Minister.

Für den Ausbau der Offshore-Windenergie sollen auch staatliche Mittel zur Verfügung stehen. "Ich werde mich für Bürgschaften einsetzen, die von Offshore-Windenergie-Unternehmen beantragt werden können", sagte Röttgen. "Ich glaube, dass wir eine nahezu vollständige Stromversorgung durch erneuerbare Energien bis 2050 erreichen können." Das Rückgrat werde mit rund 50 Prozent die Windenergie sein.
Röttgen nannte als Ziel dieser Maßnahmen, bis Ende 2011 feste Investitionsentscheidungen für zehn Windparks in Nord- und Ostsee zu erreichen. "Das wird bei der Offshore-Energie eine richtige Eigendynamik auslösen", sagte er weiter. "Wir halten an dem Ziel fest, in zehn Jahren über 10.000 Megawatt und in 20 Jahren über 25.000 Megawatt Offshore-Winderenergie zu verfügen", sagte Röttgen.



Quelle:FTD 28.07.2010

  

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"Es gibt keine Energieform, die nur Vorteile hat"

Erneuerbare Energie ist für Johannes Benigni nicht wettbewerbsfähig. Deshalb sieht er die Zukunft in effizienteren Benzinmotoren und bei alternativen Flugzeugtreibstoffen.

weiter:

http://www.wirtschaftsblatt.at/home/oesterreich/branchen/es-gibt-keine-energieform-die-nu r-vorteile-hat-432459/index.do?_vl_pos=r.1.NT

  

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Eine Eigenschaft von Naturgewalten ist, dass sie sich von Konjunkturkrisen nicht beeindrucken lassen. So traf es sich, dass das Abschwungjahr 2009 eine weitere Krise erlebte - eine Windkrise. Der Wind wollte kaum wehen. Und wenn er nicht weht, produzieren Windparks keinen Strom und verdienen kein Geld. Das macht Bankern nicht unbedingt Lust, neue Anlagen zu finanzieren.
"So ein schlechtes Windjahr macht keine große Werbung", sagt Nikolai Ulrich, der bei der HSH Nordbank für die Finanzierung von Windprojekten in Europa verantwortlich ist. "Das Risikobewusstsein der Banken ist im Moment sowieso höher, da hilft das natürlich nicht." Damit ist der jahrelange Windkraftboom erst einmal gestoppt: Für 2010 erwartet die Branche, dass weniger neue Anlagen gebaut werden als im Vorjahr - das gab es nie in der Geschichte der Windindustrie.
Während die meisten Branchen den Aufschwung bejubeln, macht sich die Krise wegen des langen Vorlaufs bei den Aufträgen erst jetzt in den Zahlen der Windmühlenbauer und ihrer Zulieferer bemerkbar. Die Aktie von Marktführer Vestas hat dieses Jahr schon mehr als 30 Prozent an Wert verloren.
Schuld ist vor allem der Einbruch des US-Markts: Die großen Energieversorger haben wegen der geringen Energienachfrage und günstigen Ölpreisen derzeit wenig Interesse an Windkraft. Der US-Boommarkt von 2009 ist dieses Jahr auf das halbe Volumen geschrumpft. Auch andere Länder bauen weniger neue Windmühlen auf, vor allem weil die Banken nicht mehr so viel Geld zur Verfügung stellen.
Und auch die Naturgewalt ist weiter störrisch - 2010 weht erneut weniger Wind als normal. Es gibt aber noch Hoffnung, sagt HSH-Banker Ulrich: "Wir brauchen eben einen stürmischen Herbst."









Quelle:FTD 21.09.

  

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In den ersten neun Monaten 2010 gingen in D 5200 Megawatt Solarstromleistung ans Netz. Das entspricht der Kapazität von gut fünf Atommeilern.



quelle: ftd 28.12.2010

  

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>In den ersten neun Monaten 2010 gingen in D 5200 Megawatt
>Solarstromleistung ans Netz. Das entspricht der Kapazität von
>gut fünf Atommeilern.

Wobei der Vergleich ein bissel hinkt. Ein Atomkraftwerk schafft seine Nennleistung knapp 8760 Stunden im Jahr, bei Solarkraftwerken rechnet man in Deuschland mit etwa 1000 Stunden.

  

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Vor Europas Küsten wurde 2010 doppelt so viel Kapazität für Windenergie geschaffen wie im Jahr zuvor. Die Offshore-Sparte wächst damit schneller als die bedeutsameren Windkraftanlagen an Land.

Die Installation von Windparks vor den europäischen Küsten kommt in Fahrt. Im vergangenen Jahr wurde nach Angaben der Europäischen Windenergievereinigung (EWEA) 51 Prozent mehr Windenergiekapazität offshore installiert als 2009. Insgesamt gingen 308 Windräder mit einer Leistung von 883 Megawatt ans Netz. Damit stieg die gesamte Offshore-Kapazität in der EU auf knapp 3000 Megawatt. In einem durchschnittlichen Windjahr produzieren sie 11,5 Terawatt Strom. Die Zahlen werden heute veröffentlicht und liegen der FTD bereits vor.

Wie aus Wind Energie wird EWEA-Chef Christian Kjaer sprach von einem Rekord und sagte, es gebe ein steigendes Interesse der großen Stromproduzenten an den Windparks vor den Küsten. Verglichen mit dem Bau von Windkraftanlagen auf dem Land spielen Anlagen vor den Küsten zwar weiter eine geringe Rolle. Der gesamte Neubau von Windanlagen in der EU wird in der Branche für 2010 auf zehn Gigawatt geschätzt. Der Offshore-Markt wächst aber schneller. Für 2011 rechnet die EWEA mit dem Netzanschluss von weiteren 1000 bis 1500 Megawatt in diesem Bereich. Zehn große Windfarmen mit einer Leistung von zusammen 3000 Megawatt seien derzeit vor den Küsten im Bau, insgesamt seien 19.000 Megawatt fest geplant. Führend ist Großbritannien, auf das 2010 gut die Hälfte der Neuinstallationen entfiel. Deutschland lag mit 50 Megawatt neuer und 92 Megawatt insgesamt installierter Leistung deutlich zurück. Größter Eigentümer von Offshore-Windparks ist Dong aus Dänemark, gefolgt von Vattenfall und auf Platz drei Eon.
Die EWEA sieht die Anlagen vor den Küsten auch als Technologietreiber. Der Trend gehe zu Fünf-Megawatt-Rotoren, wie sie etwa im Park Borkum West II installiert werden. Allein 2010 seien 29 neue Turbinenmodelle für die Anlagen im Meer vorgestellt worden, darunter auch solche mit sechs und sieben Megawatt. Auch der Abstand zu den Küsten wird größer. Die Distanz neuer Anlagen zur Küstenlinie lag 2010 bei durchschnittlich 27,1 Kilometer, bei den im Bau befindlichen Anlagen sind es schon 35,7 Kilometer.




ps: die direkten investitionskosten betragen das dreifach im vergleich
zu onshore. ebenso ist die maintainance wesentlich aufwendiger.

  

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Weltweite Windkraftleistung wächst um 22%

Wien (OTS) - Weltweit wurden 2010 35.800 MW Windkraftleistung
aufgebaut und dafür 47 Milliarden Euro investiert. Damit wuchs die
weltweite Windenergie-Leistung um 22,5 % auf 194.400 MW. Auch in
Österreich ist der Ausbau wieder in Gang gekommen. Jetzt ist dringend
eine Novelle des Ökostromgesetzes erforderlich, so die IG Windkraft.

Das erste Mal in der Geschichte der Windenergie wurde die Mehrheit
der Windräder nicht in Europa und Nordamerika aufgebaut, sondern in
China. Fast die Hälfte aller 2010 errichteten Anlagen (16.500 MW)
wurde dort errichtet.

Mit 35.800 MW lag der Ausbau 2010 erstmals knapp unter dem
Vorjahreswert (38.600 MW). "2010 war ein hartes Jahr für die meisten
Industriezweige, die Windenergie war keine Ausnahme", schlussfolgert
Steve Sawyer, Generalsekretär des Global Wind Energy Council GWEC,
und führt weiter aus: "2011 wird besser. Aufträge nahmen im zweiten
Halbjahr 2010 wieder zu."

