Antworten zu diesem Thema
Erste Bank 2020 , Rang: Warren Buffett(2575), 04.8.21 10:57
Subject Auszeichnungen Author Message Date ID
Erste-Group-Chef fordert mehr Kapital für KMUs
12.10.20 10:58
1
RE: Erste-Group-Chef fordert mehr Kapital für KMUs
12.10.20 11:03
2
Morgan Stanley 25 Euro
15.10.20 08:56
3
Erste Group möchte trotz Krise Dividende zahlen
15.10.20 20:17
4
JPMorgan 25 Euro
16.10.20 08:22
5
Exane BNP Paribas bestätigt für Erste Group die Empfehl...
19.10.20 20:12
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Erste-Group-Tochter Ceska sporitelna will in Tschechien...
20.10.20 16:21
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HSBC bestätigt für Erste Group die Empfehlung Kaufen un...
28.10.20 08:13
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Erste Group - Deutsche Bank bestätigt Anlageempfehlung ...
28.10.20 18:00
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Einlagensicherung
28.10.20 20:59
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EILMELDUNG: Erste Group-Gewinn nach neun Monaten nahezu...
02.11.20 08:03
12
RE: EILMELDUNG: Erste Group-Gewinn nach neun Monaten na...interessant
02.11.20 08:08
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Erste Group-Gewinn nach neun Monaten halbiert, aber gut...
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      Erste Group - Risikokosten beherrschen die Ergebnisentw...
02.11.20 12:10
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      RE: Erste Group - Risikokosten beherrschen die Ergebnis...
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Erste CEO Spalt fordert Anreize für bessere Firmen-Kapi...
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Erste-Group-Chef Spalt: "Die Krise ist hart, aber geht ...
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Bernhard Spalt kauft 5.000 Aktien
09.11.20 09:57
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HV live
10.11.20 09:17
22
RE: HV live - Bosek nicht da
10.11.20 10:09
23
RE: HV live - Boni
10.11.20 10:29
24
RE: HV live - Personalkostendruck
10.11.20 10:43
25
RE: HV live - Baumüller
10.11.20 12:34
26
RE: HV live - Baumüller
10.11.20 12:36
27
RE: HV live - Baumüller
10.11.20 12:40
28
RE: HV live - Baumüllergut analysiert
10.11.20 12:48
29
Re: HV live - Großkundenzinseninteressant
10.11.20 13:35
30
Re: HV live - AR-Kosten
10.11.20 13:41
31
Re: HV live - HV-Kosten
10.11.20 13:55
32
RE: HV live - NPL-Verkäufe
10.11.20 14:02
33
      RE: HV live - NPL-Verkäufe
10.11.20 14:14
34
      RE: HV live - NPL-Verkäufe
10.11.20 14:30
35
      RE: HV live - NPL-Verkäufe
10.11.20 14:36
36
      RE: HV live - NPL-Verkäufe
10.11.20 14:51
37
      RE: HV live - NPL-Verkäufeinteressant
10.11.20 15:06
38
      RE: HV live - NPL-Verkäufe
10.11.20 15:24
39
      RE: HV live - NPL-Verkäufe
10.11.20 15:28
40
RE: HV live - frivole Klagen
10.11.20 14:08
41
RE: HV live - Kleinaktionärsvertreter
10.11.20 14:14
42
Re: HV live - Einlagensicherunginteressant
10.11.20 14:15
43
RE: HV live - Negativzinseninteressant
10.11.20 14:29
44
      RE: HV live - Negativzinsen
10.11.20 14:40
45
RE: HV live - AR-Wahl-Watscheinteressant
10.11.20 15:28
46
RE: HV live - AR-Wahl-Watsche
10.11.20 15:38
47
      RE: HV live - AR-Wahl-Watsche
10.11.20 15:50
48
      RE: HV live - AR-Wahl-Watsche
10.11.20 15:59
49
      RE: HV live - AR-Wahl-Watsche
10.11.20 16:43
50
      RE: HV live - AR-Wahl-Watsche
10.11.20 16:55
51
      RE: HV live - AR-Wahl-Watsche
22.11.20 11:40
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Erste Group zahlt Dividende von 75 Cent je Aktie
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Schon 5,64 Prozent: Konsumkredite so teuer wie seit 200...
11.11.20 17:05
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Swiss banks relaunch dividend payouts
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Erste Group - Wood senkt Kursziel von 38,2 auf 29,5 Eur...
20.11.20 14:33
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EZB-Direktor Mersch signalisiert Ende des generellen Di...
25.11.20 10:31
57
RE: EZB-Direktor Mersch signalisiert Ende des generelle...
27.11.20 13:46
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      ECB Officials Signal Growing Support for Bank Dividend ...
27.11.20 21:18
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Goldman Sachs bestätigt für Erste Group die Empfehlung ...
27.11.20 09:03
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Erste Group - Goldman Sachs erhöht Kursziel von 27,7 au...
27.11.20 14:22
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Vorstand Stefan Dörfler kauft 700 Aktien
02.12.20 09:00
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Mediobanca bestätigt für Erste Group die Empfehlung Out...
09.12.20 09:28
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Schorsch offline
09.12.20 16:37
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RE: Schorsch offline
09.12.20 21:54
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11.12.20 20:13
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15.12.20 21:47
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      RE: EZB ermöglicht einigen Banken wieder Dividendenzahl...
17.12.20 09:56
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600.000 WP-Aufträge im Jahr über George
18.12.20 12:50
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Erste Group verschiebt wohl Dividendenausschüttung für ...
18.12.20 16:38
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RE: Erste Group verschiebt wohl Dividendenausschüttung ...
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28.1.21 10:08
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Morgan Stanley bestätigt für Erste Group die Empfehlung...
29.1.21 07:42
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Deutsche Bank bestätigt für Erste Group die Empfehlung ...
01.2.21 07:09
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19.5.21 10:20
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19.5.21 20:13
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20.5.21 07:30
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26.5.21 21:40
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02.6.21 09:06
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Erste Group bündelt IT zur "Erste Digital" mit 2.000 Be...
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Banken dürfen bald Dividende zahlen
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Kroatische Regierung und Banken beenden Streit um Frank...
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EZB-Aufseherin pocht bei Banken-Dividenden weiter auf V...
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Kepler Cheuvreux bestätigt für Erste Group die Empfehlu...
13.7.21 08:16
150
BNP Paribas bestätigt für Erste Group die Empfehlung Ou...
15.7.21 08:29
151
Deutsche Bank bestätigt für Erste Group die Empfehlung ...
19.7.21 07:52
152
Erste Group - Deutsche Bank erhöht Kursziel von 31 auf ...
22.7.21 09:52
153
Goldman Sachs bestätigt für Erste Group die Empfehlung ...
19.7.21 07:57
154
Societe Generale bestätigt für Erste Group die Empfehlu...
21.7.21 09:47
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HSBC bestätigt für Erste Group die Empfehlung Kaufen - ...
23.7.21 08:48
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Kreditnachfrage von Unternehmen steigt
23.7.21 15:07
157
Erste Group steigerte Nettogewinn im Halbjahr auf 918 M...
30.7.21 09:09
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2022 soll Dividende 1.6 Euro betragen
30.7.21 10:30
159
      Bankensteuern gesunken
30.7.21 10:33
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Erste-Group-Chef: Inflation im Auge behalten
30.7.21 15:36
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Stresstest: Erste Group rutscht bei Hartem Kernkapital ...
31.7.21 08:41
162
Erste Bank: Viele Kurszielerhöhungen
04.8.21 10:57
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Erste-Group-Chef fordert mehr Kapital für KMUs
Bankensektor insgesamt nicht bedroht, aber "möglicherweise einzelne Bankaustritte"

Der Chef der Erste Group, Bernhard Spalt, fordert einen klaren Plan, um vor allem kleine und mittelgroße Betriebe in der Coronakrise rasch mit mehr Kapital auszustatten. Nur so könne man eine Insolvenzwelle abfedern. "Wir brauchen ein Drehbuch, müssen wissen, was wir als Nächstes tun, wenn das Eigenkapital knapp wird. Denn wenn das Eigenkapital ausgeht, dann ist wirklich Schluss - da hilft auch kein Kredit mehr" sagt Spalt im "Standard".
Der Staat müsse rechtliche und steuerrechtliche Rahmenbedingungen schaffen, damit ein Teil der 400 Mrd. Euro an Guthaben in Österreich in Eigenkapital fließen kann. "Wir brauchen einen außerbörslichen Markt, etwa einen Wagniskapitalfonds, damit Privatanleger und Institutionelle in den Wiederaufbau Österreichs investieren können", so Spalt. Gebraucht werde das "gestern".

Die Banken werden Vorschläge für entsprechende Gesetzestexte machen, kündigte Spalt, auch Obmann der Sparte Banken in der Wirtschaftskammer, an. Umgesetzt werden müsse das "innerhalb von Wochen, wenigen Monaten". Österreichs Wirtschaft werde sich zwar nach dem Ende der Krise erholen, "aber nicht von selbst".

Heuer sei in den Unternehmen Eigenkapital in "zweistelligen Milliardenbeträgen" verloren gegangen. Trotzdem wäre es schon ein großer Erfolg, "wenn wir über die nächsten Jahre eine Milliarde Euro Eigenkapital aufstellen". Man müsse ja nur die unterstützen, die ein nachhaltiges Geschäftsmodell haben. Der Staat solle aber nur in Ausnahmefällen in Unternehmen einsteigen.

Die Bankenlandschaft insgesamt sieht Spalt nicht bedroht, auch wenn es "möglicherweise einzelne Marktaustritte" geben werde. "Aber das ist kein Problem".

  

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>Der Chef der Erste Group, Bernhard Spalt, fordert einen klaren
>Plan, um vor allem kleine und mittelgroße Betriebe in der
>Coronakrise rasch mit mehr Kapital auszustatten. Nur so könne
>man eine Insolvenzwelle abfedern. "Wir brauchen ein Drehbuch,
>müssen wissen, was wir als Nächstes tun, wenn das Eigenkapital
>knapp wird. Denn wenn das Eigenkapital ausgeht, dann ist
>wirklich Schluss - da hilft auch kein Kredit mehr" sagt Spalt
>im "Standard"

Hier:

https://www.derstandard.at/story/2000120819860/bankchef-spalt-geht-das-eigenkapital-aus-i st-wirklich-schluss

  

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Morgan Stanley stuft Erste Group neu mit der Empfehlung Equalweight ein - und nennt 25,0 Euro als Kursziel.

durchschnittliches Kursziel: 27,11 Euro.

  

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Erste Group möchte trotz Krise Dividende zahlen
Ausschüttung von 0,75 Euro pro Aktie für Geschäftsjahr 2019 - Abhängig von der Entscheidung der EZB-Bankenaufseher - Entscheidung "umfassend abgewogen"

Die Erste Group möchte nun doch trotz Krise eine Dividende an ihre Aktionäre auszahlen. Die Bank erklärte am Donnerstagabend, der Aufsichtsrat habe, einer Vorstandsempfehlung folgend, beschlossen, der virtuellen Hauptversammlung am 10. November für 2019 eine Ausschüttung von 0,75 Euro pro Aktie vorzuschlagen. Das in Wien börsenotierte Geldinstitut hatte ihre Dividendenpläne im Frühjahr wegen der Coronavirus-Pandemie auf Eis gelegt.
Die Auszahlung erfolge "unter der Bedingung, dass Regulatoren ihre bestehende Empfehlung, von Ausschüttungen an Aktionäre Abstand zu nehmen, anpassen, und dass einer Ausschüttung auch sonst keine rechtlichen Beschränkungen entgegenstehen", teilte die Bank am Donnerstag nach Börsenschluss mit. Die Ausschüttung ist für den 15. Februar 2021 geplant, sofern die Voraussetzungen bis 8. Februar erfüllt sind.

"Bei der Festsetzung der Höhe der Dividende haben Vorstand und Aufsichtsrat der Erste Group Bank AG die Anforderungen aller Interessengruppen vor dem Hintergrund des aktuellen Geschäftsumfeldes, der aktuellen und erwarteten Gewinnaussichten sowie der starken Kapitalposition der Bank, umfassend abgewogen", betonte das Institut. Ob und wie viel für 2020 an Dividende gezahlt werden soll, will der Vorstand am 26. Februar 2021 bei der Bilanzbekanntgabe sagen.

Ursprünglich hatte die Erste Group für das Geschäftsjahr 2019 an die Aktionäre 1,50 Euro je Aktie zahlen wollen, die Ausschüttung wäre im Frühjahr 2020 fällig gewesen. Dann kam die Corona-Pandemie, und die zuletzt noch einmal verschärfte Vorgabe der Bankenaufseher, das Geld vorläufig in der Bank zu halten.

Die EZB-Bankenaufseher hatten den Banken in Europa empfohlen, wegen der Krise bis zum 1. Jänner 2021 auf die Auszahlung von Dividenden und auf Aktienrückkäufe zu verzichten. Die Aufseher wollen diesen Beschluss im Dezember neu prüfen.

  

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JPMorgan stuft Erste Group neu mit der Empfehlung Übergewichten ein - und nennt 25,0 Euro als Kursziel.

durchschnittliches Kursziel: 27,08 Euro.

