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Konjunktur - Wasserstandsmeldungen II , Rang: Warren Buffett(2082), 30.10.19 22:13
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Konjunktur: Industrie-Abschwung hält an
29.10.19 22:07
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Konjunktur in Deutschland beschleunigt ihre Talfahrt
30.10.19 22:13
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Deutsche Wirtschaft kommt auch im August nicht in Schwung

Das Wachstum der deutschen Wirtschaft blieb im August schwach. Während die Geschäfte im Servicesektor weiter gut liefen, sank die Industrieproduktion erneut stark, und der Stellenaufbau fiel insgesamt so schwach aus wie zuletzt vor fünf Jahren. Dass sich der Auftragsrückgang verstärkte, sorgte dafür, dass die Geschäftsaussichten binnen Jahresfrist erstmals seit Ende 2014 wieder ins Negative kippten. Gleichzeitig schwächte sich der Inflationsdruck weiter ab, was an den rückläufigen Einkaufs- und Verkaufspreisen in der Industrie zu erkennen war.

Mit 51,4 verbesserte sich der IHS Markit Flash Deutschland Composite Index Produktion gegenüber Juli zwar um 0,5 Punkte, er liegt damit jedoch ein weiteres Mal auf einem der tiefsten Werte seit über sechs Jahren. Zurückzuführen war der leichte Indexanstieg auf den verlangsamten Rückgang der Industrieproduktion, weshalb auch der IHS Markit Flash PMI für die Industrie binnen Monatsfrist um 0,4 Punkte auf 43,6 kletterte.

Die dritten Auftragseinbußen in den letzten vier Monaten fielen diesmal so gravierend aus wie zuletzt im April 2013. Ausschlaggebend hierfür war, dass das Neugeschäft bei den Dienstleistern das niedrigste Plus seit sieben Monaten auswies und die Industrie das höchste Auftragsminus seit April vermeldete. Wegen der besonders schwachen Exportnachfrage ging das Auslandsneugeschäft in beiden Sektoren zurück.

Die Sorge über die weitere Auftragsentwicklung, die verstärkte Unsicherheit, die Krise der Autoindustrie und geopolitische Spannungen sorgten allesamt dafür, dass die Geschäftsaussichten binnen Jahresfrist im August erstmals seit knapp fünf Jahren wieder pessimistisch ausfielen und der entsprechende Ausblicks-Index auf den tiefsten Wert seit November 2012 absackte. Im Servicesektor sank der Index Geschäftsaussichten auf den tiefsten Wert seit Oktober 2014, in der Industrie auf den tiefsten Wert seit Beginn der Erhebung dieser Daten Mitte 2012.

Der zehnte Rückgang der Auftragsbestände in Folge fiel so stark aus wie seit Ende 2012 nicht mehr. Bei den Dienstleistern nahmen die unerledigten Aufträge erstmals seit sieben Monaten wieder ab, in der Industrie schrumpften die Auftragsbestände ein weiteres Mal.

Die verbreitete Kapazitätsunterauslastung sorgte dafür, dass der Jobaufbau so schwach ausfiel wie zuletzt im August 2014. Im Servicesektor wurden so wenig neue Stellen geschaffen wie seit Januar nicht mehr, und in der Industrie gingen so viele Arbeitsplätze verloren wie zuletzt im Juli 2012.

Auch bei den Preisen liefen die Entwicklungen zwischen den beiden Sektoren auseinander. In der Industrie sanken die Einkaufspreise abermals deutlich, weshalb hier auch die Verkaufspreise reduziert wurden. Im Servicesektor blieb der Kostendruck hingegen hoch, was eine kräftige Anhebung der Angebotspreise nach sich zog.

Insgesamt legten die Einkaufspreise mit der niedrigsten Rate seit 38 Monaten zu, und die Verkaufspreise mit der niedrigsten Rate seit Oktober 2016.

Phil Smith, Principal Economist bei IHS Markit und Autor des Flash-PMI, kommentiert:

„Die deutsche Wirtschaft blieb auch im August zweigeteilt: Der Servicesektor expandierte weiter, die Industrie steckte noch immer tief in der Krise.

Zwar hat sich das Wirtschaftswachstum leicht beschleunigt, die Gefahr einer anhaltenden Rezession im dritten Quartal 2019 ist damit jedoch keineswegs gebannt – insbesondere vor dem Hintergrund Besorgnis erregender Frühindikatoren.

Der Service-Index hat leicht nachgegeben, er kennzeichnet allerdings noch immer robustes Wachstum. Bei einigen Unterindizes zeigen sich jedoch auch bei den Dienstleistern erste Risse, zum Beispiel beim Auftragseingang, der kaum noch Zuwächse auswies, und bei den Geschäftsaussichten, die auf den tiefsten Wert seit knapp fünf Jahren gesunken sind. Auch in der Industrie hat sich der Ausblick weiter verschlechtert und ist mittlerweile auf einem Rekordtief.

Überdies schlug sich die hartnäckige Auftragsflaute immer deutlicher auf dem Arbeitsmarkt nieder. So kam der Stellenaufbau fast zum Erliegen, was auf Kapazitätsüberhänge und ein generell miserables Geschäftsklima zurückzuführen war.“

  

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Wieso sollte sich im August auch diesbezüglich was verbessern? Sind ja alle auf Urlaub, im August wird auch nicht eingestellt. Die Oktoberdaten werden relevant.

  

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Kriselnde Industrie sorgte auch im August für anhaltende Wachstumsschwäche in der Eurozone 

Die Eurozone verzeichnete auch im August nur schwaches Wirtschaftswachstum. Immerhin wies der Auftragseingang wieder ein Mini-Plus aus.

Während der Servicesektor weiter expandierte, wurde die Industrieproduktion ein weiteres Mal zurückgefahren. Vor dem Hintergrund der nachlassenden Zuversicht sank auch die Einstellungsbereitschaft der Unternehmen weiter.

Der IHS Markit Flash Eurozone Composite Index Produktion legte binnen Monatsfrist zwar um 0,3 Punkte auf 51,8 zu, er notiert damit jedoch ein weiteres Mal auf einem der tiefsten Werte seit sechs Jahren.

Die Kluft zwischen den beiden Sektoren blieb trotz leichter Annäherung groß. Die Dienstleister wuchsen weiter solide, hier vermeldeten Deutschland, Frankreich und die übrigen von der Umfrage erfassten Länder Zuwächse.

Dagegen wurde die Industrieproduktion zum siebten Mal hintereinander zurückgefahren, wenngleich mit verringertem Tempo. Frankreich verzeichnete hier ein Plus, in Deutschland und den übrigen Ländern kam es hingegen zu einem Rückgang.

Beim Gesamt-Auftragseingang wurden erneut nur geringe Zuwächse verzeichnet, der Index verharrte exakt auf dem Vormonatsniveau. Das Exportneugeschäft (inklusive des Handels zwischen den Eurozone-Ländern) schrumpfte hingegen den elften Monat in Folge.

Infolge der Abkühlung der Weltkonjunktur trübten sich die Geschäftsaussichten binnen Jahresfrist in beiden Sektoren ein, so dass der Gesamt-Index im August auf den tiefsten Wert seit Mai 2013 sank. In Deutschland kippte der Ausblick erstmals seit knapp fünf Jahren ins Negative, in Frankreich und den übrigen Ländern ließ der Optimismus nach.

Folglich nahm auch die Einstellungsbereitschaft der Unternehmen weiter ab, wie der schwächste Jobaufbau seit April 2016 zeigte. Im Servicesektor verlor das Beschäftigungswachstum an Tempo, in der Industrie wurden zum vierten Mal hintereinander per Saldo Arbeitsplätze abgebaut.

Trotz den geringeren Zuwachses bei der Beschäftigung arbeiteten die Unternehmen mühelos ihre Aufträge ab. So gingen die Auftragsbestände so kräftig zurück wie zuletzt im November 2014.

Überkapazitäten auf Seiten der Lieferanten und die stark verringerte Einkaufsmenge sorgten gleichermaßen dafür, dass sich die Lieferzeiten in der Industrie den sechsten Monat in Folge verkürzten.

Die Einkaufs- und Verkaufspreise legten im August zwar mit leicht beschleunigten Raten zu, angesichts der Nachfrageflaute blieb der Anstieg jedoch in beiden Fällen gedämpft. In der Industrie wurden sowohl die Einkaufs- als auch die Verkaufspreise reduziert. 

Deutschland vermeldete im August zwar ein leicht beschleunigtes Wirtschaftswachstum, der Auftragseingang wies jedoch das höchste Minus seit April 2013 aus. Und dass die Geschäftsaussichten binnen Jahresfrist in der Industrie auf den tiefsten Wert seit Beginn der Erhebung dieser Daten vor über sieben Jahren abgesackt sind, zeigt, dass die Stimmung in der größten Volkswirtschaft der Eurozone ins Negative gekippt ist.

Frankreich schnitt besser ab, hier legten Wirtschaftskraft und Auftragseingang solide zu, da der Industriesektor wieder auf den Wachstumskurs zurückkehrte und auch die Dienstleistungsbranche weiter expandierte.

In den übrigen von der Umfrage erfassten Ländern veränderte sich die Lage gegenüber Juli kaum, hier wuchs der Servicesektor weiter solide, während die Industrieproduktion abermals sank.

Andrew Harker, Associate Director bei IHS Markit, kommentiert den aktuellen Eurozone Flash-PMI:

„Beim Wirtschaftswachstum trat die Eurozone im August weitgehend auf der Stelle. So hielt sie sich erneut nur dank der soliden Zuwächse im Servicesektor über Wasser, während es mit der Industrieproduktion weiter abwärts ging. Trotz einer minimalen Beschleunigung rechnen wir auf Basis der bisher vorliegenden PMI-Daten im dritten Quartal 2019 nur mit einem BIP-Wachstum von 0,1 - 0,2%.

Dass die Konjunkturdelle wohl nicht so schnell überwunden werden kann, hat sich auch auf den Ausblick ausgewirkt. So sackten die Geschäftsaussichten binnen Jahresfrist auf den tiefsten Wert seit über sechs Jahren ab. Und allem Anschein nach richten sich viele Unternehmen auf eine länger andauernde Schwächephase ein, wie die deutliche Zurückhaltung bei Neueinstellungen zeigt.

Einziger Hoffnungsschimmer war diesmal Frankreich, hier ist die Industrie auf Wachstumsterrain zurückgekehrt, und auch mit dem Servicesektor ging es weiter solide aufwärts.

In Deutschland kann davon keine Rede sein, hier wies der Auftragseingang den stärksten Rückgang seit über sechs Jahren aus, und der Ausblick kippte sogar ins Negative. Damit bleibt das Risiko, dass die größte Volkswirtschaft der Eurozone im dritten Quartal in eine technische Rezession schlittert.” 

  

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Das wird morgen wieder ein traumhafter Börsentag

Trump bleibt im Handelskrieg stur
US-Präsident Donald Trump gab sich auf dem G7-Treffen überzeugt, dass die Strafzölle gegen China richtig seien. Dafür will er einen Vertrag mit Großbritannien.

https://diepresse.com/home/wirtschaft/international/5679317/Trump-bleibt-im-Handelskrieg- stur

  

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>Das wird morgen wieder ein traumhafter Börsentag
>
>Trump bleibt im Handelskrieg stur
>US-Präsident Donald Trump gab sich auf dem G7-Treffen
>überzeugt, dass die Strafzölle gegen China richtig seien.
>Dafür will er einen Vertrag mit Großbritannien.
>
>https://diepresse.com/home/wirtschaft/international/5679317/Trump-bleibt-im-Handelskrieg- stur
>

Ich finde die Linie gut. Anti China, pro UK. Da sollten wir uns in Europa was abschauen. Betreff: IP theft im Mittelstand.

  

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Österreich trotzt globalem Konjunkturrückgang


IHS-Chef Martin Kocher gibt angesichts der weltweit rückläufigen Konjunktur großteils Entwarnung für Österreich. Anders als in Deutschland drohe hierzulande keine Stagnation – und schon gar keine Rezession. Österreichs Wirtschaft entwickle sich überraschend stabil und widerstandsfähig, tragende Säule sei der private Konsum.

Einen Anlass für ein staatliches Investitionsprogramm ortet Kocher nicht, vielmehr müssten die Steuern und Abgaben für Niedrigverdienerinnen und -verdiener und den Mittelstand reduziert werden. Kocher geht für heuer und nächstes Jahr von einem Wirtschaftswachstum von rund 1,5 Prozent aus: 


https://orf.at/stories/3135347/

  

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No major economy is growing as fast as it was before 2008. Not one is growing faster than 10%, the rate experienced by the Asian "miracle economies" before the crisis. In almost every country, the national discussion focuses on what must be done to revive growth and ignores the fact that the slowdown is driven by forces beyond any one government's control. Instead of dooming ourselves to serial disappointment and fruitless stimulus campaigns, we need to redefine economic success and failure.

Germany is one of at least five major economies on the verge of a recession, which is typically defined as two consecutive quarters of negative growth. But the real issue is whether that definition still makes sense in a country with a shrinking labor force like Germany's.

Its working population has been declining for years and is expected to fall to 47 million from 54 million by 2039. And it's not alone in this. Forty-six countries around the world – including major powers like Japan, Russia and China – now have shrinking populations.

Demographics are usually the main driver of economic growth, so it is basically inevitable that these countries will now grow at a much slower pace. And we are not talking about minor population declines. Projections for 2040 show China's working-age population falling by 114 million, Japan's by 14 million. With a shrinking labor force, these economies will inevitably slow and, at times, contract. To keep calling two negative quarters in a row a "recession" implies that this outcome is somehow abnormal or unhealthy. That will no longer be the case.

  

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Nationalbank dürfte Wachstumsprognose für 2020 leicht senken

Die Oesterreichische Nationalbank (OeNB) behält ihre Wachstumsprognose für 2019 bei, die zum Halbjahr von zwei auf 1,5 Prozent abgesenkt wurde. Für das Jahr 2020 gibt es zwar vorerst keine offizielle Aktualisierung der Prognose, die zum Halbjahr bei 1,6 Prozent lag. Da es große Unwägbarkeiten für nächstes Jahr gibt, dürfte die Prognose aber wohl noch auf unter 1,5 Prozent abgesenkt werden.

https://www.derstandard.at/story/2000108027171/nationalbank-duerfte-wachstumsprognose-fue r-2020-senken

  

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Arbeitslosigkeit sank im August um 4 Prozent - 330.691 ohne Job
Arbeitslosenrate sank um 0,3 Prozentpunkte auf 6,7 Prozent - Arbeitslosenzahlen gehen seit Frühjahr 2017 zurück

Die Konjunktur in Österreich schwächt sich ab, die Arbeitslosenzahlen sinken dennoch. Ende August gab es im Vergleich zum Vorjahresmonat um 4,1 Prozent weniger Personen ohne Job. Arbeitslose und Schulungsteilnehmer zusammengerechnet waren 330.691 Personen (-13.960) ohne Beschäftigung. Der Rückgang fiel schwächer aus als im Vorjahr, im August 2018 sanken die Arbeitslosenzahlen noch um 8 Prozent.

Die Arbeitslosenquote nach nationaler Definition sank in Österreich um 0,3 Prozentpunkte auf 6,7 Prozent. Ende August gab es 279.171 vorgemerkte Arbeitslose, das waren um 3,1 Prozent weniger als im Vorjahresmonat. Die Zahl der Schulungsteilnehmer beim Arbeitsmarktservice (AMS) ging um 8,8 Prozent auf 51.520 Personen zurück, teilte das Sozialministerium am Montag in einer Aussendung mit. Die Arbeitslosenzahlen in Österreich sinken seit Frühjahr 2017.

Die Zahl der gemeldeten sofort verfügbaren offenen Stellen stieg im August im Vergleich zum Vorjahresmonat um 3,2 Prozent auf 81.906. Die Anzahl der unselbstständig Beschäftigten erhöhte sich laut einer vorläufigen Prognose um 54.000 Personen (+1,4 Prozent) auf 3,866 Millionen.

  

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>Arbeitslosigkeit sank im August um 4 Prozent - 330.691 ohne
>Job
>Arbeitslosenrate sank um 0,3 Prozentpunkte auf 6,7 Prozent -


Besser als umgekehrt aber natürlich ist die Arbeitslosigkeit ein lagging indicator.

  

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>Besser als umgekehrt aber natürlich ist die Arbeitslosigkeit
>ein lagging indicator.

Solang die Inlandsnachfrage überall so hoch bleibt, mach ich mir wenig Sorgen.

