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Verbund 2018 und danach, Rang: Warren Buffett(1898), 18.10.19 10:00
Subject Auszeichnungen Author Message Date ID
Oö. LHStv. Strugl laut "OÖN" Anwärter auf Posten im Ver...
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Wechsel von oö. LH-Stv. Strugl zu Verbund offenbar fix
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Topmanagerin: "Kollegen sind mich anfangs prüfen gekomm...
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380-kV-Leitung: Verbund-Tochter macht Druck
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28.12.18 14:33
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The World’s Most Beautiful Battery
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RE: The World’s Most Beautiful Battery
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RE: The World’s Most Beautiful Battery
28.12.18 16:41
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RE: The World’s Most Beautiful Battery
28.12.18 16:57
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RE: Windstrom-Rekord
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RE: Green Power Becomes Gold Dust for Europe's Utility ...gut analysiert
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# Aufwertungen verhelfen Verbund zu höherem Konzerngewi...
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RE: # Aufwertungen verhelfen Verbund zu höherem Konzern...
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Halten-Empfehlung mit Kursziel EUR 40,9
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RE: Verbund dreht an der Preisschraube für Strom und Ga...
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07.2.19 11:11
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"Presse": Verbund-AR-Chef Roiss tritt zurück
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RE:
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13.2.19 18:11
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Strom-Großhandelspreise weiterhin steigend
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      RE: Mega-Investitionen gegen Blackout
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Nach Roiss-Abgang - ÖBAG-Vorstand nun neuer Verbund-AR-...
03.5.19 06:03
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RE: Nach Roiss-Abgang - ÖBAG-Vorstand nun neuer Verbund...
03.5.19 08:36
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      Heute ex-Dividende 0,42 Euro
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# Verbund-Konzerngewinn stieg im ersten Quartal um 46,5...
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Verbund im ersten Quartal mit deutlich mehr Gewinn
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Rasinger fordert mehr ÖBAG-Aufsichtsräte
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Grüne Ex-Politikerin im Verbund
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RE: Grüne Ex-Politikerin im Verbund
03.6.19 10:24
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      RE: Grüne Ex-Politikerin im Verbund
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      RE: Grüne Ex-Politikerin im Verbund
03.6.19 22:31
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      RE: Grüne Ex-Politikerin im Verbund
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      RE: Grüne Ex-Politikerin im Verbund
04.6.19 08:08
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      RE: Grüne Ex-Politikerin im Verbund
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      RE: KGV 30-Aktie bereits zu teuer!
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17.6.19 14:25
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17.6.19 20:47
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02.8.19 18:02
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Starkes erstes Halbjahr
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05.9.19 16:40
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      RE: Verbund bestätigte Angebot für portugiesische Wasse...
09.9.19 20:08
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      RE: Verbund bestätigte Angebot für portugiesische Wasse...
09.9.19 20:28
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      RE: Verbund bestätigte Angebot für portugiesische Wasse...
09.9.19 21:04
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14.9.19 10:14
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18.9.19 15:37
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18.9.19 18:25
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08.10.19 12:52
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RE: Strom-Großhandelspreise sinken im November weiter interessant
09.10.19 10:49
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Verbund - Berenberg erhöht Kursziel von 50 auf 55 Euro
12.10.19 08:52
137
Hauen und Stechen im Verbundkonzern
12.10.19 09:36
138
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14.10.19 12:39
139
Verbund mischt mit A1 den Strommarkt auf
18.10.19 09:53
140
RE: Verbund mischt mit A1 den Strommarkt aufgut analysiert
18.10.19 10:00
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Oö. LHStv. Strugl laut "OÖN" Anwärter auf Posten im Verbund-Vorstand
Nächste Woche soll Entscheidung fallen - Kein Kommentar zu möglichem Wechsel nach Wien - Neue Verträge ab 1.1.2019 für zwei bis fünf Jahre zu besetzen

Oberösterreichs Landeshauptmann-Stellvertreter Michael Strugl (ÖVP) könnte vor dem Absprung aus der Politik stehen. Der 54-Jährige dürfte Anwärter auf einen Posten im Verbund-Vorstand sein, berichteten die "Oberösterreichischen Nachrichten" (OÖN) am Donnerstag. Kommende Woche soll nach einem letzten Hearing im Aufsichtsrat die Entscheidung fallen.
Weder Landeshauptmann Thomas Stelzer (ÖVP) noch Verbund-Aufsichtsratschef Gerhard Roiss haben auf Anfrage der "OÖN" einen möglichen Wechsel nach Wien zum Stromkonzern kommentiert. Strugl führt in Oberösterreich in der Landesregierung das Standortressort mit den Agenden Wirtschaft, Beteiligungen, Tourismus und Sport, Energie sowie einen Teil der Finanzen. Seit April 2017 ist er auch Landeshauptmannstellvertreter. Vor einigen Wochen wurde Strugl Aufsichtsratschef der Energie AG Oberösterreich.

Im April wurden "maximal vier" Verbund-Vorstandsmitglieder ausgeschrieben, da alle jetzigen vier Mandate - von Wolfgang Anzengruber, Peter Kollmann, Hannes Sereinig und Günther Rabensteiner - Ende 2018 auslaufen. Vizevorstandschef Sereinig und Rabensteiner gehen in Pension. Vorstandschef Anzengruber und CFO Kollmann könnten wiederbestellt werden, Anzengruber wird im September 62.

Die Ausschreibung bezog sich auf die Funktionen von "maximal vier Mitgliedern des Vorstands", die "auf die Dauer von zwei bis maximal fünf Jahren" ab 1. Jänner 2019 zu besetzen sind. Geplant ist demnach, "eine/-n Vorsitzende/-n des Vorstands (CEO), einen Vorstand für Finanzangelegenheiten (CFO) und maximal zwei weitere Vorstandsmitglieder" zu ernennen. Die Bewerbungsfrist lief bis 26. Mai, laut "Presse" tagt der Aufsichtsrat dazu am 13. Juni.

Die Verbund AG gehört zu 51 Prozent der Republik Österreich und ressortiert zum Finanzministerium von Minister Hartwig Löger (ÖVP). 2017 wurden mit knapp über 2.800 Mitarbeitern rund 2,9 Mrd. Euro Umsatz erzielt.

  

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Wechsel von oö. LH-Stv. Strugl zu Verbund offenbar fix
Am Montag tagt Personalausschuss - ÖVP gibt sich zugeknöpft

Der Wechsel des oberösterreichischen Landeshauptmann-Stellvertreters und Wirtschaftslandesrats, Michael Strugl (ÖVP), in den Verbund-Vorstand ist offenbar fix. Am Montag soll dazu noch der Personalausschuss tagen und am 13. Juni vom Aufsichtsrat des größten Stromanbieters Österreichs beschlossen werden, berichtete die Tageszeitung "Der Standard" am Wochenende online.

In der ÖVP gab man sich am Wochenende auf APA-Nachfrage zum möglichen Wechsel äußerst zugeknöpft. "Spekulationen werden nicht kommentiert", meinte etwa Strugls Pressesprecher Michael Herb am Samstag. Fast ident abweisend war die Antwort "kein Kommentar" seitens des Büros von Landeshauptmann Thomas Stelzer. Auch der Verbund selbst wollte auf APA-Anfrage keine Stellungnahme abgeben.

Auffällig ist, dass Strugl bei einer Pressekonferenz zum Thema "DigiTrans: Oberösterreich wird Testregion für Automatisierten Güterverkehr" mit Infrastrukturminister Norbert Hofer (FPÖ) am Montag in OÖ nicht als Teilnehmer angeführt ist - eine Materie, die Strugl eigentlich sehr am Herzen liegt.

Laut Zeitung bleibt der als ÖVP-nahe geltende Wolfgang Anzengruber weiterhin Verbund-Chef. Der einst vierköpfige Vorstand würde aber reduziert und umgefärbt. So soll Strugl mit Jänner 2019 neu ins Gremium einziehen. Verbund-Vizechef Johannes Sereinig und Technikchef Günther Rabensteiner - beide gelten als SPÖ-nahe - gehen in Pension, ihre Posten werden nicht nachbesetzt. Der Vertrag des bisherigen Finanzvorstands Peter Kollmann wurde ebenfalls nicht mehr verlängert.

Seit April 2017 hat Michael Strugl das Amt des stellvertretenden Landeshauptmanns in Oberösterreich inne. Sein Weg an diese Position im Land sowie immer wieder kursierende Gerüchte über mögliche Abgänge hatten schon mehrmals medial für einiges Aufsehen gesorgt - etwa als er sich in einer Kampfabstimmung um die ÖVP-Regierungssitze 2015 gegen die heutige oö. Wirtschaftskammerpräsidentin Doris Hummer durchsetzte, was dazu führte, dass die Frauenquote in der damaligen Regierungsriege auf null sank.

Im Sommer 2016 wurde - unüblich für die oberösterreichische Volkspartei - ein Streit zwischen ihm und dem damaligen Landeshauptmann-Kronprinzen Stelzer mehr oder minder öffentlich ausgetragen. In die Haare waren sich die beiden wegen der Zuteilung des Finanzressorts nach dem absehbaren Abgang des damaligen Landeschefs Josef Pühringer geraten. Mit Rückendeckung des Wirtschaftsbundes forderte Strugl den Bereich für sich. Stelzer hielt dagegen, dass der Landeshauptmann die finanzielle Gestaltungshoheit benötige. Im schwelenden Machtkampf wurden erstmals Gerüchte laut, dass Strugl das Handtuch wirft, die Politik verlässt und an die Spitze der Energie AG statt des scheidenden Generaldirektors Leo Windtner wechseln könnte. Pühringer schaffte einen Kompromiss: Das Finanzressort blieb nach Pühringers Abgang bei Stelzer, für Strugl wurde das Wirtschaftsressort um die Agenden Wissenschaft und Forschung erweitert. Zudem wurde vereinbart, dass ihn Stelzer bei der Budgetplanung einbindet. Damals gab der heute 54-Jährige in einer Pressekonferenz aber auch zu, dass er bereits die "innere Entscheidung getroffen hatte, in die Wirtschaft zu wechseln".

Der studierte Jurist gilt als Architekt der schwarz-blauen Koalition in Oberösterreich. Im November 2017 war er auch auf Bundesebene im Koalitionsverhandlungsteam "Wirtschaft und Entbürokratisierung". Bald folgten Spekulationen, Strugl würde ein Ministeramt bekleiden. Mit den Worten "Ich habe mich darauf eingestellt, dass ich das hier (in Oberösterreich, Anm.) geplante Budget auch umsetzen werde" entkräftete er diese Gerüchte und deutete noch den Verbleib in der Landespolitik für die volle Amtsperiode an.

Zu Strugls aktuellen Agenden in der Landesregierung zählt auch das Thema Energie, u.a. ist er auch Aufsichtsratschef des Landesversorgers Energie AG. Inhaltlich hat er sich in diesem Bereich vom strikten Energiewendekurs seines Grünen Vorgängers Rudi Anschober entfernt. Dass die unter seiner Federführung entwickelte Energiestrategie auf relative statt auf wie bisher auf absolute Ziele beim Anteil erneuerbarer Energieträger setzt, hat ihm aus dem Umweltbereich Kritik eingebracht.

Wer Strugl in der Landesregierung nachfolgen könnte, ist noch völlig offen. Die "Oberösterreichischen Nachrichten" haben zuletzt Bundes-Wirtschaftskammer-Vizepräsidentin Ulrike Rabmer-Koller, Finanzmarktaufsicht-Chef Klaus Kumpfmüller oder Steuerberater Markus Raml als mögliche Kandidaten genannt. Ständige Personalreserven der oö. ÖVP sind auch Landesgeschäftsführer Wolfgang Hattmannsdorfer und Klubobfrau Helena Kirchmayr.

  

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Verbund weiter mit vier Vorständen - Anzengruber bleibt bis Ende 2020
Aufsichtsratsbeschluss - Oö. LHStv. Strugl verlässt Politik und wird Vize-CEO - Auch Kaspar neu in Chefetage des Stromkonzerns - Verträge von Sereinig, Rabensteiner laufen Ende 2018 aus - BILD

Der Vorstand des börsennotierten Verbund-Stromkonzerns wird nicht verkleinert, sondern umfasst auch ab 2019 vier Vorstandsmitglieder. CEO bleibt für weitere zwei Jahre, bis Ende 2020, Wolfgang Anzengruber (61). Um drei Jahre bis Ende 2021 wird CFO Peter F. Kollman verlängert, mit Option auf weitere zwei Jahre, hat am Mittwoch der Aufsichtsrat beschlossen.

Neu in den Verbund-Vorstand ziehen in einem halben Jahr der oberösterreichische Landeshauptmann-Stellvertreter Michael Strugl (54) und Achim Kaspar (53) ein, hieß es in einer Aussendung. Strugl und Kaspar wurden für drei Jahre bis Ende 2021 mit Verlängerungsoption auf zwei weitere Jahre, also bis Ende 2023, bestellt. Strugl wird außerdem stellvertretender Vorsitzender des Verbund-Vorstands.

Derzeit führt Strugl (ÖVP) in der oö. Landesregierung das Standortressort mit den Agenden Wirtschaft, Beteiligungen, Tourismus und Sport, Energie sowie einen Teil der Finanzen. Seit April 2017 ist er auch Vize-Landeshauptmann. Erst heuer im März wurde Strugl bei der Energie AG OÖ Chef des Aufsichtsrates, dem Gremium gehört er bereits seit fast neun Jahren an.

Kaspar ist seit 2008 General Manager von Cisco Austria, der Österreich-Niederlassung des US-Technologieunternehmens Cisco, sowie von Cisco Kroatien und Slowenien. Der gebürtige Kärntner studierte Betriebswirtschaft in Graz und startete seine berufliche Laufbahn im Telekom-Bereich des Verbund. Danach war er Geschäftsführer der MCI/WorldCom Austria GmbH. Von 2002 bis 2007 war Kaspar Alleinvorstand der eTel Austria AG und leitete das strategische und technische Kompetenzzentrum für Zentraleuropa.

Die langjährigen Verbund-Vorstandsdirektoren Hannes Sereinig (der derzeit auch Vize-Vorstandschef ist) und Günther Rabensteiner - beide gelten als SPÖ-nahe - scheiden mit Jahresende aus, sie gehen wie seit längerem bekannt in Pension.

Zu 51 Prozent gehört der Verbund der Republik Österreich und ressortiert zum Finanzministerium von Minister Hartwig Löger (ÖVP). 2017 wurden mit gut 2.800 Mitarbeitern rund 2,9 Mrd. Euro Umsatz erzielt.

  

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Eh, Politiker derfm net diskriminiert wern *ggg*

Aber der Wegfall der Privilegien is scho hoat:
"Freie Fenstertage müssen auf Urlaub konsumiert werden",
wie ba an gemeinen Wirschtlstandl

  

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Verbund-Chef - Nicht alle Erneuerbaren-Ziele bis 2030 erreichbar
Lange Verfahren und Widerstand der Bevölkerung verhindern Projekte - Absicherung der Stromversorgung kostet in der Größenordnung von 40 Mio. Euro im Jahr

Verbund-Chef Wolfgang Anzengruber findet die Ziele zum Ausbau erneuerbarer Energieträger bis 2030 gut und wichtig. Technisch seien sie auch erreichbar. Aber angesichts der gesellschaftlichen Widerstände und der kurzen Zeit bis 2030 "müssen wir zur Kenntnis nehmen, dass einige dieser Ziele nicht erreichbar sein werden", sagte er am Freitag im Klub der Wirtschaftspublizisten.
Auch die vor wenigen Wochen beschlossene Energiestrategie der Regierung "muss man loben, weil sie alle Themen berührt", zumindest in den Überschriften. In der Zielsetzung sei sie allerdings "eher euphorisch", wichtig seien nun die Maßnahmen, um diese Zielsetzungen zu erreichen. Innerhalb von 12 Jahren soll die in Österreich verbrauchte Strommenge zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energieträgern gedeckt werden können. Derzeit sei man bei etwa 75 Prozent. Es müssten also noch einmal 30 bis 35 Terawattstunden an Leistung gebaut werden - das entspricht zwei Mal der ganzen Strommenge, die aus Donaukraftwerken gewonnen werden kann. "Wir bräuchten zwei Mal die Donau noch zusätzlich, um diese Terawattstunden herauszubekommen". Anzengruber plädiert aber auch dafür, nicht landwirtschaftliche genutzte Freiflächen für den Bau von Fotovoltaikanlagen freizugeben. Grundsätzlich brauche Österreich nicht unbedingt neue Gesetze, es würde schon sehr helfen, wenn bei Ausschreibungen die Fristen eingehalten werden, so Anzengruber mit Verweis darauf, dass die Genehmigung der 380-kV-Leitung in Salzburg auch nach 15 Jahren noch nicht vorliegt.

Anzengruber versichert, dass der Verbund keinesfalls mehr in CO2-emittierende Kraftwerke investieren wird. Geld für Investitionen stünde zur Verfügung, manche fertig geplante Projekte könnten aber nicht verwirklicht werden, weil die Genehmigungen lange dauern oder nötige Stromleitungen fehlen. Für Anzengruber sind die großen Themen Speicher und Flexibilisierung - dazu gehören digitale Lösungen und Leitungen, um eine bessere Verbindung zwischen Stromerzeugern und Stromverbrauchern herzustellen. Hier müsse investiert werden. Auch Effizienzgewinne seien möglich - so bringe die Modernisierung des Donaukraftwerkes Ybbs eine Mehrleistung, die dem Bau eines neuen Kraftwerkes an der Mur entspricht.

Ein großes Thema ist die Stabilisierung des Strommarktes, die durch schwankende Produktion von Wind-, Solar- und Wasserkraft wichtiger wird. Dazu müssen fossile Kraftwerke in Reserve gehalten werden, um einzuspringen sobald die erneuerbare Produktion nicht passt. Der Verbund steuert in das Reservesystem das Kraftwerk Mellach bei, mit rund 850 MW Leistung. Das entspricht einem Viertel der gesamten benötigten Reserve von rund 3.000 MW. Alleine die Reservehaltung von Mellach kostet - mit Schwankungen je nach Bedarf - in der Größenordnung von 10 Mio. Euro im Jahr. Derzeit wird über eine Verlängerung der Reservehaltungsverträge verhandelt, die am 30. September auslaufen. Ohne Engpassmanagement werde es zumindest die nächsten zehn Jahre nicht gehen, sagt Anzengruber. Zuletzt hat die für das Stromnetz zuständige Verbund-Tochter APG an 300 von 365 Tagen zur Stabilisierung des Netzes eingreifen müssen, ein Jahr davor waren es erst 100 Tage. "Das wird nicht weniger werden", erwartet Anzengruber.

Unverändert schmerzhaft ist für Anzengruber, dass ab 1. Oktober die Strommärkte von Österreich und Deutschland getrennt werden. Wenn es also künftig Engpässe in Europa gibt, kann die Grenze zwischen Deutschland und Österreich für Stromtransfers dichtgemacht werden. Die maximale Durchleitung wird von 10.000 MWh auf 4.900 MWh halbiert. Damit werden Deutschland und Österreich künftig unterschiedliche Strompreise haben. "Wenn man physikalisch richtig handeln würde, müsste man Deutschland teilen" in einen Norden mit viel Windenergie und einen Süden. In Mitteldeutschland liege wegen fehlender Stromleitungen der Engpass, sagt Anzengruber. Die Trennung zwischen Österreich und Deutschland sei "irrational". Allerdings bleibe nur ein kleiner Teil des Stroms, der derzeit von Deutschland nach Österreich kommt, in Österreich: 60 Prozent gehen weiter nach Osteuropa.

  

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Erste Group erhöht Kursziel auf 30,5 Euro, weiter "Hold"
Kursziel von 17,00 auf 30,50 Euro nach oben revidiert

Die Wertpapierexperten der Erste Group haben ihr Kursziel für die Aktien des heimischen Stromkonzerns Verbund von 17,00 auf 30,50 Euro klar nach oben revidiert. Das Anlagevotum wurde mit "Hold" bestätigt.

  

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Kursziel auf EUR 30,5 erhöht, Halten-Empfehlung bestätigt

Wir bestätigen unsere Halten-Empfehlung, da der aktuelle Kurs die verbesserten Marktbedingungen und höheren Strompreise bereits widerspiegelt. Wir erachten die derzeitigen Strompreise als stabil, die höheren Ölpreise und die verbesserten Fundamentaldaten des Kohlesektors stellen ein geringeres Preisrisiko für Strom dar.

Nachdem der Verbund seine Verschuldung reduzieren konnte (2,7x Nettoverschuldung/EBITDA im 1. Quartal 2018) und der Cash Flow bei den aktuellen Strompreisen stark erscheint, stufen wir das Unternehmen als aufkommende Dividendenaktie ein. Die Ausschüttungsquote für das Geschäftsjahr 2017 betrug 48% des bereinigten Konzernergebnisses, unsere Annahme für 2018 liegt bei 50%. Wir gehen 2018 von keiner höheren Ausschüttungsquote aus, da ein Anleihevolumen von rd. EUR 680mn fällig wird. Für die folgenden Jahre 2019-23 erwarten wir eine deutlich höhere Ausschüttungsquote von 80% des bereinigten Konzernergebnisses (Dividendenrendite von rd. 4% ab 2019).

Ausblick

Verbund wird sein Halbjahresergebnis am 26. Juli vorlegen.

Erste Bank

  

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Zillertalbahn und Verbund mit Kooperation für Wasserstoffversorgung
Ab 2020 verkehrt im Zillertal damit die erste Schmalspurbahn der Welt mit Wasserstoffantrieb - Vollbetrieb ab 2022 - Investitionsvolumen der Wasserstoffanlage bei 15 Mio. Euro

Die Zillertaler Verkehrsbetriebe (ZVB) und der größte heimische Stromkonzern Verbund haben Donnerstagabend in Mayrhofen im Zillertal eine Kooperationsvereinbarung abgeschlossen. Die Zillertalbahn wird ab dem Jahr 2020 zur ersten Schmalspurbahn der Welt mit Wasserstoffantrieb. Die Verbund Hydro Power GmbH (VHP) verwirklicht dafür eine Elektrolyseanlage in Nähe des Bahnhofs Mayrhofen.

Von dort aus erfolge dann die Übergabe des Wasserstoffes an die ZVB für die Speicherung und Betankung. Den Strom liefern die nahegelegenen Wasserkraftwerke des Verbund. Das Investitionsvolumen für die gesamte Wasserstoff-Infrastruktur in Mayrhofen liege bei 15 Mio. Euro.

"Wir gehen gemeinsam ein großes Zukunftsprojekt an. Das erklärte Ziel ist die Erzeugung von grünem Wasserstoff als Treibstoff für die Zillertalbahn", erklärte Verbund-Chef Wolfgang Anzengruber. ZVB-Aufsichtsratsvorsitzender und ÖVP-Abg. Franz Hörl freute sich über einen "Meilenstein": "Die Vision wird Realität. 2020 wird der erste Prototyp emissionsfrei und nahezu lautlos von Mayrhofen nach Jenbach fahren."

Derzeit wird die Zillertalbahn noch mit Diesel betrieben. Der fossile Rohstoff Erdöl werde künftig durch den "aus nachhaltigen heimischen Ressourcen hergestellten Wasserstoff" ersetzt, betonte LHStv. Josef Geisler (ÖVP). Dies sei nicht nur ein Beitrag zur Energieautonomie Tirols, damit würden auch regionale Wertschöpfungsketten geknüpft.

Die Wasserstofferzeugung für die Zillertalbahn sein eine "sinnvolle und logische Erweiterung" des Leistungsspektrums der Speicherkraftwerke im Zillertal, so Karl-Heinz Gruber, Geschäftsführer der VHP. Die Kraftwerke im Zillertal übten nicht nur eine wichtige Speicherfunktion für die "zunehmend überschüssigen Strommengen aus Wind und Sonne" aus, künftig könne durch die geplante Erzeugung von Wasserstoff die Wirksamkeit der Speicher auch auf den Verkehr ausgedehnt werden.

Die speziell gefertigten Triebfahrzeuge sollen im Herbst bestellt werden. In der ersten Stufe des Vergabeverfahrens habe sich das Schweizer Unternehmen Stadler Rail durchgesetzt. "Den ersten Triebzug bekommen wir im ersten Quartal 2020. Dann startet der Probebetrieb", erklärte Hörl. Ab Dezember 2022 sollen dann ausschließlich Wasserstoffzüge auf den Bahngleisen im Zillertal unterwegs sein.

Bei der Bedienung der 32 Kilometer langen Bahnstrecke zwischen Jenbach und Mayrhofen sollen jährlich rund 800.000 Liter Diesel ersetzt und so 2.160 Tonnen CO2 eingespart werden, hieß es. In der Brennstoffzelle der Züge werde der Wasserstoff in Strom umgewandelt und damit die konventionellen Elektromotoren angetrieben. Damit die Energieversorgung auch im Falle einer Streckenunterbrechung gewährleistet bleibe, soll beim Bahnhof Jenbach eine Back-Up-Versorgung errichtet werden.

