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Vienna Insurance Group - Die Nr. 1 in Osteuropa III, Rang: Warren Buffett(2608), 24.8.21 14:13
Subject Auszeichnungen Author Message Date ID
VIG heuer mit starkem Gewinnrückgang wegen Corona
16.11.20 14:32
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RE: VIG heuer mit starkem Gewinnrückgang wegen Corona
16.11.20 14:33
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Schwaches Finanzergebnis
21.11.20 09:51
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EILMELDUNG: VIG nach 9 Monaten: Vorsteuergewinn sank um...
26.11.20 08:43
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VIG nach neun Monaten wegen Corona mit deutlich weniger...
26.11.20 09:43
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      RE: VIG nach neun Monaten wegen Corona mit deutlich wen...
26.11.20 11:12
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      RE: VIG nach neun Monaten wegen Corona mit deutlich wen...
26.11.20 11:16
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      RE: VIG nach neun Monaten wegen Corona mit deutlich wen...
26.11.20 14:28
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      RE: VIG nach neun Monaten wegen Corona mit deutlich wen...
26.11.20 15:04
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      VIG gekauft
11.12.20 13:20
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Vienna Insurance Group erwirbt Zentral- und Osteuropage...
29.11.20 12:35
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RE: Vienna Insurance Group erwirbt Zentral- und Osteuro...
29.11.20 19:41
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      2,6 x Buchwert
29.11.20 22:29
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Schwaches Finanzergebnis
30.11.20 08:29
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Vienna Insurance Group baut mit Erwerb von Aegon Gesell...
30.11.20 09:09
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Ex-Finanzminister Löger ab Jänner Vorstand bei Vienna I...
01.12.20 16:52
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RE: Ex-Finanzminister Löger ab Jänner Vorstand bei Vien...
01.12.20 20:13
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HSBC nimmt die ausgesetzte Empfehlung für Vienna Insura...
02.12.20 08:24
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VIG - Commerzbank erhöht Kursziel von 22 auf 23 Euro
04.12.20 08:54
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Erste Bank positiv
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10.12.20 11:31
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VIG: Chefin kauft 1480 Aktien
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20.1.21 14:57
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RE: EANS-Adhoc: Vienna Insurance Group plant Senior-Nac...
20.1.21 15:00
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25.2.21 11:37
27
Covidiotenattacke auf VIG
08.3.21 18:03
28
RE: Covidiotenattacke auf VIG
08.3.21 18:46
29
      RE: Covidiotenattacke auf VIG
09.3.21 06:45
30
      RE: Covidiotenattacke auf VIG
09.3.21 11:35
31
      RE: Covidiotenattacke auf VIG
09.3.21 12:00
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VIG im Coronajahr 2020 mit weniger Gewinn
09.3.21 09:39
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RE: VIG im Coronajahr 2020 mit weniger Gewinn
09.3.21 09:52
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RE: VIG im Coronajahr 2020 mit weniger Gewinn
09.3.21 10:03
35
      Aufgestockt @22,95
09.3.21 10:17
36
      Dividende enttäuscht
09.3.21 10:26
37
      In Ungarn wird die VIG Marktführer
09.3.21 16:23
38
      Aufgestockt @22,05
09.3.21 17:27
39
      RE: Aufgestockt @22,05
09.3.21 17:48
40
      RE: Aufgestockt @22,05
09.3.21 19:29
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      RE: Aufgestockt @22,05
09.3.21 20:11
42
      RE: Aufgestockt @22,05
09.3.21 20:12
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Positiver Ausblick 2021
14.3.21 19:18
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15 Jahre zu knapp über 1%
18.3.21 17:41
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VIG tritt Nachhaltigkeitsinitiative UN Global Compact b...
22.3.21 12:09
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25.3.21 07:38
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07.4.21 07:36
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-CEO Elisabeth Stadler re Ungarn
07.4.21 17:42
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      RE: -CEO Elisabeth Stadler re Ungarn
07.4.21 17:48
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Vorläufige Ergebnisse 2020 bestätigt
15.4.21 11:31
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VIG bekämpft weiter Blockade des Kaufs von Aegon CEE in...
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Kepler Cheuvreux bestätigt für Vienna Insurance Group d...
04.5.21 09:49
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FMA-Strafe
07.5.21 11:18
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VIG wird FMA-Strafe in Sachen s Immo bekämpfen
11.5.21 16:59
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RE: VIG wird FMA-Strafe in Sachen s Immo bekämpfen
11.5.21 21:40
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EILMELDUNG: VIG im 1. Quartal: Vorsteuergewinn stieg um...
19.5.21 08:55
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VIG im ersten Quartal mit mehr Gewinn
19.5.21 09:24
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      RE: VIG im ersten Quartal mit mehr Gewinn
19.5.21 09:26
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Vienna Insurance Group startet neues Strategieprogramm
21.5.21 09:53
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HV live
21.5.21 10:53
63
RE: HV live - Firmenwertabschreibungen
21.5.21 11:48
64
RE: HV live - Pflegerin mit Herz
21.5.21 12:07
65
RE: HV live - Fragenvorleserininteressant
21.5.21 12:45
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RE: HV live - 50 Leute im Backoffice
21.5.21 13:02
67
RE: HV live - Kosten der HV
21.5.21 13:56
68
RE: HV live - Löger
21.5.21 13:59
69
      RE: HV live - Signa-Anleiheninteressant
21.5.21 14:27
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      RE: HV live - E-Autos
21.5.21 15:39
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      RE: HV live - E-Autos
21.5.21 15:52
72
      RE: HV live - E-Autos
21.5.21 16:07
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      RE: HV live - E-Autos
21.5.21 20:47
74
      RE: HV live - E-Autos
22.5.21 08:33
75
      RE: HV live - E-Autos
22.5.21 15:18
76
      RE: HV live - E-Autos
23.5.21 09:39
77
      RE: HV live - E-Autosinteressant
25.5.21 08:06
78
      RE: HV live - Stolz-Auf-Wien
21.5.21 14:47
79
      RE: HV live - Gewinn pro Mitarbeiter
21.5.21 15:23
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      RE: HV live - Gewinn pro Mitarbeiter
21.5.21 16:09
81
      RE: HV live - Gewinn pro Mitarbeiterwitzig
21.5.21 20:20
82
      RE: HV live - Gewinn pro Mitarbeiter
22.5.21 12:45
83
HV der Vienna Insurance Group bestätigt Dividende
23.5.21 09:39
84
Heute ex-Dividende
25.5.21 09:36
85
Starke operative Entwicklung
25.5.21 15:42
86
Neues höchstes Kursziel
07.6.21 07:55
87
RE: Vienna Insurance Group - Die Nr. 1 in Osteuropa III
17.6.21 13:57
88
Raiffeisen Research bestätigt für Vienna Insurance Grou...
21.6.21 07:48
89
Kaufempfehlung bestätigt, Kursziel auf EUR 32 erhöht
21.6.21 08:54
90
Commerzbank bestätigVienna Insurance Group die Empfehlu...
19.7.21 09:39
91
RE: Commerzbank bestätigVienna Insurance Group die Empf...
23.7.21 15:46
92
E-Autos
10.8.21 22:09
93
RE: E-Autos
11.8.21 10:39
94
      RE: E-Autos
11.8.21 11:43
95
      RE: E-Autos
11.8.21 11:44
96
Europäische Kommission gibt grünes Licht für die Akquis...
13.8.21 11:01
97
Vienna Insurance Group im Halbjahr mit deutlich mehr Ge...
18.8.21 10:03
98
RE: Vienna Insurance Group im Halbjahr mit deutlich meh...
18.8.21 10:15
99
      RE: Vienna Insurance Group im Halbjahr mit deutlich meh...
18.8.21 10:38
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Neues höchstes Kursziel
19.8.21 16:43
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Starke operative Entwicklung setzt sich im Q2 fort
21.8.21 18:07
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Fonds-Joint-Venture von VIG und C-Quadrat erhält Lizenz...
24.8.21 14:13
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VIG heuer mit starkem Gewinnrückgang wegen Corona

EGT in ersten neun Monaten durch belastete Kapitalmärkte bei 266 Mio. Euro, nach 376 Mio. im gleichen Vorjahreszeitraum - Für Gesamtjahr 300 bis 350 Mio. erwartet, nach 522 Mio. im Vorjahr

Der Vienna Insurance Group (VIG) beschert die Coronakrise heuer einen deutlichen Gewinnrückgang. Das Ergebnis vor Steuern (EGT) dürfte in den ersten neun Monaten bei rund 266 Mio. Euro gelegen sein, gab der Versicherungskonzern am Montag bekannt. 2019 waren es im gleichen Zeitraum 376 Mio. Euro gewesen. Fürs Gesamtjahr 2020 rechnet man mit 300 bis 350 Mio. Euro, nach 522 Mio. Euro voriges Jahr.
Während das operative Versicherungsgeschäft solide performe und sich die Prämienentwicklung gegenüber dem Vorjahr leicht positiv zeige, sei das Finanzergebnis im Vergleich zu den ersten drei Quartalen 2019 um rund 114 Mio. Euro niedriger ausgefallen. Das sei auf die negative Performance der Kapitalmärkte im Berichtszeitraum zurückzuführen. Der Rückgang schlage unmittelbar aufs EGT durch, das bis September um 29 Prozent tiefer liege. Zum dritten Quartal berichtet man wie geplant am 26. November.

Auf Basis dieser Zahlen und unter Berücksichtigung der aktuellen Entwicklungen erwarte der Vorstand der VIG für das Gesamtjahr 2020 vorbehaltlich unvorhersehbarer Volatilitäten auf den Kapitalmärkten ein EGT in einer Bandbreite von 300 bis 350 Mio. Euro, heißt es.

Heuer im ersten Halbjahr lag das EGT der VIG - wegen coronabedingter Abschreibungen auf die Firmenwerte in drei CEE-Ländern (Bulgarien, Kroatien und Georgien) im Ausmaß von rund 120 Mio. Euro - mit 201 Mio. Euro deutlich unter dem vergleichbaren Vorjahreswert von 258 Mio. Euro.

  

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>VIG heuer mit starkem Gewinnrückgang wegen Corona
>
>EGT in ersten neun Monaten durch belastete Kapitalmärkte bei
>266 Mio. Euro, nach 376 Mio. im gleichen Vorjahreszeitraum -
>Für Gesamtjahr 300 bis 350 Mio. erwartet, nach 522 Mio. im
>Vorjahr

Zum Vergleich: Marktkapitalisierung 2500 Mio.

  

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Schwaches Finanzergebnis drückt auf Vorsteuergewinn im Q3, belastet Ausblick 2020

Die VIG veröffentlichte bereits vor der Bekanntgabe des gesamten Q3- Ergebnisses (am 26.11.) ihr Vorsteuerergebnis der ersten 9 Monate von EUR 266 Mio. (-29% gegenüber dem Vorjahr). Somit hat sich der Vorsteuergewinn im 3. Quartal auf EUR 65 Mio. fast halbiert und liegt damit unter unserer ersten Erwartung. Während sich das operative Versicherungsgeschäft solide entwickelt hat, ist das Finanzergebnis deutlich niedriger ausgefallen.

Ausblick

Der Vorstand gab erstmals einen Finanzausblick für 2020 und erwartet einen Gewinn vor Steuern in einer Bandbreite von EUR 300 – 350 Mio. Aus unserer Sicht ist die Prognose derzeit noch sehr weit gesteckt und reicht von einem schwachen Q4-Ergebnis bis zu einem soliden Jahresfinish. Wir warten auf nähere Informationen zum abgelaufenen Quartal sowie dem Ausblick mit den Q3-Zahlen kommende Woche.

Erste Bank

  

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VIG nach neun Monaten wegen Corona mit deutlich weniger Gewinn
Vorsteuergewinn sank um 29 Prozent auf 266 Mio. Euro - Prämienvolumen um 1,7 Prozent auf rund 8 Mrd. Euro erhöht - Auch im Gesamtjahr massiver Gewinnrückgang erwartet

Die Vienna Insurance Group (VIG) hat in den ersten neun Monaten wegen der Coronakrise deutlich weniger Gewinn erzielt. Grund dafür waren vor allem ein rückläufiges Finanzergebnis und bereits zum Halbjahr vorgenommene Firmenwertabschreibungen für Bulgarien, Kroatien und Georgien. Das Ergebnis vor Steuern sank wie Mitte November angekündigt um 29,2 Prozent auf 266,3 Mio. Euro, bestätigte die VIG heute. Auch der erwartete Gewinnrückgang für das Gesamtjahr wurde bekräftigt.
Die anhaltende Covid-19-Pandemie habe sich deutlich auf das Finanzergebnis ausgewirkt, das um 18 Prozent auf 513 Mio. Euro gesunken sei. Firmenwertabschreibungen zum Halbjahr in Höhe von 118 Mio. Euro belasten zusätzlich den Gewinn. Ohne diese Firmenwertabschreibungen würde für die ersten neun Monate des Jahres 2020 eine Steigerung des Gewinns vor Steuern (EGT) von 2,1 Prozent auf 384,1 Mio. Euro verzeichnet werden. Das Ergebnis nach Steuern und nicht beherrschenden Minderheiten sank um 22,7 Prozent auf 175 Mio. Euro.

Die VIG habe auch nach drei Quartalen ein solides operatives Versicherungsgeschäft verzeichnet. Die Combined Ratio - Schäden und Kosten in Relation zu den Prämien - verbesserte sich auf 96,1 Prozent, nach 96,4 Prozent. Das sei zum Teil auf verbesserte Schadensätze als Folge der Pandemie zurückzuführen. Gleichzeitig seien auch - wie zum Halbjahr 2020 prognostiziert - nach der Lockerung in den jeweiligen Ländern ein Anstieg der Schadenaufwände registriert und vermehrt höhere Schadenreserven gebildet worden.

Die Prämieneinnahmen stiegen um 1,7 Prozent auf rund 8 Mrd. Euro. Mit Ausnahme der Lebensversicherung, in der es einen leichten Rückgang um 1 Prozent gab, lagen alle Sparten im Plus. Träger des Wachstums waren vor allem Österreich und Polen. Auch die Segmente Türkei/Georgien, Rumänien und Ungarn wiesen überdurchschnittliche Prämienzuwächse auf.

  

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VIG selbst:

Vienna Insurance Group mit Prämienplus in Q1-3/2020
Standard & Poor’s Rating „A+“ mit stabilem Ausblick erneut bestätigt
Wien (OTS) -

Prämienvolumen um 1,7 % auf rund 8 Mrd. Euro gesteigert
Gewinn vor Steuern vor Firmenwertabschreibungen entwickelt sich weiterhin positiv
Gewinn vor Steuern nach Firmenwertabschreibungen um 29 % auf 266 Mio. Euro verringert
Combined Ratio auf 96,1 % verbessert
Standard & Poor’s bestätigt erneut VIG-Rating „A+“ mit stabilem Ausblick
Die internationale Ratingagentur Standard & Poor’s (S&P) hat am 25. November 2020 das Rating der Vienna Insurance Group mit „A+“ und stabilem Ausblick erneut bestätigt. Das Geschäftsrisikoprofil der VIG wird demnach weiterhin als stark bewertet. S&P begründet dies mit der marktführenden Position der Gruppe in Österreich und CEE, ihrer Mehrmarkenstrategie, dem etablierten Vertriebsnetz sowie einer breiten geografischen und produktspezifischen Diversifikation. Das Finanzrisikoprofil der Vienna Insurance Group schätzt die Ratingagentur wie im Vorjahr als sehr stark ein. Die Kapitalausstattung der Gruppe sei exzellent und wird im Rating-Report als eine der Hauptstärken angeführt. Die umsichtigen Underwriting Standards sowie die Ertragsgenerierungsfähigkeiten der Vienna Insurance Group machen es möglich, Kapitalpolster auch in 2021 auf mindestens sehr hohem Level zu halten. Im Schaden-Unfall-Bereich sei die VIG zudem weniger anfällig auf Verluste durch COVID-19 als einige Mitbewerber. Weiterführende Informationen sind unter www.vig.com/rating zu finden.

Solide operative Geschäftsentwicklung
Ein solides operatives Versicherungsgeschäft verzeichnet die Vienna Insurance Group (Wiener Versicherung Gruppe) auch nach drei Quartalen im Jahr 2020. Die Prämieneinnahmen konnten im Vergleich zum Vorjahr auf rund 8 Mrd. Euro erhöht werden. Die Combined Ratio hat sich zum Vergleichszeitraum des Vorjahres auf 96,1 % verbessert. Die anhaltende COVID-19 Pandemie zeigt deutliche Auswirkungen auf das Finanzergebnis, welches um 18 % auf 513 Mio. Euro zurückgegangen ist. Firmenwertabschreibungen zum zweiten Halbjahr in Höhe von 118 Mio. Euro belasten zusätzlich den Gewinn vor Steuern.

„Die VIG-Gruppe ist unter Berücksichtigung der COVID-19 Situation solide unterwegs. Wir sehen uns operativ weiter in der Lage, die Auswirkungen der Pandemie für die Versicherungsgruppe zu managen. Generell hat sich bestätigt, dass sich unser Geschäftsmodell mit der sehr breiten Diversität über Länder, Marken, Vertriebswege und Produkte auch in schwierigen Phasen erfolgreich bewährt. Das ermöglicht uns weiterhin, die sich bietenden Chancen optimiert zu nutzen und unsere langfristigen Wachstumsambitionen fortsetzen zu können“, erklärt Generaldirektorin Elisabeth Stadler.

Positive stabile Prämienentwicklung
Nach den ersten drei Quartalen 2020 ist das Gesamtprämienvolumen um 1,7 % auf 7.986 Mio. Euro angestiegen. Somit konnte trotz der starken Beeinflussung durch die Corona-Pandemie eine stabile Prämienentwicklung verzeichnet werden. Mit Ausnahme der Lebensversicherung, wo nach den ersten neun Monaten 2020 ein geringfügiger Rückgang von rund 1 % zu verzeichnen war, liegen alle Sparten im Plus, insbesondere die Sonstige Sachversicherung (+5,3 %). Die Träger des Wachstums in der Prämienentwicklung sind vor allem die Segmente Österreich und Polen. Auch die Segmente Türkei/Georgien, Rumänien und Ungarn weisen über dem Gesamtdurchschnitt liegende Prämienzuwächse auf.

