Osteuropa steht immer noch, wenn auch unterschiedlich da. Ukraine, Rußland und vielleicht auch Ungarn und Slowenien machen weiterhin Sorgen, während Polen die Investoren erfreut und auch Tschechien oder Slowakei kaum noch an den Ostblock erinnern.

Zeitungsartikel, eigene Erfahrungen, Meinungen, Fotos; egal ob positiv oder negativ, hier ist alles erwünscht, was zumindest am Rande zum Themenkreis Osteuropa passt und keiner bestimmten bzw. nicht nur einer Aktie zugeordnet werden kann.

Zu den Vorgängerthreads:
Teil I: http://forum.aktien-online.at/dcboard.php?az=show_topic&forum=124&topic_id=70504
Teil II: http://forum.aktien-online.at/dcboard.php?az=show_topic&forum=124&topic_id=95268
Teil III: http://forum.aktien-online.at/dcboard.php?az=show_topic&forum=124&topic_id=130707
Teil IV: http://forum.aktien-online.at/dcboard.php?az=show_topic&forum=124&topic_id=153616

Einige Währungscharts:

RUB/EUR (links) und RUB/USD (rechts)
http://waehrungen.finanztreff.de/1/chartNG.gfn?u=100&overTime=2&subProperty=1&instrumentK ey=EURRUB.XRATE.SPOT&chartType=0&height=190&width=314&time=30000.png http://waehrungen.finanztreff.de/1/chartNG.gfn?u=100&overTime=2&subProperty=1&instrumentK ey=RUB.FXVWD&chartType=0&height=190&width=314&time=30000.png

UAH/EUR
http://waehrungen.finanztreff.de/1/chartNG.gfn?u=100&overTime=2&subProperty=1&instrumentK ey=EURUAH.FXVWD&chartType=0&height=190&width=314&time=10000.png

RON/EUR
http://waehrungen.finanztreff.de/1/chartNG.gfn?u=100&overTime=2&subProperty=1&instrumentK ey=EURRON.XRATE.SPOT&chartType=0&height=190&width=314&time=30000.png

HUF/EUR (links), HUF/CHF (Mitte) und HUF/USD (rechts)
http://waehrungen.finanztreff.de/1/chartNG.gfn?u=100&overTime=2&subProperty=1&instrumentK ey=EURHUF.XRATE.SPOT&chartType=0&height=190&width=314&time=30000.png http://www.finanztreff.de/1/chartNG.gfn?overTime=2&instrumentId=2202627&height=190&width= 314&time=30000&chartType=0&subProperty=1.png http://waehrungen.finanztreff.de/1/chartNG.gfn?u=100&overTime=2&subProperty=1&instrumentK ey=HUF.FXVWD&chartType=0&height=190&width=314&time=30000.png

  

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135
RE: Exodus aus Südosteuropa
22.7.19 09:21
136
RE: Exodus aus Südosteuropa
23.7.19 06:52
137
      RE: Exodus aus Südosteuropa
23.7.19 08:55
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Polen schafft Einkommenssteuer für Menschen unter 26 ab
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Russland ersetzt den Dollar durch den Euro
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Fitch Ratings upgraded Russia
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Letko Brosseau bekräftigt seine Absicht, gegen den Buy-...
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Putin’s Budget Has Lowest Break-Even Oil Price in Over ...
22.8.19 09:48
143

    
        
        
        

>>War gestern Ex-Dividende von 0,2075 Euro?
>>
>>
>>
>
>Ja war gestern.
>Erfreulich die Entwicklung.

Sind die 0,14 Auszahlung steuerfrei. Mein Broker hat Steuer einbehalten.

  

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>Fachkräfte-Mangel zwingt Osteuropas Wirtschaft in die Knie
>

>Mehr als die Hälfte aller Unternehmen in Ungarn sei nicht in
>der Lage, freie Stellen zu besetzen. In Rumänien und Bulgarien
>ist die Situation noch dramatischer.

es ist zwar schwierig gute Leute zu finden, wie bei uns. Aber von in die Knie zwingen kann keine Rede sein. Osteuropa hat ein Wachstum - im Gegensatz von uns.

zwischen Budapest und Györ sind soviel LWKs gefahren, wie noch nie.

  

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Am Freitag hat die Ratingagentur Moody's® das ungarische Rating von "Ba1" auf "Baa3" angehoben und den Ausblick auf stabil gesetzt. Damit bewerten nun alle drei großen Ratingagenturen das ungarische Rating im Bereich Investment Grade. Als Begründung wurden die sinkende staatliche Schuldenlast, strukturelle Verbesserungen durch massive Zuflüsse seitens der EU in den kommenden fünf Jahren und die signifikante Verringerung der externen Verletzbarkeit durch Schuldenabbau im privaten Sektor und ein abnehmendes Staatsanleihevolumen in externen Händen genannt.

  

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WIIW: Privater Konsum befeuert Konjunktur in Mittel-Osteuropa
Überraschende These: Arbeitskräftemangel als Wachstumsmotor - Löhne steigen durch sinkende Arbeitslosigkeit - Inflation bleibt gering, weil Produktivität steigt

Die Region Mittel-. Ost- und Südosteuropa wird in den nächsten zwei Jahren wirtschaftlich um rund 3 Prozent pro Jahr wachsen und sich dem westeuropäischen Niveau weiter annähern. "Im Durchschnitt wachsen diese Länder um eineinhalb Prozentpunkte schneller als der Euroraum", sagte der WIIW-Ökonom Vasily Astrov am Donnerstag bei der Präsentation der WIIW-Herbstprognose.
Wachstumsmotor in diesen Ländern sei die starke private Nachfrage infolge steigender Löhne durch eine stark gesunkene Arbeitslosigkeit. "Arbeitskräftemangel als Wachstumsmotor", bringt Astrov seine überraschende These auf den Punkt. "Unsere Studie widerspricht nicht nur der Weltbank, sondern auch dem IWF", räumt Astrov ein und bezieht sich dabei auf Studien, wonach Abwanderung und Arbeitskräftemangel das Wirtschaftswachstum in Zentral- und Osteuropa spürbar bremsen würden. "Es dürfte so sein, dass die Leute ausgewandert sind, die zu Hause ohnehin keinen Job hatten", meint Astrov.
"Star-Performer" unter den Ländern der Region sei derzeit Rumänien, aber auch das Wachstum am Westbalkan bleibe deutlich über 2 Prozent, "was für diese Region ein beachtliches Tempo darstellt". Hauptverantwortlich dafür sei Serbien.
Für die Türkei erwartet das WIIW (Wiener Institut für Internationale Wirtschaftsvergleiche) eine "weiche Landung", also eine Wachstumsverlangsamung, wegen der gestiegenen politischen Risiken nach dem gescheiterten Putschversuch gegen Präsident Recep Tayyip Erdogan.
In den GUS-Ländern Weißrussland, Kasachstan, Russland und Ukraine (formell nicht mehr Teil der GUS) gibt es nach Ansicht der WIIW-Ökonomen auch Anzeichen für eine Stabilisierung.
Wichtigster Wachstumsmotor sei fast überall der private Verbrauch, erklärte Astrov. "Die einzige Ausnahme sind die GUS-Länder, dort bleibt die heimische Nachfrage nach wie vor sehr niedrig. Das ist immer noch der Ausdruck der Währungsabwertungen und der hohen Inflation." Wachstumstreiber in den GUS-Ländern seien die Nettoexporte.
In den anderen Ländern habe der private Konsum stark angezogen, in erster Linie wegen der steigenden Löhne auf Grund einer dramatischen Verbesserung auf dem Arbeitsmarkt. Typische Beispiele für diese Entwicklung seien Tschechien oder Ungarn. "In Ungarn lag die Arbeitslosigkeit 2013 noch bei 10 Prozent, und heuer erwarten wir weniger als 6 Prozent oder circa 5 Prozent." Andererseits steige die Zahl der offenen Stellen, was wohl daran liege, dass die Arbeitslosen nicht die passenden Qualifikationen hätten (job skills mismatch). Gründe für die Verknappung der Arbeitskräfte seien demographische Entwicklungen und Auswanderung.
Trotz der höheren Löhne sei die Inflation in den meisten Ländern gering. "Manche Länder haben schon seit einiger Zeit eine Deflation", was zunächst paradox erscheine. Zu erklären sei das damit, dass zwar die Löhne stark gestiegen seien, gleichzeitig aber auch die Arbeitsproduktivität. Daher seien die Lohnstückkosten weniger stark gestiegen als die Löhne. Außerdem seien höhere Lohnstückkosten zum größten Teil durch eine Schmälerung der Unternehmensgewinne kompensiert worden.
Die Investitionen entwickeln sich laut WIIW derzeit schwach. Der einzige Grund dafür sei eine vorübergehende Abnahme der EU-Transfers, weil man sich in einer Zwischenphase zwischen zwei EU-Finanzierungsperioden befinde. "Wir rechnen damit, dass es nächstes Jahr oder 2018 zu einer Beschleunigung der Geldflüsse aus Brüssel und dementsprechend auch zu einer Beschleunigung des Investitionswachstums kommen wird."
Für die nächsten zwei Jahre sehen die WIIW-Ökonomen keine großen Risiken für die Mittel- und Osteuropäischen Länder. Auch das Wachstum auf dem Westbalkan soll sich beschleunigen, "aber dort bleiben die relativ schwachen Exportkapazitäten ein großes Problem". Für die GUS wird eine allmähliche Erholung erwartet, "außer in Weißrussland - dort glauben wir, dass es auch nächstes Jahr noch zu einer Rezession kommt".
Die Auswirkungen des Brexit auf Zentral- und Osteuropa werden eher gering sein, meint das WIIW. "Circa 40 oder 50 Prozent der Exporte Großbritanniens gehen in die EU-27, während umgekehrt nur ca. 6 Prozent der EU-27-Exporte nach Großbritannien gehen", sagt WIIW-Volkswirt Robert Stehrer. Mit Zentral- und Osteuropa sei die Verflechtung noch geringer: "2 Prozent der Wertschöpfung oder des Bruttosozialproduktes in der Tschechischen Republik gehen auf die Finalgüter-Nachfrage in Großbritannien zurück." In den anderen Ländern sei dieser Wert noch geringer.
Die Migration nach Großbritannien wäre auch ohne Brexit stark gefallen, seit dem vergangenen Jahr gebe es hier eine Stagnation.

  

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Russische Wirtschaft schrumpft langsamer

 
Die russische Wirtschaftsleistung schrumpft nicht mehr so stark wie zuletzt. Im dritten Quartal verringerte sie sich um 0,4 Prozent, wie das Statistikamt in Moskau am Montag auf Basis vorläufiger Daten mitteilte. Im Frühjahr war das Bruttoinlandsprodukt (BIP) noch um 0,6 Prozent zurückgegangen.


https://kurier.at/wirtschaft/talfahrt-der-russischen-wirtschaft-verlangsamt-sich/230.657. 248

  

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Am Freitag hob die Ratingagentur S&P überraschend den Ausblick für das polnische "BBB+"-Rating von "negative" auf "stable" an. Es wurde mitgeteilt, dass man inzwischen nicht mehr besorgt sei, dass die Regierung die Unabhängigkeit der Notenbank untergraben würde, obwohl die Dauerkrise mit dem Verfassungsgericht ungelöst ist. Die Prognosen zur BIP-Entwicklung wurden reduziert: Für 2016 von 3,5 % auf 3,0 %, 2017 soll das Wachstum dann bei 3,3 % liegen und 2018 bei 3,1 %. Gleichzeitig wurde aber mitgeteilt, dass die Revisionen die öffentlichen Finanzen nicht beeinträchtigten.

Im Januar 2016 hatte die Agentur das polnische Rating zum ersten Mal seit dem Ende des Kommunismus' herunter gestuft und den Ausblick zusätzlich auf "negative" gesetzt. Als Begründung wurde damals darauf verwiesen, dass die neue Regierung Schlüsselinstitutionen wie das Verfassungsgericht geschwächt hätte. Man hatte die Sorge, dass als nächstes die Notenbank ins Visier gerate und wies darauf hin, dass weitere Downgrades folgen könnten.

  

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Good news für die Russland-Aktien wie Immofinanz oder Raiffeisen

Wirtschaft kehrt auf den Wachstumspfad zurück



Immofinanz,

Raiffeisen Bank International und Palfinger legen heute an der Börse überdurchschnittlich zu. Mit ein Grund: Die russische Zentralbank sieht die Wirtschaft des Landes auf Erholungskurs. „Wir empfangen ermutigende Signale von der Konjunktur“, sagte Vize-Notenbankchefin Xenia Judajewa Und: „Ich denke, wir werden ein Wachstum im ersten Quartal 2017 sehen.“


http://www.boerse-express.com/cat/pages/2846227/fullstory

 

  

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Porsche Holding Salzburg verbucht trotz VW-Abgasskandals Rekordjahr
Neue und Gebrauchte addiert erstmals eine Million Fahrzeuge ausgeliefert

Die Porsche Holding Salzburg (PHS) hat für heuer - trotz des VW-Abgasskandals - ein weiteres Erfolgsjahr verkündet. Die Gesellschaft, die von Österreich aus in weiteren 25 Ländern im automobilen Groß- und Einzelhandel mit allen Marken des Volkswagen-Konzerns tätig ist, erzielt nach vorläufigen Zahlen eine Absatzsteigerung auf eine Million Fahrzeuge. Das ist ein Plus von 7,8 Prozent gegenüber 2015.

Neue Fahrzeuge werden 719.000 (+7,2 Prozent) ausgeliefert. Der Absatz von Gebrauchten kommt auf 281.000 (+9,4 Prozent), sagte der Sprecher der Geschäftsführung, Alain Favey, am Dienstag vor Journalisten in Wien.

Gestützt wird das Rekordergebnis vor allem durch eine wirtschaftliche Erholung im CEE-Raum. In allen Ländern Ost- und Südosteuropas wächst der gesamte Pkw-Markt 2016. Tätig ist die Gesellschaft außerhalb Europas auch in China, zwei Ländern Südamerikas und seit heuer auch in Malaysia. In der ASEAN-Region will man kommendes Jahr nach Singapur und Brunei expandieren.

Im Großhandel liefert die PHS heuer insgesamt 323.300 Fahrzeuge aus, ein Plus von 11,3 Prozent gegenüber 2015. "Wir haben das Großhandelsvolumen in allen unseren Märkten gesteigert", so Favey. In Österreich alleine wurden 120.000 Fahrzeuge im Großhandel abgesetzt. Der Marktanteil blieb sowohl hierzulande als auch in den anderen Märkten stabil. Insgesamt stieg er in den Regionen, in denen die PHS tätig ist in den ersten elf Monaten heuer von 17,7 auf 18 Prozent.

Hochgerechnet fürs Gesamtjahr in Österreich bleibt der Marktanteil stabil bei 34,4 Prozent, während der Gesamtmarkt um 5,3 Prozent auf 325.000 Neuzulassungen wächst. Im CEE-Raum sinkt der Marktanteil - bei einem starkem Marktwachstum in den 14 PHS-Ländern von plus 15,9 Prozent auf knapp 778.000 abgesetzte Fahrzeuge insgesamt - minimal von 19 auf 18,8 Prozent. Zum sechsten Mal in Folge steigert die PHS ihren Absatz damit in dieser Region auf rund 183.000 Neuwagen (+14 Prozent). Wichtigstes Einzelland in CEE ist für die PHS Tschechien. Das Nachbarland ist nach Österreich das absatzstärkste Einzelland. Hier wird ein plus um rund 9 Prozent auf mehr als 50.000 Neuwagen prognostiziert.

In Österreich steigt auch der Allradmarkt, hob Favey unter vielen Punkten bei der Jahrespressekonferenz hervor. Fast jedes vierte verkaufte Auto (23,7 Prozent) hat einen Vierradantrieb.

Lob kam von Favey zum E-Mobilitätspaket der Bundesregierung, das er ausdrücklich begrüßt. "Es passiert viel in Österreich", so der VW-Mann. Man habe auch Gespräche mit der Regierung geführt. Bei Treffen mit Ministern habe man "eng zusammengearbeitet, damit alle Aspekte berücksichtigt werden". So gebe es jetzt nicht nur eine Kauf-Förderung, sondern auch einen Impuls bei der Ladeinfrastruktur, die "extrem wichtig" sei. Wenn nämlich ab 2020 ein Schub bei den E-Automobilen komme, dann brauche es diese Infrastruktur. Der E-Automarkt boome derzeit schon, wenn auch noch auf geringem Stückniveau. Durch das Paket der Regierung komme es wohl zu noch mehr Dynamik, so Favey.

Für das kommende Jahr rechnet die PHS in Österreich mit einer Marktstabilität, und im CEE-Raum mit einer weiteren Markterholung. Die Konzernmarktanteile sollen stabil bleiben.

Umsatzzahlen gibt es nach Abschluss des Geschäftsjahres 2016 im Frühjahr des kommenden Jahres. Gewinnzahlen gibt es von der PHS prinzipiell nicht.