  

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Erste-Group-Tochter Ceska sporitelna will in Tschechien zukaufen
Sieben Tschechische Filialen der Waldviertler Sparkasse sollen übernommen werden - Zustimmung der Behörden steht noch aus

Die Erste-Group-Tochter Ceska sporitelna (CS) will in ihrem Heimatmarkt Tschechien zukaufen und sieben Filialen der Waldviertler Sparkasse übernehmen. Der Kauf wurde bei der tschechischen Nationalbank und der nationalen Wettbewerbsbehörde angemeldet, heißt es in einer Aussendung der CS am Dienstag. Die beiden Banken haben bereits eine Absichtserklärung unterschrieben. Zum Kaufpreis wurden keine Angaben gemacht.
Die Waldviertler Sparkasse verkauft damit zwar ihre Filialen in Tschechien, gibt das Geschäft bei den Nachbarn aber nicht komplett auf. "Wir bleiben im tschechischen Markt präsent", so Franz Pruckner, Vorstand der Waldviertler Sparkassen, am Dienstag zur APA. Allerdings werde das verbleibende Geschäft in Zukunft von Österreich aus gemanagt.

Unter Vorbehalt der Genehmigung der Behörden soll die Übernahme Anfang des kommenden Jahres vollzogen werden. Mit dem Kauf will die CS ihre Aktivitäten in Südböhmen ausweiten und neuen Kunden anwerben - insbesondere im KMU- und im Agrarbereich, wo die Waldvierteler Sparkassen in Tschechien bereits eine wichtige Rolle spielen, teilte die Erste-Group-Tochter mit.

Die sieben tschechischen Filialen der Waldviertler Sparkasse erwirtschafteten zuletzt rund 10 Prozent des Umsatzes der Waldviertler Sparkassen, so Pruckner.

  

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Erste Group - Deutsche Bank bestätigt Anlageempfehlung "Hold"
Kursziel ebenfalls unverändert bei 21,00 Euro - Gewinnschätzungen leicht angepasst

Die Deutsche Bank hat ihre neutrale Anlageempfehlung "Hold" für die Aktien der österreichischen Erste Group bestätigt. Auch ihr Kursziel von 21,00 Euro beließen die Analysten Benjamin Goy und Mengxian Sun in einer kürzlich veröffentlichten Branchenstudie zum österreichischen Bankensektor unverändert. Zum Vergleich: An der Wiener Börse wurden die Titel der heimischen Bank zuletzt mit 17,17 Euro gehandelt.
Zusätzlich zum wirtschaftlichen Abschwung, den rasant steigenden Covid-19-Fällen und wahrscheinlich ebenfalls zunehmenden Kreditausfällen seien die österreichischen Banken mit weiterem Gegenwind in Form von Zinssenkungen und Währungsabwertungen in Mittel- und Osteuropa (CEE) konfrontiert, heißt es in der Analyse, in der neben der Erste Group auch die Raiffeisen Bank International (RBI) untersucht wurde. Allerdings würden die aktuellen Bewertungsniveaus der beiden Titel diese Aspekte bereits widerspiegeln. Kurstreiber sehen die Analysten derzeit keine.

Für die Erste Group erhöhten die Analysten ihre Schätzung für den diesjährigen Gewinn pro Aktie von 1,55 Euro auf 1,74 Euro. Für das Folgejahr 2021 senkten sie ihre Prognose dagegen geringfügig von 1,80 auf 1,76 Euro. Für 2022 rechnen sie nun mit einem Gewinn pro Aktie von 2,85 Euro statt wie bisher mit 2,78 Euro. Die Dividendenschätzungen liegen sowohl für 2020 als auch für 2021 bei 0,70 Euro. Für 2022 rechnen die Deutsche-Bank-Analysten mit einer Ausschüttung von 1,10 Euro je Anteilsschein.

  

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Ich lese grad, dass die anderen Sektoren mit 270 Mio Euro
für die Einlagensicherung gerupft werden,
für die Commerzialbank Mattersburg.

Ausgenommen ist der Sparkassen-Sektor mit seinem eigenen Haftungsverbund.

Dieser Kelch zieht also an der ERSTE vorüber.
Besser die prassenden Regionalsparkassen (Cost Income Ratio)
an der halblangen Kandare haben,
da könnens net viel anstellen.

Besser als eine unberechenbare CMB im Sektor.

  

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>EILMELDUNG: Erste Group-Gewinn nach neun Monaten nahezu
>halbiert

Q3 vor und nach Steuern etwa 10% über den Erwartungen.
Vor allem weil Risikovorsorgen um 40 Mio niedriger.
Aber auch alle anderen Kennziffern durchwegs am oberen Ende.

  

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Erste Group-Gewinn nach neun Monaten halbiert, aber gutes 3. Quartal

Risikokosten bestimmen die Ergebnisse - Im dritten Quartal wurde wegen niedrigerer Risikokosten deutlich mehr Gewinn erzielt als im Vorquartal

Die Erste Group hat ihren Gewinn nach neun Monaten nahezu halbiert. Unterm Strich blieben nach drei Quartalen 637,1 Mio. Euro übrig, nach 1.233 Mio. Euro im Vergleichszeitraum 2019. Wegen der Coronapandemie lasten heuer vor allem die Risikokosten auf dem Ergebnis der Bank. Für das kommende Jahr rechnet die Erste Group aber bereits wieder mit leicht rückläufigen Risikokosten.
"In Anbetracht dieser außerordentlichen Krise können wir mit dem Ergebnis zufrieden sein. Das dritte Quartal entwickelte sich sehr gut", so Finanzchef Stefan Dörfler am Montag laut Aussendung. Im dritten Quartal alleine erzielte die Erste Group einen Nettogewinn von 343,3 Mio. Euro, nach 58,5 Mio. Euro im zweiten Quartal 2020. Im dritten Quartal 2019 standen noch 491,1 Mio. Euro zu Buche.

Die Ergebnissteigerung für das dritte Jahresviertel ist nahezu ausschließlich auf die geringeren Risikokosten zurückzuführen, teilte die Bank mit. Im dritten Quartal legte die Bank für etwaige Kreditausfälle 195 Mio. Euro auf die Seite, im Vorquartal waren es noch 614 Mio. Euro.

Für das Gesamtjahr 2020 rechnet die Bank bei den Risikovorsorgen mit einer Neubildungsquote im Ausmaß von 65 bis 80 Basispunkten des durchschnittlichen Bruttokundenkreditbestands. Für das kommende Jahr wird aber bereits wieder eine leichte Reduktion der Risikokosten avisiert - jedoch unter der "Annahme, dass staatliche Hilfsmaßnahmen fortgesetzt werden und eine spürbare gesamtwirtschaftliche Erholung einsetzt", so die Bank.

Bis Ende September stiegen die Kundenkredite um 2,6 Prozent auf 164,5 Mrd. Euro. Die Quote notleidender Kredite (non-performing loans/NPL) lag bei 2,4 Prozent.

Beim Gewinn rechnet die Bank für das Geschäftsjahr mit einem deutlichen Rückgang des Nettogewinns. Die Harte Kernkapitalquote (CET1) soll unverändert auf einem hohen Niveau bleiben, aktuell liegt sie bei 14,1 Prozent.

An dem Dividendenvorschlag von 0,75 Euro je Aktie für das Geschäftsjahr 2019 hält die Bank fest. Diese soll bei der Hauptversammlung am 10. November vom Vorstand vorgeschlagen werden. Die Auszahlung könne aber nur unter der Bedingung erfolgen, dass die Europäische Zentralbank (EZB) und die Finanzmarktaufsicht (FMA) ihre Empfehlungen, keine Dividenden auszuschütten, anpassen und sofern einer Ausschüttung auch sonst keine rechtlichen Beschränkungen entgegen stehen. Einen Dividendenvorschlag für das Geschäftsjahr 2020 soll es im Februar 2021 geben.

  

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Erste Group - Risikokosten beherrschen die Ergebnisentwicklung

Seit Jahresanfang hat die Bank 870,1 Mio. Euro an Risikokosten zurückgelegt - Kreditvolumen wegen Moratorien und Staatsgarantien leicht gestiegen - Kostenquote leicht verbessert

In der Coronakrise sind die Risikokosten zu einer bestimmenden Kennzahl für Banken geworden. Sie geben an, wie viel Geld die Banken schon vorsorglich zur Seite legen, um mögliche Kreditausfälle zu kompensieren. Die Erste Group hat in den ersten neun Monaten 2020 hierfür 870,1 Mio. Euro reserviert, das meiste davon wurde im zweiten Quartal zurückgelegt.
Man habe bei den Risikokosten "trotz einer weiterhin historisch niedrigen NPL-Quote von 2,4 Prozent, einen vorausschauenden Ansatz umgesetzt und die zu erwartende Verschlechterung in der Kreditqualität schon jetzt so gut wie möglich berücksichtigt", heißt es im am Montag veröffentlichten Geschäftsbericht. Die Quote beläuft sich damit auf 70 Basispunkte des durchschnittlichen Bruttokreditbestandes und bleibt damit in der für das Gesamtjahr avisierten Bandbreite von 65 bis 80 Basispunkten.

Der größte Teil der Risikovorsorgen wurde im zweiten Quartal mit 614 Mio. Euro zurückgelegt. Im dritten Quartal beliefen sich die Vorsorgen nur noch auf 195 Mio. Euro. Die hohen Risikokosten drücken heuer deutlich auf den Gewinn der Bank. Nach neun Monaten stand mit 637,1 Mio. Euro nur noch knapp halb so viel unterm Strich wie im Vorjahreszeitraum.

"Trotz einer Erholung im dritten Quartal ist das endgültige Ausmaß des wirtschaftlichen Einbruchs noch nicht absehbar", schreibt Bankchef Bernhard Spalt im Zwischenbericht an die Aktionäre. Für das kommende Jahr rechnet die Erste Group allerdings damit, dass die Risikokosten bereits wieder leicht rückläufig sein werden.

Operativ schlug sich die Coronakrise dagegen in einem leichten Kreditwachstum (Kundenkredite plus 2,6 Prozent auf 164,5 Mrd. Euro) nieder. Die Maßnahmen der Regierung in Reaktion auf den wirtschaftlichen Einbruch wegen der Corona-Pandemie - staatlich garantierte Kredite und Kreditmoratorien - haben diese Entwicklung unterstützt.

Weiters stieg der Zinsüberschuss um 2,0 Prozent auf rund 3,6 Mrd. Euro. Der Provisionsüberschuss reduzierte sich dagegen um 2,4 Prozent auf 1,45 Mrd. Euro und das Betriebsergebnis ging um 3,2 Prozent auf 2,2 Mrd. Euro zurück. Die regulatorischen Kosten stiegen um 11,5 Prozent auf 294,2 Mio. Euro. Darunter fallen etwa Zahlungen wie Banken- und Transaktionssteuern sowie Zahlungen in Abwicklungsfonds und Einlagensicherungssysteme. Von der Pleite der Commerzialbank ist die Erste Group aber nicht betroffen, da sie gemeinsam mit den Sparkassen eine eigene Einlagensicherung unabhängig von den anderen heimischen Banken betreibt.

Die Kosten-Ertrags-Quote hat sich leicht verbessert und lag per Ende September bei 59,1 Prozent, nach 58,6 Prozent zum Ende des dritten Quartals 2019. Die Kapitalausstattung blieb mit einer harten Kernkapitalquote von 14,1 Prozent stabil. Die Erste Group liege damit über ihrem eigenen Zielwert von 13,5 Prozent sowie über der regulatorischen Mindestanforderung.

"Eine starke Kapitalausstattung ist neben nachhaltiger Profitabilität deswegen so wichtig, weil sie die Grundvoraussetzung für die Ausschüttungsfähigkeit der Bank darstellt", hießt es im Zwischenbericht. Die Bank hält an ihrem Dividendenvorschlag für 2019 fest und will bei der Präsentation der Gesamtjahreszahlen im Februar 2021 auch eine Dividende für 2020 vorschlagen.

Die Erste Group beschäftigt derzeit 46.172 (31.12.2020: 47.284) Mitarbeiter. Der Rückgang sei vor allem der Auslagerung von Dienstleistungen im Bereich Geldtransport- und Verwaltung in Rumänien geschuldet, so die Bank.

  

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>Aussendung. Im dritten Quartal alleine erzielte die Erste
>Group einen Nettogewinn von 343,3 Mio. Euro,


343,3 x 4 = 1373,2.

Marktkapitalisierung: 7762

KGV = 7762 / 1373,2 = 5,65

  

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Erste CEO Spalt fordert Anreize für bessere Firmen-Kapitalisierung
Eigenkapitalausstattung österreichischer Unternehmen traditionell schwach - Denkbar wären Wagniskapitalfonds oder steuerliche Erleichterungen für Eigenkapital

Österreichs Unternehmen haben im Vergleich zu anderen OECD-Ländern eine deutlich schwächere Eigenkapitalausstattung und haben dafür traditionell einen hohen Anteil an Fremdkapital in Form von Bankkrediten. Gerade in der aktuellen Krise wäre jedoch eine gute Ausstattung mit Eigenkapital wichtig für die Unternehmen. Dementsprechend plädierte Erste-CEO Bernd Spalt am Montag für mehr Anreize für Firmen um ihre Kapitalsituation zu verbessern.
"Rechnen Sie mit dem Wirtschaftsaufschwung, er kommt bestimmt", so Spalt. Für diesen Aufschwung brauche man jedoch einen "weitsichtigen Plan in Europa", die Regierungen müssten daher rechtzeitig Anreizsysteme auch bei grundsätzlich soliden Unternehmen schaffen.

Probate Mittel um die Eigenkapitalausstattung der Firmen zu verbessern wären ein bereits öfter von der Erste Group ins Spiel gebrachter Wagniskapitalfonds oder steuerliche Erleichterungen für Eigenkapital. Die Bank plant bereits einen eigenen Fonds für Klein- und Mittelbetriebe. Dieser soll im kommenden Frühling vorgestellt werden.