Finanzergebnis und Firmenwertabschreibungen belasten Gewinn
Der Gewinn vor Steuern für das erste bis dritte Quartal 2020 liegt mit 266,3 Mio. Euro um 29,2 % unter dem Wert des Vorjahres. Maßgeblich beeinflusst wurde dieses Ergebnis vom rückläufigen Finanzergebnis und von den bereits zum Halbjahr 2020 vorgenommenen Firmenwertabschreibungen für Bulgarien, Kroatien und Georgien. Ohne diese Firmenwertabschreibungen in Höhe von rund 118 Mio. Euro würde für die ersten neun Monate des Jahres 2020 eine Steigerung des Gewinns vor Steuern von 2,1 % auf 384,1 Mio. Euro verzeichnet werden. Das Finanzergebnis (inkl. Ergebnis aus at equity bewerteten Unternehmen) liegt mit rund 513 Mio. Euro um 18 % unter jenem des Vorjahres, was auf die negative Entwicklung der Kapitalmärkte durch COVID-19 und Einmaleffekte zurückzuführen ist. Das Ergebnis nach Steuern und nicht beherrschenden Minderheiten beträgt nach den ersten drei Quartalen 2020 175 Mio. Euro (-22,7 %). Die Tschechische Republik, Rumänien und die Slowakei weisen die höchsten absoluten Wachstumsbeiträge zum Gewinn vor Steuern auf.

Combined Ratio leicht verbessert
Die Combined Ratio liegt mit 96,1 % unter dem Vergleichswert des Vorjahres (96,4 %). Das ist zum Teil auf verbesserte Schadensätze als Folge der Pandemie zurückzuführen. Wie bereits zum Halbjahr 2020 prognostiziert, wurde gleichzeitig nach der Lockerung der Bestimmungen in den jeweiligen Ländern ein Anstieg der Schadenaufwände registriert und auch vermehrt höhere Schadenreserven gebildet.

Gewinnerwartung für 2020
Aufgrund der aktuellen Situation, die zu unterschiedlich ausgeprägten Lockdowns und verschärften COVID-19 Maßnahmen geführt hat, ist die Einschätzung der mittel- und langfristigen Auswirkungen der Pandemie auf die Volkswirtschaften und in Folge des Versicherungsgeschäfts weiterhin erschwert. Die CEE-Region ist in der ersten COVID-Welle im Durchschnitt besser davongekommen als Österreich bzw. Westeuropa. Diese Lage hat sich mit der zweiten Welle geändert und es sind in vielen VIG-Märkten sehr hohe Infektionsraten zu verzeichnen. Die revidierten aktuellen Wirtschaftsprognosen für diese Region rechnen mit einer Rezession im vierten Quartal 2020 und mit einer schwächeren ökonomischen Erholung als noch vor einigen Wochen. „Unter Berücksichtigung der aktuellen Entwicklungen und vorbehaltlich unvorhersehbarer Volatilitäten auf den Kapitalmärkten erwarten wir für das Gesamtjahr einen Gewinn vor Steuern in einer Bandbreite von 300 bis 350 Mio. Euro", erklärt Elisabeth Stadler.

  

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Firmenwertabschreibung = nicht cash-wirksamer one -off, kann man ignorieren:

>Kroatien und Georgien. Ohne diese Firmenwertabschreibungen in
>Höhe von rund 118 Mio. Euro würde für die ersten neun Monate
>des Jahres 2020 eine Steigerung des Gewinns vor Steuern von
>2,1 % auf 384,1 Mio. Euro verzeichnet werden.


>Gewinnerwartung für 2020

>ökonomischen Erholung als noch vor einigen Wochen. „Unter
>Berücksichtigung der aktuellen Entwicklungen und vorbehaltlich
>unvorhersehbarer Volatilitäten auf den Kapitalmärkten erwarten
>wir für das Gesamtjahr einen Gewinn vor Steuern in einer
>Bandbreite von 300 bis 350 Mio. Euro", erklärt Elisabeth
>Stadler.


Zum Vergleich: Marktwert: 2506 Mio.

  

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>Firmenwertabschreibung = nicht cash-wirksamer one -off, kann
>man ignorieren:
>
>>Kroatien und Georgien. Ohne diese
>Firmenwertabschreibungen in
>>Höhe von rund 118 Mio. Euro würde für die ersten neun
>Monate
>>des Jahres 2020 eine Steigerung des Gewinns vor Steuern
>von
>>2,1 % auf 384,1 Mio. Euro verzeichnet werden.

>
>>Gewinnerwartung für 2020
>
>>ökonomischen Erholung als noch vor einigen Wochen. „Unter
>>Berücksichtigung der aktuellen Entwicklungen und
>vorbehaltlich
>>unvorhersehbarer Volatilitäten auf den Kapitalmärkten
>erwarten
>>wir für das Gesamtjahr einen Gewinn vor Steuern in einer
>>Bandbreite von 300 bis 350 Mio. Euro", erklärt Elisabeth
>>Stadler.
>
>Zum Vergleich: Marktwert: 2506 Mio.


Daher etwas gekauft @ 19,66

  

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EANS-Adhoc: Vienna Insurance Group erwirbt Zentral- und Osteuropageschäft der Aegon

Wien - Die VIENNA INSURANCE GROUP AG Wiener Versicherung Gruppe (VIG) erzielte am 29. November 2020 eine Einigung mit der Aegon N.V. über den Erwerb ihres Versicherungsgeschäfts in Ungarn, Polen, Rumänien und der Türkei. Die VIG übernimmt damit in diesen Ländern die Versicherungsgesellschaften in den Bereichen Nicht-Leben und Leben sowie Pensionskassen, Asset Management- und Service-Gesellschaften der Aegon, die das bestehende Portfolio der VIG hervorragend ergänzen. Der Kaufpreis beträgt 830 Mio. Euro. Die Transaktion erfolgt vorbehaltlich der erforderlichen aufsichts- und wettbewerbsrechtlichen Genehmigungen. Das Closing der Transaktion wird im 2. Halbjahr 2021 erwartet.

Mit dem Erwerb dieser Gesellschaften baut die VIG ihre führende Marktposition in Zentral- und Osteuropa aus und steigt in Ungarn zur Nummer 1 im Versicherungsmarkt auf. Darüber hinaus erweitert die VIG ihren Tätigkeitsbereich in dieser Region im Pensionskassengeschäft und wird erstmals auch im Lebensgeschäft in der Türkei tätig. Das Prämienvolumen der Versicherungsgesellschaften in den vier Ländern belief sich 2019 auf umgerechnet rund 600 Mio. Euro bei einem Nettoergebnis von rund 50 Mio. Euro.

Aus heutiger Sicht geht die VIG davon aus, dass sich die aufsichtsrechtliche Solvenzquote bei Closing innerhalb der kommunizierten Komfortzone von 170 bis 230% bewegen wird.

  

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>bestehende Portfolio der VIG hervorragend ergänzen. Der
>Kaufpreis beträgt 830 Mio. Euro. Die Transaktion erfolgt


>Versicherungsgesellschaften in den vier Ländern belief sich
>2019 auf umgerechnet rund 600 Mio. Euro bei einem
>Nettoergebnis von rund 50 Mio. Euro.


50/830 = 6%. Kein zu schlechter Preis wenn es auch strategisch gut paßt

  

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Vienna Insurance $990 Million Deal Cements Eastern Pole Position

Vienna Insurance Group AG bolstered its position as the biggest insurer in central and eastern Europe by agreeing to buy Aegon NV’s business in the region and in Turkey for 830 million euros ($990 million), outbidding rivals NN Group NV and KBC Group NV.

The deal makes VIG the largest insurer in Hungary, a country where the Vienna-based group has long fallen short of its goal to be a top three player in the countries where it’s active. The purchase also strengthens its Polish unit and gives it first-time access to Turkey. That came at a price equivalent to 2.6 times book value, significantly more than people following the transaction had expected.

https://www.bloomberg.com/news/articles/2020-11-29/aegon-agrees-to-sell-cee-business-to-v ig-for-almost-1-billion

  

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Schwaches Finanzergebnis drückt auf Vorsteuergewinn im Q3, belastet Ausblick 2020

Die Q3-Zahlen der VIG entsprachen den Erwartungen nachdem der Versicherungskonzern bereits vorab das Vorsteuerergebnis bekanntgegeben hatte. Nach einem Plus von 2,4% im 1. Halbjahr 2020, entwickelte sich das Prämienvolumen im Q3 2020 stabil. Kumuliert ging sich somit ein Anstieg um 1,7% auf fast EUR 8 Mrd. in den ersten neun Monaten aus. Der Vorsteuergewinn lag wie bereits verkündet bei EUR 266 Mio. (-29% gegenüber dem Vorjahr). Maßgeblich beeinflusst wurde dieser von Firmenwertabschreibungen in Bulgarien, Kroatien und Georgien von insgesamt EUR 118 Mio. im 2. Quartal sowie von einem schwachen Finanzergebnis im 3. Quartal aufgrund der negativen Entwicklung der Kapitalmärkte in der Corona- Krise. Die Schadenquote war in den ersten drei Quartalen niedriger als im Vorjahr und führte so zu einer verbesserten Combined Ratio (Schaden- Kosten-Quote) von 96,1%.

Ausblick

Der Vorstand bestätigte den Finanzausblick für 2020 mit einem Gewinn vor Steuern in einer Bandbreite von EUR 300 – 350 Mio. Aus unserer Sicht ist die Prognose derzeit noch sehr weit gesteckt und reicht von einem schwachen Q4-Ergebnis bis zu einem soliden Jahresfinish.

Erste Bank

  

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Vienna Insurance Group baut mit Erwerb von Aegon Gesellschaften Marktführerschaft in CEE aus
Aufstieg zur Nummer 1 in Ungarn
Wien (OTS) - Die Vienna Insurance Group hat am 29. November 2020 den Kaufvertrag zum Erwerb von Gesellschaften der niederländischen Aegon in Ungarn, Polen, Rumänien und der Türkei unterzeichnet. Der Deal umfasst Versicherungsgesellschaften, Pensionskassen, Asset Management- und Servicegesellschaften mit einem Versicherungsprämienvolumen von rund 600 Mio. Euro, einem verwalteten Pensionskassenvolumen von rund 5 Mrd. Euro und bringt einen zusätzlichen Kundenstock von insgesamt 4,5 Mio. Kunden. In Ungarn wird die Vienna Insurance Group nach erfolgreichem Abschluss des Erwerbs von Rang 6 zum Marktführer aufsteigen. Der Kaufpreis beträgt 830 Mio. Euro.

„Die Übernahme des Zentral- und Osteuropageschäfts der Aegon stellt für unsere Gruppe einen großen Schritt dar, um unsere führende Position in CEE nachhaltig zu festigen und neue Chancen wahrzunehmen. Die Portfolios der im Kaufvertrag enthaltenen Gesellschaften ergänzen sich perfekt mit unseren bestehenden Einheiten und stärken unsere Diversifikation in diesen Ländern. In Ungarn schaffen wir den Sprung an die Spitze. Damit werden wir, so wie in Österreich, in allen unseren direkten östlichen Nachbarstaaten (Tschechische Republik, Slowakei und Ungarn) Marktführer sein. In der Türkei gelingt uns der Einstieg in die Lebensversicherung und in Polen, Rumänien und Ungarn können wir unser Potential im Pensionskassengeschäft deutlich ausbauen. Durch den Erwerb der Asset Management Gesellschaft der Aegon in Ungarn bauen wir nicht nur unsere eigenen Asset Management Aktivitäten aus, wir gewinnen wertvolles Know-how und Ressourcen“, freut sich Generaldirektorin Elisabeth Stadler über den erfolgreichen Abschluss mit Aegon.

Starke Positionierung in Ungarn
Mit im Jahr 2019 erwirtschafteten 389 Mio. Euro* entfallen zwei Drittel des erworbenen Prämienvolumens auf die ungarische Versicherungsgesellschaft, die einen ausgewogenen Spartenmix an Lebens- und Sachversicherungen und ein starkes Vertriebsnetz, vorwiegend über eigene Agenten und Makler, aufweist. Die Aegon in Ungarn ist derzeit die Nummer 3 am Sachversicherungsmarkt und die Nummer 7 am Lebensversicherungsmarkt. Zusammen mit der Union Biztosító kann die Vienna Insurance Group ihren derzeitigen Marktanteil von 8 % auf über 19 % erhöhen. Die Vermögensverwaltungsgesellschaft in Ungarn bietet die gesamte Palette an Dienstleistungen in diesem Geschäftssegment in der CEE-Region an und verwaltet ein Vermögen von rund 1,8 Mrd. Euro. Sie ist damit die viertgrößte Asset Management Gesellschaft in Ungarn.

Einstieg in die Lebensversicherung in der Türkei
In der Türkei bedeutet der Deal mit Aegon die Erweiterung um das Lebensversicherungsgeschäft, wo die Vienna Insurance Group bisher mit der Sachversicherungsgesellschaft Ray Sigorta vertreten ist. Die Aegon Türkei ist die Nummer 7 am Lebensversicherungsmarkt, marktführend im Angebot von Lebensversicherungen, die nicht der Kreditbesicherung dienen und setzt sehr stark auf digitale Kundenservicierung. Der Vertrieb erfolgt im sonst über den Bankvertrieb dominierten Lebensversicherungsgeschäft hauptsächlich über eigene und externe Agenten. 2019 wurde ein Prämienvolumen von 114 Mio. Euro* verzeichnet. Die polnische Gesellschaft und ihre Niederlassung in Rumänien sind auf die Vermittlung von traditionellen und fondsgebundenen Lebensversicherungen fokussiert. In Rumänien wird das Lebensversicherungsgeschäft zum größten Teil über die Bankkooperation mit der rumänischen Banca Transilvania erwirtschaftet. Die beiden Lebensversicherungsgesellschaften in Polen und Rumänien lukrierten 2019 ein Prämienvolumen von 85 Mio. Euro* (62 Mio. Euro Polen, 23 Mio. Euro Rumänien).

Deutlicher Ausbau des Pensionskassengeschäfts
Durch den Erwerb der Pensionskassengesellschaften der Aegon in Ungarn, Polen und Rumänien setzt die Vienna Insurance Group einen verstärkten Schwerpunkt in Richtung Altersvorsorge und erhält neue Zugänge im Pensionsgeschäft. Aufgrund der demografischen Entwicklung und der damit verbundenen erschwerten Finanzierung staatlicher Pensionssysteme werden in diesen Märkten große Wachstumschancen für die Pensionsvorsorge gesehen. Besonders in Polen, wo es im Zuge der 2019 beschlossenen Pensionsreform zur Einführung von Pensionsfonds für Mitarbeiter kommt, können erweiterte Potentiale und Synergien zum bisherigen Engagement der VIG-Gruppe in diesem Bereich genutzt werden. Alle drei Pensionskassengesellschaften sind in den jeweiligen Ländern unter den Top 4 am Markt. Es wird insgesamt ein Vermögen von 4,9 Mrd. Euro verwaltet.

Closing für 2. Halbjahr 2021 erwartet
Die Transaktion erfolgt vorbehaltlich der erforderlichen aufsichts- und wettbewerbsrechtlichen Genehmigungen. Der formale Abschluss des Erwerbs der Aegon Gesellschaften wird für das 2. Halbjahr 2021 erwartet. 2019 erwirtschafteten die zu erwerbenden Gesellschaften mit rund 1.650 Mitarbeitern einen Nettogewinn von rund 50 Mio. Euro.

* Prämien auf Basis des Umrechnungskurses per Ende 2019

  

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Ex-Finanzminister Löger ab Jänner Vorstand bei Vienna Insurance Group
Versicherungsexperte war schon bisher beratend für die VIG tätig - Gebürtigen Steirer zog es bereits 1985 in die Assekuranzbranche - Von 2011 bis 2017 war er UNIQA-Österreich-Chef - BILD

Der frühere ÖVP-Finanzminister Hartwig Löger zieht mit Jänner 2021 in den Vorstand des börsennotierten Versicherungskonzerns Vienna Insurance Group (VIG) ein. Das teilte das Unternehmen am Dienstag mit. Vor seiner Angelobung zum Finanzminister im Dezember 2017 war Löger ab dem Jahr 2011 bis November 2017 CEO der zur UNIQA-Gruppe gehörenden UNIQA Österreich gewesen. Nach seinem Ausscheiden aus der Regierung im Juni 2019 wurde er Berater für die VIG.
Der VIG-Aufsichtsrat hat Löger am Dienstag für die Zeit von 1. Jänner 2021 bis 30. Juni 2023 zum Mitglied des VIG-Vorstands bestellt. AR-Chef Günter Geyer erklärte, er habe Löger schon in der gemeinsamen Zeit bei der zum VIG-Konzern gehörenden Donau Versicherung kennen und schätzen gelernt. Bei der Donau war Löger von 1997 bis 2002 tätig gewesen. Nun könne Löger die VIG-Gruppe in ihrer weiteren strategischen Positionierung in CEE als Vorstandsmitglied mitgestalten.

Der gebürtige Steirer Löger (55) hat 1985 in der Versicherungsbranche im Maklergeschäft begonnen. Nach Abschluss des Uni-Lehrgangs für Versicherungswirtschaft an der Wirtschaftsuni Wien wechselte er 1989 als Verkaufsleiter zur Allianz in der Steiermark, 1996/97 war er für die Grazer Wechselseitige tätig, von 1997 bis 2002 Vertriebsleiter bei der Donau Versicherung.

Nach mehreren Führungspositionen in der UNIQA-Gruppe war Löger von Dezember 2017 bis Juni 2019 Finanzminister. Seit Juli 2019 ist er geschäftsführender Gesellschafter der V.I.P. Consulting Unternehmensberatung, wo er für die VIG-Gruppe tätig ist. Dabei habe Löger die VIG schon bei den strategischen Überlegungen für die kommenden fünf Jahre unterstützt, so die VIG.

  

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VIG - Commerzbank erhöht Kursziel von 22 auf 23 Euro
Anlagevotum weiter "Hold" - Gewinnschätzungen angepasst

Die Analysten von der Commerzbank haben ihr Kursziel für die Aktien der Vienna Insurance Group (VIG) von 22 auf 23 Euro leicht nach oben revidiert. Die Anlageempfehlung "Hold" wurde vom Experten Michael Haid bestätigt. Der jüngste angekündigte Zukauf des Zentral- und Osteuropageschäft des niederländischen Versicherers Aegon wurde als strategisch exzellent bewertet.
Nach den schwachen Drittquartalszahlen des Versicherers wurden die Gewinnschätzungen für heuer und das nächste Jahr etwas gekürzt. Für das Jahr 2022 wurde die Gewinnprognose erhöht. Für heuer wird ein Gewinn pro Aktie von 1,81 Euro erwartet. Für die Folgejahre liegen die Prognosen für den Gewinn je Aktie bei 2,66 Euro (2021) sowie auf 3,28 Euro (2022). Die Dividendenschätzungen liegen für diesen Zeitraum jährlich bei 0,90 Euro bzw. 1,10 Euro und 2,20 je Titel.