  

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Die Talfahrt der russischen Wirtschaft hat sich nach den Worten von Präsident Wladimir Putin in diesem Jahr verlangsamt. Der Rückgang beim Bruttoinlandsprodukt werde 2016 bei 0,5 bis 0,6 Prozent liegen, sagte Putin am Freitag auf seiner traditionellen Pressekonferenz zum Jahresende. Im vorangegangenen Jahr schrumpfte die russische Wirtschaft um 3,7 Prozent. Ursachen dafür waren vor allem der niedrige Ölpreis und die Sanktionen des Westens wegen des Ukrainekonflikts. Das Haushaltsdefizit sei etwas gewachsen, sagte Putin. Dem stünden aber Überschüsse in der Handelsbilanz und höhere Gold- und Devisenreserven gegenüber.

http://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/5138318/2016-bringt-Russland-ein-erneutes- BIPMinus?_vl_backlink=/home/wirtschaft/index.do

  

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Ungarns Weg vom Billiglohn- zum Niedrigsteuerland

 

Mit neun Prozent hat Ungarn seit 2017 die niedrigste Körperschaftssteuer in der EU. Gleichzeitig erhöhte das Land den Mindestlohn.

Ungarn entwickelt sich immer mehr zu einem Niedrigsteuerland für Unternehmen. Denn die rechtskonservative Regierung von Premier Viktor Orban senkte mit Beginn 2017 die Körperschaftssteuer (KÖSt) einheitlich auf neun Prozent. Das ist aktuell der niedrigste Unternehmenssteuersatz innerhalb der EU. Außerdem wurden auch die Lohnnebenkosten für Arbeitgeber um fünf auf 22 Prozent verringert.

 

http://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/5153221/Ungarns-Weg-vom-Billiglohn-zum-Nie drigsteuerland?_vl_backlink=/home/wirtschaft/index.do

  

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In Rumänien wurden teils mit Jahreswechsel, teils ab 1. Februar, viele Steuern abgeschafft oder gesenkt.
Gesenkt wurden beispielsweise die Mineralölsteuer und die Mehrwertssteuer. Abgeschafft wurden unter anderem Rundfunkgebühr, KFZ-Erstzulassungssteuer (vergleichbar mit der NOVA), diverse Gebühren wie z.B. für Reisepässe ... insgesamt war die Rede von 102 Abgaben, die abgeschafft würden.

Wie das ganze finanziert werden soll, ist noch nicht bekannt.

  

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>Wie das ganze finanziert werden soll, ist noch nicht bekannt.

Vorerst offenbar vor allem mithilfe von Rechenkünsten. Die Regierung rechnet mit einem Wirtschaftswachstum von gewagten 5,2%. Damit kommt sie dann mit Ach und Krach unter die 3%ige Defizitgrenze, nämlich auf 2,95%.

Außerdem sollen unter anderem die Budgets für das Präsidentenamt, das Parlament, den Rechnungshof und die Nachrichtendienste um 20% gekürzt werden.

  

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Moody's erhöht Rating-Ausblick für Russland

Würdigung von Konsolidierungsbemühungen - Abhängigkeit von Öl- und Gas dürfte sinken - Korruption weiter ein Problem

 

Moody's hat den Rating-Ausblick für Russland von "negativ" auf "stabil" angehoben. Grund für den Schritt sei Moskaus mittelfristige Strategie zur Konsolidierung des Haushalts, teilten die Bonitätswächter am Freitag mit. Diese dürfte zu einer geringeren Abhängigkeit des Landes von seinen Öl- und Gasreserven führen. Das hohe Maß an Korruption schrecke jedoch weiterhin Investoren ab.

 

http://www.boerse-express.com/cat/pages/2867776/fullstory

  

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Wirtschaftswachstum bleibt in CEE kräftig

Erste Group-Analysten sehen keine Überhitzungsgefahr

 

Die in Zentral- und Osteuropa (CEE) zuletzt vielfach sehr positiven makroökonomischen Kennzahlen, wie zum Beispiel die stark anziehende Inflation, die sich abzeichnende Anspannung auf den Arbeitsmärkten und eine kräftige Sachgüterproduktion, werfen die berechtigte Frage auf, ob in den CEE-Ländern eine Überhitzung der Wirtschaft droht. Um die ersten Anzeichen einer solchen Entwicklung frühzeitig zu erkennen, verwenden die Analysten der Erste Group für offene Volkswirtschaften wie jene in CEE das Leistungsbilanzdefizit als relevante Kennzahl. Sie verweisen darauf, dass eine wesentliche Verschlechterung der Leistungsbilanz das Entstehen wirtschaftlicher Ungleichgewichte signalisiert. Dies scheint derzeit allerdings nicht der Fall zu sein.


„Sowohl aus historischer als auch aus fundamentaler Sicht sehen die Leistungsbilanzsalden in der Region sehr gut aus. Vor der Krise verzeichneten alle CEE-Länder am BIP gemessen riesige – in manchen Fällen sogar zweistellige – Leistungsbilanzdefizite. Während solche Ungleichgewichte an sich nicht problematisch sind, da in Konvergenz befindliche Volkswirtschaften ja Auslandskapital ins Land bringen müssen, führte der Umstand, dass sie in CEE übermäßig hoch und oft schuldenfinanziert waren, während der Finanzkrise 2008-2009 zu einer verstärkten Schockanfälligkeit der Volkswirtschaften. Seither haben die CEE-Volkswirtschaften jedoch wieder ein Gleichgewicht gefunden und ihre Leistungsbilanzsalden enorm verbessert. Kroatien, Tschechien, Ungarn, Slowenien und die Slowakei erzielen sogar Überschüsse. Zum Großteil wurden die Anpassungen von der positiven Entwicklung der Handelsbilanz getrieben. Rückläufige Rohstoffpreise und der verstärkte Zufluss von EU-Mitteln haben ebenfalls zur Verbesserung der Leistungsbilanzpositionen beigetragen“, erläutert Juraj Kotian, Head of CEE Macro/FI Research bei Erste Group.

 

http://www.boerse-express.com/cat/pages/2872756/fullstory

  

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Heimische Russland-Exporteure verlassen Tal der Tränen

sterreichs Exporteure haben die Sanktionen gegen Russland und die Wirtschaftskrise dort schmerzlich zu spüren bekommen, die Ausfuhren nach Russland haben sich seit 2013 halbiert. Doch nun geht es wieder bergauf. "Die Trendwende sehen wir ganz deutlich", sagt der österreichische Neo-Wirtschaftsdelegierte in Russland, Rudolf Lukavsky.

"Die Exporte sind im Zeitraum 2013 bis 2016 um 46 Prozent gefallen", sagte Lukavsky, "von 3,48 Mrd. Euro im Jahr 2013 auf 1,88 Mrd. Euro im letzten Jahr". Der Rückgang von 2015 auf 2016 betrug 4,8 Prozent, aber im September und Oktober legten die Ausfuhren nach Russland wieder zu, und im Oktober betrug das Plus im Jahresvergleich 34,8 Prozent, berichtete Lukavsky.

http://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/5187352/Heimische-RusslandExporteure-verla ssen-Tal-der-Traenen

  

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Hohe Arbeitslosigkeit am Westbalkan sinkt nur langsam
Studie von WIIW und Weltbank: Hohe Jugendarbeitslosigkeit, sehr geringe Frauenbeschäftigung, viel Schwarzarbeit

Am Westbalkan ist die hohe Arbeitslosigkeit in den letzten Jahren nur sehr langsam gesunken. In den sechs Ländern der Region - Serbien, Bosnien-Herzegowina, Mazedonien, Montenegro, Albanien, Kosovo - sank die Arbeitslosenquote vom Jahr 2010 auf 2016 im Schnitt von 23 auf 21 Prozent. Die Arbeitsmarkttrends am Westbalkan haben Hermine Vidovic vom WIIW und Johannes Köttl von der Weltbank untersucht.

Die Arbeitsmärkte in den sechs Ländern am Westbalkan sind durch niedrige Erwerbsquoten, insbesondere bei Frauen und Jugendlichen, sowie durch hohe und lang anhaltende Arbeitslosigkeit gekennzeichnet. Dazu kommt ein niedriges Wirtschaftswachstum und eine im Schnitt leicht schrumpfende Bevölkerung.

Das Weltbankbüro in Wien hat in Zusammenarbeit mit dem Wiener Institut für Internationale Wirtschaftsvergleiche (WIIW) und mit Unterstützung des Bundesministeriums für Finanzen (BMF) das Forschungs- und Netzwerkprojekt SEE Jobs Gateway aufgestellt, mit dem Ziel einer Analyse der Arbeitsmärkte. Die erste gemeinsame Studie "Western Balkan Labor Market Trends 2017" wurde am Dienstag in Wien präsentiert. Darin werden die Arbeitsmärkte in Albanien, Bosnien-Herzegowina, Kosovo, Mazedonien, Montenegro und Serbien analysiert und die wichtigsten Entwicklungen und Trends mit ausgewählten EU-Ländern, darunter Österreich, verglichen. Die Ergebnisse werden in einer öffentlich zugänglichen Datenbank im Internet unter http://SEEJobsGateway.net abrufbar gemacht.

In allen sechs Ländern zusammen stieg die Zahl der Beschäftigten in den Jahren 2010 bis 2016 von 5,5 auf 5,8 Millionen. Insgesamt leben in diesen sechs Staaten rund 18,3 Millionen Menschen. Die Arbeitslosenrate lag 2016 in Serbien bei 17,1 Prozent und damit am niedrigsten in der Region. "Es gibt einen vorsichtigen Aufholprozess, aber es muss mehr passieren", meint Köttl. Mit der erfolgreichen Transformation der mittel- und osteuropäischen Länder könne man den Westbalkan nicht vergleichen. Südosteuropa habe durch Krieg gelitten und der Reformprozess sei durch die Finanzkrise noch einmal zurückgeworfen worden. Das Wirtschaftswachstum am Westbalkan war in den Jahren nach der Finanzkrise nicht sehr hoch, die ausländischen Investitionen sind nur langsam gekommen.

Auf die niedrige Frauenbeschäftigung in den sechs Westbalkan-Ländern verweist WIIW-Expertin Vidovic: Die Beschäftigungsquoten der Frauen liegen weit unter denen in EU-Ländern. Im Kosovo etwa liegt die Beschäftigungsquote der Frauen im Alter von 15 bis 64 Jahren unter 20 Prozent, jene der Männer bei etwa 60 Prozent. Nach dem Kosovo hat Bosnien-Herzegowina den zweithöchsten Unterschied zwischen Männer- und Frauenbeschäftigung. Weniger ausgeprägt ist der Unterschied in Serbien. Verantwortlich für die geringe Teilnahme von Frauen am Arbeitsleben sieht Vidovic mehrere Ursachen: Neben dem traditionellen Rollenbild seien es auch fehlende Kinderbetreuungsmöglichkeiten und geringes Jobangebot.

So wie in den meisten Ländern - auch in Österreich - ist die Jugendarbeitslosigkeit am Westbalkan deutlich höher als die allgemeine Arbeitslosigkeit. Im Schnitt aller sechs Länder liegt die Jugendarbeitslosigkeit bei fast 48 Prozent. Im Kosovo ist sie mit 60 Prozent am höchsten. Die Gefahr hoher und andauernder Jugendarbeitslosigkeit liege darin, dass die junge Generation den Einstieg in den Arbeitsmarkt ganz verpasse und negative gesellschaftliche Effekte drohen, erläutert Köttl.

Sehr hoch ist am Westbalkan auch der Anteil des sogenannten informellen Sektors, sprich der Schwarzarbeit. Dadurch entfällt für den Einzelnen die soziale Absicherung durch Sozialversicherung und der Staat verliert Steuern, mit denen er etwa das Ausbildungssystem verbessern könnte, gibt Vidovic zu bedenken. Zwar sei Schwarzarbeit gegenüber Nichtstun immer noch produktiver, die Frage sei aber immer ob dadurch nicht ein offizieller Job verloren gehe.

Die Weltbank hat für den Westbalkan einige Reformvorschläge parat: Eine Senkung der hohen Besteuerung auf Arbeit könnte den Arbeitsmarkt ankurbeln, meint Köttl. Das Anreizsystem stimme oft nicht, daher sei es gerade im Niedriglohnsektor schwierig, eine formelle Arbeit zu finden, weil man dann auch Steuern zahlen müsse. Weiters solle die Schwarzarbeit bekämpft und die Frauenbeschäftigung gesteigert werden.

Um bei den Reformen weiterzumachen haben die betroffenen Länder die EU-Perspektive, meint Vidovic. Hilfreich für die Beibehaltung der Reformwilligkeit wäre allerdings ein konkreter Zeitplan mit Zielen für die Annäherung an die Europäische Union.

  

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Ein Problem, das nur schwer in Zahlen zu fassen ist, sehe ich am Balkan: Während man in anderen Regionen versucht, mit Nachbarn zu kooperieren, Handel zu treiben, Grenzkontrollen zu vereinfachen, etc., versucht man am Balkan lieber einander Steine in den Weg zu legen und das Leben schwer zu machen.
Das führt zu hohen Reibungsverlusten, die sich natürlich auch als Wohlstandsverluste bemerkbar machen.

  

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Schon vor 100 Jahren bestand das Problem, daß die Balkanvölker nicht miteinander konnten. Hier eine Beschreibung von Churchill, aus dem Buch "The World Crisis", Band 2, Kapitel 35

  

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>>https://www.tagesschau.de/ausland/tschechien-eu-babis-101.html
>
>Ich meine die Möglichkeit einer eigenen Geldpolitik aufzugeben
>muß man sich im Lichte der Erkenntnisse der letzten Jahre
>tatsächlich sehr gut überlegen.
>

Ja, es ist wohl in erster Linie ist ein politische Frage. Aber was bleibt Prag den anderes übrig außer sich an Berlin anzuhängen?

  

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>>>https://www.tagesschau.de/ausland/tschechien-eu-babis-101.html
>>
>>Ich meine die Möglichkeit einer eigenen Geldpolitik
>aufzugeben
>>muß man sich im Lichte der Erkenntnisse der letzten Jahre
>>tatsächlich sehr gut überlegen.
>>
>
>Ja, es ist wohl in erster Linie ist ein politische Frage. Aber
>was bleibt Prag den anderes übrig außer sich an Berlin
>anzuhängen?


Naja siehe z.B. ATS und DM.

  

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>>>
>>>>Naja siehe z.B. ATS und DM.
>>>
>>>Was meinst damit?
>>
>>Die Bindung des Schilling an die Deutsche Mark.
>
>genau das meine ich mit an Berlin anhängen.


Immerhin läßt das die Möglichkeit offen im Notfall unabhängig agieren zu können.

  

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Österreich drittwichtigster Investor in Osteuropa, Bedeutung sinkt
WIIW: Direktinvestitionen heimischer Firmen rückläufig - Insgesamt hat die Region aber deutlich mehr Investoren angezogen - Plus von 45% - 30% Rückgang in der Türkei

Österreichische Firmen sind zwar die drittwichtigsten Investoren in Zentral-, Ost- und Südeuropa, doch die Bedeutung nimmt ab. Machten die ausländischen Direktinvestitionen (FDI) in der Region im Jahr 2012 noch 46 Prozent des heimischen Gesamtbestandes aus, so betrugen sie 2016 nur noch 31 Prozent.

Von 2012 auf 2016 sind die österreichischen Auslandsinvestitionen in Mittel-, Ost- und Südosteuropa von rund 93 auf rund 84 Mrd. Euro zurückgegangen, geht aus einer Analyse des Wiener Instituts für Internationale Wirtschaftsvergleiche (WIIW) hervor. Heimische Firmen zieht es nun vermehrt nach Asien. "Sie sehen dort neue Möglichkeiten", sagte WIIW-Ökonom Gabor Hunya am Donnerstag bei einem Pressegespräch in Wien. In Osteuropa sei das Potenzial zum Teil schon ausgeschöpft.

Bei sogenannten Greenfield-Projekten, also Neuinvestitionen, sei Österreich ein stabiler, wenn auch nicht sehr wichtiger Investor in den mittel-, ost- und südosteuropäischen Ländern, so Hunya. Mit 43 Projekten im Jahr 2016 rangierte Österreich auf Platz 9 unter den Investoren und auf Platz 8 beim zugesagten Investitionskapital (1,5 Mrd. Euro).

Zu den größten Projekten heimischer Unternehmen zählten im Vorjahr etwa eine 250-Mio.-Euro-Investition des Tiroler Holzkonzerns Egger in ein neues Werk in Russland, mehrere Stop-Shop-Retail-Parks des Immobilienkonzerns Immofinanz in Polen und Serbien sowie eine Kapazitätsverdoppelung im polnischen Sempertrans-Werk des börsennotierten Gummi- und Kautschukkonzerns Semperit.

Getrieben von der guten Wirtschaftsentwicklung hat Mittel-, Ost- und Südosteuropa (MOSOEL) im vergangenen Jahr deutlich mehr ausländische Investoren angezogen als noch 2015. Während die ausländischen Direktinvestitionen weltweit zurückgingen, stiegen sie in MOSOEL um 45 Prozent. Profitiert haben vor allem Tschechien und Ungarn, aber auch Rumänien, Kroatien und Estland zogen deutlich mehr Investoren an.