Weiters wären aus Sicht der Bank Erleichterungen des Zugangs für Privatinvestoren oder auch die Bildung neuer Rechtsformen für außerbörsliches Kapital Möglichkeiten, um die Unternehmen besser mit Eigenkapital auszustatten.

  

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Erste-Group-Chef Spalt: "Die Krise ist hart, aber geht vorbei"
Erste-Chef legt den Fokus bereits jetzt auf die Zeit nach der Krise - Eigenkapital der Unternehmen muss gestärkt werden

Der Erste-Group-Chef Bernd Spalt und der Finanzchef Stefan Dörfler haben sich heute bei der Bilanzpressekonferenz durchaus optimistisch für das kommende Jahr gezeigt und fokussieren sich bereits auf die Zeit nach der Krise. Für 2021 rechnet die Bank wieder mit einer wirtschaftlichen Erholung in ihren Kernregionen. Nach der Krise wird dann besonders wichtig sein, dass die Unternehmen besser mit Eigenkapital ausgestattet sind.
"Diese Krise ist hart, aber die geht vorbei," sagte Spalt am Montag. Daher müsse man sich bereits jetzt auf die Zeit danach vorbereiten, damit der kommende Aufschwung dann auch mitgenommen werden könne. Der Lockdown sei für alle unerfreulich, aber ein probates Mittel, um die Infektionsrate wieder zu drücken, so Spalt. Man unterstütze die Maßnahmen daher und wolle diese schwierige wirtschaftliche Phase "als Teil der Lösung" begleiten. Bisher habe die Bank im Rahmen der Umsetzung der Regierungsmaßnahmen - vor allem in Form von Kreditmoratorien und staatsgarantierten Krediten - insgesamt 18,4 Mrd. Euro an Volumen mobilisiert. Weiters seien die Einlagen bei der Bank seit Jahresbeginn um 6,3 Prozent gestiegen.

Für die traditionell schlecht mit Eigenkapital ausgestatteten heimischen Firmen sei es nun besonders wichtig, sich rasch von der Fremdkapital-Abhängigkeit zu lösen. "Auch die Wirtschaft braucht einen Impfstoff", so Spalt. Mehr Eigenkapital für die Firmen würde einen regelrechten "Turbo für die Erholung der heimischen Wirtschaft" darstellen.

Die Erste Group hat hierzu bereits ein Projekt in Planung. Im Frühling 2021 soll ein Fonds für Klein-und Mittelbetriebe vorgestellt werden. Hier gehe es der Bank vor allem darum, Anschubkapital sowie das eigene Netzwerk zur Verfügung zu stellen. Dass eine Bank (oder auch der Staat) langfristig und breit Unternehmenseigentümer sind, sei dagegen nicht wünschenswert, so Spalt.

Neben dem Kapital an sich fehlen für Spalt aber auch die Anreize von politischer Seite für mehr Eigenkapital - und das nicht nur in Österreich. "Die europäische Wirtschaft ist viel zu abhängig von Fremdfinanzierung, es gibt viel zu wenig Anreiz für Eigenkapital", so Spalt. Sinnvoll wären aus seiner Sicht steuerliche Anreize - so können Fremdkapitalzinsen bereits als Betriebskosten steuerlich abgesetzt werden, Eigenkapital aber nicht. Auch die Einführung einer Behaltefrist bei Aktien wäre leicht machbar und stünde auch bereits im Regierungsprogramm, so der Bankchef. Man müsse die angedachten Änderungen aber auch umsetzen.

Für sich selbst habe die Bank jedenfalls ausreichende Vorsorgen getroffen für den zu erwartenden herausfordernden Winter. "Wir haben uns sehr warm angezogen für den Corona-Winter", so Dörfler am Montag. Man habe bereits im zweiten Quartal hohe Risikovorsorgen - 614 Mio. Euro - getroffen um nun gut gerüstet zu sein. Im dritten Quartal legte die Bank für etwaige Kreditausfälle 195 Mio. Euro auf die Seite.

Das drückt heuer zwar den Gewinn - so hat die Bank ihren Gewinn nach neun Monaten nahezu halbiert und rechnet auch für das Gesamtjahr mit einem deutlichen Gewinnrückgang im Vergleich zum Vorjahr -, die drastischen Vorkehrungsmaßnahmen sowie die Hoffnung auf eine wirtschaftliche Erholung im kommenden Jahr machen die Bankchefs jedoch zuversichtlich, dass die Risikokosten 2021 wieder etwas sinken werden. "Wir haben bisher in unserer gesamten Region nicht den geringsten Anstieg an Insolvenzraten oder überfälligen Krediten gesehen", so Spalt. Auch nach Ablauf der Kreditmoratorien sieht Spalt keinen "Klippeneffekt" kommen.

Der heurige Konjunktureinschnitt werde sich zwar im kommenden Jahr wohl in einer etwas höheren Arbeitslosigkeit und auch in etwas höheren Ausfallsraten niederschlagen, aber auch bei der Quote notleidender Kredite rechnet Spalt nicht mit einem starken Anstieg. Die Bank werde jedenfalls unter einer Quote von 4 Prozent bleiben. Aktuell liegt die Quote bei 2,4 Prozent. Auch was die Eigenkapitalsituation der Bank betreffe, stehe man mit einer harten Kernkapitalquote von 14,1 Prozent solide da.

  

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Insider-Transaktion: Vorstand Bernhard Spalt kauft 5.000 Aktien

Datum: 2020-11-04
Name: Bernhard Spalt
Grund für die Meldepflicht: Vorstand
Kauf: 5.000 Stück
Preis: 18.391
Gegenwert: 91.955,00
Finanzinstrument: Aktie
ISIN: AT0000652011

Weitere Erste Group Bank-Insider-Transaktionen: http://aktie.at/showcompany.html?sub=insider&id=10

  

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Spalt spricht von Vollbeschäftigung,
es seien mehr Arbeitsplätze als Arbeitssuchende vorhanden,
daher Personalkosten unter Druck.

  

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kann nicht soviel fragen heut, weil die ERSTE ihm schon vieles im Dialog beantwortet hat. Der Dialog geht weiter ... auch außerhalb der HV.

  

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Die Big 5 unter den Kunden kriegen Kredite zu 0,3% - 1,7%
aufgrund ihrer Bonität.

Ein großer Immokonzern,
ein großer Telekommunikationskonzern,
ein großer Stahlkonzern ...

  

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lediglich 236 Mio Euro NPL im Jahr 2019 verkauft,
"untergeordnete Rolle",
was kriegt man denn für solche NPL-Portolios?
Wieviel Abschlag zum Nominale?

  

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>lediglich 236 Mio Euro NPL im Jahr 2019 verkauft,
>"untergeordnete Rolle",
>was kriegt man denn für solche NPL-Portolios?
>Wieviel Abschlag zum Nominale?


Wird auf die Besicherung ankommen.

  

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>Geht offenbar nur um Konsumentenkredite.
>Immobilie und Einkommen, denke ich?

Die sind ja normal unbesichert. Dann kommt es darauf an, was sich der Käufer hinsichtlich Einbringung zutraut (Tempo, Höhe)

  

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>Hmm ... verlieren tut die ERSTE bei diesem Geschäft schon
>was?

Nicht immer, gab auch schon NPL-Verkäufe über Buchwert, aber im Regelfall schon. Die Käufer wollen ja entsprechend Rendite für das Risiko sehen.

  

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Buchwert, ok, da sind ja die Wertberichtigungen schon abgezogen.

Aber ich kauf keinen Kredit, wo die Zahlungen eingestellt worden sind, ohne Sicherheiten, um 101%

  

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>Buchwert, ok, da sind ja die Wertberichtigungen schon
>abgezogen.
>
>Aber ich kauf keinen Kredit, wo die Zahlungen eingestellt
>worden sind, ohne Sicherheiten, um 101%

Natürlich.

  

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Die Frage nach einem Kleinaktionärsvertreter im Aufsichtsrat
versteht AR-Chef Rödler nicht.
Jetzt werde einmal auf 12 verringert.
Ja, weil die Kleinaktionäre halt keine Anträge einbringen,
muss man sich selbst die AR-Kandidaten suchen.

  

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über eine Tochterbank, die nicht Teil der Einlagensicherung der Sparkassen ist, müsse man 15 - 20 Mio mitzahlen.

Wahrscheinlich die S-Bausparkasse?

  

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Dieser Graf Maximilian Hardegg aus dem Weinviertel dürft nicht sonderlich beliebt sein ... 38% Gegenstimmen für den Aufsichtsratssitz sind phänomenal ... bei einem Konzern, wo das Kleinaktionariat praktisch nix zu reden hat.

  

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Er war Sparvereinsmitglied,
und ihn hat die Gründungsgeschichte mit Nachhaltigkeit und so fasziniert. Auf diesem Weg hat er zum AR-Job gefunden.

(Zwischenschritte wurden nicht erwähnt)

  

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>Den genau was zum Bank-AR qualifiziert?

Alter Adel?

Aber jedenfalls ist er nicht unerfahren, nachdem er schon 5 Jahre Aufsichtsrat war und außerdem auch Aufsichtsrat der Tiroler Sparkasse sowie der Erste Stiftung ist.

  

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Renommierte Jagdakademie hat er auf seinem Gut auch.
Gibts Jäger unter den ERSTE-Spitzenfunktionären?
Ich dachte, nur die Grünröcke von Raiffeisen gehn jagen

  

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Da fehlt das "vorbehaltlich Zustimmung der Aufsicht"?



Erste Group zahlt Dividende von 75 Cent je Aktie


Die Hauptversammlung der Erste Group hat die vorgeschlagene Dividende von 75 Cent je Aktie abgesegnet. Dies entspricht einer Ausschüttungsquote von ca. 22 Prozent des konsolidierten Nettogewinns von 2019. Das in Wien börsenotierte Geldinstitut hatte ihre Dividendenpläne im Frühjahr wegen der Coronavirus-Pandemie auf Eis gelegt.

  

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Swiss banks relaunch dividend payouts as EU peers wait for ECB green light

Swiss banks have become the first European institutions to resume dividend payouts after their national regulator agreed that domestic conditions suggest that they have weathered the worst of the COVID-19 storm, perhaps in contrast to other economies in Europe.

  

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Erste Group - Wood senkt Kursziel von 38,2 auf 29,5 Euro
Kaufempfehlung bestätigt

Die Analysten von Wood & Company haben das Kursziel für die Aktien der Erste Group von 38,2 auf 29,5 Euro gesenkt und gleichzeitig die Kaufempfehlung "Buy" bestätigt. Das neue Kursziel beinhalte ein Aufwärtspotenzial von 24 Prozent, schreibt Analystin Marta Jezewska-Wasilewska. Zum Vergleich: Erste Group-Papiere notierten am Freitag gegen Mittag an der Wiener Börse mit einem Abschlag von 0,34 Prozent auf 23,66 Euro.
Die Ergebnisse der Erste Group dürften nach Ansicht von Wood von der Pandemie getroffen werden - allerdings sollte sich das Institut in guter Verfassung durch die Krise bewegen und Vorteile aus der darauf folgenden Phase der Erholung ziehen.

Das erwartete Ergebnis je Aktie wurde für 2020 mit 1,62 Euro beziffert, für 2021 mit 2,14 Euro und für 2022 mit 3,01 Euro. Die Dividendenschätzung je Aktie liegt für 2020 bei 1,48 Euro für das Folgejahr bei 0,95 Euro und für 2022 bei 1,35 Euro.

  

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EZB-Direktor Mersch signalisiert Ende des generellen Dividendenstopps für Banken

Die Eurozonen-Banken dürfen trotz der sich zuletzt verschärfenden Corona-Krise wohl bald wieder Dividenden an ihre Aktionäre ausschütten. Ab dem kommenden Jahr werde dies wieder erlaubt sein - zumindest dann, wenn die Banken die Aufseher davon überzeugen, dass sie genügend Kapital haben, um die Folgen der Pandemie ausbügeln zu können, sagte EZB-Aufsichtsvizechef Yves Mersch der "Financial Times" am Mittwoch.

https://boerse-express.com/news/articles/ezb-direktor-mersch-signalisiert-ende-des-genere llen-dividendenstopps-fuer-banken-269570

  

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The ban should be lifted given the macro uncertainty has reduced. The sums involved are very modest. Consensus expects pay-outs of just €14bn from Eurozone banks for FY 2020 (28bps of CET1). This is the same as the sector paid out in 2009 without any great fuss and when banks were very much the problem. We can appreciate that the ECB SSM has to be mindful of the politics, which can of course outweigh logic and facts.

  

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Erste Group - Goldman Sachs erhöht Kursziel von 27,7 auf 29,8 Euro
Nach Erhöhung der Gewinnprognosen - "Buy"-Empfehlung bestätigt

Die Analysten von Goldman Sachs haben ihre Gewinnprognosen für die Erste Group erhöht und in Folge auch ihr Kursziel für die Erste-Aktien von 27,7 auf 29,8 Euro angehoben. Ihre Empfehlung "buy" für die Titel haben die Experten gleichzeitig bestätigt.
Positiv sehen die Analysten unter andrem die stark erwarteten Zinserträge. Als möglichen Risikofaktor nennen sie in einer aktuellen Branchenanalyse die Gefahr eines stärkeren Wirtschaftsrückgangs in den Ländern, in denen die Erste Group aktiv ist.