  

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Die VIG gab am vergangenen Sonntag den Erwerb des Versicherungsgeschäfts der niederländischen Aegon N.V. in Ungarn, Polen, Rumänien und der Türkei bekannt. Der Kaufpreis beträgt EUR 830 Mio. und die Transaktion soll vorbehaltlich der aufsichts- und wettbewerbsrechtlichen Genehmigungen im 2. Halbjahr 2021 abgeschlossen werden. Die VIG übernimmt damit Versicherungsgesellschaften in den Bereichen Nicht-Leben und Leben sowie Pensionskassen, Asset Management- und Service- Gesellschaften sowie ein verwaltetes Pensionskassenvolumen von EUR 5 Mrd. und einen Kundenstock von insgesamt 4,5 Mio. Kunden. Im Vorjahr (2019) generierten die Versicherungsgesellschaften ein Prämienvolumen von EUR 600 Mio. bei einem Nettoergebnis von rund EUR 50 Mio. Der Großteil des erworbenen Prämienvolumens (rund 2/3) entfällt auf Ungarn, wo die VIG nach Abschluss der Transaktion von Rang 6 zum Marktführer aufsteigen wird. Die aufsichtsrechtliche Solvenzquote soll auch nach Ab-schluss der Transaktion in der Komfortzone der VIG von 170 bis 230% bleiben (1H20: 183%).

Ausblick

Mit dem Zukauf wird die VIG ihre führende Position in CEE festigen und ist danach Marktführer in allen direkten östlichen Nachbarstaaten (Tschechische Republik, Slowakei und Ungarn). Als ganz wesentlich betrachten wir den „Fit“ der zugekauften Gesellschaften, die lt. VIG hervorragend zum derzeitigen Portfolio der VIG passen. Das Potential im Pensionskassengeschäft und die Aktivitäten im Asset Management in Osteuropa werden ausgebaut, während die Übernahme der Aegon Türkei den Einstieg in den türkischen Lebensversicherungsmarkt ermöglicht. Der wesentliche negative Aspekt ist aus unserer Sicht der Kaufpreis, der gemessen am Gewinnbeitrag (2019) hoch ausfällt. Allerdings gehen wir davon aus, dass die VIG substantielle Kosten- und Ertragssynergien erzielen wird, die den Gewinnbeitrag der erworbenen Gesellschaften maßgeblich steigern werden. Insgesamt sehen wir die positive Reaktion des Marktes auf die Bekanntgabe des Erwerbs als gerechtfertigt.

Erste Bank

  

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Vienna Insurance Group von Forbes wieder unter die besten Arbeitgeber der Welt gewählt
Erstmals Auszeichnung als „Diversity Leader“‘ durch Financial Times
Wien (OTS) - Die Vienna Insurance Group wurde von Forbes abermals unter die besten Arbeitgeber der Welt gewählt. Sie ist das einzige österreichische Unternehmen aus der gesamten Finanzdienstleistungsbranche, das es ins Ranking der 750 besten Arbeitgeber weltweit geschafft hat. Zusätzlich wird mit der Auszeichnung als „Diversity Leader“ durch die Financial Times die hohe Bedeutung von Vielfalt in der Vienna Insurance Group auch extern anerkannt. Auch der BEST RECRUITERS-Award in Gold wurde der Vienna Insurance Group am 25. November 2020 bereits zum vierten Mal in Folge verliehen.

Weiterempfehlung von Unternehmen aus 58 Ländern bewertet
Über 160.000 Beschäftigte aus 58 Ländern weltweit haben für Forbes ihre Arbeitgeber bewertet. Sie wurden gebeten, ihren eigenen Arbeitgeber und die Wahrscheinlichkeit, ihr Unternehmen weiterzuempfehlen zu beurteilen. Sie wurden aufgefordert, auch andere Arbeitgeber zu bewerten. Für die diesjährige Befragung wurden Unternehmen auf der ganzen Welt berücksichtigt. Die Vienna Insurance Group konnte sich dieses Jahr als einziges österreichisches Unternehmen der Finanzdienstleistungsbranche in der Wertung positionieren.

Neu im Ranking der Diversity Leaders
Die Financial Times und das unabhängige Marktforschungsinstitut Statista haben erstmals die Vienna Insurance Group ins Ranking der „Financial Times Diversity Leaders 2021“ aufgenommen. Durch dieses Ranking werden Unternehmen hervorgehoben, die besondere Leistungen im Bereich Diversität und Inklusion am Arbeitsplatz erbracht haben. Die Umfrage wurde mithilfe von Online-Access Panels durchgeführt, welche eine repräsentative Stichprobe von mehr als 100.000 Beschäftigten in Unternehmen und Institutionen mit mehr als 250 Mitarbeitenden in Europa bereitstellten.

Viermal Gold in Folge bei BEST RECRUITERS
Bei der jährlich größten Recruiting-Studie im deutschsprachigen Raum werden beim BEST RECRUITERS die Employer-Branding-Aktivitäten und das Recruiting von 529 österreichischen Unternehmen anhand von 243 Einzelkriterien bewertet. Bereits zum vierten Mal in Folge geht die Vienna Insurance Group als Branchensieger 2020/21 unter den Versicherungen hervor und positioniert sich insgesamt auf Rang 10. Sie erreicht damit erstmals eine Top Ten Platzierung in der Gesamtwertung.

Hoher Stellenwert des Human Resources Managements
Die Vienna Insurance Group sieht den professionellen Auftritt nach außen und einen wertschätzenden Umgang mit Bewerberinnen und Bewerbern sowie Beschäftigten als wichtige Visitenkarte eines Unternehmens. „Drei so wertvolle Auszeichnungen auf einmal zu erhalten ist eine deutliche Anerkennung unserer Personalstrategie. Kompetente und motivierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu gewinnen und im Unternehmen weiterzuentwickeln, ist für ein internationales und börsennotiertes Unternehmen ein essentielles Asset. Wir positionieren uns als stabiler und verlässlicher Partner gegenüber unseren Stakeholdern. Das gilt in einem besonderen Maße auch für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Wir investieren seit vielen Jahren konsequent in unser Human Resources Management und es freut mich sehr, wenn die Aktivitäten unseres engagierten Teams so klare Früchte und Anerkennungen tragen“, erklärt Generaldirektorin Elisabeth Stadler.

  

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Insider-Transaktion: Vorstand Elisabeth Stadler kauft 1.480 Aktien

Datum: 2020-12-10
Name: Elisabeth Stadler
Grund für die Meldepflicht: Vorstand
Kauf: 1.480 Stück
Preis: 20.35
Gegenwert: 30.118,00
Finanzinstrument: Aktie
ISIN: AT0000908504

Weitere Vienna Insurance Group-Insider-Transaktionen: http://aktie.at/showcompany.html?sub=insider&id=54

  

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Insider-Transaktion: Vorstand Mag. Liane Hirner kauft 1.000 Aktien

Datum: 2020-12-14
Name: Mag. Liane Hirner
Grund für die Meldepflicht: Vorstand
Kauf: 1.000 Stück
Preis: 19.99976
Gegenwert: 19.999,76
Finanzinstrument: Aktie
ISIN: AT0000908504

Weitere Vienna Insurance Group-Insider-Transaktionen: http://aktie.at/showcompany.html?sub=insider&id=54

  

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EANS-Adhoc: Vienna Insurance Group plant Senior-Nachhaltigkeitsanleihe und Stärkung der Kapitalstruktur

VERÖFFENTLICHUNG EINER INSIDERINFORMATION GEMÄSS ARTIKEL 17 MAR DURCH EURO ADHOC MIT DEM ZIEL EINER EUROPAWEITEN VERBREITUNG. FÜR DEN INHALT IST DER EMITTENT VERANTWORTLICH

kein Stichwort
20.01.2021

Wien -

Im Sinne der langfristigen Kapitalplanung der Gruppe und auf Basis der derzeitigen Zinssituation hat der Vorstand in seiner heutigen Sitzung die Begebung einer Senior-Nachhaltigkeitsanleihe initiiert. Im Zentrum steht dabei der Ausbau der Investments in sozial und ökologisch nachhaltige Projekte.

Die Senior-Nachhaltigkeitsanleihe soll - abhängig von den Marktgegebenheiten -ein Volumen von
EUR 500 Mio. ausweisen und im 1. Halbjahr 2021 begeben werden. Die Ausgestaltung und der Emissionszeitpunkt sind noch nicht finalisiert. Die Emissionsdetails sowie das Sustainability Bond Framework inkl. Second Party Opinion einer unabhängigen Ratingagentur werden im Zuge der Emission veröffentlicht.

Im Hinblick auf die vorhandenen Kapazitäten und unter Nutzung des aktuell günstigen Umfelds wurde weiters die Begebung einer Nachranganleihe mit einem Gesamtvolumen von EUR 300 Mio. als Restricted-Tier-1-Instrument initiiert. Dieses Instrument wird zur Gänze vom Hauptaktionär der Vienna Insurance Group, dem Wiener Städtischen Versicherungsverein, gezeichnet werden.

  

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>Im Hinblick auf die vorhandenen Kapazitäten und unter Nutzung
>des aktuell günstigen Umfelds wurde weiters die Begebung einer
>Nachranganleihe mit einem Gesamtvolumen von EUR 300 Mio. als
>Restricted-Tier-1-Instrument initiiert. Dieses Instrument wird
>zur Gänze vom Hauptaktionär der Vienna Insurance Group, dem
>Wiener Städtischen Versicherungsverein, gezeichnet werden.



Auf die Konditionen darf man gespannt sein.

  

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Wiener Städtische revolutioniert mit Blockchain das Versicherungsgeschäft
Die Wiener Städtische setzt auch im klassischen Versicherungsgeschäft auf Blockchain und verwendet die innovative Technologie in der Transportversicherung.
Wien (OTS) - Das Firmengeschäft der Wiener Städtischen stellt in der Transportversicherung jährlich bis zu 3.000 Versicherungszertifikate aus. Dabei handelt es sich um unverzichtbare Dokumente, mit denen Versicherungsnehmer bzw. Dritte eine Leistung in Anspruch nehmen können. Durch den Einsatz der Blockchain-Technologie können Kunden diese künftig selbst erstellen. „Das Thema Blockchain ist in der Wiener Städtischen längst keine Neuheit mehr. Neu ist jedoch der Einsatz im täglichen Versicherungsgeschäft“, erläutert Doris Wendler, Vorstandsdirektorin der Wiener Städtischen Versicherung. „In der Transportversicherung des Firmengeschäfts profitieren Kundinnen und Kunden künftig von den zahlreichen Vorteilen der Technologie!“

Neue Plattform spart Zeit
Kunden der Wiener Städtischen können in der Transportversicherung die benötigten Versicherungszertifikate für bevorstehende Transporte über eine eigene Plattform erstellen – selbstständig und rund um die Uhr. Dadurch sparen sie wertvolle Zeit, denn die Versicherungszertifikate können unmittelbar vor ihrem Einsatz erstellt werden, ohne sich Tage oder Wochen vorher darum kümmern zu müssen. Jeder Kunde verfügt über ein eigenes Nutzerprofil, das – je nach bestehendem Vertrag – gewissen Parametern unterliegt. Diese Parameter entscheiden darüber, für welche Transporte Zertifikate vom Versicherungsnehmer eigenständig erstellt werden können. Um ein Zertifikat zu erhalten, gibt der Kunde die Eckdaten des Transportes, wie die Route, das Transportmittel oder den Warenwert, auf der Plattform ein. Entsprechen diese Details dem Versicherungsvertrag, kann der Kunde das Dokument downloaden und ausdrucken. Abgewickelt wird das Geschäft über eine eigens geschaffene Plattform, die vom Schweizer Startup Versicherix erstellt wurde. „Wir haben mit Versicherix einen idealen Partner gefunden, der schon seit Jahren beweist, dass er Blockchain-Transaktionen hochprofessionell umsetzt“, sagt Wendler.

Entsprechen Transporte aus diversen Gründen nicht dem zugrundeliegenden Versicherungsvertrag, kann der Vorgang über die Plattform vorerst nicht abgeschlossen werden. In diesem Fall wird ein Underwriter verständigt, der nach individueller Prüfung das Zertifikat genehmigen oder ablehnen kann. Dadurch wird sichergestellt, dass keine Zertifikate ausgestellt werden können, die vertraglich nicht gedeckt sind. Auch der Empfänger der Waren profitiert von der neuen Technologie: Sobald er das Dokument erhält, kann er es über dieselbe Plattform prüfen und validieren lassen.

Aktuell befindet sich das System in der Testphase, ab April erstellen die ersten Kunden der Wiener Städtischen ihre Zertifikate selbstständig über die Plattform. Eine flächendeckende Ausrollung für alle Kunden, die die Plattform nützen möchten, erfolgt noch im Laufe des Jahres.

Blockchain: Die Technologie der Zukunft
Die Blockchain-Technologie ermöglicht es, verschiedenen Parteien Konsens über die Existenz, den Status und die Entstehung von geteilten Informationen zu schaffen und zu pflegen. In der Versicherungsbranche kann diese Technologie in den vielfältigen Partnernetzwerken eingesetzt werden. Mit Hilfe von Blockchain ist es möglich, komplexe Standardprozesse über Unternehmensgrenzen hinweg auditsicher und kostengünstig zu automatisieren.

  

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>Weiß jemand, warum die grad die VIG angegriffen haben?
>VIG hat doch mit Kurz überhaupt nix zu tun?
>https://wien.orf.at/stories/3093877/

War ein Zufall, wurden dort von der Polizei eingekesselt, und wollten flüchten, so verstehe ich jedenfalls die Medienberichte.

  

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>>Weiß jemand, warum die grad die VIG angegriffen haben?
>>VIG hat doch mit Kurz überhaupt nix zu tun?
>>https://wien.orf.at/stories/3093877/
>
>War ein Zufall, wurden dort von der Polizei eingekesselt, und
>wollten flüchten, so verstehe ich jedenfalls die
>Medienberichte.

den Wachmann haben die Nehammer Kiwara auf den Gewissen

https://report24.news/wien-demo-video-zeigt-harte-polizeiuebergriffe-in-versicherungs-gar age/

Lügenpresse halt

  

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Danke für den Link.
Interessante Videos.
Und in "Heute" dürfen wir uns den glücklichen rosaroten Babyelefanten anschaun.

Und das Video, wo Leute mit Fahnen ins Gebäude rennen.
Schwarzweiß, wo man annehmen täte, das seien einschlägige Fahnen.
In Farbe schaut das gleich ganz anders aus.

  

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>Danke für den Link.
>Interessante Videos.
>Und in "Heute" dürfen wir uns den glücklichen rosaroten
>Babyelefanten anschaun.
>
>Und das Video, wo Leute mit Fahnen ins Gebäude rennen.
>Schwarzweiß, wo man annehmen täte, das seien einschlägige
>Fahnen.
>In Farbe schaut das gleich ganz anders aus.

Hier eine weitere Heldentat

https://www.youtube.com/watch?v=5FwHkJXOA7k&t=1s

  

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VIG im Coronajahr 2020 mit weniger Gewinn
Vorsteuerergebnis sank um ein Drittel auf 346 Mio. Euro - Gewinn heuer wieder auf Vorkrisenniveau erwartet - Prämieneinnahmen stabil - Dividende von 75 Cent/Aktie vorgeschlagen

Die börsennotierte Vienna Insurance Group (VIG) hat im Coronajahr 2020 bei stabilen Einnahmen weniger Gewinn gemacht. Das Ergebnis vor Steuern sank um 33,7 Prozent auf 346 Mio. Euro und lag damit am oberen Ende der erwarteten Bandbreite von 300 bis 350 Mio. Euro. Die Prämieneinnahmen betrugen 10,43 Mrd. Euro (plus 0,3 Prozent), wie das Unternehmen heute mitteilte. Der Dividendenvorschlag lautet auf 75 Cent/Aktie (nach 1,15 Euro/Aktie). Heuer erwartet die VIG mehr Gewinn.
"Unter der Annahme der derzeitigen Entwicklung gehen wir für 2021 von einem stabilen Prämienvolumen in der Höhe von 2020 aus", so VIG-Chefin Elisabeth Stadler am Dienstag in einer Pressemitteilung zu den vorläufigen Zahlen. "Den Gewinn vor Steuern streben wir für 2021 in einer Bandbreite von 450 Mio. bis 500 Mio. Euro an und kehren damit auf das Vorkrisenniveau zurück." Der im November vergangenen Jahres angekündigte Zukauf des Osteuropa-Geschäfts der niederländischen Aegon ist laut VIG darin noch nicht inkludiert.



Im Vorsteuerergebnis von 346 Mio. Euro seien auch die zum Halbjahr 2020 getätigten coronabedingten Firmenwertabschreibungen in der Höhe von rund 120 Mio. Euro für die Märkte Bulgarien, Kroatien und Georgien enthalten. Das Nettoergebnis sank um 30 Prozent auf 231,5 Mio. Euro. Die Combined Ratio - Kosten und Schäden gemessen an den Einnahmen - verbesserte sich auf 95 Prozent und soll weiter nachhaltig bei rund 95 Prozent liegen.

  

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VIG selbst:

Vienna Insurance Group zeigt solides vorläufiges Ergebnis 2020
Aegon-Akquisition stärkt die Marktführerschaft in der CEE-Region
Wien (OTS) -

Erhöhtes Gesamtprämienvolumen von 10,43 Mrd. Euro
Gewinn vor Steuern mit 346 Mio. Euro an der oberen Bandbreite der Erwartungen
Combined Ratio auf 95 % verbessert
Solvenzquote der Gruppe bei 235 %
Dividendenvorschlag 75 Cent/Aktie
Erfolgreiche Umsetzung der „Agenda 2020“
Fokus auf Nachhaltigkeit gestärkt
Ausblick 2021: Gewinn vor Steuern in der Bandbreite von 450 Mio. bis 500 Mio. Euro
Eine Liveübertragung der virtuellen Pressekonferenz kann am 9. März 2021 ab 10 Uhr unter diesem Link verfolgt werden.