  

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>
>>Besser als umgekehrt aber natürlich ist die
>Arbeitslosigkeit
>>ein lagging indicator.
>
>Solang die Inlandsnachfrage überall so hoch bleibt, mach ich
>mir wenig Sorgen.


Ein bisserl kriselt es schon:

Die Wirtschaft schwächt sich ab, und das macht sich langsam auf dem Arbeitsmarkt bemerkbar. Unter Älteren und Behinderten steigt die Arbeitslosigkeit bereits wieder.

https://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/5683501/Auch-der-Arbeitsmarkt-truebt-sich -ein

  

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>Beim Schuldenmachen verdienen und da will der Kurz weiter
>sparen? Der sollte mal beim Vdb ein Privatisimum machen.


Das Kapital muß trotzdem zurückgezahlt werden und dann bei der Refinanzierung werden die Zinsen anzunehmenderweise nicht mehr negativ sein, also so simpel ist es nicht.

  

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Außerdem sind die Zinsen nur deshalb so niedrig, weil glaubwürdig gespart wird. Würde man aus Österreich Ansagen wie von Salvini hören, wären auch die Zinsen schnell auf italienischem Niveau.

  

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U.S. Manufacturing Gauge Contracts for First Time in Three Years

The Institute for Supply Management’s purchasing managers index fell to 49.1 in August, weaker than all forecasts in a Bloomberg survey of economists

https://www.bloombergquint.com/business/2019/09/03/u-s-manufacturing-contracts-for-first- time-in-three-years

  

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Unerwartet großer Auftragsschwund für deutsche Industrie

Die deutsche Industrie hat zu Beginn des zweiten Halbjahres wegen der sinkenden Nachfrage aus Übersee einen unerwartet starken Auftragsrückgang erlitten. Das Neugeschäft schrumpfte im Juli um 2,7 Prozent zum Vormonat, wie das Bundeswirtschaftsministerium am Donnerstag mitteilte. Von Reuters befragte Ökonomen hatten lediglich mit einem Rückgang um 1,5 Prozent gerechnet.

https://diepresse.com/home/wirtschaft/international/5684837/Unerwartet-grosser-Auftragssc hwund-fuer-deutsche-Industrie

  

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US-Arbeitsmarkt: "Job-Motor läuft, wenn auch etwas langsamer"

Der Arbeitsmarkt in den USA verlor im August etwas an Dynamik. Es wurden weniger neue Jobs geschaffen als erwartet.

Es entstanden 130.000 neue Jobs, wie die Regierung in Washington am Freitag mitteilte. Von Reuters befragte Ökonomen hatten ein größeres Plus von 158.000 vorhergesagt. Zugleich wurde die Stellenzahl für Juli leicht auf 159.000 von 164.000 nach unten revidiert.

https://diepresse.com/home/wirtschaft/international/5685678/USArbeitsmarkt_JobMotor-laeuf t-wenn-auch-etwas-langsamer

  

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Österreichs Außenhandel brummt noch

Das Defizit im Außenhandel verringerte sich im ersten Halbjahr 2019 von 2,46 auf 2,09 Milliarden Euro.

Der Außenhandel von und mit Österreich floriert. Im ersten Halbjahr stiegen sowohl die Importe als auch die Exporte um rund 3 Prozent. Das Handelsbilanzdefizit verringerte sich von 2,46 auf 2,09 Mrd. Euro, zeigen vorläufige Daten der Statistik Austria vom Freitag. Auch das Defizit mit den Mitgliedsstaaten der EU schrumpfte von 1,84 auf 1,32 Mrd. Euro.

https://kurier.at/wirtschaft/oesterreichs-aussenhandel-brummt-noch/400598045

  

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Eurozone-Industrie vermeldet auch im August Wachstumseinbußen 

Der IHS Markit Eurozone Einkaufsmanager Index (PMI) verbesserte sich im August zwar gegenüber dem Sechseinhalb-Jahrestief von Juli, er verharrte jedoch deutlich im rezessiven Bereich.

Mit 47,0 nach 46,5 im Vormonat notiert er aktuell auf dem zweitniedrigsten Wert seit April 2013 und zum siebten Mal hintereinander unter der Marke von 50 Punkten, ab der Wachstum angezeigt wird.

Sowohl der Vorleistungs- als auch der Investitionsgüterbereich verzeichneten im August weiter herbe Geschäftseinbußen. Der Konsumgüterbereich legte hingegen wie in den zurückliegenden sechs Jahren zu und vermeldete solides Wachstum. 

Bis auf Irland, wo der PMI auf ein 76-Monatstief sank, verbesserten sich die Indizes diesmal in allen übrigen von der Umfrage erfassten Ländern, wenngleich sie oftmals weiter auf historisch niedrigem Niveau notierten. Mit den stärksten Geschäftseinbußen war Deutschland erneut Schlusslicht, und auch in Österreich, Irland, Italien und Spanien ging es im August bergab.

Im Gegensatz dazu legten die Geschäfte in den Industriesektoren Frankreichs und der Niederlande leicht zu, und Griechenland war mit einem Vier-Monatshoch erneut Spitzenreiter. 

Der Gesamt-Auftragseingang sank erneut und wies abermals einen der höchsten Verluste der letzten sechs Jahre aus. Zuwächse verbuchten hier nur Frankreich, Griechenland und die Niederlande, während Deutschland den stärksten Rückgang vermeldete.

Die Exportorderverluste blieben hoch, wenngleich das Minus nicht mehr ganz so gravierend ausfiel wie zum annähernden Acht-Jahrestief im Juli. Auf Kapazitätsüberhänge deuteten nicht nur der rasante Rückgang der Auftragsbestände, sondern auch der vierte Jobabbau in Folge hin. Der entsprechende Jobindex änderte sich gegenüber dem 74-Monatstief von Juli kaum. In Deutschland wurden per Saldo so viele Arbeitsplätze abgebaut wie seit über acht Jahren nicht mehr.

Aufgrund des anhaltenden Produktions- und Auftragsrückgangs reduzierten die Unternehmen die Einkaufsmenge weiter und griffen wo immer möglich auf Lagerbestände zurück. Folglich verkürzten sich die Lieferzeiten zum sechsten Mal hintereinander.

Die Preise für Rohstoffe und Halbfertigprodukte sanken im August den dritten Monat in Folge und fast genauso stark wie im Juli, als der Preisindex ein 39-Monatstief erreicht hatte. Die Verkaufspreise wurden hingegen nur geringfügig reduziert.

Die zunehmende Besorgnis über einen Abschwung der Weltwirtschaft, nicht zuletzt infolge des Handelskonflikts zwischen den USA und China, ließ die Geschäftsaussichten binnen Jahresfrist auf den tiefsten Wert seit November 2012 absacken. Pessimistisch fiel der Ausblick in Österreich und Deutschland aus, in Deutschland sank der entsprechende Index sogar auf den tiefsten Wert seit Beginn der Erhebung dieser Daten vor über acht Jahren.

Chris Williamson, Chef-Ökonom bei IHS Markit, kommentiert den finalen IHS Markit EurozoneIndustrie PMI:

“Der Produktionsrückgang machte den Industrieunternehmen im August weiter zu schaffen. Trotz leichter Verbesserung gegenüber Juli notierte der Industrie-PMI im Berichtsmonat auf dem zweitniedrigsten Wert seit Anfang 2013, und die beträchtliche Eintrübung der Geschäftsaussichten binnen Jahresfrist deutet darauf hin, dass den Betrieben noch Schlimmeres bevorsteht.

Die anhaltende Talfahrt der Industrie dürfte das Wirtschaftswachstum der Eurozone im dritten Quartal 2019 erheblich belasten. Der derzeitige PMI-Wert entspricht einem Rückgang der Industrieproduktion von einem Prozent.

Wegen der Nachfrageflaute sanken die Einkaufspreise und die Beschäftigung wurde so stark abgebaut wie selten zuvor in den zurückliegenden sechs Jahren, da die Unternehmen angesichts der unsicheren Lage zunehmend bestrebt waren, die Kosten zu senken.

Handelskriege und Zölle blieben die größte Sorge der Unternehmen, und die weiter eskalierenden Handelskonflikte ließen die Risikoaversion im August noch weiter steigen.

Deutschland steckte erneut am tiefsten in der Krise, nicht zuletzt wegen der rückläufigen globalen Nachfrage nach Autos und Investitionsgütern.

Frankreich konnte sich dem Abwärtstrend zwar entziehen, doch auch hier war das Wachstum nur schwach.” 

  

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Eurozone verzeichnet auch im August nur schwaches Wirtschaftswachstum 

Trotz leichter Beschleunigung gegenüber Juli blieb das Wirtschaftswachstum der Eurozone im August schwach. Dies zeigt der finale IHS Markit Eurozone Composite Index (PMI®), der binnen Monatsfrist lediglich um 0,4 Punkte auf 51,9 zulegte.

Wie in den Vormonaten liefen die Entwicklungen auf Sektorenebene abermals deutlich auseinander. Während es bei den Dienstleistern mit leicht beschleunigter Rate aufwärts ging, wurde die Industrieproduktion den siebten Monat in Folge reduziert.

Auf Länderebene war Frankreich Spitzenreiter, hier verzeichneten die Dienstleister abermals solides Wachstum, und auch die Industrieproduktion wurde wieder gesteigert. Spaniens Wirtschaft wuchs stärker als in den drei Vormonaten, während die Konjunktur in Deutschland und Irland lahmte.

Lediglich in Italien schwächte sich das Wirtschaftswachstum ab, womit das Land diesmal Schlusslicht im PMI-Ranking war.

Dass die Wirtschaftskraft der Eurozone insgesamt zulegte, war auf den Auftragszuwachs und die sechste Abarbeitung der Auftragsbestände in Folge zurückzuführen.

Aufgrund der Nachfrageschwäche im Industriesektor und auf den Auslandsmärkten wies der Gesamt-Auftragseingang allerdings nur ein Miniplus aus. Die Auslandsbestellungen sanken insgesamt zum elften Mal hintereinander, wobei der Rückgang erneut zu einem der stärksten seit Beginn der Erhebung dieser Daten vor fünf Jahren zählte.

Wegen des Produktionsüberhangs sanken die Auftragsbestände so zügig wie zuletzt im November 2014.

Überkapazitäten waren der Grund dafür, dass der Stellenaufbau diesmal so schwach ausfiel zu seit März 2016 nicht mehr. In Frankreich wurden per Saldo am meisten neue Arbeitsplätze geschaffen, in Spanien am wenigsten, doch auch in den übrigen von der Umfrage erfassten Ländern legte die Beschäftigung im August zu.

Die Geschäftsaussichten binnen Jahresfrist fielen so wenig optimistisch aus wie zuletzt im Mai 2013. Zurückzuführen war dies auf die Besorgnis hinsichtlich des andauernden Handelskonflikts zwischen den USA und China und die zunehmende politische Unsicherheit in Europa.

Der Kostenanstieg fiel diesmal wieder stärker aus als in den beiden Vormonaten, wohingegen die Verkaufspreise nur moderat angehoben wurden.

Servicesektor

Das Wachstum des Eurozone-Servicesektors hat sich im August leicht beschleunigt und fiel erneut solide aus. Dies zeigt der finale IHS Markit Eurozone Service-Index, der gegenüber Juli um 0,3 Punkte auf 53,5 kletterte.

Deutschland und Irland waren diesmal Spitzenreiter, gefolgt von Spanien. Frankreich vermeldete solides Wachstum, während Italien mit einem Minizuwachs Schlusslicht blieb.

Wachstumsimpulse lieferten diesmal sowohl der Auftragseingang als auch die Abarbeitung der Auftragsbestände. Allerdings fiel das Auftragsplus niedriger aus als in den beiden Vormonaten. Und die unerledigten Aufträge nahmen erstmals seit März wieder ab.

Infolge des zunehmend unsicheren Ausblicks fiel der Stellenaufbau im August so schwach aus wie zuletzt zu Jahresbeginn. Die Geschäftsaussichten binnen Jahresfrist sanken auf den zweitniedrigsten Wert seit Juni 2013.

Wegen des anhaltend starken Lohndrucks nahm die Kostenbelastung stärker zu als in den beiden Vormonaten. Die Angebotspreise wurden hingegen weniger deutlich angehoben als im Juni und Juli. 

Chris Williamson, Chef-Ökonom bei IHS Markit, kommentiert den finalen Eurozone Composite-PMI:

„Das Wirtschaftswachstum der Eurozone stand im August weiter auf wackligen Beinen. Trotz leichter Beschleunigung gegenüber Juli deutet der Composite-PMI für das dritte Quartal 2019 lediglich auf ein BIP-Wachstum von knapp 0,2% hin, woran auch der September nichts mehr groß ändern dürfte. Die offiziellen Daten zum bisherigen Quartalsverlauf deuten sogar auf eine noch niedrigere Wachstumsrate hin.

Sowohl auf Sektoren- als auch auf Länderebene ist die aktuelle Lage weiter sehr uneinheitlich, was das Risiko einer Abwärtsspirale verstärkt. Die rasante Talfahrt der Industrie infolge rückläufiger Exporte – was in Deutschland am stärksten ins Kontor schlägt – wird weiter vom recht kräftigen Wachstum des Servicesektors kompensiert, der wiederum zum Großteil von den soliden Konsumausgaben in den Binnenmärkten profitiert.

Die große Frage ist, wie lange es dauert, bis die Schwäche der Industrie endgültig auf den Servicesektor und die privaten Haushalte überspringt. Da der Stellenaufbau im August so schwach ausgefallen ist wie zuletzt Anfang 2016 dürfte der Arbeitsmarkt der Transmissionsriemen dafür sein, dass die Schwäche der Industrie auf die Wirtschaft als Ganzes überspringt. Der Absturz der Geschäftsaussichten binnen Jahresfrist im Servicesektor auf den zweitniedrigsten Wert seit sechs Jahren deutet darauf hin, dass die Unternehmen schon jetzt mit härteren Zeiten rechnen.

Deshalb erwarten wir im September weitere Anreize der EZB, um die Nachfrage zu beleben und die sich ausbreitende Krise einzudämmen.“ 

  

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Japan: Wachstum langsamer als erwartet

Die japanische Wirtschaft ist im zweiten Quartal weniger stark gewachsen als ursprünglich geschätzt. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) legte zwischen April und Juni auf das Jahr hochgerechnet 1,3 Prozent zu, wie aus Regierungsdaten hervorging. Dies deckte sich mit den Erwartungen der Volkswirte.

Die Regierung hatte allerdings Anfang August ein Plus von 1,8 Prozent als vorläufige Zahl genannt. 

https://orf.at/stories/3136495/

  

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BIP im Euroraum um 0,2% und Erwerbstätigkeit um 0,2% gestiegen 
BIP in der EU28 um 0,2% und Erwerbstätigkeit um 0,3% gestiegen

Wachstum des BIP im Euroraum und in der EU28

Im zweiten Quartal 2019 stieg das saisonbereinigte BIP gegenüber dem Vorquartal im Euroraum (ER19) und in der EU28 um 0,2%, laut Schätzung von Eurostat, dem statistischen Amt der Europäischen Union. Im ersten Quartal 2019 war das BIP im Euroraum um 0,4% und in der EU28 um 0,5% gestiegen.

Im Vergleich zum entsprechenden Quartal des Vorjahres nahm das saisonbereinigte BIP im zweiten Quartal 2019 im Euroraum um 1,2% und in der EU28 um 1,4% zu, nach +1,3% bzw. +1,6% im Vorquartal.

Im Verlauf des zweiten Quartals 2019 stieg das BIP in den Vereinigten Staaten gegenüber dem Vorquartal um 0,5% (nach einem Anstieg um 0,8% im ersten Quartal 2019). Im Vergleich zum Vorjahresquartal erhöhte sich das BIP um 2,3% (nach +2,7% im Vorquartal). 

Wachstum des BIP nach Mitgliedstaat

Von den Mitgliedstaaten, für die Daten für das zweite Quartal 2019 vorliegen, verzeichnete Ungarn (+1,1%) das höchste Wachstum im Vergleich zum Vorquartal, gefolgt von Rumänien (+1,0%) sowie Bulgarien, Dänemark, Griechenland, Zypern, Litauen und Polen (je +0,8%). Negatives Wachstum wurde im Vereinigen Königreich (-0,2%) sowie in Deutschland und Schweden (je -0,1%) registriert. In Italien hingegen wurde eine Stagnation beobachtet.