Für das laufende Geschäftsjahr 2020 der Erste Group prognostizieren die Goldman Sachs-Analysten einen Gewinn von 1,80 Euro je Aktie. Die Schätzungen für die Folgejahre liegen bei 2,29 (2021) und 2,84 (2022) Euro je Aktie.

  

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Insider-Transaktion: Vorstand Stefan Dörfler kauft 700 Aktien

Datum: 2020-11-30
Name: Stefan Dörfler
Grund für die Meldepflicht: Vorstand
Kauf: 700 Stück
Preis: 24.25
Gegenwert: 16.975,00
Finanzinstrument: Aktie
ISIN: AT0000652011

Weitere Erste Group Bank-Insider-Transaktionen: http://aktie.at/showcompany.html?sub=insider&id=10

  

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Das dauert jetzt aber schon lange ...

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Bald wieder für Sie da!

Aufgrund eines außerplanmäßigen Problems bin ich derzeit leider nicht für Sie erreichbar. Mein Team arbeitet intensiv an der Behebung.
Bitte versuchen Sie es später erneut und bitte entschuldigen Sie die Unannehmlichkeiten!
Ihr George.

  

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Das ist entschuldbar.
Immerhin hat vorgestern die Sonne Magnetwolken gegen die Erde geschleudert,
die sind heute angekommen.

Bankomatkassa hatte auch Probleme heute.

  

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Einigen europäischen Banken soll Dividendenzahlung erlaubt werden

Die Aufsichtsbehörden überlegten, ob sie die Dividendenzahlungen für die stärksten Banken in den ersten neun Monaten bei etwa 20 Prozent des Gewinns begrenzen, erfuhr die Nachrichtenagentur Bloomberg am Freitag von Personen, die mit der Sache vertraut sind. Ziel sei es, Kapital im Finanzsystem zu halten.

Eine Entscheidung über die Bedingungen sei aber noch nicht getroffen. Das Aufsichtsgremium der Europäischen Zentralbank (EZB) müsse dem noch zustimmen. Bloomberg hatte bereits am Donnerstag berichtet, dass ein Kompromiss erwägt werde, der das De-facto-Verbot von Ausschüttungen verlängern würde und gleichzeitig nur den am besten kapitalisierten Banken erlauben würde, die Auszahlungen wieder aufzunehmen.

https://boerse-express.com/news/articles/wdhkreise-einigen-europaeischen-banken-soll-divi dendenzahlung-erlaubt-werden-275285

  

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FRANKFURT (Reuters) -The European Central Bank is likely to decide on Tuesday to let banks pay out up to 15% of their profits for 2019/20 to shareholders if they can convince supervisors they can afford to do so, easing a coronavirus crisis dividend ban, two sources told Reuters.

https://uk.finance.yahoo.com/news/ecb-let-banks-pay-15-154737342.html

  

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EZB ermöglicht einigen Banken wieder Dividendenzahlungen und rät davon ab

Die Banken der Eurozone sollen nach dem Willen der Europäischen Zentralbank möglichst noch bis Herbst 2021 auf die Zahlung von Dividenden an ihre Aktionäre verzichten. Damit rückt die EZB ein Stück weit vom generellen Dividendenstopp ab, der bis Jahresende galt. Sie mahnt aber weiterhin zur Vorsicht angesichts möglicher Folgen der Corona-Pandemie für ausstehende Kredite der Geldhäuser.

Angesichts der fortgesetzten staatlichen Unterstützung für die Wirtschaft und der deutlichen Verzögerung negativer Folgen der Krise für die Bilanzen der Banken, könnte sich der Corona-Konjunkturschock für den Bankensektor immer noch nicht in vollem Umfang widerspiegeln, teilte die Bankenaufsicht der EZB am Dienstagabend mit. Diese anhaltende Unsicherheit verlange eine extreme Umsicht mit Blick auf Ausschüttungen an Aktionäre. Daher sollten Kreditinstitute bis Ende September 2021 nach Möglichkeit auf Dividenden und Aktienrückkäufe verzichten beziehungsweise die Corona-Folgen bei eventuellen Ausschüttungen einkalkulieren.

Etwaige Ausschüttungen sollten einen Anteil von 15 Prozent der kumulierten Gewinne von 2019 und 2020 oder 0,2 Prozentpunkte der harten Kernkapitalquote nicht überschreiten, welcher Wert auch immer niedriger sei. Sollte eine Bank eine Ausschüttung planen, müsse sie sich mit der Bankenaufsicht abstimmen, hieß es weiter.

https://boerse-express.com/news/articles/ezb-ermoeglicht-einigen-banken-wieder-dividenden zahlungen-und-raet-davon-ab-276347

  

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>Etwaige Ausschüttungen sollten einen Anteil von 15 Prozent der
>kumulierten Gewinne von 2019 und 2020 oder 0,2 Prozentpunkte
>der harten Kernkapitalquote nicht überschreiten, welcher Wert
>auch immer niedriger sei.


Dieses 0,2-Prozentpunkte-Limit führt dazu, daß die besten Banken (d.h. mit der höchsten Eigenkapitalrendite) überproportional eingeschränkt werden. Well done.

*Sarkasmus off*

  

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Erste Group verschiebt wohl Dividendenausschüttung für 2019
Endgültige Entscheidung am 8. Februar

Die Erste Group dürfte ihre schon von der Hauptversammlung abgesegnete Dividende für 2019 wohl verschieben, berichtete die "Presse" am Freitag. Grund sei die vor einigen Tagen ergangene Empfehlung der Europäischen Zentralbank (EZB) für Banken der Eurozone, von Ausschüttungen bis Ende September 2021 abzusehen. Die Bank hat für 2019 eine Dividende in Höhe von 75 Cent je Aktie vorgesehen.
"Nach einer ersten Auslegung der Dividendenempfehlung der EZB ist es unwahrscheinlich, dass wir die von der Hauptversammlung genehmigte Dividende im Februar 2021 zahlen können", wird die Erste Group in dem Bericht zitiert. Es sei denn, die EZB gewähre eine Ausnahme. Ein endgültige Entscheidung werde am 8. Februar fallen.

  

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Erste Group - Goldman Sachs erhöht Kursziel von 29,80 auf 32,80 Euro
Kaufempfehlung "Buy" bestätigt - Analystin passt Gewinnschätzungen vor Zahlenvorlage leicht an

Die US-Großbank Goldman Sachs hat ihr Kursziel für die Aktien der österreichischen Erste Group von 29,80 auf 32,80 Euro gehört. Ihre Kaufempfehlung ("Buy") bestätigte Goldman-Analystin Anna Marshall in ihrer jüngsten Studie. Zum Vergleich: Am Montag wurde die Erste-Aktie an der Wiener Börse gegen Mittag mit 25,62 Euro gehandelt.
Für die Ende Februar anstehenden Geschäftszahlen zum vierten Quartal 2020 erwartet die Analystin einen Nettogewinn von 137 Mio. Euro, was ein Minus von 44 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal wäre. Dies sei vor allem auf höhere Rückstellungen zurückzuführen, heißt es in der Studie.

Das neue Kursziel resultiere aus einer Verschiebung der Beobachtungszeitraums, der bisher bei 2021 bis 2024 lag und nun bei 2022 bis 2025, sowie aus Anpassungen bei den Gewinnschätzungen. Für 2020 erhöhte die Goldman-Analystin ihre Prognose für den Gewinn je Aktie um rund fünf Prozent auf 1,90 Euro. Dies sei hauptsächlich auf ein stärkeres Kreditwachstum zurückzuführen, hieß es zur Begründung.

Für 2021 schätzt die Analysten nun 2,31 Euro statt wie bisher 2,29 Euro. Die Prognose für 2022 wurde ebenfalls nur geringfügig von 2,84 Euro auf 2,85 Euro angehoben. Die Dividendenschätzungen liegen bei 0,72 Euro (2020), bei 1,15 Euro (2021) und bei 1,39 Euro (2022).

  

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Erste Group - Deutsche Bank erhöht Kursziel von 21,00 auf 24,00 Euro
Anlagevotum "Hold" unverändert belassen

Die Analysten der Deutschen Bank haben ihr Kursziel für die Aktien der österreichischen Erste Group von 21,00 auf 24,00 Euro nach oben gesetzt. Die Anlageempfehlung "Hold" wurde von den Experten Benjamin Goy und Mengxian Sun unverändert belassen. Die Anhebung des Kursziels wurde mit erhöhten Schätzungen für den Gewinn je Aktie begründet. Da die Erste-Aktie im Rahmen des Bankensektors bewertet werde, wurde das Anlagevotum unverändert belassen.

  

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Erste-Group-Chef Spalt stellt sich auf Insolvenzwelle ein
Spalt: Liquidität könnte knapp werden - Ö1-Wirtschaftsmagazin "Saldo"

Erste-Group-Chef Bernd Spalt stellt sich für das heurige Jahr auf eine Insolvenzwelle ein. Er rechnet mit einem Anstieg der Insolvenzrate im "niedrigen zweistelligen Bereich", in etwa 15 bis 20 Prozent, sagte der CEO am Freitag im Ö1-Wirtschaftsmagazin "Saldo". Die staatlichen Coronahilfen hätten im vergangenen Jahr zwar gut in der Realwirtschaft gegriffen, wenn diese im Laufe des heurigen Jahres aber ausliefen, werde es "ganz sicher" zu mehr Pleiten kommen, so der Bankchef.
Auch die Zahl der faulen Kredite dürfte dann zunehmen, "aber nicht dramatisch". Die Erste Group selbst habe derzeit noch eine rekordniedrige NPL-Quote und ausreichend Kreditvorsorgen. Die Quote der notleidenden Kredite (non performing loans, NPL) liege derzeit bei 2,4 Prozent. 2020 habe die Bank zudem rund 800 Mio. Euro an Kreditvorsorgen zur Seite gelegt.

Als "Silberstreif am Horizont" betrachtet der Bankchef die Corona-Impfstoffe. Diese seien ein "Signal, es gibt ein Ende dieser Krise". Danach müsse vor allem auf Wachstum gesetzt werden. Zudem betonte Spalt erneut die Wichtigkeit einer guten Eigenkapitalausstattung für Firmen. Dazu müssten institutionelle und private Anleger mehr Möglichkeit bekommen in kleine und mittlere Unternehmen (KMU) zu investieren. Dies könnte etwa über einen Wagniskapitalfonds erreicht werden.

  

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Erste Group streicht für 2019 geplante Dividende von 0,75 Euro
Wegen anhaltender EZB-Empfehlungen

Die Erste Group gibt ihr im Dezember in die Wege geleitetes Vorhaben, die für das Geschäftsjahr 2019 geplante Dividende von 0,75 Euro je Aktie auszuschütten, auf. Aufgrund der nach wie vor geltenden Empfehlung der Europäischen Zentralbank (EZB), von einer Ausschüttung bis Ende September abzusehen bzw. diese stark zu begrenzen, sei die Zahlung nicht möglich, so die Bank in einer Aussendung vom Montag.
Die EZB hat den Banken im Dezember empfohlen, Dividendenzahlungen auszusetzen oder auf maximal 15 Prozent des akkumulierten Gewinns für 2019 und 2020 zu begrenzen. Zudem dürfe die Dividende 20 Basispunkte der harten Kernkapitalquote (CET1-Quote) nicht überschreiten.

Die im Dezember eigentlich von der Hauptversammlung (HV) abgesegneten 75 Cent je Titel für das Geschäftsjahr 2019 würden diese Grenze jedoch überschreiten: "Nachdem zu erwarten ist, dass die geplante Dividende von EUR 0,75 pro Aktie 20 Basispunkte der CET1-Quote übersteigt, würde eine Zahlung der EZB-Empfehlung zuwiderlaufen", hießt es in einer Mitteilung der Erste Group.

Die Auszahlung der Dividende stand bereits im Dezember unter der Bedingung, dass es am 8. Februar 2021, also heute, keine regulatorische Empfehlung noch rechtliche Beschränkungen geben dürfte, die diesem Beschluss der HV entgegenwirkt. Auf der im Mai 2021 anstehenden HV soll jedoch erneut ein Anlauf für eine Dividendenausschüttung "im Rahmen der regulatorischen Empfehlungen" gestartet werden.

"Wir halten daran fest, dass unsere Aktionäre eine angemessene Dividende erhalten sollen", so der Finanzchef (CFO) der Erste Group, Stefan Dörfler. Auf Basis der aktuellen Geschäftszahlen wäre als neuer Vorschlag eine Dividende in Höhe von rund 0,50 Euro pro Titel denkbar, sagte ein Sprecher auf APA-Anfrage.

  

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Erste Group halbierte 2020 Gewinn, plant aber Dividende von 0,50 Euro
Zusätzlich soll 1,0 Euro für eine potenzielle Sonderdividende reserviert werden

Wegen hoher Vorsorgen für mögliche Kreditausfälle hat die Erste Group ihren Gewinn 2020 halbiert. Unterm Strich blieben 783,1 Mio. Euro stehen, nach 1,47 Mrd. Euro im Jahr davor, teilte die Bank am Freitag mit. 1,3 Mrd. Euro hat die Bank 2020 als Risikovorsorge zurückgelegt. Dennoch plant das Institut, eine Dividende in Höhe von 0,50 Euro je Aktie ausschütten. Zusätzlich soll 1,0 Euro je Aktie für eine potenzielle Sonderdividende reserviert werden.