In der Türkei hingegen haben die politischen Turbulenzen zu einem Einbruch der ausländischen Direktinvestitionen von 30 Prozent geführt, auch der Westbalkan musste einen Rückgang von 7 Prozent hinnehmen. Wichtigstes Ziel am Westbalkan war Serbien, das mit rund 2 Mrd. Euro einen Zufluss in ähnlicher Höhe wie 2015 erzielte. Den zweithöchsten Betrag in der Region erhielt Albanien (983 Mio. Euro). Bosnien und Herzegowina waren aufgrund des zunehmend zersplitterten wirtschaftlichen und regulatorischen Umfelds bei ausländischen Investoren weniger gefragt. Mazedonien wiederum hat trotz zunehmender politischer Unsicherheit ein Plus bei den ausländischen Direktinvestitionen von 65 Prozent eingefahren.

In Russland haben sich die Direktinvestitionen gegenüber 2015 mehr als verdreifacht (219 Prozent). Das wichtigste Ereignis war dabei der Verkauf eines 19,5-Prozent-Anteils am größten russischen Ölkonzern, Rosneft, für 10,2 Mrd. Euro an ein singapurisches Investmentvehikel, ein Joint Venture zwischen Katar und dem Schweizer Rohstoffhandelsunternehmen Glencore.

Auslandsinvestitionen in die Ukraine nahmen 2016 um 7,5 Prozent zu, vor allem durch Bankenrekapitalisierung und die Privatisierung einiger Unternehmen.

  

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Wirtschaftsprognose für Osteuropa nach oben revidiert
Erholung im Euroraum sorgt für Lohnanstieg - Politische Turbulenzen schwächen laut WIIW Wachstum in einigen Ländern - GRAFIK

Die Wachstumsprognose für die Länder Mittel-, Süd und Südosteuropas ist positiver als noch im Frühjahr: Das Wiener Institut für Internationale Wirtschaftsvergleiche (WIIW) rechnet laut seiner Prognose, die am Donnerstag in Wien vorgestellt wurde, für das Jahr 2017 in den 22 untersuchten Ländern mit einem Wachstum des Bruttoinlandsprodukts (BIP) von 2,4 Prozent (Frühjahrsprognose: 2,2 Prozent).

Grund dafür ist die Wirtschaftserholung im Euroraum und die Stabilisierung des Ölpreises. Das Wirtschaftswachstum in den EU-Ländern Mittelosteuropas - dazu zählen Bulgarien, die Baltischen Staaten, Slowenien, Kroatien und die vier Visegrad-Staaten Polen, Tschechien, Slowakei und Ungarn - soll laut Prognose um 3,5 Prozent wachsen. Die Visegrad-Länder, auf die sich die Investitionstätigkeit österreichischer Firmen konzentriert, sollen um 3,3 Prozent wachsen.

In diesen Ländern hat sich der Aufschwung im Euroraum laut WIIW-Ökonomin Julia Grübler auf die Lohnentwicklung ausgewirkt, einerseits ausgelöst durch den Fachkräftemangel, andererseits durch die Anhebung der Mindestlöhne. Einzig Kroatien bekommt vom Aufwärtstrend nichts ab: Der Skandal rund um den Lebensmittelriesen Agrokor werfe einen Schatten auf die gesamte Entwicklung, so Grübler.

Für den Westbalkan haben die WIIW-Experten in der Sommerprognose die Erwartungen zurückgeschraubt: Das BIP-Wachstum in Albanien, Bosnien und Herzegowina, Kosovo, Mazedonien, Montenegro und Serbien werde 2,9 Prozent betragen. Politische Ereignisse wirken sich in der Region mehr aus als beispielsweise in der Türkei, wo die Wachstumsprognose für das BIP 2,8 Prozent beträgt, sagte Grübler. "Im Westbalkan kommt es zu einem Stillstand von öffentlichen Investitionen, in der Türkei wird hingegen weiter investiert."

Für die GUS-Staaten und die Ukraine beträgt die Prognose 1,5 Prozent BIP-Wachstum, was ebenfalls eine Revision zum Frühjahreswert ist. Ausschlaggebend ist hier die verschärfte Krise im Donbass, einer Konfliktzone zwischen der Ukraine und Russland. Russland profitiert jedoch vom steigenden Ölpreis, ebenso der Baltikum. Laut WIIW-Experten wird sich der Erdölpreis zwischen 50 bis 55 US-Dollar (zwischen 44 und (48 Euro) in den kommenden zwei Jahren einpendeln.

Österreich könne von den positiven Trends und der Wachstumsbeschleunigung in Osteuropa profitieren, hielten die WIIW-Ökonomen in ihrer Prognose fest. Obwohl Deutschland im Außenhandel Österreichs dominiert, finde eine langsame Umorientierung Richtung Osten statt. Zwischen 2006 und 2016 schrumpfte der Anteil der EU-28 am österreichischen Handel um zwei Prozentpunkte, der Anteil der Mittel- Ost- und Südosteuropäischen Staaten (MOSOEL) nahm in dieser Zeit um zwei Prozentpunkte zu. 2016 betrug der Anteil der Exporte in diese Länder 22 Prozent, die Importe 21 Prozent.

  

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A new government headed by
Social Democrat Tudose won a confidence vote in parliament at the end of
June and proposed a series of changes to the current fiscal environment. The
most important is the replacement as of 2018 of the tax on corporate profits
(16%) with a tax on company turnover, with three taxation levels (1%, 2% and
3%).


(aus dem "3Q17 CEE bond market report" der Erste Bank, Seite 7)

  

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Erdstöße bei Russlands Großbanken

Noch nie hat der russische Staat die Sparer einer Großbank mit so vielen Milliarden entschädigen müssen. Auch der Platzhirsch Sberbank hat Unsummen versenkt: auf dem Balkan.

Die anhaltende geschäftliche Erholung der Sberbank nach den Rezessionsjahren wurde durch das Kroatien-Exposure jedenfalls nicht unterminiert. Der Gewinn im ersten Halbjahr beläuft sich auf 317 Mrd. Rubel – um 38,2 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum 2016. Insgesamt habe der russische Bankensektor im ersten Halbjahr 770 Mrd. Rubel verdient, so Zentralbank-Chefin Nabiullina gestern. Das ist mehr als doppelt so viel wie im ersten Halbjahr 2016.

http://diepresse.com/home/wirtschaft/boerse/5251919/Erdstoesse-bei-Russlands-Grossbanken< /a>

  

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Russland schraubt die Wachstumserwartung nach oben

Russlands Wirtschaft wird nach Ansicht der Regierung in den kommenden Jahren besser in Schwung kommen als bisher gedacht. Sie veranschlagt in ihrer am Montag vorgelegten Prognose für den Zeitraum 2017 bis 2020 pro Jahr im Durchschnitt ein Plus beim Bruttoinlandsprodukt (BIP) von 2,2 Prozent. In einer früheren Schätzzahl hatte das Wirtschaftsministerium nur ein Plus von 1,6 Prozent erwartet.

Das stark von Rohstoffexporten abhängige Schwellenland stellt sich für die nächsten Jahre auf einen weiteren Ölpreisverfall ein. Er wird jedoch laut Regierung voraussichtlich nicht so stark ausfallen, wie zuletzt geschätzt: Für 2020 veranschlagt sie nun einen Preis pro Barrel von 44,20 Dollar. Im April hatte sie 42,60 Dollar auf dem Zettel. Derzeit liegt der Preis bei 51,50 Dollar (43,61 Euro).

  

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Weniger Firmenpleiten in Osteuropa

Nur sechs von 1000 CEE-Unternehmen rutschten 2016 in die Insolvenz. Die regionalen Unterschiede sind aber groß, viel mehr Pleiten gab es vor allem in Ungarn.

Die Firmenpleiten in Zentral- und Osteuropa (CEE) gehen zurück. 2016 rutschten um sechs Prozent weniger Firmen in die Insolvenz als im Jahr davor, teilte der Kreditversicherer Coface mit.

2015 hatte der Rückgang 14 Prozent betragen. Diese Entwicklung soll anhalten: Für heuer prognostiziert Coface eine weitere Abnahme von 3,9 Prozent und für 2018 ein Minus von 2,3 Prozent.

http://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/5281481/Weniger-Firmenpleiten-in-Osteuropa

  

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Sberbank Europe verdiente im Halbjahr weniger
Nettogewinn verringerte sich um ein Drittel auf 8,9 Mio. Euro - Höherer Anteil notleidender Kredite - Mehr Kundeneinlagen

Die zur größten russischen Bankengruppe zählende Sberbank Europe mit Sitz in Wien hat im ersten Halbjahr 2017 deutlich weniger verdient. Das Nettoergebnis nach Steuern ging von 13,8 auf 8,9 Mio. Euro zurück, ein Minus von gut einem Drittel. Das von Ex-Bank Austria Chef Gerhard Randa geführte Institut war erst 2016 wieder in die schwarzen Zahlen zurückgekehrt.

Finanzvorstand Arndt Röchling zeigte sich am Donnerstag in einer Pressemitteilung mit dem "über das geplante Niveau" hinausgehende Ergebnis dennoch zufrieden. "Ich bin vor allem zufrieden darüber, dass Sberbank Hungary zum ersten Mal seit 2012 ein positives Ergebnis verzeichnet", so Röchling. Die Tochterbanken in Mittel- und Osteuropa hätten trotz des Drucks auf die Gewinnspannen und eines hohen Wettbewerbs auf dem Bankenmarkt gute Ergebnisse erzielt.

Der Nettozinsertrag stieg in den ersten sechs Monaten 2017 um 7 Prozent auf 159 (148) Mio. Euro, der Provisionsüberschuss legte um 12 Prozent auf 43,3 (38,5) Mio. Euro zu. Besonders gut liefen die Provisionsgeschäfte in Bosnien & Herzegowina, Tschechien und Ungarn, heißt es.

Die Verwaltungsaufwendungen stiegen von 132 auf 139 Mio. Euro. Die Rückstellungen für Kreditausfälle wurden von 38 auf 53 Mio. Euro erhöht. Der Anteil der notleidenden Kredite (NPL-Quote) stieg von 10,0 auf 11,9 Prozent. Gleichzeitig wurde die Deckungsquote für notleidende Kredite von 45 auf 46,8 Prozent erhöht.

Sberbank Europe weist eine harte Kernkapitalquote (CET 1) von 16,6 Prozent auf. Die Eigenmittelquote liegt bei 20,3 Prozent. Die Bilanzsumme blieb mit 12,7 Mrd. Euro praktisch unverändert.

Sberbank Europe betreute zur Jahresmitte mit rund 4.400 Mitarbeitern und 225 Filialen in neun zentral- und osteuropäischen Ländern 677.000 Kunden mit 7,9 Mrd. Euro an Kundeneinlagen. Die Kundenkredite gingen von 8,6 auf 8,3 Mrd. Euro zurück. Der Marktanteil soll nachhaltig ausgebaut und das digitale Angebot verbessert werden. Im Firmenkundengeschäft möchte das Institut erste Wahl für österreichische und CEE-Unternehmen mit Geschäftsbeziehungen in Russland und der GUS werden.

  

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Erste Group revidiert CEE-Wachstumsprognose nach oben
Höchste Wachstumsrate seit 2008 - Besonders Tschechien überrascht positiv - Serbien unter den Erwartungen - Auch 2018 hohes Wirtschaftswachstum erwartet, wenn auch etwas schwächer als heuer

Nach der Veröffentlichung der Konjunkturdaten für das zweite Quartal 2017 haben die Volkswirte der Erste Group ihre Wachstumsprognose für mehrere Länder Zentral- und Osteuropas zum Teil deutlich nach oben korrigiert. Insgesamt soll die Region - Polen, Tschechien, Slowakei, Ungarn, Slowenien, Kroatien, Serbien, Rumänien - heuer um 4,1 Prozent wachsen. Das wäre die höchste Wachstumsrate seit 2008.

Besonders die Wirtschaftsentwicklung in Tschechien hat die Ökonomen der Erste Group positiv überrascht - so sehr, dass sie ihre BIP-Prognose für das laufende Jahr von +2,9 auf +3,9 Prozent angehoben haben. Im zweiten Quartal ist die tschechische Wirtschaft gegenüber dem Vorjahr um 4,7 Prozent gewachsen.

Negativ überrascht hat im zweiten Quartal Serbien mit einer Wachstumsrate von 1,2 bis 1,3 Prozent. Allerdings war das nach Ansicht der Ökonomen nur eine temporäre Erscheinung und das Wachstum dürfte sich in der zweiten Jahreshälfte auf rund 2,5 Prozent beschleunigen. Für das gesamte Jahr 2017 wurde die Prognose von 2,5 auf 2,1 Prozent zurückgenommen.

Nach oben korrigiert wurden die Prognosen für Kroatien (von 2,7 auf 3,0 Prozent), Polen (von 3,8 auf 4,1 Prozent), Rumänien (5,1 auf 5,5 Prozent) und Slowenien (3,7 auf 4,0). Die Erwartungen für Ungarn (3,7 Prozent) und die Slowakei (3,3 Prozent) sind unverändert. Im kommenden Jahr soll sich das Wirtschaftswachstum in der Region etwas verlangsamen, aber mit 3,5 Prozent immer noch auf einem hohen Niveau liegen.

Derzeit werde die Konjunktur in diesen Ländern durch eine starke Konsumnachfrage der privaten Haushalte gestützt, die wiederum von der verbesserten Situation auf den Arbeitsmärkten und einem stärkeren Wachstum der Löhne profitiere, erklären die Erste-Group-Volkswirte. Man gehe davon aus, dass die Notenbanken nur langsame Schritte in Richtung einer Normalisierung ihrer Geldpolitik unternehmen werden.

  

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Bukarest (ADZ) - Die rumänische Regierung hat am Donnerstag umfangreiche Änderungen des Steuergesetzes angekündigt, die entsprechend eines Projektes für eine Eilverordnung ab Anfang kommenden Jahres in Kraft treten sollen. Die wichtigsten Änderungen sowie das Gesetzesprojekt sind über die Webseite des Finanzministeriums abrufbar.

Dementsprechend werden die Sozialabgaben, wie mehrmals angekündigt, fast vollständig dem Arbeitnehmer übertragen und das Abgabenniveau in Bezug auf den Bruttolohn – jedoch nicht unbedingt auf die Gesamtlohnkosten – verringert (von 39,25 Prozent auf 37,25 Prozent). Von derzeit neun Abgaben sollen lediglich drei übrigbleiben. Auf den Bruttolohn werden beim Arbeitnehmer künftig 10 Prozent Abgaben für die Krankenversicherung sowie 25 Prozent für Sozialversicherungen erhoben. Beim Arbeitgeber bleibt eine sogenannte Arbeitsversicherungsabgabe (rum.: „contribuţie asiguratorie pentru muncă“), in welcher mehrere bisherige Abgaben wie z. B. Arbeitslosenversicherung und Unfallversicherung zusammengeführt werden.

Weiter: http://www.adz.ro/artikel/artikel/aenderungen-des-steuergesetzes-angekuendigt/

  

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WIIW für Osteuropa optimistisch, Wachstumsprognosen erhöht
Privater Konsum wichtigster Wachstumstreiber - Arbeitslosigkeit sinkt weiter - Wettbewerbsfähigkeit intakt - GRAFIK

Das Wiener Institut für Internationale Wirtschaftsvergleiche (WIIW) ist für Mittel- und Osteuropa optimistisch und hat die Wachstumsprognose für die meisten Länder erhöht. Vor allem die osteuropäischen EU-Mitglieder entwickeln sich gut, während am Westbalkan und Russland die Erholung schwächer ausfällt. Wichtigster Wachstumstreiber ist der private Konsum. Die Arbeitslosigkeit sinkt weiter.

Das Wirtschaftswachstum in Osteuropa stehe auf mehreren Beinen, man sei daher relativ zuversichtlich, dass es auch in den kommenden Jahren relativ robust bleibe, sagte WIIW-Experte Peter Havlik am Donnerstag bei der Präsentation der neuen Prognose. Getragen ist das Wachstum nach Einschätzung der Wirtschaftsforscher vor allem vom privaten Konsum, der durch steigende Einkommen und Beschäftigung unterstützt wird. Als Wachstumsmotor erweisen sich auch die Investitionen und in den vergangenen Monaten zunehmend auch die Exporte.

Die osteuropäischen Länder holten gegenüber Westeuropa wieder auf, der Konvergenzprozess sei etwas stärker als noch vor einigen Monaten erwartet, so Havlik. Die Wirtschaftsforscher seien zuversichtlich, dass der Aufholprozess mittelfristig anhalte. Keine erneute Konvergenz werde für Russland erwartet, das Wachstum liege in etwa so hoch wie in der EU. Das Aufschließen zum Wohlstand der EU-28 gemessen am BIP pro Kopf zu Kaufkraft-Paritäten wird aber auch während des nächsten Jahrzehnts keinem Land der Region gelingen, so die Forscher.