„Mit ihrem vorläufigen Ergebnis 2020 wird die VIG-Gruppe auch in einer Zeit großer Herausforderungen ihrem Anspruch, ein stabiler und verlässlicher Partner zu sein, mehr als gerecht. Die COVID-19-Situation hat zwar so gut wie das gesamte Geschäftsjahr 2020 unseren Geschäftsverlauf beeinträchtigt, die VIG-Gruppe konnte jedoch im operativen Verlauf insgesamt eine sehr stabile Entwicklung erzielen und die geplanten Maßnahmen im Rahmen des letzten Jahres der ‚Agenda 2020‘ konsequent fortführen. Wir legten während der Pandemie einen speziellen Fokus auf die Erweiterung digitaler Angebots- und Serviceleistungen. Mit dem Erwerb des Osteuropageschäfts der Aegon konnten wir auch während einer weltweiten Ausnahmesituation einen wichtigen Schritt zum Ausbau unserer Marktführerschaft in der CEE-Region setzen“, erklärt Generaldirektorin Elisabeth Stadler.

„Die Prämieneinnahmen erhöhten sich auf 10,43 Mrd. Euro. Mit einem Gewinn vor Steuern in Höhe von 346 Mio. Euro ist es gelungen, die obere Grenze unserer für 2020 kommunizierten Gewinnbandbreite von 300 bis 350 Mio. Euro zu erreichen. Darin sind auch Firmenwertabschreibungen in Höhe von rund 120 Mio. Euro inkludiert. Die Combined Ratio konnte weiter auf 95 % verbessert werden, womit wir unser Ziel, die Combined Ratio in Richtung 95 % zu bringen, bereits erreicht haben. Wir werden weiterhin unser Augenmerk auf eine Optimierung der Kostenstruktur legen. Trotz turbulenter Zeiten zeigen wir sehr solide Ergebnisse und eine operativ stabile Performance. Die anhaltende Pandemie lässt die Prognosen für die weitere Entwicklung schwierig gestalten“, kommentiert Stadler die Kennzahlen.

„Unter der Annahme der derzeitigen Entwicklung gehen wir für 2021 von einem stabilen Prämienvolumen in der Höhe von 2020 aus. Den Gewinn vor Steuern streben wir für 2021 in einer Bandbreite von 450 Mio. bis 500 Mio. Euro an und kehren damit auf das Vorkrisenniveau zurück. Wir schlagen den Gremien 75 Cent als Dividende pro Aktie vor und erreichen damit eine Ausschüttungsquote von 41,5 %, die unserer Dividendenpolitik entspricht“, so Stadler.

Positive Prämienentwicklung trotz Pandemiezeiten
Der Geschäftsverlauf der VIG-Gruppe wurde durch die Pandemie und die diversen Lockdowns und Ausnahmebestimmungen beeinträchtigt. Aufgrund eines positiven Wachstums in den ersten beiden Monaten des Jahres 2020 konnten die Rückgänge im Neugeschäft während der ersten strengen Lockdown-Phasen kompensiert werden. Die Situation hat sich in den darauffolgenden Lockerungsphasen fast normalisiert und lag Mitte des Jahres in vielen Ländern der VIG-Gruppe wieder auf dem Niveau vor COVID-19. Die Entwicklung hat sich im Laufe des Herbstes speziell in den CEE-Märkten aufgrund stark steigender Infektionszahlen wieder verschärft.
Dennoch konnte das Kfz-Versicherungsgeschäft mit 1.507 Mio. Euro Prämienvolumen in der Kfz-Haftpflicht auf dem Vorjahresniveau gehalten werden und in der Kfz-Kasko auf 1.289 Mio. Euro sogar leicht zulegen.

Erfreulich verlief das Sachversicherungsgeschäft. Hier konnte ein Prämienplus von nahezu 5 % auf 4.879 Mio. Euro erzielt werden. Das ist unter anderem auf eine sehr gute Entwicklung des Firmengeschäfts zurückzuführen, da die VIG-Gruppe als Versicherer stärker in der Großindustrie als in den besonders betroffenen Branchen Handel, Tourismus und Gastronomie tätig ist.

Schwächer ist das Interesse an Lebensversicherungen gewesen. Aufgrund der Pandemie haben sich die Prioritäten der Menschen verschoben und es wurden geringere Neuvertragsabschlüsse verzeichnet. Mit 2.609 Mio. Euro zeigte die Lebensversicherung mit laufender Prämienzahlung einen geringfügigen Rückgang um 1,5 %, während der Strategie folgend die Einmalerläge in der Lebensversicherung um rund 12 % auf 884 Mio. Euro zurückgingen.

Die Prämien in der Krankenversicherung konnten um 1,4 % auf 703 Mio. Euro weiter gesteigert werden. COVID-19 hat generell zu einem erhöhten Gesundheitsbewusstsein geführt, worauf die VIG-Gruppe mit einem verstärkten Angebot an Serviceleistungen rasch reagiert hat. Die Wiener Städtische Versicherung hat in dieser Zeit die Leistungen ihrer Gesundheits-App erweitert und die Plattform #stayhealthy mit kostenlosen Services initiiert und Anfang dieses Jahres die App in „losleben“ neu gelauncht. Die baltische Gesellschaft BTA Baltics hat eine neue und erfolgreiche App für den Abschluss von Krankenversicherungen und Gesundheitsservices auf den Markt gebracht. Die bulgarische Bulstrad Leben hat ihre äußerst gut angenommene App B-Assist um weitere Online-Dienste ergänzt, die in Zeiten der Pandemie verstärkt nachgefragt werden. Darunter etwa eine ärztliche Zweitmeinung für dokumentierte Diagnosen und Beratung mit Psychologen, um nur einige Beispiele im Gesundheitsbereich zu nennen.

Geringere Versicherungsleistungen
Auch die Schadenentwicklung wurde durch die COVID-19-Situation beeinflusst. Während der ersten Lockdown-Phasen waren Rückgänge vor allem in der Kfz-Versicherung zu verzeichnen, andererseits hat sich die Anzahl an Haushaltsunfällen erhöht. Nach den Öffnungsschritten normalisierte sich die Schadenentwicklung auf Vor-COVID-19-Niveau. Insgesamt verzeichnete die VIG-Gruppe bei den Versicherungsleistungen einen Rückgang von 3,2 % auf etwas über 7 Mrd. Euro.

Gewinn vor Steuern von 346 Mio. Euro
Mit 346 Mio. Euro liegt das Ergebnis vor Steuern am oberen Ende der Erwartungen von 300 bis 350 Mio. Euro und im Vergleich zum ausgezeichneten Vorjahreswert um rund ein Drittel niedriger. Im Ergebnis sind auch die zum Halbjahr 2020 getätigten Firmenwertabschreibungen in der Höhe von rund 120 Mio. Euro für die Märkte Bulgarien, Kroatien und Georgien enthalten, die aus der zum 30. Juni 2020 anlassbezogenen Überprüfung der Werthaltigkeit von Firmenwerten im Zusammenhang mit COVID-19 resultieren. Das Nettoergebnis liegt mit 231,5 Mio. Euro um 30 % niedriger als im Vorjahr. Die Rückgänge sind auf das rückläufige Finanzergebnis zurückzuführen, das vorwiegend durch COVID-19 und die daraus resultierenden Wertminderungen, sowie auf die damit verbundenen geringeren laufenden Erträge aus Kapitalanlagen belastet wird.

Combined Ratio verbessert
Die Combined Ratio konnte 2020 wieder weiter auf 95 % verbessert werden. Dazu haben vor allem die zahlreichen Maßnahmen der „Agenda 2020“ beigetragen. Vor Einführung des Managementprogramms lag die Combined Ratio bei 97,3 % und konnte schrittweise bis 2020 auf 95 % gesenkt werden. Auch verminderte Schadenaufwendungen während der Lockdown-Phasen haben zur Verbesserung beigetragen.

Weitere Kennzahlen
Das Finanzergebnis betrug 596 Mio. Euro und ist um 41 % niedriger als im Vorjahr. Die vorläufige, aufsichtsrechtliche Solvenzquote der VIG-Gruppe liegt per Ende 2020 bei 235 %. Die gesamten Kapitalanlagen (einschließlich der liquiden Mittel) betrugen zum 31. Dezember 2020 36,6 Mrd. Euro und lagen somit um 2 % über dem Vorjahreswert. Der Embedded Value der Lebens- und Krankenversicherung, der sich aus dem Nettovermögen sowie dem aktuellen Wert der zukünftigen Erträge aus dem bestehenden Versicherungsbestand zusammensetzt, lag zum Stichtag 31.12.2020 bei 3,23 Mrd. Euro. Obwohl der Embedded Value in einem herausfordernden Zinsumfeld gesunken ist, hat sich die Diversifikation des Bestandes bezahlt gemacht. Der besonders zinssensitiven klassischen Lebensversicherung in Österreich wirkte der Bestand in CEE mit einem Anstieg des Embedded Value von 197 Mio. Euro entgegen. Die Wertschöpfung wurde auch durch den Abschluss von profitablem Neugeschäft mit einer Marge von 2,2 % unterstützt. Die VIG-Gruppe erzielte in CEE wieder eine sehr gute Marge von 4,4 %.

Dividendenvorschlag 75 Cent/Aktie
Der Vorstand der Vienna Insurance Group wird den Gremien eine Dividende für 2020 in der Höhe von 75 Cent/Aktie vorschlagen. Dies steht im Einklang mit der vorsichtigen und nachhaltigen Kapitalplanung und unserer stabilen Dividendenpolitik, die eine Ausschüttungsstrategie von 30 bis 50 % des Konzerngewinns nach Steuern und nicht beherrschenden Anteilen vorsieht. Unsere Aktionäre sollen auch in Zeiten von COVID-19 am Ergebnis des Geschäftsjahres 2020 partizipieren können. Die Ausschüttungsquote liegt bei 41,5 %.

Aktuelle Entwicklung für 2021
Aufgrund des noch nicht absehbaren Endes der Pandemie sind Einschätzungen über den Geschäftsverlauf im aktuellen Geschäftsjahr weiterhin von sehr hohen Unsicherheiten begleitet. Ungeachtet der Tatsache, dass die VIG-Gruppe bisher sehr gut durch diese Ausnahmephase steuern konnte und sich in der Lage sieht, das operative Geschäft weiterhin gut zu managen, ist aus derzeitiger Sicht mit Beeinträchtigungen aufgrund volkswirtschaftlicher Entwicklungen zu rechnen. Unter diesen Aspekten und unter Berücksichtigung der derzeit geltenden Parameter rechnet die VIG-Gruppe mit einem stabilen Prämienvolumen auf dem Niveau von 2020 und einem Gewinn vor Steuern in der Bandbreite von 450 bis 500 Mio. Euro (die Aegon-Gesellschaften sind im Ausblick 2021 nicht berücksichtigt). Die Combined Ratio soll weiterhin nachhaltig bei rund 95 % liegen.

Marktführerschaft in CEE mit Aegon-Zukauf gestärkt
Ende November 2020 hat die Vienna Insurance Group mit der Vertragsunterzeichnung zum Erwerb des Osteuropageschäfts der niederländischen Aegon einen wichtigen Schritt zum Ausbau ihrer Marktführerschaft in der CEE-Region gesetzt.

„Wir sind in den Märkten in der CEE-Region mit knapp 19 % Marktanteil klarer Marktführer. Unsere Ambition, die führende Versicherungsgruppe in Zentral- und Osteuropa zu sein, ist damit deutlich bestätigt. Wir freuen uns sehr, dass wir mit Aegon eine Einigung erzielt haben und sind überzeugt, der richtige Partner für die Übernahme der rund 15 Gesellschaften in Ungarn, Polen, Rumänien und der Türkei zu sein. Das Paket umfasst Versicherungsgesellschaften, Pensionskassen, eine Asset Management-Gesellschaft und Servicegesellschaften, die sehr gut unsere bestehenden Portfolios in den Märkten ergänzen bzw. stärken. Diese Transaktion wird uns die nächsten Monate intensiv beschäftigen. Wir erwarten das Closing im 2. Halbjahr 2021“, betont Elisabeth Stadler.

Die Transaktion erfolgt vorbehaltlich der erforderlichen aufsichts- und wettbewerbsrechtlichen Genehmigungen. Der Erwerb der Aegon-Gesellschaften ist für die Vienna Insurance Group die zweitgrößte Akquisition in ihrer Expansionsgeschichte nach dem Erwerb der Sparkassen Versicherungsgesellschaften von der Erste Group vor 13 Jahren. Die VIG-Gruppe kann auf Basis der Daten von 2019 mit zusätzlich 600 Mio. Euro Versicherungsprämien, einem verwalteten Pensionskassenvolumen von rund 5 Mrd. Euro und rund 4,5 Mio. neuen Kunden rechnen.

„Agenda 2020“ erfolgreich umgesetzt
Mit Ende des Jahres ist auch das vierjährige Managementprogramm „Agenda 2020“ zu Ende gegangen. Die Maßnahmen, die unter der Optimierung des Geschäftsmodells umgesetzt wurden, tragen zur Schaffung von Kostenvorteilen, Erhöhung der Kosteneffizienz und Verbesserung der Combined Ratio bei. Dazu wurden im Rahmen der Agenda 2020 13 Fusionen in 11 Ländern durchgeführt und Serviceeinheiten mit Fokus auf die Nutzung gemeinsamer IT-Systeme in Österreich, Rumänien und der Ukraine geschaffen. Die Optimierung des Schadenauszahlungsprozesses wurde in 15 VIG-Gesellschaften ausgerollt und brachte ein jährliches Einsparungspotential von 5,6 % der Schadenzahlungen, rund 45 Mio. Euro. Ebenso wurde eine Methodik zur Verringerung von unberechtigten Schadenforderungen entwickelt, die in 22 Gesellschaften angewandt wurde und Einsparungen von rund 28 Mio. Euro zeigt.

Unter dem zweiten Schwerpunkt der „Agenda 2020“ standen Themen zur Absicherung der Zukunftsfähigkeit im Fokus. Mit dem Bankversicherungspartner Erste Group wurden der Kooperationsvertrag bis Ende 2033 verlängert und neue Schwerpunkte im digitalen Servicebereich über die Kundenplattform der Erste Group „George“ gesetzt. 2020 konnten bereits rund 39.000 Versicherungspolizzen in der Tschechischen Republik, der Slowakei und in Rumänien über diese digitale Plattform online abgeschlossen werden.

In der Krankenversicherung wurden mit Polen, Ungarn, Rumänien, Bulgarien und der Türkei fünf Fokusländer definiert, in denen während der „Agenda 2020“ ein Prämienwachstum um 122 % auf 74 Mio. Euro erzielt werden konnte. Ein weiterer Schwerpunkt wird auf den Ausbau digitaler Gesundheitsleistungen gelegt, wie zum Beispiel Telemedizin oder Kooperationen mit Start-ups im Gesundheitsbereich und der Biomedizin.

Für die Rückversicherungsgesellschaft der VIG-Gruppe, die VIG Re, stand die Geschäftserweiterung auf die D-A-CH-Region, Frankreich und die Benelux-Länder am Plan. 2017 wurde dafür in Frankfurt und ein Jahr später in Paris eine Niederlassung eröffnet. Das Prämienvolumen der VIG Re konnte von 2016 bis 2020 um rund 50 % auf 634 Mio. Euro gesteigert werden.

Die meisten Aktivitäten im Rahmen der „Agenda 2020“ entfielen auf die digitale Transformation und innovative Zukunftsprojekte. Im Schnitt hat die VIG-Gruppe an die 180 Digitalisierungsprojekte laufen. Parallel dazu wurden in der VIG Holding zahlreiche unterstützende Maßnahmen für die Gruppe initiiert. Dazu zählte mit VIG Xelerate ein interner Digitalisierungswettbewerb, die Implementierung eines Digitalisierungs-Hubs in Polen, die Gründung eigener Start-ups (viesure und beesafe) bzw. Beteiligungen wie ViveLaCar oder IST Cube. Mit den Digital Impact Labs in Leipzig und Plug and Play, eine der weltweit größten Innovationsplattformen mit Sitz im Silicon Valley, nutzt die VIG-Gruppe Kooperationen, um digitale Innovationsprojekte mit und für die Gruppengesellschaften zu erarbeiten. Die Vienna Insurance Group setzt stark auf eigene Assistance-Gesellschaften, um ihren Kunden mit digitalen Zusatzleistungen einen Mehrwert zur Hauptaufgabe der Absicherung von Risiken zu bieten. Im Rahmen der „Agenda 2020“ wurden bereits über 1,3 Mio. Assistancefälle über eigene Gesellschaften in mittlerweile zehn Ländern abgewickelt.

Im Rahmen der „Agenda 2020“ hat sich die VIG-Gruppe intensiv auch dem Thema Nachhaltigkeit gewidmet und 2017 ihre Nachhaltigkeitsstrategie beschlossen. Zu den gesetzten Maßnahmen zählt etwa die Klimawandelstrategie, die im Mai 2019 veröffentlicht wurde und einen schrittweisen Rückzug aus dem Kohlesektor vorsieht. Die Gruppe unterstützt damit den Übergang in eine CO2-arme Zukunft. Als weitere Maßnahme werden umweltfreundliche Investitionen in Richtung Schiene, Wind- und Wasserkraft sowie in Green Bonds verstärkt. 2019 wurde der Bestand an Green Bonds verdoppelt und 2020 ein Gesamt-Exposure an Green Bonds von 238 Mio. Euro verzeichnet. Die Vienna Insurance Group plant demnächst eine Nachhaltigkeitsanleihe zu begeben, die sowohl umweltfreundliche als auch soziale Anlageformen beinhaltet.

Vorläufige Zahlen
Die in dieser Aussendung enthaltenen Angaben zum Geschäftsjahr 2020 basieren auf vorläufigen Daten. Die endgültigen Angaben zum Geschäftsjahr 2020 werden mit dem Geschäftsbericht am 15. April 2021 auf der Webseite www.vig.com veröffentlicht.

  

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>Die börsennotierte Vienna Insurance Group (VIG) hat im
>Coronajahr 2020 bei stabilen Einnahmen weniger Gewinn gemacht.
>Das Ergebnis vor Steuern sank um 33,7 Prozent auf 346 Mio.
>Euro und lag damit am oberen Ende der erwarteten Bandbreite
>von 300 bis 350 Mio. Euro. "Den Gewinn vor
>Steuern streben wir für 2021 in einer Bandbreite von 450 Mio.
>bis 500 Mio. Euro an und kehren damit auf das Vorkrisenniveau
>zurück." Der im November vergangenen Jahres angekündigte
>Zukauf des Osteuropa-Geschäfts der niederländischen Aegon ist
>laut VIG darin noch nicht inkludiert.


Dem steht eine Marktkapitalisierung von nur 2,931 Mrd. gegenüber.