Operativ blieben die Ergebnisse dagegen stabil. Der Zinsüberschuss stieg um 0,6 Prozent auf rund 4,8 Mrd. Euro, der Provisionsüberschuss ging um 1,2 Prozent auf knapp 2 Mrd. Euro zurück. Das Kundenkreditvolumen legte um 3,6 Prozent auf 166,1 Mrd. Euro zu, die Einlagen stiegen um 9,9 Prozent auf 191,1 Mrd. Euro.

  

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Deutsche Bank bestätigt für Erste Group die Empfehlung Halten - und erhöht das Kursziel von 24,0 auf 25,0 Euro.

Letzter Schlusskurs: 27,89 Euro - durchschnittliches Kursziel: 30,03 Euro.

  

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Erste Group steigt bis 2030 schrittweise aus Kohlefinanzierung aus
Keine neuen Kohle-Direktfinanzierungen mehr - Bestehende Kunden sollen bis Ende 2023 Ausstiegsplan vorlegen

Die Erste Group will bis zum Jahr 2030 schrittweise aus der Kohlefinanzierung aussteigen. Bis Ende 2023 haben bestehende Firmenkunden, die im Kohlesektor tätig sind, nun Zeit um einen Plan vorzulegen, wie sie aus Kohle aussteigen wollen. Unternehmen, die mehr als 25 Prozent ihres Umsatzes mit Kohle verdienen, sollen nicht mehr finanziert werden. Umweltorganisationen begrüßen das Bemühen der Bank um mehr Klimaschutz, die neuen Richtlinien sind ihnen aber immer noch zu wenig.
Um ihren Teil zum Kampf gegen den Klimawandel beizutragen, will die Erste Group in Zukunft keine neuen Direktfinanzierungen von Investitionen in Kohle oder von Cashflows, die mit dem Abbau oder der Verarbeitung von Kohle sowie mit kohlebasierter Energieerzeugung im Zusammenhang stehen, mehr zulassen. Das teilte die Bank am Mittwoch mit.



Auch eine Erweiterung, Modernisierung oder Wartung von Kohleanlagen soll künftig nicht mehr gefördert werden. Der Ausschluss betreffe auch Lieferketten, die sich direkt mit dem Bau von Anlagen im Kohlebergbau oder kohlebasierten Kraftwerken befassen. Ebenso werde der Handel mit dem Rohstoff Kohle sowie die Lagerung und Verarbeitung nicht mehr finanziert, so die Bank.

Darüber hinaus wird eine Finanzierungsschwelle von 25 Prozent eingeführt. Unternehmen, die mehr als 25 Prozent ihres Umsatzes im Kohlesektor erzielen oder ihre Kapazitäten in dem Bereich Kohlebergbau und -verstromung ausweiten, werden künftig nicht mehr von der Bank finanziert. Die neue "Responsible Financing Policy" gelte ab sofort, sagte ein Sprecher der Bank zur APA. Die Banktöchter hätten grundsätzlich noch drei Monate Zeit um die Richtlinien zu implementieren, sollen sich im Grunde aber bereits ab jetzt an die neuen Regeln halten.

Bestehende Kunden, die noch mit Kohle Geld verdienen, bekommen bis Ende 2023 Zeit um einen Kohleausstiegsplan zu erarbeiten. Die Bank setzt hierbei stark auf die Unterstützung der Kunden im Transformationsprozess. "Wir werden die Kunden bei ihren Bemühungen unterstützen, innerhalb des Zeitrahmens bis 2030 aus der Kohleenergie auszusteigen", sagte Erste-Group-CEO Bernd Spalt. Zu berücksichtigen sei auch, dass in einigen Ländern in Osteuropa Kohle nach wie vor ein relevanter Faktor für die Energiesicherheit sei und auf die Abhängigkeiten auch Rücksicht genommen werden müsse.



Das Engagement im Kohlesektor der Erste Group sei aber bereits jetzt gering, so die Bank. "Zählt man alle Engagements bei Produzenten mit einem Kohleanteil von mehr als 10 Prozent in ihrem Energiemix zusammen, liegt der Anteil mit einem Bezug zur kohlebefeuerten Stromerzeugung, bereits jetzt bei weniger als 0,3 Prozent vom gesamten Kreditportfolio der Erste Group", schreibt die Bank in einer Aussendung. Zum Ende des Geschäftsjahres 2020 belief sich das Kundenkreditvolumen der Bank auf 166,1 Mrd. Euro.

Umweltschützern sind die neuen Richtlinien der Erste Group aber weiterhin zu wenig. Die Umweltbewegung Fridays for Future kritisierte unter anderem, dass die Frist für Unternehmen bis Ende 2023 zu lang sei. "Bis 2023 ändert sich nichts bei dieser Bank", heißt es in einer Aussendung vom Mittwoch. Hier hätten andere Banken in Europa bereits gezeigt, dass es auch deutlich schneller ginge.

Die Aktivisten bemängeln zudem, das Glencore durch die 25-Prozent-Regel nicht ausgeschlossen und daher weiter finanziert werden kann. "Die Erste Group vergisst dabei, dass Glencore der weltweit größte Kohleexporteur ist, jährlich über 100 Mio. Tonnen thermische Kohle abbaut und den größten Steinkohletagebau in Kolumbien mitbetreibt," sagte Fridays For Future-Aktivist Adrian Hiss. Noch im Jahr 2018 habe die Bank laut Recherchen der Aktivisten Kredite in Höhe von 400 Mio. Dollar an Glencore vergeben.



Auch für Greenpeace Tschechien sind die neuen Maßnahmen nicht ausreichend, auch wenn das Bemühen der Bank um mehr Klimaschutz grundsätzlich willkommen geheißen wird. Greenpeace sieht die 25-Prozent-Schwelle für Finanzierungen ebenfalls kritisch. "Die größte tschechische Energiefirma CEZ betreibt zwar 10 Kohlekraftwerke, aber diese machen weniger als 25 Prozent ihres Umsatz aus," so die NGO in einem Statement an die APA. Der Zeitrahmen bis 2023 für Unternehmen, um einen Plan vorzulegen, sei zudem "zu lasch und nicht besonders klimafreundlich."

  

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>Umweltschützern sind die neuen Richtlinien der Erste Group aber weiterhin zu wenig.

Die Erste Bank macht primär auch nicht Umweltpolitik. Es ist eine wirtschaftliche Entscheidung, nicht allzuviel Geld in sterbenden Wirtschaftssektoren zu riskieren.

  

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Erste Group - Goldman Sachs erhöht Kursziel von 33,20 auf 34,10 Euro
Kaufempfehlung "Buy" bestätigt

Die Analysten von Goldman Sachs haben ihr Kursziel für die Aktien der heimischen Erste Group von 33,20 auf 34,10 Euro angehoben. Die Kaufempfehlung "Buy" wurde von Analystin Anna Marshall bestätigt.
Beim Gewinn je Aktie erwarten die Goldman Sachs-Analysten 2,32 Euro für 2021, sowie 2,91 bzw. 3,41 Euro für die beiden Folgejahre.

  

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Societe Generale bestätigt für Erste Group die Empfehlung Kaufen - und erhöht das Kursziel von 32,0 auf 33,0 Euro.

LetzterSchlusskurs: 29,1 Euro - durchschnittliches Kursziel: 30,56 Euro.

  

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Erste Group - Goldman Sachs erhöht Kursziel von 34,10 auf 34,60 Euro
Kaufempfehlung "Buy" bekräftigt - Gewinnschätzungen für die Jahre 2023 bis 2025 leicht nach oben revidiert

Die Analysten von Goldman Sachs haben ihr 12-Monats-Kursziel für die Aktien der heimischen Erste Group von 34,10 auf 34,60 Euro leicht angehoben. Gleichzeitig wurde die Kaufempfehlung "Buy" von Analystin Anna Marshall bekräftigt. Das neue Kursziel resultiert aus moderat höheren Gewinnschätzungen für die Jahre 2023 bis 2025.

Beim Gewinn je Aktie erwarten die Goldman Sachs-Analysten unverändert 2,32 Euro für 2021 und 2,91 Euro für das Folgejahre. Die Gewinnprognose für das Geschäftsjahr 2023 wurde um ein Prozent auf 3,43 Euro je Titel nach oben angepasst.

  

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Geringere Risikokosten brachten Erste Group im 1. Quartal mehr Gewinn
Gewinn um die Hälfte auf 355 Mio. gestiegen - CFO Dörfler: 2021 verspricht "Jahr des Rebound" zu werden

Rückläufige Vorsorgen für Kreditausfälle haben der Erste Group im 1. Quartal 2021 mehr Gewinn eingebracht. Im Vergleich zum Vorjahresquartal sanken die Risikovorsorgen von 61,7 Mio. Euro auf 35,7 Mio. Euro, das ist ein Rückgang von rund 42 Prozent. Der Gewinn stieg um 50,9 Prozent auf 355,1 Mio. Euro, teilte die Bank am Freitag mit. Nach dem Coronajahr 2020 verspreche 2021 wieder ein "Jahr des Rebound" zu werden, sagte Finanzchef Stefan Dörfler laut Aussendung.
Von der APA befragte Analysten hatten einen geringeren Anstieg beim Gewinn erwartet. Im Schnitt wurde mit knapp einem Drittel Zuwachs gerechnet.

Die Risikokosten sanken vor allem aufgrund von aufgelösten Wertberichtigungen für Kredite und Darlehen in Österreich und in Rumänien. Zudem wirkten sich Eingänge aus abgeschriebenen Forderungen in Ungarn und Österreich positiv aus, so die Bank. Die Quote der notleidenden Kredite (non-performing loans/NPL) verbesserte sich von 2,7 Prozent zum Ende 2020 auf 2,6 Prozent.

Das Kundenkreditvolumen wuchs indessen um 1,1 Prozent auf 167,8 Mrd. Euro. Auch die Kundeneinlagen stiegen zum Ende des Vorjahres um 7,5 Prozent auf 205,4 Mrd. Euro an.

Für das Geschäftsjahr 2021 rechnet die Bank weiter mit einem höheren Nettogewinn, sinkenden Risikokosten und einem verbesserten Betriebsergebnis. Sollten die Coronamaßnahmen jedoch wieder verschärft werden, könnte das die Erreichung dieser Ziele erschweren, heißt es im Ausblick der Bank.

  

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Exane BNP Paribas erhöht für Erste Group die Empfehlung von Neutral auf Outperformer - und das Kursziel von 31,0 auf 35,5 Euro.

durchschnittliches Kursziel: 32,70 Euro.

  

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Erste Group - Deutsche Bank erhöht Kursziel von 26 auf 31 Euro
Anlagevotum "Hold" bestätigt - Gewinnschätzungen nach oben revidiert

Die Analysten der Deutschen Bank haben ihr Kursziel für die Aktien der österreichischen Erste Group von 26,00 auf 31,00 Euro nach oben revidiert. Die Anlageempfehlung "Hold" wurde von den Experten Benjamin Goy und Marlene Eibensteinger gleichzeitig bestätigt. Die Anhebung des Kursziels wurde mit neuen Prognosen begründet.
Im Nachgang der Erstquartalszahlen erhöhte die Deutsche Bank ihre Gewinnschätzungen für die Jahre 2022 und 2023 zwischen fünf und sieben Prozent. Die neuen Erwartungen für den Gewinn je Aktie lauten auf 2,74 Euro (2021), 3,39 Euro (2022) und 3,73 Euro (2023). Als Dividendenausschüttungen für diesen Zeitraum sehen die Analysten jährlich 2,1 Euro bzw. 1,40 Euro und 1,50 Euro je Titel.

  

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Insider-Transaktion: Vorstand Bernhard Spalt kauft 5.000 Aktien

Datum: 2021-05-03
Name: Bernhard Spalt
Grund für die Meldepflicht: Vorstand
Kauf: 5.000 Stück
Preis: 29.73
Gegenwert: 148.650,00
Finanzinstrument: Aktie
ISIN: AT0000652011

Weitere Erste Group Bank-Insider-Transaktionen: http://aktie.at/showcompany.html?sub=insider&id=10

  

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Erste Group - Goldman Sachs hebt Kursziel von 34,6 auf 35,4 Euro
Kaufempfehlung "Buy" bestätigt

Die Analysten von Goldman Sachs haben ihr 12-Monats-Kursziel für die Aktien der heimischen Erste Group von 34,60 auf 35,40 Euro leicht angehoben. Gleichzeitig wurde die Kaufempfehlung "Buy" von Analystin Anna Marshall bekräftigt. Die Experten von Goldman Sachs haben ihre Schätzungen für die Erste Group aktualisiert um die jüngst veröffentlichten Q1-Ergebnisse sowie die Guidance einzuarbeiten.
Beim Gewinn je Aktie erwarten die Goldman Sachs-Analysten nun 2,49 nach zuvor 2,33 Euro für 2021. Die Prognosen für die beiden Folgejahre wurden von 2,91 auf 3,04 bzw. von 3,43 auf 3,57 Euro je Anteilsschein erhöht. Ihre Dividendenschätzung je Titel beläuft sich auf 1,23 Euro für 2021, sowie 1,48 bzw. 1,72 Euro für 2022 bzw. 2023.