Für heuer erwartet das WIIW für die 22 untersuchten Länder in Mittel- und Osteuropa (CEE) nun ein Wirtschaftswachstum von durchschnittlich 3,3 Prozent, nach 2,4 Prozent in der letzten Prognose. Für 2018 und 2019 wird mit einem Anstieg des Bruttoinlandsprodukts (BIP) um je 3 Prozent gerechnet. Die Wachstumsprognosen wurden für alle EU-Länder in der Region und auch die Türkei nach oben revidiert. Schwächer eingeschätzt wird die wirtschaftliche Entwicklung nun in einigen Ländern am Westbalkan, etwa in Mazedonien und in Montenegro, sowie in der Ukraine. Für Russland blieb die Prognose unverändert.

In der Region gibt es drei Geschwindigkeiten. Die EU-Mitglieder unter den CEE-Ländern werden sich laut WIIW-Prognose im Zeitraum 2017 bis 2019 mit einem jährlichen Durchschnittwachstum von knapp 4 Prozent besser entwickeln als etwa die Eurozone und andere Regionen in Osteuropa. Für den Westbalkan wird ein durchschnittliches Wachstum von rund 3 Prozent jährlich erwartet. Für die GUS und die Ukraine prognostiziert das WIIW mittelfristig ein BIP-Plus von rund 2 Prozent.

Das stärkste Wachstum innerhalb der EU-Mitglieder in Osteuropa wird heuer in Rumänien mit 5,7 Prozent (nach 4,8 Prozent 2016) prognostiziert, das geringste in Kroatien mit 3 Prozent. Stärker als im Vorjahr dürfte das BIP auch in der Türkei (5,4 Prozent nach 3,2 Prozent im Jahr 2016 ) steigen, wo sich fiskalische Effekte sowie die Erholung im Tourismus und bei den Exporten auswirkten. Das WIIW erwartet aber, dass sich die Erholung in der Türkei nicht in diesem Ausmaß fortsetzen wird. Die russische Wirtschaft sollte heuer um 1,7 Prozent wachsen, nach einem leichten Rückgang von 0,2 Prozent im Jahr 2016.

Der Arbeitsmarkt erholt sich weiter, die Arbeitslosenzahlen gehen in fast allen Ländern zurück. Die Arbeitslosenrate für die osteuropäischen EU-Mitglieder sollte heuer im Durchschnitt auf 5,6 Prozent sinken (nach 6,5 Prozent) und in den kommenden zwei Jahren weiter leicht zurückgehen. Die Arbeitslosenraten seien in der Region aber noch immer sehr unterschiedlich, so Havlik. Der Arbeitskräftemangel, vor allem bei höheren Qualifikationen, könne mittel- und langfristig zu Wachstumshindernissen führen und werde zunehmend zu einem Problem, das durch die demografische Entwicklung verschärft werde.

Die Lohnunterschiede zu Westeuropa sind trotz steigender Löhne laut WIIW aber noch immer so hoch, dass die Wettbewerbsfähigkeit weiter gegeben ist. In einigen Ländern hat sich die Wettbewerbsfähigkeit gemessen an den Lohnstückkosten sogar verbessert. Es gebe immer noch eine Abwanderung, wenngleich nicht in einem so starken Ausmaß wie noch vor einigen Jahren, hieß es heute. Mögliche Rückkehrer würden das Problem des Arbeitskräftemangels nicht lösen können. Havlik verwies aber auf Migrationsbewegungen wie beispielsweise aus der Ukraine nach Polen. Der Brexit wird nach Einschätzung der Wirtschaftsforscher kaum Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt und die Konjunktur in der Region haben.

Ein Beitritt zur Eurozone würde ökonomisch betrachtet für kein osteuropäisches Land Nachteile bringen. Eine Euro-Einführung sei im Interesse Kroatiens und Bulgariens sowie potenziell von Vorteil für Ungarn und Polen, hieß es heute. Etwas unsicherer sei dies für Tschechien und Rumänien. "Das ist eine rein wirtschaftliche Einschätzung", betonte Havlik. Die politische Bereitschaft ist einigen Ländern aktuell aber noch sehr gering, so die Experten. Die (formalen) Maastricht-Kriterien würden von fast allen Ländern erfüllt. Kroatien will der Eurozone beitreten, muss aber bei den Fiskalkriterien aufholen.

Untersucht hat das WIIW anlässlich der aktuellen Prognose auch die Verschuldung. Viele Länder seien heute nicht in einer wesentlich besseren Lage als vor zehn Jahren, um mit einem scharfen Anstieg der Zinsen auf Staatsschulden umzugehen. In einigen Fällen habe sich die Position sogar verschlechtert. Gegenüber Ländern mit hoher Schuldenlast und schlechten Aussichten auf hohes und nachhaltiges Wachstum können die Anleihenmärkte in Panik geraten und so zu Finanzierungsschwierigkeiten führen. In diesem Fall sei das Länderrisiko in der Ukraine besonders hoch, in einer schwachen Position seien auch Weißrussland und viele der Westbalkanländer.

  

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Osteuropa zurück auf der Überholspur

Die Zeiten, in denen sich Unternehmen für ihr Osteuropa-Engagement rechtfertigen mussten, sind vorbei. Österreichs Nachbarschaft ist nach Jahren der Krise auf der Überholspur. Weil das Wachstum solide auf mehreren Beinen steht, sind die Forscher zuversichtlich, dass das auch in den kommenden Jahren so bleibt.

"Der Aufholprozess wird wahrscheinlich für den Rest des Jahrzehnts anhalten", sagte Peter Havlik vom Wiener Institut für Wirtschaftsvergleiche.


https://m.kurier.at/wirtschaft/osteuropa-zurueck-auf-der-ueberholspur/298.303.665

  

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Der Sanktionschik

In Russland boomt gerade ein Beruf der besonderen Art

Jede Zeit hat ihre Berufe. Und während alte Professionen sterben, tauchen plötzlich neue auf. In Russland etwa ist derzeit eine besondere Spezies gefragt. Auch Raiffeisen und Unicredit suchen sie.

http://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/5321644/In-Russland-boomt-gerade-ein-Beruf -der-besonderen-Art

  

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Wien. Emotional lässt sich das Osteuropa-Abenteuer von Österreichs Banken in drei Phasen teilen: Euphorie, Entsetzen und Erleichterung. Letztere dominiert bis heute. Denn die Institute haben das Risiko nach der Krise in den Griff bekommen. Der Anteil notleidender Kredite sinkt kontinuierlich. Aber die Sicherheit hat ihren Preis: Sie erforderte einen Rückzug aus besonders volatilen Märkten, Verkauf von Töchtern und Kreditpaketen. Damit hat sich der Marktanteil der rot-weiß-roten Pioniere in der Region seit 2004 halbiert, von 16 auf acht Prozent.

https://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/5336691/Neue-Risken-nach-dem-Rueckzug

  

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Es sind eigentlich nur zwei Banken im Osten geblieben: Raiffeisen und Erste.
Die Osttöchter der Bank Austria sind jetzt direkt bei der Unicredit, die Volksbank hat verkaufen müssen, und die Hypo Alpe Adria ist auch nicht mehr, was sie einmal war.

  

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UniCredit-Chef Vivaldi: Gute Aussichten für Zentral- und Osteuropa
Wachstumsraten von 3 Prozent oder höher - Wachstum verlangsamt sich - Kreditvergabe steigt - Notleidende Kredite gehen zurück - Profitabilität bleibt hoch

Der Chef der Bank Austria-Mutter UniCredit, Carlo Vivaldi, sieht gute Voraussetzungen für ein weiter anhaltendes Wirtschaftswachstum in den Ländern Zentral- und Osteuropas. In fast jedem dieser Länder sollten die Volkswirtschaften 2018 und 2019 über 3 Prozent wachsen, sagte Vivaldi am Dienstag bei einem Pressegespräch in Wien anlässlich des Euromoney CEE-Forums.

Das zweite Jahr in Folge sei der Bankensektor 2017 in allen CEE-Ländern profitabel gewesen, führte Vivaldi aus. 2017 sei für die meisten CEE-Länder das beste Jahr seit 2010 gewesen, mit den höchsten Wachstumsraten. Diese Wachstumsraten dürften sich 2018 und 2019 allerdings verringern.

Die Kreditvergabe dürfte sich in jenen Ländern mit den stärksten Wachstumsraten etwas verlangsamen, etwa in Tschechien, Slowakei, Rumänien und der Türkei. In den anderen Ländern dürfte sie sich dagegen beschleunigen, etwa in Kroatien, Slowenien und Serbien, so laut Vivaldi das Ergebnis der aktuellen UniCredit CEE-Bankenstudie. In den restlichen Ländern dürfte die Kreditvergabe unverändert bleiben.

Eine der herausstechendsten Entwicklungen in den vergangenen drei Jahren sei der Rückgang der notleidenden Kredite gewesen. Diese Entwicklung sollte anhalten. Die Entstehung neuer notleidender Kredite sollte zudem durch bessere Risikomodelle verringert werden.

Die Profitabilität der in der Region tätigen Banken dürfte unverändert hoch bleiben und mit 1,3 Prozent return on total assets über dem Wert von 0,4 Prozent der westeuropäischen Banken liegen.

Ein Treiber für das Wachstum in CEE werden die in die Region fließenden EU-Mittel sein, so Vivaldi. Diese würden 1,5 bis 3,0 Prozent der Wirtschaftsleistung ausmachen.

Chancen ergeben sich für das digitale Banking, nicht zuletzt aufgrund der bereits hohen Digitalisierungsdichte in der Region.

Das Nettovermögen der Haushalte in der CEE-Region habe sich seit 2006 verdoppelt. Private Banking Produkte dürften trotz der noch bestehenden Wohlstandsdifferenz zu den hochentwickelten Volkswirtschaften in Zukunft eine größere Rolle spielen.

Leiden könnte die Profitabilität in einigen CEE-Ländern jedoch unter dem anhaltenden Niedrigzinsumfeld, regulatorischem Gegenwind und neuen Gesetzen. Fraglich sei der Ausblick für die Türkei und die weitere Entwicklung in Russland.

CEE biete aufgrund des steigenden Wohlstandes einige spezielle Geschäftsmöglichkeiten, führte Mauro Giorgio Marrano, CEE-Chefanalyst der UniCredit, aus. Auch der Bedarf an Beratungsleistungen, Spar- und Anlageprodukten steige.

  

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Das passiert, wenn Oligarchen Angst kriegen

In zwei Wochen werden die USA entscheiden, welche Russen sie auf die neue Sanktionsliste setzen. Das stellt die reichen Tycoons vor eine ausweglose Situation. Um nicht als Putins Freunde zu gelten, lassen sie sich kuriose Dinge einfallen.

https://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/5354996/Das-passiert-wenn-Oligarchen-Angs t-kriegen

  

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>Das passiert, wenn Oligarchen Angst kriegen
>
>In zwei Wochen werden die USA entscheiden, welche Russen sie
>auf die neue Sanktionsliste setzen. Das stellt die reichen
>Tycoons vor eine ausweglose Situation. Um nicht als Putins
>Freunde zu gelten, lassen sie sich kuriose Dinge einfallen.
>
>https://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/5354996/Das-passiert-wenn-Oligarchen-Angs t-kriegen

Schwer hat man es heute als Oligarch. Das ist soundso immer anzuraten, nachdem sich die Machtverhältnisse immer schneller ändern:
Sich möglichst im Hintergrund zu halten und in keiner Weise aufzufallen, scheint die Devise der Tycoons geworden zu sein, um auf der jetzigen Gratwanderung nicht abzustürzen.

  

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Wie die russischen Oligarchen Geld aus Europa abziehen

Donald Trump treibt nicht nur das im Ausland geparkte US-Geld in die USA zurück, sondern auch das russische nach Russland. Vor allem aus der Schweiz und Österreich wurde im Jänner massenweise Geld abgezogen. Das hat noch einen anderen Grund.

Wie nun allmählich bekannt wird, hat der russische Geldadel massenweise sein im Westen gehortetes Geld abgezogen und nach Russland transferiert, um es dem Zugriff durch westliche Behörden zu entziehen. Von einem untypisch hohen Kapitalzufluss nach Russland sprach dieser Tage Jewgenija Tjurikowa, Chefin für Private Banking in Russlands größter und staatlicher Bank „Sberbank“: In den wenigen Wochen des Jänner hätte ihre Abteilung eine Verdreifachung derartiger Transaktion gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres festgestellt.

https://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/5374305/Wie-die-russischen-Oligarchen-Gel d-aus-Europa-abziehen

  

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Wirtschaft wächst in allen osteuropäischen Ländern
Experte: 2018 dürfte eines der besten Jahre seit der Finanzkrise werden - Bankensektor auf stärkerer Basis - Möglicher Handelskrieg und Geldpolitik als Risiken gesehen


Mittel- und Osteuropa befindet sich auf einem wirtschaftlichen Höhenflug, im Vorjahr expandierten alle Volkswirtschaften in der Region zum ersten Mal seit einem Jahrzehnt, teilte das Wiener Institut für Internationale Wirtschaftsvergleich (WIIW) anlässlich der aktuellen Frühjahrsprognose mit.

Der Bankensektor stehe allgemein auf einer stärkeren Basis als vor einigen Jahren. Als Risiken werden ein möglicher Handelskrieg sowie ein nicht sicherer Ausstieg der Notenbanken aus der lockeren Geldpolitik gesehen.

Auf das Wachstum wirke sich das externe Umfeld äußerst positiv aus. Der koordinierte globale Aufschwung werde sich fortsetzen, davon werde auch die Wirtschaft in der Region weiter profitieren. Das aggregierte reale Wachstum des Bruttoinlandsprodukts (BIP) stehe auf dem höchsten Niveau seit sechs Jahren. In der aktuellen Frühjahrsprognose wird für heuer eine leichte Wachstumsabschwächung für die gesamte Region auf 3,1 Prozent erwartet, nach 3,7 Prozent 2017.

"Die Weltwirtschaft befindet sich mitten in einer Aufschwungphase. Dies wird der Wirtschaftstätigkeit in der gesamten MOSOE-Region (Mittel-, Ost-und Südosteuropa) in den kommenden Jahren auch weiterhin starken Auftrieb verleihen", so Studienautor Richard Grieveson. Hochfrequenzdaten ließen vermuten, dass die Region (nahezu) am Höhepunkt ihres Wachstums angekommen sei, doch das heurige Jahr scheine eines der besten seit der globalen Finanzkrise zu werden. "Ohne Übertreibung kann gesagt werden, dass einige Länder der Region einen Boom erleben."

Ein besonders starkes Wachstum wird im Prognosezeitraum 2018 bis 2020 in den mittel- und osteuropäischen EU-Mitgliedstaaten und der Türkei erwartet. Für heuer rechnen die WIIW-Forscher in den elf neuen EU-Mitgliedern zusammen mit einem BIP-Plus von 3,9 Prozent, in der Türkei mit 4,5 Prozent. Für Rumänien wird ein BIP-Anstieg um 4,7 Prozent erwartet. In den Staaten des Westbalkans werde sich das Wachstum gegenüber den vergangenen Jahren beschleunigen, erwartet das WIIW. Die GUS und die Ukraine bleiben die regionalen Nachzügler, werden sich aber weiter langsam erholen. Für Russland wird für heuer eine Wachstumsrate von 1,8 Prozent prognostiziert, für die Ukraine von 1,9 Prozent.

Eine Überhitzung wird in keinem Land erwartet, wenngleich das Risiko diesbezüglich in der Türkei und in Rumänien steige. Die Inflationsrate wird in den meisten Ländern niedrig gesehen. Die Investitionen würden in der gesamten Region stärker wachsen als das reale BIP.

In Teilen der Region helfe die starke Migration aus der Ukraine dabei, die angespannte Arbeitsmarktlage zu entschärfen. In den meisten MOSOE-Ländern habe es starke Lohnerhöhungen gegeben, allerdings vor allem im verarbeitenden Sektor. Diese seien durch Steigerungen bei der Arbeitsproduktivität und nicht-preislichen Wettbewerbsfähigkeit jedoch mehr als kompensiert worden, die externe Wettbewerbsfähigkeit sei nicht in Gefahr.

Der Bankensektor stehe allgemein auf einer weit stärkeren Basis als vor einigen Jahren. Das Vorkrisenzeit-Modell mit seinem hohen Fremdfinanzierungsgrad und seiner Abhängigkeit vom Zufluss ausländischer Finanzen habe allerdings in den meisten Fällen ausgedient. Das Kreditwachstum werde somit in den kommenden Jahren im historischen Vergleich relativ niedrig sein.

Für die optimistische Prognose gebe es aber auch zahlreiche Risiken, so Grieveson. "Die größten Sorgen bereiten ein möglicher Handelskrieg sowie die Gefahr, dass der Ausstieg der globalen Zentralbanken aus ihrer extrem lockeren Geldpolitik nicht sicher genug verläuft. Jeder starke Anstieg der globalen Zinssätze wäre eine Gefahr für die zahlreichen MOSOE-Länder mit hoher Privat- und/oder Staatsverschuldung."