  

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China nimmt einige US-Produkte von Strafzöllen aus

Peking erklärte, einige Medikamente, medizinische Ausrüstung und Chemikalien werden als „Geste des guten Willens“ von den Strafzöllen ausgenommen.

https://diepresse.com/home/wirtschaft/international/5688016/China-nimmt-einige-USProdukte -von-Strafzoellen-aus

  

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Es werden weniger Jobs geschaffen als vor einem Jahr

Nach fast drei Jahren mit rückläufigen Arbeitslosenzahlen mehren sich die Anzeichen, dass sich die Lage verschlechtert. Am Mittwoch veröffentlichte die Statistik Austria Zahlen zur Beschäftigung in Österreich: Die Zahl der unselbstständig Beschäftigten stieg im zweiten Quartal 2019 um 25.600 gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres. Damals hatte der Zuwachs noch 51.500 betragen. Allerdings war die Zahl der offenen Stellen mit 129.100 signifikant höher als vor einem Jahr (da waren es 110.700). Im Zeitraum April bis Juni zählte die Statistik Austria 3,82 Millionen unselbstständig Beschäftigte. Der Zuwachs entfiel hauptsächlich auf Vollzeitstellen. Die Arbeitslosigkeit (nach internationaler Definition) war mit 202.000 Arbeitslosen und einer Quote von 4,5 Prozent kaum niedriger als im Vorjahresquartal.

https://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/5688296/Es-werden-weniger-Jobs-geschaffen -als-vor-einem-Jahr

  

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RBI-Chefökonom: Konjunkturabschwung hat nichts mit Geldpolitik zu tun
Brezinschek: Politik verlässt sich immer auf EZB, "weil sie die einzige handlungsfähige Institution in Europa ist" - EZB soll Deflationsgefahr nicht überbetonen

RBI-Chefökonom Peter Brezinschek glaubt nicht, dass es neue geldpolitische Impulse braucht, um die Konjunktur anzukurbeln. "Die Finanzierungskonditionen sind extrem gut, sie sind nicht die Ursache des Abschwungs, wie wir alle wissen. Die Ursache des Abschwungs findet auf der politische Ebene statt", sagte Brezinschek am Mittwoch vor Journalisten in Wien.

Die tatsächlichen Ursachen des Abschwungs seien vielmehr der Brexit und der zunehmende internationale Handelskonflikt. Es stelle sich also die Frage der Sinnhaftigkeit weiterer EZB-Maßnahmen zur Ankurbelung der Wirtschaft, so Brezinschek. "Die EZB hat einen Übertragungsmechanismus, der jetzt funktioniert, der expansiv ist. Sie wird deswegen die Konjunktursituation nicht aufhellen, die Umfragen werden nicht besser werden, weil die Ursache der jetzigen Wachstumsschwäche nichts mit der Geldpolitik und den finanziellen Konditionen zu tun hat. Die Politik verlässt sich aber immer auf die EZB, weil sie die einzige handlungsfähige Institution in Europa ist", so Brenzinschek.

Seit Juni 2019 habe weltweit eine Reihe von Notenbanken Leitzinssenkungen initiiert, darunter Südkorea, Australien, Neuseeland, die Türkei, Russland, und Südafrika. Im Juli habe es auch die erste Zinssenkung der US-Notenbank Fed seit zehn Jahren gegeben. "Der große Unterschied der EZB zur Federal Reserve und den anderen Notenbanken ist aber, dass sie schon seit 2014 negative Leitzinsen hat und dass sie die letzte Krise zwar hervorragend gemeistert hat, dass sie aber beim letzten Aufschwung versäumt hat, eine Zinsnormalisierung herbeizuführen und Reserven anzusetzen für eine neuerliche Lockerung."

Dass die EZB damit argumentiere, Markterwartungen nicht enttäuschen zu wollen, die sie zuvor aber selbst geweckt habe, "das ist natürlich ein sehr süffisantes Spiel, das hier betrieben wird", kritisierte Brezinschek. Auch sollte die EZB abgehen von ihrer zu negativen Darstellung der Deflationsgefahr. Seit Einführung der Eurozone 1999 habe es noch nie eine Deflation gegeben, nur dreimal ganz kurze negative Preisentwicklungen. "Deflation ist ein permanenter Prozess fallender Preise und Löhne", erklärte der Ökonom. Einmalige Preisrückgänge seien immer vor allem auf die Ölpreisentwicklung zurückzuführen gewesen.

Tatsächlich habe man in der Eurozone schon drei Quartale hintereinander mit 2,5 Prozent Lohnentwicklung die stärksten Lohnsteigerungen in den letzten zehn Jahren. In Deutschland seien es knapp 3,4 Prozent, in Österreich 3,5 Prozent. "Wir haben keine Deflation angezeigt durch sinkende Löhne, wie das zum Beispiel in Japan der Fall ist aufgrund flexibler Löhne." In Japan gebe es keine Kollektivverträge, dort seien die Lohnabschlüsse 2018 wegen einer schwachen Inflationsrate zum Teil sogar negativ gewesen.

  

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WIFO: Konjunktur flaut allmählich ab 

Die Schwäche der Weltwirtschaft dämpft die Konjunktur in Österreich. Im II. Quartal ließ das Exportwachstum merklich nach, das BIP-Wachstum verlangsamte sich auf +0,3% gegenüber dem Vorquartal. Der Konsum der privaten Haushalte nahm hingegen weiterhin zu und stützte die Konjunktur. Die Aussichten für die österreichische Wirtschaft stabilisierten sich zuletzt. Laut WIFO-Konjunkturtest hellten sich die Einschätzungen der Unternehmen im August insbesondere in der Sachgütererzeugung etwas auf. Die Erholung auf dem Arbeitsmarkt neigt sich dem Ende zu, die Arbeitslosenquote stagnierte im August saisonbereinigt. Die Inflationsrate ging im Juli etwas zurück und lag bei 1,4%.
Das Wachstum der Weltwirtschaft verlangsamte sich im Frühjahr merklich. In den USA und im Euro-Raum nahm die gesamtwirtschaftliche Produktion im II. Quartal weniger stark zu als im I. Quartal. Auch in Japan und einigen ostmitteleuropäischen Ländern schwächte sich die Konjunktur ab. In Deutschland und im Vereinigten Königreich ging das BIP sogar zurück. In Frankreich und Italien war hingegen keine weitere Dämpfung der Konjunktur zu verzeichnen. 

Die Aussichten für die internationale Konjunktur sind uneinheitlich, stabilisierten sich zuletzt jedoch etwas. So ist in den USA das Konsumentenvertrauen weiterhin hoch; zudem wird der private Konsum durch die niedrige Arbeitslosenquote und die Lohnentwicklung begünstigt. Im Euro-Raum stabilisierten sich die Einschätzungen der Unternehmen und Verbraucher ebenso. Selbst in Deutschland, wo sich die Stimmung im 1. Halbjahr deutlich eingetrübt hatte, wurde die Lage laut Konjunkturtest der Europäischen Kommission im August wieder etwas besser beurteilt. 

Die österreichische Wirtschaft wuchs im II. Quartal 2019 gegenüber dem Vorquartal um 0,3% (Trend-Konjunktur-Komponente). Damit setzte sich die Expansion fort, ließ jedoch im Einklang mit der internationalen Konjunktur nach. Das Exportwachstum verlangsamte sich deutlich, während die Konsumausgaben der privaten Haushalte unverändert stark ausgeweitet wurden. Die Schwäche der internationalen Konjunktur traf insbesondere die österreichische Industrie, deren Bruttowertschöpfung im II. Quartal sogar leicht zurückging. Dementsprechend erhöhten die Unternehmen ihre Investitionen weniger stark als in den vergangenen Quartalen. 

Die Aussichten für die österreichische Wirtschaft bleiben jedoch weitgehend stabil, die Konjunktureinschätzung durch die österreichischen Unternehmen veränderte sich zuletzt kaum: Laut WIFO-Konjunkturtest vom August beurteilten die Unternehmen ihre aktuelle Lage und die künftige Entwicklung wieder geringfügig günstiger als zuletzt. Insbesondere in der Sachgütererzeugung hellte sich die Stimmung wieder merklich auf. Im Dienstleistungsbereich trübte sie sich hingegen ein. Das Konsumentenvertrauen verbesserte sich laut Konjunkturtest der Europäischen Kommission im August. 

Die Erholung auf dem Arbeitsmarkt verlangsamte sich in den vergangenen Monaten deutlich. Die Zahl der unselbständig aktiv Beschäftigten war im August laut vorläufiger Schätzung um 56.000 (+1,5%) höher als im Vorjahr, und die saisonbereinigte Arbeitslosenquote lag nach nationaler Definition unverändert bei 7,4%. Die Inflation verringerte sich; im Juli war die Verbraucherpreisindex um 1,4% höher als im Jahr davor. 

  

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Monetary policy decisions
12 September 2019

At today’s meeting the Governing Council of the ECB took the following monetary policy decisions:

(1) The interest rate on the deposit facility will be decreased by 10 basis points to -0.50%. The interest rate on the main refinancing operations and the rate on the marginal lending facility will remain unchanged at their current levels of 0.00% and 0.25% respectively. The Governing Council now expects the key ECB interest rates to remain at their present or lower levels until it has seen the inflation outlook robustly converge to a level sufficiently close to, but below, 2% within its projection horizon, and such convergence has been consistently reflected in underlying inflation dynamics.

(2) Net purchases will be restarted under the Governing Council’s asset purchase programme (APP) at a monthly pace of €20 billion as from 1 November. The Governing Council expects them to run for as long as necessary to reinforce the accommodative impact of its policy rates, and to end shortly before it starts raising the key ECB interest rates.

(3) Reinvestments of the principal payments from maturing securities purchased under the APP will continue, in full, for an extended period of time past the date when the Governing Council starts raising the key ECB interest rates, and in any case for as long as necessary to maintain favourable liquidity conditions and an ample degree of monetary accommodation.

(4) The modalities of the new series of quarterly targeted longer-term refinancing operations (TLTRO III) will be changed to preserve favourable bank lending conditions, ensure the smooth transmission of monetary policy and further support the accommodative stance of monetary policy. The interest rate in each operation will now be set at the level of the average rate applied in the Eurosystem’s main refinancing operations over the life of the respective TLTRO. For banks whose eligible net lending exceeds a benchmark, the rate applied in TLTRO III operations will be lower, and can be as low as the average interest rate on the deposit facility prevailing over the life of the operation. The maturity of the operations will be extended from two to three years.

(5) In order to support the bank-based transmission of monetary policy, a two-tier system for reserve remuneration will be introduced, in which part of banks’ holdings of excess liquidity will be exempt from the negative deposit facility rate.

  

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Aufstand der Nullzins-Rebellen

In der EZB hat es einen beispiellosen Schlagabtausch um die weitere Lockerung der Geldpolitik gegeben. Noch-EZB-Chef Mario Draghi konnte sich trotzdem durchsetzen.

https://diepresse.com/home/wirtschaft/international/5689609/Aufstand-der-NullzinsRebellen

  

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Deutsche Ökonomen sehen "akute Rezessionsgefahr"

Auch das Ifo-Institut senkt die Wachstumsprognosen für Deutschland. Die Konjunkturschwäche hinterlässt ihre Spuren mittlerweile auch auf dem Arbeitsmarkt.

https://diepresse.com/home/wirtschaft/international/5688507/Deutsche-Oekonomen-sehen-akut e-Rezessionsgefahr

  

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Trump Advisers Consider Interim China Deal to Delay Tariffs

Trump administration officials have discussed offering a limited trade agreement to China that would delay and even roll back some U.S. tariffs for the first time in exchange for Chinese commitments on intellectual property and agricultural purchases, according to five people familiar with the matter.

https://news.bloomberglaw.com/international-trade/trump-advisers-considering-interim-chin a-deal-to-delay-tariffs

  

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IWF sieht Weltwirtschaft weit von Rezession entfernt

Das Verbrauchervertrauen und der Dienstleistungsektor zeigten sich weiter robust, erklärt der Internationale Währungsfonds. Die Frage sei, wie lange noch.

https://diepresse.com/home/wirtschaft/international/5689793/IWF-sieht-Weltwirtschaft-weit -von-Rezession-entfernt

  

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Handelskrieg: Sechs-Prozent-Wachstum ist laut Chinas Premier "sehr schwer" erreichbar

Die weltweit zweitgrößte Volkswirtschaft leide unter dem Druck des wachsenden Protektionismus und Unilateralismus, so Premierminister Li Keqiang.

https://diepresse.com/home/wirtschaft/international/5690446/Handelskrieg_SechsProzentWach stum-ist-laut-Chinas-Premier-sehr

  

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Bank Austria erwartet Trendwende bei Arbeitslosigkeit

Die Wirtschaft wachse im dritten Quartal um 1,6 Prozent, erwarten die Bank-Ökonomen. Die Rahmenbedingungen werden sich nicht verbessern.

Schon die Verlangsamung der Konjunktur im laufenden Jahr schlägt sich bereits negativ auf den österreichischen Arbeitsmarkt nieder. Der Rückgang der Arbeitslosenquote seit dem Höchststand von 9,2 Prozent zu Beginn 2016 ist mittlerweile zum Stillstand gekommen. Seit dem Jahresbeginn 2019 stagniert die saisonbereinigte Arbeitslosenquote bei 7,4 Prozent. In den kommenden Monaten wird voraussichtlich die Trendwende einsetzen und sich die Arbeitslosigkeit moderat nach oben bewegen. "Wir erwarten im Gesamtjahr 2020 eine leichte Zunahme der Arbeitslosenquote auf durchschnittlich 7,5 Prozent", meint Pudschedl.

https://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/5690613/Bank-Austria-erwartet-Trendwende- bei-Arbeitslosigkeit

  

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USA und Japan einigen sich auf Zollabkommen

Die USA und Japan haben nach monatelangen Handelsgesprächen bei bestimmten Themen eine Einigung erzielt. Abkommen zu Zollfragen und zum Thema digitaler Handel sollten in den nächsten Wochen unterzeichnet werden, teilte US-Präsident Donald Trump in der Nacht auf Dienstag dem Kongress mit. Weitere Einzelheiten wurden nicht genannt.

https://diepresse.com/home/wirtschaft/international/5690985/USA-und-Japan-einigen-sich-au f-Zollabkommen

  

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Deutsche Konjunktur hellt sich auf

Nach vier Rückgängen in Folge haben sich die Konjunkturerwartungen im September wieder aufgehellt. Der Indikator des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) stieg um 21,6 Punkte auf minus 22,5 Zähler, teilte das Institut mit. Der Anstieg war unerwartet stark, das bedeutet, dass die Aussichten sich verbessert haben. Die Volkswirte hatten lediglich mit einem Anstieg auf minus 38,0 Punkte gerechnet.

https://diepresse.com/home/wirtschaft/international/5691414/Deutsche-Konjunktur-hellt-sic h-auf

  

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Japans Exporte sind den neunten Monat in Folge gesunken. Im August wurden 8,2 Prozent weniger japanische Waren ins Ausland geliefert als im Vorjahresmonat, wie aus am Mittwoch veröffentlichten den Daten des Finanzministeriums hervorgeht. Vor allem die Nachfrage nach Autos, Autoteilen und Maschinen zur Halbleiterproduktion ließ nach. Allerdings hatten Analysten mit einem noch größeren Rückgang von fast elf Prozent gerechnet.

https://diepresse.com/home/wirtschaft/international/5691606/Japans-Exporte-sinken-den-neu nten-Montag-in-Folge

  

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Wieso, Deutschland hat eine private und öffentliche Verschuldung von:
Germany
Germany pub. + priv. 211,5% debt of 3.677,44 billion US$ GDP
also 3.600 Mrd. US$

Dem stehen claims gegenüber den Ausland (Verbindlichkeiten) des Auslands von
900 Billion Target 2 liabilities in Euro-zone
und geschätzte (keine Quelle gefunden) weiteren 800 Milliarden US$ gegenüber dem nicht EU Ausland aufgrund seiner Exportweltmeisterschaft gegenüber.

Nur weil alle anderen westlichen Staaten (privater Sektor und Staat) mit so 350% des BIP verschuldet sind und noch dazu massig Verbindlichkeiten gegenüber Deutschland haben, ist das noch lange kein Grund, dass Deutschland die schwarze 0 aufgibt.

