Die börsennotierte EVN AG (Energieversorgung Niederösterreich) ist der größte Strom-, Gas- und Wärmeversorger in Niederösterreich und ein bedeutender Stromversorger in Mazedonien und Bulgarien mit Hauptsitz in Maria Enzersdorf.
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| Grundkapital | EUR 300,000.000 |
| Aktien | 163,525.820 |
| Aktionär | Anteil |
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| NÖ Landes-Beteiligungsholding GmbH | 51,0 % |
| EnBW Energie Baden-Württemberg AG | >35,0 % |
| Streubesitz | <14,0 % |
Stand: Mai 2008
Unternehmensstruktur und Geschäftsbereiche [Bearbeiten]Zusätzlich zu den traditionellen Hauptsparten Strom- und Gasversorgung ist EVN auch in den Bereichen Wasserversorgung, Abwasserentsorgung, sowie "Management" von Straßenbeleuchtungen ganzer Gemeinden tätigt.
Die EVN ist in insgesamt 13 verschiedenen Staaten tätig:
Die Wasser- und Gasturbinenkraftwerke der EVN können mehr Strom erzeugen als in Niederösterreich benötigt wird. Ein Teil kommt auch aus eigenen Biomassekraftwerken. Ursprünglich war sie fast ausnahmslos der alleinige Versorger mit Strom, Ausnahmen waren nur die Gebiete rund um Wien, was aus der Zeit stammte, als die Bezirke Mödling und Wien-Umgebung noch zu Groß-Wien gehörten. Diese werden auch heute hauptsächlich von der Wien-Energie, dem Wiener Stromversorger, versorgt. Eine weitere Ausnahme liegt in der Nähe des Lunzer Sees, wo die II. Wiener Hochquellenwasserleitung ihre Quellen hat. Dieses Wasser wird zur Druckbremsung auch als Stromerzeuger verwendet und versorgt damit dieses Gebiet.
Eine Besonderheit ist, dass die EVN auch für die Versorgung der Mariazellerbahn mit Einphasenwechselstrom von 25 Hertz zuständig war, während sie zwischen 1922 und 2010 den ÖBB gehörte (heute ist diese Bahn wieder im Besitz des Landes Niederösterreich). Der hierfür benötigte Strom wird in den Kraftwerken Wienerbruck mit Druckrohrleitung vom Erlaufstausee sowie dem Erlaufboden mit Druckrohrleitung parallel zur Erlauf erzeugt. Auch die Instandhaltung der Fahrleitungsanlagen obliegt seit jeher der EVN (Dienststelle Kirchberg) die dazu 2 Motorturmwagen (X532.01-02/s) von der ÖBB zur Verfügung gestellt bekommt.
Im Zuge der Liberalisierung hat die EVN aber noch immer die letzte Meile zum Endkunden.
Aber auch neuen Geschäftssparten widmet sich die EVN über Tochterfirmen, wie der kabelplus für Kabelfernsehen oder Breitbandinternet. Tochterfirmen der EVN sind zum Beispiel: EVN Abfallverwertung Niederösterreich[6], EconGas, EnergieAllianz Austria, EVN Bulgaria, EVN Wärme GmbH, B3 ENERGIE, EVN Wasser, evn naturkraft, e&t, first facility, EVN Geoinfo, kabelplus, switch, toplak, V&C, wavenet und wte-Austria.
Im März 2006 kauft sie den mazedonischen Stromversorger ESM, der ungefähr die gleiche Kundenanzahl wie die EVN AG selbst aufweist.[7] Da in Mazedonien die Siedlungsstruktur kompakter als in Niederösterreich ist, ist die notwendige Leitungslänge halb so groß wie im heimischen Markt. Außerdem besitzt die ESM einige Wasserkraftwerke und noch ungenützte Wasserreserven, die die EVN AG ebenso nützen will.
Literatur [Bearbeiten]
Weblinks [Bearbeiten]
Einzelnachweise [Bearbeiten]| Dieser Artikel steht unter EVN_AG in der freien Enzyklopädie Wikipedia und ist unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation lizenziert. Die Autoren-Historie ist hier einsehbar. Für die Richtigkeit der Unternehmensdarstellung wird von aktien-portal.at / IPEG keine Haftung übernommen. Korrekturen können bei Wikipedia unter EVN_AG vorgenommen werden. |