Der Konvergenzprozess zu westeuropäischen Einkommen werde sich fortsetzen. Langfristig sieht Grieveson jedoch große Herausforderungen für die Region, nicht zuletzt durch die negativen demografischen Trends in den meisten Ländern. Zudem sieht das WIIW auch ein Risiko darin, dass die Spezialisierung auf Teile der Lieferkette mit wenig Wertschöpfung die Region dauerhaft in der Rolle der "verlängerten Werkbank" hält.

  

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WIIW - Osteuropa bleibt auf Konvergenzpfad
Angespannte Situation am Arbeitsmarkt, Migranten vor allem aus der Ukraine

Der Konvergenzprozess in Osteuropa wird sich nach Einschätzung des Wiener Instituts für Internationale Wirtschaftsvergleiche (WIIW) fortsetzen. Es gebe aber eine paar langfristige Herausforderungen wie etwa die demografische Entwicklung und das Risiko, dauerhaft in der Rolle der verlängerten Werkbank zu sein, sagte WIIW-Experte Richard Grieveson am Dienstag in einer Pressekonferenz.

Derzeit gebe es aber teilweise Enttäuschungen bei der Annäherung der osteuropäischen Länder an Westeuropa. Ein Grund dafür sei, dass zum Teil die Lohnkonvergenz niedriger sei als jene des Bruttoinlandsprodukts wie etwa in Tschechien. Grieveson erwartet aber, dass sich der Konvergenzprozess vor allem bei den Löhnen fortsetzen wird.

Es habe in den meisten Ländern bereits starke Löhneerhöhungen gegeben, die aber durch Steigerungen der Arbeitsproduktivität und der nicht-preislichen Wettbewerbsfähigkeit mehr als kompensiert worden seien, so das WIIW in seiner aktuellen Frühjahrsprognose für Mittel-, Ost- und Südosteuropa (MOSOEL). Die externe Wettbewerbsfähigkeit sei nicht in Gefahr. Die fortgesetzten Lohnerhöhungen sollten auch in den nächsten Jahren den privaten Konsum unterstützten, der derzeit der Hauptmotor des Wachstums sei.

Die Lage auf dem Arbeitsmarkt sei angespannt, vor allen in den osteuropäischen EU-Mitgliedstaaten. In Teilen der Region wird sie durch Migration aus der Ukraine entschärft. Wichtige Zielländer in der Region sind vor allem Polen aber auch Tschechien und Ungarn. In Polen ist der Anteil der Ukrainer an den Aufenthaltsbewilligungen kräftig gestiegen. Eine Rolle spiele auch die illegale Migration, so das WIIW. Nach Schätzungen sollen laut Medienberichten rund 2 Millionen Ukrainer in Polen leben. Mittel- und langfristig sei der Einsatz von Migranten aber keine Lösung für die Arbeitsmarktprobleme, so WIIW-Experte Mario Holzner. Dies werde wohl nur mit einem stärkeren Kapitaleinsatz Richtung Robotisierung, höhere Löhne und mehr Effizienz möglich sein.

Ingesamt befindet sich die Region auf einem wirtschaftlichen Höhenflug. Grieveson sieht die Jahre 2017 und 2018 als Wachstumshöhepunkt. 2019 und 2020 werden sich positiv entwickeln, wenn auch etwas schwächer als die Jahre davor. 2017 sei das bestes Jahr seit 2011 gewesen. Zudem hätten erstmals seit 2007 alle Länder in der Region expandiert. Wachstumsmotoren sind laut WIIW neben dem privaten Konsum auch die Investitionen und das positive externe Umfeld.

  

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WIIW: Höhere Zölle auf Autos würden Europa stark treffen
Direkte Auswirkungen von US-Zöllen auf Stahl begrenzt

Die US-Strafzölle auf Stahl und Aluminium werden nach Einschätzung des Wiener Instituts für Internationale Wirtschaftsvergleiche (WIIW) in Europa keine sehr großen Auswirkungen bezogen auf Gesamtexporte und Bruttoinlandsprodukt (BIP) haben. Wesentlich gravierender wären Zölle auf Autos. Die Eskalation zu einem Handelskrieg etwa durch höhere Kfz-Zölle würde Europa stark treffen.

Die EU reagiere zur Zeit relativ besonnen mit einer sanften strategischen Reaktion, so WIIW-Experte Robert Stehrer am Rande einer Pressekonferenz zur WIIW-Frühjahrsprognose für Osteuropa. Es sei aber unsicher, was passieren werde. Unsicher sei derzeit beispielsweise, ob es Ausnahmen für Australien oder Europa geben werde. Wenn US-Präsident Donald Trump Zölle auf Autos einführen sollte, könnte das quasi ein Handelskrieg sein, der große Auswirkungen auf Deutschland und aufgrund der Lieferantenkette auch auf Mittel- und Osteuropa haben werde.

Die Stahlexporte würden wegen der Zölle um 20 bis 30 Prozent einbrechen. Insgesamt würden die direkten Auswirkungen der Stahl- und Aluminiumzölle für die EU, Österreich und Zentral-, Ost- und Südosteuropa (CESEE) aber begrenzt sein, heißt es in einer WIIW-Analyse. Klarer Gewinner bei Stahl sei Kanada, das von den Zöllen ausgenommen sein wird. Eisen, Aluminium und die dazugehörigen Produkte machen nur rund 0,2 Prozent aller Exporte der EU- und CESEE-Länder aus. Innerhalb der EU sei der Anteil in den Niederlanden und in Irland am höchsten, er betrage aber auch dort nur knapp über 1 Prozent der Gesamtexporte. In Osteuropa seien Russland (0,8 Prozent der Gesamtexporte), die Ukraine und die Türkei (je 0,6 Prozent) am stärksten betroffen.

In Österreich würden nach einer ersten Schätzung die Gesamtexporte um 230 Mio. Dollar (186,96 Mio. Euro) sinken. Zum Vergleich: 2017 lagen Österreichs Ausfuhren bei insgesamt rund 142 Mrd. Euro. Für die EU insgesamt geht das WIIW von einem Exportrückgang durch die US-Zölle auf Stahl und Aluminium um 2,7 Mrd. Dollar aus, für CESEE um 1,5 Mrd. Dollar.

Die Weltmarktpreise für Eisen und Stahl dürften angesichts des geringen Anteils der US-Importe an der globalen Produktion nicht wesentlich beeinflusst werden. Die USA seien zwar der weltweit größte Importeur von Roheisen und Eisenerzeugnissen, die Einfuhren hätten aber nur einen Anteil von 0,3 Prozent bzw. 2 Prozent der Weltproduktion.

Keines der untersuchten europäischen Länder werde betreffend Stahl signifikante Nettowohlstandsverluste oder - gewinne verzeichnen. Produzenten würden rund 100 Mio. Dollar verlieren, Konsumenten durchschnittlich rund 90 Mio. Dollar gewinnen. Für die USA wird mit einem Nettowohlstandsverlust von 2,3 Mrd. Dollar durch den Bereich Stahl und von 233 Mio. Dollar durch Aluminium gerechnet.

Sollte es zu einem US-Zoll von 35 Prozent auf Autos kommen, wären die EU-15 allerdings stark betroffen, heißt es in der Analyse. Deutsche Autoexporte in die USA machten rund 2,7 Prozent der Gesamtexporte aus, in Österreich seien es 0,7 Prozent.

Generell scheine klar zu sein, dass durch neue Zölle und zu erwartende Gegenmaßnahmen der Handelspartner die meisten oder alle Beteiligten darunter zu leiden hätten.

  

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Investoren reißen sich um russische Anleihen

Kapitalmarkt. Politische Konflikte halten Anleger nicht ab. Gerade Briten und Amerikaner kauften ein.

...

Über sieben Mrd. Dollar betrug die Nachfrage der Investoren aus den USA, Großbritannien, Europa und Asien, so Russlands Finanzminister, Anton Siluanow. Letztlich kauften Investoren aus Großbritannien etwa die Hälfte der Papiere mit Laufzeit 2047 (Rendite 5,25 Prozent). Bei denen mit Laufzeit 2029 (Rendite 4,625 Prozent) stellten britische und US-Investoren über die Hälfte der Käufer.

https://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/5391744/Investoren-reissen-sich-um-russis che-Anleihen

  

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Twitter Austria windet sich in Schmerzen...

Orban vor dritter Amtszeit in Folge

Bei der Parlamentswahl in Ungarn liegt die Partei des rechtspopulistischen Ministerpräsidenten Viktor Orban klar vorne. Die Regierungspartei FIDESZ erreichte nach Auszählung von 96,24 Prozent der Stimmen 48,5 Prozent

http://orf.at/m/stories/2433402/

  

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Russland droht durch US-Sanktionen ein Jahr der Flaute

Ist der zarte Aufschwung in Russland schon bald wieder vorbei? Die neuen US-Sanktionen verheißen nichts Gutes für die wirtschaftliche Entwicklung des Schwellenlandes, das sich gerade erst von einer Rezession erholt hat.

Die neuen US-Sanktionen sorgen in Russland für Kopfzerbrechen: Ausländische Unternehmen könnten geplante Investitionen stoppen, Anleger die wegen ihrer hohen Zinsen beliebten russischen Staatsanleihen schmähen und die Abwertung der heimischen Währung Rubel die Kaufkraft der Verbraucher drücken. "Man hat den Eindruck, dass wir seit 2014 davon überzeugt sind, dass unsere Wirtschaft Sanktionen schmerzfrei übersteht", sagt Kirill Tremasow, Prognosechef beim Finanzhaus Loko-Invest und ehemaliger Leiter der Prognoseabteilung im russischen Wirtschaftsministerium. "Das ist nicht mehr der Fall. Wir finden uns in einer neuen Realität wieder. Und die ist sehr, sehr ernst."

https://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/5403298/Russland-droht-durch-USSanktionen -ein-Jahr-der-Flaute

  

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Geht’s noch?

Autor: Wolfgang Matejka, Matejka & Partner

„Wie man zum x-ten Mal an der Performance unseres heimischen Marktes erkennen darf, besteht für den Rest der Welt Osteuropa aus Russland und sonst nichts.”

https://www.boerse-express.com/news/articles/gehts-noch-13811

  

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U.S. Softens Stance on Rusal Sanctions

The U.S. Treasury said it would provide sanctions relief to Rusal if Oleg Deripaska relinquished control, according to statement on Monday. It also extended the deadline for companies to wind down dealings with the Russian aluminum producer by almost five months.

https://www.bloomberg.com/news/articles/2018-04-23/u-s-says-it-would-drop-rusal-sanctions -if-deripaska-sells

  

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Billiglohnland Slowakei wird für Investoren teurer

Die Slowakei gehörte mehr als zwei Jahrzehnte zu den Ländern, in die Firmen ihre Produktion wegen niedriger Löhne auslagerten. Nun müssen Arbeitgeber höhere Zuschläge für Nacht-, Feiertags- und Wochenendarbeit bezahlen.

https://diepresse.com/home/wirtschaft/unternehmen/5414834/Billiglohnland-Slowakei-wird-fu er-Investoren-teurer

  

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Eigentor: USA mussten Sanktionen gegen Aluriesen Rusal lockern

Das US-Finanzministerium verhängte Sanktionen gegen den Aluminiumkonzern Rusal, die die härtesten sein sollten, die je gegen einen russischen Oligarchen ausgesprochen wurden. Doch ging der Schuss eher nach hinten los.

https://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/5430096/Eigentor_USA-mussten-Sanktionen-g egen-Aluriesen-Rusal-lockern

  

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Erste sieht Russland vor Fußball-WM auf attraktives Anlageziel
Russische Aktien günstig bewertet - Hohe Dividendenrendite - Solide Gewinnaussichten - Jüngste US-Sanktionen negativ für Aktieninvestments - Jede Annäherung an den Westen wäre positiv

Die Aktienstrategen der Erste Asset Management (EAM) beurteilen vor Beginn der Fußball-WM in Russland die Aussichten für den russischen Aktienmarkt tendenziell positiv. Für Investments in russische Aktien spreche deren günstige Bewertung, die hohe Dividendenrendite und solide Gewinnaussichten. Negativ auswirken würden sich dagegen die Sanktionen, die nicht sobald zurückgenommen werden dürften.

"Die Aussichten für Russlands Wirtschaft und Aktien sind besser als die Chancen, Fußballweltmeister zu werden", sagte Peter Szopo, auf den russischen Markt spezialisierter Aktienstratege der EAM, am Montag bei einem Pressegespräch in Wien. Der russische Aktienmarkt sei riskant und volatil. In den vergangenen 20 Jahren habe der Ertrag pro Jahr rund 15 Prozent betragen, in den vergangenen zehn Jahren aber minus 5 Prozent. Im vergangenen Jahr konnte dagegen wieder ein Plus von fast 12 Prozent lukriert werden.

Die russische Wirtschaft habe vom schwachen Rubel profitiert und sich von der jüngsten Rezession erholt. Für 2018 und 2019 werde ein positives Wirtschaftswachstum erwartet. Die Erholung der Öl- und Rohstoffpreise würde diese Erholung stützen. Allerdings werde das Wachstum mit etwa 1,8 Prozent für 2018 bzw. 1,0 Prozent für 2019 - mit Potenzial nach oben - deutlich geringer ausfallen als das globale Wachstum von rund 4 Prozent im Jahr 2018.

Hauptgrund dafür seien die gegen Russland gerichteten westlichen Sanktionen. "Die Chance, dass sie zurückgenommen werden, ist sehr gering", sagte Szopo. Schon in der Vergangenheit hätten die USA Sanktionen rasch eingeführt aber nur sehr zögerlich wieder abgeschafft. Die Auswirkungen der Sanktionen seien gegenüber den Rohstoffpreisschwankungen zuletzt aber sekundär geblieben. Die Korrelation zwischen russischem Wirtschaftswachstum und Erdölpreisen mache dagegen über 70 Prozent aus.

Makroökonomisch zähle Russland nicht zu den "fragilen" Volkswirtschaften, die durch höhere US-Zinsen und den stärkeren US-Dollar unmittelbar unter Druck geraten. Die letzte Runde der US-Sanktionen sei aber insofern negativ für Aktieninvestments, weil durch die "Oligarchen"-Sanktionen speziell börsenotierte Unternehmen ins Visier genommen wurden.

Die neue russische Regierung unter "Putin 4.0" zeige nur verhaltene Reformbereitschaft und stehe für Stabilität. Es gebe keine massiven fiskalischen Impulse. Im Vergleich zur Türkei habe Russland makroökonomisch eine gute Entwicklung gemacht. Die Gesamtverschuldung sei reduziert und Währungsreserven aufgebaut worden. Die Staatsschuldenquote betrage nur 17,5 Prozent.

Alexandre Dimitrov, Chef-Fondsmanager des bankeigenen Russlandfonds (Espa Stock Russia), sieht den russischen Aktienmarkt derzeit günstig bewertet. Das Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) liege zwischen 6 und 7 und damit um mehr als 40 Prozent unter den Schwellenmärkten. Dazu komme eine attraktive und gut abgesicherte Dividendenrendite von über 6 Prozent. Unterjährige Gewinnrevisionen und Ölpreisentwicklungen werden den Aktienmarkt zudem vermutlich stützen. Empfohlen werden Aktien exportorientierter Unternehmen mit gesunden Bilanzen - vor allem aus dem Energie- und Rohstoffsektor.

Russland könne aber wegen der vielen Unsicherheiten und Sanktionen nicht als Anlagefavorit bezeichnet werden. "Jede Annäherung an die EU oder die USA würde sich aber positiv auswirken", so der Anlageexperte.

Generell könnte die Fußball-WM für das Sentiment gegenüber Russland gut sein, wichtiger wäre jedoch eine geopolitische Entspannung. Die Abhängigkeit vom Öl werde sich langfristig nicht ändern. "Öl gibt es einfach, so wie in Österreich den Tourismus", so Szopo.

  

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Auslandsinvestitionen in Osteuropa 2017 nach Kapitalabzügen gesunken
WIIW: Rückkehr zum Durchschnitt der Jahre 2011 bis 2015 - Österreich war 2016 drittwichtigster Investor in osteuropäischen EU-Mitgliedsländern und Nummer zwei am Westbalkan

Der Zufluss ausländischer Direktinvestitionen in Osteuropa ist nach dem Rekordjahr 2016 im Vorjahr nach Kapitalabzügen von Investoren um ein Viertel auf 72 Mrd. Euro zurückgegangen. Dies ist laut WIIW eine Rückkehr zum Durchschnitt der Jahre 2011 bis 2015. Österreich war 2016 drittwichtigster Investor in den EU-Ländern der Region und Nummer zwei am Westbalkan.
Für heuer und nächstes Jahr erwartet WIIW-Experte Gabor Hunya in Osteuropa ein gleichbleibendes Niveau. Es könnten aber immer wieder Großinvestitionen kommen. Das Wachstum werde in den EU-Mitgliedsländern der Region und am Westbalkan zwar schwächer, aber weiter robust ausfallen.