Deutschland muss meiner Meinung nach nicht sich mehr verschulden, Lagarde soll einfach den Leitzins auf 3%, besser noch 5%-7% anheben, der € wird sau stark gegenüber dem US$, die Verbindlichkeiten der USA gegenüber Deutschland sinken und die deutschen Exporte werden verteuert, die meisten Target 2 liabilities fallen aus, die Südstaaten gehen im Euro Pleite und Deutschland muss sich dann verschulden un den € zu retten. (Central Banker Magic)

  

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In other news, it is worth flagging the unveiling of plans for a Dutch national investment fund for the economy. Finance Minister Hoekstra said in the budget that “we are going to investigate the possibilities for further investment in areas such as innovation, knowledge development and infrastructure” with details expected to be presented to parliament in early 2020. Various media reports in Holland suggested that the fund could be as much as €50bn (about 6% of GDP). As Mark Wall noted yesterday, this isn’t just a sign of follow through on Draghi’s plea for fiscal easing by those member states that can most afford it. With a public debt ratio close to 50% of GDP and a current account surplus of nearly 10%, the Netherlands would fit the bill. What’s more striking is that the Netherlands is one of the most fiscally conservative members of the Eurozone. So this could well put more pressure on Germany. Certainly one to watch.

Deutsche Bank

  

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Fed cuts rates again, telegraphs possibility of one more

The Federal Reserve on Wednesday cut interest rates again by 25 basis points to a new target range of 1.75% to 2%, and telegraphed a strong likelihood of one more rate cut by the end of the year.

Continuing to cite global concerns, the Fed said business investment “weakened” since the Fed’s last policy setting meeting in July, when it cut rates for the first time since 2008. The Fed also added new language in its statement noting that U.S. exports have also weakened, underscoring the impact of the trade war on the central bank’s reading of the U.S. economy.

https://finance.yahoo.com/news/fed-fomc-decision-september-2019-133503618.html

  

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Südkorea hat für die ersten 20 Tage im September einen Rückgang der Exporte um 21,8% ggü. Vj. gemeldet. Das ist der stärkste Jahreseinbruch seit der Finanzmarktkrise 2009. Die Veröffentlichung vorläufiger Exportzahlen ist eine Besonderheit im Reigen der weltweiten Datenveröffentlichungen. Aufgrund der engen Einbindung koreanischer Unternehmen in die globalen Wertschöpfungsketten gelten die Exportdaten dieses Landes als ein wertvoller und vor allem sehr zeitnah verfügbarer Indikator für die Entwicklung der Weltkonjunktur.

Mit schwachen Einkaufsmanagerumfragen (PMIs) wird der Reigen der enttäuschenden Datenveröffentlichungen heute Vormittag fortgesetzt. In Frankreich knickten die entsprechenden Werte für das Verarbeitende Gewerbe und den Dienstleistungssektor um 0,8 bis 1,8 Indexpunkte ein. In Deutschland zeigt sich ein noch trüberes Bild: In beiden Sektoren gehen die Indexwerte um mehr als zwei Punkte zurück. Erstmals in diesem Zyklus fiel der Gesamtindex unter die kritische Schwelle von 50 Punkten. Für die gesamte Eurozone wurde im Rahmen dieser ersten PMI-Schätzung Rückgänge um gut anderthalb Indexpunkte gemeldet. Morgen wird für Deutschland der Ifo Index veröffentlicht.

  

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The two sides had thorough and candid communications = Schreiduell;-)

Chinese farm official says 'good outcome' from trade talks: state media

EIJING (Reuters) - China did not cancel planned visits to farms in the United States because of challenges in trade negotiations with the U.S., the country’s senior agricultural representative in the talks said, according to a report by state-backed media group Yicai on Sunday, who added the talks last week achieved a “good outcome.”

“There was a good outcome from the negotiations in the agriculture area too. The two sides had thorough and candid communications,” csaid, according to Yicai.

https://www.reuters.com/article/us-usa-trade-china-agriculture/chinese-farm-official-says -good-outcome-from-trade-talks-state-media-idUSKBN1W804S

  

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ifo Geschäftsklima leicht erholt

Die Stimmung in den deutschen Chefetagen hat sich leicht verbessert. Der ifo Geschäftsklimaindex ist im September von 94,3 auf 94,6 Punkte gestiegen.

Der Anstieg war einer besseren Einschätzung der aktuellen Lage geschuldet. Der Ausblick auf die kommenden Monate verschlechterte sich jedoch erneut. Der Abschwung macht eine Pause.

Im Verarbeitenden Gewerbe kennt das Geschäftsklima nur eine Richtung: abwärts. Die Unternehmen waren erneut weniger zufrieden mit den laufenden Geschäften. Ihre Erwartungen für die kommenden Monate blieben pessimistisch. Die aktuelle Nachfrageentwicklung und die Produktionspläne versprechen keine Besserung in den kommenden Monaten.

Im Dienstleistungssektor hat sich das Geschäftsklima nach dem Rückschlag im Vormonat deutlich erholt. Die Dienstleister waren merklich zufriedener mit ihrer aktuellen Geschäftslage. Auch der Ausblick auf das kommende halbe Jahr hellte sich wieder auf.

Im Handel hat das Geschäftsklima erneut nachgegeben. Die aktuelle Lage wurde von den Händlern etwas weniger gut eingeschätzt. Zudem erwarten sie eine weitere Verschlechterung der Geschäfte in den nächsten Monaten.

Im Bauhauptgewerbe ist der Geschäftsklimaindikator gestiegen. Dies war auf optimistischere Erwartungen der Baufirmen zurückzuführen. Die Unternehmen schätzten ihre Lage immer noch sehr gut ein, aber nicht mehr ganz so gut wie im Vormonat.

  

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Italien senkt Konjunkturprognose für 2020

Die Regierung erwartet für das kommende Jahr nur noch ein Wirtschaftswachstum von 0,6 Prozent. Im April hatte Italien noch ein Plus von 0,8 Prozent erwartet.

https://kurier.at/wirtschaft/italien-senkt-konjunkturprognose-fuer-2020/400614248

  

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Österreichs Wirtschaft wuchs 2018 nur 2,4 Prozent statt 2,7 Prozent
Laut Statistik Austria - Wifo und IHS gingen bis zuletzt noch von höherem BIP-Plus fürs Vorjahr aus

Österreichs Wirtschaft ist im Vorjahr weniger stark gewachsen als bisher angenommen. Laut Berechnungen der Statistik Austria stieg das Bruttoinlandsprodukt (BIP) 2018 real lediglich um 2,4 Prozent - und nicht wie bisher von den Experten von Wifo und IHS bis zuletzt geschätzt um 2,7 Prozent.
Zwar liege der Wert etwas unter den vorläufigen Schätzungen, trotzdem bedeute er das dritte Jahr in Folge mit einem markanten Wachstum, erklärte die Statistik Austria am Mittwoch. 2016 war die heimische Wirtschaft um 2,1 Prozent gewachsen, 2017 um 2,5 Prozent.

2018 übertraf Österreichs Wachstum laut Statistik Austria jenes der EU-28 (+2,0 Prozent) und auch die Wachstumsraten der wichtigsten EU-Handelspartner Deutschland (+1,5 Prozent) und Italien (+0,9 Prozent).

Zu laufenden Preisen lag das heimische BIP 2018 bei rund 385,7 Mrd. Euro (+4,2 Prozent) oder 43.640 Euro pro Einwohner.

Auch für 2017 hatte die Statistik Austria - genau vor einem Jahr - das Wachstum herabsetzen müssen, von davor von Experten geschätzten 3,0 auf 2,6 Prozent.

  

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WIFO – II. Quartal 2019: Konjunkturelle Dynamik verliert an Fahrt

Wien (OTS) - Gemäß der aktuell überarbeiteten Quartalsrechnung des WIFO wuchs die heimische Wirtschaft im II. Quartal 2019 gegenüber dem Vorquartal um 0,3% (I. Quartal 2019 +0,5% revidiert). Damit flachte die wirtschaftliche Dynamik weiter ab. Der private Konsum war abermals kräftig, während sowohl die Investitionen als auch die Außenwirtschaft an Fahrt verloren. Ebenso schwächte sich die Industriekonjunktur ab.

Das österreichische BIP wuchs im II. Quartal 2019 um 0,3% gegenüber der Vorperiode. Damit geht die Wachstumsdynamik weiter zurück. Das unbereinigte BIP lag im II. Quartal 2019 um 1,5% über dem Niveau des Vorjahres.

Saison- und arbeitstagsbereinigt stagnierte das BIP (Kennziffer laut Eurostat-Vorgabe) und lag damit leicht unter dem Wachstum der EU 28 und des Euro-Raumes (jeweils 0,2%).

Mit dieser Rechnung berücksichtigt das WIFO die heute von Statistik Austria publizierten VGR-Jahreswerte für 2018 sowie die Revisionen für die Jahre 2015 bis 2017. Dieser zu Folge belief sich das BIP-Wachstum 2018 auf 2,4% und fiel damit schwächer aus als zuletzt in der WIFO-Schnell­schätzung Ende Juli berechnet (+2,7%).

Abbildung 1: Entwicklung des realen Bruttoinlandsproduktes – auf der WIFO-Website

Auf Basis der neuen Jahreswerte verläuft die Konjunkturdynamik in den vergangenen drei Jah­ren nun deutlich flacher. Die darauf aufbauend neu berechneten Quartalsverläufe zeigen ein durchgängig robustes Wachstum von durchschnittlich 0,6%, jedoch aktuell keinen stark ausge­prägten Konjunkturhöhepunkt 2017/18. Diese solide Grunddynamik wurde im Jahresverlauf 2018 von einer langsam einsetzenden wirtschaftlichen Abkühlung abgelöst.

Übersicht 1: Ergebnisse der vierteljährlichen Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung – auf der WIFO-Website

Der Jahresauftakt 2019 fiel mit 0,5% noch recht robust aus, im II. Quartal 2019 expandierte das BIP mit 0,3% jedoch nur mehr mäßig und verzeichnete das niedrigste Wachstum seit Anfang 2015. Als Wachstumsstütze erwies sich der private Konsum. Die Nachfrage der privaten Kon­sumausgaben (einschließlich privater Organisationen ohne Erwerbszweck) stiegen um 0,4% an, der öffentliche Konsum stagnierte hingegen.

Die Investitionskonjunktur flachte sich langsam ab. Die Bruttoanlageinvestitionen (Ausrüstun­gen, Bauten und sonstige Anlagen) stiegen um 0,5% (nach +1,0% im I. Quartal 2019). Während die Bauinvestitionen weiterhin robust expandierten (+0,6%) verlor die Nachfrage nach Ausrüs­tungsinvestitionen stärker an Dynamik (+0,4%).

Mit der Abkühlung der internationalen Konjunktur verlor auch der österreichische Außenhandel an Fahrt. Die Exporte wurden im II. Quartal mit 0,5% ausgeweitet, nach +0,8% im I. Quartal und einem durchschnittlichen Quartalswachstum von 1,1% im Jahr 2018. Spiegelbildlich verlief die Dynamik der Importe: II. Quartal +0,4%; I. Quartal +0,6%; 2018 durchschnittlich +1,0%.

Ebenso flachte sich auch der Verlauf der Industriekonjunktur ab. Die Wertschöpfung in der Sachgütererzeugung stieg im II. Quartal um 0,3% (I. Quartal 2019 +1,0%, 2018 durchschnittlich +0,8%). In der Bauwirtschaft verlief die Konjunktur weiterhin robust, wenngleich sich auch hier die hohen Zuwachsraten in der Wertschöpfung aus dem Jahr 2018 aktuell reduzierten (II. Quartal: 0,3%). Auch die Marktdienstleistungen unterstützten das Wirtschaftswachstum (+0,5%). Die Wertschöpfung im Bereich Beherbergung und Gastronomie wurde um 0,3% aus­geweitet, im Handel stagnierte sie.

  

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Allianz - Wirtschaft wächst langsamer, sanfte Landung erwartet
Unsicherheiten wie Handelskonflikte und Brexit belasten Konjunktur

Die Weltwirtschaft wächst nach Einschätzung des Allianz-Versicherungskonzerns in nächster Zeit deutlich langsamer, belastet von Unsicherheiten wie Handelskonflikten und Brexit. Chefvolkswirt Michael Heise sieht eine sanfte Landung und eine Abschwächung des Wachstumszyklus, aber keine Rezession. Er plädiert für eine Überprüfung der EZB-Geldpolitik und betont die Wichtigkeit unabhängiger Notenbanken.
Im Euroraum erwartet die Allianz eine schwächere wirtschaftliche Entwicklung als in den anderen Regionen. Die Fiskalpolitik in Europa habe nicht in der Form dem exportbedingten Nachfragerückgang entgegengewirkt. Sie sei tendenziell leicht expansiv, die Länder seien aber im Wesentlichen auf Konsolidierungskurs, was langfristig gut sei, so Heise am Mittwoch in einem Pressegespräch in Wien. Es seien aber Strukturreformen, auch in Deutschland, nötig. Die Außenhandelsabhängigkeit der europäischen Länder sei groß. Langfristig müssen sich die Beziehungen zwischen den USA, China und Europa nach Einschätzung Heises wohl neu aufstellen.

Der Brexit spiele eine große Rolle und trage auch dazu bei, dass der Welthandel im Minusbereich sei. Für Deutschland sei Großbritannien ein sehr wichtiger Exportmarkt. Manche Länder wie auch Österreich könnten sich abkoppeln. Die Chancen, dass es zu einem "Hard-Brexit" kommt, schätzt Heise angesichts der jüngsten Entwicklungen wie die Entscheidungen des britischen Höchstgerichts und mögliche Neuwahlen nach dem 31. Oktober auf rund 15 Prozent. Es könnte dann zu einer Fristverlängerung kommen. Im Handelskonflikt erwartet er kleinere Lösungen zur Konjunkturstabilisierung.

Für heuer prognostiziert die Allianz einen Rückgang des weltweiten Wachstums auf 2,5 Prozent, nach 3,1 Prozent im Vorjahr. Für 2020 werden 2,4 Prozent erwartet. In den USA dürfte sich das Wachstum heuer auf 2,4 Prozent (2018: 2,9 Prozent) abschwächen, im kommenden Jahr auf 1,6 Prozent. Wachstumsmotor bleibt Asien: Die Allianz prognostiziert für heuer 4,5 Prozent (nach 4,9 Prozent) und für das kommende Jahr 4,2 Prozent. Die chinesische Regierung kämpfe mit allen verfügbaren Mitteln gegen die Abbremsung. Im Welthandel belaste der stärkste Rückgang seit 2008/2009 die Industrie.

In der Eurozone dürfte die Wirtschaft heuer nur mehr um 1,1 Prozent und im kommenden Jahr um 1,0 Prozent wachsen. Im Vorjahr hatte es noch ein Plus von 1,9 Prozent gegeben. Schwach entwickelt sich vor allem die Industrie, während sich die Dienstleistungen bisher relativ gut gehalten hätten. Für Deutschland werden heuer und im kommenden Jahr nur mehr 0,6 Prozent erwartet, nach noch 1,5 Prozent im Jahr 2018. Strukturreformen erachtet Heise angesichts etwa hoher Steuern, hoher Lohnnebenkosten und hoher Energiepreise für nötig.

Für die österreichische Wirtschaft wird mit plus 1,5 Prozent 2019 und 1,0 Prozent 2020 ein höheres Wachstum als in Deutschland erwartet. 2018 ist das Bruttoinlandsprodukt (BIP) laut heute veröffentlichten Daten der Statistik Austria real um 2,4 Prozent gewachsen. Nach wie vor stark ist hierzulande der private Konsum, die Investitionen sind laut Allianz weiterhin klar aufwärtsgerichtet. Die öffentlichen Finanzen haben sich in den vergangen Jahren deutlich verbessert - mit dem ersten Haushaltsüberschuss seit 1974.

Die Zinsen werden weiterhin niedrig gesehen. Die US-Notenbank Fed dürfte nach Einschätzung des Versicherers heuer noch zwei Zinssenkungen vornehmen. Ein Problem sei, dass die Inflation nicht so leicht zu kontrollieren sei und kaum auf Maßnahmen der Europäischen Zentralbank (EZB) reagiere. Nebenwirkungen der geldpolitischen Expansion der EZB seien höhere Risikobereitschaft am Finanzmarkt sowie Lücken in der Altersvorsorge sowie negative Verteilungseffekte etwa dadurch, dass Bezieher niedriger Einkommen vor allem am Bankkonto veranlagten. Zudem würden die Hauspreise schneller steigen als die mittleren Einkommen.

Die Geldpolitik in Europa sollte überprüft werden, so Heise. Beim Inflationsziel werden eine verbesserte Definition von Preisstabilität durch Einbeziehung von Kerninflation, Eigenheimkosten und Inflationserwartungen sowie eine Korridor für die Inflation vorgeschlagen. Zudem sollte es eine stärkere Beachtung von Nebeneffekten auf die Finanzstabilität geben. Die Unabhängigkeit der Notenbanken ist für Heise wichtig, sie sei eine sehr gute Errungenschaft.