Österreichs Zulieferindustrie profitiert vom internationalen Trend
Der anhaltende weltweite Aufwärtstrend der Windkraft findet auch in
der heimischen Wirtschaft seinen Niederschlag. "In jedem zweiten neu
errichteten Windrad weltweit steckt eine Steuerung von Bachmann
electronic in Vorarlberg", so Mag. Stefan Moidl. Geschäftsführer der
IG Windkraft. Die Firma AMSC Windtec entwickelt ganze
Anlagenkonzepte. Jede Anlage des chinesischen Marktführers Sinovel
wurde von dieser Klagenfurter Firma entwickelt. Sinovel ist
inzwischen zu den größten Windkraftherstellern der Welt aufgestiegen.
Österreichische Zulieferer sind unter anderem führend in den
Bereichen Steuerungen, Generatoren oder Windkraftanlagendesign.
Bereits heute sind in Österreich mehr als hundert Firmen in der
Windenergiezulieferbranche tätig. 2009 betrug das Exportvolumen der
Branche rund 450 Millionen Euro.

Anfang 2011 sind in Österreich 625 Windräder mit einer Gesamtleistung
von 1011 MW am Netz. 2011 werden voraussichtlich 120 MW neu
errichtet. Das Investitionsvolumen dafür beträgt 220 Mio. Euro,
dadurch werden 120. Mio. Euro heimische Wertschöpfung geschaffen,
weitere 200 Mio. Euro kommen durch den Anlagenbetrieb über die
Betriebsdauer hinzu.


  

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Die Insel ist das Gelobte Land der erneuerbaren Energien. Strom wird fast ausschließlich durch Erdwärme und Wasserkraft erzeugt. Nun will Island die grüne Energie zum Exportschlager machen. von Michelle Röttger, Hamburg

http://www.ftd.de/unternehmen/industrie/:inselstrom-islands-vulkane-sollen-europa-mit-ene rgie-versorgen/60021272.html




ps: wenn wir nicht bald begreifen und handeln, kostet öl 300$ und/oder es gibt krieg.

  

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Das Kabel selbst scheint mir von der Investitionssumme her noch das geringste Problem. Diese 1,5 oder 2 Milliarden könnte sogar der Verbund bezahlen, und der ist ein kleiner Stromkonzern.
Teuer würde dann aber die Errichtung der ganzen Kraftwerke, um das Kabel auch zu nutzen. Da ginge es dann um andere Größenordnungen.

  

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ich finde bei derartigen projekten sollten langfristig strategische überlegungen gegenüber kurzfristig ökonomischen den vorzug bekommen.
auf die konstante verfügbarkeit der geothermie werden wir so oder so nicht verzichten können. die risken sehe ich dabei eher darin, daß
die für ausbeutung der geothermie geeigneten gebiete auch die am meisten vulkanismus-gefährdeten sind.

  

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Lohnt sich das bei den Leitungsverlusten überhaupt?

Warum eigentlich in die Ferne schweifen, wenn man selbst ein Loch graben (lassen) kann und so Selbstversorger ist?

  

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>Lohnt sich das bei den Leitungsverlusten überhaupt?

Ich denke schon, die sind nicht so dramatisch. Bei 380kV rechnet man mit 1% Verlust pro 100 Kilometer. Bei 2000 Kilometer waeren das also 20%. Bei Gleichstrom sollte der Verlust deutlich geringer sein, also vielleicht nur 10%. Das ist leicht verschmerzbar, wenn die Produktionskosten niedrig sind.

  

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19.3.2011
Energiemix aus erneuerbaren Energien für Baden-Württemberg technisch möglich und wirtschaftlich durchführbar

Das Land Baden-Württemberg benötigt für die Zukunft einen Energiemix basierend auf Erneuerbaren Energien. Wie dieser aussehen kann, hat nun das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE in Freiburg erarbeitet. »In einem Konzeptpapier für die Landesregierung haben wir einen Energieentwicklungspfad skizziert«, sagt Prof. Dr. Eicke R. Weber, Leiter des Fraunhofer ISE. »Dabei zeigt sich, dass ein starker Ausbau der Erneuerbaren Energien in Baden-Württemberg technisch möglich und wirtschaftlich durchführbar ist«, so Weber.

Die zentrale Erkenntnis der Untersuchung ist, dass die vier Atomkraftwerke in Baden-Württemberg sukzessiv im Zeitrahmen der bisherigen Laufzeiten bis 2022 durch Erneuerbare Energien ersetzt werden können. Die positiven technologischen Entwicklungen und die hohe Geschwindigkeit bei der Neuinstallation von Erneuerbaren Energien haben die Zielvorgabe im mittlerweile veralteten »Energiekonzept 2020« der Landesregierung überholt. Dieses strebt noch einen Energiemix mit nur 20 Prozent erneuerbaren Energieträgern bis 2020 an. »Diese Rechnung bedarf dringend einer Korrektur. Das ›Energiekonzept 2020‹ des Landes sollte unter Berücksichtigung der technologischen und wirtschaftlichen Möglichkeiten viel ambitionierter angepasst werden«, so Weber. Denn Baden-Württemberg liegt damit deutlich hinter dem Ziel der Bundesregierung, die einen Anteil von 35 Prozent Erneuerbarer Energien in der Stromerzeugung bis 2020 anstrebt. Auch wurde der in dem veralteten Konzept für 2020 angestrebte Wert von 2,7 Terrawattstunden (TWh) für Photovoltaik-Strom pro Jahr bereits jetzt in Baden-Württemberg erreicht – also rund zehn Jahre früher als noch vor kurzem geplant.

Die aktuelle Untersuchung berücksichtigt einen möglichst hohen Anteil an lokaler Stromerzeugung. Darüber hinaus soll die Energieversorgung sicher und finanzierbar bleiben – mit dem langfristigen Ziel einer kompletten Umstellung auf Erneuerbare Energien sowie einer intensiven Nutzung der Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) bis spätestens 2050.

Laut dem bisherigen Ausstiegsgesetz aus dem Jahr 2002 sollten die Atomkraftwerke in Baden-Württemberg wie folgt vom Netz genommen werden: Neckarwestheim 1 (2009/2010), Philippsburg 1 (2012), Philippsburg 2 (2017), Neckarwestheim 2 (2022). Neckarwestheim 1 hatte im Jahr 2010 aufgrund der geringen Reststrommenge nur noch wenig Strom produziert und eine komplette Abschaltung wäre technisch möglich gewesen. Trotzdem wurde es mit neuen Brennstäben ausgerüstet und ist jetzt wieder voll in Betrieb.

Der starke Zuwachs der Erneuerbaren Energien in Baden-Württemberg macht es laut Fraunhofer ISE möglich, dass deren Anteil an der Stromerzeugung bereits 2015 den der Kernenergie übersteigt. Bis Mitte der 2020er Jahre können Atomenergie und Steinkohle kontinuierlich heruntergefahren und durch Erneuerbare Energien ersetzt werden. Den größten Anteil daran wird die Photovoltaik haben, da sie die höchsten Potenziale in Baden-Württemberg aufweist. Windenergie soll hauptsächlich durch Investitionen in Offshore-Windparks beigesteuert werden.

»Unser Konzeptpapier legt dar, dass ein zügiger Ausstieg aus Kernenergie und Steinkohle technisch möglich und die Energiesicherheit durch Erneuerbare Energien, Speicherung sowie Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) trotzdem gewährleistet ist«, so Weber. Der Leiter des Fraunhofer ISE fordert aber auch, dazu notwendige Analysen und Forschung weiter zu stärken. »Zunächst sollte es eine präzise Potenzialanalyse für den Ausbau Erneuerbarer Energien in Baden-Württemberg geben«, sagt Weber. Nur so könne ein detaillierter Entwicklungspfad für die Erneuerbaren Energien ausgearbeitet werden. Zudem bedarf es noch weiterer Forschungsanstrengungen in Bezug auf effizientere erneuerbare Technologien, Systemintegration und Speicherung, um die Wettbewerbsfähigkeit der heimischen Industrie weiter zu stärken.

Quelle: Fraunhofer ISE

  

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Andritz Hydro: Der Strom aus der Strömung

19.03.2011 | 18:10 | von Karl Gaulhofer (Die Presse)

Ein Teil der Energiezukunft liegt in der Tiefe der Meere. Gezeitenkraftwerke unter Wasser liefern verlässlicher Strom als Wind- und Solaranlagen. Andritz Hydro investiert in eines der aussichtsreichsten Projekte.