  

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>>Die börsennotierte Vienna Insurance Group (VIG) hat im
>>Coronajahr 2020 bei stabilen Einnahmen weniger Gewinn
>gemacht.
>>Das Ergebnis vor Steuern sank um 33,7 Prozent auf 346
>Mio.
>>Euro und lag damit am oberen Ende der erwarteten
>Bandbreite
>>von 300 bis 350 Mio. Euro. "Den Gewinn vor
>>Steuern streben wir für 2021 in einer Bandbreite von 450
>Mio.
>>bis 500 Mio. Euro an und kehren damit auf das
>Vorkrisenniveau
>>zurück." Der im November vergangenen Jahres angekündigte
>>Zukauf des Osteuropa-Geschäfts der niederländischen Aegon
>ist
>>laut VIG darin noch nicht inkludiert.
>
>
>Dem steht eine Marktkapitalisierung von nur 2,931 Mrd.
>gegenüber.


Daher aufgestockt @22,95

  

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The group has proposed a dividend of €0.75 per share (yield of 3.3%, payout of 42%), which missed Bloomberg consensus of €1.01 by -26% (the company did not compile consensus on the dividend). The dividend, which is down from €1.15 in FY19, will in disappoint considering earnings were hit by non-cash charges and solvency capital is strong. The group says the dividend has been set conservatively in line with its payout policy of 30% - 50% and the regulator’s guidance in mind. The Austrian regulator has maintained its guidance, calling for caution on dividends and recommending non-payment.

  

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Gefestigt hat die VIG ihre Position in der Region mit dem Ende November vergangenen Jahres angekündigten Kauf des Osteuropa-Geschäfts der niederländischen Aegon in Ungarn, Polen, Rumänien und der Türkei. In Ungarn wird die VIG dadurch Marktführer, in der Türkei steigt sie in das Lebensversicherungsgeschäft ein. Der Kaufpreis beträgt 830 Mio. Euro. Angesichts der Größe der Transaktion erwartet Stadler auch Kostensynergien - der Nettobarwert werde über 100 Mio. Euro für die nächsten Jahre liegen. Das Closing wird für das zweite Halbjahr 2021 erwartet.

Zum Thema gemeinnützige Wohnbaugesellschaften aus dem Umfeld von VIG und Sozialbau, die um Gelder in der Commerzialbank-Mattersburg-Affäre bangen, erklärte Stadler, es gebe für gemeinnützige Wohnbaugesellschaften spezielle Regeln, aufgrund derer der Einfluss der Eigentümer durchaus begrenzt sei. Die VIG habe in den Wohnbaugesellschaften, an denen sie Anteile hält, entsprechende Untersuchungen angestellt, dort aber keine Verfehlungen feststellen können. Die VIG ist an zwei der Genossenschaften beteiligt, die anderen würden von der Sozialbau im Auftrag der jeweiligen Genossenschaften treuhänderisch verwaltet. Auf das Ergebnis der VIG habe das Engagement keine Auswirkungen.

Die Umsetzung des vierjährigen Managementprogramms "Agenda 2020" habe Kostensenkungen gebracht und auch zur Verbesserung der Combined Ratio beigetragen. Dazu zählen etwa 13 Fusionen in elf Ländern oder die Optimierung des Schadensauszahlungsprozesses in 15 Gesellschaften, was ein jährliches Einsparpotenzial von 45 Mio. Euro gebracht habe. Eine Methode zur Betrugsverringerung werde in 22 Gesellschaften angewendet und habe Einsparungen von 28 Mio. Euro gebracht. Dieses soll künftig auch in der Lebensversicherung angewendet werden.

  

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>>Dem steht eine Marktkapitalisierung von nur 2,931 Mrd.
>>gegenüber.
>
>
>Daher aufgestockt @22,95


Und nochmal @22,05. Diese negative Reaktion verstehe ich ja nicht.

  

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> Und nochmal @22,05. Diese negative Reaktion verstehe ich ja nicht.

Nur 0,75 EUR Dividende ist ein Schock! Sowas nennt sich "Dividendenkontinuität"? Die machen es der Uniqa nach. Ein verheerendes Signal.

  

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>> Und nochmal @22,05. Diese negative Reaktion verstehe ich
>ja nicht.
>
>Nur 0,75 EUR Dividende ist ein Schock! Sowas nennt sich
>"Dividendenkontinuität"? Die machen es der Uniqa nach. Ein
>verheerendes Signal.


Wenn es das ist, das schockt mich nicht.

  

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>>> Und nochmal @22,05. Diese negative Reaktion verstehe
>ich
>>ja nicht.
>>
>>Nur 0,75 EUR Dividende ist ein Schock! Sowas nennt sich
>>"Dividendenkontinuität"? Die machen es der Uniqa nach.
>Ein
>>verheerendes Signal.
>
>
>Wenn es das ist, das schockt mich nicht.


Die Guidance ist natürlich wertlos (=die Hürde so tief legen das man bequem drübersteigen kann), inkl. Übernahme werden sie ja intern nicht wirklich nur Ergebnis wie vor der Krise erwarten.

Investors left frustrated by the dividend cut and muted guidance. The latter is most probably down to management conservatism, but it is unhelpful for a CEE focused stock meant to deliver attractive growth.

  

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On the call, management said the proposal was made with a view to balance the interests of all stakeholders – shareholders, policyholders and, importantly, regulators (Austrian and EIOPA) who have maintained their guidance of caution on dividends. CEO Stadler said that despite the ban on dividends last year, the group still honoured its €1.15 proposal after intense discussions with the regulator. This time they therefore decided to be more cautious and set the dividend at a more conservative level.

  

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Positiver Ausblick 2021, Dividendenvorschlag verfehlt hohe Erwartungen

Das Vorsteuerergebnis 2020 der VIG erreichte das obere Ende der Guidance, jedoch fiel der Nettogewinn im Q4 niedriger aus als von den Analysten erwartet. In Summe blieb das Prämienvolumen 2020 stabil bei EUR 10,4 Mrd., während der Vorsteuergewinn mit EUR 346 Mio. rund ein Drittel unter 2019 lag. Maßgeblich beeinflusst wurde der Gewinn von Firmenwertabschreibungen sowie einem sehr schwachen Finanzergebnis. Dank einer niedrigeren Schadenquote erreichte die Combined Ratio (Schaden-Kosten-Quote) bereits den Zielwert von 95%. Der Vorstand schlägt eine Dividende von EUR 0,75/Aktie (2019: EUR 1,15) und liegt damit deutlich unter den Marktprognosen. Für 2021 rechnet die VIG mit einem Prämienvolumen auf dem Niveau von 2020 und einem deutlichen Anstieg des Vorsteuergewinns auf EUR 450 bis 500 Mio. (ohne Beitrag der übernommenen Aegon).

Ausblick

Der Nettogewinn im Q4 verfehlte die Konsensus-Schätzungen aufgrund eines historisch schwachen Finanzergebnisses. Wir denken aber, dass die negative Kursreaktion nach der Ergebnispräsentation hauptsächlich dem Dividendenvorschlag zuzuschreiben ist, die unter den Erwartungen blieb. Den Ausblick für 2021 stufen wir als konservativ ein. Das Ergebnis 2020 war durch einige negative Einmaleffekte beeinträchtigt, während die operative Entwicklung solide war. Sollte sich dieser positive Trend 2021 fortsetzen, wovon wir ausgehen, darf eine deutliche Ergebnissteigerung durchaus erwartet werden. Zudem ist festzuhalten, dass die Guidance noch keinen Beitrag der Aegon CEE enthält, die Akquisition soll zu Beginn der zweiten Jahreshälfte 2021 abgeschlossen werden. Wir bleiben bei unserer positiven Meinung zur VIG-Aktie.

Erste Bank

  

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VIG platzierte Nachhaltigkeitsanleihe im Höhe von 500 Mio. Euro

Die Vienna Insurance Group (VIG) hat eine Senior-Nachhaltigkeitsanleihe im Wert von 500 Mio. Euro ausgegeben, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit. Die Emission war bereits im Jänner von dem Unternehmen avisiert worden. Die Anleihe mit einer Laufzeit von 15 Jahren und einem Kupon von 1,00 Prozent pro Jahr sei erfolgreich bei institutionellen Investoren im In- und Ausland platziert worden. Der Emissionskurs wurde bei 99,282 Euro festgesetzt.

  

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VIG tritt Nachhaltigkeitsinitiative UN Global Compact bei
Senior-Nachhaltigkeitsanleihe mit 500 Mio. Euro erfolgreich platziert
Wien (OTS) - Die Vienna Insurance Group (VIG) ist am 8. März 2021 dem United Nations Global Compact beigetreten, der weltweit größten Initiative für Unternehmensverantwortung und Nachhaltigkeit. Mit dem Beitritt bekennt sich die VIG-Gruppe zu den zehn universellen Prinzipien des UN Global Compact in den Bereichen Umweltschutz, Arbeitsnormen, Menschenrechte und Korruptionsbekämpfung und setzt in diesen Bereichen bereits zahlreiche Maßnahmen.

Die Versicherungsgruppe gehört damit zu den bisher über 13.000 Unternehmen weltweit, die dieser Initiative beigetreten sind. Die VIG bekennt sich weiters zu den UN Sustainable Development Goals (SDGs) und verpflichtet sich, diese aktiv in ihrem Einflussbereich voranzutreiben. Einmal pro Jahr wird die VIG-Gruppe im Rahmen des UN Global Compact einen Fortschrittsbericht vorlegen, mit dem sie als teilnehmendes Unternehmen bekundet, dass sie an der Umsetzung der Prinzipien sowie der SDGs arbeitet. Die VIG-Gruppe integriert sie seit 2019 in ihre Nachhaltigkeitsberichterstattung.

„Das größte Potential zur Mitwirkung an den 17 nachhaltigen Entwicklungszielen der Vereinten Nationen durch die VIG-Gruppe sehen wir bei den vier Zielen: Gesundheit und Wohlergehen, Maßnahmen zum Klimaschutz, Nachhaltige Städte und Gemeinden sowie Geschlechtergleichheit“, erklärt Generaldirektorin Elisabeth Stadler.

„Für uns ist es zudem künftig noch wichtiger, unsere Investmentstrategie an sozialen und ökologischen Kriterien auszurichten und Produkte mit ökologischem Mehrwert anzubieten. Denn wir sehen es als unsere Aufgabe, bereits heute das zu schützen, was morgen noch mehr zählen wird: zukunftsfähige, erneuerbare Energie, lebenswerte Lebensräume unter Schonung der Ressourcen sowie den sozialen Zusammenhalt. Wie wichtig der geworden ist, zeigt uns gerade die derzeitige Pandemie“, so Stadler.

Senior-Nachhaltigkeitsanleihe von 500 Mio. Euro
Die jüngste Initiative der Vienna Insurance Group zu nachhaltigen Investments ist eine Senior-Nachhaltigkeitsanleihe, die erfolgreich am 18. März 2021 in der Höhe von 500 Mio. Euro platziert wurde. Rund 50 Investoren aus 12 Ländern Europas haben die Anleihe gezeichnet, mehr als drei Viertel davon haben einen expliziten Fokus auf Nachhaltigkeit in ihren Portfolios. Mit 15 Jahren trägt der Bond die längste Laufzeit, die bisher im Jahr 2021 in diesem Segment platziert wurde. Die Nachhaltigkeitsanleihe der VIG wird für Investments in grüne und soziale Vermögenswerte verwendet. Dazu wurde ein sogenanntes Sustainability Bond Framework erstellt und dieses von einer unabhängigen ESG-Ratingagentur (Sustainalytics) beurteilt. Der Nettoemissionserlös fließt in grüne Projekte in den Bereichen erneuerbare Energie, grüne Gebäude, Clean Transportation und Energieeffizienz sowie in soziale Projekte für bezahlbaren Wohnraum und Zugang zu grundlegenden Dienstleistungen wie beispielsweise Bildung oder Gesundheit.

Klimawandelstrategie definiert
Im Mai 2019 wurde die Klimawandelstrategie der Vienna Insurance Group veröffentlicht. Die VIG-Gruppe zieht sich bis 2035 schrittweise aus dem Kohlesektor zurück und unterstützt damit den Übergang in eine CO2-arme Zukunft. Die Underwriting-Leitlinie wurde angepasst und seit Mai 2019 werden keine neuen Versicherungsverträge mehr für Kohlekraftwerke oder -minen abgeschlossen. Die Investitionen in den Kohlesektor werden bis 2025 um deutlich mehr als die Hälfte und zugunsten von Investitionen in umweltfreundliche Anlageformen reduziert.

Grüne Veranlagung
Die VIG-Gruppe berücksichtigt in ihrer Investmentstrategie entsprechend soziale und ökologische Kriterien und verstärkt ihre Investitionen in Richtung Schiene, Wind- und Wasserkraft sowie in Green Bonds. 2019 wurde der Bestand an Green Bonds verdoppelt und 2020 weiter um mehr als 50 % auf ein Gesamt-Exposure von 238 Mio. Euro erhöht. Ein besonderer Stellenwert kommt umweltrelevanten Unternehmen zu. Die VIG-Gruppe unterstützt innovative und umweltorientierte Branchen bei der Absicherung von Risiken und zählt zu den Marktführern, wenn es um die Versicherung von Anlagen zur Erzeugung erneuerbarer Energien geht.

Bezahlbarer Wohnraum
Das Engagement im sozialen Bereich in der Anlagestrategie umfasst auch Investitionen in den gemeinnützigen Wohnbau. Die VIG-Gruppe ist indirekt an mehr als 100.000 Wohnungen beteiligt, die von gemeinnützigen Bauträgern errichtet wurden. Damit unterstützt sie indirekt den Zugang zu bezahlbarem Wohnraum. Aufgrund der permanent steigenden Wohnkosten ist dies ein zentrales Anliegen der Menschen.

Versicherungsprodukte mit dem Österreichischen Umweltzeichen
Dem stetig wachsenden Wunsch der Konsumenten, Nachhaltigkeit auch in den Versicherungs-angeboten und Vorsorgeprodukten zu finden, begegnen die VIG-Gruppengesellschaften schon jetzt. Die Wiener Städtische Versicherung und die Donau Versicherung bieten ihren Kunden beispielsweise seit Mai 2020 neuartige Fondspolizzen an, die mit dem Österreichischen Umweltzeichen ausgezeichnet wurden und ausschließlich in nachhaltige Fonds investieren.

Klare Maßnahmen gegen Korruption und für Schutz der Menschenrechte
Mit einem gruppenweiten, effizienten Compliance-Management-System setzt die VIG auch ein deutliches Zeichen für Integrität und gegen Korruption und Bestechung. Im VIG Code of Business Ethics sind unter anderem jegliche Spenden oder Sponsoringzahlungen an politische Parteien oder ihnen nahestehende Personen untersagt. Die VIG-Gruppe hat sich weiters verpflichtet, in keine Unternehmen zu investieren, die geächtete Waffen produzieren oder mit diesen handeln. Dazu zählen biologische und chemische Waffen, Streumunition inklusive möglicher Start-, Abschuss- und Wurfsysteme, Anti-Personenminen, Atomwaffen und Uranmunition. Das wird strikt geprüft, denn auch wenn die Verwicklung eines Unternehmens in die Produktion oder den Handel mit geächteten Waffen nicht eindeutig erwiesen ist, sieht die Gruppe sicherheitshalber von einem Investment ab.

  

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Vienna Insurance Group investiert weiter in die InsurTech-Szene
Investmentgesellschaft VENPACE GmbH & Co. KG mit Sitz in Köln gegründet

Wien (OTS) - Gemeinsam mit drei anderen Investoren hat die Vienna Insurance Group den InsurTech Fonds VENPACE etabliert. Dessen Ziel ist die Suche, finanzielle Unterstützung und Nutzung von jungen, international tätigen Technologieunternehmen. Der Schwerpunkt wird auf InsurTechs gelegt.

Die Vienna Insurance Group beteiligt sich mit 25 % an der neuen Investmentgesellschaft und setzt damit den nächsten Schritt im Rahmen der umfangreichen Aktivitäten zur digitalen Transformation. Zu den Investoren und Gründern von VENPACE gehören neben der Vienna Insurance Group die IDEAL Versicherungsgruppe, die Provinzial Rheinland Versicherung AG und die PrismaLife AG. „Wir wollen die wachsende InsurTech-Szene mit ihren innovativen Ideen für unseren weiteren Ausbau von digitalen Produkt- und Serviceleistungen nutzen. Wir investieren bewusst in einer frühzeitigen Phase in zukunftsorientierte Start-ups, um daraus mittelfristig Erträge, unter gleichzeitiger Verteilung der Risiken auf mehrere Investoren, zu generieren“, erklärt Generaldirektorin Elisabeth Stadler.

Ziel der neu gegründeten Gesellschaft ist, nach international tätigen Start-ups zu suchen, die sich mit vorgegebenen Themenfeldern beschäftigen. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, VENPACE im Rahmen von Corporate Venturing zu nutzen, um Ideen mit dafür eigens gegründeten Start-ups zu realisieren. Im ersten Schritt wird der Fokus auf die Lebensversicherung und die digitalen Berührungspunkte mit den Kunden gelegt. Weitere Suchkriterien sind Vertrieb und Marketing, neue Geschäftsmodelle für Mobilität und Wohnen sowie innovative Versicherungsmodelle. „Start-ups verfolgen innovative Ideen und sind stark chancenorientiert. Große Unternehmen arbeiten nach funktionierenden Geschäftsmodellen, bei denen oft potenzielle Risiken gegen mögliche Chancen gemessen werden. Wir sehen die Kooperation mit Start-ups daher als gewinnbringende Investition und Partnerschaft“, betont Elisabeth Stadler.

Die neue Investmentgesellschaft soll über einen Zeitraum von zehn Jahren Eigenkapitalbeteiligungen an Technologieunternehmen aufbauen und verwalten. Die Mindestinvestition der vier Gesellschafter beläuft sich auf eine Million Euro in den nächsten fünf Jahren. Zusätzlich können die Investoren über VENPACE direkt in für sie interessante Unternehmen investieren und dadurch effizient die Start-up-Expertise und Kapazitäten der Investmentgesellschaft nutzen. Nähere Informationen über VENPACE finden Sie unter www.venpace.com.