  

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Höhere Preise und Wasserführung helfen Verbund 2018 bei Gewinnsprung
Ausblick 2018 nochmals erhöht - Stromkonzern sieht 2018 nun 950 (bisher 870) Mio. Euro EBITDA und Nettogewinn bei 370 (320) Mio. Euro

Höhere durchschnittliche Absatzpreise, eine überdurchschnittliche Wasserführung im zweiten Quartal und bessere Ergebnisse in der Netzsparte lassen die Gewinne beim börsennotierten Verbund-Konzern 2018 stärker sprudeln als bisher erwartet. Nach einer Anhebung des Ergebnisausblicks vom Mai hat der Stromkonzern am Mittwoch seine Prognosen nochmals nach oben revidiert.
Sowohl beim operativen Ergebnis als auch unterm Strich winken in einem verbesserten energiewirtschaftlichen Umfeld stärkere Zahlen als bisher angenommen, wenn die Eigenerzeugung aus Wasserkraft und Windenergie für das Restjahr auf Durchschnittsniveau angenommen wird. Das EBITDA wird jetzt auch erstmals höher gesehen als in der Bilanz 2017.

Das EBITDA (Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen) wird für heuer nun bei 950 Mio. Euro gesehen. Bisher lautete die Prognose seit Mai rund 870 Mio. Euro, das wäre ein Rückgang zum Vorjahr gewesen. Der Nettogewinn (Konzernergebnis) soll bei rund 370 Mio. Euro (Prognose bisher: rund 320 Mio. Euro) zu liegen kommen.

Zum Vergleich: 2017 lag das Konzernergebnis mit 301 Mio. Euro um 29 Prozent unter dem Wert vom Jahr davor, das EBITDA mit 922,3 Mio. Euro um 11,7 Prozent unter dem Wert von 2016.

Das um Einmaleffekte bereinigte Konzernergebnis steigt heuer nach Verbund-Erwartungen auf rund 365 Mio. Euro (Prognose bisher: rund 320 Mio. Euro), berichtete der Konzern am Mittwoch. Zur Dividende verlautete, dass man für das Geschäftsjahr 2018 eine Ausschüttungsquote zwischen 40 und 45 Prozent bezogen auf das um Einmaleffekte bereinigte Konzernergebnis erwarte. Zu weiteren Details zum Geschäftsverlauf will sich der Konzern nächste Woche zur Präsentation der Halbjahreszahlen am 26. Juli äußern.

  

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Verbund im ersten Halbjahr mit deutlich mehr Gewinn
Konzernergebnis um 47,3 Prozent auf 227,5 Mio. Euro erhöht - Stromerzeugung aus Wasserkraft deutlich gestiegen

Der börsennotierte Stromkonzern Verbund hat im ersten Halbjahr dank einer höheren Stromerzeugung aus Wasserkraft und gestiegenen Großhandelspreisen deutlich mehr Gewinn erzielt. Positiv hätten sich auch die Kostensenkungs- und Effizienzsteigerungsprogramme der vergangenen Jahre sowie ein höhere Ergebnisbeitrag aus dem Netzbereich ausgewirkt, teilte der Verbund am Donnerstag mit.

Das operative Ergebnis (EBITDA) stieg um 21,1 Prozent auf 503,7 Mio. Euro, das Konzernergebnis um 47,3 Prozent auf 227,5 Mio. Euro. Das um Einmaleffekte bereinigte Konzernergebnis erhöhte sich um 43,9 Prozent auf 222,3 Mio. Euro. Die Einmaleffekte in den ersten beiden Quartalen 2018 hätten im Wesentlichen die stillgelegten Kraftwerksanlagen in Dürnrohr und Korneuburg betroffen. Der Umsatz sank um 7 Prozent auf 1,37 Mrd. Euro.

Die vorige Woche erhöhte Gewinnprognose für das Gesamtjahr 2018 wurde heute bestätigt. Auf Basis einer durchschnittlichen Wasserführung und eines durchschnittlichen Winddargebots wird das EBITDA (Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen) mit 950 Mio. Euro erwartet, das Konzernergebnis mit rund 370 Mio. Euro. Das um Einmaleffekte bereinigte Konzernergebnis soll bei rund 365 Mio. Euro liegen. Bezogen auf das bereinigte Konzernergebnis ist eine Ausschüttungsquote zwischen 40 und 45 Prozent geplant.

Die energiewirtschaftlichen Rahmenbedingungen hätten sich im ersten Halbjahr weiter positiv entwickelt, unter anderem mit einer Fortsetzung der Erholung der Strom-Großhandelspreise, so der Verbund heute im Vorfeld der Halbjahrespressekonferenz. Eine stabile Basis für die aktuell gute Geschäftsentwicklung seien auch die niedrige Kostenstruktur nach den zahlreichen Effizienzprogrammen der vergangenen Jahre sowie die Entschuldung.

Die Stromproduktion aus Wasserkraft stieg um 23 Prozent. Die Wasserführung der Flüsse lag mit einem Erzeugungskoeffizienten von 1,08 um 8 Prozent über dem langjährigen Durchschnitt und um 19 Prozentpunkte über dem Niveau des ersten Halbjahres 2017. Die Stromerzeugung aus Windkraft und thermischen Kraftwerken ist zurückgegangen. Insgesamt erzeugte der Verbund in den ersten sechs Monaten 2018 mit 17.518 Gigawattstunden um 15,8 Prozent mehr Strom. Die Erlöse aus Flexibilitätsprodukten seien wie schon im ersten Quartal deutlich zurückgegangen, die ersten beiden Quartale 2017 seien in diesem Bereich außerordentlich positiv gewesen.

  

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Verbund steigerte im Halbjahr Wasserkrafterzeugung kräftig

Weniger Strom in thermischen Kraftwerken und Windrädern produziert

Der Verbund hat wegen der guten Wasserführung im ersten Halbjahr 2018 deutlich mehr Strom erzeugt als im Vorjahreszeitraum, was sich auch positiv auf den Gewinn ausgewirkt hat. Die Stromproduktion aus thermischen Kraftwerken und Windkraftanlagen ging zurück. Insgesamt stieg die Eigenerzeugung um 15,8 Prozent auf 17.518 GWh.
Die Erzeugung aus Wasserkraft stieg um 23,1 Prozent auf 16.457 Gigawattstunden (GWh). Der Erzeugungskoeffizient der Laufwasserkraftwerke lag mit 1,08 um 19 Punkte über dem Vergleichswert des Vorjahres und um 8 Prozent über dem langjährigen Durchschnitt. Die Erzeugung der Jahresspeicherkraftwerke stieg bedingt durch den hohen natürlichen Zufluss und die hohen Speicherstände zum Jahresende um 24,4 Prozent.

Die thermische Erzeugung sank um 52,4 Prozent auf 609 GWh, geht aus dem am Donnerstag veröffentlichten Halbjahresbericht hervor. Das Gas-Kombikraftwerk im steirischen Mellach produzierte aufgrund des im Vergleich zum Vorjahreszeitraum deutlich geringeren Einsatze das Engpassmanagement um 613 GWh weniger Strom.

Die Windkraftanlagen des Verbund produzierten vor allem wegen des geringeren Windaufkommens in Rumänien mit 452 GWh um 6,6 Prozent weniger Strom.

Der Stromabsatz des teilstaatlichen Verbund stieg um 4,9 Prozent auf 29.817 GWh, was laut Halbjahresbericht im Wesentlichen auf einen erhöhten Absatz an Händler (+9,9 Prozent auf 9.817 GWh) sowie an Endkunden (plus 6,7 Prozent auf 6.246 GWh) zurückzuführen ist.

Das Ergebnis je Aktie stieg um 47,3 Prozent auf 0,65 Euro. Der Nettoverschuldungsgrad verringerte sich auf 46,3 Prozent, nach 50 Prozent Ende 2017. Der durchschnittliche betriebswirtschaftliche Personalstand verringerte sich um 3,7 Prozent auf 2.737.

  

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Mehr Verbund-Spielraum für Investitionen, aber auch Akquisitionen
CFO: Halten nach "wertschaffenden Zukäufen" Ausschau - Nettoverschuldung auf 10-Jahres-Tief gesunken

Das günstigere energiewirtschaftliche Umfeld und bessere Finanzkennzahlen geben dem Verbund-Stromkonzern mehr Möglichkeiten für Investitionen und auch Zukäufe, falls sich solche anbieten. "Wir haben wesentlich mehr Spielraum als wir je hatten", sagte Finanzvorstand Peter F. Kollmann am Donnerstag in der Halbjahrespressekonferenz.
Ausschau halte man nach "wertschaffenden Akquisitionen", die die Strategie des Verbund oder die Ergebnisse unterstützen können. Außerdem könne man Schulden reduzieren und die Stärke des Konzerns vergrößern. Im Moment biete sich hinsichtlich möglicher Zukäufe aber "nicht Spezifisches" an, sagte Kollmann.

Den Investitionsplan, der für drei Jahre (bis 2020) in Summe 1,1 Mrd. Euro vorsieht - vor allem für die Wasserkraft und die Netze - hebe der Verbund nicht an, aber es gebe mehr Spielraum, um etwa kurzfristig auch eine Kraftwerksertüchtigung für 100 oder 150 Mio. Euro zur Effizienzsteigerung vornehmen zu können.

Die Halbjahreszahlen sind ja so gut ausgefallen, dass der Verbund in dem Zusammenhang kürzlich erneut die Prognosen für das Gesamtjahr anheben konnte. Insbesondere der Anstieg des Free Cashflow - gegenüber dem ersten Halbjahr 2017 von 274 auf 356 Mio. Euro - erlaube eine Schuldenreduktion und schaffe Spielräume für Investitionen, sagte der CFO. Investiert werden soll etwa auch verstärkt in Stromspeicherlösungen, so CEO Wolfgang Anzengruber.

Die Nettoverschuldung wurde seit Ende 2017 von 2,84 auf 2,65 Mrd. Euro reduziert, den "geringsten Wert seit mehr als zehn Jahren". "Das gibt uns Widerstandskraft", betonte Kollmann. Das Gearing sank von 50 auf 46,3 Prozent.

  

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Verbund erwartet 2019 spürbar höhere Strompreise
Anstieg der Absatzpreise auf bis zu 39 Euro je MWh möglich - "Wäre dramatische Trendwende" - Einfluss primär von Kohle- und CO2-Preisen - Verteuerung wird "auch beim Konsumenten ankommen"

Der Verbund erwartet spürbar höhere Stromabsatzpreise, speziell 2019. Dass die Preise, zu denen der Konzern den Strom verkaufen kann, steigen werden, ist "wie erwartet eingetreten", sagte CEO Wolfgang Anzengruber am Donnerstag. Aber das Ausmaßüberrascht: Denn 2019 könnten die Preise bis auf 39 Euro je Megawattstunde gehen, "das wäre eine dramatische Trendwende", so Finanzvorstand Peter Kollmann.

Natürlich würden die höheren Preise "auch beim Konsumenten ankommen", meinte Anzengruber. Er verwies darauf, dass "einige Wettbewerber" schon begonnen hätten, diesen Trend umzusetzen. In Ostösterreich, bei Wien Energie, EVN und Energie Burgenland, wird Strom mit 1. Oktober teurer. Anzengruber: "Es ist ganz normal, dass sich das auf die Kunden auswirkt."

Im heurigen Jahr dürften die vom Verbund erzielten Absatzpreise mit im Schnitt 29,3 Euro pro MWh etwas unter den 30,4 Euro des Vorjahrs liegen. Bei den heurigen Mengen, die zu 90 Prozent abgesichert seien, gibt es laut Kollmann die Möglichkeit eines Anstiegs um einen Euro je MWh, betrachte man die aktuellen Market-to-market-Daten.

Für 2019 sind aber erst 50 Prozent der Mengen abgesichert. Daher gebe es hier "ein Potenzial nach oben, das in Richtung 39 Euro gehen kann", sagte der CFO im Halbjahrespressegespräch. Anders ausgedrückt: "Die restlichen 50 Prozent ermöglichen hier, dass wir 39 Euro erzielen, das wäre eine dramatische Trendwende."

Veränderungen der Preise - aber auch der Mengen (etwa von Wasserkraftstrom) - schlagen direkt auf die Ergebnisse durch. Für das heurige Jahr, für das der Verbund nach einer weiteren Aufwärtsrevision rund 370 Mio. Konzernergebnis (statt 320 Mio. Euro) erwartet, wirkt sich jede Veränderung der Großhandelspreise um ein Euro pro MWh mit +/- 1,9 Mio. Euro im Konzerngewinn aus, eine 1-prozentige Veränderung des Wasserkraft-Koeffizienten mit +/- 4,0 Mio. Euro. Bis Juni lag der Koeffizient heuer beim Verbund 8 Prozent über dem langjährigen Schnitt bzw. 19 Prozentpunkte über dem Vorjahresniveau. Jedes Prozent mehr oder weniger Windkrafterzeugung hat einen Einfluss von +/- 0,2 Mio. Euro.

Die beiden vorrangigen Treiber für die Strompreise sind laut Kollmann der Kohlepreis (beeinflusst durch den Bedarf Chinas und Indiens) und der CO2-Preis - und weniger die Nachfrage bei uns, die gleich geblieben sei. Der Kohlepreis habe stark zugelegt, der CO2-Preis habe von 5 auf 15 Euro pro Tonne zugelegt. Beim Kohlepreis würden die Terminmärkte an sich nach unten zeigen, also unter das Niveau der Spotpreise.

Die Preise für Strom-Future-Kontrakte (Frontyear-Base 2018, gehandelt 2017) lagen mit im Schnitt 32,4 Euro/MWh um 21,8 Prozent über dem durchschnittlichen Niveau des ersten Halbjahres 2017. Die Spotmarktpreise (Base) stiegen in der Berichtsperiode um 0,6 Prozent auf 35,7 Euro/MWh, heißt es im Halbjahresbericht.

  

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Verbund testet Europas erstes digitalisiertes Kraftwerk

ien – Wo sich die Mur seit Jahrhunderten um die Burg Rabenstein schlängelt, blickt die Energiebranche derzeit gespannt auf ein womöglich wegweisendes Pilotprojekt. Das gut vier Jahrzehnte alte Kraftwerk Rabenstein soll sich in das europaweit erste vollständig digitalisierte Kraftwerk verwandeln. "Es ist einmal ein Test", bremst Verbund-Chef Wolfgang Anzengruber anlässlich der Präsentation der Halbjahresergebnisse überzogene Erwartungen. Allerdings geht auch er von positiven Effekten der Kraftwerksdigitalisierung aus. Aufbauend auf der Automatisierung und Fernsteuerung des Kraftwerks, was schon vor Jahren implementiert wurde, wird es nun zusätzlich digital erfasst und vermessen, die Daten liefern Drohnen und Roboter, die auch unter Wasser eingesetzt werden. Ziel ist es, auf diese Art den Zustand des Kraftwerks besser zu überwachen. "Dadurch können wir den Wirkungsgrad des Kraftwerks erhöhen", sagte Anzengruber. Durch maschinelles Lernen sollen hinter Störfällen Muster erkannt und auf diese Weise drohende Störungen künftig frühzeitig vorausgesagt werden. Zudem sollen durch die Auswertung der Daten Korrelationen gefunden werden, die sich auch auf andere Kraftwerke übertragen lassen. Laufen soll das Pilotprojekt bis Ende nächsten Jahres, die Kosten beziffert Anzengruber mit einem "kleinen einstelligen Millionenbetrag"
derstandard.at/2000084196575/Verbund-testet-Europas-erstes-digitalisiertes-Kraftwerk

  

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Hitze - Verbund: "Stromerzeugung auch in trockenen Monaten gesichert"
Speicherkraftwerke derzeit mit saisonal üblichen 70 bis 90 Prozent gefüllt - Donau führte zuletzt aber nur halb so viel Wasser wie normalerweise Ende Juli

Durch die Trockenheit ist in Österreich die Wasserführung der großen Gewässer nach Angaben des Verbund-Stromkonzerns fast auf die Hälfte des Durchschnitts zurückgegangen. Die relativ stabilen Speicherkraftwerke des Verbund sind jedoch mit der saisonal üblichen Menge von 70 bis 90 Prozent gefüllt. Die Stromversorgung sei somit auch in trockenen Monaten gesichert, hieß es am Mittwoch zur APA.

Die Donau bei Greifenstein hat am Dienstag nur den halben Wasserdurchfluss wie Ende Juli üblich aufgewiesen. Pro Sekunde waren es rund 980 Kubikmeter - normal seien um diese Jahreszeit etwa 2.000 m3/sec, sagte der Verbund-Mediensprecher für den Bereich Erzeugung, Florian Seidl, am Mittwoch auf Anfrage.

Weniger Wasser heiße aber nicht 1:1 weniger Stromerzeugung. Denn zunächst bedeute weniger Wasser unterhalb eines Kraftwerks mehr Fallhöhe und damit sogar eine günstigere Erzeugung. "Dies kompensiert kurzfristig das fehlende Wasser. Ab einer gewissen Menge spürt aber auch die Stromerzeugung die geringere Wassermenge."

Traditionell würden die trockenen Monate für Wartungsarbeiten in den Kraftwerken genutzt. So würden etwa die Wehrfelder überprüft. Wehrfelder sind Klappen, die bei Hochwasser das überschüssige Wasser ab Kraftwerk ablassen.

  

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Verbund - Credit Suisse erhöht Votum von "Underperform" auf "Neutral"
Kursziel bei 31,50 Euro

Die Wertpapierexperten der Credit Suisse haben ihr Kursziel für die Papiere vom Verbund auf 31,50 Euro gesetzt. Im April lag es noch bei 21,1 Euro. Das Anlagevotum erhöhten sie indessen von "Underperform" auf "Neutral".

Aufgrund der Annahme höherer Strompreise hat das Analystenteam rund um Wanda Serwinowska seine Schätzungen für das operative Ergebnis vor Abschreibungen (EBITDA) für die Jahres 2018 bis 2021 angehoben. So soll das EBITDA für heuer um elf Prozent auf 948 Mio. Euro steigen. Für 2019 soll ein Zuwachs von acht Prozent zu Buche stehen.

  

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RCB hebt Kursziel von 19,50 auf 30,50 Euro
Votum bleibt "Reduce"

Die Wertpapierexperten der Raiffeisen Centrobank (RBC) haben ihr Kursziel für die Aktien des Verbund von 19,50 auf 30,50 Euro angehoben. Das Anlagevotum blieb unverändert bei "Reduce".

Die Analystin Teresa Schinwald verweist zur Begründung der Kurszielerhöhung auf starke Strompreise und eine kontinuierliche Steigerung der CO2-Preise. Daher hob die Analystin ihren Ausblick für das Ebitda des Stromkonzerns um 18 Prozent für heuer und 2019 an sowie um 28 Prozent für das Geschäftsjahr 2020. Allerdings könnten sich die Fundamentaldaten nach dem Sommer abschwächen, prognostiziert Schinwald.

  

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Strompreis an Leipziger Börse klettert auf Rekordhoch

Spekulationen auf Angebotsengpässe und steigende Kosten für Verschmutzungszertifikate treiben die Strompreise.

An der Leipziger Börse EEX kostete eine Megawattstunde am Montag zur Lieferung in einem Jahr zeitweise 50,45 Euro - so viel wie noch nie. Nervös machten Anleger nach Aussagen von Börsianern Verzögerungen bei den Wartungsarbeiten einiger französischer Atomreaktoren. Dies könnte europaweit zu Problemen führen.

https://diepresse.com/home/wirtschaft/energie/5486649/Strompreis-klettert-auf-Rekordhoch< /a>

  

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Baumgartner-Gabitzer tritt Ende 2018 als APG-Chefin ab
Strom-Managerin verlässt nach Auslaufen ihres CEO-Vertrages den Übertragungsnetzbetreiber

Nach 26 Jahren in der E-Wirtschaft verlässt die Chefin der Verbund-Übertragungsnetz-Tochter Austrian Power Grid (APG), Ulrike Baumgartner-Gabitzer, Ende 2018 - mit Auslaufen ihres Vorstandsvertrages - das Unternehmen. Die Juristin war 2007 in den Verbund-Vorstand eingezogen und 2014 an die APG-Spitze gewechselt.
Sie freue sich darauf, ab Jänner mehr Zeit für andere Bereiche zu haben, beruflich wie privat, erklärte die Strom-Managerin am Montag einer Aussendung. Sie habe sehr spannende Zeiten in der E-Wirtschaft erlebt, nun sehe sie den richtigen Zeitpunkt, um sich neuen Herausforderungen zu widmen. Die am 16. Juli 1957 geborene Baumgartner-Gabitzer startete ihre Berufslaufbahn 1984 im damaligen Handelsministerium als Referentin in der Rechtsabteilung. 1987 kam sie ins Kabinett des Wirtschaftsministers und war dort - unter den Ressortchefs Robert Graf und Wolfgang Schüssel - auch für Energieangelegenheiten zuständig.

Von 1992 an war sie Geschäftsführerin des Verbandes der Elektrizitätsunternehmen Österreichs (VEÖ), dem Vorläufer von "Oesterreichs Energie". Von 1995 bis 1997 arbeitete sie als Kabinettchefin von Schüssel, damals ÖVP-Vizekanzler. 1997 kehrte sie in die Leitung des VEÖ zurück. Danach war Baumgartner-Gabitzer ÖVP-Nationalratsabgeordnete (von 1999 bis 2006) und dabei u.a. Verfassungssprecherin der Bundespartei bzw. seit 2005 Landesparteiobmann-Stellvertreterin der ÖVP Wien, ehe sie per Anfang 2007 in den Verbund-Vorstand einzog. Anfang 2014 wechselte sie mit einem 5-Jahres-Vertrag an die Spitze des Übertragungsnetzbetreibers APG, einer 100-Prozent-Tochter der zu 51 Prozent der Republik Österreich gehörenden Verbund AG.

  

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Societe Generale bestätigt für Verbund die Empfehlung Kaufen - und erhöht das Kursziel von 35,4 auf 47,7 Euro. Damit wurden die bisherigen 40 Euro als höchstes Kursziel (HSBC und Bank Berenberg) abgelöst.

durchschnittliches Kursziel: 34,83 Euro.

https://boerse-express.com/boerse/analysen/detail/verbund-ag-kat-a-14639

  

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Trennung der deutsch-österreichischen Strompreiszone

Stromhandel zwischen Deutschland und Österreich bleibt in großem Umfang bestehen – Marktteilnehmer sind vorbereitet – bisher geringe Auswirkungen erkennbar

Seit heute gilt die Trennung der deutsch-österreichischen Strompreiszone. Das bedeutet, dass es keinen unbegrenzten Stromhandel zwischen den beiden Ländern mehr gibt. „Allerdings wird der Stromhandel zwischen den traditionell gut integrierten Märkten auch künftig in großem Umfang möglich sein. Das heißt, dass weiterhin mindestens 4.900 Megawatt Stromaustausch, abgesichert durch Langfristkapazitäten, gewährleistet ist. Je nach Netzsituation kommen kurzfristig noch weitere Kapazitäten dazu.“, erläutert der Präsident der deutschen Bundesnetzagentur Jochen Homann gemeinsam mit den Vorständen der österreichischen Regulierungsbehörde, E-Control, Andreas Eigenbauer und Wolfgang Urbantschitsch. Der Einschränkung des Handels steht der positive Effekt gegenüber, dass durch diese Maßnahme der Stromhandel an die reale Netzsituation angepasst wird und damit Energieflüsse für die Übertragungsnetzbetreiber besser beherrschbar werden. Zusätzlich wird die Netzsicherheit beider Länder durch Redispatchleistungen aus österreichischen Kraftwerken unterstützt.

Trennung reibungslos verlaufen

Die intensiven Vorbereitungen für die Trennung wurden durch Übertragungsnetzbetreiber, Strombörsen, Marktteilnehmer und Regulierungsbehörden in mehreren Ländern geleistet. Sie haben über ein Jahr in Anspruch genommen und alle beteiligten Parteien vor große Herausforderungen gestellt. Letztendlich ist es jedoch gelungen, das Projekt auch Dank der Unterstützung der angrenzenden Regulierungsbehörden und der Europäischen Kommission zu ermöglichen. Dadurch und durch das große Engagement und die zielorientierte Zusammenarbeit aller betroffenen Übertragungsnetzbetreiber, Strombörsen und Marktteilnehmer konnte ein solch ambitioniertes Projekt fristgerecht und erfolgreich eingeführt werden. „Für die Umsetzung des Engpassmanagements an der deutsch-österreichischen Grenze im europäischen Zielmodell, also lastflussbasiert, war die Genehmigung durch die zuständigen Regulierungsbehörden der Region Central Western Europe (CWE) Voraussetzung, welche Anfang September erteilt wurde.“, so Andreas Eigenbauer. Jochen Homann und Wolfgang Urbantschitsch ergänzen, dass die Zusammenarbeit unter den Regulierungsbehörden effizient und zielgerichtet funktioniert hat.

Seit Juli laufen auch realitätsnahe Simulationen für die getätigten Anpassungen der verschiedenen Systeme. Die Prozesse wurden erfolgreich abgeschlossen. Während vergleichbare Umsetzungsprojekte teilweise mit Verzögerungen zu kämpfen haben, konnte in diesem Fall der Zeitplan gehalten werden.