(...)
Man nehme eine Art Windrad und versenke es im Meer. Am Boden befestigt muss es nicht werden: Die 1000 Tonnen halten das Unterwasserkraftwerk von selbst auf seinem Platz.
(...)
Dafür gibt es am Meeresboden eine Gezeitenströmung, nach der man die Uhr stellen kann, auf Monate und Jahre hinaus. Das ist der große Vorteil dieser erneuerbaren Energie – beim Wind weiß man ja nie, wann er bläst, bei der Sonne nicht, ob sie scheint.
Mit Unterwasser-Gezeitenparks aber lässt sich fix planen – „solange der Mond nicht irrtümlich auf der falschen Seite steht“,
(...)
Der Prototyp von Kvalsund auf dem Boden des Nordmeeres hat sich bereits bewährt.

Das 300-Kilowatt-Wasserrad liefert seit 2003, mit einer zweijährigen Unterbrechung zu Forschungszwecken, den Strom für 30 Haushalte ins Netz. Von Dritten erforscht wurden dabei auch ökologische Auswirkungen. Das Fazit: Die wenigen Fische und Meeressäuger, die sich in solche Tiefen verirren, scheinen die leisen Geräusche und die gemächliche Drehung der Rotorblätter gelassen zur Kenntnis zu nehmen.
(...)


Der ganze Artikel: http://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/643215

  

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>Ein Teil der Energiezukunft liegt in der Tiefe der Meere. Gezeitenkraftwerke unter Wasser liefern verlässlicher Strom als Wind- und Solaranlagen.<


aber nicht so kontinuierlich wie geothermie, da die gezeiten im 12 tagerythmus zwischen null und maximum schwanken, darüber hinaus noch an ca 4 tagen (rund um voll- und neumond) keine energie abgeben.(nipp tide)

  

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>aber nicht so kontinuierlich wie geothermie, da die gezeiten
>im 12 tagerythmus zwischen null und maximum schwanken, darüber
>hinaus noch an ca 4 tagen (rund um voll- und neumond) keine
>energie abgeben.(nipp tide)

Das stimmt. Aber die Planbarkeit ist schon viel wert. Man weiß im Voraus genau, wann wieviel Strom kommt. Damit kann man auch im Voraus planen, wie man die Lücken füllt. Bei Wind- oder Sonnenstrom braucht man dagegen unter Umständen sehr plötzlich Ausgleichsenergie, und die kommt dann höchstwahrscheinlich aus Gasturbinenkraftwerken; wegen dem miesen Wirkungsgrad nicht gerade billig.

  

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25.3.2011
Beitrag erneuerbarer Energien zur Energieversorgung in Deutschland auch 2010 weiter gestiegen - 17 Prozent Anteil an Stromversorgung -370.000 Beschäftigte in der Branche

Berlin -Der Anteil der erneuerbaren Energien an der deutschen Stromversorgung hat sich auch 2010 weiter erhöht. Mit rund 17 Prozent lag er etwa einen halben Prozentpunkt höher als im Vorjahr. Dies sind vorläufige Ergebnisse der Arbeitsgruppe Erneuerbare-Energien-Statistik (AGEE-Stat) für das Bundesumweltministerium. Dieser Anstieg wurde trotz witterungsbedingter Einschränkungen erzielt. Da 2010 ein außerordentlich windschwaches Jahr war, erreichte der Windstrom-Ertrag mit 36,5 Milliarden Kilowattstunden (kWh) den niedrigsten Wert seit dem Jahr 2006. Dennoch war die Windenergie mit rund 6 Prozent Anteil an der gesamten Strombereitstellung wieder die wichtigste Säule bei den erneuerbaren Energien. Deutliche Steigerungen waren bei der Stromerzeugung aus Biogas sowie bei der Photovoltaik zu verzeichnen. Der Solarstrom konnte seinen Beitrag nahezu verdoppeln und rund 2 Prozent des gesamten Strombedarfs bereitstellen.
Eine Steigerung um 12 Terawattstunden (TWh) pro Jahr zur Stromversorgung wird als realistisch angesehen (1 Terawattstunde = 1 Milliarde kWh).

Der Anteil der erneuerbaren Energien am gesamten Endenergieverbrauch für Wärme stieg von 9,1 Prozent im Jahr 2009 auf knapp 10 Prozent im Jahr 2010. Ihr Anteil am Kraftstoffverbrauch erhöhte sich nach den Abschätzungen leicht auf 5,8 Prozent (2009: 5,5 Prozent).

Insgesamt konnten die erneuerbaren Energien damit 2010 etwa 11 Prozent des gesamten deutschen Endenergieverbrauchs an Strom, Wärme und Kraftstoffen decken. Dies liegt deutlich über dem Vorjahreswert (2009: 10,4 Prozent) und ist bemerkenswert, weil der Energieverbrauch aufgrund des wirtschaftlichen Aufschwungs sowie der kalten Witterung deutlich über dem Vorjahresniveau lag.

Auch hinsichtlich ihres Klimaschutzbeitrags konnten die erneuerbaren Energien weiter zulegen. Sie sorgten 2010 dafür, dass rund 120 Millionen Tonnen Treibhausgase vermieden wurden (2009: 111 Millionen Tonnen). Allein durch die Wirkung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) waren das rund 58 Millionen Tonnen.

Die Zahlen belegen, dass die erneuerbaren Energien mit dem Aufschwung Schritt halten und den Trend eines kontinuierlich steigenden Anteils an der Energieversorgung fortsetzen konnten.

Parallel hierzu stieg auch die Bedeutung der erneuerbaren Energien als Wirtschaftsfaktor. Erste Abschätzungen für das BMU zeigen, dass die Investitionen in Anlagen zur Nutzung erneuerbarer Energien mit rund 26 Milliarden Euro nochmals etwa ein Viertel höher lagen als im Vorjahr (2009: 20,7 Milliarden Euro).

Die mit dem Ausbau der erneuerbaren Energien verbundene Beschäftigung spiegelt diese Entwicklung wider. Sie ist im vergangenen Jahr erneut gestiegen und liegt nach aktuellen Abschätzungen inzwischen bei rund 370.000 Arbeitsplätzen. Gegenüber dem Vorjahr (rund 339.500 Beschäftigte) ist dies ein Plus von etwa 8 Prozent, seit 2004 (rund 160.500 Beschäftigte) deutlich mehr als eine Verdopplung.

quelle: oekonews.at


edit: deutschland war also 2010 nach china der weltweit zweitgrößte investor in erneuerbare energien, und das trotz verlängerung der akw laufzeiten und generell verhaltener politischer unterstützung. diese für die ee industrie negativen begleitumstände werden sich jetzt schlagartig zum positiven ändern und mit ensprechender zeitverzögerung auch auf die einschlägigen aktienmärkte durchschlagen, wobei ja erste vorwegnehmende reflexionen schon im gange sind. japan hat ein politikübergreifendes und mmn irreversibles umdenken in allen teilen der bevölkerung eingeleitet. war bisher vernunft mehrheitlich ökonomisch geprägt, wird sie in zukunft von überlebenswillen und sicherheitsdenken dominiert sein.
instinktiv hat österreich frühzeitig den offensichtlich richtigen weg eingeschlagen, die anderen werden folgen. die wende wird jahrzehte brauchen und frankreich wird wohl das schlußlicht bleiben, aber eines steht für mich fest: ab sofort werden ee-aktien einen ehrenplatz in meinem portfolio haben.

  

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3.4.2011
Bayerns Umweltminister will schnell umsteigen

In einem Interview mit der Frankfurter Rundschau hat Bayerns Umweltminister Markus Söder von der CSU ein Wettrennen mit dem grün-roten Baden.Württemberg um den Ausstieg aus der Atomkraft angekündigt. Man werde sehen, wer von den beiden Ländern schneller der Umstieg ins Zeitalter der erneuerbaren Energien machen könne, wichtig sei ein Ausstieg.

Auf die Frage nach Zugeständnissen an Energieunternehmen erklärte Söder, es geh nicht um einen Kuhhandel sondern um Sicherheit. Ein Verlängern der Laufzeiten sei das falsche Signal.

  

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3.4.2011
Länderübergreifende Initiative in Brüssel vorgestellt

Brüssel, Belgien - Die Europäische Kommission hat eine auf vier Jahre angelegte länderübergreifende Initiative zur Förderung der Elektromobilität ins Leben gerufen. In ausgewählten europäischen Modellregionen sollen die 42 beteiligten Industrie- und Automobilunternehmen, Stromversorger, Stadtverwaltungen und Universitäten sowie Prüf- und Forschungseinrichtungen ihr Wissen und ihre Erfahrungen einbringen, austauschen und erweitern. "Elektromobilität leistet einen wichtigen Beitrag auf dem Weg zu einer Verringerung der CO2-Emissionen. Green eMotion soll für einen schnellen Erfolg von Elektrofahrzeugen sorgen", sagte Siim Kallas, Vizepräsident der Europäischen Kommission sowie Kommissar für Verkehr. Das Projektvolumen ist auf 42 Mio. EUR ausgelegt, von denen die EU bis zu 24 Mio. EUR beisteuert.