Die Zuflüsse der ausländischen Direktinvestitionen - eine Nettoberechnung - wurden im Vorjahr in den EU-Mitgliedern (EU-MOE) vor allem durch Verkäufe von ausländischen Vermögenswerten an inländische Investoren verringert. Hunya nannte am Donnerstag in einer Pressekonferenzen als Beispiel Polen, wo die Bank-Austria-Mutter UniCredit ihren Anteil an der Pekao-Bank an die staatliche Versicherung PZU und den Polnischen Entwicklungsfonds verkauft hat. Rückläufig waren die Direktinvestitionen in allen Teilregionen, ausgenommen am Westbalkan.

Einen Aufwärtstrend gab es bei den Neuansiedlungen, allerdings mit geringerem Investitionskapital. Die Neuansiedlungsinvestitionen in Mittel-, Ost- und Südosteuropa stiegen um 7,4 Prozent. Die Höhe des zugesagten Kapitals sank - nach einer Investitionsspitze 2016 - um 26 Prozent. Gehemmt werden könnten Neuinvestitionen durch den Arbeitskräftemangel in der Region.

Österreich war 2016 bezogen auf den Bestand trotz Rückgängen die Nummer drei unter den Investoren in den EU-Mitgliedern mit einem Anteil von 9,2 Prozent. Am Westbalkan waren die Österreicher mit 11,2 Prozent zweitwichtigster Investor. Der Bestandsrückgang war unter anderem auf die Umschichtung des UniCredit-Osteuropageschäfts von Wien (Bank Austria) nach Mailand zurückzuführen.

Die Investitionen der Österreicher waren aber überdurchschnittlich profitabel. Der Anteil der EU-MOE am österreichischen Direktinvestitionsbestand im Ausland lag bei einem Viertel, der Anteil an den Erträgen bei einem Drittel. Die Erträge entsprächen einem Anteil von 1,2 Prozent am Bruttoinlandsprodukt (BIP), Österreichs Netto-Beitrag zum EU-Budget bei 0,8 Prozent. Die österreichischen Einzahlungen ins EU-Budget würden zum Teil in Verbesserungen von Infrastruktur und Standortqualität fließen und damit österreichische Investoren bei der Erzielung von Gewinnen unterstützen.

Nummer eins der Herkunftsländer in den EU-Mitgliedern waren die Niederlande, in denen viele Konzerne aus Steueroptimierungsgründen ihren Sitz hätten. Auf Rang zwei lag Deutschland. Relativ hoch ist auch der Anteil von Luxemburg. Betrachtet man jedoch die Herkunftsländer nach Stammhaus - etwa in Tschechien, Polen und Ungarn - liegen Deutschland und die USA weit vorne. In Österreich seien die Unterschiede weniger groß - rund die Hälfte der Direktinvestitionen stammten von österreichischen Firmen.

In den EU-Mitgliedern sowie in der Türkei ging der Zufluss an Direktinvestitionen 2017 um je ein Fünftel zurück, in Russland um ein Drittel. Einen Zuwachs gab es lediglich am Westbalkan mit plus 18 Prozent. In der Türkei sei das Interesse trotz des starken Wirtschaftswachstum geringer, vor allem wegen des wirtschaftspolitischen Umfeldes und der Lira-Abwertungen.

In Russland sei das Jahr 2016 von einem hohen Einmalzufluss im Zuge des Einstiegs von Glencore und Katars Staatsfonds bei Rosneft geprägt gewesen. Wegen der US-Sanktionen müsse sich Russland auf Importsubstitutionen einstellen. Reges Investitionsinteresse gebe es hier aus China. Die Lücke werde von asiatischen Investoren vor allem in der Konsumgüterindustrie geschlossen, nicht aber in der Hochtechnologie für die Ölindustrie.

Begrenzt sei der Spielraum für ausländische Übernahmen in EU-Mitgliedsländern, in denen ausländische Tochtergesellschaften 40 bis 50 Prozent des BIP im Unternehmenssektor erwirtschafteten und auch dort, wo Regierungen nur exportorientierte Investitionen mit Hochtechnologie unterstützten und hinsichtlich Aktivitäten auf den lokalen Märkten der heimische Sektor bevorzugt werde.

Dazu komme die angespannte Lage am Arbeitsmarkt. Es wird nach Ansicht des WIIW schwierig sein, den Beschäftigungsbedarf von 220.000 neuen Arbeitsplätzen zu decken, die durch die 2017 angekündigten Unternehmensansiedlungen geschaffen werden sollen. In Ungarn beispielsweise würden 90 Prozent der potenziellen Neueinsteiger in den Arbeitsmarkt durch ausländische Neuansiedlungsinvestitionen benötigt, in Tschechien und Polen rund 50 Prozent. Das könnte auch zu stark steigenden Löhnen führen.

Ausländische Direktinvestitionen könnten durch die Arbeitsmarktsituation behindert werden, sofern nicht andere Optionen zum Einsatz kommen wie beispielsweise Automatisierung oder Verlagerungen weiter in den Osten, wobei die Ukraine aber nicht attraktiv genug sei. Die Migration ukrainischer Arbeitskräfte finde bereits statt. Eine Alternative könnte der an freien Arbeitskräften reiche Westbalkan darstellen.

  

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Russian government plans VAT hike and raising the retirement age

Medvedev said the so-called "tax maneuver," which envisages a gradual increase in the mineral extraction tax (MET) and a cut in export duties on oil and refined products, was on track to be completed in 2024.
Meanwhile, the government also proposed to increase the retirement age to 65 years from 60 for men and to 63 years from 55 for women, Medvedev said.

https://www.cnbc.com/2018/06/14/russian-government-plans-vat-hike-and-raising-the-retirem ent-age.html

  

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WIIW: Konjunkturaussichten für Westbalkan-Länder deutlich verbessert
"Konjunkturzenit in Mittel-Osteuropa überschritten, aber Wachstum bleibt robust" - Starker Wachstumseinbruch in Türkei und Rumänien als "willkommene Entwicklung" nach einer Überhitzung - GRAFIK

Das Wiener Institut für Internationale Wirtschaftsvergleiche (WIIW) blickt für die Länder Mittel-, Ost- und Südosteuropas (MOSOEL) nun optimistischer in die Zukunft als zuletzt. Die Wachstumsprognose für heuer wurde für neun Länder der Region nach oben revidiert, fünf Länder entwickeln sich schwächer als erwartet. Vor allem die Aussichten für die Westbalkanländer haben sich deutlich verbessert.

Der Titel der aktuellen WIIW-Prognose lautet "Konjunkturzenit überschritten" - das klinge "ein wenig alarmistisch", räumte Russland-Experte Vasily Astrov ein, von einer Krise könne aber keine Rede sein: "Das Wachstum bleibt im Großen und Ganzen robust und in machen Teilen der Region gibt es sogar einen Aufschwung, vor allem am Westbalkan und auch in machen GUS-Ländern."

Aber in vielen Teilen der Region zeichne sich auch eine Wachstumsverlangsamung ab, insbesondere in der Türkei und Rumänien, wo es heuer einen Wachstumseinbruch um 3 Prozentpunkte geben dürfte. Die Wirtschaft der Türkei ist im vergangenen Jahr um 7,4 Prozent gewachsen, heuer sollen es nur 4,5 Prozent sein. Rumäniens Wirtschaft legte im Vorjahr um 6,9 Prozent zu, in diesem Jahr wird eine Zunahme der Wirtschaftsleistung um 4,2 Prozent erwartet. "Diese Wachstumsverlangsamung mag zwar ziemlich groß erscheinen, aber das ist eine willkommene Entwicklung, denn damit ist die Überhitzung in diesen Ländern weitgehend vorbei."

Zum Wachstumseinbruch in der Türkei und Rumänien werde vor allem der Rückgang des privaten Konsums führen, erklärte Astrov. Die Zentralbanken hätten nämlich auf die Währungsabwertungen mit Zinserhöhungen reagiert, wodurch Kredite teurer wurden und der private Konsum eingedämmt wurde. Im Falle Rumäniens sei es außerdem durch eine schlecht implementierte Steuerreform zu einer Verunsicherung der Konsumenten gekommen.

Wachstumsdämpfend wirken sich in den MOSOEL neben der Konjunkturabkühlung im Euroraum auch die steigenden Überweisungen ausländischer Arbeitskräfte ins Ausland aus, sagen die WIIW-Ökonomen. Vor allem die fortgeschrittensten mitteleuropäischen Länder wie Polen, Tschechien und Ungarn seien zunehmend auf ausländische Arbeitskräfte angewiesen. "Es werden immer mehr Arbeitskräfte aus dem Ausland importiert, vor allem aus der Ukraine." Der Konsum werde daher aus diesen Ländern ein wenig in die Ukraine verlagert. Darüber hinaus gebe es eine Verlagerung der Ausgaben der Haushalte vom Konsum zu Immobilienkäufen, und auch protektionistische Tendenzen, vor allem in den USA, könnten eine negative Rolle spielen, sagte Astrov am Donnerstag bei der Präsentation der WIIW-Prognose.

Die Investitionsdynamik in den MOSOEL bleibe generell stark, aber zweistellige Wachstumsraten, wie sie mehrere EU-Länder in der Region noch im Vorjahr verzeichnet hätten, seien nicht mehr zu erwarten. Dies sei in erster Linie durch die Dynamik der EU-Transfers bedingt: 2017 war das letzte Jahr, in dem auf die EU-Mittel aus dem bisherigen mehrjährigen Finanzrahmen (MFR) der EU für 2007-2013 zurückgegriffen werden konnte; heuer ist dies nicht mehr möglich. Die Westbalkanländern würden immer öfter als Alternative zu den stetig teurer werdenden mitteleuropäischen Ländern gesehen und daher mehr ausländische Direktinvestitionen anziehen. Auch die Infrastrukturinvestitionen würden langsam an Schwung gewinnen.

Die langfristigen Aussichten der MOSOEL seien im Fall der meisten mitteleuropäischen Länder durch die geplante Kürzung von EU-Transfers ab 2021 etwas getrübt, sagte WIIW-Ökonom Sandor Richter. Sie seien gewissermaßen auch "Opfer ihres Wirtschaftswachstums", da sie im Verhältnis zum EU-Durchschnitt nicht mehr so unterentwickelt seien und im Gegensatz zu den südeuropäischen EU-Ländern sogar einen Arbeitskräftemangel hätten. "Alles deutet darauf hin, dass die mitteleuropäischen EU-Länder wesentlich weniger Geld bekommen werden. Ob das 15 Prozent, 20 Prozent, 25 Prozent oder 30 Prozent weniger ist, das ist vollkommen offen."

Mit einem Beitritt zum Euroraum sei, mit Ausnahme Kroatiens und Bulgariens, in absehbarer Zukunft nicht zu rechnen, sagte Astrov. Kroatien sei das einzige Land, das alle Kriterien für die Euro-Einführung erfülle und auch die Absicht habe, der Eurozone beizutreten. "Die kroatische Regierung rechnet damit, dass der Euro innerhalb der nächsten fünf bis sieben Jahre eingeführt werden kann." In Tschechien, Polen und Ungarn fehle der politische Wille zur Euro-Einführung.

In Russland sind die Aussichten vor allem durch die zu erwartenden relativ niedrigen Ölpreise sowie den geopolitischen Konflikt mit dem Westen geprägt. "Russland verzeichnet mit Abstand die schlechtesten Wachstumsraten in der ganzen Region", so Astrov. Die Wachstumsrate werde in Russland gegenüber dem Vorjahr unverändert bei 1,5 Prozent bleiben und sich auch in den kommenden Jahren nur geringfügig beschleunigen.

Die gegenseitigen Handelsverflechtungen zwischen vielen MOSOEL und Österreich bleiben eng. Die Visegrad-Staaten (Polen, Slowakei, Tschechien und Ungarn) waren die einzige Destination für österreichische Exporte, die seit der Wirtschaftskrise von 2008 einen Anteilsgewinn (um insgesamt 0,75 Prozentpunkte) verzeichneten, berichtete WIIW-Ökonomin Julia Grübler. Die Westbalkan-Länder und die baltischen Staaten sowie die EU insgesamt hätten hingegen etwas an Bedeutung eingebüßt. Umgekehrt spielte Österreich eine große Rolle als Handelspartner vor allem in den mitteleuropäischen EU-Ländern, wo Österreich nach wie vor auch der drittgrößte Investor sei. Der Anteil notleidender Kredite österreichischer Banken in der Region habe sich für die Länder mit den größten Forderungen reduziert.

  

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Ein Rätsel, was Russland plötzlich mit den US-Staatsanleihen macht

Über viele Jahre war Russland neben China und Japan einer der größten Gläubiger der USA. Nun scheint es wie aus heiterem Himmel nicht einmal mehr auf der Liste auf.

Bis Mittwoch. Da gab das US-Finanzministerium die aktuellsten Daten zu ausländischen Eigentümern von US-Staatsanleihen bekannt. Und da kam ans Licht: Russland hat im April und Mai massenweise US-Staatsanleihen auf den Markt geworfen. Unterm Strich hat sich das Land von Papieren im Volumen von 81,2 Milliarden Dollar getrennt.

https://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/5466857/Ein-Raetsel-was-Russland-ploetzli ch-mit-den-USStaatsanleihen-macht

  

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AK, WIIW: Kollektivvertragssysteme in Osteuropa stärken
Marterbauer: Wenn Löhne in diesen Ländern stärker steigen, bleiben die Leute dort - Holzner: Arbeitslosigkeit stark gesunken, aber Kollektivverträge wurden ausgehöhlt

Die Arbeitslosigkeit in den mittel- und osteuropäischen EU-Ländern ist in den letzten Jahren stark zurückgegangen und das Lohnniveau steigt - allerdings nicht schnell genug, meint der Chefökonom der Arbeiterkammer Wien, Markus Marterbauer. Schuld daran sei auch eine Aushöhlung der überbetrieblichen Kollektivvertragssysteme, sagt Marterbauer und verweist auf eine aktuelle Studie des WIIW.

Der wirtschaftliche Aufholprozess der mittel- und osteuropäischen EU-Länder gehe langsamer voran als erwartet, so Marterbauer am Donnerstag bei einer Pressekonferenz in Wien. So sei das BIP pro Kopf in Bulgarien in den letzten zehn Jahren nur von 40 auf 50 Prozent des EU-Durchschnitts gestiegen. "Selbst in einem Land wie Polen, das eigentlich ein Frontrunner ist, wurde mittlerweile nur das Niveau von Griechenland erreicht."

Österreich habe mehr als einen Grund, an einem rascheren Anstieg der Löhne in den östlichen EU-Ländern interessiert zu sein. "Wenn die Löhne rascher steigen, ist es auch attraktiver, in diesen Ländern zu bleiben." Der "massive Schwund der Bevölkerung in Osteuropa, vor allem im erwerbsfähigen Alter" bereite der AK Sorgen. Außerdem seien die mittel- und osteuropäischen Länder wichtige Handelspartner und bei höheren Lohnniveaus wären sie aufnahmefähiger für österreichische Güter und Dienstleistungen.

Das Wiener Institut für Internationale Wirtschaftsvergleiche (WIIW) hat im Auftrag der AK jene acht Länder untersucht, die für Österreich besonders wichtig sind: Polen, Tschechien, Ungarn, die Slowakei, Slowenien, Kroatien, Rumänien und Bulgarien. In dieser Region habe es zuletzt ein robustes Wirtschaftswachstum gegeben, sagte der Studienautor und stellvertretende Leiter des WIIW, Mario Holzner. Dieses Wachstum habe 2017 zwar "einen gewissen Zenit erreicht, aber auch die Prognose für die nächsten Jahre ist durchwegs gut, mit Wachstumsraten von drei bis vier Prozent".

Die Arbeitslosigkeit sei stark gesunken, in Tschechien könne man mit 2,4 Prozent Arbeitslosigkeit eigentlich sogar von Vollbeschäftigung sprechen. In der anderen Ländern betrage die Arbeitslosigkeit 4 bis 5 Prozent und sogar in Kroatien, das immer eine sehr hohe Arbeitslosenrate hatte, sei sie unter 10 Prozent gefallen, sagte Holzner. Dennoch sei die Lohnentwicklung bisher eher etwas verhalten gewesen. Eine Ausnahme in dem Zusammenhang seien Bulgarien und Rumänien, wo es schon länger ein relativ starkes Lohnwachstum gebe.

Ein Grund für die unter den Möglichkeiten liegende Lohnentwicklung sei "sicherlich der Abbau von Kollektivvertragssystemen in der Region im Zuge der Krise. Koordinierte Lohnfestsetzung wurde abgebaut, es kam zu mehr Flexibilisierung." Paradebeispiele dafür seien Rumänien und Slowenien, die einen ähnlich hohen Abdeckungsgrad bei den Kollektivverträgen gehabt hätten wie Österreich. "Im Zuge der Krise wurden diese Kollektivvertragssysteme ausgehöhlt." So sei es in Slowenien nun möglich, dass Kollektivverträge auf Unternehmensniveau die Arbeitnehmer gegenüber dem Branchenniveau schlechterstellen.