Vorbereitungsarbeiten haben sich gelohnt

„Es hat sich gelohnt, sich auf den 1. Oktober 2018 derart gut vorzubereiten. Die Umstellung hat reibungslos funktioniert, auch von den Marktteilnehmern gibt es bisher keine wesentlichen Kritikpunkte. Das Ziel war, die Auswirkungen auf den gemeinsamen Strommarkt so gering wie möglich zu halten. Wir gehen bisher davon aus, dass das gelungen ist“, zeigen sich die Regulierungsbehörden zufrieden.

Auswirkungen sind überschaubar

Auch die Auswirkungen auf den österreichischen Strommarkt sind bisher nicht massiv. Die erste Preisindikation, die wir gesehen haben, war die Versteigerung der Grenzkapazitäten für Oktober vor etwa drei Wochen. Dabei waren Händler bereit, 0,88 €/MWh für die Handelsrichtung von Deutschland nach Österreich zu bezahlen. Dies ist eine erste wirkliche Markteinschätzung für den Preisunterschied zwischen Deutschland und Österreich, zumindest für Oktober. Preisunterschiede auf Basis von gehandelten Langfristprodukten (Futures) waren in Österreich das Ergebnis einiger weniger Transaktionen und damit kaum belastbar. Von Preisreportern wurden zuletzt im September allerdings auch beträchtliche Preisausschläge nach oben, aber auch nach unten berichtet. Auf Jahresbasis scheint ein Unterschied von zwei bis drei Euro derzeit am wahrscheinlichsten. Dies wird auch wesentlich davon abhängen, wie sich die Gas- und CO2-Preise weiter entwickeln.

„Der Preisunterschied scheint sich erst einpendeln zu müssen“, zeigt sich Wolfgang Urbantschitsch überzeugt. Abzuwarten bleibt daher, ob sich die aktuelle Markteinschätzung längerfristig bestätigen wird, oder ob es in den kommenden Monaten zu Korrekturen kommt.

Preise steigen leicht

Welche Auswirkungen die Strompreiszonentrennung auf die Endkunden in Industrie, Gewerbe und auch bei den Haushalten hat, wird sich erst in den kommenden Monaten zeigen. In Österreich sind leichte Steigerungen zu erwarten. Wobei Industrie und Gewerbe aufgrund ihrer monatsscharfen Abrechnungen und börsenpreisgekoppelter Strompreise die Auswirkungen wohl schneller zu spüren bekommen als Haushalte mit jährlicher Abrechnung. Die Konsequenzen der Preiszonentrennung werden aber wohl überlagert von den allgemein in der EU in den letzten Monaten gestiegenen Großhandelspreisen. Alleine in diesem Jahr sind die Großhandelspreise für 2019 aufgrund hoher Kohle-, Gas- und CO2-Preise deutlich gestiegen.

Kosten in Österreich entstehen allerdings durch jene Maßnahmen, die zur Netzstützung notwendig sind, um das weiterhin hohe Level an grenzüberschreitendem Handel zu gewährleisten. Das heißt, die österreichischen Kraftwerke tragen weiterhin zur Netzstabilität in beiden Ländern bei. Die dafür anfallenden Kosten können zu einer Erhöhung der Stromrechnungen aufgrund höherer Netztarife bei österreichischen Konsumenten führen. Dem gegenüber steht ein stabiler Großhandelspreis, der durch die großen grenzüberschreitenden Handelskapazitäten ermöglicht wird.

Kapazitäten könnten künftig weiter steigen

Mit einem weiteren Ausbau des Übertragungsnetzes können sich die Strom-Handelskapazitäten künftig wieder erhöhen. So soll der erste Teil der grenzüberschreitenden Stromleitung vom oberösterreichischen St. Peter/Hart ins benachbarte Bayern 2022 fertiggestellt sein, der letzte bis zum Jahr 2024. „Die Auswirkungen auf die Stromkunden kann durch den Netzausbau und die Möglichkeit, dadurch wieder mehr Strom handeln zu können, künftig auch wieder reduziert werden.“, hofft Andreas Eigenbauer.

Warum die Trennung überhaupt notwendig wurde

Die Trennung des gemeinsamen Strommarktes zwischen Deutschland und Österreich, der mehr als 15 Jahre bestanden hat, wurde aufgrund eines Beschlusses der europäischen Agentur für die Zusammenarbeit der Energieregulierungsbehörden (ACER) vom November 2016 notwendig. In dem Beschluss wurde festgehalten, die gemeinsame deutsch-österreichische Stromhandelszone aufzuspalten. Danach haben sich Bundesnetzagentur und E-Control im Mai 2017 auf eine Umsetzung geeinigt.

  

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Heute früh driften die Strompreise in Deutschland und Österreich so richtig auseinander. In Deutschland (dank 30GW Stromproduktion aus Wind) knapp 44€, in Österreich zeitgleich 81€ pro Megawattstunde.

  

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>Heute früh driften die Strompreise in Deutschland und
>Österreich so richtig auseinander. In Deutschland (dank 30GW
>Stromproduktion aus Wind) knapp 44€, in Österreich zeitgleich
>81€ pro Megawattstunde.

Also schnell Verbund Aktien kaufen, allerdings fließt jetzt sehr wenig Wasser die Donau runter https://wien.orf.at/news/stories/2931342/

(keine Ahnung warum sie heuer Mitteleuropa austrocknen und alles über GB abregnen lassen

https://www.blick.ch/news/ausland/sturm-callum-zwei-tote-bei-ueberschwemmungen-in-grossbr itannien-id8977215.html

Hat wahrscheinlich mit dem Brexit zu tun)

  

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Das Marktumfeld hat sich für Verbund weiter aufgehellt. Die Erholung der Strom-Großhandelspreise hat sich durch die Verteuerung der CO2-Zertifikate und den Preisanstiegen bei den Primärenergieträgern fortgesetzt. Gleichzeitig profitierte der Konzern von den schlankeren Kostenstrukturen und der gestärkten Bilanz. In den Zahlen schlägt sich die positive Entwicklung wie folgt nieder: Der Nettoverschuldungsgrad reduzierte sich im 1. Halbjahr deutlich von 54 auf 46%.
https://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2018-10/45121221-verbund-ag-aktie-positive-e ntwicklung-490.htm

  

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Verbund prescht an der Börse auf Platz zwei vor

Österreichs größte Stromfirma, der Verbund, ist auf dem Weg, das teuerste Unternehmen an der Wiener Börse zu werden. Die Erste Group wurde bereits überholt.

OMV 15,945 Milliarden Euro
Verbund 15,432 Milliarden Euro
Erste Group 15,292 Milliarden Euro
Raiffeisen Bank International 8,756 Milliarden Euro
Voestalpine 7,017 Milliarden Euro
Andritz 5,133 Milliarden Euro
Telekom Austria 4,525 Milliarden Euro
ams 4,212 Milliarden Euro
Bawag 4,020 Milliarden Euro
Strabag 3,746 Milliarden Euro

https://diepresse.com/home/wirtschaft/boerse/5506755/Verbund-prescht-an-der-Boerse-auf-Pl atz-zwei-vor

  

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Berenberg bestätigt für Verbund die Empfehlung Kaufen - und erhöht das Kursziel von 40,0 auf 50,0 Euro. Das höchste aller Kursziele.

durchschnittliches Kursziel: 37,4 Euro.

https://boerse-express.com/boerse/analysen/detail/verbund-ag-kat-a-14672

  

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Verbund hat „Feuerkraft für Milliarden-Investitionen“

Durch Kostensenkung, mehr Effizienz und Investitionsdisziplin sei es gelungen, die Schulden in vier Jahren um 1,5 Mrd. Euro zu senken. Kollmann: „Das hätte uns in einem Umfeld fallender Strompreise und schwächerer Erlöse kaum jemand zugetraut.“ Jetzt sieht sich Verbund in einer komfortablen Position: Anders als noch 2016 habe man jetzt „die Feuerkraft und strategische Flexibilität für Milliardeninvestitionen, ohne unser gutes Rating zu gefährden.“

https://kurier.at/wirtschaft/verbund-hat-feuerkraft-fuer-milliarden-investitionen/4001465 00

  

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Berenberg erhöht Kursziel deutlich von 40 auf 50 Euro
Kaufempfehlung "Buy" bestätigt - Analysten: Steigende CO2-Preise geben Auftrieb

Die Berenberg Bank hat ihr Kursziel für die Aktien des heimischen Stromkonzerns Verbund deutlich von 40,00 auf 50,00 Euro angehoben. Ihre Kaufempfehlung ("Buy") behielt die Bank bei.
Anziehende CO2-Preise würden der Wasserkraftsparte des Verbund Auftrieb geben, schreiben die Analysten Andrew Fisher, Lawson Steele und Oliver Brown in einer neuen Branchenstudie, in der neben dem Verbund auch der finnische Versorger Fortum und der deutsche Stromkonzern Uniper untersucht wurden.

Die CO2-Preise könnten bis auf 104 Euro pro Tonne und darüber hinaus steigen, da sich für das kommende Jahrzehnt (bis 2028) am Markt eine schwere Angebotsverknappung abzeichne. In optimistischsten Szenario gebe es für den Verbund daher ein Aufwärtspotenzial von 70 Prozent, im pessimistischsten Szenario lediglich Abwärtspotenzial von 18 Prozent.

Die Aktie sei auch nicht so hoch bewertet wie es am ersten Blick scheine, argumentieren die Analysten weiter. Das Kurs-Gewinn-Verhältnis für 2019 weise mit 19 zwar einen 42-prozentigen Aufschlag gegenüber den Branchenkollegen auf. Aber schon im Jahr 2020 würde er wieder deutlich sinken, weil der Gewinn je Aktie laut Berenberg-Schätzungen um knapp 70 Prozent steigen dürfte.

Für 2018 erwarten die Analysten einen Gewinn pro Aktie von 1,14 Euro, 2019 soll er auf 2,10 Euro und 2020 dann auf 3,52 Euro steigen. Die Dividendenschätzungen belaufen sich auf 0,57 Euro (2018), 1,05 Euro (2019) und 1,76 Euro (2020).

  

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Verbund-Chef - Stromzonen-Trennung verteuert Elektrizität
Gesamtkosten für Österreichs Haushalte könnten um 3 bis 4 Prozent höher ausfallen - Mehr Tempo für 100 Prozent erneuerbare Stromerzeugung nötig

Die seit Oktober wirksame Trennung der österreichisch-deutschen Stromzone wird nach Einschätzung von Verbund-Chef Wolfgang Anzengruber den Strom auch für Österreichs Haushalte verteuern. Bei einem ungefähr 10 Prozent höheren Strompreis würde die Stromrechnung für einen Haushalt um 3 bis 4 Prozent steigen.

Für einen Privatkunden betrage der Energieanteil nur ein Drittel der Stromkosten. Wenn man rechnerisch von einem Strompreisanstieg um 10 Prozent ausgehe - die Schätzungen lägen zwischen 7 und 10 Prozent -, würde das durchgerechnet auf die Gesamtkosten für einen Haushalt in etwa bei 3 bis 4 Prozent liegen, so Anzengruber Dienstagabend in der "ZiB 2" des ORF-Fernsehens.

Dass es zu einer Teilung der Stromzone - einer Reduktion der Übertragungsleistung über die Grenze - gekommen sei, sei "eine falsche Entscheidung aus unserer Sicht" gewesen. Er glaube, dass es wesentlich bessere Methoden gegeben hätte, um zum Nutzen beider Staaten eine Lösung zu finden.

Wo sich der Strompreis einpendeln werde, könne man im zweiten Monat der Preiszonentrennung definitiv noch nicht sagen. Es gebe starke Schwankungen von Monat zu Monat. Eines sei aber klar: "Kleinere Märkte zeigen immer höhere Preise."

Mit der Trennung der Stromzone wird der Stromhandel zwischen Österreich und Deutschland eingeschränkt. Seit 1. Oktober ist die langfristige Übertragungskapazität für Monats- und Jahresauktionen an der Grenze auf 4,9 Gigawatt (GW) beschränkt, auch wenn technisch mehr möglich wäre. Das entspricht etwa 45 Prozent der heimischen Spitzenlast.

Beim Ziel der Regierung einer bilanziell zu 100 Prozent erneuerbaren Stromaufbringung in Österreich im Jahr 2030 ist für den Verbund-Chef mehr Tempo nötig. Es sei ein "sehr, sehr ambitioniertes Ziel", das zu erreichen. Es sei technisch machbar - "gar keine Frage, wir könnten das erreichen - aber wir müssen die Schlagzahl, das heißt die Geschwindigkeit in der Veränderung, deutlich erhöhen". Es sei eine Verdreifachung nötig, wenn man die letzten zwölf Jahre betrachte. Es werde eine Mammutaufgabe werden, das zu erreichen. Er glaube aber, es sei gleichzeitig etwas müßig, über den Zeitpunkt zu diskutieren. Wichtig sei es, "dass wir alle unsere Energie und unsere Kräfte konzentrieren, um möglichst bald diesen Wert von 100 Prozent bilanziell auch in der erneuerbaren Stromproduktion zu erreichen".

Nötig sei neben dem Ausbau der Erneuerbaren-Erzeugung auch die Verbesserung des Wirkungsgrades der Verwendung von elektrischer Energie. Mit forcierten Maßnahmen - wie etwa die von der Regierung geplante Beschleunigung von Verfahren und den Netzausbau in weiterer Folge voranzubringen - glaubt Anzengruber, es gebe eine Chance, "dass wir vielleicht ein paar Jahre über das Ziel hinausschießen, was aber sekundär ist." Das Ziel sei wichtig und nicht nur ein ökologisches, sondern auch ein ökonomisches Ziel.

Thermische Kraftwerke, vor allem Gaskraftwerke, werde man in den nächsten 10 bis 15 Jahren auch quasi als Feuerwehrfunktion brauchen, um die Volatilität bei der Erneuerbaren Energie ausgleichen zu können. Parallel dazu sei aber zusätzlich zu den Pumpspeichern auch die Weiterentwicklung neuer Speichertechnologien nötig, um auch im dezentralen Bereich entsprechende Speicherungen durchzuführen. Man brauche stärkere Netze, um den Strom dorthin zu bringen, wo er gebraucht wird.

  

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Verbund-Prognose nach trockenem Sommer gesenkt - Ziele aber über 2017
Trotz "historisch niedriger Wasserführung" im 3. Quartal lagen EBITDA und Nettogewinn nach 9 Monaten über Vorjahr - Weniger Stromabsatz in Österreich, mehr in Deutschland - Aktie verliert

Wegen des geringen Wasserangebots im dritten Quartal kürz der Verbund-Stromkonzern seine Jahresziele für 2018, die aber noch immer über den Resultaten von 2017 liegen. Trotz historisch niedriger Wasserführung im dritten Quartal verdiente der Konzern bis September operativ und unterm Strich mehr als im gleichen Vorjahreszeitraum.

Im dritten Quartal lag die Wasserführung mit einem Koeffizienten von 0,74 um 26 Prozent unter dem langjährigen Schnitt. Laut Verbund zählten Juli, August und September zu den trockensten Monaten seit Beginn der Aufzeichnung. Aufgrund des überdurchschnittlichen Wasserangebots bis Juni lag der Erzeugungskoeffizient der Laufwasserkraftwerke in den neun Monaten zusammen aber mit 0,96 nur um 4 Prozent unter dem langjährigen Schnitt - und um 2 Prozentpunkte über dem Vergleichswert des Vorjahres. Positiv auf die Ergebnisse wirkten sich heuer ein höherer Ergebnisbeitrag aus dem Segment Netz sowie die Erfolge aus den Kostensenkungs- und Effizienzsteigerungsprogrammen der letzten Jahre aus. Gesunken sind dagegen die Erlöse aus Flexibilitätsprodukten, nachdem das Jahr 2017 hier stark von positiven Effekten geprägt war.

Die Verbund-Eigenerzeugung sank in den neun Monaten um 1,8 Prozent auf 24.347 Gigawattstunden (GWh). Dabei legte sie in der Wasserkraft um 2,0 Prozent auf 22.893 GWh zu, ging aber in der Windkraft um 14,2 Prozent auf 584 GWh und in der Wärmekraft um 47,8 Prozent auf 870 GWh zurück. Das Gas-Kombikraftwerk Mellach produzierte wegen geringeren Einsatzes fürs Engpassmanagement um 717 GWh weniger, beim Kohlekraftwerk Mellach waren es 80 GWh weniger.

Die Gas-Kombi-Anlage Mellach wird derzeit einzig zur Gewährleistung der Versorgungssicherheit im Rahmen des Engpassmanagements eingesetzt. Eine neue Kontrahierungs-Vereinbarung (die auch das Fernheizkraftwerk Mellach umfasst) wurde erst kürzlich unter Ägide der E-Control für 1.10.2018 bis 30.9.2021 mit der Austrian Power Grid (APG) fixiert. Heuer gab es in den ersten drei Quartalen in der Verbund-Bilanz keine Wertminderungen, nachdem da 2017 im gleichen Zeitraum 15,0 Mio. Euro angefallen waren (mit 10,5 Mio. vor allem aus der Wertminderung des FHKW Mellach). Wertaufholungen gab es heuer bisher 6,2 Mio. Euro, im Wesentlichen bei den stillgelegten Kraftwerksanlagen in Dürnrohr und Korneuburg; die Wertaufholungen bis 30.9.2017 von 38,2 Mio. kamen zur Gänze aus der damaligen Wertaufholung des GKW Mellach.

Samt Fremdbezug in Handel und Vertrieb (+5,5 Prozent auf 19.521 GWh) und Fremdbezug Verlust- und Regelenergie stieg die gesamte Stromaufbringung des Verbund bis September um 0,5 Prozent auf 48.065 GWh. Um ebenfalls 0,5 Prozent - auf 44.365 GWh - wuchs der Stromabsatz des Konzerns; davon gingen 20.768 GWh (-2,5 Prozent) an Weiterverteiler, 14.174 GWh (+1,6 Prozent) an Händler und 9.424 GWh (+6,0 Prozent) an Endkunden. Im Privatkundenbereich zählte der Verbund per Ende September rund 464.000 Strom- und Gaskunden, geht aus dem Quartalsbericht hervor.

Beim Stromabsatz wurde ein Rückgang im Inlandsgeschäft durch eine deutliche Steigerung der Abgabe an Auslandskunden mehr als ausgeglichen, heißt es. In Österreich verringerte sich der Stromabsatz um 16,6 Prozent auf 20.437 GWh, dafür legte er in Deutschland um 19,4 Prozent auf 20.644 GWh und in Frankreich um 21,6 Prozent auf 2.310 GWh zu.

Die Preise für Strom-Future-Kontrakte (Frontyear-Base 2018, gehandelt 2017) lagen heuer mit durchschnittlich 32,4 Euro pro Megawattstunde (MWh) um 21,8 Prozent über dem Durchschnittsniveau der gleichen Vorjahresperiode. Die Spotmarktpreise (Base) stiegen im Berichtszeitraum um 20,7 Prozent auf 41,7 Euro/MWh.

Beim 3,7-prozentigen Umsatzrückgang bis September auf 2,081 Mrd. Euro sanken die Stromerlöse um 165,9 Mio. auf 1,614 Mrd. Euro. Stromerlösmindernd habe vor allem die (ergebnisneutrale) Erstanwendung von IFRS 15 bezüglich verrechneter Netzentgelte/Umlagen saldiert um Bezugsaufwendungen gewirkt. Die Netzerlöse stiegen um 74,7 Mio. auf 371,7 Mio. Euro, maßgeblich durch höhere nationale Netzerlöse infolge Tarifsteigerungen. Die sonstigen Erlöse wuchsen um 10,3 Mio. auf 95,2 Mio. Euro, vornehmlich durch mehr Erlöse aus dem Verkauf von Grünstromzertifikaten und aus Fernwärmelieferungen. Die Aufwendungen für den Strom-, Netz-, Gas- und Zertifikatebezug verringerten sich um 110,3 Mio. auf 984,9 Mio. Euro.

Bis September legte der Verbund beim operativen Ergebnis (EBITDA) um 2,3 Prozent auf 678,4 Mio. Euro zu und verbesserte das berichtete Konzernergebnis um 4,9 Prozent auf 282,8 Mio. Euro, teilte der zu 51 Prozent republikseigene Konzern mit, der mit der geplanten Reform der Staatsholding ÖBIB als ÖBAG dieser zugeordnet werden soll. Fürs Gesamtjahr erwartet der Verbund nun nur rund 870 Mio. Euro EBITDA - Ende Juli, zum Halbjahresbericht, ging man noch von 950 Mio. Euro aus. Das Konzernergebnis sieht man nun 2018 bei rund 340 statt 370 Mio. Euro, auf Basis einer durchschnittlichen Wasser- und Windkraft-Eigenerzeugung. 2017 betrug das EBITDA 922 Mio. Euro, das berichtete Konzernergebnis 301 Mio. Euro.

Das um Einmaleffekte bereinigte Konzernergebnis, von dem dann 40 bis 45 Prozent als Dividende ausgeschüttet werden sollen, soll nun im Gesamtjahr 2018 bei rund 335 Mio. Euro liegen, zuletzt ging man noch von rund 365 Mio. Euro aus. Bis September erhöhte sich das bereinigte Konzernergebnis um 10,1 Prozent auf 277,6 Mio. Euro. Im Gesamtjahr 2017 hatte es 354,5 Mio. Euro ausgemacht, und die Ausschüttungsquote betrug darauf bezogen 41,2 Prozent.

Der operative Cashflow legte heuer bis September um 12,0 Prozent auf 542,1 Mio. Euro zu, der Free Cashflow vor Dividende um 21,5 Prozent auf 389,0 Mio. Euro, so der Verbund weiter. Die Nettoverschuldung wurde seit Ende 2017 um 7,4 Prozent auf 2,663 Mrd. Euro reduziert. Der Nettoverschuldungsgrad verminderte sich im Jahresabstand auf 46,3 (52,7) Prozent. Die Cashflow-Verbesserung und Schulden-Abnahme würden die finanzielle Flexibilität erhöhen, betont das Unternehmen.

Der Personalstand lag heuer in den drei Quartalen mit im Schnitt 2.739 um 3,2 Prozent tiefer als ein Jahr davor.

Die Verbund-Aktie war heuer im ATX mit plus 110 Prozent bis Ende September der Top-Performer - und auch der Best-Performer aller europäischen Utilities. Aktuell liegen die Titel als Nr. 1 im ATX rund 79 Prozent über Jahresanfang. Am Mittwoch verloren sie im frühen Handel teils heftig (bis zu 7 Prozent), zuletzt notierten sie mit 36,50 Euro um 1,78 Prozent unter dem Vortagesschluss - der ATX lag zur gleichen Zeit bei plus 0,94 Prozent.

  

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Historisch niedrige Wasserführung belastet 3. Quartal und Ausblick 

Eine Wasserführung von 0,74 (mehr als ein Viertel unter dem langjährigen Schnitt) belastete nicht nur das 3. Quartal sondern führte auch zu einer Kürzung der Jahresziele für 2018. Die Umsätze im 3. Quartal konnten mit EUR 707,5 Mio. zwar um 3,3% angehoben werden, das EBITDA ging jedoch um knapp 30% auf EUR 174,8 Mio. zurück und verfehlte sowohl unsere als auch die Konsensuserwartungen deutlich. Die niedrigere Wasserführung, schwächer als erwartete Preise sowie höhere Kosten schlugen sich hier negativ zu Buche. Der Quartalsgewinn fiel um etwas mehr als die Hälfte auf EUR 55,3 Mio.

Für 2018 erwartet das Management nun ein EBITDA von EUR 870 Mio. (zuvor EUR 950 Mio.) und ein Konzernergebnis von rund EUR 340 Mio. (zuvor EUR 370 Mio.) auf Basis einer durchschnittlichen Wasser- und Windkrafterzeugung. Der Verbund plant eine Ausschüttungsquote zwischen 40% und 45% bezogen auf das um Einmaleffekte bereinigte Konzernergebnis in Höhe von rund EUR 335 Mio.

Ausblick

Die niedrigere Wasserführung belastete die Ergebnisse und den Ausblick stärker als erwartet, aber auch die Strompreise waren überraschend schwächer als an den Spot Märkten. Wir überarbeiten derzeit unser Kursziel und unsere Schätzungen. Wir sehen die relativ hohe Bewertung auf KGV-Basis (ca. 25x/20x für 2019e/2020e) durch die vorgelegten Ergebnisse derzeit nicht unbedingt unterstützt. Eine mögliche Aufnahme in den MSCI Index beflügelte allerdings zuletzt den Aktienkurs. 

Erste Bank

  

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Die Industrie trifft der Stromschlag

Seit weniger Billigstrom aus Deutschland ins Land darf, steigen die Kosten für heimische Betriebe rasant. Die betroffenen Firmen geben sich kämpferisch. Schuld ist (auch) ein Algorithmus.

https://diepresse.com/home/wirtschaft/energie/5541207/Die-Industrie-trifft-der-Stromschla g

  

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Topmanagerin: "Kollegen sind mich anfangs prüfen gekommen"

Ulrike Baumgartner-Gabitzer hat die Umbrüche in der E-Wirtschaft erlebt. Vor ihrem Abtritt blickt sie zurück

derstandard.at/2000093614290/Topmanagerin-Die-Kollegen-sind-mich-anfangs-pruefen-gekommen

  

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Verbund holt sich 500 Mio. Euro über "nachhaltigen" Kredit
Zinssatz wird jährlich auf Basis eines Nachhaltigkeits-Ratings festgelegt

Der börsennotierte Verbund-Konzern hat am 10. Dezember einen syndizierten Kredit in Höhe von 500 Mio. Euro bei zwölf Banken platziert, dessen Zinssatz über die gesamte Laufzeit von fünf Jahren vom Rating einer Nachhaltigkeits-Ratingagentur bestimmt wird. Das teilte der Verbund am Dienstag mit.