In bestehenden und neu einzurichtenden Modellregionen innerhalb Europas sollen die Partner der Initiative Green eMotion Erfahrungen mit der Elektromobilität sammeln und die Technik weiterentwickeln. Die Initiative hat vor allem die Entwicklung europaweit einheitlicher Prozesse, Standards und IT-Lösungen als Ziel. Diese Vereinheitlichung ist Voraussetzung dafür, dass die Nutzer von Elektrofahrzeugen einfachen und grenzenlosen Zugang zu Ladeinfrastruktur und den damit verbundenen Dienstleistungen quer durch die gesamte Europäische Union haben werden. Standardisierung ist darüber hinaus eine Grundvoraussetzung für eine schnelle und kostengünstige Einführung der Elektromobilität. Die im Projekt eingebundenen Modellregionen werden in Summe mehr als 10.000 Ladesäulen aufweisen, da knapp 1.000 in Barcelona, Madrid und Malaga installiert werden, rund 400 in Rom und Pisa, etwa 3.600 in Berlin und rund 100 in Straßburg. In Dänemark, dem Land mit dem höchsten Windstromanteil weltweit, werden nach Schätzung der Autoimporteure im Laufe dieses Jahres etwa 2.000 Elektroautos fahren und bis zu 2.000 Ladestationen in Kopenhagen, Bornholm und Malmö installiert werden. Zudem sollen in Irland rund 2.000 elektrische Fahrzeuge mit rund 3.500 Ladestationen Teil einer landesweiten Einführung der Elektromobilität sein.

"Die bisherigen lokalen Ansätze, bei denen die Erfahrungen in einzelnen Modellregionen gesammelt wurden, werden nun in einem übergreifenden europäischen Modellversuch gebündelt. Ziel ist es, der Elektromobilität europaweit den Weg zu ebnen, wozu Standards für Infrastruktur, Vernetzung und IT nötig sind", sagte Heike Barlag von Siemens, die das Projekt Green eMotion insgesamt koordiniert. "Durch die Bündelung einzelner Aktivitäten zu einem großen Zusammenschluss gewinnen wir Geschwindigkeit sowie Transparenz und sorgen für eine koordinierte Entwicklung der Elektromobilität." Bei Green eMotion sollen Erfahrungen mit Autos, Bussen und Zweirädern mit rein elektrischem Antrieb und als Hybridfahrzeuge gesammelt werden. Spezielle Aspekte in einzelnen Modellregionen umfassen Batterietausch, Laden mit Gleichstrom sowie die Einbindung in intelligente Stromnetze. Weitere Punkte sind grenzüberschreitender Verkehr, unterschiedliche Bezahlsysteme und die Erprobung von neuen Geschäftsmodellen.

Siemens führt das Forschungskonsortium an und trägt zur Entwicklung von Software- und Ladeinfrastrukturlösungen ebenso bei wie zur notwendigen Bildung von Industriestandards. "Die technische Entwicklung hat im vergangenen Jahr deutliche Fortschritte gemacht. Beispielsweise haben wir bereits Ladestationen mit Schnellladefunktion zur Marktreife entwickelt, die ein Elektroauto mit gängiger Batterie binnen einer Stunde aufladen können. Mittelfristig wollen wir auf weniger als 15 Minuten Ladezeit kommen, so dass unterwegs nur noch kurze ‚Tankstopps' nötig werden, wenn die Batterie leer ist", sagte Ralph Griewing, der bei Siemens Energy für die Ladeinfrastruktur von Elektrofahrzeugen verantwortlich zeichnet.

Die Partner der Initiative Green eMotion sind die Industrieunternehmen Alstom, Better Place, Bosch, IBM und Siemens, die Stromversorger Danish Energy Association, EDF, Endesa, Enel, ESB, Eurelectric, Iberdrola, RWE und PPC, die Automobilhersteller BMW, Daimler, Micro-Vett, Nissan und Renault, die Stadtverwaltungen von Barcelona, Berlin, Bornholm, Cork, Dublin (repräsentiert durch die Energieagentur Codema), Kopenhagen, Malaga, Malmö und Rom, die Universitäten bzw. Forschungseinrichtungen Cartif, Cidaut, CTL, DTU, ECN, Imperial, IREC, RSE, TCD und Tecnalia sowie die technischen Einrichtungen DTI, fka und TÜV NORD.

  

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3.4.2011
Die Branche der Erneuerbaren Energien in Deutschland investiert im laufenden Jahr über 4 Milliarden Euro in neue Produktionskapazitäten und Fertigungsanlagen

Berlin- Dazu kommen rund 1,5 Milliarden Euro an Ausgaben für Forschung und Entwicklung. Bis 2014 erhöhen sich diese Investitionen voraussichtlich auf insgesamt 6,2 Milliarden Euro pro Jahr. Deutschland ist dabei nach wie vor der wichtigste Standort für die Unternehmen: Rund zwei Drittel ihrer Investitionen in Produktionsanlagen werden hierzulande getätigt. Das sind Ergebnisse einer aktuellen Unterneh­mensbefragung, die das Forschungsinstitut EuPD Research gemeinsam mit dem Wuppertal Insti­tut und dem Deutschen CleanTech Institut im Auftrag des Bundesverbandes Erneuerbare Energie (BEE), der Agentur für Erneuerbare Energien und der HANNOVER MESSE durchgeführt hat.

„Die Branche der Erneuerbaren liefert nicht nur Technik und Know-how für einen schnellen Atom­ausstieg und die notwendige Energiewende. Sie stärkt darüber hinaus den Standort Deutschland mit Milliardeninvestitionen in Produktionskapazitäten und in die Forschung. Damit sichert sich Deutschland weiterhin eine Spitzenposition im weltweiten Wettbewerb um grüne Technologien“, erklärte BEE-Geschäftsführer Björn Klusmann bei der Vorstellung der Studienergebnisse in Berlin.

Die Aussichten der Branche für die kommenden Jahre sind durchweg positiv. Fast 80 Prozent der befragten Unternehmen rechnen für den Zeitraum 2011 bis 2014 mit steigenden Umsätzen. Die Mehrheit erwartet einen Zuwachs von zum Teil deutlich über zehn Prozent pro Jahr. Damit wird auch die positive Wirkung der Erneuerbaren Energien auf den Arbeitsmarkt anhalten: Knapp zwei Drittel der befragten Unternehmen gehen von steigenden Mitarbeiterzahlen in den kommenden drei Jahren aus. Klusmann: „Schon heute arbeiten in Deutschland insgesamt rund 370.000 Menschen im Bereich der Erneuerbaren Energien. Mit den Investitionen der kommenden Jahre werden weitere sichere Arbeitsplätze entstehen. Damit werden die Erneuerbaren Energien immer wichtiger für den deutschen Arbeitsmarkt.“

Die positive Entwicklung der Branche spiegelt sich auch in den Erfahrungen der HANNOVER MESSE wieder. „Die Zahl der Aussteller im Bereich der Erneuerbaren Energien hat sich mit 350 Unternehmen auf einer Fläche von rund 14 000 Quadratmetern in den vergangenen Jahren verzehnfacht. Dieses Wachstum hat kaum ein anderer Ausstellungsbereich realisiert“, ergänzte Hubertus von Monschaw, Abteilungsleiter Energiethemen der HANNOVER MESSE.

Für die Studie „Investitionen der deutschen Erneuerbare Energien-Branche in Fertigungskapa­zitäten sowie Forschung und Entwicklung“ wurden 1784 Hersteller, Zulieferer und Distributoren im Zeitraum vom 7. Februar bis 4. März 2011 befragt. Der Antwortrücklauf lag bei 304 Unternehmen.