In einer Welt ohne Zinsen werde Risikobereitschaft der Anleger hoch bleiben müssen, es gebe kaum Alternativen zu Risikoaktiva wie Aktien, Beteiligungen oder Immobilien. Fortsetzen werde sich die Inflation der Vermögenspreise - mit hoher Volatilität. Nachholpotenzial ortet Heise für die europäischen Aktienmärkte, und auch die Immobilienpreise seien noch nicht am Höhepunkt.

Das Geldvermögen ist 2018 weltweit gesunken, wie aus dem in der Vorwoche veröffentlichen jährlichen Vermögensbericht der Allianz hervorgeht. Grund dafür waren vor allem die schwachen Wertpapiermärkte. In Österreich gab es dank des sehr vorsichtigen Sparverhaltens und der Sparbuch-Treue einen gegenläufigen Trend mit einem Anstieg um 1 Prozent.

Heise geht nach 17 Jahren bei der Allianz in den Ruhestand, wird aber weiter als Berater tätig sein. Sein Nachfolger als Chefvolkswirt wird per 1. Oktober der französische Ökonom Ludovic Subran. Er war zuletzt bereits stellvertretender Chefvolkswirt der Allianz-Gruppe und zuvor für das französische Finanzministerium, die Vereinten Nationen und die Weltbank tätig.

  

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Kurzarbeit in der deutschen Industrie nimmt zu

Die rezessionsgeplagte deutsche Industrie setzt zunehmend auf Kurzarbeit. Im September hatten dies 5,5 Prozent der Unternehmen eingeführt, wie das Ifo-Institut am Donnerstag zu seiner Umfrage im Verarbeitenden Gewerbe mitteilte. Im Juni waren es erst 3,8 Prozent. Sogar 12,4 Prozent erwarten Kurzarbeit in den kommenden drei Monaten, nachdem es im Juni erst 8,5 Prozent waren.

"Damit hat die Anzahl der Unternehmen mit Kurzarbeit ein Niveau erreicht, das zuletzt auf dem Hochpunkt der Rezession 2012/13 gemessen wurde", sagte Ifo-Experte Timo Wollmershäuser.

https://www.diepresse.com/5696363/kurzarbeit-in-der-deutschen-industrie-nimmt-zu

  

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Bank-Austria-Einkaufsmanagerindex fiel auf 7-Jahres-Tief

Der Bank-Austria-Einkaufsmanagerindex, ein Konjunkturindikator, ist im September auf 45,1 Punkte und damit auf den tiefsten Wert seit sieben Jahren gefallen. Werte unter 50 Punkte zeigen kein Wachstum an. Die Folge ist ein Jobabbau.

Bereits den dritten Monat in Folge sei es zu einer Anpassung des Personalstandes an die geringeren Produktionserfordernisse bekommen, räumte Bank-Austria-Ökonom Walter Pudschedl am Donnerstag in einer Aussendung ein. Der Beschäftigtenindex ist auf 45,1 Punkte gesunken, das signalisiert den stärksten Personalabbau seit der Finanzkrise im Herbst 2009.
Im Jahresdurchschnitt 2019 erwarten die Ökonomen dennoch mit 3,7 Prozent eine Arbeitslosenquote unter dem Vorjahr von 3,9 Prozent. Doch im nächsten Jahr kommt die Trendwende. "2020 wird die Arbeitslosigkeit in der österreichischen Industrie voraussichtlich jedoch klar zunehmen und damit wesentlich zum Anstieg der Arbeitslosenquote in der Gesamtwirtschaft von 7,4 Prozent 2019 auf 7,5 Prozent im Folgejahr beitragen", so Pudschedl.
Im September 2019 ist das Neugeschäft bei den Betrieben stark zurückgegangen. Der Produktionsindex sank auf 46,4 Punkte. Zuletzt wurde vor sieben Jahren die Produktion in einem so starken Ausmaß zurückgefahren. Die Ertragslage hat sich aber durch stärker sinkende Einkaufs- als Verkaufspreise leicht verbessert.


Insgesamt ist aber keine Besserung in Sicht. Die Industriekonjunktur dürfte sich auch in den kommenden Monaten weiter eintrüben, wird erwartet. "Die Verkaufslager sind stark genug befüllt, um das geringere Neugeschäft bewältigen zu können. Für die kommenden Monate rechnen wir daher damit, dass die Produktionsleistung und die Beschäftigung weiter zurückgenommen werden", sagte Chefökonom Stefan Bruckbauer.

  

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Deutscher Composite-PMI sinkt im September auf tiefsten Stand seit Oktober 2012 

Aufgrund der beschleunigten Talfahrt der Industrie und der nachlassenden Dynamik im Servicesektor ist die deutsche Wirtschaft im September geschrumpft. Gleichzeitig kam der Stellenaufbau zum Erliegen, was die Unternehmen auf die abgeschwächte Nachfrage und die pessimistischen Geschäftsaussichten zurückführten. Der Preisdruck ließ nach, und die Verkaufspreise für Güter und Dienstleistungen wurden mit der niedrigsten Rate seit über drei Jahren angehoben.

Der IHS Markit Flash Deutschland Composite Index Produktion sank binnen Monatsfrist um 2,6 Punkte auf 49,1 und notiert damit erstmals seit April 2013 wieder unter der Marke von 50 Punkten, ab der Wachstum angezeigt wird. Die Geschäftseinbußen waren die stärksten seit knapp sieben Jahren.

Der Servicesektor verlor gegenüber August spürbar an Fahrt, hier sank der Index Geschäftstätigkeit auf einen der tiefsten Werte seit drei Jahren. Die Industrie schnitt noch schlechter ab, hier wurde die Produktion zum achten Mal hintereinander und so stark reduziert wie zuletzt im Juli 2012.

Der IHS Markit Flash PMI für die Industrie signalisierte mit 41,4 Punkten die kräftigsten Wachstumseinbußen seit dem Höhepunkt der globalen Finanzkrise Mitte 2009.

Die dritten Auftragseinbußen in Folge fielen so gravierend aus wie zuletzt vor sieben Jahren. Die Industrie musste beim Auftragseingang die höchsten Verluste seit über zehn Jahren hinnehmen, doch auch bei den Dienstleistern schlug erstmals seit Dezember 2014 wieder ein Minus zu Buche.

Verantwortlich für die niedrige Ausgabenbereitschaft der Kunden waren laut Umfrageteilnehmern die Unsicherheit und die Sorgen über die weitere Konjunkturentwicklung. Besonders ausgeprägt war erneut die Nachfrageschwäche seitens des Automobilsektors. Schwer zu schaffen machte den Industrie- und Dienstleistungsunternehmen jedoch auch die deutlich rückläufigen Auslandsbestellungen.

Wie bereits seit letztem November nahmen die Auftragsbestände auch im September wieder ab. In beiden Sektoren zusammengenommen sanken sie so zügig wie selten zuvor in den zurückliegenden sieben Jahren.

Der mangelnde Kapazitätsdruck sorgte dafür, dass der Stellenaufbau nach knapp sechsjährigen Zuwächsen erstmals wieder insgesamt zum Erliegen kam. Auf Sektorenebene lief die Beschäftigungsentwicklung allerdings auseinander: Während der Jobaufbau im Servicesektor trotz der niedrigsten Zuwachsrate seit acht Monaten überdurchschnittlich stark blieb, beschleunigte sich der Stellenabbau in der Industrie und fiel so stark aus wie seit Januar 2010 nicht mehr.

Negativ auf die Beschäftigung wirkte sich auch der erneut pessimistische Ausblick aus. Immerhin verbesserte der Gesamtindex Geschäftsaussichten binnen Jahresfrist von seinem 81- Monatstief im August wieder leicht. In der Industrie fiel der Ausblick besonders negativ aus, hier blieb die Stimmung ausgesprochen pessimistisch.

Der Preisdruck ließ indessen weiter nach. Die Verkaufspreise wurden insgesamt mit der niedrigsten Rate seit August 2016 angehoben, was auf die abgeschwächte Steigerungsrate im Servicesektor und den beschleunigten Rückgang der Verkaufspreise in der Industrie zurückzuführen war.

Gleichzeitig stiegen die Einkaufspreise bei den Dienstleistern mit abgeschwächter Rate, während sie in der Industrie erneut stark rückläufig waren. Insgesamt fiel der Anstieg der Einkaufspreise so schwach aus wie zuletzt vor 41 Monaten.

Phil Smith, Principal Economist bei IHS Markit und Autor des Flash-PMI, kommentiert:

„Ein weiterer Monat mit miserablen PMI-Daten für Deutschland. Diesmal ist der Composite-PMI sogar auf den niedrigsten Wert seit Oktober 2012 und damit tief ins Rückgangsterrain abgesackt.

Die Wirtschaft hangelt sich ins vierte Quartal, und beim derzeitigen Tempo dürfte bis Ende 2019 kein Wachstum mehr dabei herauskommen.

Die Daten für den Industriesektor sind einfach schrecklich. Was die Nachfrage lähmt, sind die Unsicherheit bezüglich der Handelskonflikte, der Ausblick für die Automobilindustrie und der Brexit. Dies alles hinterließ in den Auftragsbüchern der Industrieunternehmen das größte Minus seit dem Höhepunkt der Finanzkrise 2009.

Dass der Stellenaufbau praktisch zum Erliegen gekommen ist, hat dafür gesorgt, dass dem Servicesektor eine der wichtigsten Stützen weggebrochen ist. So zeigt der erste Auftragsrückgang bei den Dienstleistern seit über viereinhalb Jahren, dass sich die Nachfrage in ganz Deutschland bereits verschlechtert hat.“ 

  

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Deutscher Composite-PMI sinkt im September auf tiefsten Stand seit Oktober 2012 

Aufgrund der beschleunigten Talfahrt der Industrie und der nachlassenden Dynamik im Servicesektor ist die deutsche Wirtschaft im September geschrumpft. Gleichzeitig kam der Stellenaufbau zum Erliegen, was die Unternehmen auf die abgeschwächte Nachfrage und die pessimistischen Geschäftsaussichten zurückführten. Der Preisdruck ließ nach, und die Verkaufspreise für Güter und Dienstleistungen wurden mit der niedrigsten Rate seit über drei Jahren angehoben.

Der IHS Markit Flash Deutschland Composite Index Produktion sank binnen Monatsfrist um 2,6 Punkte auf 49,1 und notiert damit erstmals seit April 2013 wieder unter der Marke von 50 Punkten, ab der Wachstum angezeigt wird. Die Geschäftseinbußen waren die stärksten seit knapp sieben Jahren.

Der Servicesektor verlor gegenüber August spürbar an Fahrt, hier sank der Index Geschäftstätigkeit auf einen der tiefsten Werte seit drei Jahren. Die Industrie schnitt noch schlechter ab, hier wurde die Produktion zum achten Mal hintereinander und so stark reduziert wie zuletzt im Juli 2012.

Der IHS Markit Flash PMI für die Industrie signalisierte mit 41,4 Punkten die kräftigsten Wachstumseinbußen seit dem Höhepunkt der globalen Finanzkrise Mitte 2009.

Die dritten Auftragseinbußen in Folge fielen so gravierend aus wie zuletzt vor sieben Jahren. Die Industrie musste beim Auftragseingang die höchsten Verluste seit über zehn Jahren hinnehmen, doch auch bei den Dienstleistern schlug erstmals seit Dezember 2014 wieder ein Minus zu Buche.

Verantwortlich für die niedrige Ausgabenbereitschaft der Kunden waren laut Umfrageteilnehmern die Unsicherheit und die Sorgen über die weitere Konjunkturentwicklung. Besonders ausgeprägt war erneut die Nachfrageschwäche seitens des Automobilsektors. Schwer zu schaffen machte den Industrie- und Dienstleistungsunternehmen jedoch auch die deutlich rückläufigen Auslandsbestellungen.

Wie bereits seit letztem November nahmen die Auftragsbestände auch im September wieder ab. In beiden Sektoren zusammengenommen sanken sie so zügig wie selten zuvor in den zurückliegenden sieben Jahren.

Der mangelnde Kapazitätsdruck sorgte dafür, dass der Stellenaufbau nach knapp sechsjährigen Zuwächsen erstmals wieder insgesamt zum Erliegen kam. Auf Sektorenebene lief die Beschäftigungsentwicklung allerdings auseinander: Während der Jobaufbau im Servicesektor trotz der niedrigsten Zuwachsrate seit acht Monaten überdurchschnittlich stark blieb, beschleunigte sich der Stellenabbau in der Industrie und fiel so stark aus wie seit Januar 2010 nicht mehr.

Negativ auf die Beschäftigung wirkte sich auch der erneut pessimistische Ausblick aus. Immerhin verbesserte der Gesamtindex Geschäftsaussichten binnen Jahresfrist von seinem 81- Monatstief im August wieder leicht. In der Industrie fiel der Ausblick besonders negativ aus, hier blieb die Stimmung ausgesprochen pessimistisch.

Der Preisdruck ließ indessen weiter nach. Die Verkaufspreise wurden insgesamt mit der niedrigsten Rate seit August 2016 angehoben, was auf die abgeschwächte Steigerungsrate im Servicesektor und den beschleunigten Rückgang der Verkaufspreise in der Industrie zurückzuführen war.

Gleichzeitig stiegen die Einkaufspreise bei den Dienstleistern mit abgeschwächter Rate, während sie in der Industrie erneut stark rückläufig waren. Insgesamt fiel der Anstieg der Einkaufspreise so schwach aus wie zuletzt vor 41 Monaten.

Phil Smith, Principal Economist bei IHS Markit und Autor des Flash-PMI, kommentiert:

„Ein weiterer Monat mit miserablen PMI-Daten für Deutschland. Diesmal ist der Composite-PMI sogar auf den niedrigsten Wert seit Oktober 2012 und damit tief ins Rückgangsterrain abgesackt.

Die Wirtschaft hangelt sich ins vierte Quartal, und beim derzeitigen Tempo dürfte bis Ende 2019 kein Wachstum mehr dabei herauskommen.

Die Daten für den Industriesektor sind einfach schrecklich. Was die Nachfrage lähmt, sind die Unsicherheit bezüglich der Handelskonflikte, der Ausblick für die Automobilindustrie und der Brexit. Dies alles hinterließ in den Auftragsbüchern der Industrieunternehmen das größte Minus seit dem Höhepunkt der Finanzkrise 2009.

Dass der Stellenaufbau praktisch zum Erliegen gekommen ist, hat dafür gesorgt, dass dem Servicesektor eine der wichtigsten Stützen weggebrochen ist. So zeigt der erste Auftragsrückgang bei den Dienstleistern seit über viereinhalb Jahren, dass sich die Nachfrage in ganz Deutschland bereits verschlechtert hat.“ 

  

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Beschleunigte Talfahrt der Industrie sorgt im September für annähernden Stillstand beim Eurozone-Wirtschaftswachstum

Aufgrund des stärksten Nachfragerückgangs nach Gütern und Dienstleistungen kam das Wachstum der Eurozone im September nahezu zum Erliegen.

Gleichzeitig beschleunigte sich die Talfahrt der Industrie, wo die Produktion so rasant sank wie zuletzt 2012, und auch im Servicesektor schwächte sich das Geschäftswachstum ab. Der Stellenaufbau verlangsamte sich genauso wie der Anstieg der Einkaufspreise, und der Ausblick fiel so pessimistisch aus wie selten zuvor in den zurückliegenden sieben Jahren.

Der IHS Markit Flash Eurozone Composite Index Produktion sank gegenüber August um 1,5 Punkte auf 50,4 – der tiefste Wert seit Juni 2013. Ausschlaggebend hierfür war, dass das erste Auftragsminus seit Januar so hoch ausfiel wie seit Juni 2013 nicht mehr.

Folglich wurden die Auftragsbestände zum neunten Mal innerhalb der letzten zehn Monate abgebaut, diesmal so zügig wie zuletzt im November 2014. Dies deutet auf zunehmende Kapazitätsüberhänge hin.

Trotz leichter Verbesserung gegenüber August fielen die Geschäftsaussichten binnen Jahresfrist im September so pessimistisch aus wie selten zuvor seit 2012. Handelskonflikte, geopolitische Unsicherheiten, insbesondere der Brexit, belasteten in zunehmendem Maße die nationalen und globalen Konjunkturaussichten.

Gleichzeitig ließ die Einstellungsbereitschaft der Unternehmen weiter nach, was der schwächste Stellenaufbau seit Januar 2015 zeigt. Damit hat er sich zum dritten Mal hintereinander verlangsamt.