  

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Erste Group holte sich 500 Mio Euro mit erster Nachhaltigkeitsanleihe

Erlös wird unter anderem für geförderte Wohnbauprojekte in Österreich verwendet, die nach ökologischen wie auch sozialen Kriterien zertifiziert sind

Die Erste Group hat ihren ersten "Sustainability Bond" am Kapitalmarkt platziert. Der Erlös der mehrfach überzeichneten 500 Mio. Euro "Senior Preferred Benchmark"-Anleihe werde für qualifizierte, nachhaltige und soziale Projekte verwendet, teilte die Bank am Montag. Die Projekte hat die Bank im kürzlich veröffentlichten "Sustainable Finance Framework" festgelegt.
"Ökonomischen Erfolg wird es in Zukunft nur auf Grundlage sozialer und ökologischer Verantwortung geben", kommentierte Erste-Group-Chef Bernd Spalt die Anleihenbegebung. "Wir sehen es als unsere gesellschaftliche Aufgabe, einen Beitrag zum nachhaltigen Wandel in unserer Region zu leisten. Mit unserer ersten Nachhaltigkeitsanleihe tun wir das, indem wir grüne und soziale Projekte finanzieren", so der Bank-CEO. Der Erste-"Sustainability Bond" hat eine Laufzeit von sieben Jahren und weist einen jährlichen Fixkupon von 0,125 Prozent auf. Die Anleihe wurde laut Bankangaben von über 80 nationalen und internationalen institutionellen Investoren gezeichnet.

Mit dem Erlös der Erste-Nachhaltigkeitsanleihe werden unter anderem folgende Projekte finanziert: Gewerbliche Immobilienprojekte in Rumänien, die als "grün" klassifiziert wurden, und geförderte Wohnbauprojekte in Österreich, die sowohl nach ökologischen als auch sozialen Kriterien zertifiziert sind.

  

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Erste Group-Chef Spalt: „Alle werden mehr Schulden haben“

Die Krise bringe auch eine „historische Chance“, um das Eigenkapital vieler Unternehmen nachhaltig zu stärken, so Erste Group-Chef Bernd Spalt. Die Nullzinsen würden vorerst bleiben.

https://www.diepresse.com/5978231/erste-group-chef-spalt-alle-werden-mehr-schulden-haben< /a>

  

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Erste Group soll am Kauf der slowenischen NKBM interessiert sein

Zeitung: Nach der ungarischen OTP zeigt auch Erste Group Interesse an der zweitgrößten Bankengruppe Sloweniens - Akteure kommentieren Medienberichte nicht

Die Erste Group soll sich nach Informationen der Wirtschaftszeitung "Finance" für den Kauf der zweitgrößten slowenischen Bank Nova KBM (NKBM) interessieren. Die Zeitung beruft sich auf verlässliche Quellen aus Finanzkreisen. Weder der US-Fonds Apollo, der seine 80 Prozent an der NKBM verkaufen möchte, noch die Erste Group hätten die Informationen bisher bestätigt, berichtete die slowenische Zeitung am Dienstag.
Nach der ungarischen OTP, die laut früheren Medienberichten bereits in Gesprächen mit dem US-Fonds über die Übernahme der zweitgrößten Bankengruppe in Slowenien steht, soll Apollo noch von einem anderem potenziellen Käufer kontaktiert worden sein, so die Zeitung. Beim US-Fonds habe man diese Information weder bestätigt noch abgestritten, hieß es in dem Bericht weiter. Verbindliche Offerte für die NKBM werden laut "Finance" bis Ende Mai erwartet.

Die Erste Group habe die Informationen nicht kommentiert. "Grundsätzlich können wir aber sagen, dass wir eine aktive Rolle bei der Konsolidierung des Bankensektors in der Region spielen wollen", hieß es gegenüber der Zeitung.

Die Erste Group hält an der Banka Sparkasse, die mehrheitlich der Kärntner Sparkasse gehört, auch eine direkte Beteiligung von 4 Prozent. Im Jahr 2001 hatte die Erste Bank bei der Privatisierung der slowenischen Großbank NLB mitgeboten, die später an die belgische KBC verkauft wurde. Die Erste Group wurde 2019 auch als Interessent für die drittgrößten Bank, die staatlichen Abanka, gehandelt, die an die NKBM verkauft wurde.

In einem früheren Bericht von Reuters wurde die Übernahme der NKBM auf rund 1 Mrd. Euro bewertet, was ungefähr dem Buchwert der Bank entsprechen soll. Der Buchwert der NKBM-Aktien lag Ende 2020 bei 99,13 Euro pro Aktie, die Bank hat 10 Millionen Aktien.

Die NKBM mit Sitz in Maribor hat in Slowenien einen Marktanteil von 20,5 Prozent. Apollo kaufte 2015 die NKBM gemeinsam mit der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBRD) um 250 Mio. Euro vom slowenischen Staat. Apollo erwarb 80 Prozent, die EBRD 20 Prozent. Nachdem 2019 auch die staatliche Abanka um 444 Mio. Euro via NKBM erworben wurde, fusionierten die beiden Geldinstitute im Vorjahr. Das war die größte Fusion im slowenischen Bankensektor. Die NKBM-Gruppe verzeichnete im Vorjahr einen Nettogewinn von 210,8 Mio. Euro.

  

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Morgan Stanley erhöht die Empfehlung für Erste Group von Gleich- auf Übergewichten - und das Kursziel von 30,0 auf 39,0 Euro.

durchschnittliches Kursziel: 34,09 Euro.

  

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Erste-Group-Chef Spalt will ESG stärker in den Fokus rücken
"Ökonomischer Erfolg nur mit Verantwortung möglich" - Spalt appelliert bei der HV an Geduld beim Kohleausstieg der Bank

Die Erste Group will ihre Rolle im Kampf gegen den Klimawandel sowie ihre Verantwortung gegenüber der Gesellschaft in Zukunft noch stärker in den Fokus rücken. "Eine verantwortungsvolle Führung ist aus der Coronawelt nicht mehr wegzudenken. Ökonomischer Erfolg ist nur mit Verantwortung möglich", sagte Erste Group-Chef Bernd Spalt am Mittwoch bei der Hauptversammlung. Die sogenannten ESG-Kriterien sollen künftig ein "strategischer Schwerpunkt" der Bank sein.
ESG steht für Environmental, Social, Governance (auf Deutsch: Umwelt, Soziales und Unternehmensführung) und bezeichnet Kriterien, an denen sich Unternehmen im Hinblick auf ihre Sozialverantwortung in der Gesellschaft messen. Dabei bezieht sich das E auf Klimathemen (Umweltverschmutzung, Treibhausgasemissionen), das S auf Aspekte rund um Arbeitssicherheit, Gesundheitsschutz, Diversity oder gesellschaftliches Engagement der Firma und das G betrifft die nachhaltige Unternehmensführung. Für Banken sind diese Kriterien nicht nur für das eigene Institut von Bedeutung, sondern werden häufig auch für Investments am Kapitalmarkt (beispielsweise in Aktien) oder bei der Kreditvergabe an Unternehmen herangezogen.

Die Erste Group ist im Bereich des Social Banking mit der "Zweite Sparkasse" schon seit Jahren intensiv engagiert. Sie wurde 2006 von der Erste Stiftung für Menschen gegründet, die bei normalen Banken kein Konto bekommen haben.

Im Hinblick auf den Klimaschutz hat die Bank im März ihre Unternehmenspolitik bezüglich der Finanzierung fossiler Energien überarbeitet und bekannt gegeben, bis 2030 aus der Kohlefinanzierung aussteigen zu wollen. Im Hinblick darauf appellierte der Bankchef Bernd Spalt an die Geduld aller, die einen rascheren Ausstieg der Bank aus der Kohlefinanzierung fordern. Man habe eine Verpflichtung gegenüber den Kunden, diese "behutsam und verantwortungsvoll" bei der Transformation zu begleiten.

"Wir sind in langfristigen Vertrags- und Vertrauensverhältnissen drinnen", so Spalt. Ein zu schnelles Vorgehen bei dem Umstieg könnte Schaden verursachen und "könnte eventuell auch heißen, dass Heizungen kalt bleiben", sagte Spalt. Im Frühling war die Bank von Greenpeace Tschechien und von Fridays For Future für ihre zu lasche Vorgangsweise beim Kohleausstieg kritisiert worden.

  

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Erste Group beschloss 50 Cent Dividende pro Aktie
Je nach EZB-Position wird die Ausschüttung heuer im zweiten Halbjahr noch um 1 Euro je Anteilsschein aufgestockt - Speedinvest-Gründer Michael Schuster neu im Aufsichtsrat

Für das erste Coronajahr 2020 schüttet die Erste Group 50 Cent je Aktie an ihre Anteilseigner aus. Der entsprechende Vorschlag des Vorstands wurde am Mittwoch bei der zweiten rein digitalen Hauptversammlung abgesegnet, wie das Unternehmen bekanntgab. Es sei aber auch eine Reserve von 1 Euro pro Aktie gebildet worden, die im Nachhinein ausgezahlt wird, sollte die Europäische Zentralbank ihre Empfehlung zur Dividendenbeschränkung in der zweiten Jahreshälfte 2021 aufheben.
Die aktuelle Zahlung berücksichtige die EZB-Empfehlung, Dividendenzahlungen während der Covid-19-Pandemie zu begrenzen. Die Ausschüttung ist für den 27. Mai 2021 vorgesehen und unterliegt der Kapitalertragsteuer.



Die Aktionäre wählten Speedinvest-Gründer Michael Schuster neu in den Aufsichtsrat. Dort tritt er die Nachfolge von John James Stack an, der die in der Satzung vorgesehene Altershöchstgrenze erreicht hat und daher für eine Wiederwahl nicht mehr zur Verfügung stand. Das Gremium setze sich - auf Kapitalvertreter bezogen - aus vier Frauen und acht Männern zusammen, womit das aktienrechtliche Mindestanteilsgebot erfüllt werde.

  

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Ungarns OTP soll slowenische Bank NKBM kaufen

Die zweitgrößte slowenische Bank Nova KBM (NKBM) soll in den nächsten Tagen an die ungarische OTP verkauft werden, berichtete die slowenische Wirtschaftszeitung „Finance“ heute mit Berufung auf inoffizielle Quellen. Mit der Übernahme würde die OTP der größte Spieler am slowenischen Bankenmarkt werden.

Die Übernahme wurde offiziell noch nicht bestätigt. Die Akteure schweigen zu den Informationen, berichtete die Zeitung. Verkauft wird die NKBM vom US-Fonds Apollo, der sich nach sechs Jahren vom slowenischen Markt zurückzieht.

Entgegen früheren Berichten der slowenischen Zeitung sei die Erste Group nicht am Kauf der NKBM interessiert gewesen, sagte ein Erste-Group-Sprecher heute auf APA-Anfrage. Dass die Bank in der Region generell aber wachsen wolle, sei bekannt.

https://orf.at/stories/3215453/

  

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JPMorgan bestätigt für Erste Group die Empfehlung Neutral - und erhöht das Kursziel von 33,5 auf 35,0 Euro.

durchschnittliches Kursziel: 34,64 Euro.

  

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Ungarns OTP kaufte zweitgrößte slowenische Bank

Die Erste Group sei entgegen früheren Berichten der slowenischen Wirtschaftszeitung nicht am Kauf der NKBM interessiert gewesen, sagte ein Erste-Group-Sprecher.

https://www.diepresse.com/5987656/ungarns-otp-kaufte-zweitgrosste-slowenische-bank

  

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Erste-Group-CEO-Spalt sieht bei Effizienz der Banken Luft nach oben
Digitalisierung wichtiger Hebel für Effizienz, aber Kundenwünsche bleiben entscheidend - Kredithahn für Wohnraum weiter offen

In einer Studie haben die Unternehmensberater von PwC Strategy& jüngst errechnet, dass Österreichs Banken pro Kunde einen Gewinn von 208 Euro machen. Im europäischen Schnitt befinden sie sich damit gerade mal im Mittelfeld, Länder wie die Schweiz, Belgien schneiden deutlich besser ab. Auch der Erste-Group-CEO und WKÖ-Bankspartenobmann Bernd Spalt sieht noch Luft nach oben, wenn es um die Effizienz der heimischen Banken geht.
"Österreichs Banken können insgesamt effizienter werden", sagte Spalt im Gespräch mit der APA. "Wenn man sich die Cost-Income-Ratio der Banken anschaut, dann sind die österreichischen Banken sicher nicht berühmt dafür, die effizientesten zu sein", so der Bankchef. Die Cost-Income-Ratio bezeichnet den Anteil der Kosten an den Einnahmen, laut Daten der Oesterreichischen Nationalbank (OeNB) lag diese 2020 bei 67 Prozent.



Es gebe nach wie vor eine hohe Filialdichte im Land und auch beim Kostenmanagement sei noch Spielraum. Ein wichtiger Hebel sei vor allem die Digitalisierung. Allerdings gehe es hierbei auch stark darum, was die Kunden wollen. In der Coronakrise habe zwar man gesehen, dass das Kundenverhalten sehr digital geworden sei. "Sobald jedoch alles wieder offen war, waren die Kunden auch wieder in den Filialen", so Spalt. Es brauche also eine Kombination aus "physischer Erreichbarkeit und digitaler Kompetenz."

Die Kunden würden sicherlich nicht alles digital erledigen wollen, ein Beispiel sei eine Wohnbaufinanzierung. "Da will man einen Ansprechpartner, da will man einen Berater haben der einen kompetent berät", so der Bankchef. "Das ist nichts, was ich wie ein T-Shirt im Internet bestelle".

Einer Studie des Beratungsunternehmens zeb zufolge seien digitale Angebote auch bei Wohnkrediten bei den Kunden durchaus erwünscht, allerdings sei die persönliche Beratung nach wie vor sehr wichtig in diesem Bereich. "Wie die Studie zeigt, sind Hypothekenkunden bereit, einen Teil des Prozesses digital abzuwickeln. Kunden schätzen gute Beratung, einen vertrauenswürdigen Partner, Transparenz und Unterstützung bei der Navigation durch den komplexen Prozess", so Christoph Fischer, Studienautor und Senior Consultant bei zeb, laut einer Aussendung.