Quelle: BEE

  

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3.4.2011
Die Branche der Erneuerbaren Energien in Deutschland investiert im laufenden Jahr über 4 Milliarden Euro in neue Produktionskapazitäten und Fertigungsanlagen

Berlin- Dazu kommen rund 1,5 Milliarden Euro an Ausgaben für Forschung und Entwicklung. Bis 2014 erhöhen sich diese Investitionen voraussichtlich auf insgesamt 6,2 Milliarden Euro pro Jahr. Deutschland ist dabei nach wie vor der wichtigste Standort für die Unternehmen: Rund zwei Drittel ihrer Investitionen in Produktionsanlagen werden hierzulande getätigt. Das sind Ergebnisse einer aktuellen Unterneh­mensbefragung, die das Forschungsinstitut EuPD Research gemeinsam mit dem Wuppertal Insti­tut und dem Deutschen CleanTech Institut im Auftrag des Bundesverbandes Erneuerbare Energie (BEE), der Agentur für Erneuerbare Energien und der HANNOVER MESSE durchgeführt hat.

„Die Branche der Erneuerbaren liefert nicht nur Technik und Know-how für einen schnellen Atom­ausstieg und die notwendige Energiewende. Sie stärkt darüber hinaus den Standort Deutschland mit Milliardeninvestitionen in Produktionskapazitäten und in die Forschung. Damit sichert sich Deutschland weiterhin eine Spitzenposition im weltweiten Wettbewerb um grüne Technologien“, erklärte BEE-Geschäftsführer Björn Klusmann bei der Vorstellung der Studienergebnisse in Berlin.

Die Aussichten der Branche für die kommenden Jahre sind durchweg positiv. Fast 80 Prozent der befragten Unternehmen rechnen für den Zeitraum 2011 bis 2014 mit steigenden Umsätzen. Die Mehrheit erwartet einen Zuwachs von zum Teil deutlich über zehn Prozent pro Jahr. Damit wird auch die positive Wirkung der Erneuerbaren Energien auf den Arbeitsmarkt anhalten: Knapp zwei Drittel der befragten Unternehmen gehen von steigenden Mitarbeiterzahlen in den kommenden drei Jahren aus. Klusmann: „Schon heute arbeiten in Deutschland insgesamt rund 370.000 Menschen im Bereich der Erneuerbaren Energien. Mit den Investitionen der kommenden Jahre werden weitere sichere Arbeitsplätze entstehen. Damit werden die Erneuerbaren Energien immer wichtiger für den deutschen Arbeitsmarkt.“

Die positive Entwicklung der Branche spiegelt sich auch in den Erfahrungen der HANNOVER MESSE wieder. „Die Zahl der Aussteller im Bereich der Erneuerbaren Energien hat sich mit 350 Unternehmen auf einer Fläche von rund 14 000 Quadratmetern in den vergangenen Jahren verzehnfacht. Dieses Wachstum hat kaum ein anderer Ausstellungsbereich realisiert“, ergänzte Hubertus von Monschaw, Abteilungsleiter Energiethemen der HANNOVER MESSE.

Für die Studie „Investitionen der deutschen Erneuerbare Energien-Branche in Fertigungskapa­zitäten sowie Forschung und Entwicklung“ wurden 1784 Hersteller, Zulieferer und Distributoren im Zeitraum vom 7. Februar bis 4. März 2011 befragt. Der Antwortrücklauf lag bei 304 Unternehmen.

Quelle: BEE

  

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30.3.2011
Bis 2015 könnten neue Windparks die Nettostromimporte Österreichs ersetzen

Wien - Die Nutzung heimischer erneuerbarer Energien ist ein wesentlicher Beitrag, immer mehr auf Atomstromimporte verzichten zu können. Früher haben in Österreich über viele Jahre Stromexporte die Importe überwogen, in den letzten Jahren sind wir zum Nettoimporteur geworden. Im Jahr 2010 betrugen die Nettostromimporte rund 2,3 Milliarden Kilowattstunden. Diese Menge könnte bis zum Jahr 2015 durch neue Windparks bereitgestellt werden, so die IG Windkraft. Voraussetzung dafür sei ein rasches Handeln der Politik und eine Novellierung des Ökostromgesetzes noch im ersten Halbjahr 2011.

Aktuell sind in Österreich 625 Windkraftanlagen mit einer Leistung von 1011 Megawatt am Netz, die Produktion dieser Anlagen beträgt jährlich rund 2.100 Gigawattstunden (2,1 Mrd. Kilowattstunden). Dies entspricht dem Verbrauch von rund 600.000 Haushalten. Um die 2010 angefallenen Nettostromimporte von 2,3 Milliarden Kilowattstunden zu ersetzen, wäre eine Verdopplung der bestehenden Windkraftleistung nötig. "Die Windkraftunternehmen in Österreich könnten dies bis 2015 schaffen - die Politik muss dies aber durch Verbesserungen im Ökostromgesetz ermöglichen", verweist Mag. Stefan Moidl, Geschäftsführer der IG Windkraft, auf den möglichen Beitrag der österreichischen Windkraft zu einer atomstromfreien Zukunft.

Über viele Jahre haben in Österreich die Stromexporte die Stromimporte überwogen, im Jahr 2001 kam es zur Trendwende und in den letzten Jahren wurde jeweils in Summe mehr Strom importiert als exportiert. Im Jahr 2010 betrugen die Nettostromimporte 2.270 Gigawattstunden GWh (=2,27 Milliarden Kilowattstunden). In den Stromimporten aus dem Ausland ist auch Atomstrom enthalten. Im europäischen Stromnetz ENTSO-E (UCTE) liegt der Atomstromanteil bei 29%.

2010 ist der Windkraftausbau nach vier Jahren des Stillstands wieder in Gang gekommen. Projekte im Ausmaß von fast 800 Megawatt Leistung liegen fix und fertig genehmigt bei der Ökostromabwicklungsstelle OeMAG. Aufgrund von Beschränkungen im Ökostromgesetz können Förderverträge jedoch nur schrittweise bis 2015 vergeben werden. "Es liegt allein in der Hand der Politik, diesen aus den Jahren des Stillstands resultierenden Projektrückstau zu beseitigen. Dafür ist eine Novellierung des Ökostromgesetzes noch im ersten Halbjahr 2011 erforderlich, die endlich Investitionssicherheit für die nächsten Jahre schafft und die Stop-and-go-Politik der letzten 15 Jahre beendet. Dann könnten wir sofort mit der Realisierung dieser Projekte beginnen und 2015 so viel Strom erzeugen, wie die Nettostromimporte 2010 betrugen", ist Moidl überzeugt. Der zur Bereitstellung von 2,300 Miliarden Killowattstunden erforderliche Windkraftausbau entspreche in etwa auch dem im österreichischen Nationalen Aktionsplan für erneuerbare Energie fixierten Ziel (zusätzliche Errichtung von rund 950 MW Windkraft bis 2015).

Heuer werden Windkraftanlagen mit etwa 120 MW errichtet. In den Jahren 2003 bis 2006, als das damals beschlossene Ökostromgesetz den Ausbau der Windkraft ermöglichte, wurden Windkraftanlagen mit rund 200 MW Leistung pro Jahr errichtet. "Gelingt es, diese Ausbaugeschwindigkeit der Vergangenheit in den nächsten Jahren wieder zu erreichen, ist eine Verdopplung des Windstroms im Jahr 2015 gesichert", erläutert Moidl. Hierfür müssten in den nächsten Jahren ca. 65 moderne Windräder mit einer Leistung von 3 MW jährlich errichtet werden.

Die Windkraft in Österreich könnte bei stabilen Rahmenbedingungen bis 2020 auf rund 3.500 MW ausgebaut - also verdreieinhalbfacht - werden. Somit könnten im Jahr 2020 7,3 Milliarden kWh aus Windkraft gewonnen werden, was je nach Stromverbrauch einen Anteil von rund zehn Prozent des gesamten Verbrauchs ausmacht.

Im Verband mit den anderen erneuerbaren Energien wie Wasser, Sonne, Biomasse, wäre es möglich, den Stromverbrauch Österreichs bis 2020 annähernd zu 100 % aus heimischer erneuerbarer Energie zu decken.


quelle: oekonews.at

  

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3.4.2011
Der Energiesprecher der Grünen Wien, Christoph Chorherr, freut sich, dass der Wiener Gemeinderat ein Ersuchen an die Bundesregierung zur Abschaffung der Deckelung bei Ökostromneuanlagen beschlossen hat

Gemeinsam mit der SPÖ haben die Grünen diese Woche einen entsprechenden Antrag eingebracht. Wörtlich heißt es dort: "Der Wiener Gemeinderat ersucht die Bundesregierung sowie den österreichischen Nationalrat, bei der Novelle des Ökostromgesetzes attraktive und stabile Anreize zu schaffen, damit das vorhandene Potential von erneuerbaren Energien v.a, von Solar als auch von Windkraftstrom endlich genutzt wird. Soll soll neben der Wasserkraft eine stark wachsende weitere Säule erneuerbarer Stromerzeugung als Alternative zur Atomenergie etabliert werden. Zu den wichtigsten Rahmenbedingungen gehört die Abschaffung einer Deckelung bei Ökostromneuanlagen."