Der Preisdruck ließ ebenfalls nach. So wurden die Verkaufs- bzw. Angebotspreise für Güter und Dienstleistungen mit der niedrigsten Rate seit Oktober 2016 erhöht, während der Anstieg der Einkaufspreise so schwach ausfiel wie zuletzt im August 2016.

Die Industrieproduktion wurde im September zum achten Mal hintereinander und so stark reduziert wie seit Dezember 2012 nicht mehr. Gleichzeitig wies der Auftragseingang der Industrieunternehmen das höchste Minus seit Juli 2012 aus, wozu auch erneut der gravierende Rückgang der Auslandsbestellungen beitrug. Dies deutet darauf hin, dass die Produktion im vierten Quartal 2019 noch stärker zurückgefahren werden dürfte.

Dass der Ausblick im Industriesektor so pessimistisch ausfiel wie zuletzt 2012 trug mit dazu bei, dass dort per Saldo so viele Stellen abgebaut wurden wie seit April 2013 nicht mehr. Die Nachfrageschwäche sorgte nicht nur dafür, dass die Einkaufspreise so rasant sanken wie zuletzt im April 2016, auch die Verkaufspreise wurden so stark reduziert wie selten zuvor in den zurückliegenden dreieinhalb Jahren.




Entscheidend an der Entwicklung der letzten Monate war, dass die Schwäche der Industrie zunehmend auf den Servicesektor übergesprungen ist. Mit Ausnahme der Wachstumsdelle im Frühjahr, mitverursacht durch die Proteste in Frankreich, fiel das Wachstumsrate im Servicesektor im September so niedrig aus wie zuletzt im Dezember 2014.

Der Auftragseingang der Dienstleister wies das zweitniedrigste Plus seit 2014 aus, und die Geschäftsaussichten binnen Jahresfrist blieben auf einem der tiefsten Werte seit 2013. Und die Beschäftigung legte mit der zweitniedrigsten Rate seit Dezember 2016 zu.

Deutschland rutschte im September erstmals seit April 2013 in den rezessiven Bereich, hier kam es zu den stärksten Wachstumseinbußen seit Oktober 2012. Der Servicesektor vermeldete das schwächste Geschäftswachstum seit Jahresbeginn, und die Industrieproduktion wurde mit der zweithöchsten Rate seit Juni 2009 zurückgefahren.

  

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Chinas geht erholt in Handelsgespräche mit USA

Am 10. Oktober werden in Washington die Verhandlungen zur Beilegung des Handelsstreits fortgesetzt. Die chinesische Industriekonjunktur zieht an

Vor der neuen Verhandlungsrunde über ein Ende des Handelskrieges zwischen China und den USA hat sich die Lage in der chinesischen Industrie spürbar verbessert. Der Einkaufsmanagerindex des chinesischen Wirtschaftsmagazins "Caixin" stieg im September von 50,4 Punkten im Vormonat sogar auf 51,4 – so hoch wie zuletzt vor eineinhalb Jahren.

https://www.derstandard.at/story/2000109261430/chinas-geht-erholt-in-handelsgespraeche-mi t-usa

  

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Stimmung in Japans Industrie sinkt auf tiefstes Niveau seit 2013

Die Stimmung unter den Managern der japanischen Großindustrie ist so schlecht wie seit 2013 nicht mehr. Wie aus einer am Dienstag veröffentlichten Quartalsumfrage ("Tankan") der Bank von Japan (BoJ) unter rund 10 000 Unternehmen hervorgeht, sank der darin ermittelte Stimmungsindex für die großen Produktionsunternehmen zum September von plus 7 drei Monate zuvor auf jetzt plus 5. Die Stimmung ist damit so schlecht wie zuletzt vor mehr als sechs Jahren. Ein positiver Index bedeutet allerdings, dass die Optimisten weiterhin in der Mehrheit sind.

  

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U.S. stocks turned around and fell after a print on domestic manufacturing activity came in at the weakest level in a decade.

The Institute for Supply Management’s manufacturing purchasing managers’ index (PMI) pointed to contraction in September for a second straight month. The headline PMI fell to 47.8, marking the lowest level since mid-2009 and holding below the neutral level of 50. This fell below consensus expectations for an increase from August’s level of 49.1, according to Bloomberg data.

  

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>ISM at 47.8 is bad but news export orders at 41 is even
>worse. There is no end in sight to this slowdown, the
>recession risk is real.


The decline in the ISM was particularly striking because it contrasted with what appeared to be more positive indications from other manufacturing surveys. With regional Fed manufacturing surveys, for example, showing modest upside this month, on balance, as did the Markit manufacturing PMI. The sharp divergence between the ISM and other indicators does suggest that one-off factors may have been at play, at least partially. However, what may be more likely is that the ISM is reflecting negative sentiment from global economic conditions more substantially than the Markit PMI or regional Fed surveys did. The bottom line is that the weak ISM manufacturing report for September is an important downside risk to monitor, but it is not on its own the final judge of the near-term economic outlook.

  

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Deutschlands Industrie in der Rezession gelandet

ie führenden deutschen Wirtschaftsforschungs­institute waren im Frühjahr noch von einer Zunahme des Bruttoinlandsprodukts von 0,8 Prozent im Jahr 2019 ausgegangen. Nun erwarten sie laut einer Aussendung des ifo nur noch 0,5 Prozent, teilt das ifo in einer Aussendung mit.

Auch die Prognose für das kommende Jahr senken die Konjunkturforscher auf 1,1 Prozent, nach noch 1,8 Prozent im Frühjahr.

https://www.diepresse.com/5699613/deutschlands-industrie-in-der-rezession-gelandet


Noch wird Überauslastung abgebaut, ein Konjunkturpaket käme zu früh. Dogma dürfe die „schwarze Null“ nicht sein.

https://www.diepresse.com/5700045/deutschland-schrumpft-sich-noch-gesund

  

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On Thursday, focus turned to the Institute of Supply Management’s (ISM) non-manufacturing index, serving as a litmus test for whether the economic slowdown now evident in some U.S. data had also spilled over into the services sector. The disappointing print served as affirmation of some of these fears.

ISM’s non-manufacturing purchasing managers’ index (PMI) fell to a reading of 52.6 for September, down from August’s reading of 56.4 and missing consensus expectations. This held above the neutral level of 50 required to indicate expansion, but suggested growth at a slower pace. Ahead of results, consensus economists were anticipating a reading of 55.0, according to Bloomberg data.

  

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WIFO – Prognose für 2019 und 2020: Abschwächung der Konjunktur, aber keine Rezession

Wien (OTS) - Die österreichische Wirtschaft verliert weiter an Schwung und wächst im Prognosezeitraum nur mäßig. Die Schwäche der Weltwirtschaft dämpft die Export- und Industriedynamik. Weiterhin günstige Finanzierungsbedingungen, fiskalische Impulse und eine robuste Konsumnachfrage stützen hingegen die Konjunktur. Das BIP dürfte 2019 um 1,7% und 2020 um 1,4% zunehmen.

Die Weltkonjunktur verlor im Frühjahr 2019 weiter an Schwung. Der schwelende Handelskonflikt zwischen den USA und China sowie der unsichere Ausgang der Brexit-Verhandlungen dämpfen international die Investitionsnachfrage. Dies schlägt sich in einer Schwäche der weltweiten Industrieproduktion und des Welthandels nieder.

Im Prognosezeitraum ist mit einer weiteren Verlangsamung der Expansion der Weltwirtschaft zu rechnen. Vor allem in der Industrie scheint der Tiefpunkt noch nicht erreicht. In den USA und in vielen Schwellenländern bleibt das Wachstum aber robust. Im Euro-Raum wird es hingegen durch die Flaute der deutschen Exportindustrie gedämpft.

Eine weltweite Rezession zeichnet sich dennoch nicht ab. Die Finanzierungsbedingungen bleiben wegen der lockeren Geldpolitik günstig, die Fiskalpolitik liefert mancherorts Impulse für die Konjunktur, und die Konsumnachfrage der privaten Haushalte nimmt in vielen Ländern weiterhin kräftig zu. Das Risiko eines starken Anstieges der Rohölpreise dürfte dagegen begrenzt sein.

In Österreich kühlte sich die Konjunktur im Frühjahr 2019 ebenfalls ab. Das Wachstum der gesamtwirtschaftlichen Produktion war im II. Quartal mit +0,3% gegenüber dem Vorquartal so niedrig wie zuletzt im Jahr 2015. Insbesondere die Exporte verloren beträchtlich an Dynamik, während der private Konsum weiterhin stabil expandierte. Die Konjunktur blieb in Österreich im Vergleich zu Deutschland bislang relativ robust.

Die Aussichten für die zweite Jahreshälfte 2019 sind jedoch verhalten. Die Einschätzungen der österreichischen Unternehmen trübten sich laut WIFO-Konjunkturtest in der Sachgütererzeugung deutlich ein; manche Indikatoren deuten in diesem Bereich bereits auf einen Rückgang der Produktion hin. Sowohl in der Bauwirtschaft als auch im Dienstleistungsbereich ist die Stimmung hingegen weiterhin überwiegend positiv. Der private Konsum stützt aufgrund der günstigen Beschäftigungs- und Einkommensentwicklung die gesamtwirtschaftliche Nachfrage. Zudem liefern fiskalische Maßnahmen Impulse für die Konjunktur.

Der Tiefpunkt der Wirtschaftsentwicklung dürfte im Einklang mit dem internationalen Umfeld zu Jahresende erreicht werden. 2020 wird sich das Wachstum dann wieder etwas stabilisieren, aber mäßig bleiben. Insgesamt wird das BIP 2019 um 1,7% und 2020 um 1,4% wachsen. Die gesamtwirtschaftliche Kapazitätsauslastung bleibt überdurchschnittlich, geht aber etwas zurück.

Die Abkühlung der Konjunktur zieht ein Ende der Arbeitsmarkterholung nach sich. 2019 dürfte die Arbeitslosenquote aufgrund der robusten Beschäftigungsentwicklung im 1. Halbjahr noch auf 7,4% sinken. 2020 wird sie dagegen wieder geringfügig auf 7,5% steigen. Die Verbraucherpreisinflation bleibt unter diesen Umständen gedämpft, sie dürfte 2019 +1,6% und 2020 +1,7% betragen. Der Finanzierungssaldo des Staates verbessert sich 2019 aufgrund der günstigen Einnahmenentwicklung auf 0,6% des BIP. Im kommenden Jahr dürfte er wegen der jüngst beschlossenen fiskalischen Maßnahmen auf 0,4% des BIP sinken.

  

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U.S. stocks rose Friday after the September jobs report showed the unemployment rate fell to a fresh five-decade low, even as new job additions and wage gains missed expectations during the month.

The U.S. economy added 136,000 new payrolls in September, missing expectations for 145,000, according to Bloomberg-compiled estimates. Friday’s jobs report also saw August’s payroll additions revised up to 168,000, from the 130,000 previously reported. July’s job gains were revised up by 7,000 to 166,000.

  

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Deutschland: Dienstleistungssektor verliert im September angesichts sinkenden Auftragseingangs an Schwung

Anzeichen schwacher Nachfrage führten dazu, dass die Geschäftstätigkeit im Servicesektor im September scharf ausgebremst wurde. So fielen auch die Zukunftsaussichten verhalten aus. Nichtsdestotrotz hielt sich der Jobaufbau relativ beharrlich und nahm gemessen am historischen Standard deutlich zu.

Der finale und saisonbereinigte IHS Markit ServiceIndex Geschäftstätigkeit fiel im September um 3,4 Punkte auf 51,4 und damit auf den niedrigsten Wert der vergangenen drei Jahre.

Die Detailbetrachtung zeigte einen Rückgang der Geschäftstätigkeit bei den Unternehmen der Post & Telekommunikationsbranche und auch in den übrigen fünf erfassten Teilbereichen hat sich das Wachstum verlangsamt. Dabei schnitten Firmen im Bereich Vermietung & Unternehmensnahe Dienstleistungen noch am besten ab, gefolgt von den Finanzdienstleistern.

Die nachlassende Dynamik im Servicesektor war größtenteils dem ersten Einbruch im Auftragseingang seit Dezember 2014 geschuldet, der wiederum Rückschlüsse auf eine schwächelnde Binnennachfrage ziehen lässt. Daneben spielte ein Minus bei den Neuaufträgen aus dem Ausland eine wichtige Rolle – diese fielen so gering aus wie seit über fünf Jahren nicht.

Einhergehend mit den Einbußen beim Auftragseingang, griffen die Dienstleister weiter auf ihre vorhandenen Auftragsbestände zurück, die dadurch zum zweiten Mal in Folge abnahmen, wenngleich nur moderat und weniger stark als im Vormonat.

Obgleich leicht verbessert zum beinahe 5-Jahrestief im August, hielt sich der Optimismus der deutschen Dienstleister auch im September in Grenzen. Laut Befragten lag dies an der anhaltenden Besorgnis über die Wachstumsaussichten und den unsicheren geopolitischen Gegebenheiten.




Dennoch war der Einstellungseifer vieler Unternehmen ungebrochen, sodass ein weiteres Plus beim Stellenaufbau verbucht werden konnte, der dadurch weit über dem Langzeitdurchschnitt lag. Allen voran kurbelten die Vermieter & Unternehmensnahen Dienstleister das Beschäftigungswachstum an und auch die Finanzdienstleister trugen ihren Teil dazu bei.

Der Lohndruck und die gestiegenen Kraftstoffpreise trieben die Ausgaben der Serviceanbieter im September in die Höhe. Die Einstandspreisinflation verlangsamte sich zum sechsten Mal in den vergangenen acht Monaten und fiel so niedrig aus wie zuletzt im März 2018.

Ähnliches spielte sich bei den Verkaufspreisen ab, wo die Inflationrate ebenfalls auf den zweitschwächsten Wert der letzten anderthalb Jahre sank, der – wenngleich abgeschlagen vom Rekordhoch im März – über dem Langzeitmittel lag.

  

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Deutschland: Einkaufsmanagerindex stürzt im September auf tiefsten Stand seit Juni 2009

Dem verarbeitenden Gewerbe in Deutschland geht es so schlecht wie seit der globalen Finanzkrise nicht mehr. Dies signalisieren die Septemberdaten von IHS Markit und dem BME zum Einkaufsmanagerindex. Zum wiederholten Mal beschleunigten sich die Rückgänge bei Produktion und Neuaufträgen, und der Stellenabbau war sogar so gravierend wie seit fast zehn Jahren nicht mehr.

Des Weiteren zeigte sich, dass mehr und mehr Unternehmen vor dem Hintergrund sinkender Kosten und des steigenden Wettbewerbsdrucks ihre Verkaufspreise reduzieren.

Der saisonbereinigte IHS Markit/BME Einkaufsmanagerindex - eine Momentaufnahme des verarbeitenden Gewerbes in Deutschland abgeleitet aus Indikatoren für Auftragseingang, Produktion, Beschäftigung, Lieferzeiten und Vormaterialbeständen - notierte im September bei 41,7 Punkten nach 43,5 im August. Dies ist der niedrigste Wert seit Juni 2009.

Am schlechtesten schnitt der Investitionsgüterbereich ab gefolgt vom Vorleistungsgüterbereich. Bemerkenswert ist, dass nun auch die Hersteller von Konsumgütern ein Minus verzeichneten.

Im September sank die Produktionsrate zum achten Mal in Folge. Darüber hinaus beschleunigte sich die Schrumpfungsrate auf den höchsten Wert seit Juli 2012. Noch schneller zurück gingen allerdings die Neuaufträge, und zwar so massiv wie seit April 2009 nicht mehr, was zu einem weiteren Abbau der Auftragsbestände führte. Unternehmen, die ein Minus beim Auftragseingang meldeten, gaben an, dass Kunden Aufträge verschoben, reduziert oder sogar ganz storniert hätten. Häufig wurde dabei auf Unsicherheiten in Bezug auf die Geschäftsaussichten verwiesen. Ein wesentlicher Faktor waren erneut die schwachen Exportzahlen, die, wenngleich unverändert gegenüber dem Vormonat, stark schrumpften.




Viele Hersteller setzten auch im September den Stellenabbau im Unternehmen fort, wobei sich das Tempo auf den höchsten Stand seit Januar 2010 beschleunigte. Damit sinkt die Beschäftigung in der Industrie seit nunmehr sieben Monaten in Folge. Erneut konzentrierte sich die Reduzierung weitgehend auf Leiharbeiter und befristete Angestellte.

In Folge der stetig sinkenden Produktionsvolumina bemühen sich die Firmen, ihre Vormateriallager weiter zu reduzieren. So ging die Einkaufsmenge in der Branche abermals stark zurück. Dies wiederum setzte Kapazitäten bei den Zulieferern frei, was zur achten Verkürzung der Lieferfristen hintereinander führte.