Um sich als "nachhaltiges" Unternehmen zu präsentieren, hatte der Verbund schon 2014 einen Green Bond mit einem Volumen von 500 Mio. Euro emittiert, dessen Mittel ausschließlich zur Finanzierung zertifizierter Wasser- und Windkraft-Projekte verwendet werden durften.

Der Zinssatz des aktuellen syndizierten ESG-Kredits (Environmental Social Governance) wird einmal jährlich ausschließlich auf Basis eines externen Nachhaltigkeits-Ratings der Agentur Sustainalytics festgelegt.

  

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380-kV-Leitung: Verbund-Tochter macht Druck

Es ist ein gutes Beispiel dafür, wie Großprojekte künftig auf Basis des neuen Standortentwicklungsgesetzes, das schnellere Genehmigungsverfahren verspricht, nicht mehr behandelt werden sollten. Nach 34 Monaten – ergebnisloser – Verfahrensdauer beim Bundesverwaltungsgericht (BVwG) um die Genehmigung der Salzburger 380-kV-Stromleitung ist der Verbund-Tochter APG nun die Geduld gerissen: Am Dienstag hat sie einen Fristsetzungsantrag eingebracht, damit der Verwaltungsgerichtshof (VwGH) dem BVwG anordnet, innerhalb einer bestimmten Frist zu entscheiden.

https://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/5544847/380kVLeitung_VerbundTochter-macht -Druck

  

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Interessanter Link am Ende:

Windstrom-Rekord zum Jahreswechsel in Österreich 
Am 25. Dezember konnten 38% der heimischen Stromversorgung mit Windstrom gedeckt werden.

Die heimischen Windkraftwerke konnten letzten Dienstag 38% der österreichischen Stromversorgung decken, das ist die höchste je gemessene Windstromerzeugung an einem Tag in Österreich. „Diese erfreuliche Nachricht zum Jahreswechsel, täuscht aber darüber hinweg, dass man sich noch nicht zurücklegen kann beim Ausbau der Erneuerbaren. Durch stark steigenden Stromverbrauch, sinkt aktuell über das gesamte Jahr gesehen sogar der Anteil der Erneuerbaren an der heimischen Stromversorgung“, so Stefan Moidl, Geschäftsführer der IG Windkraft.

Rekord bei heimischer Windstromproduktion

„Am Dienstag wurde in Österreich mit 57 Gigawattstunden so viel Windstrom an einem Tag erzeugt wie noch nie“, freut sich Moidl und ergänzt: „Damit konnten am 25. Dezember 38% der heimischen Stromversorgung mit Windenergie gedeckt werden.“ Alle österreichischen Windräder liefen beinahe den ganzen Tag auf Volllast und ersetzten so schmutzigen Kohle-, Gas- und Atomstrom. Über das Jahr 2018 gesehen rechnet die IG Windkraft, dass die insgesamt rund 1.300 Windkraftanlagen in Österreich rund 11% des Stromverbrauchs decken. „Bis 2030 könnte die Windkraft mit 22,5 Terrawattstunden sauberen Windstrom sogar 26% der heimischen Stromversorgung bereitstellen und einen wertvollen Beitrag zum Ziel der Bundesregierung leisten“, so Moidl. und ergänzt: „Es bleibt noch viel zu tun im neuen und in den folgenden Jahren. Die Windbranche ist bereit.“

Mit der Website „Wind Power Numbers Daily“ bietet WindEurope eine Tagesauswertung für die Windstromproduktion. Aktuell wird der Anteil des Windstroms aller europäischen Länder dargestellt. Interaktive Grafiken ermöglichen gezielte Zugriffe auf die Werte: https://windeurope.org/about-wind/daily-wind

  

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Green Power Becomes Gold Dust for Europe's Utility Investors

If you ever needed convincing there’s money to be made investing in renewable energy companies, just look at the best performer this year on Europe’s main utilities index.

As a torrid year for global markets draws to a close, Verbund AG almost tripled in value in 2018 and is beating all of its 27 peers to the top spot on the STOXX 600 Utilities Index. The Austrian utility has to a large extent built its business on a simple but very profitable strategy: Buy cheap electricity in the night, use it to pump water up the Alps, and release it through turbines during the day when prices are higher.

https://www.bloomberg.com/news/articles/2018-12-28/green-power-becomes-gold-dust-for-euro pe-s-utility-investors

  

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>>The World’s Most Beautiful Battery
>>
>>Kaprun:
>>
>>https://www.bloomberg.com/features/2018-kaprun-hydroelectric-station-battery/
>
>Ein US Artikel und gar kein Hinweis auf den Nazi Ursprung?

Doch:

Construction began under the Nazis. It was finished by America after the war 

  

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>>>The World’s Most Beautiful Battery
>>>
>>>Kaprun:
>>>
>>>https://www.bloomberg.com/features/2018-kaprun-hydroelectric-station-battery/
>>
>>Ein US Artikel und gar kein Hinweis auf den Nazi Ursprung?
>
>
>Doch:
>
>Construction began under the Nazis. It was finished by America
>after the war 
Hab ich irgendwie übersehen, hätte mich ja gewundert.

  

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Windstrom-Rekord zum Jahreswechsel in Österreich
Am 25. Dezember konnten 38% der heimischen Stromversorgung mit Windstrom gedeckt werden.

Die heimischen Windkraftwerke konnten letzten Dienstag 38% der österreichischen Stromversorgung decken, das ist die höchste je gemessene Windstromerzeugung an einem Tag in Österreich. „Diese erfreuliche Nachricht zum Jahreswechsel, täuscht aber darüber hinweg, dass man sich noch nicht zurücklegen kann beim Ausbau der Erneuerbaren. Durch stark steigenden Stromverbrauch, sinkt aktuell über das gesamte Jahr gesehen sogar der Anteil der Erneuerbaren an der heimischen Stromversorgung“, so Stefan Moidl, Geschäftsführer der IG Windkraft.

Wusste nicht, dass da bereits soviel produziert wird.

Da gibt es auch eine interessante Übersicht

https://windeurope.org/about-wind/daily-wind/

  

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Ich erinnere mich noch gut an die Aussagen einiger österreichischer Fondmanager zu Beginn des Jahres: Verbund maßlos überbewertet, Bewertung nicht nachvollziehbar etc.

  

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>Ich erinnere mich noch gut an die Aussagen einiger
>österreichischer Fondmanager zu Beginn des Jahres: Verbund
>maßlos überbewertet, Bewertung nicht nachvollziehbar etc.

Den Verbund habe ich auch komplett übersehen. Sind mir immer zu verstaubt gewesen.

  

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Aufwertungen verhelfen Verbund zu höherem Nettogewinnziel 2018

Ausblick für das Ergebnis unter dem Strich angehoben - Einmaleffekte pushen Konzernergebnis auf voraussichtlich rund 430 Mio. Euro

Bessere Strompreisprognosen sorgen beim börsennotierten österreichischen Stromkonzern Verbund für Sondererträge und damit für einen ordentlichen Schub beim Nettogewinn. Am Mittwoch hat der Konzern den Ergebnisausblick für 2018 angehoben - und zwar auch deutlich über den Wert, der vor der letzten Abwärtsrevision vom November erwartet worden war.

Nun wird dank positiver Einmaleffekte aus Werthaltigkeitsprüfungen für das Geschäftsjahr 2018 ein Konzernergebnis von rund 430 Mio. Euro (Prognose bisher: rund 340 Mio. Euro) erwartet, teilte der Konzern mit.

Die Vorhersagen für das operative Ergebnis (EBITDA) und das um Einmaleffekte bereinigte Konzernergebnis, das Basis für die Berechnung der Dividende ist, bleiben unverändert bei rund 870 Millionen bzw. rund 335 Millionen Euro, hieß es. Die Ausschüttungsquote soll für 2018 zwischen 40 und 45 Prozent liegen, bezogen auf das um Einmaleffekte bereinigte Konzernergebnis. Details zu den Zahlen 2018 gibt es am 13. März.

Zugute kam dem Verbund zuletzt ein Anstieg der Strompreisprognosen. Die sich daraus ergebenden Werterhöhungen betreffen den Wasserkraftbereich in Österreich und Deutschland sowie den Windkraftbereich in Rumänien, schrieb der Verbund-Konzern in einer Aussendung.

Zum Vergleich: 2017 lag das Konzernergebnis mit 301 Mio. Euro um 29 Prozent unter dem Wert vom Jahr davor, das berichtete EBITDA mit 922,3 Mio. Euro um 11,7 Prozent unter dem Wert von 2016.

  

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Halten-Empfehlung mit Kursziel EUR 40,9 

Wir erwarten für die kommenden Jahre steigende Strompreise aufgrund der Einführung der Marktstabilitätsreserve für Emissionszertifikate und einer Produktionsverschiebung von Kohle zu Gas. Unsere höheren Preisannahmen zogen unser Kursziel deutlich von EUR 30,5/Aktie auf EUR 40,9 nach oben. Wir stufen die Verbund-Aktie jedoch mit Halten ein, da wir sie derzeit auch bewertungstechnisch auf fairem Niveau gepreist sehen mit einem EV/EBITDA von 12x und einem KGV von 20x für 2020. Unsere EBITDA-Schätzungen haben wir für 2019 leicht und für 2020 deutlich angehoben da die gehedgten Preise Marktniveaus erreichen sollten. Ein Kurstrigger könnte von einer Erhöhung der Ausschüttungsquote ausgehen. Wir gehen von einem Anstieg auf 80% für 2019 von 45% für 2018 aus. Damit würde die Dividendenrendite von 3% für 2019 auf mittelfristig 4-5% klettern.

Ausblick

Der Verbund bestätigte diese Woche auch seine Guidance für 2018 beim EBITDA (rund EUR 870 Mio.) und beim für die Dividendenausschüttung relevanten bereinigten Konzernergebnis (rund EUR 335 Mio.). Das unbereinigte Konzernergebnis wird aufgrund von positiven einmaligen Bewertungseffekten (betreffend den Wasserkraftbereich in Österreich und Deutschland sowie den Windkraftbereich in Rumänien) bei EUR 430 Mio. zu liegen kommen. Aufgrund der niedrigen Wasserführung hatten wir mit einem niedrigeren Ergebnis gerechnet, sehen die Bestätigung also positiv. 

Erste Bank

  

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Verbund dreht an der Preisschraube für Strom und Gas

Die Marktpreise für Strom hätten sich seit 2016 mehr als verdoppelt, argumentiert der Anbieter. Nun steigt der Strompreis um neun Prozent, der Gaspreis um 7,6 Prozent.

https://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/5573969/Verbund-dreht-an-der-Preisschraub e-fuer-Strom-und-Gas

  

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Anstieg der Großhandelspreise Strom setzt sich fort
Österreichischer Strompreisindex über 50 % höher als im Vorjahr

Der Österreichische Strompreisindex (ÖSPI) steigt im März weiter. Insgesamt befindet er sich damit auf dem höchsten Stand seit September 2012. Gegenüber dem Vormonat Februar 2019 beträgt der Anstieg 2,2 %. Im Vergleich zum März des Vorjahres liegt der ÖSPI um 51,2 % höher. Bezogen auf das Basisjahr (2006 = 100) erreicht der ÖSPI im März 2019 einen Indexstand von 97,8 Punkten. Der Grundlastpreis (Index 102,4 Punkte) steigt gegenüber dem Vormonat um 2,3 % und im Jahresvergleich um 52,4 %. Der Spitzenlastpreis (Index 88,04 Punkte) weist im Monatsvergleich ein Plus von 2 % und im Jahresvergleich ein Plus von 48,5 % auf.

Der ÖSPI erfasst nur das Produkt Strom (Strom-Großhandelspreise) und berücksichtigt keine Netzgebühren, Steuern oder Abgaben. Der Gesamtpreis für Strom teilt sich bei EndkonsumentInnen in knapp 40 % auf die Energiekomponente und 60 % auf Netzgebühren, Steuern und Abgaben auf.

  

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"Presse": Verbund-AR-Chef Roiss tritt zurück

Laut Bericht will er heute Finanzminister Löger davon informieren - Hintergrund: Stärkerer Einfluss auf Staatsbeteiligungen über neue ÖBAG

Gerhard Roiss, der Aufsichtsratsvorsitzende des zu 51 Prozent der Republik gehörenden börsennotierten Stromkonzerns Verbund, wird laut einem Bericht der "Presse" (Mittwoch-Ausgabe) heute bei einem Treffen mit Finanzminister Hartwig Löger (ÖVP) seinen Rücktritt erklären.
Roiss, der bis 2015 Chef des heimischen Öl- und Gaskonzerns OMV war, wurde 2017 zum Verbund-AR-Vorsitzenden gewählt. Sein Mandat endet regulär erst 2020. Roiss war für die Zeitung für eine Stellungnahme nicht zu erreichen.

Sein Rücktritt kommt dem Bericht zufolge jedoch nicht überraschend. Er steht laut "Presse" im engen Zusammenhang mit der Reform der Staatsholding ÖBIB, die nun ÖBAG heißt und eine AG ist. Löger will mit dieser Reform dem Bund bekanntlich wieder mehr Einfluss auf das Beteiligungsmanagment der staatseigenen Unternehmen geben. Neu ist, dass nun auch der Verbund der Staatsholding unterstellt wird. Das, so die Zeitung, bedeute praktisch, dass ein Vertreter der ÖBAG in allen Beteiligungsunternehmen - so auch im Verbund - den Aufsichtsratsvorsitz einnehmen werde.

Diese Vorstellung hatte schon dem OMV-AR-Chef Peter Löscher nicht behagt, er hatte ja deshalb im Herbst 2018 in einem Brief an Löger erklärt, dass er seine Funktion bei der OMV-Hauptversammlung im Frühjahr 2019 zurücklegen werde - das Aktionärstreffen findet am 14. Mai statt. In besagtem Schreiben brachte Löscher auch zum Ausdruck, wie sehr ihm der zunehmende Staatseinfluss auf die Geschicke der OMV missfalle.

  

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>Gerhard Roiss, der Aufsichtsratsvorsitzende des zu 51 Prozent
>der Republik gehörenden börsennotierten Stromkonzerns Verbund,
>wird laut einem Bericht der "Presse" (Mittwoch-Ausgabe) heute
>bei einem Treffen mit Finanzminister Hartwig Löger (ÖVP)
>seinen Rücktritt erklären.


Verbund-Aufsichtsratschef Gerhard Roiss wird zurücktreten
Gerhard Roiss wird bei einem Treffen mit Finanzminister Hartwig Löger seinen Rücktritt als Aufsichtsratschef des Verbund erklären. Er dürfte die Einflussnahme von Türkis-Blau unterschätzt haben.

der Artikel (Paywall):

https://diepresse.com/home/premium/5578403/VerbundAufsichtsratschef-Gerhard-Roiss-wird-zu ruecktreten

  

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Vorsitzender des Aufsichtsrats legt Mandat zurück

Der Vorsitzende des Aufsichtsrats der VERBUND AG, Gerhard Roiss, hat heute mitgeteilt, dass er mit Ablauf der Hauptversammlung 2019 nicht mehr als Mitglied des Aufsichtsrats der VERBUND AG zur Verfügung stehen wird.

  

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Außer Verbund-AR-Chef Roiss tritt auch Vize Süß ab - "Kurier"
"An der Zeit, neuen Gesichtern Platz zu machen" - Zeitung vermutet Neuaufstellung der Staatsholding ÖBAG als Auslöser

Neben Verbund-Aufsichtsratschef Gerhard Roiss, der seine Funktion bei der Hauptversammlung des Stromkonzerns am 30. April abgeben will, geht zu dem Zeitpunkt auch Vize-Chef Michael Süß, berichtete der "Kurier" an Donnerstag online. Der deutsche Manager habe am Donnerstag seine Kollegen im Aufsichtsrat über seinen bevorstehenden Abgang informiert.

Als Grund soll Süß, ebenfalls Mitglied des Aufsichtsratspräsidiums, lediglich genannt haben, es sei "an der Zeit, neuen Gesichtern Platz zu machen". Tatsächlich, mutmaßt die Zeitung, dürfte die Neuaufstellung der Staatsholding ÖBAG der Auslöser sein. Die Holding will ja künftig eigene Vertreter an die Spitze der Aufsichtsräte der Beteiligungsunternehmen setzen. An der Verbund AG hält die Republik Österreich 51 Prozent. Der Verbund ressortiert zum Finanzministerium, der Staatsanteil wird aber von der ÖBAG verwaltet.

Süß ist Präsident des Verwaltungsrates des Schweizer Technologiekonzerns Oerlikon

  

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Verbund aus Getec-JV zu Energiecontracting ausgestiegen
"Markt zunehmend unattraktiv geworden" - Früherer deutscher Partner betreut Kundenanlagen weiter

Der Verbund-Stromkonzern ist aus der vor drei Jahren mit der deutschen Getec geschmiedeten Contracting-Allianz wieder ausgestiegen. Im Jänner wurde das 50:50-Joint-Venture Verbund Getec Energiecontracting GmbH aufgelöst, der österreichische Partner gab seinen Hälfteanteil an Getec. Das berichtete die Zeitschrift "Building Times" des Immobilien Magazin Verlag am Freitag, der Verbund bestätigte das.

Ziel des Joint Venture war die Akquisition von Contractingkunden im Bereich industrieller Wärme und Kälteanlagen. Der Markt für diese Anwendungen sei im Lauf der Geschäftstätigkeit des Gemeinschaftsunternehmens unter anderem aufgrund des Zinsniveaus zunehmend unattraktiv geworden, erklärte der Verbund dazu auf APA-Anfrage. Im Zuge einer strategischen Fokussierung auf die "stromnahen" Dienstleistungen bei PV, Großspeichern und Wasserstoff sei diesen Geschäftszweigen der Vorzug gegeben worden.

Durch den früheren deutschen Partner sei hinsichtlich der Kundenanlagen für einen nachhaltigen Weiterbetrieb gesorgt.

  

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380 kV-Hochspannungsleitung im Bundesland Salzburg mit einer Länge von über 100 Kilometern darf gebaut werden
Bundesverwaltungsgericht hat die Beschwerden abgewiesen und die Stromleitung zum Lückenschluss des Hochspannungsnetzes in Österreich genehmigt

Das Bundesverwaltungsgericht teilt mit, dass über die Beschwerden von Gemeinden, Bürgerinitiativen, Umweltorganisationen, dem Umweltanwalt sowie Einzelpersonen betreffend den Bescheid der Salzburger Landesregierung zur Errichtung und zum Betrieb einer 380 kV-Hochspannungsleitung im Bundesland Salzburg entschieden wurde.

Im Zuge des Beschwerdeverfahrens vor dem Bundesverwaltungsgericht wurden zur ergänzenden und umfassenden Überprüfung der Auswirkungen des Projektes auf die Umwelt zahlreiche Sachverständige zu folgenden Themenbereichen beigezogen: Bodenschutz und Landwirtschaft, Betriebs- und Baustellenlärm, Elektrotechnik, Energiewirtschaft, Forstwesen/Wald, Geologie/Hydrogeologie/Geotechnik, Gewässerschutz, Humanmedizin, Luftreinhaltung, Naturschutz, Verkehr, Verkehrslärm, Wildbach- und Lawinenschutz sowie Wildökologie/Veterinärmedizin.

Das Bundesverwaltungsgericht hat keine schwerwiegenderen Auswirkungen des geplanten Projektes auf die Umwelt, als im behördlichen Verfahren bereits berücksichtigt wurden, festgestellt. Nach umfassender und detaillierter Prüfung wies der zuständige Senat bestehend aus 3 Richterinnen die Beschwerden ab und genehmigte das Projekt der 380 kV-Hochspannungsleitung zur Schließung der Lücke im österreichischen Hochspannungsnetz. Einige Auflagen wurden abgeändert, angepasst oder ergänzt.

Das Bundesverwaltungsgericht sah keinen Grund, die von der Behörde vorgenommene Interessensabwägung zu Gunsten des Vorhabens zu ändern, da die öffentlichen Interessen an der Stromversorgung im Verhältnis zum Naturschutz überwiegen.

Eine Erdverkabelung war nicht Gegenstand im Beschwerdeverfahren, daher war diese Variante lediglich als mögliche Alternativlösung von Seiten der Sachverständigen zu prüfen. Diese allfällige Alternative erwies sich allerdings als nicht dem Stand der Technik entsprechend.

Die Revision wurde in zwei Punkten zugelassen – einerseits im Hinblick auf die Judikaturentwicklung zur Frage der Zuständigkeit der belangten Behörde in einem bundesländerübergreifenden Projekt sowie andererseits in der Frage der Auswirkungen des EuGH-Urteils betreffend Abholzungen zum Zweck der Umwandlung in eine andere Benutzungsart durch Trassenaufhiebe im UVP-Genehmigungsverfahren.

Das Erkenntnis des Bundesverwaltungsgerichtes ist in Kürze auf der Website des BVwG unter www.bvwg.gv.at abrufbar.

  

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Quelle: Verbund - Presseaussendung

380 kV-Salzburgleitung: Bundesverwaltungsgericht bestätigt positiven UVP-Bescheid
Zentrales Projekt zur Erreichung der österreichischen Klima-Ziele

Das Bundesverwaltungsgericht in Wien hat mit Erkenntnis vom 05.03.2019 die Umweltverträglichkeit eines der wichtigsten Infrastrukturprojekte der Republik bestätigt. Die Salzburgleitung ist ein wesentlicher Faktor zur Erreichung der österreichischen Klimaziele. APG sichert damit die Stromversorgung Salzburgs und erhöht maßgeblich die Versorgungssicherheit für ganz Österreich. Mit einer Verfahrensdauer von 77 Monaten (1. Instanz und Verfahren vor dem Bundesverwaltungsgericht) ist es eines der am längsten geprüften Infrastrukturprojekte Österreichs. Das Investitionsvolumen beläuft sich auf rund 800 Millionen Euro.

APG schafft Basis für Erreichung der österreichischen Klimaziele

Das Bundesverwaltungsgericht (BVwG) hat heute ein positives Erkenntnis erlassen und damit den erstinstanzlich positiven UVP-Bescheid der Salzburger Landesregierung für die 380-kV-Freileitung in Salzburg rechtskräftig bestätigt. Die Beschwerden wurden abgewiesen. „Das Erkenntnis des Bundesverwaltungsgerichts ist ein wichtiger Meilenstein für die Energie-Infrastruktur Österreichs. Mit der Salzburgleitung schafft APG die Voraussetzung, dass der geplante massive Ausbau der Erneuerbaren wie Wind und Photovoltaik ins Stromnetz integriert und die langfristige sichere Stromversorgung Österreichs garantiert werden können. Aufgrund der hohen Dringlichkeit der Salzburgleitung werden wir so rasch wie möglich mit dem Bau beginnen“, betonen Gerhard Christiner und Thomas Karall, Vorstände des überregionalen Stromnetzbetreibers Austrian Power Grid (APG).

Salzburgleitung schließt Lücke zwischen Osten und Westen

Die 380-kV-Salzburgleitung ist ein wesentliches Projekt zur Vollendung des 380-kV-Sicherheitsrings der APG. Dieser Ring ist das Rückgrat der österreichischen Stromversorgung. „Darüber hinaus ist die Salzburgleitung ein zentrales Projekt zur Erreichung der österreichischen Klimaziele“, betonen Karall und Christiner. Sie verbindet die Windkraft-Hotspots im Osten des Landes mit den Pumpspeicherkraftwerken im Westen. Überschüssiger Windstrom, der nicht vor Ort verbraucht wird, kann so zu den „grünen Batterien“, den Speicherkraftwerken in den Alpen, transportiert und dort gespeichert werden. Bei Bedarf kann der Strom dann wieder von den Speicherkraftwerken abgerufen werden. So können die erneuerbaren Energieträger effizient genutzt werden und die #mission2030 - österreichische Stromversorgung durch 100 % Erneuerbare - auch tatsächlich umgesetzt werden.

Versorgungssicherheit für Salzburg

Das Bundesland Salzburg bezieht durchschnittlich mehr als 50 Prozent des benötigten Stroms aus dem Netz der APG. „Die neue Salzburgleitung ist für die Umsetzung des neuen Netzkonzepts der Salzburg Netz GmbH unbedingt notwendig und gewährleistet auch für die Zukunft die Versorgungssicherheit im Bundesland Salzburg “, so Christiner.

APG investiert rund 800 Millionen Euro: wichtiger Wirtschaftsimpuls

Karall unterstreicht auch die ökonomische Bedeutung des Projektes: „Das Investitionsvolumen beläuft sich, auch aufgrund der langen Verfahrensdauer, auf inzwischen rund 800 Millionen Euro. Damit können laut einer Studie des Industriewissenschaftlichen Institutes über die Bauzeit rund 7000 Arbeitsplätze in Österreich geschaffen werden, etwa 2250 davon alleine in Salzburg.“

Umweltverträgliches Projekt: Mehr Demontagen als Neubauten

In einigen Abschnitten können Leitungen der Salzburg Netz GmbH mit der neuen Salzburgleitung mitgeführt werden. Teil des Projekts ist zudem die Demontage alter 220-kV-Leitungen der APG. „In Summe wird es in Salzburg künftig 65 Leitungskilometer und 229 Maste weniger geben als heute“, erklärt Salzburgleitung-Projektleiter Wolfgang Hafner.