Vergleiche mit Deutschland zeigen, dass dort mit einem Energiegesetz ein rasches Wachstum von erneuerbaren Energien sichergestellt werden konnte. In Deutschland ist die Fläche mit Photovoltaik-Anlagen pro Kopf zehnmal so hoch wie in Österreich.

"Durch Abschaffung der Deckelung bei Ökostromneuanlagen kann der Weg frei gemacht werden für eine florierende Ökostrom-Industrie, die auch viele Arbeitsplätze schaffen wird", so Chorherr.

  

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Windenergie sichert die Energieversorgung in Japan nach Erdbeben, Tsumani und atomarem Unfall
30.3.2011
Keine Windturbine wurde bei diesen Katastrophen der letzten Wochen beschädigt und hilft somit den durch den Ausfall der Atomreaktoren entstandenen Stromverlust im Netz auszugleichen

Der Windpark Kamiso an der Ostküste Japans ist weltweit der erste Offshore-Windpark, der einem Tsumani widerstand. Der Park besteht aus sieben 2 MW Turbinen, liegt 40 Meter von der Küste und 300 km vom Epizentrum des Erdbebens entfernt und wurde von 5 Meter hohen Wellen getroffen. Laut der japanischen Windenergie Organisation haben sich die Turbinen während dem Erdbeben und Tsumani automatisch abgeschalten und waren kurz darauf wieder normal in Betrieb.

Ende 2010 waren in Japan insgesamt 1746 Anlagen mit einer Gesamtleistung von 2304 MW installiert. Aktuell sind fast alle Anlagen in Betrieb und unterstützen die Energieversogung, vor allem im Osten Japans.

Vizepräsident der World Wind Energy Association (WWEA) Prof. Chuichi Arakawa betont: "Jetzt müssen wir uns in Japan für einen stärkeren Fokus auf erneuerbare Energien, vor allem Windenergie, einsetzen. Einige Studien haben gezeigt, dass Japan eine große Menge an Wind und anderen erneuerbaren Energieressourcen besitzt. Ich bin zuversichtlich, dass Japan die notwendigen Schlüsse aus den jüngsten Ereignissen ziehen wird und hoffentlich beginnt eine Nation der erneuerbaren Energien zu werden."

Der Generalsekretär der WWEA, Stefan Gsänger, stellt klar, dass es für Japan, wie auch für jedes andere Land, besonders wichtig ist die Auswirkungen der hochriskanten Atomkraft zu reduzieren und atomare Energie so bald wie möglich durch eneuerbare Energieressourcen zu ersetzen. Die WWEA bietet der japanischen Bevölkerung und Regierung ihre Unterstützung an, die aktuellen Katastrophen zu bewältigen und sich zu einem Weltmarktführer für Technolgien für erneuerbare Energie zu entwickeln.

  

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>Der Energiesprecher der Grünen Wien, Christoph Chorherr, freut
>sich, dass der Wiener Gemeinderat ein Ersuchen an die
>Bundesregierung zur Abschaffung der Deckelung bei
>Ökostromneuanlagen beschlossen hat


sie könnten aber auch selber was machen anstatt jemand anderen (=bund)
um zusätzliches geld anzuhauen.

  

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Ich habe mir die Ausgestaltung dieser Bundesförderung ein bißchen angeschaut. Und mein Fazit ist: Die Ausgestaltung ist verbesserungswürdig. So wie es derzeit ist, könnte ich mir vorstellen, daß dadurch mehr Solaranlagen verhindert als gebaut werden.

Die Förderung ist so aufgebaut, daß man sich nur zu einem Stichtag (zufällig gerade in diesen Tagen, von Bundesland zu Bundesland verschieden) für die Förderung anmelden muß. Zu diesem Zeitpunkt braucht man bereits ein verbindliches Angebot einer Firma, die die Anlage dann installiert.

Diesen Antrag kann man nur jetzt stellen. Die Reihung erfolgt nach Eingang der Anmeldungen, je eine Liste pro Bundesland. Wer die Unterlagen nicht rechtzeitig (innerhalb von 48 Stunden) und vollständig liefert, wird gleich wieder aussortiert, der kann es nächstes Jahr wieder probieren.

Die Förderung ist ziemlich hoch, nämlich bis zu 1100€ pro kWp, jedoch maximal 30% der Investitionssumme. Gefördert werden außerdem nur die ersten 5kWp, also nur eher kleine Anlagen.

Warum halte ich diese Art der Förderung für kontraproduktiv? Weil nur eine relativ kleine Anzahl von Anlagen gefördert wird, diese dafür mit hohen Summen. Das heißt, es lohnt sich nicht, eine Anlage ohne Förderung zu bauen, besser wartet man noch ein Jahr zu, bevor man auf die 5.500€ verzichtet. Weil soviel bringt die Anlage in einem Jahr niemals ein.

Daher werden aufgrund dieser Förderung (ökonomischer Hausverstand der Errichter vorausgesetzt) nur diejenigen Anlagen errichtet werden, für die eine Förderung ergattert wurde. Alle anderen werden aufgeschoben, vielleicht auf aufgehoben.
Es ist praktisch unmöglich, z.B. im Mai zu beschließen, vor dem Sommer eine Anlage errichten zu lassen. Weil die Einreichfrist war gerade im April. Das heißt, zuerst einmal etwa ein Jahr warten. Vielleicht hält der Enthusiasmus so lange, vielleicht wird die spontane Idee ad acta gelegt und bleibt dort auch.

Zu ändern wäre mE:

- Einreichmöglichkeit das ganze Jahr über
- Wer die Kriterien erfüllt, bekommt die Förderung, ohne Platzkarte
- Die Förderung kann ruhig niedriger sein, 1100€ pro kWp scheinen mir übertrieben, 300 oder 500€ täten es auch.
- Die Grenze von 5kWp ist zu niedrig. 10 oder 20 wären sinnvoller.

  

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Im Grunde ist es Glückssache, ob Du dabei bist oder nicht. Man muss also die Errichtungskosten etc. im Grunde ohne jegliche Förderung kalkulieren - damit ist die Förderung imho kein Argument.

Es ist nicht planbar im Sinn einer fixen Grösse, und damit am ehesten für den Altbestand an Häusern geeignet, wo man verschieben kann. Bei Neubauten, wo es sinnvollerweise im Zuge der Arbeiten installiert werden sollte, kriegt man diese zusätzliche Zeitschiene vermutlich nicht geregelt.

Warum aber bzw. die Förderung der Geothermie ausgelaufen ist, entzieht sich jeglicher Vernunft. Schnell, sauber, unsichtbar. Keine Gefahr bei Bränden und auch für Kühlung geeignet.

  

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Die sollen mal dieses Konjunkturförderungsprogramm abschaffen, wonach jeder Dachgeschoß-Ausbau in Wien die Verpflichtung mit sich bringt, einen Aufzug einzubauen. Was diese ganzen Aufzüge für Strom kosten, die wollen ja auch bewegt werden, wenn man sie schon eingebaut hat, um den Verbrauch könnt ma ein Atomkraftwerk stilllegen ...

und gsünder wär´s sowieso, gsünder als jedes Elektrofahrrad, das Stufensteigen ...

  

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>Die sollen mal dieses Konjunkturförderungsprogramm
>abschaffen, wonach jeder Dachgeschoß-Ausbau in Wien die
>Verpflichtung mit sich bringt, einen Aufzug einzubauen.


Bei Dachausbau muß kein Aufzug eingebaut werden. Erst kürzlich selbst gesehen im 9. Bezirk.
3 neue Dachgeschoßwohnungen (5. u 6. Stock Altbau, also eine richtige Bergwertung)ohne Lift und trotzdem sauteuer.

  

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>Warum aber bzw. die Förderung der Geothermie ausgelaufen ist,
>entzieht sich jeglicher Vernunft. Schnell, sauber, unsichtbar.
>Keine Gefahr bei Bränden und auch für Kühlung geeignet.

Ich bin für die Abschaffung jeglicher Förderung. Alles was ineffizient ist, braucht man nicht, zumindest nicht jetzt sofort. In ein paar Jahren ist alles billiger und somit effizient und gewinnbringend auch ohne Förderung.