Eine weitere Folge der rückläufigen Nachfrage waren die fallenden Preise im Einkauf, vor allem auch aufgrund des zunehmenden Preiskampfs. Zwar verlangsamte sich der Rückgang etwas, die Rate war aber immer noch die zweitschnellste seit April 2016. Die sinkenden Einkaufspreise in Verbindung mit dem steigenden Wettbewerb um Neuaufträge veranlasste viele Hersteller, auch im September ihre Verkaufspreise zu reduzieren. Das Ausmaß der Nachlässe fiel dabei so kräftig aus wie seit dreieinhalb Jahre nicht mehr.




Und schließlich signalisieren die aktuellen Daten, dass die Mehrzahl der Einkaufsmanager nach wie vor sehr pessimistisch in die Zukunft blickt. Immerhin verbesserte sich der entsprechende Index Geschäftsausblick leicht gegenüber dem 7-Jahrestief vom August.

Phil Smith, Principal Economist bei IHS Markit kommentiert den finalen IHS Markit/BME Einkaufsmanagerindex:

“Auch zum Ende des dritten Quartals lieferte Deutschlands Industrie enttäuschende Zahlen. Der Einkaufsmanagerindex verfehlte im September die Erwartungen und signalisierte eine noch stärkere Schrumpfung des Sektors. Besonders besorgniserregend ist der anhaltend rückläufige Auftragseingang. Das Minus fiel jüngst so deutlich aus wie seit über zehn Jahren nicht mehr und zog damit auch Produktion, Beschäftigung und Preise weiter nach unten.




Die Schwere des Arbeitsplatzabbaus im verarbeitenden Gewerbe könnte die Zuversicht der Verbraucher - die sich bis dato relativ robust zeigte - stärker belasten. Des Weiteren scheint die seit längerer Zeit anhaltende Flaute im Vorleistungs- und Investitionsgüterbereich nun auch auf den Konsumgüterbereich überzugreifen. Denn die Schrumpfung von Produktion und Neuaufträgen in diesem Teilsektor war ausschlaggebend für den Rückgang des Hauptindexes."

  

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USA und Japan besiegeln neues Handelsabkommen

Durch niedrigere oder abgeschaffte Zölle in den Sektoren Landwirtschaft und Digitales soll das Abkommen den gegenseitigen Warenaustausch ankurbeln

https://www.derstandard.at/story/2000109612843/usa-und-japan-besiegeln-neues-handelsabkom men

  

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Bei Deutschland hat das Sparen inzwischen ja wirklich schon Fetisch-Charakter...

Neue IWF-Chefin: Deutschland soll mehr für Wirtschaft ausgeben

ngesichts einer sich abzeichnenden Abkühlung der Weltwirtschaft sei es für die Länder mit fiskalischem Spielraum wie Deutschland, die Niederlande und Südkorea jetzt Zeit, diesen Weg vorzubereiten

https://www.diepresse.com/5703054/neue-iwf-chefin-deutschland-soll-mehr-fur-wirtschaft-au sgeben

  

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Globalisierung hat die Spitze überschritten

Die Vernetzung der Welt ist schon weitgehend ausgereizt, geht aus einer Studie der Weltbank hervor. Das Globalisierungspendel schwingt wieder zurück

https://www.derstandard.at/story/2000109697922/globalisierung-hat-die-spitze-ueberschritt en

  

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Rezessionsängste verstärkt: Deutsche Exporte schrumpften deutlich

Der Rückgang im August fiel stärker aus als erwartet. Ökonomen erwarten nun mit dem dritten Quartal eine Rezession.

Die deutschen Exporte haben im August noch stärker an Schwung verloren als erwartet. Sie sanken um 1,8 Prozent zum Vormonat und damit so stark wie seit April nicht mehr, wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag mitteilte. Ökonomen hatten lediglich mit einem Rückgang um 1,0 Prozent gerechnet, nach einem Plus von 0,8 Prozent im Juli.

https://kurier.at/wirtschaft/rezessionsaengste-verstaerkt-deutsche-exporte-schrumpften-de utlich/400642808

  

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Breaking News
U.S., China Said to Reach Partial Deal, Could Set Up Trade Truce

The U.S. and China reached a partial agreement Friday that would broker a truce in the trade war and lay the groundwork for a broader deal that Presidents Donald Trump and Xi Jinping could sign later this year, according to people familiar with the matter, Bloomberg News reports.

https://www.bloomberg.com/news/articles/2019-10-11/u-s-china-said-to-reach-partial-deal-c ould-set-up-trade-truce-k1meouop

  

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IWF: Dunkle Wolken, aber kein Regen

Konkret reduzierte der Fonds seine Prognose für das globale Wachstum in diesem Jahr auf drei Prozent, ein Minus von 0,3 Prozent gegenüber dem Frühjahr. „Die globale Wirtschaft ist in einer Abschwächung. Drei Prozent Wachstum ist der niedrigste Wert seit der Finanzkrise“, sagte Gita Gopinath, die Chefökonomin des IWF, bei der Präsentation des Outlooks in Washington.

Allerdings ist die Situation deutlich weniger drastisch als vor zehn Jahren. Damals ging das weltweite Wachstum auf null Prozent zurück, dem Plus von 3,1 Prozent der Schwellen und Entwicklungsländer stand ein Minus von 3,4 Prozent in den Industrieländern gegenüber. Heuer erwartet der IWF für die Industrieländer immer noch ein Wachstum von 1,7 Prozent, die Schwellen- und Entwicklungsländer sollen um 3,9 Prozent zulegen. „Wenn das globale Wachstum unter 2,5 Prozent liegt, bedeutet das, dass viele Länder bereits in einer Rezession sind. Ein solches Szenario erwarten wir allerdings nicht“, so Gopinath.

https://www.diepresse.com/5706826/iwf-dunkle-wolken-aber-kein-regen

  

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While the markets remain relentlessly downbeat on the prospects for the euro area economy, we continue to believe that the pessimism is overdone. As the ECB itself argued earlier this year, it’s a mistake to confuse an economy going through a “soft patch” with one in outright recession. For example, put some of the quirks distorting quarterly GDP reading to one side and what should be getting more attention is strong bank lending, healthy corporate balance sheets and solid growth in business investment.

 

Similarly, when it comes to developments in the labour market, the positives – including the fact that the unemployment rate now stands at just 7.4% and is within touching distance of the 2007 record low – rarely get a second look or get dismissed as a lagging indicator; and what persists are misconceptions of stagnant wages and disappointing inflation dynamics. The reality is much more nuanced. For instance, wage growth in the euro area appears only marginally out of step with what may be expected based on falling unemployment rates alone. And while it is true that stronger wage growth has not translated to higher consumer price inflation, this has partly occurred on the back of much lower corporate margins and with labour shares in GDP at, or close to, record-highs in Germany, France and Italy.

 

When it comes to the latest labour market trends, one obvious point to keep in mind is that as spare capacity is eroded, it becomes harder for an economy to record the same high levels of employment growth. And as this point in the cycle is reached, what begins to matter more is the kind of jobs being generated and whether a tighter labour market is starting to put upward pressure on pay.      

 

For instance, when looking at employment growth by level of education, what jumps out is that the slowdown in employment growth seen over the past year is primarily a function of there being fewer low-skilled jobs created than in 2016-2018. Looked at another way, across the euro area, for those with a university degree, unemployment rates are already close to levels recorded before the Great Recession and still continue to move lower – which in turn helps  explain why, despite an apparent economic slowdown, firms continue to report very high levels of labour shortages. While for those who hold less that a high school degree – specifically those in France and in Spain – unemployment rates are no longer falling.

  

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Deutsche Wirtschaft steuert Richtung Null-Wachstum

Die deutsche Regierung blickt skeptischer auf die Konjunktur im kommenden Jahr. Die Wirtschaft werde 2020 nur noch um 1,0 Prozent zulegen und damit spürbar geringer als noch im Frühjahr mit 1,5 Prozent erwartet, erklärte das Wirtschaftsministerium am Donnerstag zu seiner neuen Konjunkturprognose.

https://kurier.at/wirtschaft/deutsche-wirtschaft-steuert-richtung-null-wachstum/400649792

  

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IWF lobt deutsches Klimapaket

Die neue IWF-Chefin Kristalina Georgieva hat die im Rahmen des Klimaschutzpakets der deutschen Bundesregierung geplanten öffentlichen Investitionen gelobt. Es sei „sehr positiv“, dass Länder wie Deutschland mit fiskalischen Spielräumen neue Maßnahmen ergriffen, „um die Wirtschaft zu stimulieren“

https://www.diepresse.com/5709331/iwf-lobt-deutsches-klimapaket

  

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>Zu diesem Thema bin ich heute zufällig auf eine Grafik
>gestoßen, die das Ungleichgewicht veranschaulicht.


An den Zöllen liegt es es aber wohl nicht...

  

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Industriekonjunktur am Rande der Rezession 

IV-GS Neumayer: Nächste Bundesregierung muss Fokus auf Standortpolitik legen
– IV-Chefökonom Helmenstein: Einbruch bei sämtlichen Konjunkturvariablen

„Die Abschwächung der österreichischen Industriekonjunktur setzt sich beschleunigt fort. Eine Bodenbildung oder gar eine Trendwende ist derzeit nicht in Sicht“, erklärten Mag. Christoph Neumayer, Generalsekretär der Industriellenvereinigung (IV), und IV-Chefökonom Dr. Christian Helmenstein bei der Vorstellung der Ergebnisse des aktuellen IV-Konjunkturbarometers aus dem 3. Quartal 2019 am gestrigen Mittwoch. „Der Industrie steht eine längere Stagnationsphase bevor. Es bedarf nicht mehr viel, um eine Rezession auszulösen. Ein negativer Schock, etwa in Form von Zöllen gegen europäische Automobilexporte in die USA oder ein No-Deal-Brexit zum Monatsende, würde absolute Produktionsrückgänge erwarten lassen“, führte Neumayer weiter aus, der betonte: „Gerade in Zeiten mit deutlich niedrigerem Wachstum müssen die Unternehmen handlungsfähig bleiben. Nur dann können sie Investitionen tätigen und Arbeitsplätze sichern und schaffen. Jede kommende Bundesregierung muss daher den eingeschlagenen Weg der Entlastung für Menschen und Unternehmen fortsetzen.“

Das auch im langjährigen Vergleich außerordentlich hohe Maß an wirtschaftspolitischer Unsicherheit sei im Wesentlichen auf internationale Faktoren zurückzuführen. Die österreichische Industrie sehe sich diesbezüglich mit einer „Horrorkulisse“ aus eskalierenden Handelskriegen, ökonomischer Desintegration, fortbestehenden Sanktionsregimes und militärischen Drohgebärden konfrontiert. „Dass die Rezession noch nicht in Österreich angekommen ist, hängt mit der erfolgreichen ‚kleinen Internationalisierung‘ der heimischen Industrie wie auch des Finanzsektors in Richtung Zentral- und Osteuropa zusammen. Über die engen wirtschaftlichen Verflechtungen mit dem betreffenden Raum importiert Österreich laufend konjunkturelle Impulse. Stabilisierend wirkt auch die Binnennachfrage infolge des noch zunehmenden Beschäftigtenstandes, der zurückgehenden Sparquote, der steuerlichen Entlastung der privaten Haushalte und anhaltend kräftiger Wohnbauinvestitionen“, so Helmenstein.

Die Ergebnisse im Detail

Das IV-Konjunkturbarometer, welches als Mittelwert aus den Beurteilungen der gegenwärtigen Geschäftslage und der Geschäftslage in sechs Monaten bestimmt wird, stürzt von den bereits reduzierten Niveaus der vier Vortermine in Höhe von zuletzt 22,5 Punkten auf nunmehr 8,0 Punkte ab. Beide Komponenten, also sowohl der Saldo der aktuellen Geschäftslage als auch der Saldo der Geschäftserwartungen der Unternehmen auf Sicht der nächsten sechs Monate tragen im nahezu gleichen Ausmaß zu der Einbuße bei. Ersterer Indikator verliert um 14 Zähler auf nunmehr 36 nach zuvor 50 Punkten, letzterer Indikator fällt um 16 Zähler auf -20 nach zuvor -4 Punkten. Der Saldo der Geschäftserwartungen dringt somit noch weiter in negatives Terrain vor, sodass auf Sicht der nächsten Monate mit einem sich verschärfenden Verlust an konjunkturellem Momentum zu rechnen ist. Dabei hat der Anteil der Unternehmen mit optimistischen Geschäftserwartungen über die letzten vier Termine hinweg sogar nahezu konstant bei 10 Prozent verharrt. Ursächlich für den Absturz ist somit primär, dass sich der Anteil der Unternehmen mit einem pessimistischen Geschäftsausblick binnen eines halben Jahres von 10 Prozent auf nunmehr 30 Prozent verdreifacht hat.

Der schon zum letzten Erhebungstermin zu beobachtende, markante Rückgang der Gesamtauftragsbestände, die von +43 Punkten auf +28 Punkte sinken, setzt sich fort. Darin spiegelt sich bei einem noch lebhaften Produktionsausstoß die Schwäche der Auftragseingänge wider, was eine erhebliche Verkürzung der Auftragsreichweite zur Folge hat. Die anhaltende Schwäche des Euro gegenüber dem US-Dollar, die in einem Bewertungsniveau weit unterhalb eines fundamental gerechtfertigten Niveaus zum Ausdruck kommt, und die weiterhin hohe realwirtschaftliche Dynamik in Zentral- und Osteuropa vermögen den Rückgang in der Komponente der Auslandsaufträge zwar zu bremsen, aber keineswegs aufzuhalten. Vielmehr fällt deren Saldo infolge der Schwäche der globalen Konjunktur und vor allem des internationalen Handelsgeschehens von +42 Punkten auf +24 Punkte. Diese Entwicklung ist beunruhigend, werden damit doch die saisonüblichen und zyklusdurchschnittlichen Niveaus erstmals in dieser Abschwungsphase nach unten durchstoßen.

Vor dem Erfahrungshintergrund des Jahres 2008, als sich die seinerzeitigen Auftragsbestände nur noch teilweise in entsprechenden Umsätzen materialisierten, sind die Unternehmen bestrebt, ihre bestehenden Aufträge zügig erlösgenerierend abzuarbeiten. Dementsprechend behalten die Unternehmen ihre Produktionsplanungen im Aggregat bei und beabsichtigen, ihre Produktionstätigkeit bei einem saisonbereinigten Wert von +2 Punkten trotz wachsender Produktionskapazitäten nahezu unverändert fortzuführen. Dies impliziert während der kommenden Monate eine weiter sinkende Kapazitätsauslastung in der Industrie, was neben den schwachen Konjunkturaussichten die Investitionsneigung im kommenden Jahr erheblich beeinträchtigen wird.

Im Einklang mit den sich markant eintrübenden Geschäftserwartungen bricht der Indikator zur Entwicklung des Beschäftigtenstandes gegenüber dem Vortermin um sieben Punkte auf nunmehr -10 Punkte ein. Zwar ist eine gewisse Einstellungsneigung bei einem kräftig dezimierten Teil der Respondenten nach wie vor vorhanden – 12 Prozent der Unternehmen planen einen weiteren Beschäftigungsaufbau –, zugleich nimmt der Anteil der Unternehmen, die sich mit der Notwendigkeit eines Beschäftigungsabbaus konfrontiert sehen, jedoch von 13 Prozent auf 22 Prozent, also von jedem achten auf jedes fünfte Unternehmen zu. Während der ausgeprägte Fachkräftemangel somit einerseits eine nach wie vor beträchtliche Anzahl unbesetzter Stellen in den Industrieunternehmen bedingt, ist diese Entwicklung der Vorbote eines sich ankündigenden Nettoverlustes an Jobs mit dem Ergebnis, dass für das kommende Jahr mit einem Anstieg der Arbeitslosigkeit zu rechnen ist. Dieser wird umso schwächer ausfallen, je besser die intersektorale, interregionale und interprofessionelle Mobilität der Beschäftigten gefördert werden kann.

Der Anteil der Unternehmen, welche höhere Verkaufspreise durchzusetzen vermögen, reduziert sich weiter auf nur noch 4 Prozent, während sich 21 Prozent der Unternehmen auf Sicht der nächsten drei Monate wieder fallenden Verkaufspreisen gegenübersehen. Jedes fünfte Unternehmen hat in den kommenden Monaten somit keine Möglichkeit, zunehmende Kostenbelastungen zu überwälzen, sondern ist gezwungen, solche gewinnmindernd selbst zu tragen.