Der Neubau umfasst eine Länge von 128 Kilometern zwischen den Umspannwerken Salzburg in Elixhausen (Flachgau) und Tauern in Kaprun (Pinzgau). Wichtiger Teil des Projektes sind neue Abstützungen der Verteilnetzte in OÖ durch das neue Umspannwerk Wagenham und in Salzburg mit dem neuen Umspannwerk Pongau. Die Trassenführung der 380-kV-Salzburgleitung verläuft so, „dass die Auswirkungen auf Mensch und Natur so gering wie möglich sind“, so Hafner.

  

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Strom-Großhandelspreise weiterhin steigend
Österreichischer Strompreisindex auf höchstem Stand seit Juli 2012

Der Österreichische Strompreisindex (ÖSPI) steigt im April 2019 weiter. Insgesamt befindet er sich damit auf dem höchsten Stand seit Juli 2012. Gegenüber dem Vormonat März 2019 beträgt der Anstieg 1,8 %. Im Vergleich zum April des Vorjahres liegt der ÖSPI um 51 % höher. Bezogen auf das Basisjahr (2006 = 100) erreicht der ÖSPI für den März 2019 einen Indexstand von 99,59 Punkten.

Der Grundlastpreis (Index 104,27 Punkte) steigt gegenüber dem Vormonat um 1,9 % und im Jahresvergleich um 52 %. Der Spitzenlastpreis (Index 89,64 Punkte) weist im Monatsvergleich ein Plus von 1,8 % und im Jahresvergleich ein Plus von 48,5 % auf.

Der ÖSPI erfasst nur das Produkt Strom (Strom-Großhandelspreise) und berücksichtigt keine Netzgebühren, Steuern oder Abgaben. Der Gesamtpreis für Strom teilt sich beim Endkonsumenten mit knapp 40 % auf die Energiekomponente und zu 60 % auf Netzgebühren, Steuern und Abgaben auf.

  

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Verbund-Konzerngewinn 2018 nach Einmaleffekten gestiegen
Konzernergebnis stieg um 43,7 Prozent auf 433,2 Mio. Euro - Schwache Wasserführung belastete EBITDA - Dividendenvorschlag bei unverändert 42 Cent je Aktie

Der börsennotierte Energiekonzern Verbund hat im Vorjahr nach positiven Einmaleffekten den Gewinn deutlich gesteigert. Das bereinigte Ergebnis und das EBITDA gingen aber unter anderem wegen der schwachen Wasserführung zurück. Für 2018 wird eine stabile Dividende von 42 Cent je Aktie vorgeschlagen, teilte der Verbund am Mittwoch mit.
Das Konzernergebnis stieg bedingt durch positive Einmaleffekte um 43,7 Prozent auf 433,2 Mio. Euro. Das EBITDA (Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen) sank wegen der geringen Wasserführung um 6,3 Prozent auf 864,2 Mio. Euro. Die Einmaleffekte resultierten vor allem aus Wertaufholungen im Wasserkraftbereich in Österreich und Deutschland sowie im Windkraftbereich in Rumänien. Insgesamt wurden im Konzernergebnis positive Einmaleffekte von 91,0 Mio. Euro verzeichnet, im EBITDA von 0,8 Mio. Euro.

Bereinigt um diese Einmaleffekte sank das EBITDA um 4,0 Prozent auf 863,5 Mio. Euro, das Konzernergebnis um 3,5 Prozent auf 342,2 Mio. Euro. Diese Entwicklung sei unter anderem auf die schwache Wasserführung zurückzuführen, die vor allem im dritten und vierten Quartal extrem niedrig gewesen sei, so der Verbund. Der Erzeugungskoeffizient der Laufwasserkraftwerke sei mit 0,94 um 5 Prozentpunkte unter dem Vergleichswert des Vorjahrs und um 6 Prozentpunkte unter dem langjährigen Durchschnitt gelegen. Der Umsatz sank um 2,2 Prozent auf 2,85 Mrd. Euro.

Die Ausschüttungsquote bezogen auf das berichtete Konzernergebnis für 2018 wird mit 33,7 Prozent angegeben, bezogen auf das um Einmaleffekte bereinigte Konzernergebnis mit 42,6 Prozent.

Für das laufende Geschäftsjahr erwartet der Verbund auf Basis einer durchschnittlichen Eigenerzeugung aus Wasser- und Windkraft sowie der Chancen- und Risikolage ein EBITDA zwischen rund 1,05 Mrd. und rund 1,2 Mrd. Euro sowie ein Konzernergebnis zwischen rund 440 und rund 540 Mio. Euro. Der Verbund plant für das Geschäftsjahr 2019 eine Ausschüttungsquote zwischen 40 und 45 Prozent bezogen auf das um Einmaleffekte bereinigte Konzernergebnis in Höhe zwischen rund 440 Mio. und 540 Mio. Euro.

  

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Verbund verdoppelt Investitionen - Auch Ausbau der Wasserkraft
Free Cashflow als "Treibstoff" für Investments, Schuldenabbau - Anzengruber: Mehr Engagement bei PV für Privat- und Businesskunden geplant - Winter 2019/20 letzte Kohlenutzung in Mellach - GRAFIK

Der börsennotierte Verbund-Stromkonzern verdoppelt seine Investitionen für den Drei-Jahres-Zeitraum 2019-21. Rund ein Drittel der geplanten knapp 2 Mrd. Euro soll dabei in den Ausbau der Wasserkraft fließen, fast die Hälfte in den Netzausbau, hieß es am Mittwoch im Bilanzpressegespräch. In den Jahren 2016 bis 2018 hatte der Verbund insgesamt 1 Mrd. Euro investiert.

In der Wasserkraft nimmt der Verbund Effizienzsteigerungen bestehender Kraftwerke vor, verfolgt aber auch den Bau neuer Anlagen. Insgesamt könne aus der Wasserkraft-Projektpipeline ein Erzeugungsvolumen von zusätzlich 500 Gigawattstunden (GWh) abgeleitet werden, sagte Generaldirektor Wolfgang Anzengruber: "Ohne Wasserkraft liegt Österreich bei den Erneuerbaren am Boden", meinte Anzengruber. In Österreich kämen 50 bis 60 Prozent des Stroms aus dieser Erzeugungsart.

2018 erzeugte der Verbund 29.518 GWh aus erneuerbaren Energien, trockenheitsbedingt etwas weniger als 2017 (30.639 GWh). Der Erzeugungskoeffizient der Laufkraftwerke sank von 0,99 auf 0,94. Die schlechte Wasserführung im zweiten Halbjahr habe zu "massiven Einbußen in der Stromerzeugung" geführt, so Anzengruber. Die Windkrafterzeugung sank auf 834 (952) GWh.

Bis 2021 will der Verbund mehr als 600 Mio. Euro in den Hydro-Bereich investieren, mehr als 900 Mio. Euro in die Netze. "Wir können uns das leisten", sagte Finanzvorstand Peter Kollmann unter Hinweis insbesondere auf den Free Cashflow, der 2018 mit 415 Mio. Euro etwa auf Vorjahresniveau gelegen ist. Diese "transparente Zahl" sei der "Treibstoff", der Investitionen, den Abbau von Schulden und eine Verbesserung der Kapitalstruktur ermögliche. Die Nettoschulden verringerte der Verbund voriges Jahr weiter auf 2,56 (2,84) Mrd. Euro - oder etwa das Dreifache des EBITDA -, 2016 hatten sie noch 3,22 Mrd. Euro betragen. In Sachanlagen wurden voriges Jahr 293 Mio. Euro investiert, nach 231 und 255 Mio. Euro in den beiden Jahren davor.

Bei den "neuen Erneuerbaren" will der Verbund von den Mengen, die bis 2030 in Österreich dazukommen, einen Anteil von 20 bis 25 Prozent stellen, kündigte Anzengruber an. Bei Windkraft verfügt man über 153 Anlagen mit 418 MW Gesamtleistung (davon 44 mit 106 MW in Österreich, 88 mit 226 MW in Rumänien, die restlichen 21 Anlagen mit 86 MW in Deutschland.

"Noch stärker engagieren" will sich der Konzern laut Anzengruber bei PV-Strom für Privatkunden. Aktuell gebe es hier 4.500 Photovoltaik-Anlagen mit rund 340.000 m2 Modulfläche und rund 34 MW (34.000 kWp) installierter Leistung; die Aktivitäten laufen hier über die 50-Prozent-Tochter Solavolta. Auch bei PV-Strom für Businesskunden wolle man "stärker tätig werden", kündigte Anzengruber an, etwa bei Gemeinschaftsanlagen für die Industrie. Die Möglichkeit von PV-Strom aus nicht agrarisch genutzten Freiflächenanlagen sollte - inklusive einer Förderung - im geplanten neuen Erneuerbaren-Ausbau-Gesetz (EAG 2020) einen Niederschlag finden, wünscht sich der Verbund-Chef.

Die letzte Kohlenutzung des Verbund - im Fernheizkraftwerk Mellach in der Steiermark (mit 246 MW Leistung) soll mit Ende der Heizsaison 2019/20 beendet werden, sagte Anzengruber. Derzeit wird dort Fernwärme für den Großraum Graz erzeugt.

Das Gas-Kombi-Kraftwerk Mellach mit 838 MW Leistung setzt der Verbund zur Stromnetz-Stabilisierung ein, dafür gibt es auch finanzielle Abgeltungen. Insgesamt verringerte der Verbund die Wärmekraft-Erzeugung 2018 um 28 Prozent oder um 615 auf 1.611 GWh. Dabei produzierte das Gas-Kombi-Kraftwerk durch einen geringeren Einsatz fürs Engpassmanagement mit 915 GWh um 550 GWh weniger Strom (-38 Prozent), das Steinkohlekraftwerk mit 696 GWh um 65 GWh weniger Fernwärme (-14 Prozent).

Mellach wird vom Verbund außerdem zu einem Standort für Zukunftstechnologien entwickelt. Einerseits werden Großbatterien speziell für die E-Mobilität getestet, zudem wird direkt beim Gaskraftwerk ein Hochtemperatur-Elektrolyse-Pilotprojekt mit der TU Graz zur zukunftsträchtigen Wasserstoff-Technologie verfolgt, wie Anzengruber sagte.

Der Netzausbau sei für die Versorgungssicherheit notwendig, betonte der Verbund-Chef. Die Tochter Austrian Power Grid (APG) ist "der" unabhängige Übertragungsnetzbetreiber in Österreich. Auf diesen 3.400 km Leitung wurden voriges Jahr 47.149 GWh Strom transportiert, rund 70 Prozent des heimischen Strombedarfs. Allerdings setzt gerade die vermehrte Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien das Netz starken Belastungen aus. 2018 musste die APG an 277 Tagen stabilisierend eingreifen, nach 301 Tage 2017. Die Redispatch-Mengen seien dabei mit 3,5 (4,6) GWh erheblich gewesen, so Anzengruber. Auch habe für 3.890 (5.678) Stunden der Börse-Intraday-Handel wegen drohender Engpässe gestoppt werden müssen. Es gebe also noch "keine Entwarnung für die Zukunft". Eine 100-prozentige Grünstrom-Versorgung in Österreich werde es ohne Netzausbau nicht geben. Immerhin werde künftig rund die Hälfte der Strommenge vom Sommer in den Winter "geschoben" werden müssen, auch mit Speichern.

Über die kürzlich erfolgte gerichtliche Freigabe für die 380-kV-Salzburgleitung in zweiter Instanz freut sich Anzengruber, doch gebe es noch eine Einspruchsfrist. Man erhoffe aber für Mitte 2019 die endgültige Freigabe. "Falls wir im Sommer den Baubeschluss fassen können, könnten wir Ende 2019 mit der Bauvorbereitung beginnen", sagte Anzengruber. Die Bauzeit werde dann drei Jahre betragen. Der Verbund-Chef erinnerte daran, dass allein das Genehmigungsverfahren 77 Monate gedauert hat.

  

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Verbund erhöhte Gewinnausblick für 2019 stark - Strompreiszuversicht
Aussichten Investoren zu wenig: Aktie deutlich im Minus - Für 2018 gleiche Dividende trotz Belastung durch Trockenheit - Wasserkraft- und Netzausbau - Kohlenutzung in Mellach läuft bald aus - GRAFIK

Der Verbund-Stromkonzern legt sich für 2019 die Latte höher. Operativer Gewinn und Nettoergebnis sollen um einiges über 2018 liegen - den Investoren offenbar zu wenig, denn die Aktie stand am Mittwoch unter Druck. Optimistisch stimmen den Verbund erwartete Anstiege bei den Strom-Absatzpreisen. Seine Investitionen will der Konzern bis 2021 im Vergleich zu den vergangenen drei Jahren verdoppeln.

"2019 wird ein gutes Jahr sein", meinte Generaldirektor Wolfgang Anzengruber im Bilanzpressegespräch und verwies etwa auf den starken Cashflow. "Wir glauben, dass wir auch in den nächsten Jahren gut aufgestellt sind - trotz der Volatilitäten im Markt", so Finanzvorstand Peter Kollmann. Die Absatzpreise sollten für den Verbund von im Vorjahr 29,3 Euro/Megawattstunde (MWh) heuer auf 36,9 Euro und 2020 auf 47,3 Euro klettern, möglicherweise sogar noch stärker, je nach Hedging-Erfolgen.

An den rund 469.000 Strom- und Gas-Haushaltskunden des Verbund sind die Strom-Großhandelspreisanstiege nicht spurlos vorübergegangen. Für sie steigen die Gesamtkosten wie seit Februar bekannt um 9 Prozent bei Strom und um 7,6 Prozent bei Gas. Als einer der letzten in der Branche habe man diese Erhöhung vornehmen müssen, mittelfistig sehe man aber eher eine Stagnation auf diesem Niveau, meinte Anzengruber. Aber natürlich müsse auch der Konsument den erheblichen Investitionsbedarf mittragen. Seine Investitionen für den Drei-Jahres-Zeitraum 2019-21 will der Verbund gegenüber 2016-18 verdoppeln. Rund ein Drittel der geplanten knapp 2 Mrd. Euro soll in den Ausbau der Wasserkraft fließen, knapp ein Drittel im Hydro-Bereich, fast die Hälfte in den Netzausbau. In den letzten drei Jahren hat der Verbund insgesamt 1 Mrd. Euro investiert.

2018 erzeugte der Verbund 29.518 GWh aus erneuerbaren Energien, trockenheitsbedingt etwas weniger als 2017 (30.639 GWh) - mit Effizienzsteigerungen bestehender Anlagen und neuen Wasserkraftwerken sollen 500 GWh Erzeugung hinzukommen. Auch das Kaprun-Projekt Limberg III könnte wieder geprüft werden: "Wir bauen nur, wenn etwas wirtschaftlich ist", so Anzengruber. Abhängig sei das von der langfristigen Strompreisentwicklung ("die nächsten zwei Jahre helfen nicht"), vom CO2-Preis (hier plädiert der Verbund-Chef für einen Mindestpreis) und von staatlichen Unterstützungen.

Bei den "neuen Erneuerbaren" will der Verbund von den Mengen, die bis 2030 in Österreich zusätzlich geplant sind, 20 bis 25 Prozent Anteil stellen. "Noch stärker engagieren" will sich der Konzern bei PV-Strom für Privatkunden. Aktuell gebe es hier 4.500 Photovoltaik-Anlagen mit rund 340.000 m2 Modulfläche und rund 34 MW (34.000 kWp) installierter Leistung; die Aktivitäten laufen hier über die 50-Prozent-Tochter Solavolta.

Die letzte Kohlenutzung des Verbund - im Fernheizkraftwerk Mellach in der Steiermark (mit 246 MW Leistung) - soll mit Ende der Heizsaison 2019/20 auslaufen, sagte Anzengruber. Derzeit wird dort Fernwärme für den Großraum Graz erzeugt. Das Gas-Kombi-Kraftwerk Mellach (838 MW) setzt der Verbund zur Stromnetz-Stabilisierung ein. Insgesamt verringerte der Verbund die Wärmekraft-Erzeugung 2018 um 28 Prozent oder um 615 auf 1.611 GWh, beim Gaskraftwerk um 38 Prozent und bei der Fernwärmeanlage um 14 Prozent.

Der Netzausbau sei für die Versorgungssicherheit notwendig, betonte der Verbund-Chef. Über die kürzlich erfolgte gerichtliche Freigabe für die 380-kV-Salzburgleitung in zweiter Instanz freut er sich, doch gebe es noch eine Einspruchsfrist. Man erhoffe aber für Mitte 2019 die endgültige Freigabe. "Falls wir im Sommer den Baubeschluss fassen können, könnten wir Ende 2019 mit der Bauvorbereitung beginnen", sagte Anzengruber. Die Bauzeit werde dann drei Jahre betragen.

Die Übertragungsnetz-Tochter Austrian Power Grid (APG) musste 2018 an 277 Tagen stabilisierend eingreifen, nach 301 Tagen 2017. Wegen der volatilen Erneuerbaren-Stromerzeugung gebe es "keine Entwarnung für die Zukunft".

Für 2019 erwartet der mehrheitlich staatliche Verbund bei einer mittleren Wasser- und Windkrafterzeugung ein Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) von 1,05 bis 1,2 Mrd. Euro und ein Konzernergebnis von 440 bis 540 Mio. Euro. Die Verbund-Aktien lagen zuletzt kurz vor 13 Uhr mit 41,7 Euro um 5,23 Prozent unter Vortagesschluss, das Tagestief von 40,62 Euro am Vormittag hatte einem Minus von 7,7 Prozent entsprochen. Voriges Jahr hatten die Titel allerdings kräftig um 85 Prozent zugelegt, und heuer war der Verbund das wertvollste Unternehmen an der Wiener Börse.

  

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Der Traum von der grünen Nummer eins

Banken geben dem Unternehmen eine halbe Milliarde Euro Kredit. Die Besonderheit: Die Verzinsung ist nicht an die Bonität des Konzerns geknüpft, sondern an die Entwicklung seines Nachhaltigkeitsratings. Ein Unikum weltweit.

https://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/5595248/Der-Traum-von-der-gruenen-Nummer- eins

  

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Ergebnis 2018 und Ausblick unter den Erwartungen 

Der Verbund konnte im abgelaufenen Geschäftsjahr 2018 die Konsensuserwartungen nicht ganz erfüllen aufgrund einer sehr niedrigen Wasserführung. Der Erzeugungskoeffizient der Laufwasserkraftwerke lag mit 0,94 um 5 Prozentpunkte unter dem Vergleichswert des Vorjahrs und um 6 Prozentpunkte unter dem langjährigen Durchschnitt. Zusammen mit niedrigeren Erlösen aus Flexibilitätsprodukten und einem geringeren durchschnittlichen Absatzpreis (2018: EUR 29,3/MWh ggü. 2017: EUR 30,4/WWh) führte dies zu einem Umsatzminus von 2,2% auf EUR 2,91 Mrd. Das EBITDA ging um 6,3% auf EUR 864,2 Mio. zurück während das Konzernergebnis aufgrund von Einmaleffekten (Wertaufholungen im Wasserkraftbereich in Österreich und Deutschland sowie den Windkraftbereich in Rumänien aufgrund gestiegener Strompreisprognosen) um mehr als 40% auf EUR 433,2 Mio. anstieg. Bereinigt um die Sondereffekte wäre das Konzernergebnis 2018 um 3,5% auf EUR 342,2 Mio. geschrumpft. Der Vorstand schlägt eine stabile Dividende von EUR 0,42/Aktie vor (Dividendenrendite von rund 1%). 

Ausblick

Für 2019 erwartet der Verbund ein EBITDA zwischen rund EUR 1,05 -1,20 Mrd. und ein Konzernergebnis zwischen rund EUR 440-540 Mio. Der Ausblick für das Investitionsvolumen wurde kräftig von EUR 368 Mio. auf EUR 528 Mio. angehoben. Aktuell hat der Verbund etwa 2/3 seiner 2019 Volumina zu einem durchschnittlichen Preis von EUR 37/MWh verkauft, sodass unsere Preisannahme von durchschnittlich EUR 43/MWh möglicherweise noch erreichbar scheint. Dennoch liegt der Ausblick 2019 etwas unter den aktuellen Konsensus-Schätzungen, auch die hohen Investitionen überraschen negativ. 

Erste Bank

  

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Michael Strugl: "Man soll mich an meiner Arbeit messen"

Der von der Landesregierung in Linz in den Verbund gewechselte Michael Strugl über seine Unternehmervergangenheit und den Vorteil des Staates als Aktionär

derstandard.at/2000099903646/Michael-Strugl-Man-soll-mich-an-meiner-Arbeit-messen

  

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RCB hebt Kursziel von 30,50 auf 38 Euro
Votum bleibt "Reduce"

Die Wertpapierexperten der Raiffeisen Centrobank (RBC) haben ihr Kursziel für die Aktien des Verbund von 30,50 auf 38 Euro angehoben. Das Anlagevotum für die Papiere des österreichischen Energielieferanten blieb hingegen unverändert bei "Reduce".

RCB-Analystin Teresa Schinwald verweist hinsichtlich der Preiszielanhebung auf die deutlich höheren Strompreise seit der letzten Unternehmensbewertung. Allerdings ist die aktuelle Kursentwicklung nicht mehr mit einer Korrelation zu den im neuen Jahr wieder leicht rückläufigen Strompreisen zu erklären, meint die Analystin und mahnt daher zur Vorsicht. Auch mittelfristig sieht die Analystin bei den Strompreisen kein großes Aufwärtspotenzial.

  

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Deutsche Bank hebt Kursziel von 37 auf 41 Euro
Votum bleibt weiter "Hold"

Die Wertpapierexperten der Deutsche Bank haben ihr Kursziel für die Aktien des Verbund von 37 auf 41 Euro angehoben. Das Anlagevotum für die Papiere des österreichischen Energielieferanten blieb hingegen fortwährend bei "Hold".

Analyst Duncan Scott verweist in seiner Studie hinsichtlich der Kurszielanhebung auf den Anstieg der Strompreise sowie auf die etwas geringeren Kapitalkosten und korrigiert bei seinen Ergebnisschätzungen entsprechend nach oben. Aufgrund der schwachen Vergleichsmetriken - P/E-Multiplikatoren und Sustainable Equity Cashflow (SEC) - reichte es jedoch nicht für eine Kaufempfehlung.

  

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Mega-Investitionen gegen Blackout

er österreichische Übertragungsnetzbetreiber Austrian Power Grid (APG) hat laut den beiden Vorständen Gerhard Christiner und Thomas Karall vor, in den nächsten zehn Jahren 2,5 Milliarden Euro zu investieren. Mit zwei Projekten soll noch heuer begonnen werden. Die 380-KV-Leitung in Salzburg wird die Pumpspeicherkraftwerke in Westösterreich mit den Windkraftwerken in Ostösterreich verbinden.



https://kurier.at/wirtschaft/mega-investitionen-gegen-blackout/400464304

  

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Was ist mit einer 380kV-Leitung durch Kärnten? Gibt es da nicht einmal noch einen Plan?
Ich dachte immer, das ganze soll ein Ring werden.

  

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>Was ist mit einer 380kV-Leitung durch Kärnten? Gibt es da
>nicht einmal noch einen Plan?
>Ich dachte immer, das ganze soll ein Ring werden.


Vermutlich kein dringender Bedarf weil eh 220kV-Leitung vorhanden lt. Grafik?

  

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>Vermutlich kein dringender Bedarf weil eh 220kV-Leitung vorhanden lt. Grafik?

Offenbar. Mich hat es nur gewundert, weil die Salzburger Leitung als das letzte noch fehlende Stück des 380kV-Ringes verkauft wurde.

Laut Wikipedia soll die Kärntner 220kV-Leitung bis 2023 auf 380kV ausgebaut werden.

  

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Verbund-HV - Anzengruber sieht Konzern gut für Zukunft aufgestellt
Höhere Stromgroßhandelspreise - CEO hofft zu 380 kV auf rasche Erledigung der Einsprüche - HV soll Schmid, Ohneberg neu in Aufsichtsrat wählen - AR-Chef Roiss und Vize Süß gehen vorzeitig

Der Stromkonzern Verbund sieht sich gut für die Zukunft aufgestellt. CEO Wolfgang Anzengruber verwies am Dienstag in der Hauptversammlung auf die seit über einem Jahr wieder steigenden Stromgroßhandelspreise und das hohe, CO2-freie Stromvolumen aus Wasserkraft. AR-Chef Gerhard Roiss, der mit Ablauf der HV seine Funktion zurücklegt, nannte die neue Strategie für die Zukunftsfähigkeit des Konzerns.
In der Hauptversammlung sollen zwei Aufsichtsräte neu ins Gremium gewählt werden, nachdem neben Aufsichtsratspräsident Roiss auch sein AR-Vize Michael Süß vorzeitig ausscheidet. Als neue Räte vorgeschlagen sind der Chef der Staatsholding ÖBAG, Thomas Schmid, und der Unternehmer und Vorarlberger Industriellen-Präsident Martin Ohneberg. Dass Schmid neuer AR-Chef des Verbund wird, steht außer Zweifel - darüber befindet jedoch der Aufsichtsrat in seiner konstituierenden Sitzung nach der HV, nicht die Aktionäre.