Auch ein stärkerer Lohnanstieg würde für diese Länder mittelfristig kein Wettbewerbsproblem bringen, sagte Holzner, denn das Lohnniveau sei im Vergleich zu Westeuropa noch immer sehr niedrig. "Wir sprechen hier von Stundenlöhnen im Bereich von sechs, sieben Euro." Längerfristig werde vor allem die Massenauswanderung die Löhne stark steigen lassen und die Alterung der Bevölkerung das Arbeitskräfteangebot knapp halten. Das WIIW empfiehlt, die kooperativen Lohnsetzungsmechanismen in diesen Ländern zu stärken und zu überlegen, wie man angesichts der Abwanderung die Qualifikation der Bevölkerung verbessern könnte.

  

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Sanctions-Proofing Russia Keeps Economy on Track to Chug Along

President Vladimir Putin’s efforts to protect Russia after past rounds of U.S. sanctions are leaving the economy more insulated even as the threat of more penalties rattles markets this week.

Four years after the first major curbs were imposed over the Ukraine crisis, Russia’s economy is growing about as fast as the central bank thinks it can, thanks to policies that have allowed the currency to trade freely and reduced reliance on foreign capital. But that very self-restraint means growth is hardly enough to achieve Putin’s goals of dramatically raising living standards.

https://www.bloomberg.com/news/articles/2018-08-09/sanctions-proofing-russia-keeps-econom y-on-track-to-chug-along

  

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Gerade hatten wir noch über Ceaucescu philosophiert..:

Bei einer Großdemonstration gegen die Regierung sind am Freitagabend in Rumänien über 450 Menschen verletzt worden, darunter 65 schwer. Die Polizei ging, wie TV-Bilder zeigten, mit unverhältnismäßiger Gewalt gegen Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Kundgebung in der Hauptstadt Bukarest vor. Tränengas wurde in die friedliche Menge geworfen, Wasserwerfer wurden eingesetzt. Schläge trafen nicht nur Demonstrierende, sondern auch Journalisten, darunter auch ein Kamerateam aus Österreich. Der Einsatz sorgte nicht nur in Rumänien für Empörung.

https://orf.at/m/stories/2450635/2450636/

  

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Erneut Proteste in Rumänien

In Rumänien sind gestern Abend zum dritten Mal in Folge Tausende Menschen auf die Straße gegangen, um auf dem umgehenden Rücktritt der Regierung unter Ministerpräsidentin Vasilica Viorica Dancila (Postsozialisten - PSD) und ihres vorbestraften Parteichefs Liviu Dragnea vom Amt des Parlamentspräsidenten zu bestehen.


https://orf.at/m/stories/2450776/

  

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>Erneut Proteste in Rumänien
>
>In Rumänien sind gestern Abend zum dritten Mal in Folge
>Tausende Menschen auf die Straße gegangen, um auf dem
>umgehenden Rücktritt der Regierung unter Ministerpräsidentin
>Vasilica Viorica Dancila (Postsozialisten - PSD) und ihres
>vorbestraften Parteichefs Liviu Dragnea vom Amt des
>Parlamentspräsidenten zu bestehen.
>
>
>https://orf.at/m/stories/2450776/

Polizei prügelt friedliche Demonstranten nieder, mit über 400 Verletzten

http://www.heute.at/welt/news/story/Bukarest-Rumaenien--ber-400-Verletzte-bei-Massenprote sten-40436425

Das Schweigen der EU, Brüssel, Junker/Karas/Kern und Co. dazu ist unüberhörbar. - Eine Schande!

  

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>Ungarn lockt Autobauer mit niedrigen Löhnen und Subventionen
>
>Die Autoindustrie ist Ungarns Wachstums- und Exportmotor. Nun
>kommt auch BMW mit einer Milliardeninvestition nach Ungarn.
>
>https://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/5479455/Ungarn-lockt-Autobauer-mit-niedri gen-Loehnen-und-Subventionen

Najo, sie bekommen quasi die Löhne für 3 Jahre als Subvention, dazu halt eine VIP Behandlung bei Behördenwegen. (wie Audi in Györ)

  

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Rumäniens Regierungschefin sieht Umsturzversuch

Nach dem schweren Polizeieinsatz gegen regierungskritische Demonstranten in Bukarest hat die rumänische Regierungschefin Viorica Dancila die Proteste als Umsturzversuch dargestellt. „Diese Versuche zum Sturz einer legitimen Regierung mit Gewalt könnten für demokratische Staaten einen gefährlichen Präzedenzfall darstellen“, schrieb Danica laut rumänischen Medienberichten in einem Brief an die EU-Kommission.

https://orf.at/stories/2451378/

  

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Viorica Vasilica ... auf ihren EU-Ratsvorsitz ab Jänner bin ich gespannt.
Die Dame tut sich schon mit der Grammatik ihrer Muttersprache schwer, und Fremdsprachen kann sie auch nach 8 Jahren im EU-Parlament nicht wirklich. Den oben zitierten Satz hat sie wohl nicht selbst komponiert.

  

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wiiw-Ökonom Grieveson: Bosnien bräuchte einen Marshall-Plan
Fast 30 Prozent der Bosnien leben im Ausland - "Kein Wachstumsmodell für die Zukunft" - EU-Beitritt noch in weiter Ferne - Wirtschaft dürfte heuer um 3,2 Prozent wachsen

Bosniens Wirtschaft kommt seit Jahren nicht vom Fleck, es gibt kaum Arbeit und fast ein Drittel der Bevölkerung hat das Land verlassen - ein EU-Beitritt des Landes liegt in weiter Ferne, sagt der Bosnien-Experte Richard Grieveson vom Wiener Institut für Internationale Wirtschaftsvergleiche (wiiw). "Was Bosnien und die anderen Westbalkan-Länder bräuchten ist eine Art Marshall-Plan", meint Grieveson.

"Wenn man den Zeitraum seit 2010 betrachtet, gehört Bosnien-Herzegowina in der Region Zentral-, Ost- und Südosteuropa zu den Ländern mit dem geringsten Wirtschaftswachstum", sagt Grieveson im Gespräch mit der APA. "Das durchschnittliche Wachstum betrug 1,7 bis 1,8 Prozent." Nur ein paar andere Westbalkan-Länder wie Serbien sowie die GUS-Länder hätten sich schlechter entwickelt als Bosnien.

Der Konsum der privaten Haushalte sei gemessen am BIP geringer als 2008, ebenso die Importe, der öffentliche Konsum und die Investitionen. Nur der Export von Waren und Dienstleistungen sei gestiegen, von weniger als 30 Prozent des BIP im Jahr 2008 auf zuletzt rund 40 Prozent. "Die bosnische Wirtschaft ist heute offener als vor zehn Jahren und stärker abhängig von Entwicklungen im Ausland."

Bemerkenswert seit die dynamische Entwicklung des Tourismus, sagt Grieveson, "die Wachstumsrate beträgt mehr als 10 Prozent pro Jahr", wenn auch von einem vergleichsweise niedrigen Niveau ausgehend. "Wir sehen auch mehr ausländische Direktinvestitionen im Tourismussektor." Nach dem Arabischen Frühling seien mehr Touristen und mehr Tourismus-Investitionen aus arabischen Ländern ins Land gekommen. "Viele Touristen kommen natürlich aus Kroatien, Serbien, Italien oder Österreich, aber eben auch aus der Türkei und dem Nahen Osten."

Die wichtigsten Handelspartner Bosniens seien mit Abstand die Länder der Europäischen Union. "71 Prozent der bosnischen Exporte gehen in die EU-28, und auch zwei Drittel aller ausländischen Direktinvestitionen stammen aus der EU." Die wichtigsten einzelnen Export-Destinationen seien Deutschland (14 Prozent), Kroatien (12 Prozent), Italien (11 Prozent), Serbien (10 Prozent), Slowenien (9 Prozent) und Österreich (8 Prozent). Die Türkei folge erst mit einem Anteil von 4 Prozent an den bosnischen Ausfuhren.

Die wirtschaftliche Entwicklung des bosniakisch-kroatischen Landesteils Föderation Bosnien und Herzegowina unterscheide sich nicht wesentlich von jener der Republika Srpska, sagt der wiiw-Ökonom. "Die Föderation ist etwa zweimal so groß und hat eine ungefähr doppelt so große Wirtschaftsleistung. Ihre Wachstumsraten sind relativ ähnlich und beide sind stark von externen Faktoren abhängig."

Die Lage auf dem bosnischen Arbeitsmarkt sieht trist aus. "Die offizielle Arbeitslosigkeit beträgt ungefähr 40 Prozent und ist damit eine der höchsten, wenn nicht die höchste, in den vom wiiw beobachteten Ländern. Es gibt aber auch einen hohen Anteil an Schattenwirtschaft, die tatsächliche Arbeitslosenrate dürfte also eher bei 25 Prozent liegen", schätzt Grieveson.

Dabei sei bereits fast ein Drittel der bosnischen Bevölkerung emigriert. Während man üblicherweise davon ausgehe, dass etwa ein Fünftel der Bevölkerung eines Landes zumindest bereit wäre, im Ausland zu leben, sei das auf dem Westbalkan anders. Das Lohnniveau gemessen in Kaufkraftparitäten liege in Bosnien knapp unter der Hälfte des österreichischen Niveaus, sagt Grieveson. Es sei zwar seit dem Jahr 2000 deutlich gestiegen - damals habe es etwa ein Drittel des österreichischen Niveaus betragen -, aber in den letzten Jahren wieder rückläufig gewesen.

In der Zahlungsbilanz hat Bosnien ein deutliches Defizit. "Die Importe sind viel höher als die Exporte, es wird in Bosnien nicht viel produziert", so der Ökonom. Ein Teil des Importüberhangs werde durch Geldüberweisungen von im Ausland lebenden Bosniern finanziert, der Großteil aber durch Kredite von internationalen Organisationen, weshalb die Zinsen relativ niedrig und die Zahlungsfristen lang seien. "Das sorgt zwar für Stabilität, aber es ist kein Wachstumsmodell für die Zukunft und bringt keine rasche Konvergenz zu Westeuropa."

Das Zieldatum der EU für einen Beitritt der Westbalkan-Länder sei 2025. "Für Serbien und Montenegro ist das nicht völlig undenkbar", so die Einschätzung der wiiw-Experten. "Was die wirtschaftliche Konvergenzentwicklung angeht, sind Serbien und Montenegro schon so weit wie es Bulgarien und Rumänien 2007 waren. Das Problem in der Region ist aber die Politik." Deshalb sei für Bosnien ein EU-Beitritt bis 2025 kaum vorstellbar.

In den Genuss von EU-Förderungen kommt Bosnien unter dem Titel IPA (Instrument for Pre-accession Assistance). "Im Vergleich zu dem, was etwa EU-Mitglieder wie Polen oder Ungarn bekommen, ist das aber nicht viel Geld. Die bekommen zwischen 2 und 5 Prozent des BIP netto jedes Jahr."

Eigentlich bräuchten die Westbalkan-Länder eine Art Marshall-Plan, meint Grieveson, ähnlich dem Konjunkturentwicklungsprogramm der USA, das europäischen Ländern den Wiederaufbau nach dem Zweiten Weltkrieg ermöglichte. Wenn die EU den sechs Ländern gemessen an deren BIP so viel Geld geben würde wie Ungarn oder Polen, wären das überschaubare Beträge. "Fünf Prozent des bosnischen BIP ist nicht so viel. Aber das wird nicht passieren, die Debatte über die Zukunft des EU-Budgets weist in eine andere Richtung."

Das wiiw wird seine Wachstumsprognose für Bosnien für das laufende Jahr von 3,5 auf 3,2 Prozent zurücknehmen. "Die erste Jahreshälfte war nicht so gut wie erwartet." Das habe externe Gründe - der Euroraum habe sich schlechter entwickelt als letztes Jahr -, aber auch interne politische Ursachen.

  

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Arbeitslosigkeit in Tschechien auf drei Prozent gesunken

Die Arbeitslosigkeit in Tschechien ist so niedrig wie zuletzt im September vor 22 Jahren.

Die Arbeitslosigkeit in Tschechien lag Ende des 3. Quartals 2018 bei 3,0 Prozent, um 0,8 Prozentpunkte niedriger als vor einem Jahr. Ohne Job waren in dem 10,5-Millionen-Land 224.331 Menschen, was die niedrigste September-Zahl seit 1996 darstellt. Die Zahl der offenen Stellen stieg auf 316.000, teilte das Zentrale Arbeitsamt Tschechiens am Montag mit.

https://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/5509709/Arbeitslosigkeit-in-Tschechien-au f-drei-Prozent-gesunken

  

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Polen: "Ab 2022 kein russisches Gas mehr"

Polen unterzeichnete einen Vertrag über Flüssiggas-Lieferungen aus den USA. Der Preis soll deutlich unter dem von Russland liegen.

Den genauen Kaufpreis für das Flüssiggas (LNG) könne er nicht nennen, sagte Wozniak, "aber der Preis für das amerikanische Gas wird 20 Prozent unter dem des russischen liegen".

https://diepresse.com/home/wirtschaft/energie/5514838/Polen_Ab-2022-kein-russisches-Gas-m ehr

  

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American `Love' of Sanctions Won't Stop Moody's Upgrading Russia

Moody’s Investors Service thinks it’s likely that the U.S. will sanction Russia’s sovereign debt. But it might just upgrade the country to investment grade anyway.

“Those sanctions are likely to come because they would target what the administration has in mind: trying to impose pain on Russia,” Moody’s analyst Kristin Lindow said in an interview in Moscow. At the same time, Russia’s low borrowing requirements make it “resilient,” she said.

Oil Overflow
Russia is set to run budget surplus on high oil prices and tight spending

https://www.bloomberg.com/news/articles/2018-10-29/american-love-of-sanctions-won-t-stop- moody-s-upgrading-russia

  

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Neue wiiw Prognose für Mittel-, Ost- und Südosteuropa (MOSOE): Robustes Wachstum bei erhöhten negativen Risiken
Das wiiw hat soeben seine neue Prognose für 22 Volkswirtschaften in MOSOE bis zum Jahr 2020 publiziert, mit folgenden Hauptaussagen:

Das Wachstum in den meisten Ländern der MOSOE-Region ist nach wie vor robust. Dies dürfte sich im Prognosezeitraum fortsetzen. Allerdings hat das Wachstum in der Region seinen Höhepunkt überschritten, und das Expansionstempo wird sich in den Jahren 2019 und 2020 verringern. Das schwächere Nachfragewachstum in der Eurozone und China stellen die Exporte vor zunehmende Herausforderungen. Der Arbeitskräftemangel wird immer akuter und sorgt kurzfristig für einen deutlichen Lohnanstieg, der den privaten Konsum stützen wird. Hohe Kapazitätsauslastung, niedrige Zinssätze und Zuflüsse von EU-Mitteln werden weiterhin ein starkes Investitionswachstum fördern.

Die negativen Risiken haben sich heuer weiter erhöht und stellen eine ernsthafte Bedrohung für das Wachstum der Region dar. Die größten Gefahren sind ein sich verschärfender Handelskrieg zwischen den USA und China, sowie ein erneuter Ausbruch der Krise in der Eurozone. Die Region bleibt auf einem Konvergenzpfad mit Westeuropa. Allerdings wird sich das Tempo der Konvergenz bis 2020 deutlich verlangsamen. Die langfristigen Konvergenzaussichten werden auch davon abhängen, wie ausländische Unternehmen in MOSOE auf Arbeitskräftemangel und höhere Lohnforderungen reagieren.

  

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. Der Grund für Russlands Gelassenheit gegenüber den fallenden Preisen ist außerdem auch in der jüngsten Budgetdisziplin Moskaus begründet. So reicht für Russland derzeit ein Preis von 53 Dollar je Fass, um ein ausgeglichenes Budget zu erzielen. In den kommenden zwei Jahren soll dieser Wert sogar auf 44 Dollar je Fass sinken.

https://diepresse.com/home/wirtschaft/boerse/5528751/Saudis-wollen-den-Oelpreis-treiben

  

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So ganz entspricht die Performance des ukrainischen Börsenleitindex nicht den Vorstellungen, die man gemeinhin vom Zustand des Landes und seiner Wirtschaft hat. Aber Faktum ist, dass der PFTS-Index dieses Jahr das zweitbeste Ergebnis unter allen Leitindizes der Welt erzielt hat: Um über 84 Prozent stieg er seit Jahresbeginn.

Paywall:

https://diepresse.com/home/wirtschaft/boerse/5529590/Europas-groesster-Staat-steigt-aus-d er-Asche

  

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Die mobilsten Europäer

Landläufig gelten Polinnen und Polen seit Jahren als jene, die in besonders großen Zahlen ihr Land verlassen, um in einem anderen EU-Staat einen Job zu suchen und damit ihren Lebensmittelpunkt verlagern. Tatsächlich sind es aber Bürgerinnen und Bürger jenes Landes, das von Österreich den EU-Vorsitz übernommen hat: Rumänien.


https://orf.at/m/stories/3104824/

  

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Russlands Wachstum hält sich nicht an Putins Zahlen

Russlands Wirtschaft kommt nicht aus dem Knick. Dem von Wladimir Putin verkündeten positiven Trend widerspricht Rechnungshofchef Alexej Kudrin.

derstandard.at/2000095315617/Russlands-Wachstum-haelt-sich-nicht-an-Putins-Zahlen

  

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Russland setzt plötzlich auf den Euro

Lang war gerätselt worden, was die russische Zentralbank nach dem beispiellos radikalen Verkauf von US-Staatsanleihen im Vorjahr mit dem Geld gemacht hat. Nun, ein halbes Jahr später, gibt sie Einblick in ihre neue Politik. Sie bestand darin, dass etwa 100 Mrd. Dollar an internationalen Währungsreserven in Euro, chinesische Yuan und japanische Yen geflossen sind.