Automatisierte Prozesse bei Hypotheken seien für die Banken auch durchaus lukrativ. "Online-Hypotheken sind eine bisher übersehene, aber schnell wachsende Umsatzquelle von Finanzinstituten" sagte zeb-Studienautorin und Senior-Consultant Laura Patsch. Banken müssten rasch handeln, um sich frühzeitig einen Wettbewerbsvorteil im digitalen Hypothekenmarkt zu verschaffen.

Dass der Kredithahn für Wohnraum demnächst stärker zugedreht werden könnte, glaubt Spalt nicht. "Der Kredithahn bleibt offen", sagte Spalt. Die heimischen Banken - sowohl die Erste Group, aber auch alle Mitbewerber - sähen sich seinen Beobachtungen nach die Kapitalausstattung der Kunden bei einer Kreditvergabe immer sehr gut an. "Es wird großer Wert auf die Rückzahlungsfähigkeit gelegt," so Spalt. Dass die OeNB die Lage aber genauer unter die Lupe nehmen wolle, sei "völlig legitim", so Spalt.

Zu Beginn der Woche hatte die Nationalbank (OeNB) angekündigt, die Wohnkreditvergabe der heimischen Banken genauer prüfen zu wollen. Denn mehr als die Hälfte der Neukredite werde mit weniger als 20 Prozent eigenen Mitteln finanziert. Zudem mache der Schuldendienst bei einem Fünftel bereits mehr als 40 Prozent des Nettoeinkommens aus.

  

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Erste Group will Anteil an nachhaltigen Fonds stark ausbauen
Bis Ende 2023 will die Bank 50 Prozent mehr Fonds mit dem Österreichischen Umweltzeichen anbieten - Bank trat der EU-Initiative "Green Consumption Pledge" bei

Die Erste Group will ihren Anteil an Fonds mit dem Österreichischen Umweltabzeichen deutlich ausbauen. Bis 2023 soll die Zahl um 50 Prozent steigen. Derzeit gebe es 11 Fonds, die dieses Abzeichen haben, sagte Bernd Spalt am Donnerstag im Gespräch mit der APA. "Wir wollen bis Ende 2023 17 solche Fonds haben." Aktuell werden 3,4 Mrd. Euro in nachhaltigen Fonds verwaltet, das seien rund 5 Prozent vom gesamten veranlagten Vermögen.
Darüber hinaus will Bank künftig stärker über Thema Nachhaltigkeit informieren und mehr Transparenz schaffen. Konkret soll ein mal jährlich ein Nachhaltigkeits-Reporting auf Basis der UN Sustainable Development Goals für alle Publikumsfonds auf der Webseite veröffentlicht werden. Zudem soll das Informationsangebot über nachhaltige Anlageformen - beispielsweise über vermehrte Blogbeiträge der Erste Asset Management (EAM) - ausgebaut werden.



Auch für den Umwelt-Fußabdruck des Unternehmens selbst wolle man sich noch konkrete Ziele stecken. "Wir haben in den letzten 5 Jahren unseren Fußabdruck um 25 Prozent reduziert", sagte Spalt. Die konkreten Zielgrößen für die kommenden Jahre seien noch in Bearbeitung.

Die Bank hat sich ihre Ziele im Rahmen des "Green Consumption Pledge" gesetzt, dem sie heute beigetreten ist. Die Initiative wurde zu Jahresbeginn von der EU-Kommission ins Leben gerufen und soll Verbrauchern dabei helfen, nachhaltigere Käufe zu tätigen. Derzeit sind elf Unternehmen an der Initiative, die sich gerade in der Pilotphase befindet, beteiligt. Die Erste Group ist derzeit die einzige Bank, die teilnimmt.

Die mitmachenden Unternehmen bekennen sich zu fünf Kernzusagen, mit denen sie ihre Aufwirkungen auf die Umwelt reduzieren sollen: Die Berechnung des CO2-Fußabdrucks des Unternehmens selbst, die Berechnung des CO2-Abdrucks ausgewählter Vorzeigeprodukte, die Steigerung des Verkaufs nachhaltiger Produkte oder Dienstleistungen, Bindung eines Teils der Ausgaben für Öffentlichkeitsarbeit für die Förderung nachhaltiger Verfahren sowie Sicherstellung, dass die Informationen zu den nachhaltigen Tätigkeiten für die Verbraucher leicht zugänglich, präzise und klar sind. Die Unternehmen arbeiten mit der Kommission zusammen, damit die Fortschritte überprüfbar gemacht

  

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Wird sich aber mE kaum eine Bank ausnützen trauen.

EZB will Banken länger höhere Verschuldungsquote erlauben

Eine bereits im Coronajahr 2020 eingeführte Ausnahmeregelung soll offenbar um weitere neun Monate verlängert werden.

https://www.diepresse.com/5994689/ezb-will-banken-langer-hohere-verschuldungsquote-erlaub en

  

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Goldman Sachs nimmt die mit einem Neutral eingestellte Coverage für Erste Group mit der Empfehlung Kaufen wieder auf - und erhöht das Kursziel von zuvor 29,85 auf 35,4 Euro.

durchschnittliches Kursziel: 35,39 Euro.

  

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Das wir der Czeska Sporitelna helfen:

Tschechische Nationalbank hebt Leitzins an

In ihrer jüngsten Prognose rechnet die Notenbank noch mit zwei weiteren Leitzins-Anhebungen in diesem Jahr.

Die tschechische Nationalbank (CNB) hat am Mittwoch den Leitzins von 0,25 auf 0,5 Prozent angehoben.

https://www.diepresse.com/5998372/tschechische-nationalbank-hebt-leitzins-an

  

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Erste Asset Management beendet Kohle-Investments
Ab 1. Juli - Gilt für alle aktiv gemanagten Publikumsfonds

Die Erste Asset Management (EAM), der Fondsverwalter der Erste Group, will künftig nicht mehr in Kohleunternehmen investiert sein. Ab dem 1. Juli sollen alle Unternehmen, die auf dem Gebiet des Kohleabbaus beziehungsweise der Erzeugung von Strom oder Treibstoffen aus Kohle aktiv sind, aus dem Anlageuniversum der EAM ausgeschlossen werden, teilte der Vermögensverwalter am Donnerstag mit.
Die neue Policy gelte für alle von der EAM aktiv verwalteten Publikumsfonds. Eine Ausnahme wird jedoch gemacht, wenn ein Unternehmen glaubhaft versichern kann, dass es sich gemäß den Regeln des Pariser Klimaabkommens zum Kohleausstieg verpflichtet.

  

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Erste Group bündelt IT zur "Erste Digital" mit 2.000 Beschäftigten


Die Erste Group hat ihre IT-Bereiche zur "Erste Digital" mit mehr als 2.000 Beschäftigten zusammengelegt. Der Zusammenschluss zu einem der größten IT-Dienstleister in der Region Österreich und CEE ist seit 1. Juli wirksam, teilte die Bankengruppe am Donnerstag mit. Erste Digital betreut IT-Lösungen, die von den mehr als 16 Mio. Kunden und Kundinnen der Erste Group genutzt werden, inklusive des digitalen Finanzbegleiters George mit über 6,5 Mio. Usern.

  

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Banken dürfen bald Dividende zahlen

ie Präsidentin der Europäischen Zentralbank (EZB), Christine Lagarde, stellt ein Auslaufen von Ausschüttungseinschränkungen der Geschäftsbanken der Eurozone in Aussicht. In einer Rede vor dem Europaparlament verwies die Notenbankchefin am Donnerstag auf jüngste Aussagen des Europäischen Ausschusses für Systemrisken (ESRB), wonach Einschränkungen auslaufen könnten, falls sich die Bedingungen im Finanzsektor nicht wesentlich verschlechtern sollten.

Lagarde kündigte an, dass der ESRB die Einschränkungen beim nächsten Treffen im September überprüfen werde.

https://www.diepresse.com/6002409/banken-durfen-bald-dividende-zahlen

  

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Kroatische Regierung und Banken beenden Streit um Frankenkredite
Vier Schiedsverfahren vor dem ICSID nun beendet - Auch österreichische Banken an der Vereinbarung beteiligt

In Kroatien haben die Regierung und mehrere Banken, darunter österreichischen Tochterbanken, den Streit über die Zwangsumwandlung von Frankenkrediten nun endgültig beigelegt. Der Großteil der Banken hat von Verfahren gegen die kroatische Regierung abgelassen, vier Schiedsverfahren vor dem Internationalen Zentrum zur Beilegung von Investitionsstreitigkeiten (ICSID) in Washington wurden beendet, hieß es in einer gemeinsamen Mitteilung der Regierung und den Banken.
Bereits im Februar dieses Jahres waren die Banken vor dem kroatischen Verfassungsgerichtshof mit ihren Klagen rund um die Frankenkredite gescheitert. Damals habe man sich laut Angaben der RBI und Erste Group auch darauf geeinigt, die Schiedsverfahren zu beenden. Die beiden Banken zeigten sich in jeweiligen Statements zufrieden mit der Einigung mit der kroatischen Regierung.



Ende Juni wurden die bis dahin ruhend gestellten Schiedsverfahren vor dem ICSID nun endgültig eingestellt. Der Konflikt zwischen der kroatischen Regierung und der österreichischen Erste Group Bank AG, Raiffeisen Bank International AG (RBI) und deren kroatischen Tochterbank Raiffeisenbank Austria, der UniCredit Bank Austria AG und der Tochter Zagrebacka Banka sowie von der ungarischen OTP Bank hatte sich über mehrere Jahre hingezogen.

Darüber hinaus haben Intesa Sanpaolo mit ihrer Tochter Privredna Banka Zagreb sowie Sberbank Europe und ihre kroatische Tochter, die ähnliche Verfahren angekündigt hatten, darauf verzichtet, diese weiterzuverfolgen, hieß es in der Mitteilung weiter. Die Raiffeisenbank habe zudem ein Verfahren vor dem Zagreber Handelsgericht aufgegeben.

Was zwischen der kroatischen Regierung und den Banken konkret vereinbart wurde, wurde nicht bekanntgegeben. In der Mitteilung begrüßte die Regierung die konstruktive Haltung der Banken zu den offenen Fragen und ihre Anerkennung der positiven Auswirkungen der Regierungspolitik in Zusammenhang mit der Euroeinführung. Auf der anderen Seite würdigten die Banken das Engagement der Regierung zur Lösung der offenen Fragen und ihre Bemühungen, ein stimulierendes Geschäftsumfeld zu schaffen.



Zwei Schiedsverfahren, die von der Addiko Bank und der Societe Generale, angeregt wurden, sowie ein Verfahren der Addiko Bank vor dem Zagreber Handelsgericht werden unterdessen fortgesetzt.

Die nun eingestellten Verfahren bezogen sich auf zwei Gesetze, mit denen es 2015 zur Zwangskonvertierung von Frankenkrediten gekommen war. Das führte zu einer Reihe von Gerichtsprozessen in Kroatien. Zuletzt hatte das Verfassungsgericht heuer im Februar die Nichtigkeit der Währungsklausel und des variablen Zinssatzes in Frankenkrediten bestätigt. Bereits 2017 urteilte das Höchstgericht, dass die Zwangsumwandlung verfassungskonform war.

Mit der Beilegung des Streits wurde eine potenzielle Zahlung von mindestens 2,5 Mrd. Kuna (rund 334 Mio. Euro) aus dem Staatsbudget abgewendet, wie Finanzminister Zdravko Maric laut Nachrichtenagentur Hina zu Jahresanfang sagte. Davon bezogen sich 2 Mrd. Kuna (267 Mio. Euro) auf die Verfahren vor dem ICSID und die restlichen 480 Mio. Kuna (64 Mio. Euro) auf das Zagreber Handelsgericht.

  

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EZB-Aufseherin pocht bei Banken-Dividenden weiter auf Vorsicht

Die Europäische Zentralbank (EZB) pocht trotz des wohl bald auslaufenden Dividendenstopps auf maßvolle Ausschüttungen der Banken im Euroraum. Die EZB werde als Aufseherin die Institute aufrufen, weiter "vorsichtig" zu sein, sagte die spanische EZB-Aufseherin Margarita Delgado in einem am Montagabend veröffentlichten Interview der Nachrichtenagentur Bloomberg.

Die Zentralbank könne auch die dazu nötigen Schritte ergreifen. Ausufernde Ausschüttungen könnten zunächst die Empfehlung der EZB nach sich ziehen, zu einer eher durchschnittlichen Verteilungspolitik zurückzukehren, sagte Delgado. "Wir haben andere Werkzeuge, falls die Bank der Empfehlung der Aufsicht nicht nachkommt."

  

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Erste Group - Deutsche Bank erhöht Kursziel von 31 auf 33 Euro
Anlageempfehlung "Hold" bestätigt

Die Wertpapierexperten der Deutschen Bank haben ihr Kursziel für die Titel der heimischen Erste Group von 31 auf 33 Euro angehoben. Gleichzeitig wurde die Anlageempfehlung "Hold" von Analyst Benjamin Goy bestätigt.
Der Experte erwartet im Vorfeld der anstehenden Zweitquartalszahlen der heimischen Großbank, dass diese ihren Ausblick weiter nach oben setzen dürfte. Dementsprechend hebt auch der Wertpapierexperte seine Gewinnerwartungen für die kommenden beiden Geschäftsjahre.