Dementsprechend verschlechtern sich die zuvor schon abwärts gerichteten Ertragserwartungen zum inzwischen siebten Mal in Folge von -9 Punkten auf nunmehr -14 Punkte. Nachdem die aktuelle Ertragslage im Gegensatz dazu über lange Zeit hinweg über dem Niveau von +30 Punkten (auf zuletzt +35 Punkten) gehalten werden konnte, kommt es zu dem gegenwärtigen Termin bei einem Verlust von 20 Punkten zu einem regelrechten Fadenriss, der den Indikator auf ein Niveau von lediglich noch 15 Punkten drückt. Dementsprechend ist ab dem Fiskaljahr 2020 mit erheblich negativen Rückwirkungen auf das Aufkommen aus Unternehmenssteuern zu rechnen.

Die IV-Konjunkturumfrage: Zur Befragungsmethode

An der jüngsten Konjunkturumfrage der Industriellenvereinigung beteiligten sich 392 Unternehmen mit rund 273.000 Beschäftigten. Bei der Konjunkturumfrage der IV kommt folgende Methode zur Anwendung: Den Unternehmen werden drei Antwortmöglichkeiten vorgelegt: positiv, neutral und negativ. Errechnet werden die (beschäftigungsgewichteten) Prozentanteile dieser Antwortkategorien, sodann wird der konjunktursensible „Saldo“ aus den Prozentanteilen positiver und negativer Antworten unter Vernachlässigung der neutralen gebildet. 

  

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ifo Geschäftsklima unverändert (Oktober 2019)

Die Stimmung in den deutschen Chefetagen ist im Oktober unverändert geblieben. Der ifo Geschäftsklimaindex verharrte bei 94,6 Punkten. Die Unternehmer schätzten ihre aktuelle Lage etwas weniger gut ein als im Vormonat. Ihre Erwartungen hingegen hellten sich etwas auf. Die deutsche Konjunktur stabilisiert sich.

Im Verarbeitenden Gewerbe konnte der Abwärtstrend beim Geschäftsklima vorerst gestoppt werden. Der Index stieg. Dies war auf merklich weniger pessimistische Erwartungen der Industriefirmen zurückzuführen. Die aktuelle Lage schätzten sie aber etwas schlechter ein. Die Kapazitätsauslastung sank um 1,3 Prozentpunkte auf 82,6 Prozent. Sie liegt damit erstmals seit dem dritten Quartal 2013 unter ihrem langfristigen Durchschnitt von 83,7 Prozent.

Im Dienstleistungssektor ist das Geschäftsklima nahezu unverändert geblieben. Die Dienstleister bewerteten ihre aktuelle Lage weniger gut. Ihre Erwartungen hellten sich hingegen auf.

Im Handel hat sich das Geschäftsklima verbessert. Dies war deutlich gestiegenen Erwartungen im Großhandel geschuldet. Die aktuellen Lageeinschätzungen fielen sowohl im Groß- als auch im Einzelhandel etwas weniger gut aus.

Im Bauhauptgewerbe ist der Geschäftsklimaindikator gefallen. Die Unternehmen waren zwar weiterhin sehr zufrieden mit ihrer aktuellen Geschäftslage, aber weniger als noch im September. Die Erwartungen fielen ebenfalls zurückhaltender aus.

  

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Talfahrt der deutschen Wirtschaft setzt sich im Oktober fort, erster Beschäftigungsrückgang seit sechs Jahren 

Die Talfahrt der deutschen Wirtschaft hat sich im Oktober fortgesetzt. Dies signalisiert der IHS Markit Flash Deutschland Composite Index Produktion, der mit aktuell 48,6 Punkten nach 48,5 im Vormonat den zweiten Monat in Folge unter der neutralen Wachstumsmarke von 50 Punkten notiert. Überdies sank die Beschäftigung erstmals seit sechs Jahren wieder.

Der IHS Markit Flash PMI für die Industrie verbesserte sich gegenüber dem tiefsten Wert seit zehn Jahren im September zwar leicht um 0,2 Punkte, er blieb mit 41,9 Punkten jedoch tief im rezessiven Bereich. Während sich die Rückgänge bei Produktion und Auftragseingang leicht abschwächten, beschleunigten sich der Stellenabbau und der Rückgang der Einkaufsmenge gleichermaßen, und die Lieferzeiten verkürzten sich ein weiteres Mal deutlich.

Auch der Servicesektor verlor abermals an Fahrt und vermeldete das schwächste Geschäftswachstum seit über drei Jahren. Ausschlaggebend hierfür war, dass der zweite Auftragsrückgang in Folge so stark ausfiel wie zuletzt im Juni 2013. Da die Auftragseinbußen in der Industrie trotz leichter Abschwächung jedoch abermals gravierend waren, wies der Index für den Gesamt-Auftragseingang zum fünften Mal innerhalb der letzten sechs Monate ein Minus aus.

Die Exportneuaufträge sanken den 14. Monat in Folge, hauptsächlich wegen der hohen Verluste in der Industrie, wenngleich diese sich gegenüber den drei Vormonaten leicht verringerten. Gleichzeitig verbuchten die Dienstleister den stärksten Exportrückgang seit Beginn der Erhebung dieser Daten im September 2014.

Die Beschäftigung nahm erstmals seit sechs Jahren wieder insgesamt leicht ab. Verantwortlich hierfür war in erster Linie die Industrie, wo per Saldo so viele Stellen abgebaut wurden wie zuletzt vor knapp zehn Jahren, insbesondere Zeitarbeitskräfte und Leiharbeiter. Im ServiceSektor wurde zudem der niedrigste Jobaufbau seit dreieinhalb Jahren verzeichnet.

Darüber hinaus fiel der 12. Rückgang der Auftragsbestände so stark aus wie seit knapp sieben Jahren nicht mehr, was unter anderem daran lag, dass der Kapazitätsdruck weiter nachgelassen hat und sich der Ausblick stärker eintrübte.

Der Index Geschäftsaussichten binnen Jahresfrist sank auf den tiefsten Wert seit November 2012. Zurückzuführen war die Verschlechterung diesmal vor allem auf den Servicesektor, wo der Anteil der Pessimisten erstmals seit knapp sieben Jahren den Anteil der Optimisten übertraf. In der Industrie blieb der Ausblick zwar rabenschwarz, der entsprechende Index verbesserte sich gegenüber August jedoch leicht und erreichte den höchsten Wert seit Juni.

Der Inflationsdruck ließ indes weiter nach. So wurden die Verkaufs- bzw. Angebotspreise insgesamt mit der niedrigsten Rate seit über drei Jahren angehoben. In der Industrie sanken die Verkaufspreise so rasant wie zuletzt vor knapp zehn Jahren, die Dienstleister hoben ihre Angebotspreise mit der niedrigsten Rate seit Juli 2017 an.

Die Einkaufspreise stiegen insgesamt so langsam wie zuletzt vor dreieinhalb Jahren, was jedoch auseinanderlaufende Trends auf Sektorenebene kaschiert. Während die Kosten im Servicesektor infolge höherer Lohn,- Energie- und Benzinpreise abermals stark zulegten, verzeichneten die Industrieunternehmen infolge verbreitet sinkender Rohstoffpreise den stärksten Rückgang der Einkaufspreise seit März 2016.

Phil Smith, Principal Economist bei IHS Markit und Autor des Flash-PMI, kommentiert:

„Mit den heutigen Oktober-Flashes haben sich die Hoffnungen auf eine Rückkehr Deutschlands auf den Wachstumspfad im vierten Quartal 2019 endgültig verflüchtigt, zeigen sie doch, dass sich die Talfahrt der größten Volkswirtschaft der Eurozone vor dem Hintergrund der hartnäckigen Nachfrageflaute fortgesetzt hat.

Sorgenkind Nummer eins blieb der Industriesektor, wenngleich sich die Rückgänge bei Produktion und Auftragseingang leicht abgeschwächt haben und der Ausblick auf ein Vier-Monatshoch gestiegen ist.

Erschwerend kommt hinzu, dass die heimische Wirtschaft offensichtlich zunehmend unter Druck gerät. So vermeldete der Servicesektor das schwächste Geschäftswachstum seit September 2016, und die Beschäftigung ist erstmals seit sechs Jahren wieder gesunken.“ 

  

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Wirtschaftswachstum der Eurozone Anfang des vierten Quartals nahezu auf Stagnationsniveau 

Aufgrund des zweiten Nachfragerückgangs bei Industriegütern und für Dienstleistungen in Folge verzeichnete die Eurozone im Oktober den zweiten Monat in Folge annähernde Stagnation. Die Industrieproduktion wurde abermals stark zurückgefahren und der Servicesektor wuchs erneut mit einer der niedrigsten Raten seit 2014.

Die Geschäftsaussichten binnen Jahresfrist fielen so pessimistisch aus wie zuletzt 2013 und der Stellenaufbau war so schwach wie seit 2014 nicht mehr. Aufgrund des gedämpften Kostenanstiegs wurden die Verkaufspreise zum wiederholten Mal mit einer der niedrigsten Raten seit knapp drei Jahren angehoben.

Das beschleunigte Wirtschaftswachstum in Frankreich und die leicht verlangsamte Talfahrt in Deutschland bewahrten die Eurozone im Oktober vor einem Abgleiten in den roten Bereich. Die übrigen von der Umfrage erfassten Länder näherten sich der Stagnation hingegen weiter an.

Mit aktuell 50,2 Punkten nach 50,1 im September signalisiert der IHS Markit Flash Eurozone Composite Index Produktion im Oktober das zweitschwächste Wirtschaftswachstum der Eurozone seit Beginn des Aufschwungs im Juli 2013.

Trotz leichter Verbesserung gegenüber September wies der Gesamt-Auftragseingang für Güter und Dienstleistungen das zweite Minus hintereinander aus. Der entsprechende Index kennzeichnet bereits seit einigen Monaten die gravierendste Nachfrageflaute seit Mitte 2013.

Ausschlaggebend für die aktuelle Misere war erneut die Industrie, wo die Produktion zum neunten Mal hintereinander und ähnlich stark wie im September reduziert wurde. Das verarbeitende Gewerbe steckt damit weiter in der tiefsten Krise seit 2012, nicht zuletzt infolge der abermals hohen Verluste beim Gesamt-Auftragseingang und beim Exportneugeschäft.

Der Servicesektor wuchs trotz leichter Beschleunigung mit einer der niedrigsten Raten seit Ende 2014, vor allem, weil beim Auftragseingang kaum noch nennenswerte Zuwächse verbucht wurden.

Der Mangel an Neu- und Folgeaufträgen sorgte dafür, dass die Auftragsbestände zum zehnten Mal innerhalb der letzten elf Monate abnahmen, was sowohl in der Industrie als auch im Dienstleistungssektor auf zunehmende Kapazitätsüberhänge hindeutet.

Unterdessen sackten die Geschäftsaussichten binnen Jahresfrist auf den tiefsten Wert seit Mai 2013 ab, was die Einstellungsbereitschaft der Unternehmen merklich dämpfte.

Folglich fiel der Stellenaufbau im Oktober insgesamt so schwach aus wie zuletzt im Dezember 2014. In der Industrie sank die Beschäftigung so rasant wie seit Anfang 2013 nicht mehr, im Servicesektor legte sie mit der niedrigsten Rate seit Januar und der zweitniedrigen Rate seit 2016 zu.

Die Verkaufs- bzw. Angebotspreise für Güter und Dienstleistungen stiegen so langsam wie zuletzt im November 2016. In der Industrie wurden die Verkaufspreise zum vierten Mal hintereinander reduziert, im Servicesektor wurden die Angebotspreise so schwach angehoben wie zuletzt im August 2017.

Ein Grund für die schwache Preismacht der Unternehmen war der gedämpfte Anstieg der Einkaufspreise. Trotz leichter Beschleunigung gegenüber September legten die Einkaufspreise mit der zweitniedrigsten Rate seit September 2016 zu. 

Trotz leichter Abschwächung vermeldete Deutschland im Oktober den zweiten Wachstumsrückgang in Folge und steckte damit weiter in der tiefsten Krise seit 2012. Der Auftragseingang sank abermals rasant, und die Beschäftigung ging erstmals seit sechs Jahren wieder zurück. Zwar schwächte sich der Rückgang der Industrieproduktion leicht ab, er war aber erneut einer der stärksten seit 2009. Und der Dienstleistungssektor wuchs wegen der gravierendsten Einbußen beim Neugeschäft so langsam wie zuletzt im September 2016.

Im Gegensatz dazu war Frankreichs Wirtschaft leicht im Aufwind und verzeichnete das stärkste Wirtschaftswachstum seit elf Monaten. Hier beschleunigte sich auch der Auftragszuwachs und der Jobaufbau. Der Servicesektor wuchs mit einer der kräftigsten Raten in diesem Jahr und auch die Industrieproduktion legte nach einem kurzzeitigen Rückgang im September wieder leicht zu.

Bei den Exporten klaffte die größte Lücke zwischen Frankreich und Deutschland. Während Frankreich ein moderates Plus verzeichnete, schlugen in Deutschland erneut hohe Verluste zu Buche.

Die übrigen von der Umfrage erfassten Länder näherten sich indes weiter der Stagnation an. Die Wachstumsrate fiel hier so schwach aus wie seit Beginn des Aufschwungs im August 2013 nicht mehr. Während der Servicesektor so langsam wuchs wie zuletzt im Dezember 2013, gingen die Produktionsraten im verarbeitenden Gewerbe so stark zurück wie seit April 2013 nicht mehr.

Kommentar: Chris Williamson, Chefvolkswirt bei IHS Markit, kommentiert den aktuellen Eurozone Flash-PMI:

„Die Eurozone verzeichnete auch im Oktober annähernde Stagnation. So deutet die aktuelle Vorabschätzung auf ein Wachstum im vierten Quartal 2019 von knapp unter 0,1% hin. Die Industrie steckte weiter in der schwersten Rezession seit 2012 und zog den Servicesektor abermals in Mitleidenschaft, wie das niedrigste Wachstum des Dienstleistungssektors seit knapp fünf Jahren zeigt.

Aufgrund von Überkapazitäten und des zunehmend unsicheren Jahresausblicks war im Oktober auch der Arbeitsmarkt betroffen. So fielen die Geschäftsaussichten so pessimistisch aus wie zuletzt vor über sechs Jahren, hauptsächlich wegen der globalen Handelskonflikte, Sorgen über den Brexit und den immer düsteren Wachstumsprognosen.

Mit erneut geringeren Zuwächsen bei der Beschäftigung steigt zudem das Risiko, dass die anhaltende Schwäche des Außenhandels auf die Privathaushalte übergreift und somit das Wirtschaftswachstum zum Jahresende hin weiter abschmilzt.

Die Umfrage zeigt, dass die Amtszeit Mario Draghis an der Spitze der EZB mit annähernder Stagnation beim BIP und bei den Preisen, einem verlangsamtem Beschäftigungswachstum und einem zunehmend pessimistischen Geschäftsausblick enden wird. Dies dürfte den Druck auf Christine Lagarde erhöhen, die Suche nach neuen Lösungen für die derzeitige Malaise der Eurozone voranzutreiben.” 

  

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Trotz Brexit-Wirren weniger Pessimismus bei Exportweltmeister Deutschland

Der Barometer für die Exporterwartungen der Industrie kletterte im
Oktober laut ifo gegenüber dem Vormonat von minus 5,3 auf minus 1,2 Punkte.

https://www.diepresse.com/5713172/trotz-brexit-wirren-weniger-pessimismus-bei-exportweltm eister-deutschland

  

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Konjunktur: Industrie-Abschwung hält an

Der Abschwung der österreichischen Industrie hält nach Ansicht der Bank-Austria-Konjunkturexperten an. Trotz einer leichten Aufwärtsbewegung des vom Institut ermittelten Einkaufsmanagerindex im Oktober werde eine Fortsetzung dieser Entwicklung signalisiert. Jedoch bremse sich das hohe Tempo der Produktionsrückgänge etwas ein. In der Industrie gebe es den stärksten Job-Abbau seit einem Jahrzehnt.

https://kurier.at/wirtschaft/konjunktur-industrie-abschwung-haelt-an/400660466

  

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Konjunktur in Deutschland beschleunigt ihre Talfahrt

Erstmals seit mehr als zehn Jahren könnten laut DIHK die Exporte im kommenden Jahr schrumpfe. Die Prognosen für das Wachstum wurden deutlich zurückgenommen.

https://www.diepresse.com/5714300/konjunktur-in-deutschland-beschleunigt-ihre-talfahrt

  

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Thema #211443

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