Der Schritt ist historisch, schließlich verliert der Dollar seinen bisher unbestrittenen ersten Platz. Konkret sackt sein Anteil an den russischen Währungsreserven, die 466,9 Mrd. Dollar betragen, von 43,7 Prozent (Ende März 2018) auf den historischen Tiefststand von 21,9 Prozent. Im Gegenzug stieg der Anteil des Euro um 44 Mrd. Dollar auf 32 Prozent – unter anderem wurden ausgiebig französische Staatsanleihen gekauft.

https://diepresse.com/home/wirtschaft/boerse/5559506/Russland-setzt-ploetzlich-auf-den-Eu ro

  

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Moody's: Grünes Licht für Russland

Nach der Entscheidung von Moody's hat Russland nun eindeutig Investitionsniveau.

Der Rubel reagierte am Montag unmittelbar. So fiel der Dollar gegenüber der russischen Währung um 41,11 Kopeken auf 65,65 Rubel. Der Euro gab um 57,11 Kopeken auf 74,32 Rubel nach. Die Erstarkung des Rubels folgte auf die Entscheidung der Ratingagentur Moody's vom Wochenende, die Kreditwürdigkeit des Landes vom vorherigen Ramschniveau (Ba1) auf Investitionsniveau (Baa3) anzuheben.

https://diepresse.com/home/wirtschaft/boerse/5577838/Moodys_Gruenes-Licht-fuer-Russland

  

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Osteuropa bleibt wichtiges Ziel österreichischer Direktinvestitionen

Auch ausländische Direktinvestoren veranlagen über Österreich im CESEE-Raum

Mit 55,5 Mrd EUR lag Ende 2016 nahezu ein Drittel des gesamten Bestands an österreichischen Direktinvestitionen (185,7 Mrd EUR) in den CESEE-Ländern. Dieses Vermögen resultiert aus einer langjährigen, durch fundierte Marktkenntnis unterstützte und von konjunkturellen Entwicklungen weitgehend unbeeinflusste Investitionsstrategie österreichischer Unternehmen, die ihre Präsenz in Osteuropa selbst im für Direktinvestoren ungünstigen Umfeld der globalen Wirtschafts- und Finanzkrise aufrecht hielten. Auch die im Zuge der Restrukturierung des UniCredit-Konzerns vorgenommene Verschiebung osteuropäischer Beteiligungen der Bank Austria von Österreich nach Italien änderte dieses Bild nicht wesentlich. Zwischen 2005 und 2016 ergab sich für österreichische Direktinvestoren – abgesehen von kurzfristigen ertragsschwachen Phasen – in den CESEE-Ländern eine stetige und insgesamt beachtliche Rendite von durchschnittlich etwa 8 Prozent p.a.

Eine neue Mikrodatenanalyse zeigt, dass Ende 2016 rund 30 Prozent dieser österreichischen Direktinvestitionen in Osteuropa auf Unternehmen entfielen, die zwar in Österreich ansässig sind, ihrerseits aber mehrheitlich ausländischer Kontrolle unterliegen. Zwei Drittel davon stammen aus Unternehmen mit Sitz in anderen EU-Ländern.

Noch höher lag der Anteil ausländisch kontrollierter Unternehmen bei Österreichs Veranlagungen im restlichen Europa ohne CESEE-Länder (40 Prozent), wo das Direktinvestitionsvermögen der in Österreich ansässigen Unternehmen Ende 2016 insgesamt 101,1 Mrd EUR betrug. Der überwiegende Teil dieser ausländischen Kontrollrechte wurde von Unternehmen mit Sitz innerhalb Europas ausgeübt. Nur 8 Prozent des Kapitals entfielen auf Unternehmen, die von außerhalb Europas kontrolliert wurden.

Bei österreichischen Veranlagungen außerhalb Europas – die allerdings lediglich 29,1 Mrd EUR betrugen - bildeten ausländisch kontrollierte Unternehmen mit einem Anteil von 60 Prozent eine deutliche Mehrheit. Die Hälfte des Kapitals ist Unternehmen zuzurechnen, die auch ihren Sitz außerhalb Europas haben.

Insgesamt ist erkennbar, dass österreichische Kontrollrechte bei jenen Direktinvestitionen dominieren, die in etablierte Kernzielgebiete – insbesondere CESEE Länder – fließen. Umgekehrt nimmt die Bedeutung ausländisch kontrollierter Unternehmen in jenen Regionen zu, die aus Sicht österreichischer Direktinvestoren traditionell geringere Bedeutung haben.

Außereuropäische multinationale Konzerne nutzen Österreich offensichtlich gerne als Drehkreuz für weitere internationale Veranlagungen, wobei nicht nur der CESEE-Raum oder andere Teile Europas, sondern auch außereuropäische Ziele eine Rolle spielen. Weitere Details zur Entwicklung österreichischer Direktinvestitionen finden sie in der OeNB-Publikation „STATISTIKEN Sonderheft – Direktinvestitionen 2016“.

  

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WIIW - Ende der türkischen Rezession frühestens für 2020 erwartet
Beziehungen zu den USA und stabiler Bankensektor seien entscheidend

Das Wiener Institut für Internationale Wirtschaftsvergleiche (WIIW) sieht eine Erholung der türkischen Wirtschaft frühestens für 2020 vor, geht aus einer Pressaussendung am Montag hervor. Die Wirtschaft der Türkei ist im vierten Quartal 2018 um 3 Prozent gegenüber dem Vorjahr gesunken und in eine Rezession gerutscht.
Der starke Währungsverfall der Lira Mitte 2018, der daraus resultierende Inflationsschub und die Anhebung des Zinsniveaus durch die Zentralbank haben die wirtschaftliche Stimmung in der Türkei getrübt, sagen die Experten des WIIW. Der Privatkonsum und die Investitionen sind stark zurückgegangen. Die hohe Inflation führte auch zu einer massiven Kapitalflucht ins Ausland.

Zudem kam es am türkischen Arbeitsmarkt laut WIIW das erste Mal seit 2019 zu einem Beschäftigungsrückgang, was auf das Ende der boomenden Bauwirtschaft zurückzuführen sei.

Einige Faktoren, wie die Normalisierung der Beziehungen zu den USA, die Erholung der Tourismuswirtschaft oder ein geringeres Zahlungsbilanzdefizit sprechen aus Sicht der Experten für eine Stabilisierung im kommenden Jahr. Das Institut glaubt an eine Erholung der Wirtschaft frühestens im Jahr 2020.

Als entscheidend hierfür gelten ein stabiler Bankensektor, gute bilaterale Beziehungen zu den USA (und damit verbundene Investitionen) sowie die Bewältigung der hohen Auslandsschulden (Ende 2018 rund 116 Mrd. US-Dollar bzw. 103 Mrd. Euro).

  

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MOSOE in 2019-2021: Wachstumsverlangsamung kündigt sich an
Neue wiiw-Prognose für Mittel-, Ost- und Südosteuropa (MOSOE)

Das Wiener Institut für Internationale Wirtschaftsvergleiche (wiiw) hat soeben seine neue Prognose für 23 Volkswirtschaften in MOSOE bis zum Jahr 2021 publiziert, mit den folgenden Hauptaussagen:

• Der Boom, den ein Großteil der Region 2017-18 erlebt hat, ist vorüber; die Wachstumsraten werden sich in den nächsten zwei bis drei Jahren meist abschwächen.

• Die am schnellsten wachsenden Volkswirtschaften 2019-21 sind Kosovo, Albanienund Moldau, während Russland, Weißrussland und die Türkei das langsamste Wachstum verzeichnen werden.

• Schwächeres globales Wachstum, US-Protektionismus, Brexit sowie die anhaltenden Probleme im Euroraum stellen eine ernsthafte Bedrohung für die exportabhängigen MOSOE-Volkswirtschaften dar.

• Zunehmend gravierender Arbeitskräftemangel treibt die Löhne in die Höhe, was wiederum zu einem relativ starken Wachstum des privaten Konsums führt. Dies könnte jedoch auch die externe Wettbewerbsfähigkeit gefährden und ausländische Investoren dazu veranlassen, anderswo tätig zu werden.

• Langfristig steht MOSOE vor einer Vielzahl gewaltiger Herausforderungen: Ein in Friedenszeiten beispielloser demografischer Rückgang, Angriffe auf die Qualität und Unabhängigkeit der Institutionen, mangelnde Vorbereitung auf die Digitalisierung und ein im Vergleich zu Vorreitern in Asien, Nordamerika und Westeuropa geringer Automatisierungsgrad.

  

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Run der heimischen Exportwirtschaft auf Osteuropa

Die auch CEE (Central and Eastern Europe) genannte Region hat sich in den letzten Jahrzehnten zum Schlager unter den Exportdestinationen entwickelt. Laut Erhebungen der Nationalbank hat sich der Anteil Osteuropas an den heimischen Exporten seit 1995 von 14,2 auf 21 Prozent erhöht. Allerdings war der Anteil kurz vor Ausbruch der Finanzkrise noch größer. Zum Vergleich: In den wichtigsten Ausfuhrmarkt Deutschland gingen 1995 satte 38,4 aller Exporte, im Vorjahr waren es noch 30,2 Prozent. Absolut betrachtet ist die Entwicklung noch eindrucksvoller: Die Exporte nach Osteuropa haben sich seit 1995 auf 31,6 Milliarden Euro mehr als verfünffacht.

derstandard.at/2000102482054/Run-der-heimischen-Exportwirtschaft-auf-Osteuropa

  

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Hungary to Build $1 Billion Green-Powered Town From Scratch

Hungary is planning to create a green-powered town with jobs and housing for thousands on a barren strip of Danube flood plain.

The 1 billion-euro ($1.1 billion) Hegyeshalom-Bezenye project in northwest Hungary will be the size of about 500 soccer pitches and have full amenities such as schools and shopping facilities, said co-developers EON SE and German property company FAKT AG on Tuesday. Vegetables will be grown under glass where scrubland is today.

https://www.bloomberg.com/news/articles/2019-05-28/hungary-to-build-1-billion-green-power ed-town-from-scratch

  

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>a barren strip of Danube flood plain.

Im Überschwemmungsgebiet? Hoffentlich gut versichert.

Ein paar Kraftwerke könnte Ungarn schon brauchen. Wenn man sich den Stromhandel anschaut, importiert Ungarn praktisch zu jedem Zeitpunkt einen substanziellen Teil seines Strombedarfes. Manchmal 30%, manchmal auch weit mehr. Aktuell zum Beispiel glatte 50%.

  

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Auslandsinvestitionen in Osteuropa sanken, Österreich fiel zurück
WIIW: Österreich in mittel- und osteuropäischen EU-Ländern nun auf Rang vier, weiter Nummer zwei am Westbalkan

Ausländische Investitionen in Osteuropa schwächeln. In Russland sind sie 2018 eingebrochen, in den EU-Mitgliedsländern stabil gegeblieben. Bei österreichischen Firmen sinkt der Anteil Osteuropas an den ausländischen Investitionen trotz guter Gewinne, Geld fließt vermehrt in die USA und nach Asien. Österreich fiel in den EU-Ländern Osteuropas auf Rang vier der ausländischen Investoren zurück.
2016 lag Österreich noch auf Rang drei. Am Westbalkan waren die Österreicher aktuell mit einem Anteil von 12 Prozent weiterhin die Nummer zwei. An erster Stelle der ausländischen Investoren in den elf EU-Mitgliedsländern in der Region liegen Investoren aus den Niederlanden, gefolgt von Luxemburg und Deutschland.

Unternehmen aus Österreich seien seit 30 Jahren in Mittel- und Osteuropa präsent. Jene die investieren wollten, hätten es getan und seien dort nun vertreten, wie beispielsweise Banken, so WIIW-Experte Gabor Hunya am Donnerstag in einer Pressekonferenz. Es gebe in Österreich wenig Großunternehmen und mittelständische Unternehmen wollten möglicherweise nicht in sehr vielen Ländern aktiv sein. Angesichts der österreichischen Wirtschaftsstruktur gebe es ein mengenmäßiges Limit. Österreich sei sehr stark in den Nachbarländern, Deutschland fast flächendeckend in der Region aktiv.

Die Rentabilität der heimischen Investitionen in den osteuropäischen EU-Ländern ist laut WIIW aber überdurchschnittlich hoch: 36 Prozent der Erträge werden in der Region erwirtschaftet. Der Anteil an den gesamten Auslandsinvestitionsbeständen beträgt nur 28 Prozent.

Die weltweiten ausländischen Direktinvestitionen waren im Vorjahr rückläufig, Gründe dafür waren unter anderem die Politik in einzelnen Ländern wie USA und China. In Mittel-, Ost- und Südosteuropa fielen die Direktinvestitionen mit mehr als 70 Mrd. Euro 2018 um rund 13 Prozent geringer aus. Auch heuer werden niedrigere Zuflüsse erwartet. Das könnte zu einem geringeren Wirtschaftswachstum beitragen, erwarten die Experten des Wiener Instituts für Internationale Wirtschaftsvergleich (WIIW).

Grund für den Rückgang im Vorjahr waren geringere Zuflüsse in die GUS. In Russland haben sie sich halbiert. Das Land werde wegen der gegenseitigen Sanktionen mit dem Westen mehr und mehr in eine Autarkiepolitik getrieben. In den elf EU-Mitgliedstaaten in der Region blieben die Zuflüsse weitgehend unverändert. In den Westbalkan-Ländern gab es dagegen ein kräftiges Plus von mehr als einem Viertel (28 Prozent), vor allem wegen des steigenden Interesses an Serbien und Nordmazedonien. Die Türkei erhielt etwas mehr Geld von ausländischen Investoren, der Gesamtbetrag sei aber im Verhältnis zur Größe der Investitionen noch immer sehr gering, so das WIIW.

Veränderungen zeigen sich mittlerweile auch in der Struktur der Investitionen. Dienstleistungen machen in den meisten Ländern mittlerweile einen großen Teil aus. Dies zeigt sich mehr in der Zahl der Projekte als in den Investitionsvolumina. Vor allem produktionsbezogene Aktivitäten wie Informations- und Kommunikationstechnik (IKT) und die Auslagerung von Geschäftsprozessen oder gemeinsam genutzten Servicezentren nehmen zu. Neuinvestitionen gingen nicht mehr in kapitalintensive Branchen.

Zur Herkunft der Investitionen in osteuropäischen Ländern verweist das WIIW darauf, dass Niederland, Luxemburg oder Zypern zu den größten unmittelbaren Investoren gehören, diese aber keine bedeutenden Endinvestoren seien. Es handle sich vielfach um Vermittler und den Sitz von Holdinggesellschaften. Nach dem Stammhausprinzip seien Deutschland und die USA die wichtigsten FDI-Endinvestoren. China spielt eine relativ geringe Rolle: Der Anteil am Bestand der ausländischen Direktinvestitionen in den mittel- und osteuropäischen Ländern dürfte laut WIIW bei 0,5 Prozent liegen, im Serbien und Nordmazedonien wohl etwas höher bei 3 bis 4 Prozent.

  

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Wirtschaftswachstum kommt in Russland nicht in Fahrt
Russlands Regierung ist trotzdem optimistisch und hofft auf das zweite Halbjahr. Dabei gibt es kaum Treiber für einen Boom Alles wird gut – das Motto des siegreichen Bürgermeisterkandidaten von Istanbul Ekrem IImamogglu hat offenbar auch die russische Regierung verinnerlicht: Im Mai hat sich das Wirtschaftswachstum in Russland auf 0,2 Prozent verlangsamt.

- derstandard.at/2000105362144/Wirtschaftswachstum-kommt-in-Russland-nicht-in-Fahrt

  

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Russians Do Without as Government Squirrels Away $100 Billion

Russia is getting a lot of credit on the global financial stage for diverting excess oil revenues into a rainy-day fund to protect the economy from the ups and downs of energy prices. But the policy isn’t winning the Kremlin much popularity from consumers.


The government has managed to save up more than $100 billion under the fiscal rule since it was introduced in February 2017. That’s reduced the country’s vulnerability to oil prices, but it’s also kept money away from ordinary Russians, struggling after half a decade of falling incomes.

Under the rule, the government diverts revenues from oil exports if Brent crude is trading above $40 a barrel and can use the stockpile if the oil price drops below that level.

https://www.bloomberg.com/news/articles/2019-07-01/russians-do-without-as-government-squi rrels-away-100-billion