  

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EANS-Adhoc: Vienna Insurance Group AG Wiener Versicherung Gruppe - Erwerb der Aegon-Gesellschaften von Ungarn vorerst verhindert
VERÖFFENTLICHUNG EINER INSIDERINFORMATION GEMÄSS ARTIKEL 17 MAR DURCH EURO ADHOC MIT DEM ZIEL EINER EUROPAWEITEN VERBREITUNG. FÜR DEN INHALT IST DER EMITTENT VERANTWORTLICH


Wien - Die VIENNA INSURANCE GROUP AG Wiener Versicherung Gruppe hat gestern Nachmittag einen Bescheid erhalten, in dem das ungarische Innenministerium mitteilt, dass der geplante Erwerb der Aegon Gesellschaften in Ungarn durch ein ausländisches Unternehmen untersagt wird. Die Vienna Insurance Group ist im Rahmen des Genehmigungsverfahrens seit Jänner 2021 bis dato in konstruktiven Gesprächen mit dem zuständigen ungarischen Finanzminister. Der Bescheid steht in Widerspruch zum bisherigen Verlauf der Gespräche. Die Vienna Insurance Group geht von einer zeitnahen positiven Klärung dieses Themas aus.

  

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Viel geredet und trotzdem nix gesagt. Was ist das Problem? Was hat ein Innenministerium überhaupt damit zu tun?

VIG-CEO Elisabeth Stadler: „Wir fühlen uns seit 25 Jahren in Ungarn zu Hause“
Geplanter Erwerb des Osteuropageschäfts der Aegon wird durch Ungarn vorübergehend blockiert
Wien (OTS) - „Unsere Verbundenheit zu Ungarn ist historisch gewachsen und seit jeher von gegenseitiger Wertschätzung geprägt. Seit einem Vierteljahrhundert investieren wir erfolgreich in die ungarische Volkswirtschaft. Insofern hat uns die Mitteilung der ungarischen Behörden überrascht“, kommentiert Generaldirektorin Elisabeth Stadler die gestrige Depesche des ungarischen Innenministeriums. „Mit der Übernahme und Absicherung von Risiken des täglichen Lebens und durch langfristige Investitionen leisten wir einen wertvollen volkswirtschaftlichen Beitrag und tragen so zur sozialen Absicherung und zur Sicherung von Arbeitsplätzen bei“, so Stadler weiter.

Nach der erfolgreichen Unterzeichnung des Kaufvertrages zum Erwerb des Osteuropageschäfts der niederländischen Aegon Ende November 2020 hat die Vienna Insurance Group die üblichen Gespräche aufgenommen und Genehmigungsverfahren mit den lokalen Behörden eingeleitet. In Ungarn wurden sehr rasch konstruktive Gespräche mit dem Finanzminister geführt. Umso überraschender wurde der VIG am 6. April 2021 am Nachmittag aus dem ungarischen Innenministerium die Verweigerung einer Zustimmung zum Erwerb der ungarischen Aegon-Gesellschaften an einen ausländischen Investor mitgeteilt.

Die Vienna Insurance Group ist seit 1996 in Ungarn vertreten. „Wir sind in allen unseren Märkten als langfristiger und verlässlicher Partner bekannt. Wir kennen unsere Märkte aufgrund unserer Langzeitstrategie sehr gut. Das gilt insbesondere für Ungarn, wir sehen dieses Land als unseren Heimatmarkt. Wir fühlen nicht nur aufgrund unserer gemeinsamen Vergangenheit eine besondere Verbundenheit mit unserem Nachbarn. Wir sehen uns auch nicht als ausländischer Investor, sondern auf Basis unserer lokalen Mehrmarkenstrategie und unserem Prinzip des lokalen Unternehmertums und lokalem Management als Unterstützer und Mitentwickler des ungarischen Versicherungs-marktes“, bekräftigt Elisabeth Stadler die nachhaltig orientierte Marktstrategie der VIG.

„Wir sind daher im beiderseitigen Sinne an einer weiteren langfristigen Partnerschaft mit Ungarn sehr interessiert. Es zeichnet unsere Geschäftsphilosophie aus, in unseren Ländern stets eine konsensorientierte und partnerschaftliche Beziehung zu allen öffentlichen und privaten Institutionen zu pflegen und damit unserer Verantwortung gegenüber unseren Stakeholdern als führende Versicherungsgruppe in der CEE-Region gerecht zu werden“, ergänzt Stadler.

Das Osteuropageschäft der Aegon besteht aus rund 15 Gesellschaften in Ungarn, Polen, Rumänien und der Türkei, wobei die ungarischen Gesellschaften (Versicherung, Pensionskasse, Asset Management und Servicegesellschaft) den Hauptanteil bilden. Die Vienna Insurance Group plant, die zu erwerbenden Gesellschaften in Ungarn gemäß der lokalen Mehrmarkenstrategie unter neuem Namen weiterzuführen. Die VIG ist in allen Ländern, in denen sie Marktführer ist, mit mehreren Gesellschaften unter mindestens zwei verschiedenen Marken vertreten (Österreich, Tschechische Republik, Slowakei, Bulgarien, Nordmazedonien und im Baltikum). In Ungarn würde die VIG mit Genehmigung der Übernahme der Versicherungsgesellschaft von Aegon ebenso Marktführer und plant neben der Union eine zweite Marke erfolgreich zu positionieren. Das Closing für den Erwerb des Osteuropageschäfts der Aegon wird für das zweite Halbjahr 2021 erwartet.

  

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Wirkt wie eine politische Geschichte, hoffentlich schreibt da keiner der Beteiligten mehr SMS, obwohl das Backup der VIG mit dem der Novomatic nicht zu vergleichen ist.

  

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Vienna Insurance Group bestätigt solide Ergebnisse 2020
Solvenzquote von 238 % verdeutlicht starke Kapitalisierung der VIG-Gruppe
Wien (OTS) - Die am 9. März 2021 vorläufig veröffentlichten Zahlen für das Geschäftsjahr 2020 sowie der Ausblick für 2021 werden mit den heute am 15. April 2021 veröffentlichten Berichten der VIG-Gruppe bestätigt.

Stabile Performance in einem Ausnahmejahr
Mit erhöhten Prämieneinnahmen von 10,43 Mrd. Euro, einem Gewinn vor Steuern in Höhe von 346 Mio. Euro und einer weiter verbesserten Combined Ratio auf 95 % verzeichnet die VIG-Gruppe solide Ergebnisse für 2020. „Die VIG-Gruppe ist vergleichsweise gut durch diese schwierige Pandemiezeit gesteuert. Wir haben uns als resilient gegenüber unvorhersehbaren Ereignissen erwiesen. Diese Stabilität ist unser größtes Kapital, um die weiter anhaltend turbulente Zeit zu meistern und auch mit eventuellen lokalen Besonderheiten gut umgehen zu können“, erklärt Generaldirektorin Elisabeth Stadler. Für das Geschäftsjahr 2021 rechnet die VIG mit einem Prämienvolumen auf dem Niveau von 2020 bei rund 10,4 Mrd. Euro und einem Gewinn vor Steuern in der Bandbreite von 450 Mio. Euro bis 500 Mio. Euro. Die Combined Ratio soll weiterhin nachhaltig bei rund 95 % liegen.

Starke Kapitalisierung
Etwas besser als am 9. März 2021 veröffentlicht (235 %) präsentiert sich die endgültige Solvenzquote der Gruppe per Ende 2020. Mit 238 % spiegelt die aufsichtsrechtliche Solvenzquote die weiterhin sehr starke Kapitalisierung der VIG-Gruppe wider. Die VIG-Gruppe verfügt zum 31.12.2020 über aufsichtsrechtliche Eigenmittel in der Höhe von 8,8 Mrd. Euro, davon 83 % mit der höchsten Qualität (Tier1). Das Solvenzkapitalerfordernis beträgt 3,7 Mrd. Euro. Nähere Details können dem Bericht über die Solvabilität und Finanzlage der VIG-Gruppe entnommen werden.

Veröffentlichung von Konzern- und Nachhaltigkeitsbericht
Für das Jahr 2020, das für alle von großer Unsicherheit geprägt war, stellt die VIG-Gruppe ihr Versprechen „Schützen, was zählt“ auf das Cover des Konzernberichts und unterstreicht damit den Unternehmenszweck, Sicherheit und Schutz zu bieten. „Wir sehen es als unsere Verantwortung, jene Werte mit Respekt und Voraussicht zu behandeln, die unseren Kunden am Herzen liegen“, führt Elisabeth Stadler aus. „Dabei haben wir nicht nur das Heute und Hier im Blick, sondern gemäß unserer langfristigen Orientierung natürlich auch die Zukunft“. Das wird im Nachhaltigkeitsbericht unter dem Titel „Schützen, was zählen wird“ deutlich. Die Bedeutung von ökologischen und sozialen Faktoren sowie guter Unternehmensführung, oftmals unter dem Schlagwort ESG zusammengefasst, werden im Online-Konzernbericht von den Mitgliedern des Vorstands näher ausgeführt. Neben den detailliert aufgeschlüsselten Erfolgen der von 2017 bis 2020 umgesetzten „Agenda 2020" ist auch ein Videorückblick zum Jahr 2020 von Generaldirektorin Elisabeth Stadler zu sehen.

Mit 15. April 2021 stehen der Online-Konzernbericht 2020 unter www.geschaeftsbericht.vig/2020, sowie der Konzernbericht 2020, der Nachhaltigkeitsbericht 2020, der Bericht Embedded Value, der Einzelabschluss VIG Holding und der Bericht über die Solvabilität und Finanzlage der VIG-Gruppe unter www.vig.com zur Verfügung.

  

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Wiener Städtische Versicherung wächst deutlich über Markt
Prämien stiegen im Vorjahr um 3 Prozent auf 3,2 Mrd. Euro



Wachstum in allen Sparten – auch in der Lebensversicherung



Schaden-Kosten-Quote mit 91,8 Prozent erneut im Spitzenfeld
100 Mio. Euro-Investment in digitale Projekte

Die Wiener Städtische Versicherung steigerte im Vorjahr ihr Prämienvolumen um 3 Prozent auf 3,2 Mrd. Euro und ist damit deutlich stärker gewachsen als der österreichische Markt (1,5 Prozent). Der Marktanteil erhöhte sich auf 17,8 Prozent, damit liegt die Wiener Städtische weiterhin auf dem zweiten Rang in Österreich. „Wir sind bisher sehr stabil durch die Corona-Krise gekommen. 2020 war für uns trotz der zahlreichen Einschränkungen ein solides Jahr, heuer wird es nicht einfacher, alles hängt von der COVID-Eindämmung und der davon abhängigen Wirtschaftsentwicklung ab“, sagt Ralph Müller, Generaldirektor der Wiener Städtischen Versicherung.

Besonders stark war der Prämienzuwachs in der Schaden-/Unfallversicherung mit 4,6 Prozent auf 1,4 Mrd. Euro. Haupttreiber waren die allgemeine Haftpflichtversicherung und die Sparten Sturmschaden und Glasbruch, in der Kfz-Versicherung stieg insbesondere die Nachfrage nach der Kaskoversicherung überdurchschnittlich stark an. Die Themen Gesundheit und Gesundheitsvorsorge haben durch die Pandemie einen zusätzlichen Schub erfahren, die Krankenversicherung legte im Vorjahr um 3,9 Prozent auf 434 Mio. Euro zu. Selbst in der Lebensversicherung verzeichnete die Gesellschaft in einem schwierigen Marktumfeld ein Plus von 1 Prozent, und mit einem Prämienvolumen von 1,3 Mrd. Euro ist und bleibt die Wiener Städtische damit die klare Nummer eins in Österreich.

Der Gewinn vor Steuern (EGT) lag im Vorjahr bei 124,3 Mio. Euro (IFRS) und damit um 30 Prozent niedriger als im Jahr davor. Ausschlaggebend dafür waren ein geringeres Finanzergebnis aufgrund der anhaltenden Niedrigzinssituation sowie Abschreibungen von Beteiligungen. Die Schaden-Kosten-Quote (Combined Ratio) hat sich 2020 um 0,6 Prozentpunkte auf 91,8 Prozent verbessert.

Digitalisierungsstrategie verstärken

Unabhängig von der Corona-Krise wird die Wiener Städtische ihre vor Jahren gestartete Digitalisierungsoffensive weiter vorantreiben. „Wir werden in den kommenden drei Jahren weitere 100 Millionen Euro in Digitalisierungsprojekte investieren. Ziel ist es, den digitalen Kundenservice noch weiter auszubauen, ganz nach unserem Motto: Convenience first“, so Müller. So soll eine moderne und innovative Kundenplattform zur Verfügung stehen und die „losleben-App“, mit der Kunden rasch und einfach ihre Rechnungen in der Gesundheitssparte und in der Haushaltversicherung einreichen können, wird als zentrale digitale Drehscheibe für sämtliche Einreichungen und Schadensmeldungen etabliert. Schrittweise werden die Unfall- und Kfz-Versicherung in diese App integriert. Die „losleben“-App ist bereits heute die mit Abstand bestbewertete Versicherungs-App in Österreich.

Nachhaltige Investments liegen im Trend

Das Bewusstsein für nachhaltige Investments ist in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen. Die Wiener Städtische hat im Vorjahr erfolgreich die Fondspolizze „Eco Select Invest“ und die s Fonds-Polizze ECO – beide prämiert mit dem österreichischen Umweltzeichen – auf den Markt gebracht und in nur wenigen Monaten mehr als 1.200 Verträge abgeschlossen. „Das zeigt uns eindeutig, dass nachhaltiges und verantwortungsbewusstes Investieren unseren Kundinnen und Kunden immer wichtiger wird und im Mainstream angekommen ist. Schon jetzt fließt jeder zehnte Euro in der fondsgebundenen Lebensversicherung in nachhaltige Fondspolizzen – Tendenz stark steigend“, erklärt der CEO der Wiener Städtischen.

Ausblick

In der Prämienentwicklung knüpft die Wiener Städtische 2021 nahtlos an das erfolgreiche Vorjahr an. Im ersten Quartal verzeichnete die Gesellschaft in der Sachversicherung und Gesundheitsvorsorge ein solides Prämienplus. „Mit dem Auftakt können wir trotz vieler wirtschaftlicher Unsicherheiten zufrieden sein. Ich rechne damit, dass sich die Konjunktur durch das erhöhte Impftempo ab dem Sommer deutlich erholen wird, davon sollten alle profitieren“, sagt Müller. Unabhängig von der Corona-Pandemie sieht er vor allem in der Personenversicherung weiterhin großes Potenzial: Die Gesundheitsvorsorge nimmt einen immer höheren Stellenwert ein und auch die private Alters- und Pflegevorsorge wird – aufgrund der unaufhaltsamen demografischen und gesellschaftlichen Entwicklungen – immer dringlicher.

  

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VIG bekämpft weiter Blockade des Kaufs von Aegon CEE in Ungarn
"Sind nach wie vor im Gespräch mit Finanzministerium in Budapest" - Ungarns Innenressort hatte Erwerb untersagt - Bloomberg: Hereinnahme eines ungarischen Partners könnte Lösung sein

Die Vienna Insurance Group (VIG) bemüht sich weiterhin um den in Ungarn blockierten Kauf des Osteuropa-Geschäfts des niederländischen Versicherer Aegon. Laut Finanznachrichtenagentur Bloomberg könnte eine Lösung darin bestehen, dass ein ungarischer Partner - etwa der Staat selbst - mit in den Deal aufgenommen werden könnte, um den Widerstand in Budapest damit zu überwinden.
Die VIG hatte am 6. April überraschend einen Bescheid erhalten, in dem das ungarische Innenministerium mitteile, dass der geplante Erwerb der Aegon-Gesellschaften in Ungarn durch ein ausländisches Unternehmen untersagt werde, hatte die VIG in der Nacht auf den 7. April mitgeteilt. Der geplante Erwerb des Aegon-Osteuropageschäfts werde von Ungarn vorübergehend blockiert. "Der Bescheid steht in Widerspruch zum bisherigen Verlauf der Gespräche", die seit Jänner geführt worden waren, erklärte der österreichische Versicherer. Dennoch gehe die VIG von einer zeitnahen positiven Klärung dieses Themas aus.

"Wir sind nach wie vor im Gespräch mit dem ungarischen Finanzminister", hieß es am Dienstagnachmittag aus der VIG zur APA. Dieser Minister sei der VIG auch von Beginn an als Ansprechpartner genannt worden - und er bleibe es, auch nach dem Veto des Innenministeriums, das auf eine seit Jahren bestehende Notstandsverordnung zum Schutz bestimmter Branchen verwies, neuerdings auch Versicherungen.

Auch nach dem Veto sei der VIG aus dem Finanzministerium signalisiert worden, dass "die Tür noch offen" sei, wurde heute in der Zentrale des Konzerns in Wien betont. VIG-Chefin Elisabeth Stadler hatte sich Anfang April von der abschlägigen Mitteilung aus Ungarn überrascht gezeigt und betont, man sei "an einer weiteren langfristigen Partnerschaft mit Ungarn sehr interessiert". Wenn für Ungarn keine Zustimmung komme, müsste man das gesamte Paket wohl überdenken, hieß es am 7. April zur APA aus der VIG.

Das CEE-Geschäft der Aegon besteht aus rund 15 Gesellschaften in Ungarn, Polen, Rumänien und der Türkei, dabei bilden den Hauptteil die ungarischen Gesellschaften (Versicherung, Pensionskasse, Asset Management und Servicegesellschaft). Die VIG würde in Ungarn mit dem Kauf Marktführer. Im November hatte die VIG die Übernahme des Aegon-Osteuropageschäfts in Ungarn, Polen, Rumänien und der Türkei um 830 Mio. Euro bekanntgegeben hatte. Das Closing wurde fürs zweite Halbjahr 2021 erwartet.

Ob der von Bloomberg angesprochene "Partner" ein privater oder staatlicher sein kann, darüber gingen am Dienstag die Darstellungen informierter Kreise auseinander. Laut Finanzagentur könnte es der ungarische Versicherer CIG Pannonia NyRt sein, zu dessen Hauptaktionären Personen des Umfelds von Premier Viktor Orban gezählt werden. Allenfalls könnte aber auch eine Beteiligung einer staatlichen Stelle angedacht sein.

  

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VIG wird FMA-Strafe in Sachen s Immo bekämpfen

Finanzaufsicht sah Meldepflicht verletzt und verdonnerte VIG, Wiener Städtische und Städtischen Versicherungsverein zu insgesamt 680.000 Euro

Die Vienna Insurance Group (VIG), ihre Tochter Wiener Städtische und die Mutter Wiener Städtischer Versicherungsverein haben von der Finanzmarktaufsicht (FMA) eine Strafe von insgesamt 680.000 Euro aufgebrummt bekommen. Grund ist eine frühere s-Immo-Beteiligung von gut einem Zehntel, die aus Sicht der FMA nicht ordnungsgemäß gemeldet worden war. Die VIG betonte zu einem "Börsianer"-Bericht dazu, man habe alle gesetzlichen Bestimmungen genau eingehalten.
Beim Verkauf der Aktien sei der Kapitalmarkt rechtzeitig und vollumfänglich informiert worden, so dass zu jeder Zeit vollständige Transparenz geherrscht habe, erklärte die VIG am Montagnachmittag. Im Gesetz sei ganz klar geregelt, dass nur Änderungen an den Stimmrechtsanteilen gemeldet werden müssten. Da seinerzeit nur die Fondsgesellschaft die Stimmrechte innegehabt habe, "bestand für uns hinsichtlich dieser Stimmrechtsanteile keine Meldepflicht". Die Fondsgesellschaft habe ihren Stimmrechtsanteil immer gesetzeskonform gemeldet.