Was passiert eigentlich mit all den 10 Jahre alten Biogasanlagen, die jetzt laufend stillgelegt werden, weil garantierte Einspeisetarif ausläuft und das Werkl nach 10 Jahren immer noch nicht effizient läuft?
Aber Hauptsache Raiffeisen hat sich mit der Finanzierung mittlerweile eine goldene Nase verdient.

  

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>Ich bin für die Abschaffung jeglicher Förderung.

Das wäre mir auch das Liebste. Weil dann könnte man seine Anlage einfach errichten und die Rentabilitätsrechnung hätte deutlich weniger Unbekannte als jetzt.
Und das Ganze ohne lange Anträge und die latente Angst, einen Fördertopf übersehen zu haben. Es ist ja nicht so, daß nur der Bund fördert, daneben gibt es noch Landesförderungen, eventuell etwas von der Gemeinde und vielleicht auch noch irgendwelche spezialisierten Förderfonds. Und dann noch geförderte Einspeistarife, aber die sind wohl schon ausgebucht.

  

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Ich bin auch nicht für Förderungen, ganz ehrlich. Abgesehen davon, muss man Dinge tun (für die Förderungen), die man evtl. nicht täte, weil nicht notwendig. Auch sind die meisten Förderungen mit Krediten verknüpft und damit mässig sympathisch.

  

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Wirtschaftsministerium: Ein Abteilungsleiter soll EU-Förderungen exklusiv über seine Frau vermittelt haben. Er wurde suspendiert.


Langsam lüften sich die Schleier um angebliche Förderungsgaunereien im Wirtschaftsministerium: Es geht um ein Firmengeflecht mit Alternativenergie. Auf der einen Seite steht ein Ministerialrat, der für grenzüberschreitende Regionalpolitik und EU-Finanzierungsinstrumente zuständig ist. Außerdem ist der Mann Vizepräsident eines großen Alternativenergie-Projekts in Ostösterreich.

Auf der andere Seite steht sein Frau, sie ist Geschäftsführerin einer Partnernetzwerkmanagement-Firma. Deren Schwerpunkt: Erneuerbare Energie, Energieeffizienz und Umwelttechnologie. Das wäre noch nicht problematisch, aber als besonderes Angebot preist ihre Firma Informationsnetzwerke an, die "relevante internationale Projekt- und Förderinformationen" bevorzugt zugänglich machen.


Förderungsvorteile
Laut Kritikern hätte der Ministerialrat Projekte so formuliert, dass nur ein kleiner Kreis mitmachen konnte. Und dieser kleine Kreis wäre eben nur über die Frau des Ministerialrats in den Genuss der Förderungsvorteile gekommen. Ein anonymer Brief brachte den Stein ins Rollen. Das Wirtschaftsministerium leitete diesen Brief an die Korruptionsstaatsanwaltschaft weiter und suspendierte den Abteilungsleiter.



http://kurier.at/nachrichten/wien/2087735.php

06.04.2011

  

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Der fährt relativ konsequent einen marktliberalen Kurs, gefällt mir irgendwie.

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Brüderle gegen Subventionen für Elektroautos
03.05.2011 | 13:32 | (DiePresse.com)

Die Subventionierung von Elektroautos würde der Industrie einen "Bärendienst" erweisen. Es sei genug Geld für die Entwicklung von E-Autos da, sagt der deutsche Wirtschaftsminister.

weiter:

http://diepresse.com/home/wirtschaft/international/655086/Bruederle-gegen-Subventionen-fu er-Elektroautos

  

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>Die Subventionierung von Elektroautos würde der Industrie einen "Bärendienst" erweisen.<

wenn er dabei an die ölindustrie denkt, hat er wahrscheinlich recht.

  

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Österreichs Biomasseheizkraftwerke sind ineffzient, überfördert , oft unökologisch

Sie laufen mit Hackschnitzel, die hunderte Kilometer per LKW zurückgelegt haben – und sogar wochenlang mit Öl und Gas: Die hochsubventionierten Biomasseheizkraftwerke dieser Republik. Doch das wahre Problem der angeblichen Öko-Wunder ist deren groteske Überdimensionierung. Massive Auslastungsprobleme führen dazu, dass Leitungen dort gelegt werden, wo sie ökonomisch völlig sinnlos sind. Die Bundesforste – einer der größten Biomassekraftwerksbetreiber – denken längst über den Komplettausstieg nach.

weiter:

http://www.industriemagazin.net/home/artikel/Eneuerbare_Energie/Biomasse_Schmaeh_Oesterre ichs_Heizkraftwerke_sind_ineffzient_ueberfoerdert_oft_unoekologisch/aid/6843?af=index

  

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Aus dem Artikel:

"Wer in das neue Siedlungsgebiet am Ortsrand ziehen will, wird zur Wärmeabnahme aus dem Heizkraftwerk verpflichtet ..."

Das lässt mir die Haare zu Berge stehen. Im Prinzip kann nur - wenn überhaupt - ein Holzlieferant und die Zulieferer diese Heiztechnik wirklich lieben. Keine Wahlfreiheit bei der Beheizung ist imho grenzwertig.

  

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An überdimensionierte Kraftwerken ist jetzt aber nicht die Biomasse schuld. Das sind kaufmännische Fehler passiert.

Das Erdöl kommt ja auch nicht aus Österreich sondern wird über die halbe Welt hier her gebracht.

mMn sollte Biomasse schon aus strategischen Gründen forciert werden. Es ist nämlich nicht so lustig in der ungeheizten Wohnung zu hocken, nur weil der Russe Europa das Gas abgedreht hat. Da kann man sich z.B. bei den Slowaken erkundigen, wie das so war.

  

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Es ist nämlich nicht so lustig in der ungeheizten
>Wohnung zu hocken, nur weil der Russe Europa das Gas abgedreht
>hat. Da kann man sich z.B. bei den Slowaken erkundigen, wie
>das so war.


Seh ich ganz genauso. Schlagkräftiger ist imho da aber Geothermie. Und sie läuft, wenn installiert, bis auf die Stromkosten für die Pumpe oder Notstrom bzw. im Cooling-Mode, gratis.

  

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>mMn sollte Biomasse schon aus strategischen Gründen forciert
>werden. Es ist nämlich nicht so lustig in der ungeheizten
>Wohnung zu hocken, nur weil der Russe Europa das Gas abgedreht
>hat. Da kann man sich z.B. bei den Slowaken erkundigen, wie
>das so war.


Da gebe ich dir recht. Aber ich finde der ganze Zugang ist ineffizient.
Man will Erdöl und Erdgas ersetzen - finde ich richtig, aber dann wäre
mein Vorschlag das stärker zu besteuern (und weitere Steuererhöhungen
in der Zukunft schon jetzt verbindlich festzulegen) und dann den Markt die
beste/effizienteste Ersatzlösung finden zu lassen. Ich glaube einfach
nicht daß Regierungen eine gleich effiziente Förderung auf die Beine
stellen können - von den Verwaltungskosten ganz zu schweigen.

  

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schon jetzt verbindlich festzulegen) und dann
>den Markt die
>beste/effizienteste Ersatzlösung finden zu lassen. Ich glaube
>einfach
>nicht daß Regierungen eine gleich effiziente Förderung auf die
>Beine
>stellen können - von den Verwaltungskosten ganz zu schweigen.
>

Da gebe ich dir recht. Ich finde generell, dass die Regierung sehr vieles, sehr viel besser machen könnte. Aber leider bleiben uns die Kasperln bis 2013 erhalten und danach wahrscheinlich auch noch.

  

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Weg frei für neues Ökostromgesetz
Nach zähen Verhandlungen haben nun auch die Grünen und das BZÖ Zustimmung signalisiert. Das Gesetz soll heute im Nationalrat beschlossen werden.

Ein neues Ökostromgesetz wird heute im Nationalrat beschlossen. Nach zähem Ringen auf Klubebene signalisierten am Mittwoch Abend die Grünen und das BZÖ Zustimmung. Die notwendige Zweidrittelmehrheit wäre somit gesichert. Die FPÖ wird wahscheinlich nicht für das neue Gesetz votieren. Als Pfand für die Unterstützung der Opposition wird der Förderdeckel nochmals angehoben. Statt 40 soll es nun 50 Mio. Euro pro Jahr geben (bisher 21 Mio. Euro), allerdings degressiv. Außerdem soll der Stromanbieterwechsel weiter erleichtert werden, dies soll direkt auf der Webseite der E-Control möglich sein. Vor der heutigen Plenarsitzung soll es noch ein abschließendes Treffen auf Klubebene geben. Im Nationalrat ist das Gesetz dann der zweite Tagesordnungspunkt.