Angesichts des limitierten Aufwärtspotenzials beim Kurs der Erste-Aktie und der ordentlichen, aber nicht überragenden Kapitalrenditeerwartungen für 2021, behält Goy allerdings seine "Hold"-Einstufung für die Titel der Erste Group bei.

  

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Unternehmen investieren laut Bankenbefragung wieder mehr – Kreditnachfrage steigt
Österreich-Ergebnisse der euroraumweiten Umfrage über das Kreditgeschäft vom Juli 2021 (Bank Lending Survey)

Im zweiten Quartal 2021 ist die Kreditnachfrage von großen Unternehmen in Österreich gestiegen. Als wesentlicher Grund wurde von den befragten Banken ein erhöhter Finanzierungsbedarf für Anlageinvestitionen angeführt. Für das dritte Quartal 2021 erwarten die Banken eine weiter steigende Kreditnachfrage – dann auch von kleinen und mittleren Unternehmen. Das sind die Hauptergebnisse der vierteljährlichen Umfrage über das Kreditgeschäft, in der führende Banken nach ihren Einschätzungen gefragt werden. Die Umfrage wurde im Juni 2021 durchgeführt.

Kreditnachfrage von Unternehmen steigt

Im Kreditgeschäft der Banken mit Unternehmen zeigen sich auf der Nachfrageseite aktuell dynamische Entwicklungen. Diese stehen in Zusammenhang mit der beginnenden Erholung von den wirtschaftlichen Folgen der COVID-19-Pandemie. Im zweiten Quartal 2021 ist die Kreditnachfrage von großen Unternehmen gestiegen. Als Grund wurde von den befragten Banken vor allem ein erhöhter Finanzierungsbedarf für Anlageinvestitionen genannt.

Erstmals seit dem vierten Quartal 2018 (gegen Ende der letzten Hochkonjunkturphase) berichteten die an der Umfrage teilnehmenden Banken damit von einem nennenswerten Anstieg der Kreditnachfrage aufgrund expansiver unternehmerischer Aktivitäten. Im ersten Halbjahr 2020 wurde zwar ebenfalls von einer deutlich intensivierten Kreditnachfrage der Unternehmen berichtet – allerdings wegen des großen Bedarfs an Überbrückungskrediten und Refinanzierungen in den ersten Monaten der COVID-19-Pandemie. Hingegen ist die Nachfrage nach Krediten für Anlageinvestitionen 2020 gesunken (vor allem im zweiten Quartal 2020).




Für das dritte Quartal 2021 wird ein weiterer – und stärkerer – Anstieg der Nachfrage nach Unternehmenskrediten erwartet, sowohl von großen Unternehmen als auch von kleinen und mittleren Unternehmen. Angebotsseitig haben die Banken in den ersten beiden Quartalen ihre internen Vergaberichtlinien und die Konditionen für Unternehmenskredite weitgehend unverändert belassen – mit einer Ausnahme: Die Margen (Zinsaufschläge auf Referenzzinsen) für durchschnittlich risikoreiche Kredite wurden im ersten Quartal 2021 aufgrund der Wettbewerbssituation leicht gesenkt.

Stabile Entwicklungen im Kreditgeschäft mit privaten Haushalten

In den ersten beiden Quartalen 2021 blieben die internen Vergaberichtlinien und die Kreditkonditionen im Privatkundengeschäft weitgehend unverändert; die Nachfrage nach Wohnbaukrediten war ungebrochen kräftig. Auch im Ausblick auf das dritte Quartal 2021 erwarten die befragten Banken kaum Änderungen bei den internen Vergaberichtlinien und der Kreditnachfrage.

Die Zentralbanken des Euroraums – in Österreich die Oesterreichische Nationalbank (OeNB) – führen gemeinsam mit der Europäischen Zentralbank (EZB) seit Anfang 2003 viermal jährlich eine Umfrage über das Kreditgeschäft im Euroraum durch, um ihren Informationsstand über das Kreditvergabeverhalten der Banken, die Kreditnachfrage von Unternehmen und privaten Haushalten, sowie sonstige die Geldpolitik betreffende Themen zu verbessern. Dabei werden rund 140 führende Banken aus allen Ländern des Euroraums befragt, darunter acht Institute aus Österreich.




Eine ausführliche Darstellung der österreichischen Ergebnisse wird in Statistiken – Daten & Analysen Q3/2021 und vorab auf der OeNB-Website veröffentlicht. Dort finden sich auch weitere Informationen und Daten zu den Österreich-Ergebnissen der Umfrage:

www.oenb.at/Geldpolitik/Erhebungen/umfrage-ueber-das-kreditgeschaeft

Die Resultate für den Euroraum werden von der EZB auf ihrer Website publiziert:

www.ecb.europa.eu/stats/money/surveys/lend/html/index.en

  

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Erste Group steigerte Nettogewinn im Halbjahr auf 918 Mio. Euro
Risikokosten um fast 90 Prozent niedriger - Nachholdividende von 1 Euro je Aktie geplant

Die Erste Group hat im ersten Halbjahr 2021 ihr Ergebnis dank niedrigerer Risikokosten und solider Erträge deutlich gesteigert. Der Nettogewinn erhöhte sich auf 918 Mio. Euro, nach 294 Mio. in der Vorjahresperiode 2020, und übertraf damit auch den Nettogewinn des ersten Halbjahrs 2019 von 732 Mio. Euro. Für die Aktionäre ist eine weitere Dividende von 1 Euro je Aktie geplant, nachdem bereits 0,5 Euro/Aktie für 2020 ausgeschüttet wurden, teilte die Bank Freitagfrüh mit.

Das Betriebsergebnis stieg in den ersten sechs Monaten um 24 Prozent auf 1,69 Milliarden Euro, nach 1,36 Milliarden Euro im Vorjahreszeitraum. Das börsennotierte Geldinstitut sieht dafür einen soliden Zinsüberschuss, ein deutliches Wachstum der Provisionserträge sowie einen starken Anstieg des Handels- und Fair-Value-Ergebnisses verantwortlich. Das Risikoumfeld habe sich im Verlauf des ersten Halbjahres wieder freundlicher gezeigt, was die Risikovorsorgen für faule Kredite auf 83 Mio. Euro abschmelzen ließ. Im Vorjahreszeitraum betrugen die pandemiebedingten Risikokosten noch 675 Mio. Euro.

Finanzvorstand Stefan Dörfler sieht den Wirtschaftsaufschwung in der Bank-Bilanz widergespiegelt: "Eine solide Ertragslage, stabile Kosten und ein im Vergleich zum Corona-Jahr 2020 deutlich geringeres Volumen an Risikovorsorgen haben zu einer deutlichen Verbesserung unseres Halbjahresergebnisses beigetragen. Für das Gesamtjahr 2021 sind wir vorsichtig optimistisch, weil wir uns bewusst sind, dass vieles vom weiteren Verlauf der Pandemie abhängt", erklärt er.

  

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Im vierten Quartal 2021 - im Einklang mit den Empfehlungen der EZB und vorbehaltlich der Zustimmung einer außerordentlichen Hauptversammlung - solle eine weitere Ausschüttung von 1 Euro je Aktie ("Nachholdividende") erfolgen. Für das Geschäftsjahr 2021 ist dann eine Dividende von 1,6 Euro je Aktie geplant. Für das laufende Geschäftsjahr wurden 0,8 Euro je Aktie im regulatorischen Kapital berücksichtigt.

  

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Der Rückgang der Bankenabgaben um mehr als ein Drittel auf 52 Mio. Euro sei vor allem auf den Wegfall der Bankensteuer in der Slowakei zurückzuführen. Derzeit sind in zwei Kernmärkten der Erste Group Bankenabgaben zu entrichten: In Ungarn entfielen auf die Bankensteuer für das gesamte Geschäftsjahr 14,9 Mio. sowie weitere 23,3 Mio. auf die Transaktionssteuer für das Halbjahr. Die Bankensteuer in Österreich lag bei 13,9 Mio. Euro.

  

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Erste-Group-Chef: Inflation im Auge behalten
Bei Immobilien in Österreich teilweise "Überhitzung", aber keine Blase - Für Wagniskapitalfonds nach SICAV-Modell - Impffortschritt steigern

Bei der Halbjahrespressekonferenz der Erste Group hat das Management neben dem deutlich besseren Ergebnis auch volkswirtschaftliche Fragen erörtert. Die Inflationsentwicklung müsse man wirklich genau im Auge behalten, sagte Vorstandschef Bernhard Spalt: Höhere Rohstoffpreise und Mangel an qualifizierten Arbeitskräften deuteten auf einen Preisdruck nach oben. Ob die anziehende Teuerung, wie die EZB meine, nur temporär sei, das werde sich Anfang 2022 zeigen.

Finanzvorstand Stefan Dörfler verwies auf die internationalen Märkte der Erste Group: "Wir sind ein wunderbarer Hybrid aus Eurozone und Nicht-Eurozone". Die Notenbanken in Ungarn und Tschechien, also in Ländern außerhalb des Euroraums, hätten bereits die Leitzinsen erhöht, um gegen die Preissteigerung gegenzusteuern. Die EZB halte hingegen an ihrer Geldpolitik fest. Man werde wohl frühestens Anfang des nächsten Jahres erkennen, ob sich die Ansagen der Nationalbanken im Westen, wonach die derzeitigen höheren Inflationsraten temporär seien, auch so realisieren, oder ob sich die derzeitigen inflationären Tendenzen weiter verstärken werden.

Teurer werden jedenfalls Wohnungen und Häuser. Am österreichischen Immobilienmarkt gebe es bereits teilweise eine "Überhitzung", erklärte Erste-CEO Spalt: "Wir sehen einen starken Preisauftrieb, aber noch keine Blase." Bei den Privatkunden gebe es einen massiven Bedarf nach Wohnraumbeschaffung. Durch die steigenden Preise werde die Leistbarkeit von Wohnraum im Eigentum für junge Familien ein echtes Problem, hier müsse man Lösungen finden. Preisdämpfend wirken laut dem Bankchef in Österreich der große Teil des geförderten Wohnbaus und die Genossenschaftsstrukturen, die viel an Preisdruck herausnehmen. "Das ist ein extrem stabilisierendes Element in Österreich, das hilft uns." Es gebe zwar auch in Österreich die Tendenz zu mehr Investitionen in Wohnungen, aber der Großteil der Hypothekenfinanzierung diene dem Eigennutz, nämlich selber in der Immobilie zu wohnen. Das spekulative Element sei hierzulande deutlich geringer als im angloamerikanischen Raum.

Spalt, der auch Obmann der Bundessparte Bank und Versicherung in der Wirtschaftskammer ist, will in Österreich die Finanzierung von Unternehmen insbesondere im Tourismus stärken. Er schlägt hierfür ein "Wagniskapitalfondsgesetz" vor, mit dem Anleger in Wertpapierstrukturen investieren können und die Unternehmen dadurch ihr Eigenkapital stärken, denn Kredite ohne Eigenkapital lösten die Probleme nicht. Der Erste-CEO sieht hierfür die luxemburgischen SICAVs als Modell. : "Eine SICAV-Struktur für Österreich ist machbar." Die Sparquote sei in der Pandemie auf einen historischen Höchststand gewachsen, und viel Geld der Sparer sei praktisch unverzinst. Im digitalen Geld sehe er keine Bedrohung für die Geschäftsbanken, so Spalt.

Lob äußerte der CEO für die Politik wegen der Organisation der Corona-Impfungen in Österreich, denn sowohl die staatlichen Impfkampagnen als auch die Betriebsimpfungen liefen bisher gut. Die Durchimpfungsrate bringe Stabilität, sie müsse aber noch besser werden.

  

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Stresstest: Erste Group rutscht bei Hartem Kernkapital auf 10,2 %
Gegenüber tatsächlich 14,2 Prozent Ende 2020 - Alle europäischen Großbanken zusammen kommen im Krisenszenario auf 10,3 Prozent im Vergleich zu 15,3 Prozent 2020

Die österreichische Erste Group ist bei den europaweiten Banken-Stresstests in der Harten Kernkapitalquote (CET 1) auf 10,2 Prozent bezogen auf das Jahresende 2023 abgerutscht. Im Vergleich dazu sei die tatsächliche CET-1-Quote (Basel 3 final) zum Ausgangszeitpunkt Ende 2020 bei 14,2 Prozent gelegen, erklärte das börsennotierte Institut am Freitagabend in Wien.

Insgesamt ändere sich die CET 1-Quote (Basel 3 final) stressbedingt somit um -401 Basispunkte gegenüber einer Veränderung um -450 Basispunkte im EBA-Stresstest 2018, so die Erste Group.

Angemerkt wird von der Erste Group, dass der covidbedingte Ausblick sich im Vergleich zur Situation zu Beginn des Tests deutlich verbessert habe, was dem Basisszenario, in dem die CET1-Quote (Basel 3 final) der Erste Group im letzten Szenario-Jahr 15,4 Prozent erreiche, eine höhere Signifikanz verleihe.

Seit 2014 ist die Europäische Zentralbank (EZB) für die Kontrolle der großen Geldhäuser im Euroraum zuständig. Sie überwacht aktuell 114 Institute, darunter in Österreich die Erste Group und die RBI.

Den am Freitagabend von der Bankenaufsicht EBA publizierten Ergebnisse zufolge würde die harte Kernkapitalquote (CET1) der Geldhäuser in Europa insgesamt in einem simulierten Krisenszenario auf 10,3 Prozent im Jahr 2023 schrumpfen, gegenüber 15,3 Prozent 2020. Ursprünglich war der Stresstest 2020 geplant gewesen, er wurde dann aber wegen der Corona-Pandemie auf heuer verschoben.

  

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