Die Frage der Meldepflicht, die die FMA bereits im April 2019 genauer zu prüfen in Aussicht stellte, bezog sich auf s-Immo-Aktien, die die zur VIG gehörende damalige s Versicherung in Spezialfonds gehalten hatte. Beim Verkauf dieser Aktien hatte die s Versicherung, die 2018 in der Wiener Städtischen aufgegangen ist, diese Titel nicht in die Berechnung der Meldeschwellen einbezogen, "aus unserer Sicht völlig rechtskonform", wie die VIG heute betonte.

Vielmehr seien diese Aktien in den Spezialfonds, wie gesetzlich vorgeschrieben, unmittelbar von der Fondsgesellschaft gemeldet worden, da auch nur diese über das Recht zur Ausübung der Stimmrechte verfügt habe. Von der FMA wurden VIG, Wiener Städtische und Wiener Städtischer Versicherungsverein per Bescheid mit je 226.667 Euro Sanktion belegt, so die VIG. Dass die VIG diese Entscheidung als ungerechtfertigt ansieht und den Bescheid bekämpfen wird, hatte davor der "Börsianer" berichtet.

  

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Kann mich an ein Gespräch mit einem Pioneer-Fondsmanager vor einigen Jahren erinnern, wo ich ihn gefragt hab, warum sie in Jowood-Aktien investieren, und was sie mit den Stimmrechten machen.

Antwort: Immer wenn sie die Schwelle in ihren Fonds insgesamt über- oder unterschreiten, müssen sie melden, auch wenn es sich um Kunden handelt, die den Fondsmantel von Pioneer nützen.

Dass das plötzlich anders sein sollte? Dann hätte die FMA das vielleicht früher verlautbaren sollen, damit sich die Fonds auskennen.

  

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VIG im ersten Quartal mit mehr Gewinn

Einnahmen und Combined Ratio stabil - VIG-Gruppe "voll im Plan für die 2021 angestrebte Gewinngröße zwischen 450 und 500 Mio. Euro"

Die börsenotierte Vienna Insurance Group (VIG) hat im ersten Quartal mehr Gewinn erzielt. Die Einnahmen blieben stabil. Der Gewinn vor Steuern stieg im Vergleich zur Vorjahresperiode um 5 Prozent auf 128 Mio. Euro, wie die Versicherung am Mittwoch mitteilte. Mit diesem Ergebnis liege die VIG-Gruppe "voll im Plan für die 2021 angestrebte Gewinngröße zwischen 450 und 500 Mio. Euro." Das Nettoergebnis erhöhte sich um rund 15 Prozent auf 99 Mio. Euro.
Die VIG sei vor der Corona-Pandemie sehr erfolgreich unterwegs gewesen, bisher sehr solide durch diese weltweite Ausnahmesituation gekommen und knüpfe bereits jetzt wieder an das Niveau des ersten Quartals 2019 an, so VIG-Chefin Elisabeth Stadler. Zur weiteren Entwicklung erklärte sie in der heutigen Mitteilung: "Obwohl sich die wirtschaftliche Erholung in den meisten Ländern der CEE-Region auf Grund der seit dem Herbst 2020 verschärften Infektionszahlen verzögern wird, sind wir zuversichtlich, unsere Ziele für 2021 zu erfüllen. Einen entscheidenden Faktor für eine spürbare volkswirtschaftliche Entspannung werden die Impfraten spielen, wo wir derzeit in vielen unserer Märkte deutliche Fortschritte sehen."

Das Gesamtprämienvolumen war in den ersten drei Monaten stabil bei 3,11 (3,12) Mrd. Euro. In den Sparten Auto, Sonstige Sachversicherung und in der Krankenversicherung sei das sehr gute Ergebnis des Vorjahresquartals trotz Pandemiebedingungen gesteigert worden, heißt es in der Mitteilung. In der Lebensversicherung und dabei vor allem bei den Einmalerlägen seien die Prämien strategiemäßig zurückgegangen. In einigen Segmenten hätten Währungseffekte die Prämienentwicklung beeinflusst: Wechselkursbereinigt wäre eine Prämiensteigerung von 1,6 Prozent zu verzeichnen.

Die in absoluten Zahlen höchsten Einnahmenzuwächse verzeichneten Rumänien, Tschechien und Polen. Die Segmente mit den höchsten Gewinnbeiträgen seien Österreich, die Tschechische Republik und die Slowakei.

Zum vorübergehend in Ungarn blockierten Kauf des Osteuropa-Geschäfts des niederländischen Versicherers Aegon hieß es aus der VIG auf APA-Anfrage: "Die Vienna Insurance Group befindet sich weiterhin in konstruktiven Gesprächen mit dem ungarischen Finanzministerium, um die Möglichkeiten eines positiven Abschlusses der Transaktion zu erkunden und die Akquisition abzuschließen".

Die Combined Ratio - Schäden und Kosten gemessen an den Einnahmen - war laut Mitteilung stabil bei 95,2 (95,1) Prozent. Das Finanzergebnis (exkl. Ergebnis aus at equity bewerteten Unternehmen) sank um 29 Prozent auf 175,8 Mio. Euro, vor allem wegen geringerer Abschreibungen und Wertberichtigungen sowie erhöhter realisierter Gewinne. Die Kapitalanlagen der VIG-Gruppe einschließlich der liquiden Mittel betrugen per Ende März 37,1 Mrd. Euro.

  

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>Einnahmen und Combined Ratio stabil - VIG-Gruppe "voll im Plan
>für die 2021 angestrebte Gewinngröße zwischen 450 und 500 Mio.
>Euro"

Marktkapitalisierung 3,1 Mrd.

  

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Vienna Insurance Group startet neues Strategieprogramm
„VIG 25“ sichert die dynamische Weiterentwicklung der Gruppe
Wien (OTS) - Gemeinsam mit den CEOs der Gruppengesellschaften hat das Management der Holding das strategische Programm der Gruppe für den Zeitraum 2021 bis 2025 erarbeitet und gestartet. Drei konkrete Gruppenziele fokussieren auf finanzielle Stabilität und Profitabilität, Kundennähe, Nachhaltigkeit und Marktwachstum.

„VIG 25“ als Antwort auf Trends
Basis für die Festlegung von Gruppenzielen und mit diesen verbundenen neuen Initiativen war die Analyse der wichtigsten Trends und deren Auswirkungen auf die Versicherungswirtschaft. „Wir sehen ein Umfeld, das in den kommenden Jahren von disruptiven Entwicklungen gekennzeichnet sein wird, die ihre Potentiale nicht unmittelbar, aber kontinuierlich entfalten werden. Auf dieses Umfeld reagieren wir mit einer evolutionären Strategie, die Bewährtes mit Neuem kombiniert, um eine dynamische Weiterentwicklung der Gruppe zu sichern. Sowohl das Niedrigzinsumfeld als auch der steigende Druck seitens der Regulatorik und die zunehmende Relevanz umweltspezifischer Themen prägen bereits seit etlichen Jahren das Marktumfeld für Versicherer. Der Vertrieb – nicht zuletzt auch durch die Erfahrungen in der Pandemie – wird zukünftig verstärkt hybrid und eine Mischung aus persönlichem und digitalem Kontakt sein. Die Kontaktfrequenz mit den Kunden sinkt, weshalb die Bedeutung der Sichtbarkeit bei den Kunden steigt und wir neue Kundenerlebnisse zusätzlich zur Absicherung der Risiken bieten wollen. Trotz verstärkter Digitalisierung zählt bei uns ganz klar der Faktor Mensch und die Expertise unserer Mitarbeiter. Das eröffnet uns die Möglichkeit, mittels neuer Formate der Ansprache zusätzliche Wachstumspotentiale zu erschließen“, analysiert Elisabeth Stadler, Vorstandsvorsitzende der Vienna Insurance Group, die Basisüberlegungen für das neue Strategieprogramm.

Drei Gruppenziele
„Das Geschäftsmodell der Vienna Insurance Group hat sich auch unter der extremen Stresssituation der Pandemie mehr als bewährt. Wir wollen unsere führende Position in der CEE-Region nicht nur festigen, sondern weiter ausbauen und nachhaltige Werte für Gesellschaft, Kunden und Mitarbeiter schaffen. Im Zuge der fortschreitenden Vernetzung menschlicher Grundbedürfnisse wie Vertrauen und Sicherheit werden kulturelle und soziale Aspekte für die Relevanz von Finanzdienstleistungen immer wichtiger. Wir haben deshalb bei der Festlegung der Gruppenziele neben finanziellen Kennzahlen auch ganz bewusst einen starken Fokus auf soziales Engagement gelegt, da es uns ein besonderes Anliegen ist, dieses Thema in den CEE-Märkten stärker zu verankern“, erklärt Elisabeth Stadler.

Die drei Gruppenziele umfassen:

Ausbau der führenden Marktposition in CEE, wozu unter Berücksichtigung des entsprechenden Länderportfolios die Erreichung von zumindest einer Top-3 Marktposition in jedem CEE-Markt angestrebt wird (ausgenommen Slowenien).
Schaffung von nachhaltigem Wert durch Verdienen der Eigenkapitalkosten.
Erreichung von ESG-bezogenen Zielen in den Bereichen Gesellschaft, Kunden und Mitarbeiter.
Geschärfte Länderportfolios
Die Vienna Insurance Group stärkt weiter komparative Kostenvorteile und ihre Kundennähe. Um den lokal diversifizierten Ansprüchen in den sich unterschiedlich entwickelnden Märkten der VIG noch besser als bisher gerecht zu werden, teilt die VIG-Gruppe künftig ihre Region in den Kernmarkt Zentral- und Osteuropa (CEE), der 20 Länder inklusive Österreich umfasst, und in 10 Spezialmärkte (Deutschland, Liechtenstein, Italien, Türkei, Georgien, Weißrussland, Nordics und Frankreich), in denen eine jeweils spezifische Zielsetzung verfolgt wird. Innerhalb der 20 CEE-Märkte wurden Portfolio-Gruppen entsprechend der jeweiligen Marktpotentiale mit unterschiedlichen Zielsetzungen definiert. Im Rahmen des neuen Strategieprogramms wurde darüber hinaus einerseits die Länderverantwortung der Vorstände der Gruppe mit regionaler Gliederung neu geordnet und andererseits zur effektiven Umsetzung neben dem CEO und CFRO (Chief Financial and Risk Officer), auch ein Chief Technical Officer (CTO), ein Chief Operations Officer (COO) sowie ein Chief Innovation Officer (CIO) auf Vorstandsebene etabliert.

Bis Ende 2025 Prämienvolumen von rund 12,3 Mrd. Euro angestrebt
Zur Schaffung von nachhaltigen Werten hat die Vienna Insurance Group finanzielle Parameter definiert: Bis Ende 2025 soll ein Prämienvolumen von rund 12,3 Mrd. Euro erwirtschaftet werden. Das entspricht, ausgehend von der Basis 2020 mit 10,4 Mrd. Euro, einem durchschnittlich jährlichen Prämienzuwachs von rund 380 Mio. Euro. Die Combined Ratio soll unter 95 % liegen. Für die Solvenzquote der VIG-Gruppe wird auf Basis der neuen Strategie und unter Berücksichtigung des aktuellen Umfelds eine Bandbreite zwischen 150 und 200 % definiert, wobei diese Bandbreite, ohne die derzeit in Anspruch genommenen Übergangsregelungen festgelegt wird. Als neue Kennzahl wird der Operating RoE (Return on Equity) festgelegt, der ab dem Gesamtjahr 2021 in der externen Kommunikation zum Einsatz kommen wird.

Werte schaffen
Darüber hinaus werden im Rahmen des Strategieprogramms „VIG 25“ in den kommenden Jahren zahlreiche Maßnahmen in den Bereichen Gesellschaft, Kunden und Mitarbeiter gesetzt, die auf das Versprechen der Gruppe „schützen was zählt“ einzahlen. Dazu gehören unter anderem der Ausbau grüner Veranlagung oder das neu definierte Ziel, den Bürobetrieb in allen Gesellschaften der Gruppe bis spätestens 2030 klimaneutral zu gestalten. Bis 2025 wird in einem Dreiviertel der CEE-Märkte ein Programm zur Bewusstseinsbildung des Vorsorgebedarfs und Nutzen von Versicherungen initiiert. Bis 2025 wird ein jährliches Budget von mindestens der Durchschnittsprämie des jeweiligen Wohnsitzlandes je Mitarbeiter in deren Ausbildung und Trainings investiert. „Unser Unternehmensauftrag ist die Absicherung unserer Kunden sowie die Schaffung von Werten. Wir helfen unseren Kunden dabei, für die Zukunft vorzusorgen und Vermögenswerte aufzubauen. Es ist dabei unser erklärtes Ziel, das Verständnis und das Bewusstsein bezüglich Risiken und deren Absicherung zu schärfen und zu erhöhen. So legen wir den Grundstein für Vertrauen und eine langfristige und nachhaltige Kundenbeziehung“, so Elisabeth Stadler.

Elisabeth Stadler wird heute am 21. Mai 2021 in ihrer Präsentation im Rahmen der Hauptversammlung auf die Grundzüge des neuen Strategieprogramms „VIG 25“ eingehen. Dies kann live ab 11 Uhr (MESZ) unter dem online verfügbaren Link auf www.vig.com/hauptversammlung mitverfolgt werden.

  

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wird von der VIG unterstützt.
3.000 Euro kriegen die Gewinner.
https://pflegerin-mit-herz.at/

Stimmrechtsvertreter auf der heutigen HV kriegen mindestens 2.000 pro Person. Auch ein systemrelevanter Job, der fair entlohnt werden soll.

  

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Die VIG nimmt sich echt eine eigene Anwältin,
um die Fragen vorzulesen

Woanders schafft man das auch ohne externe Dienstleister,
manchmal macht das der Notar mit

  

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Präsenz-HV 2019 Euro 309.000
Virtuelle HV 2020 Euro 340.000
virtuelle HV 2021 geschätzt Euro 300.000 bis 315.000

Gut, die mieten ja auch für virtuelle HVs die Stadthalle.

  

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Und da glaubt der gemeine Volksmund immer noch,
die VIG sei rot.

Löger ist NICHT rot und hats trotzdem auch zum Vorstand gebracht!

  

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Lebensversicherungsgelder in Signa-Anleihen veranlagt,
64 Mio Euro.

Signa - die waren so lieb und haben uns dieses S-Immo-Paket
zu einem guten Preis abgekauft.

  

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momentan glücklicherweise nicht viele E-Autos versichert ... wenn die mehr werden, wird man sich Prämienanpassungen überlegen müssen

  

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>momentan glücklicherweise nicht viele E-Autos versichert ...
>wenn die mehr werden, wird man sich Prämienanpassungen
>überlegen müssen


Weil?

  

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Der Fragesteller erwähnte die Häufigkeit von Bränden,
drauf ham sie ihm zugesagt, dass sie die Prämien neu berechnen werden,
sobald mehr E-Autos versichert sind.

Hat sich eindeutig so angehört, als ob die anderen Autos
heute die E-Autos prämienmäßig subventionieren würden.

ich persönlich seh in den E-Rollern und E-Bikes ein größeres Problem,
die von den Haushaltsversicherungen umfasst sind:
Brennt da mal ein Akku, brennt gleich eine Wohnungseinrichtung
um 50.000 Euro aus, oder gar ein Haus um 200.000 Euro.

  

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>Der Fragesteller erwähnte die Häufigkeit von Bränden,
>drauf ham sie ihm zugesagt, dass sie die Prämien neu berechnen
>werden,
>sobald mehr E-Autos versichert sind.

E-Autos brennen eigentlich pro Auto weniger oft als Verbrenner.
Einzelne Fälle werden bloß medial dramatischer aufbereitet, und wenn E-Autos brennen, brennen sie wohl besser.

Allerdings brennen sogar E-Autos fast nur wegen "üblicher" Ursachen, wie sie jedes herkömmliche Auto auch hat, und weniger oft wegen eines Akkuschadens.

  

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>>Der Fragesteller erwähnte die Häufigkeit von Bränden,
>>drauf ham sie ihm zugesagt, dass sie die Prämien neu
>berechnen
>>werden,
>>sobald mehr E-Autos versichert sind.
>
>E-Autos brennen eigentlich pro Auto weniger oft als
>Verbrenner.
>Einzelne Fälle werden bloß medial dramatischer aufbereitet,
>und wenn E-Autos brennen, brennen sie wohl besser.
>
>Allerdings brennen sogar E-Autos fast nur wegen "üblicher"
>Ursachen, wie sie jedes herkömmliche Auto auch hat, und
>weniger oft wegen eines Akkuschadens.

Das Brennen wegen das Akkuschadens ist aber ein Problem, das Verbrenner nicht haben - und da sind Schadenspotentiale, die neu sind, und ziemlich saftig?!

  

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>Das Brennen wegen das Akkuschadens ist aber ein Problem, das
>Verbrenner nicht haben - und da sind Schadenspotentiale, die
>neu sind, und ziemlich saftig?!


Einige Brandursachen fallen aber auch weg. Alles rund um Kraftstofftank, Kraftstoffleitung, Auspuff.

  

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>>Das Brennen wegen das Akkuschadens ist aber ein Problem, das
>>Verbrenner nicht haben - und da sind Schadenspotentiale, die
>>neu sind, und ziemlich saftig?!
>
>
>Einige Brandursachen fallen aber auch weg. Alles rund um
>Kraftstofftank, Kraftstoffleitung, Auspuff.

Schon, aber bei Verbrenner ist alles im Betrieb, während beim Akku auch ohne Betrieb und damit Beobachtung was sein kann?

  

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Ein aktueller Artikel zum Thema. Kurz zusammengefasst: Das Problem bei brennenden Elektroautos ist, daß man sie über längere Zeit mit viel Wasser kühlen muß, während man bei Verbrennern das Feuer ersticken kann.
Wenn es im Untergeschoss einer Tiefgarage passiert, ist es unpraktisch.

https://www.derstandard.at/story/2000126526298/brennen-elektroautos-wirklich-so-schnell-u nd-oft?ref=article

  

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>880.000 Euro Gewinn pro Mitarbeiter.
>
>Sehr schön. Wenns stimmt.