Trotz geringerer Wasserführung und herausfordernder Rahmenbedingungen habe der Verbund seine Position 2018 weiter verstärkt, betonte Anzengruber. Mit seiner zu 95 Prozent CO2-freien Stromerzeugung aus Wasserkraft sei der Verbund gut aufgestellt angesichts der nachgeschärften Pariser Klimaziele und der Vorgabe der Regierung, die heimische Stromversorgung bis 2030 bilanziell über das Jahr gesehen "zu 100 Prozent mit CO2-freiem Grünstrom" zu bewerkstelligen.

Die Kohleverstromung des Verbund in Mellach in der Steiermark - vertraglich noch für die Produktion von Fernwärme nötig - werde Ende der Wintersaison 2019/20 auslaufen, bekräftigte Anzengruber. Die benachbarte Gas-Kombi-Anlage in Mellach wiederum fährt nur zur Unterstützung der Versorgungssicherheit, also der Netzstabilisierung - ebenfalls vertraglich fixiert. Die Netztochter APG musste voriges Jahr an rund 300 Tagen netzstabilisierend eingreifen, mehr als vier mal so oft wie vor einem Jahrzehnt, so der Verbund-Chef.

Für die Inangriffnahme des 380-kV-Leitungsausbaues in Salzburg hofft Anzengruber - nach dem grünen Licht des Bundesverwaltungsgerichts als zweite UVP - auf eine rasche "Bewältigung" der Einsprüche. "Jetzt drängt die Zeit, sonst ist die Versorgungssicherheit weiter angespannt", betonte der CEO, der seiner Hoffnung Ausdruck gab, dass dieses 800-Mio.-Euro-Projekt "in nächster Zeit gestartet werden kann". Die Bauvorbereitungen sollen noch heuer starten.

  

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Verbund-HV - Stromkonzern will Rückenwind durch höhere Preise nutzen
Neben Wasserkraft auch mehr Engagement bei PV, Wind geplant - IVA-Rasinger: ÖBAG sollte in einem kleineren AR stärker vertreten sein - Aktionärsfragen zu 380 kV, Urlauben und Einlagezinsen

Der Verbund will "den Rückenwind durch die höheren Stromgroßhandelspreise nutzen", sagte CEO Wolfgang Anzengruber am Dienstag in der HV. Laut Finanzvorstand Peter Kollmann rechnet der Verbund für heuer mit im Schnitt 40 Euro pro Megawattstunde (MWh) Absatzpreis. Die Talsohle sei 2018 mit 29 Euro durchschritten worden, 2017 waren es 30 Euro/MWh. "Nun sind wir in einer Aufwärtsbewegung", so der CFO.
Für 2020 hatte Kollmann im Bilanzpressegespräch im März 47,3 Euro/MWh als Richtgröße genannt, eventuell sogar noch mehr, je nach den Hedging-Erfolgen.

Der Verbund-Stromkonzern will nicht nur durch den Ausbau der Wasserkraft, etwa durch Ertüchtigungen bestehender Anlagen, noch stärker in die "Erneuerbaren-Energiewelt" hineinwachsen, sondern auch durch noch mehr Aktivitäten im Bereich von Photovoltaik (PV) und Windkraft. Das betonte Verbund-Chef am Dienstag in der Hauptversammlung.

Das Dächer-Programm werde für die PV in Österreich aber nicht reichen, meinte Anzengruber mit Blick auf die #mission2030 der Regierung zu den Erneuerbaren-Zielen. "Da werden wir mit den Hausdächern nicht auskommen. Da braucht es mehr." Man werde sich auch Industrieunternehmen und Freiflächen zuwenden müssen: "Es geht nicht, dass es in Österreich keine Freiflächen-PV gibt." Als Voraussetzung dafür sei das Erneuerbaren-Energie-Gesetz (EAG) nötig.

Die gesamtösterreichische Wachstumsziele zum Strom aus Erneuerbaren bezeichnete der Verbund-Chef als "ambitioniert". Derzeit verfüge Österreich über 48 Terawattstunden (TWh) "Grünstrom", davon 42 TWh aus Wasserkraft. Die Wasserkraft soll bis 2030 auf 48 TWh zulegen. Das Windstromaufkommen soll um 11 bis 13 TWh auf rund 17 TWh erhöht werden und die PV-Strommenge um ebenfalls 11 bis 13 TWh auf 14 TWh, sodass in Summe 2030 dann 78 TWh aus Erneuerbaren bereitstehen.

Auch im Speicherbereich seien mehr Aktivitäten nötig - da gehe es nicht nur um Pumpspeicher, sondern auch um Power-to-Gas- und um Wasserstoff-Lösungen. Allein für den saisonalen Stromausgleich zwischen Sommer und Winter seien laut Experten Speicher für 10 TWh nötig, verfügbar seien derzeit lediglich 3 1/2 TWh, so Anzengruber.

Wasserstoff werde ein wesentlicher Träger der zukünftigen Dekarbonisierung sein, zeigte sich der Verbund-Chef überzeugt. Auch als Sektorkopplungs-Medium sei Wasserstoff geeignet. Für Batteriespeicher als Pufferlösung habe der Verbund drei Pilotprojekte laufen - ein tragfähiges Geschäftsmodell für Batterien fehle aber noch. Auch bedürfte es geeigneter Marktmechanismen dafür, egal ob man das dann Kapazitätsmärkte nenne oder anders.

An Industrie- und Gewerbekunden verkauft der Verbund jährlich rund 10 TWh Strom und ist hier mit 20 Prozent Marktanteil die Nummer 1. An die rund 470.000 Kleinkunden verkaufe man 2 TWh, mit 8 Prozent Marktanteil sei man die Nummer 3, so Anzengruber. An eigenem Strom hat der Verbund voriges Jahr 29.518 GWh aus erneuerbaren Energien (samt Wasserkraft) erzeugt, trockenheitsbedingt etwas weniger als 2017. Kollmann sagte heute, das dritte und das vierte Quartal seien "außerordentlich trocken" gewesen, historisch habe es in den letzten 100 Jahren kaum so trockene Quartale gegeben.

CFO Kollmann verwies auf den 3-Jahres-Investitionsplan des Verbund, der für 2019-21 mit fast 2 Mrd. Euro etwa doppelt so hohe Investitionen wie in den abgelaufenen drei Jahren vorsieht. Die Kraft auch für diese Investitionen habe man durch die deutliche Schuldenreduktion und durch drei Kostensenkungs- und Effizienzsteigerungsprogramme gewonnen.

Von Anlegerschützer Wilhelm Rasinger vom Interessenverband für Anleger (IVA) kamen etliche Anregungen und Fragen. So bezeichnete er das Aufsichtsgremium mit zehn Kapitalvertretern als zu groß. Sechs bis acht müssten auch reichen, meinte er, dabei sollte aber die Staatsholding ÖBAG stärker vertreten sein, nämlich mit zwei bis drei Leuten. Auch ein Vertreter des Streubesitzes im Aufsichtsrat gehe ihm ab. An den AR-Vertretern von EVN und Wien Energie - beide Unternehmen halten Anteile am Verbund - stieß sich Rasinger daran, dass dies AR-Funktionen von operativ tätigen Managern selbst wahrgenommen werden, etwa im Falle der EVN durch den Vorstandssprecher Stefan Szyszkowitz. Es wäre vielleicht angebracht, nicht auf direkte Organe zurückzugreifen, solang EVN und Wien beteiligt sind, meinte Rasinger.

An den Betriebsrat appellierte Rasinger, sie sollten vielleicht auch auf Vorstandsmitglieder einwirken, damit sie ihre Urlaubsrückstände aufbrauchen, also "nicht ausbeuterisch auf die notwendige Erholung verzichten". Bezüglich der Vorstände komme dem Betriebsrat gar keine Zuständigkeit zu, betonte Neo-Vorstandsdirektor Michael Strugl zu.

Das Engagement im Kleinkundenbereich stellte der IVA-Vertreter, der nach eigenen Angaben 250 Aktionäre mit über 6 Mio. Stimmen oder 3,5 Prozent des Streubesitzes vertritt, infrage. Dazu betonte Strugl, dass sich das Retail-Engagement sehr wohl rentiere - 2018 habe es bei 575,7 Mio. Euro Umsatz einen EBITDA-Beitrag von 6,7 Mio. Euro geleistet; die Werbeausgaben 2018 in diesem Bereich bezifferte Strugl mit 1,3 Mio. Euro.

Dass Vize-AR-Chef Michael Süss zu selten an Sitzungen teilgenommen habe, wie von Rasinger kritisiert, wollte AR-Chef Gerhard Roiss so nicht stehen lassen: Süss habe sehr wohl Beiträge als Aufsichtsrat geleistet, Abwesenheiten seien krankheitsbedingt gewesen, Süss sei zu einer AR-Sitzung sogar aus dem Krankenhaus telefonisch zugeschaltet gewesen.

Größere Rechtsstreitigkeiten hat der Verbund - nach der Bereinigung offener Themen mit der EVN für 12 Mio. Euro - nicht mehr anhängig, außer zum Drau-Hochwasser 2012, so Anzengruber in einer Fragenbeantwortung. Der zivilrechtlich beanspruchte Schadenersatz beträgt 108,5 Mio. Euro, die Forderungen werden dem Grunde und der Höhe nach bestritten.

Für CO2-Zertifikate musste der Verbund 2018 rund 16 Mio. Euro aufwenden, nämlich für rund 1 Mio. t CO2, "das wird sich aber reduzieren, wenn das Kohlekraftwerk Mellach aus dem Netz geht, also in rund einem Jahr", sagte Anzeingruber. An Einlagezinsen ist beim Verbund für die Veranlagung seiner Überschüsse nichts angefallen, so CFO Peter Kollmann.

Für die Salzburger 380-kV-Leitung plant die Verbund-Netztochter APG laut Kollmann noch immer mit einem Baubeginn im Herbst 2019. Zunächst warte die APG zu den Einsprüchen die Entscheidung zur Frage einer allfälligen Zuerkennung der aufschiebenden Wirkung ab. Klar sei aber, dass der Netzausbau wichtig für die Integration der Erneuerbaren sei, so der CFO.

Die Präsenz in der HV hatte Roiss zu Mittag mit 1.313 anwesenden oder vertretenen Aktionären mit 315,9 Mio. Aktien angegeben. Mit 51 Prozent hält die Republik Österreich die Mehrheit an der Verbund AG.

  

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Nach Roiss-Abgang - ÖBAG-Vorstand nun neuer Verbund-AR-Chef
Ohneberg neuer Aufsichtsrats-Vize - Personalia nach vorzeitigem Ausscheiden von Roiss und Süß notwendig, Mandat wäre noch bis 2020 gelaufen

Nach der heutigen Hauptversammlung des Stromkonzerns Verbund hat der Aufsichtsrat in seiner konstituierenden Sitzung den ÖBAG-Vorstand Thomas Schmid zum neuen Aufsichtsratsvorsitzenden und den Unternehmer und Vorarlberger Industriellen-Präsidenten Martin Ohneberg zum ersten stellvertretenden Vorsitzenden gewählt. Auf Arbeitnehmerseite folgt Veronika Neugeboren auf Hans Pfau, der in Pension geht.

Schmid folgt in dieser Position auf den ehemaligen OMV-Chef Gerhard Roiss, der seit 2017 als Verbund-Aufsichtsratschef fungierte und im Februar überraschend seinen Rücktritt per Ende April angekündigt hatte. Sein Rückzug steht laut Medienberichten im engen Zusammenhang mit der Reform der Staatsholding ÖBIB, die nun ÖBAG heißt und eine Aktiengesellschaft ist. Die AR-Mandate von Roiss und Süß wären noch bis 2020 gelaufen. Die ÖVP-FPÖ-Regierung wollte mit der Staatsholding-Reform dem Bund bekanntlich wieder mehr Einfluss auf das Management der Beteiligungen an den teilstaatlichen Unternehmen OMV, Post und Telekom Austria ermöglichen.

Die 51-Prozent-Beteiligung der Republik Österreich am Verbund ist im Finanzministerium geparkt und wird seit der Umwandlung von der Staatsholding ÖBIB zur ÖBAG im Februar 2019 über ein Management-Mandat der ÖBAG verwaltet. "Durch die Entsendung in den Aufsichtsrat von Verbund setzt die ÖBAG diese gesetzlichen Vorgaben um und übernimmt Verantwortung in einer der wichtigsten Beteiligungen ihres Portfolios", erklärte Schmid in einer Aussendung.

  

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"übernimmt Verantwortung" nennt man das,
wenn man sich überall reindrängt.

Diese komischen AR-Bestellungen durch ÖIAG/ÖBIB/ÖBAG haben z.B.
die OMV 100.000 Euro für eine A.o.HV gekostet.

  

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Verbund im ersten Quartal mit deutlich mehr Gewinn
Stromkonzern profitierte von höheren Absatzpreisen und überdurchschnittlich hoher Wasserführung - Konzernergebnis stieg um 46,5 Prozent auf 178,1 Mio. Euro

Der börsennotierte Stromkonzern Verbund hat im ersten Quartal 2019 von höheren Strompreisen und einer überdurchschnittlich hohen Wasserführung profitiert. Gewinn und Umsatz sind deutlich gestiegen. Für das Gesamtjahr ist der Verbund nun optimistischer, die Ergebnis- und Umsatzprognose wurde am unteren Ende der Bandbreite angehoben.

Die positiven energiewirtschaftlichen und operativen Rahmenbedingungen hätten im ersten Quartal zu stark steigenden Ergebnissen und einer deutlichen Verbesserung der Kennzahlen geführt, teilte der teilstaatliche Verbund am Mittwoch mit. Die reduzierte Kostenbasis und die weiter vorangetriebene Entschuldung des Konzerns seien Ergebnis der zahlreichen Maßnahmen der Vergangenheit und hätten diese positive Entwicklung unterstützt.

Das Konzernergebnis stieg um 46,5 Prozent auf 178,1 Mio. Euro, das EBITDA (Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen) um 28,9 Prozent auf 348,0 Mio. Euro. Deutlich positiv auf die Ergebnisentwicklung ausgewirkt habe sich der stark gestiegene durchschnittliche Absatzpreis, bedingt durch die gestiegenen Future- und Spotmarktpreise auf dem Großhandelsmarkt für Strom. Der Umsatz stieg um 28,7 Prozent auf 963,2 Mio. Euro.

Der Erzeugungskoeffizient der Laufwasserkraftwerke lag mit 1,21 um 4 Prozentpunkte über dem Vergleichswert des Vorjahres und um 21 Prozentpunkte über dem langjährigen Durchschnitt.

Positiv ausgewirkt hätten sich zudem ein höherer Ergebnisbeitrag aus dem Segment Netz sowie die Erfolge aus den Kostensenkungs- und Effizienzsteigerungsprogrammen der letzten Jahre, so der Verbund. Die Erlöse aus Flexibilitätsprodukten seien im Vergleich zum Vorjahresquartal im Wesentlichen aufgrund geringerer Erlöse aus dem Engpassmanagement, deutlich rückläufig gewesen.

Für das Gesamtjahr erwartet der Verbund auf Basis einer durchschnittlichen Eigenerzeugung aus Wasser- und Windkraft in den folgenden Quartalen nun ein EBITDA zwischen rund 1,1 Mrd. Euro (zuvor: 1,05 Mrd. Euro) und 1,2 Mrd. Euro. Das Konzernergebnis wird zwischen rund 470 Mio. (zuvor 440 Mio. ) und 540 Mio. Euro gesehen. Der Verbund plant eine Ausschüttungsquote zwischen 40 Prozent und 45 Prozent bezogen auf das um Einmaleffekte bereinigte Konzernergebnis.

Die heute bekannt gegebenen Zahlen lagen über den Erwartungen. Von der APA befragte Analysten hatten im Durchschnitt einen Umsatz von 908,3 Mio. Euro, ein EBITDA von 345,3 Mio. Euro und einen Nettogewinn von 174,8 Mio. Euro erwartet.

  

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Erwartungsgemäß starker Jahresauftakt 

Der Verbund startete mit einem starken 1. Quartal ins Jahr 2019 und präzisierte seinen Ausblick. Das EBITDA verbesserte sich im 1. Quartal 2019 um 28,9 % auf EUR 348 Mio., das Konzernergebnis lag mit EUR 178,1 Mio. um 46,5% über dem Vorjahr. Ergebnistreiber waren höhere Strompreise (durchschnittlich EUR 37,8/MWh gegenüber EUR 27,9/MWh), ein besserer Erzeugungskoeffizient der Laufwasserkraftwerke (1,21 - um 4 Prozentpunkte über 1Q 2018), ein höherer Ergebnisbeitrag aus dem Segment Netz und Einsparungen aus dem Kostensenkungsprogramm. Rückläufig hingegen waren die Erlöse aus den Flexibilitätsprodukten. 

Ausblick

Auf Basis des starken 1. Quartals engte der Verbund seinen Ergebnisausblick am oberen Ende der Spanne ein. Für 2019 erwartet der Verbund nun ein EBITDA zwischen rund EUR 1,1 – 1,2 Mrd. (zuvor EUR 1,05 -1,20 Mrd.) und ein Konzernergebnis zwischen rund EUR 470-540 Mio. (zuvor: EUR 440-540 Mio.). Die Ausschüttungsquote soll zwischen 40%- 50% des bereinigten Konzernergebnisses liegen. Die neue Guidance liegt knapp unter den aktuellen Konsensus-Schätzungen und im Rahmen unserer eigenen Erwartungen. Durchschnittlich hat der Verbund für 2019 knapp 80% seiner Volumina zu EUR 37,8/MWh gehedgt, womit er auch leicht unter unseren Schätzungen liegt. Wir sehen die Q1-Ergebnisse trotz der starken Zugewinne als neutral. Bewertungstechnisch notiert die Verbund-Aktie ebenfalls auf hohen Niveaus mit einem EV/EBITDA von 15x und einem KGV 2019e von 29x. 

Erste Bank

  

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Strom- und Gaspreis - Andere Energieversorger planen keine Anhebung
Einige Unternehmen beobachten den Markt - AK fordert, dass neue Entwicklungen wettbewerbsrechtlich unter die Lupe genommen werden

Einige große Energieversorger planen aktuell keine Preiserhöhungen bei Strom und Gas, einige beobachten aber den Markt, wie es heute aus den Unternehmen zur APA hieß. Die EnergieAllianz hat heute eine Anhebung per 1. Juni angekündigt. Die Strom- und Gasgroßhandelspreise steigen seit einiger Zeit. Die AK will, dass die neuen Entwicklungen wettbewerbsrechtlich unter die Lupe genommen werden.

Der Kärntner Energieversorger Kelag plant aktuell keine Erhöhungen. Man beobachte die Entwicklung, habe aber keine konkreten Pläne, die Preise anzuheben, hieß es am Montag auf APA-Anfrage.

Die Salzburg AG möchte noch die Marktentwicklung beobachten, bevor entsprechende Schritte gesetzt werden. "Aber wir verstehen, warum die EnergieAllianz hier die Preise anhebt. Auch wir sind in der intensiven Detailprüfung", sagte eine Unternehmenssprecherin zur APA. "Die Auswirkung der Strompreiszone und der deutliche Anstieg der Marktpreise gehen leider auch an uns nicht vorüber". Die Salzburg AG hat zuletzt im Juli 2018 ihre Tarife für Strom und Gas erhöht.

Die Energie AG Oberösterreich gibt eine Energiepreisgarantie auf Strom und Gas bis zum 1. Jänner 2020, wurde heute aus dem Unternehmen bekräftigt. Die Linz AG wies ebenfalls auf ihre aufrechte Preisgarantie beim Strom bis Anfang Jänner 2020 hin. Beim Gas sei auch keine Erhöhung geplant, bis November würden die Kunden sogar noch von einem 8,5-prozentigen verbrauchsabhängigen Rabatt profitieren, so eine Unternehmenssprecherin.

Der Tiroler Landesenergieversorger Tiwag schloss gegenüber der APA bei Fortbestand der aktuellen Börseentwicklung Strompreiserhöhungen bei den Standardtarifen für 2019 aus. Nach dem letztjährigen kräftigen Preisanstieg sei die Lage an den Strombörsen aktuell einigermaßen stabil, hieß es.

Der Verbund, der österreichweit Strom und Gas anbietet, beobachte die Preisentwicklungen an den internationalen Strompreisbörsen weiterhin, eine weitere Erhöhung der Strom- und Gaspreise sei beim Verbund aus heutiger Sicht nicht vorgesehen, hieß es aus dem Unternehmen zur APA. Im Zeitraum April bis Juni erhöhen sich die Strom- und Gaspreise aufgrund energiewirtschaftlicher Entwicklungen - wie der Anstieg der europäischen Großhandelspreise wegen steigender Primärenergiepreise und der CO2-Zertifikatspreis sowie des sowie Inkrafttretens der Trennung der österreichisch-deutschen Strompreiszone.

Seitens der Energie Steiermark hieß es am Montag auf APA-Nachfrage, dass für das laufende, zweite Quartal 2019 keine Erhöhung der Strom- oder Gaspreise geplant sei. Beim Vorarlberger Strom- und Gasversorger Vorarlberger Kraftwerke AG (VKW) ist per Juni keine Preiserhöhung geplant. "Die Preise bleiben, wie sie sind", erklärte VKW-Pressesprecher Andreas Neuhauser auf APA-Anfrage.

Die Strom- und Gaspreise gehen seit einiger Zeit nach oben. Von den größeren Versorgern hatten etwa die Tiroler Tiwag, die Innsbrucker Kommunalbetriebe und die Energie Steiermark die Preise bereits angehoben. Auch bei vielen kleineren und alternativen Anbietern sind Strom und Gas seit Jahresbeginn teurer geworden. Die EAA (Wien Energie, EVN, Energie Burgenland) hatte die Preise schon im Herbst des Vorjahres erhöht, den Anfang hatte im Vorjahr die Salzburg AG zur Jahresmitte gemacht. Den Anstieg der Strom-Großhandelspreise zeigt auch der von der österreichischen Energieagentur errechnete Strompreisindex (ÖSPI): Er lag im Mai auf dem höchsten Stand seit Juni 2012 und um fast 50 Prozent höher als im Mai des Vorjahres. Der ebenfalls von der Energieagentur errechnete Österreichische Gaspreisindex (ÖGPI) erreichte in den vergangenen Monaten die höchsten Werte seit 2015.

Die Arbeiterkammer (AK) erklärte am Montag in einer Aussendung zum sich fortsetzenden Reigen der Preiserhöhungen bei Strom und Gas, dass sich tatsächlich ein allgemeiner Anstieg der Energiepreise auf Großhandelsebene beobachten lasse. "Allerdings sollte den Preissteigerungen genauer auf den Zahn gefühlt werden", so Christa Schlager, Leiterin der AK Wirtschaftspolitik. Auffällig für die AK sei, dass Strompreissenkungen auf den Großhandelsmärkten in der Vergangenheit nur sehr zögerlich und nicht in voller Höhe an die Haushaltskunden weitergegeben worden seien. Preiserhöhungen wurden dagegen sehr rasch und umfangreich an die privaten Haushalte weitergereicht.

Die AK fordert daher die zuständigen Aufsichtsbehörden - E-Control und Bundeswettbewerbsbehörde (BWB) - auf, die neuen Entwicklungen auf den Strom- und Gasmärkten wettbewerbsrechtlich unter die Lupe zu nehmen.

Die letzte Sektorenuntersuchung der BWB für Strom und Gas sei bereits 13 Jahre her. In der Zwischenzeit habe sich die Welt der Energieerzeugung schon mehr als einmal gedreht und grundsätzlich geändert. "Es ist daher mehr als dringend an der Zeit, die Erhöhungen der Energiepreise nicht nur zu beobachten, sondern die Ursachen der Erhöhungen zu überprüfen", heißt es in der heutigen Pressemitteilung.

  

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Grüne Ex-Politikerin im Verbund
Auch Christiane Brunner hat auf die Gegenseite gewechselt.

So schnell wie ihre ehemalige Chefin Eva Glawischnig zum Glücksspielkonzern Novomatic wechselte, funktionierte es bei Christiane Brunner mit einem neuen Arbeitsplatz nicht. Die Energie- und Klimaschutzsprecherin der Grünen war länger auf Jobsuche und hat nun beim mehrheitlich staatlichen Stromkonzern Verbund angedockt.

https://kurier.at/wirtschaft/gruene-ex-politikerin-im-verbund/400512445

  

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>Grüne Ex-Politikerin im Verbund
>Auch Christiane Brunner hat auf die Gegenseite gewechselt.
>
>So schnell wie ihre ehemalige Chefin Eva Glawischnig zum
>Glücksspielkonzern Novomatic wechselte, funktionierte es bei
>Christiane Brunner mit einem neuen Arbeitsplatz nicht. Die
>Energie- und Klimaschutzsprecherin der Grünen war länger auf
>Jobsuche und hat nun beim mehrheitlich staatlichen
>Stromkonzern Verbund angedockt.
>
>https://kurier.at/wirtschaft/gruene-ex-politikerin-im-verbund/400512445

und da soll man nicht zum Wutbürger werden...