Mehr Förderungen

Die Grüne Umweltsprecherin Christiane Brunner wertete die Einigung mit SPÖ und ÖVP als Erfolg ihrer Partei, man habe weit mehr herausgeholt, als das BZÖ. Die Grünen legten bereits offen, was sie aus ihrer Sicht herausverhandelt haben. Neben der schon bekannten Erhöhung des Förderdeckels auf 50 Mio. Euro soll es demnach einmalig 80 Mio. Euro zum Abbau der Warteliste bei der Windkraft geben, bisher seien hier nur 60 Mio. Euro vorgesehen gewesen. Unverändert 28 Mio. Euro gibt es für die Photovoltaik. Als Erfolg werten die Grünen auch, dass bei der Aufteilung der jährlichen Fördersumme nun 8 Mio. Euro (statt 3,8 Mio.) als fixes Kontingent für den Sonnenstrom vorgesehen sind.

SPÖ-Energiesprecher Wolfgang Katzian bestätigte die Einigung. "Ich gehe davon aus, dass vier Parteien dem Ökostrom-Gesetz zustimmen werden", sagte er. Details nannte er noch nicht, denn nun müssten sich erst die Experten ans Werk machen.

FPÖ nicht im Boot

Die FPÖ wird dem Gesetz aller Voraussicht nach nicht zustimmen, auch wenn inhaltlich noch viel erreicht worden sei, wie Vizeparteichef Norbert Hofer bereits vor der Einigung erklärte. Man habe sich mit der Forderung nicht durchgesetzt, die Mehrkosten für die Endkunden durch eine Entlastung bei Einkommens- und Lohnsteuer auszugleichen und damit die kalte Progression zu egalisieren. Es wäre dabei um ein Volumen von rund 150 Mio. Euro gegangen, sagte er.

http://kurier.at/wirtschaft/3920489.php

  

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Mitte Juli fand eine Konferenz des IFO-Institutes zum Thema Atomausstieg und Klimapolitik statt. Die einzelnen Beiträge kann man sich hier anschauen. Sehr interessant ist der Vortag von Herrn Sinn, der seine im Wesentlichen unwiderlegbare Kritik an der deutschen Energiepolitik sehr anschaulich erklärt. Dauer dieses Vortrags: Eine gute Stunde.

http://mediathek.cesifo-group.de/player/macros/_v_f_500_de_384_288/_s_ifo/_x_s-764870657/ ifo/index.html?category=1105100803&schedule_id=1105100801&noLoop=true

  

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Sicher gut für die Feinstaubwerte.

Die Stabilität des deutschen Stromnetzes kann zum Teil nur mit Hilfe aus dem Ausland aufrechterhalten werden. In diesem Winter musste erstmals ein altes Öl-Kraftwerk bei Graz wieder ans Netz gehen, damit in einigen Regionen Deutschlands nicht das Licht ausgeht.

weiter:

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/energieversorgung-deutschland-braucht-hilfe-aus-oes terreich-11593220.html

  

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Dass die Subventionen fuer erneuerbare Energien etwas kosten und den Strom ein wenig verteuern, ist bekannt. Erstaunlich finde ich allerdings das (in Deutschland) bereits erreichte Ausmass.

Die Ökostrom-Umlage, mit der die Verbraucher den steigenden Anteil grüner Energien im Netz bezahlen, dürfte kommendes Jahr von derzeit rund 3,5 auf mehr als 5 Cent pro Kilowattstunde steigen, schreibt der Spiegel in einem aktuellen Artikel.

Wenn man das mit den Strompreisen an der Stromboerse http://www.eex.com/de/ vergleicht, sieht man, dass die Subventionen fuer die paar Erneuerbaren Prozente bereits genauso teuer kommen wie die Produktion des gesamten Restes.

  

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Ein volkswirtschaftlicher Irrsinn der da veranstaltet wird.


>Dass die Subventionen fuer erneuerbare Energien etwas kosten
>und den Strom ein wenig verteuern, ist bekannt. Erstaunlich
>finde ich allerdings das (in Deutschland) bereits erreichte
>Ausmass.
>
>Die Ökostrom-Umlage, mit der die Verbraucher den steigenden
>Anteil grüner Energien im Netz bezahlen, dürfte kommendes Jahr
>von derzeit rund 3,5 auf mehr als 5 Cent pro Kilowattstunde
>steigen
, schreibt der
>Spiegel
>in einem aktuellen Artikel.>
>
>Wenn man das mit den Strompreisen an der Stromboerse
>
http://www.eex.com/de/ vergleicht, sieht man, dass die
>Subventionen fuer die paar Erneuerbaren Prozente bereits
>genauso teuer kommen wie die Produktion des gesamten Restes.

  

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Die mE interessantesten Passagen des Presse-Artikels.

...

Denn auch wenn sich die Offshore-Windräder mangels Netzanschluss umsonst drehen – gratis drehen sie sich nicht. Ökostromproduzenten haben das Recht, dass ihnen der Strom abgenommen wird. Derzeit wird verhandelt, wer für den nicht gelieferten Strom zahlen soll. Gut möglich, dass es der Steuerzahler sein wird.

...

... laufen Gaskraftwerke nur noch halb so oft wie früher – und werden unrentabel. Da die thermischen Anlagen aber einspringen müssen, wenn dem Wettergott nicht nach Energieproduktion ist, rufen Unternehmen nach staatlichen Beihilfen dafür, dass sie Gaskraftwerke bauen.

Für Boltz sind diese sogenannten „Kapazitätsmärkte“ ein Unding. „Der Versuch, ein Problem, das wir durch Überförderung verursacht haben, mit mehr Förderung zu lösen, endet in der Sackgasse.“

...

Statt neuerlich zu fördern, müsse einfach ein anderer Fehler behoben werden: Die Preise an den Strombörsen sind – auf politischen Wunsch – nach oben hin gedeckelt. Egal, wie groß der Engpass auch ist, er schlägt nie voll auf den Strompreis durch. Genau davon könnten die Gaskraftwerke aber leben – ganz ohne Förderung.



Klingt mir alles recht vernuenftig. Weniger Foerderung, weniger Eingriffe (Preisdeckelung!), und die Probleme loesen sich von selbst.

  

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>In den nächsten Tagen dürft es sich ja abspielen. Ist das
>jetzt gut oder schlecht für EVN und Verbund?


Ich glaube das kann man nicht einfach sagen. Billiger Strom aus Deutschland, aber die eigene Erzeugung ist auch weniger wert?

  

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http://www.bloomberg.com/news/2013-03-08/china-drives-record-solar-growth-becoming-bigges t-market.html

The $77 billion solar-energy industry is forecast to expand the most since 2011, as China becomes the biggest market for the first time and drives annual global installations to a record.

New generation capacity will rise about 14 percent this year to 34.1 gigawatts, equal to about eight atomic reactors

  

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Ausfuehrliche Zusammenfassung eines Vortrages
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Boltz: EU-Energieförderung kostet Jobs in Industrie

22.04.2013 | 13:15 | (DiePresse.com)

Die hohen Ökostrom-Förderungen seien eine Folge des guten Lobbyismus, kritisiert der E-Control-Vorstand. Europa könnte den Gaspreis deutlich senken.

weiter: http://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/1392393/

  

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Ein großes Ziel ist erreicht: Im März wurde erstmals in der Geschichte
des Burgenlandes mehr Strom im Land erzeugt als verbraucht.


http://burgenland.orf.at/news/stories/2583738/

  

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Passt das hierher? Strom sieht man eh schon als Alternativenergie.
Aber das Tanken kann ganz schön teuer werden, auch wenn ELLA (Tochter von WEB Windenergie) noch Verluste macht:

https://help.orf.at/stories/2950316

  

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Klingt nach einem schlechten Motto für einen Forscher und Techniker.
Aber den Nobelpreis in Chemie kann man auch so bekommen ...
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John Goodenough, Stanley Wittingham und Akira Yoshino gewinnen den Chemie-Nobelpreis. Sie entwickelten die Lithium-Ionen-Batterie, die in Mobiltelefonen, Laptops oder E-Autos zum Einsatz kommt.

weiter: https://www.faz.net/aktuell/wissen/chemie-nobelpreis-fuer-die-entwicklung-von-lithium-ion en-batterien-16424404.html

  

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