Leider nicht.

Mehr als 25.000 Mitarbeiter sind in rund 50 Versicherungsgesellschaften und 30 Ländern für die Vienna Insurance Group tätig.

https://www.vig.com/de/vig/gruppe/profil.html

25.000 x 880.000 = 22 Mrd.


  

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Man muss wirklich jedes Wort auf die Waagschale legen,
auf Hauptversammlungen reden die Leut viel,
wenn sie annehmen, dass eh keiner einen Taschenrechner dabei hat

  

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HV der Vienna Insurance Group bestätigt Dividende
Zwei neue Aufsichtsräte gewählt

Bei der virtuell abgehaltenen 30. Hauptversammlung der Vienna Insurance Group (VIG) heute, Freitag, wurde dem Dividendenvorschlag von Vorstand und Aufsichtsrat zugestimmt und eine Dividende von 0,75 Euro je Aktie beschlossen. Das entspricht einer Ausschüttungsquote von 41,5 Prozent des Gewinns nach Steuern und nicht beherrschenden Anteilen. Die Dividendenrendite beträgt 3,6 Prozent.
Der Aufsichtsrat wurde von zehn auf zwölf Personen vergrößert. Zsuzsanna Eifert und Robert Lasshofer wurden erstmals in den VIG-Aufsichtsrat gewählt. Die Frauenquote im Aufsichtsrat steige damit auf 41,7 Prozent, teilte das Unternehmen Freitagnachmittag mit.

  

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>HV der Vienna Insurance Group bestätigt Dividende
>Zwei neue Aufsichtsräte gewählt
>
>Bei der virtuell abgehaltenen 30. Hauptversammlung der Vienna
>Insurance Group (VIG) heute, Freitag, wurde dem
>Dividendenvorschlag von Vorstand und Aufsichtsrat zugestimmt
>und eine Dividende von 0,75 Euro je Aktie beschlossen.


Heute ex-Dividende.

  

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Starke operative Entwicklung setzt sich im Q1 fort

Die VIG konnte im 1. Quartal 2021 unsere Erwartungen und die Konsensus-Schätzungen übertreffen. In Summe blieb das Prämienvolumen stabil bei EUR 3,1 Mrd., während der Vorsteuergewinn mit EUR 128 Mio. um 5% zulegte. Das Nettoergebnis konnte um rund 15% auf EUR 99 Mio. verbessert werden. Die Ergebnissteigerung ist dabei maßgeblich auf ein stärkeres Finanzergebnis zurückzuführen. Die Combined Ratio (Schaden-Kosten- Quote) lag mit 95,2% nur marginal über dem Vorjahreswert.

Ausblick

Für 2021 rechnet die VIG unverändert mit einem Prämienvolumen auf dem Niveau von 2020 und einem deutlichen Anstieg des Vorsteuergewinns auf EUR 450 bis 500 Mio. Die Q1-Zahlen ermöglichten Investoren einen unverstellten Blick auf die starke operative Entwicklung der VIG, die mit einem Vorsteuerergebnis von EUR 128 Mio. auf gutem Weg zu ihrem Ganzjahresziel ist. Wir haben bereits während des Krisenjahres 2020, welches durch ein schwaches Finanzergebnis und negative Einmaleffekte gekennzeichnet war, auf die durchaus solide operative Entwicklung hingewiesen. Wir sehen unsere positive Einschätzung der Aktie durch das gute Q1-Ergebnis bestätigt.

Erste Bank

  

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HSBC erhöht für Vienna Insurance Group die Empfehlung von Halten auf Kaufen - und das Kursziel von 21,2 auf 27,2 Euro. Nun das höchste aller Kursziele.

durchschnittliches Kursziel: 24,74 Euro.

  

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Vienna Insurance - Erste Group erhöht Kursziel von 25 auf 32 Euro
"Buy"-Bewertung bestätigt - Ergebnisprognose nach oben gesetzt

Die Erste Group hat das Kursziel der Aktien der Vienna Insurance Group (VIG) von 25,00 auf 32,00 Euro nach oben gesetzt. Die "Buy"-Bewertung wurde vom zuständigen Analysten Thomas Unger bekräftigt. Die Kurszielerhöhung ist hauptsächlich auf eine Anhebung der Gewinnschätzungen zurückzuführen. Der Fortschritt in den vergangenen Jahren hinsichtlich der operativen Performance des Versicherungskonzerns, werde nach Einschätzung des Experten am Aktienmarkt nicht berücksichtigt.
Beim Gewinn je Aktie erwarten die Erste-Analysten nun 2,81 Euro für 2021, sowie 3,04 bzw. 3,38 Euro für die beiden Folgejahre. Die Dividendenschätzungen je Titel belaufen sich auf 1,20 Euro für 2021, sowie 1,35 bzw. 1,55 Euro für 2022 bzw. 2023.

  

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Kaufempfehlung bestätigt, Kursziel auf EUR 32 erhöht

In unserem Sektorbericht zu den österreichischen Versicherern haben wir unsere Kaufempfehlung für VIG-Aktien bekräftigt und das Kursziel von bisher EUR 25,0 auf EUR 32,0 erhöht. Die gestiegene Bewertung beruht hauptsächlich auf höheren Gewinnprognosen für die kommenden Jahre.

Ausblick

Für 2021 erwarten wir nun einen Vorsteuergewinn von EUR 496 Mio. und sind damit am oberen Ende der vom Unternehmen prognostizierten Bandbreite von EUR 450 Mio. bis EUR 500 Mio. Der Gewinn je Aktie steigt in unseren Schätzungen für 2021 auf EUR 2,81, von EUR 1,81 im Vorjahr. Die Dividendenerwartung für das laufende Geschäftsjahr wurde auf EUR 1,20 leicht angehoben. Die erwarteten Gewinnsteigerungen in den kommenden Jahren basieren hauptsächlich auf operativen Verbesserungen und weniger auf einer Erholung des Finanzergebnisses. Mögliche Renditeerhöhungen, die sich mittelfristig sehr positiv auf das Anleihenportfolio und somit das Finanzergebnis auswirken könnten, wurden dabei nicht berücksichtigt. Die Aktie notiert weiterhin deutlich unter dem Buchwert, was aus unserer Sicht zu günstig ist. Wir sehen daher ein attraktives Kurspotential und empfehlen die VIG-Aktie zum Kauf.

Erste Bank

  

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VIG - Commerzbank erhöht Kursziel von 23 auf 26 Euro
"Hold"-Votum unverändert

Die Analysten von der Commerzbank haben ihr Kursziel für die Aktien der Vienna Insurance Group (VIG) von 23 auf 26 Euro angehoben. Die Anlageempfehlung "Hold" wurde vom Experten Michael Haid in seiner Branchenstudie beibehalten.

Die Aegon-Zukäufe in Ungarn, Polen, Rumänien und der Türkei bewertet Analyst Haid für den Kaufpreis von 830 Mio. Euro positiv. Allerdings sei die Mehrmarken-Strategie ein Kritikpunkt.

Die Commerzbank-Analysten erwarteten für heuer einen Gewinn pro Aktie von 2,79 Euro. Für die Folgejahre liegen die Prognosen für den Gewinn je Aktie bei 3,17 Euro (2022) sowie auf 3,30 Euro (2023). Die Dividendenschätzungen liegen für diesen Zeitraum jährlich bei 1,15 Euro bzw. 1,30 Euro und 1,40 je Titel.

  

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Weil auf der HV über E-Autos gesprochen worden ist (siehe weiter oben) ...

ÖAMTC-Verkehrsjurist Hoffer sieht ein Problem darin,
dass die meisten Fahrzeugbesitzer nur eine Haftpflichtdeckung
über 7 Mio Euro haben, und so ein Brand beim Laden des E-Autos
kann schnell diese Deckung übersteigen, man muss das dann
aus dem Privatvermögen zahlen. Er meint, sich um ein paar Euro
mehr freiwillig höher zu versichern sei allemal sinnvoll:
https://tvthek.orf.at/profile/konkret/13887640/konkret/14101004

  

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Ist man an einem Brand, der beim Laden entsteht, schuld? Weil eine Haftung setzt normalerweise ein schuldhaftes Verhalten voraus.
Oder ist das ein Fall von Gefährdungshaftung?

  

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... musst den Verkehrsjuristen fragen
... oder einen Versicherungsvertreter Deines Vertrauens
uff ... schwierige Frage ...

  

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wenn eine Versicherung ein paarmal hintereinander solche Schäden zu bezahlen hat,
wird sich das mit den "paar Euro mehr" bald aufhören,
und die Versicherungsprämien werden tatsächlich neu kalkuliert

  

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Europäische Kommission gibt Vienna Insurance Group grünes Licht für die Akquisition des Aegon-CEE-Geschäfts
VIG weiterhin im Dialog mit dem ungarischen Finanzministerium
Wien (OTS) - Die Europäische Kommission hat am 12. August 2021 entschieden, den Erwerb des Aegon-Geschäfts in Zentral- und Osteuropa (Ungarn, Polen und Rumänien) durch die Vienna Insurance Group AG Wiener Versicherung Gruppe (VIG) wettbewerbsrechtlich zu genehmigen.

Für den am 29. November 2020 unterzeichneten Kaufvertrag zum Erwerb der Gesellschaften der Aegon in Ungarn, Polen, Rumänien und der Türkei werden aktuell die erforderlichen aufsichts- und wettbewerbsrechtlichen Genehmigungen eingeholt. Die Freigabe der türkischen Wettbewerbsbehörde liegt bereits vor. Die Transaktion ist derzeit weiterhin durch den Anfang April 2021 übermittelten Bescheid des ungarischen Innenministeriums, welcher den geplanten Erwerb durch ein ausländisches Unternehmen untersagt, blockiert.

„Die positive Entscheidung der Europäischen Kommission ist ein wichtiger Schritt und wir werten die wettbewerbsrechtliche Zustimmung auch als positives Zeichen für weitere Abstimmungen. Wir sind nach wie vor in konstruktiven Gesprächen mit dem ungarischen Finanzministerium, um Möglichkeiten für einen positiven Abschluss der Akquisition abzuklären“, kommentiert Generaldirektorin Elisabeth Stadler.

Zum formalen Abschluss der Transaktion laufen die Prozesse zur Einholung der notwendigen aufsichtsrechtlichen Genehmigungen bei den nationalen Behörden weiter.

  

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Vienna Insurance Group im Halbjahr mit deutlich mehr Gewinn
Vorsteuergewinn um ein Viertel auf 251 Mio. Euro erhöht - Prämieneinnahmen um 3,5 Prozent auf 5,77 Mrd. Euro - Ausblick bestätigt -

Die börsennotierte Vienna Insurance Group (VIG) hat im ersten Halbjahr deutlich mehr Gewinn erzielt. Das Ergebnis vor Steuern erhöhte sich um 25 Prozent auf 251,4 Mio. Euro und enthält getroffene Vorsorgen für Covid-19 und Unwetterereignisse, wie der Versicherungskonzern mitteilte. Der Gewinn nach Steuern und nicht beherrschenden Anteilen stieg um 47,5 Prozent auf 186,3 Mio. Euro. Das Prämienvolumen wuchs um 3,5 Prozent auf 5,77 Mrd. Euro. Der Ausblick wurde bestätigt.
Die Geschäftsentwicklung schließe an das Niveau vor der Coronapandemie an, so VIG-Chefin Elisabeth Stadler am Mittwoch laut Pressemitteilung. Das deutliche Plus sowohl bei den Prämien als auch beim Gewinn sei in einem weiterhin herausfordernden Umfeld erwirtschaftet worden, "denn die Pandemie hat uns auch im ersten Halbjahr weiter begleitet und in unterschiedlicher Ausprägung unseren Alltag beeinflusst". Als positiven Einfluss für die stabile Entwicklung sieht Stadler das Geschäftsmodell, das allen regionalen Gruppengesellschaften die erforderliche unternehmerische Freiheit gebe, um mit lokal abgestimmten Angeboten und Lösungen erfolgreich zu sein.



Die Prämieneinnahmen seien in allen Sparten mit Ausnahme der Einmalerläge in der Lebensversicherung gestiegen, heißt es in der heutigen Mitteilung weiter. Ein starkes Plus verzeichnete vor allem die sonstige Sachversicherung mit einem Zuwachs um 5,7 Prozent auf 2,9 Mrd. Euro. Auch in der Kfz-Versicherung stiegen die Einnahmen in der Kasko um 7,3 Prozent auf 709 Mio. Euro, in der Haftpflicht um 3,7 Prozent auf 810 Mio. Euro verzeichnet werden. Die Einnahmen in der Krankenversicherung legten um 3,3 Prozent auf 368 Mio. Euro zu. Die Lebensversicherung gegen laufende Prämien wies ein Plus von 1,9 Prozent auf 1,36 Mrd. Euro auf. Das Geschäft mit den Einmalerlägen sei strategiekonform um 6,7 Prozent auf 446 Mio. Euro zurückgegangen. Insgesamt stiegen die Prämien am stärksten in den Segmenten Tschechische Republik, Polen, Rumänien und Ungarn.

Die Aufwendungen für Versicherungsfälle abzüglich der Anteile der Rückversicherung lagen mit 3,6 Mrd. Euro um 0,9 Prozent über dem Wert der Vorjahresperiode. Verbessert hat die VIG die Combined Ratio - Schäden und Kosten gemessen an den Einnahmen: Sie lag mit 95,2 Prozent um 0,3 Prozentpunkte unter dem Vorjahreswert.

Die Prognose für das Gesamtjahr wurde bekräftigt. Neben der weiter anhaltenden Coronapandemie und der hohen Unsicherheit über die Entwicklung und Auswirkungen der Delta-Variante, könnten weitere Naturkatastrophen den Verlauf des zweiten Halbjahres 2021 beeinflussen. "Wir sind trotzdem und auf Grund unserer umsichtigen Reservierungspolitik zuversichtlich, unsere angestrebten Ziele für 2021 zu erreichen", so Stadler. "Wir bestätigen somit unseren Ausblick, ein Prämienvolumen von rund 10,4 Mrd. Euro und einen Gewinn vor Steuern in der Bandbreite von 450 Mio. Euro bis 500 Mio. Euro zu erreichen. Die Combined Ratio soll bei rund 95 Prozent liegen."

  

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VIG selbst:

Prämien und Gewinn deutlich erhöht, Combined Ratio verbessert
Wien (OTS) -

Prämienvolumen um 3,5 % auf 5,77 Mrd. Euro gesteigert
Gewinn vor Steuern um 25 % auf 251 Mio. Euro erhöht
Combined Ratio um 0,3 Prozentpunkte auf 95,2 % verbessert
Solvenzquote per 30. Juni 2021 von 267 % zeigt starke Kapitalausstattung

weiter:

https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20210818_OTS0011/vienna-insurance-group-im-halbja hr-2021-mit-starken-ergebnissen

  

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Erste Group bestätigt für Vienna Insurance Group die Empfehlung Kaufen - und erhöht das Kursziel von 25,0 auf 32,0 Euro. Nun das höchste aller Kursziele.

durchschnittliches Kursziel: 26,78 Euro.

  

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Starke operative Entwicklung setzt sich im Q2 fort

Die VIG konnte im 2. Quartal 2021 unsere Erwartungen und die Konsensus-Schätzungen bei den Prämien mit einem kräftigen Wachstum übertreffen, der Quartalsgewinn blieb jedoch einen Hauch unter den Prognosen. In Summe stieg das Prämienvolumen im 1. Halbjahr um 3,5% auf EUR 5,77 Mrd., während der Vorsteuergewinn mit rund EUR 251 Mio. um 25% über dem Vorjahreswert lag. Das Nettoergebnis konnte im H1/21 um knapp die Hälfte auf EUR 186 Mio. verbessert werden. Die Combined Ratio (Schaden- Kosten-Quote) konnte mit 95,2% gegenüber dem Vorjahr verbessert werden, was vor dem Hintergrund der hohen Unwetterschäden im Juni 2021 eine sehr gute Entwicklung ist. Die Solvenzquote der VIG erhöhte sich in der ersten Jahreshälfte von 238% auf starke 267 % und untermauert die sehr solide Kapitalausstattung des Versicherungskonzerns.

Ausblick

Für 2021 rechnet die VIG unverändert mit einem Prämienvolumen auf dem Niveau von 2020 (EUR 10,4 Mrd.) und einem deutlichen Anstieg des Vorsteuergewinns auf EUR 450 bis 500 Mio. Nach dem starken organischen Prämienwachstum im 1. Halbjahr sollte das Ganzjahresziel durchaus zu toppen sein und wir sehen die VIG auf bestem Weg, ihre Guidance 2021 zu erreichen. Wir sehen unsere positive Einschätzung der Aktie durch das gute Halbjahres-Ergebnis bestätigt.

Erste Bank     

  

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Fonds-Joint-Venture von VIG und C-Quadrat erhält Lizenz in Polen

Unternehmen kann nun nach einem Jahr Aufbauarbeit den Vollbetrieb aufnehmen

Rund ein Jahr nach seiner Gründung hat das polnische Joint-Ventures "VIG C-Quadrat" von der dortigen Finanzaufsicht (KNF) die Lizenz zur Errichtung und Verwaltung sowie zum Vertrieb von Investmentfonds bekommen. Nun könne in Polen mit dem Angebot von offenen Investmentfonds und Sparprodukten begonnen werden, teilte die Vienna Insurance Group (VIG) am Montag mit. Das Joint Venture gehört zu 51 Prozent der VIG-Gruppe und zu 49 Prozent dem Vermögensverwalter C-Quadrat.
Im ersten Jahr des Joint Ventures seien vor allem das Team, das Produktangebot und der operative Teil aufgebaut worden. Mit der Lizenz der polnischen Behörden könne nun der Vollbetrieb aufgenommen werden. Zu Beginn sollen den Kunden Fonds mit konservativer Veranlagungspolitik sowie solche mit Fokus auf Aktienmärkte und Auslandsfonds angeboten werden.

"Polen ist unser drittgrößter Markt und gehört in unserem aktuellen Strategieprogramm "VIG 25" zu den Top 5 Märkten mit einem überdurchschnittlichen Wachstum, von dem wir mit weiteren innovativen Kundenlösungen profitieren wollen. Die neue Investmentfondgesellschaft passt somit sehr gut zur aktuellen Strategie der VIG-Gruppe in Polen", so der Vorsitzende des Aufsichtsrates des Joint Ventures, Harald Riener.

  

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Thema #221449

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