  

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>Hat eh keiner kennt ...

Ich schon. Eine eigentlich recht sympathische Burgenländerin. VW Golf Diesel Fahrerin.

Den Verbund würde ich nicht eigentlich als die Gegenseite sehen. Der ist mittlerweile doch schon fast ein grünes Unternehmen.

  

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>>Hat eh keiner kennt ...
>
>Ich schon. Eine eigentlich recht sympathische Burgenländerin.
>VW Golf Diesel Fahrerin.
>
>Den Verbund würde ich nicht eigentlich als die Gegenseite
>sehen. Der ist mittlerweile doch schon fast ein grünes
>Unternehmen.


Ja, Kohle Mellach stört noch ein bisserl.

Nach der Beschreibung scheint mir das reine Lobbying-Position zu sdein. Ist mir wurscht, aber bei den moralinsauren Grünen ein wenig Heuchelei. Möge es ein paar Stimmen Richtung NEOS bewegen

  

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>>Den Verbund würde ich nicht eigentlich als die Gegenseite
>>sehen. Der ist mittlerweile doch schon fast ein grünes
>>Unternehmen.
>
>
>Ja, Kohle Mellach stört noch ein bisserl.

P.S.: Das wäre vielleicht eine Möglichkeit hinsichtlich CO2-Ziele. Einfach Verbund eine Prämie zahlen um das stillzulegen/umzubauen. Verbund gehört eh zur Hälfte der Republik.

  

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>>Ja, Kohle Mellach stört noch ein bisserl.
>
>P.S.: Das wäre vielleicht eine Möglichkeit hinsichtlich
>CO2-Ziele. Einfach Verbund eine Prämie zahlen um das
>stillzulegen/umzubauen. Verbund gehört eh zur Hälfte der
>Republik.

Mellach hat eh ein Ablaufdatum. Der Grund, warum es im Winterhalbjahr durchgehend läuft, ist, daß die Grazer Fernwärme noch am Kohlekraftwerk und noch nicht am Gaskraftwerk hängt.

Den nächsten Winter wird es noch gebraucht, danach wird es abgedreht.

  

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>Der Grund, warum es im Winterhalbjahr durchgehend läuft, ist, daß die
>Grazer Fernwärme ... noch nicht am Gaskraftwerk hängt.

Hier wurde ich gerade eines Besseren belehrt: Die Grazer Fernwärme wird nach 2020 nicht am Gaskraftwerk hängen, sondern dezentral von 15 Industriebetrieben und vielleicht auch einer Solarwärmeanlage bereitgestellt werden.

Vgl. https://derstandard.at/2000104346059/Grazer-Bangen-um-die-Fernwaerme

  

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Strom-Großhandelspreise steigen im Juli 2019 nur gering 
Gegenüber dem Vorjahr liegt der Österreichische Strompreisindex aber um fast 44% höher

Der Österreichische Strompreisindex (ÖSPI) steigt im Juli 2019 gegenüber dem Vormonat um 0,5 % an. Damit befindet er sich auf dem höchsten Stand seit Juni 2012. Im Vergleich zum Vorjahr liegt der ÖSPI um 43,8 % höher. Bezogen auf das Basisjahr (2006 = 100) erreicht der ÖSPI für Juli 2019 einen Indexstand von 101,86 Punkten. 

Der Grundlastpreis (Index 106,65 Punkte) steigt gegenüber dem Vormonat um 0,6 % und im Jahresvergleich um 44,7 %. Der Spitzenlastpreis (Index 91,86 Punkte) weist im Monatsvergleich ein Plus von 0,3 % und im Jahresvergleich ein Plus von 41,7 % auf. 

  

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Anzengruber: Erneuerbare rechnen sich derzeit nur mit Förderungen
Verbund-Chef plädiert für flexible Prämie, abhängig vom Strompreis

Weil sich durch das Auseinanderbrechen der ÖVP/FPÖ-Koalitionsregierung das Erneuerbaren Ausbau Gesetz (EAG) deutlich verzögert, wird auch Ziel, Strom ab dem Jahr 2030 bilanziell zu 100 Prozent aus erneuerbaren Quellen zu erzeugen, noch schwerer zu erreichen sein - das sagte Verbund-Chef Wolfgang Anzengruber im einem Interview mit dem "Standard" (Montagausgabe).
"Es geht um 25 bis 30 Terawattstunden (TWh) Strom, die wir zusätzlich benötigen - bei rund 70 TWh, die wir derzeit in Österreich pro Jahr verbrauchen", sagte Anzengruber. Man erwarte sich zusätzlich 6 bis 8 TWh aus Wasserkraft und noch um einiges mehr aus Wind und Fotovoltaik. Allerdings rechne sich trotz des gestiegenen Strompreises derzeit keine der Technologien, so der Verbund-Chef.

Anzengruber ist für eine flexible Marktprämie: "Steigt der Strompreis, soll die Prämie sinken, fällt er, soll es entsprechend mehr Zuschuss geben." Er gehe jedoch nicht von einem fallenden Strompreis aus. "Zudem soll jede Technologie einen eigenen Topf bekommen, weil es einen Unterschied macht, ob der Strom aus Wasserkraft, Fotovoltaik oder Wind kommt."

Mit der heurigen Wasserführung ist der Verbund-Chef bisher zufrieden. "Wir liegen momentan etwa zehn Prozent über Durchschnitt."

  

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Verbund-Chef: "Ohne Förderung rechnet sich keine der Technologien"

olfgang Anzengruber fürchtet weder Shell noch Regen, schließlich sei Wasser für die Stromproduktion essenziell

Anzengruber: Der Mai war diesbezüglich nicht so spektakulär. Was wir aber jetzt an heißen Tagen merken, ist der Effekt der Klimaanlagen.
STANDARD: Signifikant?

Anzengruber: Es werden immer mehr, auch beim Heizen geht es verstärkt in Richtung Wärmepumpe. Insgesamt nimmt der Stromverbrauch zu, aber nicht so stark. Signifikant mehr Nachfrage merken wir immer dann, wenn es der Industrie gutgeht.
STANDARD: Geht es ihr gut?

Anzengruber: Ich sehe eine stabil gute Situation, auch wenn sich das Wachstum zuletzt etwas abgeflacht hat.

derstandard.at/2000104956498/Verbund-Chef-Ohne-Foerderung-rechnet-sich-keine-der-Technologien

  

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E-Control: Derzeit kaum Strompreis-Differenzen zu Deutschland

Im Juni seien die Strompreise in Österreich günstiger gewesen als in Deutschland, eine sehr erfreuliche Entwicklung, sagt E-Control-Vorstand Wolfgang Urbantschitsch.

https://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/5649291/EControl_Derzeit-kaum-StrompreisD ifferenzen-zu-Deutschland

  

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OMV und VERBUND intensivieren ihre strategische Energie-Kooperation
Errichtung der größten Photovoltaik-Freiflächeninstallation in Österreich - Evaluierung des möglichen Baus einer elektrolytischen Wasserstoffproduktion
Strategische Partnerschaften sind die Basis zur Umsetzung internationaler, innovativer Energieprojekte. Die Expertise von VERBUND und OMV in diesen zu bündeln ist sinnvoll, spricht für die Umwelt und für Erfolg. Mit dem Betrieb der größten PV-Anlage und innovativen Projektmöglichkeiten leisten wir einen nachhaltigen Beitrag zur Klimastrategie
Rainer Seele, Vorstandsvorsitzender und Generaldirektor der OMV
Diese strategische langfristige Zusammenarbeit der beiden größten österreichischen Energieunternehmen bringt uns einen Riesenschritt voran in die Energiezukunft und zur Realisierung unserer Klimaziele
Wolfgang Anzengruber, Vorstandsvorsitzender VERBUND
Gemeinsam haben wir die Stärke, erneuerbare Energieprojekte in großem Stil in Österreich und international umzusetzen und auf Basis der Zukunftstechnologien Power2Gas und grünem Wasserstoff unser Energiesystem neu auszurichten.
Wolfgang Anzengruber, Vorstandsvorsitzender VERBUND
Wien (OTS) - Die OMV, das internationale, integrierte Öl- und Gasunternehmen mit Sitz in Wien, und VERBUND, größter österreichischer Stromerzeuger und einer der größten Stromerzeuger aus Wasserkraft in Europa, intensivieren ihre strategische Kooperation für die Energiezukunft und unterzeichnen Absichtserklärungen.

Strategische Zusammenarbeit seit 2017
Die strategische Zusammenarbeit der beiden Unternehmen startete 2017 mit dem 40 % Einstieg der OMV in den E-Mobility Provider SMATRICS, an dem VERBUND weitere 40 % und Siemens 20 % halten. Gemeinsam wurden die Raffineriestandorte in Österreich und Deutschland zur Erhöhung der Versorgungsqualität und –sicherheit evaluiert. Im Bereich grüner Wasserstoff arbeiten die OMV und VERBUND derzeit bereits im Projekt UpHy zusammen, in dem es um die Herstellung von Wasserstoff für die Anwendung in der Mobilität und im Raffinerie-Prozess geht.

Versorgung der OMV Standorte mit erneuerbaren Energiequellen
In einem nächsten Schritt verständigen sich OMV und VERBUND, in einer am 1. Juli 2019 unterzeichneten Absichtserklärung, auf die weitere Intensivierung der Zusammenarbeit. Der Fokus der strategischen Zusammenarbeit liegt auf der Evaluierung und Umsetzung von Stromerzeugungs-, Speicher- und Power to X-Anlagen zur Erhöhung der Eigenversorgung an OMV Standorten bevorzugt mit Energien aus erneuerbaren Quellen. Geprüft werden dazu internationale Projektmöglichkeiten in Europa (Österreich, Deutschland und Rumänien), den Regionen Mittlerer Osten, Asien-Pazifik sowie Russland.

Erstes Gemeinschaftsprojekt: OMV und VERBUND errichten die größte Photovoltaik-Freiflächeninstallation in Österreich
Der Bau der größten Photovoltaik-Freiflächenanlage Österreichs soll an OMV Standorten im Weinviertel/Niederösterreich erfolgen. Die Anlage mit einer PV-Leistung von 16 MWp verteilt sich auf den Standort Schönkirchen mit rund 9 MWp und Neusiedl an der Zaya mit rund 7 MWp. Auf einer OMV eigenen Gesamtfläche von rd. 200.000 m² und mit in Summe rund 60.000 PV-Modulen soll die Anlage ca. 18 GWh Strom liefern. Dies entspricht in etwa dem Jahresstromverbrauch von 5.500 Haushalten und spart umgerechnet rund 12.000 Tonnen CO2 pro Jahr. Die Inbetriebnahme der Anlage ist für das vierte Quartal 2020 geplant.

Gemeinsam evaluieren OMV und VERBUND den möglichen Bau einer elektrolytischen Wasserstoffproduktion
Bei diesem Verfahren wird Strom aus erneuerbaren Energiequellen genutzt um Wasser elektrolytisch zu spalten. Der so erzeugte grüne Wasserstoff kann für chemische Produktionsverfahren genutzt werden. Primär untersucht die OMV die Verwendung des Wasserstoffs zur Hydrierung von CO2, um so den CO2-Ausstoß aus den Industrieanlagen zu senken.

„Strategische Partnerschaften sind die Basis zur Umsetzung internationaler, innovativer Energieprojekte. Die Expertise von VERBUND und OMV in diesen zu bündeln ist sinnvoll, spricht für die Umwelt und für Erfolg. Mit dem Betrieb der größten PV-Anlage und innovativen Projektmöglichkeiten leisten wir einen nachhaltigen Beitrag zur Klimastrategie“, so Rainer Seele, Vorstandsvorsitzender und Generaldirektor der OMV.

„Diese strategische langfristige Zusammenarbeit der beiden größten österreichischen Energieunternehmen bringt uns einen Riesenschritt voran in die Energiezukunft und zur Realisierung unserer Klimaziele“, so der VERBUND-Vorstandsvorsitzende Wolfgang Anzengruber. „Gemeinsam haben wir die Stärke, erneuerbare Energieprojekte in großem Stil in Österreich und international umzusetzen und auf Basis der Zukunftstechnologien Power2Gas und grünem Wasserstoff unser Energiesystem neu auszurichten.“

  

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Verbund-Halbjahresgewinn stieg um die Hälfte - Prognose 2019 erhöht
Stromkonzern profitierte von Mehrerzeugung und besseren Preisen - Nettoverschuldung sank auf historisch niedrige 39 Prozent

Dank deutlich höherer Absatzpreise und einer spürbar gesteigerten Stromerzeugung aus Wasser- und Windkraft hat der österreichische Verbund-Konzern sein Halbjahresergebnis um fast die Hälfte auf 338 Mio. Euro gesteigert. Infolgedessen erhöhte der Verbund auch die Ergebnisprognosen für das Gesamtjahr.

Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) legte bis Juni um 36 Prozent auf 686 Mio. Euro zu, und das operative Ergebnis wuchs um 46 Prozent auf 506 Mio. Euro - bei einem Umsatzanstieg um knapp 34 Prozent auf 1,835 Mrd. Euro, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Das Konzernergebnis kletterte um beinahe 49 Prozent auf 338 Mio. Euro.

Aufgrund der positiven Entwicklung im ersten Halbjahr erhöhte der Verbund nun die Jahresprognosen - für das EBITDA von zuletzt 1,1 bis 1,2 Mrd. Euro (im Mai) auf jetzt 1,18 bis 1,25 Mrd. Euro. Das Konzernergebnis soll 2019 nun zwischen rund 530 und 580 Mio. Euro liegen, nach dem ersten Quartal ging man von 470 bis 540 Mio. Euro aus. Geplant sei eine Ausschüttungsquote zwischen 40 und 45 Prozent, bezogen auf das um Einmaleffekte bereinigte Konzernergebnis; dieses hatte im Halbjahr um 53 Prozent auf 340 Mio. Euro zugelegt.

Eine deutliche Verbesserung zeigte bis Juni auch der operative Cashflow, der um 44 Prozent auf fast 691 Mio. Euro wuchs - und damit die Verschuldung des Konzerns auf historisch niedrige Werte reduzierte. Ende Juni lag der Nettoverschuldungsgrad bei 39,0 Prozent, nach 46,3 Prozent ein Jahr davor.

Der durchschnittliche Personalstand des Verbund wuchs im Jahresabstand leicht um 0,6 Prozent auf 2.754 (2.737).

  

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Verbund-Halbjahresgewinn 2 - Bessere Wasserführung half
Ein Siebentel mehr Windstrom - Geringere Produktion in Mellach - Absatzplus und höhere Preise pushten Stromerlöse

Geholfen hat dem Verbund im Halbjahr insbesondere eine bessere Wasserführung - der Erzeugungskoeffizient lag mit 1,11 um 11 Prozent über dem langjährigen Schnitt und um drei Prozentpunkte höher als in den ersten zwei Quartalen 2018, die Jahresspeicherkraftwerke erzeugten aber 8,6 Prozent weniger Strom. Im ersten Quartal war der Koeffizient mit 1,21 (Vorjahr 1,17) freilich über dem zweiten gelegen.
Die gesamte Eigenerzeugung des Verbund lag heuer bis Juni mit 17.700 Gigawattstunden (GWh) um 1,0 Prozent über dem Vorjahresvergleichswert. Dabei gab es mit 16.689 GWh um 1,4 Prozent mehr Wasserkraft-Strom, die Windkraftmenge wuchs um fast 14 Prozent auf 515 GWh. Kalorisch erzeugt wurden 497 GWh (-18,3 Prozent oder 112 GWh weniger).

Das zur Fernwärmeproduktion noch bis Winter 2019/20 laufende steirische Kohlekraftwerk Mellach wies eine um 77 GWh geringere Erzeugung aus, das zur Netzstabilisierung eingesetzte Gas-Kombi-Gaskraftwerk Mellach um 35 GWh weniger. Samt 14.304 GWh Fremdbezugsstrom aus Handel und Vertrieb (+17 Prozent) und abzüglich Verlust- und Regelenergie stieg die gesamte Stromaufbringung um 4,1 Prozent auf 33.651 GWh.

Von dieser Gesamtmenge setzte der Verbund 31.644 GWh (+6,1 Prozent oder +1.827 GWh) ab, der Rest entfiel auf Eigenbedarf und Regelenergie. Beim Absatz ging mit 14.080 GWh (+2,4 Prozent) der Löwenanteil an Weiterverteiler, 10.777 GWh (+9,8 Prozent) an Händler und 6.787 GWh (+8,7 Prozent oder +540 GWh) an Endkunden. Im Privatkundenbereich belief sich der Kundenstock per Ende Juni auf rund 478.000 Strom- und Gaskunden, geht aus dem Halbjahresbericht hervor. Ende März waren es lediglich 471.000 gewesen.

56 Prozent des bis Juni verkauften Stroms - nämlich 17.569 GWh (+33 Prozent) - setzte der Verbund am heimischen Markt ab. Der starke Anstieg um ein Drittel resultierte aus der bevorzugten Abgabe in der österreichischen Preiszone, die seit Oktober 2018 nicht mehr mit der deutschen gekoppelt ist. Der deutsche Markt, an dem der Verbund bis Juni mit 12.138 GWh um gut 14 Prozent weniger absetzte, bildete trotz des Rückgangs mit rund 86 Prozent der im Ausland abgesetzten Mengen den Schwerpunkt der internationalen Aktivitäten in Handel und Vertrieb; 1.611 GWh (-4,3 Prozent) gingen nach Frankreich.

Positiv auf die Großhandelspreise für Strom, von denen der Verbund im Halbjahr profitierte, wirkte sich insbesondere ein starker Anstieg bei den Preisen für CO2-Zertifikate aus. Die Großhandelspreisanstiege kompensierten laut Verbund Preisrückgänge bei den Primärenergieträgern Kohle und Gas. Dementsprechend stiegen die Stromerlöse des Verbund in den ersten beiden Quartalen um 421,8 Mio. auf 1,474 Mrd. Euro.

Zudem hätten die in den letzten Jahren durch zahlreiche Effizienzsteigerungsprogramme erreichte niedrige Kostenstruktur bzw. die weitere erfolgreiche Entschuldung des Konzern die positive Geschäftsentwicklung unterstützt - und würden auch die strategische Flexibilität für mögliche Wachstumschancen erhöhen. Die Nettoverschuldung des Konzerns lag Ende Juni mit 2,433 Mrd. Euro um 5 Prozent unter dem Niveau von Ende 2018.

Die börsennotierte Verbund AG gehört zu 51 Prozent der Republik Österreich.

  

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Deutsche Bank bestätigt nach Zahlenvorlage "Hold"
Kursziel weiterhin bei 45 Euro

Die Wertpapierexperten der Deutsche Bank haben ihr Anlagevotum "Hold" nach Vorlage der Halbjahreszahlen des heimischen Verbunds bestätigt. Das Kursziel von 45 Euro für die Aktien des Konzerns wurde ebenfalls bestätigt.

Analyst Duncan Scott sieht in seinem Kommentar zu den jüngsten Veröffentlichungen die Halbjahresresultate als seinen Erwartungen entsprechend. Zudem habe der Versorger seine Prognosen für das Gesamtjahr hinaufgeschraubt - sowohl auf operativer Ebene (EBTIDA) als auch dem Nettoertrag.

  

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Starkes erstes Halbjahr, Ausblick erhöht 

Der Verbund präsentierte diese Woche Zahlen zum 2. Quartal 2019. Das Periodenergebnis konnte im Q2/19 gegenüber der Vergleichsperiode im Vorjahr 51% auf EUR 160 Mio. gesteigert werden, womit die Markterwartungen erreicht wurden. Das EBITDA verbesserte sich um 45% während die Umsatzerlöse um etwa 40% höher ausfielen. Ergebnistreiber waren höhere Strompreise (durchschnittlich EUR 38,5/MWh gegenüber EUR 29,3/MWh), ein besserer Erzeugungskoeffizient der Laufwasserkraftwerke (1,05 - um 2 Prozentpunkte über 2Q 2018), ein deutlich höherer Ergebnisbeitrag aus dem Segment Netz und Einsparungen aus dem Kostensenkungsprogramm. Am Ende eines starken ersten Halbjahres belief sich das Periodenergebnis für den Verbund auf EUR 338 Mio. (+49% gegenüber dem Vorjahr), das Ergebnis je Aktie erhöhte sich auf EUR 0,97.

Ausblick

Auf Basis dieses Ergebnisses konnte der Verbund seinen Ergebnisausblick für 2019 anheben. Das Management erwartet nun ein EBITDA zwischen rund EUR 1,18 Mrd. und EUR 1,25 Mrd. (zuvor EUR 1,1 – 1,2 Mrd.) sowie ein Konzernergebnis zwischen rund EUR 530 Mio. und EUR 580 Mio. (zuvor: EUR 470-540 Mio.). Die Ausschüttungsquote soll zwischen 40%-45% des bereinigten Konzernergebnisses liegen. Aus unserer Sicht sind die derzeit hohen Strompreise im Aktienkurs bereits eingepreist. 

Erste Bank

  

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Insider: Verbund bietet um portugiesische Wasserkraft-Anlagen mit
Wasserkraftanlagen hätten Wert von mehr als zwei Milliarden Euro

Österreichs größter Stromkonzern Verbund findet sich Insidern zufolge unter den Bietern für Wasserkraftanlagen des portugiesische Energiekonzerns EDP. EDP werde voraussichtlich die spanische Iberdrola, die norwegische Statkraft sowie Verbund in die engere Auswahl nehmen, sagten drei mit der Situation vertraute Personen zur Nachrichtenagentur Reuters.

Die Wasserkraftanlagen hätten einen Wert von mehr als zwei Milliarden Euro. Eine Verbund-Sprecherin wollte sich nicht konkret dazu äußern. "Grundsätzlich prüfen wir alle Möglichkeiten, die zu unserer Strategie für Erneuerbare Energie passen", sagte sie.

Der von Morgan Stanley und UBS organisierte Verkauf sei Teil einer umfassenden Portfoliobereinigung bei EDP. Der portugiesische Konzern habe zu Jahresbeginn etwa zehn Bieter kontaktiert, um das Interesse auszuloten, sagte eine der Personen. Etwa acht Unternehmen hätten darauf positiv reagiert. EDP wolle nun fünf bis sechs Bieter in die engere Wahl nehmen, sagten die Insider. Es wird erwartet, dass es Iberdrola, Statkraft und Verbund bis zur zweiten Ausschreibungsrunde schaffen. Interesse gebe es auch von anderen Energieversorgern, darunter Enel, Engie oder die Investmentgesellschaften Macquarie und Brookfield. Ob es diese Unternehmen in die Endphase schaffen, sei aber unklar, sagten die Insider.

Verbund gehört zu den größten Erzeugern von Strom aus Wasserkraft in Europa. Das mehrheitlich im Staatsbesitz stehende Unternehmen zählt 127 Wasserkraftwerke an der Donau in Österreich und Bayern.

Verbindliche Angebote für die Wasserkraftanlagen sollen bis Ende September vorgelegt werden. Die Verhandlungen könnten sich jedoch bis Oktober hinziehen, sagte eine andere Person. "EDP steht nicht unter Druck, da es bis Jahresende Zeit hat, dieses Kapitel abzuschließen", sagte der Insider.

  

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Verbund - Credit Suisse senkt Anlageempfehlung auf "Underperform"
Kursziel von 45 auf 45,5 Euro angehoben

Die Analysten der Credit Suisse haben ihre Anlageempfehlung für die Aktien des Verbund von "Neutral" auf "Underperform" gesenkt. Das Kursziel wurde von 45,0 auf 45,5 Euro leicht nach oben korrigiert.

Einer der Gründe für die Abstufung sei die Tatsache, dass sich der Verbund-Kurs und der deutsche Strompreis sowie der Preis für CO2-Zertifikate voneinander entkoppelt hätten. Zudem würden die Papiere des Verbund mit einem deutlichen Aufschlag zu den europäischen Versorgen gehandelt.

  

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Verbund bestätigte Angebot für portugiesische Wasserkraftwerke
Anlagen haben angeblich Wert von mehr als zwei Milliarden Euro

Österreichs größter Stromkonzern Verbund bietet für die zum Verkauf stehenden Wasserkraftwerke des portugiesischen Strom- und Gaskonzerns EDP. "Wir stehen auf der Shortlist", bestätigte eine Firmensprecherin am Montag.
Die Nachrichtenagentur Reuters hatte bereits vergangene Woche unter Berufung auf Insider berichtet, dass der Wiener Energiekonzern neben der spanischen Iberdrola und der norwegischen Statkraft im Rennen um die Anlagen in der engeren Wahl ist. Die Wasserkraftwerke hätten einen Wert von mehr als zwei Mrd. Euro.

Der von Morgan Stanley und UBS organisierte Verkauf ist Teil einer umfassenden Portfoliobereinigung bei EDP. Verbindliche Angebote sollen bis Ende September vorgelegt werden. Die Verhandlungen könnten sich jedoch bis Oktober hinziehen, sagte eine mit der Situation vertraute Person zu Reuters.

Verbund gehört zu den größten Stromerzeugern aus Wasserkraft in Europa. Der mehrheitlich im Staatsbesitz stehende Konzern zählt 127 Wasserkraftwerke an der Donau in Österreich und Bayern.

  

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Bemerkenswert finde ich die Pläne, die der Verkäufer hat. Er will das Geld zum Ausbau der Erneuerbaren (v.a. Wind) nutzen.
Ist das gscheit, oder nur Aktivismus zur Bespaßung der Aktionäre und zur Beschäftigung des Managements?

  

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>Bemerkenswert finde ich die Pläne, die der Verkäufer hat. Er
>will das Geld zum Ausbau der Erneuerbaren (v.a. Wind) nutzen.
>
>Ist das gscheit, oder nur Aktivismus zur Bespaßung der
>Aktionäre und zur Beschäftigung des Managements?

Vielleicht folgender Plan: Verkauf deutlich über Buchwert (die Kraftwerke werden ja entsprechend Betriebsdauer runtergeschrieben sein) und die gehobenen stillen Reserven kreditgehebelt neu investieren? Wäre mehr eine Übung in financial engineering...

  

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>Vielleicht folgender Plan: Verkauf deutlich über Buchwert (die
>Kraftwerke werden ja entsprechend Betriebsdauer
>runtergeschrieben sein) und die gehobenen stillen Reserven
>kreditgehebelt neu investieren? Wäre mehr eine Übung in
>financial engineering...

Ja, das würde ins Bild passen. Elliott macht ziemlichen Druck, und der Vorstand reagiert offenbar ...

Elliott betreibt sogar eine eigene Website dazu:
https://www.empower-edp.com/

  

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>>Vielleicht folgender Plan: Verkauf deutlich über Buchwert
>(die
>>Kraftwerke werden ja entsprechend Betriebsdauer
>>runtergeschrieben sein) und die gehobenen stillen
>Reserven
>>kreditgehebelt neu investieren? Wäre mehr eine Übung in
>>financial engineering...
>
>Ja, das würde ins Bild passen. Elliott macht ziemlichen Druck,
>und der Vorstand reagiert offenbar ...


Hoppla, Elliot hatte ich gar nicht mitbekommen. Da habe ich glaub ich gut geraten.

  

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Verbund - HSBC stuft Aktien von "Buy" auf "Hold" ab
Kursziel dagegen von 52,0 auf 56,0 Euro hinaufgeschraubt

Die Wertpapierexperten der HSBC haben die Aktien des heimischen Verbund-Kozerns von "Buy" auf "Hold" gestuft. Das Kursziel schraubte der Analyst Adam Dickens in seinem Kommentar hingegen von 52,0 auf 56,0 Euro hinauf.

Der auf CO2-Preisänderungen empfindliche Energieversorger Verbund bleibe, anders als seine Branchenkollegen, mit seinem Fokus auf Wasserkraft weiterhin attraktiv, erläuterte Experte Dickens. Zudem geht der Analyst nicht davon aus, dass sich der Verbund dazu hinreißen lassen werde erneut, wie im vergangenen Jahr, "teuer und schädlich" in Gas betriebene Energieerzeugung zu diversifizieren und lediglich in erneuerbare zu investieren.

  

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Verbund - Erste Group senkt Anlageempfehlung von "Hold" auf "Reduce"
Kursziel von 40,9 auf 46 Euro nach oben korrigiert

Die Analysten der Erste Group haben ihre Anlageempfehlung für die Aktien des Verbund von "Hold" auf "Reduce" abgesenkt. Das Kursziel wurde gleichzeitig von 40,9 Euro auf 46,0 Euro angehoben.
Die Änderung des Anlagevotums erklärt Analyst Petr Bartek mit den erwarteten schwächeren Elektrizitätspreisen für 2020, zudem betrachtet er den Verbund sogar mit einem Elektrizitätspreis von 60 Euro/MWh als "teuer". Bei der Anpassung des Kursziels argumentiert der Analyst mit der angepassten Langzeiterwartung für die Elektrizität und weniger Nettoschulden.

Die Gewinnerwartung je Verbund-Aktie wurde für 2019 um acht Prozent auf 1,66 Euro angehoben, jene für 2020 wurde um 11 Prozent auf 1,80 Euro gesenkt, und auch jene für 2020 liegt um 20 Prozent tiefer bei 1,98 Euro. Die Dividendenprognose wird für 2019 mit 0,75 Euro angegeben, für 2020 mit 0,81 Euro und für 2021 mit 1,98 Euro.

  

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Empfehlung auf Reduzieren mit Kursziel EUR 46 gesenkt

In unserem neuen Company Report haben wir unsere Empfehlung für die Verbund-Aktie von Halten auf Reduzieren abgesenkt. Unser neues Kursziel liegt bei EUR 46 (zuletzt: EUR 40.9).

Ausblick

Wir haben unsere langfristigen Strompreisannahmen auf nun rund EUR 60/MWh erhöht vor allem infolge möglicher Kapazitätsengpässe in Deutschland durch den Kohle- und Atomkraftausstieg und höherer Preise für CO2-Zertifikate. Dämpfend auf die Strompreise könnte hingegen ein Absinken der Gaspreise durch den Ausbau der Exportkapazitäten für Flüssiggas in den USA wirken. Wir sehen die Verbund-Aktie aber auch auf Basis der höheren Strompreise sehr hoch bewertet. Die Aktie notiert sowohl auf KGV (28,4x für 2020e) als auch auf EV/EBITDA (15,7x für 2020e) deutlich über dem langfristigen Mittel. Dämpfend auf das Kursziel wirkt auch das um 40% höhere Investitionsprogramm, welches in den Ausbau des Hochspannungsnetzes in Österreich sowie in die Modernisierung der Wasserkraftwerke fließt. Diese Woche gab der Verbund auch seine Teilnahme am Bieterverfahren für die Wasserkraftwerke der portugiesischen EDP bekannt, die einen Wert von mehr als EUR 2 Mrd. haben sollen.

Erste Bank

  

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Anzengruber gegen Klimapessimismus - Grüne Industrie-Revolution nötig
Verbund-Chef will breiten Schulterschluss - "Leitplanken muss Politik vorgeben" - Wirtschaft ohne Wachstum aber trotz CO2-Zielen eine Utopie - "Nur Halbgebildete bezweifeln Klimaproblem"

Verbund-Generaldirektor Wolfgang Anzengruber glaubt an einen nachhaltigen technologischen Fortschritt, mit dem sich das Problem des Klimawandels angehen lässt. Er weigere sich, einen Klimapessimismus zu teilen, sagte er am Mittwoch zu Beginn der "energy2050"-Tagung in Fuschl (Salzburg). Nötig - und auch machbar - sei eine neue grüne industrielle Revolution.
"Ja, wir können die Zukunft gestalten und an Lösungen arbeiten", meinte Anzengruber. Wasser, Wind, Solarenergie und Biomasse würden künftig durchaus ausreichen - flankiert von Wasserstoff-Technologie, zu der sich schon die vorige Regierung bekannt habe. Nötig sei ein Schulterschluss über alle Sektoren hinweg - von Industrie bis zu Verkehr und Wärme/Kälte - und alle Kreise der Bevölkerung.

Die ökologischen und ökonomischen Leitplanken dafür müsse die Politik vorgeben. Dass das Erneuerbaren-Energie-Gesetz (EAG) nun in der Warteschleife hänge, "das tut uns weh", meinte Anzengruber. Denn die E-Wirtschaft brauche ein marktbasiertes Fördersystem, damit investiert werden könne. Ziel des Verbund sei eine zu 100 Prozent CO2-freie Stromerzeugung, "wir sind noch nicht ganz dort, aber wir nähern uns", verwies der CEO auf die 128 Wasserkraftwerke des Konzerns und auch auf die mit der OMV gemeinsam geplante größte Photovoltaik-Freiflächenanlage in Österreich. Und um die Versorgungssicherheit zu sichern, müsse auch das Stromnetz ausgebaut werden.

Trotz der CO2-Senkungsziele sei "eine Wirtschaft ohne Wachstum eine Utopie", betonte der Verbund-Chef. Erforderlich sei Wachstum, aber auch eine Änderung der Wirtschaft und auch des Verhaltens der Konsumenten. Die Energiewende bedeute jedoch keinen Wohlstandsverzicht und auch "kein Zurück-auf-die-Bäume".

"Die Faktenlage ist klar, wir haben ein Klimaproblem - nur Halbgebildete bezweifeln das", hatte Anzengruber davor in einem Pressegespräch gesagt. Früher sei die Energiewende nur in spezifischen Zirkeln diskutiert worden, nun sei sie in der Bevölkerung angelangt, "nicht erst seit Fridays For Future". Das Thema dürfe daher nicht temporäre Erscheinungen oder auf "freitägliches schulschwänzen" reduziert werden.

(Diese Berichterstattung erfolgt im Rahmen einer Pressereise auf Einladung des Verbund. Die Reisekosten werden teilweise vom Veranstalter getragen, die Berichterstattung erfolgt unter unabhängiger redaktioneller Verantwortung der APA-Redaktion.)

  

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ABB stattet APG-Stromnetz mit modernen GIS-Schaltanlagen aus
5-Jahres-Vertrag mit möglichem Volumen von über 100 Mio. Dollar - Stärkung von Umspannwerken für Netzausbau und Integration erneuerbarer Energien

Der Technologiekonzern ABB wird den Übertragungsnetzbetreiber Austrian Power Grid (APG) mit modernen gasisolierten Schaltanlagen (GIS) beliefern, die weniger Platz als herkömmliche Anlagen benötigen. Der Fünf-Jahres-Rahmenvertrag hat laut ABB potenziell ein Volumen von weit über 100 Mio. Dollar (91 Mio. Euro). Die GIS-Technologie spielt eine Schlüsselrolle bei der Integration erneuerbaren Stroms.

Die kompakten GIS sollen "signifikant dazu beitragen, erneuerbare Energien zu integrieren und Österreich dabei zu unterstützen, seine ehrgeizigen Energie- und Klimaziele zu erreichen", sagte am Mittwoch der Leiter des ABB-Power-Grid-Geschäftsbereichs High-Voltage Products, Markus Heimbach. Bis 2030 soll der heimische Strombedarf bilanziell über ein Jahr gerechnet ganz aus erneuerbaren Energiequellen bestritten werden. Auch APG-Vorstandsdirektor Gerhard Christiner verwies in einer gemeinsamen Aussendung darauf, dass für die Umsetzung der #mission2030 der koordinierte Ausbau auch der Netzinfrastruktur unbedingt erforderlich sei.

Die Rahmenvereinbarung sei die bisher größte ihrer Art zwischen APG und ABB und zugleich eine der größten GIS-Rahmenvereinbarungen, die ABB in den vergangenen Jahren für sich entschieden habe, so der Vorstandschef der ABB AG in Österreich, Franz Chalupecky. APG und ABB verbinde eine langjährige Partnerschaft, im Zuge derer ABB bundesweit schon zahlreiche Projekte umgesetzt habe, darunter 220 kV GIS in Obersielach und 380 kV GIS in Zell am Ziller, erklärte Chalupecky zur APA. Aktuell seien österreichweit in Summe circa 25 GIS von ABB in Betrieb.

Konkret liefert ABB an die Verbund-Netztochter APG GIS für den Bau eines Übertragungsnetzes, das zur Stärkung der Infrastruktur beiträgt, um den aus erneuerbaren Quellen erzeugten Strom schrittweise zu integrieren. Das Netz verbindet die Windkraftanlagen im Osten mit Pumpspeicherkraftwerken im Westen Österreichs. Dadurch werde überschüssiger Windstrom zu den Pumpspeicheranlagen in den Alpen transportiert, die als "grüne Batterien" die Energie aus Windkraft- und Fotovoltaikanlagen speichern, die zu Starklastzeiten abgerufen werden könne.

Von Ende 2019 bis 2024 wird ABB nun GIS in Umspannwerken im ganzen Land installieren - in verschiedenen Bundesländern: Bis zu elf Anlagen mit einer Spannung von 420 kV sollen in dem Zeitraum geplant, errichtet und in Betrieb genommen werden. APG-Vorstand Christiner sagte am Mittwoch am Rande der "energy2050"-Tagung des Verbund zur APA, der Neubau bzw. die Modernisierung solcher Anlagen erfolge im Einklang mit dem 10-Jahres-Netzausbauplan.

Eine GIS ist eine kompakte, metallgekapselte Schaltanlage, die unter Druck stehendes Isoliergas verwendet und so den Platzbedarf der Ausrüstung stark reduziert, da sie nur 10 Prozent der Fläche einer luftisolierten Schaltanlage braucht - und daher auch leicht innerhalb von Gebäuden errichtet werden kann, erläuterte ABB dazu. Die erste GIS hat ABB in den 1960er Jahren in einem Umspannwerk in Zürich installiert, in Österreich Anfang der 1970er Jahre.

Zum verwendeten Isoliergas Schwefelhexafluorid (SF6), das als klimaschädlich gilt, bekennt man sich bei ABB zu einer kontinuierlichen Reduktion und zu behördlichen Bestrebungen, die Effekte solcher Emissionen zu begrenzen. Man biete eine komplette effiziente, umweltfreundliche und streng konforme SF6-Gasmanagementlösung von der Installation bis zur Entsorgung, wird betont. ABB entwickle zugleich aber auch das SF6-freie Portfolio weiter, um künftig den Einsatz klimafreundlicher Gasgemische weiter zu fördern, hieß es auf Anfrage der APA.

  

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Salzburg-Leitung wird schon gebaut

...

Aber wir können keine Energie vom Westen in den Osten bringen, weil uns die Leitung fehlt“, sagt Christiner. Stattdessen lässt die APG in diesen Momenten um viel Geld fossile Kraftwerke im Osten anwerfen, damit diese den Bedarf decken. Die Kosten für dieses Engpassmanagement steigen enorm.
Wurden im Jahr 2014 lediglich 4,5 Millionen Euro für solche Notmaßnahmen ausgegeben, so summeriten sich die Kosten im Vorjahr bereits auf 117 Millionen Euro. Heuer schlagen die Eingriffe bis Ende September mit 133 Millionen Euro zu Buche. Tendenz steigend.
Das bekommen auch die heimischen Stromkunden zu spüren. Die Netzkosten stiegen zuletzt um rund 80 Prozent an.

https://www.diepresse.com/5700449/salzburg-leitung-wird-schon-gebaut

  

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Strom-Großhandelspreise sinken im November weiter
Im Vergleich zum Vorjahr liegt der Österreichische Strompreisindex um 15 % höher

Der Österreichische Strompreisindex (ÖSPI) sinkt im November 2019 gegenüber dem Vormonat um 1,0 % und damit den vierten Monat in Folge. Im Vergleich zum Vorjahr liegt der ÖSPI um 15,2 % höher. Bezogen auf das Basisjahr (2006 = 100) erreicht der von der Österreichischen Energieagentur errechnete Index im November 2019 einen Stand von 98,33 Punkten.

Der Grundlastpreis (Index 103,05 Punkte) sinkt gegenüber dem Vormonat um 0,9 % und steigt im Jahresvergleich um 15,5 %. Der Spitzenlastpreis (Index 88,29 Punkte) weist im Monatsvergleich ein Minus von 1,4 % und im Jahresvergleich ein Plus von 14,6 % auf.

Der ÖSPI erfasst nur das Produkt Strom (Strom-Großhandelspreise) und berücksichtigt keine Netzgebühren, Steuern oder Abgaben. Der Gesamtpreis für Strom teilt sich beim Endkonsumenten mit knapp 40 % auf die Energiekomponente und zu 60 % auf Netzgebühren, Steuern und Abgaben auf.

  

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>Im Vergleich zum Vorjahr liegt der Österreichische Strompreisindex um 15 % höher

Am ersten Blick hätte ich gesagt, daß das noch Folge der Abtrennung Österreichs von der deutschen Preiszone ist.

Aber die Trennung erfolgte bereits am 1. Oktober 2018, ergo sollte es bei den November-Preisen diesen Basiseffekt eigentlich nicht mehr geben. Die Verteuerung ist offenbar also hausgemacht.

  

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Verbund - Berenberg erhöht Kursziel von 50 auf 55 Euro
Kaufempfehlung bestätigt - Ergebnisprognosen korrigiert

Die Berenberg Bank hat ihr Kursziel für die Aktien des heimischen Versorgers Verbund im Rahmen einer Sektorstudie von 50,00 auf 55,00 Euro angehoben. Die Kaufempfehlung "Buy" wurde bestätigt, bei den Ergebnisprognosen gab es hingegen Veränderungen.
Die steigenden Strompreise dürften weiter als Katalysator für das Kursziel der Verbund-Papiere dienen, zumal das Verbund-Kursziel historisch sehr eng mit den Strompreisen korreliert, schreiben die Analysten Andrew Fisher, Lawson Steele, Oliver Brown und Jason Turner in einer neuen Branchenstudie, in der neben dem Verbund auch der finnische Versorger Fortum und der deutsche Stromkonzern Uniper untersucht wurden.

Die Analysten weisen zudem darauf hin, dass im Bewertungsmodell für das Kursziel zusätzlich zu den normalen Messgrößen eine Wahrscheinlichkeitsgewichtung inkludiert wurde: Hintergrund sind die enge Korrelation mit dem Strompreis sowie der signifikant hohe Wert für das Kursziel im optimistischsten Szenario ("blue-sky"), der bei 79 Euro je Aktie liegt und damit ein Aufwärtspotenzial von 68 Prozent beinhaltet.

Die Ergebnisprognosen je Aktie wurden für 2019 um zwei Prozent auf 1,61 Euro angehoben. Jene für 2020 liegt um 3,5 Prozent tiefer bei 2,71 Euro und für 2021 wird der erwartete Gewinn je Aktie um drei Prozent tiefer bei 3,14 Euro gesehen, für 2022 liegt er bei 3,26 Euro je Verbund-Titel. Die Dividendenerwartung liegt für 2019 bei 0,68 Euro, für 2020 bei 1,35 Euro, für 2021 bei 1,88 Euro und für 2022 bei 2,28 Euro.

  

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Wie man sich das in einem Staatsbetrieb vorstellt:


Hauen und Stechen im Verbundkonzern

Teilstaatlicher Stromproduzent: Gute Ergebnisse, aber Machtkämpfe im Vorstand. Und eine politisch brisante Postenbesetzung steht an.

https://kurier.at/wirtschaft/hauen-und-stechen-im-verbundkonzern/400644788

  

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Stromsektor steht vor dem Stresstest

München (ots) - Der bis zum Jahr 2038 geplante Kohleausstieg sorgt schon jetzt für akuten Handlungsbedarf. Werden die Rahmenbedingungen im Energiesektor nicht rasch angepasst, drohen in den nächsten Jahren Preisturbulenzen und perspektivisch Versorgungsengpässe. Zu diesem Ergebnis kommt eine Analyse der Strategieberatung Oliver Wyman. Um gegenzusteuern, braucht Deutschland rasch zusätzliche, flexible Versorgungslösungen wie Gaskraftwerke oder Stromspeicher. Langfristig ist ein völlig neues Marktmodell erforderlich: Die Politik muss Energieversorgern Anreize geben, in Kapazitäten für die Stabilisierung des Stromsektors zu investieren und einen Rahmen schaffen, der die nächste Generation von Stranded Assets vermeidet.

Der Kohleausstieg wird zum Stresstest für Regierung und Versorger. Eine Analyse der Strategieberatung Oliver Wyman zeigt: Bis zum Jahr 2022 könnten die Strompreise in Deutschland stark ansteigen - von rund 40 Euro pro Megawattstunde (MWh) im Jahr 2018 auf bis zu 65 Euro. "Die Zeit der niedrigen Strompreise ist vorbei", sagt Jörg Stäglich, Partner bei Oliver Wyman in München. "Zugleich erhöht sich durch den Kohleausstieg die Volatilität. Wir werden Preissprünge und anschließende Korrekturen erleben." Zudem wächst die Gefahr von Versorgungslücken, da vergleichsweise planbare Kohle- und Kernkraftwerke aus dem Pool genommen werden. Die Prognose fußt auf einem sogenannten dynamischen Merit-Order-Modell, das den deutschen Strommarkt simuliert.

Bis zum Jahr 2038 will die Bundesregierung die Kohle-Verstromung beenden. Der Ausstieg beginnt schon jetzt: Innerhalb von vier Jahren sollen Anlagen mit einer Leistung von rund elf Gigawatt vom Netz genommen werden - ein Viertel davon sind Braunkohlekraftwerke. "Da 2022 auch das letzte Kernkraftwerk in Deutschland abgeschaltet werden soll, rechnen wir in dem Jahr mit dem höchsten Preisausschlag", sagt Stäglich. Zwei für die Regierung wichtige Vorgaben der Energiewende stehen so in Frage: die Bezahlbarkeit der Energie und die Versorgungssicherheit. "Politik und Energiewirtschaft müssen rasch handeln, um gegenzusteuern", mahnt Stäglich.

Veränderung des Erzeugungsmarktes

Ohne zusätzliche, flexible Leistung wird die Energiewende nicht zu schaffen sein. "Aus einer rein wirtschaftlich rationalen Perspektive müssten wir jetzt eine Renaissance der Gaskraftwerke erleben", prognostiziert Thomas Fritz, Partner bei Oliver Wyman in Düsseldorf. Größere Investitionen in Speicher sowie wasserstoffbasierte Erzeugung, etwa Brennstoffzellen, ließen dagegen noch auf sich warten, da sie bislang nicht ausreichend wirtschaftlich zu betreiben sind. "Die zentrale Frage ist, inwiefern Gaskraftwerke gesellschaftlich akzeptiert werden und ob Gas nicht in fünf bis zehn Jahren die "neue Kohle" ist. In jedem Fall werden langfristig Stromspeicher und Wasserstoff als Stabilisatoren essenziell für die Versorgungssicherheit sowie für das Erreichen der Klimaziele sein", so Fritz.

Auf längere Sicht gehen die Oliver Wyman-Experten davon aus, dass sich die Strompreise auf einem Niveau von etwa 50 Euro pro MWh einpendeln. "Wenn wir keinen regulatorischen Eingriff in den Markt erleben, dann wird der Neubau von hocheffizienten Gaskraftwerken zusammen mit moderat ansteigenden Rohstoffpreisen die Strompreise mittelfristig wieder bremsen", sagt Dennis Manteuffel, Principal von Oliver Wyman. Von den insgesamt höheren Preisen profitieren jedoch die Energieversorger nicht: "Im Gegenteil: Mittel- bis langfristig wird das erwirtschaftete Ergebnis sinken." Ursache dafür seien immer kürzere Einsatzzeiten für konventionelle Kraftwerke aufgrund des zunehmenden Ausbaus der Erneuerbaren.

Frühzeitig Roadmaps aufstellen

Versorger müssten diese Trends schon jetzt in die Planungen des zukünftigen Kraftwerksparks einbeziehen. "Sie müssen klare Roadmaps und Szenarien für den Umstieg auf Gaskraftwerke, Speicher und Wasserstoff aufstellen", sagt Oliver Wyman-Berater Fritz. Dabei gilt es, über den Strommarkt hinauszuschauen. "Versorger sollten Chancen für ihre Gaskraftwerke insbesondere in Kombination mit Fernwärme evaluieren und ein übergreifendes Strom- und Wärmekonzept aufstellen." Auch Wasserstoff spielt hierbei eine wichtige Rolle. So kann dieser zunächst in kleineren Mengen dem Gasnetz beigemischt werden, um die CO2-Bilanz zu verbessern. Langfristig ist eine deutliche Ausweitung von Wasserstoff im Energiesystem ein denkbares Szenario. "Letztlich hängt es von gesellschaftlicher Akzeptanz, technologischem Fortschritt und Wirtschaftlichkeit ab, wie sich Gaskraftwerke, Batterien, Wasserstoff und mögliche weitere Technologien einpendeln", sagt Fritz.

Stäglich empfiehlt den Unternehmen eine enge Zusammenarbeit mit der Regierung und Regulierungsbehörden. "Sie können so Unterstützung finden, um in derzeit nicht wirtschaftliche, aber vielleicht gesellschaftliche und politisch präferierte Technologien wie Speicher oder Wasserstoff früher einzusteigen." Weiterer Vorteil: Sogenannte Stranded Assets - zum Beispiel schon nach kurzer Zeit nicht mehr benötigte Gaskraftwerke - müssen gar nicht erst gebaut werden, erläutert Fritz. Am Ende profitieren Haushalte und die gesamte Wirtschaft: "So ließen sich auch gesamtgesellschaftlich die Kosten reduzieren."

Spätestens nach dem endgültigen Kohleausstieg Ende der 2030er Jahre ist nach Ansicht der Oliver Wyman-Berater ein völlig neues Marktmodell nötig. Entscheidend dabei: "Die Bereitstellung von Reservekapazitäten oder sicher verfügbarem Strom hat einen expliziten Wert - und das muss auch gewürdigt werden", so Manteuffel. Dass Gaskraftwerke oder Speicher überhaupt unterhalten werden, müsse über den regulatorischen Rahmen finanziell honoriert werden: "Denn ein System mit hohen Anteilen Erneuerbarer Energie wird Gaskraftwerke durch die resultierenden geringen Laufzeiten negativ beeinflussen - auch wenn sie für einen funktionierenden Energiemarkt notwendig sind".

  

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Besonders transparent ist das aber nicht, wenn völlig unterschiedliche Produkte zu einem Paket geschnürt werden. Für mich ist das nichts.

  

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